Anzeige- und Amtsblatt für den Kreis Hiessen Str. 37. IS* rrj>»N’Äi 9an’> Ober^jjfn unt 'm Allgemcinei er Boten/ ihn (neues gor. Gießen, den 24. Februar 1874. i Bischof sogar nicht die Taktik der gemeinen ultramontanen Presse verschniäht, Bts-' tf M zu habii am Marit. viert,ljähilg 1 fl. 12 kr. «♦ t Bringerlohn. DnccL dir X.-&R bezogen vierteljährig 1 fl. 29 kr. und Schriften constatirt, daß eine Anzahl von Bischöfen nicht blos die Opportunität der Dogmatisirung der päpstlichen Unfehlbarkeit, sondern das Dogma selbst bestlitten hat — und es ändert nichts, wenn der Bischof v. Ketteler nicht ursprünglich auch zu dieser Zahl gehört haben sollte. Es sei, behauptet er ferner, ganz natürlich itub selbstverständlich, daß die Minderheit sich einer ü -rgroßen Mehrheit und dem Papst unterwerfe. Wohl in andern Dingen und unter andern Verhältnissen könnte man dies gelten lassen, hier aber nicht, wenn man bedenkt, was die Bischöfe mit dieser Unterwerfung und Annahme des Dogmas eigentlich thun und annehmen. Sie glauben ja nicht blos, daß in der Zukunft die Päpste unfehlbar seien vom kirchlichen Lehrstuhl herab, sondern auch, daß alle früheren Päpste ebenfalls unfehlbar gewesen seien, ein Glaube, der nur dem möglich ist, der sich das historische Auge ansgerissen hat und nun blindlings annimmt, was man ihm sagt. Noch mehr: die Bischöfe müssen nun auch glauben, daß diese Unfehlbarkeit immer, überall und von allen in der Kirche geglaubt worden sei — wiederum eine grobe historische Unwahrheit, die leicht in der Vergangenheit und Gegenwart constatirt werden kann; denn wenn jenes der Fall war, wie konnten die Bischöfe das Gegentheil behaupten von der Vergangenheit , von ihren Diöcesanen, ja von sich selber? Da müßten sie ja jetzt bekennen: sie hätten damals an das Dogma geglaubt, aber böswillig das Gegentheil behauptet, oder sie hätten daran geglaubt ohne zu wissen, daß sie daran glaubten! Das heißt allerdings alle vernünftige Kraft und Einsicht auf dem Altar des Papstthums zum Opfer bringen (sacrificium intelleclus), den besten Theil der Menschenn tur. Es mögen nur noch ein paar Seltsamkeiten des bischöflichen Orakels Erwähnung sinden. Er betont sehr nachdrücklich, daß die Bischöfe bis zur neuesten Zeit der Negierung treu und gehorsam gewesen und diese nichts wider sie zu klagen hatte; daraus schließt er, daß sie Unrecht habe, jetzt ihr Verhalten als staatsfeindlich zu bezeichnen, ihnen Ungeborsam schuld zu geben. Allerdings eine seltsame Logik, kaum weniger abgeschmackt, alS wenn Jemand sagte: „Ich war vor 40 Jahren jung, und es ist eine Verleumdung von euch, mich jetzt alt zu nennen." Der gedankenlosen Masse gegenüber mögen allerdings auch solche logische Kunststücke nicht ohne Wirkung sein. Schlimmer ist und ein abscheulicher Mißbrauch des bischöflichen Wortes dem Volke gegenüber, daß der Erscheint täglich, Alt Äu*. nahmr Sonntags. vzpcdition: Lanzleibera, V,t. B. Nr. 1. MWM wirb M in yutgeschulter juM gesucht- >ntspiechcnb wird W ; Jahres Salair M t die bxp. d- Bl erc'ub'^M ge, Einser 'ffer. stmäbchcn nach Frank- ’iudjt. Näheres l'if. 5 ____M Polizeiliche Bekanntmachung. Das unbefugte Betreten der Eisenbahnen und das Kohlenlefen (KohLenstehlen) daselbst betreffend. Es ist die Wahrnehmung gemacht worden, daß sich fast täglich erwachsene Personen und Kinder an den Lagerplätzen für Steinkohlen eiufinden, um dort die Kohlen aufzulesen, welche beim Ausladen von den Wagen und Schöpfschippen der Arbeiter herabfallen und daß die Fuhrleute treulos genug sind, diese Diebereien ruhig geschehen zu lassen. Wie groß der Nachtheil für die Kohlenkänfer ist, ergiebt sich daraus, daß einzelne Personen schon mehrere Centner gelesen — d. h. gestohlen — haben. Ein solcher Unfug kann nicht länger geduldet werden. Es wird daher Folgendes bekannt gemacht: 1) Das unbefugte Betreten der Eisenbahnen ist nach §.52 und 68 des Bahn-Neglements vom 3. Juni 1870 bei einer Strafe bis zu 10 Thaler verboten. 2) Wer künftig auf den Bahnen oder neben denselben Kohlen liest (stiehlt), wird noch besonders wegen Diebstahls in Untersuchung gezogen. 3) Diejenigen Fuhrleute, Knechte rc., welche dulden, daß bei ihren Fuhrwerken Kohlen von Unbefugten aufgelesen werden, haben zu gewärtigen daß auch sie, und zwar wegen Diebstahlsbegünstigung, in Untersuchung gezogen werden. 1 itiien, ” ?r ®reiq. r, C ^ifaciw [Ä 'SS*155'' A-Lk-k relaiigen. — en, welch-s P-° -s's Zu erfrag sucht« (io62) Großherzogliche Polizei-Verwaltung der Provinzialhauptstadt Gießen. Nover. --------------------■r—T——rnmiTrr r~nrn"i minr I»»,W 11,UI III iiihiim Ebel mb Sonntag konische Vascherei W von 4. Ochs^- furl a. M. und Mft®' Herren und Damen Igelnden^ werd0 illt, Muster sind be le in Giessen: H MäusburgÖ, ein- ierkt wird noch, da-'! he Montags * [folgenden Sonn tat Der Bischof von Mainz gegen den Cultusminister | Dr. Falk. Von I. Frohschammer in München. (Schluß.) Betrachten wir nun, was der Bischof zu sagen weiß, gegen das, was der Kultusminister Falk den deutschen, insbesondere preußischen, Bischöfen in der bezeichneten Rete zur Last gelegt hat. Vor allem ereifert er sich gegen die Bemerkung des Ministers: daß die Bischöfe einem Wink von Rom her gefolgt seien, als sie sich gegen die neuen Gesetze in Bezug auf die kirchen-politischen Verhältnisse erklärten. Das ist seltsom. Man sollte meinen, kein Mensch habe weniger Ursache, sich wegen eines solchen Vorwurfs, einem päpstlichen Wink zu folgen, so sehr zu erhitzen und sich in die Brust zu werfen, daß man bischöflicherseits selbstständig gehandelt habe — als eben unser Mainzer Biscbof. Ha! er doch, wie wir sahen, wohl seit 12 Jahren sich durchaus in seinen Ansichten, seinem Thun und Lassen durch römische „Winke" bestimmen lassen, so sehr, daß er seine entschiedensten, öffentlich wie unumstößlich mit der größten Zuversicht verkündigten Ueberzeugungen fallen ließ, und das Gegentheil annahm, wenn bas jesuitische Papstthum den „Wink" dazu gab. Er hat sich so recht als der Bischof erwiesen, der auf den Wink geht (ad nulum), und es steht ihm daher am wenigsten wohl an, gegen den Cultusminister Falk nm jenes Ausdrucks willen so hitzig zu thun. Möglich übrigens, daß die Bischöfe damals von Rom her keinen Wink erhielten und der Cultusminister sich im Jrrthum be- saud. Er irrte dann eben, weil er die Bischöfe noch für bester hielt, als sie Hon damals wirklich waren, indem er meinte, sie hätten noch eines Wmkes zu ihrem undeutschen, unpatriotischen Verhalten bedurft. Bischof Ketteler sagt ms jetzt, daß sie schon damals viel schlimmer waren, als der Minister meinte. Daß sie in ihrer Verpäpstlichung und in ihrer nnpatriotischen Gesinnung schon so weit gediehen waren, daß sie eines solchen Winkes gar nicht mehr bedurften, traurig genug! Und das alles um Satzungen willen, die für ewige göttlicke Wahrheiten frevelhaft ausgegeben werden, obwohl geschichtlich leicht constatirt werden kann, daß es nur päpstliches und bischöfliches Mackwerk sei, dem man aber gleichwohl kein Bedenken trägt, den Frieden und die Wohlfahrt des deutschen Volkes zum Opfer zu bringen. Leider darin auch noch unterstützt von einem beträchtlichen Theil des deutschen Adels, der nun im Bunde mit dcm'und von einer Christenverfolgung fabelt, wie sie unter den heidnischen Kaisern llltramontanismus die Rolle der ehemaligen zahlreichen Sauveränlein zur Zer-'Roms stattgefuncen gegen dre Christen, welche sich weigerten, den Götzen zu Aißung und Schwächung Deutschlands übernehmen zu wollen scheint, um sich! opfern. Wie froh wären die ersten Christen gewesen, wenn sie nur Gesetze Nichtig ^u machen und auf Kosten des deutschen Volkes mit Schädigung seiner [ des Staats vor sich gehabt, wie sie jetzt vorliegen, und wie froh waren sie, Freiheit und seiner Wohlfahrt eine Rolle zu spielen. ' !als sie vom Staat anerkannt wurden und dieser in der mannigfachsten durch- Unser Bischof geht über zu einer Vertheidignng des Verhaltens der deut-Kreisendsten Weise in ihre Angelegenheiten ordnend eingriff, so daß Kaiser scheu Bischöfe bei und nach dem vaticanischen Concil. Er weist natürlich auch Constantin, noch ehe er getauft war, mehr kirchen-politische Vollmachten aus- hier mit Entrüstung die Annahme zurück, daß die Bischöfe einem Wink oder übte, als die Bischöfe! Nein, nicht der Deutsche Kaiser und nicht das Deutsche , Druck des päpstlichen Selbstherrschers nachgegeben haben, indem sie sich schließ- Reich wollen sich zum Götzen aufwerfen und sich als solche verehren lassen, lich insgesammt, obwohl Opponenten, solange sie in Rom waren, dem vati-sondern der Papst und die Bischöfe wollen dies. Ihr Wort und ihr Gesetz mischen Beschluß bezüglich der Unfehlbarkeit und des Absolutismus des Pap- und Wollen soll dem Volk und dem Reich gegenüber als göttlich gelten und sles unterwarfen. Die Geschichte wird die Wahrheit trotz der Abläugnung des überall als solckes anerkannt werden. Sie wollen die Götter auf Erden sein, Bischofs in dieser Beziehung der Welt kund geben. Wenn der Bischof übrigens erhaben über alle menschlichen Mächte und Gesetze, erhaben selbst über Ver- MmttW den 9. März die Unterwerfung der Opponenten dadurch einigermaßen zu bemänteln sucht, nunft und Gewissen, beide in Dienstbarkeit haltend. Hoffentlich wird das eT behauptet: es habe sich stets nur um eine reine Opportunitätsfrage, deutsche Volk und Reich mit diesem Olymp von bischöflichen Göttern sammt um das Dogma selbst gehandelt, so liefert er hiermit wieder einen Be- ihrem römischen Zeus fertig werden Fertig werden trotzdem daß der Bischof ^2 lveis, wie wenig genau er es'unter Umständen mit der Wahrheit nimmt, selbst dem Volke bereits zu verstehen gibt, daß nur der Ungehorsam gegen die Bischöfe, flItb. da, wo sie offen vor aller Augen liegt. Es ist notorisch und durch Reden nämlich, wie er es ausdrückt, die Losreißung von Gott und seiner Auctorität, er, Mau), Urlaub bewillligt. Türkei. Zhiirrifm. rotheu Adlerordens zu ertheilen. New - Aork, 7. März. Der Senat in Washington lehnte die De- wllllguuq des von der Negierung geforderten Kredits für die Industrie-Aus. weil sorgfältig beigesetzt ist: „rechtmäßig", womit gemeint ist, daß kein Gesetz schcfft der Bereinigten Staaten gestellt zu sehen wünschen. Grant Hat 'ihnen eine Gültigkeit habe für die Katholiken, das sich gegen die Rechte Gottes, d. h. geantwortet, die Periode der Eroberungen sei vorüber und durch die der Ple- gcgcn die Ansprüche der Bischöfe und des Papstes, richtet; denn gegen diese biscite ersetzt. ZiesoÄ! De S aus der v. Kru Pkmrber Skribtilunfl jiikn, habe wie anjume Gikßcn, b Mroßhrrzog (1025) Littnbon, 6. Mär;. Einige Bewohner der Azoren haben unläiigst an den Präsidenten Grant geschrieben, daß sie die Inseln unter die Schutzberr- schäft der Bereinigten Staaten gestellt zu sehen wünschen. ~ sctzgebiing, Minister rc. revolutionär seien; revolutionär gegen Gott und feine göttliche Auctorität, d. h. gegen die Bischöfe und gegen den Papst. Und das Volk wird sich also wohl in Bereitschaft setzen müssen, der Rebellion des Kaisers nud der Negiernngen gegen die Hierarchie entgegen zu treten und die Rechte Gott.s, d. h. der katholischen Bischöfe im Deutschen Reiche, zu verthei- digen und durchznführen mit allen Mitteln, die man gegen Rebellen anzuwen. den berechtigt ist. Dies ist der wahre Sinn der wörtlich angeführten, allerdings etwas orakelhaft geschranbtcn, mit dem Motto „revolutionär" spielenden Stelle, über den Niemand im Zweifel sein kann, der die ganze Broschüre gelesen hat; denn auch der letzte Satz, der eine Beschränkung zu Gunsten des staatlichen Gesetzes zii enthalten scheint, kann diese Bedeutung nicht beanspruchen, Deutschland. Darmstadt, 5. März. Das Großherzogliche Regierungsblatt Nr. 13 enthält: 1. Bekanntmachung Großherzoglichen Ministeriums der Justiz, die Gebühren der OrtS geeichte betreffend. Mitti lallm aus Mlafl bi L Nun geh WH lehienu Tochgebol i; Id) *m den Kn. Grobherz 1023] öc ii tem D •ttbtn in i Än^rB. Ri ''ersteigen: kann nie ein Gesetz rechtmäßig sein! Der Herr Bischof von Mainz verräth r . hier sehr viel. Zwar kennt man diese Ansprüche der Hierarchie schon längst, iSiiflmno. daß sie aber nun im Deutschen Reiche so dreist auftretxn würde, daß die London, 7. März. Eine osficielle Depesche des Generals Wolscley Bischöfe durch einen ihrer Wortführer sich so entschieden, als die eigentlichen 7- Februar meldet, daß Eumassi genommen und eingeäschert und der Kö- Soiiveräne des deutschen Volkes proclamiren lassen würden, sogar mit Anden- >'ig der Aschantis geflohen wäre, ferner, daß die Engländer ihren Rückmarsch hing der äußersten Consequenzen, wenn diese Sonveränetät von der weltlichen hach Cape-Coastcastle angetreten hätten. Eine spätere officielle Depesche Wol- Gesetzgebung und Negierung nicht gehörig in Bezug auf alle Forderungen re- Itzley's vom 9. Februar besagt, Voten des Königs seien in das englische Lager spectiren werde, ist empörend, und fordert auf, in aller Weise gegen diese gekommen und hätten um Frieden gebeten. In der Depesche heißt es dann Souveräne die geeigneten Maßregeln zu treffen, nnd vor allem, wenn nicht sie wörtlich : „Ich halte mich mit den eingeborenen Truppen nördlich von Adau- selbst, doch das Volk von dem Wahn ihrer Gottähnlichkeit oder geradezu ihres fihill bis zum 13. oder 14. Februar auf, um dem Feinde zu Friedeusuuter Gottscins auf Erden zu befreien. Daß dergleichen mitten im Deutschen Reiche Handlungen Zeit zu lasten. Unser Rückmarsch ist vom Feinde unbehelligt." noch ungehindert publicirt und unter das katholische Volk verbreitet werden Loudon, 7. März. Die Königin wird am Montag in Windsor ein kann, wirft zugleich ein grelles Licht durch die burleske Behauptung, daß die großes Festmahl zu Ehren des Herzogs und der Herzogin von Edinburgh geben, katholischen Bischöfe, die katholische Kirche im Deutschen Reich oder in Preußen Die Mitglieder der Ministerien Gladstone und "Disraeli haben Einladungen unter dem Druck einer Neronischen Verfolgung schmachten! erhalten. Lh A, Icht LtlUz um t* irrte AW m w «Ml zu ftd) ui gükdleßcn. L-Ml-r 23 3 ssriM in 1rd nun & r* ii ff trflörlf 0 sche beißt es ban:, nördlich von Mit e zu FriedensulitepI rde unbehelligt." »tag in Windsor ei: von Edinburgh geben. haben Einladung ' ^bend 51/ ,9e" < ä; nh"'ft mit ©eneral a” = Stärk- t„ Wfunjen lui 65-°00 Mann, vncentrirt. ri?er habe- l*|m>nailid),|l- ta, d!- d-i ®WJ w6iitof,S in»'»'* “2* i„ Sambiiig«. * Qthenft wurde, ””1 - Äet binrich-»^ [ Situation, J*;1; imanflcltc, die . :ä'ä ‘ AA. ^Ä'jZbcke Tö-Hi^ ' e867 !,»&i"<1 t« 1 'Ä;3M __ ein I tatSn» - ka>" 9/’ (nfl|ai8,131 bischöfliche^ $ ». n die 1 q)Teffe wach. 1 poA|,v y ÄSZi -Ä« i «KK ber de^.u ha I igton lehnte die M die Industrie-B Oberhessen 791/2 993 40 4 7b . 5 31—33 Üucaten Spanier, Amerik. Hamburg Leipzig London Lyon Paris Wien ditto ditto Disco nto Oestr. 1858r 1860r 1864r Prioritäten, östr. Stsb.-Prior. 62 */4 östr s. Lombard 497/6 Livorneser 337/8 Toscaner 53^ Elisabeth.-Prior. 92'/4 20 Frankentt. 9 22'2—237? Engi. Sover. 11 49—51 Russ. Imper. 9 39—41 Dollar in Gold 2 25—26 Burseonachrichtcn. 7. März 1874. fl. 250 v. 1854 — Prioritätsloose 193 Loose 95' z n 1571/2 Aciien. 50/0 östr. F. St. E. B. Lombard. Bahn 161 ' 2 Ludwigsh. Bexbach — Maxbahn 119*/2 Bayer. Ostbahn 111 •/g Rhein-Nahebahn-Act. - Hess. Ludwigsb.-Act. 137 */2 k. S. 105i/ä k. S. 105 k. 8. 118'/, k. S. — k. S. 94 k. S. 106 m. S. — 1. 8. 1051/2 u/o 3°o 3% 3% öO/v Papierrente — neuest. 3"/g 185/s Bonds 1881r 103 n I882r 985 8 „ 1885r 101 ,, 1887r 10234 n n 3»/»% n 97 Bayer. 5°/0 „ — n 4' o 1jährige 102 r 4'3 0 1jährige 98’/j Würtemb. 41/zO'o Obi. 101 Baden 4'/2'', 0 ObL c. E. L. 101 *, Oesterr. Silberrente 66 ‘ 4 Preuss. 41/20 0 Oblig. — Hrankf. 31/2°/q Oblig. 903,8 Nass. 3‘/2°/o Obi. — ixurhess. 4° 0 „ 987/b Gr. Hess. 5U,O Obi. — AflieiL b'rankf. Bank 1466/s Frankl. Vereins-Kasse 83Vs Darmsi. Bankact. 375 chen Uebersetzung an Gewiß ist (ein Dichter des Auslandes würdiger, den deutschen Geistes-Heroen zur Seite gestellt zu werden, als Englands größter Dramatiker, Shake,peare Deutsche Gelehrfamkeit hat sich in seine Weite vertieft und seinen Geist dem dcut,chen Pub'ikum in Uebersetzungen auf; beschlossen. Von diesen ist die Schlegcl'sche Wiedergabe noch heute mustergültig, überhaupt die Schlegel Tieck sche Uebersetzung in ihrer Geiammthcit bis jetzt nnubcrtroffew Was der deutsche Gelehrte in der geistestreuen Uebcr,etzung, der Bühnenkünstler in der durchdachten Darstellung der Shakespeare'schen Charaktere für das Verstandnlß des großen Meisters im Dmn.a gethan, das hat nun noch die Phantasie des Malers im Bilde festgehalten und zum Schmuck und Vcrständniß der neuen Ausgabe bcigcsellt. Wohl kein Dichter bietet so reichen, wechselvollen, lebensfrischcn Stoff dem Griffel des Künstlers, als Shakespeare und so ist es erklärlich, daß die talentvollsten Maler Deutschlands mit Freuden bereit waren, mit ihrem Genie das Unterncbmen der Grote schen Vcrlagshandlung zu unterstützen. So wird diese illw stritte Ausgabe, wie schon die ersten beiden vor uns liegenden Lieferungen bekunden, ,n Wort und Bild getreu wiederjpiegeln, wie deutsche Gelehrsamkeit und Kunst dem großen Briten nach- ; empfindet und den englischen Geist im deutschen Verständniß wiedergibt. Treten wie dies hier der Fall, zu diesen Momenten noch die Garantie für elegante und künstlerische Ausstattung, wie solche die Vcrlagsfirma durch ihre hinreichend bekannten Jllu- strationswerkc gewährt, und die ihr zur Seite stehenden ausgezeichneten technischen LcistungeU bewährter Kunstinstitule, so dürfen wir eine Ausgabe erwarten, mit der nicht nur die Verlags- Handlung Ehre einlegen, sondern die auch darthun wird, wie Deutschland den Dichter einer geistesverwandten Nation schätzt, welcher bei ihr seine andere Heimath gefunden. do. II. Einißs. — AiilelieiaslooNCo Darmstädter fl. 50Loose — n „ 25 „ - Kurh. 40 Thlr. Loose 71 >/2 Nassau 25 fl. 45V2 Braunschweiger 22*/2 30 0 Oldenburg, ä 40Thlr. 385/tz 4°/0 bayr. Präm.-Anl. — 4°/q badische Loose 1137/^ Badische fl. 35 Loose 70 (*ol1Ioos-Pasta gegen Husten Ä> Heiserkeit. 173) Die Pasta bewährt sich als ein vorzüglich linderndes Mittel bei katarrhalischen Affectionen und chronischen Vrnstleiden. — Die Zusammensetzung der Pasta ist der Art, daß auch bei häufigem Gemässe derselben der Magen nicht gesäuert wird. — Das Präparat zeichuct sich vor ähnlichen, zu gleichem Zwecke gebräuchlichen Mitteln, durch einen angenehmen nicht zu allzu- süßcn Geschmack aus. - Preis per Schachtel Sgr. Pastiilcn-Fabrik der Hosen-Apothekc in Frankfurt a/M. (F. 1559.) __In (Bietzen in den Apotheken. Diejenigen Eltern, welche ihre .Binder zu Dstern in die höhere Mädchenschule zu bringen gedenken, wollen die Anmeldung bis spätestens nächsten Mittwoch mündlich oder schriftlich dem Unterzeichneten zukommen lassen. Bei Kindern, die noch keine Schule besucht haben, ist außer der genauen Angabe des Tags und Drts ihrer Geburt, sowie des Namens und Standes dcö Vaters oder Vormundes auch tte Beibringung des Impfscheins erforderlich. Verspätete Anmeldungen können nickt berücksichtigt werden, weil die mit dem neuen Schuljahr nothwendig werdenden Vorkehrungen und Einrichtungen lediglich nach der Zahl der jetzt anznmeldenden Kinder getroffen werden können. Gießen, den 7. März 1874. Im Namen des (v. Schulvorstands: VigcliuS, x Großh. Schulinspector, (1046) Neue Anlage Nr. 28. von hier Avzugoyatver circa ^duu Zentner. Heu beste Qualität und 2 bis 300 j (613) (1074) Georg Völckner (1044) Viotlje Bordeauxweine: Champagner: Jermiethungen. [1041 Diejenigen Herrschaften, welche Zimmer Chau Tnplessis 1869t 1 — Pciuillac 3 1 Camentac 1868t 1 9 n Imperial 3 24 28 H ff Archler franwfischer Cognac: Weifte Bordeaurweine: fl. fr. 1 8 Ch°u Petit Champagne 2 42 [1066J gegenüber dein dindcnplatz 2 12 2 30 Sero ns SantcrneS 15 27 48 3 1 1 1 ab Reinis stellen Preise billiger. 1 12 1 16 Vincent Vepchevelle Giscours Nonzan ^asitte 1 i 1 2 1 1 1 1 1 2 2 2 sich 12 20 23 23 27 5 12 22 die Prämilrt anf brr Wteure Veltausstelluiig. — 45 - 48 - 52 — 56 pr. Flasche fl. fr. Thlr. Sgr. St. n Gutsverwaltung. Burg. mtTECHNICUM FRANKENBERG. Malter Kartoffeln abgegeben. Obcrseenerlwf, den 25. Februar 1874. Gräflich Solms Laubachische Sillery, 1. Qualität Carte Noire „ Blanche Dry Verzenoy (herb) Fovori Grand Cremant Nose 13 14 15 16 17 18 20 2 30 2 54 3 6 3 6 3 20 3 48 Ein unmöblirtes Zimmer wird von einem einzelnen Herrn zu nnethen gesucht. Näheres in der Exp. d. Bl. (1053) (rin möblirtes freundliches Zimmer wird auf 14 Tage m miet eu gesucht. Näheres Bedienung um gefl Zuspruch. Hochachtungsvoll pr Flasche. fr. Thlr. Sgr. Ein Logis mit 4 Zimmern, eins desrlei- ctwn von ^Zimmern m t allein Zubehör sind »u ’VtrmktUen. 9t äh er es bet llOTi'l @11 a§ Meier. (Sin ordentliches Laufmädchen wird auf Wo? sagt die Erped. dieses pr. Flasche, fl- fr. Thlr. Sgr. len, belieben ihre Ädressm im (Safe Leib adzugeben. [1000' Ein elegant möbln05 Zimmer mit (4a: binet im ersten Stock ist zu ocrmicthen. H. H e ß, Höhere technische P*eh*chu!e für Maschinenbau ” (Ingenieure und Werkmeister), Mrassen- und El-en- oo biheban und technische Chemie. Vorbereitung»»» hnle zugleich nun Einjshrir-Frel will. - Examen. IVnalun. so Beginn der Cureo den 15. April und 15. October. — Proepecte durch alle Buchhandlungen und jp ‘da durch die Dircction des Technicam. Amerikanische ifir GLinz-U ascherei f). von I du Roi 4 12 4 48 Arbeitsburscben gesucht von Preiscourante der Qriginalprcise in Fäffern in V<, Vr und Vi Qxhoft ab Bordeaux genommen werden vierteljährig von uns ausgegcben und liegen bet uns zur Einsicht jeder Zeit offen. Anzeigen. £?dnibutad)cr $L&enm= unb D ' -ter.-2Ubett sucht l>077) «. ®oct er Prtiötonrünl von Cham pttgncr - und Bordcaiix r W einen d^r J. A. Husch Söhne, Gießen, Vertreter der vereinigten Weingutsbesitzer in Bordeaux und des Hauses Herrn Gustavö Gibert in Neims, Champagne. Einem hohen Adel und nerehrlichen Pub-> Zur Führung eines kleinen Haushaltes lifum diene bierm t zur Nachricht, dasi ich wird ein br-veS Mädchen gegen gutis Sa Strohhüte zum Waschen, Umaadern lair zum sofortigen Eintritt gesucht. Nähe- und Färben in eine seit 36 Jahren in.res in der E^p d- Bl. [ 1072 Darmstadt mit dem giöhten Erfolg bctrie-i-------—------ bene Strolchutwascherci besorge, und bitte Am Samstag 9lber.b verlor eine arme unter Zusicherung billigster und reeister.Frau vom Walllhor bis zur Hintergosse " ~ r ' 'ein Geldbeutetchen mit 9?amen bezeichnst !(Simon H) entbaltend ihren Mochenlohn. 1 Um Abgabe d>sselben an die Exp. d- Bl. jwitb gebeten. [1073] E m m a Frank, (1020)Neuenweg B 187 patterre- Bekaiiiiimachung. < Vin Junge Vom 1. bis 21. Mär; d. I. werden! kann unter güustigeii Bedingungen in die von hier Abzrigshalber circa 2500 Centner ^^^e treten. ----- • - - —1 Carl Stückrath, Sandgasse. A endemischer Gesangverein. General-Vtisamnilung Montag den 9. März, Abends 8 Uhr, in der kleinen Aula. Tagesordnung: Erhöhung der Beiträge. Um zahlreichen Besuch wird dringend gebeten. Der Vorstand Der den Fr. Berg's Erben gebö ige - ...________________Jlul(llvl Galten, hinter den Eichen, in zu oerpachttn an Mitglieder des Theaters ablassen wol- [909] Carl Berg. ' “ ' ' ' 21 „ Im, 25 In Körben Cognac vieux „ bois Em möblirtes Zimmer zu vermietheu fn 1 v . D. 8, 4' misburg.{991] 1111 byr ^pednion d. Bl. Zwei Logis, jedes bestehend aus 6 heizbaren Zimmern und so, stigen Räumlich- vlvtm feiten, sind in meinem neu erbauten Hause sofort gesucht in der Alictnstrasie zu vermiethen und kön-! Blattes. rsQR1 neu bis zum 1. Mai bezogen werden, j—---------l ^oj Nähere Auskunft ertbe.lt der Unterzeichnete' zuverlussigcr , fahrkundiger od.r auch Herr Weißbinder Hoch mi r. -V"'fme fünn sogleich eintreten bei (1042)Dr. Tb. lajcfae. ^90] Emil Dörr, am Mmktplatz. J* Mart. Ochs, Frankfurt a. M. und Man- soni lVe,‘ " lkrren und Damen » i n11 • ••«•'•henHleii. werde, w t neu hergestellt, linst,-r sind l e <11. Annahmestelle in Giesse,, 8S «ubsaiueii, Mäusburff9 (Zusehen - Bemerkt wird noch,’ dass Sendungen welche Montags eing,- I ‘“ fert werden, am folgenden S o n n t a , !z,,r Ablielening gelangen. Eine Familienwobnung ist zu veimietbcn' und alsbald zu beziehen. D. 54, Neu-/ stadt.(1008» pr- Flasche, fl- fr. -tblr. Sgr. 1 3 — 18 1 27 — 25 Cmiflion 1868r Christoly „ Mo ulis Cstöphe 186(Jr Zwei tneinandergehende möblirte Zimmer ___ 3U ""»Nethen. Wo? lagt de Eine remlichc zuveUätsigc Lauffrau wird Erp. b_£l.__________________________jw01!gesucht. Seltersbeig ViL E- 3 im obersten Stock._________________[931 Nedaction, Druck und Verlag der Brühl'jche Univ.-Truckerei (Fr. CHr. Pietsch) in Gießen. Vc gegeben. 5 Gieße ®i ii dem 9?e[ Gi Von f tmN des fA, Lhne viel'] 'Wvs Au 'M tert, jtin 'auf nimm! . ki'ie Petjch Lristlichrn der alte! kvm Cäjad Unb Achen jii , Duhirebcl r rascher S ‘•n Abern t . Ur.b i