der S"Nt mjJCöber Ws, Preis vierteljährig 1 st. 12 tr. mit Bringerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährig 1 st. 29 fr. Erscheint täglich, mtt Ausnahme DkvnLagS. Spedition: Tanz leib erg, ßit D. Nr. 1. Dienstliche Weihnachten im x' dem Äreuj, wst iNZ wirken- S'SE ÄSS e^n in Töpjm Hegger selbst, ’^efer, Schnur- M Stiefel MWu unb t unb veüach Heuberger, >eg 193. bmeiD cll unb gut rcpa man bei Herrn abzugeben. Mechanicus, ergtritraße. loßcr, nsoltischen, in selbstge» iußerst billigen (5889 )cr if lt Cf" ■" -K8° kerver in: Mrv iiibcd, l M» Mogdciilkgd lÄmilt* । " Uctz, Anzeige- und Mntsölatt für den Kreis Hiessen. H4h. Soimtlill den b. December 1M4« BÖMWBMMMMM—MMB Brodpreife vorn 3. bis 12. December 1S74, uack eigener Erklärung der Bäcker: 2 Kilo gemischtes Brod 22 fr. t Kilo gemischtes Brod 11 fr. 3 Kilo Roggenbrod: erste Sorte 19 fr., 1 KUo do. 9y, fr 2 Kilo do. iwate Sorte 16 fr ..... MBTMhOMIgfC i i i im mm »in wMMCTasCT-'.^z -1 m■rgmz.n; Amtlicher Theil. Gießen, am 3. December 1874. politischer Theib Dersailles, 3. December. Die in der National - Versammlung heute Dr. das Fall zunchmen. Versailles, 3. December. Nationalversammlung. Die Botschaft wurde besonders von dem rechten und von dem linken Centrum applaudirt. Die Ver- Während ich einige Departements. Ler-.iste, habe ich überall wahrgenommen, daß sich mit der Liebe zur Ordnung und dem Wnnsche nach Frieden und Sicherheit das Verlangen vereinigt, daß die von Ihnen als unerläßlich anerkannte Organisation der Executlvgewalt verliehen werde, wie sie aus dem Gesetz vom 20. Novbr. hervorgegangen ist, eine Kraft, deren sie 'zur Erfüllung der ihr von Ihnen anvertrauten Mission benöthigt ist Fortgesetzt durch verderbliche Doctrinen aufgeregt, verlangt das Land von Ihnen, daß der Gang der Regierung gesichert und durch Maßregeln weiser Vorsicht die regelmäßige Ausübung der öffentlichen Gewalten garantirt werde. Ich hoffe, daß Sie in diesen so wichtigen Fragen, über welche Sie demnächst berathen werden, zu einem Einverständniß gelangen werden. Ich meinerseits werde jede Verantwortung ablehnen und mich jeder Einmischung enthalten. Meine Regierung dage- gen wird es an ihrer Pflicht nicht fehlen lasten. Aber ich will Ihnen heute schon sagen, wie^.ich meine Pflichten gegen die Nationalversammlung und gegen das Land auffaste: Ich habe die Gewalt nicht angenommen, um den Bestrebungen irgend einer Partei zu dienen; ich verfolge nur das Werk der Derthei- digung der Gesellschaft und der nationalen Wiederherstellung; ich rufe nur zur Erfüllung dieser Ausgabe, ohne mich irgendwie exclusiv zu zeigen, Jedermann von gutem Willen, alle Diejenigen zur Hülfe, deren persönliche Eigenschaften sich vor den gebieterischen Anforderungen der Gegenwart, vor der geheiligten Sache des Vaterlandes verneigen. Ich wünsche sehr, daß mir die Hülfe keines derselben fehle- möge; ich reclamire sie für mich im Namen Frankreichs, besten Heil und Größe ich ganz allem im Auge habe. Auf alle Fälle wird mich Nichts in der' Erfüllung meiner Aufgabe entmutigen- Am 20. November 1873 haben Sie mir im Interesse des Friedens, der Ordnung und der öffentlichen Sicherheit auf sieben Jahre die Execntiv - Gewalt anvertraut. Dasselbe Intereste macht es mir zur Pflicht, nicht von dem Posten zu befertirenauf den Sie mich gestellt haben, und ihn bis zum letzten Tage mit unerschütterlicher Festigkeit und mit gewissenhafter Ehrfurcht vor den Gesetzen ein- Oesterreich. Wien, 1. December. Großes Aufsehen erregt hier der heutige Leitartikel des „Vaterland", des Organs der feudalen Opposition. Wie wenig sich dieses Organ sonst genirte, den Grafen Andrasty anzugreifen, so ist dies doch kaum je zuvor in einer so entschieden gehässigen Weise geschehen. Man schließt daraus, daß die Partei, die sich anfallend still verhielt, als vor einigen Tagen das Gerücht von der Entlastimg Andrasty's ohne jede sachliche Veranlassung austauchte, die Erfahrung gemacht haben muß, daß Andrasty fest stehe und jeden Versuch einer Annäherung an diese Partei entschiedenst zurückweise. Nur so kann man sich die Rücksichtslosigkeit erklären, mit der das sonst gerade dem Grafen Andrasty gegenüber etwas reservirte Organ der Thun und Clam plötzlich einen so wüthigen Angriff unternimmt. Frankreich. geantwortet. , . r . Berlin, 4. December. Die Morgen-Zeitungen bestätigen, daß der Oberpräsident der Provinz Schlesien, v. Nordenflycht, wegen seines Verhaltens bei Ausführung der Kuchengesetze zur Disposition gestellt wurde. — Der Reichstag dürfte eventuell zur Erledigung des Bankgesetzes vom 5. bis 15. Januar n. I. noch einmal einberufen werden. München, 4. December. Das „Bäuerische Vaterland" meldet: Sigl bat heute von dem ihm zustehenden Rechte der Einsprache gegen Contnmacial-l.lrtheil vom 30. November Gebrauch gemacht und kommt der demnächst nochmals zur Aburtheilung vor das Schwurgericht. in's Benehmen gesetzt. Die hiesigen Stadtverordneten haben sich gestern im Princip mit dieser Maßregel einverstanden erklärt. Berlin, 4. December Gutem Vernehmen nach ist die Nachricht eines hiesigen Börsen Blattes, der Termin für den Proceß Arnim lei verschoben worden , unbegründet. Allerdings hat der Vertheidiger Arnim'ö bei dem Stadtgericht einen Antrag auf Vertagung gestellt, das Stadtgericht aber ablehnend gestaltet. Keine von diesen Mächten zweifelt heute an unserem aufrichtigen DeUlfcQlttnO« Wunsche, mit allen Cabineten friedliche und freundschaftliche Beziehungen zu Darmstadt 4 December. Seine Königliche Hoheit unterhalten. Die Botichaft betont die Verbesserung der wirthschaftlichen Lage bfr torctibcnort haben mittelst AUerhöckster Entschließung d » Landes in geige der reichlichen Erndte, welche die industrielle Thätigkett vom 2 l M. den LandaerichtS-Afsessor bei dem Landgericht wieder belebt habe. Die Ausfuhren deS Jahres 1874 werden die des Jahres GieSen. Auaust Stramm, unter Anerkennung seiner mit i873 erreichen. Der den öffentliche» Arbeiten gegebene Aufschwung wrrd bie (S-tfer und Treue geleisteten Dienste aus sein Nachsuchen Anstrengungen der nationalen Arbeit unterftutz-u. Der Finanznunlster wird «enen Verricht aus Pension bis auf Weitere» in den Ruhe-.Gesetzentwürfe verlegen, welche bestimmt sind, die Reformen der Verwaltung flaut ui versetzen geruht. !der Finanzen zu verwirklichen und die ftscalrsche Gesetzgebung zur Verhütung Darmstadt 4. December. Tie Regierung beabsichtigt die Gründuncttvou Betrügereien zu vervollständigen. Der Special-Berich! über die finanzielle einer Anzahl Freistellen an den Realschulen'und Gymnasien für unbemittelt..,sLage wird die Mittel zur Deckung ^des Deficus aussetzen welch-S m dem talentvolle Schüler und bat sicb bereits mit den tetr. Vertretungen der Städte sBudgei pro 1874 bestehen blieb. In der Botschaft bcrßt es dann ferner. verlesene Botschaft des Marschall-Präsidenten besagt: In dem Angvnblicke, in sammlung begann nach Verlesung der Botschaft die Verathung des vom Depu- welckem Sie im Begriffe sind, Ihre Arbeiten wieder anfzunehmen, hat die tirten Zaubert eingebrackten Gesetzentwurfs, betr. die Freigebung des höheren Regierung div Pflicht, Ihnen eine Darlegung der allgemeinen Lage des Landes!Unterrichts. — Von den in den Bureaux nunmehr erwählten Präsidenten gern geben, und schulde ich Ihnen auch eine loyale Kundgebung meiner eigenen hören 9 den Fractionen der Rechten, 6 der Linken an. Die Botschaft hat in Gesinnungen. Ich bin während Ihrer Abwesenheit bemüht gewesen, mcine:bem Publikum einen lebhaften, aber beruhigenden Eindruck gemacht. doppelte Mission der Befestigung des Friedens und der Aufrechterhaltung der! Paris, 2. December. Die Vorlesungen in ter (5cole de Medecme Ordnung aewiffenhaft zu erfüllen. Keine innere Verwickelung stellt dem Werkesivnrden gestern wieder eröffnet. _ Zu Ruhestörungen konnte eS nutzt kommen, der Reorganisation, welchem wir uns gewidmet haben, sich hemmend entgegen, da der in Verruf erklärte Professor^Cbauffard erst heuto seine erste Vorlesung Meine Regierung hat keine Gelegenheit verabsäumt, durch Wort und That hält. Es heißt jedoch, daß die Studenten nicht wieder ^emonftriren wollen, ihren festen Entschluß zu bekräftigen, allen Verpflichtungen treu und gerecht zu wer- Der Decan (Wurtz) hatte dieselben durch einen ^lnschlagzettel daran erinnern ben unb alle Verträge streng zu respectiren. Diese Politik, welcher Sie immer lasten, daß man wegen Ruhestörungen aus ter Fakultät von Pans und aus Ihre Zustimmung ertheilt und auf welcher wir beharrt haben, hat mit jedem allen Fakultäten Frankreichs ausgestoßen werden könne. Tage unsere Beziehungen fciit den auswärtigen Mächten vertrauenswürdiger Paris, 3. December. Mac Mahon s Botschaft, welche Etssey, der Betreffend: Die Wahlen zu den Kreistagen, insbesondere duech Bevollmächtigte der Gemeinde-Vorstände. f Dns Großherzoglichk Krcisamt Gieye» an die Grchhkrwglichen Bürgrrmkiflcrkikn des Kreises. Wir sind veranlaßt Sie mit B-zug auf unser Ausschrcibeu von, 21. November nochmals darauf aufmerksam zu machen, daß die Wahl der Bevoll- mächtiatcn .rst tau» stattzufiudeu hat, wenn der Ortsvorstand vollzählig coustltuirt ist, also nachdem eine etwaig- Ersatzwahl für den aus dem Gemeinde, rath gewählten Bürgermeister oder Beigeordneten stattgefunden hat, und daß nur Ortsvorstandsrnitgl,eder. nicht auch andere Einwohner als Bevoll- mächtigte der Ortsvorstände bezeichnet werden können. v. Röder. _____ Vieepräsident de- MinisterrathS, heute endlich in der Kammer vertrug, wurde mit großer Kälte ausgenommen. Nur 17 bis 18 Mitglieder des rechten Cen. trum- gaben Zeichen de- Beifall- kund. Nachdem die Verlesung geschehen, begab sich der Secrrtär der Präsidentschaft, d'Harconrt, und bet Vice Ministerpräsident zu dem Paläste deS Präsidenten in Versailles, um Letzterem über den Eindruck der Botschaft zu berichten. Die Legitimisten sind sehr erzürnt; der Marschall neigt ihnen zu sehr' nach link- hin. Aus die konservativen Republikaner machte die Botschaft feinen ungünstigen Eindruck; dieselben halten den Aufruf des Marschalls an alle Männer von gutem Willen für einen Foitschritt Die radicalen Republikaner sind mit der Botschaft nicht zufrieden; sie erkennen zwar an, daß in der Dot- schäft keine Staatsstretchspläne angedeutet seien, aber sie finden, daß der Mar-j schall nur ungenügende Concessionen mache und zu sehr die Gewalten betone, welche ihm die Versammlung gegeben. Das find so ziemlich die ersten Eindrücke, welche die Botschaft aus die Deputirten machte. In Parts, wo sie um 5 Uhr bekannt wurde, erregte sie wenig Aufsehen, im Ganzen auch wenig Zufricdenhcit, da man befürchtet, daß daS ungewiste Provisorium noch lauge Zeit fortbestchrn werde. 8panifiL Madrid, 3. December. Der Carlisten - Ches Lozano ist erschofien worden. — Daß der Pfarrer Santa Cruz sich noch in Lille aushalt und kein neues Commando in der Armee des Prätendenten bekleidet, ist bereits mitge- theilt worden. Der frühere carlisttsche Banditcnfüiner ivo6.it dort, dem Echo du Nord zufolge, unter seinem mütterlichen Namen — Lin Wunder, daß ihm der eigene zu schlecht geworden — und steht unter nicht allzu strenger Polizeiaufsicht. Noch am vorigen Samstag erschien er selbst, wie von ihm verlangt wird, auf der Präfectur, um die von der französischen Regierung ihm angewiesene kleine UnterstützungSsumme in Empfang zu nehmen Er bewohnt in dem neuen Stadttheil, nahe dem Boulevard de la Libertü, ein geräumiges Haus, welche- eine Vornehme Dame ihm zur Verfügung gestellt bat, und steht mit vielen legitimistischen Familien der Stadt auf bestem Fuße. tLi’lrgrniJtjifdje Zh’pefrfjeii. Berlin, 4. Dec- Reichstag. Ein Schreiben des Reichskanzlers zeigt an, daß im Etat des auswärtigen Amtes der Antrag anf Bewilligung von 53,100 Mark für die Gesandtschaft bei dem päpstlichen Stuhle zurückgezogen sei. Die elsaß lothringischen Abgeordneten zeigen schriftlich an, daß sie Angesichts der Lage des Lande- nicht an den Arbeiten der Commission für den elsaß lothringer Landeshausbaltetat und die Anleihe tbeilnebmcn könnten. DaS Schreiben wird der Gcschäftsordnungs Commission zur Berichterstattung über wiesen. Bei der Berathung des Etatstitels für den Bundesrath kritisirt Jörg heftig die Politik des Reichskanzlers und fragt an, ob der Bundesrathe Ausschuß für die auswärtigen Angelegenheiten, in welchem Bayern den Vorsitz führen wolle, funettonire; er vermisse dessen Mitwirkung bei allen wichtigen Fragen, besonders bei der spanischen Jnterventionofrage, wo die Mitwirkung des Ausschusies das Fiasco des Reichskanzlers durch die Absage Rußlands vielleicht erspart haben würde. Fürst Bismarck erklärt: Der Dundesrathsaus schuß für die auswärtigen Angelegenheiten bestehe lind trete so oft zusammen, als der bayerische Vorsitzende ihn zusammenrufe Von keiner Bundesregierung werde etwas verheimlicht- Als der Reichskanzler die Ermordung des Hauptmanns Schmidt erfahren, habe er sich gesagt, daß solches einem englischen, französischen oder amerikanischen llnterthan nicht passirt wäre. Er habe es für Zeit gehalten, daß Deutschland solche Attentate räche. (Beifall.) Spanien sei nur zu helfen gewesen, wenn man die für Herstellung einer staatlichen Ordnung geflnntcn Elemente Spaniens anerkannte. Deutschland habe dies Das FiaSco, das ich gemacht haben soll, kann ich ruhig tragen. Der Vorredner berührte auch das Kissinger Attentat und nannte Kullmann einen verrückten Menschen. DaS war Äuümann nicht. Sie wollen keine Gemeinschaft mit Kullmann, daö begreife ich, aber er hält fest an Ihren Rockschößeu- Ich fragte ihn: „Weßhalb wollten Sie mich tobten, da ich Ihnen doch nichts tbat?" Er antwortete: „Wegen der Kirchen - Gesetze und Sie haben meine Fraktion beleidigt." Ich fragte: „Welches ist Ihre Fraction V Er antwortete: „Die Cenlrunrs Fiactton " (Hört! Hört! Großer Lärm ) Stoßen Sie Kull- mann zurück, er gehört doch zu Ihnen! (Stürmischer Beifall recht- und links, aus dem Centruin: Pfuil Pfui!) Der Präsident bezeichnet letztere Rufe als unparlamentarisch. Fürst Bismarck: Solche Rufe zu rügen, wie ein Abgeordneter aus ber zweiten Ceritrnmsbank ausstieß, steht mir kein Recht zu. Aber der Änsoruck „Pfui" ist ein Austruck des Ekels und der Verachtung und diese Gefühle sind mir nicht fremd, aber ich bin zu höflich, dieselben au-zusprechen. (Anhaltender Lärm.) Wiudlhorst (Meppen) bemr.ft, Fürst Bismarck habe in ber . ad) dem Küsiger Attentat gehaltenen Rede die Parole für die Angriffe auf das Centrnm gegeben; er thue Unrecht, die Parteien gegeneinander zu Hetzen. Man tnibe ohnehin einem Kriege zu. Fürst Bismarck 'weist den Vorwurf zurück und weist auf die Hetzereien der ultramoiitanen Presie hm, die Vorgänge, wie das Knllmann'sche Attentat, provocirten. Wollte ich die Hälfte dessen glauben, was die ultramontane Presie gegen mich sagt - wer weiß, was ich thäte! Lasker erklärt, daß die Auslasiungen Winbhorst'S, welche zum Kriege hetzten, eines Volke Vertreters unwürdig seien, und wird weg»n dieses Auö- lrucks vom Präsidenten zur Ordnung gerufen. Hierauf wirb unter unerheblicher Debatte die Etats-Berathung fortgesetzt und alle zur B.rathunz stehenden Etats-Positionen genehmigt. London, 4. December. Die Regierung ist jetzt überzeugt, daß der Gefangene loelcher Nena Sahib fein sollte, eine andere Persönlichkeit ist. Der Radjab von Sindh«, gibt zu, daß er sich über die Identität des (gefangenen geirrt habe. — In die Bank von England flosicn 180,000 Pfv. St Buenos AyrcS, 5. December. Amtlicher Meldung zufolge ergab sich Mure auf Discretion au die Regicrungs« Truppen, nachdem er gefangen und auf der Flucht eingeholt war. Die Provinz Biienos - Ayres ist ruhig. Die RegierungS-Truppen verfolgen Arredondo, besten Avantgarde gleichfalls geschlagen wurde. Ausmg sus brn Kirchrubüchefn brr Stahl Gießen. Evangelische Gemeinde. Getaufte. Den 29. November. Dem Bahnbeamten an der Köln Gießener Bahn da oahier, Pbnftiaa Wartenberg aus Walter Nienburg in Preußen, eine Tochter, Auguste Iftaiie Susanne Vuffe, ßtboren den 5 November. Denselben. Dem Bürger' und Spengler, Georg Marx, eine Tochter, Elisabeth Mathilve Jlaroltne, geboten den 30. Oct ober. Den 30. November. Dem Bürger nnd Weißbinderin eist er, Julius Hoch, eine Tochter, Manc Emilie Wilhelmine Vuife Elisabeth, geboren den 13. November Den 8 December. Eine uneheliche Tochter von auSwartS, Helene Katharine Margarethe, geboren den 23. November Beerdigte. Den 27. November. Ein todtgedorncr Sohn des Bürgers in Ealbach und Bremsers an der Köln Gietzelier Bahn dahier, Adam Weitz, geboren den 26. Novemb. Den 28. November Sophie Sauer, gedorne Petti, dcS verstorbenen Bürgers und Grotzh. UniversttätS Gärtners, Wnnhard Sauer, Wittwe, alt 68 I. 3 T., gestorben den 26 November. Der» 30. November. Marie Elisabeth Hoch, geborne Alker, deS Bürgers und Weitzbindei-meisiers, IuliuS Hoch, Ehesrau, alt 45 I. 4 M. 17 T, gestorben den 28. November gethan, mit chm die meisten europäischen und überseeischen Mächte., Den 2 December. Em unehelicher Sohn von auswärts, Wilhelm, alt Rußland jedoch werde von den spanischen Verhältnisten weniger berührt. 7 A £., aeftorben den 1. December. Aber Deutschland hatte ba6 zu achten, wie es jide Ansicht einer Kappeiimachcis, Paul Weitzel, ehelicher Sohn, alt 10 M 6 T., gestorben den 1. Dec auswärtigen Macht achtet, besonders einer solchen, mit der es seit einem Jabr- Den 4. December. Margarethe Hudeler aus Grüningen, alt 57 I , ge- hundert in inniger Freundschaft lebt. Wenn die Pfeile des Vonebners gegen ftorben den 3. December. diese Freundschaft gerichtet sind, gchkN st fehl Wi: stehen darüber t'.'UiNi^ech -- - - - QMM MIIMWWWWWVWMIM?' PrrRri|TrT" - «g flffgemeiner Anzeiger. Die G dote sind schristlich, versiegelt und Pi f tz Vergebung von Vauarbeiten. 5? Diensiaü den 8. December, L Bormiltags 10 Uhr. sollen m der Wohnung der Ludwig Klingelhösser Wittwe dahier 3 trächtige Kühe, Heu, Stroh, Dickwurz, 1 haften, Pflug und Egge. 1 Psuhlfotz, und sonstige Oeconomiegcräthschasten bck unterzeichncter Stelle anberjumt, bei welcher der detzsallsige Voranschlag zur Einsicht der Rcflect inten offen licat und die Brdi fluncen eingcscben maben können. welche als Inhaber einer Finna in dem Handelsregister des Großherzoglichen Stadtgenchtß dahier eingetragen sieben tmd einer ber vier ersten Gewerbe- steuerktasicn angeboren. Die Liste ber Wablberechtigten liegt 10 Tage lang und zwar vom 7. bis 16. 1. M. (beides einschließlich) Vormittags von 9 biS 12 und Nachwittag- von 3 bis 6 Uhr auf dem Vüreau de- SecrctärS der Handelskammer, Herrn Großhetzoglichc Handelskammer. Gail. Gictzrr, den 2. Decemder 1R74 l^rotzherzoglicheS Or?s^erichl Gietzm (5865) L ü d e k i n g. I Svenglcrmbest, „ , 11 sollen auf dem Sudmissi.n^wcge in -lccoid meistbietend versteigen werden j Gietzen, den 2 December 1874. Fr. Müller Donneistag den 10. December d. I., Nachmittags 2 Uhr, sollen in dem Hause d<- Locomotivsührer- Werner Otto in der Nalllbcrstratzt die ;u dem Nachlatz ber Glockengietzer Otto 1 Wurme aebörigen Mobilien, als Möbel, Bett- und Wein,eug, Haus nnd Küchen- gerätbe. meistbietend gegen Baarzahlung versteigert werden gegeben werden und ist Zenn n zur Verhandlung auf Dienstag den 15 December l. I, • VormutagH 10 Uhr, Bekanntmachung. ! Bekanntmachung. tt 4. U • < < u /Ti C. o t 5899) Denjenigen hlefigen Einwohnrrn,, Betrcffcsttz btc ^rganzungSwahl der Großherzoglicheu Handels lwcich.. tm Laufe be-^we* 1^4 Hunde fnmnipr nir !"" oder abgerchafft baden, biene hiermit Die Gchote sind schristlich, versiegelt und TullllUCl C) 11^111 Tur büD ^>U1U 1 o/ O. ^nr Nachricht, datz die detziallsigen An« und um bei fluhtbnrt: ^SchulhauSbau zu Auf Grund dc- Gesetzes vom 17. November 1871, die Handelskammer,Abmeldungen vor Ablauf dieses MonatS T ieihausen" längstens ,um bestimmten tetr., hat demnächst ein. NkUwabl von 3 Mit^etcrn der unterzcichnct-n Handel»., umnem Bureau cutweder ,an Etell. eluzurelchm. - k j k r utx m m < r, oder mündlich adzuaebrn sind, wenn ola-e, ^Teipauien, am d December 18/4. fannntr an Stell, der nach den gesetzllchen Besttmnmngen nut dem 1. Januar B„,-,Mi»tlg7„a finden ioUcn. I Ter Bürvermeesfir: nächsten Jahre- ÄU-fcheidendeii Mitglieder Marl Gail, ^ritz 5toch und (^ictzcn, am 3. Dccd-mber 1874 Miet NZilbelm Liebri cd stattzufinden. ; Giotzheizo^liche ttüramnerfterei Gietzen. Wahlberechtigt sind hierbei diejenigen hiesigen Kaufleute und Gesellschaften, Fe!s?n \ Beigeordneter Hofüerichtsadvokat.n Metz, granffurter Straße im Müller'scheu Hause, zu 5gog) Jedermann« Ginftdjt offen imb künnen Mnwendungen gejzei. die Rchtigkeit und,Schuld^^«ics iu Trdbaufm mü iwn dehr Vollständigkeit der Liste bei Vermeidung der Nichlberücksichtigung nur innerhalb ihunimi und Wohnungen erforderlichen dieser 10 Tage bei der Handelskammer vorzebracht werden. Arbeiten, nämlich: Rur diejenigen Firmen ttnnen zur Wahl iugdafitn werden, welche ali fSSlrfkratMt’ ,u wahlberechtigt in der Liste eingetragen sind. (5895; ^^s.i arbeit, ’ 3m) Gießen, den 3. December 1874. Wetfidmberaibeit, . . 619 . 6 Zlachr ‘ J SBorn finid auf btm jjiinttln an J M 5920) (hne scb ju faufen ! bi( (stpkt> d yit ^Billardb Quendel Kölner 4 unter Gataiil (5917) .59191 h Meerschnli 6901) Wach Hoar. Köpfe in Lvsi, Puppn «trumpfe rc. cir tiefc^iitt zu brbti __ I Jtal. empfiehlt Coc> ! * L Hutt Unterjacken Hemden en ! k i i ä bei • 5766) ( Äüftnw I Tn*fte I Gimtrn, I schnell i 8ibii ywife. W, I «tatitf. Wlih. I h (*ei "Npjj ^"vallier«, ,0,,t-cas ,Juet- nn»fie| te* w VN <>or ,d> mein ° im Nrtter. 5816) 3 Paient-Pferdeschoner. | 4401) Erster Dreis- S Carl Straub (5917) 5919) Pfeife«, Stöcke, j lie^n. CarnevaBvereio Türkei empfiehlt Emil Fischbach. (5823 Brauerei u. Wilb. Balser. bei Nur immer herbei! Preise Z Rhtluischc Wallniisse ^emvstehlt Gg. Wilh Weidig. angman-ö Wärmflaschen pwaareivv’jnojajT in empfeyienve Erinnerung. i-------- ------—; » ---- • , Gustav Kuhl, Spengler zugesckiekte Petition an den Reichstag zu be» in der Neustadt. isprkcheN* 5898) 1D Felirmann^ tter Bahn dacht er, Auguste hier, Elisabeth Julius Hoch, ^DDtmbtr. ai< Marlnt 5863) Eine Klcideemacherin sucht in und anher btm Huusc Beschäftigung. Näheres bei Cbr. Frech, 3 Snegen hoch. Goldene Medarlle. Bremen 1875. Bewirkt lant Urtacil der Maschinen Prüfungs'Section der \V bafj der nt P. Dn Gejanzrnen St. lge ergab sich gefangen und ruhig. Die falls geschla- Georg Marac^ Spengler, empfiehlt alle Arten Blech Spiclwaaren für die Puppenküche. Ihr Narren herbei, Und schaart Euch um die Fahne, Es lebe hoch die Narret hei, Trotz dem Philisterwahne 1 5904) Sämmtliche hiesige Lchreinermeister werden ersucht, Montag Abend S Uhr im Losais Loesyscheai Lokale zu erscheinen, um die vom Mainzer Schreinermeister-Verband schöne Auswahl in Kupfer und Messing, sowie Petroleum-Lampen zum Stellen und Hängen neuester Constrnction, einzelne Lampentheile, als: Füße, Vasen, Kugeln, Milchfchirme, Dochte, Cylinder, Brenner k-, stets vorrätbig. Sehr gute Kaffeemühlen, Meffer und Gabeln, Dorleg-, Gemüse- und Eßlöffel in großer Auswahl; auch bringe ich mein Blechwaaren-Geschäft^u ^empfehl?nde^Erinnerung. Rabatt. Wilh. Kolilermanii) Neustadt 156. Meerfehaumwaaren rc. beit Carl Straub ; Frankfurter llof. 3594) (T\ JFrcinhel.) 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SH) Flccbtenkrankc und Brustlei- dcnde : eilt Dr Iocbheim in Darmstadt, Elil'abctbenftraße L 56«>3) Die Heizung mit Cokee findet auch in hiesiger Stadt mit fidem kommender Winter immer größere Verbreitung. — Die Cotes fönn- n in jenem gutziehen» den Oren, in welchem Steinkohlen brennen, ebenfalls gebrannt werde- und bilden das eiaentlichc Brenuiilaterial für die neueren Eonstructioner von Füllöfen S« letzen saft kernen Ruh ab uvb wachen ein häufiges Reinigen der Cifnännl Geschlechts, Nervenleiden rc-, den Folgen ;er ruttender Cnani. und gcscblecbt lieber Exceffc. — Durch jene Buch Handlung auch in Frankfurt a. M- von der Iäger'schen Buchhandlung, so- Darm entbSlt: l. Gcje betttffend. L n dw Rhrin )c. k. Dir ba orbntn hiermi 5874) dtrief lappen , per Pfund zu 9 und 10 fr.» werden von Unterzeichnetem rx ^ie^[ (L s.) atn,flab 50-52 41-43 49-51 34-36 31-32 .31-32 57-59 50-52 26- 27 grjn» |nMM|WN wie von dem Verfasser. Hohcstrafie, Leipzig zu beziehen Preis 2 sl- 24 fr. f (Gewarnt wiro vor gewissen Nach ; ahm ungen unb Nachäffereien « meines Buches, die sich, um das Publi- ■ Lcbrling gesucht. 5779) Ein mit guten Cchulkenntnisien versehener junger Mann kann in einem hiesigen Fabrikgefchäft gleich oder per 1 Januar unter günstigen Bedingungen in die Lehre treten Näheres bei der Erprd b. Bl. 5891) Ein ordentliches Dienstmädchen wird aus sofort ober zu Weihnachten im Wind ecke l'schen Hause auf dem Kreuz, I. Stock, zu miethen gesucht- Vortrag des Herrn Di*. Otto lluchiier über Justus von Liehi^ Donnerstag den 10. d Mts. im Saale der Restauration „Lahnstein.“ Anfang 81/2 U(>v Abends. Nichtinitglicder können bei Herrn Buchhändler Nicker unb Abends an der Kaste Eintrittskarten erhalten zit 24 fr. 3»n Ptkllßische« Azirls-SoniPi Dns zweite ConeerC im Winterabonnement 1^74 75 wird Donnerstag den SO. Deceinber, Abends pröcis Uhr, im ClubNilUlle stattfinden. (5906) !>•<* I ereieiNttireelion. Zur Tagi0rieschicdle 5894] der ParaiTdjin Klallcrmittcl «Vcutc, eonmofl ben ii. Decemb»r 1X74, in Lony s Bierkellcr: Zwei grosse..... Zwischendeck Pr. Tklr. 80. Die Direetlon in llanibnra, M. \nnrn-l‘lalz 1, der (Vtscllschast angettellle Vencral-Ager.t W. Westen bürg er, 2. @eje| 8"bto $Mn ic. ic. Wir bQ] ntn Wl X vieler deutscher, österreichischer, ftfroeber, holländischer rc Zeitungen, alleinige Vertreter her (Gesellschaften IIiuiin, Laffitc, Hulller de Co. und Ch. IjR- uriMiKc, Crrf de Co. In PorlM, Pächter sa aller großen Partner Journale nud 200 französisch r Provinzlalhliitler ersten Nanses: der .Jndeprntlancr l»rlgefc< in ItrüHMel «Weltblalt) u. m. A- für l><*M<®chl<