2« U..JI bx"1 unk dtz . ' ,ebit l m’t den dju.i l* * «in« jM 6>. ülafadj. ,6* w," lnt>ißen, ber N* 258, "Mhlitcn2 Gail. ”0 e ■ l(^‘ U • verordneten können also gewiß nicht sagen, daß sie nicht in voller Freiheit und Ungestörtheit beriechen, und ohne ihren endlichen Beschlüssen auch nur im Mindesten vorgreifen zu wollen, scheint es uns doch an der Zeit, heute über den äußeren Stand der Sache folgendes Authentische zu berichten. Daß der Termin, bis zu welchem Bewerbungen für unser städtisches Bürgermeisteramt zulässig waren, erst mit vorigem Monat zu Ende ging, darin hat die Verzögerung, welche die Erledigung dieser Angelegenheit bis jetzt gefunden, ihren hauptsächlichsten Grund. Eingelaufen sind im Ganzen 44 Bewerbungen, dabei solche von hessischen und außerhessischen Stadt- und Landbürgermeistern (darunter auch der von Buxtehude), von Landwehr-Osficieren, Verwaltungsbeamten, einem preußischem Landrath rc. Nachdem noch in elfter Stunde Bezirksstraf- rlchter und Landtagsabgeordneter Heinzerling in Darmstadt, besten Wahl von einer größeren Anzahl Stadtverordneten ernstlich in'ö Auge gefaßt worden war, seine Bewerbung zurückgezogen, und man unter den 43 übrigen eine erste Auslese gehalten harte,. wurden deren 11 in die engere Wahl gebracht, und einer Commission zur näheren Prüfung und Berichterstattung überwiesen. Dis zu diesem Punkte ist jetzt die Sache gediehen, und sieht man in der Bürgerschaft mit begreiflicher Spannung den Ergebnissen der Commissionsberathungen entgegen. Es haben sich tüchtige Bewerber gemeldet; möge es unseren Stadtverordneten gelingen, sine ira et Studio den tüchtigsten herauszufinden, und somit .der bürgermeisterlosen, der schrecklichen Zett", ein gedeihliches Ende zu bereiten ! (N. Frkftr. Pr.) jiir Ausführung einer Wasserleitung zu verwenden, wird von Büchner bekämpft, der die Dring- lichkeit dieser neuen Anlagen bestreitet und darauf aufmerksam macht, daß an anderen Orten, namentlich bezüglich der Erbauung einer Eisenbahn nach Pfungstadt, die diSpontbeln Ueberschüffe ieffere Verwendung finden könnten. Ministerialdtreetor Schleurmacher glaubt, daß bezüglich einer Bahn Eberstadt-Pfungstadt die Regierung wohl in einiger Zeit Mittheilungen machen könne, die Ueberschüffe der Main - Neckarbahn könnten jedoch dazu nicht verwendet werden und stünden daher die projeettrten Anlagen auf der Main Neckarbahn mit jener Frage durchaus in (einem Zusammenbang Er sucht die Nothwendigkeit und Dringlichkeit der Bauten nachzuweisen mv wird darauf die Regierungsvorlage, nachdem Büchner nochmals getadelt, daß nothwenbigc Lahnanlagcn auf die lange Bank geschoben würden, einstimmig angenommen. Eine Vorlage des Justizministeriums über das Verfahren bei unfreiwilligen Versetzungen von Mitgliedern eines Zusttzeolleges in den Ruhestand, veranlaßt den Abg. Heinzerling anzufragen, in wieweit die Kosten des Verfahrens von dem betr. Beamten zu tragen seien. Ministerialrath Hallwachs bemerkt, das Offieialverfahren sei kostenfrei, dagegen müsse der Betroffene die Kosten seines etwaigen Vertreters bestreiten. Buff glaubt, daß die Kosten der Vertheidigung auch vom Staat zu tragen itien, dagegen müsse der Beamte solche Kosten übernehmen, die durch seine Schuld entstünden. Die Gesetzes-Vorlage wird darauf mit einem letzterer Ansicht entsprechenden Zusatz angenommen, vue nächste Sitzung findet morgen den 6. statt und werden in derselben voraussichtlich sämmt liebe noch vorliegenden BerathungSgegenstände erledigt werden. (N. Fr. Pr.) Offenbach, 4. November. „Gut Ding will Weil haben", und im in ; ialts ' A Hinblick auf das Sprüchwort trösten wir uns auch über den Schneckengang,,, ..... ^vmuuUWu uoerwiqen ben dem äußern Anschein nach bte hiesige Bürgermeisterwahl geht, und hoffen, Es folgt die erste Lesung des Gesetz-Entwurfs, betr. die militärischen Contro- daH auch sie demnächst einen neuen Beleg für das Dictum liefern werde: len der Personen des Beurlaubtenstandes, der an dieselbe Commission geht. „Was lange währt, wird gut!" Gewiß scheint Heuteschon, daß unter allen hessischen Nächste Sitzung Montag. Tagesordnung- Erste Lesung des Reichshaushalts- Sitädten, Gießen vielleicht ausgenommen, (doch nicht! D. R.) Offenbach sich. zuletzt Etats. 'seilten Bürgermeister küren wird, obschon diese Stelle am längsten offen steht, nä mlich bereits nahezu 9 Monate. Und mit bewunderungswürdiger Ruhe und Zurückhaltung sieht die Bürgerschaft diesmal dem endlichen Ergebnis der des- saLsigen Erwägungen und Berathungen unserer jungen Väter der Stadt entgegen , und harrt in lautlosem Schweigen des Momentes, wo das Gebilde ders neuen Bürgermeisters aus der geheimnißvollen Retorte hervorsteigen^wird. M es Gleichgültigkeit, ist es politische Zucht, oder ist es eine gewiffe Scheu, nach erhitztem Stadtverordneten- und Landtagswahlkampf auch nun diese Bürgenmeisterfrage in das Bereich der öffentlichen Debatte zu ziehen: genug, That- jache ist, daß von einer Agitation, außer etwa im inneren Kreise der Stadt- Köln, 5. November. Bei der heutigen Ersatzwahl zum Landtage an Stelle des ausgeschiedenen Deputtrten Pauli wurde der Candidat der vereinia- ten Liberalen, Advocat Walter (Fortschrttt), mit großer Majorität gegen den ultramontanen Candidatsn August Reichensperger gewählt. Würzburg, 2. November. Heute Morgen ist Kullmann nach St. Georgen abgeführt worden. Das gegen Kullmann ergangene Erkenntnis lautet wörtlich wie folgt: p Berlin, 5. November. Der Kronprinz empfing heute das Präsidium des Reichstaas. Berlin, 5. November. Reichstag. Erste Beratbung des Landsturm- Gesetzes. Knegsminister v. Kameke bezeiämet die Vorlage als eine Ergänzung des Reichs.Militär-Gesetzes, die bei der Berachung des letzteren verheißen sei. Die Regierung hoffe, daß der Reichstag dem Entwürfe zustimmen werde. Die Auffaffung der ausländischen Presse, welche in dem Gesetze Eroberungs-Gelüste gesunden habe, sei vollständig grundlos. Der Landsturm bilde kein Element zur Eroberung, sondern lediglich zur Vertheidigung. Nach kurzer Debatte, >worm Gallestrem gegen, Koch, Duncker und Bethusy-Huc für die Vorlage sprechen, wird der Entwurf einer Commission von 14 Gliedern überwiesen. Zm Namen Sr. Majestät des Königs von Bayern erkennt der Schwur- gertchtshof von Unterfranken in Sachen des Eduard Franz Lndwia Kullmann von Neustadt-Magdeburg wegen Mordversuchs zu Recht: 9 """" i(l) meinen MA im deiltM C lbt@1 MU N )dM fl"L ??' •jeicftnet'W- en *"^l**y. ini>‘ 0 m8 |93. Deulfcöfanh -verordneten selbst, hier keine Spur sichtbar ist, und daß auch in den Spalten t ™ m , .. .der hiesigen Zeitung, die sonst bei den kleinsten Tagesfragen von „Eingesandts" Darmstadt, 5. Nov. (Karnrnersitzung.) Nach längerer Vertagung trat heute tu überfließt, anläßlich dieser ^auvt- und Cardinalkraae sich fmim hi» bn Rammet wieder zusammen, um einige Rückstände zu erledtgcn. Der Präsident bemerkt, er hahe!^' J, a.1r/VauPr ur 0 t*'aICniQ1lTa9e "ch kaum pte und da btt Absicht gehabt, die wenigen vortiegenvcn Gegenstände vor Zusammentritt ocs Reichstagsjktnmal ein schüchterner Anlauf zu einem solchen bemerkbar macht. Die Stadt- juw Berathung zu bringen, cs sei jedoch nicht möglich gewesen, und müßten wir daher die An- ‘ v " wfsenheit der Kammermitglicder, die zugleich Rcichstagsabgeordnete seien, entbehren. Eine gröbere Anzahl von Petitionen gegen die Kirchengesctze wird ad acta gelegt, von Bingen ist eine solche für die Kirchengesetzc cingelaufen. Dumont beantragt eine Vorlage über Erhöhung der Stuhegehaltc der älteren Pensionäre. Königer bemerkt, es liege eine darauf gerichtete Petition ict und sei der Finanzausschuß mit der Sache beschäftigt, er glaube daher nicht, daß eine so- foitige Beratbung zweckmäßig sei. Dumont begründet die Dringlichkeit seines Antrags, dieselbe knrd jedoch abgelchnt; der Präsident verspricht indeffen möglichste Förderung der Sache. Erster Gegenstand der Tagesordnung ist die zweite Lesung der Titel 10 und 11 des Berggesetzes, be< jürilid? deren der Ausschuß eine Anzahl VerbefserungSanträge gestellt hat, mit denen du Regie. Turg im Ganzen einverstanden ist, und die nach einigen Erörterungen des Ministcrialdirectors Schleiermacher und des Ausschußreferenten Buff mit einem von ersterem vorgeschlagenen Amen- bernent und nach einer zwischen Dumont, Buff, Franck und Büchner geführten Debatte über Bit Rechte der Standesherrcn in Bezug auf Bergbau , angenommen werden. Das Gesetz im Ganzen, ebenso ein an die Regierung gerichtetes Ersuchen auf Beschränkung der Muthscheine unb auf Beschleunigung der Vorarbeiten, damit das Gesetz dis zum 1. Juli n. I. eingeführt werden könne, findet darauf einstimmige Annahme. Eine Vorlage, wonach die Beamten der Main-Neckar-Eisenbahn für 1874 und eventuell für 1875 ein Sechstel Gehaltszulage erhalten sollen, wird ohne Debatte genehmigt. Eine Vorlage der Regierung: 175,000 fl. aus disponibeln Mitteln der Hauptstaatseaffc zu baulichen Herstellungen an der Main - Neckarbahn, insbesondere -{tNmlrbfäP fDuiiim j rter Hoi rimkrh) ,se S »«tit [Hards X Jbt 24tr., IH3r3hM| carte juftbirW11 i, er Expor -B " Eduard Franz Ludwig Kullmann, 21 Jahre alt, katholisch, lediger Bött- chergeselle von Neustadt-Magdeburg, wird wegen des von ihm am 13. Juli 1874 an dem Reichskanzler Fürsten von Bismarck verübten VerbreckenS des Mordversuchs in eine Zuchthausstrafe von 14 Jahren und in die Kosten des Verfahrens und des Strafvollzugs verurtheilt, welche Kosten jedoch auf die königliche Sraatskasse verwiesen werden. Gleichzeitig wird derselbe der bürgerlichen Ehrenrechte aus die Dauer von 10 Jahren für verlustig erklärt und dessen Stellung unter Polizetaussicht nach erstandener Strafe für zulässig erklärt. Von den zu Gerichtshanden gekommenen Gegenständen sind die Pistole und bie drei Rehposten auSzuziehen, sämmtliche übrigen Gegenstände aber an Kullmann hinauSzugeben. Okra, 2. November. Der Fürst hat in seiner Thronrede zur Eross- bung des Landtages am 29. v. Mts. erklärt, daß er zur Deckung der Staats- lasten einen Zuschuß geben wolle. Dieser Zuschuß besteht, wie der „Franks. Zeitung" mitgctheilt wird, in einem einmaligen Beitrage von 800,000 Thlr. und soll in zehn Jahresraten bezahlt werden. Weiter hecht es dort: „Das Ministerium glaubt, nach zehn Jahren wären die Finanzen des Landes in solch blühender Lage, daß ein fernerer Zuschuß des Fürsten aus der Kammerkasic nicht mehr nothwendig sei. In den Kreisen der Abgeordneten verlautet, daß eine derartige Offerte unter keinen Bedingungen angenommen werden könne." Deflerreidj. Wien, 4. November. Die französischen Vertreter im Ausland wurden angewiesen, gesprächsweise mitzutheilen, Frankreich besitze volle Gewißheit, daß die spanische Vcschwerde'Note nicht deutscher Inspiration entsproffen sei. Deutsch land habe sogar jede Aeußerung vermieden, welche in Madrid als Billigung der Form jenes Actenstückes hätte gelten können. Wien, 5. November. Abgeordnetenhaus. Mehrere Interpellationen werden eingebracht, darunter über den Stand der Eijenbahnbauten in der eure päischen Türkei, betreffs des Eisenbahnbaus Ungarisch-Hradisch Brünn-Jglau- Bayerische Grenze und über die Eisenbahn Wien-Novi. Das Haus tritt hieraus in die Special-Debatte über das Actien-Gesetz ein, nachdem der Justizminister in einer beifällig ausgenommenen Rede die in der General-Debatte vorgebrack- ten Einwendungen widerlegt und erklärt hat, daß die Regierung mit dem ©•> sehe bezweckt habe, daß die Vorgänge bei den Gründungen nicht der Oeffent- lichkeit entzogen würden und das gezeichnete Capital wirklich eingezahlt und ausschließlich seinem Zwecke entsprechend verwendet werde, wobei der Minister auch die Regierung gegen die Anschuldigung vertheidigt, zu geringe Vorsicht vor dem Einbruch der Börsenkrise bethättgt zu haben. § 1 wird in der Fassung des Ausschuffcs angenommen. /ian&reidj. Paris, 5. November. Spanischen Nachrichten zufolge hatte das Bombardement von Jrun einen kaum bemerkbaren Erfolg. Die Negierungstruppen hatten einen Verlust von 6 Todten und 10 Verwundeten. Der Verlust der Carlisten ist unbekannt. öchmeiz. Bern, 5. November. Der Ständerach beschloß bei der Weiterberathung des Militärgesetzes, Studirende höherer Unterrichts-Anstalten auf ihr Ansuchen bis zum 25. Altersjahre vom Militärdienst zu befreien. «Kußlüiiö. Petersburg, 3. November. Der Negierungs - Anzeiger vom 31. October bringt das längst erwartete Gesetz über die Civilstands-Register der Sectircr. Dadurch gelangt ein bedeutender Theil des russischen Volkes, der in civilrechtlicher Beziehung bisher fast rechtlos war, aus gleiche Dtnse mit den übrigen Bürgern des Reiches. Die Familienverhältnisse der Sectircr erhalten eine gesetzliche Grundlage. „Die Regeln über die Civilstands-Register der Ehen, Geburten und Todesfälle der Sectircr" zerfallen in fünf Abtheilungen und 42 Paragraphen. Abschnitt 1 handelt von der Eintragung der Ehen in die Civilstands-Rcgister. „Die Ehen der Sectirer," so lautet ß 1, „erhalten in civilrechtlicher Beziehung durch Eintragung in die dazu eingerichteten Clvrl-'- stands^Register die Kraft und Wirkung einer gesetzlichen Ehe. Die Kinder der Sectirer werden nur in dem Falle in die Civilstands - Register eingeschrieben, wenn ihre Eltern als Gatten verzeichne! stehen. Die Civilstands-Register werden in den Städten und Kreisen von den localen Potizeiverwaltungen, in den Residenzen und den Bezirks- und Stadttheilspristaven nach ministeriell vorge- schricbenen Formen geführt. Die Ehcproceffe der Sectirer gehören vor die Civilgenchte. Im Allgemeinen gelten die gewöhnlichen rechtlichen Grundverbrechen über Ungültigkeit und Lösung der Eheverbindungen. Gegen Ehever« brechen der Sectirer kommen die allgemeinen Strafen in Anwendung, ausgenommen Kirchenbuße und Einsperrung in's Kloster." (Cnflfonö. London, 4. November. Der Prinz und bie Prinzessin von Wales sind von Marlborough House nach Packmgton Hall, dem Landsitze des Earls von AvleSsord gereist und werden von dort aus heute der benachbarten Stadt Birmingham eine» Besuch abstatten, woselbst zu ihrem Empfang große Vorbereitungen getroffen sind. Der Herzog von Edinburgh begab sich gestern mit seinem Schwager, dem Großfürsten Thronfolger, nach seiner kentischei^Besitzung Eaflwcll Park, wohin er demnächst mit Gemahlm, Söhnlein und Schwieger mutter (der Kaiserin von Rußland) übcrzusicdeln gedenkt. London, 5. November- Bazatne ist deute nut Frau und Kindern auf einem englischen Dampfer nach Lissabon abgcreist, von wo er nach Madrid, woselbst er bereits eine Wohnung gemietet, geben wird. Die Nachricht, daß Vazaine der spanischen Regierung seine Dienste angeboren habe, entbehrt, dem Vernehmen nach, der Begründung. __ _zx_ London, 5. November. Die Arbeitslöhne von 60.000 Kohlengruben- Arbeitern sind um 10, statt, wie zuerst in Aussicht genommen war, um 20 pEt. herabgesetzt. Im Ganzen haben die Löhne seit dem Monat Mai eine Roduclion von 28 pCt. erfahren. In Liucolnshire steht die Entlaffunz ländlicher Arbeiter bevor. Die Pächter besteben aus einer Lohnherabsetzung von 3 Schill, pro Woche. Amerika. New-Aork, 4. November. Im nächsten Conzreß dürsten die Republi kaner eine Majorität von 10 Stimmen im Senat, die Demokraten eine Majorität von 30 Stimmen im Repräsentantenhauje haben. Ter Demokrat Belle ist zum Gouverneur von New-Jersey gewählt. New-Z)or*k, 4. November, AbendS. Der Ausfall der Wahlen har bei der Regierung in Washington empfindlich berührt. Derselbe wird dort al, ein Symptom der Unzufriedenheit des Landes mit der Politik der Regierung und als ein Mißtrauensvotum gegen Letztere betrachtet. Die Republikaner sind nicht entmuthigt und überzeugt, daß ein dauernder Umschlag der Stun« mung des Landes nickt Platzgreifen wird. Die Preffe bctrachlkt das Wahlresultat als einen Protest gegen die dritte PräsidentschastS-Candidaten und die schlechte Verwaltung Grant'S. Ncw-?)ork, 5. November. Die demokratische Mehrheit im nächsten Coilgreffe wird nach den nunmehr vorliegenden Wahlrciultaten auf 56 geschätzt. In Alabama hatten die Demokraten die Majorität. Es wurden daselbst 7 Demokraten gewählt. Florida wählte 12 Republikaner, Pennsylvanien 16 Demc- kraten, 11 Republikaner. In Illinois betrug die demokratische Majorität 12,000, in Missouri 40,000. In dem letzteren Staate wurden 10 Demokraten gewählt. tiefefliapQil'dje Depeschen. Wien, 6. Nov. Die Nachricht der „Times" von einer Berufung der Pforte an die Garantie Mächte scheint nicht zutreffend, da der hiesige türkische Botschafter gestern dem Grafen Andrassy gegenüber eine derartige Absicht ab« leugnete. London, 6. Nov. Die Arbeiter in den Schiefergruben des Lord Penchyr haben beschlossen, die Arbeit unter den ihnen gemachten Bedingungen wieder aufzunehmen. Paris, 5. Nov. Die „Agence Havas" meldet: Officiellen Nachrichten aus Jrun von Donnerstag Abend zufolge dauerte das Bombardement der Stadr den ganzen Tag fort, ohne erheblichen Schaden zu verursachen. Du Carlisten sollten große Verluste erlitten haben. Derselben Ouellc wird auc La Junquera gemeldet: Die Freiwilligen - Colonne, welche von Figueree nach Castello marschirte, wurde von den Carlisten vollständig geschlagen und verlor ihre Artillerie. — Boulevard: Rente 99, Türken 45.80. Vermischtes. Paris, 28. Oct. Paris ist einem schweren Unglück entgangen; es hätte beinahe frm.i größten Opernsänger verloren. Herr Faure, der Baritonist pur oxccllence, fühlte sich beleieiqt, daß der Director der Oper für eine Vorstellung in der die Patti auftrat, höhere Preise an.e- seht hatte, als für die Vorstellungen, in denen er mitwirkt. Er gab seine Entlastung, derTirc tor bat und flehte, aber der Bariton blieb unerbittlich, und Tage lang schlugen die eltflanictni Herzen In banger Erwartung, „ob er wohl gehen wird?" Endlich unterzeichnete ber unglürflidn Director, nachdem drei Akademiker-, drei Unsterbliche reinsten Masters, sich mS Mittel gelegt, em Erklärung, worin er alle Schuld auf sich nimmt und feierlich verfvricht, eS nie wieder zu thrn, und der ergrimmte Sänger beschloß, das Publicum noch weiter mit feinen Leistungen zu fctgtu» den. Die Affaire bat hier beinahe so viel Lärm gemacht, wie eine Staatsaetion in antnci Hauptstädten; alle Blätter waren voll davon und c8 bildete sich bcrcilS eine Damenverschwöru^ zu Gunsten des gekränkten Sangers. Derselbe aber wurde vom Figaro siegreich gesvrengt ; btr der Ungezogene erklärte, er würde alle Damen, die ihr angehörten, mit genauer Angabe ihre: Alters namhaft machen. Horrcur! — Folgende heitere Gespenstergeschichte spukte vor einigen Tagen in der Dg «Ztg.: £» Lagliostrotheater zu Amsterdam führte Herr Basch allabendlich unter großem Zudranqe le, Publikums feine Geister- und Gespenstererschkinungen vor, bei denen dem Teufel eine sehr fc mische Nolle zugetheilt war, was sich mit den Ansichten einer gewissen SpecieS der holländiici^ Geistlichen nicht verträgt. So hatte der Viear einer amsterdamer Vorstadtkirche feine Gläubip-r schon mehrfach vor dem Besuche des Eagliostrotheaters gewarnt, allein da die Gläubigen fort- während zu den ungläubigen Vorstellungen strömten, so verfügte er sich eine* Abends sel> dorthin, um im frommen Eifer gegen die Aufführung des Äcisterstückeö zu protestiren, wtfcngr falls er auf eine Schließung des Theaters hinzuwirken drohte. Natürlich konnte sich Piofefo- Basch, der von den Anfeindungen des Geistlichen längst unterrichtet war, hiernach nicht richte, kaum aber hatte sich das erste Gespenst gezeigt, alS sich der Dicar von seinem Sihe erhob uv im gemächlichen, hier leider nicht wiederzugebenden flämischen Dialekt schrie: «Seht, tat nur der „Hexenmeister" die Geest, die Geest! (Geister). Bester hießen sie die Beestl (vestien I' Kaum batte er ausgeschrieen, als er plötzlich todtenblaß in seinen Stuhl zurücksiel, denn ci der Bühne erschien - der Geist seiner verstorbenen Rrau (eine Production, die bei vorhandcre: Photographie zu ermöglichen ist) und sagte mit hohler GrabeSstimme: „Du hast mich c Lebzeiten fo oft ein Beest genannt, so verschone mich doch jetzt mit diesem EhrentitelTv teufelSfreundlicke Dicar machte sich eben so schnell unsichtbar, wie eine Geistererscheinung; allf das höllische Gelächter, welches ihn toerfolgte, hat seiner TeufelSbeschützung von da an ein 6rt gemacht. — Die Eichkätzchen im berliner Thiergarten haben sich im letzten Sommer fo w mehrt, daß man sie jetzt auf den bald blätterlosen Bäumen in Menge herumkletiern fehen fan So zierlich diese muntern Thierchen nun auch sein mögen, fo verderblich sind sie doch den, turt Polizcimaßrcgeln geschützten Vögeln und Vogeleiern; die Thiergarten-Verwaltung, welch« Recht darauf hält, daß sich gerade die Singvögel in möglichst großer Anzahl im Thiergar'? ansiedeln und heimisch fühlen, wird daher, wie das Taqebl. meldet, eine gründliche Ra»jia -» Eichhörnchen anstellen lasten, um mit Windsüchsen möglichst vielen das LebenSlickt auiwuKaf'i — Der „Courier der Ver. Staaten" erstattet Bericht über das tzest „der dicken Tarn«-* welche- letzthin im Hotel Taylor in Plealant Valley Statt gefunden. Dieses Fest, ähnlich x rangirt wie das Fest ..der dicken Herren", befiehl in einem Austerndiner und Ball, und ver.e in größter Gemüthlichkelt; die schwere weibliche Garde amüsirte sich. Rur ein einziges mejjo, allerdings ein schwerer „Fall", 'st in den Annalen des Vereins zu verzeichnen. Reporter cineS new-yorker Blattes, hinterlistigen Aufstachelungen Folge gebend, forderte <’< Dame von circa 240 Pfund Gewicht zu einem Walzer auf Er batte vielleicht auf ein« <*' schläaige Antwort gerechnet; aber darin sah er sich bitter getäuscht. Seine Aufforderung «öl’* mit der größten Liebenswürdigkeit angenommen, und so sah er sich zu einem „Unterrcbmet* gezwungen, das ihn fein flehen lang gereuen wird. Das Thermometer zeigte 41) (Brat n Schatten seiner Dame Der unglückliche Reporter renkte sich fast den Arm au8 bei dem tc mühen, seine Tänzerin da zu umspannen, wo sonst die Taille zu sitzen pflegt. Jene aber t» ibn wie eine Feder auf und drehte ihn io hastig wie im Wirbelwinde herum, daß ihm e*: nur so viel Bewußtsein blieb, die Knöpfe fallen zu hören, die ihm vom Rock und ankern mäT licken Kleidungsstücken absprangen. So beklagcnswcrth aber dieser Unfall war, so war er VC nur das Vorspiel zu der viel schrecklicheren Schlußkatastrovse. Plötzlich nämlick rutschte >» Dame aus und fiel („6 la prussienne“, fegt der Berichterstatter) mit ihrem Tänzer bertt nieder, daß der Fukbodcn krackte. Nach mehrfachen verqeblickm Versuchen, die schwere floß xl stattlichen Dame wieder auf die Füße zu bringen , entfloh der arme Reporter verhöhnt und h schämt vom Schauplatz seiner Niederlage, mit dem Gelöbniß, mit einer Tänzerin so schwere: Ealibcrs einen so gefährlichen Tanz nicht wieder zu versuchen. Uebrigens batte der febnt^ Fall keine weiteren üblen Folgen für die leichtfüßige Riesendame, da sie die Vorsicht gebrau«' alS Präservativ sckleunigst einige Dutzend Austern, angefeuchtet mit dem schäumenden Wem w Champagne, zu vertilgen e . — Eines der merkwürdigsten Testamente ist, wie österreichische Blätter erzählen, Je.*' deS in den fünfziger Jahren verstorbenen folonaer Erzbischofs Grafen Nadasdy. Die Hbrnd lung der darin enthaltenen Legate brauchte bei der riesigen Anzahl derselben eine ungetocbmre lange Zeit und manche Punkte dieses Testaments dürften auch beute nicht uninteressant fein, t. dükslm tie« , =8583 *5?ti ,*»9 d» 6;- d°s g s-wbtbaten um । “*Wt ta J ®f 56 g,!t’ ’f^anien 16 akratische * 10 ®e< 1 einer Berufs, 1 hiG tür^ji derartige AWi. lefergruben bt? fc Machten Stbiujur:. Dfficietten NaW > Bombardeineiii; zu verursachen 1 >en Quelle wird: che von Kgiiem n geschlagen mit r::: i. en; ks Kälte hin'r..” llence, fühlte sM ufhfltj höhere fc jeinc Entlaßuiz!-!' ng schlugen bit tltcu itffjriMt KerMÄ^ itch ms Bä es nie iri« ‘1j non ßeißungn^^ Qtaaltiaction in mrDametU'eischtrön: $ y\W'i; ' mit hMw N*bt L: ■tn in btt niet großem Wy n dem Lchl tto.lp; > tzpecleS ba jotzänM rMkichM^^ i ,n da bie@W|c: .x sich :(a iu protestn«^ LUtE Wr *»«»«* * SB' S.4>; Atzung ° , AM"1 1Qä<""VS" ÄÄ; rM Sät? Seine W -S:- ] den Qene f, ilwi"1bt J t ander" . i li',Agens I fltWJ ' i I .l. flläl1*1 k-, g WW1?; I • tjc ntrot avzuwrnvkn Dciuiuiyic , uu r« ohne Wkircreß mit Fäusten auf den >Z r Die Pfarrgeschäfte für die Woche vom 8. bis 14- November besorgt Pfarroicar Schlosser. KireiDliMe Anzeige her cvaugclischcn Gemeinde zu Gießen. Gottesdienst. Sonntag den 8. NoveNr-ber: Morgens: Pfarrer Dr. Seel. (Feier des heiligen Abendmahls.) Nachmittags: Pfarrvicar Schlosser- •) In Betreff der Bezugsquelle verweisen wir gleichzeitig auf den Jnseratencheil^d^ Bl. F r i s ch b ä ck r r , u (Kirsten. Sontttag den 8. November. L- Schneider in der Neustadt, K. Plank in der Wolkengasse, M- Lenz am Markt. - sä »«ffää.™: S•kSTä» s .u8 £a taufte er ei und sammelte auf bteic Wette eine Unzahl solchen Schmucke?. Sr war ein Feind der Edelsteine, weil er für deren Aechtdrit kerne Qarantre hatte, । ,md" kaufte er auch nicht ein einzige? Armband, Weichei mit Juwelen geschmückt war^ Rur , p.rei Goto fand vor feinen Augen Gnade. In lener Zeit waren derlei Armbande 'den io > jun ,n haben al« eine goldene Tobokidose, denn Gras Radaidy kaufte »eie und breit «Mei traf Von den Armbändern verschenkte der Erzbischof auch nicht ein Stuck, und die ganze fcammluna aina an leine Erben au» der gräflichen Familie übet. -Mif fflunfdi de? Sultan? hat sich der Ehef der Pest her Feuerwehr nach «°n- smutinovel begeben, nm bei der Organisation einer Feuerwehr mitzuwirken Nunmehr mdbet du» Jou nal de s! «ettrobonrg, bah sich der Sultan durch Verinittlung te? rwsiichen Bot- IcafterS m » nitantlnovel mit einer ähnlichen Bitte auch nach Veteridurg gewandt habe, und d^h in Fliae der von dem Äeneral. Adsutanten Trepow getbanen Schritte da? voNstandige P ersonal und Material eine? Löschcommando« demnächst nach Konstantinopel abgehen werde. sm ien 31 Oct Im N. W. T. erzählt ein in den Donaulandern und in Rußland tx-wanderter Journalist Über das Schick'al so vieler alS Gouvernanten, Geiellschafterinnen oder 6 csptelinnen nadi Ungarn, Rumänien, dem südlichen Rußland u. s. w. verlockten den schen und sch,weizerischcn Töchter wahrhaft baarsträubende Vorgänge, um aufmcrftam zu machen und zu irarncn. „Möge", schließt er seine Darstellung, „btc Zeit nicht fnrn (cm, wo man nur noch ab eine Schmach der Vergangenheit deS Handels zu gedenken braucht, der heute so entsetzlich bickht, des Handels mit Gouvernanten und Gespielew" ro,pitra 5t o n Ü a n 1, 21. Oet. Pfarrverwcser v. Bank von Hcrdwangen erhielt von der Rkcurs- keinmer weaen Körperverletzung eine Geldstrafe von 5 Thlr. Er hatte einen sungen Dienst" ined)t, den er ein Mädchen zärtlich anfassen sah, mit dem Aaifregung scheint alb StrafmilverungSgrund angesehen worden zu sein Derftlbc Gcistliche^ führte einen Federkrieg mit dem Bürgermeister Schmidt und vier Gememderathen der hohen ;l Lnschen Filtalgemeinde Oberndorf. Auf Klage und Widerklage wegenBe eidigungI erfolgte !in ge en sämmtlicke sechs Betheiligte auf je ackt Tage Haft lautendes Urtheil des Schöffen- a'ricktS Pfullendorf. Die Recurskainrner hat das Urtheil bestätigt. ° Swinemünde, 22. Del. Heute Nachmittag gerieth, wiedie N- Stettin. Ä^g-be- richtet, b.i» eintammenbe holicmbiickie »uffsckiiff .Henbrick und Lauren?- aus Beenbam, Schiffer Jansen durch Umstänbe, welche ber ba? Schiff leitenbe Lootie nicht abzuwenben vermochte , an die nftmoolt Der erregte Schiffer hieb in Folge deffen ohne Weiteres mit Fausten auf den L» Visen ein unb überfiel diesen Unglücklichen später unter dem AuSstoßrn fanatischer Schimpf- ix'Tte der niedrigsten Art in G.'meinschaft seines Steuermanns auf wahrhaft kannibalische We se, ^^"ndspeichen^ihn prügelnd und mit Füßen ihn stoßend so daß der vom Looyendampf chiffe a: 8 die- wahrnehmende Oberlootse eiligst ein Boot mit 4 Mann an Bord zu senden und den flirnißbandelten t'ooticn zu retten sich genöthigt sah. Der tap.ere H^°^r wu^^ nackdem v Sckiff durch die Lootsen ordnungsmäßig zu Anker gebracht war, von der konigl. SchifffahrtS- ßcmmiifion verhaftet und nebst desfallsigcr aufgcnommener Verhandlung zur weiteren Deran- l0fiUn^^boT25Un9Dcetm KÄ^xaU zu Enfield kam gestern ein sonderbarer Fällig zrr Verhandlung.' Ein Deutsch er,^iramens^Anton^Iosevh^uber^alfmann^va^eS^etteln^ Jahren mit der Auffindung einer fabelhaft großen ürbsckafk von ungefähr 45 Mill. Fr. herum- trug, die ihm von seinem Großvater Mathias Bongartz her zukäme. Er batte in diesem Zwecke den halben Kontinent durchreist, mit der belgischm und holländischen Regierung correspondtrt; er hatte ferner an die Königin Victoria ein iar.geS Bittschreiben gerichtet, worauf ihm diese durck Sir ThomaS Biddulpb ihr Bedauern bedeuten ließ und ihm rieth, sich an einen Rechtskundigen zu wenden. Ein GeburtSzeugniß des Bürgermeisters von Reineberg (Regierungsbezirk Minden) bewies, daß er dort am 15. April 1821 geboren sei; amtlich beglaubigte Documente führten den Stammbaum der Halfmann schen Familie so hoch wie nöthig herauf; eS fanden sick ferner Briefe des Königs von Belgien und des holländischen Lolonieen-Ministers vor und andere auf die Erbsckaft bezügliche Schriftsachen. Daraufhin sprachen ihn denn die Richter von der Ankiaae frei, beschenkten ihn jeder mit einem halben Pfund und sorgten dafür, daß seine Angelegenheit dem bolläudiicken Gesandten und dem deutschen Recktssckutzverein vorgetragen wurde. • (£tn praktische'. A zt, der vootor medjein A. Groyen, Stabsarzt a. D. in Hamburg flieht nach einem Redactions«Artik. d. Bresl. Znt.-Bl. über l)r. TiedemannS vieft fack empfohlene chinesische 1'on-tsso-Präparate gegen Sckwächezustände nachstehendes medicmische Urtheil ab-.' Die sckwcre Aufgabe, gegen Sckwäckezustände ein sicher wirkende« Mittel zu erfinden, hat Herr Dr. L. Tiedemann in Stralsund in glänzendster Weise gelöst. Ich kann der Wahrheit gemäß attestnen, daß ick die Dr Tiedcmann'schen Pen-tsao-flKittel, bestehend aus einem Elixir und Balsam ») , für die weitaus besten, wirksamsten und zugleich nützlichsten aller bis jetzt vorkommcnden gleichnamigen Präparate halte. Es finden sich nämlich keine Stoffe, welche momentan reizen, scheinbar die Schwäche beseitigen, sondern solche, welche in der Thai im Stande sind, durd) Verbefferung der Blutrnaffe und Stärkung deS Nervensystems indireet eine rascke und sichere Wirkung herbeizuführen. Diese beiden Präparate verdienen somit in den ersten Rang aller blS jetzt bekannten und bewährten Mittel dieser Art gestellt zu werden und sind besonders den Patienten, welcke nutzlos andere Mittel gebraucht haben, alS ein heilbringendes und fast unentbehrliches Kraftmittel mit Recht zu emyfehlen. allgemeiner Anzeiger. ° Bekanntmachung. 10 Am Mittwoch den 18. Nov. er-, Vormittags 11 Uhr, wind hier ein autzrangirtcr ösitziger Perso- nc-n-Postwagen in öffentlicher Auction zum Verkauf gestellt. Die Verkaufsbedmgungen ln.rdeu bei der Versteigerung bekannt ge- D-r Wagen, welcher zum Piivatgebrauche noch sehr gut verwendbar tft, kann täglich tingeschen werden. - . Kaiserliches Postamt. I V.: Henucniann. _ 'Keill-ügerungen n Dienstag den 10. Nov d. I-, NackmitagS 2 Uhr, sollen aus dahiesigem Rathhaus auf frei- lvklliges Ansuchen des Lehrers Ludwig spelsing nadibeieidniete, demselben gehörige Immobilien öffentlich versteigert wer- Hofraithe in den Neuen- 184 253 316 316 394 401 165 den: Mur-Nr. '/asr to/130 26 215« nKfftr. 19 142 254 Acker am unterstm gelpfad, Acker daselbst, Wiese daselbst, 83/75 Wiese daselbst, Acker imGünt ersgraben, Acker daselbst, Wiese an der Stephans- mark, Acker im Allenfeld, bauen, Acker auf der Weißerde, ' Rie- »/zisb 214/5 “/55 to/64 87/232 Gietzen, den 6. Nov. 187^. Großberzoglickes Ortsgcricht Gießen. L ü d e k i ng.___ zu 30 20 Gießen. fl- 192 616 220 38 132 37 fr. 30 Steinbrecherlohn, veranschlagt Steinfuhrlohn, Steinschlagerlohn. K^iesfuhrlohn, „ •• C^haussirarbeit, « » PSlanirarbett, » Hießen, den o Nov. 1874. Mohh-rzogliche Bürg-rm-.st-rci I. E d. B.-Vl-: Felsinz, erster Beigeordneter- £ Montag den 9. l. M-, Vormittags 10 Ubr, Killen behufs Ehaussiiung des Weges nach dem Lahnhüttenwcrk auf dem hteftgen Zi«thh-iuse versteigert werden: Mobilien Versteigerung Z Mittwoch den 11. und Z Donnerstag den 12. Nov-, jedeSmal von Nachmittags 2 Ubr cm, sollen erbvertheilungtzhalber im Saale des Gasthofs zum lkinhorn die zum Nachlasse deS praktischen Arztes Dr. Ferdinand Klein gehörenden Mobilien aller Art öffentlich versteigert werden. Gießen, den 2. Nov 1874 Großherzogliches Ortsgericht Gießen. L ü d e k i n g. Icitgebotenes. 6387) Landkalender, Lahrer hink- Bote, Hess. Hausfreund unb Gustav-Adolfs-Ka- lender pro 1875 zu haben bei A u g. Balser Wittwe. Lager-Biere. 5426) Den Herren Restaurateuren und Hoteliers verfehle nicht, mit Rücksicht auf die Jungbierperiode, nachstehende Biere, unter der Garantie, daß es wirklich alte und gute Lagerbiere sind, bestens zu empfehlen: Waldschlößchen, hell, Nürn- I L = berger und Erlanger Ex- f » — port.........ft- ) Z 3 Münchner und Culmbacher Ex- \ u - port........." aa ^7 Wiener Lager-Bier . - - - * 11 , ff Wiener MärzenrBier, der Lie- J g K singer Brauerei, Wien - - „ 14 ( & i-g Pilsener Tafel-Bier, der ersten ' = Actten-Brauerei, Pilsen . . „ 14 i % 2 dasselbe unverzollt excl. Fracht \ Z ß und Steuer....... 9 ' Die Preise verstehen sich, mit Ausnahme des letzten, zollftei und ftauco Bahn yür Private sind die Preise höher. Obige Biere versende von Ohm an , sowie weißen Ihalben und ganzen Flaschen und sind durch Uebernahme von General'Dev"ts, btc Preise ebenso billig wie bei birectcm Bezüge- Paul Ttein, Lahrer hinkender Bote, Hess. Hausfreund, Gustav-AdolphSkalendcr, Landkalcnder, Deutscher 'XcichSbote, 5432) bet Wilhelm Klee. £ Brcrnnkohlen ^vom Hessenbrücker Hanmier empfiehlt bei Abnahme von Wagenladungen frei an*6 Haus geliefert den Gentner zu 83 kr. Eifenbahn-Waggon-Ladungen billiger. Dan. Wirth's Nachf. Haarlemer Blumenzwiebeln, als Hyazinthen, Tulpen, Minratur, 5436) bei H. Süh u. ^^>Fnach eigener Methode dar- vHgestellt a. b. echten Ginseng- . -V^lWurzel, die alsunvergleich- Kraftmittel von den berühmten Prof. Nees v. ^*^Esenbeck, Oken und Rum- phius rühmlichst empfohlen, V \ öl- miethen. Wolkengqsse C- 90. ständige und gründliche Borberei'ung im deutschen Hof. üirnevaherein Türkei JEmif JunKet 54011 Der Dorstand. [5613 Natürliche iVi Geld-CourS. S’-rud inw cer Brühl Iwen «ie»,ch- m Uheflen 00 MD 46-S 40-42 49—51 34-36 30—31 30-31 56—58 47-49 26-27 €»• Alle Arten Federnbords zum Besatz für Paletots, Kleider und Hüte, empfehlen Vormittags um 10 Uhr, in Gießen. Landmann, Dekan. 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