Igling! Ischast. fORK. i Butzbach. I Co»ra N. r. "9g upfirhlt fi* iisis* ÜL&lk )F^ "klche womSnijA -1^ Waaren-^ur- ituuften vnmM^ '^eu Zkilung- tiß it und Porto. ^nerHandsW M alsbalL "en sind bei \a ^dchen, welL ^arbeit Dtifid. Flucht bei ' ' Neustadt 210. welches ßrünblüt gegen hohen Lok der Exp. d. $l Wnii ,«. 8»“* Prel8 vierteljährig 1 st. 12 kr. mit Bringerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährig 1 st. 29 ft, Gießener Anzeiger. Erscheint tuß!(d), mit AuS« nalnne MontagS. tfxpebiiicn: Lanzletbrrg, ’M. B. Nr 1 Mnzeige- und Amtsblatt für den Kreis Kiessen. Mo. Dienstag den 8. September ' " Amtlich er Theil. Gießen, am 5. September 1874. Betreffend: Die Abhaltung eines Zeichnen-Cur sus für Lehrer. Das Großherzogliche Kreisamt Gießen an die Groschersoglichen Dürgennnstereien. Auf Veranstaltung des Vereins für Verbreitung von Volksbildung wird am 14. September l. I. beginnend unter Leitung des Herrn Professors Kumpa wicdertim ein zehntägiger Ullterrichts-Cursus für Lehrer in Darmstadt abgehalten werden. Indem wir hiermit unser Ausschreiben vom 5. September v. I. (Anzeigeblatt Nr. 210) in Erinnerung bringen, empfehlen wir Ihnen dahin zu wirken, daß den diesen Cursus besuchenden Lehrern eine Subvention von 25—30 st. aus Gemeindemitteln verwilligt werde. v. R ö d e r. Politischer Theis. Deutfdjfanb. Darmstadt, 5. Sept. Das Großherzogliche Regierungsblatt Nr. 43 Urkundlich Unserer eigenhändigen Unterschrift und beigedrückten Großherzoglichen Siegels. Mainz, den 31. August 1874. (L. S.) Ludwig. Gnaden Großherzog von Hessen und bei der Bestimntung im Art. 1, Absatz 2 des die die Mark Pfennig, u n 1 Pfennig) zu und von von 25 20 10 5 hier hier directen Stenern betreffend. die Einführung der Reichsmarkrechnung be- die II 1! II II n n Gebühren betreffend. 2. Gesetz, die Erhebung der 3. Allerhöchste Verordnung, treffend. Dieselbe lautet: Ludwig III. von Gottes Am 21. August wurde dem Pfarrverwalter Joseph Theodor Körner kath. Pfarrstelle zu St. Stephan in Mainz übertragen. 7. Charakterertheilungen- Friedberg, 4, September. Der Großherzog ist gestern wieder von 6 Mark — Pfennig, die Drittel - Thalerstücke deutschen Gepräges zum Werthe von 1 enthält: 1. Gesetz, die für Ertheilung von Grundbuchsauszügen zu entrichtenden lassen und am 13. d. wieder abreisen. Unsere patriotische und reichstreue Stadt trifft bereits Vorkehrungen zum festlichen Empfange des hohen Gastes. München, 5. September. Ein von der Staatsregierung verlangtes Gutachten der Verwaltung der bayerischen Hypothek- und Wechsel-Dank über den Bank Gesetzentwurf spricht sich auffs Entschiedenste gegen die Annahme des Gesetzentwurfes aus. Heilbronn, 5. September. Nach der heute erfolgten Beendigung der Manöver, über deren Verlaus der deutsche Kronprinz seine Zufriedenheit aussprach, fuhr der König mit den gestern ebenfalls aus Stuttgart eingetroffenen sämmtlichen Ministern mittelst Separatzuges nach 12 Uhr von der Station Northeim ab, nachdem er sich vom Kronprinzen herzlich verabschiedet hatte. Der Kronprinz fuhr halb 1 Uhr mittelst Extrazuges nach Fürth ab, woselbst er dem Fürsten v. Hohenlohe-Langenburg einen Besuch abstattete. Morgen reist der Kronprinz über Heidelberg nach der Rheinpsalz, woselbst er gleichfalls den Trnppen-Manövern beiwohnen wird. Freiburg i. B., 5. September. Der Altkatholiken - Congreß scheint sehr zahlreich besucht zu werden. Von hervorragenden Mitgliedern sind bereits eingetroffen: Bischof Reinkens, die Professoren Schulte, Reusch und Friedrich und der Reichstagsabgeordnete Völk. Heute Abend findet eine gesellige Vereinigung der eingetroffenen Mitglieder statt. Netlkireich. angekommen und wird während der Herbstübungen des 11. Armeecorps Residenz nehmen. Am 11. d. wird der Kaiser zum Besuch bei demselben hier eintreffen, am 12. d. in der Nähe hiesiger Stadt die Truppen Revue passiren Reichsmarkrechnung eingcführt. § 2. Die Umrechnung aus dem Landesmünzfuß (Zwei und Fünfzig ein halb Guldensnß) in die Reichöwährung erfolgt nach dem Verhältnisse sieben Gulden zu zwölf Mark. Bei der Umrechnung werden Bruchtheile Pfennigen der Reichswährung zu einem Pfennig berechnet, wenn sie einen halben Pfennig oder mehr betragen, Bruchtheile unter einem halben Pfennig *V2 2 Rhein ic. ic. Wir haben Uns auf Grlind Reichsmünz-Gesetzes vom 9. Juli 1873 bewogen gefunden zu verordnen und — Pfennig, die Sechstel-Thalerstücke deutschen Gepräges zum Werthe von — Mark 50 Pfennig, letztere beiden Sorten (V3 und */6 Thaler) mit der Beschränkung, daß außer den Reichs- und Staatskassen Niemand verpflichtet ist, Beträge von mehr als zwanzig Mark in den bezeichneten Münzen in Zahlung zu nehmen. Endlich werden bei allen öffentlichen Kassen an Stelle der Reichs-Nickel- verordnen hiermit wie folgt: § 1. Vom 1. Januar 1875 an wird für den Verkehr bei den öffent lichen Kassen und für den allgemeinen Verkehr des Großherzogthums t werden nicht berechnet. § 3. Neben den Reichsmünzen bleiben bis zur Äußercourssetzung auch fernerhin die Münzen der süddeutschen Währung in der Weise in Geltung, daß bei Zahlungen mit denselben die Umrechnung in die Reichswährung nach den Bestimmungen im § 2 zu geschehen hat. Außerdem gelten bis auf Weiteres als gesetzliche Zahlungsmittel: die Vereinsthaler deutschen und österreichischen Gepräges, sowie die Thaler des Vierzehnthaler-Fußes zum Werthe von 3 Mark — Pfennig, die Doppel-Vereinsthaler deutschen und österreichischen Gepräges zum Wertbe z, r ~ - In Verhinderung des Directors des ' ax emPtt- Ministeriums der Finanzen: Meisenzahl. 4. Allerhöchste Verordnung, die Jagdwaffenpässe betreffend. 5. Namensveränderungen. Se. König!. Hoheit der Großherzog haben aller- gnädigst geruht: am 8. August dem Lazarus Hauck zu Darsberg zu gestatten, daß derselbe statt des bisherigen Vornamens Lazarus in Zukunft den Vornamen Heinrich und am 17. August dem Johannes Geyer zu Flonheim zu gestatten, daß derselbe statt seines bisherigen künftighin den Familiennamen Bley führe. 6. Dienstnachrichten. Se. König!. Hoheit der Großherzog haben aller- gnädigst geruht: am 18. August dem Schullehrer zu Dalheim, Heinrich Bittmann, zur Zeit in Klein-Krotzenburg, die erste kath. Schnlstelle zu Klein-Auheim, am 22. August den Canzleiwärter bei dem Ministerium des Großherzogl. Hauses und des Aeußern, Conrad Weitzel, zum Canzleidiener bei gedachtem Ministerium zu ernennen. und Kupfermünzen bis auf Weiteres in Zahlung angenommen: i/12 Thalerstücke (2y2 Silbergroschen) zu i/15 v (2 Silber- oder 2 Neugroschen) zu . V30 // 0 u 11 1 " J " • Veo 11 ( /2 ii " J2 " " V4 Groscheustücke (3 leichte Pfennig) zu...... Vs „ (2 schwere Pfennig) zu Vio und 1/12 Groschenstücke (1 schwerer oder 1 leichter « 4 Mit der Umwechselung der Münzen süddeutscher Währung gegen, Wien, 5. September. Wiener Blätter veröffentlichen folgende Tele- Neichsmünzen oder gegen solche des Thalerfußes werden die dazu geeigneten gramme: Das erste an Graf Wilczek gelangte Telegramm ist vom August daöffentlichen Kaffen schon vor dem 1. Januar 1875 beauftragt werden. Der tirt. Der Aufgabeort ist in der Copie nicht ersichtlich. Der Wortlaut des Termin, mit welchem diese Umwechselung beginnt, sowie die Kaffen, bei wel- Telegramms ist folgender: chen dieselbe stattfinden kann, werden durch Unser Ministerium der Finanzen Eingeschlossen, eingefroren; 14 Monate im Packeis hernmgetrieben. bekannt gemacht werden. Die Umwechselung findet nur in Beträgen von 37z 1873 durch 5 Monate Sommerarbeit behufs Freimachung. Vergeblich. Schiff Kreuzer oder in den: Vielfachen dieses Betrages statt. durch Eispressungen 7 Fnß gehoben. August 1 >73 große Länder nördlich 80" s 5. Unsere Ministerien sind, jedes soweit es seinen Geschäftskreis Bc> entdeckt, festgetrwben und überwintert 79° 51' nördlich, 59 Osten. Länder trifft, mit dem Vollzüge beauftragt. bereist; Ende weder im Norden noch im Westen gesehen. 20. Mai. Schiff Das Kabel functionirt und ist die Hoffnung Brüssel, 6. Sept. Der König beute Nachmittag den spanischen Ge- Paris, 6. Sept. Anläßlich des Jahrestages der Proclamirung der lautet: Vermischtes. sprechen: Text: An „(Bischof Reittier und ein schlesischer >ot in seinem neuesten Hirtenbrief ein ert. Ob er damit bei seinen Gläubigen H-L W'. G. 6 tirummet t)ö) Tas >. Fskiherrli L :dm und G Tmnkrstag t i ilblhiilungr iqtrt werden i) Morgens in der G 1) Mittags i in der G Rabenau, q1 Bonn). Landammann Keller (Aarau) überbringt Grüße der Schweiz, der Reichstags-Abgeordnete Völk hebt die politische Bedeutung der altkatholischen Bewegung hervor und betont das Zusammengehen mit der Schweiz. Zum Präsidenten wurde Geheimrath Schulte, Dr. Petri (Wiesbaden) und Professor Huber (München) zu Vice-Präsidenten erwählt. Nachdem der Vorsitzende über die Bonner Synode Bericht erstattet hatte, gelangten vier Resolutionen über die Ansprüche der altkatholischen Gemeinden am Kirchen-Vermögen zur Debatte. Dieselben wurden mit von Petri und Michelis gestellten Ameiidemcnts angenommen. Bischof Reinkens betheiligte sich an der Debatte. Die Altkatholiken beanspruchen Antheil am Kirchen-Vermögen, hoffen auf staatlichen Schutz und verlangen Theilung in der Benutzung der Kirchen und Pfründen unter Berücksichtigung der Seelenzahl beider Parteien, die durch Abstimmung über die vatikanischen Beschlüsse zu ermitteln ist. Der Staat hat aus Antrag diese Abstimmung überall vornehmen zu lasten, wo die Rechte der Altkatholiken verletzt werden. Lokal-Notiz. Gieß n, 7. September. Gestern Nachmittag 3 U6r sprang ein Lumpensammler auö ter Gegend von Battenberg von ter Mauer ter Lahnbrücke herunter in die Lahn. Glücklicherweise war das Wasser an dieser Stelle nicht tief genug, um daselbst ertrinken zu können. Ein Schreinergeseüe beite den 62jährigen .angetrunkenen Mann mit großer Müde mittelst einet Nackens auS dem Wasser heraus. Zettvürfniß mit feiner Frau soll dem Alten den Entschluß gegeben haben, seinem Leben cm Ende zu machen. Se. Majestät um die Erlaubmß zu bitten, daß die entdeckten Länder „Franz- ' 1 ' , Gelderjorderniß 1200 Silber-Rubel, Telegraphische Depeschen. London, 6. Sept. „Reuter's Bureau" meldet aus Santander von heute: Die deutschen Kriegsschiffe wurden von den Carlisten aus Guetaria be- schosten und warfen 24 Bomben in die Stadt. Die Schisse kehrten um 5 Uhr Abends nach Santander zurück- Die Bestätigung der Nachricht bleibt noch abzilwarten. London, 7. Sept. Der „Great Eästern", welcher das fünfte Tcle- graphen Kabel zwischen England und Amerika legt, ist bei den Skelliks-Jnseln Amerika. Rio de Janeiro, 2. September. Gin ultramontauer Abgeordneter Namens Roma hat in der Kammer den Antrag gestellt, den Vicomte Rio Braiico und zwei andere Minister ivegen Verrathö und Versckwörutig gegen die Religion in Anklage zu versetzen. Der Antrag wurde mit allgemeinem Gelächter begrüßt und wird, an einen Sonderausschuß verwiesen, nur eine ganz unbedeutende Stimmenzahl erhalten. Trrjklbe en lll-Tarise H < Vagenlad f. bei aöei W, ten firn der: H. N * ben Mtistbi Anfang den ■ jrnn Tari :ti UainWe kommt 322) fax . I, @TCF<. ' r>n enthalt fic Kal ert 4361) Tun SW1 )CK11 fltbovtfl hlivtt). V Rieften, den (^ohhuzogl e* der S 3uianir 5 Tienstl °°s dA fc* «U| ^meiftbki UJh. Qft| * 1 Gnrwmi $ Mitt, 3 eil das Grün fernen Ken am 5 3usami den Nowaja-Semlja getrieben. Im ersten Winter schwere Eispreffungen. Im Herbst 1873 unbekannte Ländereien gefunden, 3 Seemeilen nahe trieben. Zweite Ueberwinterung stattsand 79° 51' nördlich, 50^ Osten, 1874 vom 9. Mar; bis 4. Mai Länder miltclst Schlitten von 79° 54 bis 82° 5' bereist; über 83° gesichtet. Lange Ausdehnung, Mindestens 15°, doch Süd ausgenommen , selb i von Bergen nirgends Begrenzungen gesehen haben. Thier- und Pflanzenleben ist im Süden gering; Begletscherungen, ungeheure Dolomit- Formationen , die Berghöhen betragen 3000 Fuß, das vorkommende Treibholz ist germg. Artunkisse (Artenscizze ?) folgt großer Ländercomple;; überbrückt, einjähriges Blinns, nördlich 82« die Küsten gemeffen; Kältemaximum an 37« Roaumur. Landreise Mitte März, Expeditionsdauer siebenmonatlich, Nacht 20. Mai Schii mit Schlittenboot verlassen, 15. August Eisgrenze, 77° 40" erreicht. Südlich Matroschkinschare 24 August russischen Fischer getroffen, der mis nach Norwegen brachte. (Maiiche Unklarheiten, welche durch die raschen Ausnahmen der ersten Depeschen sich ergeben, werden wohl die nächsten Stunden aushellen.) Äußer Krisch ist Alles leheud. Allerhöchste Genehmigung „Franz-Josephöland" einholen. Telegramm-Mittheilung Pesth, Klagenfurt. Payer. Breslau, 27. August. Die Schl. Z. erzählt: Dragoner.) Der Herr Bischof Retteier in Mainz bi wunderbares Gernengsel von Politik und Religion gelief« Glück haben wird, darf mindestens bezweifelt werden, und gerate dem Herrn Bischof von Mainz fehlte es doch nicht an einschlägigen Erfahrungen, wie wmig der gesunde Sinn des Volkes sich beirren läßt, auf diese Verquickung geistlicher Dinge mit weltlichen einzugehen Eine dieser Erfahrungen des Kirchenfürsten ist eine so kornische Scene auS dem großen Jahre, daß sie verdient der Vergesienheit entrückt zu werden. Einer unserer Lorrespondenten in der Provinz theilt uns dieselbe mit: Der Fürst von Carolath führte im Jahre 1870 in seiner Eigenschaft als Landwehr-Rittmeister eine Reserve Schwadron des schlesischen Dragoner-Regiment» Nr. 4 nach Frankreich, stramme, frische und kerngesunde Jungen aus den reichen niederschlesischen Bauerndörfern, die auch, wie man zu sagen pflegt, mit dem Daumen wackeln und sich unter« wegs „etwas anthun" konnten. Da auf der weiten Reise Mainz als Erfrtschungsstation bezeichnet war und unter den dortigen zahllosen Weinhändlern auch des fürstlichen Sckwabrons chess Leiblieferant sich befinbet, so erging von Ersterem an ßcyteren die telegraphische Ordre, mit einem für die ganze Schwadron ausreichenden und auf das fürstliche Conto zu schreibenden Quantum Champagner zur Stelle zu sein. Der splendide Herr wollte feine braven Dragoner bei Zeiten an die besseren Sorten, welche ihrer in Frankreich harrten, gewöhnen, fln militä rische Disciplin gewohnt, erhoben die Dragoner selbstverständlich keinen Einspruch gegen ten Befehl des Chefs; in ihrem Eifer, demselben zu entsprechen, griffen sie vielmehr brav in die Muttergroschen und bewiesen dem Lieferanten ihreL fürstlichen Chefs, daß der noble Herr auch noble Untergebene habe. Bald hallte der Bahnhof von lauter Fröhlichkeit wieder, und die Mainzer, welche als gute Patrioten fleißig auf dem Bahnhofe waren, um die durchkommendeu Truppen zu sehen, hatten ihre Freude über daS harmlose und lustige Treiben Unter ben Zuschauern befand sich auch der hochwürdige Bischof Retteier , der es zu cen Pflichten seines heiligen Amtes rechnete, stets zur Hand fein, wenn etwa eine Gelegenheit sich darbiete, mit seinem Segen auszuhelfen. Besonders die Eavallerie hatte er ins Herz geschloffen, ging doch früher die freilich irrige Rede, er selbst fei einst ein flotter Husaren-Ofsieler gewesen. Was Wunder also, daß ihm in dem muntern Treiben daS fromme Herz aufging und daß er sich zwischen den zechenden und fingenben Dragonern fo recht in die fröhliche Zeit feiner Jugend zurückversetzt glaubte. Er hielt es beßhalb auch für nothwenbig, mit ben fidelen Kriegern eine Konversation anzuknüpfen, unb wanbte sich beßhalb an einen nahestehenben Dragoner mit der Frage: wo er zu Hause fei, und auf bte Antwort „aus Schlesien" erfiärte der hochwürciqste Herr: er kenne den Herrn Fürstbischof von Breslau sehr genau und von diesem habe er gehört daß die Schlesier alle gute Katholiken seien. — Ob nun der brave Dragoner Katholik oder Protestant war, wiffen wir nicht, aber echt soldatisch-eonfesfionslos war die Antwort, die er dem Herrn Bischof, indem er ihm auf die Schulter klopfte, gab: Alter Herr! prclestantisä. und katholisch, das ist jetzt alles ein Schwindel; jetzt heißt'S französisch oder deutsch.' Und Bischof Ketteler verschwand und warb nicht mehr gesehen. — Bei feinem Hirtenbrief über die Sedanfeier hat er sich gewiß dieser Scene nicht erinnert, sonst hätte er ihn wohl ungeschrieben >1 " C n."__ Literarisches. Soeben geht uns schon das erste Heft des neuen (dreiundzwanzigsten) Iahraangc von „Illustrlrte Welt" (Stuttgart, Verlag von Eduard Hallberger) zu. Längst als gediegenes Familien - Journal bekannt und beliebt, rechtfertigt auch wieder der Inhalt und dic Ausstattung des vorliegenden HefteS den altbewährten Ruf diese« trefflich rebigirten Iour^ls welches zu all' seinen Vorzügen hin nock im neuen Jahrgänge seinen Abonnenten zwei präd) tige Prämien bietet, ben großen Stahlstich ,(6anß jur .tttrmcä*, ein reizende« Seme bild, und den prächtigen in 19 Farben künstlerisch ausgefuhrten O elfar bendruck .Liebesglück.^ Wir können die „Illustrirte Welt" jeder Familie zum Abonnement ttarn empfehlen und möge im Uebrigcn der nachstehende Inhalt des ersten Heftes selbst für st« Schiff zwei Jahre hafenlos; Packeis eingeschloffen 14 Monate, nach Nor- Altkatholtken-Congreffes war von Tausenden besucht. Als Redner traten auf: . - - cy™ .»rfiöH tmhifpr irfunpr» lTiännpssnn.ipn Qm Professor Huber (München), Amtsrichter Beck (Heidelberg), Proseffor Knoodt Der Eisenkopf. Novelle von E. v. D in cf läge. Der Arzt als Hausfreund. Von Dr. med. H. Klencke. Der Bart des ManneS und feine Pflege. Der Fäckermaler von Nangasaki. Erzählung aus dem japanesischen Volksleben von Rose»- thal Benin. Die Mode der Schooßlhiere. Von B. M. Kapri. Deutsche Gedichte mit Illustrationen. Der Bettler. Von I. P. Hebel. Brandbriefe. Geschichte aus ben Bergen von Ernst Willkomm. Gold in ber Pflanzenwelt in Sage unb Wissenschaft. Von Paul Kummer. DaS geweihte Wunberlanb in Amerika. Von H Beta. AuS Wissenschaft unb Leben. Strümpfe und Schuhe. — Die Schlange Mosis. — Goldern und silberne Treffen zu putzen. — Anwendung der Kälte zum Konzentriren der Deine — Em Riesenfisch. — Briefmarken — San Marino. Intereffanie Bücker Aus dem „Pädagogischen Skizzenbuck." Unsere Bilder. - Ernstes und Heitere«. — Bilderräthsel. — Rösselsprung. — Dreisylbig« Eharade. — Kleine Korrespondenz Illustrationen: Galerie weiblicher Originalkofiüme. Insel Marken (Holland). Rach einer Photographie vor Franz Hanfstängl in München. ' Ländliches Medicinalcollegium. Nach dem Gemälde von H. Schaumann. Das Denkmal des Freiherrn von Stein in Berlin. Originalzeicknung von F. Weiß. Des Lootsen Brautfabrt. Originalzeicknung von Knue Ekwall. Frühstück im Keller. Nach einem Gemälde von Ed. Grützner. Der Spielwaarenhändler Nach einem Gemälde von L. Tannert Deutsche Gedichte mit Illustrationen. Der Bettler. Gedicht von I. P. Hebvl; illufiriw von Erdmann Wagner. , , Der Gang zur Kirmes. Nach einem Gemälde von Karl Boeker (Kopie der Prämie diese» Jahrgangs). Bei dem Wein. Humoristische Bilder nach Skizzen von Emil Köhler. Lrankreich. Paris, 3. September. Dic Beglaubigungsschreiben für den österreichischen Botschafter in Madrid, Grasen Ludolf, wurden gestern Morgen uni 6 Uhr durch einen Feldjäger überbracht. Graf Ludolf, sowie Graf Hatzfeld reisten sofort nach Madrid ab. Ghaudordy, gegenwärtig in Bern, ist endgültig zum französischen Gesandten in Madrid ernannt worden. — Der Fürst von Serbien machte heute Morgen im Elysüe einen Abschiedsbesuch. , Paris, 5. September. Mac Mcchon empfing heute den Besuch des Großfürsten Constantin von Rußland und erwiderte denselben sogleich. Der Großfürst reist morgen nach Biarritz zurück. Mac Mahon wird sich am 13. nach Bethune begeben, um den Manövcrn des vom General Clinchant befehligten Armee-Corps beizuwohnen. PariS, 5. September. Das republikanische Blatt „Mömorial des Vosges" ist wegen eines Angriffes gegen die Gemeindebehörden von der Militärbehörde unterdückt worden. Schweiz. Genf, 5. September. Die Genfer Negierung hat 19 katholische Geistliche, welche die Ablegung des verfassungsmäßigen Eides verweigerten, des Amtes entsetzt und den Kirchenrath beauftragt, für die Verwaltung der vacan- ten Stellen Sorge zu tragen. Spanien» Perpignan, 4. September. Die Carlisten sind von Puycerda nach Alp im Rigart-Thalc abgezogen. Von dem Abmarsche repubikanischer Hülfs- truppen war noch keine Nachricht eingetroffen. Einwohner von Puycerda kommen herüber nach Bourg - Madame, um ihre dorthin geflüchteten Familien zu begrüßen. Es herrscht große Freude. Lantander, 3. September. Die deutschen Kanonenboote befinden sich in der Mündung des Nervion vor Portugalete; in Castro Urdiales, welches sie auf der Fahrt passirt hatten, wurde ihnen vom Volke ein jubelnder Empfang mit Glockengeläute zu Theil. Für den Empfang des deutschen Gesandten, Gra- sen Hatzfeld, werden hier Vorbereitungen getroffen; ihm und oem deutschen Consul aus Bayonne, welcher zehn Tage hier bleiben soll, wird ein großes Banket gegeben werden. Bayonne, 5. September. Ein Matrose des deutschen Geschwaders, der sich b-i San Sebastian verirrt hatte, ist in die Hände der Carlisten gefallen. Er wurde gut gehandelt und den Behörden des französischen Grenzortes Hcndaye übergeben. mit 4 Schlitt-nbooten verlassen; nach 96iagiger mühsamer Reise auf den angekommen und telegraphirt: . .. Schlittenbooten haben wir in der Dunnenbucht von Nowaja-Selmja einen rus- vorhanden, heute die letzte Splissung vorzunchmcn. fischen Schooner gesunden, krisch ist an Tuberculose gestorben. Die U-brigen e <->- ao.. sind gesund. Das gewonnene Beobachtungs-Material ist sehr groß. Ersuchen, sandten, Herzog v. Tetnan, zur Entgcgennabme seiner Credttlve empfangen. _ t n • । L ' />* < f ‘ r. f.4.* >• kt a ah ♦Xbnn OanKnr tl, - K otAfr *)( tlf ti f biPÄ Ql a i i z« m• rmi .1 ^osephölaud" genannt werden dürfen, Gelderjorderniß 1200 Silber-Rubel, Republik am 4. September kam es m Müze bei Montpellier zu Ruhestörungen, 11 385 Silbergulden, Löhnungen 4000 Gulden, Remunerationen und Reise-bei denen 1 Mensch getödtet, 19 verwundet wurden. Ein Truppen-Eomando kosten von Troinsöe nach Wien ungefähr 3400 Silbergulden. Bitte um tele- ist dort angekommen. In Lyon wurden mehrere Verhaftnngen vorgenommen, araphische Anweisung von 8000 Gulden unter der Adreffe Agaard (österreichi- Madrid, 6. Sept. Die „Gazeta" meldet, daß drei Angriffe der Car- fcher Consul) in Tromsöe. Weyprecht. listen auf Castro Uridales zurückgewiesen worden sind. Das zweite, ebenfalls an Graf Wilcjek adressirte Telegramm trägt dasi Shanghai, 6. September. Gerüchtweise verlautet, die Schwierigkeiten Datum Vardöe, 'den 3. September, 1 Uhr 58 Minuten Nachmittags, und zwischen China und Japan wegen der Insel Formosa seien beigelegt. Freiburg, 6. September. Die heutige erste öffentliche Sitzung des ^jllustrikter Hessicher Volkskalender für 1875: Preis Traubkn-Brust.-Honig von W. H. Zickcnhcinier in Main;. Dieser angenehme mit dazu: Frühling", Preis ebenfalls 12 kr. Dieser ^ast löst den Schleim, hebt die Trockenheit der Lunge und reinigt solche von allen Soeben erschienen: Allgemeiner Anzeiger 411 32/116 44 K r e u tz e r. Versteigerung von Wald-! Taschenuhren, £ werden: 2456) Schmi djt. Herren [2133 empfiehlt nachverzeichnete Sorten in stets frischer Füllung: 7399 7 427® llfit1' zu 124 252 317 71 196 358 600 n unter BeO mung über h »! tatrag biift Dei Mtk-th» der Oberförsterei Schiffenberg. gaffe, 8 Hoiraithe in der KÜhgasse, Die Wahl der Stadtverordneten bett*. Jeilgebotenes. Neuen Caviar empfehlen I. A. Busch Söhne. 25/m to/194 - 195 27/233 8,/29 Die wärmere Jahreszeit, obgleich die Hoffnung aller Brust- und Lungenkranken, hat dennoch gerade für diese Leidende viele 'Nachtheile im Gefolge, indem bte oft andauernde Hitze, Staub u. s. w. von außerordentlich ungünstigem Einflüsse namentlich auf die kranke Lunge ist. Solchen Leidenden kann kein besseres Mittel an- aeratben werden als den selbst bei den hartnäckigsten Fällen bewahrten rhc,Nischen Main-Weser Bahn. Z Bekanntmachung. Vrl-, 1 «2. Klasse, gibtlfl- 14’/2 kr., Acker auf der Warth, 3. Klasse, gibt 51‘/e kr-, Acker am hohen Rain, Vrl-, Vr2- Kl-, gibt 45 kr, Wiese an der Stefans- mark 3. Klasse, Acker zwischen dem Grü- ninger Pfad und Erdkauter Weg, 3. Kl-, gibt 38 kr., Wiese am Allenfeld vor dem alten Weiher, 4. Kl-, gibt 14* 2 kr. Acker am Nahrungsberg, 3. Kl-, gibt 15'/< kr., Acker am Gartfeld 1. Kl-, gibt 1 fl- 10 kr., Acker auf die Marburger Straße Vz2., V23. Kl. bestens sorlirt, bringe in empfehlende Erinnerung. Ludwig Dang, Marktstraße (Wettergaffe) Nr. 25. ein« W" von v' Marienbadcr Kreuzbrunnen, Ofener Bitterwaffer (Hunyadi Jänoi), Salzhäuser, Salzschlirfer, Schwalbacher Stahl- u. Weinbrunnen, Schwalheimer, Selterser (Naffau), Wildunger. 4361) Dem in Nr. 196 des „Gießener Anzeigers" enthalte, en Verzeichniß der zu. I dem höchstbesteuerten Dritttheil der Wählbaren gehörigen Personen geht zu Wirth, Heinrich Daniel, Rentier. Gießen, den 7. Septen>ber 1874- Großhcrzogliche Bürgermeisterei Gießen- V o g t. ___________ neyulaleure und Zum Tarif für den Local-Verkehr der Main-Weser-Bahn vom 1. Februar 1869, kommt der 27 Nachtrag, gültig vom 10. September 1874 ab, zur Ver- 40/204a 41/25 Reisewecker Musikwerke und Spieldosen, SämmtlicheNeparaturen werden gewissenhaft ausgesührt. Ien zur Debatte '»dcmcuts angh II >e Wirtholikks, | Schutz uti I 3970) Steinkohlen Prima-Qualität Ofenbrand sehr stückreich zu 40 kr. per Ctr. von 25 Ctr. an frei in's Haus geliefert. bie HvssUUllz ^"ischei, ApollinariSbrunnen, CarlSbader Mühl- u. Schloßbrunnen, Emser Kessel- und Kränchenbrunnen, Fachtnger, Frirdrichöhaller Bitterwasser, Homburger Elisabethenbrunnen, Kissinger Rakoczy, LudwigSbrunnen, Grummetgrasversteigerung. 4283) Das diesjährige Grummetgras der Freiherrlich von Rabenau schen Wiesen und Gärten soll Donnerstag den 10. September l. 2 In Abtheilungen an Ort und Stelle ver- Goldene Medaillons, Hinge, Brochcn und Boutons, goldene, silberne,Talmi- und Double- Uhrketten. Größte Auswahl und neuerdings ermäßigte Preise. Reelle Garantie für ge- diegene VVaare. haben. Gaffel, den 1. September 1874. Königliche Direktion der Main-Weser-Bahn Gießen, den 5. September 1874. Großherzogliches Ortsgcricht Gießen. Müller. Grummetgrasversteigerung. £ Mittwoch den 9. Septbr., « Morgens 9 Uhr, soll das Grummetgras von den Wiesen der 111. Gemarkung Mnhlsachsen. Ober- und Rieder-Bessingen. Freitag den 11. September, Vormittags präcis 8 Uhr ansangend, Hainwiese, Krummwiese, Riedchen, Seewicse, Sauteukor, im Gauzeu 135 Morgen. Zusammenkunft zu Mühlsachsen. IV. Gemarkung Burkhardsfelden. Montag den 14. September Vormittags präcis 9 Uhr anfangend, Mönchwiese und Strauchwaldwiese, im Ganzeu 70 Morgen. Zusammenkunft in der Mönchwiese. Die Ausgebote geschehen in Abtheilungen von ein bis zwei Morgen. Gegen vorschriftsmäßige Bürgschaft wird Zahlungsfrist bis Martinitag l. I. gestattet. Lick, 2. September 1874. Fürstlich Solmstsche Rentei Lich. ^‘Wtorunatn lor8eiiomm(n Hebet fo ■legt. ' Sitzilng dtz 111 traten agi "Ichor Sim* 1 *'li, bl! ' “'Wifeji 8« «rschende Hin efolutionen ft „8 C Laiulwirthschafiliclie Maschinen Großes Lager von: Handdreschmaschinen, Göpeldreschmaschinen, Häckselfchneidern, Circularsägen zum Handbetrieb, Mein Tuch- und Bukshin ■ Lager S Dienstag den 20. October, Z Nachmittags 2 Uhr, sollen auf dahiesigem Rathhaus die Immobilien des Kupferschmied Georg Vogt dahier meistbietend versteigert werden, als. Flur-Nr. OKlftr. . • 14 Hofraum in der Juden- Freitag den 11. L M, Nachmittags 2 Uhr, sollen nachverzeichnete Arbeiten versteigert und ein fchM |ten Hirtenbrief r )ei feinen Oliubijt i Herrn Bischof tut : gesunde Sinn bei relllichen einjugebn dem großen 3ajn rresponbenten in in ihre 1870 In feint: dragoner'RegiMtj chen niederfchlefifcha fein unb sich unlet ErfrischungöstLiie: llichen Elbivodroni- elegraphische DM )nto zu fchreibenten ie braven Dragon« ohne». 8n mlfiit Anspruch gegen den elmehr brav in du t noble Herr auck mieder, nnb die e nurchkvmmenden tdbw. Mn den >w HW t sch dardiete, m 6^8 5 ider gewesen. W-- »inq und daß a l>q ° Zeit seiner fidelen Kriegern e« n Dragoner ■»» ite der litfem bade er gM- di! ,h oMr Ml District Altgehegt. Zusammenkunft zu der oben bestimmten steigert werden: Stunde auf dem Watzenbornerweg, an der aj Morgens um 10 Uhr von 15 Morgen Sandraute. in der Gemarkung Alt-Buseck und Gießen, den 6. September 1874. b) Mittags um 12 Uhr von 2Vz Morgen Großherzogl- Oberförsterei Schiffenberg, in der Gemarkung Trohe. Georgi. Rabenau, am 31 August 1874. Der Rentmeister: bonnente" | \$*A bedeutend ermäßigten Preisen bei g'Sivli & Kröll. Äecht rolrriscües SBoffcr von Jean Maria Farina. Meine Niederlage davon in der Expedition des Gtetzen-r Anzeigers -mpf-hl-ich zu 8 fl. P-r Dutzend, 4 fl- per holdes ^^„/^aÄa Karina m köin 322) Das Annoncen Büreau von Rudolph Mosse, vertreten durch B Heidingsfelder, Mallthorstraßc 96 in Gießen, ist für die Beförderung vor. Hnseratm jeden Inhalts als Empsehlungsanzngen, Kauf - und Verkaufgesuchc Stellengesuche Farnttierinachrichttn u. s. w. als dttonders zuverlasstg zu empfehlen. ausgabung. w.» Derselbe enthält Tarifsätze für Spe- . ' » » Domanial cial-Tarife II bei Auflieferung von gau- orvcttcn IN oem «vvmanxai jen Wagenladungen ä 200 Ceutner und waloe ist bei allen Güter-Expeditionen zu Mineralwasser-Handlung von EMIL FISCHBACH 1) Aufsehen von 100 Eub -Mtrn. Steine, 2) Anferttgen von 300 laufende Meter zweispurige Steinbahn, 3) Anfertigen von 2400 Meter Graben in dem District Tempel, 4) Desgleichen von 1260 Meter in dem U I l 4 V I Vvll l V < III , v* k . . . zr. - , r schädlichen Einatbmungen. so daß m kurzer Zett die Genesung eriolgen muß wie Tausende von Zeugnissen über erzielte glanzende Resultate beweisen. Käuflich ist dieser ” ’ i hiesigem Platze bei I. A. Busch Sohne. Grummetgras-Versteigerungen ber Fürstlich Solmstschcn Rentei Lich. SI. Gemarkung Lich. Wi'esen oberhalb der Stadt. Mittwoch Len 9. September, ®l0,Sm,S5 yw- ° ' II. Gemarkung L»ch. Gemarkung Kolnhausen Wiesen unterhalb der ^Ltadt. Donnerstag den 10. September, Vormittags präcis 8 Uhr anfangend, «Mcnäv Gänsweidewiese, zwischen den Bächen, an der Lohmuhle, Muckenwaldchen, Blech- 4317)__ | Aus erster Goldene u. silberne 12 kr Große Stahlstichprämie dazu: , ------ . Kalender enthält Portrattö von Minister Hofmann, Abgeordneter Katt Ioh. Hoffmann ,, Äbaeoroneter Metz -j-, Commerzienrath Schott f und viele Andere, und ist durch seine interes- ^ntcn Aufsätze über das Großherzogthum Hessen von dem größten Interesse für Jedermann, an -üerlag von Ferdinand Lange in Darmstadt.___ ©tei!^1 jptllWß' H. Becker, Ph. Lampus, G- CH- Spruck, I. Heinrich Busch, K- Löber Wittwe, H. M. Jughardt Wittwe, an den Meistbietenden versteigert werden. Der Anfang wird am Langensteg gemacht. Gießen, den 4. Septbr. 1874. Müll er. 4366) Ein Stamm englischer Enten abzugeben. D 217.____________________ 4365) Handdrcschmaschinen, Futtcr- schneidmaschinen rc., künstliche Dünger, blauer Vitriol bei ____________________Emil Pistor. Neujahrs-Gratiilations-Karten für Israeliten in reicher und schöner Auswahl empfiehlt billigst 4368)_____________Wilhelm Klee. —(Sine Hofraithe auf dem Seltersberg mit Vorder- und Hinterhaus ist billig zu loer- kaufen. Näheres bei (4293 I- Blitz Carlsbader Salz, Emser Pastillen, künstl. Soda- und Selterswasser. IIerren-11 äsclie, weiße und bunte Hemden, Kragen, Nkan^chetten, Chemisetten, sowie Shlipse und Cravatten, Klagen- und Manschetten-Knöpfe, Glaee-, Wildleder- u. Sommer-Handschuhe, Hosenträger, Socken, Unterhosen u. -Jacken, wollene Hemden, empfiehlt in reicher Auswahl billigen Preisen, g H. ringer Preiserhöhung 01 z. A. Busch Söhne am Kirchenplatz 3986) L- do Die 6 do. T okay er Sanitätswein fc I Nur ächt, wenn die Eliquelle eines jeden Topfes den y in blauer Farbe trägt. Namenszug Prima I empfiehlt Emil Fischbach Dermiethungen. H. Schlund. w feiern iVfbocttnn, Druck und der B r uh I fchen ^Umv^Drucker.i s^r. 6 br. Pietsch) m <8ieften* 6 (> ZI ZI ohne Verzierungen fertigt zu billigen Preisen Schweizer Käse Holländer- ,, Rahm ,, rc. da be- Vtt Bürgerin i’rmtn. Als e^dtben, wei wn im c' Höhe der fclntuug der Verführen 9iltnnfj ii, Madeira, drÜkht aus -tk» müssen Üricbbi Tarrn) Jte Mihbrauä taitytn rofirbi imnirf ter j fit sich auf C Rreife des tzeistliche T I n Ltraf-D ; 4185) Der zweite Stock mit allem Zu behör ist zu vermiethen. Frankfurterstraße E. 33'/,o- Vergolder, Wallthor 156. Da6 Einrabmen von Bildern und Photographien wird prompt und billigst auSgefübrt. Regenschirme, Moir^schürzen und Lackhüte in großer Auswahl, empfiehlt billigst 4251) Ein braves Mädchen für Küchk und Hausarbeit wird per 25. Sept, gesucht. Marktstraße D. 39. 4224] Eine zweitstillende Amme auf so- fort gesucht. Näheres in der Erp. d. Bl. */2 jFlaschen : ik und « Jahre alten Malaga, vermischte Anzeigen. 4362) Wer an das Institut für Bau- und Ingenieur-Wissenschaften oder an mich noch eine Forderung zu stellen hat, den bitte ich hiermit, mir dies im Laufe dieser Woche anzeigen zu wollen. Professor Schmitt. 4364) Ein tüchtiges Hausmädchen gesucht- Emil Pi st o r- । eiter ju Gunst Gtchcn, \ Vier Goldene Medaillen — Paris 1K67 (2), Havre 1868, Moskau 1872. I)re| Bitrendiplonie — Amsterdam 1869, Paris 1872, WIEN 1875. Das Diplom „Horn Concours4 Lyon 1872. Champagner von Reims in S Sorten, Portweine, Sherry, JLacriniae Christi Preise sind billigst gestellt und können wir, wir schon längere Jahre obige Weine d i r e c t rieben, für die Aechtheit garantiren. I. A. B n sch Söhne. Stadtverordneten-Wahl. Amalie Scftlmul langem schweren Leiden Sonntag Mittag 172 Uhr entschlafen ist. in Vtz, i/4, i/2 und '/i-Pfd.-Töpfen in Gießen L. Kalkhof. 11495 Haasenstein Ä Vogler Annoncen-Expedition in Frankfurt a. 311. etc., in Gießen vertreten durch M. Schevda, Schloßqnffc 258, gegründet 1855, Anno n c e 11 - V ii c Ii t e vieler deutscher, österreichischer, schweizer, holländischer rc. Zeitungen, alleinige Vertreter der Gesellschaften llava«, I oiNie, Bulller * <’o. und < h. la icranice, Cerf Ae Co. In Paris, Pächter sa aller großen Parlerr Journale und 200 französischer ProvinzlalbläKer ersten Range- ; der „Independance beige“ in BriiMMcl (Weltblatt) u. m. A. für Oenterreich nnb die Ncfeereix, befördern Annoncen in alle Zeitungen, in Fachzeitschriften, Eours- und Neisebücher, Kalender und sonst. Publicationsorgane zu den umi rieten tarifirten Preise» nimmt Offerten auf Annoncen entgegen und befördert solche ohne Berechnung einer Gebühr, erthcilt Roth über Zeitungen und Iusertionsoerbältnisse, Koster» Voranschläge, Zeitungsoerzeichnisse gratis und franco. 4375) Ganz neue ArbeitShoscn sind billig zu haben bei K- Grünebaum. ^6» ,. -nngrrloh »i dnozen 18.: 3821) An- und Berkaus von getragener Kleidern, Stiefeln und sonstigen gebrauchten Gegenständen bei Louis Rothenberger, Neuenweg 193. Die Beerdigung findet Dienstag Nachmittag 5 Uhr statt. rothe und meiste Bordeauxweine in 14 verschiedenen Sorten, do ächten alten französischen Cognac in 3 Sorten, do Zur gefl. Beachtung. Den Herren Wirthcn empfehlen wir unsere reingehaltenen Weine in: Markgräfler pr. Hektoliter — 100 Liter zu 13 st., H.aysersluhler ,, = „ 5« 48 fl., in Flaschen gefüllt, gelackt mit (»tiquetten versehen. Bei Abnahme von weniger als 23 Flaschen mit ge- i-r jnfa 3 ^weitnbei Mittag um fallet In ^^leselben Textor sclie Hardt. Die Wirthjchast daselbst ist von heute ab nur noch Sonntags gcefilil! Emil Junker. Engros-Lajrer bei den Corrcspondenten der Gesellschaft: Herren Ci. II. Apel in Schweinfurt, Äug. Bennert in Köln, C. Krieger 3) Ein Parterre Logis in der Stadt - 4112) Tie Mansarde meines Hauses für rrerle IIHier in Fass- ,QU§ 5 Zimmern, 2 Eabineten rc. bestehend, ” eme Tur fr II uei vein-aai ee n» ■ ist zu vermiethen und attbald zu beziehen. chen von CH» S Almis fuv l®rtr •* »Ith, tfln bisch« S?n: T non 3 Zimmern auf sogleich zu beziehen oe: i sucht. Offerten sind bei der Exp- b. Bl labzuacben-______________________ Ein braves, in Kochen unt HausarbeiteH geübtes Mädchen wird in einem kleine, Haushalte zu Michaelis gesucht. Wo? fas die Exp- d- Bl(4361 4370) Ein tüchtiger Heizer sucht Stellt auf sofort. Näheres Jacob Gilbet- __Heuchelheim 4352) Ein Dienstmädchen sucht auf M ckaeli Frau Prof. Schäfer, WilhelmHstr Laden zu vermiethen. 4359) Pro 1 Oktober ist der Laden in meinem Hause anderweitig zu vermiethen. ___________Dr A. Mettenheimer. 4374) Air eine stille Familie ist em tVtv neres Logis m oernrietben D- 193. 4342) Ein braves Mädchen, welche locken kann und die Hausarbeit verstcb' R'n wird gegen hohen Lohn gesucht hei ' ! An Hermann ! Was nützte Dein Spott- Tein Schimpfen? Tein Hohn- Tie Liebe batt' gesiegt!! (437$ Hatt' Ihm schon. Louis Lony, Neustadt 210. 4307) Ein Mädchen empfiehlt sich gt ehrten Herrschaften im Kochen und fonftige Hausarbeit auf Tage. Zu ersragen bn Briefträger Bötz, Gartfeld. Ein FarnilienlogiS, bestehend aus sechs großen Zimmern, Eabinet und allen Bequemlichkeiten sammt Gartenvergnügen ist zu vermiethen und 1. Oktober zu beziehen. Näheres bei der Erp, d Bl.______________ 4353) Ter untere und obere Stock meines neu erbauten Hauses, bestehend aus je 6 Zimmern und zrüche, Bodenraum und Kammern, 2 Kellerabtheilungen, Stallung Nemise rc. sind zu vermiethen. L- Kauf. 4082) Ter seither von Herrn Hofger-- Adv. Dr Tittmar bewohnte 2. Stock meines HauseS ist per Ende November d. I. anderweit zu vermiethen- Wilh. Balser, ■ ________________________am Lindenplatz. 3934) Tas seither von Herrn .*(. Statt .bewohnte Logis ist anderweit zu vermiethen- L- Kattrein, Sonnenstraße 'Mtt ik . . .... Ctat iicd) zu 25 Kreuzern und das Pfund Rindfleisch noch zu 18 Kreuzern verkaM,. wird und erlaubt fick, diesen Gegenstand der besonderen Slufnrrtfamfeit ‘^1, ......... i Zu vermietben Sein Logis auf der neuen Anlage im Becker'- schen Hanse, Parterre, 8 Zimmern, sofort - zu beziehen.