ioffe Gießener Anzeiger Anzeige- und Amtsblatt jur den Kreis Aiessen verein Freitag den ü. Novcmncr So. 1^94. knberg. ino 1770. Gießen, den 3. November 1874. der zur Wahl von 7 Mitgliedern des Kreistages berufenen 5(1 Höch', besteuerten des Kreises Gießen. 35 politischer Theil. :eiv ^gene 01 'v lemd und nach der heiligen Handlung verraten meyrere r»)e rtenP^ier' 'Pen die Kirche und gingen bis zur Communionbank vor. 21. 22. 23. 24. 25. 3. 4. 5. 1. 2 Kempf, Ludwig Otto, Fabrikant in Gießen. Köln-Mindener Eisenbahn-Gesellschaft. Leib, Friedrich, Gastwirth in Gießen. Lotz, Theodor, Wwe., in Gießen. 6. Bücking, Friedrich, Rentner in Güßen. 7. Buderus, Gebrüder, Hüttenbesitzer zu Lollar. 8. Buderus, Richard's Wwe. zu Chrtstianshütte. 9. EmmeltuS, Karl, Fabrikant in Gießen. 10. Faber, Hofger.-Advocat's Wittwe in Gießen. 11. Fiscus, der Großherzogliche. 12. Gail, Ferdinand, Fabrikant in Gießen. 13. Gail, Karl, Fabrikant in Gießen. 14. Gail'sche Wollspinnerei in Gießen. 15. Gaöbeleuchtungsaustalt in Gießen. 16. von Grolman II., Hosger.-Rath Wwe. in Gießen. 17. Heichelheim, Moritz, Kaufmann in Gießen. 18. Heichelheim, Siegmund, Banquter in Gießen. 19. Hofmann, Ludwig, Pächter in Hof-Güll. Aich bei M N , », aW» flve« vierteljährig 1 fL 13 h. Mit Brtngerlvhn. Durch bi» Post bezogen vierteljährig i fl. rs k. begeht, die von dem Genannten erbetene Persetzung in den Ruhestand und die gleichzeitige Ernennung seines Nachfolgers in der Person des Präsidenten des Berlin, 4 November. Die „Nat.-Ztg." schreibt: Die Frage betreffs Einführung einer Landesvertretung in Elsaß-Lothringen werde theilweise schon itn nächster Zeit der Lösung näher geführt werden. Der Kaiser beabsichtige eine Notabeln-Persammlung in den Reichslanden einzuberufen und deren bera- thende, resp. begutachtende Stimme über jedes aus elsaß-lothringische Jntereffen bezügliche Gesetz zu hören. Berlin, 4. November. Der Kaiser empfängt Nachmittags halb 5 Uhr den Präsidenten des Neichtages in besonderer Audienz. Berlin, 4. November. Wie die „Prov..Coeresp." meldet, wird Fürst Bismarck am nächsten Freitag hierher zurückkehren. Berlin, 4. November. Sitzung des Reichstags. Nr. 1 der Tagesordnung : Dritte Berathung des Postvertrags zwischen Deutschland und Chili wird ohne Debatte erledigt; ebenso Nr. 2: dritte Berathung des Postvertrags zwischen Deutschland und Peru. Es folgen ferner: 3) die dritte Berathung des Gesetz-Entwurfes, betr. die Abanderuug des Gesetzes über das Posttax- wcscn auf Grund der in zweiter Berathung unverändert angenommenen Vorlage. 4) Tie dritte Berathung des Gesetz-Entwurfes, betr. die Disciplinar- Kammer für die Beamten der Reichs-Eisenbahn-Verwaltung, welche im Auslande ihren dienstlichen Wohnsitz haben, aus Grund der in zweiter Berathung unverändert angenommenen Vorlage. 5) Die dritte Berathung des Gesetz- Entwurfes, betr. die Aufhebung der Art. 11 und 12, Buch III, Titel 12 des revidirten Lübischen Rechts, sowie der Art. 14 und 16, Tbeil III, Titel 12 des Rostocker Rechts, auf Grund der in zweiter Berathung unverändert ange- uommemn Vorlage. Die Nrn. 3, 4 und 5 der Tagesordnung werden ohne Debatte angenommen. Nr. 7 der Tagesordnung: Erste Berathung der allgemeinen Rechnungen über den Haushalt des norddeutschen Bundes für das Mayer, Alexander, Kaufmann in Gießen. Möser, Heinrich I., Müller in Gießen. Müller, Arnold, Fabrikant in Gießen. Müller, Justus, Gastwirth in Gießen. Noll, Adolph Theodor Karl, Fabrikant in Gießen. v. Nordeck zur Rabenau, Adalbert, Freiherr in Friedelhausen. v. Nordeck zur Rabenau, Ferdinand, Freiherr in Groß-Buseck. v. Nordcck zur Rabenau, die Gesammlfamüie. v. Nordeck Nab-nau, Herm., Freiherr, Oberstkammerherr in Darmstadt. v. Nordeck zur Rabenau, Karl, Freiherr in Londorf. v. Nordeck zur Rabenau, Victor, Freiherr in Gießen. Oberhessische Eisenbahnen. Oppenheimer, Adolf und August, Fabrikanten in Gießen. Peppler, Franz u. Co. in Gießen. Pistor, Emil, Kaufmann in Gießen. Schirmer, Georg Heinrich, Wwe., in Gießen. Schwan, Karl Heinrich, Weinhändler in Gießen. Solms-Braunfels, die fürstliche Standesherrschast. Solms-Hoheusolms-Lich, die fürstliche Standesherrschast. Solms-Laubach, die gräfliche Standesherrschast. Textor, Friedrich, Bierbrauer in Gießen. Waldernrorf, Graf, in Wiesbaden. Windecker, Gebr., Kaufleute in Gießen. Zimmer, Georg Karl, in Mannheim. Zurbuch, Wilhelm, Wwe-, in Gießen. II ......D .....D........>-------; ---- ••• vn. XV vlll lUlt XS-VUlllllJ ] LUIl ..^glaublich, daß wir uns eines Urtheils über die erwähnten Vor-, verwiesen. Erste Berathung- A. der Ucbersicht der ordentlichen Ausgaben und gärige enthalten wollen, bis auch die altera pars gesprochen hat. 'Einnahmen des deutschen Reichs für das Jahr 1873 ; B. der Uebersichr der u Marburg. Uhr. Actieubrauerei Gießen. v. Arnim, geb. Brentano, Wittwe von Johann Freimund von Arnim zu Wippersdorf. Bender, Friedrich, Fabrikant in Gießen. Block, Franz, Wwe. in Gießen. Briel, Wilhelm, Hofger.-Advocat in Gießen. Erscheint täglich, mit Ku», nafp— Montag,. Expedits. Lanzleiberg, At. B. Rr. 1. Enscheinen drangen Diele bis an die Communionbank nach. Es entstand ein sswchterliches Schreien, Lärmen und Hin- und Herwogen. Nach dem Segen gingen die Polizisten weiter vor, und bei dem entstehenden heftigen Gedränge taube die aus Marmor gearbeitete Communionbank umgestürzt. Das Volk drang bis auf den Altar vor, indem es der Polizei den Weg zu versperren suchte. Der Celebrirende legte die geistlichen Gewänder am Altar ab und Nnrde auf den Stufen des Altars vor dem Allerheiligsten verhaftet und m die Deutschland. Darmstadt, 3. November. Nachdem Geh. Hofger.-Rath Dr. Zinn nurmann von Gießen zum zweiten Director des Hofgerichts der Provinz Starkenburg ernannt, und der Stadtger.-Affeffor Weyland von hier zum Hofgerichts- Kath in Gießen befördert worden, erwartet man zum 18. d., an dem Tage, an welchem der hiesige Stadtrichter Pistor sein 50jähriges Dienst-Jubiläum „ Brust- eii Etwaige Anträge auf Berichtigung dieses Verzeichniffes sind binnen einer unerstrecklichen Frist von 4 Wochen nach AuSgabe des Blattes, welches diese Bekanntmachung enthält, bei der unterfertigten Behörde vorzubringen, gegen deren Entscheidung die Berufung an Großherzogliches Ministerium de l Innern innerbcrlb 10 Tagen offen steht. teis hielt heute in seiner Pfarrkirche ad St Laurentium das Hochamt. Während und nach der heiligen Handlung betraten mehrere Gensd'armen und Poli- * ' Sofort bei ihrem cliaft) &?* 'ds 7 Uh,, ien ändernder Mit. wesene, bie M-M" sriiies höheren Dienst-Alters im Jntereffe des Dienstes, wenn auch begreiflich nicht gegen seinen Willen, in die Stelle einrückt. Berlin, 4. November. Aus Trier geht der „Germania" folgende nertrauensvoll rn ankheit an untenW^ Kirchner, Lindenstraßt ob- 20. Homberger, Gebrüder u. Söhne, Fabrikanten in Gießen. Jhring, Johann Heinrich, in Lich. 26. 27. 28. 29. 30 31. 32. 33. 34. 35. 36. 37. 38. 39. 40. 41. 42. 43. 44. 45. 46. 47. 48. 49. 50. Türkei my ^.zweite Semester 1867 und die Jahre 1868, 1869 und 1870, sowie der all- . ■ iusn» ^|!VVU ovviu^, ..... VH —...... ....... —u -chnrerz!genieinen Rechnung über den Haushalt des deutschen Reichs für das Jahr 1871, in '' iü katholischen Volkes ist übergroß." — Diese Mittheilung klingt m einzelneniwird an eine Commission verwiesen. Ebenso wird Nr. 8 an eine Commission 9 Details so vntr utiS pitipfi lirtFlpil<< ÜfoPT bTP prwabnten Vor- Nprmiplpn OrrftP 9Aprntflunfi • A bpr npAprfirfif her nrSowtf»/^.. ___ -----*; die nnb wahrscheinlich durch die Unvorsichtigkeit eines Polizei-Beamten entstanden Verdachtsmomente betreffs der Thäterschaft einer anderen Person batten nicht ergeben. Paris, 4. Nov. Eine Depesche aus Hendave besagt: Während Carlisten Jrun beschießen, machen die Regierungstruppen unter Monoms Laserna eine große Diversion gegen Estella. terial unmöglich zu machen. Die Bewohner der Ortschaften bei den Häfen dementiren die Nachrichten französischer Zeitlingen über die Landung von Kriegs material für die Carlisten. Bayonne, 4. November. Die Carlisten haben heute srüb daS Boni« bardement auf Jrun eröffnet. In Fnenterrabia sind, gestern 1U00 Mann Regie, rungs-Truppen gelandet- elsaß-lotbringischen Landes-Ausschusses. Berlin, 4. Nov. Graf Arnim-Boyßenburg, Schwager des Gra^c» Harry v. Arnim, veröffentlicht in ter „Kreuz-Zeitung" mit Bezug auf Vleujr« Hingen der Presse über das anläßlich der Haussuchung in seiner Mutter Hause stattgehabte Feuer ein Schreiben des hiesigen Polizei-Präsidenten -wm 2. Wco. worin Letzterer erklärt, daß den angestellten Ermittelungen zufolge das Rnc: und 2 Demokraten gewählt. Shanghai, 3. Nov. Die friedliche Beilegung der Famosa-Difierci zwischen China und Japan sind noch zweifelhaft. Berlin, 4. Nov. Der „Reichs - Anzeiger" veröffentlicht den auch ir. „Straßburger Zeitung" publicirten kaiserlichen Erlaß über Bildung des zu Plt-schen abgeführt worden. Kassel, 4. November. Die Verhandlungen der hierher einbernfenen Dertranensmänner-Versammlung über die neue Gemeinde-Ordnung sind ganz geheim; Zeitungs-Referenten werden zurückgewicsen. DefteiTeid). Linz, 4. November. Auf Requisition des Berliner Stadtgerichts ist der! bekannte Literat Julius Lang behufs Vernehmung als Zeuge in der Arnim- Affaire vor das hiesige Landesgericht vorgeladen. /canfircid). Paris, 2. November. Die Kirchhöfe waren heute, wo der eigentliche „Jour des morls“ — so nennt man in Paris Allerseelen — wieder sehr stark und fast noch zahlreicher als gestern besucht. Auch die Kirchen waren wieder überfüllt. Dort bemerkte man besonders viel officielle Welt, die bekanntlich äußerst fromm geworden ist, seit Marschall Mac Mahon an der Spitze steht. In Chiselhurst, d. h. auf dem Kirchhof, wo Napoleon :HJ. begraben liegt, wurde heute ebenfalls eine Kundgebung gemacht. Es waren nämlich gestern Morgen 15 bis 20 Bonapartisten dorthin abgereist, um einen ungeheuren Veilchenkranz mit der Devise: „Paris ä son Empereur bien almö“ ans dessen Grab niederzulegen. Dieser Kranz wurde im Namen der ganzen Partei dem tobten Kaiser dargebracht. Paris, 2. November. Die Einjährig-Freiwilligen, welche letztes Jahr in die Armee eingetreten, wurden heute entlassen; ein Theil jedoch, etwa 5 bis 6 auf ein Regiment, und also iusgesammt 7 bis 800, wird wegen zu großer Unregelmäßigkeiten im Dienste noch für ein Jahr zurückgehalten. HMmk). Haag, 4. November. Die Regierung hat den Generalstaaten einen Gesetz-Entwurf vorgelegt, welcher die Negierung ermächtigt, einen Betrag von höchstens zehn Millionen Gulden ans den disponiblen Beständen der Staats- Kasse zu entnehmen und dieselbe Summe behufs ZinS-Erfparnng zum Aukaus von Certificatcn der Nationalschuld zu verwenden. Schweiz. Bern, 2. November. Ein Decret deS Großen Rathes vom 29. Juni 1874, betr. Errichtung und Organisation einer katholisch-theologischen Facnltä' an der Hochschule zu Bern", regelt im Einklang mit dem Hochschulgesetze und unter völliger Gleichstellung der neuen Facultät mit den übrigen die Rechte und Pflichten der Lehrer und Studirenden (u. A. auch die Vertheilnng von Slipendten im Betrage von jährlich 1000 FrcS., zunächst jedoch nicht aus schließlich an Cautons-Bürger.) Nach $ 9 des Decrets soll die Zahl der ordentlichen und außerordentlichen Profefforeu zusammen fielen betragen, „wovon wenigstens zwei in französischer Sprache zu lehren haben." Einer von diesen Zweien ist bereits in der Person deS Dr. Görgens, zuletzt Oberlehrer am kai serlichen Lyceum in Metz, ernannt worden. Ferner wurden berufen imd werden vom 19. November ab in deutscher Sprache ihre Vorlesungen eröffnen die Profefforeu Friedrich (über Kirchengeschichte), Herzog, Pfarrer von Olten (über Eregese), Hirschwälder, bisher Herausgeber des „Deutschen Merkur' in Mün eben (über Moral und Pastoral Theologie.) Profeffor Friedrich ist vorläusig für 2 Semester in München beurlaubt. Ter Profeffor der Rechte, Dr. Gareis. wird an der neuen Facultät Kirchenrecht vortragen. OtaliciL Rom, 31. October. Die Königin-Mutter von Bavcrn beabsichtigt, wie mir von verlässiger Seite mitgetheilt wird, dem Papste noch vor Ablauf des Jahres persönlich ihre Huldigung darzubringen. tßnylani). Loudon, 2. November, lieber die Identität des angeblichen Nena Sabib sind wir heute noch nicht um em Haar klüger. Der Maharadjah von Scinde mit farnrnt seinem Neffen sind jeden Augenblick bereit, sie eidlich zu. beschwören, Andere, die ihn genau kennen sollten, zweifeln, und wieder An-' dere, die ihn ebenfalls gekannt hatten, erklären sich entschieden gegen die Identität. Da wird es denn noch viele Verhöre absetzen. Mittlerweile sitzt der (Eingesandt. Am vtrpangmen Sonntag den 1. November fand in den Räumen des ^Prinz 6^1 eine Abendunterbaltunq des „Dauer'schen Ge'anqvereins* Statt, wozu sich zahlreiche Tttv- nehmer eingefundcn hatten. Zur Aufführung gelangten verichiedene Ehorliedcr, einige 6o.mj kornische Gelangt ■ Vorträge k. , worauf den Vortragenden nach Beendigung eines jeden Vu?(< der lebhafteste Beifall von Seilen der Zuhörer gezollt wurde. Dem Direktor des Vereis Herrn Lehrer Keil mann, gebührt alle Anerkennung für die Müde und Aufopferung, we.ch« er dem Verein widmet. Der Verein besipt in genannter Persönlichkeit einen tüchtigen ^'lU8tnJ5* welcher dieselbe Achtung wie die Dirigenten anderer hiesiger Gesangvereine verdient. rü»n wünschen dem Dauer scheu Ge-angvereine auch für wettere Unternehmungen die besten Erfolge. ' ... K (...ü,. n.,r Nach Beendigung der Gesang» ' Vorträge wurde mit dem „schönen Geschlecht- der Reigen er« wenn er nickt der Nena ist, davon babeu wir biS ictj 3unfl8un£ bfU?(gt(9 rid) ln dem schönen Saale umber und es verfloffen die wentt« Nichts gehört. DergleickkU mag in Indien schwerer sein, als IN der Mark Stunden gernütblicken Beisammenseins viel zu schnell. Spät nach Mitternacht trennte ma ** sich und verließ mit dem Bewußtsein, einen vergnügten Abend verlebt zu haben, den Saal. außeretatsmäßigen außerordentlichen Ausgaben, welche durch den Krieg gegen London, 4. November, Dem Cabinet liegt die Frage des Canal» Frankreich veranlaßt sind oder mit demselben im Zusammenhang stehen, für’tunnelbnmfe vor und wird wahrscheinlich schon in einer der ersten Sitzung das Jahr 1873. Bei Nr. 6 der Tagesordnung: die erste und zweite Bera- desselben berathen werden. Die Admiralität hatte ihrerseits die Absendunz thung des Gesetz-Entwurfes wegen Einführung der Reichmünz-Gesetze in Elsaß-'einer staatlichen Polar Expedition zugesagt; über die finanzielle Frage bat Lothringen, entspinut sich eine lebhafte Debatte. Bundes-Conmuffär Michaelis Schatzamt zu erwägen, deffen Aeußenmg noch zu erwarten steht. weist nach, daß die vom Abg. v. Miinngcrode ausgestellte Behauptung eines London, 4. November Der deutsche Botschafter Graf Münster iß großen Mangels an Goldmünzen unbegründet sei. Die Gesammt-Ausfi-Hr nach gestern hier eingetroffen. — Die Journale veröffentlichen eine Correspond en, England habe einschließlich des russischen und holländischen Goldes in den ersten zwischen Lord Derby und Diöconti-Venosta betreffs der von England erhobeuc! 8 Monaten des Jahres 55,000 Lst. betragen. In den Reichelanden sei das Klagen über die Unsicherheit und das Räuberwesen in Italien. Visconti-Ve- französische Gold verschwunden und durch Silber ersetzt worden, ohne daß nosta verspricht unter dem 20. October Abhülfe und energische Maßregeln zur deutsches Gold nachgeflossen sei. Daher sei dort ein Goldmangel entstanden,-Unterdrückung des Räuberwesens. welcher jetzt aber beseitigt sei. Finanzminister Camphauseu erklärt, die Reichs-^ Negierung habe in richtiger Münzpolitik wenig Gold au8gegeben. Das Gleich- ouilllllIL gewicht zwischen Goldausgabe und Silbercinziehung müffe erhalten werden. Madrid, 4. November. Contre-Admiral Barcaiztegui, Commandeur Der Zeitpunkt der vollständigen Regulirung des Reichs-Münzwesens sei noch der cantabrischen Küstenflotte, hat in den letzten Tagen die Küste von Sa« nicht gekommen. An Silber, nicht an Gold sei Mangel. Das circulirenbe Sebastian bis Bilbao befahren, um die kleinen Fahrzeuge in den carlistisckni Silbergeld betrage kaum 300 Millionen, eine weitere Einziehung des SilbersLandungshäfen zu zerstören und die Ausschiffung von Waffen und Kriegsnu. sei daher uuthunlich. Der Minister bezeichnet die Meldung englischer Blätter ' " ' ' c " von einem großen Geschäft der Reichs-Negierung durch eine Neujahr stattfin- deude zwangsweise Eiuführung des Goldes für gegeustandslov, bestreitet, daß daS Münzg'esetz auf die allgemeine Preissteigerung influire und stimmt dem Vorschläge Bamberger's zu — die Frage wegen Ausfuhr des Goldes bei der Beratbung des Bankgesetzes zum Anstrage zu bringen. Das Gesetz wird hierauf nach längerer Debatte angenommen und zur dritten Berathung im Plenum «flmiTÜUl Posen, 4. November. Der durch die Excommunicirung des Pfarrers Rew-Aork, 4. November. Die Majorität der demokratischen Partei Kubeczak bekannte Decan Nzezniewski ist heute wegen der Weigerung der Her^ bei den hiesigen Wahlen beträgt 40,000. Zum Gouverneur wurde Fieldeu ge- ausgabe der Kirchenbücher von Wlosciejewski verhaftet und in das Gesängniß wählt. Die übrigen Staatsämter erhielten Dochheimer, Wagner, Thayer iinb " ' Miller, sämmtlich Demokraten. MassachuffetS wählte 6 republikanische irnb 5 demokratische Congreß Mitglieder. Der Demokrat Gaston erhielt bei da Gonverneur-Wahl 5000 Stimmen mehr als fein Gegner, der republikanische General Butler. Kentucki und Texas wühlten gleichfalls demokratische 6cn- greß-Depiitirten. iLeli’oiu)iÜifef)c Dcpi’ldjni. Rewyork, 4. Nov. In Georgia wurden 9 Demokraten zu (Songrep Mitgliedern gewählt; desgleichen wählte Delaware Demokraten. Bei Den Staatswahlen in KansaS siegten die Republikaner. Nevada und Minnesci- wählten ausschließlich republikanische Deputirte. Virginien hat in den Gon greß 6 Demokraten und 3 Nepublikaner, Maryland 5 Demokraten gewähll. In Sydcarolina ist das Resultat noch zweifelhaft. Teneffee wählte 8 Demo traten, 2 Wahlen sind noch unbekannt. In Louisiana sind ein Republikaner und 5 Demokraten, in New-Persey 3 Demokraten, in Wisconsin 6 Rcpublika Nizza, 4. Nov. Der Banquier und österreichische Consul Avigdor to sich heute früh durch einen Schuß durch den Kopf getödtet. Die Jnsolviij des Hauses wurde heute Abend erklärt, zwei Beamte verhaftet. Der Fall rt» regt großes Aufsehen. Rew ?jork, 4. Nov. In Illinois wurden 8 Republikaner und 10 Demokraten, in New-Hersei 7 Republikaner, in New-Hork 22 Demokraten tat 13 Republikaner, darunter Banks mit 4000 Stimmen Majorität, zu Congrellschaft recht wohl zu befinden , sie reckten bebaglick ihre durchfch«' mernden Flügel, wechselten mit den klaucnbewaffneten Füßen. an denen sie sich in dein fla-rt aufgehangt batten, und fraßen von den ihnen vorgewerfenen Aepfelfcknitten und gekochten toffeln. Diese sechS Thiere sollen dem Petersburger Zoologischen Garten incl Transvort, Srt kosten für den Begleiter u. s w. auf mehrere Tausend Tbaler zu stehen kommen. Wien, 20. Oct. Der Dlumenfabrikant Rudolph Tbomas in Ottakring vergiftete bertt Nacht sich, seine Frau Marie und seine zwei Kinder von zwei Iabren und sieben Monairn a* Evanka'.t in Folge schlechten Geschäftsganges. Er genoß den Ruf eines ebrenbaftcn Seschc's- manncg und bestimmte daS binterlasiene Gelb zur tbeilweijen Befriedigung seiner Arbeiter ’-JW ÜKä — |,ili di, ‘SÄ’ [allen «>•- ’kCl v *45* ?lt* *>i Jn ben «tliHife 'S“ '6(1 ben Sonbung »onfttil f 'k"te früh das 1 lOOOMm^ demokratischen tyr3 ut wurde Uelde« :e Wagner, Thayer ri ’ republikanische:i aston erhielt bei t, , der npublifomij is demokratische mokraten zu emokrakeu. 8c. vada und fc:-. en hat in W. Demokraten ssee wählte 8 z.:: sind ein RepL asconsln 6 Sie^iil: ; der FauiosS'Mll' entlity den m f j über Ä mager des lN-MaafÄE VwtxWW । Leuten Mi 2^- ' ,en zufolge dne eamten entMen W ii Person VM R »sagt' $**“ unter »«ei» Allgemeiner Anzeiger. Montag ben 9. l. M-, in 192 Zu zu 18 90 M?rkl- uub Scvulüraß'n-Ecke'. 5303) Das 53871 Lanbkalender, Laörer hink. Bote, Hess. Hausfreund und Gustav-ÄbolfsKa- Ä Up. 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I , Vormittags um 11 Uhr, lillen in dem Schullokal zu Rüddingshau- sen nachstehende bei Erbauung eines neuen SchulhauleS daselbst vorkommenden Arbeiten und Materiallieferungen mittelst öffentlicher Versteigerung in Akkord gegeben werden : fr. 55 11 4 Rathhause versteigert werden: Steinbrecherlohn, veranschlagt Steinfuhrlohn, „ Steinschlagerlohn „ Kiesfuhrlobn, „ Chaussiraibeit, „ Maurerarbeit, veranschlagt Steinhauerarbeit, „ Zimmerarbeit, „ Dachdeckerarbeit, „ Schreinerarbeit, „ Treppenarbeit. „ Schlosserarbeit, „ Glaserarbeit, „ Weißbinderorbeit, „ Spenglerarbeik, „ ’s Schuhwaareniabrikals 20 J, A» ilnscli Söhne empfiehlt hierm.t bestens: Wollene und baumwollene Sähet- und Gesundheitsjacken, Flanellhemden, Herren-, Frauen- und Kinder-Unterhosen in Wolle und Baumwolle, Jagdgamaschen, Capuzen, Bashliks, Shawls, Palatins, gestrickte Kinderkleidchen, Armsrauchen, Winterhandschuhe in Buckskin und Lama, Filz-, Litzen- und Sahlbandschuhe und -Stiefel für Herren, Frauen und Kinder, mit und ohne Lederbesatz, Holzschuhe von Leder mit Holzsohlen, billig und empfehlend, sowie alle Sorten Herren-, Damen- und Kinderstrümpfe , die wir durch unsere Strickmaschinen rasch und billig zu liefern im Stande sind. | Petroleum Lampen von den einfachsten Tisch- «« a If or D I aH .*n iimS ivf - ' >ScTüCttDR, den einzelne eine# Maur und des Don Anzeige ver- Pistolen, doppelte Pistolen - - . 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Von wem? sagt bte Exp j “ Tvd ’öerkfl der Brühl ichen (Fr ick) m (Mitten 5422) Ein möblirtes Zimmer mit Ca^ binet, 1 dcSgl. ohne Cabinet venniethet _______________Pr. Gaquoin. 5421) Eine geräumige Famtltenwohnung zu vermiethen. Lindenplatz A. 29.___ 5415) Ein möblirtes Zimmer mit Eabi- net ist zu vermiethen. ________Lehrschmied Höß, Betrinäranftalt. Zwei ineinandergehende möblirteZimmer zu vermiethen bei I. A. Busch Söhne. 5404) Ein Parterre-Logis von 4 bis 5 Zimmern mit Garten auf dem Seltersberg ist zu vermiethen, und am 1. Januar 1875 zu beziehen. Näheres bei I. Blitz.______ 6396) Eine kleine Wohnung zu vermie- then, desgleichen ein möblirtes Zimmer. I. Lehrmund, Frankfurterstraße 32,g. 5298) In dem früher Plank'schen Hause an der MauSbrrrg ist ein Familienlogis pr. Decbr. beziehbar, zu vermiethm. ______________Ehr Wallenfels- 3296) (Jrtn kleines Fa- milienlogiS zu vermiethen. stäheres bei d. Crp- d. Bl. 5285) Eine Fomiltenwohnung, bestehend aus neun Zimmern »sw, kann entweder so, oder in zwei tiriliere Wohnungen gcthrilt, auf den 1 December vermiethet werden. ______________________Dr. Weber. 5161) Zwei freundliche möblirt« Zim» mer zu vermietben. Mäusburg D. 19. 5039) Ein möblirtes Zimmer zu ver- miethen. Markt D- 19.___________________ 4297) Zwei möblirte Zimmer zu vermiethen. Wolkengasse C. 90._____________ 5158) Zwei giößere 'Wohnungen in der Gaitenstraße auf sogleich oder später zu vermiethen bet__________L L A Petri. 5330) Eine Mansarden-Wohnung mit gubebor zu vermiethen. Näheres Anlage E. 25. Nischen und französischen Sprache. Näheres bei der Exp- d. Bl._________________________ DnrmstndteL Hnus 5420) Heute Abend, als Freitag den 6-, von ',8 Uhr an, Concerti gegeben von dem rühmlichst bekannten Harmonika-Virtuosen^ Moritz Men- gel autz Naumburg a. S._______________ 5413) Am 26. Oktober wurde auf dem Wege vorn Kirchenplatz bis zum Bahnhöfe ein 10-Thalerschein verloren. Der redliche Finder wolle denselben bei der Exp d. Bl. abgeben.__________________________________ 5423) Ende dieser Woche trifft ein Wagen Holländer Weiß- und Rothkraut, von vorzüglicher Qualität und preiswürdig, hier ein. Die Ankunft wlrd durch die Schelle bekannt gemacht. Die II. Rudolpli'sche lliisikalienliandliiiig empfiehlt ihr reichhaltiges Lager von JPIaniito» und aus den renommirten Fabriken von Steinweg Narhf, Schwechten, Biese, Keumcyer, Schied- mayer & Söhne, Berdux dc Balck, Uebel & Lechleiter etc., zu 190 bis 400 Thaler. 2 5- jährige Garantieleistung. Gespielte Pianos werden in Tausch angenommen. Leihatutlfill für IfliiMikallen und Pianos. Lager von Streich-, Hlecb- und MolzhlaMlnHtrnnienten, Zithern, Guitarren und allen Sorten Halten. Alle VIuMihreqiilsIten. Reichhaltiges JIiihIkalien-Sort Inient und Lager der billigen Editionen von Peterg, IjitolfT etc. Kotenpapier in allen Sorten. 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