vrrneljährig 1 ff. 12 fr. M't Bringerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährig 1 fl. 29 fr. BMW Aiytigtr. Erscheint täglich, mit 3u», nabmc MontagS. Sxpchjtivn: Canzleiberg, Lrt. B. Nr. 1. ^Us und toh ! bet (Setterti 8 Uhr, att. über Gewm Anzeige- und Amtsblatt für den Kreis Hiessen. M ~ MlMvöch"den 5. August IS74. uintsicher ThetL Betreffend: Beurlaubungen von Militär während der Erndtezeit. eß eit, am 4. August 1&74. Das Groyheriogiiche $ r e i o a nit G i t ü r n an die Grchherzoglichen Dürgermeiliireien des Kreises. Das nachstehende in obigem Betreff ergangene Schreiben des Großherzoglichen Divisions-Commando's an Großherzogliches Ministerium des Piment bringen wir hiermit zur Bedeutung der betreffenden Interessenten zu Ihrer Keuntniß. v. R ö d e r. A b s ch r i f t : ertheilt Wetter. cc Darmstadt, den 25. Juli 1874. Dem Großherzoglichen Mnnstertum des Innern erwidert die Division in Beantwortung Hoehdessen geehrten Schreibens vom 16. Juli cr. ganz ergebens! daß derselben für dieses Jahr bisher höheren Orts keine Weisung zngegangeu ist, zur Erndte Mannschaften zu beurlauben. Im vorigen Jahr geschah dies mit dem Zusatze, daß der Dienst darunter nicht leiden dürfe und qu. Beurlaubungen mit dem Beginn des Regiments-Excercirens seinen Schluß jzu finden (in I Reibei katholisch" snn wollen, zuwende» ? .. . . , (OfAllnii t 1 t • />***!■ (r» . .. , . .... X . Blitz. ige Ülrbntfr M bandelt. Ztndr. Euler Das ist die Frage. Öffenbar rechnet nun der Cultusminister die Altkatholiken zu denen, wel- bi Ohne hier weiter urgiren zu wollen, daß die Bedeutung der Stelle gelkgeu, iiJ allmähli ob Petrus überhaupt in Nom war, ob er, wenn er hinkam, Bischof dort war, , und zwar nach der Reformation, wie vor ihr, sehr und ob, weiin er Bifchof in Rom war, seine Rechte auf seine Nachfolger über- gegangcn sind und übergehen konnten, zeigt die Entschiedenheit, mit welcher die Anmaßungen der römischen Bischöfe, Victor's 196 im Anfang des Osterstrei- dliurld)rlinfl M , im Gasthos jun einen andern Sinn unterschiebt, als der § 15 der Verfassung damit verbindet, es folgt aber auch weiter, daß der Cultusminister im Sinne des § 15 zu bandeln hat, und nicht in dem Sinne, welchen die „Germania" der Verfassung unterlegt. Die Einen, die Episkopalisten, haben dem Papste überall nur einen pri- matus honoris zugestanden, so daß der Papst nicht einmal in disciplina (der Abendlandes, namentlich Cyprian, trotz seiner Schrift de unitate ecclesiae, ganzen äußeren Einrichtung der Kirche) autonom, geschweige in üde infallibel seitdem römischen Bischöfe vor dem Concil von Nicäa überhaupt kein Vorrecht, sondern immer nur secundum canones der Concilien zu entscheiden habe, nut geschweige jurisdictionis oder gar die Jnfallibilität zugestanden. Zu Nicäa Papste die Stellung mib Rechte zugesprochen, zu deren theoretischer tusster Begründung durch die Jnfallibilität sich erst das vaticanische Concil hergcgeben hat. Denn wenn and) die römische Curie je nach den Verhältnissen vielfach autonom verfahren war, so ist doä) nie das Curialsystemgeschweige dle Jn- fallibilttät fides declarata gewesen. Verträge mit Rom und die Urheber der Constitution" diesen Sinn damit verbunden hätten. Wer giebt also der „Germania" das Recht, ihre einseitige Fassung der Bezeichnung „römisch-katholisch", die nur die eine Seite des Katholicismus, wie dieser zur Zeit der Aufrichtung der preußischen Verfassung bestand, begreift, als die richtige hinzustellen, und die Fassung des römischen Katholicismus, wie er beide Gegensätze in sich fassend bis zum vaticanischen Concil ganz zweifellos bestanden hat, für unkatholisä) und nicht im § 15 der preußischen Verfassung begriffen zu erklären? Somil kann es sich nur darum fragen, ob wirklich der Standpunkt der Altkatholiken, d. h. Läugnung der Jnfallibilität und des primalus jurisdictionis, mit Zugeständuiß nur eines primalus honoris, und der Entscheidung nur secundum canones, also mit Wahrung der Rechte der Bischöfe und Concilien, in der römisch-katholischen Kirche bis zum vaticanischen Concil thatsächlrch vorhanden, und zwar da er factifch zeitweise die römisch-katholische Kirche beherrscht hat — als zweifellos zur römisch-katholischen Kirche vor 1870 gehörend , nothwendig in § 15 begriffen ist? Dafür treten wir mit Folgendem den Beweis an. gclcbcn oberStTF juftanbe dehndll in wem? sagt11 . , , z ,. , y , i" jtm preußischen Staate garantirt, die also unter der Bezeichnung „römisch-katholisch" mrtbe- griffeii sind, während die „Germania" die Bezeichnung „römisch-katholisch" in 15 so versteht, oder so zu verstehen sich den Anschein gibt, daß die Altkatholiken durch die Bezeichnung „römisch-katholisch" bei Aufrichtung der Ver- sassung schon von der römisch-katholischen Kirche und ihren Rechten ausge- fchlossen wären. Wenn aber nun der ganze Standpunkt, den die Altkatholiken vertreten, vor dem vaticanischen Concil von 1870 noch in der römisch-katholischen Kirche lag, und die Katholiken dieses Glaubens doä) zur römisch-katholischen Kirche gehörten, insofern and) sie in dem Papste den Einheitspnnkt und das Oberhaupt der Kirche sahen (denn das haben auch die Episcopalisten geihan), so iftk- tes, und Stephan's über die Ketzertaufe 256, von den Bischöfen des Morgen- und Abendlandes, zurückgewiesen werden, daß die Bischöfe des Morgen- und sck)en Verfassung einen ganz anderen Sinn, als ihn die „Germania" in sie hineinlegt, und wie man ihn, nach der realen Entwicklung, jetzt „in dem augenfälligen Sinne" damit verbinden kann, nur mit dem kleinen Jrrthum der „Germania", daß „die ganze civilisirte Welt nnb sämmtliche preußische Staats- üä-t'g u- ardk'l'L d hohem Lobue ' I» diesem Sinne hat die Division den Trnppentheilen anheimgestellt, auf Antrag der betreffenden Gemeindebehörden oder Einzelnen Beurlaubunaen von Mannschaften and) in ber bevorstehenden Erndtezeit eintreten zu lassen In Abwesenheit bes Divisions-Commanbeurs: vonWichmann, . Generalmajor und Brigade - Commanbenr. Dre rechtliche Stellung der 2lltkatholiken. voller Wahrung der Rechte und Bedeutung der Bischöfe und Concilien, also Von Prof. Dr. Eduard Köllner. ohne Kränkung, geschweige Vernichtung ihrer Rechte. Das Nad)stehende ist die Antwort auf eine von der „Germania" in Ber- £if* andere Seite, die Curialisten, haben dagegen allerdings benjWün- in ihrer Nr. 119 vom 29. Mai 1874 aufgeworfene Frage. Diese Frage, fd)cu des römischen Hofes gemäß, und nach der Reformation unter Leitung der nung „römisch-katholisch" gehabt, ober wer bamals unter betn Namen „römisch- katholisch" begriffen worden sei, und wem danach die preußische Verfassung die Rechte garantirt, und somit der Cultusminister, sofern er die Verfassung be- ;ntt Mi. !ie MerzE neu W aU. $ unge VJUUUUUl, UHU IVUIU Utl I , .. ~ ia5 seine schworen, and) zu gewähren habe. Das ist die Frage. lirlfrt Wenn fid) nun ergeben sollte, daß der § 15 der Verfassung mit der Be- Ü ^ichnnng „römisch katholisch" einen andren Umfang und Inhalt verbunden hat, । ^vlgt zuerst, daß das Hauptargument, welches die „Germania" aus der 'r (3) Bezeichnung „römisch-katholisd)" nimmt, hinfällig wird, weil es ter Bezeichnung ■( betaic ^veryaupr ancrramite, r Rechte der Papstgewalt . -ii______ -—7......-..... -........." ............. C?^tabt nnb ^en durch § 15 die Rechte „der römisch-katholifchen Kirche' ,,e,4 Nun haben aber zweifellos vor dem vaticanischen Concil 1870 die beiden C' _________o 2..", ’1 Gegensätze, welche durch das vaticanische Concil auseinander und in offenen! Matth. 16, 19, wenn sie überhaupt im Sinne Roms zu verstehen ist, zweifel- Kampf getreten sind, noch zugleich innerhalb der römisch-katholischen Kirche los burd) Matth. 18, 18 unb Joh. 20, 23 genauer im Sinne bes Eviscopal- , als bas sog. Episcopal- unb bas sog. Papalsystem, b. h. währenb systems erklärt wird, nnb ohne bie Fragen hier weiter behandeln zu wollen, allmählig (bie altbritische Kirche unterwarf sich Rom erst in England 10*72, inrc -- m— ■— -r - * e---- Irland 1074, in Schottland 1176) das christliche Abendlaird den Papst als! überhaupt anerkannte, war und blieb doch die Ansicht über die Stellung unb! er Zapfjungk > fiepen hohen M Exp. d. Bl. j ! gesucht in ter m in,", ichen wird zu Ein -r Stcinberß!^ etetz junges Frarinj Stellen wir zuerst Sinn und Interesse ber Frage klar. um bie cs sich ' . Beides liegt nicht, wie die „Germania" mit jesuitisch-schlauer Dialektik bie Frage stellt, darin, mit welchem Rechte der Cultusminister die Bezeichnung „römisch-katholisd)" auf die Altkatholiken beziehen und ihnen die Rechte ber , , ... y. „Römisch-Katholischen" in Preußen gewähren bürfc, während sie selbst nicht^siud sie natürlich von ber preußischen Verfassung in § 15 mitbegriffen worden, mehr „römisch-katholisch" sein wollen, sondern die alte in's Gewicht fallende und der Ausdruck „römisch-katholisch" hat in § 15 und somit in der preußi- Frage ist, wie der § 15 der preußischen Verfassung die Bezeichnnng „römisch- katholisch verstanden, d. h. welchen Umfang und Inhalt damals bie Bezeick- e gesucht, am Im , v v - -,-ö - ----, - u-, • - ■ , - , o ein SpectrM w welcher ber Ultramontanismus eine seiner stärksten Waffen zu schwingen Jesuiten unb im Gegensätze zu ben Protestanten mit steigendem Erfolge dem !bei d (fyp.d.öü glaubt, lautet wörtlick) dahin t „wie kann unb darf ber preußische Ciiltusmiiri ikaufte bie ^shUuna unb Redrie ruassinrneht-n m bprm thpnrrttfrixpr tuterpv si\o< fier ohne Mentralrestriction die im § 15 der preußischen Verfassiing gebrauchte Bezeichnung „römisch-katholisch" auf die Altkatholiken beziehen, und den mit § 15 -—ber beschworenen preußischen Verfassung ber „römisch-katholischen" Kirche garan- en u - tirten Besitz unb Genuß and) ben Altkatholiken, die nicht mehr „römisd) Tie nfl 1 2 3 4 könnt" in Haoßazs m ®it 3802) Oef r(F9 wird k ritz gebracht, hl! Verein j" ktrsammlung |jt, daß iorl krooifion und riltn haben, t -t Sbänderui Langen, am Sroßderzog Cella Landr S Tonm No hl im Gras tffgcckraße di unter ein gro Wer. 1 Fl t-iittkessel, ei rebrert starke baare Za Ici besten Eino wurden den drei großen Bischöfen von Antiochien, Alexandrien und Rom als Mutrerklrchen ihre Stellung und Rechte über die von ihnen gestifteten und dadurch abhängigen Kirchen und kirchliche Kreise bestätigt, aber alle drei gleichgestellt, und zum Zeugniß dessen keiner der drei großen Bischöfe, sondern ein spanischer Bischof vom Kaiser zum Präsidenten des Coucils ernannt. Seil Nicäa aber beginnt nun die Rivalität der großen Bischöfe, und besonders das Streben Roms, sich über die anderen Blschöfe zu erheben. Die dem römischen Bischof zu Sardica 347 und durch das decrelum Graliani 378 für gau;, specielle historische Verhältnisse und jedem Bischof darum nur persönlich zuge- sprochnen Rechte werden dann zu Constantinopel von dem zweiten öcumenischen Concil wieder förmlich kassirt; weil aber dort dem Bischof von Constantinopel als dem der neuen Hauptstadt (Neu-Rom) die gleichen Rechte mit den drei anderen großen Bischöfen gegeben werden, wird dem Bischof von Rom als Bischof der (alten und «igentlichen) Hauptstadt (wohlzumerken als Bischof der Hauptstadt, nicht als Nachfolger Petri) ein Ehrenvorrang zugestandeit, aber auch dieser, als das oströmische Reich durch die Theilung 395 selbstständig geworden war, dem römischen Bischof von dem vierten öcumenischen Concil zu Chalcedoii 45t wieder abgejprochen, und mit Hinzunahme des Bischofs von Jerusalem werben die fünf großen Bischöfe von Antiochien, Alexandrien, Rom, Constantinopel und Jerusalem mit dem neuen Namen „Patriarchen" sich in Ehre und Rechten ganz gleichgestellt. (Fortsetzung folgt.) — Der Kriegsminister ist von seiner Absicht, das Gesetz betreffs der Cadres der Armee vor den Ferien zu erledigen, abgestanden, verlangt aber noch die Annahme des Gesetzes über die Pferde-Conscription. Paris, 1. August. Daß der Erzbischof von Paris einen Tadel erkalten bat, kälte man sich schon gefallen lasten, aber daß die Regierung auch den „Drenoque" ans Italien abberufen und sogar Maßregeln gegen die Armee von L.on Carlos ergreifen will, hat die ganze römische Partei mit Entrüstung erfüllt Die Sprache der clericalen Blätter ist nur darum relativ gemäßigt weil Ma» sic bat wisicn lasici,, daß bei der geringsten Äusschreitung Untcr- druckimg erfolgen wird. Tie Ultramontanen fürchten, daß, wenn die sran.ö- sische Regiernng wirklich nicht mehr ihr Werkzeug sein will, der ganze rreldzuak- plan des Vatikans zttsammenfällt. Derselbe besteht darin, nach dem Si'ge von Don Carlo- Frankreich in einen Streit Mit Tentschland zu oerwickeln nnd zugleich Anfstande m Deutschland und Italien hervoiznrnfen Sine euer gische Aenderung in der französischen Politik würde alle diese Plane natürlich vereiteln. Der General Ducrot, Ober - Commandant dce 8 Armeccorvs (Bourges) — der Nämliche, welcher in Sedan Kriegsgefangener wurde aber unter,oegs wortbrüchig entwischte —, bat eine Verordnung erlaffcn welche de» in Chatcaurou; erscheinenden Ordre Rüpnblicain wegen der Veröffentlichung von Artikeln unterdrückt, ,» welchen .die Unsehlbarkeit des Papstes angegriffen und lächerlich gemacht und zur Verachtung und zum Haß gegen die Regierung aufgefordert werde." Deutschland. Darmstadt, 3. August. Die Kircheugesetze dürften in den nächster» Tagen zur Vorlage kommen. Die zweite Kammer, welche etwa am 20. Scp tember zusammentritt, soll in deren Berathung eintreten. Em gemeines Pam phlet machte gestern die Runde in der Stadt. Dasselbe ist gegen eines der Mitglieder des Sedan-ComileS gerichtet und soll offenbar die Feier schädigen. (N. Frkstr. Pr.) Berlin, 2. August. Nachdem das Ober-Tribunal durch (einen Beschluß vom 28. v. M- in Sachen des Bischofs von Paderborn festgesteüt hat, datz bte Strafgelder von dem Bestraften selbst ohne Dazwischenkunft eines Dritten gezahlt werden müssen, wird nun wohl die Absicht, ein besonderes Gesetz deß- halb zu erlassen, aufgegeben werden, zumal das Ober-Tribunal jetzt für ben Umfang des gejammten Staatsgebiets der höchste Gerichtshof und als solcher für die Entscheidung um so 'maßgebender ist, als sämmtliche Ober-StaatS- anwaltschaften angewiesen werden dürften, vorkommenden Falls den Recurs an das Ober-Tribunal zu ergreifen. Berlin, 2. August. Gegen den Vorwurf, daß die Negierung auf dem Wege sei, Spanien gegenüber eine JnterventwnSpolitik emzuschlagen, bemerkt die N. Allg. 3.: „So viel man hörr, ist bei der Absendung eines deutschen Geschwaders kein anderer Gedanke maßgebend gewesen, als die Besorgnisse, daß das Leben und Eigenthilm der in Spanien lebenden Deutschen gefährdet sein könne, und der Wille, diese Besorgniß zu beseitigen. In diesem Sinne wird auch dem Befehlshaber des abzusendenden Geschwaders Instruction ertheilt werden. Doch dürfte immerhin, wie ja heute schon bie Thatsachen erkennen lasten, die Sendung selbst eine über die unmittelbare Aufgabe hmauSgehende Wirkung sicher nicht verfehlen." Berlin, 3. August. Wie verlautet, steht die Einleitung des Verfahrens auf Amtsentsetzung gegen den Erzbischof von Köln auf Grund des Gesetzes vom 13. Mai 1873 in naher Zeit bevor. Posen, 1 August. Der Decan von Olobok, Michalak Droszew, rst durch den Districts - Commistär ausgewiesen und ihm der Aufenthalt in den Kreisen Pieschen und Äoelnau verboten worden. Ebenso ist dem Vicar Nowrocki in Cerekwice wegen unbefugter Ausübung geistlicher Amtshandlungen der Aufenthalt in den Kreisen Oborink, Samter, Posen, sowie in der Stadt Posen, untersagt worden. Karlsruhe, 31. Juli. Nach dem neuesten Gesetzblatt tritt die von dem Landtage während feiner letzten Session beschlossene neue Städteordnung am 1. Januar 1875 in Kraft. Frankreich. Paris, 1. August. Die „Presse" versichert, die Regierung bereite eine wichtige Note vor, um der Anklage gewisser fremder Blätter, daß Frankreich Mitschuldiger Don Carlos' sei, ein Ziel zu setzen. Befehl der streng, reu Ueberwachung der spanischen Gr uze wurde gegeben. Geschehen ist jedoch noch nichts, als baß in PratS de Mollo ein für Don Carlos bestimmtes Kleidungs- stück weggenommen wurde. — Dem ofsiciösen „Moniteur" zufolge soll Don CarloS' Gemahlin aus Pau entfernt und ihr ein von d/r Grenze weiter entfernter Aufenthaltsort an gewiesen werden. Alle diese Maßregeln würben biS jetzt nicht ergriffen, weil bie Regierung schon aus Rücksicht für bie clerical - legitimistische Partei nichts gegen bie Carlchen thun wollte. Hätte man das Noih.vendige früher gethan, so würbe der Carlistenaufstand längst unterdrückt fein. Die Vorwürfe gegen die französische Regierung sind also vollständig begründet. — Wegen der Haltung der italienischen Regierung ist man fortwährend besorgt. Die officiöse „Presse" enthält einen Artikel, worin gesagt ist daß der Erzbischof, wenn er sich an seine Heerde wende, bie Lage Frankreichs nicht ver- geffen dürfe, wenn er dem Gesetze nicht a.iheimfallen wolle. Paris, 1. August Die gegen den Hirtenbrief deS Erzbischofs von Paris gerichtete officicUe Note ist dazu bestimmt, der Abreise Nigra'ö vorzn beugen, der eine An von Ultimatum überreicht haben soll, worin er Genug- thiiung für jenen Hirtenbrief und zugleich bte Abberufung des SDrenoque verlangt, widrigenfalls er feine Pässe fordern werbe. Ans sicherer Quelle erfahre ich, daß Decazes auch die Abberufung des Orönoque versprochen har. Was bie italienische Regierung zum raschen Handeln bestimmte, ist einerseits bie ihr gewordene Kenntniß, daß der Erzbischof von Paris den Hirtenbrief auf Befehl Antonellis geschrieben hatte, und die in Italien herrschende sehr aufgeregte Stimmiing, bie nicht länger dulden will, daß Frankreich die clericalen Jntri- guen in Italien unterste e. Man gesteht in Italien zu, daß Frankreich" dem Lande Dienste geleistet, findet aber, daß man sie thener genug bezahlt habe. X'a« „Univere" will übrigens wissen, daß wegen der Veröffentlichung der Note gegen den Erzbischcf von Paris bie ultramontanen Minister Montaignac. Tail- hanb und Cumont ihre Entlaffung eingereicht haben. (Engfant). London, 3. August. Eine Vereinigung von brittischen Geistlichen, welche arn 31. Juli in Dublin ftattgefunben hat, hat ein Glückwimschschreiben an den Fürsten Biömarck ans Veranlassung des gegen ihn gerichteten Mord» Versuchs abgesandt. DaS Schreiben erklärt, ein solcher Versuch habe nur von einer Macht ausgehen können, welche sich stets und allenthalben der Civilisation, dem Fortschritt und der Freiheit feindlich erwiesen habe. Fürst Bismarck habe Frankreich, Roms erstgeborene Tochter, gezüchtigt, Deutschland gestärkt und geeinigt und den Protestantismus zur großen Kontinentalmacht erhoben. Wegen dieser glänzenden Dienste habe er sich den Haß der durch bie Jesuiten vertretenen römischen Kirche zugezogen; es sei baher nicht Überraschend, wenn fein Leben einem Angriffe ausgesetzt worden sei. Nach Berichten aus Merthys-Tydvil in Wales wirb dort ein Strike unter den Grubenarbeitern erwartet, an welchem sich etwa 15—20,000 Arbeiter beteiligen dürsten. London, l August. Die Aernte, welche in den südlichen und östlichen Grafschaften rüstig im Gange ist, verspricht eine sehr gute zu werben und, waij Weizen anbetrifft, beinahe in diametralem Gegensätze zu der vorjährigen zu stehen. Es liegen 273 Berichte ans allen englischen, den meisten schottischen und vielen irischen Grafschaften vor, von denen 183 die Weizenärnte für eine neßr als durchschnittliche, 83 sie für eine durchschnittliche und nur sieben sie ür eine weniger als durchschnittliche erklären. Im Jahre 1873 waren bic Berichte umgekehrt Dagegen wird der Ertrag von Gerste, Hafer, Bohnen und Erbsen zur größeren Hälfte als unterm Durchschnitte bezeichnet. Da indessen die Weizenärnte von erster Wichtigkeit und diese vorzüglich ist, werden die Farmer mit dem Jahre 1874 wohl kaum unzufrieden fein. (Sinern Telegramme der Times aus Bombay zufolge, sind die Aernte« aussichten in Indien überall günstig und der Regen ist gut. Die einzige Besorgniß betrifft jetzt nur noch bie Reisezeit gegen Ende September. Telegraphische Dejiescheit. Brüyel, 3 Ang. Unter den Mitgliedern der internationalen Conferenz Kerrschen zwei verschiedene Strömungen. Eine Gruppe, worunter namentlich Rußland, wünscht Berathung und Annahme des russischen Entwurfs, wenigstens im Großen und Ganzen und dem Geiste nach. Die andere Gruppe, darunter die Wistmächte und die kleineren Staaten, will den Entwurf der internationalen Gesellsckmft zur Verbesserung des Looses der Kriegsgefangenen den Verhandlungen zu Grunde legen, wünscht den Abschluß einer Convention nur über die Behandlung der Kriegsgefangenen und will endlich die Genfer Convention einer Revision unterziehen. Ä)7alta, 3 Ang. Das englische Mittelmeer-Geschwader geht morgen nach Barcelona. B>ashington, 3 '21 ug. Der Schatz Secretär hat den Verkauf von tt Mill. Doll. Gold pro Augiist angeordnet. — Nach einem Bericht des land- wirthschaftlichen Departements steht bie Qualität der Winter Früchte 4 pCt. über, die d r Sommer-Früchte 4 pCt. unt r dem mittleren Durchschnitt Berlin, 3 Ang. Die ..Germania ist autorifirt, die Zeitungs Nachricht zu bestätigen, wonach eine Erklärung der preußischen Bischöfe an die preußische Regierung durch den Breslauer Fürstbischof erfolgt sei, dahm lautend, daß die Kirche einseitigen Staats-Gesetzen und Verordnungen über kirchliche Dinge sich durchaus nicht unterwerfen, sondern nur der Papst unter Wahrung jenes kirchlichen Principes den Regierungen Befugnisse betreffs der kirchlichen Verhältniffe zugestehen könne. Die Antwort des Staatsministeriums .sei eine einfache Empfangs-Bestätigung gewesen. Kicl, 3. Aug. Die Dauer der Indienststellung des „Nautilus" beträgt nach der ..Kieler Zeitung" zwei Jahre, bie des „Albatroß" ein Jahr. Paderborn, 4. Ang. Bischof Conrad Martin ist beute Morgen 8 Uhi verhaft, t und zur Verbüßung der gegen ihn erkannten 18wöchentlichen Gesäng. nißstrafe in das hiesige Jnquisitoriat eingclicfcrt worden. Die Ruhe blieb um gestört. London, 4 Aug. Das Unterhaus genehmigte die Kirchen-Disciplinar • Dill in dritter Lesunq. Der Secretär für Indien gab sodann eine Darlegung des indischen Budgets, nach welcher das Deficit der letzten drei Rechnungs-Jahre 12,013,890 Pfd. Ster!, betrug. Daffelbe ist hauptsächlich durch bic Hungers- noth und die zu deren Beseitigung angeführten außerordentlichen öffentlichen Arbeiten entstanden. Secretär Hamilton schlägt vor, für die folgende vierjährige Periode weitere 12 Millionen zu Eisenbahnbauten und zur Herstellung von Commilnicationen auszugeben, wodurch der Hungersnoth aufs Wirksamste ge* steuert würbe. 4. Ang. „Italic" glaubt zu wissen, baß die Anerkennung der spanischen Regierung Seitens der Großmächte auf dem Punkte sei, vollzogen zu werden. M) Sine '*:nfnu(tion, a Itirit, welche »Mlrn ist, fiel !nt billig zu ü( bekannte Orißj vr°nipt ui pwtn üo; Ereilen DOr Werne toi oerichi.d? 1nb der neue Wer Huste für a ? * trih fniaume desk billigen Rc toijjtn iür i jMfanblunfl MT Hüte MT "usl M) " Hi L '• Al ; y^- Mor ; ^68) «01 ---- G-3 fl f r n e m e i n e r Anzeiger. Bekanntmachung nachbezeichneten städtischen Gelder als: Die noch ohne Kosten zur hiesigen Stadtkasse bezahlt werden. (2456) Marktstraße t Wettergafse) Nr. 25 Loose zur Wellerauer Industrie-Ausstellung ioU Mineralwasser-Handlung ’*'”t @mil Fischbach [2133 1 c filieb * bll(D Carlabader Salz, Emaer Pastillen, künstl. Soda- und Selterawasser. Schönes Kornstroh verkauft Neue 3828) Neue holl. Dollhäringe empfiehlt 3837) Gg. Wtlh. Weidig. I 3 A. Busch Söhne. können in Samstags holländische Vollhä- Prima Kronenbrand, em* n und östlichen |u werden unb. )er vorjährige« sten schottische« näinte sür eint 873 waren bit )aser, Bohnen chnet. 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I. beschlossen hat, daß fortan Nichtmitglieder nur 2% Provision und 5% Zinsen jährlich zu ent-- richten haben, wodurch § 9 der Statuten eine Abänderung erlitten hat. Hungen, am 31. Juli 1874. Großherzogliches Landgericht Hungen. Cellarius, Pilger, Landrichter. Landger.-Assessor. r" «Hitz teilu"9 u t: di. t4 * dem gi(.e i" v'milkch !: ®i||{ etitt: c"' natürlich ^nieecom JWi abtr Ache ^wsteiitlilhun. Adressen von Personen, die durch das Z Dr. Werner'sche Heilverfahren von den verschiedensten Leiden befreit wurden, sind der neuesten Auflage des Buches: „Dr. Wcrner'ö Wegweiser zur Hülfe für alle Kranke," in dem dieses näher erörtert ist, namhaft gemacht. Versäume deshalb kein Leidender sich diesen billigen Rathgeber anzuschaffen. (Zu beziehen für nur 21 Kr. durch jede Buchhandlung) (Z259 Hüte man sich jedoch vor Täuschung und verlange nur die in 9 Auftage erschienene Original-Ausgabe! 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Für Preis-Courant. 3 fr. 25 Stück gute gummirte Brief-Couverts. 3 „ 2 Stangen sein roth Siegellack. 4 „ 1 feitu s Schraubbleistift. 4 H 1 Dutzend gute Federhalter. 6 „ 24 Bogen bestes englisches Briefpapier liniirt, gerippt oder carrirt. 6 „ 1 Dutzend gute Bleistifte. 9 „ 100 Stück feine Damen-Couverts. 9 „ 1 Dutzend gant starke Federhalter. 9 „ 1 Schraubbleistift von Bein. 9 „ 12 etücf gute polirte Bleistifte. 9 „ 1 große Stange ächt amerikanischen Bleistift- und Tintengummi in Holz gefaßt. 9 „ 24 Bogen allerbestes englisches cou- leurtes Briefpapier fortivt in 4 Farben, grün, rosa, chamois und lila. 9 „ 25 Stück allerfeinste couleurte Couverts in denselben 4 Farben fortirt. 12 v 24 Bogen bestes Briefpapier liniirt oder carrirt in kaufmännischem Quartformat 15 „ 1 Zoll-Pfund guten braunen Postlack. 18 „ 1 Dutzend feinste Zeichenbleistifte. 18 „ 100 Stück gute starke Briefcouverts blau oder weiß. 18 „ 100 Stück lüHanfcouverts. 21 „ 144 Stück (1 Gros) anerkannt beste Stahlfedern für Schulen, von Schulmännern empfohlen. 21 „ 100 Bogen gutes Briefpapier. 21 „ 2 Flacons ächte Schwärze zum Zeichnen der Wäsche, die nie w eder au?gebt 21 „ 100 etücf Dienst-Couverts 24 „ 1 vollständig eingerichteten Schablonenkasten für Wäschestickerei, enthaltend das ganze Alphabet, Zahlen, Languetten, Farbe, Napf und Pinsel nebst Gebrauchs-Anweisung. 24 „ 144 Stück (1 Gros) beste Correspon- denz - Stahlfedern für die Herren Kaufleute paffend 24 „ 20 Stangen il Zoll-Pfund) guten rothen Siegellack in Carton verpackt- 36 „ 1 eleganten Schablonenkasten zum Zeichnen der Wäsche. 54 „ 1 Schablonenfasten, vollständiger u. noch eleganter. IVz fl- 1 Ries von 480 Bogen recht gutes Briefpapier in blau ober weiß. u s. w. u. s w. u. i. w. Schablonen zur Wäschestickerei in allen möglichen Arten, ebenso Schablonen für gewerbliche Zwecke, überhaupt Alles, was man sich in Schablonen nur denken kann. Stahlfedern und Halter in allen möglichen Sorten. Briefpapiere und Couverts in allen Sorten, Farben und Größen- Geld Couverts zu 2 Siegeln. Aufträge nach Außerhalb werden prompt und gewiffenhaft gegen Einsendung des Betrages oder Nachnahme effectuirt. Dieser Verkauf befindet sich einzig und allein im Laden, Schulsttaße, neben dem Telegraphen-Amt. im Hause des Herrn Alexander Meyer t woselbst der Verkauf nur kurze Zeit stattfindet. 38071 3815] August Noll im Stern. mit 2 Pferde Garantie geliefert durch die H f ro c r li c li n n k 4 6 8 10 12 werden unter too fL 1075 „ 1350 w 1700 „ 2000 „ 2550 „ 3050 „ 3831) Mehrere Gewerbtreibende hiesiger Stadt, welche sich durch ein von der städtischen Verwaltung bei der Submission auf ..Eiseiiliesirung" zur neuen Realschule eingehaltenes, aller seitherigen U.bung widersteitendeS Versehen in ihrer geschäftlichen Ehre schwer gekränkt fühlen, gcstaueu sich, auf dem W ge her Oeffentlichkeit die (¥e nugthuung zu suchen, die ibn en non nnbuxr Seite verweigert wurde, und unterbreiten deßholb folgendes Vorkommnis dem Urtheile ihrer Mitbürger: Iw dem Termine zur Erössnung der erwähnten Submission, am 30. v M, gelangten verschiedene Offerten zur Publikation, die beträchtlich hinter den Voranschlägen lurückbliebcn und von G.werbtrechenden ausgegangen waren, deren Geschaftstüchtigkeil sich schon bei mehr als einer Gelegenheit, insbe>ondetv bei iah.reichen öffentlichen Banken erprobt hat Andere Offerten entsprechen in ei igen Punkten nicht den in den Submissionsbedingungen gestellten formellen Erfordernissen und wurden deshalb, trotz des noioen Ve>suchS eines der Submittenten, der die Sach.- nachträglich besser machen wollte, mit Recht, als unzulässig zurückgewiese-n Nach diesem vollkommen correeLn Veifahren durfte man nun gewiß ermatten, daß diejenigen Submittenten, welche alle Vorschriften geböri • beobachtet hatten, so behandelt würden, wie eS der >jwech eineS reellen Su'missionaversahrens erfordert Dem war ober nicht so! Denn nachdem alle Offerten eröffnet, alle G botc also in den weitesten Kreisen des Publikums be» könnt gemacht worden, theiltc man den Submittenten einfach nut, es werde am 1. August eine neue Submission stattfinden. Gründe für dieses merkwürdige Verfahren wur, den nickt angegeben und als sich einige der Submittenten erlaubten, bei Großh. Kreitz- amte nach diesen Gründen zu fragen, wurde Ihnen bemerkt, nach Ansicht des Herrn StadtdaumeisterS seien diejenigen Submittenten, deren Offerten als incorrect hätten zur rückgewiesen werden müssen, zuverlässiger, als di.sinigen, welche den Submissionsbe» dingungen von vornherein entsprochen hatten. Haasenstein Ä Vogler Annoncen-Erpedition in Frankfurt a. M. etc., in Gießen vertreten durch A. Lcheyda, SchloMsse 258,’ gegründet 1855, Irischer Zwiebelkuchen jeden Montag, Mittwoch und Freitag, Morgens zwischen 9 und 10 Uhr, bei 3702) Mn lo % Rabatt in Folge des Rückg«!n, s der Eisen« und Kohlenpreise Dampfmaschine», Locomobilform Frankfurter (^tsengleperet S 3803) 2 Schreincr finden auf Bauarbeit Maschinenfabrik stete Bewt8cMa»watehoutz- Tagesordnung. Zweck und Nutzen brr (hcwerksjzenoffenfcbaftrn. Re^rent: I p o r ck (Hamburg). Me Arbeiter werden irn eigenen Intcreffe hierzu einge^aden. i>a* Comite. (3824 Einen willigen Jungen sucht auf sofort die Brühl 'sehe Univerfitats- Druckerei. 3827) Eine ältere, gut empfohlene Frau wird zur Beaufsichtigung zweier Kinder im Alter von 2 und 3 Jahren gegen hohen Lohn gesucht. NäbereS zu erfragen D- 92. 3770) Lchreinergesellen gesucht von C- S t ü ckr ath £§29) o in klein.S Logis zu vermietest! und 1. September beziehbar bet Joseph Möbl Wwe., Wallthor 141. 3806] Zwei ineinandergehende unmö- blirtc Zimmer zu nermietben bei H. I. obler, gar treib. 38231 Zum Waschen waschlederner Handschuhe empfiehlt sich I. RooS, Wollihorstraße A. 146. 3817] Ein gesittetes Mädchen, welches^ in allem Häuslichen gut bewandert ist, sucht sofort Stellung. Näheres b. d-Exp-d.Bl. 500 ft. liegen aegen hypothekarische Sicherheit zum Ausleihen bereit. Bei Wem/ lagt die Expedition dieses Blattes. (3826 Frankfurter Hof. (3594 > ( F. Fränhet.) NcuerrichteteS (Safe S* Restauration. ÜM&r T Billards Buchhalter, (?omptoiriften, Reisende, Lageristen und Verkäufer,,,, . .. , , ,,, , . — — aller Branchen werden jederzeit auch Val llbr 24 fr., 1 Uhr 36 kr. gewissen und placirt, durch das kaufm.'Nestaurniion ä la earle zu jeder Daqeszeit Bureau .Germania^ in Dresden. (3832; Rcinuchaltcuc Weine und Aevfelweiu. 3630) Mehrere kräftige Arbetter finden Beschäftigung bei An d r. Euler. 3619) Ein Handwägelchen oder Stoß- karren, noch in gutem Zustande befindlich zu kauten gesucht. Von wem? sagt bit Exp. d. Bl. 2445) Zum Waschen van Handschuhen halte ich bestens empfohlen K. F. Riekau. Zwbi brave Mädchc^ gesachr auf Strick ! FriuikhiHer Kvport-Bier. Maschinen von I. A Busch Söhne ' Hedecüte Lspyalt-Kegelöahn vermischte Anzeigen. 3840) Ein braves junges Mädchen fo^ fort in Dienst gesucht Lll B 67.________ 3833' Maschinenstepperlnnen, sowie Handmädchtn fönn n dauernde Beschäftig gung finden in der Schaitenfabrik von K (5) r ü n e b n u m Die diesjährige ordentliche Generas-Versammlung der Gewerbebank findet Montag den IO. d. M., Abends 8 Uhr, in dem qrosst-n Saale ved Cafe Leib dahier statt. Tage sordnung : 1. Mitthcilung der Iahrcsrcchnung, Beschluß über Gewinn- vertheilung und Decharge. 2. Caution des Rechners. 3. Wei hl eines Eontroleurs. 4. Neuwahl des Ausschusses. Der Geschäftsbericht wird vor der Versammlung vertheilt werden. Gießen, am I. Nugust 18/4. Oer Aus chuß der (Gnuerbebdiik : O ujj*. Schinin, 3784) Vorsitzen oer. Schriftführer. Den Vewobnern der Stadt ließen und der Umgegend zur Rach- richt, daß ich mich als practischer Arzt | dauernd hier niedergelassen babc. Meine LSohnung befindet sich vorerst noch in der Klinik. B I n in. i)lnil)fllild|i' isififllidjait tiir 1 llatnr- iinii Hriikundr. Die nächste Sitznng am 5. August d. ). fallt aus und wird am 12. August abgeoallen werden. Daß bei diesem Verfahren eine au ständige Eoncurrenz ber (Meroerbtrcibenbnu bie man och gerade im Interesse des öffentlichen Bauwesens begünstigen sollte, um möglich ist, wird jeder begreifen. Die Wiikuugen eine. derartigen Vergehens aber ließen sich z. B. daran erkennen, daß Submittenten, welche im ersten Termin eine bei deutende Summe mehr als ihre Eoncuircnteu gefordert hatten, im neuen Termin mit circa 1 Gulden hinter diesen zurückgeblieben sind. Möchte hochlöblicher Stadtvorstand aus diesem Vorkommniß Veranlassung neb men, in Zukunft das städtische Bauwesen vor Vorwürfen zu bewahren, wie Sie mit einer reellen Geschäftsleitung unverträglich find C. Mohr. C. Krallliiff. •J. Kreiling. Willi. Waffel. Hülferuf! In der Nacht vom 21. zum 22. d. M. ist der größte Theil unserer Unterstadt, in welchem sich namentlich fast alle Scheunen der Stadt und die Wohnungen der ärmeren Potksclasse befanden, durch Feuer total zerstört wor den. Im Ganzen liegen 110 Gebäude in Asche und mit ihnen fast alle darin befindlichen Mobilien, namentlich aber die gesammte diesjährige Heuernte. Von der letzteren und den Mobilien war nur äußerst wenig versichert. Hü lfe fbttt dringend »otb! ^^gkbt daher an edle Menschenfreunde die dringende Ditte, durch Geldspenden die Notb der armen Abgebrannten zu lindern. Die Unterzeichneten sind bereit, dieselben in Empfang zu nehmen. Berleburg, den 24 Juli 1874. von ScKrötter. Ilr. Winckel. Bartl). Pfeifer. Harth. Wah^. A. Notbcrg. Costers. Trainer, isranz Blthaus. Das Brandun .lück trifft auoschließlich den ärmeren Theil der Bevölkerung und die deobalb nicht versichert ist, da die Gesellschaft der Strohbedachung wegen die Versicherungen ablebnten. — Diesen Armen ist fast Alles verbrannt und dte Notb m Allem, insbesondere an Kleider u. s. w., sehr groß, weshalb auch solche Gaben gern entgegen genommen werden, wozu sich die (^rpedition dieses Blattes sowie Herr 0. I! Stil Die Fieiliä 3’jriebiction, appellationes tum Valentin; annfamit (er (vnflantinope: cathedra Peti td, Johanne tiickos" bcile Eregor ter für t (ntdrie also Schaffte sich L 6 tironrdn | ß ln Urfpru । Un c( laut MM d't pclittid)(l der römijchei ^tattfprengi ltucde, uni, Raifer keo I War d Wßttiheit, lt'atte von f ^"'chof $01101 ?,f ganz von ( K ne Wflnfcermjg WüHen ‘4u| iriete 5^'5 der f] J . ■ R« r“ntJ, zw ^»rechte, ß & Jj1* ZSt be: >*! ! »'M 7 tle t Wt :n Hit ejn^nn MhS*1 in (C Unter t 6a”=l|a i