°"ds7llhr -7!L? ZN» ' ^ctb«uungj ctn!d*^rifl 1 fl. t'l fr. a ^.nngerlohn. Durch bk 4>okt vezo^nl vterteljähritz 1 n. 29 fr. Gitßmtr AnMgcr. Er!chetnk tätlich, «ft «u»- nabmr Ssnntags Expedition Ganjleibert, Ltt. B Nr. 1 Anzeige- und Amtsblatt für den Kreis Kiessen. Tonncrstag den 5. März d Becker Haydn. Beethoven. I Schumann, b Haydn. es &1/, Uhr. Lung und beim Ei» tot llg. hricht, M m jerwcg wohv^ enslein^ i Goths. 1829. (Fortsetzung folgt.) 2. Ueberficht der von Großherzoglichem Ministerium des Innern für das Jahr 1874 genehmigten Umlagen zur Bestreitung der Communal-Bedürfnisse ... , , v - Sie ist dies jedenfalls für die denkenden und gebildeten Katholiken, die nur einigermaßen die Geschichte kennen, denn diese zeigt mit aller Sicherheit die gröbsten Jrrthüme, der Papste, dis mit aller Sophisterei der Jesuiten nicht hinweggebracht werden können. Zwar dem ungebildeten Volke, das die historischen Dokumente nicht selbst zu prüfen vermag, kann man wohl einredeu, und es glauben machen, daß die Päpste niemals geirrt, dem denkenden und historisch forschenden Manne nimmermehr, so wenig als die Aechtheit des Heues aus der bethlehemitischen Krippe, das man aus der Scheune nehmen sah mit eigenen Augen. man räsonnirt haben: Die schwache irrthumsfähige Vernunft des einzelnen Menschen habe kein Recht in Sachen der Religion, des Glaubens so unbe- dnigle, absolut gültige Urtheile zu fällen über Wahrheit und Falschheit dessen, was ein Vertreter der Kirche als Wahrheit behaupte und verkünde. Wenn ein Vertreter der gemeinen natürlichen Vernunft einerseits und ein Verkünder übernatürlichen Glaubens im Namen der Kirche andererseits einander gegenüber stehen, müsse durchaus jener sich fügen und bescheiden. Würde man solchem „rationalistischen" Gebühren und Läugnen einem Organ der Kirche gegenüber einmal nachgeben, so würde der „Rationalismus" bald weiter um sich greifen und eine Grenze ließe sich bald nicht mehr ziehen. Man müsse also nur gleich bim Anfang davon widerstehen, und solche rationalistische Opposition/ wie dieser Mann sie erhebe, im Keime vernichten. Es verrathe, würde man ferner sagen, jedenfalls einen unkirchlichen, pietätlosen, widerspenstigen, hochmüthigen Geist einem Vertreter der kirchlichen Autorität so schroff und hartnäckig zu widersprechen; wer dies in dem einen Fall thue, der zeige schon, daß er eine schlimme Gesinnung hege, daß er es auch in einer andern nicht unterlassen werde, daß man sich zu ihm zu nichts Gutem versehen könne. Kurz, der Opponent zeige sich als ein unkirchlicher, unkatholischer Mensch von schlechter Gesinnung, dem in keinem Falle nachgegeben werden dürfe, den man kirchlich wohl zu bewahren, zu demüthigen, zu besserer Gesinnung zu bringen habe, ^s dürfte dabei aber noch weiter gekommen sein, wenn man beachtet, wie man in solchen Fällen kirchlicherseits zu räsonniren und zu verfahren pflegt — wovon wir bei unserm Bischof gleich ein Beispiel werden kennen lernen. Fand man den unkirchlichen Charakter der Opposition glücklich heraus, so konnte bald auch gefunden werden, daß der Opponent gar kein Christ mehr sei, daß er insbesondere die Gottheit Christi und die göttliche Stiftung und Leitung der Kirche läugne. Denn nur Jemand, der die Gottheit Christi läugne, könne so leichtfertig annehmen, daß Gott in seiner Kirche Betrug und Täuschung znlasse in seinem Namen, und daß das göttliche Werk dadurch verunstaltet werden dürfe. Wer solches denke und annehme, müsse jedenfalls sehr schwach in seinem Glauben sein, denn der wirklich Gläubige verzichte im Vertrauen Der Bischof von Mainz gegen den Sultusminister Dr. Falk. Von I. Fr o h sch am m er in München. (Fortsetzung.) Wir wissen, daß für ein solches Verhalten nicht der Einzelne die eigentliche, wenigstens nicht die volle Schuld trägt. Es ist das System, das die Einzelnen, insbesondere wenn auch noch, außer der Glaubensfrage, ihre übrigen Interessen damit verflochten sind, fesselt, zum Unglaublichsten veranlaßt und unter Umständen nöthigt. Dem System der großen Maschine muß sich Jedermann fügen, muß sich das Ungeheuerlichste auflegen, zum Absurdesten sich verstehen, wenn er nicht vernichtet werden will- Wir wollen dies noch näher an einem Beispiel zeigen. Wolfgang Menzel, der bei den Ultramontanen lange Zeit in großer Gunst stand und ebenso seinerseits viel mit ihnen liebäugelte, bis er endlich das sich immer steigernde römisch-hierarchische Unwesen nicht mehr ertragen konnte. aus dem Heu der Scheune wunderbar ein Heu der Bethlehem'schen Krippe zu 4. Desgleichen des Kreises Worms. Gunsten seiner heiligen Kirche machen kann. Wer aber die Allmacht Gottes 5. Ermächtigung zur Annahme und zum Tragen eines fremden Ordens, läugnet, der läugnet Gott selbst, und wer nicht annehmen will, daß Gotte- Se. König!. Hoheit der Großherzog haben allerguädigst geruht: am 13. Febr. Allmacht sich in Wundern bethätige und kundgebe, der ist nur ein elender Ras dem Bevollmächtigten zum Bundesrath, Ministerialrath Dr. Carl Neidhardt tionalist, der nothwendig Atheist werden muß. Sagt doch der Jesuit Ferran- in Berlin, die uachgcsuchte Erlanbniß zur Annahme und zum Tragen des ihm auf die Göttlichkeit des Werkes Christi auf alles voreilige und blos „fiitijec live" Urtheilen. Der Opponent also könne als kein Wahrer, richtiger Christ in den Gemeinden des Kreises Offenbach. mehr gelten. Endlich aber dünkt mich einen Fanatiker rufen zu hören: Was 2. Desgleichen in den Gemeinden des Kreises Bensheim. Katholik und Cbrist! Dieser Mensch, der nicht glauben will, daß der Büschel 3. Uebersicht der für das Jahr 1874, beziehungsweise 1872/74 gehen wirklich aus der Krippe zu Bethlehem sei, hat gar keine Religion mehr, nehmigten Umlagen zur Bestreitung der Bedürfnisse der israelitischen Relikt ist ein Gottesläugner, ein Atheist. Er läugnet die Allmacht Gottes, die gions - Gemeinden des Kreises Bingen. Deutjcöfanö. * Gießen, 4. März. Der fünfte Congreß deutscher Landwirthe, welcher gegenwärtig in Berlin tagt, verhandelte in seiner Sitzung vom 25. Februar auch über die Frage der ländlichen Fortbildungsschulen. Sämmtliche Redner wiesen auf die Nothwendigkeit von obligatorischen Fortbildungsschulen auf dem Lande hin. Diese Frage sei gegenwärtig brennender als die eigentliche Schulfrage. Nur allein die Fortbildungsschulen seien geeignet, die für alles Gute und Böse so sehr empfängliche, aus der Schule entlassene Jugend vor Immoralität, Ausartung rc. zu bewahren. Die deutschen Gefängnisse würden offenbar weniger bevölkert sein, wenn allerorts, auch auf dem Lande, obligatorische Fortbildungsschulen beständen. Es gelangten schließlich folgende Resolutionen zur Annahme: 1) Die Errichtung von für die männliche Jugend obligatorischen Fortbildungsschulen auch auf dem Lande zur Befestigung und Erweiterung des in der Volksschule Gelernten ist ein staatliches und volkswirthschaftliches Be- dürfniß. 2) Es ist anzustreben, daß der Elementarschul-Unterricht auf dem Lande in denjenigen deutschen Staaten, wo dies bisher nicht der Fall, auch auf die Nachmittagsstunden und auf das 8. Schuljahr, also vom 6. bis 14. Jahre, ausgedehnt werden. Unsere Negierung hat auch in dieser Beziehung — und das muß rühmend anerkannt werden — einen großen Schritt vorwärts gethan, denn das in oben angeführten Resolutionen Erwähnte wird nach dem neuen Schulgesetze in unserm Lande in aller Kürze zur Ausführung kommen. Darmstadt, 28. Februar. Das Großherzogliche Regierungsblatt Nr. 11 ! enthält: dus: Gottes Allmacht sei so groß, daß er den nämlichen Kopf (Todtenschädel als Reliquie) verzehnfachen könne. So würde es einem entschiedenen hartnäckigen Opponenten gegen den fraglichen Büschel Heu ergangen sein Im günstigsten Falle hätte man ihm eine tüchtige „kirchliche" Zurechtweisung angedeihen lassen, und fügte er sich nicht, so hätte man ärgere Maßregeln ergriffen, sckließ- lkch ihn mit Excommunication gestraft. Denn die erste Veranlassung mußte bald in den Hintergrund und der Widerstand gegen die „Auctorität der Kirche" in den Vordergrund kommen und das Heu aus der Scheune führte demnach bis zur Ausschließung aus der Kirche und zur Uebergabe der Seele des Widerspenstigen an den Teufel und zur ewigen Verdammniß. Mail sage nicht, dies alles sei übertrieben oder etwa gar eine Persifflage. Es liegt dies alles im hierarchischen System und selbst um geringerer, rein weltlicher Dinge willen, wegen Abgabenfniheit, Privilegien, Schutz von kirchlichem Wein u dergl., ist es schon zu diesem Aergsten, zu Excommunication und Jnterdict, gekommen. Man sage auch nicht, es sei hier nur vom Mißbrauch eines einzelnen Menschen die Rede, die kircl liche Auctorität selbst mache niemals dergleichen Zumuthungen, die zu solcher Absurdität führen könnten. Die Kirche selbst macht sie in der That, und zwar gerade in der Gegenwart am meisten, insofern Papst und Bischöfe zum Glauben an die Unfehlbarkeit des Papstes auffordern und dazu Jedermann mit allen kirchlichen Mitteln zwingen. Die Wolfgang Menzel also erzählt in seiner „Geschichte der Deutschen", da, wo er den geistigen und religiöseii Zustand des Volkes kurz vor der Reformation schildert, daß unter andern ein Mönch herumgezogen sei mit allerlei Reli- quienkram und Kuriositäten, z. B. einer großen Feder aus dem Flügel des Mlu UUV1I t Aengels Michael, einer Hand voll Heu aus der Krippe in Bethlehem rc. Forderung, den Papst für unfehlbar zu haltens d. h. zu glmiben/ daß ein Als ihm nun einmal diese Hand voll Heu abhanden gekommen, sei er dreist Papst, wenn er das Lehramt der Kirche übe, nicht blos fortan nickt irren die nächste Scheune gegangen, habe sich einen Büschel Heu geholt und diesen könne, sondern daß auch niemals ein Papst in der Vergangenheit in dieser v/'b '.eueres wiederum für Heu aus der Krippe zu Bethlehem, in der Jesus Function und Eigenschaft geirrt habe, ist unerhört, abenteuerlich'unb unmög- al* Kind gelegen, ausgcgeben. Bel dem kolossalen Unfug, der damals mit lich zu erfüllen, und um kein Haar besser als die Forderung dcs Mönches, dem religiösen Bedürfurß und dem Hang des Volkes zum Aberglauben getrie- die Hand voll Heu, die er in der Scheune vor den Augen der Menge geholt, ben wurde, ist ein Vorkommniß dieser Art keineswegs unmöglich, nicht einmal,für Heu aus der Krippe zu Bethlehem zu halteu. ‘ ' ' - - unwahrscheinlich. Nun nehme man an: es sei aus der Zuhörermasse eili Mann k:.....- ausgetreten, der sich energisch diesem Unfug widersetzte, das Verkündete für Unwahrheit und Unsinn erklärte, und sich weigerte, hier Glauben und Gehorsam zu gewähren. Dem kirchlichen System gegenüber war dieser Manii mit seiner Opposition im Namen des gesunden Verstandes und der Menschenwürde Verloren, wenn der Mönch hartnäckig auf seiner Verkündung stehen blieb und der Opponent sich nicht schließlich in Demuth unterwarf. Denn alsbald würde 7. «npßthll i [59t) 45 vater 1360 öpUcn ® Auftrc 22 ftO K2 20 Mein 4u 8 fl- 0-' Lokal-Notiz. ließen, 5. März. Vorgestern verunglückte beim Rangiren ein Bremser (Familien, von 5 Kmdern) auf hiesigem Bahnhöfe und mußte demselben ein Bein amputirt werben. Auf dem vorgestern und gestern gehaltenen Viehmarkte waren aufgetriebenr Stück Rindvieh und 109 ' Schweine. Vermischte-. Berlin, 27. Februar. DaS diesige Sckwurgericht batte beute abermals zwei Sckeulale in Menscbengestalt abzuurtheilen, die Raubmörder Schneitzergesellen Johann Maturski zu Bcrek, Kreis Krotoscbin, im Jahre 1850, und den Schubmachergeiellen Ferdinand Malitz, 185? nabe bet LandSberg an der Wartbe geboren. Beive sind ang,klagt, vereint und mit Dorsal und Ueberlegung am 14. December 1873 die Ehefrau des Handelsmanns Springer, Straufberger, straßc 18, zwei Treppen bock wohnhaft, ermordet und beraubt zu haben. Maturski gesteh^ am 7. December bereits mit Maliy den Tod und die Beraubung der Springer beicklosien zu boben, und zwar in Abwesenheit des ManneS, von dem sie wußten, daß er Morgens auSgebe und nur stetS erst gegen 4 Uhr RachmittagS zu Hause Femme; der Tag der Tbot wurde auf den 14. December bestimmt. Malih übernahm, ein Rasirmesier zu besorgen und zu steifen, d. h. praparirt durch Draht und Peck dasselbe so einzurickten, daß es feststebt, und den „Schnitt" zu tbun, während Maturski die Frau halten wollte. Und so gesckah es. Sie betraten am 14. December das Haus der Springer, ließen sick einen Ueberzieher zeigen, um angeblich einen solchen zu kaufen, sie wurden hierbei durch eine Frau Fabiich gestört, 'die ihre Tante besuchte, sich aber bald wieder entfernte; darauf griff Malurski sofort die Verstorbene Hc Ditniia 35 S*« $i ’M ,b,5 U u" t>knnmm,n» »tr. Sänfte M Rmtr. 44 - E, D Ei Bi 6ii , (Köln Ztg.) Aschaffenburg, 4 Mär,. Der „Aschaffenb. Ztg." wird nu8 Mün- dien geschrieben, daß der Referent der Commission für die Frage ter Anerkennung Rechtens als allkatlwlischer Bischof dieselbe nach dem dermaligen Stande der bayerischen Gesetzgebung als unmöglich bezeichnet München, 4. März. Dem ablehnenden Votum des Referenten der Commission für die Frage der Anerkennung Reinkens' dürften die übrigen Mitglieder der Commission beistimmen. Etraßburg, 3. Marz. Dischof Räß veröffentlicht ein Schreiben, worin er die in der Reichstagssitzung vom 18. Febnlar durch ibn abgegebene Erklärung als der christlich-katholischen Glaubenölebre, dem öffentlichen Reckt mid der gesunden Vernunft gemäß rechtfertigt. Daß er für die Annexion Sympathien hege, folge daraus nicht, er werde aber fortfahren, unter der neuen Ordnung mit den Behörden in Frieden zu leben. Seine Anfeinder möck- ten, wenn sie nicht 1,200,000 Streiter hätten, um den Friedensrerlrag zu zerreißen. oufhören, für Frankreich und Deutschland neue Verwickelungen zu schaffe« und dem Elsaß neue Harten zllzuziehen. Elften. Nangasaki, 3. März Die Aufständischen sind geschlagen. Die Re- gierungs-Truppen haben Saga besetzt. Der Aufstand darf als beendet ange- sehen werden. steht gleichfalls ein Verkauf bischöflicher Möbel bevor, und wir wollen hoffen daß für unsere kölnische» Bebörden der münsterer Vorgang ein nützliches Studium dargeboten haben wird. Uebrigens haben wir gerade in Köln 1n48 flemifl eigene Erfahrungen gemacht; und die heillose Schlaffheit des Regierungs- Präsidenten v. Raumer ist hoffentlich bei den Behörden sowohl wie bei ter Bürgerschaft noch immer als abschreckendes Exempel im Gedächtniß.s W «b»i« w ■ mH».* «*««* jfjttrffi,flU Jß! goknn 24 ti< Kt.chvcltNl" 50 ' ^ud . 7 * Eich bA.^Shnl. 1 Leute, die nach Innsbruck gehen, von Haus aus ultramontan sind, so wird man dem Minister für die gedachte Verfügung danken müssen. Es läßt sich annchmen, daß man sich durch den Einblick in Collegicnhcste von der absoluten Verwerflichkeit der in Innsbruck vorgetragenen Lehren überzeugt hat. — Wahrhaft ergötzlich ist die Wuth der französischen Blatter, womit sie über den straßburger Bischof Dr. Räß herfallen. Nicht die Denunciation, er neige stets zu Deutschland, habe sich sofort nach der Einnahme von Straßburg in ein gutes Einvernehmen mit den deutschen Behörden gestellt, sei Besitzer großer Weinberge in Deutschland u. s. w., ist es, was srappirt solche Dinge ist man von französischer Seite gewohnt — , sondern vor Allem drängt sich' eine Beobachtung auf. Mit Ausnahme der ultramontansten Blätter, wie Le Monde, die Anstand nehmen, einen Bischof zu schmähen, finden plötzlich alle Zeitungen, daß Herr Räß ein Ultramontaner sei, der, um mit dem Centrum Fühlung zu behalten, das hierarchische Jntereffe über das nationale und politische stelle. Die deutschen Bischöfe erhebt man in den Himmel, weil sie in dem angeblichen Interesse der Kirche dem Deutschen Reiche Opposition machen; nun aber der Bischof von Straßburg, der um jeden Preis Franzose sein soll, offen erklärt, er bestreite einen Vertrag zwischen zwei mächtigen Staaten nicht, nennt man das Ultramontanismus, weil, so drückt sich namentlich die Rüpublique Fran^aise aus, der Ultramontanismus davon ausgche, man habe der bestehenden Obrigkeit zu gehorchen. Möchten die Herren in Frankreich sich doch an ihre eigenen Bischöfe halten, die Roms Interesse weit über das französische stellen. Berlin, 4. März. Die „Prov-Corresp." schreibt: Der Kaiser ist in rzolgc einer leichten Erkältung etwas heiser und hat sich deshalb die Tbeilnahme an den großeien Hoffestlichkeiten versagen müssen, doch konnte der Kaiser täg- * , c de suche anwesender fürstlicher Gäste empsangeii, sowie Vorträge regel mäßig entgegennehmen. Münster, 2. März. Die von der „Wests. Provinzial-Ztg." mit gecheckten Berichte über die Ruhestörnngeii des Samstags findeii eine Ergän- ftuiifl burd) die Darstellung ^des ultramomanen Westfälischen Merkurs. „Zu unserer >L>tadt herrscht seit Samstag", so schreibt derselbe, „eine große Aufregung". Nachdem es bekannt geworden war, daß in der Nacht vom 27. aus ben 28. v. M. unserem hochwürdigsten Bischof die Möbel abgelwli worden waren, ccncentürte |id> die Erregung ter Bevölkerung auf den auf der.üierren- straße wohnenden Schreinermeister, von dem es hieß, daß er der Behörde bei der Forlschaffung der Möbel aus dem bischöflichen Palais bebülflich gewesen sei. Um seinerseits alles zu vermeiden, was etwa die Bevölkerung beunruhigen konnte, hatte der hochw. Bischof das tiefste Geheimniß über den oben mii- gethe,lte» Plan (der nächtlichen Pfändung) bewahrt. Deßungeacktet versammelte a'n «Mustag Abend, nachdem inzwischen der Hergang der Abholung der m, °"annt geworden war, auf der Herrenstraße allmählich eine größere wrcn)rt>ennienge, zum Theil nm ihrer Entrüstung über die erwähnte Mit- n>a»n .u"?. bks Schreiners Ausdruck zu geben; z,„n größten Theil 1lllh ,lt uur Neugierige, welche lachend und Hurrah rufend die Straße auf- thür • ®fdcn 7 Uhr wurde bereits ein Doppelposten vor der Haus- innviniie<9*nri.neJ8 ?u.f9elleDt Das zog noch mehr Menschen an Niid manches Nied, an roa.r? lau*>- Es schwoll der Strom der Menschenmenge immer rwei Seirnt Soldaten erschien und die Straße mürbe von • c äUr ^"butung etwaiger Eventualitäten durch einen mililärischen Staatsbehörde auch linseres Erachtens wenig würdige" und jedenfalls durch Steigerung des Uebermutbs eines gesetzlosen Janhagels immer höchst gefährliche Verhalten. Auch „wir sind der Ansicht, daß dem Gesetze vor allem Volk Achtung verschafft werden niuß; baß allem Volk am Hellen Tage gezeigt werden muß, daß es in Preußen nur Eine letzte Instanz giebt, der sich Alle zu beugen haben: das Gesetz". Hätte die Behörde von dem Vorgänge am 12^ Februar Anlaß genommen, in ihrer neuen Auetions - Anberanmnng jenen §116 des Strafgesetzes in Erinnerung zu bringen, welchen der Ober-Bürgermeister am Louiitag anschlagen ließ, dann würden wahrscheinlich die Ruhestörungen am 28 Februar gänzlich unterblieben sein, jedenfalls fiele nicht der in aufgeregten Zeiten so überaus gefährliche Schein der Unsicherheit und Feigheit auf'die sehr befähigt und selbständig sind, "werden in ihren Aiiichauungen gründlich fol*-Cr, Sd,ei" in aufgeregten Zeiten führt, verdorben iverbai. Bedenkt man mm. daß die ±£ bereuen gehabt! Rechts Leute, die nach Innsbruck gehen, von Haus aus ulträmontan sind so wird Ä ”lItc ‘"Wang! (3n Köln - _• Ma W Wellen B |S ' Ei ®njthictenb nei #8lt3uiamm fn5 Donwist. n x0U: und das Brcn MMd jgtaw. 3 w Eick »Ä« 67 “■ «u L ■ b€U 8ÜTflCU ^^"arzburg verliehenen Ehreickreuzes ^rdon gesper^. Bei dieser Gelegenheit fanden auch etwa 15 Verhaftungen 6 Namensveränderuna sollen Verwundungen, so weit uns bekannt geworden, nicht Statt guädigst geruht: am 12. Febr. den Steuerausseher Johannes Schneider zu Ort und Stelle. Geaen IP Ubr an Worms zum Brückengelderheber bei der Schiffsbrücke zu Worms zu ernennen. Straße zu säubern. Am aestriien l" W der stadttsche» 9. Versetzungen in den Ruhestand. Se. Königl. Hoheit ^er Großherzog sein. Da aiich innvi'schen ^^r Wohnung nicht mehr kicher zu haben allergnädigft geruht: am 16. Jan. den Schullehrer an der ersten Ab sammeln anfina hielt die ftnbh'frbp l /r ^errcnstraye sich wieder zu theilnng der zweiten evang. Stadtknabenschule zu Darmstadt, Georg Peter Philippi, unter Anerkennung seiner langjährigen treuen Dienste, auf sein Nach- durch öffentliche^Dekanntmachung vern MelstE Aussckcllens v* suchen, am 25. Jan. den Hofgarten-Ausjcher in der Hosgärtuerei Mathildenhöhe, Gefahren^ an daS PubUknm anf die Hch. Jäger, am 28. Jan. den Forstwarten der Forstwartei Felsberg, i» b« uP*" fordern Zwingenberg, Förster Theodor Haberkorn, auf sein Nachsuchen und in welchem Art 116 des '"l ^nrde überall angeschlagen, unter Anerkennung seiner langjährigen treugekifieten Dienste, am 3u. Jan. den Polizeistunde vorläufig rui l0 llb? Aüeit^ frft Ermnernng gebracht unb die Schullehrer an der evang Schule zu Aepioheim, Philipp Heinrich Brann, auf kam« X» J ®',,CV ^effe sein Nachsuchen, und am 3. Febr. den Schullehrer an der elften evang. Schule erfokt" “ krlmine Sibc“t ,rr*b^o",“r "°ch »we, Verhaftungen tis*.....-.....* «*• - «**.- - »WSÄ »8 5 shÄÄÄFWr “ einmal ausruhen kann. Der Verleger hatte dem verdienstvollen Gelehrten eine tionen^der verschiedenen Stadttbeik an'den WtA.f mm elektrische kette eigener Art verehrt, die aus goldenen und silbernen Reiche- b r tie kikunfl/vo2 «ntÄ d s Ä X "Tt münzen bestand, und das Jubelfest des Mannes, der den chennichen und X Uud was tb-t m d e r ” u nod> gelagert «M, Wk. ... ... - J. M, n w 1873 S„£ qualificirt anerkannt zu werden, hat ui Oesterreich, wie die österreichischen Zeitungen melden, große Befriedigung erregt, well man dort die Hoffnung hegt, es werde zur Aushebung einer Facultät kommen, deren Belassung vorzugsweise durch das Motiv begrülldet wurde, daß die große Mehrzahl aus Ausländern bestehe, von denen die Stadt Vortheil habe. Während dieser Grund und die Existenz der Jesuiteii - Facultät uns nicht unmittelbar berührt, ist dies in besonderem Grade der Fall hinsichtlich des Motivs für jene Verfügung, das nicht unschwer zu erkennen ist. An der Jesuiten - Facultät in Innsbruck wird nicht bloß die Moral nach dem berüchtigteil Eompeudium von Gnry, sondern in der neuesten Zeit eine solche Theorie über das Verhältniß von Kirche und Staai vorgetragen, daß unbedingt auznnehmen ist, Studenten, welche nicht Fräta von 9 s-llkN die Ai Mumm versti Anfang am Aiehkn, den Srobherzoglii (828) It Nc läßt Unterjtid) h-lz gegen 0le Ni___ Hol tienflag bei jtbtimal t seien in dem ft r cten Dorfw Ü Ltämme-Ä 128 Centim 10 Mtr. LS Meter, 15 äkSnime-B _ 14,40 Gub. Clamme-Nt Ät deSAgimO Mn 3W. j wird ous ' ^rage der Anerkt» I dermaligen Stand ves Referenten bfl 1 B die übrigen SB sowohl wie bci d« ; dächtniß.^ ’b" *«??.•■ ■*4«; ”2 begab r.*11 * f-* S’i 'l'ÄÄ* ht ein Schwi" ih ihn »bgtgkiil! , öffentlich-» W für die W tsiihren, miter i« >hif Änfeinb« iensrertt«!» gelungen !>> st"»" «..»ris « ®»W'*"|852 K* «“/gl«#« Ä«s Äi? ter Tb« ” w*^we** ■ »iss 9'Mt unb ' Weitm EM, w 'offen tverben ** g-nchtlich» ’ d'e Mobkl llllln unafiapen in bal ® Tage >var die Deputate des MrrKrj ers noch Seigert * bie Alictioi bk- Sie arrangiNt der Merkur jagte, 11 M Ansführiiüz bas kopflose cinn b jedenfalls bui^ r höchst gefährlich! e vor allem Voll N gezeigt werd» stch Alle zu beuga e am 12. Febrmn jenen §.116 btl| Bürgermeister an Nnhestörnngen an der in aufgeregten ) Feigheit auf feit egten Zeiten führt m gehabt! Nicht! nfang! ßn M mir wollen hoffen, ing ein mWchlt ibe in Köln W llecllKCl Amsterdam k. Oberhessen 793', 4 do. II. Emiss. — Pistolen 9 37—39 Holl. fl. 10 St. 9 50—52 . 5 31—33 Ducaten Aufträge vermitteln uuentgeldlich 1864r 157 (591) k. k. k. Augsburg Berlin Bremen Brüssel Hamburg Leipzig London Lyon Paris W ien ditto ditto Disconto k. S. 99«/, k. 8. 100 k. 8 1047/a k. S. 1051/, Börsennachrichteii. 4. März 1874. Geschw. Heerz Neuenweg. Aciien. 5% östr. F. St. E. B. 335'/, Lombard. Bahn 162 Ludwigsh. Bexbach 1803/4 Maxbahn 120 Bayer. Ostbahn 1 lO’/g Rhein-Nahebahn-Act. — Hess. Ludwigsb.-Act. 140 Goldsorlen, fl. kr. Pr. Friedrdor 9 54—55 k. 8. 94 k. 8. 105»/, m. 8. — 1. 8. 105’ । °/o Aiileliensloosc. Darmstädter fl. 50Loose — „ n 25 n - Kurh. 40 Thlr. Loose 713/a Nassau 25 fl. 46 Braunschweiger 22'/, 30,0 Oldenburg. MOThlr. 38'/4 4% bayr. Pram.-Anl. 114«,2 4o/o badische Loose 114«/4 Badische fl. 35 Loose — Oestr. fl. 250 v. 1854 93*/, 1858r Prioritätsloose 193 1860r Loose 957/h 20 Frank en« t. 9 22« 23'/, Engi. Sover. 11 49 — 51 Russ. Imper. 9 38 — 40 Dollar in Gold 2 25—26 Priori tüten, östr. Stsb. Prior. 62:«/e östr s. Lombard 497 6 Livorneser 337/e Toscauer 535 6 Elisaboth.-Prior. 92 «/4 Billa Colonna; dort wurden sie dingfest gemacht, das Verhängniß hatte sic schnell erreicht. Staatsanwalt Oppert vertrat dic Anklage und Herr Rechtsanwalt Hecker die Dertheidlgung. Da die Angeklagten ein unumwundenes Gcstandniß ablegtcn, wurden ohne Zuziehung der Geschworenen die' Angeklagten zum Tode und Ehrverlust veurtheilt. 3% 3% 3% 5% 5°/o Aclien. Frankf. Bank 146% Frankf. Vereins-Kasse 83« Darmst. Bankact. 383 Rheinische Hyp.-Bank — Wien Bankactien 1021 Oest. Creditaot. 255«,, Galizien — S. 93ü/< 8 105«r S. 105 8. 1181 2 8. — Mecht tolnisches Wasser von Jean Maria Farina. Meine Niederlage davon in der Expedition des Gießener Anzeigers empfehle ich ru 8 fl. per Dutzend, -♦ ri per halbes Dutzend und 45 kr. per Glas gehorsamst Johann Maria Farina in Köln. Preuss. 4«/,% Oblig. — Frankf. 3 «/,°/q Oblig. 90 Nass. 3«/,°,0 Obi. — Kurhess. 4° 0 „ 98^/« Gr. 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Sie erbrachen alsdann die Schränke, Commoden rc. und raubten waS sie fanden: etwa 300 Thlr. baar Geld und diverse Gold- und Silbersachen ; dann wuschen sie sich in der Wohnung der Ermordeten die Hände, kauften sich Cigarren (auch während der blutigen Thal rauchten sie), theilten sich auf der Straße theilweve den Raub, Maturski kaufte sich neue Stiefel, gingen in den Thiergarten und Abends zum Tanz m die _ - ' t -fk - - - J. l v «.O iT) X» a.Hik (i a ft a i m r 11 rixt- flftfle meiner Anzeiger. Kiefernholz-Versteigerung. Mittwoch den 11. Marz, von Morgens 10 Uhr an, läßt der Ortsbürger Heinrich Zick von hier, in seinem Privatwald hiesiger Gemarkung : 101 Stück Kiefern-Abschnitte, von 30 bis 66 Fuß Länge und 8 bis 18 Zoll mittlerem Durchmesier, meistbietend versteigern. Fronhausen, den 4. März 1874. [963] Heinrich Zick. Holzverkauf aus dem Gemeindewalde zu Wismar. Donnerstag den 12. März, Nachmittags 2 Uhr, im Rathhause zu Wismar: I. Eichen-Stammholz. 25 Eichen = 50,67 Festmtr., von 2 biß 43 Mtr. lang, darunter Stämme von 6,53 + 5,03 4- 3,77 + 3,66 4- 3,52. 2,91 + 2,49 + 2,26 + 2,15 rc. Festmeter. II. Eichen-Nutzholz. 50 Rmtr. Spalten für Küfer und Glaser, 162 „ Rundholz, theils 4 Mtr. lang, zu Bau-, Geschirr- und Grubenholz geeignet. III. Brennholz (Eichen u. Buchen). 44 Rmtr. Derbholz, 37 „ Stockholz, 221 „ Neisholz, Krofdorf, den 3. März 1874. Der Bürgermeister: [978] Colnot. Holzversteigerung. I Montag den 9. März, sollen nachfolgende Holzsortimente, als: 151 Eichen-Stämme von 16 bis 32 Cmtr. mittlerem Durchmesser und 4 bis 12 Mtr. Länge, Inhalt 44 Cub.-Mtr., 67 Eichen-Stangeu von 10 bis 15 Cmtr. Durchmesser und 4 bis 8 Mtr. Länge, 5«/z Cub.-Mtr. Inhalt, Wagnerholz, 97 Kiefern- und Fichten-Stämme von 16 bis 38.Cmtr. Durchmesser und 6 bis 19 Mtr. Länge, Inhalt 44 Cub.-Mtr., 157 Kiefern- und Fichten-Stangen vou 7 bis 15 Cmtr. Durchmesser und 6 bis 20 Mtr. Länge, brauchbar zu Sparren und Latten, versteigert werden. Dienstag den 10. März, soll folgendes Brennholz versteigert werden : 50 Rmtr. Buchen-Scheidholz, 190 „ Buchen-Piügelholz, 6 „ Buchen-Stockholz,, 100 „ Buchen-Reisholz, 50 „ Eichen- und Tannen-Prügelholz, 65 „ Eichen- und Tannen-Reisholz, 286 ,, Weich-Reisholz. Langsdorf, den 2. Mäez 1874. Großherzogliche Bürgermeisterei Langsdorf. [838]Ko hier. Jerlgebotenes. 984) Steingut und eiserne Rohre zu Wasserleitungen und Aborten, Platten, Krippen, Tröge ausSand- und Lungsteinen bei_______________________Emil Pistor. Geräucherte Lachsforelleu (5590) empfiehlt Emil Fischbach. Vogel. 959] im 3330 Wellen Buchen-Reisholz, 36 272,5 76 470 Fr. Heuser. [923J 335 1242 zuverkaufen. (933) Kirchner. [962] Eichen-Reisholz, Nadel Reisholz, 275 44 50 22 80 52 20 76 67 32 88 45 54 60 7 >600 3650 1 83 Der Bürgermeister: Fäu er bach. Fürst!. Rentamt. D e m me. Rmtr. Buchen-Scheidholz, „ Eichen-Scheidholz, „ Buchen-Prügelholz, „ Eichen-Prügelholz, „ Buchen-Stockholz, „ Eichen-Stockbolz ,, Nadel-Stockholz, Holzversteigerung Fürstlichen Schutzbezirk Thiergarten links der Horloff. Donnerstag den 12. d. M., Morgens ’/210 Uhr, Länge, zusammen 113,35 Cub.-Mtr. ' Buchen-Stamm 0,88 Cub.-Mtr. . Radel-Stämme von 15 bis 18 Centi-i Meter Durchmesser und 4 bis 14 Mtr. Versteigerungen. Freitag den 6. März d. I., von Nachmittags 1 Uhr an, 'öffentlich verkauft werden. i Der Anfang ist beim Stammholz Nr. 1. Hungen, den 2. März 1874. bei Hirzenhain. Gedern, den 2. März 1874. Gräfliche Oberförsterei Gedern sollen im obigen Schutzbezirk: 56 Stämme und 30 Stangen Eichenholz — 42 resp. 2 Festmtr. Inhalt, darunter 15 Stämme bis 12 Mtr. Länge und 65 Cmtr Durchmesser, 30 Hainbuchen-Stämme von 6 Festmtr-, 2 gemischte Stämme 0,66 Festmtr-, und 3 Rmtr- Buchen-Werkholz, Holzversteigerunq. Dienstag den 17. d. M-, sollen in dem Gräflich Stolberg'schen Revier Usenborn nachstehende Nutzhölzer versteigert werden: 107 Eichen-Stämme von 1 bis 14 Meter Länge, 23 bis 111 Cmtr. Durchmesser mit 174,88 Cub.-Mtr-, 39 Buchen Stämme von 1 bis 10 Meter Länge, 20 bis 77 Cmtr. Durchmesser mit 41,00 Cub.-Mtr. Der größte Theil des Eichenstammholzes ist von vorzüglicher Güte und zu Bau-und tes Scheidholz, Rmtr. Eichen-, Buchen- und gemischtes Prügelholz, Rmtr. Eichen-, Buchen- und gemischtes Stockholz, Rmtr. Eiären-, Buchen- und gemischtes Reisholz, Holzversteigerung. Donnerstag den 12 März d. I., des Morgens um «/210 Uhr, sollen im hiesigen Gemeindewald: 147 Eichen-Bau-Stämme von 33,33 Fest sollen die Ausputzreiser von den Schoor- [960] bäumen versteigert werden. Anfang am Neuenwegerthor. Gießen, den 3. März 1874. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen, i (928) Vogt Die Zusammenkunft ist an^jedem Tage Morgens um 8 Uhr an der «Straße nach Treis. , Mainzlar, am 4. März 1874. i Großherzoglich Bürgermeisterei Mainzlar. Eichen-Stämme von 15 bis 50Centi- rgfm meter Durchmesser und 2 bis 15 Mtr. ----- sammen 22,39 Cub.-Mtr., sodann Mittwoch den 11. März: Länge, zusammen 21,91 Cub.-Mtr., Fichten- und Nadel-Stangen von 4 bis 14 Centimeter Durchmesser, 6000 Wellen Buchen- Eichen- 'und Nadel- Reisholz versteigert werden. Wernnethungen. Durch den Wegzug der Fräulein A. Trapp ist deren innegehabtcs Logis per 1. Juni d. I. wieder zu vermiethen. [883] Julius Roth. sodann ebendaselbst von Morgens 12 Uhr ab: Rmtr. Eichen-, Buchen- und gemisch- Ein Keller sofort, Remise und Boden im Hintergebäude meines Hauses am Seltexsberg vom 1. April ab zu vermiethen. (965)______________________A. Geisse. 970) Zwei möblirte Zimmer zu.vermtethe^ bei Wittwe Hanitsch, Kirchenplatz. Rmtr. Bucben-Scheidholz, , Eichen Scheidholz, , Buchen-Prügelholz, , Eichen-Prügelholz, , Nadel-Prü^elholz, , Buchen-Stockyslz, „ Eichen-Stockholz, „ Nsdel.-Stcckholz, 976) Hellgraue unb schwarze Wachstuchhute zu 24 unb 30 Kreuzer und ganz feine zu den billigsten Preisen bei H. Heß, gjt a. 64, Meter, und 51 Eichen-Stämme Bau- und Werkholz von 12,45 Fstmtr-, beides von vorzüglicher Qualität, und Freitag den 13. März, Morgens 10 Uhr: 34 Rmtr. Eichen- und Weichholz-Knüppel, 99 „ derleichen Reiser, und 80 „ Buchen- und Eichen-Stockholz, öffentlich versteigert werden. Die Zusammenkunft ist im Ort. Roßbach, bei Gladenbach, den 3. März 1874- Schnittholz sehr geeignet. Zusammenkunft Morgens 9 Uhr im Distrikt Hammerwald unweit der Hofmühle' " | Ein Logis im Hinterbaus von 4 Zim- imern nebst Zubehör, ist an eine ruhige ! Familie zu vermiethen. [849] H. M. Jughard. Freitag den 6. März, Nachmittags 2 Uhr, läßt Unterzeichneter altes Bau-und Brennholz gegen gleich baare Zahlung versteigern. [983] H. Schnell. Holzversteigerung. Dienstag den 10. und Mittwoch den 11. d. Mts-, jedesmal von Morgens 9 Uhr an, sollen in dem hiesigen Gemeindewalde Di- ftnet cn Dorfwiese und Unter: 34 Stämme-Cichen-Bauholz, von 40 bis 128 Centimtr. Durchmesser und 3 bis 10 Mtr. Länge, zusammen 70,36 Cub-- Meter, 15 Stämme.Buchen - Werkholz zusammen 14,40 Cub. Mtr. 90 Stämme-Nadel-Bauholz von 12 bis 32 Centimtr. Durchmesser und 6 bis 17 Mtr. Länge, zusammen 38,39 Cub.-Mtr. Ein möblirtes Zimmer mit Cabinet zu vermiethen und 1. April zu beziehen [827] Fr. Stooß, Asterweg A- 101. Zwei kleine möblirte Zimmer zu vermiethen bei Der dritte Stock memes Hauses im Martfeld, bestehend aus 3 Zimmern, 3 Cabinets, Küche, Bodenkammer, Keller, Mitgebranch der Waschküche und des «Bleichplatzes, sowie Gartmantheil rc-, ist zu vermiethen und alsbald zu beziehen- [858] Böger, Hofger.-Protocollrst. Ein gut möblirtes Zimmer mit Cabinet an 1—2 Herren zu vermiethen, im Becker'- schen ^ause Anlage 4. Stock rechts. [890] Der den Fr. Berg's Erben gehörige Garten, hinter den Eichen, ist zu verpachten. [909]____________________Carl Berg. 234) Ein möblirtes Zimmer mit Kabinet zu vermiethen bei Julius Wallach. meistbietend versteigert werden Die Zusammenkunft ist jedesmal im Di- ftrict Dorfwiese und kommt den ersten Tag dos Bau- und Werkholz, und den zweiten Tag das Brennholz zum Ausgebot. Groß-Buseck, den 3. März 1874. Vroßherzogl. Bürgermeisterei Groß-Buseck. [957] Wagner. HelzversteiMimg Dienstag den 10. März 1874, Vormittags um 8 Uhr, sollen in dem Mainzlarer Geineindewald: 986) Grassamcn, Kleesamen, fünft*1 liche Dünger, Guano bei _______________________Emil Piftor. Eine gut erhaltene Wheler & Wilson- Nähmaschine und eine Bettlade abzugeben. Neustadt D- 86 2. Stock.[982] 880) Eine vierfitzige Chaise, ein- und zweispännig, in sehr gutem Zustand, steh billig zu verkaufen bei _________Wagner E- Steinberger. 985) Patentherde, Ofen, Tröge, Schirme, Säulen und sonstige Baugegenstände zu ermäßigten Preisen bei Emil Ptstor. 20 Centner gutes Heu liegen in der Schulscheuer zu Mainzlar zu Indem ick Sonntaq den 8. März den letzten Derkauftstag dahier abhalte, saqe ich dem geehrten Publikum der hiesigen Stadt und Umgegend für das mir geschenkte Verrennen meinen herzlichsten Dank nnd bemerke, daß sämmtliche Artikel fortwährend bei mir in Wetzlar, Schmidtgasse Nr. 61, zu haben sind nnd werde schriftliche Commissionen prompt ansfnhrcn. HI. MARX aus IXetzlar. u r Haupt-Agent filr i.ieiMn L. Hntbrratuflt, Neuenbauen. f v ZeifunfandtrW« ir * r G.L.DAUBE Cenlml-Oiirriu in KnaUflrl '-Prompte .dirstete und ;--billige--- F Hedi e nun a. .'z.itunp Catalte. «V Mai zu beziehcn. Johs. Zörb. Am Sonntag Abend wurde eine goldene,' röche mit Photographie verloren. Dem Broche mit Photographie verloren. (785) [823] Exped. d. Bl (643) [765] Louis Gail. '4)c re. 2C- "d [Shu, SSEN, Schneider ^eschafttgung bei i Ern Dienstmädchen pr. 25. Mä S- A. Bl um en selb. fZu erfragen bei der l^pp. d Bl. Grosslierzogliclien Milwirkende: [930] JohS. Will, Maurer. IU DI : op. 59 Nr. op. 41 Nr. 1 Auf vielseiligen Wunsch Serenade von Rldaetton, Druck und Verlag der Brühl'scke. Unn?..Druckerei (Fr. Shr.^Pietsr) m ließen. 1. 2. 3. 4. Carl Stückrath, Sandgasse. Erste Violine. Zweite Violine. Allviole. Cello. r a von Ein Familicnlogiß von 3 — 4 Zimmern mit Zubehör wird von einer kleinen Familie zu miethen gesucht. Offerten beliebe man Heute, Donnerstag den 5. Marz, Abends 7 Uhr, wird Spracharzt 21. V/H l’ ii IIIUVU/U'^ IVl lu C j l UU/C1I kann, wird zum 25. Mäiz in Dienst gesucht- 901]Lochman n, Postd irector. redl. Finder eine Belohnung bei der Erp d. Bl. Vor Ankauf wird gewarnt. [979 Zu zahlreichem Besuche ladet ergebenst ein lafeeilin Wurme* Wallthorstraße Nr- 96. Bitte genau auf Firma zu achte». des Musikdirectors Jean Becker mit seine in . . Haydn. . . Beethoven. Schumann. . . Haydn. Stotternde behandelt mit Erfolg Sprachst A. E. Gerdts Gießen, Florentiner Quartett, Freitag den 6. März 1874, im 972) Mein Logis ist zu vermielhen und) Ein junger zuverlässiger Mann sucht eine kann vom 15. März an bezogen werden. Stelle als Meister in einer Cigarrenfabrik! D- Sckneider's Wittwe. bis zum 1. April. Näheres bet der Erp. d- Bl.(694! Ein Junge kann unter günstigen Bedingungen in die Lehre treten. Herr Jean Becker: o Enrico Masi: , Luigi Chios tri: » Fr. Hilpert: Anfang O I hn EröfTnung des Saales S‘/a Ultra Eintrittskarten ä 1 11. in der Rick er* schon Buchhandlung und beim Eintritt an der Kasse zu haben. Strohhüte werden zum Waschen und Fa^onniren angenommen und baldrgst besorgt. Den in Butzbach wöchentlich 3mal erscheinenden, in ganz Oberhessen und den angrenzenden Bezirken sehr verbreiteten „Wetteraner Boten" emfehlen wir dem Publikum und den Behörden zu Anzeigen im Allgemeinen insbesondere zu Hols- und Arbkito-Versteigerungen. Die Petitzcile berechnen wir mit 4 fr. Expedition des „Wetterauer Boten." U SM imuyni HMUtyi. wncttvil DCIICDC man •1h einen fteckrten Kunden zur ?^acbricht, dast ich bd b,r (?rucb- b- a^uaeben. [935] je^f- in meinem erkauften Haufe am Asterwea A. 105 ?ine n’!Plid)l’ »uvetlaistge Lau ffrau wird Wonne. W laiiirpil gesucht, leeltervberg Lit. E 3 im obersten' Ein Mädchen, womöglich auf sogleich ae- ------- IC Ul. |etOrf_________________________________[931 sucht. Näheres bei der Erp. b. Bl. [703] von der Großherzoglichen Regierung (569) anerkannt. 1) Ucber Stottern, dessen Ursachen und naturgemäße Heilung, nebst Anleitung für Eltern nd Lehrer das Stottern in seinem Entstehen zu heilen. ''-der die naturgemäße Heilung oer Magenkrankheiten, DerdauungS- 413) Kragen und illan- sclicHen -ür Herren und Damen, sowie HerrenlieiiKlen. werden wie neu hergeslelll. Muster sind bei der^Annahmestelle in Giessen II. Iliibsamcii) Maus bürg 9, einzusehen — Bemerkt wird noch, dass Sendungen, welche Montags eingeliefert w erden, am folgenden Sonntag zur Ablieferung gelangen. Pr»? op. 76 Nr. 5 Die Zinsen dieser Stiftung werden am !24. März mit je 10 st- an 10 arme und* ,würdige Familien aus Giesten vertheilt. Meldungen müssen bis zum 20. März bei den eoang. Pfarrern, dem Grasch. Bürger- !meister, ober bin übrigtn Mitgliedern deS Kirchenoorstandes geschrden. Giehen, ben 4. März 1874. Der cu Klrchenoorstand: G. Landmann, Pfarrer. । ■— Nestauration Herbert Donnerstag den 5. März, [9511 Abends 8 Uhr: Euphonischcg Alischicdsconcert. Quartett, D-dur, „ E-moll, „ A-dur, | liiioiiccii in stänaanlHeiee hic- i £ sigo und auswärtige Zeitungen. Cours- S bücheretc. besorgt zu ürigiml^rel- [ I «seei und ohne Porto - und Spesen - Berechnung die Auuoncen-Expedition 2 von Th. Dietrich ck Co., CtoSSel, untere Königsstrasse 54. 402) Getragene Kleider und andere gebrauchte Gegenstände kauft Louis Rothenberger, Neuenweg 193. Ein Dienstmädchen pr. 25. Mörz gesucht. ______ r ..... ~ (W) ®t!l tüchtiges Hausmadcheu, Einige kräftige Arbeiter finden Beschäftig welches auch jelpstständtg kocken kann, wird aung bei gegen hohen Lohn auf Ostern gesucht. (9"]__________________Andr. Euler. —-ue Anlage C. 26 eine Tr. hoch. [968], (Ljnen Pferd.knecht juckt Ein braves Diinstmädchen, welches kochen'[938]Fr. Tertor a. d. Hardt. Ein zuverlässiger, fahrkundigeri fiirchcitrfltb Dr Varfcste kann sogleich eintreteu bei ' [890] Emil Dörr, am Ma-.ktplatz. TtlftUNst. Ein ordentliches Laufmädchen wird auf sofort gesucht. Wo? sagt die Erpcd- dieses Blattes.___[896] Unterzeichneter nimmt hiermit eine von ihm dem Bezirksbauaufsehrr Herrn Hahn von Rödgen am 27. September 1874 im Wntbslokal des Georg Benner zn Treis angeblich zugefügle Beleidigung als grundlos zurück und erklärt, daß ihm nicht das Mindeste bekannt ist, was dessen Ehrenhaftigkeit irgendwie beeinträchtigen könnte Treis a./Lda- den 28. Februar 1874. 974) Ein Garten hinter den alten Eichen ist auf mehrere Jahre zu verpachten. ___________________________________Lit. A. 127. 966) Der untere Stock meines HauseS mit 7 Zimmern, Küche, Keller, Holzplatz rc- ist anderweitig zu vermiethen und Anfangs ,f5(inhhninfi"PrhrfrtTnä- jausgesührt vom Musikcorps des 11. Jäger-Bataillons zu Marburg, unter tytutvunqiv^tyuum^ Leitung seines Musikmeisters A. Noack (99 C|UCl). ((975) Anfang J/24 Uhr. Euiröe 18 fr Für ein htesiges Fabrikgeschäft wird zumi ' baldigen Eintritt ein gutgeschulter junger, HS fr Mann als Lehrling gesucht. ||0VV V I 4 Den Leistungen entsprechend wird schon' .. . ' nach Verlauf eines Jahres Talair ver-' Weg.n Aufgabe meines Ladengeschäfts verkaufe ich meine vorräthigen st» k tu, mmv afcttal ten, orte fr u t He = und Galanteriewaaren zu — ---—---—----7—-—herabgesetzten Preisen. Um möglichst schnell damit zu räumen bewillige ich 2'^M" c n Dienstmädchen, Eintritt bei Abnahme von 5 st. einen Rabatt von 15 fr. [807] n V A. Kröll C- 190 NB’ Buchbinderei besteht fort nnd werde tch das mir feit» 9q~/~ ; " k". \.,s----------' ■ her geschenkte Vertrauen dttrch gute und solche Arbeit zu erhallen und ver» Nr. 29 hat das Oelgemalde gewonnen. mc^ren suchen. [981]Henn, Polrzeidtener. v 971) Ein sehr freundliches Logis von 0 Zimmern mit abgeschlossenem Corridor und ollem Zubehör, sowie Mitbenutzung des Bleichplatzes, zu vermiethen und gleich zu beziehen bei I. Jutzi, Katzenstein'sche _________________________Besitzung.___________ 967) Ein Laden mit Logis ist zu ver- miethen. Emil Krailing Wittwe am Kreuz. ichere tjilse für Klinner! ’ 'N NkrvrosnsttM Zerrüttet« intb G« fd> Nte finden Trost und Äettong durch do» Buch: Retau’* Selbklbcwah Mit 27 Ndbildungen. Pr 1 fl 45 tr. Bisher qer Abjatz: 74 .1uflogen oder 225,000 "remvlar,! ®erl.ia von W. Poe- nicke » Schulbuchhondlung in Vkipgg. (Ge^en E'nieuoung von 2 st. erfolgt zroacojusea- tun', in *5ouerrt). Zu oezrehen durch | iuimspartei ui ft ihre ^ernu lm verzichten: Gcistesths Men - ben I’’ sich wie C v'vgen haben • eftreitcr nspecti man jh ^cht daraus darüber dünnst dklitj f4. t(r 7° ', in bli ®ai *lr,t W bar« ttlll|4nt $)j| Rh«™ l9' r> unb ör '‘*5> tit ,’Ä" ' f’nbem