»um, 1 tcn §in.-l iUr Kenntnis. D p,gi d»um, 1 11118 Neustadt. Vorstand. —M l: =Oncert Anfang yt8 Uhr. i Goths. 1829. vierteljährig 1 ft 12 ft. «it Dringerlvhn. Durch bk Post bezogm vierteljährig 1 fl. 29 ft. Oießemr Anzeiger Teschet«t täglich, mit Ausnahme S-nntagS. Expedition: Canzletberg, Sri. B. Rr. 1. Anzeige- und Amtsblatt für den Kreis Aiessen. Rr. 30. Donnerstag den 5. Febrnar Amtsicher Theis. „ rp • „ fiepen, am oi. Januar iv/4. Betreffend: Kostenverzeichnisse wegen Beitreibung der Communalintraden vom IV. Quartal 1873. Da» Gr«h her) «gliche Krci««nii Gießen an die Großherzoglichen Bürgermeistereien Allendors a. d. Lahn, Allendors a. d. Lda., Alt-Buseck, Beuern, Daubringen, Groß-Linden, Klein-Linden, Sich, Mainzlar,Mödgen, Ruttershausen, Steinbach, Treis a. d. Lda., Trohe und Wieseck. Wir erinnern Sie an die Einsendung der rubricirten Kostenverzeichnisse binnen 8 Tagen. v. R ö d e r. • 84,007200 ■ 7,816000 , . 20,690000 „ ■ 28,037800 , . 11,428778 , 36,, PioM o- oi , Agenten entgegen^ ißen. ■ m Marburg. i. 16. o««i Hkß. 34!^ :n Krausst. fr. Duveiture > t von Jlir0!*11'' ecreaüon du R ___— .»iä& 5 porto ,|I-E$pe(iitial1 ‘"p, '•& rtbi* > Gießen, am 31. Januar 1874. Das Groß herzogliche Rentamt Gießen an fämmtlidje Bürgermeistereien des Bezirks. Wir ersuchen Sie, in Ihren Gemeinden auf ortsübliche Weise bekannt machen lassen zu wollen, daß die Forst- und Feldstrafen der "WB. Periode 1873, sowie die Jagd- und Fischereipächte für 1874 bis zum 15. Februar d. I. ohne Kosten hierher bezahlt werden können. L y'n ck e r. politischer Theis. Sendschreiben an einen deutschen Llschof des vaucanischen Concils von Lord Acton im September 1670. (Fortsetzung.) Zwei berühmte Häupter der Minorität besprachen die Lage mit einander in den ersten Tagen vom April, und ein Gutachten, welches Einer von Ihnen verfaßte, enthält das gemeinschaftliche Urtheil Beider. Es lautet sehr bestimmt: „Tie Freiheit des Concils besteht nicht mehr. Das öffentliche Recht der Kirche ist verletzt in einem Punkt, welcher, nach der Erklärung von mehr als Hundert Bischöfen, von der äußersten Wichtigkeit ist. — Diese Bischöfe erklär reu, daß die Geschäftsordnung dem Gesetz der Kirche widerspricht in der ent Wißenden Frage der Majorität. Denn jenes Recht hat von Nicäa bis Trient erklärt, daß die sichere und unbestreitbare Regel für dogmatische Ent- säeidungeu die moralische Einstimmigkeit ist, und nicht die Stimmen-Mehrheit- Unzählige Thatsachen bekräftigen den Protest. — Das Schema de Eide, 4 Cache! , von 20 Seiten, und Canones mit Anathemen, ist vertheilt worden nur 24 Stunden vor Eröffnung der Discussion. Man hat in fünf Viertelstunden über 47 Amendements gestimmt. — Man sollte eine Versammlung vertagen, hie in den Augen der Bischöfe und der Welt die Eigenschaften der Ordnung Md der Freiheit nicht mehr besitzt, in deren Ermangelung sie nicht ein Kon eil ist." Im Protest vom 4. März wird dieses Princip von der Nothwendigkeit ter Stimmeneinheit für Glaubensdecrete der Kern des ganzen Concils genannt, ter entscheiden würde über Autorität und Gesetzlichkeit seiner Beschlüsse. Wenn jeher Zweifel über diesen Punkt nicht gehoben werden sollte, erklärten die Kischöfe, daß ihr Gewissen von einer unerträglichen Last erdrückt werden, und ter ökumenische Charakter des Concils nicht mehr gewiß sein würde. Da Seine Antwort erfolgte, und die Tragweite dieser Worte verkannt zu werden scheu, als bedeuteten sie nicht mehr als einen Zweifel und Ungewißheit über dss Recht der Majorität, so unternahm einer der Unterzeichner in einer be- Ähmten Rede ihren wahren Sinn zu constatiren: „Ein Concil, welches, mit Verachtung dieser Regel, versuchen würde, Dogmen durch Stimmen - Mehrheit zu desiniren, würde eo ipso das Recht verlieren, das Gewissen der katholi- fd)en Welt unter Androhung ewiger Strafen zu binden." ^Auch der Bischof |dii Chur in seinem Hirtenbriefe vom 7. Februar 1870 sagt pag. 5: „Gültig aber, d. h. die gesammte Kirche und alle Gläubigen verbindend, sind die Be- scklüsse dieser Versammlung nur dann, wenn sie einmüthig gefaßt sind, denn fcer heil. Geist offenbart sich nicht durch bloße Stimmen-Mehrheit, sondern durch schließliche Stimmeneinhelligkeit. Der heil. Geist erleuchtet auch nicht Ad führt in alle Wahrheit bloß einen Theil der Conciliums-Mitglieder, son- dun die Gesammtheit der in seinem Namen Versammelten.) Ueber die andern Vorbedingungen eines dogmatischen Decrets belehrt As der Hirtenbrief aus Fulda: „Erörterungen finden da nicht statt, um den Gegner zu überwinden oder ein Sonder-Interesse zu fördern, sondern um die Wahrheit von allen Seiten zu beleuchten und nicht eher zu entscheiden a>S dis jede Schwierigkeit erledigt, jede Dunkelheit ausgehellt ist. Besonders wo : fn/uf 3 4) dcrGrog 3« Untersuch $einiid zudehnen. L zur hiesigen Artillerie-Prüsungs-Commissiou commandirt worden Versuchen derselben nach der oben bezeichneten Richtung hin Theil zu nehmen. Berlin, 3. Februar. In Mannekreisen sieht man der in kürzerer Zeit bevorstehenden Beförderung des Capitäns zur See Werner als Contre Admiral entgegen. Herr Werner ist gegenwärtig der zweitälteste Capitän zur See und bekleidet diese Charge seit dem 25. Januar 1870. — Nach Mittheiluugen aus militärischen Streifen sind bis jetzt 7 Armee- Berlin, 28. Januar. Dem Kellner Bauch war durd) mannigfache Conflicte mit der Strafjustiz der hiesige Aufenthalt verleivct; er versuchte deßhalb am Strande der Elbe jtn Glücks kam aber auch dort mit dem Criminalgesetz in Berührung und wurde dem Zuchthause zu Waldheim zugeführt. Nachdem er die Haft verbüßt, wurde er dort einem sächsischen Trans- porteur übergeben, welcher den Auftrag hatte, den Arrestanten an das hiesige Stadtgericht ab zuliefern. Je mehr der Eisenbahnzug sich der preußischen Granze näherte, desto übler schier dem Arrestanten zu Muthe zu werden, er klagt über Unwohlsein, und nicht weit von der leptcn Station bat er seinen Transporteur, ihm zu erlauben, daß er sich mit dem Kopfe etwas aui dem offenen Wagenfenster hinauslebnen dürfe. Der Transporteur hatte nicbts dagegen um schloß aus den Bewegungen, die sein Begleiter am Wagenfenster machte, daß diesem in der That recht übel sein müsse. Plötzlich aber gab derselbe sich einen Schwung , und mit ein« Gewandthcic, die dem besten Turner Ebre gemacht haben würde, hatte er sich, während tn Zug in voller Bewegung war, zum Fenster hinausgeschwungen. Der gute Sachse sah verdux: hinaus, faßte sich aber sogleich auch ein Herz. Seine Ehre als Transporteur stand auf dm Spiele, und mit einem kecken Satze war er auf demselben Wege zum Fenster hinaus nachgefolgt ' Der Arrestant war auf den Rücken, der Transporteur auf die Nase gefallen; mcrkwürdim Weise waren Beide nur mit ganz leichten Eontusionen davongekornmen. Der Arrestant rah:e sich auf und eilte der gegenüber liegenden Waldung zu; der Sachse laut schreiend hinter i n drein. Diese Scene war jedoch von den Schaffnern nicht unbemerkt geblieben, und da mal wußte, daß es die Ergreifung eines gefährlichen Verbrechers galt, wurde die Fahrt gcheinint, mehrere Schaffner jagten dem Entsprungenen nach, desgleichen eine Anzahl lei . tfüßiger Pass» giere. Der Entsprungene, von allen Seiten verfolgt, gab sich alsbaid wieder gefangen unb wurde im Triumphe nach dem Eisenbahnzuge zurückgebracht, der nach dem kurzen Aufenthalt; welchen dieses Heitere Intermezzo verursacht Hatte, sich wieder in Bewegung setzte. Am 21 Fürsten Bismarck erfolgen. — Im BundesratH ist jetzt die Frage wegen Einziehung des circnlirciv den Papiergeldes in den Bundesstaaten angeregt worden und wird in weitere Erwägung gezogen. Man wird nicht irren, wenn man annimmt, daß in etwa zwei Jahren mit der Einziehung begonnen wird. Die Vorlegung des Bankgesetzes an den Reichstag in der Herbstsession gilt als beschlossene Sache. — Das bayerische Kriegsministerium, welches in Bezug auf die Bewaffnung der Feldartillerie sich den in der preußischen Armee geltenden Bestimmnn- gen bereits angeschlossen hat, hat neuerdings die Absicht zu erkennen gegeben, diesen Anschluß auch in Bezug auf die Adjustirnng der Festungs-Artillerie aus- Paris, 4. Februar. Nach einem Telegramm der „Agence Havas" aus Nom vom 3. d. verlautet in dort gut unterrichteten Kreisen, daß die Bulle über das künftige Conelave vom 8. Deeember 1870, dem Feste der unbefleckten Empsängniß, datire. Die Bulle lasse den Cardinälen hinlänglich Spielraum nach Maßgabe, wie es die Umstände erfordern, von den traditionellen Vor- schriften über Ort mib Formalitäten des Conelaves abzuweichen. Der Papst habe sieh jedoch Vorbehalten, die Bulle vor seinem Tode zu modisiciren oder zurückztinehmen. flmeriha. New -?jork, 2. Februar. Die öffentliche Schuld hat um 1,845,000 Dollars abgenommen. Im Tresor befinden sich 85,359,000 Dollars Gold und 4,781,000 Dollars Papiergeld. England. London, 3. Februar. In Osborne ist der russische General, Graf PerowSki, mit einem eigenhändigen Schreiben des Czaren eingetroffen, worin die vollzogene Trauung des Herzogs von Edinburgh mit der Großfürstin Marie angezeigt ‘ wird. Graf Perowski wurde vorgestern zur königlichen Tafel gezogen. Vermischtes. — (Wir sind Deutsche durch und durch.) Dieses Zeugniß stellte vor Jabre» Domcapitular Moufang in Mainz den Ultramontanen aus. Zur Illustration dieser Wort, sendet man der „Trib." aus einem schlesischen Kreise folgende Uebersetzung aus einem klerikale, Blatt, welches in czechischer Sprache erscheint und von Geistlichen gehalten und verbreitet wirb „Die Riesenschlange ist eine der gefräßigsten und schädlichsten Schlangen; sie verschlingt Men- chen und große Thierc, indem sie dieselben erst mit ihrem Geifer beleckt, um sie schlüpfrig za machen und sie dann leichter hinabwürgen zu könnnen. Nach jedem Raube liegt dieses Scheusal unbeholfen da, um zu verbauen, und kann während dieser Zeit mit leichter Müde getödtet und unschädlich gemacht werben. Eine solche gefährliche Boa conslrictor verschluckte im vorigen Jahrhundert den größten Theil von Schlesien, im Jahre 1864 Schleswig-Holstein, 1866 Hannover, Nassau, Hessen rc., im Jahre 1870 Elsaß-Lothnngen. Nach jedem Raube lag das Ungeheuer machtlos und schwerfällig da, und jedesmal versäumte man den günstigen Augenblick, um es unschädlich zu machen, denn schon wieder hat es ein Opfer ausersehen, welches bereils bileift wird. Brüder Schlesier! Wer ist wohl das nächste Opfer? Wir sind cs, denn man beleckt uns mit der deutschen Cultur. Und was will man uns rauben? Unsere heiligsten Güter („nässu krat>nu szeskoslovan ku Cyrillo - Mothodegsku vetu), unsere schöne czeclmcbr slovakische Cyrillus-Methodej'sche Sprache und unseren heiligen, unfehlbaren Glauben Brütnr Schlesier, in Eueren Herzen sind beioe tief eingewurzelt, um Euch zittere id) nicht. Brüder Schlesier, auf Euere Kinder hat man es gemünzt, man hat sich der Schule bemächtigt, unsere schöne, gottgefällige Muttersprache verdrängt und ein schädliches, und unverständliches Kaudcr- ivälsch (Deutsch!!!) eingcführt. Die wüocn Heiden opfern ihre Kinder, indem sie dieselben einem eisernen Götzen, welcher vorher glühend gemacht wird, in die Arme werfen. Brüder Schlesier, Ihr wäret ärger als diese Wilden, wenn Ihr die Einführung der deutschen Sprach« in den Schulen gestatten würdet; denn wenn Ihr Euere Kinder dem deutschen Götzen (Lide» ralismus) in die Arme werft, so tödtct Ihr sie nicht nur leiblich, sondern auch geistig. Wena Gott nicht gewollt hätte, daß wir Czechisch sprechen sollten, so hätte er die czcchische Sprach« nicht erschaffen. Es wäre schnöder Undank gegen Gott, ja sogar eine Todsünde wenn wir jetzt Deutsch sprechen wollten. Wehrt Euch mit aller Macht und mit allen möglichen Mitteln ta- gegen, und bas könnt Ihr jetzt am besten thun, bei den Wahlen. Brüder Schlesier! wählt nur Aechte, Fromme, keine liberalen Ketzer, Freimaurer u. s. w. u. s. w." — Ja wohl: „Dir sind Deutsche durd) und durch." Börsenberichte. D. Frankfurt a. M., 4. Februar 1874 Im gestrigen Abendverkehr zeigte st in Folge der ungünstigen Berliner Sd'lußcourse nod) eine mattere Stimmung, als an d- MittagSbörse, heute kam der Rückgang am Speculationsmürkte je bock) wieder etwas zum 2ü- stand und war die Tendenz, nach mehreren Schwankungen im Ganzen eine relativ feste, incr Speeulationseffceten über dem Niveau der eintreffendcn Berliner Notirnngen verkehrten, Spekulation, welche der Bewegung nicht entbehren kann, fühlte fid) durch die Coursvariatic.^ der letzten Tage, animirt und machte sich daher, wie schon gestern, so auch an heutiges Bei- zu den etwas niedrigeren Coursen mehr Kauflust bemerklich. In Berlin sind Dcrgwerköp.win, welche die letzte Baiffe verschuldeten, durd) die Deckungskäufe der Gontremine, wieder getin1 und dürfte sonach auch der genannte Platz sich bald einer festeren Tendenz günstig envevr- In Credttaetlen und StaatSbahnactien war das Geschäft nicht unbedeutcnb Creditactien l* w egt en sich zwischen 245,/4—4P,—44'^. StaatSbahnactien gingen von 3413/j auf 341 schlossen zu ersterem Gourse. Lombarden wichen von 162 auf 161’4. Oester. Bahnen blieb 1 in stillem Verkehr. Galizier und Ungarisd'-Galiziiche höher Deutsche Bahnen hielten sich Pfälz. Maxbahn und Bauer. Ostbahn bester. Von Anlagefonds Silbcrrente fest, Ungarin* Anleihe niedriger. 6%ige Ungarische Schatzanweisungcn gefragt. Rusten von 1873 in gute1 Begehr. Spanier matter. Russische Pfandbriefe zu 86 gesucht. Prioritäten vreisbaltcnd. üjj Banken bleibt das Geschäft ruhig und sind Courie meist nachgebend. Handelsgesellicha « Meininger, Ocsicrreichischc Nationalbank. Brüsteler höher. Von Loosceffccten Freiburger beließ >86"er Loose 1%, Cöln -Mindener 110'0 matter. Ungarische und kleine Meininger efferi^ Pappenheimer und Stadt Barletta fest. Bergwerke auf Grund besserer Berliner Notirurg^ beliebt und höher namentlich König Wilhelm und Harzer. Courl stiegen 5%; Louise Tiefb » sind ebenfalls bester. Von Wechseln London und Wien anziehend. 4. —7 $3- Üurhe»8, . )'■ \ : '3 B»T“- 54* ü, ' »,« Würtemb. H*den4'2U (foterr. bl1 Pi Spanier, n< Xmerit Corps mit Mausergewehren ausgerüstet. Berlin, 4. Februar. Der frühere Neichs- und Landtags-Deputirte Nationalöconorn Prince Smith ist gestern gestorben. Posen, 3. Februar. Erzbischof Ledochowski ist nicht nach Frankfurt a. d. D., sondern ans Beschluß des hiesigen Appellgerichts nach Ostrowo in der Provinz Posen in's Gefängniß abgeführt, da die Haft in einem dem bctr. Gerichtöbezirk angehörigen Gefängniß zu verbüßen ist. Straßburg, 4. Februar. Im Wahlkreis Saargemünd-Forbach ist Ingenieur Pougnet (franz.) mit ca. 17,000 Stimmen gewählt, in Zabern Teutsch (franz.) mit drei Fünftel aller Stimmen. In Saarbourg-Salzburg ist Germain's Wahl außer Zweifel. Scfjtücij. —3 Frenkf. Bai frankL Ver Pannst- Bat Rheinische Wien Bank« Oest. Crediti Galizien - ' D»f| des Großhi I ®ne- Dr.j. re» Ä den oirb aus bi jepflogent 5 ^ngtidiuibifl . lksm des i8 m c r's Will ouf den cor »ah grslellt «ngörung b, WUiifltre ne pf @runb ii timnit burc L daß die Stittn? Maure u>rgen löuindt Hroff 1 tiniodit von brt ri»etz, "ailueli '0htens ■ toi « schcene Jagd, aber zum zweete Male mocht' id) sc bock) nid) mitmache." Trier, 29. Januar. Eine traurige Geschichte, welche von der Mosel-Ztg. also erzäbli wird, ereignete fid) vor einigen Tagen in Thomm, Landkreis Trier : „Am Sonntag den B. Januar fand in hiesiger Pfarrkirche das Hochamt in gewohnter Weise Statt. Nachdem t.r Herr Pastor die Kanzel bestiegen, fiel plötzlids ein Schuß, der in der geschlossenen Kirche ten Schalle eines starken Gewehrschusses glich. Schrecken bemächtigte sich sofort der vcriammeltm Gemeinde, die glaubte, ein Schurke habe fick in die Kirche cingcorängt und es auf den Hn i Pastor abgesehen. Es stellte fid) indeß heraus, daß der Schutz bek den Sckulmädchen gefni-i sei, und sah ein Sendschöffe zu seiner Bestürzung ein Mädchen am Boden liegend uno fdn t blutend. Nachdem man oaffelbe nad) Hause gebracht, stellte fid) Folgendes heraus: zwei fi -* der hatten am hiesigen Brunnen zivei Dynamit-Patronen gefunden und diese für Spielzeug q» halten; als sie während der Messe selbige ausputzen wollten und sid) hierbei einer Stecknaci bedienten, entlud fid) eine derselben. Glücklicher Weise hat sich die zweite Patrone nicht tr> laden. Dem Kinde wurde an der linken Hand Daumen und Zeigefinger schwer beschädigt, \v dem beide Finger zur Hälfte abgeschosscn und wahrscheinlich amputirt werden müffen." Berlin, 31. Januar. Zwei Selbstmorde und ein neuer Mordversuch werden von bi» sigen Blättern verzeichnet. Zunächst bat fid) ein vor dem Concurse stehender Tuchhänclr Klemm in der Taubenstraße erschossen. Er soll ein Opfer des Börsenkrachs sein. Der anten Fall bedarf wohl nod) etwas Aufklärung. Die Staatsb-Ztg. meldet nämlich: Am Donnersic, wurden die Bewohner der Rosenthaler Vorstadt durd) die Nad)ncht von einem bcabfiditigtn Morde in nicht geringe Aufregung versetzt. Gegen TA\ Uhr hörten Bewohner der 9tbcin1 bergerstraße zwei Schüsse fallen und sahen darauf ein Mädchen Hülfe rufend über den Damr laufen. Noch ehe sie dem Mädchen zu Hülfe eilen konnten, stürzte daffelbe entkräftet mit der Ausrufe „mein Vater?" nieder Als sich nun die alsbald zahlreich eingefundenen Bcwobnr der Straße nach der Gegend um sahen, aus welcher sie den Schuß vernommen, sahen sie einer Mann in der Nähe der Weißbierbraucrei von Gerickc mit zerschmettertem Kopf und neben iH einen sechsläufigen Revolver liegen. Der Betreffende hatte sich durd) den Kops geschossen ur) war auf der Stelle todt liegen geblieben. Bald darauf erschienen denn aud) Schutzleute ui- unterfuebten die Kleider der Leiche und nahmen alles Werthvolle, unter anderem auch dm not mit drei Schuß versehenen Revolver an sich. Das Mädchen, welchem der eine Schuß dnri den Arm gegangen, der andere aber den Leib gestreift batte, wurde nad) ihrer Wobnim. Rheinsbergerstraße 29, geschafft. Wie das Blatt hört, soll der Vater von auswärts sein uri bereits seit mehreren Tagen die Tochter hier aufgesucht haben, biS er sie endlich in feine Na t bekommen hat. am 24. Dccember dem evang. Pfarrer zu Stumpertenrod, Ludwig Röschen, die cvang. Pfarrstelle zu Romrod zu übertragen; am 3. Januar 1874 be» von dem Herrn Fürsten ,u Löivenstein-Wertheim^Iiosenberg und dem Herrn Grafen zu Erbach - Schönberg auf die kath. Schulstelle zu Seckmauern präsentirten ' Schulamtsaspiranten, Peter Walter aus Mainflingen, für diese Stelle zu bestätigen, den Oberförster der Oberförsterei Erbach, Freiherrn Heinrich v. Wei- tershausen, in die Oberförsterei Eichelsachsen und am 8. Januar den Oberför- 1 ster der Oberförsterei Beerfelden, Albert Habcrkorn, in die Oberförsterei Wind- : hausen zu versetzen, den Domänenpfandmerster bei dem Rentamte Lindenfels, Jobannes Sattler, znm Steuerpfandmeister bei der Obereinnehnrerei Groß- Umstadt, den Reserve-Unterofficier Adolph Heim aus Darmstadt zum Conduc- teur bei der Main-Neckar-Eisenbahn zu ernennen, dem Schnlamtsaspiranten Johann Georg Bnxbaum aus Spachbrücken die zweite evang. Schnlstelle zu Mesiel und dem Schulamlsaspiranten Carl Bohl aus Schlitz die evang. L>chnl- stelle zu Burkhards zu übertrage»; am 10. Januar den GerichtSvollzieher- Aspiranten Carl Adam Gerstenmayer aus Mainz zum Gerichtsvollzieher mit dem Amtssitze zu Wöllstein zu ernennen; am 12. Januar den von dem Herrn Fürsten zu Isenburg uno Büdingen auf die evang. Schulstelle zu Stockyeim präsentirten Schulamtsaspiranten, Wilhelm Wiegand aus -Stockheim, für diese Stelle zu bestätigen und am 13. Januar dem Schullehrer an der evang. Schule zu Hainbach, Wilhelm Haller, die evang. Schulstelle zu Bingenheim, zu übertragen. , __ , , Am 30. Deeember 1873 wurde der Pfarrer Joseph Hirter zu Planig zum Decan des kath. DeeanatS Bingen ernannt. Darmstadt, 4. Februar. Die erste skammer trat bei der heutigen Berathung des Schulgesetzes den Beschlüssen der zweiten Kammer betreffs Ausschließung' der Ordensgeistlichen aus deu Schulen mit 15 gegen 12 Stimmen bei. Bei dem Gemeindegejetz wurde die directe Bürgermeister-Wahl ange- 1Wmm , 3. Februar. Obwohl der Kaiser deu lebhaften Wunsch ausgesprochen hat, persönlich den Reichstag am Donnerstag zu eröffnen, haben doch die Aerzte dem Monarchen dringend abgerathen, sich deu nut der Eröffnung nothwendig verbundenen Anstrengungen auszusetzen, weil die bisher beob achtete Schonung von dem besten Erfolg für das Befinden des Kaisers gewesen ist. Deshalb wird die Eröffnung des Neichstages durch den Reichskanzler Es sind AU diesem Zwecke seit einiger Zeit drei bayerische Hauptleute d. M. lieferte der bieocrc Sachie dem Untersuchungsrichter hier seinen Arrestanten ab ; er lv , . J 'xJnv ..... . ......< b^-i fiterem Sinne fein glücklich überstandenes Abenteuer, fetzte ab(*r, auf seine v-r'd'ui»1 1 * u 1 611 bchc Nase zeigend, bedeutungsvoll hinzu: „Hören s, mci kutes Herrche, des war Sie eent Oberhessen 77 Thlr. 4 Amerik. Pistolen S 37—39 (486) Besondere Bekanntmachungen. 131 des 48 56 207 11 lassen Wellen zu verkaufen bei Emil Fischbach. 3 Meter 16—25 3 Emil Fischbach. (HO) Stein. Dr. v. Schmalkalder. Gießen, den 3. Februar 1873. Buchen 36 [ MtN Für den Auszug: Dr. Eigenbrodt. 190 4840 260 100 716 87 4 6 5 41 59 ferner in den Districten Günthers- grab, Wüstekopf und S chind- en »el ditto ditto Disconto 84,007200 7,81(1000 20,690000 28,037800 11,428778 140 82 15 Bürsennachricbleu. 4. Februar 1874. 4 400 3400 7 Stockh. Reish. R.-Mtr. Wellen. lO D Wiener. Dr. Eigcnbrodt. Prügelholz, Prügelholz = 3 Meter lang, Stockholz, Reisholz, Scheith. R.-Mtr. 1500 2050 400 Prügelh. R.-Mtr. 160 38 38 156 107 2800 6 52 18 2650 4 Stück Fichten - Stangen von 4—14 Cenlmtr. Durchmesser, 4—8Mtr.Länge mit = 5,85 Festmtr.; Marmor-Wäriusteine sind wieder angekommen bei Wilhelm Balser, am Lindenplatz. Bonds 1881r 102 */4 „ 1882r 99 n 1885r 101 */8 „ 1887r lOP/s Tempel: Rmtr. Nadel-Scheitholz, Holzverfteigerung. Künftigen Dienstag den 10. Februar d I., Morgens 10 Unr anfangend, soll im hiesigen Gemeinde-Wald nachverzeichnetes Holz versteigert werden. Gemeindewald Leihgestern Holzversteigerung 493) Mittwoch den 11. L M-, von Bormittags 9 Uhr an, (Schindanger): i Rmmtr. Eichenscheitholz Eentmtr. Durchmesser, 4—12 Meter Länge mit — 1,67 Festmtr, Birken - Stämme von 18 und 19 Eentmtr. Durchmesser, 7—9 Meter 2. Dienstag den 10. Februar: Eichenstämme von 17 bis 50 dmtr. J Durchmesser und bis zu 12 Meter! Raummeter Eichenprügelholz von 2,5 Meter Inhalt. A. Ricker in Gießen. Oscar Ehrhardt in Marburg. Lehrer Walz in Lich. s 2G Maers Milch werden im Ganzen oder getrennt abgegeben und werden franko Bahnhof Gießen geliefert. Näheres bei der Exped d. Bl. 99 empfiehlt Stand Ende 1873. Versichert 42532 Personen mit........ jDavon 1873 neu eingctrcteu 3230 Personen mit . . Bankfonds............... Ausbezahlte Sterbefälle seit 1829 ....... An die versicherten gewährte Dividende..... Durchschnitt der Dividende der letzten 10 Jahre . . Dividende im Jahre 1874 ......... Die Annoncen - Expedition von Th. Dietrich # Co. in Gaffel übernimmt die prompteste- und billigste Besorgung von Annoncen in sämmtliche Zeitungen des In - und Auslandes. 413) Kragen und IVlan sclietten für Herren und Damen, sowie Herrenhemden, werden wie neu hergestellt. Muster sind bei der Annahmestelle in Giessen: H. Mühsamen^ MäusburgÖ, einzusehen. — Bemerkt wird noch, dass Sendungen, welche Montags eingeliefert werden, am folgenden Sonntag zur Ablieferung gelangen. Der Anfang ist im District Hohenpforte und die Zusammenkunft am Ausgang des Orts am Vicinalweg nach Daubringen. Alt-Busick, am 2. Februar 1874. Großherzogliche Bürgermeisterei Alt-Buseck. Wagend ach. messer und 7 bis 24 Mir. Länge mit zus. 94,57 Cubmtr, Stämme Kiefern-Bau-, Werk- u. Nutzholz mit zus. 15,88 Cubmtr-, Fichten-Stangen mit zus. 27,56 Cubmtr-, zu Dachsparren und Rüststangen geeignet, Nadel-Stangen mit zus. 1,25 Cubmtr., von hiesiger Eisenbahnstation. Lich, 31. Januar 1874. Wimmenauer, Forstrath. Endurtheil. Oeffentliche Sitzung Großherzoglichen Bezirksstrafgericht Gießen vom 6. Januar 1874, 398) Montag den 16. Februar d. Js., Vormittags 10 Uhr, werden dahier 100 Raummeter Buchen- Scheitholz I. Classe zur Lieferung öffentlich versteigert. Marienschloß, den 27. Januar 1874. Großherzogliche Landeszuchthaus-Direction. S c r i b a. Magel'schen Hofraithe in der Marktstraße eine Parthie alte Fenster, Thüren, Oefen, ein Hofthor, eine große Leiter, Dachziegeln, Pnmpenstöcke, Ladenfenster mit Vorstell- und Rollläden re. 2c. gegen Baarzahlung versteigern. Gebr. Scheel, Gießen. Verkauf Freitag den 6. d. Mts., Nachmittags 1 Uhr, wir in der vormals Louis außer: Rmtr. Eichen-Prügelholz, „ „ Prügelholz = : lang, „ „ Stockholz, Wellen Buchen-Reisholz, „ Eichen- „ Stück Eichen - Stämme von °o (Eignet sich sehr gut zu Glasner- holz.) 16 Nadelstämme'von 15—28Centi- met. Durchmesser u. 5—10 Met. Länge mit 2 99 Cubikmeter. 770 Nadelftangen von 4—14Centi- meter Durchmesser u. 4—9 Meter Länge mit 11-32 Cubikmeter. Leihgestern, am 31. Januar 1874. Großherzogliche Bürgermeisterei Leihgestern. [470] Heß. Bekanntmach u n g. Holzversteigerung in der Ober sörsterei Schiffenberg. 447) Donnerstag den 12. I. M. sollen versteigert werden: In dem Domanialwald-District tioidsorleii- fl. kr. Pr. Friedrdor 9 57—58 Aclien. 5% östr. F. St. E. B. 3411/2 Lombard. Bahn 162 Ludwigsh. Bexbach 183% Maxbahn 119 Bayer. Ostbahn 1147/b Rhein-Nahebahn-Act. 137 Hess. Ludwigsb.-Aot. 1463/< Jagdverpachtunq. 476) Dienstag den 17. Februar 1874, Vormittags 10 Uhr, wird die Jagd der Wald - und Feldgemarkung Hattenrod auf weitere 6 Jahre auf dem Büreau des Unterzeichneten verpachtet. Hattenrod, am 2. Februar 1874. Großherzogliche Bürgermeisterei Hattenrod. Menge!. Versicherungsanträge werden durch unterzeichnete Agenten entgegengenommen und vermittelt. Actieii' l'rankf. Bank 146 Frankf. Vereins-Kans® 85 Darmst. Bankact. 384 Rheinische Hyp.-Bank — Wien Bankactien 1015 Oest. Creditact. 245 ’/z Galizien — 36,4 Prozent, 37 „ Holzverfteigerung in der Fürstlichen Oberförsterei Lich. 452) Im District Hard soll nachverzeichnetes Holz versteigert werden: 1. Montag den 9. Februar: b Hamburger Rauchfleisch empfiehlt Emil Fischbach. Aecht kölnisches Wasser von Jean Maria Farina. Meine Niederlage davon in der Expedition des Gießener Anzeigers empfehle ich ZU 8 fl. per Dutzend, 4 st per halbes Dutzend und 45 kr. per Glas gehorsamst __Johann Maria Farina in Köln. 466) Eine große Auswahl von Perrücken, Bärten, Locken und Zöpfen zum Verleihen und zum Verkauf bei Georg Petri, Friseur. fcbriisurrndjrrungsbank f. D. in Gotha Gegründet 1827. Eröffnet am i. Januar 1829. «Je jVlarf. Ochs, Frankfurt a M. Icilgeöotenes. 416) Eine große Partie leere Kisten 3°/0 3% 30,g 5% 30,0 165 Stämme Fichten - Bau -, Werk - und Nutzbolz von 14 bis 43 Eentmtr. Durch- JPrioe-iiäten. östr. Stsb. Prior. 617/& Östr s. Lombard 497/6 Livorneser 323A Toscaner 513/< Elisabeth.-Prior. 891 4 Geräucherte Lachsforellen (5^90) empfiehlt Emil Fischb ach. „ Eicbenprügelholz „ Eichenstockholz Wellen Eichenreisbolz Rmmtr. Nadelscheitholz „ Nadelprügelholz „ Nadelstockholz. Wellen Nadelreisholz. Eichenstämme von45—62 Centi- met. Durchmesser und 6—7 Met. Länge mit 6.19 Cubikmeter. Amerikanische Glanz-Wascherei von Holl. fl. 10 St. 9 52—54 Ducaten . . 5 30—32 20 Franken«!. 9 21—22 Engi. Sover. 11 47—49 Rusa. Imper. 9 40—42 Dollar in Gold 2 241/2—25^2 Länge, mit 91,30 Cubikmeter, . , Buchcnstämme mit 5,52 Cubikmeter, 'soll in dem Alt - Busecker Gemeindewald, Kiefernstämme mit 24 Cubikmeter, iDillricten Hohenpforte, Dianenheege und Eichenstangen mit 4,10 Cubikmeter Röderwald, nachverzeichnetes Holz öffentlich Inhalt, versteigert werden: 15 Stämme Eichen - Bau - und Nutzholz mit zusammen 6,33 Cubmtr., Die Hundesteuer für das Jahr 1874 kann mit der directen Steuer vom Monat Februar während der Erhebungszeit ohne Kosten bezahlt werden. Wechsel Amsterdam Augsburg Berlin Bremen Brüssel Hamburg Leipzig London Lyon Paris Wien wobei zugegen waren: 1) als Vorsitzender der Großh. Bezicks- ftrafgerichtsbirector Stein, 2) als Richter: der Großh. Stadtgerichts- Assessor Justizrath Dr. von Schmalkalder, der Großh. Landgerichts - Assessor Wiener, 3) der Großh. Ober-Staatsanwalts-Sub- stitut Zimmermann, 4) der Großh. SecretairDr. Eigenb r obt In Untersuchung gegen Heinrich Licher von Garbcnteich, wegen Beleidigung wird auf die am heutigen Tage gesetzlich gepflogene Verhandlung, bei welcher der Angeschuldigte und dessen Vertheidiger Hofg.- Abo. Barth anwesend waren, nach Verlesen des Vergleichsprotocolls der Som- ru c r's Wittwe und des Angeschuldigten auf den vom Großherzoglichen Staatsanwalt gestellten Antrag den rc. rc. nach Anhörung des Beschuldigten und des Ver- theidigers nach stattgehabter Berathung des Großherzoglichen Bezirksstrafgerichts im Berathungszimmer, auf Grund nachfolgender Gesetzesstellen rc.rc. hiermit durch Urtheil zu Recht erkannt: I. daß die Zurücknahme des Strafantrags Seitens der Wittwe Sommer für gesetzlich zulässig zu erklären, II. daß Heinrich Lich er von Garbenteich, Maurer, 45 Jahre alt, verhetrathet, wegen des Vergehens der ver- läumderischen Beleidigung in eine Geldstrafe von sieben Thalern, wegen der einfachen Beleidigung in eine Geldstrafe von drei Thalern, zusammen also in eine Geldstrafe von Zehn Thalern, eventuell fünf Tage Haft, sowie zum Ersätze sämmtlicher Kosten des Verfahrens zu verurtheilen sei. Gleichzeitig wird dem Ankläger Jacob Sommer von Garbenteich die Befugniß zugesprochen, die Verurtheilung des Beschuldigten auf Kosten dieses einmal im Gießener Anzeiger und zwar innerhalb vierzehn Tagen nach Zustellung des Urtheils veröffentlichen zu lassen. V. R. W. So gegeben wie oben und in öffentlicher Sitzung verkündigt. hun«c( lentücn, ocn o. rieoruar io/o. .Buch lÄroßherzogliche Bürgenneisterei Gießen. Eich, ' Vogt. >Nad •W’ 5 °/o> 2 Cattelu, Eisigem. Erbsen i . m, r Bohnen i " Buchsen, Länge mit — 0,67 Festmtr., 4 Nadelholz-Stämme von 21—28 Cent- mtr. Durchmesser, 11—19 Mtr. Länge mit — 3,40 Festmtr. Zusammenkunft Vormittags 9 Uhr auf der Chaussee nach Schiffenberg an dem Watzenborner Weg. In den Districten Gunthers- grab, Wüftekopf und Schindanger wird Mittags gegen 12 Uhr in dem District Tempel versteigert. Steigliebhaber wollen daher dasselbe zuvor einseben; auf die in dem District Wüstekopf, zwischen dem Steinberger Fußpfad und der Eisenbahn, lagernden Fichten und Lärchen - Stämme, sowie auf das daselbst sitzende Eichen-Prügelholz von 3 Meter Länge wird namentlich aufmerksam gemacht. Gießen, den 2. Februar 1874. Großherzogliche Oberförsterei Schiffenberg. Georgi. Preues. 41/2% Oblig. — Erankf. 3V8% Oblig. 91 i/a Nase. 3V2°/o Obi. 92* 2 Kurhess. 4° 0 „ 99 '/s Gr. Hess. 5°,o Obi. — n . M § B z ' CD->T; Q VI M O o o bJ) K Diejenigen Herren oder Damen, welche zu den bevorstehenden Maskenbällen sich einer außergewöhnlichen Fußbekleidung bedienen wollen, bitte höflichst, mir die Aufträge recht frühzeitig zu ertheilen, damit ich in der Lage bin, solche prompt liefern zu können. A. Docter, Schuhgeschäft am Kirchenplatz. Uebungsaufgaben für das schriftliche Rechnen in Volksschulen von einem Vereine von Lehrern in der Wetterau. 3 Hefte Aufgaben ä 7 Kreuzer. 3 „ Auflösungen a 9 Kreuzer. Neue Auflagen. Friedberg (Oberhessen.) Verlag von Carl Bindernagel. 508) Wegen Krankheit meines Bruders und Geschäftsführers bin ich genöthigt, das hier betriebene Geschäft aufzuheben. Ich bitte Zahlungen für mich an Herrn Fr. Bang zu leisten. _ '_____________________JV» f<» JSerf/, Seltersweg 2i. Cafe Leib. Donnerstag den 5. Februar: 2. Abonnement, 4. Concert, ausgeführt vom Musikcorps des II. Großh. Hess. Ins. - stieg. Nr. 116, unter Leitung seines Capelimeisiers Herrn Krausse. Z Anfang V28 Uhr. Entree 18 fr. Zur Aufführung kommen unter Anderen: Ouvertüre z. Oper: Frau Meisterin, von Suppe, die lustigen Weiber von Nicolai, die Königin für einen Tag von Adam, La Recreation du soir, Phantasiestück von Krausse (neu) u. s. w. Frankfurter Hof. Heute Donnerstag, den 3. Februar 1874: UocnL unö Instrumental-Concert gegeben von der Gesellschaft Fries , der Expedition d. Blattes, j T „ ' . ---- ------------------—- '504) Samstag Abend 872 Ubr : 485) Etwaige Ansprüche an d>-! Oicftauration Busch. Fruchtmürkic. Gießen Alsfeld G r ü li b e r g Lauterbach Mainz Ianr. ÄZaizen. Morn, 0) erste. Spelz. Hafer. Erbsen. Linsen. Wicken, j Kartoffeln. Weist' । mehl. 1 c -4> Auf 'dem Markt Mltst preib Auf dem Markr Mil. preis Auf dem Markt Mit-' preis Auf dem Markt Mit- preis Auf dem Markt Mit- preis Auf dem Markt Di it.= preis Auf dem Markt Mit- preis Auf dem llkarkt Mit-- preis Auf dem Markt Mil.- preie og 5 auf-1 gef- uerf. fl. k- \1 fl.jfr. auf- 1 P.ef. •jna 1 fl.jfr. I auf-1 1 lief. ! verk. ft. fr. auf: gcf- 1 auf; gef. । verk. _____________________________________i •pu 1 | -lnv c- fr. am-' gcf. t: - 5 1 auf. gcf- 1 , | verk. ll. - st. fr fl t M- M- M- M- _ _ M. M- M. — M. M- M. M. M. _ _ M- M- _ ... M. M. — M- M- — — 31. 11 11 15 51 20 20 12 30 2 2 M 30 __ — — — 7 7 5^20 ~~ — — — — — — — — — — — — — 31. 137 16 52 14 13 - 60 — — — 27 5(5b 0 12 12 — - — —- — — — — — — — — — 31. _ 11 15 15 _ 4 12:53 — 3 9l 20 — — — 5 5!57 — — — — 1 10 40 — — — — — — —■ -1 — -- 30. — 46 17 14 — 9 14 IV — — । 1 — — — — 2 U|3O — — — — - - — — 3 -I — ■— Normalg^wich^ oer Malter: Waizen 200, ^ora 180. Gerste 160, Sreli und Haier 120, (Erbten, Linsen, Wicken 220, Kartoffeln 2 >0, Meist 140 Pfund. RedaeNon , Druck und Vertag ter Brühl 'säen Univ -Druckerei (Fr. C hr« Piet sc'.) in Gießen. ^4 «trtäji , 5nnznlo 14 W ist- c -je öji einen ',l mib Ti 1 Haben । c.1 ter Flßisik filtern eiiizelii Msi, biß e^ cZ-zche. Es Isd'. Evchiis aedere. in sic trgo Ecclesia« erben, ohne bi c s ungerecht < f itert, ticje - ?'W, die hbtii, lhnn 1 \;L,; üttjlüiiber juit imposante veiat waren. 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