ger e kr ijt'iß?, daß 74. )beiförfitt, bene«. \t«, ifjreo tit -- Sj 9 La2 „9 L59 11 M .19 Sur ins. e'ic feine Biere, tagstisch zu 20 Ition ä la carte wt, ^.'Rezmnüs j n und 8e# jen ftrljP« rfolfltei» r° Kutter li"d )»rS- "77 ; 8mbtr ttlrt '«■ d. Sita ZK?. ÄLH 5O'ö Knoten tau\t »enberger, I 193. i)t tzesckäftigmig !euenweg 182. >e Bracke (Hund) eine Belohnung. I’ter LuUag. IL^otUfr. ueinr& 7 Weg vom UmJBlau, wohl Wellersburg, ft* eine *"» 6aft> Machen. Preis vierteljährig 1 fl. 12 kr. mit Bringerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährig 1 fl. 29 kr. Gitßemr Alyeigtr. Erscheint täglich, mit 9luS* nähme Montags. Expedition: Eanzleiberg, Lrt. B. Nr. 1. Anzeige- und Amtsbtatt für den Kreis Kiessen. 1^*34 Freitag neu Decembcr Frankreich. in die Districtseinnehmerei Bessungen; den Districtseinnehmer ber Districtseinnehmerei Richen, Johann Phiupp Dieter, in die Districtseinnehmerei Groß-Gerau II; 'den Districtseinnehmer der Districtseinnehmerei Pfungstadt, Christian Müller, in die Districtseinnehmerei Michelstadt, und den Districtseinnehmer der Districtseinnehmerei König, Franz Mischler, Stuttgart, 2. December. Unter dem Salut von 101 Kanonenschüssen fand heute an dem Jahrestage des Sieges von Villiers - Champigny die feierliche Einweihung der Fahnen für die acht Füsilier-Bataillone des 13. (königl. württemb.) Armee-Corps und Verleihung des eisernen Kreuzes und anderer Auszeichnungen an die Fahnen der älteren Truppentheile statt. Dem König, welcher mit dem gesummten königlichen Hause dem kirchlichen und militärischen Act beiwohnte, brachte der commandirende General v. Schwarzkoppen mit drei- Paris, 30. November. Die Nationab-Versammlung, welche heute, Montag, wieder zusammentritt, war am 5. August in die Ferien gegangen, weil die Stimmung sehr ungemüthlich geworden war. Jetzt sind die Deputaten nach Versailles zurückgekehrt, ohne daß ihre Gesichter heiterer in die Zukunft sähen. Die ersten Parteiversammlungen, welche Statt hatten, waren nur beachtens- werth durch die heillose Unklarheit und Unschlüssigkeit der Betheiligten; nur die Regierung scheint zu wisien, was sie will, aber dieses Wollen ist auch nur ein Ausweichen und Hinausschieben, bis die Majorität zusammengestoppelt ist, welche die constitutionellen Gesetze genehmigen soll. Daß diese Windstille als Vorbote eines Staatsstreiches betrachtet wird, darf in Frankreich nicht wundern, wo man immer von Revolutionen, Staatsstreichen und dergleichen träumt, wenn man nicht Verstand oder Muth genug besitzt, zu beschließen und auszuführen, was die möglich beste Wendung in einer Übeln Lage erheischt. Paris, 2. December. Die „Agence Havas" stellt alle Gerüchte über Meinungs - Verschiedenheiten innerhalb des Ministeriums bezüglich der Frage der Organisation der Gewalten in Abrede und theilt mit, daß die Botschaft heute früh im Ministerrathe in ihrem Wortlaute festgestellt wurde und daß dieselbe morgen in der National-Versammlung verlesen wird. Berlin, 2. December. Die „Prov.-Corresp.", den dn-RUchs- tags-Session besprechend, meint, es werde gelingen, außer dem Reichsbudget alle unbedingt dringlichen Vorlagen, beispielsweise die auf Elsaß Lothringen bezüglichen und das Landsturm-Gesetz, noch zu vereinbaren. Betreffs der Bank- frage seien die Verhandlungen anscheinend in hoffnungsvollem Gange; bei den dabei auszugleichenden großen sachlichen Schwierigkeiten sei aber nicht abzusehen, wann die Angelegenheit zur weiteren parlamentarischen Verhandlung und vollen Erledigung reif sein könne. Bei solcher Sachlage werde es unvermeidlich sein, die Erwägungen betreffs der Vanksrage, ohne deren unmittelbare Dringlichkeit irgendwie aus den Augen zu verlieren, von den sonstigen Erwägungen der parlamentarischen Oeconomie zu trennen. Demgemäß ist der Schluß der Reichstags-Arbeiten zu Weihnachten im Auge zu behalten, vorbehaltlich besonderer Maßnahmen, zu welchen die weitere Entwickelung der Bankfrage Anlaß geben dürfte. Berlin, 2. December. Die Interpellation des Reichstags-Abgeordneten Frhrn. Nordeck zur Rabenau über die Erhöhung der Personen - Tarife auf der Main-Weser- und der Main-Neckar-Bahn und darüber, ob der Reichskanzler dazu seine Zustimmung ertheilt habe, wird in der morgenden Sitzung des Reichstages zur Verhandlung kommen. ein großer Gewinn! . Berlin, 1. December. Di« Vorbereitungen zu dem Proceffe Arnims haben bereits auch im Aeußern des Sitzungs-Saales am Molkenmarkte ihren Anfang genommen. Für die am 9. December beginnende Verhandlung des Procesjes Arnim werden etwa vierzig Reporterplätze hergerichtet, welche ziemlich die Hälfte des Saales einnehmen, so daß für die angemeldeten distmguir- ten Zuhörer nur ein sehr beschränkter Raum verfügbar bleibt. Daß die Verhandlungen der Hauptsache nach öffentlich sein werden, wird von allen Setten zugegeben. Beide Parteien wünschen die Oeffentlichkeit und müssen sie München. Allgemein wird der Wunsch gehegt, diese leidige Angelegenheit baldmöglichst beendet zu sehen, und am lebhaftesten, sollte mau denken, muß dieser Wunsch von dem Angeklagten getheilt werden. Hoffentlich also wird es Graf Arnim selbst nicht sein, welcher eine fernere Verschleppung deS Procefles veranlaßt. 'und wünscht die Klarstellung der Vertretung des Reichskanzlers durch das Reichskanzler-Amt. Nachdem Delbrück als Hauptaufgabe des ReichS-Justizamtes die Vorbereitung der Gesetzgebung bezeichnet hat, die nur in engster Verbindung mit dem Reichskanzler-Amt gelöst werden könne, erklärt der Reichskanzler Fürst Bismarck: Er sei zwar nicht für alle Einzelheiten, aber dafür verantwortlich, daß an der Spitze der verschiedenen Verwaltungen Personen stehen, die sür die vollständige Ausfüllung des Postens bürgen. Das ihm gegen Maßnahmen oder Personen zustehende'Veto beeinträchtige nicht die Selbstständigkeit der einzelnen Abtheilungen des Reichskanzler-Amtes. Ebenso sei die Selbstständigkeit des Reichs-Justizamtes zweifellos. Freilich werde vielleicht ein Beamter nicht immer allein die Präsidial-Geschäfte deS Reichskanzler-Amtes versehen können, nicht immer eine Persönlichkeit von so eminenter Arbeitskraft wie jetzt gefunden werden können. Es sei möglich, daß später eigene Abtheilungcn des Reichskanzler-AntteS unter Leitung verschiedener Präsidenten entstehen, für die Verhältnisse des Reiches aber werde die Beschaffung von Reichsministerien nicht thunlich sein. Nachdem darauf Windthorst gegen Lasker sür Bewilligung der 1 Etats-Positionen für das Reichs-Justizamt gesprochen, wobei Letzterer seine Be- , sorgnifse vor einer beschränkten Selbstständigkeit des Justizamtes durch die Aus- ■ ührungen des Reichskanzlers für gehoben erklärt, werden die Etats-Positionen - für das Reichs-Justizamt, sowie sämmtliche Positionen des Etats für das > Reichskanzler-Amt bis Titel 15 bewilligt. Nächste Sitzung Donnerstag. Berlin, 1. December. Reichstag. (Fortsetzung.) Es folgt die zweite Deut|u)lllftlk Berathung des Reichshaushalts-Etats und zwar der Marine-Derwaltung, wel- Darnrttadt. 2 December. Se. König!. Hoheit der Großherzog haben cher ebenfalls der Budget-Commission überwiesen wird. Bei der darauf fol- Meranädiitt aerultt: genden Berathung des Etats des Reichskanzler-Amtes fragt Lasker an, in wie Am 25. November den Districtseinnehmer der Districtseinnehmerei Besinn- weit das beabsicktigte Reichs - Justizamt eine selbststän^ige^Behörde sein^werd^ gen, Eberhard Leinberger, in die Districtseinnehmerei Wald-Michelbach; den Districtseinnehmer der Districtseinnehmerei Arheilgen, Moritz Moter, in die Districtseinnehmerei Seligenstadt; jämmtlich mit Wirkung vom 1. Januar 1875 an, zu versetzen und mit Wirkung von dem gleichen Zeitpunkte ab dem Districtseinnehmer der Districts- einnehmerei Wolfskehlen, Gottlieb Christian Friedrich Fritsch, die Districtseinnehmerei Mainz I, und dem Districtseinnehmer der Districtseinnehmerei Bad- Nauheim. Heinrich Wenzel, die Districtseinnehmerei Mainz II zu übertragen.. Offenbach, 1. December. In der Aula des neuen Realschul-Gebäudes versammelten sich heute Abend unter dem Vorsitze des früheren Beigeordneten, .fierni Riesbeck, unsere Stadtverordneten, um in öffentlicher Sitzung zur Bürgermeister-Wahl zu schreiten; bis aus den hierbei mitconcurrirenden Hofgerich'ts-Advocaten Strecker war das Collegium vollständig erschienen, ihrer 29 Mitglieder. Eine zahlreiche Zuhörerschaft sah dem Ausgang deS für unsere Stadt so bedeutungsvollen Wahlactes mit begreiflicher Spannung entgegen. Es wurden jedem Stadtverordneten vier gedruckte Stimmzettel mit je einem Namen der vier in die engere Wahl gebrachten Candidaten (ein hiesiger, drei auswärtige) übergeben, und gleich im ersten Wahlgange Dr. Stölting, Bürgermeister von Haunöverisch-Münden und Mitglied des hannöverlchen Provinzial-Land- taaS nut 15 Stimmen gegen 14, die eben auf Hofgerichts - Advocat Strecker fielen, zum Bürgermeister von Offenbach erwählt. Unsere neuliche Voraussage, daß die Wahl jedenfalls mit knapper Majorität erfolgen werde, hat sich sonach als durchaus richtig erwiesen. Das Ergebniß wurde vom Publikum, in welchem Strecker sehr viele Anhänger zählt, mit offenbar sehr geteilten Gefühlen aufgenommen. Uebrigens muß hier um der Gerechtigkeit willen doch auch noch gesagt werden, daß Herrn Stölting von competenter Seite das Zeugiiiß eines äußerst tüchtigen Verwaltnngs - Beamten und unabhängigen Charakters ertheilt wurde, wodurch allein ja auch sein Sieg Über eine ungemein populäre Persönlichkeit unserer Stadt möglich würde. (Fr- Journ.) Berlin, 30. November. Im Bundesrathe wird vorläufig eine kurze Pause für die größeren Arbeiten eintreten ; demnächst werden die Berathuiigen des Justizausschnffes über den Entwurf eines Civilehe-Gesetzes beginnen, den man im Bundesrath in etwa 14 Tagen erwartet. Der königl. württembergische Justizminister v. Mittnacht ist nach Stuttgart zurückgereist, der bayerische Justizminister gedenkt am Donnerstag die Heimreise anzutreten. Berlin, 1. December. Die Frage des Reichsgesetzes über die Civilehe beschäftigt die Abgeordneten des Reichstags lebhaft. Das Gefühl, es muffe der jetzige unhaltbare Zustand fallen, ist allgemein. Um so mehr bedauert man, daß, wie man hört, von einzelnen Regierungen so vielfache Wünsche hinsichtlich der gleichzeitigen Regelung des materiellen Eherechts eingegangen sind, daß daran leicht die Vorlage für die jetzige Zession scheitern kann. Man müßte das um so mehr bedauern, als die Regierung von Bayern namentlich _____ .... in ihrem Interesse finden sollte, aus diesem Gebiete sich von den Ultramontanen maligem Hurrah den Dank der Truppen für die verliehenen Feldzeichen und in emancipiren. Ist die Civilehe eingesührt und wird der Regierung das Recht i Auszeichnungen, gegeben, für das civile Gebiet, falls die Bischöfe die Dispens verweigern, die-1 selbe zu ertheilen, so sind die Hauptschwierigkeiten gehoben. Es ist ein politisch? falscher Grundsatz, auf einmal Alles haben zu wollen. Je eher man sich ucm( Ultramontamsmus emancipirt, desto schneller wird man seiner Herr. So lange das Individuum für seine ganze Stellung von dem Clerus abhängt, ist an eine politische Mündigkeit nicht zu denken. Möchten das die Regierungen bedenken! Ein Jahr ist eine lange Zeit im politischen Leben; ein gewonnenes Jahr ist Aecht> Rumänien. mißt wird. flffflemeiner Snzeister •■>6721 9. Baratt forbert, die Zahlung an diesen Tagen m Interessenten der Stadt ließen, dagegen Kroß-Bufeck, am 2. December 1874. Der Rechner der Spar < und Leihkasse: Großherzogliches Ortsgericht Groh-Buseck. Sehr. Wagner. Stephan. Weise bekannt matten za lassen. Gießen, den 2x November 1874 angelegten Kapitalien Iadres fQQifl werden, find nachfolgende -war: December 1874, (5ntx 2lii0i (fitri ifrinl Pott unb alle foi Termine festgesetzt, Samstag „ Dienstag , Mittwoch „ Donnerstag „ Samstag . Dienstag „ Mittwoch * Donnerstag * Samstag „ Dienstag , Mittwoch „ Donnerstag w Dierrstag , Mittwoch „ Donnerstag „ sowie Samstag den Dienstag „ Mittwoch „ Donnerstag, 2. Januar 1875, 6. „ 6 7. Empfang zu nehmen und hierzu durch Vorzeigung der Schuldscheine sich zu legitimiren Zugleich wird bemerkt, daß die auf den bewiesene Tapferkeit juerfemittn Medaillen überreichen, und diese Ceremonie soll am nächsten Donnerstag um 1 Uhr in Windjor stattfinden. — Gin heftiger Sturm tobte den ganzen Sonntag über die britischen Inseln und richtete namentlich an der schottischen Küste viel Schaden an. Aus führltch« Berichte liegen noch nicht vor, doch weiß man, daß cS leider uicht ohne Verlust an Menschenleben abgelaufen ist. Viele Schiffe, die in London erwartet wurden, find nicht angekommen, und die Posten vom (Kontinente Versteigerungen. S Donnerstag den 10 December d. I., *5 Nachmittaas 2 Uhr, sollen in dem Hause der Glockengieher Otto Wittwe in der Wallthorstrahe die zu deren Nachlaß gchsri-.cn Mobilien, als: Möbel, Bett- und Weihzeug. Haus - und Küchengerätbe. meistbietend gegen Baar» Zahlung versteigen werden. Giehen, den 2- December 1874. Grohherzogliches Orttzgericht Giehen. L ü d e k i n g. 4 tinfa Sinne« zog der Jäger Die Jagdbeute auS der Tasche und hielt sie der Üiattin hm. Ader des GcsckickiS Mächte hatten einen Schalkestreich gejpielt, denn während der Jäger bei dem Schoppen laß, hatte sich der Haie in ein „Kätzlein" verwandelt, welche- kurz vor dem Erscheinen des Nimrod in der Kneipe mit Tod abging. Und da saß so ein Mephisto en dem Tisch, welcher Die Metamorphose mit dem Inhalte der Jagdtasche vornahm. War nun die Verlegenheit des jagtb flissenen Gatten gegenüber Da getau chten, ärgerlichen Gattin, oder der Zorn des so schnöde heimgesuchten Jäger- größer? Wir wißen es nicht — aber zurück m die Kneipe rannte er, woselbst er tndesien von den Schalkenarren keinen mehr vorfand, sie waren wohlweislich verduftet. Der getäuschte Jäger ist übrigens auf heute Abenb zu dem gebratenen HäSlein in Die Kneipe eingclaten und soll als Zugabe für vorzüglichen „Iteuen" gesorgt sein, um daS erzürnte Gcmüth des Jägers zu beruhigen. z,M. Tgbl) — In Pariv bewegte sich dieser Tag« ein „sonderbarer Leicheneonduet" zum Kirchhofe. Dav Trauergeleite galt keinem andern, al6 dem „berühmten General Dok", einem Amerikanischem Zwerg, der kurz zuvor in Pari- angekommen und nach wenigen Tagen gestorben war In einem Kindersarg wurde der kleine „General" beerdigt, begleitet von einem Dutzend anderer erstaunlicher Raturmerkwürdigkeiten. Da war zunächst sein intimer Freund, der seinem Sarge folgte, ein Riese von 7 Fuß, dann folgte der „Entrepreneur" deS General Dot, ein Amerikaner Namens Gibbs, dann kam der „Skelettmensch", dann eine Frau mit drei ahnen , bann vier dressirte Hunde, die intimen Freunde deS armen kleinen General und seine L o liegen, denn sie wurden m»t dem kleinen General zugleich dem „verehrlichen Publikum" vorgeführt. Die ganze Gesellschaft war sehr traurig und das Schicksal des kleinen ZwergS, Der so gute Einnahmen zu erzielen hoffte und der nun in der Blüthe seiner Jahre dahingerafft ist, ging ihr augenscheinlich sehr zu Herzen. Besonders der Riese und der Skelettmensch waren ganz untröstlich, während die Paffanten, die den schnurrigen Letckenzug sahen, ihm erstaunt nachblickten Auf dem Rückwege ersuchte sie ein am Kirchhofe postirter Gardian, doch lieber einzeln nach Hause zu gehen, da sie zusammen zuviel Aufsehen erregten Nur der Riese bat die Frau mit den drei Armen, für die er eine geheime Neigung haben soll, sie an einem derselben nach Hause führen zu dürfen, was der weichherzige Garnen bereitwillig gestattete. — Eine höchst aufregende Scene ereignete sich vor einigen Tagen in Paris. Ein junger Mann, Namens Philipp Goin, ritt arglos durch b*e Rue Blanche und bog auf den Platz gleichen Namens cm, als plötzlich, mit allen Zeichen der Wuth und von einigen Menschen verfolgt, eine Bulldogge sich auf jein Pferd warf. In die Kniekehle gebiffen, that das Pferd einen gewaltigen Sprung nach vorwärts und flog In rasendem Galopp davon Der Hund setzte demselben nach und so erreichten beide, Pferd und Bulldogge, den äußeren Boulevard. Alle Welt suchte sich eilends zu retten. Der Reiter, welcher Anfangs daran gedacht hatte, sein - 3t"1 fOipfltWt “TW . tzorlln ba ii3 r» dm,[ Zur Bezahlung der Zinsen, welche von den bei der hiesigen Spar - und Leihkasse am Ende dieses haben sich verspätet London, 1. December. Das Befinden DiSraeli's ist erheblich bester. — Der seitherige türkische Admiral Hobart-Pascha ist mit dem Range etnes Capltäns in die englische Marine zurückgetreten. — Die Berg- und Hüttenarbeiter von Digam haben aus's Neue die früheren Lohnsätze gefordert. — Die Besitzer von Manufactur-Fabrikcn in Chesficld haben den Handarbeitslohn herabgesetzt, um der auswärtigen Concurrcnz entgegenzutreten. — Tie „Daily News" melden aus Wien vom 3u. Novbr., der englische Botschafter in Konstantinopel habe sich bei der Pforte über die Zunahme des Sklavenhandels in den türkischen Besitzungen in Afrika beklagt, worauf der Großvezier wirksame Maßregeln zur UuterdrückungHdesselben zusagte. Stulien. 9iom, 28. November. Am 8. December werden eS 20 Jahre, seit die Lehre von der unbefleckten Lmpfängniß der Maria zum verbindlichen Glaubenssatze erhoben worden ist. Zwischen damals und jetzt liegt eine bedeutungsvolle Gntw'ckelungsphase deS KatholicismuS. Zur Erinnerung an den Tag kündigt der Gcneralvicar für Rom, Cardinal Patrtzi, eine Novene, ein neuntägizeS kirchliches Fest, an und fordert die Gläubigen aus, eifrig an demselben Theil zu nehmen. Ganz wie in der alten Zett, alS die Kirche in Rom noch „frei" war. und 3. 9. 10. 12. 15. 16. 17. 19 23. 24. 30. 31. Samstag . 9. , „ Die Interessentin werden daher aufge- 5857) 3" tritt« ej*1 i.ldlMdts«« Gin flrdl seh- bildet dt ur Ktstellunsni 5870) D»e Firma .Theodor Loh Wittwe" zu G!eßen ist heute im Firmen- Negister gelöscht worden. ließen, den 2 December 1874. Grohherzogliches Stadtgericht Giehen. Bötticher. tzK in fertig Herren-1 j» bebtntm Ptfoni Ufbrtjiel « 5303) aul b«r IW in »nb-rg ft in gabrikrnlt G< Wäriito Ai empfiehlt in 5 'S« M ben neue iUIl9fn Preis, ^^'rde • V • I - I - u « • fl O f ( '»VIU1UIC luytn, v< I 11 jtiu muivi, vuii vu 1 v i^ 11 u uq viv ■ v i ? livu# Berathung über das Armee - Cadresgesetz, welches in erster Lesung geneh- eebieiten Dorrheil zu ziehen. Erst nachdem der Agent feint Rede beendet hatte, begann der Sheriff sein Amt und erlaubte seinem Schutzbefohlenen zu baumeln." Beklinntmachung. V Dienstag den 8. d Mts., Z Nachmittags 2 Uhr, lassen die Erden deS Friedrich Sckwaab ,u Giehen und H. Ä b a m i von da den sog KernberoSwald, Flur XVIII Nr 7 = 99 »88 DD?et er, in der Gemarkung Groß- Bvfeck, an der Staatsstraße, in der Nübe der Ganseburg gelegen, out dem Bureau drS Unterzeichneten freiwillig erbverthei- lungtzhalber versteigern. Bemerkt wird | Bekanntmachung Berlin W, den 20. November 1874 Bekanntmachung. Adressirung der Postsendungen. Zur Sicherung schneller Beförderung und Bestellung der Postsendungen müssen auf denselben Adressat und Bestimmungsort so genau bezeichnet sein, daß jeder Ungewißheit vorgebeugt wird. Dabei sind namentlich folgende Punkte zu beachten: tm , 1. Bei Postsendungen nach größeren Orten ist auf der Adreste die Wohnung deS Sldrestaten möglichst genau anzugeben. Auch ist es von Wichtigkeit, dah die Wobnungsangabe stets an derselben Stelle der Adresse, nämlich unten rechts, unmittelbar unter der Angabe des Bestimmungsortes, erfolge. 2. Bei der nach Berlin bestimmten Correspondenz ist, auher der Wohnung deS Adressaten, der Post bezirk (0., N., NO. rc), in welchem die Wohnung sich be • findet, auf der Adresse hinter der Orttzbezeichnung „Berlin" zu vermerken. 3. (Siebt es mit dem Bestimmungsorte gleich ober ähnlich lautende Postorte, so ist dem Ortsnamen eine zusätzliche Bezeichnung beüufügen. Welche Zusätze für die Ortsnamen im Dostverkehr als mahgedend anzuieben sind, ergiedt sich aus dem „Verzeichniß gleichnamiger ober ähnlich lautender Postorte", das nim Preise von einem Silbergroschen pro Exemplar durch Vermittelung jeder Akeichs-Postanstalt (Fnnfnnh I Vermischtes. lliliu. . . , I Mainz, 29. Nov. öm Jäger kehrte gestern von der Jagd zurück, wollte aber vor London, 30. November. Die Königin will persönlich einigen Matrosen dem Familien Souper noch mit einem Schoppen Die durstige Iägerkehle erquicken. Er hing die unb Wjrinefolbattn die ihnen für außerordentliche während des Aschanlikriegee m>‘ ttT >s">-uic - "n,m ftdek Agenten, in welchen er sein Bedauern ausdrückte, baß ihr in wenigen Minuten per Strick dtcrten^lce 4. *1 , t.{prA11c in das bessere Jenseits zu expeditender Mitbürger durch Aerhältniste, die außerhalb feiner men. Ersterer ist somit gewählt. Die Versammlung hierauf zur (SontTok lägfn verhindert sein würde, von der rapiden Steigerung des Grundeigentbums noch bezogen werden kann. 4. Wenn der im Reichs - Posigebiet belegene Bestimmungsort zwar mit einer Postanstalt versehen, desienungenchtet aber nicht als allgemein bekannt anzunehmen ist, fo empfiehlt e« sich, die Vage deS OttS auf der Adreste noch deS Näheren zu bezeichnen. Zu derartigen Bezeichnungen eignet sich die Angabe deS Staates und bei größeren Staaten des politischen Bezirks (Provinz, Regierungsbezirk u f w ), in welchrm der Beftimmung»ort belegen ist, oder auch bte Angabe von giößeren Flüssen („an der Ober", „an der (ylbee, nam Rhein", ,am Main" :c), ober von (Aebtrgen (.am Harz",' am Rieiengcbirge" ic.). Nickt minder sind zusätzliche Bezeichnungen, wie „in Thüringen", Zn der Wltmarf', .in der d'ausitz" ic. für den Zweck geeignet. bemertt b.6 bie auf d.n t.an meld)er «u« btr ®mbunß an »en Sfbr.ffatcn >pu eil, b(° “y® ftlmmung80Tt ttner Sendung in einem fremden Post - d". igen Zahltage für die «uSwärttgen gebiete belegen und zu den mentger bekannten Orten ,u rechnen ist. fo ist außer dem dentmmt sind Ortsnamen noch das betreffende Vanb bz. ber Landetztbeil aut ber Adreste an,ugebcn Die Beachtung dieser Punkte wird zur t>erbei!Übrung einer schleunigen lieber: funft ber Sendungen an die ilbreffaten wesentlich beitragen , und es liegt daher nn Interesse der Korrespondenten, die Adresten hiernach genau an,ufemgen. Kaiserliches General-Postamt- J tooIltt aber h i?n. fcTj*« itq »um u 3 jum hau-ltch Än;Ä« ‘Ä6^ -Srr ?"Z°" M|( ' K"ip- ,4° 7n ^vhlweislich *,n toi,l„ J ’ttnf um das tn E Lm Kirchhof, ne^ ^u’-hltantichem Horben njtl a Nenb antntt t» Jtt hinein 6n« D5ein Amerikaner ™", bann vier fliegen, denn fit i'M't Di, Rl ßutc Einnahmen zu augenscheinlich lntröstiich, während i Sus dem Nüch $ Haust zu gehen, M brn bitt Hirnen, l( Win lutitfa, n in Paris. Ei» e unb bog auf ben on einigen Menschen sen, that baS Pferd n. Der Hunb setzte rn Boulevard. Wh gedacht hatte, sein m Schlüsse, baß e! die Sporen in bii Kaule, mit glü- or dem Theatre bi uz bes PferdeS und e für einen Moment des PferdeS. ©ein achthundert Schritte )eibe Thiere wurden ese entsetzliche Jagd, jedoch mit gebreche- ür amerikanische 6r- t einer Hinrichtung Den, hatte der arm ihn ben verhäng# ch bie bas Sibaffol Sheriff tttbeu^nb, rfeu, weil et emge |Qbt, x* möchte tie Aavbch zu er- u verkaufenden Dau- b einige Bemerkung i Minuten per W bie außerhalb w irundeigeBumS no- bet hatte, begann du Builg. rfieobor Lo? ituteim »«» uchttllch b. tbri*?abtn W V. fiöliuy n £ XVH1 ^r’ Gemärter M btut‘"iet. , wdliM «tr' ^gS®*' cher. ____ ililgen. December d- 3-' fffi $* £jf*r f i n 0 Liebig’: Re 1 36 empfiehlt Emi l Fischbach. hn R'tter. 5816) Aechte Neapolitaner Eier - Blockchocolade Panirmehl. und cc Markt- und Sckulfiraßi'N.Ecke. 5303) 20, 22, 24 und 26 fr. 5672) esse am Marktplatz. n V Ift5 Vetref Wir unb Nachachlu^ Zu Nr. 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