Gichcmr Aiycigcr Mnzeige- und Amtsblatt für den Kreis Kressen Atcitflfl Den 4. September Wo. 9'»»> >n°chPkäinic« Weis aus Hirschhorn, vernahm das Geschrei des Kindes, eilte sofort auf deu segnete mit Ertanbniß der Eltern die Leiche eines Kindes ein. Lauer und sah das Kind bereits bewußtlos, mehrere Schritte fortgerissen, dicht München, 2. September. Die Sedan-Feier wurde hier mit der Ein- an der Ufermauer ein Aermchen aus dem Wasser strecken- Mit rühmlicher weihung des Krieger-Denkmals unter großer Tbeilnahme der Bevölkerung er- Gelstesgegenwart legte sich Joseph Weis auegestreckr auf den Lauer, erfaßte öffnet. Die Weide-Rebe machte einen tiefen Eindruck; ebenso die Vorträge das am Ufer hintreibende Kind und entriß es dem Flusse Nur wenige Schritte sammtlicher Gesang-Vereine. Die Stadt ist vielfach beflaggt. Abends ist weiter wäre das Kind unter ein dort vor Anker liegendes Schiff gerathen und große Fest-Versammlung. Darmstadt, L September. Kurz nach Eröffnuiig des Laiidtagö war ständischer Seitö in einzelnen Punkten eine Aenderiing der das Aichiveseil betr. Bestimmungen in Anregung gebracht worden. Namentlich waren die dermal! gen Aichgebnhren als zu hoch und die Bestimnluug der hessischen Verordnung, wonach die Gemeinden, in welchen ein Aichungsamt errichtet wird, die für dasselbe erforderlichen Locale zn stellen haben, als eine unbillige Belastnng bezeichnet. Wie wir auö dem von dem Finanzausschuß der zweite» Kammer erstatteten, jetzt im Druck vorliegenden Berichte entnehmen, Hal sich die Negierung in der von ihr abgegebenen Erklärung in beiden Richtungen gegen die bemerkten Anträge ausgesprochen, indem sie davvii ausgeht, daß die von der Normal-AichuligS - Commission fixirte Aichgebühren keineswegs zn hoch seien, weshalb sie sich von einem Antrag bei dieser Commission keinerlei Erfolg verspreche, daß anderiitheils die Bewohner der Orte, in welchen ein Aichamt sich befinde, unverkennbar einen großen Vortheil bor denjenigen anderer Orte vor aus hätten, welcher diirch die angefochtene Bestimmung einigermaßen ansgc- glichen werden solle. Der Finanzausschuß tritt in der ersteren Richtung den Anschauungen der Negierung bei, in der letzteren halt er eö dagegen für sachgemäß, die Negierung zu ersuchen, den Gemeinden, in welchen Aichungsämter als Staatsanstalten errichtet seien oder errichtet wurden, für die Stellung der, Locale eine angemessene Vergütung zu Theil werdeu zu lasse»,. Er glaubt nicht, daß man als Princip den Satz gelten lassen dürfe, daß die Gemeu»de»», in denen sich gerade Staatsanstalten befanden, zu deu Koste»» dieser Austalte»» um deswillen besondere Beiträge leisten sollten, weil ihren Angehörige»» die Benutzung der Aiistalteu vor den Bewohnern anderer und entfernterer Orte erleichtert sei, und daß eine ähnliche Vorschrift schon seit 1619 zu Recht be stehe, führe nicht dazu, die fragliche Norm für alle Zeiten fortbestehen zu lasten. (N. Frkstr. Pr.) Darmstadt, 1- Sept. Das Großherzogliche Regierungsblatt Nr. 42 enthält: 1. Allerhöchste Verordnung, die Organisation der obersten Staatsbehör- Srschetnt tunlich, mit nähme Montags. ExptdNton: ttatulcibtra, *t. B. Rr. 1. Weis in Hirschhorn, »»eben der ai» denselben erfolgte»» Bewilligung einer Geldprämie, hiermit zur öffentlichen Kenntniß gebracht. 4 Bekanntmachung, betreffend die Preisverthcilung des philologischen Seminars der Landes Universität Gießen. Wegen ihres Fleißes und ihrer Lci- stungei» in dem Winter Semester 1873/74 und dem Sommer-Semester 1874 erhielten folgende ordentliche Mitglieder des philologische»» Seminars Preise: den ersten Preis erhielt Stud. phil. H. Geist aus Gießen, bcu zweite»» Preis erhielt Stud. phil. L. Schaum auö Gieße»», deu dritten Preis erhielt Sluck, phil. I. Keller aus Groß Gerau, fei» vierten Preis erhielt Sluck, phil. K. Hoffmann aus Gieße». , ■ (Schluß folgt) Mainz, 31. August. Gesteru wurde im Don» durch deu Dom-Caplau verkündet: „Den Mittwoch (Sedan-Tag) nm 7 Uhr des Morgens wird ein Birtamt nebst Predigt zur Herstellung des Friedens gehalten." — Gegei» den Social-Demakratei» Zirsaö ist in Folge seines Berichtes über die Zustände des hiesige»» Gesängnisses bereits gerichtliche Untersuchiing eingeleitet worden (Mainzer Bl.) Mainz, 2. September. Die hiesige Sedan-Feier ist eine glänzende. Dieselbe wurde mit 101 Kanonenschüssen und Choralmusik von» Dalkoi» des Gouvernenieuts-Gebäudes eröffnet. Bei dem Fest-Gottesdienst in der evangelische»» Kirche war diese überfüllt. Besonders erhebend war die Schul-Feierlichkeit im Akademie-Saale, die mit einem begeisterten Hoch auf de»» Kaiser schloß. D»e Stadt prangt im Flaggenschmnck, die Stimmung ist eine festtägliche. Berlin, 1. September. Es werden gegenwärtig von hier aus lebhafte Anstrengnngen gemacht, »in» bei» 1. Januar 1875 zum Termin ber Ei»»führn»»g der Maikrechnung für ga»»z Deutschland erheben z»» lassen. Die Verhanblun- gen mir den noch wiberstrebenbei» süddentscheu Staaten werden mit großem Eifer geführt. Die letzteren betonen in ihren Nückänßerungen bauernd die Befürchtung, durch de»» Mangel a»» einem gei»ügende»» Qiiautum neuer Scheide- inünzcn, uamentlich im Kleinverkehr, zu großen Verlegei»heiten zu gelange»», u»»d besorgen überdies, mit Master» deS entwertheter» bisherigen Geldes überschwemmt z»» werden. Es wird nun Alles davo»» abhängen, wie weit das Quant»»»» der vorhandelle»» Reichsmüuzei» ausreicht, um Verlegeuheiter» vorzubeugen. Berlin, 2. September, Nachm. 2 Uhr. Der Kaiser empfing so eben den spa»»ischen Gesandten, Grase»» Rascon, ii» feierlicher Audienz und nahm dessei» Creditive entgegen. Berlin, 2. September. Die Sedan-Feier begann hier mit einer Parade des Gardccorps auf dem Tempelhofer Felde. Priuz August von Württemberg commairdirte. Der Kaiser, der Kronprinz und der Prinz voi» Wales wäre»» anwesend. Die Straßen sind überall festlich decorirt. Ter Kaiser wurde, wo er sich zeigte, enthusiastisch begrüßt. Potsdam, 1. September. Heute Vormittag 11 Uhr fa»»d die feierliche Einsegnung des älteste»» Sohnes des Kronprinzei» ii» der Friedeuskirche statt. Zu der Feierlichkeit wäre»» die Minister Campha»»seu, Falk, Achenbach, '. Kamecke und Delbrück anwese»»d; ferner der Botschafter Fürst Hohenlohe, der Feldmarschall v. Manteuffel, die Ritter des schwarze»» AdlerordeuS, die Generalität, die obersten Hoschargei» und Negier»»ngsbeantten, die Berlruer nnb Potsbamer Hofgeistlichkeit nnb bie Vertreter ber Stabt. Der Hof saß im Halbrunb vor bei» Altar, wohin Der Kaiser bie Kronprinzessin, ber Kronprinz nnb ber Prinz von Wales bie Kaiserin führten. Von fremben Fürstlichkeiten nahmen an ber Feier ber Großherzog und der Prinz Eduard voi» Sachsen- Wein»ar Theil. Der Kronprinz holte feinen Sohn, ber bie Uniform bes ersten Garde-Regiments mit der Kette und dem Bande des schwarzen Adlerorde»»s trug, aus ber Sacristei ab und stellte ihn bem Kaiser unb der Versammlung vor, woraus ber Prinz an ber Stufe bes Altars Platz nahm. Die Prüfling unb Elnsegnnng, wobei ber Prinz das voi» ihm selbst verfaßte Glaubensbe- kenntniß vorlas unb ein evangelisch-christliches Leben gelobte, vollzog ber Hof- ohlkn ,aW» 9f ÜciitTjn b's »8 er'idcArbtt 'sabrik tion 1 & Conip ter Hof. takel.) K Rkftauratisn Deutschland. Derrmstndt, 1. September. Nachdem das Neichskanzleramt sich bereit erklärt hat, der Großherzoglichen Negierung vorschußweise einen Betrag an Neichsmünzen, bezw. an Münzen der Thalerwäh- ruiig, zur Verfügung zu stellen, welcher genügend erscheint, um den größten Theil der im Umlauf befindlichen Münze»» süddeutscher Währung noch vor de»n 1. Januar 1875 in Münzen der Reichs- bezw. Thalerwährung umzuwechjeln, so haben Seine Königliche Hoheit der Großherzog zu genehmigen geruht, daß die Reichsmarkrechuung mit dem 1. Januar 1875 in» Großherzogthun» eingeführt werde. Eine hierauf bezügliche Verordnung wird nächstens in» Regierutigsblatt er- 001t tüchtig" Logis, W't n gmihrl mitt. wohl rettungslos verloren gewesen. Hofforrofrfi Zufolge Allerhöchster Entschließung Seiner Königlichen Hoheit des Groß- .ULJILllUiy. Herzogs wird diese mcnschensrenudiiche, mit Mnth ausgeführte That des Joseph Wie», L September. Justizmimster Glaser befahl auf tclegraphischcin Mfr, lUb 36 t e und 8fpfeltrrir Export-Bier. lt-Ktgelbain. legend macht id 'n $ Gilbe. en, und dieselher fang zu nehmcir her das Acchmc zu beschäftigen, gsnoll de»» betreffend. 2. Oeffeiltliche änerfeniiuug einer edle»» Thal. Am 6. Juni b. I. fuhren mehrere Kinder z»» Ger»»sheiu» Die 6jährige Tochter des Sebastian Nagel von . da mit einen» zweirädrigen Drückkarren von den» alte»» Hafe»»dam»i» auf bie * Hasenberne hinunter. Der Karre»» geriert) in's Laufe»», tonnte von bei» intern nicht mehr eingehalten werbe»» nnb stürzte mit dem barauf sitzende»» Ki»»b I in bas an biefer Stelle ungefähr 15 Fuß tiefe Wasser des Hafens. Das ! Kinb kämpfte bereits mit bem Ertrinken, als ber in der Nähe arbeitende Tag- ' löhller Carl Adler durch bas Geschrei ber Kinder auf den Vorfall aufmerksam gemacht wurde und rasch entschlossen mit feinen Kleiden» in das Wasser sprang unb bas Kind mit eigener Lebensgefahr rettete. Seine Königliche Hoheit ber Großherzog haben bem Carl Adler zu Gernö- hcii» für diese menschenfreundliche, mit Muth unb eigener Lebensgefahr auöge- sühne That das allgemeine Ehrenzeichen mit ber Inschrift: „Für Rettung^rebiger Hemi. Die Gesänge bes Berliner Domchors wechselten mit be» von Menschenleben" allergnädigst zu verleihe» geruht. Choralgesängen ber Versammlung ab. Am Schlüsse ber erhebenben Feier um- In Gemäßheit Allerhöchster Entschließung wirb bieses hiermit zur öffent- armte unb küßte ber Kaiser tief ergriffen wieberholt ben Prinzen unb bie fron* lichen Kenntniß gebracht. ^prinzliche»» Eltern, bie bann mit ihrem Sohne bas heilige Abendmahl 3. Oeffentliche Anerkennung einer edlen That. Am 19. Mai l. I. Nach-genossen. mittags 5 Uhr fiel bas etwa 3jährige Töchterchen des Johannes Abelshauser Posen, 2. September. Die „Pos. Ztg." melbet: Sämmtliche acht von Hirschhorn an bem sog. Lauer in den bamals burch Regengüsse angeschwell- inhastirte Einwohner von .lionö wurden nach Cchrimm abgeführt. Probst ten Neckar. Der etwa 14 Jahre alte Sohn bes Friedrich Weis, Joseph Knbeczak nahm heute ohne Störung bie erste geistliche Function vor, derselbe Mittelmeeres. Schweiz. - 'Krbei deutschen Nation Amerika. New-Kork angdommcn. Hauer-1 arbeiten i Holz * in der Cbt Frei Do in bmi j^nzenwald laLverzeichneli 12 Mir. 6 5 , I . - 7150 Tellen 30 . ! 43" LtückEi Turckm 3,14 F ’?oum^ aeeianet Mammenfi pcljidiloiv Sik^n den Smhrrzogl. Ordernd, Den. Z'eßen wrvßl,, Weif XDVIUI vuv iinv »I» i l ,r . ' luiiiviuu^mvv ---- r, , selber, die entschlossen ist bis aus den letzten Blutstropfen zu vcrtbe,Ligen, wab Mil io — Ein in der vergangenen Nacht versuchter neuer unv, . Opfer errungen. Jahrhunderte lang hat Deutschland den Spott des Auslandes er- ' ' 'tragen, daß cs diesem Volk von Dichtern und Träumern nie gelungen war, zur Nation zu 'werden, den nationalen Staat zu gründen. Jetzt sind wir eine Nation, jetzt haben wir den deutschen Staat, vie Schande soll nicht über unö kommen, daß wir durch eigne Schuld wieder verlieren, wieder verwirken, was einmal unser war I Besinnen wir uns zum Schluß auf das, was unS Alle einigt, waS unS ewig gemein,am bleiben muß und erhaben ist über den Streit der Parteien. In den Stunden des Kampfes mag uns der Schlachtruf theilen: Hie Welf, Hie Weidling' Heute am Sonntag unsrer nationalen Grinncrungsfeste, heute ziemt uns ein anderer '.Huf. Ten Genius unseres Vaterlandes, der uns so oft durch Raärt zum Licht geführt, ihn rufen wir an, indem wir rufen . äapuän kjiuhU , von der Lime tc ntncn.wc.iuiuiujl, welches am 12. August von Hambvq schnellen glücklichen Reise von 10 Tagen wohlbehalten t- Mor Ml i2tn auf bei Irbmbt Jauc ^rignung in 1 1- Dkihbinb 3 handarl 4 Sitinfal m 19? 5. Äie.bed ließen, bi Tamst« b", V° lpftbcn j kkiArbci nach, mit: L w n Marburg, 27. August. „($ro. Wohlgeboren erwidere ich Namen« des lutherischen Ministeriums auf da« grfiflig! Ersuchen vom 20. August ergebenst, daß dem gewünschten Festgeläute In der lutherischen Pfan und St. Eusabethkircke am 2 September d. I. von 6—7 Uhr morgen- auf Kosten der ^tac kasse diesseits n.chts entgegensteht, baß aber die Anordnung emes Gottesdienste- nicht in »r Kompetenz des lutherischen Ministeriums l'egt . Wir können ater unser Befremden darüber nicht zurückhalten, daß man der xirch- b.zw. der Geistlichkeit die Abhaltung emes Gottesdienste- -umuthet, der erfabrungflmäMg ect ten Gliedern der Gemeinde fast gar nicht, vielmehr nur von den wenigen eiaentllcken • tbeiinebmern be uckt zu werden pflegt. Auffallend ist e- bade, , daß ein großer Tbetl der , ipi-l-n, in dem hmm «gekommenen Schlachtenbummler, tun «in SDiat<*aU Mm antnn juf*leub.tt, und dkl Ichli.stlich m Sedan bangen bleibt, weil jenfeitS die Welt mit Brettern zugenagelt ist! Von dem Zusammenbruch deS Kaiserreich« hinweg wenden wir unS zu dem Bilde von der Auferstehung unsere« Volkes. New-Bork, 1 September. In Louisiana hat ein Zusammenstoß zwischen Negern und Weißen stattgesunden. 6 Neger^ wurden ste^mh^ - Marsches' und des eingenommenen Staubes. der Savannah sind Nachrichten über mehrere unentschiedene Gefechte rm Znner mcl)Terc Chorlieder, während die Pausen von , v X pinJaanaeil Zualeich wird gemeldet, dap die In nrgenten sehr ^öhlichem Zusammensein und großer Heiterkeit wurde der Nachmittag vollbracht bis um 7 Uhl der Insel eingegangen. Hcimarjch angetnten wurde. Dkl- Aua war vom Turnverein Mit einem Lampenzug br rübrig seien. ö*antf iäreigniffe zu Volksfesten geeignet er'cheinen, im Intereffe der Kirche liegt eine solche Feier Jeb 7r auf diese Dinqe falls nicht und kann auch ichirerlich der allgemeine Wunsch der Kirchengemeinde sein, wie j aeiinae tJeibeiligung an der kirchlichen Feier bi-her beuilich genug bernte,en. Der Oberpsarrer: (gez.) Kümmel.« — Herr Sigl erläßt in seinem ultramontanen „Vaterland« folgendes Dementi: „D-'N Berlin aus wird ielegrapbi'ch gelegen, daß der Papst da« madrider Lumpenregiment anenenn wolle sobald Frankreich, (Snglanb und Oesterreich es anerkannt babrn. Ja wohl! Der Pa.g pflegt jederzeit nachzumacken, was die Freimaurer, Liberalen und gemäßigten Katholiken v macken. Solchen Blödsinn zu glauben mukhet der Telegraph den „Gebildeten« zu.« — Zu Simback a. Inn veröffentlichten sämmt.icke Metzgermeister folgende colleg^u Erklärung: „Zur Verhinderung behüte Ürricktung einer Freibank in Simbach haben famr» liebe hiesige Metzger besckloffen, von beute ab da« Rindfleisch um den Preis von 12 bis u £ ju geben. Man wünscht Nachahmung von den Bäckermeistern, deren Grzeugms|e auch oft myi stick haltig sind- . — Las Hamburger Postdamps'ckiff „Gimbtia“ , Lapitan Brandt, von Hamburg-Amerikanijcken Packetfahrt Actlen'Geiellsckast. F1° , via Hilvre abging, ih nach einer s^— Lokal- Notiz. 3 Sc»t«mb«. (S-d-inf-i-r). Dn liebe G°tt meint -s sich-rlich mit , b'-st-r al« feine bischöflich- «naben in Mainz. Sein schönere« Weiter war zn uns Dultsch II J lvmTcn unjCTC Erwartungen, die wir von der Feier des Sedan wünschen al« da g st g Vorabend des Festes wurde dasselbe von allen Glocken tu* tn benen b« karmischen Kirch«, eing,läutet Ebenso gestern früh Um 9 W* tt«t Kestaoiteöbienst in der Liabikirche, in welcher Herr Pfarrer Dr Seel bie 8e|t= Mtbtat hielt DerHauvtpunkt bes Tageö war der Festzug, bei weichem alle Korporationen * k Jii. Un in loco bestehenden Vereine mit ihren Fahnen thcilnabmen. Nachdem derselbe M , marschirt? -r nach bem Branbplatz unb stellte fich bori an "la* einem G-fammtchor der (Sesangoereine hielt Herr Pr°,eff°r Oneken eine glanzende Festrede, welche wir nachstehend zur Sennin* unserer Leier bringen. Der geehrte Herr begann U Hatton l Wie hat man uns 'die Deutschen verleumdet! DaS war der Geist des heilige, Kriege«, den wir geführt. . Als diese Dinge geschahen, haben wir nicht geahnt, wie kurze Zeit danach c« nothig werden würde, an tLiudrücke zu erinnern, die unvergeßlich sein sollten, da« Gedächtniß der Tage aufzufrischen, da keine Zwietracht unter uns war. Wir haben gelernt: auch von sieghaften , 7 e.ma »usammm iu berufen, Gewiß ist bieö, wenn es wahr wäre, so würden wir jagen: W hl der Partei, die nicht ver zuschlagen, einen amenkaustchen Kongreß nach Uma z s z ’ was sie dem Vatcrlande schuldig ist, die nicht will, daß die sckwererrungene Einheit wiedn welcher über die Unterstützung des cubanlschen Unabhanglgkeits^Kampfes vera »Nissen werde über dem frlickcn Grabe derer, die für sie gestorben sind, die Nicht will das. tüen soll Die chilenische Negierung ist bereit, zu diesem Zwecke eine Million Ströme edelsten Blute« umson. vergoffen seien, die Nicht will, baß der deutsche Staat unter ryen fvu. aj 2 1 1 v » jocht werde welscher Fremdherrschaft, daß die Tage der Ohnmacht und der Schande wieder Dollars zil bewilligen. kehren, wohl der Partei, die weiß, was bie Nation besitzt an einem Kanter, der daS Reich Mit SnnniriL seinem Leibe deckt, der groß war, als er uns bie Einheit schuf und grötzer wurde, alS er en. 1 faltctc Fahne der Freiheit des deutschen Geistes unb Gewissens , die endlich weiß, was bu ÄZeruianaN 1. September. Unter den dem Commaudo des Generals ^aüon -at an cincm Monarchen von Königlicher Pflichttreue und kaiserlicher Energie, der GXAfcnlM mitprftenten carlistiscken Truppen kommen zahlreiche Desertionen vor. gesühnt, was ehedem deutsche Schwäche und fremde Bosheit gesündigt und sich die Kaiser. Saballs uuIerstklUeu carliflil^cu s.rupp » Truppen wur- ?,one erobett, w-hriich mchi, um v°n Sebau nach g-heu. iGr-her Be.,°m — Auf eine 9iad)nd)t von uuiUj u I tr ba8 cinc spQTlt, ifl, „un eenn, bann >st e» die »artet bei den die in der Näh- cantonnnenben französische» Trupp u- Äb Heilungen u r - --------- -------------------- , < c L Wer könnte sie vergessen die Julitage 1870! Ern schlichtes Telegramm au« Em«, da« Wege den galizischen Staats Anwaltschaften strengste Ueberwacyung ver ^zuoen- bejaJt alfc tU61 tn König Wilhelm Lebe dem französischen Botschafter sagen lassen, er Cvhf-Teien in den polnischen Blättern. habe ihm weiter Richt« zu jagen — lt|t bie ganze Ration in Flammen; ein Enthusiasmus V * (• •£. bricht io«, unter bem btt Welttheil erdröhnt, aller Haber, alle Zwietracht geht unter, bie /raimreiu). Ration entdeckt sich zum ersten Male als einem Körper mit einer Seele, durch Millionen . _ , ;c • n. bpr ßiirfirtPH nerössent- Menschen zuckt eine übermächtige Empsincung. Wie hat uns da« Herz gebebt, wie ist« un« Paris, 1. September. Das osfii-ielle Organ der (larlllteil veroffem । g3an0en geflogen vor begeisterter Wonne, als unser Volk zu den Waffen griff lickt einen Auszug aus einem Briefe des Grafen Chambord an 4Don Carlos, unD tlc Hundcrttaujrnbe hinauszogen mit dcm Gelübde: Fest ,teht und treu die Wacht am ™7r.tt fcie ^off.uiua aussprickt, daß das legltinustlsche Prmcip Ui Rhein! W,e war unser ganze« Wr,en aufgegangen in d.m G'.sterichwung eine« heiligen Krieges, worin tristerer Vie 3?On 9 3ebm.«r ,.««m s.ftti* iuia.nmentt.t.n, feint btutidje -Jiation nn,n Stag 0.8 et.g.S unb 0« Subn«, «n n sii b«t 2Bi.bcTq.burt unb btt Reugcstatlung, wie sie >hn »orher nie erlebt bat in b.m ganzen Saufe "tret <3n*i*te. «18 bie, bi. heute Mann.« sinb Knaben waren gab .8 nur .in nationales fi.fr, eb aalt oem Anbeuten b.r Leipziger Schlacht, Unb wahr.nb bie Zungen Uina.n mit bm Dichter b.8 Beireiung8trieg8: „O Lag 0.8 Si.ge8. Tag beb Heern, «« bcrrli* leucht t bein MorgensternI" backten Oie Olten: «Wenn beut ein ©eifl bernteoetjtiege. er würoc au* beute noch ipr.ch.n, wie ibn Ublano einst iprechen liest: „Unlrostli* fanb ich8 ?n»™",Ti8 be* fab i* man*c8 Auge flammen unb flopfeu bert' ich rnanck.8 Herz, «I» wir SSlnae'wurten, feierten wir die Geburtstag« unfern grosten Dichter unb Denker, um un» Sä* Sät " ^ruterftuniiite«, dies Wahrzeichen unserer Knecht,ckaft und unserer Sckande tasscnen jst ta6 heute Heute, am Tage von Sedan, schauen wir auf , . - flUc einen bösen Traum, den ein iachenoer Sonnenaufgang hinweggesckeuckt. Im nun Reiche wohnt ein verjüngte« Volk, daS mit einem Stolz, den es nie gekannt, auf »eine SCaffen und ihren Ruhm, mit einer Zuversicht, wie nie vorher in seine Gegenwart und seine in «rotzen u. kleinen Parthieen zu verrufen. Bad Nauhci m. Kroll. Versteigerungen. Groß-Buseck, den 2. September 1874. 7- in Gmii Fischbach Spiegel^ 4317) Die Handschuhfabrik Aechten Weinessig in m tc »u V w Vergolder, Wallthor Das Einrahmen von und Photographien wird und billigst ausgeführt. 5 4 7150 230 430 in en 156. Bildern prompt Schweizer Käse Holländer- „ Rahm „ Tafelsalz bei A Guldan, Neustadt empfiehlt 3298) Salzscblirfer, Schwalbacher Stahl« u. Weinbrunnen, 4229) Schwalhcimer, ____ Auf dem Schwanhof bei Marburg werden arnzugshalber Donnerstag den 10. September, Vormittags 9 Uhr anfangend, 1 circa 50 Stück Jungvieh öffentlich meist- Apollinarisbrunnen, CarlSbader Mühl«u. Schloßbrunnen, Emser Kessel- und Kränchenbrunnen, Selterser (Nassau), Wildunger. l. I. gestattet. Lich, 2. September 1874. , Fürstlich Solmstsche Rente» Lich. Kreutzer. GrummetqraS-Verstkigerung. Z Dienstag den 8. d- M-, von Morgens 9 Ubr an, soll das der Gemeinde Groß Bu eck zu- stehende diesjährige Grummetgras von cn. 110 argen an Ort und Stelle versteigert werden- ,,, . Der Anfang ist wie gewöhnlich bet der sog. Fußmühle. bietend gegen gleich baare Zahlung versteigert werden: Das Dich besteht aus: „ 1'/»jährigen Original-Holländer Fas- sel-Ochsen, . . 2jährigen, IVrjährigen und liahngen Rindern, theilweise trächtig; dieselben stammen von Holländer, Berner und deren Kreuzung ab. Tie Zusammenkunft findet am ersten Tage bei dem Neuslädterthor, und am zwei tcn Tage in den Ochscnwieren, auf dem Rödger Dicinalwcge statt. Die Großh.Bürgermeistereien der umheflen- den Orte werden ersucht, dies in ihren Gern ortsüblicher Weise bekannt machen zu lassen. Gießen, am 28. August 1874. Grogherzogliche Bürgermeisterei Gteßen. Vogt. „ Nadelbolz „ Stück Eichen-Stangen von 4—6 Cmtr Durchm., 2—4 Meter Länae mit = 3,14 Festmeter zu Gerüst st an gen, Baum-Pfählen und Stützen u. bergt von H. l-\ l it /ifttr. Seltersweg Nr. 178, empfiehlt ihr reichhaltiges Lager in Glace- und Marsailler Handsct üben, wild- u. waschledcrnen Handschuhen, Mi- litär-Hands-buhcn. Gleickzntlg empfehle mein Lager von Kragen und Manschetten, Shlipsen und Cravatten. Damen- Busenschleifen, Damen - Shawls re. re., und bitte ein geehrtes Publikum um geneigten Zuspruch. Bestellungen nach Maafi werden in kürzester Zeit prompt und sauber ausgefühit; gut sortirte Farben halte stets auf Lager. Die Ber stergerung dcs^rum- metgrases bei der Stadt Gießen. Montag den 7. u. Diennag den 8. Septbr., jedesmal von Vormittags 9 Uhr an, soll das Grummetgias von den städtischen Wiesen öffentlich meislbieiend versteigert werden und zwar: _ Montag den 7. September 1874 von den Wiesen vor der Neustadt, am Pfeiler-, Sopha-& ovale Spiegel, Consoltische mit Marmorplatten, Vorhangstangen mit unv ohne Verzierungen fertigt zu billigen Preisen J. P. Ritsert, Holzversteigenmg der Obcrförsterei Schiffenberg. Freitag den 11- L M-, Vormittags 10 Uhr, soll in dem Domanialwald-District Franrenwald, Abtheilung Rehloch, nachverzeichnetes Holz versteigert werden: 42 Rmtr. Eichen-Scheilholz, „ „ -Prügelholz, „ Nadel-Stockholz, Wellen Eichen-Reisholz, Neuenwegerthor, am Fürstenbrunnen, im Wieseckihal und Heegstrauck; Dienstag den 8. September 1874 von den Ochsenwiesen, den Wiesen im vor-, wivD--v“ii^-• tv*7-cprf deren und Hinteren Stolzenmorgen, der Grotzherzogl. Bürgermeistern Groß-Buseck. Hopfeneck, im Altentisch und Fernewald. । a q n t x. ■“SS» 1. «"9* ».<- •intm 8«”lln .9l * I «»f C:1 tteöbienßcö • 2300 Liter haltend, nebst Maischbütte und f2133 ! Tickmaischpumpe, zu verkaufen. Näheres ! Gasthaus zum Taunus in Bornheim 'bei Frankfurt a. M. "®‘ hllta " fQ8«n !««,,• '■45 Sä* ■•Sä. 8er*n SJiffh ” WlntnffM, "H’liritten i„ * b« St««!®, a'kmlen in tu'« Wen Äamaratm ?i« in Girßkn Hy «ekitettti, als Welch A M deS hriljgy ;it danach eg ba6 Gebächtnch ttt auch von sikghchg, in Brod tfjen! ir en im unablä|[iga ln8 ewig gemeinjen nb die Bülgschasiv, ll ivnden, was tu ühendn Begeistm^ llen veredeln im l-.. cht i das mit jeinre ie nach ihm komm, ten. Ich siöie W as Wort toemomr.- k einer ParteiJh wahr ist, was niti Partei, die nicht w lngcne Einheit trittfl , die nicht will ui euhche Staat unter der Schande wilde: der das Reich cn wurde, ats er tut ldlich weiß, was btt rlicher Energie, ln und sich die Aaiin- i. sGroßer BeD. kutschen Natiei en, was sie mir p des Auslandes ir ar, zur Mion je jeßt faben wir der ignt Schuld wieder ;8 ewiz tzmrichm nderr deL SW» m SvMag unsrer M mseres Vater- i, indem wir rchn: n" gesungen, W1 ewcgmg n den Strapahen u- >„ine tir< gefüllt wurden- ; bracht bis w”« l im W«'1*" , n’ud uni) leg»."* inWjSss^ Mliieralwasser-llaiMlflung von EMIL FISCHBACH Pesondere 5Mannhnad)iing 1 Aufforderung. __ ^Heinrich Gans vierter, Wittwer, von Groß Buieck hat se.n.mtltches ihm und seiner Gerichten Ehefrau Katharine, geborene Horn, zustehendes unbewegliches Vermögen verkauft. Die abwesenden Sohne de°> Heinrich Gantz vierter werden hiermit auLefovberr, b nncn sechs Wochen vom Erscheinen dieser Bekanntmachung in den Blattern an gerechnet, entweder in Selbstoerson oder durch gehörig Bevollmächtigte ihre Rechte zu wahren, als sonst ein (Kurator für sie bestellt und mit diesem an ihrer Statt verhandelt werden würde Gießen, den 4 August 1874. G roßherzo^liches Landgericht Gießen. Erdmann. Grummetgras-Verstcigcrungcn dcr Fürstlich Solmstsche» Rcntci Lich- I. Gemarkung Lich. Wiesen oberhalb der Stadt. Mittwoch den 9. September, Vormittags präcis 8 Uhr anfangend, Wiesen der Peinmühle gegenüber, den Wtesengrund herab, Großer Worth. Stockwiese, zusammen 100 Morgen. . Zusammenkunft an dcr Saubrücke, nächst der Peinmuhle. II. Gemarkung Lich. Gemarkung Kotnhansen. Wiesen unterhalb der Stadt. Donnerstag den 10. September, Vormittags präcis 8 Uhr anfangend, Gänsweidewiese, zwischen den Bächen, an der Lohmühlc, Muckenwäldchen, Bletch- garten am Dietert, zusammen 18 Morgen. Zusammenkunft im Schloßgarten an der Eisenbahnbrücke. 111. Gemarkung Mühlsachsen. Ober- und Nieder-Bejs ingen. Freitag den 11. September, Vormittags präcis 8 Uhr anfangend, Hainwiese, Krummwiese, Niedchen, Seewiese, Sautenkor, im Ganzen 135 Morgen. Zusammenkunft zu Mühlsachsen. IV. Gemarkung Burkhardsfelden. Montag den 14. September Vormittags präcis 9 Uhr ansangend, Mönchwiese und Strauchwaldwiese, im Ganzen 70 Morgen. Zusammenkunft in der Mönchwiese. Die Ausgebote geschehen in Abtheilungen von ein bis zwei Morgen. Gegen vorschriftsmäßige Bürgschaft wird Zahlungsfrist bis Martmttag ir »««yti*11 ) rag'" empfiehlt nachverzeichnete Sorten in stets frischer Füllung: Marienbader Kreuzbrunnen, Ofener Bitterwasser (Huny&di Jin«) Salzhäuser, Die Vergebung der Holzhauer- und Waldkultur- arbciteu bei der Stadt Gießen. Samstag den 5. September , Vormittags 9 Uhr, werden die obenbezeichne- ten Arbeiten auf dem Rath Hause dahier an deuWenigst fordernden vergeben werden. (4296 Gießen, 1. Septbr 1874. Großherzogl. Bürger- meisteret Gießen. _____ Vogt.__ Triebviertelverpachtung und Korbweidenversteigerung K Freitag den 4. d M. A Nachmittags von 1 Uhr an, sollen 254 Triebviertel anderweit au 6 Jahre verpachtet werden. Vorher wird die Korbweidevnutzung an den Wieskckböschungen, am Bruchgraben nur auf der Pflanzung am Altentisch links der Grünbergerstraße versteigert. Die Zusammenkunft ist auf der Wieseck- brücke am Neuenwegerthor. Gieren, den 1. September 1874» Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Vogt. Fachingcr, FrirdrichSballer Bitterwasser, Homburger Eltsabetheubrunnen, Kissinger Rakoczy, Ludwigsbrunnen, । itvuoungcr. zum Einmachen empfiehlt Carlsbader Salz, Emser Pastillen, künstL Soda- und Selterswasser. 3904) Emil Fischbach. .Kiiiftcrmoncn bei P h. Schl a t t e r. Prima | Neue Erfinduug. Der von Herrn l)r. 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Morgens um 8 Uhr, sollen auf dem Rathhaus zu Lollar nachstehende Bauarbeiten d. h. öffentliche Ver- fteigerunfl in Akkork gegeben werben, 0I8 : 1. Weißbinderarbeit, veranschlagt zu 33 fl-, 2. Chaussirarbeil, veranschl. zu 285 fl-, 3. Handarbeit, verfchl zu 40 fl, 4. Steinfahren und Aufsetzen, veranschl. zu 199 fl. 30 kr., 5. Kiee-decken, veranschl. zu 28 fl- 30 kr- Gießen, den 3 Septbr- 1874. I- A.: Körner, Bezirksbauaufseher. Einmachesfigo in bekannter Güte empfehlen I. A. Busch Söhne. Eine Hofraithe auf dem Seltersberg mit Vorder- und Hinterhaus ist billig zu ?ver- faufen. Näheres bei (4293 I. Blitz. rockstoflen Hausen (4304 Weilburg a. d. Vabn. 3335] Mo. W Wilh. ftlett. (3916 Adresse wenden. F. Hoibrry CD Di« Mafehinenhondlung von empfiehlt zu herabgesetzten Preisen: Carl I u g b a i b t, je anzleiberg. H. Pö 1 cker, Weißbinder. 4210) 4321) Pb. ft ?• Eharak Durch das Vrrnkittclnngsgcschaft von /'Aiun Meier in GIcnncii (34K) FF. /le&fie Vit. 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