«Mett,. ÄSW »Cfen, 5 '8en Prei^ ll*ien, * ">'ch kljk, .j äiijvm hin^vofi 1 )Vehie\ Sass«' Nr. 26. Il9 v°n neuen ÄfT 1 H°V-undNk^ >ii btßcr foy. l pothekcn. (205(1 seUschllft. itn YORK. »i^r^ätzn- 1 (L 13 fr. W|V ff^qtcloh». Darch btt tieft »qoqen vierteliLhriq 1 st. 5» fr. Gießmcr Anztiger. •*e*rCÄW*e**=*r.»iim —^ww-^mczw———'■ —'t— iah wvwm—w»n-.w ^rfdeint täglich, mir ■»* nabmc Hoimtags Expedition: 6an jlelb«t|, LU. B R, 1 Mnzeige- und Mmtsölaü für den Kreis Hiessen. ftr. 102 Monlag >nn 4. Mai m t f i dj e r T h e i t Gießen, am 30. April 1874. Betreffend: Tie Ableistung des Berfassungs-Eides. Das G r o h l) e r z o g l; ch e K r e i s a m 1 Gieren an iiie Grohhcr^oglichrn Bürgermristcreirn drs Kreises. Die Ableistung des Verfassungs-Eides von den neu ausgenommenen Ortsbürgeru soll a) für die aus dem Stadt- und Landgerichtsbezirk Gießen: Montag den 11. Mai L I., Vormittags 10 Uhr, im Negieruugsgebäude zu Gießen; b) für die aus dem Landgerichtsbezirk Lich: Freitag den 13. Mai l. I., Vormittags 10 Uhr, im Nathhause zu Lich stattfinden und erinnern wir Sie an die umgehende Einsendung der Berichte. v. R ö o e r. idjenbetf Tblr. 45. M HOll, in Butzbach. L e k a « u l m a ch u n g. Mit Bezugnahme auf das Ausschreiben vom 5. September v. I. (Anzeigeblatt Nr. 210) wird hiermit zur Kenntniß dcr^ Lehrer gebracht, daß am 24. l. M. ein neuer Zeichnencursus in Darmstadt beginnt und an Lehrer des Kreises, welche denselben besuchen wollen, auf rechtzeitig erfolgendes Anmeldung noch einige Subventionen aus einer von der Spar- und Leihkasse zu Gießen verwilligten Summe verabfolgt werden können. Gießen, den 2. Mai 1874. Großherzogliches Kreisamt Gießen. v. Röder. Poti tisch er Th eit. DcuUdjiänb. Ausdehnung gegeben habe, welche deren Wirksamkeit beeinträchtigt; 2) auf die sb errungen zur Aeußerung darüber zu veranlassen, ui welchen Punkten eine Abän- derimg der bestehenden Gesetzgebung angezeigt sei. In Folge dessen find jetzt Vorschrift, daß Personen unter 12 Jahren nicht strafrechtlich zu verfolgen sind, nut Rücksicht darauf, daß man Kinder zur straflosen Verübung von Diebstählen benutzt; 3j ans die Vorschriften über Bestrafung der durch Rede oder Schrift begangenen Vergehen gegen die öffentliche Drdnung oder die Rlligion; 4) auf die Vorschriften über Bestrafung des Widerstandes gegen die Staatsgewalt; 5) über die Bestrafung von Körperverletzungen, und 6) der gewerbmäßigen W: fliehen Wit an die Budget-Commissioti verwiesen. Idoln, 30. April. Wie die „Köln. Volksztg." mittheilt, hat Pius IX. auf die Ai zeige von der Verhaftung des Erzbischofs Melchers an den Weih- bischos Baudri nachstehendes Schreiben gerichtet: Dem Ehrwürdigen Bruder Johannes Antonius Friedrich Bischof von Arethusa zu Köln. Pius IX. Papst. Ehrwürdiger Bruder! Gruß und apostolischen Segen. Ueberaus traurig ist, was Du, ehrwürdiger Bruder, Uns meldetest, aber zenbetz- IlffltU111 r Vorstand AG-rte«! felägen, W" * auailssührtingkill^ ? stin porösem vq bkdientliig, » reau LindenplÄ Darmstadt, 30. April. In den letzten Tagen haben sich die Land- die preußischen Verwaltungs-Behörden anfgesordert worden, sich darüber zu tags-Ausschüsje über eine Reihe von Angelegenheiten schlüssig gemacht, welche äußern, in wie weit aus Grund der gemachten Ersohrungen ein Dedürfniß der bae öffentliche Interesse mehr oder weniger in Anspruch nehmen. Abgesehen Revision sich herausg» stellt habe? Ohne ten eigenen Erwägungen der Behörden von dem Beschlüsse des Gesetzgebungs-Ausschusses, daS von der Regierung vor- vorgreisen zu wollen, ist deren Aufmerkfomkeit auf folgende Punkte gelenkt gelegte Gesetz in Betreff der Theilnahme der Beamten an Erwerbegenosjen- worden: i) auf die Vorschriften über die sog. Antragsvergehni gen, wobei beschaffen in der von Ihnen bereits gemeldeten Fassung zur Genehmigung vorzu- sonders in Frage kommt, ob die Praxis ten Vorschriften der Gesetze nicht eine schlagen, beantragt derselbe Ausschuß die Annahme des Gesetzesentwurfs, welchen die Regierung bezüglich des Civildiener-Wittwen-Jnstituts behufs Einfügung gewiffer neuer Civildiener-Stellen in die bestehende Klassification und bezw. zum Zwecke der Beseitigung gewisser Ungleichheiten und Unterlassungen vorgelegt hat. weiter hat dieser Ausschuß auf Veranlassung eines Antrags des Abg. Dumont, Melcher auf Aushebung, jedenfalls Revision des Gesetzes vom 22. November 1872, die Mitwirkung der Forensen bei der Feststellung des Gemeinde-Voran- . schlags betr., gerichtet war, beschlossen, mindestens den eventuellen Antrag auf Unzucht. Revision des sraglicken Gesetzes zu befürworten und es hierbei namentlich als Berlin, 1. Mai. Botschafter Graf Arnim ist hier eingetroffen. Nach mmschcnswerth bezeichnet, daß bei der Ausführung derselben in dem Wahlver ,der „Post" wird derselbe zunächst in's Privatleben zurücktrelen. schien thnnlichst Erlcichterimgen eiugeführt werden. Endlich billigt derselbe! Berlin, 2. Mai. Abgeordi etcnhaus. Das Gcfftz, betr. die Kirchen- Aiisschuß die Gesetzesvorlage, wonach die für die Ertheilung von Grundbuchs-! gemeinde- und Synodal - Drdnung, wird in dritter Lesung angenommen. Auf rluszügen zu entrichtenden Gebühren erhöht und gleichzeitig ausgesprochen wer-! eure Anfrage HäuU's, wann die Fruge für Schleswig-Holstein geregelt werden bm soll, daß etwaige weitere Erhöhungen als Adminlstratlvsache der Regierung! würde, erwidert der Cultusminist.r: er habe den Entwickelungegang der alten in überlassen seien. Von dem vierten Ausschuß liegt ein Bericht über den'Provinzen abwarteu wollen, verhandele indeß bereite mit den jchliswig-holstei- jlutrag des Abg. Heidenreich, die Abgabe'von Waldstreu aus den Communal ffuichen Provinzialbehörden übii eine Regelung auf gleicher Basis. Das Fischerei- Nalduuqen nach dem Gesetze vom 2. Juli 1839 betr., vor, welcher den An- gcjetz wird in dritter Lesung ohne Debatte en bloc angenommen, ebenso in trag enthält, die Regierung zu ersuchen, für die Aufrcchthaltung der die Wald-erster und zweiter Berathung die Gesetze, betr. die Aushebung der gesetzlichen Lu betreffenden gütigen Gesetze Sorge zu tragen und somit den Gemeinden ^Erbfolge nach der Magdeburger Polizei-Drdnung, sowie über die Aushebung Verwcrthung der Streu aus ihren Waldungen in den von dem Ortsvor-^des Homagial-Eides. Darauf wird das Gesetz, betr. die Detheiligung der Bestand zu bestimmenden Loosen, und namentlich auch in Flächenloosen, zu^amten bei der Gründung und Verwaltung industrieller Gesellschaften, mit ge- überlaffen. «ringen Modificationen in erster und zweiter Berathung genehmigt. Tas Gesetz ' Berlin, 30. April. Man bestätigt, daß die Demission des Grafen betreffs des Kostenn efens m Auseinandersetzungsfachen wird in dritter Lesung $rnim' bevorstehe oder erfolgt sei; Herr' v. Eichmann soll Befehl erhalten angenommen, die Vorlage wegen der außerordentlichen Staatsschulden-Tilgmig haben, bis zur Ernennung seines Nachfolgers in Konstantinopel zu bleiben. 'b,‘ .. ........ Berlin, 30. April. Während der letzten Anwesenheit des Deutschen Kaisers in Petersburg sind vom Fürsten Bismarck mit den betr. Drganeli der russischen Negierung Verhandlungen angeknüpft worden, welche mehrere wesentliche Aenderungen in den für die russisch-preußische Grenze bestehenden Zoll-^ vorschristeii zu Gunsten Deutschlands beziveckren. Jetzt ist die bestimniteste Aussicht vorhanden, daß die seitdem fortgeführten Verhaiidlungen während der be-j Rr voryanoen, cap oie jcirvem jvugt|uyucii - . n z. .hi verstehenden Anwesenheit des Kaisers von Rußland in Berlin zu einem für Itnfdlfl J ;'l^e^ertoCartenMetaISr,?udt Vc!b-ndlm!gen' zwischen Ochem.ch" mw R.-ß- überaus glorre.ch auch sür die SiirdK, deren'erste Jadrhunderle vorzüglich durch die I«nb guten Fortgang gehabt haben. Leider handelt es sich aber nur um Er- semdl.chen Verfolgungen so glänzend strahlten. Denn wahrend fene wuthen, leuchtet Inchteruna der Zollplackereien, während das verderbliche rr.ssische Schutzzoll- dre vollkommene Aehnlichken der Braut mit ihrem göttlichen Braut.g-m her- Wem sor,besteht und an dem Eigennutz der durch das System geschaffenen vor erglänzt die Standhaftigkeit der Be enner zeigt sich die erhabene Lee,en- Niichtiaen Fabrikanten einen starken Hinterhalt hat. . starke, welche zur Berthe,digung des Glaubens und der heiligen Rechte alle Berlin 30 Avril ^11 Folge der vielfachen Anträge auf Revchon des irdlichen Euter pr nichts achtet, bleibt und krasttgt sich der Glaube in dem Lirafgesetzbuches hat der Bundesrath im Februar beschlossen, die Bnndesregie- christlichen Volke, werden mit Bewunderung erfüllt die Redlichen, wenn sie SwÄ W> ji 4 , $ urnwart oel, hinzusetzend. daß biejelben 5J?flbrtbz 30. April. In Catalonicn haben die Carliften ihre Drohung. Dein Schreiben brachte, Uns nut dem bittersten Schmerze erfüllte, fo tröstete die nicht mit -artistischen Marken versehenen Briefe ,u vernichten uchdtt-A? K »ns mmd-r, und dies um s° mehr, «eil Wir ans der ganzen Weife sonder vvr -in »riegvg.r.cht zu stellen' weinens J ft bj D-'n-s Schreibens -rannten Du werdest nie von den topuren d-S hervor- macht; die zweite Hälfte kv.inte nicht anszeführt werden, well d. Äbiend ragenden Ob-rh.rten Dich entfernen und werdest nichts Unterlasten, wodurch zum Glück mcht in der Gewalt der Carlisten sind. D.e von Bare lona ,ach besten Verlust gemildert und dem gläubigen Volke weniger schädlich gemacht Madrid abgegangenc Correfpond-iiz ,st verbräm. worden. Schoner Beweis t Beflerreidj. bei vkrrn Professor Kumpa dahier schriftlich anzumelden und dabei ihre Wünsche bezüglich etwaiger Subvention zu erkennen zu geben. Worms. Bor einiger Zeit gewahrte der Maschinensührer des Zuges von Rosengarten über öerxlbeim nach Darmstadt in der Nähe der letzten Station dreier Strecke, daß zwei ^nder aus dem Bahnstrange lagen und schliefen und konnte den Zug noch rechtzeitig za« stehen bringen und die Kinder vor dem sicheren Lode retten. Dom Großherzoq wurde iy« die Verdienstmedaille zuerkannt. Schleiz, 2t. April. In der Nacht vom 17. auf den 18. d. M. ist der von hier nach Lovenstein gehende Postwagen zwischen hier und Saalburg in der Weise beraubt worden, daß von dem Innern des Wagens aus das Dordermagazin gewaltsam erbrochen worden ist Gut» wenbet lind die darin befindlichen Eoursbeutel aus Zwillich, nämlich die ttoursbeutel Schleiz« saalburg Sch'eiz-überSborf und Schleiz-Lobenstein, nebst einem großen, Schleiz-Lobrnstkin be» r4.$netftfn - in welchem die ersteren sich befanden. In den Loursbeuteln befanden fick außer den gewöhnlichen Briefen und Zeitungen Gelder im angegebenen Werthe von ungefähr 3 »7^Tdlr., darunter etwa 70 Tdlr in Guldengeld. Dringender Derdacht fallt auf eine« Pafiagier, welcker fick hier auf der Post nach Lobenstein bat einschreiben lassen, in Saalburg aber, wo der Diebstahl entdeckt wurde, nickt mehr im Postwagen war. Sowohl im Wagen ali an der Innenseite der Magazintbür wurden Blutspuren vorgefunden, die darauf bindeuten, daß der Dieb bei dem augenscheinlick unter großer Kraftanstrengung ausgeführten Aufbruch bei Magazins sich Verletzungen an den Händen zugezogen hat. , ^r'ris wegen Aufreizung zu Rttbcstörttng und z ä, aß unb Verachtung gegen bic Regierung unterdrückt worden. f .v J und San Julian ver- - „ . - ■ lowte die Hohenzüge von Goldames, sind bereits von ben \30n1 Regierungs-Gruppen besetzt. Portugalete wird wahrscheinlich noch heute bescvt Jpt,"h,r ™,prhPU ■ und kann tote Befreiung Bilbaos als unmittelbar bevorstehend an«, sehen werben. Bern, 2. Mai. Die militärische Occupation von Brislach im ist aufgehoben worben, jeboch bleibt eine Compagnie auf Piquet gestellt. Itzckliminz, nui I:M ÄncÄtnnub i :eit Srtt mb ; • H : -beit (Supi • rt unadüditnr t '(tfr btiäi r •li jrif Stich! tat Jrtt unb v j (MixtuIoi mit l 1 tnm Inlo , alle Botin ttiit ifta't man in bi Ai liabmt ihsa 'Slsfiijiiihniick ' .. f-. '. . ,. u ------------**»*v... Schöner Beweis für ble Civilisation ber Anhänger bes Prätendenten, die durch solches Verfahren dort, wo ste die Macht haben, allen Briefwechsel unmöglich machen Daß die spanische Post ui Madrid oder in Barcelona carlistische Briefmarken honoriren sollte, ist ein qar zu abgeschmacktes Verlangen. Mabrib, 1. Mai. Die „Gaceta" bnugt ein Telegramm des Oene. IX VntAUrt Kau ...k .... < nnr> • . u ___ G-geben zu Rom bei tot. Peter, am'13. April des Jahres 1874, Un- Montellano abgegang^ w^°w°' das^^rp^dc^G-n^als^aze^a'^UTaa^ seres Pontificates im achtunbzwanzigsten Jahre. anbrnch den Angriff beginne.'., während General Cvncha glnch'e.ttg de^vr' , O an ■ k an r- lü/ X ' Papst. 'Narfch auf Valmaseda fortsetzen sollte. General Echaanc erftieq aeftern Nack' München, 2. Mm. Die Stadt Wafferburg in Oberbayern ,st gestern mittag die Höhen von Valmaseda unb marschirte thalab.värts in der N.ch uua durch einen verheerenden Brand zu zwei Dritttheilen m Asche gelegt. Das auf Zacasodupe. V Jucprun^ Rathhans und die Kirche sind mit verbräunt. Mabrib, 1. Mai Nackmitta^ 3 Uhr k t. u q Vs 2* 3U Wasserburg sind 20 Häuser gänzlich zerstört, früh die Positionen von San Pedro Abanto, juented ' e 3 beschädigt worden. Unter ersteren befindet sich das Rathhans, unter letzte- lassen. Letztere, ' ----- * ° ren das Bezirksgericht. Das werthvolle Gemeinde-Archiv ist gerettet. Kriegsministerium wurde auf Ansuchen eine Pionier-Abteilung abgesendet werden 24 Feuerwehren waren bei der Löscharbeit thätig. auch nicht ber,elb-n Gesinnung sind, und wird der Sam- des Christentbums! - Der amerikanisch - französische Postvcrtraa s-tit d.e S«, en , weiter ausgestreut, grellich sind W,r mit b.tterm Schmerz- darüb-r -rfüllt. von 15 Gramm von Amerika nach Franksch auf 45 Centimes föj Srirf M -'n s° großes Unrecht der Kirche zug-tugt wurde und . . Hand an von 10 Gramm von Frankreich nach A.ner.ka au 50 Ceut.mes f-st »Ä Uns-rn ehrwürdigen Bruder gelegt worden ,st......; nicht minder be- Regierungen bestimmen di- Tat- für K-itunam und Drucks ch^. ®e,Ct dauern Wir seine Lage, aber Wir dürsen auch nicht vergeffen, daß er vielleicht — BeauveN der Furie re nie tn glänzenderem Lichte dagestanden, als da er ans seiner Wobnung um verhaftet. 3 3"‘ ®,,,eral unter 6?, Silvio, Wasierwaqen, Rettung- und Steiggerathe, TranSportwagen, Gegenstände zur periönlicheu Aus- auS dem beigemenqten Material. Nach dem Einschickten mit Ds«b7mür LriVn l g > lüstung, Signallnstrumente, Lolch.nstrumente, Lo,chm.tt.l Ortsforscher und überhaupt Instrumente noch eine starke Erddeckc auf und begießt das Ganze mitWasi«^ ?twa°"lt? Monaten ' f£rr Thurmwachter, Feuertelegrapben, sowie Walserle.tungsgegenstande aller Art -ugelasien. sollen die Knochen aufgelöst und zum Ausstreuen fertig sein * * Monaten Anmeldungen werden bis zum 1. Jun» durch Stadtrath Hentze entgegengenommen. (H. M.) ■ — —— __ _ _ Verwendung von Kaffee bei Pferden. Zu einem der beliebtesten Genußmittel der Menschen gehört bekanntlich der Kaffee. Nun wird in letzter Zeit wiederholt darauf aufmerksam geriacht, daß er namentlich auch bei Pferden eine äußerst heiliame Wirkung zeige. So schreibt ...... '•“* v*#“v •WUÜ,U» uuu vync atujicn dic Vorzug- z B der Naturforscher MartiuS aus Kaaden in Bödmen: „Auf einer kürzlick stattgefundcnen s ^eiundheitsspeife Revalcsciere du Barry von London, die bei Erwachsenen und Aktie in daS Sachsenland fand ich bei einem Hofbesitzer ein ausgezeichnet schönes Pferd, für Ä,nt>cr” ihre Kosten 50fach in andern Mitteln und Speisen erspart- jaches ihm schon 300 Thaler geboten wurden. Derselbe raufte solches vor 2 Jahren für 20 - Genesungen an Magen-, Nerven-, Unterleibs-, Brust-, Lungen- Lboler. Es war schwach, ganz herabgekommen, Verdauung und Sekretion waren schlecht. ’ ^"inm-, Äthern- Drüsen-, Nieren- und Blasenleiden — wovon auf Verlangen Dir das Pferd sah, sagte ein baldiges Eingehen desselben voraus. Durch eine Infusion ge- «?plkn gratis und> franco gesendet werden: ^futer Kaffeebohnen, auch von Kaffee in Pulverform als Latwerge mit Honig, wurde das Certificat Jtr. 64,210« Neapel, 17. April 1862. ; m Es verbesserte sich die Verdauung und oSX X $n ciner Leberkrankheit war ich seit sieben Jahren in einem Sekretion, die Gehirnthätigkeit wurde rege, alle Uebelstände verschwanden und daS Pferd bekam 'urwroaren „yuiianoe von Abmagerung und Leiden aller Art. Ich war außer Stand Ue Kraft, Gesundheit und Schönheit, in der es sich jetzt präsentirt. Der besagte Hofbesitzer U ^'cn oder zu schreiben, hatte ein Rittern aller Nerven im ganzen Körper, schlechte finD nicht Lobes genug für die'es Heilverfahren bei herabgekommenen Pferden, Sinken ihrer «^rDauung, fortroabrenbe Schlaflosigkett und war in einer sieten Neroenaufregung, die ihaft, Appetitlosigkeit, Abmagerung, struppigen Haaren rc. Daß der Kaffee unter die wirksamsten !£,c\1)111 und hertneb und mir keinen Augenblick der Ruhe ließ, dabei im höchsten [Sontra der Heilkunde gehöre, war mir nicht unbekannt; aber daß man mit Kaffee solche Wunder- ^lanchousch. Viele Aerzte batten ihre Kunst erschöpft, ohne Linderung meiner I hrin verrichten könne, wußte ich nicht Daß der Kaffee bei trächtigen Thieren, besonders bei ^krzwcislung habe ich Ihre Revalesctere versucht und jetzt sage ich Akten, das beste Mittel ist, habe ich öfters erfahren; sogar rühmte man ihm nach, daß er das Jf111 *!ve.n ^?tt Dank. Die Revalcsciere verdient das höchste Lob, sie hat mir die L lerrverfen bei Kühen, das beste Mittel ist, habe ich öfters erfahren ; sogar rühmte man ihm ^ksundheit völlig hergcstellt und mich in den Stand gesetzt, meine gesellschaftliche nad, daß er das Verwerfen bei Kühen verhüte." Uebcr ähnliche günstige Wirkungen berichtet Wellung wieder einzunehmen. Mit innigster Dankbarkeit und vollkommener Hoch- Hr. Pfarrer Fischer in Kaaden: „Hiesige Fuhrleute, welche durch Erkältung oder Kolik erkrankte Marquise de Bröhan. ö Prei'de hatten und deßhalb wegen weitern Fortkommens in Verlegenheit kamen, stellten ihre Nr. 63,810. Neufchateau (Vogesen), 23. Decernber 1862. ■ treibe oft durch einen Einguß von etwas stark gekochtem Kaffee fast augenblicklich wieder her , r ^cine Tochter, 17 Jahr alt, litt durch Ausbleiben ihrer Regel an der furcht- ' unb machten sie dadurch brauchbar zur weitern Fahrt." ‘ barsten aller Nervenzerrüttungen, genannt St. Vitus-Tanz, im höchsten Grade und Knochen als Dünger. Als eines der ausgezeichnetsten Düngemittel dürfen wir bekannt- JUc Aerzte zweifelten an der Möglichkeit irgend einer Hülfe. Seitdem habe ich sie auf ! lich die Knochen betrachten, da sie den, in ökonomischer Beziehung wichtigsten Pflanzennährstoff, ^nrathen eines Freundes, mit Revalcsciere genährt, und dieses köstliche Rahrungs- I br PhoSphorsäure, in reichem Maße enthalten. Roh verwendet, sind sie aber, selbst bei feiner mi}^I hat sie zum Erstaunen Aller, die die Leidende kennen, gänzlich hergestellt' sie ist Pulverung, nur sehr schwer löslich und von äußerst lang'amcr Wirkung. Um die Löslickkeit vollkommen gesund. Diese Genesung hat viel Aufsehen hier gemacht und viele Aerzte deZ Knochenmehls zu erhöhen, wird dasselbe einige Monate vor der Verwendung als Kompost, ?ie alle dieses Uebel als unheilbar erklärt hatten, sind jetzt erstaunt, mein Kind stark mit Erde unb Jauche gemengt, angesetzt und öfters umgestochen oder auch mit Sckwefelsäure trii® und voller Gesundheit zu sehen. ■behandelt (Superphosp'hat) Ganze Knochen lasten sich in der Weise zerkleinern, daß man sie Martin, Officicr Comptable en relraite. j mit ungelöschtem Kalk aufschichtet (V hoch Kalk, dann '/a' hoch Knochen rc.) und nach Anlage - ■tibiT Schicht »on Half und Knoch-n bitjelbe mit W-fl-r begießt, dann aber unverzüglich die Nahrhafter als Fleisch, erspart die Revalesciir. bei Erwachsenen und Kindern 50 fcfeigcnbe Schichte anlegt. Werden die Haufen nicht unmittelbar verwendet, so bedeckt man sie Mal ihren Preis in anderen Mitteln und Speisen mit Erbe und vermischt sie, zur Vermeidung des Verstäubens, bei der Aussaat mit feuchten In Blechbüchsen von Vr Pfund 18 Sgr., 1 Pfund 1 Tblr 5 Sar 2 Mund 1 Sägspänen. Die Zerkleinerunz der Knochen kann auch so erfolgen, daß man sie in 3-4' tiefe Thlr. 27 Sgr., 5 Pfund 4 Thlr. 20 Sgr., 12 Pfund 9 Tblr 15 Sar 24 'ffifnnh Ift ela" schreibe U r meldete das fc allgemeiner Znzelger. Marschall §em-i rtititi rrach >t hergestellt not- \ bttDa^uefen feiti ii gelobtet, 27 er che Quabrat-M uia, MWppi^ bn bedeutsame! chulaebäube. on dort aus m ®»? gnd S-Hüleyns^ ' begrBi I . ordnete eine M»- , vie sovann b-r^ W 6W«*'e «l-r >en » ’«°»-hn01t ilÄ" tfffftf einigten R w ,»chi Bcsondcrc Bekanntmachungen. Herstellung von Rieme'nparquetböden in den Gängen^ des akademisch n Hospitals zu Gießen. Die Lieferung und das egen von 274 Quadratmeter eichenen Riemen-! -arquetböden, veranschlagt zu 192 fl., soll aus dem Submissionswege vergeben Herd en. Voranschlag und Bedingungen können in unserem Geschästslocal einge- . Heben und die Offerten bis zum 13. l. M., Vormittags 10 Uhr, daselbst ein- Dtreicht werden. Dieselben müffen wohlverschlossen und mit der Aufschrift: ^Submisfion für die .Herstellung von Parguetböden in dem «lkademischen .Hospital zu Giepen" versehen sein. Zur Eröffnung fcei Submission ist Termin auf Mittlvoch den 13. l. M, Vormit tagS 10 Uhr, in unserem Geschästslocal anberaumt, welchem die Jnteressen- ttn beiwobncn können. Gießen, den 1. Mai 1874. (2236) Großherzogliches Kreisbauamt Gießen. Holzapfel. Die Direction. ßi: die Beförderung von Steinkohlen, Kotes, Scinkohlenasche, Kokesosche und Briquets! Mischen Stationen der Köln-Mindener 1(2270) Rechtsrheinisch Bayerisch-Oesterreichischer Güterverkehr. Nit dem 1 Mai er. ist ein Specialtarif Kraft getreten. 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Näheres bei der dieses Ein orbcntltäHT Zuuae fa.m die Bu * binberei unter gü stigen Be- bingungen eil rnen (II 61277.) Anton Weickhardt, 2267/ Ein bi .ves Mädchen wird für eine kleine Haushaltung in Xienft gesucht. Näheres Reichet sanb E 130. Prämien- und Zinsen Einnahmen für 1873 „ Versicherungen in Kraft während d. I. 1873 „ Nachdem unser langjähriger Vertreter Herr I. G. Appel in Gießen Agentur freiwillig niedergeleat hat, haben wir dieselbe den Herren Decker tfc Seibel in (Hießen Unter Bezugnahme auf obige Anzeige bemerken wir, daß der „Teull'ae Phönix gegen Feuerschaden Mobilien, Waaren, Fabnkgerätbschaften, 6:f kreide in Scheu en und in Schob rn, Vieh und landwirthjchaftltche Gegenstäi.>< ——ljeder Art zu möglicitst billigen, festen Prämien versichert und daß unter keu.t UH |tf(lll|U)C o'kll- Umständen Nachzal) ungen .zu leisten sind. 2247) Ein jun. er Mann, in d-r kauf- mä> irischen Buchiüb'uup, wwie in allen sonstigen f4 rifilicben Arbeiten durch us be- oai bert, kann noch für mcbreie Geschäfts- lerne die Buchführung übernehmen. Adreffen bitte unter Nr. 15 an bte Expeb. b. Blns abgeben zu wollen. Reine Petoleun f äff er zu 1 ff. 54 kr. werden stets g-fauft von Darms 4 m t, j/^btnten mii ** ^injunf ? ^larabl l U°bi Cr^r|i|‘ation FrTf wirb ül ES"1 b-s ’V njolgt * iftiebbe *‘Witai R ""W'iicn E* f-ine Eh«« im £ Red, H jLir milü ui • ^le c > Ä Laster % Redaetion. Druck und Verlag der Drübliche Untv»-Druckerei (Fr. Gür. Piefsch) in Sießem Prospecte und Antrags-Formulare für Versicherungen werden jederziil unentgeltlich verabreicht und sind die Unterzeichireielt gern bereit, jede weUc< Auskunft zrt ertheilen. Decker He »bei, Aiitm des D'Michen PKonii> Bewilligung eines Rabattes von 6% bei öjähriger, von 4 bei 3 jähriger Versicherungsnahme. Roggen, Hülsenfrüchke und Gemenge werden zu denselben Sätzen rarifirt, wie Gerste, Walzen und Hafer. Die Unterzeichneten sind zu jeder weiteren Auskunft und persönliche Aufnahme von Versicherungen stets bereit, und empfehlen dem landwirthschafb lichen Publikum obige Gesellschaft ganz ergebenst. Die General-Agentur J. Sclirocdcr in Darmstadt; sowie die Herren .Jean Böck in Gießen; II. Kollier XI. in Langsdorf; II. Iloirmann in Lauterbach; «I 1*. Kumpf in Butzbach. NB. An Orten, wo die Gesellschaft noch nicht vertreten, werden thätigr Agenten jederzeit durch die General-Agentur in Darutstadt ang.stellt Deutscher Phönix, vtrsichcrungs-Äeftllschsfl in Frankfurt am Mai». 21‘61) Zwei gut möblirie Zimmer mit ßabinehn |inb zu vermitihm Wolken- gaff.- ^''t (5 Nr. 90.____________________________ 1992] Zwei freundliche schon möblirtei Zimm r zu oermielhen. Vck des Osmalb'-^ scheu Gartens. 2269 oibei tliches Mädchen auf Wil elmsstiatze E- 18,7 i|t eine ^olinung fCtwp . - - - ■ - vo fünf Zimmern i ebft Zubehör zu oer | V? Illi J , v D-r mittieie etoef m.k'"mm kohleuzcchc erstell.nüilges Theil des Gartens im Major G'äff'scheiij tHt ** Haine in bei Universitätsstrafte ist zu ver-, I iUvl miitbcn unb alsbald zu beziehen. 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