Gicßcmr Anzcigcr Anzeige- und Anüsölatt für den Kreis Hiessen Samstag den 4 April Rr 79 D in ”fp. für Ufli! Job. Luh V. Meiner. en mb lohnende mbank, Aral irret vrertr^ährig 1 |L 13 ft. eh Brtngerlvhn. Durch bi« Vost beze-en vterteljähriq 1 fl. 29 fr. läufig auf hi (14861 1) Zur Musterung haben sich bei Meldung der gesetzlichen Strafen, die aus den nachfolgend abgedruckten Bestimmungen der Militär-Ersatz-Jnstruction den Norddeutschen Bund vom 26. März 1868 zu ersehen sind, zu stellen: Diejenigen, dem Großherzogthum Hessen oder einem andern Staate des deutschen Reiches angehörigen Militärpflichtigen, welche a) in einer Gemeinde des Kreises- Gießen ihr gesetzliches Domicil — ihre Heimath oder ihren ständigen Wohnsitz — haben und sich nicht in einem anderen Theile des Großherzogthums Hessen oder einem anderen Staate in einer der nachstehend unter b) angegebenen Eigenschaft aufhalten; b) in einer Gemeinde des Kreises Gießen sich als Dienstboten, Haus- oder Wirthschaftsbeamten, Handlungsdiener und Lehrlinge, Handwerksgesellen und Lehrburschen, Fabrikarbeiter oder in ähnlicher Eigenschaft aufhalten, oder die Universität Gieftn oder das Gymnasium daselbst oder eine sonstige Lehranstalt in einer Gemeinde des Kreises Gießen besuchen; c) in einer Gemeinde des Kreises Gießen, oder während ihre Eltern einer solchen angehörten im Auslände geboren sind, und weder im Großherzogthum Hessen noch in einem anderen deutschen Staate Domicil besitzen oder sich aushalten; und im Jahre 1854 geboren sind; derjenigen der Gemeinden Groß-Buseck, Groß-Lindew, Grüuingen, Hattenrod, Hausen und Heuchelheim; Donnerststag den 16. April derjenigen der Gemeinden Holzheim, Klein-Linden, Lang-Göns, Leihgestern, Lich und Lollar; Freitag den 17. April derjenigen der Gemeinden Mainzlar, Münster, Nieder-Bessingen, Ober-Bessingen, Ober-Hörgern, Oppenrod, Reiskirchen, Rödgen, Ruttershausen, Staufenberg, Steinbach und Treis a. d. Lumda; Samstag den 18. April derjenigen der Gemeinden Trohe, Watzenborn mit Steinberg und Wieseck. Montag den 20. April Loosziehung. Bekanntmachung. Die Musterung und Loosziehung der Militärpflichtigen des Kreises Gießen für das Jahr 1874 findet zu Gießen im Rathhausfaale den nachgenannten Tagen, jedesmal von 73/4 Uhr Vornuttags an, statt und zwar Montag den 13. April 1874 Musterung Militärpflichtigen der Gemeinden Albach, Allendorf a. d. Lahn, Allendorf a. d. Lnmda, Alt-Buseck, Annerod, Bersrod mit Winnerod, Beuern, Burkhardsfelden, Daubringen, Dorf-Gill, Eberstadt, Ettingshausen und^Garbenteich; Dienstag den 14. April derjenigen der Stadt Gießen. Mittwoch den 13. April Erscheint täglich, ai‘. Wut- «ahme Sonntags Expedition: LenzletberG, eit. ». 9fr. i - -ijiäbdjen, mit, fi » Md bei« Wo? i««fb,i ®r,|( 1 ' IN m g-ehrten PO ™ 1. April t. 1 der ZichmrntsBiM- izer___ m meinem i tvieber erofint- D ber Mltck ilth. ferner Sämmtliche Militärpflichtige, welche im Jahre 1873, bezw. 1872 zurückgestellt worden, oder nach ihrer gezogenen Nummer disponibel geblieben, d. h. nicht ein berufen worden sind. Entbunden von der persönlichen Gestellung sind Diejenigen, welchen Ausstand bewilligt, oder Berechtigung zum einjährig freiwilligen Militärdienst ertheilt worden ist. 2) Diejenigen Militärpflichtigen, welche zum zweiten- oder drittenmale erscheinen, haben ihre Loosungs- und Gestellungs-Atteste mitzu- Dringen. 3) Wenn von einem Militärpflichtigen, oder für einen solchen von seinem Vater, oder seiner Mutter, Zurückstellung in Anspruch genommen wird, so ist für Vorlage der zur Beurkundung der behaupteten Thatsachen erforderlichen Nachweise und Zeugnisse m dem zur Musterung anberaumten Termine zu formen. Die Zeugnisse müssen amtlich ausgestellt oder beglaubigt sein. Wenn die Zurückstellung auf die Arbeitsunfähigkeit eines Familienangehörigen gegründet wird, so hat der betreffende Familienangehörige sich selbst persönlich im Termin vor der Kreis-Ersatz-Commission einzufinden. Zurückstcllungsansprüche sind vor dem Musterungstermine bei der Großherzoglichen Bürgermeisterei oder spätestens in dem Termin vorzubringen. Verspätete Gesuche haben keinen Anspruch auf Berücksichtigung. 4) Wenn ein Militärpflichtiger an Gebrechen leidet, die äußerlich nicht wahrnehmbar sind, z. V. Taubheit, Harthörigkeit. Kurzsichtigkeit, Geistesschwäche T. s. w., so ist dieß durch amtlich ausgestellte oder beglaubigte Zeugnisse des Arztes, sowie des Bürgermeisters, Geistlichen, Lehrers u. s. w. nachzuweisen. 'Tas Vorhandensein von Epilepsie ist durch die eidliche Erklärung von mindestens drei glaubwürdigen Zeugen zu erhärten. 5) An der Loosziehung persönlich Theil zu nehmen, steht jedem Militärpflichtigen frei; für Diejenigen, welche bei dem Aufrufe nicht anwesend sind, zieht ein Mitglied der Kreis-Ersatz-Commission das Loos. 6) Die Großherzoglichen Bürgermeistereien haben sämmtliche ihrer Gemeinde angehörigen oder in ihrer Gemeinde gestellungspflichtigen Militärpflichtige — ftic auswärts sich aufhaltcnden schriftlich — auf Grund der ihnen k. H. wieder zugehenden Stammrollen zu der Musterung vorzuladen. Tie Großherzoalichen Bürgermeister oder Beigeordneten haben mit den Militärpflichtigen ihrer Gemeinden anwesend zu sein und sich darum zu bemühen,. tc[> die Letzteren zur bestimmten Zeit zur Stelle sind, nüchtern und reinlich gekleidet erscheinen und während des Musterungsgeschäftes ein anständiges und : ruhiges Verhalten beobachten. ♦ Wenn ein Militärpflichtiger wegen Gebrechen oder Krankheit persönlich zu erscheinen nicht im Stande ist, oder wenn er sich in gerichtlicher Haft befindet, jo ist darüber ein auf persönlicher Anschauung beruhendes Zeugniß des Arztes und der Bürgermeisterei, bezw. eine Bescheinigung des Gerichts vorzulegen. Den Großherzoglichen Bürgermeistereien liegt es ob, darauf aufmerksam zu machen, daß ein Militärpflichtiger wegen gerichtlicher Bestrafung des Militär- z lienstes unwürdig ist, und sind deßhalb die erforderlichen Nachweise amtlich zu erwirken und vorzulegen. Die Verhandlungen über Zurückstellungsansprüche sind von den Großherzoglrchen Bürgermeistereien, soweit es noch nicht geschehen, baldthunlichst und Westens in dem Musterungstermine an die Kreis-Ersatz-Commission gelangen zu lassen. Im Anschluß an das Kreis-Ersatz-Geschäft findet Samstag den 18. April die Klassist^irung der Reserve- und Landwehr-Mannschaften Msichtlich ihrer häuslichen und gewerblichen Verhältnisse start. . . Es haben daher diejenigen Reservisten und Landwehrmänncr, sowie die Ersahreservisteu Ir Classe, welche im Falle einer Einberufung auf Zuruckstellung Wen häuslicher Verhältnisse einen Anspruch machen zu können glauben, an dem bezeichneten Tag, Nachmittags i/23 Uhr, auf dem hiesigen Rathhause zu er- Icheirnen und ihre Gesuche zu begründen. Gießen, den 25. März 1874. Der Civil-Vorsitzende der Kreis-Ersatz-Commission des Kreises Gießen. I. V. : Gros, Kreis-Assessor. Deutfd) (anh. 'IL'ir hören, daß sich der Reichskanzler aller- Wien tom 28. d. w tiidi vor das ffiu GrwißknS' nU ob das ö1 f-eibalte M Skbaniuinfl1 cp mm doä "'ä'-'-rt »Njtt/ 3uh«(lil? ufitr UM *)' ;r« N w 4111 Ißt trord'H, tm S-d°"k° ird)t ' jirfidjuheU11 fjaten und fxutucüe ? ffnvaltm'9 nut Dockck jkMAM des darf gar ke> Laisir Vilj treten werte, igtaat, tie et (einer ßeit er Ims hchen, ttd)rä, der un rann und wir' - Tie verbürg bei P Hal die franzi !.cdädigung vo Poser Ctjiciai Bji fldhmg von ( jti Geldbuße teir* »..Paris, L A 8n Der Erzbischof Melchers von Köln im «iefängniß. mächttgter, Ministerpräsident Hofmann, Hessens Stimme zu Gunsten der Ein. fuhrung der Civilehe durch die Reichsgesetzgebung abgegeben hat, oder abgeben 'n'^ man ^icr n^t- zumal ihm dadurch demnächst die wenig tx. '.qmckllchen Verhandlungen darüber in der ersten hessischen Kammer erspart wer- den. Dagegen fühlt mau sich nicht sicher bezüglich anderer Bundesstaaten, wie ^Bayern, Württemberg u. s w. Die liberale Presie kann in dieser Richtung nicht energisch genug rhätig scln, zumal die clericale nichts versäumt, um dem Reichsgesetz Schwierigkeiten zu bereiten. Daß der Reichstags - Abgeordnete für Mainz, Domcapitular Moufang, in ganz gleicher Richtung wie die letztere Vresse jeinerjeits im Reichstag wirken würde, war vorauszusehen, daß er mm aber sogar mit Behauptungen hervorrücken würde, wie die, daß die Cwilstands- beamten in Rheinhessen die betr. Bücher nicht so gut wie die Geistlichen geführt hatteii, das koniite man, da es im absoluten Widerspruch mit den Erfahrungen laiiger Zahre steht, allerdings iricht erwarten, Nachdem der Abg. Schröder aus Worms ihn vor dem Reichstag sofort ad absurdum geführt, kann inan ES** k Wie lE'ter i die Imof’nr g ; :r < !rhe für 3 Nlir die knappe telegraphische Meldung kommt aus Köln, daß in früher 'wjrd benveiielt Vormittagsstunde der Erzbischof der Diöcese eingezogen und in das Gefängniß' -• - ~ 1 geführt wurde, daß die Ruhe nicht gestört wurde. Einige Monate weiter und die"Taktik der Ultramontanen wird sich vollzogen haben, die Bischofssitze Deutschlands werden verwaist, „das katholische Volk wird", um einmal in der Sprache der „Germania" zu sprechen, „seiner Oberhirten beraubt sein" und der Haupttrumpf des „passiven Widerstandes" ist ausgespielt — ohne eine weitere Wirkmig zu haben. Im Mittelpunkt des rheinländischen clericalen Lebens, in dem Hauptquartier des Katholicismus, in seinem festesten historisch-traditionellen Erbsitze, hat sich die Gefangennahme eines Erzbiichosö vollzogen, ruhig vollzogen; man hat das bevorstehende Ereigniß lange zuvor gewußt und dennoch herrschte vollständigste Ruhe, als mau den preußischen Festungen den zweiten Erzbischof, den dritten Episcopus als Gefangenen zuführte. ' ; g, - ------------- u'«v. Zum zweite» Mal wird Köl» feit 40 Jahre» jiim Schauplatz der Ge- mdess-u deu Moufang schei, Excurs fuglich auf sich beruhen lasse.» fangennahme eines Erzbischofs. Die Renitenz des Erzbischofs Droste v. Bische- entbälr 3 " Großhcrzogi.che Regierungsblatt Rr. 19 ring ist unvergessen und Paul Melchers war es Vorbehalten, sein Nachfolger \ c-f v r „ j» werden unter den Märtyrern der Kölner Erzd.öcese Der zweite Märtyrer fd)en Kir^"2 Äro^berwa bums fccr cBan9eli’ dieser Kategorie nach 37 Jahren in dem langen Zeitraum von 14 Jahrbun- o betreffend. derten l Statt des prächt.gen Domes des Wunders gotbischcr Ba.ckunst in cv.hr ifi7i »ft !3 Grotzherzogl.chen Kreisamts Offenbach, die für bai deutsche» Landen wird man ihm eine Kapelle von ein pa» Quadratfuß Raum Stadt ^QK-nback^p/'l"^ Communal-Bedürsmsse in dem Voranschlag der anweisen, um zu seinem Gotte zu flehen um Stärke m.d Trost in diesem betreffend. rechten Kampfe." Statt einer Schaar dienender Kleriker wie sie ibn dort n 3’ Übersicht der für das Jahr 1874 vorgesehenen Umlagen zur Be- umstanden beim weihevollen Dienst, wird er allein sein bei seinem Gebet — QffenbEct?" S3ebutf,"ffe bcr 'sraelitischen Religion« - Gemeinden des Kreise« nun zum Gebet ist fein Raum zu fleiit — und sei» Martyrium sichert dem n‘ 1 Qf„„r amot5' B Mts. .» Kraft. — Der vo» dem war es noch eine andere Zeit. Alan alaubte noch au "die Ucber.ena.inistv.n^ 6i„, E bestandenen Ungleichbciten gründlich zu beseitigen gesehen. Die Stimmung mag heute cm-gt genug seiu ... de.. Katholikenkreise..,Am! n st! “d*e S‘t,d>e6 ™a6 füt Slipon Köln, bei dem „katholischen Volke" des Rhemlandcs. Nirgends aber «t] I M w „ „ , n der Funke, der unter der Ascbe glüht, sich auch nur rum kleinsten fthimmdvJo n ^CTux ? wrr emer, uns aus sonst gut unterrichteter entfachen können. Oder gehört das mit als integrirender Therl ui der Theorie ^^^enden Nachricht glauben dürfen, ist die Unterredung zweier Abge- der Ultramontanen vom passiven Widerstand? ordneteir mit dem Fürsten Bismarck, welche jüngst von den Blättern veröffent» Wie man die Abführung so in aller Stille aus dem Valais de« Err-»nd beruht, wie unsere Quelle weiter erfährt, einfach bischofs in der Gereonstraße bewirken konnte, wie die Verhafn.ua erfolgte -- blC,e,r 1 m /bc" aesch'ckken Weise eine Pression auf schwaw all' diesen Details sehen wir noch zur Stunde entaeaen -^kglieder der naNonal-l.beralen Partei auszuüben. Man hätte, so mel- ___________ 9 9 man unt ferner, der „Nordd. Ällg. Ztg." die Veröffentlichung des Gespräche- angetragen, diese habe indeß angesichts ihres balsamischen Charakters erklärt, pd) zu derartigen Experimenten nicht hergeben zu können. Alsdann AuS bcnt (^ronhfr’DiifhiMH ^rds halt, unb man Avlkommiil'sse Paris, (,-1 beschlossen, e*ngt Mac w* dramatisch I p1 Industrie < *** Dem ! K'U- Die a Mvsfkn e " Das i e,,Ty-nio flrut ^^"ß'schen P J Dicklich b,mu I ar”4 onfomt Paris I »-beten, U. fr. Ww ob« , Auszug aus der Milttär-Srsatz-Jnstruction für den Norddeutschen Bund. S- ,76- Strafe für unterlassene Meldung zur Berichtigung der Stammrolle, bezw. für unterlassene Gestellung zu den Musterungs- oder Aushebun^s- 1) Militärpflichtige, welche die im §. 59 vorgeschriebcnen An- und Abmelbungen zur Berichtigung der Stammrollen unterlassen, werde» auf den anh-^ ^subst.ttür Sl^rU"9 bCt Stammrolle beauftragte» Behörde» mit Geldstrafen bis zu 10 Thaler» belegt, welchen im Falle des Unvermögens Gcfängnißstrafe 2) Militärpflichtige, welche der nach den Vorschriften der §§. 71, 98 und 115 erlassenen Aufforderung, sich zur Musterung oder Ausbebuna vor di. Kreis-Departements- oder Marine - Ersatz-Comnussion des Bezirks, i» welche» sie nach §. 20 gestellungspflichtig sind, zu stellen, keine Folg- leisten, oder b Aufrufung ihrer Name» im Musterungs- oder Aushebungs-Locale nicht anwe,eud „nd, werde» anf den Antrag des Cioilvorsitzcnden der Kreis- bc,w Devar,^ ments- (Marine)-Ersatz-Commission mit einer Geldstrafe bis zu 10 Thaler belegt, welcher im Falle des Unvermögens Gefäugnißstrafc ui substituiren ift 3) Unabhängig von den vorstehend ad 1 lind 2 gedachten Strafen werden die Militärpflichtigen, welche die Anmeldung -ur Stammrolle unterlill... oder sich nicht vor die Ersatz-Behörden stellen, durch die i.i de» nachstehenden §§. 177 bis 179 enthaltene,i Bestimmungen betroffen 'über deren Anwendung lediglich die Ersatz-Behörden zn entscheiden haben. ' icnoung §• 177 Folgen der unterlassenen Anmeldung zur Stammrolle, bezw. der unterlassenen Gestellung zu den Musterungs- und Aushcbunas-Terniinen 1) Militärpflichtige, welche die im §. 59 vorgeschriebene Meldung zur Eintragung ihres Namens in die Stammrolle unterlassen haben können . dem Grade der Fahrlässigkeit oder Absichtlichkeit, welcher die unterlassene Anmeldung zuzuschreiben ist, unter Verlust: v ' 1 a) der Berechtigung, an der Loosung Theil zu nehmen, b) des aus etwaigen Neclamatiousgründen erwachsenden Anspruchs auf Zurückstellung bezw. Befreiung vom Militärdienst vorzugsweise zum Militärdienst herangezogen werden. leisten ^ver?wrc» Pflichtige' °^ne cincn genügenden Entschuldigungsgrund der Aufforderung, sich zur Musterung bezw. Aushebung zu stellen, keine Folg, a) die Berechtigung, an der Loosung Theil zu nehmen, b) bcn aus etwaigen Neclainationsgrüuden erwachsenden Anspruch auf Zurückstellung bezw. Befreiung vom Militärdienst Wer ohne einen genügenden Eutschuldigungsgrund bei Aufrufung seines Namens im Musterungs- bezw. Aushebungs-Locale nicht anwesend ist verliert die vorstehend ad a gedachte Berechtigung. w 1 ucnlcr* naä) miC biC UUtCr i bezeichneten vorzugsweise zum Militärdienst herangezogen event. als unsichere Heerespfltchtig. §• 178- Anwendung der Vorschriften der §§. 176 und 177 auf disponibel gebliebene Militärpflichtige. di. Vorjahren ihrer Loosnummer nach disponibel geblieben, sind den im §. 176 enthaltenen Strafbestimmungen unterworfen- die Vorschriften des 177 finden jedoch nur in dem Falle auf sie Anwenduug, wen» sie i» dem Aushebungsbezirk, t» welchem sie ,ur Zeit der unterlnlle Anmeldung zur «tammrolle oder zur Zeit der unterlassenen bezw. verspäteten Gestellnng nach §. 20 gestellungspflichtig waren bei dem Zurückarcifcn auf bü Disponiblen ihrer Altersklasse, ihrer Loosnumn.er nach in der vorgeschriebenen Reihenfolge ebenfalls zur Aushebung gekommen wären 3 9 T b“ «rwachst,°?würdc **“““* ®tllfiElllll,9 9elal,8e" müssen, gehen sie auch der Vergünstigung verlustig, welch- ihnen ans etwaigen Reclantatio.isgründen »»»!«>miri!! wi Irrmm—II-rrmm," . ............................. JtllfiCIL eöc"i ferne gol; rechts, der unter der Negierung des Kaiser Wilhelm thatsächlich nicht eintreten kann und wird. Paris, 31. Marz. — Aus Marseille, 30. März, wird berichtet: datirtes Präfectorial-Decret hebt den hiesigen Gemeinderath auf und setzt an Eerrauo Krnpp'sche Kanonen unter der Bedingung zugesandt, daß er einem Waffen an die Carlisten zu liefern. Die legitimistische „Assemblee , un- leiftü^e oder ob sie preußischen Befehlen gehorche. TWteit, indem sie die Departements Niederschlagen und dem Herzen das Blut iß nun doch Eigenthum wiederbringen und endlich Wimrds halten gleichen Schritt mit den Selbstmorden. Beide sind sehr zahlreich und man hat nach und nach schon die Gewohnheit verloren, dergleichen Vorkommnisse einzuregistriren." LZ-raiifchteS Eine Klage aus dem Elsaß. Gcneral-Gouverneur Chanzy, um die radicalen Blätter, welche heftige Angriffe MN die Natioual-Versammlung und die Regierung richteten, zu zügeln, die Provinz in Belagerungszustand erklärt habe dnicklich hinzu, daß täglich preußische Officiere mit Soldaten im Lager Ser- rono'5 ankommen. Paris, 1. April. Die Regierung hat den Waffenfabriken von Tarbes wird er doch gesetzliche Kraft erlangen." Frankreich. Aus Algier wird telegraphisch gemeldet, daß der Juchen der iat, oder abgebn hß die wenig nner erspart iw Bundesstaaten, uii ii dieser Richiimz irjdiimt, um ta -Abgeordnete fit wie die letzten t)en, M er nun i die LMaB LMchenM . den ErschMp -r Abg. Wdn esührt, kann m assen. mngsblatt NU? jung der evangtK — Der Gerneinderath von Versailles wurde aufgelöst, weil er sich ent schieden geweigert, 27,000 Francs für geistliche Wohlthätigkeits - Anstalten zu billigem — Der beigeordnete Bürgermeister von Ajaccio ist wegen Theilnahme an k Chiselhurster Wallfahrt abgesetzt worden. Paris, 1. April. Thiers geht es bedeutend besser und er empfängt meder feine Freunde. Der greife Staatsmann ist tief betrübt durch den Aus- jang der Debatte über die Forts von Paris. Sehr ironisch sprach sich Thiers -Her die Rechte aus, die nicht wolle, daß Paris die Hauptstadt sei, es aber [Uin Hauptwiderstands-Punkt zu machen die Absicht habe. Eine Verteidigung MN Paris, wie man sie beabsichtige, ist Thiers zufolge übrigens ganz nutzlos, M, wie er bestimmt wissen will, die Deutschen nicht ein zweites Mal Paris gen unterworfen; .der unterlassener Preisen aus die lamationsgrüntei der Industrie eingeladen werden sollen. — Dem republikanischen „Progres du Var" ist der Straßenverkauf ent- Mn. Die Zahl republikanischer Blätter, gegen welche diese Maßregel noch ef,nb P, »erlie# Miieiben." Für die französischen Finanzen hält Thiers die militärischen t r._i_ „ y. @ane für unheilvoll. Die Summen, die man dazu gebrauche, überstiegen In-und Auslandes. Jnsertionslarife (Zeitungskataloge) werden gratis versandt. nicht getroffen worden, ist gering. — Das „Univers" faselt, die preußische Regierung habe dem Marschall Die Annoncen ^Expedition von Th. Dietrich in Frankfurt n. M., Steinweg Nr. 7, übernimmt die prompteste und billigste Besorgung von Annoncen in sämmtliche Zeitungen des lmlagen zur N üben des Krtlskii pwißischen Prinzen in Spanien zum Throne verhelfe. Es fügt noch aus- „Ein vom heutigen Tage -essen Stelle eine Commission von 36 Mitgliedern." — Die Corresp. „Havas" berichtet: „Die Verhaftungen von Com- (Eingesandt.) Wie un« aus zuverlässiger Quelle mitgetheilt wird, steht uns in den nächsten Tagen ein sehr seltener Genuß bevor, da es Herrn Kapellmeister Krausse gelungen ist, Großherzogliche Kammersängerin Frau Louise Jaide aus Darmstadt, welche bei uns noch in sehr gutem Andenken steht, für das von ihm am 14. April in Aussicht genommene große Concert im Club- Saale zu gewinnen. Außer den Vorträgen der Frau Jaide werden uns von Seiten hiesiger RegimentSkapelle „Schöpfungen" von Mendelssohn, Schubert und ganz besonders Beethoven s 0-Moll-Symphonie, eines seiner größten Werke, vorgeführt werden, worauf wir ein Musik, und Kunft-liebendes Publikum im Voraus aufmerksam machen. * * Zu Anfang dieser Wocke spazierten zwei ältere Mädchen den SelterSweg hinauf, die eine sehr animute Unterhaltung über eine eben stattgefundene Schulvrüfung führten. Im Laufe der Discusfion meinte nun die eine der beiden: „Ach es war ja alles recht schön und die Leistungen der Schüler vollkommen. Wenn ich aber daran denke, daß diese vornebmen Kinder neben den gewöhnlichen Bürgerskinder in einer Klasse nebeneinander sitzen sollen, so ist mir der Gedanke ganz schrecklich." Man sollte cS nicht für gut möglich halten, daß von Sciren solcher Damen, wie die eben berührten, eine solche Unterredung geführt werden könnte. . ju belagern die Absicht haben. „Wir sind so sehr" — meint Thiers - „an 'ck Guillotine gewöhnt, daß wir nicht begreifen können, daß der Scharfrichter die Adern offnen kann, um den Tod zu geben. Die Deutschen werden Widerstand Frankreichs nicht mehr dadurch niederwerfen, daß sie sich Paris,! ')ch dessen Kopf oder Herz ist, bemächtigen, sondern sie werden denselben jenen fcjieW bei evangelish Der von ■ne»** egterung M ® , daß * gut SSe n' so Ni «an JA'. Rom, 31. Marz. Daß auch der Papst dem Könige von Italien zu dessen Jubiläum Glück gewünscht — in der Erwiederung der gleichen Aufmerksamkeit Victor Emannel's vor einigen Jahren —, wird hier und da erzählt, scheint aber nicht wahr zn sein. Dagegen hat der Canonicns der Mailänder Metropolitan-Kirche, Caplan des Jerusalemiter-Ordens und Honorar-Almosenier des Königs, Msgr. Calvi, Sr. Majestät nachstehendes Telegramm geschickt: „Am Tage, welchen Gott erschuf, an welchem ganz Italien dem Könige, welcher es gemacht hat, huldigt, erfleht der Mailänder Clerus, der, wie er im Jahre 1859 der Erste war, Keinem nachsteht in Dankbarkeit und Gehorsam, von Neuem die Segnungen des Herrn für Ew. Majestät." Das ist sehr muthig, wenn man bedenkt, wie streng es dem italienischen Clerus seit dem Jahre 1859 verboten ist, Italien zu segnen. Msgr. Calvi dürfte in der Folge nicht ohne neigt, so ist damit noch nicht ausgesprochen, daß nun auch der Reichskanzler «schon jetzt die Gelder, welche man zur Verfügung habe, und da die Ausaabetr sich sofort wieder mit Regierungs-Geschäften befassen könne und werde. Die bedeutend höher sein würden, als sie in den Voranschlägen angegeben seien so Aerzte, welche den Krankheitszustand des Fürsten kennen und denselben mit werde man genöthigt sein, neue Anleihen zu machen, was Viele'vielleicht auch Aufmerksamkeit verfolgt haben, verhehlen sich durchaus nicht den wahren Cha- wünschten, weil dabei Geld zu verdienen sei. rafter desselben. Man weiß, daß derartige Zustände, wenn sie erst einmal in •einem Kö'per Platz gegriffen haben und nicht eine höchst sorgfältige Behand- 1 »7"W- [S KJ* lung und die größte geistige Ruhe des Kranken beobachtet wird, in immer für gtren Zwischenräumen und immer heftigerem Maße auftreten, und daß sie schließlich nicht selten mit einem Nerven- und Lungenschlag enden. Aerztlicher- seits ist denn auch dem Fürsten, wie wir hören, die größte geistige Ruhe und Fernhalten von jeder irgendwie nur aufregenden Thätigkeit strengstens empfohlen worden; und dem Reichskanzler nahestehende Kreise haben sich schon mit dem Gedanken gefaßt gemacht, daß der Fürst gezwungen werden wird, wenn nicht ganz, so doch vorläufig auf längere Zeit von seinen amtlichen Functionen zurückzntreten. Diese Ansicht hat auch bereits in weitere Kreise Eingang ge^ funben unb hier unb ba hört man schon bie Frage ventiliren, wenn dieser eventuelle F ll plötzlich eintreten sollte, wer soll bann an bie Spitze ber Neichs- venvaltung treten ? Daß biefe Eventualität gewissen Kreisen, in benen man _ mit Vorliebe ja schon immer den Namen des Generals v. Manteuffel als den- Anfechtungen bleiben, jenigen des Nachfolgers des Reichskanzlers genannt hat, willkommen käme, be- c n darf gar keiner Frage; ebenso wenig aber kann man annehmen, daß unter . _ opuiiu IL Kaiser Wilhelm dieser General wirklich an die Spitze der Reichsverwaltung Madrid, 3t. März. Der Zustand des schwer Verwundeten Generals treten werde. Herr v. Manteuffel hat ja unbestritten seine Verdienste um den Primo be Rivera ist bedenklich. Aus Seiten ber Carlisten ist Ollo gefallen, Staat, die er sich namentlich in der Stellung eines Chef des Mllitär-Cabinets Nadica schwer verwundet. — 15,000 Mann Verstärkung gehen nach dem Nor- ,einer Zeit erworben; ihn aber zum Reichskanzler zu machen, würde nichts an- den ab. — Man glaubt, daß ber Angriff auf San Pebro Abanto heute ober deres heißen, als ein entschiedener Wechsel in dem System von links nach morgen stattfinden wird. ' - - ..........." " Santander, 1. April. Marschall Serrano sagt in einem Brief, er ........... ...... wolle Bilbao entsetzen, gelte es Tob ober Leben. Die Aufregung in Mabrid — Die französischen Franctireurs, welche ben Fuhrmann Fritz aus Win- ist ungeheuer. Die Verluste ber Republikaner, 27. März, werben auf mmbe- terburg bei Pfalzburg ermorbet hatten, würben bekanntlich freigesprochen. Jetzt slens 300 Tobte und 1290 Verwundete geschätzt. Carlistische Depeschen verhak bie französische Regierung ben Hinterbliebenen bes Ermordeten eine Ent- sichern, bie Verluste ber Armee Serrano's beliefen sich auf 6000 Mann, wo- schäbigung von 8(100 Francs bewilligt. üon ^500 Mann Gefangene, bie eigenen Verluste auf 1500 Mann. Posen, 1. April. Der Erzbischof Lebochowski unb ber Domherr unb ------------ --- Oificial Wojczewski würben vom Kreisgerichte heute wegen gesetzwidriger Anstellung von Geistlichen in contumaciam ersterer zu 1000, letzterer zu 200 Tha ler Geldbuße oder scchrmonatlicher Gefängnißstrase verurtheilt. Ei ist b-k->nnt, d-ß bie Industrie und der Hundei im Eliuß eine sehr bedeutende Nulle pi n spielen; man hat auch in den Zeitungen schon hcrvorgehoben, welche Jndustrieen durch die UCIlLirClCQ. Trennung von Frankreich und die Vereinigung mit Deutschland verloren und welche gewonnen 31 Marr Das Wiener Taabl " sckreibt - ^n ber ©ihuna «bCn‘- ?? auch schon gesagt worden, daß, wenn Industrie und Handel hier durch die no r Koth M. I> Deutscher Arzt. German physician. Privatkapitalisten glauben zu sparen, wenn sie bei der jetzigen trüben Vörienzeit die hin, um sie in den Stand ru setzen, alle Speisen zu genießen und zu verdauen Neue Börsenzeitung abschaffen. Ja wohl, sie sparen irn ganzen Vierteljahr 1 Thlr. 20 Lgr., und ver- kann daher diese köstliche Nahrung mit bestem Gewissen en picblrn. ' lieren Hunderte, ja selbst Tauiende, weil ihnen die nöthigen Winke und Ralhschlage entgehen, ~ welche ihnen die Neue Börsenzeitung giebt. Jeder Abonnent erhalt unentgelvlich, auch in Gertificat 9t. 73,800. Briefen, wenn er es wünscht, genaue Auskunft und praktische Rathschläge. Außerdem vollständige DerloosungSlisten, Geschäftskalender re. der evangelischen Gemeinve zu Gießen. G o t t e S d i e n st. Ami. Osterfei erlag. Sonntag den 5. April. Morgens: Pfarrer Landmann. Nachmittags: Pfarrvikar Schlosser. A m 2. Oslerfeiertag. Montag den 6. April. Morgens: Pfarrer Dr. Seel. Nachmittags: (Gymnasiallehrer Stamm. (Collecte für die Stadtarmen.) (Uebersetzung.) Nachdem ich in meiner großen Praxis die Len-lsao-Präparate des Herrn Dr. Tieocmann in Stralsund vielfach angewandt habe, kann ick der Wahrheit gemäß bezeugen, daß dieselben die Wirkung der Eisen- und Chininpräparate nickt nur in sich vereinigen, sondern auch rascker und kräftiger wirken, als jene Mittel. Bei Schwächezuständen giebt es nur ein Hilfsmittel, da- sind die Dr. Tiedemann'schen Pen-tsao-Präparate, welche als etwas Großartiges bei allen Acrzten der Vereinigten Staaten berühmt sind. Newark, im Staate New-Iersey, 16. December 1873. (L. S.) Dr. James Wood. HI. II. Arzt und Wundarzt. ----Mobäcs, 20. December 1871. Ihre berühmte Revalesciere drei Monate lang genoffen und dadurch mein viel- jährig gehabtes Hämorrboidal- Leiden gänzlich geheilt, hat m'ch veranlaßt, dieses aus- *** Deutsche Theorie und amerikanische Praxis. (Redactionsartikel d. Drrsl. gezeichnete Heilmittel einem meiner guten Freunde, der an Schwindsucht leidet, »um Jnt.-Bl) Ein New-Iorker Correspondent schreibt uns: so wie der Amerikaner praktisch ist in Gebrauch anzuempsehlen. Jos. Ullein, Baumeister. Allem, ist er es auch in der Ausnutzung neuer und wichtiger Erfindungen. Kaum wurden hier -------------- die vor etwa einem Jabre in den Zeitungen gegen Schwächezustände empfohlenen Pen-tsao- Nahrhafter als Fleisch, erspart die Revalesciere bei Erwachsenen und Kindern 50 Präparate des König! Preuß. Apothekers Dr. L. Tiedemann in Stralsund *) bekannt, so wurden Mal ihren Preis in anderen Mitteln und Speisen. sie von unseren ersten Autoritäten der Medicin geprüft und angewandt, die Resultate veröffent- _ In Blechbüchsen von '/r Pfund 18 Sgr., 1 Pfund 1 Tblr. 5 Sgr., 2 Pfund 1 licht und heute giebt es in den Vereinigten Staaten Nord-Amerikas kaum einen Arzt, der nicht,Thlr. 27 Sgr., 5 Pfund 4 Tblr. 2l) Sgr., 12 Pfund 9 Tblr. 15 Sgr., 24 Pfund 18 die vortrefflichen Wirkungen dieser Präparate erprobt bitte und sie überall in Anwendung drückte. Thlr. — Revalesciere Biscuiten : Büchsen a 1 Thlr. 5 Sgr. und 1 Tblr 27 Sgr., — Ich lasse Ihnen 2 Urtheile hiesiger berühmter praktischer Aerzte folgen und würde mich freuen, Revalesciere Chocolat^e in Pulver für 12 Tassen 18 Sgr., 21 Tassen 1 Tblr. 5 Sgr. wenn dieselben in etwas zur schnelleren Verbreitung auch auf heimathllchem deutschen Boden 48 Tassen 1 Thlr. 27 Sgr.. 120 Tassen 4 Tblr. 20 Sgr, 288 Tassen 9 Tblr. 15 Sgr.' beitrügen: j57b Tassen 18 Tblr.; in Tabletten für 12 Tassen 18 Sgr., 24 Tassen 1 Thlr. 5 Sgr Attest und wisieuschaftliche Anerkennung. !48 Tassen1 Thlr. 27 Sgr. — Zu beziehen durch Barry du Barry & (5omp. m Die Pen-isao-9ÄitttI des Dr. Tiedemann habe ich in meiner deutschen und englischen Merlin, 178 Friedrichstraße, und in allen Städten bei guten Apothekern, Droguen-, Praxis angewandt und kann ich bezeugen jSpecerei- und DelicateNenbändlern. In Gießen bei Müller ck Sch w a ger. (2086) „daß diese Mittel das Großartigste leisten, was je die Wissenschaft gesehen und daß * dieselben als „Kräftigungsmittel" bei allen Leiden unerreichbar sind." r An^erle 1 0 c Rrji Sttrtffi sich dafür zu mrmdcnnlteb *) In Betreff der Bezugsquelle verweisen wir auf den Jnseratentheil der heutigen Zeitung. D. Red. ÄUeu Giranten Straft und Gesundheit ohne Medicin und ohne Kosten. „Revalesciere Du Barry von London.“ Keine Krankheit vermag der vorzüglichen Revalesciere du Barry zu widerstehen, und bewährt sich dieselbe ohne Medicin und ohne Kosten bei allen Magen-, Nerven-^ Brust-, Lungen-, Leber-, Drüsen-, Schleimhaut-, Akhem-, Blasen- und 9? i er en leib en,! Tubereulose, Schwindsucht, Asthma, Husten, Unverdaulichkeit, Verstopfung, Diarrhöen,! Schlaflosigkeit, Schwäche, Hämorrhoiden, Wassersucht, Fieber, Schwindel, Blutauf i fteipen, Obrenbrausen, Uebelkeit und Erbrechen selbst während 1 er Schwangerschaft, Diabetes, Melancholie, Abmagerung, Rheumatismus, Gicht, Bleichsucht. — Auszug aus^ 80,000 Eertificaten über Genesungen, die aller Med:cin mtdersianden: (^crtisicat N 79,810. Düsseldorf, 9. November 1872. Meine Tochter litt seit mehreren Jahren periodisch an sehr heftigen Kopfschmerzen und Erbrechen. 9lad) kurzem Gebrauch Ihrer Revalesciere ließen beide liebel nach und erfreut sich meine Tochter seither einer ganz beneidenswenyen Gesundheit. Bei einer anderen Dame, die an gänzlicher Appetitlosigkeit litt, reichten einige Pakete Revalesciere Die Pfarrgeschäfte für die Woche vom 4 bis 11. April besorgt Pfarrer Landmann. Auszug aus ben Kirchenbüchern der Stadt Gießen. Evangelische Gemeinde. A o v u l i v t e. Den 28. M ärz. Justus Waller, heimol hr berechtigt in Dollcnrod, Kreis Lau terbach, und Dier.stknccht dahier; und Mor geruhe B'ckcr, des Oustürgcrs und Mau- rermeisters in Alt-Bmeck, Kacpar Becker, eheliche Tochter. G e t a ufte. D en 29. M ä r z. Dem Kreisthierarzt und Lebrer an ter Deterinäranstall dahier, Dr Louis Winckler, eine Tcckter, Emmy Phtl.ppme Dorothea, Ehristiane, oedor n den 2. März. Den 2. April. Dem Bürger und Echmiedtmeister, Theodor Vogt, eine Toäu ter, Karoline Elisabeth, geboren den 2. Februar. Bcerv i g t t. Den 31. März. Elisabeth Ehristia ne Hrrkel. geborre Semmer, des rerstrr- benen Bürgers und Schuhmachers, Georg D.r.'chicr Heikel, tatfßelcfjuc WtUwe, alt 70 I. 2 M. 27 T-, gestorben den 29. D.ätz. flCCgemeiner flnjriner. Nach in tem lauf biltiinq von Landir. Leh gust bis 12 ier erst'ecke 1) Lchre 2) Mni 3) Deuts 4, geltnn 5) Wznz 6) Boten Rüäei 7) Lbstb a. CI wc d. CI 4 l Wit der Abfassung des gesetzlichen Jahresberichts für das Jahr 1873 beschäftigt, bitten wir den Handels- und Ecirerbestan unseres Bezirks um Mitthcilung von Notizen über den Zustand und die Bewegungen des Handels und der Industrie wahrend de gedachten Jahres. Es muß uns namentlich sehr Wünschenswerth erscheinen, möglichst specielle und eingehende Angaben zu erhalten, und bitten wir, uns dieselben thunlichst bald zukommen zu lassen, uns auch im Allgemeinen mit Mittheilungen über die Entwicklung und den Gang der Geschäfte, über Umstände, welche den Geschäftsgang günstig oder ungünstig beeinflußt haben re., zu versehen. Wünsche und Beschwerden, welche entweder im Allgemeinen die commercielten und industriellen Interessen oder die einzelnen Geschäftszweige betreffen, können auf diesem Wege, namentlich wenn durch Thatsachen belegt, auf zweckmäßige Weise und im Zusan,menhang den eompetenten Staatsbehörden dargelegt und deren Berücksichtigung und Abhülfe empfohlen werden. Wir hoffen, daß alle Mitglieder des Handels- und Gewerbestands bemüht sein werden, uns durch ausführliches Material zu unterstützen und dadurch die gemeinsamen Interessen zu fördern. Die Mittheilungen bitten wir uns im Laufe des Monats April zukommen zu lassen. Gießen, den 31. März 1874. Groschcrzogliche Hördllskömmcr zu Cicsjin. Carl Gail. Obtrhessiscke Eisenbahnen Die hier lagernden abgängigen Werkstätten- und ^etriebsmattrialien aus dem Jahre 1873 sollen verkauft werden. Die VerkaufsbeNngungen nebst dem Ver- zeickniß der zur Veräußetung kommenden Mattrialien können bei unserer Magazins Verwaltung eingesehen, auck durch unsere Kanzlei auf frankirtes Ersuchen und gegen Einsendung von 4 Sgr. oder 14 Kr. bezogen werden: ebenso sieht eine Besichtigung der Materialien frei. Offerten beliebe man spätestens bis zum 15. April, Vormittags 10 Uhr, frankirt an uns einzusenden. Gießen, den 31. März 1874- (1621) Die Direction. Versteigerungen. Versteiqertlnq von Stein- hauerarbeitcn. Donnerstag den 9. Avril l. I., Vormittags 11 Ubr, soll ui auf dem hiesigen Rathhause die Rest- Iftiferungen von Quadern, Trevpentrir- tkn, glatten und profilinen Hausteinen rc > für den Realschul-Neubau zur Versteige-. Mtltmoch bei; 8. April d. I., utng kommen. ! Nachmittags 3 Uhr, Zeichnung^, Voranschläge und Accord- soll auf dab Rathlaus die dem Georg bebingungen können sckvn 2 Tage vorher Vogt dahier gehörige Hofraithe, als.- bei unserem Stadtbaumeister eingeschen Fjur Nr. ^Klftr. ÖCI.b.f2 x n. aiv- 10-1 i 1399 14 Hoiraum in der Juden- Gtetzen, den 31. Marz 1874. ! qQ)-|e Großherzogltche Bürgermeisterei Gießen. ! ' 417a 8 Hotra'ithe in der Küh- (1557) Vogt. | ' gaffe, te„ s a b j imöftbietenb --rft-ig-N werben. Nachmittag« 2 Uhr, I Gteßen, den 3 April 1874. soll auf dahtcsigem Rathbaus, der dicbe>fAbschnitte und In Auftrag I ughard. In Auftrag: I u ghar d- Dienstag den 7. d. M. !läßt der Unterzeichnete 101 Stück Eicken Bestien von 5 bie ' 12 Cmtr. Dicke, 20—27 Breite und i 4Vr Meter Lauge, den des Gtoßh. Stallmeisters Gebhardt gehörige Gatten an der Hollergasse noch [1619] mals meiübiitenh versteigen werden. j Gießen, den 3. April 1874. den vergeben werden. Gießrn, den 2. April 187 t. Großherzoalicke ynm n'ialkasse. [1635] Schmitt Dreis nach Alt-Buscck, vor dem Wald. Treis a./Lda., den 4. April 1874. (1660) Ioh. G. Re n n e r, Wirth. Samstag den 1». d. M-, Vormittag^' 10 Ubr, Inn Jh die Liefe- Späne, gegen glci d) Barre Zabluna runa des für da Grosinc zoaliche Gvm- e - — . - _ m ” nnfiunt dahier im Winter K71 75 ctforbtr- verkaufen. 4_ ie Zusammkunft ist '^erlichen Brennholz ' an den Wenigsffordern- "'ittags 10 Ubr , am Ausivsad von Ein zweistöckigts Wohnbeus von Eichenholz. 25 Fuß lang, 20 Fuü breit, ist auf den Abbruch, oder zum Stehenbstiben zu verkaufen, auch foUtn 2 Gärten dabei Dir* kauft werden Termin bier.ru ist am 13 April d. I., Nachmtffags 2 Uhr, bei Johannes Ruppert, 11633] Sichertshausen. Versteigern n g. Dienstag den 7. April, Vormittags 10 Uhr, nur>en in derDohnu :g derW'ttwe Nicola y ru W-eseck. n obrere Weißbindergeräth- schast.n und noch sonstige Eegrnil.rüde versteigert- [1576] Bcri 9- 2fpril iri 9^6 unverti t't Vorlage Kjfce k., auf >ckitik ein M der Ge ^tnung (i„ Munö k. Aufgabe ^tn wichst '°"eden habt ”nf« allen : Worte l?ock dst A Neuliche T ällndings fi bi *un0 j(fc — 'L .»e tini 131 i 7. un® tori fc?*