cert Andreas cert anz Cberljefjcn unll? gen im AllgcnieiW c Boten." ärz 1874. 'm w-3 'on Vorstand fni. ""Skzeigte M„, otibern ICH ® 7 e König6^/ aper L- zu feiner Wiegenfeste ein bon Mutter König w; Zeine Freunds ird). Cl-.. th !- iniben 41. »«* : d°s W°"'S°rS Kirch«-Md Mm ■ Mäusdmi 6* t Änuj «nP*1* rÄ»»* ’eÄip^ »8«^ ft .(..tiUti"1 ! ‘ ___- wircidji^dg 1 fL 12 ft. «t? Brtngerlohn. Durch bk Poft bezogen vierteljährig 1 fl. 29 fr. OitßemrAnMtr. (id4)e(nt täglich, mit fluft- nähme Sonntag-. ExpeditionLanzletbrrg, ßit V. Rr 1. Anzeige- und Amtsblatt für den Areis Hiessen. Str. 53, Mittwoch den 4. Wrz Amtlicher Theil. IN»». Polizeiliche Bekanntmachung. Das unbefugte Betreten der Eisenbahnen und das Kohlenlesen (Kohlenstehlen) daselbst betreffend. Es ist die Wahrnehmung gemacht worden, daß sich fast täglich erwachsene Personen und Kinder an den Lagerplätzen für Steinkohlen einfinden, um dort die Kohlen aufzulesen, welche beim Ausladen von den Wagen und Schöpfschippen der Arbeiter herabfallen und daß diexFuhrlcute treulos genug füib, diese Diebereien ruhig geschoben zu lasten. Wie groß der Nachtheil für die Kohlenkäufer ist, ergiebt sich daraus, daß einzelne-Personen schon mehrere Centner gelesen — d. h. gestohlen — haben. Ein solcher Unfug kann nicht länger geduldet werden. Es wird daher Folgendes bekannt gemacht: 1) Das unbefugte Betreten der Eisenbahnen ist nach §.52 und 68 des Bahn-Reglements vom 3. Juni 1870 bei einer Strafe bis zu 10 Thaler verboten. 2) Wer künftig auf den Bahnen oder neben denselben Kohlen liest (stiehlt), wird noch besonders wegen Diebstahls in Untersuchung gezogen. 3) Diejenigen Fuhrleute, Knechte rc., welche dulden, daß bei ihren Fuhrwerken Kohlen von Unbefugten aufgeleseu werden, haben zu gewärtigen, daß auch sie, und zwar wegen Diebstahlsbegünstigung, in Untersuchung gezogen werden. Gießen, den 24. Februar 1874. Großherzogliche Polizei - Verwaltung der Provinzialhauptstadt Gießen. Nover. Gießen, den 25. Februar 1874. Betreffend: Die Protocollirung von Jmmobiliar-Veräußerungs-Vel trägen. Das Grvßherzogliche Stadtgericht Gießen an die Großherzoglichen Ortögerichte des Bezirks. Nachdem durch das Gesetz vom 4. August 1871 betreffend die verbindende Kraft der Jmmobiliar-Veräußerungsverträge, bestimmt worden ist, daß Veräußerungsverträge über unbewegliche Güter und Rechte keine verbindende Kraft haben, so lange und insoweit sie nicht von den Coutrahenten dem zuständigen Ortsgerichtsvorsteher augezeigt und von Letzerem protocollirt worden sind, ist es unbedingt nothwendig, daß Sie die bei Ihnen zur Anzeige gebracht werdenden Jmmobiliar-Veräußerungs-Verträge alsbald und ohne allen Verzug protoeolliren und Sie würden sich nicht nur einer großen Verantwortlichkeit, sondern auch der Regrcßansprüche der Coutrahenten aussetzen, tociui erweislich >-urch Ihre Verzögerung der Protocollirung solcher Veräußerlings-Verträge Jemand zu Schaden käme. Auch der Umstand, daß Sie nicht im Besitze der erforderlichen Formularien sich befinden, kann Sie von dieser Verantwortlichkeit und Schadensersatz-Pflicht nicht befreien und weisen wir Sie darum an dafür Sorge zu tragen, daß Ihnen niemals die erforderlichen Formularien fehlen, aber auch beim Mangel von Formularien dabei Ihnen zur Anzeige gebracht werdenden Jmmobilar-Veräußerungs-Verträge ohne Verzug und unter Benutzung gewöhnlichen Papiers zu protoeolliren. Dabei machen wir Sie noch darauf aufmerksam, daß Sie nur dann zur Protocollirung solcher Verträge zuständig sind, wenn alle oder auch nur ein Theil der verkauften Parzellen in der Gemarkung Ihrer Gemeinde gelegen sind und daß Sie, wenn ein Vertrag bei Ihnen zur Anzeige gebracht wird der über Güter verfügt, die nur anderen Gemarkungen angehören die Interessenten lediglich an den zuständigen Ortsgerichts-Vorsteher zu verweisen haben. Auch muß die Anzeige von beiden Coutrahenten erfolgen und ist es unzulässig, daß Sie auf einseitige Anzeige mir eines Vertragsabschließenden den Vertrag protoeolliren und alsdann das Protocoll an ein anderes Ortsgericht absenden, oder es gar dem Jntereffenten selbst behändigen um die Unterschrift des anderen Coutrahenten einzuholen. Bötticher. politischer Theil. Der Bischof vou Mainz gegen den Kultusminister Dr. Falk. Von I. F r o s ch h a m m e r in München. (Fortsetzung.) Aber die Sache nahm schon nach kurzer Zeit eine schlimme Wendung, und der Bischof erfuhr mit seiner Ansicht ein grausames Dementi von Rom her durch die Jesuiten mittelst ihres Papstes. Noch zu Ende des Jahres 1862 erschien das päpstliche Schreiben (Gravissimas in ter) gegen meine Grundsätze, insbesondere bezüglich der Freiheit der Wiffenschaft, und ein Jahr später das Schreiben des Papstes gegen die Versammlung der katholischen Gelehrten in München (1863 Tuas libenter.) Schon in diesem Schreiben ward alles Recht der Wissenschaft vernichtet, und wurden nicht blos die Lehre Christi und der Apostel oder ausdrücklich formulirte Dogmen als Schranken der Wissenschaft geltend gemacht, sondern es wurde gesagt: der Gehorsam der wissenschaftlichen Forscher habe sich auch zu erstrecken auf das, was durch das ordentliche Lehramt der über den ganzen Erdkreis zerstreuten Kirche als göttlich geoffenbart überliefert werde. Außerdem aber haben sich die wissenschaftlichen Forscher auch zu unterwerfen (se subjiciant) den Entscheidungen, welche die päpstlichen Con- gregatiouen verkünden als zur Lehre gehörend, und ebenso auch jenen Lehren, welche durch allgenreine und constante Uebereinstimmung der Katholiken festgehalten werden. Im Jahre 1864 kamen dazu noch die famose Encyklica und der Syllabüs der 80 verdammten Jrrthümer der modernen Zeit. Unter diesen Jrrthümern befinden sich auch die oben angeführten Ansichten des Mainzer- Bischofs v. Ketteler. Durch die 22. Thesis wird nämlich ausdrücklich die Behauptung verdammt: „Die Verbindlichkeit, durch welche katholische Lehrer und Schriftsteller unbedingt gebunden sind, beschränkt sich nur auf das, was vom unfehlbaren Urtheil der Kirche als Glaubenssatz aufgestellt wird, und von allen gläubig angenommen werden muß." Der Bischof von Mainz war sogar noch weiter gegangen, als diese verdammte Thesis, und ihn traf daher die Verdammung doppelt. Das deutsche^ Kirchen-Orakel war also vom jesuitisch-römischen Ober-Orakel gründlich deinen - tirt und corrigict worden. Es verlautet nichts, daß an den Bischof irgend eine römische Aufforderung erging. sich ausdrücklich dem römischen Orakel zu unterwerfen und seine öffentlich bekannten falschen unkirchlichen Ansichten zu widerrufen. Er wird dem wohl zuvorgekommen sein, seine bisherige Ueberzeugung aus- und die befohlene römische Ansicht ohne weiteres angezogen haben. Von der bis dahin in allen ultramontanen Blättern maßlos gerühmten oben genannten Schrift des Bischofs wurde es aber jetzt still, obwohl auch eine Volksausgabe von derselben war veranstaltet worden. Uebrigens konnte dem Bischof der Meinungswechsel bezüglich zweier Punkte nicht sehr schwer fallen, nämlich bezüglich deffen, was er über die Freiheit der Wissenschaft und über den Vernunftgcbrauch innerhalb der katholischen Kirche gesagt hatte. Seine Ausdrücke lauten zwar sehr entschieden, und sind noch durch Beschuldigungen und Schmähworte gegen die Gegner verstärkt, aber sie können trotzdem mit Leichtigkeit anders gedeutet oder sogar in's Gegelltheil verkehrt werden. Wenn freie Forschung zugestanden wird, so ist dabei immer gemeint: unter der Controle der göttlichen, d. h. kirchlichen Aucto- rität. Dies beeinträchtigt ja, behauptet man, die Freiheit der Wissenschaft nicht, weil sie dadurch eben nur an die Wahrheit gebunden und vor Jrrthum bewahrt wird. Der Sinn ist also: Der katholische Forscher muß sich der kirchlichen Auctorität und Norm durchaus unterwerfen, zugleich aber bekennen, daß er vollständig frei sei in seiner Forschung, nämlich die „wahre" Freiheit besitze, d. h. gebunden, unterworfen sei. Diese Situation der „freien' katholischen Forscher erinnert freilich sehr bedeutend an das „Juchhe nach Amerika" jener Freiwilligen in „Cabale und Liebe", die von dem gnädigen Landesherrn für Blutgeld' alS Necruten nach Amerika verkauft und zwangsweise abgeführt werden! Bezüglich der Vernunft scheint das Axiom des.Bischofs sehr bestimmt zu sein: „Was unvernünftig ist, kann und darf nicht geglaubt werden." Aber man lasse sich nicht Sand in die Augen streuen; der Satz läßt sich mit der größten Leichtigkeit in's Gegcntheil verkehren, und ist auch kirchlich in diesem Sinne zu verstehen. Er will sagen : „Nichts, was geglaubt werden muß, darf clA die andere Fassung hervor. Die Formel ist, wie man sieht, ausgezeichnet. Die 1! Hongkong, 28. Februar. Einem Gerüchte aus Peking zufolge haben (Fortsetzung folgt.) Deutschland (Ciiflfnni). London, 28. Februar. Der Tischborne-Proceß ist heute beendet wor- zahl von Bischöfen in dem Concil selbst bewiesen — bewiesen dadurch, daß sie eben bekannten, daß sie nicht an die Unfehlbarkeit des Papstes als Dogma glauben, und daß auch in ihren großen Diöcesen nicht daran geglaubt werde und nie daran geglaubt worden sei. Der Bischof glaubt also jetzt mit Verzicht auf alles eigene bessere Wissen, mit schnöder Verachtung der Wisseuschaft und der allbekannten Erfahrung eine offenbare handgreifliche Unwahrheit, fordert allenthalben auf, dieselbe Uuwahrbeit zu glauben, und kämpft erbittert gegen alle, welche diesen Glauben verweigern, welche ihr Wahrhcitsgefühl nicht vertilgen und sich nicht zur geforderten innern Erniedrigung um der römischen Herrschsucht willen verstehen wollen. j'iue Niederlage durch die Carllsten erlitten und Serrano lind Topete reisen nach dem Norden ab. «Rumänien. 'iti i ctnfig1 falls vertrat diese Broschüre seine Üeberzeugung, und er ließ sie verbreiten. Es half bekanntlich alles nichts, auch nichts der Kniefall, den er vor dem Papste that, um ihn von deut Aeußersteu abzuhalten. Nach der Hand unter- von warf sich der Bischof nicht blos, sondern er ist nun auch einer der eifrigsten Vertheidigcr des neuen Dogmas, und der erbittertste giftigste Gegner derer, die sich nicht unterwerfen, und aus ihrer Üeberzeugung keinen Handsthuh machen , 1. März. Die Kammer votirte 8 Miüonen für den Bau Kasernen und militärischen Gebäuden. Zilien. • fT-'-V" , h Berlin, 2 März. Die Preßgesetz-Commission des Reichstags hat den § 20, betr. die Bestrafung solcher Personen, welche mittelst der Presie den Ungehorsam gegen das Gesetz oder die Verletzung desselben als erlaubt, xefp. verdienstlich darstellen, mit überwiegender Majorität abgelehnt. m ,, Kaiserslautern, 3. März. Das hiesige Zuchtpolizeigericht bat den ^tschos von Speyer wegen Beleidigung der Ebeleute Martin auS Kufe'., began- gen durch die gegen Letztere ausgesprochene Excommuntcation, zu 25 Thaler Geldbuße, event. 10 Tage Gesänguiß, verurthcilt. Berlin, 1. März. Der JlistizauSschuß des Bundesraths berieth gestern den Strafproceßordnungs-Entwurf zu Ende. Württemberg, Bayern, Hessen befürworteten dringend die Beibehaltung der Schwurgerichte und Nichteinführung der Schöffengerichte. Der preußische Justizminister verzichtete, der Stimmung der Südstaaten Rechnung tragend, auf die Schöffengerichte; nur neben dem Einzelrichter sollen Schössen thätig sein. Im Laufe des nächsten Sommers tritt die Reichs-Commission zur Vorberathung eines Reichsgesetzes über das Versicherungswesen zusammen. ■ W*1 vil VI yiviu^ivvyt |iyivuu;muiyig miyi vfjen taiöiieye; wc)cg ein Paragraph emverleibt werde, der uns Frauen gqthlid) berechtigt io viele bekennen, ans irdischen Rücksichten nicht zu entschiedener Geltung bringen wollte Männer zu ehelichen, als wir zu unserem Unterhalte nothwendig erachten." «Ugemein'cs Bravo All' dies ist wieder nicht geeignet, ihm offenbares Vertrauen für sein Geschäft anwesenden Damen lohnte die Rednerin und der Antrag wurde einstimmig zum Beschluß als Orakcl unb kirchlicher Wortführer zu erwecken. Außerdem hat aber die 11,0 ‘"1 (Hm-Zwirt-ck.) Der in Frankreich feit länger» Zeit M itoeämi6ige8 unb wlötzlich springt er mit dem Rufe auf: „Hosanna, dem Sohne David, gcbenedelet, der da kommt im Namen des Herrn", erklärt sich für Jesus, ergreift eines seiner Kinder, schlägt eS mit dem Gesickte unter den Worten: bekenne deine Sünven, die Sünden müssen getilgt werden,« so heftig auf bic Tischplatte, daß ihm alle Vorderzahne lose wurden, darauf nimmt er ein anderes, hebt es bis zur Zimmerdecke und läßt es aus dieser Höhe auf die Erde fallen, jedoch kam dieses ohne Schaden davon. Hierauf gehr der Vater des 15. in daS Zimmer Kaum aber erblickt der im Wahne befangene Sohn den Vater, so stürzt er sich mit grimmiger Geberde auf denselben, jedoch gelang es ihm noch glücklicher Weise sich den Händen des rasenden Sohne» durch die Flucht zu entziehen. Sogleich hinter dem Vater läuft auch der gestörte Sohn auf die Straße und begiebt sich geraden Weges zu seiner Schwester, einer verheiratheten Bäuerin in demselben Dorfe. Der Vater, welcher Unheil befürchtete, folgte ihm von ferne und suchte mit mehreren Leuten gleichfalls in das Hans zu gelangen; aber der Sohn verriegelt sofort hinter sich die Thürc, so daß e» den Begleitern Mühe und Zeit kostete, sich Eingang zu ver. schaffen. Unterdeß tritt der gestörte Bruder an die Schwester und verlangt den Bruderkuß; diese suchte ihn durch gute Worte zu beruhigen, aber vergebens. Sofort ergreift er sie, wirst sie auf das Bett und sucht sie zu würgen, von hier gelang es ihr, sich von ihm zu befreien; aber wiederum ergreift er sie und bringt sie zu Boden, wirft sich auf sie, umspannt mit beiden Händen so krampfhaft ihre Gurgel, daß die Zunge aus dem Munde hervorgedrängt wurde und jetzt siebt er ihr den Druderkuß; aber so blutig und schmerzvoll, daß er ihr dabei die Zunge bis 8um Bande radikal abbiß. Jetzt erst gelang es der Umgebung in das Haus zu kommen und zum Glücke noch zeitig genug, um der Unglücklichen das Leben zu retten, wenn sie deren Verstümmelung auch nicht hatten verhindern können. Merkwürdig ist noch die Aeußcrung seiner frommen Genoffen in einer ihrer nächsten Versammlungen über diesen unglücklichen Vorfall, welcher uns gleichzeitig auch den Schlüffel giebt zu diesem ungeordneten und verwirrenden MvstizismuS. Ganz offen und ernsthaft sprachen sie es aus, daß der gestörte E. zwar auf eem Wege der Erleuchtung gewesen; aber nicht würdig gewesen sei, in dieselbe einziUretcn, darum habe er nicht durchgekämpft, sondern sei im Kampfe unterlegen. (W. V.) Münster, 1. März. Der „Köln. Volksz.« wird geschrieben: „Die mitgetheilte Wegschaffung der Möbel aus dem bischöflichen Hofe hat gestern zu bedauerlichen Unruhen geführt. Gegen Abend sammelte sich nach und nach eine bedeutende Volksmenge auf der Herrenstraße, wo daS Haus des den Transport leitenden protestantischen Schreincrmeisters liegt, so wie in bfn angränzenden Stadttheilen. Größtenthcils setzte sich jedoch daS herzuströmende Publikum aus Neugierigen zusammen. Die drohende Haltung einzelner Individuen veranlaßte bic Polizei -unachst, ein Detachement Militär zur Hülfe heranzuziehen. AlS der Tumult größeren Umfang r1i8i m 1 rüsts \ ^SisiMtN, y" -U 1 | fi{ iVuüt sch" r kemmkn Mt A-nezr un • bitt’“ ' 1 «TT06I I «vi erfreut i JiMM roii t. ^6Än rerlitß tr ^r-.iili.item Leif "rjfjüwfern zi» i imies ein r A^teburz ein turlkn ßeßungsl tn .8rg-; tn?5 erhielt, ge< kcben^v k-i-7.:niil'lhes 9e ntJ sch reichen gegen bii 6 uch Ztenbigu t jt’jji'djen Dificiei Zeitlichen Jun Moniert ' die Steigerer ^.nfiurtcr Stic »iicrt, dir Abst ui er binnen zeh «Lziehrn, als s in Lttftrigeru/i h-en anbermeiti Sieben, dm 3. .SroßhrrioM Kris' Zur Zürstii dir Narti «Zum 10. ML, W'.: werden. 3a doch, Donnerst ■J« Trohherz dies in j lassen. Ifc ?«i ■F-i« irNdtNii, Montag d Uo Dachin i Ä btn 4. I ^bhrrzoglich (87 2 L1 c Holzve Freita, K von Mc ft S N, »Zb von 2f)^n,ni M PS W Jet $ rr— können, den sie nach Belieben ausziehe» könnten. Und in seinem Orakel-Amte bic chinesischen Beamten den fremden Gesandten angezeigt daß sie nicht im functionirt er mit »»geschwächter Kraft, mit unvermindertem Selbstvertrauen Stande seien, für das Leben der Fremden in Tientsitt zu bürgen wv anf- weiter, führt wieder allenthalben das große Wort, und fordert mit derselben hetzende Schriften verbreitet sind Die Marinebeböiden in Hongkong'haben Bc- Zuverstcht, daß man thnt und seinen Sprüchen unbedingtes Vertrauen schenke, fehl erhalte», Kriegsschiffe in den Norden zu senden. Um sich wegen seines Fiasco's bei dem vaticanischeu Concil unb wegen des —.....— —■ ' jähen Wechsels seiner Üeberzeugung zu rechtfertigen, behauptet er, daß er nie- LZ-rwifcLte» mals an der Unfehlbarkeit des Papstes selbst gezweifelt habe, sondern nur an . der Opportunität der ausdrückltcheu Dogmatisirung derselben durch das vatica- bcä Rraucn^m^ Ä ^c\1?^fSoTbnufn^ der General Vcnammiuna uischc Concil. Allein damit stellt sich der Bischof wiederum nur selbst ein Zeug- Eine junge feurige Schöne [teilte folgend,n Antr«g „Me7n- Dam'e^' %et,e,^ia®'l9i0tbn™mmt Niß der Schwache und des Mangels an Glaubensstärke aus, beim offenbar immer größeren Umfang an! Es hält jetzt fchon einem Mann schwer, seine Frau unc Kmder Mliß es opportun gewesen sein, basselbe zum Dogma ausdrücklich zu erklären^ ernähren und wenn es so fort geht, werden auch zwei und drei Männer nicht außn-idien, sonst wäre cs nicht geschehen, und anßecdem muß der Bischof dieselbe als »6= olCutiIl^i)idA8tMetae'i^eto1e»i”aÜ8'^^ed1Pnn^ - UCrrl.brCmä4«,‘'3' ,int bmn svlute göttliche Wahrheit betrachten, die er gleichwohl schwachmüthig nicht offen Ci»tteh«-»e^ ein P°ra^°ph dnentoit werte, ?et\n« "»«eXttat t,m als unvernünftig bezeichnet tverden." Das ist sein wahrer Sinn in der kathv den. Das Urtheil erklärt den Prätendenten des Meineids schuldig und spricht lischen Kirche für die Gläubigen. Nach Außen hin kehrt man, um zu tmponircn, gegen denselben eine 14jährige Zwangsarbeitsstrafe ans 7 die andere Fassung hervor. Die Formel ist, wie man sieht, ausgezeichnet. Tie ' ' London, 2. März. Lentigen Abendblättetn infolge hat die Regierung kirchliche Anctoritat sichert sich damit vor allem Vorwnrf, Unvernünftiges atejtant officielle Mittheilung über die Meldung des öour" betreffs Abschneidung Glaubenssatz auszustellen oder aiifgestellt zu haben; Unvernünftiges kann und des Generals Woljcley durch die Aschantis^ erhalten — Reuter s Bnrcau" darf nicht Glaubenssatz sein, also darf man nichts, was als Glaubenssatz auf- wird an-. Elivondo vom t. d. tclegraphirt: Der Eommandant von Bergara gestellt ist, unvernünftig nennen, sondern muß cs »m jeden Preis für vernünftig meldet, daß eine 5000 Mann starke Abcheilung republikanischer Truppen bei halten! Schlimmer stand es allerdings iim den Bischof bezüglich seiner oben der Brücke Samt Pierre unweit Somorrostro durch die Carllsten überfallen angeführte» Grenzbestimmuiig zwischen Glaubens-Auctoritär und Wiffenschasr. wurde Die Brücke wurde gesprengt, 1000 Mann aeiödtek der Reü Als ich in meiner Schrift: „Beleuchtung ber päpstlichen Encyklica von 1864 gen genommen. und des Syllabus" tc. (1865) zu diesem Punkte kam, rief ich ihn aus - sich ' London, 2. März. I» Folge der starken Anzahl von Kranke» und hierüber zu erklären: „Wo ist denn Frhr. v. Ketteler, der Bischof von Mainz? Verwundeten ordnete die Regierung an, daß noch ein Dampfer zum Rücklranö- Er trete auf und erkläre uns, wie es denn komme, daß er vor einigen Jahren port mit einer Hospitalcorps-Abtheiiung nach der Goldküste abgehcn soll in seiner besonders von ultramontaner Seite viclgerühmten und viclvcrbrcileten London, 3. März. Ter hiesige portugiesische Gesandte macht ein Schrift: „Freiheit, Autorität der Kirche", tn dieser Beziehung etwas ganz an ihm zugegaugencs Telegramm aus Liffabon vom 2b. Februar bekannt wonack deres lehrte?" In dieser Schrift spricht sich der Bischof ans das Bitterste das Gerücht von einer, neue» portugiesischen Anleihe vollständig der Begrün, gegen jene aus, welche bchauplcn: „mnerhalb der katholischen Kirche ist freie duiig entbehrt Der Zustand des portugiesischen Staatsschatzes sei im (Äan.en Forschnng gar nicht gestattet und wahre Wissenschaft nicht möglich rc.!" Aber zufriedenstellend. “ 1 1,8 ' ber Bischof schien nicht gut zu hören; er blieb stumm vorläufig, unb hatte sich c balb eine neue Üeberzeugung augeschafft, wenn es ihm auch wohl noch schmerz bpQIllf (L Uch gewesen sein mag, so unliebsam in seinem Orakel Geschäft in Dentschlanb Madrid, 1. März Der „Gaceta" zufolge betragen bie Verluste ber bementirt worbeu zu sein. Balb schien alles vergessen, unb bieses Geschäft Armee bes Generals Morioncs 800 Mann an Tobten und Verwundeten — würbe wieder in alter Rührigkeit fortgesetzt. Marschall Serrano ist in Santanber angekommen. Aber wieber kam nach einigen Jahren eine Katastrophe unb neue Demen- tirung. Der Bischof von Mainz gehörte bekanntlich beim vatikanischen Concil ^OllUQQl. jur Opposition, obwohl er bei den Jesiiiten in Rom Wohnung geuomme.. halte Liffabon, 1. März. Telegramme hiesiger Journale aus Madrid mcl- — was bet Eungen einen eigenthurnlichen Verbacht erweckt hatte, bem wir hier ben, baß General Moriones ..... keine Rechnung tragen können. Er hatte sogar eine Broschüre geschrieben, ober 3000 Manu verloren hat. schreiben lassen, gegen bie Dogmatisirung ber päpstlichen Unfehlbarkeit. Jeben- hnb i) 8. 99', Oberhessen 79-': A inerik. Pistolen 9 37—39 Wien Bankactien 1021 M für btn Bau Galizien — lK64r 158 ist für die Beförderung von und Verkaufgesuche, Allgemeiner Anzeiger Montag den S. März, "Klftr. 2Sla- [943], Holzapfel. in Fristabluuf Vogt- (928) 101 80 35 30 124 1 330 2360 [841] Versteigerungen. Jung. Montag den 9. März 1874, Jughard. dergl. Stockholz, 162 2850 Wellen dergl. Reisholz. dergl. Forftreiser, 3000 97 von Morgens 9 Uhr an, Garbenteicher Markwald nachver^ Ukilhnetes Holz öffentlich versteigert werden! 74 79 Stecken Nadel-Prügelholz, Nadel-Stockholz, 29 26 Cnb.-Fuß' von 20 big 45 Fuß Länge und 4 bis i 43 9 Zoll Durchmesser. ,3600 12 Pen auf hiesigem Rathhaus die zu dem 3930 19 Eichenstämme von 18—36 Centimeter Durchmesser und bis 13 Mtr. Länge, 8. 8 8. k. k. k k. Nachlaß des Heinrich Nolti gehörigen Immobilien öffentlich an den Meistbieten- ■tn versteigert werden: Eichenstangen zu Wagnerholz rc. brauchbar, von 23—54 Emir. Durchmesser und bis 12 Mtr. Länge, worunter schwere, bis 2 Cub -Mtr. haltende Klötze vorkommen, Rothbuchenstämme von 28—83 Centi- meter Durchmesser und bis 12 Mtr. Länge, unter welchen sich Klötze von 2—5 Cub.-Mtr. befinden, die sich zu Schiffsbauholz rc. eignen, Birkenstamm von 18 Cmtr. Durch- messer und 5 Mtr. Länge, Fichtenstangen von 6—13 Centimeter Durchmesser und bis 12 Mtr. Länge, Zur Fürstlichen Rentei Lich können die Martinitag v. I. fällig gewese- 100 10471 1051, Gießen, den 3. März 1874. Großherzogliches Kreisbauamt Gießen. sollen die Ausputzreiser von den ^choor- bäumen versteigert werden Anfang am Neuenwegerthor. Gießen, den 3. März 1874. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. I. E. b. V.: Jughard. Holzversteigerunq. Freitag den 6. März, I. E. d. V.: Jughard Hecke, Forstwartei Maulbach: 7 Eichenstämme von von 16—47 Cmtr. Durchmesser und bis 5 Mtr. Länge, 80 zu Schnittholz geeignete Kiefernstämme Amsterdam Augsburg Berlin Bremen Donnerstag den 5. März 1874, Nachmittags 21/- Uhr, sollen auf hiesigem Rathhaus, die dem Conrad Vogt HI Erben gehörigen Immobilien nochmals und zwar zum dritten und letztenmal öffentlich an den Meistbietenden versteigert werden. Gießen, den 27 Februar 1874. Grobherzogliches Ortsgericht Gießen. Holzversteigerung btn Grast. Lanbach'schen Waldungen. Montag den 9. März, 208 geringe Eichcn-Stämme mit 34,43 Festmtr., 202 starke Eicheu-Stangen zu Wagner- und Grubenholz geeignet; II. Dienstag den 10. März, Morgens 9 Uhr, Mabck mel- i*™ «litten unb dem Sterben «6. Römer frech geworden" viel gesungen wurde. Wie die beiden Helden dem unglückseligen Hausknecht das Lebenslicht ausblasen, wird darin in folgender Weise geschildert: Putzki giebt mit düstrem Schweigen Ihm zwei große Ohrenfcigen, Und mit großer Henkerslust Sobbe ihm durch seine Brust Einen großen Stahlstich. Freitag den 6. März d. I., von Nachmittags 4 Uhr au, östr. Stsb. Prior. 62' , östr s. Lombard 497/ä Livorneser 335/s Toscaner 54 Elisabeth.-Prior. 92 cmalVersMmIunz eher Gesetz-Entwurf, sociale Noth nimmt ine Frau und Kindn mer nicht ausrcichrn, r eine Petition beim lin wirken, daß dem । berechtigt, so vielt MgkmtMö Äravc mmig zuin Beschluß rLmähigeS und lech auf folgende Weist ; Hafer oder Roggrn Akuchen angcfcuchttt. Presse gebracht unb >jch in Portionen ab, verwandten Futter- försterei Maulbach. Wir versteigern: 1. Mittwoch den 11 und Donnerstag den 12. März, in den Districten Gebrandter-Wald und varbenteich, den 3. März 1874. Der Markmeifter: 50] H. Wallbott. "8 zusolge haben daß sie nicht im "irgen, ivo auf: igkong haben Be- und Wagner), Rmtr. Eichen- und Aspen-Prügelholz, „ dergl. Stockholz, Wellen dergl. Retsholz, „ Buchen-Forstreiser I Classe, tf u f n rr starke Eichen-Stämme bis zu 46 Centimtr. Durchmesser mit 15,71 Festmeter, geringe Kiefern-Stämme mit 2,93 Festmtr. Holzversteigerung In der Fürstlichen Oberförsterei Hohensolms soll nachverzeichnetes Gehölz an Ort und Stelle versteigert werden. I. Montag den 9 März, Morgens 9 Uhr, in dem District „Jselscheid" auf der Staatsstraße zunächst Fellingshausen anfangend: 60 Rmtr. Buchen- u. Eichen-Prügelholz, ActiCiL Frankl*. Bank 1463/4 Frankf. Vereins-Kasse 83'/h Dnrmst. Bankaot. 383* 2 Rheinische Hyp.-Bank — Hopfenstangen brauchbar. Die ft rken Buchenstämme und der größte Thetl der Fichtenstangen lagern in der nächsten Umgebung der Station Ehringshausen an der Oberh. Bahn, und kommen schon Mittwoch zum Aufgebot. Donnerstag werden die Eichen- und Kiefernstämme , sowie 55 Buchenstämme und der Birkenstamm — sämmtlich im Districte Scheidhecke lagernd — versteigert; II Mittwoch den 18. März in den Districten Langenstrauch und Ober- straßwald, Forstwartei Dannenrod: Hohensolms, den 28. Februar 1874. Fürstliche Oberförsterei Hohensolms. [906] Dör mer, Revierförster. sollen folgende Holzsortimente: 1. Im District Altengericht, um 9 Uhr anfangend: Scheidh. Astprügelh. Stockh. Reish. R.-Mtr. R -Mtr. R.-Mtr. R.-Mtr. bi- bet ^emunbeten. - Gießen, den 4. März 1874. Großherzogliches Ortsgericht Gießen. I. E- d. V-: an den Meistbietenden versteigert werden. Die Bezeichnung der Grundstücke erfolgt nächsten Samstag. Gießen, den 3. März 1874. Großherzogliches Ortsgericht Gießen. 2. Im District Borngraben: 600 132 130 Großhcrzogliches Ortsgericht Gießen. I. E- d. V.: I u g h-a rd. Ac/z Engi. Sover. 11 49 — 51 Rusa. Imper. 9 38—40 Dollar in Gold 2 25—26 20 Centner gutes Heu liegen in der Schulscheuer zu Mainzlar zu verkaufen. (933) Steinkohlen (gute Qualität) werben in Partieen von 25-50-100 Centner um M fr- per Centner frei in's Haus geliefert. Bei Abnahme ganzer Wagenladungen Preis geringer. Baern, [956] Neustädter Thor, Nr-109, Lit- D- 14 (Hofrailhe in der Lindengasse' [©arten am Nahrungsberg. Besondere Bekanntmachungen. 3tu>r Vti48 3°,o 3°/o 3% 50/o !£& '»S .1 " N iS " ®'rai1fen Unh jod. "?te ,nad)t ein V™ 11« im ®ailje|| Habortshäuser-Schlag, Forstwartei Hei- mertshauscn, und Lappenkopf und Scheid- Ly32J nm Holz-. Gras- und Pachtgelder nur noch bis zum 10. März ohne Gerichtskosten bezahlt werden. Zahltage r Dienstag, Mittwoch, Donnerstag. Die Großherzoglichen Bürgermeister er suche, dies in ihren Gemeinden bekannt machen ^u lassen. [784] Kreutzer. versteigert werden. . ..„ « Laubach, den 2. März 1874. zu Leiterbaumen, Latten Baum- unb raoai Zaunpfählen unb theilweise auch! J Die Steigerer der Pappelbäume auf der Frankfurter Straße werden hiermit aufge- ____ fordert, die Abfuhr derselben um so ge-l Gießen, den 27. Februar 1874. wisser binnen zehn Tagen von heute an zu c " ------- vollziehen, als solche sonst in Gemäßheit! ter Versteigcrungsbcdingungen auf t&re J840J Lostcir anderweitig werden versteigert wer-,----- ben. 500 Fichtenstangen von 6—14 Zentimeter Durchmesser und bis zu 16 Mtr. Länge, Die Versteigerung beginnt an den 3 Ver- steigerungstagen um 9 Uhr Vormittags.'. Mittwoch (11. März) Zusammenkunft auf der Romröder Straße am Districte Mön- chesheege. Donnerstag im Districte Scheidhecke auf dem Vicinalwege von Maulbach nach Appenrod. Mittwoch (ben 18. März) ist bie Zusammenkunft auf bem Vicinalwege von Dannenrod nach Schwemsberg. Maulbach, in Oberhessen, am 1. März 1874. Großherzogliche Oberförsterei Maulbach. [927] K o ch. tC0 uuiu”i । ' " i u/iuiuuy um u. jj i seinem Denken u» I Nachmittags 2 Uhr, i(i6el auf wn *’tn*‘ »Jollen die zu dem Nachlaß des Heinrich . aebenedeiel, dn °a »Daniel Noll gehörigen Immobilien erfiinber, |W , |nod)mal§ öffentlich an den Meistbietenden uffen gclilstweröcn! ^steigert werden. l L.uf nimmt tt em J. . h«*n 4. Mär» 1874. Sw#™ er grffor .uctlB ] von « g ort ■ -iontm «««*,? „(le, »1.1* «9tn ‘ u bil'ii'"1 7" ~ vo"' »/mit beiden 29 „ ^laoer-^iociyolz, würbe und hl50 Wellen-Nadel-Rcisbolz, >rgedE. Zunge Nadel-Stämme mit 994 "" « fitbc,,n a v "'"'«2rung sri"? I Die Zusamme»kunft ist am Weg von die Aeup Weinbach nach Dorf-Gill sog Salinstraß e. 3000 "NSlu^Lirr-L m und । Di=n rte 6. > e kinr^A 8) ■udiciltt M | Donnerstag den 5. März 1874, Die y 7en 0(fur | Nachmittags 2 Uhr, , ivorben._ Ringkampf im Circus Salamonski wurde, wie der „Bcrl. Börs.-Cour." schreibt, an einem der letzten Abende durch ein kleines Intermezzo unterbrochen, das die allgemeinste Heiterkeit hcrvorries. Während die beiden Kämpfer einander zu bewältigen suchten, t^rrt plötzlich (|n fein ackleidctcr Herr in die Manege, der seinen Blick hastig nach allen Seiten schweifen ließ Erregte dieses seltsame Benehmen säwn die Aufmerksamkeit deS Publikums, )o^ verdoppelte sich baß Crsiaunen als der Eingetretcne der Musik mit großer Feierlichkeit zuwinrte, um sie zum Schweigen zu bringen, und dabe. ries, es handle sich um eine sehr wichtige Angelegenheit. Die Musik schwieg', der Ringkampf wurde unterbrochen und Alles harrte gespannt der Dinge, die da kommen sollten. Der Herr trat, ohne von Jemandem daran gehindert zu werden, in die Manöqe und rief von hier aus in den Circus hinein: „Ist die Hebamme Hermann viel leicht hier?" Schallendes Gelächter antwortete von allen Seiten; aber nachdem der erste Siurm verrauscht, hörte man deutlich von der Höhe des zweiten Platzes ein „Ja I" schallen. Hoch erfreut über den Erfolg seiner Nachforschungen, rief der Herr nod) einmal nach der Richtung, von wo das „Ja" ertönt: „Sie müssen gleich nach der Karlstraße Nr. . . . kommen." Dann verließ er die Manöge, indem er wegen der kleinen Störung um Vergebung bat, unter donnerndem Beifall des Publikums, das sein Interesse nun wieder von der Hebamme den Ringkämpfern zuwandte. — Daß Frau Hermann übrigens ihre heilige Pflicht prompt erfüllt hat, bewies ein Inserat der Vossischcn Zeitung. _Qro — Die beiden ehemaligen Lieutenants Sobbe und Putzki, die bekanntlich im Jahre 1862 in Magdeburg einen Hausknecht niedergestochen hatten und sich dann, der deshalb über sie verhängten Festungshaft durch gemeinsame Flucht nach Amerika entzogen, befinden sich dort, nach einem der „Brg.-Ztg." bekannt gewordenen Schreiben, das kürzlich ein Regimentskamerad von ihnen erhielt, gegenwärtig in sehr guten Verhältnissen. Putzki trat, nachdem er sich in allen möglichen Lcbensverhältnissen versucht, zu Philadelphia als Kommis in ein bedeutendes kaufmännisches Geschäft ein, dessen Besitzer er nunmehr geworden ^nachdem er die Tochter j iiwii . eines sehr reichen Prinzipals gehcirathct hat. Sein Freund, v. Sobbe, der während des! OegL Orvditavt. 254 Sieges gegen die Südstaatcn als Sergeant-Major in die Nord-Armee emgetreten war,j..... ist nach Beendigung deS Krieges in das Putzki'fche Geschäft cingetreten und schließlich rl.eilbaber desselben geworden, nachdem er sich ebenfalls mit einer sehr wohlhabenden Amerikanerin ■ vccheirathet hat. Ob die beiden Schicksalsgefährten die weltbekannte Firma „Sobbe & Putzki" führen, darüber verlautet nicht» in dem Briefe. - Das Verbrechen der beiden ehemals Hcidmgsfcldcr, WaUthorstraße 86 in Gietzen, i. rniSischen Osfieier- ist übrigen«, wie nicht allgemein bekannt fein dürfte, Gegenstand eines Inseraten icden. Inhalts, als Empfehlungsanze g-n, Kauf- und Sßerfaufgefud studeniischm Bammelliedes" geworden, welches seiner Zeit nach der Melodie: „Als die Stellengesuche, FannitennaSmchten u. f. n>. als besonders zuverlässig ,u empfehlen. •io. II. Erniss. — Aul eiieeisloose. Darmstädter fl. SOLoose 218'/z n „ 25 n — Kurh. 40 Thlr. Louse 713/4 Nassau 25 fl. 46 Braunschweiger 223/4 3° Q Oldenburg, ä 40Thlr. 381/4 4% bayr. Präm.-Anl. 4% badische Loose 1141 /4 Ba'Iische fl. 35 Loose 22*/a Oestr. fl. 250 v. 1854 — 1858r Prioritätsloose 193 1860r Loose 957/e , 40,v n 993/4 n . 3V1»/O „ 97 Bayer. 5*"ü n — Stamm- und Stangenholz-! O^prftriderinhl I sollen auf dahiesigemRathhaus dieGrund- -stücke des Herrn Friedrich Müller in den Domamalwaldnngen der Ober- unter sehr günstigen Zahlungsbedingungen Börseiinaihrlchleii. 3. März 1874 Preuss. 4’,2v(j Oblig. — b'rankf. 3 ‘7if,/o Oblig. 90 Nass. 3Vt° s Obi. — Kurbess. 4J 0 „ 987/b Gr. Hess. 5° 0 Obi. — Ieilgebotenes. 953) Ein gut erhaltenes Klavier ist billig zu verkaufen. Weidasse Lit. B. 98. 934) Ein fast neuer Stetnkohlenregulir- ofen, circa 8 Fuß hoch, zum Heitzen eines größeren 8ocals, sowie mehrere kleinere Oefen, sind billig abzugeben. Bei wem? sagt die Expedition dieses Blattes. 941) 10 Wag«m Kuh - Mist und ein einspänniger Oeconomie - Wagen sind zu verkaufen. Gießen, 3 März 1873. Carl Steinberger, Bäcker. Zimmerspcihne sind von jetzt an wieder fortwährend zu haben bei H. Ruckstuhl, (949) Brüssel k. 8. 03-/.' Hamburg k. 8 105h L^eipzig k. 8. 105 London k. S. 118i/2 Lyon k. 8. Paris k. 8. 94 Wien k. 8. 105 4. Auf vielseitigen Wunsch Serenade von Anfang 6 l hr, Eröffnung des Saales 5' 2 V tritt an der Kasse zu haben. [923] Fr. Heuser. (860) Georg Nöber, Kreuz. 945 ) 11,428778 [938] Fr. Textor a. d. Horbt. [944] Anb r. Euler. 'm I 0 b ‘3. Will, Maurer. Ein braves Diensimäbchen, welches kochen kann, wirb zum 25. Marz in Tier.st gesucht- 1) 21 op. 59 Nr. 2 op. 41 Nr. 1 84,007200 7,816000 20,690000 28,037800 Herr n Schumann. . Haydn. sten Fasans. [782] Erste Violine. Zweite Violine. Altviole. Cello. Meinen geehrten Kunden zur??achricht, daß idi jetzt in meinem erkauften Hause am Asterweg wohne. Donnerstag den 3. Mar; 187-51, Abends 7 Uhr, wird Spracharzt A. . , . a . „. . . , „ ., .. . , . Neuenweg 193. Eintrittskarten a 1 11. in der Kicker sehen Buchhandlung und beim Ein- Strohhüte werden zum Waschen, Färben unb Fa?on- niren angenommen unb erhalten bic neue» Ein zuverlässiger, fahrkuudigcr 3 Vursche kann sogleich eintreten bei Wegen Aufgabe meines Ladengeschäfts verkaufe ich meine vorräthigen langen im Saale des : bei Abnahme von 5 fl. einen Rabatt von 15 fr. NB. Die Buchbinderei besteht fort und werde ich das mir feit» Quartett, D-dur, „ E-moIl, „ A-dur, Amerikanische i, Glanz-Wascherei von JT. Mart. OcliS) Frankfurt a. M. 413) lira^cn und Man- SCllctteii für Herren und Damen, sowie Herrenhemden, werden wie neu hcrgestellt. Muster sind bei der^ Annahmestelle in Giessen : II. liiihsamvn, Mäusburg 9, ein- zusehen -- Bemerkt wird noch, dass Sendungen, welche Montags eingeliefert werden, am folgenden Sonntag zur Ablieferung- gelangen. Einen Pferdeknecht sucht d es Grösstmöglichen Musikdircdors Jean Becker, mit seinem Florentiner Quartett, Freitag den 6. März 1874, im W - i " flcs » äft in 'h'hem- in h iu - ,uv bvn Verkauf seiner oifion ÄniT U’?nc e°cn b08e Pro- '—22 2J Euphonisches Abschied,concert. Stück ZU haben Ein gewandtes Dienstmäd- chen wird gegen guten Lohn ans sofort zu miethen gesucht.! Raheres in d. (§"xp. d. Bl. (884); Ein Zavfjunge aus gleich gesucht von i [821] A n d r. Weidig, Bierbrauer, i Ein Mädchen vom Lande wird auf den! 25. März gesucht. [890]Emil Dörr, am Maiktplatz. 401) Alterthümliche Möbel, sowie Münzen, __________________L, JLowengfeiit. isverstcherungsbank f. D. in Gotha. Gegründet 1827. Eröffnet am I. Januar 1829. Eine reinliche zuverlässige Lauffrau wird gesucht. Seltersbcrg Lit. E. 3 im obersten Stock.________________________________ [931 Ein braves Dienstmädchen, welches kochen kann, wird baldigst in Dienst gesucht. Wo? sagt die Exp. d. Bl.__[939 Nr. 7 hat dir Hosenträger gewonnen. (952) V Ofl eI, Polizeidicncr. Einige kräftige Arbeiter finden Beschäfti- guna bei deunielhungen. 481) Zu vermiethen: Der untere Stock in meinem Hause A- 166, Marburger Straße._________Christian W. Eckel. Laden zu vermiethen bei [811]Fr iedr. Bang. Das von Herrn Major Franck in meinem Hause bewohnte Logis ist anderweitig zu ''ermiethen unb Anfangs Juni beziehbar. 1898]__________Ern st Heinemann. Ein möblirtes Zimmer ist zu vermiethen [825]________________Marktstraste. D. 27. Zwei kleine möblirte Zimmer zu vermiethen bei vermischte Anzeigen. Ein Familienlogis von 3—1 Zimwern mit Zubehör wirb von einer kleinen Familie zu nnethen gesucht. Offerten beliebe man bei der Exped. d. Bl- abzugcben. [935] Ein braves Dienstmäbchen, welches bic Hausarbeit versiebt wirb gesucht. [955]______Ioh. Fischer, öllicenstraße ? ienstmädchen pr. 25. März gesucht. Zu erfragen bei her Exp. b Bl. [9)9j Einen Arbeiter sucht [942] Th. Schneider, Schuhinach»r Tüchtige Schreinergesellen werden gegen guten Lohn gesucht [936] G e b r. Köhler- Der den Fr. Berg's Erben gehörige Garten, hinter den Eichen, ifi zu verpachten [909]__________________ Carl Berg. Eine Wohnung von 7 Zimmern, mit allem Zubehör, cvent. auch Stallung u. Garten zu vermiethen. Näheres bei Hrn. Ohr. Vix am Neuenweger Thor. g Zwei möblirte Zimmer zu vermiethen bei Balthasar Euler, am Hamm. [946] Ein kleines Fainilienlogis ist zu ver- mietbcn unb am 1. April zu beziehen. 1947] Rr. 31, Lit. D-, Reusiadt. Im zweiten Stock meines Hauses ist eine Wohnung von 5 grotzen Zimmern und Zubehör zu vermiethen. [940] W Ferber, Buchhändler. 6,5 em Antn u Vertreter i '^natürlichen °ihk,i, müße ^''°»alistifchei i e ^ül nachgeb, IP ">ie Grenz Anfang । Thir * Mann fi „ jcdensal „ einem 5 -r.v« Clim0'= ®C|ln 3«,( Prozcm »^e, tjj ,, 37 „ ^-'Client L Verftcherungsanträge werden durch unterzeichnete Agenten entgegen^ 1 L nomme« und vermittelt. " Ml ui ÜJ,1 A. Ricker in Gießen. I ’ bftrfte bnfi । Oscar Ehrhardt in Marburg. IfoliU ^.fl (486) Lehrer Walr in Lich. 1 tc> n?ir be'( ./! ;"2i ten u »■ lclk ’1"^ X i» M in u’ *nhn bi, ; " ck»r gcsl. Bcnchlliiig. ixK Portotarife der Kaiser!. Poft mit An^^«-n!^ gäbe fcimmtlicher im Umkreis von 10 geM-^L Nestau, at.vn We. Herbert graphischen Meilen um Gießen beleacnen Poftan^ ■ [95i ftalteii sind in der Erped. d. Bl. ü (> fr. pr. euphonisches Abschikdsronrkrt. Stück zu haben. I 1« »«beerten . unb $ erleg bn Akü! I'schen Univ.. Drucke,ei fgr. Sbr. Pie! (d) in «ziehen. | ’W, dk, Türkische Zwctschcnlatwcrge, Tranbengelee, Apfelkraut, bester Qualität, empfiehlt (382) ; _____________Carl Hosfmann. Jlarnior-Wärmsteine sind wieder angekommen bei Wilhelm Balser, (110) am Lindenplatz Emmentliliier- und Ralinikfioe empliehk (5785) Emil Fisch hach. ' l“ uul 1106 zuruck und erklärt H. Keck, Glasermeister. -Mindefre bekannt ist.'was dessen"EhrVn- . Mädchen, womöglich auf sogleich ge Molligkeit irgendwie beeinträchtigen könnte lum^Nähercs bei der Exp. d. Bl. [793][ Xre‘3 a.,Lda. den 28. Februar 1874.