Anzeige- nnb Amtsötatt für den Kreis Hiessen Donnerstag den 3. Dcccmbcr No. *W8 erschienenen „Handbuch der vergleichenden Statistik von G- Fr. Ziolb", herzogthums Hessen am 1. Januar 1874: , womit der Reichskanzler nun die hingen, 9 Gail» JranRreicfo- stehenden Generale PariH, 89. November- Alle in activem Dienste Reisebückkr, irfcn Preisen, le Berechnung misse, Kosten» b Ch. Lail Pariser 'sten Ngnges; u. m. A. für lolpreisen, in der Heidings- [5036 ächH' Preis vierteljährig 1 fl- 12 kr. mit Bringerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährig 1 ft. 29 kr. Erscheint täglich, mit Ausnahme Montag-. Expedition: Canzleiberg, Ltt. B. Nr. 1. H'ft 31- 31-y ler M.ktc., unk E°ffeln unb U"d N!z JU ____(5561 nnb vis-ä-vis oll irath, itelntr, 1,110,000 p, i_ Uche Schuld 14,345,000 fl. Hierin der Betrag des . . „ 4 300,000 f[. ergibt eine Gesammtschuld von 18,645,000 fl. Die Staatsren- teiischuld hat sich in Folge verlangter Ablösungen von Staatsrenten seit 1867 um 1,000,000 fl. erhöbt- Eine größere Belastung des Staats hat indesien nicht stattgefuudcu, da die Staatsrenten-Ablöftiugskasse mittelst der cebitten Staatsrenten ihre Schuld verzinst und tilgt. Wird von der Gesammtschuld ter Betrag des Staatspapiergeltes in Abzug gebracht, so verbleibt, wie bereits oben nachgewiesen, eine verzinsliche Schuld von 14,345,000 fl., welcher ein Activum von 14,500,000 fl. gegenübersteht. Darmstadt, 30. November. Des Großherzogs Köiugl. Hoheit haben am Heutigen Alierguädigst geruht: den Stadtrichier des Stadtgerichts Darmstadt, Geh. Justizrath "Carl Pistor, unter Anerkennung seiner langjährigen, mit Eiscr und Treue geleisteten ausgezeichneten Dienste, auf sein Nacbsucheu in den Ruhestand zu versetzen und zu seinem Dienstuachfolger den Landrichter des Landgerichte Dffenbach, Franz Köuiger, zu ernennen. Sodann haben Aller- höchstdiesclben an dem nämlichen Tage den Landgerichts - Affessor i. P.. tzer- ‘ÄS lende ltt _ B 5*> ■* Darmstadt 29. November, -tn dem soeben in der siebenten Aufiagelwar im Jahre 1871, wo den neugewonnenen Landen d,e deutsche brüderliche erschiemnen 'aandbnch der vergleichend?., Statistik vou G- Fr. Kolb», finden Gesinnung vertrauensvoll, man kann sagen: vom Throne bis zur Hütte en - wir folgende authentische Angaben über den S.and der Staatsschuld des Groß, gegenströmte - sich für die innere Selbstverwaltung des Reichslandes a sge- ovL Jm l. 3......... 157*.: Gewöhnliche Schuld 3,775,000 fl, jprocheu hatte. Es hatte nicht dieser letzten Provocatwn bedurft um den Löwen EisenbahnschuW ü 4 pCt. 7,980,000 fl., Provinzialstraßenbauschuld ä 3'/- pCt. zu den gewaltigen Tatzenschlägen zu reizen, womit der Reichskanzler nun die ------ " Staatsrentenschuld ü 4 pCt. 1,480,000 fl. Zusammen verzins-Herren Simonis, Winterer u. Comp. förmlich zermalmte und dem deutschen 1345 000 fl. Hierzu der Betrag des Staatspapiergeldes mit Volke bewies, daß das Reichsland mit demselben festen Entschluffe bewahrt UltS- '"'9 ' 9 lach den Verhandlung geboten, die im Innern und nach Außen jenseits der Vogesen und , die Ver- darüber hinaus noch lange nachklingen wird. Berlin, 1. Dec. Reichstag. Erste Berathung der Gesetzentwürfe, betreffend die Anleihen für Marine- und Telegraphen-Verwaltnng. Gegenüber dem Corvelten - Capitän Saint-Paul, der die Verlangsamung der Ausführung des Flotten - G-ündungsplans tadelt, motivirt Mariueminister v. Stosch die Verzögerung des Baues neuer Schiffe durch die Nothwendigkeit, vorher genügende Schiffsmannschaften auszubilten, womit eben so wie mit den Hafenbauten möglichst rasch vorgegangen werde. Entsprechend den gesteigerten Anforderungen auf Schutz durch die Marine seitens der im Auslände fast in allen Hafen-Orten lebenden fünf Millionen Deutschen, seien auch in der Art des Neubaues von Schiffen Veränderungen geboten. Auf die Bemerkung, daß der Bau von Monitors nicht gefördert werde, erwidert der Minister, daß das Monitor-System veraltet sei. Verbefferte Torpedos in Verbindung mit gepanzerten Kanonenbooten genügten, die Fluß-Mündungen zu schütze«. Nachdem Schmidt (Stettin) die geringen Verwendungen für die Handelshäfen in, der Ostsee beklagt hat, werden beide Anleihcvorlagen der Budget-Commission über- wiesen. Berlin, 29. November. Behufs Annahme eines einheitlichen Zeichens für „Mark" hat der Bundesrath beschlossen, sich im amtlichen Verkehr bei I 'S-*“ ,0.1 1 ^°rdnete intem „ Iauffieflen K°°n ihren »rschiedenen CommandoPosten nach Paris berufen worden, dci^ Etat für das Reichsland zu berathen und die geforderte Anleihe dafür zu Diese Versammlung der Generale gibt zu allerlei Comnientaren An aß, un um b wiMaen AlsSchußsatzeinerRede hatte er sich in Citat aus jener denk- so mehr, als auch die Präfekten ter Departements, ,n welchen dw Wahlen am würdigm' Darlegung des^Reichskanzlers aufgespart, in welcher derselbe - ess22. November radical ausfielen, nach Paris gekommen sind. Man will wisien, VVllC UCIVICD , vup VUM UIVIW/VIUUV ..... - II T und bewacht wird, dem wir seine Wiedergewinnung als deutsches Grenzland und europäisches Friedens-Bollwerk verdanken. In schlagender Beweisführung lhat der Reichskanzler dar, daß eine beschließende Volksvertretung m Elsaß- ^okhringen nach dcm Herzen und im Geiste der Herren Simonis und Wintern, halb von Paris, halb von Rom inspirirt. geradezu eine tagtägliche Gefahr für den europäischen Frieden sein würde. Er sagte den Herren in fast mehr als deutlicher Weise, daß ihre Beleuchtung elsässischer Zustände in das Gebiet der Blendlaternen falle, daß, Dank der bisherigen Schul-Organisation, das Volk über seine besten Interessen belogen und betrogen werde, und dem Wunsche des Äbg. Duucker, dem dieses Wort wohl und löblich verdiente Angriffe des Herrn Winterer zuzog, daß die Emancipation der Schule vom ultramontanou Pfaffendrucke noch mit größerer Energie betrieben werden möge, sagte der Reichskanzler unter dem Beisalle des Hauses schleunige und gründliche Erfüllung zu. Ihm folgte mit einer sachlich jede Erwiderung ausschließenden Darlegung der finanziellen Verhältniffe des Reichslandes der Abgg. v. Puttkammer - Fraustadt, der «mim Lanasdoifff', lu"rcättwi«n"u.7d zu genehmigen geruht, daß bmfelben'bielfeinen elsässische« Landsleute« Simonis und Winterer die gröblichste Verkennung Verwaltung^ der Landrichterstelle in Offenbach übertragen werde. {ober Verdrehung der Thal suchen «achw.es. Fern davon Alles was unb wie Darmstadt, 30. November. Der Präsident des Großh. Gesammt-fes im Elsaß besteht für lmtadelhaft oder lob ich zu erklären,konnte er doch Ministeriums und Minister des Großh. Hauses und des Aenßern, Hofmannszeigen, datz man als Laie mitten im Leben stehend, aber mit deutscher 2!. ahr Excel e«z hat sich heute behufs Theiliiahme an den Sitzungen des Bundesraths.chettsliebe ausgerüstet, sich über die Verhältnisse einer neuen Adoptwh«math A* gn.rfin 1 ftanj anders zu unterrichten vermag, als wenn das psäsfische Herrschergelüst ® rfin 30 November Die Nordd. Alla. Ztg." bringt ein Commu-sich auf allerlei Mittel und Schliche besinnt, um zu verhindern wie es der niallü übet bfcÄSXnWu^e» mit Sachsen chi Jahr« 1866 zur Wider-Reichskanzler ausdrückte daß die ihm unterworfene Waffe glücklich Wirch' ijnna der Mittheilungen des Aiffsatzes in den „Preußischen Jahibüchern', Bei dem großen Interesse, welches die Ratio« an dem iieu 0erconnc,’en Seh- Ein Beitrag^zur Geschichte der sächsische« Politik." Tie „Nordd. lande nimmt, Notz der geringen Liebenswurdigkell, welche bisher die Reichs- Alla aV" faaf Werken König Johann von Sachsen gekannt, werde nicht tagc-rnitglieder aus Elsaß-Lothringen und ihre Wähler gegen Deutschland an b iveffe n" d ß das Anerbieten einer mehr oder «linder große« E«tschädig«ngs- de« Tag gelegt haben, brauche« wir auf den vollständigen Parlamentsbericht li mme aus de« König eiudruckslos geblieben sei« würde. Der König würde über diese denkwürdige Losung nicht erst 3'' verweise«. Was der Äbg Mndt- mis Liebe zu dcm angestammten Lande zu den schwerste« persönliche« Opfern, horst zur Abschwächung des Eindrucks, welchen der Reichskanzler und v. Putt- lelbll inr Äbdication"sich haben entschließen können, aber eine Verhandlung kammer gemacht, noch beibrachte, war der große» Gelegenheit wenig würdig über eine mehr oder weniger bedeutende Geldentschädigung stand gerade für und blieb verdienter Maßen eindrucksloS. Dagegen ha en d,e warm empfun- ibn außer aller Frage. Wit Bestimmtheit kann versichert werden, daß der denen lind ebenso fing gedachten Rathjcbläge Löwe s das HauS wieder auf die vriußiscke Minister - Präsident den sächsischen Unterhändlern Eröffnungen jenes Höhe des wichtigen Gegenstaiidcs gebracht und eine« wurdigenAbfchlußekner Inhalts Nicht gemacht hat, und daß, nachdem er fast unmittelbar ne^ - - '*""«« "»*> der Voaesen und ersten Besprechungen durch eine ernste Erkrankung geuöthigt worden, * _ Handlungen in die Hände Savigny's zu legen, für ihn weder ein Anlatz zu Milrcrunaen oder Ermäßigmigen «och überhaupt eine Gelegenheit gekommen jft m ti? Verbandluiigen einzngreifen und Vorichläge jener Art dem sächsischen Hofe übermitteln zu laffe«. Von Berlin sind solche Vor schlage keinesfalls aus- aeaangen. Dem aiiswärtigen Amte ist Derartiges durchaus uiibekaimt. '' Berlin, 30. November. Tie vorgestrige Debatte über Elsaß - Lothringen ist in der Tbat nur das Vorspiel zur Haupt-Actio« gewesen. Wer am Samstag den Reichskanzler in erregter Discussion mit dem Präsidenten v. Forckeu- bcck sah, nachdem der" Abg. L,monis seine Zorn- und Streitrede gegen die gai.ze deutsche Verwaltung in Elsaß-Lothringen losgedonnert, konnte sich sagen, daß diesem ÄRanne geholfen werden würde. Ein ähnlicher Eindruck muß sich auch dcS Berliner Piiblikums bemächtigt haben; die Tribünen waren heute rasch bis auf den letzten Platz gefüllt. Der Abg. Winterer, deffen 'Auftreten sein College SimoniS angekündigt hatte, begann mit einer langen Auseiuander- sctzlina über die finanzielle Schädigung des Reichslandes. Davon, daß die deutsche« Heere mit Millionen von Blutstropfen Elsaß-Lothringen von der gewal- tigen französischen Siaalsschuld frei gemacht und die Bewohner de« Landes bisher keinerlei Last dieser Art getragen, von den großen Erleichterungen, welche die Finanz-Politik der neuen Verwaltung gebracht, war mit keinem Worte bie। LedeO'"DagE"ward' die'angebliche ungeheure' Kostspieligkeit des deutschülAbkÜrzÜngen des W°M . Mark« des Zeichens zu bedienen (nicht wie Bebörden-Oraanismus und vor Allem das viele Geld bejammert, welches der m gestriger Nummer . ■) Mabt Unttirimt kostet Und während ganz Deutschland den Aufschwung bejubelt,! Karlsruhe, 1. Dcccmbcr. Bei der gestern hier stategehabten Wahl ben bie 'einst so berühmte Universität der ehemaligen Reichsstadt Straßbnrg ge-!dreier Mitglieder der katholischen Stiftungs- Commis,io», "0Tl^ b* b^6nu^r nommen, hatte der engherzige mönchische Geist, welcher ans dem glatten Katholiken unb die Altkatholiken stch betheil,gten, wurden die Candidaten der Jesuiten-Zögling sprach, für diese neueste Geistesthat nur Worte der Abneigung Letzteren gewählt. und des Ingrimms. Ging der Mann doch so weit, es z» beklagen, daß die Fürsorge der Regierung Lehrer des Ackerbaues, der Wein- und Obstcultur aus Deutsckland berbeigerufcn hat. Auf das staatsrechtliche Gebiet wagte sich bev ’l P>9 ii Lsä in der größten Ordnung verliefen. nirgends war großer Zudrang. Der officiöse „Momteur" schreibt: Nochmals (Engfanö London, 29. November. Xemperanrr in (Sieben, November 1874 Verwundete angegeben. Die Verluste der Insurgenten ai an au au Die $ gehoben. Gieße Ql Ql a Q S. die 1 9,4' R. 1.62 r 2,59 „ 8,5 „ 1,63 Par Zoll, 1,82 „ , auf 400 Todte und sind unbekannt. Rew-Aork, Monat um 123.000 83,043,000 Dollars daß die militärischen Angelegenheiten nicht die einzige Ursache seien; man würde die Anwesenheit der Generale benutzen, um ihnen mündliche Instructionen zu geben in Aussicht auf gewisse politische Eventualitäten. Die Generale, welche die großen Eommandos führen, wie Bourbaki, Ducrot, du Barrail, Clin- chant u. t. w., würden besonders weitgehende Instructionen ei halten, im Ein- klang mit denen, welche den Präfekten der Hauptorte, wo die großen Militär Eommandos sind, ertheilt wurden. Unter den Deputaten von der Linken war 1. Dec. Die öffentliche Schuld bat sich im verflossenen Dollars vermindert. In dem Staatsschatz befinden sich, in Metall und 16,699.000 Dollar- in Papier. *< höchste mittlere Mittel früherer Jahre niederste ............ Niederschlag - an 18 Tagen , im Mittel früherer Jahre an 15 Tagen . . Vermischte H. Langen, 27. Nov. Daß »Wochenblatt für Langen und Umgegend* meldet folgend« Geschichte: In einem Oertchen in der Nähe >cn Langen ist kürzlich einem Schwindler ein Streich so wohl gelungen, daß man annebmtn muß, er bat ihn schon mehr au-geführt, oder wird ihn zu wiederholen verlud)en Deßhalb sei die Geschichte, wie sie sich zugetragen, zur Warnung mitgetheilt. Gin Bettler kommt um die Mittagszeit in ein Häuschen, in welchem die Z itiefii ®e — Ein heiterer Beitrag jur Charakteristik dortiger Kirchenzustände liefert ein Str», litzischer Pastor, welcher seiner Dienstmagd folgende- interefianle Cntiastungszeugniß ausgestellt hat: „S. F. auS R. hat seit Ostern a. pr. bei mir als Kindermädchen gedient und kann sich setzt anderweitig vermiethen. Ich kann ihr daS Zeugniß geben, daß sie bei kleinen Kindern sehr treu und zuverlässig, namentlich auch durchaus ehrlich ist. Auch eignet sie sich am besten zum Kindermädchen. Anhaltende ichwere Arbeit kann sie nicht verrichten Auf freundliche Behandlung ffmmt eS ihr sehr an, Schnacken mag sie gerne. Glauben an Christum hat sie nicht. In der Kinderstube mag sie gern daS Regiment führen, dock fügt sie sich, wenn man ihr ihren Standpunkt klar mackt. AIS Kindermädchen bei kleinen Kindern, die noch nicht laufen können, kann ich sie empfehlen. N. N.* Mainz, 23 Rov. Ein netteS Eifersuchtsgeschickten lesen wir im „Tgbl.": Ein vielfach von Eifersucht gequälter (Satte fand am Abend bei seiner Nackhausekunft — daS „Lumpen« qlöcfeben* läutete soeben und die Gattin schlief bereits den Schlaf deS Gereckten — einen Militärhelm, nicht etwa einen mit einer Spitze (fog Pickelhaube), sondern einen ächt bäuerlichen, verhängnißvollen Raupenhelm I DaS eifersückti e Gedankenheer deS Gatten bedurfte nur dieser, allerdings sehr verdächtigen Erscheinung, um alSbald zum Losbruch zu gelangen Sofort machte ! der so tief gekränkte Gatte einen Höllenlärm, schlug Spiegel, ötageren , Porzellan - Service, Gläser und andere Sachen so klein, daß sie aller Reparatur-Versuche spotten und trat wie ein ..Othello" an daS Bett der treulosen Gattin. Heftige AuSbrüche in ©orten, thätlicke Angriffe auf die Gattin, ein Zeter-Mordio derselben erfolgten — die HauSeinwobner liefen in mehr oder weniger primitiven Gewändern zusammen und was stellte sich herauS, nachdem der Mann einige Sekunden Ruhe gewonnen hatte und die Gattin zur Sprache tommm konnte? — Der Bruder der Gattin, welcher in einem bayerischen Artilleri e-Reglmente dient, war auf Besuch gekommen namentlich zum Besuch seine- erzürnten Schwager-, welchen er zu kennen noch nicht das Vergnügen hatte. Und eben war man beschäftigt sich auszuiöhnen und die Gla--, Por »ellan und Spiegelicherben bei Seite zu schaffen, als auch der bayerische Krieger au- der Kneipe erschien und trotz der verhängnißvollen Katastrophe mit Lachen nicht zu Ende kommen konnte. „92ur ruhig ©lut, Anton!" schrieb heute die Gattin an die Thüre. — Der Mann soll auch Anton heißen. — Ueber die HungerSnoth in NebraSka meldet eine in den N ew-Forker Zeitungen ver» öffentlichte Depescke aus Chicago vom 22. Oktober: »Tod durch Hunger aus wirklichem Mangel an Nahrungsmitteln ist eine Kalamität, der 7000 Männer, Frauen und Kinder tvS Gesicht starren, und dies im Herzen der Getreide producirenden Region des Landes. General Ord, der Commandcur deS Departements der Platte, der persönliche Kenntniß von den Tbat« lachen hat, meldete heute der Handelsbehörde in einfachen direkten Worten die traurige Geschickte des durch die Verheerungen der Heuschrecken verursachten NothstandeS im westlichen Nebraska. Er constatirt, daß bereits mehrere Hungcttode-fälle stattgefunden haben. Väter wurden gezwungen , ihre Familien Im Stich zu lasten, um Arbeit und Nahrungsmittel zu suchen. In einem Hause wurde die Leiche eines K rin. «rm. m,t »irim e.ntmi mciithcb des Absynths, unter den Unterofficiren sehr zunimmt. Montag t , . Vc soll in dem Sl richts die Licj wabttibtn M Stic Kindun- btr tzch fowit bi Rasirm fangenn öffentlich an ; -eben werden. .Bemerkt wir tMTiitigun« | Hetzen, am Großherzogl nsi . Zur Btjato btn bei der Mkgtm $ta ^ine sessges Mittwoch ^°nnerfta ^'itwoch £onMta, Eamsta» Sl||®od) (mni* ZS- fotbert^'fa Wi?) fei die 05 b ^chner ; alle Ruhestörungen vorübergegangen. Es wurde ziemlich viel gestimmt, aber $fflcnb DOn Asckaffenburg zu Hause * — -- .. .... - Unterdesten hatte btr Pilger am Tische Platz genommen und ließ cs sich schmecken Er h. -»«uw »bn» «StiTä "äs. «äs Staats Oberhauptes in Betreff der Organisation seiner Vollmachten aus und.Theil aus liegenden Gütern und belaufe sich auf 40,000 Gulden Das alles erzählte er nachenthält das politische Programm deS Miliisteriums. Daffelbe Blatt erklärt esihcr den Leuten im Wirlhshaus, wo er übernachtete Ja, er ließ sich sogar mit dem Bürger« für falsch, daß die Regiernna bei Beginn der Session ein Preßgesetz vorlegen weist-r ins Gespräch cin^ So verbreitete sich die Kunde von dem merkwürdigen Ereigniß rasch ro.rte. Die Vorstände der vereinigten drei Gruppen ter Linken haben be- ?" S're 1 o TT ' trauen schenkten. Rur dav war Manchen dedenkltch, tatz er seine kleine ^seche am anderen schlossen, wegen der Reujabrsgeschäfte vor der Hand jede ailfregende Discnssion Morgen mit Kupferkreuzern bezahlte. DaS wollte zu dem vorgegebenen Reicktbum nickt stimmen, zn vermeiden, keine Interpellation zu stellen und das Gesetz über die Ärmee-^he er hierauf seine Pilgerfahrt fortsetzte, nahm er erst noch in dem Hause der Wittwe das (Sabre« auf die Daaesordnuna in seken. «Frühstück ein. Dann ging er die 13,000 Gulden zu holen-, aber leider bat man seit Docken 1 v b • । P 'nicktS wieder von chm gehört und gesehen. Deßhalb darf man ihn wohl unbedenklich für digen wolle, die Hoffnung anöiprach, der Bischof von Oxfcrd werde es dazu nicht kommen taffen. Der Bischof von Oxford hat demgemäß auch das Erscheinen Bischof Colcnjo's auf der Kanzel untersagt. Türkei. Konstantinopel, 25 November Der Sultan hat den Bau einer großen Pracht Moschee auS Marmor und Granit, mit vier Mmarets, in der Nähe des Palastes von Dolmabagtsche befohlen und zugleich angeordnet, daß 70 Laden und Waarenmagazine in der Nähe erbaut werden, deren Einkünfte zum Unterhalt der Moschee unb des dabei angestellten Personals dienen sollen. Der Kostenanschlag ist auf 830,000 Liren (15 Millionen Reichsmark) berechnet, weiche aus der Civillifte zu bestreiten sind. Im Publikum ist man mit dieser maßloien Verschwendung schr unzufrieden, da doch in letzter Instanz daS Geld von den Steuerpflichtigen aufg! z. die au au 3. Die Pe und zwar o Qi ai Ql ai 4. die Per Ifänoe, welche bereit sei, mich zu helrathen. Aber mein Vermögen steht zum größten Thelle . . nock unter der Verwaltung der Geistlichen. Vorerst kann ich nur über 13,000 fl. verfügen. Pari-, 30. November. Die hiesigen Gemeinderathswahlen sind ohne Diese will lch gleich holen und den Ktnvcm vermachen. Ick bin nicht weit von hier in der (Icli’unipljilrtje Dcpefctji’ii. Brüssel, 1. Dec. D'putirtenkammer. Defuiffau; von der Linken fnnDi.it eine Interpellation an über einige Fälle der Änwendung deS Gesetzes über Ausli ferungen und Ausweisungen. Die Beralhung wird auf nächsten Freitag festaestellt. Dersaille-, 1 Dec. National«Versammlung. Bei der heute vorge- nommenni P'äsid'Ntenwahl wurde Bllffet mit 348 Stimmen zum Präsidenten wiederg wählt, 205 Stimmzettel waren unbeschrieben. — Gerüchtweise verlautet, die Botschaft des Marschall-Präsidenten sei in einigen Punkten modificirt worden und werde erst Donnerstag verlesen werden. VersaiUc-, 1. Dec. Die Nationalversammlung wählte Märtel mit 422 Stimmen zum ersten, Benoist d'Azy mit 327 Stimmen zum zweiten und Kerdrel nut 2s? Stimmen zum dritten Vice-Präsidenten. Für die Stelle des vierten Vice-Präsidenten ist eine engere Wahl erforderlich, da Audiffret-Pas- quier vom rechten Eentrum 267 und Rampon vom linken Centrnm 247 Stimmen erhielten. Die Versammlung wird morgen zunächst das Armee-Cadres- Gesetz und darauf das Gesetz über den höheren Unterricht discutlren. Peter-burg, 1 Dec. Die Rückkehr des Kaisers aus Livadia, welche mit Rücksicht auf die Krankbeit des Hausministers Grafen Adlerberg verzögert wurde, steht in den nächsten Tagen bevor. — Der Verlauf der ersten Aushebung nach Einsübrung der allgemeinen Wehrpflicht war an allen Orten sehr befriedigend. Montevideo, 30. Dec. Wie verlautet, habe Mirre Unterhändler nach Buenos Avres gesandt um über seine Unterwerfung mit der Regierungsgewalt ui verhandeln. Rio de Janeiro, 30. Nov. Die Journale bringen Nachricht aus Bnenes Avr.s, wonach am 15. in der Nabe von Laverde eine dreistündige Schlack^ zwischen dem Regierungs-General Arias und Mitre stattgefunden bat. Das Resultat war unentschieden. Die Verluste der Regierungstruppen werden . , „ ' . c . .''er , , --Y) , r - . , .Lfr, konnten. „Doch mit des Geschicke- Mächten, Ist kein ewiger Bund zu fleckten," denn da- lassen habe", eine Resolution faßten, in welcher die Versammlung, tu mit Er- Schicksal wollte, daß die Beinkleider viel zu enge und der wohlgepflegte Korpu- de- Metzger staunen und Unwillen erfahren hat, daß Dr. Eoleuso in der Stadtkirche pre- meisterS nicht in dieselben einzuzwängen war. Dock auch bafür wurde Rath geschafft, eine “ ‘ Kordel mußte die Verbindung der Endtheile Herstellen. Läckerlick war die Costümtrung Immer« hin, aber eine riesige Schürze verdeckte diese Stelle und mit dem nächsten Zu-e trat der Metzger die Heimreise an. (N. M. Azgr.) einen Schwindler halten, desien Ruchlosigkeit um io größer erscheint, da e- eine arme Wittwe war, mit Weicker er seinen Muthwillen getrieben hat. ------ ■ m . ,.5'ie Admiralität erklärt amtttch. die Wahl. Main,, 23. N°v Ginm ico^lbelriHen mrEqnmeiftft, bet Mein $agf rinm 5tran8 ^ks Eommandeurs der Polar-E^pedition sei noch nicht getrossen. D>ie Ossrciere Port Hammel auf eine Rheinaue zu besorgen batte, paisirte auf seinem Heimweg ein eigenthüm» und Leute werden mit großer Vorsicht ausgewählt; die Expedition bricht so licheS Geschick. Als die Hümmel richtig abgehefert waren und der Betreffende in einem sog. auf, daß sie vor dem ElStreiben in der BajsiuSbay eintrifft. Andere Erpedi-IDreibord Platz genommen, um da» diesseitige Ufer zu erreichen, pasfirte eS. daß da-schwäcklicke tionen batten stark mit Ü.d ... kämpfen gehabb Man spr.cht von Zugejellung 8-^ug, ^«un.;’fT* don Naturforschern zur Beobachtung der arktischen Fauna und Flora. aber kaum batte er diesen Entschluß auögefübrt, al- er das Gleichgewicht verlor unk mit einem Loudon, 29. November. Der berühmte freisinnige Bischof Colenso schweren „Plumpser lag er im Master. Die beiden da- Fahrzeug lenkenden Sckiffcr wollten beabsichtigte dieser Tage, in der Stadtkirche Orfords zu predigen, jagte aber bcn in ö Master Gefallenen wieder berauszieh.n, aber bei dieser Arbeit wäre beinahe da- Drei. » «»»■ »'"“«"•« i» <;-«■<» t™ Uinverniätsstadt einen solchen Schrecken em, datz sie flugs zusammentraten und Schopf und zogen ihn auf diese Art durcks Master bi6 ans d,e-sei'ige Ufer, eint lauere Arbeit in A betracht, daß „dieser Mensch", d. i. Bischof Eolenso, „den größeren für den, der mehr an die Näste des Meines als an die beS Rheine« gewöhnt ist. In der Thell deS allen Testaments läiigne und in einem von ihm herausgegebenen Nähe von Mornbach angekommen, lächelte auch alSbald Fortuna, Indem sich eine mitleidige Caoralbuch« jede Erwähnung eines! Oebete» an den gebenedeiten Heiland unter. ®“[‘ P"b‘nJl,6. b't.welch« die naffen «Ieidung«stick. grfl,n "°cken. uma,t.ufd>. werden Mutter, von einer Sckaar Kinder umgeben, gerade zu Tische sitzt Auf seine Bitte um ein Almosen wird ihm die Antwort: ^Ach, Ich Habe ja selbst nickt-, ich bin ganz arm.* Der Heute viel Gerede über tiefe Vorsichismaßregeln ter Regierung, die um so eine n-chdenkli«e M.ene .n, t-S. sich -m «nn -nd >,iederht<,t und umer Thiänen «jablt, Ihr Mann fri t,c, 14 lagen geftoeben unt ■ habt sie in der größten Arrnuth mit dem Häuflein Kinder »urückgclaffen, wie cs da um den -agr einen Trani- tfl ein rtgenthW« nbe in einem sog. ß daS schwächliche r schwankte. Der u (ein, aufstehen; lor und mit einem n Schiffer wollten beinahe daß Drei- hrjeug zu schwach, nz beiß war, beim eine sauere Arbeit )öbnt ist. In bei sich eine mitleibigt rngetauscht werben flechten,- btnn bat >rpus bei Metz-er- tatb geschafft, eine ostürnirung immer- je trat bei Mehgn ■ liefert ein Strt ^eugniß ausgestellt mt Mb kann sich tlthtn Rlnbein i sie sich am besten luf sreunbltche Be» i Khristum hat fi sich, wenn man ihr e noch nicht lausen "W/iS iur ■"«'Mm uni ® da um den "Mein auf" $ ?,M rechte c ^cr/ sonbern 1 un*’ ®«(ien ig \«118 ich auf ".Milien "**Minbetn »uw« ” t «n wen. ‘»«’fcinl« i tomeden. z, W Jum großen eijoblte er nach- mit bem Bürgn- tn Ereigniß rasch die Meisten Ber- eche am anderen im nicht stimmen, btt Witlwe daS man seit Wochen l unbebenllid) s« eine arme Wittwe 8 Laubes. tätet litte! r" i in ®cCJ$lif\o^v fülli 6»'"” i- ®,t'L Pi«' Ä’-1 ein U"2 tcetbeü- ht fWg 6.) M«: 6ln viel« 1 bo8 „Lumpen- Kerechten - e*nn nenächtbuyeriM. beburfte nur en. Sofort macht' Porzellan-Service, 1 n unb trat wie ein thatlicke Angriff' L liefen in mebi Lern der Mnn :W'X - ®et ** 4.K. 52 ' 5« ' 63 $“ 3 , ,2 ' flffgemeiner fln4eiger. aus auf- Mw ktüraße , Wettergaffe) Rr. 25. (2456) Kerilngerungen 1874, um 1875, Januar Lit. A. 64, gegenüber dem Lindenplah. aus aus aus aus Kaiserliche- Postamt. L o ch m a nn. CM S Der Anfang ist des NackmittagS 2 Uhr in der Näbe der Lahnbütte. Gießen, den 2. December 1874. Die Bahnmeister: gehoben. Gießen, den 1. December 1874. fangencn rc, öffentlich an den Wenigstnehmenden vergeben werden. „ „ Bemerkt wird, daß Nachgebote keine Berücksichtigung finden. Gießen, am 2. December 1874. Großherzogliches Stadtgericht Gießen. Bötticher. Ifeügebotenes. Bienenhonig, per Pfund 32 kr., empfiehlt bestens 58451 Gg. Wilh. Wetdtg. Nidda Bhf- 555 Nachm., in Nidda Orl 6 Nachm., Nidda Ort 65 Nachni., in Schotten 750 Nachm., Schotten 6*5 Vorn,., in Nidda Ort 8>° Vorm., Jiidda Ort 910 Vorm., in Nidda Bhf. 920 Vorm., II. Donnerstag „ Samstag „ Dienstag „ Mittwoch „ Donnerstag „ Samstag , Dienstag , Mittwoch , Donnerstag , Samstag „ Dienstag „ Mittwoch „ Donnerstag „ Dienstag „ Mittwoch „ Donnerstag „ sowie Samstag den Dienstag „ Mittwoch „ Donnerstag „ sowie stets das Neueste in Halsbinden, empfiehlt in großer Auswahl 257] II. Hubsamen, oom ersten Erich inen dieser Aufforderung in öffentlichen Blättern geiechnet, Erklärung über Antretung der Erbschaft dahier abzu- geben, als sonst angenommen werde, er verzichte auf fern Erbrecht Gießen, den 27. November 1874. GroßherzoglicheS Stadtgericht Gießen. Bötticher, Stammler, Stadtlichter. Stadtg.-Assessor Mc'in Tuclu und llukskin-Lager bestens sorlirt, bringe in empfehlend- Eiinnernng Ludwig Laug, Verkauf alter Bahnfchwellen. 5844) Freitag den 4. December d. I. sollen aus der Bahnmeisterei X und XI auf dem Bahnhöfe zu Gießen eine Parthie alter ausrangirter Bahnfchwellen an die Meistbietenden öffentlich verkauft werden. 5. 8. 9. 10. 12. 15. 16. 17. 19. 22. 23. 24. 29. 30. 31. 2. 5. 6 7. Nidda Bhf. IO5 Nachm., in Nidda Ort 10*° Nachm., auß Nidda Ort W5 Nachm., in Schotten 12 Nachm., aus Schotten 3" Nachm-, in Nidda Ort 5>o Nachm., aus Nidda Ott 530 Nachm., in Nirda Bhf. 5*° Nachm., 8. die I. Perfouenpost zwischen Friedberg und Nidda: aus Friedberg 930 Vorm-, in Echzell 1125 Vorm, aus Echzell 11'° Vorm., in Nidda 12-- Nachm., aus Nidda 5*5 Vorm., in Echzell 75 Vorm., aus Echzell 7'° Vorm., in Friedberg 9 Vorm. Die Bvtcnpost zwischen Grünberg und Laubach ist Zur gesi. Beachtung. Da ich mein Haus gleich nach Neujahr zu übergeben beabsichtige, so habe um die Miizlichc Näirnuing mmics Waarcn-Lllficrs spätestens bis Weihnachten zu ermöglichen, die Preise, selbst der für die Wintersaison erst neu eingekauften Artikel nochmals bedeutend heruntergesetzt. Als Beispiel der enormen Billigkeit empfehle unter Anderem: „ .. Moderne Filz-, Stoff- und Fack-Knabcnhute zu iS. «I und 36 kr., elegante Filz- und Stoff-IIerreu- liiite das Stück 1 fl. und 1 II. ■!» kr., ferner: Shetland- und Annanas-Shawls, Kopftücher und Echarpes. Capuzen, Moire-, Eustre-, Leinen- und Cattun-Scknirzen, Neglige Hauben, schwarzen und farbigen Sei- densammet, Rips, Federn, Blumen, Hulstoffe, Bänder, Schleier, Tüll, Spitzen, Blonden, Foulards, Eachenez, seidene Tücher in allen Farben, Hutformen, Glace-, wildlederne, Buckskin- und leinene Handschuhe und bergt mehr. § Sämnitliche Arlikel 50°|o unter dem Preise. Wiederverkäufern bei Abnahme größerer Parthien extra Rabatt. H. Hess, Ausverkauf! 5774) Fortwährende Kränklichkeit veranlaßt mich mein Spiel- waaren gescliäft aufzugeben und habe deshalb einen AuA» verkauf deffelben beschlossen. Indem dieses einem verehrlichen Publikum bekannt mache, lade zum gefälligen Besuche ergebcust ein. Die Preise sind äußerst billig gestellt. Achtungsvoll Georg Kober, Kreuz 111. Grusses Morte-lager. Wnle bci Jutins Stern in Worms a. Rh. Der Unterzeichnete empfieblt sein rcichballiges Lager in : Flügeln, Fianinos, Tafel-Clavieren, Harmoniums. Zithern, Musikwerken (Spieldosen) u. dergl. aus den ersten und bewäbrtesten Fabriken, wie: Streicher, Bechstein, Biese, Westermann, Neu- meyer, Lockingen, Blüthner, Feurich, Nönisch, Rosenkranz, Hölting 8t Spangenberg, Adam, Ibach, Schiedmayer, Lipp, Dörner, Blaedels Nachftgr., Schönleber, Keppler 8r Comp., Kardt, Kanbäufer, Strobel, Göbel, Josenhan», Mädler Sohn, Kaim 8t Günther, Käfcrle, Nagel, Val. Berdux, Uebel 8t Lechleiter, Escher, Tiefenbrunncr, Bremond u. s. w. Neueste Bauart. — Mehrjährige Garantie. Gespielte Claviere werden im Umtausch angenommen uiib sind stets vorräthig. Instrumente für überseeische Länder, sind, den klimatischen Verhältnissen angemessen gebaut, gleichfalls jederzeit auf Lager. (5777 A. W. Zinimeriuaiiii, 39 Nheinstraße, D a r m st a d t. Zur Bezahlung der Zinsen, welche von den bei der hiefigen Spar- und Leihkasse angelegten Kapitalien am Ende dieses Jahres fällig werden, sind nachfolgende Termine festgesetzt, und zwar: 3. December g Bekanntmachung. Samstag „ 9. „ „ Die Interessenten werden daher aufgefordert, die Zahlung an diesen Tagen in Empfang zu nehmen und hierzu durch Vorzeigung der Schuldscheine sich zu legitimiren Zugleich wird bemerkt, daß die auf den Donnerstag fallenden Zahltage für die Interessenten der Stadt Gießen, dagegen die Übrigen Zahltage für die Auswärtigen bestimmt sind. Die Herren Bürgermeister werden ersucht, dieses in ihren Gemeinden auf ortsübliche Weise bekannt machen zu lassen. Gießen, den 25. November 1874. Der Rechner der Spar- und Leihkasse: Lehr. Bekannt mach« » g. i Frielendorfer Briquettes, Di< nachst'h'ndkn Pvstm sind IM Gnng« kmand.n morden und werden unb nn en d'nsire Zimmer, und Herdbrand, auch für alle nimnnbr zwischen Grünberg Bhf. und Laubach: Oese» brauchbar. Allein zu haben bei a.i-si (Srnnbera Bbf. 9“ Vorm., in ßauba» 10" Vorm., 8 AllgUSt SclllCSSillgeF. Brüncllen, empfiehlt Emil Fischbach. aus Grünbera Bhf. 9M Vorm., in Lauback, 10«« Vorm., aus Laubach l2>5 Nachm., in Grünberg Bbfi 11( Nachm., 2. die Personenpost zwischen Hungen Bhf. und Laubach: aus Hungen Bhf. 850 Nachm., in Laubach 10 Nachm., aus Laubach 7 >- Vorm, in Hungen Bhf. 8'- Vornu, 3. Die Pcrsonenpost zwischen Lauterbach und Nrdda Bhf. lind zwar auf der Strecke Nidda Bhf.- Schotte» und retour: aus Nidda Bhf. 9'^ Vorm., in Nidda Ort 9^ Vorm., aus Nidda Ort 10 Vorm., in Schotten 1t" Vorm., aus Schotten 11" Vorm-, in Nidda Ort l20 Nachm., aus Nidda Ort 125 Nachm-, in Nidda Dbf. I33 Nachm., 4. die Personenposten zwischen Nidda Bhf. und schotten: iitilldcbuiin* 1 Dcffcntüd)i jliifforocrun^. <;n.UlUHUlU VU 0 5887) Am 24. April 1868 verstarb zu Gletzev Betr.: Lieferungen m das w.gHfabe Hechler, ledige Tochter des zirksgefängniß dahier- Der|1 orhcn,n Io h ann Wilh elmH ech ler, Montag den 14. December d. I-, jevangelischen Schullehrers zu Hähnlem, Vormittags 10 Uhr, !resp- Watzenborn „ soll in dem Saale des unterzelchneten Ge-^ nu ^ren gesetzlichen Erben gehört Wtl- richts die Lieferung der für das hiesige Hechler, Sohn ihres verstorbenen Bezirksgesängniß im Jahre 1875 erforderlich d^uders Ludwig Hechler zu Lamvert- werdenden Bedürsnifie, als: . 'heim. Derselbe, schon seit langen Jahren des Strohes, Holzes, der Beten, mit unbekannicm Aufenthaltsorte abwestnd, Kleidungsstücke und namentlich auch ro|rt) au| Antrag der Miterben hierdurch der Schuhe, Hemden, Strohsäcke, aufflefOrbcrt, sogewiß innerhalb 90 Tagen, sowie das Kleinmachen des Holzes, - ~ r' ' vS.r.._ ------ Rasiren unb Haarschneiden von Ge- 5 5621) Puppengestelle, Köpfe in Porzellan und !Wa'chs, sowie die glatten Köpfe für Perrücken, Arme rc. TMliMwho mit und empfiehlt in allen Größen; ferner habe wieder eine große Parthie Wachstäufiinge mit und ohne Haar übernommen und verkaufe b mnn'Ph solche um damit zu räumen, zu ganz billigen Preisen. Wollen-Waaren, empfiehlt ' ' J. H. Fuhr, Sonnensiraße Nr. 104. Fr» Huyer, Neustadl ____________________—--------- —t-t— Gathari^Pfläu^ (5363 Wollene Hemden^ Unterjacken, Unterhosen, Leibbinden, Bamberger Zwetschen, - «. . r *• 1 ___________Gimbel. Gerhard. Z Dienstag den 8. December, Vormittags 10 Uhr, sollen in der Wobnung der Ludwig Klingelhöffer Wittwe dahier 3 trächtige Kühe, Heu, Stroh, Dickwurz, 1 Wagen, Pflug und Eg-e,^l Psuhlfaß, und sonstige Oeconomiegerathschaften !meistbietend versteigert werden > Gießen, den 2. December 1874. Fr. Müller. Die trauernden Hinterbliebenen heute Nacht uns durch den Tod entrissen wurde. Jagdschloß WolfSgarten, den 1. Decenrber 1^74. (Emilie Kocb, (? kannten, welche so herzlichen -lntheil an dem herben Verluste nahmen, der uns durch den am 28. November erfolgten Tod unserer inuigst geliebten, unvergeßlichen Gattin, Mutter und Schwester 5 »i 5855) Eine goldene Damen Uhr ist auf typt)ciK 'Äcpeuyticpe bem vom Bahnhof mm Markt- Carl Schulze Nicker in 3m Verlage Des Ui'terzeichnercn find neu erschienen und durch I. Mansarden Wohnung zu ver- 2731) Gießen zu beziehen : . < aaa mX) Mansarden Wohr 3. 8- Stitmicrp, ZinSkNra» o» 1In» 1000»ech«.xSLk» werf iittTOÄWÄPAftSt; der zweite Stock 5849) tietn i'utvr iilTer Cf?C ApfelftNeN in Frankfurt a. 51., ’ empfingen I. A. Busch Södnc. Keld-CourS und geben wir solche- ZN denselben, 50-52 11—43 49-51 34-36 31-32 31-32 57-59 50-52 26-27 I 5764) Ein Provmonsrei'ender für Zigarren gesucht. Näheres bei der Erp. d. Bl dem Wege vom Bahnhor bte z, platz verloren worden. Dir Finder wird gebeten, dieselbe bei der Expcd. d. Bltt». Preisen wie in der Muhle ab. I. A. Busch Söhne. Ans der Kunstmnüle bir Herren Franz Peppler dc (Semp. empfehlen ! wir in bekannter Güte i Feinstes Blüthcumebl, „ Weizenmehl 9?r. I. bliuucn bei I. Busch Lohne. Fchrnianifs Palent-Pferdeschoner. 4401) Erster PrerS- Goldene Medaille. Bremen 1S71. Bewirkt la t Url eil der 'Kuidniiqi- PrüfnngH Sertion der Universität Halle a. S. Erleichterte Zugthätigleit der Lastpferde um ca. 20 Proccnt. Schonung der Lastpferde und Geschirre um ca- 33 Vrocenr Fefirmat»H 4* Scfitrrenc*, Oranienstrape 56, Berlin Proipecte gratis und franco Zu belieben zum ixflbnfprnfe von 20 Reichsmark per Paar in Kiesten bei Kriedr. Kreuder, Neuenweg. Fedcrweistcr im Löwen, 5856) Ein Hausbursche, kräftig und willig, alsbald gesucht Eg. Bölckn er. ^-Ausstellung in Mainz ausgestellt war 8'und fick zu einem Weihnachtsgeschenk L sehr gnt eignet, ist preiswerth zu ver- L'kaufen. Bei wem? sagt die C?jpeb. 8 d. Bltts. Großes Hutlager, billigste Preise bei reeller Waare. Älle Huireparatureu werden schuell uud geschmackvoll gefertigt bei (5740) Hukmacker Sc/tmitfl, Seltersweg 21. Blütkcnmchl, Feinste gest. Naffinadc, Cevlon-Zimmt, Citronat, Orangeat, Eitronen, empfiestit Mandeln (Jff. IF/fA. Vf eidiy. BaNhliks, Capnzen, Seelenwärmer, ächt englische Damen- und Kinderstrümpfe, CJlace- und Winterhaudschuhe rc., empst.hlt billigst Donnerstag den 3. Deccnibcr im Cafe Leib: IV. 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Etadt so bedeul irurben jedem § der pfrr in he t tifl übergeben, to > hannöverisih y, mit 15 stelrn. zum Bür daß die Wahl j als durchaus ri chrm Strecker s, avsgenommcn. pesigt werden, äl-ß'rst tüchtigen l^urde, wodurch llchkeu unserer ( Rerltn, «u'e lur bie 3“tsau8[tbi im ©unbeg 'lljminister v ”,d>Nt bie i „ 1'6'9« unbi 77 >...» •'"Wei ff"'' iür ta llu? ^kundsc te»«. r" 6,"!u «2|, 14 tJ“ «prfm im □»ft« k ’ien. arr Be,d ^