fcrftt Utrtdjätyrtg 1 fL 12 h. mit Brtnztrlohn. Durch btt Post bezogen vierteljährig 1 |L 29 h. Gießener Anzeiger. Erscheint täfllfd), mit Äul* nab-- MontagS. Expedition Lanzletbrrg, dtt. «. Nr. 1. Anzeige- und Amtsblatt für den Kreis Kiessen. Ho. Dienstag den 3. NovcmNer nts Nr. in l?o likischer Theik un 28. Oct. Neter. S s a 327 Nordd. Allg. Ztg." zufolge ist der zur Berlin, 31 October. Der W ite Aller, Consistorium an- ft „Times", den Kullmann'schen für daS öffentliche Interesse katholischen Vereins in Salzüberhaupt in seinen Beziehun- m unmittelbare wo der von den des Briefes des auch die der voll- rakter fern liegt, bezeugt nur den ernsten Willen wie den Frieden, so Ehre und das Reckt des Vaterlandes zu wahren und gerade sie darf sten Zustimmung der deutschen Nation gewiß sein. finden, an welche sich freilick die Versicherung knüpft, daß das llcbelwollen oder die Parteileidenschaft, falls fk- jemals von Worten zu Thaten übergeben sollten, das Reich in allen seinen Gliedern, Volk und Fürsten einig und gerüstet finden würden. Eine solche Aeußerung, der jeder provokatorische Cba- Blattern gebrachte Version von dem Briefwechsel des Staatssekretärs v. Bülow mit dem Grafen Arnim mancherlei Unrichtigkeiten enthält, namentlich an der Stelle des Schreibens vom 20. Juli, wo Graf Arnim sich Beziehung zu einer sehr bochgestellten Persönlichkeit setzt und Zeitungen veröffentlichte Te^t wesentlich von dem Wortlaute Grasen Arnim abweicht. Pofen, 30. Oktober Die Geistlichkeit hat bei dem damit einem Anträge des Grafen Arnim Folge gegeben sei. Berlin, 31. Oktober. Die „Post" hört, daß die von verschiedenen gefragt, ob von Rom erlaubt worden sei, mit den Regterungs-Commiffarien in Verbindung zu treten. Der „Kurver Poznanski" erklärt, daß kein Geistlicher mit einem Regierungs-Commissar, selbst nicht durch einen Rechtsanwalt, correspondrren darf. — Das Kreisgericht in Schrimm sprach heute den aus Tions ausgewiesenen staatsfeindlichen Vicar Bonk von der Anklage unbefugter kirchlicher Amtshandlung frei. Posen, 31. Octtober. Ein höherer Regierungs-Beamter, von dem Polizei-Personal unterstützt, hielt heute auf der Dom-Insel eine Nachforschung nach amtlichen Dokumenten des apostolischen Delegaten ab. wurden ernannt: der Geh. Hofgerichtsrath bei dem Hofgerichte der Provinz Oberheffen, Dr. Friedrich Zimmermann, zum Director des Hosgerickts der Provinz Starkenburg, und der Stadtgerichts-Assessor bei dem Stadtgericht Darmstadt, Christian Weyland, zum Hofgerichtsrath bei dem Hofgerichte der Provinz Oberbessen. Darmstadt, 31. Oktober. Se. Königl. Hoheit der Großherzog hoben heute Allerhöchsteren Flügeladjutanten Oberstlieutenant v. Küchler nach Fürstenau entsendet, um Ihrer Durchlaucht der Gräfin von Erbach-Fürstenau, Allerhöchstste Theilnahme und Sein Beileid über den Tod Ihres Gemahls, des Grafen Alfred zu Erbach-Fürstenau, ausdrückcn zu lassen. Berlin, 31. Oktober. In der heutigen Sitzung des Reichstages wurde Die Thronrede des Kaisers. Osficielle oder auch nur gelegentliche Aeußerungen der Souvcraine pflegen tu Bezug auf ihre Wichtigkeit, aus die Neugier oder die Spannung, mit welcher sie erwartet werden, aus die Deutung, welche sie finden, in einem umgekehrten Verhältniß zu der Achtung zu stehen, welche man dem Wesen und Charakter des betreffenden Fürsten zollt. Je geringer diese Achtung, je toenü, ger Zutrauen man zu den Charakter-Eigenschaften eines Souverains hegt, desto größere Aufmerksamkeit wird man seinen Worten schenken, mit desto größerer Spannung sic erwarten und desto eifriger sie deuten. Es ist das eine sehr natürliche Erscheinung. Der gerade Weg des Rechts und der Pflicht läßt sich übersehen, die krummen Wege des Unrechts nicht, und wenn mau die letzteren verfolgt und an eine neue Wendung gelangt, so ist's begreiflich, daß man die Hälse reckt, um bester um die Ecke sehen zu können. Wir erinnern in dieser Beziehung nur an die Erfahrungen, welche man mit dem ehemaligen Kaiser der Franzosen, mit Napoleon III., machte. Jedes Wort dieses Monarchen wurde von der politischen Welt auf die Waagschale gtlegt, erklärt, gedeutet, jeder seiner Aeußerungen, selbst — wenn er solcher fähig war den harmlosesten wurde eine tiefe Bedeutung beigelegt, überall witterte man Anspielungen, tiefe Absichten, und vollends seitdem beim Neu- -r LZ * 5 Frankreich. Paris, 30. Oktober. Der letzte Pastus der deutschen Thronrede hat hier große Sensation hervorgerufen. Sämmtliche Tages-Blätter weisen auf die darin enthaltene energische Sprache hin. — Der Zustand des Generals Topete hat sich abermals verschlechtert; -•«Aj man fürchtet für sein Leben. Pari-, 1. November. Die Nachricht, daß Frankreich vor Kurzem einen ^vergeblichen Versuch gemacht habe, Rußland in der orientalischen Politik seine von einer Stelle, die darum Deutschsand. E- Darmstadt, 31. Oktober. Durch Allerhöchste Decrete vom jcihrsempfang 1859 jene unfreundlichen Worte zum Baron Hübner, dem Ver- tteter.Oesterreichs beim Tuilcrienhof die Ouvertüre des italienischen Krieges bildeten, glaubte man stets in Allem, was er sprach oder verschwieg, bedcu-i _ . v _ tcnde politische Combinationen wittern zu müssen. v. Forckenbeck mit 203 von 207 abgegebenen Stimmen zum Präsidenten, Frhr. Das Gegeutheil ist bet den officiellen Reden, geschweige denn bei privaten!Schenk v. Stauffenberg mit 144 von 211 Stimmen zum ersten Vice-Präsiden- rieußerungen des Deutschen Kaisers der Fall. Alle Welt und wohl selbst dienten gewählt. Bei letzterer Wahl erhielt Fürst zu Hohenlohe-Langenburg Feinde Deutschlands und seiner Regierung sind genugsam über die Charakter-!44 Stimmen, während 22 Zettel unbeschrieben waren. Zum zweiten Vice- Eigenschaften dieses Monarchen orientirt, um zu wtsten, daß seine Rede nach Präsidenten wurde Hänel mit 143 von 204 Stimmen gewählt, v. Puttkammer tun Gebot der Schrift: ja, ja, und nein, nein zu sein pflegt, d. h. daß Alles erhielt 33 Stimmen. was er spricht, sei es bei officiellen Anlästen, sei es im gewöhnlichen Leben, /* , ____ . . w bcn Stempel der Wahrheit und der Gradheit an sich trägt, weder irgend Vertretring des Gesandten Graf Brandenburg in Listabon bestimmte Legations- welchen Deutungen Raum läßt, noch zu Conjecturen Veranlassung bietet Daß ratb Graf Arnim abberufen worden, um vernommen zu werden, oder aus einer osficielle Ansprachen, wie Thronreden, nicht vom Kaiser selbst, sondern von den anderen Ursache. Das Blatt bezeichnet es. als nicht der Wahrheit gemäß, daß Räthen seiner Krone verfaßt werden, ändert hierin nichts, sichert ihnen viel- ‘ mehr um so größere Objectivität und ersetzt, was ihnen dadurch an fesselndem Würzburg, 31. October. Nach der maßgebenden Verordnung vom 21. Mai 1874 wird Kullmann seine Strafe im Zuchthause St. Georgen bei Baureuth aböüßen. 75,968 W». $5,246 AM. $1,244 AM- s 0 3*" 4 'N vl, l6l K*x^**R "“7 M Oft». mimen, unb um 1 , Interesse ab geht, durch ihre schlichte Glaubwürdigkeit. Eine Thronrede dieser Art, schlicht, bestimmt, fast geschäftlich trocken, wenn auch vortrefflich stylisirt, ist diejenige, mit welcher der Kaiser die ' zweite diesjährige Session des Reichstages am Donnerstag eröffnet hat. Man wußte vorher, daß diese Rede keine Ueberraschungen enthalten werde und er- ! wartete den Act der Eröffnung daher ohne Spannung. Der größte Theil dieser Rede beschäftigte sich lediglich mit den Gesetzvorlagen, welche dem Reichstag in der gegenwärtigen Session zugehen werden, und bietet nicht das mindeste Neue, da die Neichsverfaffung irgend welche legislatorische Ueberraschungen kaum gestattet. Größere Aufmerksamkeit erregen und verdienen nur die Schlußsätze der kaiserlichen Rede. Dieselben lauten: „Unsere Beziehungen zu allen j fremden Regierungen sind ftiedlich und wohlwollend und in der bewährten Freundschaft, welche Mich mit den Herrschern mächtiger Reiche verbindet, liegt eine Bürgschaft der Dauer des Friedens, für welche Ich Ihr volles Vertrauen in Anspruch nehmen darf. Mir liegt jede Versuchung fern, die geeinte Macht - des Reiches anders, als zu deffen Verthcidigung zu verwenden; vielmehr ist es gerade diese Macht, welche Meine Regierung in den Stand setzt, ungerechten Verdächtigungen ihrer Politik gegenüber zu schweigen und gegen^das Uebelwollen oder die Parteileidenschaft, denen sie entspringen, erst dann Stellung zu netz- inen, wenn dieselben zu Thaten übergehen sollten. Dann weiß Ich, daß für die Rechte und die Ehre des Reichs jederzeit die gesammte Nation und ihre Fürsten mit Mir einzutreten bereit sind." Man hat unserer Meinung nach höchst ungerechtfertigter Weise in diesen Schlußworten etwas Beunruhigendes finden wollen. So viel wir übersehen können, läßt sich an ihrer friedlichen Bedeutung — wenn man nicht „zwischen den Zeilen" lesen will und dazu liegt hier wahrlich keine Deranlaffung vor — fein Zweifel hegen. Die Provinzial-Correspondenz hebt bei Wiedergabe der Thronrede die Worte „zu allen fremden Negierungen" gesperrt hervor und man darf der Versicherung fticdlicher und wohlwollender Beziehungen zu allen Mächten um so eher vertrauen, als für deren Dauer, sowie für die Dauer ^Mitwirkung anzubieten, wird mir jetzt auch hier des Friedens eine Bürgschaft existirt, deren Bedeutung nicht zu unterschätzen.wissen kann, bestätigt, ist und die sofort bei Erwähnung der auswärtigen Beziehungen auch von der; (Fimfanh Thronrede hervorgehoben wird, die .bewährte Freundschaft" nämlich, welche. " ’ Deutschlands Kaiser „mit den Herrschern mächtiger Reiche" verbindet. Das' London, 31 Oktober. Em Artikel der beitzt aus der officiellen Sprache in gemeinverständliches Deutsch übersetzt, daß Proceß be,prechend, sagt: Das Hauptgewicht Deutschland nicht blos auf das Wohlwollen aller Mächte angewiesen sei, viel-liege in der ersichtlichen Verantwortlichkeit des mehr eine Bürgschaft für dasselbe in seinen Allianzen finde. wedel für das Verbrechen seines Mitgliedes und . Auf den ersten Blick möchte cs scheinen, als ob der an diese Erwähnung gen zu Staat und Gesellschaft. Leitens einer solchen, die Erbittermig schu- d.r auswärtigen Beziebungen fick anschließende Pastus nicht ganz so friedlich renden Kirche, von der natürlicher We.se erklärt wurde, daß katholische Geist- taiite allein eine nähere Erwägung kann lediglich dazu führen, auch in diesem l.che Keinen angestiftet haben, den Fürsten Bismarck zu morden , und daß pe Satze nur eine Bekräftigung der friedlichen Absichten der Reichsregierung zu das Attentat nicht billigen, sei dies keine vollständig genügende Antwort. Die der 11. 852894 geogr. □Meilen. ver Die Aniioncen-Expedition von 6. L. Daube ck Co., Büreau in ließen: in den Ncuenbäuen B 8t, befördert Inserate jeglicher Art prompt, diScret und billigst in alle rreitunaen !dcr Welt. (5930 I II. III. in Oberheffen . . in Rheinhessen im Groherzogthum 7,831 4,990 schrieben oder den Gedanken gehegt, am Wenigsten Schritte gethan, um die republikanische Partei zu seinen Gunsten oder zum Nachlheil des von ihr auf* gestellten Candidaten zu beeinflussen. Eintretenden Falles sei er zu allen Opfern bereit, um den Erfolg der Partei zu sichern. dem Staude. AIS der L'genthümer dis Pferdes den Diebstahl merkte, sagte er vergnügt zu einem Nachbar: „Lieb' mal Acht, mein Gaul bringt mir den Dieb mit?' Der Fuhrmann paßte natürlich auf, und richtig , am frühen Morgen trabte das Pferd mit dem Dieb auf dem Rücken daher Schnell packte der Fuhrmann den Pferdedieb fest und überlieferte ihn der Polizei. Zahl der Gemeinden und Einwohner der veränderten Kreiseinthnlung vom nämlich die Anzeige von dem erfolgten Lode einer Schwiegermutter, welche die Uebertdmft »Danksagung* bringt! w 1 u S der Provinz. Grünberg, 1. Rov. Der Art. 18 der Landgrmeinde*Ordnung sagt: „Daö Amt eine- Gemeinderathsmitgliedes ist unvereinbar mit jedem besoldete- „Gemeindebeamten. „Wenn der Gewählte ein solche« Gemeindeamt bekleidet, so steht es ihm frei sich „für Ablehnung oder Annahme der Wahl zu entscheiden; im letzteren stalle vettier: „er da« Gemeindeamt. Nun sitzt im hiesigen Gerneindcrath G. K. Kreuder, ist al« Gemeinderath«m,tglie: verpflichtet, Hai also die Wahl angenommen. Dennoch versieht er da« Gemeindeamt bei ter h«sigcn Fruchtwaage. womit eine jährliche Besoldung von 70 fl. verbunden ist nach w,. vor fort. Geht da«? SS ist mir „gesaat nofn", es ging nicht gut, eS wär aber zu mach« Vermischtes. Gießen, 27. Oct. Die „Reuen Hess. VolkSblätter" enthalten Folgendes.- Bon Seiten Kclegiaptjifdjc Depeschen. Madrid, 31. Oct. Gestern hat bei Lillasranca zwischen Regierungs- truppen und einer zwölf Bataillone starken Carlisten-Abthtilnng unter Cucala ein Kampf ftattgefnnden. Die Carlisten nurbeii geschlagen, verloren 12t, Todte, eine Fahne und zahlreiche Gefangene. Hongkong, 31. Die letzten Nachrichten auö Peking und Zeddo lauten friedlich. Der Krieg wird wahrscheinlich vermieden werden. Tie japanesische Regierung hat angezeigt, sie würde im Falle des Krieges die in Japan ansässi- gen Cbrtsten nicht bebeüigen. Olaficn. Nom, 31. October. Tie „Voce della Verita" veröffentlicht ein Schrei ben des Papstes vom 19. Oct. an den Bischof Dupanloup, worin Letzterer wegen seines Briefes an Minghetti belobt und der Bries selbst als opportun bezeichnet wird. Der „Osservalore romano" demcntirt die Nachricht der „Daily News", daß der Papst vom Kaiser Wilhelm ein Schreiben erhalten habe. Spanien- Bayonne, 30. October. Einem Gerüchte zufolge hätte ein spanisches Kriegsschiff Flintenschüffe auf em französisches Handelsschiff abgefeuert und es hierauf untersucht. BaPonne, 31. Oktober. Der spanische Aviso-Dampfer „Concordia" hat am 26. Oct. auf ein französisches Schiff, welches er behufs Durchsuchung verfolgte, aus Jrrthum geschossen; getödtet oder verwundet wurde dadurch Niemand. Desgleichen wurde ans dem Fort von Fuenterrabia am 29. Oct. aus Jrrthum auf ein französisches Schiff gefeuert. Die spanischen Befehlshaber haben diesbezügliche Entschuldigungen gemacht. CürüeL 43120,35 Hcct. 54756,89 „ 27476,20 „ Verlauf der Angelegenheit zu verfolgen. flmerüia. NswHjork, 30. October. Ein Telegramm Sheridan's zeigt (5nbe des Indianer-Krieges an, indem die Häuptlinge gefangen genommen oder sich ergeben haben. Bekanntmachung. Vom 1. November d. I ab wird das Privat-Personen-Fuhrwerk von 24. Oct. Nach den neueften Mitthnlungen der Großherzoglich Htssisch, r Centralstelle für die Landrsstatistik geben wir nachstehend eine Ueberficbt de« Flächenaehaltö b# QaM ----k ----«•— -- «reise des Großherzogthums Hefien, Grundlaa. Juni 1874. d Großh. Heffen 139,434 767764,79 Die mittlere Größe eineö Kreises beträgt hiernach in Starkenburg . . ------- * --- Bekanntmachung. 5347) Wir theilen den verehrlichcn Eltern mit, daß wir uns nach ärztlichem Dafürhalten veranlaßt sehen, die Schule für die unteren Elaffen vom 6. bis 10. Lebensjahre noch für eine weitere Woche auözusctzen, so daß der Unterricht am 9. November (Montag über 8 Tage) wieder beginnen wird- Gießen, den 30. October 1874. Im Namen des cvang. Schulvorstandes: Vigelius, Großherzogl. Schulinspector. der Direction das hiesigen Gymnasiums geht un» folgende Bcrichkigung zu: „Wegen Nichtbeachtung des 8 15 der DiScipliuar«Lorichriften sind am hiesigen Gvm- nasium 44 Ctfaüler in Untersuchung gezogen worden. Für 3 Schüler, wovon indessen einer schon vorher die Anstalt rcriasien hatte, wurde die C^clusivn beantragt; drei andern wurde der Rath ertheilt, die Anstalt freiwillig zu verlaficn. —' Dir Angaben Ihres Correspondenten beruhen also auf Jrrthum " Mainz, 27. Ott. Borgestern Abend schlich sich ein Mensch in einen Stall auf der mittleren Bleiche ein, band daselbst ein Pierd los, setzte sich auf dasselbe und machte sich aus Odenhausen, 22. Oct. Am verflossenen Sonntag verfolgten mehrere Forstbeamt: einen Wilddieb, welcher auf dem Buderus',chen Revier gejagt hatte, biS in unser Dorf. Je demselben war jedoch jede Spur verloren, trotzdem die Beamten verschiedene Scheunen re durch suchten. Tags darauf wurde auSgcschellt, daß wer den Wilderer so anzeige, daß derselbe am^r Uch Manat werden kann, eine Belohnung von 20 Thlr. erhalten solle. S« scheint dieser Bettag ctwaS niedrig gegriffenen sein, um einen verwegenen Menschen anzuzeigen Würde sich Herr Buderus zu einem höheren Betrag verstehen, so könnte ihm weitere Nachforschuna nach den- Wilddieb erspart werden. . w v , 42653,60 „ Der große ZkrciS ist AlSfeld mit 62108,90 Hect. — General - Capitäu Concha macht eine Reise burch Cuba; man ver- .....ö - -....... sichert, sein Zwsck sei, den gefangenen Aufrührer Calixto Garcia zu Manza- 8icife tota ^xt nad) Reto.gort tn. £c niUo auf,»suchen wegen Um-rw-rfung Seitens aller oder der meisten Ausstäu- bischen und um ihre Wunsche IN Betreff einer Amnestie zu vernehmen. v.a Hävre abging, ist nach einer ,chnellcn glücklichen Rcise von 10 Ta^en wohlbehalten in New" Netv-Nork, 31. October. Ein durch bie Journale veröffentlichtes &erIJWfcmmen^ Schreiben Grant's vom Jahre 1872 erklärt, er habe niemals eine Zeile ge- : 7,746 „ Äor||lailtiliDpcl, 30. October. Der Fürst von Montenegro stellte Bingen mit 19594,07 Hect. = 3,559 geogr. oMellen; der berechneten^ mittlrren^Größe^nähen telegraphisch dem hiesigen russischen Botschafter, als Aeltestem des diplomati- □^eOen"1^60 ^Lld)e tcß Ärci^c6 Heppenheim mit 40611,74 Hect. = 7,374 geogr. Corps d.e Zweckmäßig^ vor der Untersuchung wegen Podgoriezas Di- durchschnittlich, «nz-hl der G-m-tnd.. auf dn.n «rtt« bettäg. ,n d.r P.°»Uu einen internationalen Charakter zu verleihen. Jgnatiew antwortete nach Co.i- Starkenburg 54, tn Oberheffen 72, in Rheinhesien 37, im Großherzogthurn 55 Die arößtt sultiruug feiner College« : nachdem der Großvezir prompte Justiz zugesagt, Zahl hat ter Kreis Erbach (101), die kleinste haben die Itrcijc Darmstadt und Mainz (23) werde das diplomatische Corps sich für den Augenblick darauf beschränken, den bcT angegebenen Mittelzahl entspricht unter allen Kreisen am meisten Schotten mit 54. - - 1 ö c _ Durchschnittliche Zahl der Bewohner in einem Kreis: in Starkenburg 499*6, in Ober Hessen 42174, tn Rbctnhesscn 49990, im Großherzogthurn 47383. Größte Kahl im Krciö (87357), kleinste Schotten (27125), mittlere Erbach (46945). 3 9 A w .. ßoln' „Kölnische Zeitung" legt sich einen eigenen Telegraphen nach das ®eiIVl °n' ^'"00 Thlr. kostet. Zunächst wird er tm hiesigen Telegraphen - Amte enden, ttnd Einrichtung ist bie Äedactton in den Stand gesetzt, ihre ParlammtÄbenchte direct ,ulv per Telegraph zu beziehen, was seither nur ausnahmsweise geschah. - Das Hamburger Postdampfschiff Westphalia, «apitän Stahl, von der Lime der Hamburg. Amerikanischen Packctfahrt. Äctien - Gesellschaft, trat am 28. October wiederum eine Frage sei die, ob nicht tn ver nltramontanen Presse, auf der Kanzel und dem ganzen Ton der ultramontanen Controverse eine Feindseligkeit gegen den Reichskanzler herrsche, welche sich einem Gemüth, wie das Kullmann's, einprägen und ihn zur Blutthat bewegen konnte. Die eigenen Ausdrücke Kullmann's wäreiz kaum eine Uebertretbung der üblichen Bezeichnungen seiner eifrigsten Parteigenossen, wenn sie deS Reichskanzlers erwähnen. Dublin, 1. November. Ein Hirtenbrief des Erzbischofs an die katholischen .Bischöfe ber| die Ansichten der Profefforen Tyndall und Huxley bespricht, bmührt auch die Lage der Kirche in Deutschland und protestirt gegen die jüngst erfolgte Einziehung des Vermögens der italienischen Congregation de Propaganda fide als gegen eine gottlose Handlung, welche die Civilisation entehrt und eine Ungerechtigkeit gegen die materiellen Jntereffen Irlands einschließt. Das Pferd ist nämsich ein Zwillingspferd und gewohnt zwttspäunig zu fahren; allein geht es höckstens du paar Straßen weit, kehrt dann wieder um und sucht seinen Stall auf. Der Dted hatte das Werd bis an das Gautbor gebracht, aber hinaus ging es trotz aller Hiebe und Puffe nickt, sondern machte Kehrt und brachte den neuen Reiter mit, der nun weiter besorgt wurde. (N M. Azar.) Frankfurt, 27. Oct- Im verflogenen Samstag hielt der Leterinär'medtcinische Lcrein von Hessen seine diesjährige Generalversammlung hier m der Rosenau ab. Leider war dieselbe nur schwack besucht, da mehrere derselben in diesem Jahre vorauögegangcne Lcriammiungen Die Zeit der SÄitglhber des Berems schon öfter in Anspruch genommen hatten Auö dem Jahres- berichte entnehmen wir, daß der Verein 39 ordentliche Mitglieder zählt. Zur Aufnahme baten sick im Laufe des Jahres 6 Tbierärzts gemeldet. Der Verein btthciligte sich durck einen Dell« girten, an den Berarhungeu des deutschen Veterinarrathes in Berlin und wurde derselbe Ver-' tretet auch ftir das nächste Jahr wieder gewählt. Der Kaffendestand ist ein guter zu nennen, /^- r « , denn es war möglich, tn diesem Jahre, ein, wenn auch ucch kleines Capital anzulegen. Nach ^"ktzkN nach (bstetllbaa), Abhandlung der Vereinsangelegenheiten folgte eene sehr angeregte Diskussion über „die Nach» UUS (91'tsteN 12 Uhr Dvrm. abatfettiat franfheiten tnr IQoub und Klauenseuche", ein^elertet von Herrn Professor 0r. Pflug, und theilten Ullb kommt bafftlbk tn Stetnbadl l30 Oinrhm an sämmtlicke Anwesende ihre Darauf bezüglichen Beobachtungen mit. Ein g.meinsckaktliches ßSiofion btn 9Q , k7 1 * Mittaacffen und ein Besuch des neuen zoologischen »artenfe vereinte tie Theilne'umer noch bis Lcn ajctPDcr spät Abends. Kaiserliches Postamt. Darmstadt, 30. Ott. In einem hiesigen Blatt findet sich ein sehr komisches Versehen, L 0 ch M a N N. Provinzen Flächeninhalt Orts- und in geogr. in anwesende Be- Kreise. Starkenburg. □SR eilen. Hektaren. völkcrung. Darmstadt .... 5,413 29x03,46 67182 Bensheim .... 7,104 39114,16 43775 Dieburg..... 9,154 50407,00 50974 Erb ch . . . , . 10,771 59309,52 46945 Groß-Gerau .... 8,159 44924,99 35027 Heppenheim .... 7,375 40611,74 40774 Offenbach..... 6,842 37671,58 66224 Prov. Starkenburg 54,818 301842,45 349901 Oberheffen. Gießen..... 10,955 60319,69 63194 Alsfeld ..... 11,279 62108,90 37312 Büdingen .... 8,917 49100,99 37606 Friedberg..... 10,376 57135,73 58793 Lauteibach .... 9,779 53841,28 29012 Schotten..... 8,360 46031,77 27125 Prov. Oberheffen 59,666 328511,36 253042 Rheinhesien. Mainz...... 3,582 19722,30 87357 Alzey...... 5,663 31183,03 35854 Bingen..... 3,559 31800 Oppenheim .... 33343,19 41626 Worms..... 6,091 33538,39 53313 Prov. Rheinhesien 24,950 137380,98 249951 7‘*7182 13775 10974 16945 15027 10774 66224 19901"- 63194 37312 37606 58793 29012 27125 53042"- c- IDMcilen. ah!, m btt ?irin:: October iuiibinim» gentn Telegraph» in clegraphen-ÄM tn:c !ar!ainmlsbmlhtt tv: 17357 15854 11800 11626 )3313 IM 52894 '• ^Meilen, bnklmü. mittleren Stöße njk hect. = 7,374 beträgt in bet Pic.'v glhM 55 Die grir stabt unb Mainz (2j otten mit 54. nburg 49986, in £b e Zahl im Kreis $r ?r, von berbfn Oftobfr von Mi.' tooWalltidi: mit \tbtm belofWr ) steht (8 ihm frV- i letzteren Falle rttiim Gemeinbetaihsmügl- s Gemeinbeami bti lc verbmben ist, * es tvär aber zu ir:: :n mehrere N" bis in * c ücne Saunen k.;; eige, baß dech^. Es scheint bitfaW Ä» Nachforschung ”14' ’brf affflemeiner Anzeiger. Dersteigerunqen. .5 Donnerstag den 5. Nvv. d. I, Nachmittaas 2 Uhr, wirb auf freiwilliges Ansuchen des Lehrers Ludwig Fe Ising die demselben gehörige Hosraithe Flur-Nr- üfllftr i/c81 10 in den Neuendüuen, auf hiesigem Rathhaus öffentlich meiftbie- tend versteigen. Gießen, den 2. Nov. 1874. GroßherzoalicheS Ortsgericht Gießen. _________L ü d e k r n g._______________ M^bilicn-Ncrsteigerung § Mittwoch den 11. und Donnerstag den 12. Nov., jedesmal von Nachmittags 2 Uhr an, sollen erdveNheilungtzhalder im Saale deS Gasthofs zum Einhorn die zum Nachlasse be« practffchen ArzteS Dr. Ferdinand klein gehörenden Mobilien aller Art c ffentlich versteigert werden. Gießen, den 2. Nov 1874. Großherzo^liches Ortsgericht Gießen. £ Dienstag8den 3. Nov.^ Nachmittags 2 Uhr, werben im Hause des Herrn Uhrmachers L- Scharrnann in der Schloßgasse dahier mehrere Sopha, Comoden, 1 Kleiderschrank, Bettstellen mit Bettwerk, Nachttische, Tische, Stühle, Spiegel, Büchergestelle, 1 Wiege unb sonstige Mobilien freiwillig versteigern. Gießen, den 30. Oct. 1874 M. Pilger. Jeitgebotenes. 5367) Eine Parthie Chalousicläben, so- nie zwei Treppen, zu verkausen bei ________Philipp M00tz, Neustabt. 5359) Ein fast neuer Frack zu verkaufen. LouiS Rothenberger, __________Neuenweg 193 Das Garntager der I. A. Busch Söhne empfiehlt in großer Auswahl Strickgarne in bekannter Güte zu billigen Preisen. ____ ” 530'7) Aus unseren Waldungen ftnb 25000 Festmeter Weichgrubenholz 400 „ Etchengrubenholz, abzugeben. Auch liefern Eichen- unb Kiefernbahn schwellen tn allen Dimensionen Gebr. Wallach, Alsfelds Knubbelkohlen für Küllöfen, sowie Braunkohlen vom Hefienbrücker Hammer per Ctnr. 33 fr. frei in'S HauS geliefert. Bei Abnahme von 25 bis 100 t?tnr. billiger. ____G Unverzagt. "Sardellen, Häringe, Gardinen, Sftrdlnes a l’huile, Eaviar^ Vlascntchinken, Tervelatwurft, Hummer in Dosen, empstchlt in frischer Woare 5334)__Emil Frschb ach. Gothuer Schinken, täglich frisch abgekocht, em- psehlen I. A. 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