UNgkll. unb "We ich b,i " unb k J\'8' 20 K ' * ^Müllen ,u\* N, frj*..... ? $*> * iM r‘!t- bai ®!ü(f 50 fr iidl55 ?"tm' «"• b»8 $ii6eilb ^cn- ecken, billig Bogen, a 15 fr. Kaizen Preis vierteljährig 1 fl. 12 fr. mit Bringerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährig 1 fl. 29 fr. Gießener Anzeiger. Erscheint täglich, mit Aus» nähme MontagS. Expedition: Canzleiberg, Lit. B. Nr. 1. Anzeige- und Amtsblatt für den Areis Hiessen. H«. RSI. Freitag den 3. Inti 1894. flmtHdjer Theis. ~ Gießen, am 1. Juli 1874. Betreffend: Die Ausführung der Verordnung vom 11. Juni 1874, die Ein- Iheilung des Grosthcrzogthums in Kreise. Das Großherzogliche Kreisamt Gießen an die Großherzoglichen Bürgermeistereien Allertshausen, Beltershain, Climbach, Gailshausen, Göbelnrod, Grünberg, Harbach, Kesselbach, Lauter, Lindenstruth, Londorf, Lumda, Odenhausen, Qucckborn, Reinhardshain, Rüddingshausen, Saasen, Stangen- rod, Stockhausen, Weickartshain, Weiteröhain, Bellersheim, Bettenhansen, Bircklar, Hungen, Inheiden, Langd, Langsdorf, Muschenheim, Nonnenroth, Obbornhofen, Rabertshausen, Rodheim, Röthges, Steinheim, Trais-Horloff, Utphe und Villingen. m. jipornk sofort zugehen zu lassen. n । «n imtgeryeut woroen, Deren iseonrrsorr dis jegi nicpr ermineir rveroen rvnure, roeu vetjeioe in ucn ucuqjmutii *vucd|u;ciiicu uny i|i. xju aut lld|l UI Veröffentlichung der Namen der Verstorbenen möglicherweise zu weiteren Ermittelungen führen könnte, so wird das fragliche Verzeichniß andurch zur öffent- * 1 . ' nnS »Aor>'»n Aon Ynosol>o oHi\a 9lnäpnnkt nßpr hip fu'pv iii WpDp ftpftpnbpn Nprsnnpn npßpti können, ntr entsnrechenden Anreiae uniir igeten Wsknempst ff/, iim Mmt 1) Philipp Lambert, Sohn des Philipp Lambert und der Juliane geb. Nelis, angeblich ans Mainz, 63 Jahre alt, gestorben den 7. April 1870 in Guelma in Algier. 2) Catharine Fischer, Tochter des Ferdinand Fischer und der Catharine geb. Wairoldt, angeblich aus Darmstadt, 64 Jahre alt, gestorben den 7. Jauuar 1871 in Guelma in Algier. 3) Michel Fink, Sohn des Peter Fink und der Catharine Fischer, angeblich aus Darmstadt, 37 Jahre alt, gestorben den 17. Marz 1871 in Guelma in Algier. 4) Elisabeth Fink, Tochter des Adam Fink und der Catharine geb. Haesler, angeblich aus Darmstadt, 5 Jahr alt, gestorben den 29. November 1871 in Guelma in Algier. Seitens der Französischen Negierung sind die Todesscheine der nachstehend verzeichueten, angeblich aus dem Großherzogthum stammenden Personen imitgetheilt worden, deren Geburtsort bis jetzt nicht ermittelt werden konnte, weil derselbe in den betreffenden Todesscheinen irrig bezeichnet ist. Da eine v. Röder. Nachdem Ihre Gemeinden durch die rubricirte Verordnung mit Wirkung vom heutigen dem Kreis Gießen zugetbeilt worden sind, beauftragen wir Sie, in Ihren Gemeinden zur öffentlichen Kenntniß zu bringen, daß die regelmäßigen Amtstage des hiesigen Kreisamts Dienstags und Mittwochs pattfinden, eilende Angelegenheiten aber selbstverständlich auch zu jeder anderen Zeit vorgebracht werden können. Da der täglich (mit Ausnahme der Montage) erscheinende „Gießener 'Anzeiger" das Organ ist, in welchem unsere amtlichen Bekanntmachungen veröffentlicktt werden, so empfehlen wir Ihnen, alsbald für Ihre Gemeinden auf dieses Blatt zu abonniren, damit aber im dienstlichen Verkehr, soweit er durch dieses Blatt vermittelt wird, keine Störung eintritt, haben wir den Verleger des letzteren angewiesen, Ihnen die von heute an erscheinenden Nummern 1 Uhr, l W Die M« iMÄ mgäadetl. lichen Kenntniß gebracht und werden Diejenigen, welche etwa Auskunft über die hier in Rede stehenden Personen geben können, zur entsprechenden Anzeige [bei uns nut dem Bemerken aufgefordert, daß. falls die Todesscheine nicht innerhalb 6 Monaten bei uns reclamirt werden, deren Rückgabe an die Französische s Regierung erfolgen wird. Gießen, den 29. Juni 1874. Großherzogliches Kreisamt Gießen. na$ votjityrigm, ff ' v. R öder. «Borträge, fltmtinf«« auf btn politischer Theis. Deutschland. fllll und vollständige Erfüllung aller andere Pflichten des Osficiers in sich. Wahre VoMd. - tt Toül Ehrengerichte der Officiere im preußischen Heere ergangen, deren einführender, oder der Genossenschaft nachtheilig werden können, besonders von allen Aus- läE».7 ' Ian das Kriegsministerium gerichteier Allerhöchster Erlaß also lautet: _ Schweifungen, Trunk und Hazardspiel, von der Uebernahme solcher Verpflichte I* Xpei Mack 30i gez. Wilhelm. Ehre kann ohne Treue bis in den Tod, ohne unerschütterlichen Muth, feste Entschlossenheit, selbstverläugnenden Gehorsam, lautere Wahrhaftigkeit, strenge Verschwiegenheit, wie ohne aufopfernde Erfüllung selbst der anscheinlich kleinsten Pflichten nicht bestehen. Sie verlangt, daß auch in dem äußeren Leben des Osficiers ich die Würde ausdrücke, die aus dem Bewußtsein hervorgeht, dem Staude anzugehören, dem die Vertheidigung von Thron und Vaterland Ihr präcis >ilb In der gleichfalls an das Kriegsministerium gerichteten Einleitung heißt es u. A.: Ich will, daß die heute von Mir vollzogene Verordnung über die 4'33 Gesellschaften, deren Zweck nicht unantastbar und deren Rus nicht tadellos ist, sowie überhaupt von jedem Streben nach Gewinn auf einem Wege, dessen Lauterkeit nicht klar erkennbar ist, muß der Officier sich weit abhalteu. Sein Ehrenwort darf er nie leichtsinnig verpfänden. Je mehr anderwärts Lu^us und Wohlleben um sich greifen, umso ernster tritt an den Officierstand die Pflicht heran, nie zu vergessen, daß es nicht materielle Güter find, welche ihm die hochgeehrte Stellung im Staate und in der Gesellschaft erhalten haben und erhalten werden. Nicht nur, daß die kriegerische Tüchtigkeit des Osficiers durch eine verweichlichende Lebensweise beeinträchtigt werden könnte, sondern völlige Erschütterung des Grundes und Bodens, worauf der Officierstand steht, ist Die Gefahr, welche das Streben nach Gewinn und Wohlleben mit sich bringen würde. Je eifriger die Officier-Corps treue Kameradschaft und richtigen Corps- zcist Pflegen, um so leichter werden sie Ausschreitungen vorbeugen, auf Abwege gerathende Kameraden in die richtigen Bahnen zurückleiten, unnütze und unwür- anvertraut ist. Der Officier soll bestrebt fein, nur diejenigen Kreise für seinen Umgang zu wählen, in denen gute Sitte herrschend ist, und darf am wenigsten an öffentlichen Orten aus dem Auge lassen, daß er nicht blos als gebildeter ,Mann, sondern auch als Träger der Ehre und der gesteigerten Pflichten seines , Standes austritt. Von allen Handlungen, welche dem Rufe des Einzelnen die Armee zu veranlassen. Berlin, den 2. Mai 1874. Ich befehle hiedurch unter Aufhebung aller bisherigen Bestimmungen über hingen, mit denen auch nur der Schein unredlichen Benehmens verbunden sein das ehrengerichtliche Verfahren, daß von jetzt ab die von Mir am heutigen könnte, von hazardmäßigem Börsenspiel, von der Theilnahme an Erwerbs- Tage vollzogene Verordnung über die Ehrengerichte der Officiere in Kraft tre- ......».m- — °°-c in V ten soll. Die Wahl der Ehrenräthe für die Ehrengerichte über Hauptleute, fj Rittmeister und Snbaltern-Officiere hat jedoch da, wo ein Ehrenrath schon be- steht, erst am 1. September d. I. oder an einem der nächstfolgenden Tage 1 zum ersten Male stattzufinden, und sind diejenigen ehrengerichtlichen Untersnchnn- 7 gen, in welchen das förmliche Verfahren bereits angeordnet ist, möglichst be- schleunigt da zu Ende zu führen, wo sie eingeleitet wurden. Sollten in ein- "I jt zelnen Fällen über die Zuständigkeit der Ehrengerichte oder über die Auslegung \ und Anwendung der Vorschriften über die Behandlung der ehrengerichtlichen ^ Angelegenheiten Zweifel entstehen, so haben die commandirenden Generale die- selben zu erledigen, nöthigenfalls darüber unmittelbar Meine Entscheidung eiu- zuholen. Das Kriegsministerium hat hiernach die weitere Bekanntmachung an Gießen, 2. Juli. Es ist nunmehr definitiv festgestellt, daß die neue Ehrengerichte der Officiere in Meinem Heere in dem Geiste verstanden und an- Berlin-Wetzlarer Bahn die hiesige Stadt nicht berührt, wie man längere Zeit gewendet wird, der Mein Heer von Alters her ausgezeichnet hat. Ich erwarte hier hoffte! sondern vom sog. Ebsdorfer Grunde direct an Fronhausen vorbei daher von dem gesammten Officier-Corps Meines Heeres, daß ihm, wie bis- arif Krofdorf und Garbenheim zugeht. Wie man hört, soll der seitherige her, so auch in Zukunft, die Ehre das höchste Kleinod sein wird, dieselbe rem Bahnhof der Main-Weser-Bahn zu Fronhausen etwas mehr südlich nach und fleckenlos zu erhalten, muß die heiligste Pflicht des ganzen Standes wie Schloß Friel elbausen zu verlegt und beide Bahnhöfe dann in der ü)iähe der des Einzelnen bleiben. Die Erfüllung dieser Pflicht schließt die gewissenhaste Bahn zusammengelegt werden. Im Laufe des Sommers und Herbstes wird *“ nx CTT>*L*" über den Ankauf der Ländereien unterhandelt unb danach der Ban der Bahn begonnen werden. Für unsere Stadt bringt diese Umgehung ihre großen Nach- wEklN SHlheile mit sich, welche sich aber, da eben in Berlin das entscheidende Wort zanQji gesprochen wurde, trotz aller Petitionen nicht abwenden ließen. I Berlin, 30. Juni. Das Vorgehen gegen die socialdemokratischen Vereine scheint auf einer allgemeinen Regierungsanordnung zu beruhen. Die ^Boss. Ztg." will in Erfahrung gebracht haben, daß an sämmtliche Staatsan- ■--- ! walte in Preußen die strikte Ordre ergangen sei, die socialdemokratische Partei- ' beweaung anf's Sorgfältigste zu überwachen und überall, wo sie die Grenzen des Gesetzes überschreiten 'sollte, nachdrücklich und unverzüglich einzuschreiten. Berlin, 30. Juni. Kürzlich ist eine kaiserliche Verordnung über die ten-_____ dem Zerwürfnisse zwischen Spanien und Portugal in das Nachbarland einrückte Das von v. Miller", daß ihm dieser nicht das Geringste mitgetheilt Die Berathung des Cultus - Etats wird morgen rechts.) Wien 1. Juli. @5 wer! Der meldet, morgen seine Sitzungen bis zuw Dresd. Journal" veröffentlicht eine amt» öffentliche» Frieden in Pcrwahrung gegeben. Versailles, 29. Juni. von Dieser Theil der Mission, die Wir werden dieselbe zusammen die Autorität des Gesetzes und auferlegt wurde, geht euch ebenfalls an. ans Ende durchfüdreu, iirdenr wir überall ihr schuldigen Respect aufrecht erhalten tung für Herrn habe. (Bravo fortgesetzt. mir bis den von allen Seiten gleich hungrigen Raubvögeln zurückgekommen sind, um sich ans das zu stürzen, was von Frankreich bleibt; während ihre herbeigeeilten Anhänger sich streiten, sich bekämpfen, sich untereinander verbinden oder sich gegenseitig auffressen, bleibt inmitten dieser Jntriguen die Armee die unbestechliche Armee des Gesetzes. Die Republik hat ihr die Disciplin wiedergegeben, die Republik gibt ihr die Anzahl, die Republik bereitet, ihr unterrichtete mit) fähige Chefs vor; die dreifarbige Fahne ist die republikaniiche Fahne. Die Exemplare einer längeren Denkschrift zugestellt, welche die üble Lage des weiblichen Geschlechts schildert und Abhülfe verlangt — die ihnen das politische Letzt, in den 5 Paris, 30. Juni, tuation, Siöcle äußert bei Wahlrecht jedoch schwerlich bringen würde. Zu dieser Denkschrift haben sich nicht weniger als 18,000 Unterschriften gefunden. Obenan stehen Florence rath wird, wie die „Correspondent September vertagen. Dresden, 1. Juli. Das Deflmeid). Die internationale Sanitäts - Conferenz wurde heute CeCcijrnpljifdjc Depeschen. Wien, 1. Juli. Der österreichische Botschafter bei der Pforte, Graf Zichy, hat die Weisung erhalten, den ihm bewilligten Urlaub nicht anzntreten, weil die türkische Regierung neuerdings durch ein Circularschreiben aus Einleitung von Verhandlungen über die Handelsverträge dringt. Berlin, 1. Juli. Ein Artikel der „Prov.-Corr.", betitelt „Friedens- Wünsche", hebt hervor, anknüpfend an die Nachricht, daß auf der Fuldaer Bischofs - Conferenz friedliche Erwägungen zu überwiegender Geltung gelangt seien, daß die Bestimmungen der Verfaffung und die darauf begründeten, vom Reichstage und Landtage genehmigten Gesetze den Boden bilden, auf dem allein die Beziehungen des Staates zur Kirche sich weiter entwickeln können, auf dem allein ein erneutes friedliches Einvernehmen möglich sei. Jeder von dieser unbedingt feststehenden Thatsache nicht ausgehende Friedens-Versuch sei von vornherein eitel und fruchtlos. Die Regierung werde freudig von der Nothwendigkeit absehen, die scharfen Waffen der neuesten Gesetze anzuwenden, wenn die katholische Geistlichkeit sich thatsächlich auf den Boden der Resprctirung der Staatsgesetze stellt und aushört, eine fremde Souveränetät neben der Souveränetät des Staates in Dingen aufzurichten, die mit dem inneren GlaubcnS-Leben nicht zusammengetören. — Dasselbe Blatt meldet: Der Kaiser beendigt am 5. Juli seine Emser Kur, begiebt sich darauf nach Coblenz, am 7. Juli nach Frankfurt und Homburg und trifft Mitte des Monats in Gastein ein. — Der Bundes- Armee wie die Nation trennt Frankreich nicht von der Republik!" mit einer Begrüßungsrede durch den Grafen Andrassy eröffnet. Derselbe skizzirte die der Conferenz gestellte Aufgabe, gab den Wünschen für das Gelingen der Ausgabe Ausdruck und sicherte die bereitwilligste Unterstützung der Regierung zu. Der russische Staatsrath Lenz dankte Namens der Mitglieder der Conferenz. Baron Gagern wurde zum Präsidenten gewählt. Nach Annahme der Geschäftsordnung charakterisirre Professor Sigmund den Stand der Conferenz-Angelegenheiten, worauf das vom Präsidenten vorgelegte Programm zur Mittheilung gelangte. Lokal-Notiz. Gießen, 2. Juli. Der von uns gestern als verschwunden erwähnte Schüler ist an der holländischen Grenze festgehalten worden und ein heute früh abgereister Polizeiofficiant wird denselben dort in Empfang nehmen. — — Seit einigen Tagen reist ein Kaufmann von Leipzig in der Umgegend umher, um seinen Associö zu suchen. Es sollen ernstliche Differenzen mit demselben zu regeln sein. --Auf dem Festplahe deS Turnfestes sollen noch drei Wirthschaflen vergeben werden, und wird dadurch einem gerechten Verlangen von verschiedener Seite Rechnung getragen. Andere eingelaufene Gesuche um Raum auf dem Fcstplatz sind abschlägig bcschieden worden. Frankreich. Die gestrige Revue ist ein Fortschritt in der Si- dieser Gelegenheit: „Während die Prätendenten Tagesbefehl an die Truppentheile, die gestern die Revne passirten, lautet nach dem officiellen Blatte: Soldaten! Ich habe soeben die Truppentheile, die unter dem Befehle des Gouverneus von Paris stehen, Revue passireu lassen. Ich kann nur meine Zufriedenheit über die gute Haltung und die Präcision der verschiedenen aus- gesührteu Bewegungen ausdrücken. Ich benutze die Gelegenheit, euch meine Genugthuung darzuthuu, die ich empfunden habe, als die Corps-Commandan- ten mir über den guten Geist berichteten, der alle Truppentheile beherrscht. Die Nationalversammlung hat, indem sie mir auf sieben Jahre die vollstreckende Gewalt anvertraut, meinen Händen für diese Dauer die Ordnung und den ken gefügt. Posen, 1. Juli. Ein „wüthmdcr Ultramontaner", wie er sich selbst nannte, richtete vor einigen Tagen an die „Pos. Ztg." die Anfrage, ob sie nicht ebenso, wie es bei der Frohnleichnamsprocession geschehen, auch gegen dix Verkehrsstörungen Protest erheben wolle, die der beabsichtigte Umzug der bekannten Myer'schen Circusgesellschaft durch die Stadt Posen herbeiführen werde. Indem das Blatt nun heute diesen Umzug beschreibt, bemerkt dasselbe, daß er nur 3/4 Stunden dauerte und demnach wegen dieser raschen Bewegung von einer Verkehrsstockung nirgends die Rede sein konnte. Der „wüthende Ulna montane", heißt es sodann, mag sich also beruhigen! Von einer stundenlangen Verkehrsstockung, wie sie durch die Frohnleichuamsprocessionen in Haupt-Verkehrsgegenden unserer Stadt, am Alten Markt und am Dome, hervorgebracht werden, war nirgends etwas zu spüren; von einem stundenlangen Herumrukschen auf den Knieen hat man nirgends etwas gesehen; auch hat Niemand verlangt, daß vor den Elephanten, Pferden und Kunstreitern der Hut gezogen würde, und ist demnach auch Niemandem der Hut dafür vom Kopfe geschlagen worden! Derartige Exzesse sind stets nur mit Frohnleichuamsprocessionen verknüpft. Kassel, 1. Juli. Eine von den hiesigen Social-Demokraten auf heilte Abend anberaumte Volks-Versammlung wurde polizeilich verboten. München, 1. Juli. Die Abgeordneten-Kammer erledigte im Fortgänge der Sitzung den Cultus-Etat bis zur Position „Industrie-Schule" nach den Anträgen des Ausschusses. Zum Schlüsse fragte Schüttiuger „im Interesse der Ehre der patriotischen Fraction", wer der geheime Club-Berichterstarter fei? Kultusminister Lutz bestritt seine Verpflichtung, den Namen zu nennen. Abg. Radspieler erbat eine Erklärung darüber, ob es, wie ein heute erschienenes Blatt behauptet, v. Miller sei. Der Cnltusminister antwortete „nur aus Ach- xerM f'n i löctttt halU i tttlty bm Ar KnMtung eii irttttn, wo er Aeffer, mit w d ffi rin und Oporto besetzte, welcher Feldzug ihm den Titel des Marquis del Duero einbrachte, 1854 mit O'Donnell und Gonzales Brabo ein Manifest veröffentlichte, welches die Revolution zur Folge hatte, aber auch die Verbannung Eoncha's auf einige Zeit. In den letzten Tagen der Herrschaft Isabellen's im Jahre 1868 wurde er mit der Neubildung des Cabinels beauftragt, vermochte aber der September-Revolution keinen Einhalt zu thun, zumal nachdem die flüchtige Königin seinem Verlangen, daß sie ihren berüchtigten Marfori entlaste und nach Madrid znrückkehre, nicht nachkam, und reichte daher seine Entlassung ein, nachdem er den Behörden der Hauptstadt Weisung ertheilt, dem Aufstande keinen doch unnützen Widerstand mehr entgegenzusetzni. Als er jetzt von Ser- rano wieder mit einem Commando betraut wurde, wurde ihm vielfach der Plan untergefchoben, deu Prinzen Alfons auf den Thron feiner Väter zu setzen; doch bestätigte bis jetzt keine unzweifelhafte Thatsache diesen Verdacht. Man muß vielmehr glauben, daß er die reine Absicht hatte, dem Bürgerkriege ohne Hintergedanken ein Ende zu machen und der Nation die Sorge um ihre künftige Verfassung zu überlasten. Von den näheren Uniständen seines Todes liegen weiter noch keine Nachrichten vor, als daß er in einem Kampfe bei Murco, drei Kilometer vor Estella, gefallen und daß die Nordarmee intakt sei. Schon ist der bisherige Kriegsminister Zabala, der gleichfalls ein tüchtiger Befehlshaber unter Espartero im ersten Carlistenknege war, nach dem Norden gereist, uni den Oberbefehl zu übertiehmen und im Sinne Eoncha's die Operation fortzusetzen. Da Zabala zugleich den Vorsitz im Ministerrathe führte, hat Sagasta, der Minister des Innern, dieses Amt in die Hand genommen, während dem General Cottoner das Kriegs Portefeuille übertragen worden ist. -------■! — J1—!---------1----!! LL. ± __ 1 -----L"----------- . —— 1 i p K,ePsin ßC,Or: lich: Bekanntmachung, daß in Sachsen die Reichsmark-Rechnung am 1. Januar 1875 eintritt. Paris, 1. Juli. Nach einem Gerücht, welches in Versailles vielen Glauben findet, hätte Graf Chambord an Lucien Brun und desten Freunde die Aufforderung gerichtet, sich zur Organisation des persönlichen Septennats zu vereinigen. Diesem Gerücht wird indeß von der legitimistischen „Union" widersprochen; dieselbe sagt, daß Lucien Brun keine Zusammenkunft mit dein Grafen Ckambord gehabt habe. — Die Dreißiger-Commission verwarf die Seitens der Legitimisten beantragte Redaction des Art. 1 des Versastunge- Entwurfes, nach welchem der Titel „Präsident der Republik" wegfallen sollte, und genehmigte den Artikel in einer Fassung, welche besagt: „Die Präsidentschaft der Republik wird dem Marschall Mac Mahon für die Dauer vor 7 Jahren übertragen." Die übrigen Artikel wurden gemäß dem Entwürfe Broglie's angenommen. Paderborn, 2. Juli. Bischof Martin erhielt die kreisgerichtliche Aufforderung, binnen dreitägiger Frist die ihm zuerkannte Gefäugnißstrase am tu ttn £i[tr Elrinbclp.und Holzart. Hichni Dirken Nadelholz Aspen 2. Don in den Dißrict ^ulache, Buch Holzart. buchen lachen Buken Nadelholz «3ptn 3. Di brieten °?rd-ch un Holzart. Euchen wichen Birken Edelholz «fytn Holz SSÄ ?liÄbQ k- bae . ®runbtrg, Der Präsident der Republik Englmid. Oü nad> £** gch-zuk-" 6« 6l*' Pett 'N iraltf)11* irabt scheut Nightingale, Harriet Martineau, Mary Carpenter, Ladv Anna Gore Langton, zutreten. Der Bischof von Ermcland und der Bischof voll Mainz sind äugen» Miss Thackerau und andere bekannte Damen. Disraeli äußerte beim Empfang,'blicklich zum Besuche des Bischofs Martin hier anwesend. er fühle sich hoch geehrt, hat aber im Uebrigen den Bittstellerinnen keine Zu-! Darmstadt, 2. 3uli._ Die Königin von Württemberg ist gestern Nachsage gemacht. mittag in Jugenheim eingetroffen und von dem Großfürsten Wladimir empfan- • C »’ n gen und nach Schloß Heiligenberg geleitet worden. opfllllÜlL Stuttgart, 2. Juli. Der „Schwäb. Merk." erfährt aus Heidelberg, Madrid, 30. Juni. Aus seinen wohl entworfenen Planen, mitten in daß die Uebersiedelung des Profestors der Theologie Holtzmann nach Straß» ihrer Ausführung begriffen, ist Concha durch eine feindliche Kugel abberufen bürg nunmehr eine ausgemachte Sache sei und im Herbst erfolgen werde. London, 30. Juni. Die unermüdlichen Agitatoren für den Zulaß Frauen zimi politischen Wahlrecht haben vor einigen Tagen den beiden Premier-Ministern, wenn man so sagen darf, d. h. Disraeli und Gladstone. iß, Hot Dion ■ nnr ned* m tn uurläntiidjtn i tfjtnni oclsride i irjrtijm Thim I unt* halt :in unfehlbar iiwntt von S ■tnfolsungcn S( S."angetgfößen 1 mb US Uhu». Eine Stn • Eine fi *$r;e Folge 1 Pc feige Händel vermeiden. -Niemals darf das berechtigte Selbstgefühl des Offi- worden. Erinnert man sich der Verdienste, die der General sich sowohl um ciers in Mangel an Achtung oder in Ueberhebung gegen andere Stände die Einnahme Bilbaos, wie um die Organisation der Nordarmee erworben hat, ausarten. und gedenkt man der Achtung, in welcher er bei feinen Truppen und im Volke Berlin, L Juli. Von der Emführung der neuen Reichswährung in stand, so kann man nicht umhin, diesen Todesfall als einen herben Verlust für Preußen vor dem allgemein festgesetzten Termine scheint man jetzt angekommen Armee und Land zu bezeichnen. Mit Concha büßt Spanien jedenfalls einen zu sein, da, wenn die Einführung bereits zum 1. Januar k. I. hätte erfolgen feiner bewährtesten Feldherren em. Sem LebenSlauf ist noch vor wenigen Mo- sollen, sicherlich schon die betreffende Verfügung erschienen wäre, da eine halb- naten beschrieben worden, als Serrano ihm das Commando des dritten Armee- ahrige Vorbereitung doch erforderlich sein müßte. Daß es in der Absicht des Corps am Somorrostro übergab. Es sei nur daran erinnert, daß Manuel Finanz-Ministers gelegen hat, schon zur letztangegebenen Zeit mit der Neue- Concha wie fein Bruder Jos6, der jetzige General-Capitäu von Cuba, schon an rung vorzugehen, erhellt daraus, daß bereits vor drei Monaten innerhalb des dem Kampfe gegen die abgefallenen Colonieen in Südamerika Theil nahm, dann Finanzressorts dahin gehende Vorbereitungen getroffen waren; aller Wahr- in dem Kriege gegen den alten Don Carlos eine bedeutende Rolle spielte, 1843 scheinlichkeit nach hat sich der Finanz-Minister ihm geltend gemachten Beden- den Aufstand in Zaragoza und Barcelona unterdrückte, vier Jahre später bei erwähnte Schüin ist L reister Polizeiosficiant »in luert k - "^ee- l jfo.-r a,J^On an ^oflp fhlQ|ln' bQnn K spielte, 1843 >Jprc später bei *r nub einrückl »etöfftnt: i*nf/L^allllUnä d,,t SlMrt iti M*8t, »«4” J“®’1 M^eni ti( 1 “ M-is°r> entlaß, HbtmJufftob' w « I-S> von St,. ■e ihm vielfach bei seiner Aäker in * diesen Verdacht. Ki hem Nrzerkriege ' die Tvrze um ihre fänden seines Todes in einem Kampfe bei Nordarmee intakt sei. lalle ein tüchtiger Söe-< r, nach dem Norden ne Concha's die Ope- Ministerrathe führte^ die Hand genommen, übertragen morden ist der Umgegend umher, un en zu regeln sein, thschaften vergeben werben Seite Rechnung getragen gig beschieden worden. vap uul o ender Geltung gelabt iraus begründeten, vom bilden, aus dem allem .. ao «Ur CfUl „den, wenn wmf KTÄ ÄTS 7 Qfuli nach 3ral *• Riinde-- i ein- ifot , . . , betitelt Jledens, daß aus der gulbaer _ Der Bunde-' Ktrmiaen bis iti her Motte, Gras aub nicht anzutreten, ,arschreideu au^ Ein« . Nkckill-s * i «1 srtnn« PeIi°"’fctn Uni01 >•(< r..ari » cmni'H01 It. i d-s X'|oW N; £ ©au« ee* « f".'ü cm @»twurr gfltiap w" -Os •ysA DUVcll. .ifelii Kimen, auf d« gebet »m Nt[tr ** -Versuch ffl »«" o°u der R°thweu >S ° »te«. »-UU di' 2 Würzburg, 2. Juli. Gestern Abend wurde der Proceß Plattner nach zweitägiger Verhandlung beendigt. Sämmtliche Schuldfragen wurden von den Geschwornen verneint und alle Angeklagten fteigesprochen- Santander, 2. Juli. Der General Zabala commandirt jetzt die bei, Tasalla concentrirte Nord Armee, Moriones die Division Rossel. General Gchague erbat Verstärkungen. Die Carlisten haben ihre früheren Stellungen bei Estalla inne. Petersburg, 2. Juli. Der „Regierungs-Anzeiger" veröffentlicht cm kaiserliches Decret über die Reform der Primair-Schulen. London, 2. Juli. Die Eisenhütten-Besitzer von Nommouth (Nordwale s) wollen die Löhne um 20 pCt. herabsetzen. Die KohlengrubemBesitzer werden wahrscheinlich eine gleiche Lohnrednction eintreten lassen Vermischtes. D « r m st a d t, 29. Juni. Gestern Abend wurde in dem sog. Löffelgäßchen in der alten Vorstadt ein junger Mann, Namen- Ä. Mertel, von einem anderen erstochen. Der Ge- tövtete hatte mehrere Wunden, zwei Stiche in der Brust und eine tiefe Wunde am Oberarm, welche den Arm in zwei Tbeile schnitt und vermuthlich den nach anderthalb Stunden durch Verblutung eingetretenen Tod verursachte. Der Verletzte konnte noch in seine Wohnung gebracht werden, wo er starb. Als vermutlicher Thäter ist ein gewisser Georg Best verhaftet. Das Messer, mit welchem die That geschehen, befindet sich gleichfalls in den Händen deS Gerichts, es ist ein ganz neuer, sog. Knicker, dessen geöffnete Klinge sich feststellt. Darmstadt, 1. Juli. (Aus der Thierwelt.) Seitdem die Sommerwärme eingetreten ist, hat man hier zum ersten Male die Muskitos beobachtet. Dieselben halten sich bis jetzt nur noch in den der Merkschen Fabrik zunächst gelegenen Straßen auf und sind von unseren vaterländischen Schnaken leicht zu unterscheiden. Ihr Stich ist ungemein schmerzhaft und oft beginnt derselbe nach acht Tagen auf's Neue zu brennen und Eiter abzusondern. Diese widerwärtigen Thiere sind offenbar durch Droguen aus Neu-Guinea oder Brasilien hierher verschleppt worden und halten sich gegenwärtig nur zunächst der Lagerstätte dieser Droguen auf, werden sich aber unfehlbar über die ganze Stadt verbreiten. — In der Theaterruine haben sich viele Tausende von Spatzen und außerdem eine Menge anderer Vögel angesiedelt und gesichert vor Verfolgungen Schutz gefunden. Da, wo ehedem Frau Peschka-Leuthner, Nachbaur und andere Gesangesgrößen sich hören ließen, ertönt gegenwärtig nächtlicherweile das Geschrei des Käuzchens und des UhuS. Eine Strafpredigt des Königs Gustav Avolf an seine Officiere. in presentia des Königs in Böhmen und dann derer Fürsten, Grafen und Herrn allen seine Obristen, Ofsicieren eine solche Predigt wegen ihres Übeln Regiments und Plünderns gehalten, daß männiglich darüber entsetze und erschrocken, denn der König in solcher Eoleria niemals gesehen worden, und ihnen vorgehalten mit den Worten: Ihr Fürsten, ihr Grafen, ihr Herrn und Edelleute, ihr seid diejenigen, die ihr Untreue an eurem Vaterlande beweiset, das ihr selbst ruinirt, verderbt und verheert; ihren Obristen Ofsiciere vom höchsten bis zum niedrigsten, ihr ,seid diejenigen, die ihr stehlet und raubet ohne Unterschied, keinen ausgenommen; ihr stehlet und raubet euren Freunden und Glaubcnsgenoffen: ihr gebt eine Ursach, daß ich einen Ekel an euch habe, und Gott mein Schöpfer sei Zeuge, daß mir daS Herz im Leibe gallet, wenn ich euer einen ansehe, daß ihr dem guten Gesetz und meinen Geboten solche Frevler und Gebrecher seid, und Ursach gebt, daß man öffentlich sagt: Der König als unser Freund thut uns mehr Schaden, als der Feind. Ihr hättet, wo ihr rechte Christen wäret, zu bedenken, was ich an euch bezeugen thue, wie ich meinen Königlichen Leib und Leben für euch und eure Freiheit, beides um zeitlichen und ewigen Gutes präsentire. Ich habe meine Krone eurethalben enrblößet und in die 40 Tonnen Goldes aufgewendet; ich habe von Euch und eurem deutschen Reich nichts bekommen, daß ich mir ein Paar Hosen machen lassen könnte, ja ich wollte zu sagen ohne Hosen geritten sein, als mich mit den eurigen zu bekleiden; ich habe Euch Alles gegeben, was mir Gott gegeben hat, ich habe nicht einen Saustall behalten, den ich nicht unter Euch getheilt. Keiner unter Euch hat mich iemals angesprochen, das ich ihm nicht gegeben; denn mein Brauch ist Keinen seiner Bitte fehlschlagen lasten. Wo ihr meine Gebote und Ordnung in Acht genommen, wollte ich euch nicht ganz Baierland ordentlich ausgetheilr (haben), wie auch ingleichen gantz Frankenland; (?) Ich bin reich genug; begehre nichts von dem Eurigen , und man ihr auch Gottes vergessen und eurer Ehre nicht gedenket oder ganz von mir sein wollt und gleich zu entlaufen gedenket, so soll die ganze Christenheit erfahren, daß ich mein Leben für Euch, als ein ehrlicher König und der den Befehl Gottes errichtet auf dem Platz lasten will; wollet ihr rebelliren, so will ich mich zuvor mit Euch herumhauen, daß die Stücke von uns fliegen sollen. Ich bitte euch um die Barmherzigkeit GotteS, gehet in euer Herz und Gewissen, wie ihr Haus haltet und wie ihr mich betrübet, so weit, daß mir die Thränen in den Augen stehen. Ihr handelt übel an mir wegen übler Diseiplin, nicht aber wegen Euren Fechtens, denn hierinnen habt ihr gehandelt als rechte Cavaliere, und darüber ich Euch viel verobligiret bin. Bitte deßwegen nochmals um die Barmherzigkeit Gottes, gehet mit Euch alle zu Rathe und in Eure Gewissen, wie ihr Gott Rechenschaft geben wollt. Mir ist so weh bei Euch, daß ich in meinem Königreich viel lieber die Säue hüten, als mit einer so verkehrten Nation umzugehen. Wohlan, nehmet zu Herzen, was ich mit Euch rede, morgen oder übermorgen wollen wir sehen lassen an unfern Feinden, wie redlich ein Cavalier ist. Vom Rhein. (Kaffeepreis.) In der holländischen Auetion ging der Kaffee abermals höher und macht die Steigerung auf die ordinären Sorten 2 Kreuzer, auf die besseren 3 Kreuzer »er Pfund aus, so daß die Berichte über einen starken Rückgang deS Artikels und übergroße Vorräthe in den Seeplätzen sich nickt bestätigt haben und eher eine Steigerung als ein Fallen des Preises in nächster Aussicht steht. * Eine solche theilt C. L- Grotefend in der Zeitschrift für deutsche Kulturgeschichte, Neue Folge 1 Pag 258 mit. Wem fällt da nicht der erste Jäger in Wallenstein's Lager ein Verloosungcn. Und, wurden wir manchmal ein wenig munter, \ Karlsruhe, 30. Juni. Bei der heutigen Gewinnziehung der badischen 35-fl.-Loose Er kanzelt uns selbst wohl vom Gaul herunter. । mürben die Nummern 158801 158804 168844 194660 195291 215464 250518 277829 Das von Grotefend mitgetheilte historische Doeument lautet: Gestern hat der König 359520 und 359526 gezogen.^ fl ffflemetner Änjetqer. Letzte Holzvevsteigernng pro in teu Domanialwaldungkn der Oberförsterei Nieder- Ohmen. Steinberg.und Timmclberg bei Lumda: Reisholz. Holzart. 12 9 in Reisholz. Scheitholz. und Freitag den 24. in Slockholz Prügelholz. Raummeter. 2 3 \ 1056 (3240) 342 382 66 110 590 110 26 183! Buchen Eichen Birken Nadelholz 10 821 438 ’ 70 115 25 | 124 i 22 98 278 868 35 Buchen Eichen Birken Nadelholz Aspen 2. Donnerstag Scheitholz 46 63 i 101 73 44 i 1481 429 35 köpf, vorderst und Das Holz kommt in der angegebenen Reihenfolge der Districte zur Verwerfung. Zusammenkunft am 15. im District Heiligenberg unten an den Wiesen, Morgens 8 Uhr, am 16. im District Brühl, Morgens 9 Uhr, am 17. im District LinneS auf der höchsten Stelle des Vicinalwegs von Merlau nach Atzenhain, Morgens 8 Uhr am 18. (wenn nöthig) da, wo Tags zuvor die Versteigerung endigte, Morgens 8 Uhr, am 23. im District Sandberg Morgens 9 Uhr, am 24. zu Kirschgarten Morgens 8 Uhr. — Da das sehr zerstreut sitzende Holz nicht sämmtlich oorgezeigt werden kann, so wollen 2131 d. M. Es werden versteigert: Mittwoch ben 13. d. M. in den Districten Heiligenderg, Buchwaldskopf, Tränkkopf, Bildkopf, Winkelrain, Prügelholz. Stockholz. Raummeter. Prügelholz. Stockholz. R aummeter. die Steigliebhaber es vorher ansehen. Grünberg, den 1. Juli 1874. Großherzogliche Oberförster« Nieder-Ohmen. Hüter. Aspen 3. Donnerstag den 23. v den Districten Mühlberg, Sandberg, Hof rauch, Pfetfensack, Alter Zwilling, Herzmittelst Köpfel, Linneiistruth, Atzenboden, Hohecoth und Burgwald : ~ ‘Reisholz. den 16., Freitag den Samstag den 18. d. M. den Districten Brühl, Tränklache, Pfingstweide, Eichholz, Müllerberg, Eisenkaute, Saulache, Buchwald, Linnes und Erlen: Holzart. 9i 652 17. und (wenn nöthig) Holzart. Scheitholz. Buchen 4 Eichen 34 | Birken 39 | Nadelholz 117 Aspen 172 Mlgeöotenes. Dr. Marquart’s Pepsin-Essenz, Dr Einck’s Pepsin- Pastillen. Rationelle Hülfsm ttel bei Verdauungsschwäche, vorräthig in Gießen: bei Apotheker Dr. Hempel. (1455) 3131) Ein bei uns über- ffüfirg gewordenes fehlerfreies Pferd preiswürdig ;u verkaufen. Hecker & Löber> Neuenweger Thor. Fahnen, Fahnen, Fahnen, waschecht, Ballons, Lampions, Feuerwerks- körper. Bonner Fahnen-Fabrik (3186) in Bonn. Lager in Bordeauxweinen, Mouffeux nut) achtem Champagner, Madeira und altem Malaga, direct bezogen, Sherry, Portwein und Tokayer, verschiedenen Sorten Rheinweinen Die Niederlage des ächten Ltebig'S-FleischextractS von der Fray - Bentos - Compagnie in Südamerika. Delikatessen -Handlung Tbeelager Kaffee von der englischen Theecompagnie in Mocca, Menado, Perlceylon, in Souchong, Congou, Pecco, Ceylon, Java und I^a Guayra, Pecco mit Blüthen, Hayfan und sowie frisch gebrannten. Imperial, in V-, V* und V- Packung. Vanille. der Feinste Göttinger Mettwurst, Gothaer Cervelatwurst und Schinken, geräucherter Speck und Schweineschmalz. Cacoigna feinstes entöltes Cacaopulver in Büchsen, Chocoladc und Malz-, Rettig-, Brust- und Althebonbons, Blockchocolade, per Pfd. 28 fr. J. A. Busch Söhne Französische Liqueure, Holländischen Eingemachte Früchte, AnanaSerd- Genever, Absynth, feinstes Kirsch- beeren, Stachelbeeren, Reineclauden, wasser, Rum de Jamaica, Arrac Pfirsiche, Nüsse, Aprikosen, Kirschen, und Cognac, Hamburger Magen- Birnen und Pflaumen, Zwetschen, bitter, Ananas-, Portwein-, Traubengelee, gedörrtes Obst in Burgunder , Rum- u. Arrac-Punsch- Brünellen, Türkische und Bamberger efsenze, vom Haufe des Herrn J oh. Zwetschen, Kirschen und geschalte Adam Röder in Düsseldorf und Cöln. Aepfcl. erlaubt sich hiermit Aechten MaccaroniS, Eierg cmüse- und Eierringelnudcln, feinste KönigSreis- stärke, Tafelmandeln, Gelatine und Tafclroflnen, Würfelzucker und feinst gestoßene Raffinade. bestens zu Emmenthaler und Rahmkäse in Stanniol, Kräuter- und Limburger, sowie Parmesankäse. Caviar, Genueser Sardellen, Holländische Dollhärtnge, russische Sardinen, Sardine* a l’huile, Mixed- Pickles , Trüffeln, Oliven, Capern und Champignons. empfehlen. Levante- und Zamoica- Badeschwämme, Stearinkerzen. (499 3227) Ein Haus mit Schlosserwerkstätte zu verkaufen durch____________I. Blitz. 8170) Verschiedene Gärten über der Lahn an der Heuchelheimer Chaussee und Wismarar Weg zu verkaufen durch I. B l i tz. 3244) Eine Parthie altes Bauholz, 16 Fenster und einige Oefen billig abzugeben bei Emil Wenzel. 3241) Schönes Kornftroh ist zu verkaufen bei Bäcker Kuhn auf dem Kreuz. Gießen, am 2. Juli 1874. [3249 C't i:oiiciirmizaiissflin,llHiii Welche bis <> Itbr Abends bei nns a MorqenS erscheinenden 2lnzeiger. strnfie. (Sicken, den 1 ^ult 1S7ZL 3218) 3 Schreiner gesucht von C- Stückratb. ptil Ficrltlj1161 f BrmgrrloH" H w,n! Ip 3252) Meine Wohnung befindet sich seit heute in meinem neuen Hause, W ......am 7. nud 8. Juli d. Js. der Ludwigs- und Garten- bei- [j!(fige Wollmarkt ftattfinbet, zu welchem wir Verkäufer und Käufer ergebcrst 3190) Die erwarteten Pariser J-arben und Haarpinsel find angenommen. Julius ffoos, vormals n zzeg.n 11 llbr wurde mein fleliedki r Galle nach längerem Leiden vle&hd) in ein besseres Jenseits abge- rufen. D»s seinen Zrenuden und Bekannleu zur Nachricht, mit der Bitte um llille Theilnahme. Die tiestraucrnde Wittwe | Elisa hellte Schattier, geb. Ruckrlshaulrn. Kroß-Linden, den I. Juli 1*74. Die Beerdigung findet Lamfiag, Morgens um 9'/; Uhr, statt. einladen. . ,, ... - Für den Malkt bestimmten Wollen nclmen mir schon 14 Tage vor dessen ginn auf Lar er, ohne dafür Lagergeld zu berechnen. Unverkauft gebliebene Wollen ßt- meßen bis 14 Tage nach dem Markt freies Lager. Feuerversicherung und Arbeitslöhne nach unseren Auslagen srnd zu Lasten der cT-aei der Brühl 'scheu Univ.-Druckerei (Fr. Ehr Pietsch) in Sieben. Redaktion, Druck und $ 3232) Die Beleidigung gegen denSchneid- n üller Herinann widerrufe ich, was ich hiermit veröffentliche. Lich, den 31Juni 1874. I G g- Haas. bnciteben find, finden noch Aufnahme in dem des nächsten Tages ' ' fite Ejcpefhtton. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Vogt. Eigentbümer Alle Sendungen können direct an uns gerichtet werden. J Auf Wunsch gemahlen wir bei Ankunft der Wollen entsprechende Borschüne. Ebenso leisten w'r tfaufmi für in unserem Besitz gelassenen Wollen rerbaltnißmas.lae Anzahlungen. Teil Verkauf der uns in Eonsignation zu hnbciibtr Wollen besorgen wir sonohl wählend des Marktes, als nach demselben, gegen bill'ge Prorchon, 'Destellur'gen e us X apcrrc.i mc fir b lis *iäitfiu f.bep .1 3ini an uns ju ra hit Zu jeder weiteren Auskunft sind wir gerne bereit- (3WV) Frankfurt a. M., ben 1. Juni 1874. ... « Deutsche llamlelsgesellsciialt. für 3 Wirthschaftcn Samstag den 4., Abends fi Uhr ans bnn Comptoir des unterzeichneten Vorsitzenden des Wirthschafians- schusscS einzureichen, woselbst auch die betreffenden Bedingungen em- znsehen find. C-i24S) Carl Aoii?/. Wollmarkt zu Frankfurt a. M. Wir zeigen Hiernil an, daß unter Mitwirkung des landwirthaftlichen Vereins n dessen Halle und dem daran gclegei in großen Blrichgartcn des Ruseckerthas-8ängerbun0k8, verbunden mit Fahnenweihe des Groß Busecker KriegervereinS zu Grosz Buseck abgehalten werden. _ Der Festplatz befindet sich in unmittelbarer Nähe des Stalions- Hauses in reizender La^-e, wozu freundlichst eluladet s Dtc.s* Fe*lcomU<»e CO ___________ Aus 451 chlutheranischer stattgesuld \V Einltichung > ivt tiü man, i iid ii 8- darauj Kkißlitkn Höchs :i jufunjt das n und unirteii, Licrm weder al bchnverfching jibmfd)e und i 'lies, daß die mzabe sich füge üjtrfltn Cous'eq Aus bei Ä. Juni theilt ^lkös'chul Gesetz .inennung der t -itii thats'ächliä uzuinifchen Ho Marion können Zierlichen Mlt htj(6 aber in d iinlich der in i Avnhin zeittau 'iX ^schütz zur toiighttm u virt allein M ^fiiarfißung f| die wahrflj ^udständiicheii -enn zllöis M Frieds teran, ob sie fi 'Heiden will. , Erwählen [q] w line zahl, iaiöa die neues :’j|" Unterfd),,; ^r»us fok tn Stabte, r$l "tiftre 3u(( l< Di HW-i t, . ton 6C “Matt Ä"^ bii "Hs Sim! K fel«h te* \Wtx a*?: "fe ■ Mbeq fj' •’i t(ll %l p ““ft'"1 3233) Backsteine zu verlausen. Nähc- res bei L. ^rohnhäuscr._____________ 3237) Bierhundci t sichten - Stangen von 2 bis 5" Tmchmesser, welche sich zu Sparren, Leiterbäumen, Rüststangcn eignen, sind zu verkaufen bei K a s p a r I u n g IV, in Kleinlinden. 3102) Das Heugras von 2 Wiesen 1960 und 497 Klafter haltend, bat zu verkaufen G- Ehr. Spruck. Bekanntmachung. Nach Artikel 13 des Gesetzes vom 13. Juni l. I. über die Städtcordnung find bei den Wahlen zur Stadtverordnetenversammlung außer den in der Gemeinde gründ-, gewerb- oder einkemmensteuerpflichtigen Ortsbürgcrn auch alle männlichen Einwohner, welche die deutsche Neichsangehörigkeit besitzen und welche seit zwei Jahren ^ihren Unter- stützungswohnsitz in der Gemeinde erworben haben, vorausgesetzt, daß sie zur Zeit der Wahl 25 Jahre alt und und vom 1. Januar des dem Jahr, in welchem die Wahl stattfindet, vorhergehenden Jahres an zur Einkommensteuer zugezogen worden sind, stimmfähig. , Die Stimmberechtigung derselben ist jedoch für dir bevorstehenden Wahlen zur Stadtverordnetenversammlung davon ab hängig, daß sie spätestens bis zum 31. Juli l. I. bei der unterzeichneten Bürgermeisterei in deren Amtslocal mündliche Erklärung abgeben, daß sie ihr Stimmrecht in Anspruch nehmen, wobei sie gleichzeitig auch Jahr und Tag ihrer Geburt, den ^.ag, feu welchem sie in Gießen wohnen, und den Zeitpunkt, seit welchem sie Einkommensteuer bezahlen, anzugeben und auf Erfordern nachzuweisen haben. _ f . . Stimmfähige der oben bezeichneten Art, welche die Abgabe dieser Erklärung in der anbcraumtcn Frist unterlassen, können ur die bevorstehende erste Wahl der Stadtverordnetcn-Versammlung kein Ttimmrecht in 51111 prild) nehmen. 3217) Zwei freunblidie Logis imHaupt-, Hause im Garten bei F. Jutzi zu vcr- m Lethen. 3242) Ein möblirtesZimmer ist an einen Herrn zu vermiethen. Löwengosse C- 160. 3151) Ein möblirtes Zimmer zn vermiethen. Auch können 2 Arbeiter Logis erhalten. D 67, Mühlgasse. Auswanderer nich Amerika, Ailstralien rc. finden mit den besten Dampf- und Scqcl-Leinffe» über Bremen, Hamburg und Liverpool cu den billigsten Preisen Bcsörder,mg durch die Agentur Wilh. Balser am Lindenplatz. (1475) Sonntag den 12. nnd Montag den 13. Inti, wird das 3236) Eine größere Wohnung im mittleren Stock nebst allem Zubehör am 1.October beziehbar, alsbald zu vermiethen. Gießen, den 2. Juli 1874. ____________________G. Ehr. Spruck. 3246) In ber Alicenstraße ist eine Man- sarben'Wodnung aus 6 Piecen bestebend, zu vermiethen. Bei wem? sagt b. Exp. b. B. 3243) Außer Eours gesetzte Münzen in Gold, Silber und Kupfer kauft Gießen. I N o t b e n b e r g er, Lindenplatz. 3238) Ick wohne jetzt bei Herrn Rentner Becker, Reue Anlage. _ 3245) Zum baldigen Eintritt wird gegen guten Lobn ein biaves Dienstmädchen ge- snckt. Bon wem? sagt die Exp. b- Bl 3247 ) gür ein diesiges Bauunternehmen wirb »in tüchtiger Mann als Aufseher bei 800 Tblr. Einkomn.cn p. a. gesucht- (Fach- kenntnisse nicht Bedingung, wobl aber Nüchternheit) Näheres durch die Annoncen - Exv'dii'on Zauber straße 23, Berlin^'. Helmiethunezen. 3231) Ein Logis ist an eine ruhige milie zu vermiethen. Lohnkutscher Ockel. 3226) Ein unmäblirtcS Zimmer gleich zu beziehen. D- 122._________ Ein kleines Logis für eine einzelne Person zu vermietben und sogleich zu beziehen. Neuenweg Lit. B Nr. 12^.________________