W fütÜUäb, “Jfli lernen ^klcnenhej, » r paffend ’oniObis i liegt. in. fttfurt n. M. er beabsichtig-1 zahlreiche a. M. werden ng beiwohnen Rachnültagö lh. Halfer, [2716 stand. inbenben land' Berloofmig und nthaler und ■mit fmnihlid)|l (2707) WldiiL Wst. .einigen In ' die üieferuüj ii werben, en vom 1 W erben, wofeW । der betreffen. Lubnli'ffon if ttags S Ührj öiuien; tbeili”6' Ln. ilft" ind' q kann eten btt M 1113 h. W. *3rmgetl»^tt. D»rch feit VM begoßen sierteljLöriz t 6 29 h dr^dbctnl täglich, MÜ Hw» nahmt Sonntags »XPrtition: Lan-leifeerA. CiL ©. «r 1. Anzeige- und Amtsblatt für den Kreis Hiessen. Nr. L2S. Mittwoch ocn 3. Juni tMTÄ. fl m t (i dj e r ST f) e i (. Bekanntmach n n g. Der landwirthschaftliche Bezirksverein Gießen wird Lamstag den <». Juni l I., Vormittags 10 Uhr beginnend, in dem Lonyffchen Bierkeller, zwischen dem Neustädter und Seltersweger Thore, eine Generalversammlung halten, zu welcher alle Mitglieder des Vereins und sonstige Freunde der Landwirthschaft, insbesondere die Herren Ortsvorstande und Lehrer eingeladen werden. Tagesordnung: 1) Vorlage der Rechnung pro 1873; 2) Verwendung der dem Verein zustehenden Mittel pro 1874; 3) Mittheilungen des Herrn Professor Dr. Thaer über das Versuchsfeld des landwirthschaftlichen Instituts zu Gießen; 4) Vortrag des Herrn Professor Dr. Pflug über die thierärztliche Nothhülfe bei Schwergeburten; 5) Verschiedene Mittheilungen. Sollten einzelne Mitglieder noch weitere Gegenstände zur Berathung in Vorschlag zu bringen haben, so wird gebeten, dies vor Beginn der Versammlung dem Unterzeichneten mitzutheilen. Die Herren Bürgermeister werden ersucht, den in ihren Gemeinden wohnenden Mitgliedern des Vereins von dieser Einladung Kenntlich zu geben. Gießen, den 30. Mai 1874. Der Director des landwirthschaftlichen Bezirksvereins Gießen, v. Röder. Gießen, am 1. Juni 1874. Betreffend: Unterricht der schulpflichtigen Kinder. Die Großherzogliche Krcis-Schul-Commissiott Gießen an lammtliche Schulvorstände des Kreises. Da bei den Ständen Seitens der Abgeordneten Schaub und Landmann ein Antrag gestellt worden ist, die Privat-Blinden anstatt zu Friedberg zur Staatsanstalt zu erheben, oder sie wenigstens aus Staatsmitteln zu unterstützen, )"o jft es von Wichtigkeit, zu wissen: 1) ob und wie viele blinde schulpflichtige Kinder die Ihnen unterstehenden öffentlichen Schulen besuchen, oder nur Privatunterricht erhalten; 2) welche Fortschritte diese und jene machen, welche Stufe der Bildung sie erreichen, ob und in wie weit dieselben hinter den vollsinnigen Kindern Zurückbleiben und 3) ob für die blinden schulpflichtigen Kinder und die aus der Schule entlassenen Blinden bis zum vollendeten 20. Lebensjahr deren Aufna hme in eine Blindenanstalt wünschenswerth erscheint, um sie auch durch Unterricht in Handarbeiten und in andern ihrer Befähigung entsprechenden Geschicklichkeiten wenigstens einigermaßen in den Stand zu setzen, sich demnächst der Gesellschaft nützlich zu machen und nicht zur Last zu fallen. Da wir über den fraglichen Gegenstand alsbald Großherzoglicher Oberstudien-Direction Vorlage zu machen haben, so beauftragen wir Sie, binnen 8 Tagen die Beantwortung obiger Fragen an uns einzusenden. v. Röder. Gießen, am 1. Juni 1874. Das Großherzogliche Rentamt Gießen an sämmtliche Großherzoqlicben Bürgermeistereien de§ Bezirks. Wir ersuchen Sie, in Ihren Gemeinden bekannt machen zu lassen, daß die Forst- und Feldstrafen von der II. Periode — Anz eigen vom 20. Januar bis 20. März 1874 — vom 1. bis 15. d. Mts. ohne Kosten hierher bezahlt werden können. L y n ck e r. politischer Theis. niste in Bestungen wurde möglichste Abhülfe zugesagt; Abg. Schröder stellte eine Interpellation über die Tarif-Verbältniste auf den Eisenbahnen folgenden Inhalts: In den meisten deutschen Staaten scheint sich eine Erhöhung der Personen- Tarife für die Eisenbahnen vorzubereiten, wie auf Grund des Art. 45 der Reichsverfastung eine Aenderung des Tarifwesens für den Gütertransport auf den deutschen Eisenbahnen in Aussicht steht Man hört, daß auch für einzelne Bahnen im Großherzogthum Hesten Personen- und Güter-Tariferhöhungen bestimmt in's Auge gefaßt werden. Meine ergebene Anfrage an Großh. Regierung geht deshalb dahin: 1) Ob und für welche Bahnen in Hesten Tarif-Erhöhungen demnächst eintreten sollen, nach welchen Normen und welchen Sätzen dies geschehen wird? 2) Ob Großh. Regierung, soweit es sich hier um Privat-Eisenbahn- Gesellschaften handelt, gewillt ist, dabei auf die von Seiten des TI fCrfiCnnh i1 • 3l,Ii d. I. ins Leben treten und gleichzeitig mit den Vorbereitungen zu den -UCUlJUjlullO. Stadtverordneten- und Gemeinderathswahlen begonnen werden. Auch die Vor- Darmstadt, 29. Mai. Noch immer wiederholt sich in einigen Tages-lagen wegen der Kirchengesetze sind nun soweit vorbereitet, daß deren Berathung blättern der Ausdruck der Verwunderung und selbst der Beunruhigung wegen im Gesanimtministcrium voraussichtlich in nächster Woche statlfinden wird, des Umstandes, daß die mit den beiden Kammern vereinbarten Verwaltungs- Ebenso steht die Vorlage des Entwurfs eines umfassenden Berggesetzes in daß den Ständen eine Einflußnahme auf die neue Kreiseintheilung insoweit' zustehen müsse, als es sich um finanzielle Gesichtspunkte handelt, also namentlich, auf die Zahl der künftigen Kreise. Daraus folgt aber von selbst, daß die! Publikation der neuen Gesetze nicht eher erfolgen kann, als bis die neue! Kreiseintheilung publicirt ist, und daß die neue Kreiseintheilung nicht eher publicirt werden kann, als bis die Stände ihre Zustimmung zu der in dem Nachtragsbudget vorgesehenen Zahl von 18 Kreisen ertheilt haben werden. Uebrigens ist Alles soweit vorbereitet, um die Publication der neuen Kreis- eintheilung und an diese anschließend die Publication der Verwaltungsgesetze und des Schulgesetzes nicht nur, sondern auch die zu deren Ausführung erforderlichen Verordnungen und Instructionen eintreten lasten zu können, sobald^ die Stände den betreffenden Bestimmungen des Nacktragsbudgets zugestimmt haben werden. Wenn dieß, wie zu hoffen, noch in der ersten Hälfte beß, Monats Juni geschehen wird, so wird die neue Kreiseintheilung mit dem gesetze und das Schulgesetz noch nicht verkündigt worden sind. Man kann allernächster Zeit bevor. Es wird daraus erhellen, daß die Regierung in der nur erstaunt sein über solche Kundgebungen. Jedem, welcher dem politischen ihr durch die Zeit der Reichstagssitzungen gewährten Frist nichts weniger als Leben unseres Landes in dem letzten Jahre gefolgt ist, kann nicht unbekannt । unthätig gewesen ist, daß aber der Natur der Dinge nach die Ergebnisse ihrer geblieben sein, daß Regierung und Kammer darüber einverstanden waren, daß, Arbeiten nicht früher an die Oeffentlichkeit treten konnten. (D. Ztg) vor der Einführung der vereinbarten Gesetze eine veränderte Kreiseintheilung^ Darmstadt, 1 Juni. In der heutigen Sitzung der zweiten Kammer, in dem Sinne der Verminderung der Zahl der Kreise stattfinden sollte, welche»welcher der zweite Präsident, Georgi, präsidirte, wurden verschiedene neue der Disposition der neuen Gesetze, wonach die Aenderung von Kreisgrenzen!Recommunicationen der ersten Kammer und Eingaben verlesen- Auf eine frü- nur durch Gesetz erfolgen soll, noch nicht zu unterliegen hat. Nicht minder»here Interpellation des Abg. Heinzerling bezüglich der Einquartirungs-Verhält- muß es bekannt sein, daß Regierung und Stände darüber einverstanden waren ,rr ~ ” " *" r rung die Errichtung einer Handelsacademie fest im Auge behalten soll, nut LchulfondS m Mainz das Schulgeld an den dortigen höheren Schuten haben aller- Paderborn 2. Juni. Der Oberpräsident der Provinz Westfalen sollen /Hirn. Handelsacademie erklären. Görtz ist gegen den Antrag und lall es als Mainzer für nöthig. seine Abstimmung zu begründen. Er halt die Einkünfte des Uiü- fei cm viel größeres Be- dazu die Ueberjchüffe ver- gegeii die Errichtung einer aber Nichts dazu geben, der Anstalt die Zukunft baden Dr. Adolph der Landes» zu eriieniieu noch eine dritte höhere Lehranstalt zu gründen, sei wirtbschaftlick bedenklich und stimmt er schon aus rein finanziellen Gründen gegen den Antrag. Er hält aber auch den Nutzen von Specialschulen für höchst problematisch. Wenn eine frühere Kunstlndustrieschule in Mainz eingegangen fei, so sei das wegen Mangel an den nöthigen Mitteln geschehen. Görtz replicirt auf die Angaben des Herrn Dumont und vertheidigt insbesondere den Mainzer Gememderath. Dern bürg bestebt darauf, daß der rbeinbessische Provinzialrath über die Verwendung des Fonds zu beschließen habe. - - - — • - versttätssonds nicht für genügend. Die Realschule dürsniß, diese solle man nach Kräften dotiren nnd wenden. Der Gemeuiderath in Mainz habe sich Handelsacademie daselbst erklärt; die Stadt würde Staat schwerlich. Er bezweifelt, daß eine solche einer höheren Anschauung erhoben habe. Schröder findet, daß die rechtliche Natur des Universitätsfonds zweifelhaft und daher der finanzielle Boden des Unternehmen- weggezogen sei. Neben der Universität und dem Polytechnikum 26Wj tesimal-^' ßaafltQau- lieben Aedingu foriidtnii) Hause"', bis licnftai 9 Ubr, bd ' fpcdiort pov voitlbst 3 Utbtrnabmt eubmiifw.' nommni w Jranfiuri Äöni gen der Landschullehrer aus Staatsmitteln um 7e < v. Rabenau beantragen eme Revision des Beamten- und Besoldungs-Etats, Aussetzung der Berathung des Nachtrags Budgets biö dahin, Bewilligung der Mittel für Ausführung des Schulgesetzes und der Verwaltungsgesetze, u d vorläufige Weiterzahlung der Besoldungszulagen. Abg Schröder fragt, wie es mit seinem Antrag auf Aufhebung der standesherrlichen Präsentationsrechte stehe , w ______o__ und entgegnet der Referent des Ausschusses, daß sich die Regierung noch nicht von Waldstreu ans den Eommunalwaldnnzen, wird von diesem begründet, von darüber geäußert habe, worauf Schröder das Ministerium ersucht, die Ant e e?—~------- ... ' ----- wort aus diesen tief in viele Verhältnisse eingreifenden Gegenstand nicht länger zu verzögern. Erster Gegenstand der Tagesordnung ist eine Vorlage des Mini sterlums bezüglich des Eivildiener - Wlttweninstituts, welche bezweckt, Nießnutz feiten und Unterlassungen auszugleichen und die durch die neuen Gesetze creirren Stellen in die entsprechenden Klassen der Wittwenkasse einznreihen. D- werde, welche Herr Dumont voraussetze. Dagegen habe man die Errichtung einer Kunstindustricschule m Aussicht genommen. Der Provinzialrath werde zu bestimmen haben, wie der Universitätsfond zu verwenden sei. Dumont bestrei- Jlußlüllö. Petersburg, 2. Juni. Dem von hier angeregten, am 15. (27.) Juli in Brüssel beginnenden Eongresse über das Kriegsrecht liegt wesentlich die Förderung humanitärer Bestrebungen im Kriegsfälle zu Grunde. Der Eongreß hat keinen politischen Hintergrund und werden die Regierungen wesentlich durch höhere Militär-Personen vertreten sein. /hneri&a. uct ebenso viel Interesse für die Bildungsaiistalten hätten, als er. Er be- Karlsruhe, 2. Juni. Die erste Kammer hat in ihrer heutigen Sitzung streitet, daß junge Leute, die im 16. Jahre von einer Schule abgingen, befähigt das Altkatholiken Gesetz mit allen gegen 3 Stmmen in der Fasiung der zweiten seien, akademischen Vorträgen mit Nutzen zu folgeii. Man gehe immer mehr Kammer angenommen. von solchen Specialschulen ab und könne er sich nicht für die Errichtung einer Ministerialrath Jaup bekämpft, von der Kammer jedoch angenommen. Nächste Sitzung morgen den 2. Juni. Darmstadt, 2. Juni. Se. König!. Hoheit der Großherzog gnädigst geruht: Höchst interesiante Nachrichten kommen von Korea, welche indeh noch der Bestätigung bedürfen. Es soll dort nämlich eine Revolution ausgebrochen und die frühere Regierung gestürzt worden sein. Der koreanische König war im Januar in Folge seiner Ausschweifungen plötzlich gestorben, ohne männliche Erben binterlasien zu haben. Die Wittwe seines Vorgängers, die Königin Tasco. trat darauf die Regierung an und adoptirre den Sohn eines koreanischen Fürsten, dem sie zugleich die Regentschaft übertrug. Allein dieser wollte ganz unabhängig regieren und machte sich dadurch viele Feinde, was zu der eben er- _ v o wähnten Revolution führte; der Sohn wird unter der Vormundschaft der Ter Berichterstatter W. v. Wedekind empfiehlt Königin-Mutter fortregieren, und da sie dem Ehristenthum geneigt sein soll, so Tas bittlj zoglichm Dl lldjmbtn Te Donners 1) Morg tun» 11,25 Mii 2) 'Jiacb mark von her i ,rr riti 3) jJlorft fung = 5. tdbft] 1) Dom mach von «am . Mont bi fung 5,50 t ba|el6 6) Vorm marfu am - (bei Daub JWitttei Äotgi kung 2,25 $ baitli Äir " ’»• ^lrosi J «np| Am 9. Mai den Privatdocenten an der Universitär Leipzig, _____ z _ Die Vor- Philippi, zum ordentlichen Prosesior in der philosophischen Fakultät läge wurde nach einigen Bemerkungen des Ministerialraths Jaup und des Abg. Universität, insbesondere für das Lehrfach der klassischen Philologie Dernburg genehmigt. Der Antrag der Abgg. Dumont und Oechsner auf El und in der gedachten Eigenschaft zn berufen. richtung einer höheren Handelsacademie zu Mainz wird von Abg. Oechsner Darmstadt, 2. Juni. Die Abgeordnetenkammer nahm heute die befürwortet; derselbe verbreitet sich besonders über die geschäftlichen Verhältnisse Wahlen der dem Großherzog in Vorschlag zu bringenden Eandidaten für die des Mainzer UnlversitätssondS, der als eine zunächst für die Stadt Mainz be erledigte Präsidentschaft vor. ES erhielten Scriba 3S, Obergerlchtsrath Görz stimmte Stiftung zu betrachten iind für höhere Unterrichtszwecke zu verioenden 33 und Ober-Appellationsrath Becker 31 Stimmen. Alle drei Eandidaten sei, wogegen die Regierung denselben mit Unrecht als StaatSfond behandelt. gehören der Fortschrittspartei an. Die Gesetzvorlage, nach welcher Beamte Er vertheidigt die Nothweudigkeit einer Handelsacademie; jo gut als für da) und Pensionäre bei Verlust ihres Gehalts oder ihrer Pension nicht mehr in Polytechnikum habe das Land auch Geld für eine derartige höhere Lehranstal:; den Aufsichtsrath von Actiengesellschaften eintreten dürfen, wurde mit einem die Rechnungsanfstellung über den Ertrag des Univcrsitätssonds sei ungenügend Zusatze Wedekind's angenommen, welcher bestimmt, daß vom 1. Januar H76 und unrichtig, derselbe trage mehr als die Negierung angebe und sei genügen die Fortsetzung derartiger besteheiider Verhältnisse aufhören müsse. der Fond für Errichtung einer Handelsacademie vorhanden, insbesondere, wenn Berlin, 31. Mai. Das Bayerische Vaterland leistet bekanntlich lln das Verhältniß des Universitätsfonds zu den Militärbehörden geordnet und gewöhnliches in der Verhetzung Preußens bei seinen Lesern. In seiner neuesten ersterer für die Ueberlassung der UniversitätSgebäude für Militärzwecke eiitschä- Nummer schildert es die Sitten der alten Preußen iiach einem wahrscheinlich digt fei. Eine Verwerfung des Antrages würde eine Rücksichtslosigkeit gegen ultramontanen Geschichtswerk: „Die alten Preußen verehrten Sonne, Mond die erste Stadt des Landes sein. Frank bemerkt, über die Bedürfnißsrage sei und Sterne, den Donner, Vögel und Thiere bis zur Kröte herab. . . . Ihre eigentlich principiell entschieden; als man das Polytechnikum aus Staatsmitteln gewöhnliche Beschäftigung war Ackerbau, Jagd und Fischfang. . . . Sie waren gegründet habe, sei anerkannt worden, daß der Staat sich überhaupt für höhere gastfreundlich; aber erst wenn Gast und Wirth sammt allen Hausgenossen sich Bildungszwccke verbindlich mache, v. Rabenail will aus der Stiftsurkunde vollständig berauscht hatten, galt die Bewirthung für ehrenhaft. . . . Während wisien, ob die Stiftung für die Stadt oder das Erzbisthum Mainz gemacht die Töchter, wie erwähnt, bis auf Eine gerödtet wurden, wurden die Söhne worden sei, und im ersteren Falle habe die Stadt Main; einen Anspruch, für den Krieg erhalten. Die Braut wurde dem Vater abzekaust; mehrere Ministerialrath Knorr hält daran fest, daß der Univerlitätsfond nicht genüge Frauen zu haben war erlaubt. . . . Das Weib mußte dem Gatten dienen, zur Errichtung einer Handelsacademie; die augenblicklichen Mehreinnahmen des wie eine Magd, aß nie mit ihm an einem Tische und wusch den Gästen und Fonds würden iiicht andauern, dagegen würden die AuSgabeii wachsen. Man männlichen Hausgenosien die Füße u. s. w. Die Bischöse der angrenzenden könne der Realschule in Mainz größere Mittel aus dem Universitätsfond zu- Diöcesen schickten traurige Berichte an den Papst Kirchen und Klöster feien weisen, v. Rabenau will die rechtliche Frage aufgeklärt haben. Dumont be- verbrannt, über 10,000 Dörfer eingeäschert, mehr denn 20,000 Christen seien merkt, daß, ganz abgesehen von der StistungSurkunde, Napoleon I. den Uni- unter den Streichen der Heiden gefallen oder schmählich bingerichtet. Die versitätSfond für höhere Unterrichtsanstalten mit dem Sitz in Mainz durch Preußen schonten kein Alter und kein Geschlecht. Die junge Mannschaft Decret bestimmt habe. Er habe heute einen Antrag über neue Regelung der wurde durch empörende Zwangsarbeit aufgerieben, die jungen Mädchen zum Verwaltung deS Universitätsfonds cingebracht mit) koste er für diesen s. Z. die Hohne mit Blüthen bekränzt im Feuertode den falschen Götzen zum Opfer Zustimmung der Kammer. Der Antrag auf die Errichtung einer Handels- dargebracht. Kurz: es wurden den Gläubigen Martern angethan, die nur zu acadcmie würde auch ohne die Rücksicht auf den Universitätsfond von ihm ge- denken schon Schauder erregten. So trieben es die Preußen schon damals, stellt worden sein, da das Bedürfniß für eine academische Ausbildnng unbe- Sie hrben nicht sehr auS der Art geschlagen." streitbar vorliege, wie er ausführlich darlegte. Die Einnahmen des Universi-r Paderborn, 2. Juni. Der Oberpräsident der Provinz Westfalen tätsfonds würden nicht abnehmen, sondern wachsen nnd zur Gründung einer hat verfügt, daß die von den Prosestoren der Theologie Oswald, Evelt. Bade Handelsacademie auSreichen. Wenn bis jetzt eine solche in Deutschland nicht und Backhaus im Universitäts Gebäude gegenwärtig innegehabten Wohnungen bestehe, so werde es zur Ehre des Landes und zum Heil des Vaterlandes die- demnächst zü räumen sind. ne», wenn eine solche errichtet werde und zwar in einer Stadt, die sich bejon-, Muncben, 2. Juni. In der heutigen Kammersitzung verlas der ders dazu eigne. Dernburg führt auS, daß nicht nur die Stadt Mainz, son- Abgeordnete Herz eine Interpellation betreffs Einführung der obligatoiischen dern die Provinz Rheinhessen Anspruch an den Fond habe; die Kammer dürfe Eivilehe und führte aus: Es sei nicht nöthig, die allbekannten Mißstände deshalb nicht dem demnächst ili's Leben tretenden rheinhessischen Provinzialrathe darzulegen, welche die Einführung der Civilebe in Bavern und andern deutschen vorgreifen. DaS Bcdürsniß einer Specialschule für Handelswifsenschaften sei Staaten nothwendig mache. Die jetzige Parteilage in Bauern mache die mindestens zweifelhaft; der Besuch von Anstalten für alle Wissenschaften sei Regelung der Frage durch die Landesgesetzgebung auf lange Zeit hinaus auch für junge Kaufleute rathsamer. Die höheren Einnahmen des Universitäts- unthunlich, er frage daher an, ob die Aussicht vorhanden sei, daß der Bundes fonds feien jedenfalls abzuwarten; er glaube aber schon auS principieüen Grün- rath mit Zustimmung und unter Mitwirkung der bäuerischen Regierung dem den die Ablehniing des Dnmont'jchen Antrags empfehlen zu sollen. Greim be- Reichstage eine bezügliche Vorlage machen werde. Der Minister deS Innern dauert, daß das Gedächtniß des Herrn Dumont nicht so stark sei, als seine erklärte, daß er die Interpellation in einer der nächsten Sitzungen beantworten Phantasie, sonst müffe er wissen, daß die von ihm angegriffenen Realschulmän- werde. Washington, 1. Juni. An Stelle Richardson's ist Bristol ernannt worden. Nach Berichten aus dem Westen ist der Umfang de- in diesem tet, daß der Universitätsfond em Provinzialsond sei; er bleibt dabei, daß die Jabre mit Waizen bebauten jBodens bedeutend größer, als im vorigen Jahre.—i Realschulmänner so sebr für ihre eigenen Anstalten eingenommen seien, daß Das Schiff ^British Admiral" hat bei Rings Island (zwischen Van-Diemens- sie den Sinn für das Höhere eingebüßt hätten. Er bekämpft die Änsführungen land und dem australischen Festlande) Schiffbruch gelitten. des Abg. Görtz und bedauert, daß der Gememderath m Mainz sich nicht zu alaubt W febr erlai Mthnlu Anfang * aani iitrW Staates gewährten Zinsgarantien u. s. w. Rücksicht zu nehmen, Ablehnung des Antrags des Herrn Dumont und Oechsner und wird derstlbe, resp. entsprechende Gegenleistungen für die etwa zu bewilligenden> ebenso wie ein von denselben eingebrachter eventueller Antrag, wonach die Regie» Tarif-Erhöhungen zu fordern ? _ ~ rung die Errichtung einer Handelsacademie fest im Auge behalten soll, nut Abg. Schaub fragt die Regierung, ob sie beabsichtige, die Gehalte der großer Mehrheit abzelehnt. Dumont stellt eine Interpellation, warum bei den Land-Volksschullehrer zu erhöhen; er will nut Rücksicht auf Einführung der großen ,r Markrechnmig und aus Gründen der Gerechtigkeit und Billigkeit die Besoldun- erhöht worden sei. Der Antrag der Abgg. Gremi^ Oechsner, Schröder, Scriba erhöht haben. Busf und und Stephan auf Errichtung einer Unterstützungskasse für verunglückte Feuerwebr- unb < «MtÄ teilte wird von Greim eingehend begründet. Der Ausschuß beantragt den An trag durch eine Erkläriing der Regierung, wonach diese vorkommenden Falles Unterstützungen geben will, odar gegen eine bestimmte Dotation aus der Staatskaffe sich ausspricht, für erledigt zu erklären und nimmt die Kammer mit großer Mehrheit den Ausichußantraz an. Der Antrag von Heidenreich, betr. Abgabe lvl üj der ,6 &tlen, f, Wales L haben aller- SM t,n l»a, £ ,at“® bei Sf* T Laib« te 8euer»vehr- ra9t den Än- ’*» Salles ^derStaats- Tr mif großer betr- Abgabe Wndet, von nc,L Nächste ! ^r. Nvlph at der LanbrS-. zu ernennen hm hente die idaten jur die chsralh Görz ki Candidalen elcher Beamte nicht mehr in rde mit einem Januar hi6 e. bekanntlich Unseiner neuesten it wahrscheinlich Sonne, Mond ab.. .. Ihre • . Sie waren ausgenchn stch . .. Während eben die Söhne füllst i mehrere Gatten dienen, )en Gästen und r angrenzenden ld Klöster seien 0 Christen seien ingerichtet. Die nge Mamischast i Mädchen zmn en jum Opfer in, die nur zu schon damals. »vinz Westsalen td, Evett, Bade rten Wohnnnzen ung verlas der । r obligatorischen unten W* andern dentiche« inern macht te 1 jt Zeit hi«-«- ! daß berSunbt»’; gtegierung dm | Dl ded 3""»11 ,ge« itant»«1*® . heutigen ,M der . 6flt ÄS'- ff* di-'-" «6 gab«’" WÄ - !- , ^"L Aimch" isccllcn — Sitzungsberichte geographischer (Ar- sc ll schäften. — Rrcensioncn. Manner - Bade-Verein CM Den Mitgliedern zur Nachricht, daß zwei neue Badehäuser zur gefälliger^ Be'chaftliettNg bei (V3i Uhr) per Couv carle zu jede ä la 2740) und Acpfclwcin. Reingchaltene Meine 27U8j 2 Morgen jtlee sind zu oerpaditen bei Gießen, den 3. Juni 1874. Der Vorstand 5i 5 ■e Redaction, Druck und 93erlag der Brüh lösche Univ -Druckerei (Fr. Ehr. Piel ch) tn ÖJteien. 3„- ffrnfl cm CM Mittagslisch 24 fr. Rcßauralion Tageszeit. 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Mäusburg 9.__________________ 2605) Lurch den Wegzug des H^rrn Landgerichtsdiener Haas von hier i|t das von demielben bewohnte Logis anderweitig zu vermiethen. _____________Karl Plank (Pfau). 2711) Ein Zimmer ist zu oermielhcn. ____________________Marktstraße D- 122. In nuferem Bordetyause sind 2 inrinandcrgehende möblnte Zim mer zu vermiethen und im e>ep tt-mber zu bezieh'«. I. A. Busch Söhne. Hedechle ^sphatt-Kegetbahn- _ 2734) Ein Ard.mr znr Plani'nng enir circa 100 bitter bai erber. Stück Var des, wird auf Accord al» dal^ gesucht Io • Nähere bei btr t^rv d Bl. __ 2736) Em bratinlethener Ne, en schirm fit bei mir im Laden fteben geblieben und kann derselbe gegen Erstattung der Inserat- gebübren abgeholt werden Ern st H er rneS -o ytt itf» püW 1 Es jill dkl 49 A msäbigkeit T fint. Ter lisberigeii \ Di b