*9 polten; ten Ä ?* ^'^auungs. $lf6 E'ib M h j.r>st bezogen vierteljährig 1 ff- 29 fr. Erscheint täglich, «dt flud- nahme Sonntags. Expedition Lanzletber», 8tt D. Nr. 1. Anzeige- und Amtsblatt für den Kreis Kiessen. a Becker, 1 Kv. »2. Dienstag den 3. März ß8V« dmtlidjer Th eiü Bekanntmach u n g. Wir sind veranlaßt, unsere früheren Warnungen vor dem Genufle amerikanischer Speckseiten zu wiederholen, indem deren neucrdinas wieder mit Trichinen in großer Zahl behaftet befunden worden sind. Gießen, am 27. Februar 1874. Großherzogliches Kreisamt Gießen, v. Röder. Haydn. Beethoven. Schumann. Haydn. es 5V2 Uhr. Betreffend: Gesetz über die Quartierleistunp für die bewaffnete Macht während des Friedenszustandes vorn 25 Juni 1868 — hier Nachweisungen über die Belegungsfähigkeit der einzelnen Ortschaften im Großherzogthum Hessen. Gießen, am 28. Februar 1874. Das Großherfsgiichr Kreisamt Gietzru an die Großherzoglichen Bürgermeistereien Allendorf a. d. Lahn, Allendorf a. d. Lda., Alt-Buseck, Burkhardsfelden, Daubringen, Eberstadt, Gießen, Klein-Linden, Ober-Bessingen, Oppenrod, Steinbach, Watzenborn und Wieseck. Wir erinnern Sie an die Erledigung der Verfügung vom 13. Februar 1874 binnen drei Tagen. v. Röder. ’rungfr item* /ummveuing vir vo ausgenommen und Hvder Fall war, die bekanntlich bis zur Selbstvergötterung schritten. Der Bischof Von I. Froschhammer in München. !von Mainz stellt demnach von diesem „höchsten Orakel" nur ein Nachbild, eine Art deutscher Filiale dar, und wir dürfen ihn sicherlich so bezeichnen, denn es ist damit offenbar eine Auszeichnung gewährt, eine ursprünglich heidnische freilich, aber nunmehr jesuitisch-päpstliche! i9e, d-ßCI Lehrer-Konferenz Donnerstag den 5. März Lehrer-Conferenz zu Groß-Buseck Nachmittags 1 Uhr. Groß-Buseck, 28. Februar 1874. >mg tags 1 Gott, mit der fraglichen Bezeichnung geschmückt zu werden pflegt. Die Jesuiten v z . ....... lieben es nämlich, den Papst selbst als das „höchste Orakel" zu bezeichnen, um keuntniß, als unnahbar^für wissenschaftliche Forschung und als Schranken der seinen übermenschlichen, übernatürlichen Charakter zum Ausdruck zu bringen — Wissenschaft gelten, während alles andere der freien Forschung überlassen sei. wenn sie dabei auch in's Heidenthum zurückgreifen, heidnischer Anschauungs- Der Bischof spricht über all' dies mit bekannter Entschiedenheit und mitunter weise sich anbequemen müssen. Der Papst also ist ein Orakel, dazu gehört, in sehr erhitzter Weise. Hören wir ihn selbst: natürlich auch ein Dreifuß nebst allen übrigen Requisiten eines solchen, den Bezüglich des Rechtes der Freiheit der Wiffenschaft erweckt schon das Dämpfen u. dergl. In der That, auf dem durch maßlose Eroberungs- und Motto der Schrift eine günstige Aussicht: Si tollis libertatem, tollis dignita- Herrschsucht blutgedüngten Boden Roms läßt sich ein solcher Dreifuß wohl lern, wozu wir natürlich unsere ganze Beistimmung geben. In dem Abschnitte ^,1 paßend ausstellen, und die aufsteigenden Dämpfe können wohl den gesunden dann, der vom Glauben und von der freien Wissenschaft handelt, und der offen- Md christlichen Geist verwirren und, statt mit guten vernünftigen Gedanken und bar veranlaßt ist durch des Referenten kurz zuvor erschienene Schrift „Ueber hahier^ wir wagen es kaum, ihm diese Bezeichnung beizulegen, da ein unendlich Höherer, vor dem sich der Bischof in den Staub wirft, als wäre es sein Herr und Wieder ist eine Kundgebung des Bischofs von Mainz, Frhrn. v Ketteler, erschienen, dieses unterworfensten Dieners des römischen Papstes und erbittertsten Feindes des Liberalismus. Viele dergleichen Broschüren sind von ihm bereits ausgegangen, denn er ist sehr rührig und unermüdet in Bekämpfung aller Gegner der päpstlichen Herrschsucht und des Ultramontanismus. Er hat sich zu einer Art bischöflichen Pcnnphletisten ausgebildet, der gewandt und klug seine Sache darzustellen und schönzufärbeu versteht für ein größeres Publikum, ttenn auch freilich dem denkenden Leser der wahre Werth der dem Wesen nach rur oberflächlichen Geistesproducte nicht lange verborgen bleiben kann. Aber Liese selbst treten mit großer Prätension auf. Wie der Bischof dem niederen Klerus gegenüber eine „unendlich höhere Jurisdiction" in Anspruch nimmt, so wollen natürlich auch seine schriftstellerischen Kundgebungen eine unendlich höhere in §lll,delb Auctorität besitzen als die voll gewöhnlichen Schriftstellern. Wo der Bischof das Wort ergreift, da hat Jedermann unbedingte Wahrheit zu vernehmen; er vertritt nicht blos die Sache Gottes den Feinden Gottes gegenüber, d. h. allen gegenüber, die das Unglück oder vielmehr die Schlechtigkeit haben, anders zu denken als er, sondern was er sagt, muß auch unbedingt als Wahrheit gelten. Wer ihm widerspricht, ist ein Feind der göttlichen Wahrheit und Gottes Director! selbst. Wir haben es also bei ihm stets mit Göttersprüchen für die Sache Gottes zu thun; demnach mit Aussprüchen eines Orakels, nicht eines Schrifr- —"" stellet. In der That, die Function eines solchen scheint der Bischof über- 'noinmen zu haben. Kaum kommt eine die Kirche irgendwie berührende Frage auf's Tapet, flugs sitzt der Bischof auf dem Dreifuß, und bald geht aus der Umnebelung der Gottesspruch hervor, wird von den Gläubigen unterwürfigst £> auch den Ungläubigen mittelst der modernen Reclame zur Kunde gebracht. Man denke nicht, daß wir durch die Bezeichnung „Orakel" etlva den Herrn Bischof irgendwie herabzusetzen beabsichtigen. Im Gegentheil, Lokal-Notiz. Gießen, 3. März. öesocki (Fortsetzung folgt.) Felde ziehen! Anker tagen, band ihn an ein kleines Brett und warf ibn in den Strom. Tobtet mich lietn gegeben. Temperamr tn Gießen, Februar 1874- Aecht kölnifcbes Wasser 26. Februar wurde dort Vineenzini, ein Corse und ehemaliger Agent d^r kaiserlichen Polizei, wie er eben7 in die Hochrufe auf die Republik einstimmte, von dem Pöbel erkannt, der auch >c gleich auf den verhaßten Mouchard eindrang und, als dieser sich durch die Flucht zu reiten suchte, auf ihn wie auf ein wildes Thier Jagd machte. Aus einem Tabaksladcn der Ruc uffent W7) Bei i:ibein!8erm wnbrtannt wo < Sitninid) auä niederste................. mittlere................. Mittel früherer Jahre ............ bötbste ................. Niederschlag: an 4 Tagen........... „ im Mittel früherer Jahre an 12 Tagen: . . Zu dem 6 &bikn ist' irelätr Tarif Aid unb umfl bti unfern l ftten und so tmMich be; Sitfetn, im !(*»] — 16,0- R. + 0.13 , — 0,52 „ + 8,5 „ 0,42 Par. Zoll, 1,38 , , von Jean Maria Farina. Meine Niederlage davon in der Expedition des Gießener Anzeigers empfehle iS zu 8 fl. per Dutzend, 4 fl per halbes Dutzend und 45 fr. per Glatz gehorsawst Johann Maria Farlna In Köln. JlußCand. Petersburg, 28. Februar. Ter Herzog und die Herzogin von Edinburgh sind per Expreßzug abgereist. Sämmtliche Großfürsten waren zur Verabschiedung auf dem Bahnhofe erschienen. Der Kaiser begleitet den Herzog und die Herzogin bis Gatschina. Die aus ldigm Pachte mm nur r 'Alouats ohi Jlaffe b^ahlt im Wir machen unsere Leser auf den Dortrag des SpracharzteS Herrn Gerdts aufmerksam, den derselbe am Donnerstag Abend 7 Uhr im Saale des 6af£ Leib halten wird. Herr Gerdts beabsichtigt seine mebrjährigen praktischen Erfahrungen in seiner Speeialität ohne Rückhalt aufzuführen, da er es für Pflicht halt, jeden Fortschritt in der Wissenschaft der Oeffentlichkeit zu übergeben. Wir dürfen daher wohl annebmen, daß für Jedermann der Besuch deS Bortrags lohnend sein wird. Graf Arnim t-ie Ernennung zum deutschen Botschafter in Konstantinopel gl(id),„ _ Wt btr unglücklich- - ,«» d-ß Ihr mich s° in- W-ff» »«f.1- Dem 8» _ mente PrciS gegeben, gelang es Vineenzini, der eine übermenscklicke flraft entwickelte, sich vH Die frauzösischeu Blätter, deren 90 verschic- seinen Banden zu befreien und bis an die Spitze der Insel Saint Louis zu schwimmen; otfl Katholik" dem Jesuiten beifhmmte, so daß in Mainz selbst eine Verschiedenheit der Ansichten zu herrschen schien. Ich füge daher meiner kritisch.n Besprechung der Schrift des Bischofs in der Zeitschrift „Athenäum" (1862) die Bemerkung bei: „Mögen die Leser diese (bischöfliche) Erklärung vergleichen mit dem was Kleutgen (und mit ihm der „Katholik") hierüber sagt und ausdrücklich als acht kirchlicke Ai'.sicht geltend macht: „daß die Denk- und Lehrfreiheit nicht bloS durch das Dogma beschränkt sei", unb „daß die Lehrvollmacht der Kirche sich über den Inhalt der Offenbarung hinaus erstrecke." So konnte ich einmal auch selbander mit einem Bischof gegen den Jesuilismus und die Scholastik zu üeutfcöfanö. Köln, 2. März. Wie der „Köln. Zig." aiis London gemeldet wird, ift E br.tf 4 iW & * tt» 1 '•jfi i N-( । guatifonb -fit W ^itific t1.; Whl. «7,Al rrK St. Antoine hervorgeholt, wurde Vineenzini unter Mißhandlungen aller Art, die namentlich auch von mehreren Soldaten in Jäger Uniform ausgingen, nach Dem Posten des Bastille Planer geschleift. Der Befchlöbaber dieses Postens suchte sich vergebens der anbringciiben Menge zu erwehren; dieselbe bewältigte den Posten, durcksuchte Vineenzini, und da sie bei ihm die SUxt fand, welche ihn als Polizci-Jnspeetor beglaubigte, kannte ihre Wuth keine Grenzen mehr, vit aus allen Kehlen erscholl der Ruf: „Ins Wasser mit dem Spitzel! Er soll der Volksju'ch nicht entgehen!" Das Fenster des Postens, in welchem sich Vineenzini befand, ging auf tei Seine-Canal; der Commandant rieth ihm, m8 Wasser zu springen und sich durch Schwimmer zu reiten; aber er fand den Sprung zu hoch und lieferte sich freiwillig den Barbaren eil Run begann für ihn eine Marter, welche 2 Stund em dauerte. Fünfzig Paar Fäuste ifhluge mit aller Gewalt auf ihn ein und schoben den Unglücklichen an ein Haus, an dessen Ball.', man ihn ausknüpfen wollte; da dies nicht leicht von Statten ging, schleppte der Döbel sei» Opfer nach dem Canal. Vergebens riefen einige mitleidige Stimmen, daß er jetzt genug batte; die Mißhandlungen begannen nun aufs Neue, und eine Dirne trat vor Vineenzini, ohrfeigte öl unb rief: „Im Namen des Volkes verurteile ich dick, zum Tode durchs Wasser!" Ein Hav't in dem man diese Megäre, einen Artilleristen und mehrere Jäger bemerkte, ergriff den Mail, schleifte ihn auf einc§ der Schiffe, welche noch von der Belagerung her in dem Canal in London, 2. März. „Hour" mellet gerüchtweise und unter allem Vor Frankreich. Bayonne, 1 März. Nach officicllen Nachrichten des carlistischen Hauptquartiers war Don Carlos mit seinem Generalstabe seit dem 22. Febr. in Darnacaldo, um die Belagerungs-Arbeiten Bilbaos und die Operationen Moriones' zu überwachen. Die Beschießung der Stadt begann am 22. Febr. anf's Heftigste. Ztlr Beschießung sind 1500 Bomben bestimmt. Außerdem sabriciUcn die Carlisten täglich 400 Bomben in besonders daztl eingerichteten> Werkstätten. Moriones unternahm am 24. Febr. einen dreimaligen Sturm auf ^e sehr steilen, durch Schutzwerke überall unzugänglich gemachten Höhen von ^Lomorrostro, wurde iudeß jedesmal mit ungeheuren Verlusten zurückge- schlagen. Alle fremde Consuln haben Bilbao Derlei (Jen. Die Eroberung der Stadt gilt als zweifellos und nahe bevorstehend. ®,m Mai'i'e । ®ritl, Ra'hj I »Meuten oon ( B-"t feiner S, r ®^Nad), t M nai) btr» '1 Äll j Seien Dflr xg, ; ^'->5 Psa, uni IK'Abtt IjUschöff (Snfli ^.welche ipOlDirlg N ; g^:a Maria ; i‘llJTben, uv j fr- ®«i< ö d-- 17 ^«ratbei u *P.3Äori| » «miterban |S,?r °ls Dc B ;^nbi(n |®Ä- . ■«Uodtn 9ii Äsfr >« 1 ►Offene MlottM dl bereits ui Anfang der vorigen Woche angenommen. , 2. März, r' ' ' dener Art hierher kommen, wurden heute von der Post nicht ausgegebeu, viel- tie ®lcnbfn/ trci t'*8 vier Hundert Köpfe stark, verfolgten ihn mit St einwürfen, verhindert® mehr der Ncaieruiui behnfa Durebü^t riieiosfellt »wei Lokalboote, bte eben des Weges kamen, ihm zu Hülfe zu eilen, bis endlich, nachdem auh meyr oer ckcegterung veyUsS Durchsicht zugesreur.^ der Polizei. Commisiär Macö mit Gcfabr seines Lebens dem UnglückUcken hatte be.sprine® »vtetz, 2. ckltarz. Zufolge einer Beifügung oes Over - Präsidenten wollen, Vineenzini, von einem letzten Wurfe getroffen, unter dem Wasser verschwand. Von t® wurden heute zum ersten Male sämmtliche ZeittlNgen aus Frankreich nicht aus- zahlreichen Unmenschen, welche an diesem grausamsten Acte der an blutigen Ereignissen geul " nicht armen Epoche Theil nahmen, wurden mehrere nachträglich ermittelt, io ein Soldat Ro« der dann im Dienst der Commune gekämpft hatte und am 12. Juni 1871 den im Straße» Uesterreich. kämpfe empfangenen Wunden erlegen war, >o die obenenvabnte Dirne, die kürzlich in der H 'II , von St. Lazare ßestorben ist, endlich zwei Individuen Namens Bonnard unb Pelata, die fft Pesty, 2. März. Der Minister-Präsident Szlavh hat dem Kaiser in vor dem Kriegsgerichte erscheinen. Bonnard soll Vineencini gehalten haben, als man ile einer gestern in Wien ftattgehabten zweistündigen Audienz über die Lage referirt H^ude unb Füße band, um ihn ins Wasser zu werfen ; er bat unter ber Commune als eir® unb erklärt, das G-'.binct wolle feine Demission geben Der Kaiser behielt sich w-lch- mtt besonrerem Eifer auf bi. Sefractä« 309b mad>t.n, rin. Roll. fl.fM , . /r r ci c k Ucm 1 er v n-■ . rr Pelata gehörte zu ben Barbaren, welche auf bit Todtunq Vineenzint s drangen und ihn mV feme^ Entscheidung «.It zu seinem ini xilllfc der ^.o-oche erfolgenden Eintreffen Steinwürfen überhäuften; auch er hat vom 18. März bis zum 24. Mai in den Commune- in Pesth vor. Truppen gedient und an der Plünderung ber Polizei - Präfectur und deS OrbenShauseS dq Jesuiten in Vaugirarb Theil genommen. Beibe Angeklagte leugnen die ihnen zur Last gelegtÄ Handlungen unb wollen nur als Neugierige dem Schauspiel vom 26. Februar beigewohnt Haber. die Freiheit der Wiffenschast", wird entschieden behauptet: der Wisienschast chehalt. General Wolseley sei auf dem Rückmärsche nach der Küste von den komme auch in der katholischen Kirche Freiheit zu, und wird mit Entrüstung'Aschantis umzingelt. die gegentheilige Beschuleigung zurückgewiesen. „Es ist gar nicht möglich, sagt er, uns Katholiken eine größere Lüge und eine schwerere Beleidigung in's Gesicht zu werfen als die: daß bei den Katholiken eine freie Wisienschaft unmöglich sei." (S. 23.) „Es ist unerträglich", bemerkt er weiterhin, „wenn em Theil unserer Gegner sich in unfern Tagen den Schein gibt, als ob uns Katholiken ein freies wissenschaftliches Forschett verboten sei, als ob unsere Vernunft mit unserm Glauben im Widerspruch stehe. Das ist ein unverständiges, unwissendes oder boshaftes Gerede, das aller Wahrheit^und Geschichte spottet, und nur vom blinden Vorurtheil erzeugt fei» kann." (S- 179.) Und in Bezug auf Vernunft und vernünftige Glaubensprüfung: „Die Kirche hat die Behauptung, daß das Chrtstenthum uns nöthige, Unvernünftiges zu glauben, mit Abscheu verworfen In allen ihren Schulen steht der Satz als Axiom da: Was unvernünftig ist, kann und darf nicht geglaubt werden. Es ist daher eine Unwahrheit, und eine Injurie, wenn Professoren deutscher Universitäten uns Katholiken den Schein anhängen: als ob wir durch unfern Glauben zu dem elenden Zustande der Etttwürdigung und der Unterdrückuttg unserer Der- nunft verurtheilt seien, während vielmehr die Kirche ihre großen Kätnpfe mit . ftebruar 1871, also kurz vor d« bischöfliche Kundgebung sehr erwünscht g°gem.b-r de» vielen Anfeindungen, die * ich wegen meiner Schrift über die Freiheit der Wissenschaft erfuhr, um so mehr. Rationalgardc täglich geräuschvolle republikanische Demonstrationen zu Füßen der mit rothen da schon damals der Jesuit Kleutgen in seiner „Theologie" wie in seiner „Phi- Fahnen und mit Immortellen - Kränzen geschmückten Jnli-Säule^anf dem Bastille-Platz ?Ic losophie der Vorzeit" ganz kiitgegengesetzte Grundsätze aussprach, und die in Mainz unter Oberaufsicht des Bischofs v. Ketteler erscheinende Zeitschrift „Der 72 Oberhessen 79 V, 993/4 4°, 50/o Toscaner 54 Baden 4'/2°/o ObL e. E. L. 10ü'% jo/o Elisabeth.-Prior. 92 t/. 72 Oesterr. Silberrente 66 x/2 do. II. firniss. — Pistolen 9 37—39 2 Höhere technische Fachschule flir .Hnschlno'iban CD Allgemeiner Anzeiger Donnerstag den 5. März 1874, Donnerstag den 5. März 1874, ^L'UllllCL |1UH UUl U. -Ul Ul f, IUI j vv.. w 3, Nachmittags 2'/2 Uhr, | Nachmittags 2 Uhr, soll-m auf hiesigem Nathbaus, die dem sollen auf hiesigem Rathhaus die zu dem Conrad Vogt UI. Erben gehörigen Nachlatz des Heinrich Noltt gehörigen Immobilien öffentlich an den Meistbietenden versteigert werden: [841] Wl im von Vormittags 9 Uhr an, soll in dem Eietzen er Sradwalde, District soll dabier das lebende und todte Inventar öffent- hiesiger Gutsverwaltung unter alsdann bekannt zu gebenden Bedingungen versteigert ir. Bau- Werk- und Nutzholz 910 904] Weber. dergl. Stockholz, (917) Vogt. 3930 4 73 16 13 71 [902] H 0 pp 6- Rauhwaarenverkauf. Eichenstämme II. Klasse — 7,09 Fest- 5 29 1 21 Stockholz, Neisholz. 3 7 Versteigerungen. Holzversteigernng 216,7 ., 7910 Wellen 1864 Die Ludwigsh. Bexbach 181 Maxbahn 119'/4 Bayer. Ostbahn 111 Rhein-Nahebahn-Act. — Hess. Ludwigsb.-Aot. 138 Gietzen, den 27. Februar 1874. Grotzherzogliches Ortsgcricht Gießen- 6 95 14 45 4 5070 350 prämiirt auf der Wiener Weltausstellung. I- E- d. V- : Iughard. I- E- d. V-: Ju ghard. nach Laubach. Gegen vorschriftsmäßige Bürgschaft wird Zahlungsfrist bis 1- October 1874 gestattet. Gießen, den 3. Mäuz 1874. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Börsennachrichtca. 2. März 1874. Versteigerung. Donnerstag den 19. März, von Vormit ags 9 Uhr an, Flur Nr. Ve47 Vb48 33/234 2S-a- oKlftr. •J4 j Hofraithe in der Lindengaffe 291! Karten am Nahrungsberg. Immobilien nochmals und zwar zum drit- rcn und letztenmal öffentlich an den Meistbietenden versteigert werden. Gießen, den 27. Februar 1874. Großherzogliches Ortsgericht Gießen. innen gestern die VerhÄ 1871, aljo kurz vor i-r cenzini begangen »orte ihrer Waffen gefeite zu Füßen der mit rotte f dem BaMe-Platt & 1t dir kaiserlichen Poltzn öbel erkannt, ver auch» schon über 100 Jahre alt und da v'n hier aus Erben desselben nicht zu ermitteln sind, auch kein Grund oorliegt, das solchem zu gefallene Vermögen ferner zu verwalten, so werden Wilhelm August Nemnich und beziehungsweise dessen etwaige Leibeserben oder Seitenverwandte hiermit aufgeforderte je gewiß binnen drei Monaten von heut, an sich bei dem unterzeichneten Gerichte zu melden und beziehungsweise sich als zum U. Im Gemeindewald von Hörnsheim, District „Hörnsheimer Eck" und in der Totalität von Nachmittags präcis 2 Uhr ab: Holzversteigerung. Montag den 9. und Mittwoch den 10. März 1874, kommen in der Oberförsterei Rabenau, District Eichwald, nachstehende Holzsorti- nieilte zu Versteigerung: Die Zusammenkunft ist im Eichwald, unten an den Wiesen V29 Uhr Morgens. Kesselbach, am 18. Februar 1874. Freiherrlich von Rabenau'sche Oberförsterei Rabenau. Das Bürgermeister-Amt. Hardt. Baumwald, nachocrzeichneres Holz lich versteigert werden, als; A. Brennholz 22,4 Rmtr. Nadel-Prügelholz, wirth Vogt's Frau vier Kinder: Barbara Vogt in Ober-Rotzbach, Agn. Vogt in Friedberg, Maria Margaretha Vogt und Sophie, verehel. Sch epp gehabt haben soll, daß auch im Jahre 1835 eine Clara Schepp von Gietzen sich einmal wegen des hier in Rede stehenden Vermögens an das unterzeichnete Gericht gewendet Hat- Gießen, den 25. Januar 1874. Großherzoglicher' Stadtgericht Gießen Bötticher. ; eine in zwei Theile jtt ndvlftadtsche Lanbescch? n. Der Cnriosilät halbe- dieser Einsendung geger die genannte Landeeccht, nit 15 Szr. Inhalt aß daß man ihm nur barue rffe, daß der Finder de ren die 15 Sgr. resmir Eichen Stämme 11. Klasse = 5,52 Fest- meter, Erchen-Stämme III. Klasse — 43,16 Fstmtr., Eichen-Stämme IV. Klasse = 3,97Festmeter, Rmtr. Eichen-Scheid- und Knüppelholz, „ Buchen-Knüppelholz; Aelle».. Frankf. Bank 146-^ Frankf. Vereins-Kasse 841 /ß Darmst. Bankact. 3831,2 Rheinische Hyp.-Bank — Wien Bankactien 1017 Oest. Creditact. 254 jGalizien — Holzverfteigerung In der Fürstlichen Oberförsterei Hohensolms soll nachverzeichnetes Gehölz an Ort und Stelle versteigert werden. I. Montag den 9 März, Morgens 9 Uhr, in dem District „Jselscheid" auf der Staatsstraße zunächst Fellingshausen anfangend: 60 Rmtr. Buchen- u. Eichen-Prügelholz, 162 „ dergl Stockholz, 2850 Wellen dergl. Reisbolz, 3000 „ dergl. Forstreiser, 208 geringe Eichen-Stämme mit 34,43 Festmtr-, 202 starke Eichen-Stangen zu Wagner- und Grubenholz geeignet; H. Dienstag den 10. März, Morgens 9 Uhr, in dem District „Windelbach" Abtheilung Kohlboden lb anfangend: 26 Rmtr. Eichen-Scheidholz, (für Küfer und Wagner), Buchen-Forftreiser I. Elaste, „ „ IL tioidsorten. fl. kr. Pr. Friedrdor 9 54—55 Fichteu-Stämme von 8 bis 31 Centi- meter Durchmesser und 3,4 bis 16,6 Meter ränge, mit 332 Cbmlr. Fichten-Stangen mit 178 Cbmtr. Zusammenkunft ist auf der Straße . zu AMUeroam ßeiuu-i ivut , njcugi, dik !M spür er als Doctor mit einem Schiffe nach West - Indien gefahren, aber auf der See : gestorben sein. Der Sohn desselben, Philipp Moritz Ncmnich, soll sich nach Amerika begeben und seit dem Jahre 1810 keine Nachricht mehr von sich gegeben haben. Wilhelm August Nemnich ist hiernach 800 3 270 200 996 50 Actien. 5% östr. F. St. E. B. 334'/ä Lombard. Bahn 162 Besondere Bekanntmachungen. Oberbessische Eisenbahnen. Bekanntmachunq. Zu dem Gütertarif für die Oberhessischen Bahnen ist ein IV. Nachtrags erschienen, welcher Tarifsätze für Gießen, Fulva trän- fit9 und umgekehrt enthält. Derselbe kann bei unserer Güterexpedttion Gießen einge- scheu und soweit der Vorrath reicht, un- entgeldlich bezogen werden. Gießen, im Februar 1874. [905] Die Direktion. Moh n. n n 31.2" 0 n 97 Bayer. 5°, 0 „ — n 4V4°,0 1jährige 1013/* n 4° o 1jährige 9?3/t Würtemb. 41/2% Obi. 101 '/k (Ingenieure und Werkmeister), Strassen- und E.rbei • itungss* hule zugleich zum Einjährig-FrelwlH. - Hxabien. Pension. Beginn der Curse den 15. April und 15. October'. Prospecto durch alle Buchhandlungen ur 1 g % Oblig. 90Vfl Nass. 3Va°.o Obi. — Kurhess. 4° 0 „ 99,/a Gr. Hess. 5u0 Obi. — Mtr. Länge, 685 Stück Fichten-Stangen, 2. Freitag den 6. März: 72 Rmtr. Buchen-Scheidholz, „ Eichen-Scheidholz, „ Buchen-Prügelholz, „ Eichen-Prügelholz, „ Buchen Stockholz, „ Eichen-Stockholz, Wellen Buchen-Reisholz, „ Eichen-Reisholz, K * d-i Mt.gfe, 7 m m « i>m Sri: »Mb eine A,«hl M w anwesend, ein >7 Dnrgerschast u. j. b "'ch hervorhvb, in bVerlebten in feine 's öarg. 9lad) J ei im Eaalbau, woieli- n Freunde eine ireffüh "enH, wie feffstch isönlicher Racfee gegen ^gestattete RaubtbierL^ ncmrncn und bereits $r. Gwßener Stadtwaide. Montag den 9. März 1874, Börsenberichte. Frankfurt a. M., 2. März. Nachdem der gestrige Sonntagsverkehr eine ziemlich fefle Haltung gezeigt, Creditactien sogar in steigender Richtung gehandelt worden waren, trat heute nach kurzer Festigkeit ein nicht unerheblicher Stimmungsumschwung ein. Luf Basis der aestrigen Berliner Sonntagsnotirungen verkehrte die Börse bei Eröffnung zwar recht fest und ru höheren Coursen als gestern, konnte dieselben jedoch nicht behaupten, als Berlin und Wien rückgängige Notirungen sandten und zugleich von beiden Plätzen starke VerkaufsordreS hierher gelangten. Credilactien wichen von 2551/« bis 2533/• o <*• Anfang V2S rin Stotternde behandelt mit Erfolg Sprachar)t A. E. Gerdts Gießen, von der Großherzoglichen Negierung platz knallendes, der Mäuaburg hindurch- schallendes, auf dem Kreuz anprallendes, und auf den Neuenweg verhallendes dreifach donnerndes Hoch, daß das Wallthor und der Neuenweg ein viertel Jahr lang wackelt. Gießen, den 3. März 1874. Seine ihm stets wohlwollenden Freunde: [908] H. V. L Ph. 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