Nti Löhne. Mi ^rschüler, der Ui» -mm an em ” nehmen. ßf' b. M, *Äant’e ®5«'" '" SM abaelabn, J Haustein. ehe Kur der isueht. h*s> ••SLs fen unb Wsesuchendu M'ttei zu dieser h L welches sich schon i, s's Glänzendste bewäie agehende Dankschreiir 'lichen Glückes bezevgel auch ohne Wissen M werben. Hieraus trauensvollchreAdrchk n, Droguist in ©über MERMMs e meine unver- itf liettnit den Herz- Prrt- viert«ffLhrig 1 fl. 12 kr. «i! Brtngerlohn. Durch di« Post bezogen viert«lsährig 1 fl. 29 kr. GithmerAlNtiger. S'sch'tut täglich, *H 8i* n*hme ©MmtagS. SxpedAon: Tavzletberg, At. v. Nr. 1. Anzeige- und Amtsblatt für den Areis Hiessen. Str. 28 Dienstag 4»en 3. Februar 1888. jgaaaMffiffiwiifflH'n wnai nimn wi ■* innriBrawMWMaaMmgBaa« Amtlicher Theie Bekanntmachung. Bei der am 2. d. M. vorgenommenen Wahl sind zu Mitgliedern des Vorstandes der israelitischen Religionsgemeinde Gießen gewählt worden: Herr Simon Flörsheim mit 29 Stimmen, Herr Isaak Hanau „ 25 „ Es wird dies mit dem Anfügen öffentlich bekannt gemacht, daß während drei Tagen, nämlich den 4., 5. und 6. d. M-, das Wahlprotokoll mit allen Anlagen auf dem Büreau des 1. Vorstehers, Herrn M. Homberger, offengelegt sein wird und daß während der unerstrecklichen Frist dieser drei Tage jeder Stimmberechtigte, sowie jeder Gewählte, von dem Wahlprotokoll und dessen Anlagen Einsicht nehmen und auch Einwendungen gegen die Wahl oder gegen die Gewählten, beziehungsweise auch Ablehnung der Wahl, bei Vermeidung des Ausschlusses bei Großherzoglichem Kreisamt Gießen vorbringen kann. Gießen, den 2. Februar 1874. Der Regierungs - Commissär: S p a m e r, Kreisassessor. Gießen, am 31. Januar 1874. Das Großherzogliche Rentamt Gießen an fämmtlidje Bürgermeistereien des Bezirks. Wir ersuchen Sie, in Ihren. Gemeinden auf ortsübliche Weise bekannt machen lassen zu wollen, daß die Forst- und Feldstrafen der "VI. Periode 1873/ sowie die Jagd- und Fischereipächte für 1874 bis zum 15. Februar d. I. ohne Kosten hierher bezahlt werden können. L y n ck e r. politischer T l> e i l. rg Ertmann. mwchr. irt a. Maä en, besorgt die M tauft AnmeldM« st. W I n, Neustadt- ,t Vorstand SSf- - - fl TI 11 I äS'< BZr- Sendschreiben oi! einen deutschen Bischof des vatikanischen Concils von Lord Acton im September 1870. (Fortsetzung.) Abgesehen aber von allen secundären Bedenken und eventuellen Gefahren, die Frage nach der Wahrheit der Lehre wird in kategorischer Weise verneint. Mehrere nordamerikanische Bischöfe haben in einem offenen Brief die Ueberzeu- gling ausgesprochen, daß sie keine Begründung in der Offenbarung habe und in Widerspruch stehe mit den Thatsachen der kirchlichen Tradition. Sie findet keine Stütze, sagt ein deutscher Bischof, in Schrift oder Überlieferung; und bie alte Kirche hat das Gegentheil geglaubt. Der Bischof von Orleans nennt sie eine unerhörte Absurdität. Nach Cardinal Rauscher wäre ihre Annahme eine Kriegserklärung gegen das christliche Alterthum. Er findet ihre Widerlegung in der Geschichte des Virgilius, wie der Bischof von Nottenburg in der Lerurtheilung des Honorius. Ein anderer Bischof zieht denselben Schluß ans dem canonischen Recht, nach welchem ein ketzerischer Papst abgesetzt werden könne. Der Erzbischof von St. Louis läugnet, daß die Kirche das als Glaubensartikel einführen kann, was sie während 1800 Jahren zu lehren versäumt ^Versuche gemacht, um es zu verhindern. In einem der Proteste, die bei diesem Ani«ß erngereicht wurden, war mit Offenheit gesagt, daß leidenschaftliche Hitze !beim Betreiben einer so schwierigen Sache geradezu unverträglich sei mit der .Freiheit der Bischöfe, die ohne völlige Gewißheit einen neuen Glaubensartikel ^nicht aufstellen können; und daß die Oecumenicität des Concils unvermeidlich in Zweifel gestellt werden würde. In einem andern Brief eines französischen Prälaten, um dieselbe Zeit, heißt es, daß das Concil keine Autorität habe, weil die Bischöfe keine Freiheit haben; und daß nichts die Kirche retten könne als das Vekanntwerden dieser Unfreiheit. Aus den leitenden französischen Kreisen ging eine Schrift hervor am Vorabend der Entscheidung, worin der Bruch mit dem Concil empfohlen wird. „Nur Ein würdiger und ehrenhafter Schritt ,bleibt zu thun: Man müßte die Vertagung bis in den October verlangen 'und eine Adresse einreichen, worin die bisherigen Proteste aufgezählt, und die Letzte Verletzung der Geschäfteordnung, sowie die Verletzung der Würde und j der Freiheit der Bischöfe in's Licht gesetzt werden würden: Zugleich die Abreise anküudigen, die nicht länger aufgeschoben werden kann." (Fortsetzung folgt.) hat. Cardinal Rauscher warnt vor Doctrinen, welche nur zu vcrtheidigen sind durch unwürdige und sogar durchsichtige Sophismen. Zu eben diesen Waffen zieift die ultramontane Theologie, nach dem Urtheile einiger Bischöfe, die ihr verwerfen, Texte anzuführen, die verstümmelt, gefälscht, interpolirt, beschnitten, unächt, in einen andern Sinn verdreht sind, so daß die Beweisführung selbst ihres ausgezeichnetsten Vertreters alle historische Gewißheit, folglich auch Evangelium und Tradition umstößt. Der Erzbischof von St. Louis erklärt geradezu, daß kein Concilsdecret jemals diese Ansicht zu einem Dogma der Tirche erheben kann. Er wollte mit diesen Worten nicht behaupten, daß kein solches Decret zu Stande kommen würde. Er hat die Bestandtheile des Concils einer ein- gchnden Prüfung unterworfen, und den Schluß daraus gezogen, daß eine so willkürlich zusammengesetzte Versammlung unfähig sei, die gesammte Kirche zu Antreten, oder gültiges Zeugniß über ihren Glauben abzulegen. Er gründet sein Urtheil darauf, daß die Italiener die Zahl der Bischöfe aus andern Nationen zu sehr überwiegen, daß außerdem viele gar nicht Bischöfe sind, andere keine Kirchen repräsentiren, und wieder andere nur von dem Willen des Pap ' |tt3 abhängen. Dasselbe Bedenken wird aufgestellt in einem der Proteste gegen, VÄ Geschäftsordnung, wo von der nothwendigen Einstimmigkeit gesagt wird, M sie um so weniger entbehrt werden könne, da viele Väter zugelassen wären, deren Stimmrecht zweifelhaften Ursprungs sei. Auf welche Weise dann diese Elemente verwendet wurden, haben viele Bischöfe gesagt. Der Bischof von Orleans denuncirt schon in einem Brief an den Erzbischof von Mecheln den Plan, den man befolgen wollte. „Wird man! zuerst einiges decretiren, um scheinbar etwas anderes als die Definition der Unfehlbarkeit gemacht zu haben, um sich dann plötzlich auf diese Frage zu 'iversen, und sie in summarischer Discussion zu entscheiden? Die Welt würde sich darüber entsetzen. Wird es sich am Ende zeigen, daß diese Frage, die nicht der Zweck des Concils war, das ganze Concil gewesen ist?" Als man zlnubte, daß dieses Programm wirklich ausgeführt werderr sollte, wurden ernste Dcutfcfifanö. Darmstadt, 30. Januar. Der von uns bereits erwähnte Gesetzes- Entwurf, betr. die Aufhebung des Gesetzes vom 14. August 1867 rc., nebst Motiven lautet wie folgt: Gesetzes-Entwurf, betr. die Aufhebung des Gesetzes vom 14. August 1867 über die Aufbringung der Kosten für das zur Erbauung von Eisenbahnen erforderliche Gelände. Ludwig HL 2C. Wir haben mit Zustimmung Unserer getreuen Stände verordnet und verordnen hiermit wie folgt: Art. 1. Das Gesetz vom 14. August 1867, die Aufbringung der Kosten für das zur Erbauimg von Eisenbahnen erforderliche Gelände betr., wird hierdurch aufgehoben. Art. 2. Die Bestimmung des Art. 1 findet keine Anwendung ans solche Eisexibahn'Unternehmungen, auf welche das Gesetz vom 14. August 1867 in Gemäßheit des Art. 9 bereits für anwendbar erklärt worden ist oder in Folge bereits eingegangener Verpflichtung für anwendbar erklärt werden wird. Urkundlich re. Darmstadt, den Motive zu dem Gesetzes-Entwurf, betr. die Aufhebung des Gesetzes vom 14. August 1867 2C. Obgleich die Idee, welche bei Erlaß des Gesetzes vom 14. August 1867 geleitet hat, daß es angemessen und billig ist, den bei neuen Eisenbahn-Anlagen interessirten Gemeinden einen Theil der sür das Zustandekommen der Bah- »en zu bringenden Opfer anfzncrlegen, von der Regierung fortwährend für eine richtige gehalten werden muß, so niuß doch auch zugegeben werden, daß die in dem Gesetz versuchte Realisiruug dieser Idee auf richtigen Voraussetzun- beruht und daß die Erwartung, es würden die Gemeinden bei Erwerbung deS »* Gelände- auf billige Beschränkung der Ansprüche der Grundeigentümer hinwirken, sich nicht verwirklicht hat. Während man annahm, daß der 60fache, bezw. der 80fache Betrag der Steuerkapitalien dem wirklichen Werth und Kaufpreis der Grundstücke annähernd gleichkommen werde und. die betheiligten Gemeinden daher nur eine mäßige Summe zu tragen haben würden, ergab sich bei den oberhessischen Bahnen, daß der Kaufpreis für das Gelände sich auf 852,667 fl., der 80fache Betrag der Steuerkapitalien aber nur auf 328,210 fl. belief, so daß die Anforderung an die Gemeinden auf nicht weniger als 524,457 fl. berechnet wurde. Ebenso ist bei den Bahnbauten der Hessischen Ludwigs-Eisenbahn-Gesellschaft, auf welche das Gesetz für anwendbar erklärt worden ist, der Kaufpreis für das Gelände auf 2,533,035 fl. 30 fr., der Mache Betrag der Steuerkapitalien auf 992,014 fl. 27 kr. berechnet werden, so daß die Anforderung an die Gemeinden, abgesehen von den in Anspruch genommenen Zinsen, sich auf 1,561,021 fl. 3 kr. beläuft. Diese Ergebnisse stehen in entschiedenem Widerspruch mit der Voraussetzung und der Absicht der gesetzgebenden Factoren. Dazu kommt, daß bei der Anwendung des Gesetzes eine Reihe höchst eingreifender Zweifel und Verschiedenheiten der Auslegung des Gesetzes hervorgetreten ist, welche, wenn nicht eine gütliche Ausgleichung erzielt werden kann, wie dies bei den oberhessischen Bahnen bereits geschehen ist und auch bei den Bahnbauten der Hessischen Ludwigsbahn gehofft werden darf, zu einer unabsehbaren Zahl schwieriger und kostspieliger Proceffe Veranlassung geben würde. Bei dieser Sachlage erscheint es angezeigt, um die künftige Anwendung eines Gesetzes auszuschließen, das solche unbeabsichtigte Wirkungen und Schwierigkeiten im Gefolge gehabt hat, dasselbe aufzuheben, wobei eö immer Vorbehalten bleiben kann, bei künftigen neuen Bahnunternehmungen soweit als nöthig eine Concnrrenz der betheiligten Gemeinden in einer andern, mehr geeigneten Weise eintreten zu lassen. Ungeachtet der Aufhebung des Gesetzes kann aber die Anwendung desselben für jene Bahnbauten nicht ausgeschlossen werden, auf welche dasselbe bereits seither für anwendbar erklärt worden ist, oder bezüglich welcher Seitens der Regierung bereits die Verpflichtung übernommen worden ist, das Gesetz für anwendbar zu erklären. In diesen Fällen haben die Unternehmer dieser Bahnbauten bereits ein wohlerworbenes Recht erlangt, das ihnen durch die spätere Aufhebung des Gesetzes nicht wieder entzogen werden kann. Die Auf Hebung des Gesetzes wird und kann daher mir die Bedeutung haben, daß dessen Anwendung auf künftige, noch nicht beschlossene, bezw. concessionirte, Bahnbauten dadurch ausgeschlossen wird. Berlin, 1. Februar. Die Kungebuugen in Loudon haben hier an hoher Stelle, wie man hört, einen sehr befriedigenden Eindruck hervorgebracht. Sehr bemerkt wurde namentlich in dieser Beziehung außer der Rede des Vorsitzenden der Vortrag des Predigers der hiesigen amerikanischen Kirche, Herrn Dr- Thompson, welchem auch die „Times" nachrühmt, daß er die Bedeutung der preußischen Kirchengesetze mit großer Klarheit und Präcision entwickelt habe- Berlin, 2. Februar. Vom Handelsministerium ist jetzt die allgemeine Durchführung der in der Unfall-Conferenz vom October v. I. gefaßten Beschlüsse augcordnet worden. , Königshütte. Wie die „Oberschl. Grenzztg." vernimmt, ist Redac- tcur Miarka, welcher aus Gesundheitsrücksichten aus seiner Haft vorläufig entlassen war und Nachurlaub erhalten hatte — verduftet. Kassel, 2. Februar. Ein Erlaß des Cultusministers bestimmt, daß bei der Neubesetzung erledigter Pfarrstellen in Niederhessen die Wünsche der betr. Kirchspiele thunlichst zu berücksichtigen sind. Marburg, 2. Februar. Bei der gestrigen Nachwahl wurde Fenner (nat.-lib.) mit 1000 Stimmen Majorität gegen Grimm (conserv.) gewählt. Die Ultramontanen enthielten sich der Wahl. Braunschweig, 28. Januar. Heute ist der Verleger des „Volks- freund", W. Bracke jun., der Corrector, Drucker und Expedient, sowie das ganze übrige Druckerei-Personal einschließlich der Lehrlinge von dem Untersuchungsrichter vernommen worden, um den Verfasser eines Artikels zu ermitteln. Die Vorgeladenen haben mit wenigen Ausnahmen die Aussage verweigert. (Volkssr.) Straßburg, 1 Februar. Von den rund 12,000 Wahlberechtigten der hiesigen Stadt haben bei der heutigen Reichstagswahl 9027 ihre Stimmen abgegeben. Davon erhielt Lauth 5916, Schneegans 2926, Bebel 168 Stimmen. Lauth ist also gewählt. Der Wahlact verlief in höchster Ordnung. Schweiz. Bern, 31. Januar. Der Urheber und die Verbreiter des in Bar-lc- Duc gedruckten Actenstücks, welches die Intervention der Mächte zu Gunsten der Ultramontanen anruft, werden gutem Vernehmen nach vor die eidgenössischen Assisen verwiesen werden. ßnflüuib. London, 1. Februar. Nachrichten aus Capecoastcastle vom 8. Januar zufolge hat der König der Aschantis zu den Engländern Gesandte geschickt und- um Frieden gebeten, der Oberbefehlshaber der dortigen Truppen indeß geantwortet, daß er den Frieden nur in Cumasst verhandeln könne. Türkei. Konstantinopel, 31. Januar. Der „Levant Herald" meldet, daß der Großvezir von Pariser Banken die Offerte eines Anlehens von 8 Millionen Pfd. Sterl. erhalten hat. S e r m i f tb t e ft. — Der Mörder des berliner Cigarrenhändlers Schünemann, Schlosscrlchrling Schneider, befindet sich noch immer in dem Untersuchungs-Arrest der Stadtvoigtci, uno zwar, wie die Brg.-Ztg. berichtet, in derselben Zelle, die vor ihm der Mörder des Professors Gregv, LouiS Grothe, ein Jahr lang bewohnte. Seine Fesseln sind dieselben, die für Louis Grothe' auf Veranlassung seines damaligen Untersuchungsrichters, des Stadtgerichtsrath Ebers, ange- fertigt wurden und durch die das Anschwellcn der Hände verhindert und möglichst freie Beux Lung derselben gestattet ist. Die Fesseln sind aus etwa halbzölligem Rundcisen gefertigt, haben einen sogenannten Handsprengcr, der mit einer Fußschclle durch eine Kette verbunden ist, und sind > nicht mit Dorhängeschlösiern, sondern mit einem Federverschluß versehen, der von dem Wärter leicht geöffnet und durch einen Druck geschloffen werden kann. In der Zelle verhalt sich der jugendliche Mörder sehr schweigsam, sowohl seinem Wärter wie dem Geistlichen gegenüber, der ihm häufig seinen Zuspruch zu Theil werden läßt. Auch dem Untersuchungsrichter gegenüber bleibt er dabei, daß er das Verbrechen allein verübt hat, obwohl Schünemann anzugeben schien, daß drei Personen dabei betheiligt sind. Berlin, 29. Januar. Ein Unfall, der wieder zur höchsten Vorsicht mahnt, hat sich in der Nacht von Donnerstag zum Freitag in einem Hause der Linienstraße zugetragen und hätte unter Umständen tödtliche Folgen haben können. Der Kaufmann H. kam etwa um 2 Uhr Nachts nach Hause und sand ferne Frau auf dem Bett liegen, schwer stöhnend und ohne Bewußtsein. Sie hatte ihren Mann erwartet und sich schließlich müde aufs Bett gelegt, nachdem te vorher die Petroleumlampe bis auf ein Minimuni heruntergeichraubt. Diese Angewohnheit haben viele Frauen, und wenn in diesem Falle auch die schleunige Hülfe der Hausbewohner größeres Unglück verhütet hat, so wollen wir nur bemerken, daß bei hcruntergeschraubtem Dochte, besonders wenn daS Petroleum schlecht ist, sich im Zimmer ein Dunst verbreitet, der, gemischt mit schwarzen Rußflocken in Unzahl, sich so auf Augen, Nase, Athmungsorgane legt, daß man beim Einnicken Gefahr läuft, in bester Form zu ersticken. Tage lang nachher hat man Drücken im Kopf und das Luftholcn wird schwer; der Versuch von einer Stunde wird den Ungläubigen zeigen, wie Tischtücher, Gardinen und alle andere Sachen sich mit Millionen kleiner schwarzer Stäubchen bedecken. Es ist also rathsam, entweder die Lampe ftots hell brennen zu laffen oder ganz auszulöjchen. Literarisches. (Mitgethcilt vom Bibliographischen Institut in Hildburghausen.) Nochmals „ein literarisches Ereigniß!" Unter dieser Aufschrift machte kürzlich eine identische Rcclame für das in den Verlag von Ad. Spaarmann in Oberhausen übergegangene Pierer'sche Conversationslexicon die Runde durch die Zeitungen. In derselben heißt es u. A.: „Mit großer Freude begrüßen wir das Erscheinen der soeben beginnenden 6. Auflage dieses altberühmten Werkes, welche, von anerkannten Autoritäten sorgfältig umgearbeitet und ergänzt, völlig auf der Höhe der Zeit steht! Die Redactionen sprachen ferner „von der Großartigkeit dieses Unternehmens, das wir als ein hochwichtiges literarisches Ereigniß bezeichnen können — und ihr Wunsch sei es: „Möge da- ebenso vollständige wie zuverlässige Werk bald in keiner Familie mehr fehlen!" Diejenigen Redactionen, welche obige „zur gefälligen GratiSaufnahme" ihnen zugegangene „Neclame" in gutem Glauben an die Wahrheit des Inhalts abgedruckt haben, mögen dieselbe im Licht der Wahrheit selbst betrachten; hier ist sie: Herr Spaarmann hat schon vor einem Jahr einen bis dahin alS Hülfsredacteur bei Journalen thättg gewesenen Schriftsteller (von Haus aus Buchhändler) beauftragt, ihm „ein Convcrsationslexikon zu schreiben, das dem Meyer'schen Concurrenz macken könne." Der betreffende Schriftsteller ging wirklich auf cm solches Unternehmen ein. Nachdem die sechs Bogen zur ersten Lieferung fertig waren und Spaarmann mit seinem Nedacteur eingesehen hatte, daß die Absicht, dem Meyer'schen Werk zuvorzukommen, auf diesem Wege wohl schwerlick zu erreichen seine werde, da erwarb Herr Spaarmann das Verlagsrecht des „Pierer'schen Conversationslexikons" und beauftragte nun denselben Herrn mit der Neubearbeitung dieses Werkes. Dieser uretnzige Redactcur und Mitarbeiter in einer Person sollte, nach Herrn Spaarmann's Anordnung, täglich zu zwei Druckbogen „umgearbeitetes, ergänztes und auf die Höhe der Zeit gebrachtes" Manuscript liefern und dazu noch alle Correcturcn selber lesen. Mit diesen Thatiachen vergleiche man nun die Ankündigungen des Herrn Spaarmann in dem „Prospectus" zu seinem neuen Pierer! Da heißt eS: „Allen unfern Mitarbeitern, anerkannten Kräften auf den einzelnen Gebieten (!), war cs heiliger Ernst wie begeisterte Freude (!), durch, unermüdliches Sammeln und Verarbeiten alles Deffcn, was die Wiffenschaft und ihre Träger in engerem Kreise gelehrt und veröffentlicht, den weitesten Kreisen zugänglick zu machen, die Wiffenschaft ins Leben einzuführen." - — „Von der Verlagshandlung ist nichts versäumt, keim Mühe, keine Kosten gescheut, um diesem Werke den Vorrang vor allen ähnlichen Ency- clovädien zu sichern!" — Pierer ist seit fünfzehn Jahren veraltet (Denn die sog. fünfte Auflage war nur ein wenig veränderter Stereotyp-Abdruck der vierten, deren Druck 1857 begann). Nun beachte man: wie riesenhaft ist gerade in diesem Jahrzehnt die Wandelung und das Fortschreiten auf allen Gebieten des menschlichen Lebens, Schaffens und Wirkens gewesen — welche Neugestaltung im Besitzstand und Verkehr der Staaten und Völker — welche Forschungen, Erfindungen, Verbeffe- rungen in allen Wissenschaften, Künsten und Gewerben — und dies Alles zerthcilt in bestimmte Arbeitsfächer, deren jedes seinen ganzen Mann erfordert — und diese Riesensumme zu bewältigenden neuen Materials sollte, nach Herrn Spaarmann's Anordnung, ein Mensch, dem nickt einmal wissenschaftliche Biloung dabei zu Hülfe kommt, übersehen und beherrschen und mit demselben den veralteten Pierer „sorgfältig bis auf den heutigen Tag ergänzen!!" — Daß dies dem Betreffenden zu viel zugemutbct hei^t, wird selbst Herr Spaarmann endlich einseben und nach weiterer Hülfe sich umsehen müssen. Bereits ist em neuer Redactcur in Person eines auf einem Eisenbütcenwerk angestellt gewesenen Kaufmanns an Stelle des ersteren getreten, bezeichnend bleibt es aber immer noch, daß Herr Spaarmann vorgezogen hat, statt einen allerdings weit kostspieligeren fachmännischen Schriflstellerkreis, eine preisgekrönte Druckmaschine aufzustellen, die vierundzwanzigtauiend Abdrücke in der Stunde liefern soll. Daß Publikum verlangt aber für sein gutes Geld em gutes Buch, und eS kann ihm wohl gleichgültig sein, ob die Auflage desselben auf einer einzigen großen oder auf zwanzig kleineren Schnellpressen gedruckt ist. Ebenso ist die Angabe des angeblichen Papiervcrb.auchs von siebenzig Millionen Druckbogen nur für solche berechnet, welche nicht darüber nachdenken, daß sich der Papierverbrauch nach der Abnehmerzahl richtet, welche vorauszubestimmcn ein ebenso unbegreifliches Taschen» spiclerkunststück des Herrn Spaarmann ist, wie die vorerwähnte Manuikrivtbcschaffung. Es wird im Interesse des Publikums fein, wenn Die obenbezeichneten ReDaetionen unter diesem Gesichtspunkt das Spaarmann'sche Unternehmen einer Prüfung und Würdigung unter» ziehen wollen. — —----——....... ■ ----- ■ ■■ ■■■— " ------=3 343',. I. 100 Teuas. iHtbahu 105 146' Obi. Überliessen Bayer. 103'/, lisabetb.- ^oldMor 66 60 Thlr. 40Thl . 105' , 'Berlin Bremen Brüssel i. 93' 2 i. 1O3‘/< Pistolen Holl. fl. Ducateu 37—39 52-54 30-32 Aahieii Darmstädter Börscnnaihrlcbten. 2. Februar 1874. 1860r 1864r •ubard. Bahn 163 dwigsb. Bexbach 183' Jährige 1011 Darnist. Bankact. 391 Rheinische Hyp.-Bank — Wien Bankrotten 1017 lest. Creditaot. 247 Rass. Imper. Dollar in Gehl 18hlr 102' < lbH2r 985s 1885r 101 Ve 1887r — \> urtem Baden 41 Oesterr. 1854 93 -Öse 191 nitdr^ Olt! V* zu ; “Nm, Temperatur in Gießen, Januar 1874- affijemeiner Anzeiger ausen.) (110) Hamburger Rauchfleisch empfiehlt Emil Fischbach. Verdienst-Medaille in Wien. 101 287 4 komplette Wagen, 8 82 1 von Cubmtr. £ Emil Fisch ba ch. (83) August Nemnich für verschollen, das hier Dvpyie, vereyet- m epp qtyuvi uuuui jo LI, daß auch im Jahre 1835 eine Clara 8 Rothe 1868r ii Holzversteigerung im Gießener [461] Amendt. (CQ Cremant Rose soll in dem Gießener Stadtwalde, Districten ii A. Brennholz ii y)rito Nmtr. Nadel-Scheitholz, // 6550 Wellen Chau -Preiscourante der Originalpreise in Fässern in i/i, */2 und */i Oxhoft ab 16 18 25 Anfang jedesv'.al Morgens 9 Uhr: ersten Tage im District Pletschkopf, 286 168 4100 196 ii ii 52 56 1 1 1 Favori Grand 2 30 2 54 3 6 3 6 3 20 3 48 Prügelholz, Stockholz, Reisholz. am wo Serons Sauternes 1 3 1 27 1 1 1 3 9 ii M 1 1 1 1 1 2 2 2 sich Vincent Bcychevelle Giöcours Rauzan Lafitte 38 156 107 2800 6 12 20 23 23 27 5 12 22 die mtr. Durchmesser, Kirschen- und 7 Birken - Stämme 15 - 42 Centmtr. Durchmesser, 1 15 1 27 1 48 2 3 3 24 Sgr. 13 14 15 16 17 18 20 21 25 1 5 28 Krdani äburg in oen ;6el iburg ?zig doo >v 20 Mtr. Länge = 198,47 Festmtr.. Buchcn-Werkstämme von 41—57 Centi- mtr. Durchmesser, Hainbuchen-Stämme von 15—34 Centi- Wilhelm Balser, am Lindenplatz. 7,7» R. 1,55 , 0,75 „ 9,5 „ 0,92 Par. Zoll 1,76 „ „ etwa 1,2 Stunde von den Orten Treis a. d. Lda., Mainzlar, Daubringen und Alt- Buseck, sowie 1 Stunde von der Main- Weser-Bahnftat'on Lollar entfernt. Treis a. d. Lda-, den 31. Januar 1874. Großherzogliche Oberförsterei Treis a.d. Lda. iU itto itto Holzversteigerung. Freitag den 6. Februar d. I., von Vormittags 9 Uhr an, sollen in dem hiesigen Gemeindewald, District Heide, versteigert werden: 82 Rmtr- Nadel-Scheitholz, tt. Bau-, Werk- u. Nutzholz. 545 Fichten- und Nadel-Stämme von 12 bis 32 Centimeter Durchmesser und 4 bis 14 Meter Länge, mit 70,25 Cbmtr- 70 Fichten- und Nadel - Stangen mit 6,94 Cbmtr. Die Zusammenkunft ist auf der Chaussee uacch Lich an der fünften Schneiße. Holzversteigerung. Künftigen Dienstag den 10. Februar d. I., Morgens 10 Uhr anfangend, soll im hiesigen Gemeinde-Wald nachverzeichnetes Holz versteigert werd-.n. Gemeindewald Leihgestern niederste mittlere Mittel früherer Jahre höchste.................. Niederschlag: an 17 Tagen „ im Mittel früherer Jahre an 16 Tagen: . . Großherzogliches Stadtgericht Gießen. Bötticher. (Schindanger): l Rmmtr. Eichenscheitholz > „ Eichenprügelholz ' „ Eichenstockholz ) Wellen Eichenreisbolz ) Rmmtr. Nadelscheitholz 475) Donnerstag den 5. I. Mts., Vormittags 9 Uhr, sollen auf dem hiesigen Nathhause 2 Loose Steinfnhrlohn, veranschlagt zu 228 fl-, versteigert werden. Gießen, dcn 3. Februar 1874. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen- Vogt. In Körben ab Reims stellen Preise billiger. fl. fr. Thlr. — 45 — Ieilgeöotenes. Marmor-Wärmsteine sind wieder angekommen bei Sillcry, 1. Qualität Carte Noire „ Blanche Dry Verzenay (herb) Zur gcfl. Beachtung. Portotarife der Kaiserl. Post mit Angabe sämmtlicher im Umkreis von 10 geographischen Meilen um Gießen belegenen Postanstalten sind in der Erped. d. Bl. ä 6 kr. pr. Stück zu habe«. Stadtwaldc. Montag den 9. Februar 1874, von Vormittags 9 Uhr an, 52 18 2650 4 torthrW+nnimo tirxrr iR 9 ö/VonU- jptUölUUlumc VCl L UJ UlUip l Vl| v ih ..... / 4 ' 12 / 1 I* met. Durchmesser u. 5—10 Met^ Bordeaux genommen werden vierteljährig von uns ausgegeben und liegen bet Länge mit 2.99 Cubikmeter. ! uns zur Einsicht jeder Zeit offen. ' Wieseck, den 29. Januar 1874. Großherzogliche Bürgermeisterei Wieseck. (429) Lang. 449) Für Gesuche jeglicher Art ist die Zeitungs-Annonce das Mittel, welches rasch und sicher zuin Ziele führt- Zur Besorgung derartiger Annoncen in die für j-den speciellen Fall geeigneten Zeitungen ist die renommirle Annoncen - Expedition von or allen ähnlichen Each- age war nur ein wenig Nun beachte wart', m ctschrrrten auf allen Ek welche Neugestaltung w n, Erfindungen, Berbb llcs zertheilt in beftwm Riesensumme zu bewalt.' w ein Msch, dem nch und beherrschen und nut Acchtcr sr.vi?öslschcr Cognac: pr Flasche, fl. kr. Thlr. Sgr. Cognac Vieux 212 1 8 „ bois 2 30 1 12 „ petit Champagne 2 42 1 16 hüben. Dertclbc soll in Amsterdam im Anfang der 1780r Jahre sich nut Gersino Junkbad ofJong Blond von Harlmgen vsrheiralhet und mit solcher einen tL>ohn Philipp Moritz, der am 11- Februar 1787 pi Amsterdam getauft worden, erzeugt, ipätcr als Doctor mit einem Schiffe nach West-Indien gefahren, aber auf der ee arftorben fein. Der Sohn desselben, Philipp Dkoritz Nemnich, soll sich nach Amerika bt flehen und seit dem Jahre 1810 keine Awchricht mehr von sich gegeben haben. Wilhelm August Nemnich ist hiernach schon über IGO Jahre alt und da n m hier ait& Elben desselben nicht zu ermitteln sind, auch fein Grund vorliegt, das solchem zu- flefullene Vermögen ferner zu verwalten, so werden Wilhelm August Nemnich und beziehungsweise dessen etwaige Letbeserbei'. ober Seitenverwandte hiermit aufgefordert, so oewitz binnen drei Monaten von heute an sich bei dem unterzeichneten Gerichte zu mei^eu und beziehungsweise sich als zum Nuchlasse Nemnich's gesetzlich berufene ;(£vbeit zu legitrmiren, widrigenfalls nach fruchtlosem Ablaufe dieser Frist Wilhelm Weihe DorÄeaurweine: pr. Flasche, fl. fr. Thlr. Sgr. „ „ Prügelholz, » „ Stockholz, Stück Nadel-Wellen, Nadel - Stämme = 47,23 enthaltend, Nadet-Stangm. jüi hä in btn Verlag '^slchcvn dir Runde 'u°e begrüßen wir das welche, von anerkannten e der Zeit steht! Die r das wir als ein hoch- ) sei es: „Möge dai chlen!" hme« ihnen zugcgangene haben, mögen dieselbe nn hat schon vor einem jenen Schriftsteller (ton zu schreiben, das dem ■ ging wirklich auf ein inng fertig waren und dem Mcyer'ichen Werk werde, da erwarb hm M und beauftragte mm ige Redacteur und Mib glich zu zwei Druckbogen mscript liefern und dazu „ du Roi 4 12 Imperial 4 48 Bordeauxweine: pr. Flasche Champagner: pr. Flasche- fl. fr. Thlr. Sgr. DK mahnt Ur Unb o? Bett 2 * Ä’Ö 7° Muer chL i S. * t s. i. s 1047fe k 8. 105;, k 8. E ; k S. 1«5 ^8'93*2 ' Löflund’s l Kinder-Nahrung | zur Schnellbereitung der Liebig'schen v Suppe für Säuglinge, von den bedeu- ’i tendsten Kinderärzten empfohlen. 5 Löflund’s Malz-Extract | gegen Husten, Heiserkeit, Calarrhe, | auch Ersatzmittel für Leberthran. Löflund’s I Malz-Extract mit Eisen | gegen Bleichsucht und Blutarmuth. I Vorräthig in Gießen bei Herrn „ Estrphe 1869t Chau Duplessis 1869t „ Pauillac Camenfac 1868v g‘ ]' suchsbau und Weißberg, nachverzeichnetes 103^ ! Holz öffentlich versteigert werden, als: kr. 58 ,, ü 26 FrieJrdor 9fl 37^9 olef ' st, 9 I. t 10 b 5 ateu ‘ q 20* «'Tn I II -17' 1.Sove; 9<°"4V imp^. 324l/2^ ' z-va c v Gegen vorschriftsmäßige Bürgschaft wird jbcfoitöcic Zahlungsfrist bis 1. Juli 1874 gestattet. Gießen, am 2. Februar 1874. Eichen- und Hainbuchen-Stämme zum Ausgebot kommen; um 12 Uhr im District! Herrnberg; am zweiten Tage im District Herrnberg, wo die Tags zuvor zu beginnende Versteigerung der Kiefern - Stämme fortgesetzt wird. Die Kiefern - Stämme liegen ganz in der Nähe des versteinten Vicinalwegs von Dcckenbach nach Schadenbach und sind bequem abzufahren. Homberg a/O, den 31. Januar 1874. Großherzogliche Oberförsters.Hoorbe -. - Sandmann. Herrnberg und Oberhofstätte versteigert, werden: 1 5 Pferde, ergänzen!! - ^Herr SpaarmM < l ein neuer Redacleur 1 U1U, |Mt VVkXSMUM,^x, iZ an Stelle des erfleh verwaltete Vermögen dessrlden als bonum >nn vorgezogen hat, p vacans erflört, und dem Grobherzoglichen eine preisgekrönte FiScus überwiesen werden wird. •unte liefern soll- Lemerkt wird schließlich noch, daß nach ,nn ihm wohl gleiG"N' gnljalt der Acten die oben genannte Engel- 7, kleineren SchnchO. Vogt's Frau vier Kinder: Barbara ! von siebenzig MillB- Vogt in Ober-Roßbach, Agn. Vogt in n ffb rer Papiervermc- ^jedberg, Maria Margaretha Vogt und ' unbegreistiches Tach" Sophie, verehel. Sch epp gehabt haben -krivtbcschaffuG ,, soll, daß auch im Jahre 1835 eine Clara 'Dvactionen Sch epp von sAießea sich einmal wegen d Würdigung 4des hier in Rede stehenden Vermögens an , das unterzeichnete Gericht gewendet hat- Gießen, den 25. Januar 1874. s 20 Marrs Milch werden im Ganzen oder getrennt abgegeben und werden franko Bahnhof Gießen liefert. Näheres bei der E^ped- d. Bl. 416) Eine große Partie leere Kisten zu verkaufen bet Emil Fischbach. 770 Nadelstangen von 4—14Centi- meter Durchmess er u. 4—9 Meter Länge mit 11.32 Cubikmeter. Leihgestern, am 31. Januar 1874. Großherzogliche Bü^genneisterei Leihgestern. Versteigeruugsanzeige. 472) Donnerstag den 12. Februar und die folgenden Tagen, jedesmal von Morgens 9 Uhr ab, sollen auf dem v. Raben au'- schen Gute Appenborn bet Londorf 439) Eine noch saft neue Treppe, eine Hausthüre, ein Kinderwagen und guterhaltene Möbeln sind veränderungshalber billig zu verkaufen. H. Werner, Kaplansgasse 227. Geräucherte Lachsforellen (5590) empfiehlt Emil Fischbach. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. __________Vogt________■_ Holzverfleiflcrung in der Oberförsterei Homberg. 456) Montag den 9. Februar d. I. sollen in den Districten Pletschkopf und Herrnberg, Dienstag den 10. Februar in den Districten 394 71 H Rr. 2‘J Zur gcfl.Bracht»iig! Setref Wernuethungen. Anfertigung von Mono- 391) früher, ?.u vermiethen- Todesanzeige Wir Heinrich Daniel Noll, können. HANDLUNG IN Ux o ÜullraCtfcfjes preferoirtes .ffrilcf). | Liebig’s Fleischexrract. Condensirte Milch. HhidcrnieliL I Ihr. bie Rev Emil Der Vorstand. <_) Jnlrrnne. Pad-, Zenker- L Pferdeschwümme. DIVERSE LlüUEURE. PUNSCHESSERZE. Moullimde Dhmivnnt bon Gtbr. Klltbl in lSklstnhtim. eg' _____ ... 7^- ____________ NIEDERLAGE NATUERL. MINERALBRÜNNEN. J 6 «D o if) an Ne Elli 8 3 Jarw bttüts k IUn Lechtzu Wn 1813, joiri 473) Eino pcrfecte Köchin und ein ältercS Mädchen zur Beaufsichtigung von Kindern werden auf Ostern gegen hohen Lohn gesucht. Offerten s. Ch. 2#9 des. die Annoncen - General - Agentur rott Nudolph Messe, B- Heidingsfelder, Hier. Permischie Anzeigen. 311) Einen Jungen sucht in die Lehre F. Meinhardt, Schrenermcister, Neustadt 97. Trüffeln, Champignons, Agar Ajrar, Gelatine, Trrtelmrmüeln, Tnülrolinen, Tafeileigen, ilal. Haselnüsse. Oocofnile, (Encoißnn, Vanille, Thee, Zimmt, Urrac, Wum, Kognac, HAiiAGA, MADEIRA, Sherry, Portwein. A. Docter, Schuhgeschäft am Kirchcnplatz. 465) Alle Kleider, sowie Weiß- waarcn werden nach neuesten Faxens angefertigt und billig berechnet. D. Landauer, Kreuz. finden dauernde Arbeit; auch kann ein In ge unter günstigen Bedingungen in die Leü treten bei (464) Carl Stückr atb, Landgast'e. nach längerem Kranksein. D'.e Beerdigung findet Mittwoch den 4 Februar, Nach-j, mittags 4 Uhr statt. Um stille Th ilnabme bitten i Die trauernden Hinterbliebenen. Gießen, den 3. Februar 1874. tt 8 3 L-L o - ß L L !rr Herrn UebungSaufgabeu für das schriftliche Rechnen m Volksschulen von einem Vereine vor Lehrern in der Wetteeau. 3 Hefte Aufgaben ä 7 Kreuzer. 3 „ Auflösungen ä 9 Kreuzer. Neue Auflagen. Friedberg (Oberhessen.) Verlag von Carl Bindernagel. Aechte Weap. Waccaroni, j Vermicellis, Suppenteige, । dicrßcmiil'e- Lrerfnppennndrln. Panie: :nehl. Blocke fger «blatz: 74 Auflagt, oder 225,000 ttrtmplort! Berlaa von G. P»r- »,cke 4 Schu!bu«i»hai>dlung in Ltipzig. (®e^en Lrnienduna von 2 fl. erfoiat Fraucoru)t«. duna in Qonfltrn. ßu de-lehen durch jebt Luchhandiung. Siebaction, Druck unb Verlag der Brühl'sch« Unir.-Druckerei tFr 6br. Piets») in Gießen. 466) Eine qioßc Aukwabl Vcm 468) Ein freundliches kleine? Familien- P-rriicken, Bärte», Locke» und in GIESSEN Türkische pflaumen, Bamberger Zwetschen, Brühellen, Kirschen, Apfelspalten, Prüfen-, lohnen-, finfcnuiefiL x. i Gestern Abend 7 Uhr verschied unser lieber Vater, !»Schwiegervater und Großvater, Sitzung der Dberhrssischkn drlrll|d)a|t für Natur- und Heilkunde 457) Samstag den 7. Februar, Abends 7 Uhr, findet 'm Locale deS Vereins (Cafd Most er) die Feier des Geburtstags Gabelsbcrgcro statt. Wir laden alle unsere Mitglieder zur Betheiligung an diesem Fiste em und bemerken zugleich, daß auch bicr aurrescnde, dem Vereine nicht auglbörcnde Stenographen und solche Herren, die Jntcrcste für G a b e l sb er g e rS Kunst haben, am/Feste theilnebmen können. Tiesclbcn wollen fick) jedoch vorder, me zwar bis zum nächsten Donnerstag, beim Vorstande anmelden und sich dann von einem Vereinsmitgliede cinführen lasten. Gießen, den 2. Februar 1874. 436) Ein tüchtiges Mädchen aus puter Familie, gesandt irr. Rrcknen, wird sofort in die hiesige Bahnhofrcstaurat'on gesucht. 234) Ein möblirtes Zimmer mit Kabinet zu vermiether^bei Julius Val!ach. l'-gtkn Civilb, Inordntt uni , Art. 1, F(S ohne hnb diesem > Men btioneinten t^e (einer , Art. J Len N* Ter ii itintt . in. 3. iktfe fc*<5 hs'k? ,, «:*; kS,s " L bi »Bi* |r| Gestern Morgen 5 Uhr starb nach länge,em Leiden« mein lieber Gatte, ;■ 1 Daniel Balder, Mttprcdlger, U im 69. Lebensjahre ■ K Die Beerdigung findet Statt Mittwoch dl» 4. d. M N «Morgens 8 Uhr, vom Hause des Herrn Wilhelm Mosler auö.» Ä\ ’ Lina Balser, geb. Ortelli. Eingemachte Fruchte, als: Annrrnns, Pkrtrche, IJüsse, Reineclauden, Eräk'tettn, Hofinniiiskrcn, AIliEEEREw, Ai'aiGOSEN, Aepfel, Birnen, Mirabellen. Caviar, Sardines a l’hnile, rus$. Sardinen, Sardellen, iw Bosen, Cervelatwurst. 9» S5 M , Zöpfen zum Verleihen und zum kauf bei Georg Petri, Friseur. Schrcinergeseürn 339) Ein Laden mit Log s, in bester Lage hiesiger Stadt, ist zu Dtimictben und 1. April zu beziehen, Nähere? bei Comucksstonär I. Blitz. 435) Em möblhtee ZiNlMer mit Sabine» sogleich zu vermiet! en. Aeucnweg B- 117- 458) Lit. B- Nr. 88» ,-, Neuenbäuen, ist ^^autmS auf Briefbogen und Couverts ein Logis von 7 Zimmern nebst -^Z^ohor . i^der beliebiaen Art bei nu; fern i csuii b. %, wenn gewun cht auch H K 4O, rnhrr n7 vermieten. 1 Graveur Conrad, Neuenweg B. 134. 277) Ein Mädchen aus achtbarer Familie, in gesetztem Alter, sucht ttne Stelle zur Stütze der Hausfrau oder als Kellnerin in einer feineren L^rtbschaft- Auskunft ertheilt die Exped. d Bl-__ _ 370) Ein HauSbursche wird gesucht. Näheres bei der Exped- d. Bl- 425) Ein braves Dienstmädchen aus sofort gesucht in Lit- B- 73, Sonncnstraße. 463) Nr. 136 und 137 haben die Oel druckbilder gewonnen. Bärrn, Polizeidtener.