assä ® 0 N dauert 'nb. ubiti schnell efl 21. I t 1 Geschäft nb tlb, vis-ä-vis oll ra tb9 hreiner. U! töt )RL XE e» fien, iltzbach- I UUDHÖÄj1 Htrgg- nm» - S u am ^klters- M. Offerten Witte, ttet in Wetzlar, laus. iffd' Ss ierJ "mW"'®'» Preis vierteljährig 1 fl. 12 fr. mir Bringerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährig 1 fl. 29 fr. Gießener Anzeiger. Erscheint täglich, mit Ausnahme MontagS. Expedition: Canzleiberg, Lit. B. Nr. 1. Anzeige- und Amtsblatt für den Anis Hiessen. M». «8L. Mittwoch den 2. Decemder &mtsicher TheiL Bekanntmachung. Nach Allerhöchster Verordnung vom 3'1. August d. I. — Negierungs-Blatt Nr. 43 — wird für den Verkehr bei den öffentlichen Kaffen und für den allgemeinen Verkehr des Großherzogthums vom 1. Januar 1875 an die Reichsmarkrechnnng eingeführt. • I" Folge davon ist dann auch durch Bekanntmachung Großherzoglichen Finanz-Ministeriums vom 14. l< M. publicirt worden, daß vom 1. October d. I. an die Umwechslung der Münzen süddeutschen Gepräges gegen Reichsmünze, oder gegen solche des Thalerfußvs außer bei der Hauptstaatskaffe, auch bei sämmtlichen Grohherzoglichen Rentämtern, Ober-Einnehmereien und Districts-Emnehmereien stattfinden kann. Mit der Einziehung der Zweiguldenstücke, Einguldenstücke, Halbguldenstücke u*b Sechskreuzerstücke ist bereits seit längerer Zeit begonnen, bezüglich der Ersteren sogar durch Bundesbeschluß bestimmt worden, daß solche vom 1. September 1874 an nicht ferner mehr als gesetzliches Zahlungsmittel gelten sollen, daß dieselben vielmehr nur noch bei den vorhergenannren fiscalischcn Kassen bis Ende 1874 für Rechnung des deutschen Reichs sowcbl in Zahlung angenommen, als auch gegen Reichsmünzen und Münzen des Thalerfllßes umgewechselt werden können. Vom 1. Januar 1875 an kann sonach bei den öffentlichen Kassen weder damit Zahlung geleistet werden, noch Nmwechselung stattfinden. Unter dem Bemerken, daß hiernach die Zweiguldenstücke, sowie die übrigen oben benannten Münzen bei den erwähnten Kassestellen jederzeit umgewechselt werden können, werden die getroffenen Anordnungen behufs Abwendung von Nachtheilen für das Publikum zur allgemeinen Kenntniß gebracht. Gießen, am 26. September 1874. Großherzogliches Kreisamt Gießen. v. Röder. Gießen, am 29. November 1874. politischer Theis als die Ursache seines Leidens angegeben wird, kann sich daS Leben des Kranken wohl noch einige Zeit verlängern, wird aber schwerlich mehr lange sich ausdehnen. an sammtliche Großherzoglichen Bürgermeistereien des Bezirks. Wir ersuchen Sie, in Ihren Gemeinden durch die Schelle bekannt machen zn lassen, daß die Forst- und Fcldstrafcn von der V. Periode 1874 (Frevelanzeigcn vom 20. Juli bis 20. September I. I.) vom 1. bis zum 15. nächste» Monats ohne Kosten hierher bez ahlt werden können. ___________________________________ L Y n ck e r. nplltrrfifnnh M .kral'Oele, eine Erhöhung der Biersteuer, eine Reichs-Gewerbe- und eine • * * «umfassende Reichs-Stempelsteuer. . . November. Bei den landständischen Verhandlungen- Berlin, 29. November. Die „Nat.-Ztg." schreibt: „Nach ü'berein- Berlin, 29. November. Behufs Annahme eines einheitlichen Zeichens für „Mark" hat der Bundesrath beschlossen, sich im amtlichen Verkehr bei Abkürzungen des Worts „Mark" des Zeichens M. zu bedienen. Bsrlin, 29. November. Wie verlautet, beabsichtigt Gras Arnim zum Tage der Gerichtsverhandlung sich krank zu melden, so daß Richter und Zeugen unverrichteter Sache nach Hause geschickt werden würden. Die Taktik würde ziemlich verfehlt sein, denn entweder verhandelt der Gerichtshof in contumaciam , und dann natürlich ohne Zulassung eines Vertheidigers, oder er verfügt die sofortige Uebersührung des Angeschrldigten in die Krankenabtheilung der Stadtvogtei, um dort seine Heilung überwachen zu laffen. Keine dieser Alternativen dürfte zweckentsprechend sein.^ Berlin, 30. November. Die Provinz Berlin wird gutem Vernehmen nach bestehen aus dem Kreis Charlottenburg nebst den umliegenden Ortschaften, dem Landkreis Berlin (zusammengesetzt aus den übrigen um Berlin herumlie- genden Ortschaften bis exclusive Köpenick) und dem Stadtkreis Berlin. — ^dr General * Lieutenant v. Wildenbruch, früherer langjähriger Gesandter in ^arnniaor, novemver. Bei den landstandlschen Verhandlungen? Berlin, 29. November. Die „Nat.-Ztg." schreibt: Nach überein- uber das letzte Budget und namentlich das sogenannte Nachtragsbudget, welches stimmenden Nachrichten soll der Gesundheitszustand des Er-Kurfürsten von Neffen rm Wesentlichen eme Ausbesserung sammtllcher Beamtengehalte um ein Sechstheil ein hoffnungsloser sein, so daß seine Auflösung in nicht ferner Zeit als bsvor- zum Gegenstand hatte, traten in der zweiten Kammer eine Anzahl von Ver- stehend anzusehen ist. Derselbe hat seine Kinder nach Prag zu sich berufen langen hervor, welche zum ^.heil eme Vereinfachung des Verwaltungsorganismus nm sie noch einmal zu sehen. Da Appetitlosigkeit in Folge von Altersschwäche überhaupt und eine Verringerung des Beamtenpersonals, zum Theil eine gleich-- r 1 3 n - - - - — ---- - - mäßigere Ftxirung der Gehalte im Auge hatten. Wir gedenken hier nicht auf diese Fragen im Breiteren zurückzukommen, zu denen meist die Großh. Regierung sich entgegenkommend verhalten hat, indem wir wohl wissen, daß solche mitunter recht schwierige Arbeiten sich nicht auf den Knien abbrechen lassen und daß man mehr als zuviel verlangen würde, wollte man der Großh. Regierung zumuthen, die auf anderen Feldern in kurzer Zeit recht viel geleistet har, alle ständischen Desiderien schon jetzt gerecht geworden zu sein. Wenn wir aus nachstehenden Punkt aufmersam machen, so geschieht das auch nur darum, weil er in der zweiten Kammer der Landstände weniger scharf berührt wurde, als andere Punkte, obwohl solche uns gerade nicht von größerer Bedeutung zu sein scheinten. Wir nennen das Diätenwesen oder die seiner Zeit von der Regierung zugesagte Revision desselben und den Erlaß eines neuen Reglements über die außerordentlichen Gebühren der Beamten. Der jetzige Zustand ist nicht blos ein durchaus veralteter, sondern birgt auch eine ganze Anzahl von Un- gleichheiten und Unbilligkeiten in sich, die wohl ganz sicher zum großen Theil daraus erwachsen sind, daß das eine Ministerium für die Beamten seines Ressorts anders verfahren har, wie das andere Ministerium. So ist z. V. das Ministerium des Innern durch Einführung der Schulinspectoren ver-> ............. v. anlaßt worden, deren außerörtliche Gebühren festzusetzen und hat solche — wieiKonstantinopel,^Vft^gejtan aePoTben.' v wir meinen — zeitgemäß einschließlich der Transportvergütung auf 10 Reichs-j Berlin, 30. November. Die , Nordd. Alla. 'AtaJ* dementirt die in nnTi cTTi,ti/■, o er | a > . • 31ö-" am 27. d. enthaltenen Angaben über Personalien des mc»tv andere Beamte, und zwar Beamte höherer Stellung, täglich nur 3 fl,!auswärtigen Amtes und erinnert an die Verbreitung ähnlicher Unwahrheiten Traten und 1 fl. 30 kr. ^ra^portvergutung, zu^mmen also 4 fl. 30 fr. oder über die höchsten Beamten des Reflorts durch denselben Berliner Correspon- 1 fl. 20 kr. weniger als die Schulinspectoren. Man hört darum in Beamten- deuten der ^Allg. Ztg." kreisen immer häufiger den Wunsch äußern, daß dem jetzigen unhaltbaren Zu- Posen, 30. November. Die „Posener Ztq.« meldet als authentisch- stand recht bald durch ein neucS, zeitgemäßes Drätenreglement ein Ende gemach: Graf Arnim hat den hiesigen Rechts-Anwalr Dcckhorn neben dem Rechts-Anwerden möge. walt Munkei zu seinem Vertheidrger gewählt. Dockhorn hat bereit« mit Derltn» 29. November. In der vom Magistrat und dem Consistorium Arnim conserrrr und reist heute wiederum nach Berlin den Altkatholiken bewilligten hiesigen evangelischen neuen Krrche fand heute Vor- München, 29 November. Der Landtags-Abgeordnete Pfarrer Mahr "'"ag 8 Uhr der «ste altkathvlstche Gottesdienst statt. Profesior Weber aus ist wegen Beleidigung des BezirksgerichtS-Arztes Bachmeier und des Sanbnfc Dreolau hielt die Messe und Commumon. In semer Predigt über Römer 13 ters Dennerlew. beide in Ebermannstadt, begangen durch die Presse, vom hob er hervor daß d,e altkatholische Bewegung bezwecke dem Staate zu geben,!Schwurgericht zu 8 Monaten Gefängniß und Tragung aller Kosten verurtheilt was des Staates, und der Kirche, was der Kirche sei. Dem Gottesdienste worden. Di, Verhandlung endete erst Nachts nach 12 Uhr wohnten 300 Personen, der Communion 20 Mitglieder der Gemeinde bei. f München, 30. November. Der Redakteur des „Bayer. Vaterlands Berlin, -November. Bei Feststellung der D^tricular.Beiträge fur^Dr. Sigl, wurde heute, da er persönlich nicht erschienen war, ohne Zuziehung 1875 tm Berklärte sich der großh. sächsische Bevollmächtigte beauf- von Geschworenen vom Gerichtshöfe in contumaciam d?r verläumderischen Be- ttagt, rückfichtlich der finanzpolitisch bedenklichen Steigerung der Matricular-! leidigung des Fürsten Bismarck durch die Behauptung, das Attentat in Kissin- Bettrage dem dringenden Wunsche Ausdruck zu geben, daß noch vor der Anf-igen sei nur eine Komödie gewesen, schuldig erklärt und zu zehnmonatlicker stellung des Etats für 1876 auf neu- finanzielle Quellen für das Reich ernstlich Gefängnißstrafe verurtheilt. Der Staats-Anwalt hatte fünfzehn Monate Bedacht genommen werde, und bezeichnete als solche die Tabaksteuer, Zoll auf'beantragt. Mit der Einführung der Reichbmarkrechnung sind auch für daß nächste Jahr ltn> derringen m der Postgebühr in Aussicht genommen, welche, wenn die Kenterungen befhmmt eintreten sollten, von den Druckiacken eine Mindereinnahme von 4<>,000 Tblr., »on den Post- anweriungen von 95,090 Thlr ergeben würden. Die PosianweiiungSgebühr soll nämßrch auf 3 Stufen br- 100 Mark 20 Markpfenntge, über 100 bi- 200 Mark -w Markpfennige und von Row, 26. November. Am 22. Novbr. wurde der Marchese Gioachino Ventimiglia auf der Insel Sicilieu im Walde S. SDncfno durch Carabinieri aus den Händen btr Briganten befreit, die ibn seit einigen Ti Zlmerüm. Washington, 30. November. Der Schatzsecr.Lär bei ben Verkauf von 2i/a Millionen Dollars Gold verordnet. (Pin die Wiederherdes Marschall- — DaS rechte meldet aus Ll- rctsten 4 Uhr Uhr per Ersen- KL ’Äea*fclq‘ ? eisern-- 5. tiCOen bei Deflerreidj. Wien, 26. November. Das heute ausgegebene Militär-Verordnungs' blatt gibt bekannt, daß Ober-Lieutenant Julius Payer, bekannt durch seine Nordpolsahrten, aus dem HeersSverbande ausqeschieden ist. Wien, 29. November. In der heutigen Versammlung deS Verfassung?. | treuen Clubs unter dem Vorsitze Herbst's zur Erörterung der wirthschaftlicheu Lage beantragt Spiegel nach Constatirung, daß keinerlei Mißtrauen oder Opvo sttion gegen die Regierung beabsichtigt sei, die Einsetzung einer aus den drei verfassungstreuen Clubs zu wählenden dreißiger Commission behufs Erwägung von Mitteln zur Abhülfe. Heilsberg befürwortete den Bau von Eisenbahnen durch den Staat; Fux empfiehlt außer Eisenbahnbauten die Ueberlassung der Plätze der aufzuhebenden Wiener Linienwäüe an die Commune, ferner die Aufnahme einer SlaatS-Anlelhe zu Bauten von Schulen Gemeindehäusern, Spitälern und Straßen. Brestel und andere Redner sprechen sich gegen jede Hülfe des Staates auS. Kallir beantragt, auf den Antrag Spiegel's nicht einzugehen, dagegen die Mitglieder aufzufordern, etwaige Anträge im Abgeordne- tenhause einzubringen. Syz beantragt, die Regierung zur Einbringung etnes ausführlichen Programms über den Bau von Staatsbahnen im Monat Januar aufzufordern. Nach dem Schluß der Debatte spricht sich Obmann für (inv Bringung der heutigen positiven Vorschläge als selbstständiger Anträge bei der Berathung des Budgets auS. Hieraus wird der Antrag Kallir's angenommen, wodurch sämmtliche übrigen Anträge al- abgelehnt erscheinen. Wie», 30. November. Abgeordnetenhaus. Eine Interpellation wegen der Unsicherheit auf dem Lande beantwortet der Minister des Innern unter Vorlegung einer Tabelle, auS welcher hervorgeht, daß seit dem Zustandckom- men des Vagabunden-Gesetze- die Sicherheit wesentlich zugenommen hat. Wildauer begründet seinen Antrag aus Aenderuug des Schul-Aufsichts-Gesetzes mit dem spectellen Hinweis auf die Schul-Zustände in Tyrol. Abg. Graf (aus Tyrol) bestreitet die Competsnz des Reichsrathes in der fraglichen Materie und erblickt^ in dem Anträge einen Verfassungsbruch. Nachdem noch Hoffer, der Süd-Tyroler Dordy, Wildauer und schließlich der CultuSminister ^Stre- mayr Namens der Regierung für den Antrag, in welchem eine Ueberschreitung der Competenz nicht liege, gesprochen, wird der Antrag einer Commission von 15 Gliedern überwiesen. Wien, 30. November. Abgeordnetenhaus. (Fortsetzung.) Der noch ausstehende § 12 das Actien-GesetzeS wurde vom Hause mit dem Amendement Herbst's angenommen, wonach die Bestimmungen des Actien-GesetzeS, sofern statutarische Bestimmungen nicht entgegenstehen, auch auf die schon bestehenden Gesellschaften Anwendung finden. /TQRfiTTkQ. Telegraphische Depeschen. Berlin, 30. Nov. Reichstag. Fortsetzung der Berakbiinq des Bundes- daushalks Etats für Elsaß-Lothringen. Wuiterer sprich! gegen die Änleihe- Borlage, wozu fein Grund vorbandeu sei, die Universität sei zu hoch totirt und diene nur zur Germanisirnng des Landes; an den Sofien der inneren Verwaltung könne viel gespart werden. Redner sprich, ferner gegen die Zahlungen für Schulen. nachdem man die Schule gestört und sie unter de» Ltaat gestellt habe. Reichskanzler Fürst Bismarck erwidert: Es handelt sich hier um die Jntereffen des Reichs, uichi „m Elsaß-Lothringen; die Universität soll Reichszwecken dienen. Wir haben in dem guten Kriege, in welchem wir uns unserer Haut wehrten, die Länder für das Reich erobert. Richt für glsatz- Lothring-n vergossen unsere ^Soldaten ihr Blut. (Bravo!) Wir stehen auf dem Boden der Reichsinteresten und Reich-Politik. A»S dem gleichen Grunde wurde ja überhaicht Elsaß-Lothringen aiinecrirt, und nicht der Sirchtburmsiuteressen Elsaß-Lothrlnzens willen. Wir haben im Reiche anderen Boden als jene Herren deren Vergangenheit nach Paris, deren Gegenwart sie nach Rom treibt. Wir müssen an das Reich denken, dazu auch haben wir die Vertreter von Elsaß - Lothringen hergerufen. Meine Ansichten über das elsaß - lothringische Parlament, welche früher zu sangiilnisch waren, bestehen zwar principiell fort !>nd jedoch modisiclrt, seitdem ,ch die Tonart der hier anwesendeii elsaß'- lothringischen Abgeordneten kennen lernte; ein solches Parlament würde bauernbe Aufregung, vielleicht Gefahren für den Frieden herbeiführen. Eine solche Schöpfilng auf gesetzlichem Wege geschaffen, ist schwer zu beseiügen, deßhalb konnte nicht so verfahren werde,i. Ji, den Schulen schritten wir energisch ein werden aber wohl noch energischer vorschreiten müffen. Wir konnten nicht Elemente in der Schule dulden, welche, ich will nicht gerade tagen auf die Verdummung hiuarbeiteten, aber doch dafür sorgten, daß die Leute dort nicht zu klug werden. Meine Schritte für Elsaß Lothringen werden stets durch das Interesse für ba« Reich und dessen Sicherheit geleitet fein; ich werde mich durch keine Vorwürfe, Drohungen, Einschüchterungen oder Ueberredungen hier, von abschrecken lassen, aber ehe ich dort entschieden weiter fortschreiten kann muß ich die Ueberzeugung erhalten, daß dort solche Elemente vorhanden sind,' denen zu trauen ist. Von der Heranwachsenden ®eneratioii dürfen wir bessere Einsicht erwarten, deßhalb müssen wir für gute Schulen sorgen Pultkammer (Colmar) für den Etat und die Anleihe unter Widersprich Simonis und Wmierers. Windthorst (Meppen) gegen die Anleihe und Schulmaßregel und für Verweisung der Vorlage an eine Commission, welcher Elsaß-Lothringer an- gehörten. Löwe weist auf die normalen Verhältnisse Elsaß Lothringens hi» iiiid hebt hervor, daß die Regierung verfahre, wie sie müsse, und die Zustimmung des Reichstags erwarten könne. Die Debatte wird hierauf geschlossen und der Etat und die Auleihevorlage an eine Commission von 21 Gliedern verwiesen. DaS Gesetz über bie Einführung der Maß und Gewichts-Ordnung in Elsaß-Lothringen wird in erster und zweiter Lesung ohne Debatte angenommen, die Vorlage über die deutsche Seewarte in erster Berathung erledigt. Bei der zweiten Berathuiig stimmt das Hans dem LaSkcr'jchc» Anträge zu die Debatte abzubrechen und bei der Budg,t Position über die See>oar,e wieder aufzunehmeii. Ter Beriier Weltpost ■ Vereins - Vertrag wird in dritter Lesung säst einstimmig angenommen. sJiäd)fte Sitzung morgen. Paris, 30. Nov. Die Kaiserin von Rußland und der Großsürst Aleris reisten heute Vormittag 103/4 Uhr von hier nach San Remo ab. — Die „Agence HavaS" bestätigt, daß die Botschaft des Marschall-Präsidenten Mae Mahon an die Nationalversammlung nicht vor Mittwoch verlesen ivird. Versailles, 30. Nov. Heute hat der Wiederzusammentritt der Nationalversammlung stattgesunden. Die Versammlung looste chre Bureau; aus; sonst bot die Sitzung nichts Bemerkeuswerthes. Die Wahl des Präsidenten erfolgt morgen; die Wiederwahl Buffel'S gilt als gewiß. — In einer Versammlung der äußersten Rechten wurde em Brief des Grafen Chambord mitgetheilt, worin dieser seine Anhänger aufforbert, nichts zu thnn, was ‘ stell»,ig der Monarchie verhiiiderii könnte. — Die Botschaft Präsidenten kommt Mittwoch ober Donnerstag zur Verlesung. Centrum bat Bocher zu seinem Präsibenleu gewählt. Petersburg, 30. Nov. Der „Regierungs - Anzeiger" vadia von gestern: Der Kaiser unb die Großfürstin Marie Nachmittags »ach Simferopol ab, von wo sie sich Abends 9 bahn nach Petersburg begaben. Vermischte». . 29■ Wir halten -i für cngtjngt, tie Bchvrr der hessischen 50. und ^, in, jo brfirbm. Im B,.mr Pallrrrtraa. ist b«e-KaiLTi. Etnrreibung des Lösegeldes außgeschickt batten, wurden bri dieser Gelegenheit «twickt d.r Vaarenproben auf 250 Grammen feftgefept Tic Meoremnal.me wird Voraussicht, gefangen genommen Das ist nun seit der kurzen Zeit, seit welcher die neuen T rTblT/..tDn PestvorsQutzgebühr 25,000 Thlr. ergeben, wenn keine Lermrhrung mknisterilllen Maßregeln getroffen worben (int, brr dritte Fall, daß den Bri- ‘ '-"TnVe'AÄ Li»..»berg bd verlm ist in i,E,cr Zeit t„ ganten ihre Opfer wieder entnffen worden. Dckaupla^ ganz unglaublicker VestlaUtat gewejen. Nachdem in der Nackt vom 27. Oct. eine wenige Tage zuvor beerdigte Linderletche wieder ausgescharrt und auS dem Sarge herausgezcge« worden, wiederholte sich der Frevel m der Nacht zum 5. November in noch Verabscheuung»- ner December ? Il5C^ - 2 K^.derlerchrn auSgesckarrt und eine derselben in nickt zu besckrei- entsvreLe d r trurte' 'gl. R-gNrung zu Potsdam hat eme Belohnung von enrsprecyeacer 100 Thlr. auf bie Entdeckung des ThäterS gesetzt. _ , November. Heute Vormittag hat dahier unter großersAukaus ton BondS findet nicht start. — Lowell hat die Annabme deS (Ae, Feierlichkeit die Enthüllung deö Denkmal« des berühmten Arztes LucaS Schön- sandtschasrs Postcns in Petersburg abgelehnt $ lein stattgefunden. ->n— ■ ■ -—■ 5 ^onntrffa . Von ,n dnn W Kiaü>tr, versckik EÄff Mi mateilai. *' des meldet aus Li« reisten 4 ugi yhr per Wv - sagen auf die eilte dort nicht itets durch das $ werde mich mdnngen hier- etschrriten kann, vorhanden sind, 'fen wir befiele Pultkammer Simonis und ^maßregel und lothringer an» ngens hin und ie Zustimnlung geschlossen und Gliedern ver- ichts-Ordnung Debatte ange- thung erledigt. 7 Anfrage gu, Zeemarle wie- cd in dritter x Versammlunz )rd mitgetheill, die Wiederhel- des Marschall- - Das rechte rohsürst Arps ,o ab. — Die rastdenten Mac m wird. tt der National- mux aus; sonst - d" »•-Ä Bfas S*; '■io c oU t und vo» lu ^0 währ^ SfejSS e8 Sunt«, “N.4t erblt ln«mn fi 9'9'« die r. “«ta ben jubelt s,ch le UiiiDetjität «>el^em mir ?l tur erfaß. 111 He« auf '«h>« Biunbe W»Men ’bt" «B iw a) Jiom treibt. Vertreter von n-lothringische )rincipiell fort, lesenden elsaß- ürde dauernde Eine solche lgen, deßhalb c energisch ein, Mannheim, 24. Nov. (Die Fleischbänke, sowie die Freibank) werden am 25. Nov. dem öffentlichen Gebrauche übergeben. Huf Grund der diesbezüglichen ortspoligetlichen Vorschrift macht der Gcmetnderath Folgendes bekannt: Zum Verkaufe bankwürdlgen Fleisches feder Gattung werden auf dem Marktplatze Fleischbänke aufgestellt, welche von Jedermann benutzt werden können Auf der ebendaselbst aufgestellten Freibank darf nicht bankwürdiges, aber dock a-ni-bbark« stlnlck »«lauft werden. Der HSreiB diese« Fl-ilche« wird »on dem Fl-ischbelch-uer ».stimmt. Die Wiethe für di. Fleischbank (Marktgeld und Beitrag für die Fleischbeschau inbegriffen) beträgt: für einen Tag 1« fr. oder 50 Pfennige. für eine Woche 1 fl. 10 fr. ober 2 Mar! für einen Monat 3 fl. 30 fr. oder 6 Mar!. Anmeldungen ,ur Benutzung der Fleischbänke nimmt der Pächter der Marktgelder entgegen. Di. letzteren Bestimmungen gelten in gleicher Weise für die Benützung der Freibank mit der Ausnahme, daß diese jeweils nur für einen Tag vrrmiethet wird. Emgeführtes Fleisch, welches am Lage der Einfuhr nicht verkauft werden sollte, kann auf die Dauer von 24 Stunden im Schlachthause untergebracht werden. Etwaige Beschwerden sind bei dem jeweiligen Commiffäre des Gemeindcraths oder bei dem betreffenden Fleischbcschauer vorzubringcn. - Behufs der »weckent prechenden Vornahme der Fleischbeschau ist die Stadt in drei Bezirke cingetheilt und sind als Fletschbeschauer ernannt: Für den 1 Bezirk, welcher das Schlachthaus, die Fleischbänke und die Freibank umfaßt: Herr Bezirksthterarzt Fuchs. Für den 2. Bezirk, welcher die Stadtquadrate Lit. A. bis .nnschl. C. ferner L bis einschl. T. und die Schwetzingcr Gärten umfaßt: Herr Oberpfcrdearzt Kaclblc. Für den 3. Bezirk, welcher die Stadtquadrate Lit. D- bis einschl ST., die Mühlau, den dusch und die Ncckargärten umfaßt: Herr Tbterarzt Hackenjos^__________________________________ — Ein ältlicher Herr in altmodischer Kleidung erschien kürzlich an der Table d’höta eines Hotels in F., an welcher gerade ausschließlich Commis voyageurs speisten, von denen bekanntlich einige zuweilen ein wenig vorlaut sind. Zuerst wurde über den allen Herrn gewitzelt; alS ihn das nicht altcrirtc, wurde er verböhnt, Alles half nichts. Da endlich fragte der Vorlauteste: „Geehrter Herr! Wie können Sie sich solche Beleidigungen gefallen lasten?" — „Ich bin daran gewöhnt, meinte ruhig der Alte. „Wie so?" fragte der andere erstaunt.,, DaS will ich Ihnen sagen. Ich bin seit 10 Jahren Irrenarzt und muß deßhalb täglich mit ben Ver- rückten meiner Anstalt speisen “ Für den Weihnachtstisch. Von Shakespeare's sämmtlichen Werken in Hallberger's illustrirter Prachtausgabe liegt uns jetzt der erste Band vor, ein wahrhaft gediegenes Werk, was innere wie äußere Ausstattung betrifft, und wohl würdig der Dichtungen des großen und unS Deutschen so heimischen Briten. Die zahlreichen Illustrationen von Str John Gilbert zeichnen sich durch die Kraft ihrer Charakteristik aus, in welcher sie Scene um Scene der Dramen vor's Auge führen, und auch in jeder anderen Hinsicht ist eine so seltene Sorgfalt dieser ungemein rein illustrirten Ausgabe der Shakespeare'schcn Werke gewidmet worden, bajj sie gewiß überall als ein schöner Schmuck des Weihnachtstisches begrüßt werden wird. Der erste Band als Weihnachtsgeschenk eröffnet zugleich eine glänzende Perspective für den Beschenkten und wird daher doppelt willkommen sein. neroHS8H3n6SM2n8HMnöB5S™6KMSSBMB»lH»231CfflSEBanra™$BE2CT52enmaEXaSaMG8eee Allgemeiner Anzeiger Die 11. 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