Gießener Anzeige- und Amtsblatt für den Areis Hiessen Montag den 2. Februar Str 27 18V4l 'M 3h. 116 * Gießen, den 28. Januar 1873. des Hof. (ffl später. Künftigen Donnerstag, den 5. Januar, Mittags ein Uhr, Conferenz zu Groß-Buseck. D pofitiftfjer Theil. en- dfl*5 Der Vorsitzende: Strack. vierteljährig 1 fl. 12 kr. mit Briugerlohn. Dvrch bk Post -ezo-en vierteljährig 1 tL 29 ft. Herth sind, nicht der Vergangenheit oder der Sage anheimzufallen; denn in ihnen liegt der Grund zu ernsten Gefahren oder kühnen Hoffnungen für die nächsten Schicksale der Kirche und sie bilden ein Problem, das die Bischöfe allein zu lösen vermögen. Ich meine vor Allem jene furchtbare Schilderung von den Folgen des Unfehlbarkeitsdogma, welche einzelne Bischöfe entworfen haben, so daß Einer li'ber sterben wollte, als das Decret annehmen und ein Anderer es als einen Zwischen dem Deutschen Reiche und dem Königreich Dänemark ist über die Behandlung der in dem einen Lande hülfsbedürftig werdenden Angehörigen anderen Landes und über die Uebernahme von Auszuweisenden Nachstehendes vereinbart worden. an einen deutschen Bischof des vaticanischen ConcilS im September 1870. Christi zerrissen, Friede und Liebe unter den Gläubigen gestört, jene ächte Liebe, von der die katholische Welt gegen den apostolischen Stuhl so gerne getragen wird, villfach geschwächt, ja erstickt werden und gegen das Concil selbst der schwere Verdacht sich erheben, als sei es zur Erreichung secundärer Zwecke zujammenberufen worden." Aus allen Ländern gemischter Confession, von Deutschen, Engländern und Amerikanern, wird versichert, daß die Definition die Rückkehr der Protestanten erschweren, ja unmöglich machen wird. „Jeder Fortschritt der Bekehrungen in den Vereinigten Staaten wird gründlich vernichtet werden, sagt der Erzbischof von Cincinnati. Bischöfe und Priester hätten in ihren Disputatio- ' neu mit Protestanten nichts mehr zu erwidern; denn diese werden sagen: bisher ist diese Lehre von Euch als freie Meinung in_ der Kirche gepredigt Großherzogliches Kreisamt Gießen, v. Röder. Ischütterliche Zeugniß der Geschichte vertheidigt werden können; denn Leben und von Lold Slcton • ^ren der Päpste dienen zum Beweis, daß sie unfähig sind, Träger der Un- isehlbarkeit zu sein. Mehrere Bischöfe haben vorausgesagt, daß die neue Lehre zum Untergang des Glaubens führen, daß sie verworfen werden und zur An- !fechtung des Cocils Anlaß geben würde. „Ich erzittere, schreibt der Erzbischof der Minorität der!von Olmntz, in der Gewißheit, daß viele Gläubige durch Einführung des Selbstmord der Kirche bezeichnet. Cardinal Schwarzenberg ermahnte schon w». - ö — --- -----.ö. seinen Desideria, daß es die Grundlagen des Glaubens in den Herzen der worden, jetzt stellt Ihr sie als Glaubensdogma auf; also habt Ihr entweder frömmsten Katholiken erschüttern und die Feinde in ihren Angriffen stärken früher gelogen, oder die Lehre der Kirche hat gewechselt." Em englischer würde. Der durch diesen Zusatz veränderte Katholicismiis, meint der Erzbischof Bi'chof meint: „Die Festsetzung dieser Meinung als Glaubensartikel wird das ton St. Louis, würde nur mehr durch lächerliche Ausflüchte gegen das uner-'größte Hinderniß für Bekehrungen unter den Protestanten sein, und ein Stein Erscheint täglich, mit 8b* rttthme Sonntags. SMebtUon: Gohaleibttg, Lrt. B. Rr. 1. Betreffend: Uebereinkunft zwischen Deutschland und Dänemark wegen wechselseitiger Unterstützung Hülfsbedürftiger rc. Im Auftrage Großherzoglichen Ministeriums des Innern wird nachstehend der deutsche Text einer unter dem 11. v. Mts. zwischen dem Deutschen Reich und dem Königreich Dänemark über die Behandlung Hülfsbedürftiger und über die Uebernahme Auszuweisender abgeschlossenen Uebereinkunft zur öffentlichen Kenntniß gebracht. — Art. 1. Ein jeder der contrahirenden Theile verpflichtet sich, innerhalb der Grenzen seines Gebiets bedürftigen Unterthanen des anderen Theiles, welche wegen körperlicher oder geistiger Krankheit Verpflegung und ärztliche Behandlung nöthig haben, solche Hülfe nach denselben Grundsätzen, nach welchen dieselbe den eigenen Unterthanen des Staates zu Theil wird, zu gewähren, und zwar so lange, bis sie nach ihrer Heimath zurückgesendet werden können. Art. 2. Sobald der Gesundheitszustand der betreffenden Unterstützungsbedürftigen es gestattet, heimzureisen, gewährt der Thcil, in dessen Gebiete sie sich aufhalten, ihnen die nöthigen Mittel, um bis an die Grenze ihres Heimathlandes (d. h. resp. Dänemarks und des Deutschen Reiches) zu gelangen. Art. 3. Gleichwie weder Armenunterstützung noch Krankenpflege, Beerdigungskosten oder andere in Gemäßheit des Art. 1 und 2 aufgewendete Kosten Gegenstand der Erstattung im gegenseitigen Verhalten der beiden vertragschließenden Theile bilden, ebenso sollen auch solche Unterthanen des einen Theils, welche der andere Theil von seinem Gebiete sonst noch zu entfernen wünscht, auf Kosten des letzteren bis an die Grenze ihres Heimathlandes befördert werden. Art. 4. Ein jeder Theil verpflichtet sich, auf Verlangen des anderen Theils, seine eigenen jetzigen sowie früheren Unterthanen zu übernehmen, welche sich auf dem Gebiete des zuletzt genannten Theiles aufhalten, ohne daselbst Heimathsrechte erworben zu haben. Art. 5. Auf die im Artikel XIX. des Friedensvertrages vom 30. October 1864 berührten Personen finden die Vorschriften des vorhergehenden Artikels in der Art Anwendung, daß für sie, insofern sie von dem ihnen eingeräumten Rechte, innerhalb 6 Jahren, von der Ratification des Vertrags an gerechnet, zwischen dem dänischen und dem preußischen Unterthanenverhältniß zu wählen, Gebrauch gemacht haben, die von ihnen getroffene Wahl hinsichtlich ihrer Versorgung als bestimmend gilt, und daß sie, insofern sie von dem gedachten Wahlrechte einen Gebrauch nicht gemacht haben, im Falle ihrer Unterstützungsbedürftigkeit von demjenigen Staate wieder aufzunehmen sind, auf dessen Gebiete sie zur Zeit der Ratification des Vertrags am 16. November 1864 wohnhaft waren, — in beiden Fällen jedoch unter der Voraussetzung, daß sie '.sicht später ein Versorgungsrecht im Gebiete des Königreiches und der Herzog- thümer aushielten, und keine Wahl nach der im Art. XIX. des Friedensvertrags vorgeschriebenen Weise getroffen haben, sollen als heimathsberechtigt in demjenigen der beiden Länder betrachtet werden, auf dessen Gebiete sie vor dem 16. November 1864 zuletzt wohnhaft waren. Art. 6. In Rücksicht auf eventuelle Veränderungen der in den respectiven Staaten jetzt geltenden Gesetzgebungen, namentlich in Betreff des Armenwesens, wird jedem der contrahirenden Theile das Recht Vorbehalten, das gegenwärtige Uebereinkommen mit einer vorgängigen Benachrichtigung von 6 Monaten aufzukündigen. Hochwürdigster Bischof! Ein großer Theil der katholischen Welt verehrt in Comilsväter die wahren Zeugen seines Glaubens und will auch in der neuen Dogmas nicht nur das schwerste Aergerniß leiden, sondern dem offen- lvnft mit den Männern untrennbar vereint bleiben, deren Haltung in der barsten Schiffbruch im Glauben preisgegeöen werden." Ein irischer Bischof jüngsten Vergangenheit das Vertrauen so Vieler erweckt hat. Allein die Stundeihat gesagt: „Es wird von Vielen als unerhörte Neuerung verworfen werden, icr kritischen Entscheidung ist gekommen und die Stimmen, auf die am eifrig-!es wird die Lehre der Kirche für verändert und daher für falsch gehalten Wersten gehorcht wird, verstummen plötzlich. Wo die Noth für den Einzelnen be-jden; die Autorität nicht nur des Papstes, sondern auch der allgemeinen Con- ßiinit, verschwindet auf einmal die gewünschte Führung. Neue Glaubensartikel cilien wird zusammenstürzen, und ein schrecklicher Unglaube über die Wahrheit ftd seit sechs Wochen decretirt und die Bischöfe, die sie im Princip bekämpf-des Christenthums wird weit und breit um sich greifen." Ein Dritter befürchten, geben keine Auslegung ihre- Verhaltens und keine Richtschnur für das siet: , es möchte durch Erlassung einer solchen Definition der mystische Leib lir.srige. Suchen wir Ersatz für ihr Schweigen in den Belehnungen, die bis Mitte Juli reichlich geflofseu sind, so erscheinen diese bestimmt und klar genug; Tinislmadchm ai t B. 73, Sornenstrch d -me s rtdjnti i finntn« aber zwischen der früheren Sprache und dem späteren Schweigen ist eiw. stören- ter Gegensatz. Ich rufe einige von jenen Worten wieder in's Geoächtniß, die ,n. Zeilun’en,l.|r Spesen ie Pürl0' int für Sßettolw tg Ek?ed. d. ft, HcMstssiE asst» gsyS .MchM -rtiM »«"5 Brüten mW I tüchtig u. arbeite bei hohem Lohne i g junge Mer, V | tas feine Dressim m unb richtige SM g schärfen nlem wollen, finden jrtkl No rd hausen (3) i Mölilsteinfabrik mb Betten werden M ngekoust von 'ermann, Neuere he Möbel, sowie Mbc, 'aust ns NothenbeM Neuenweg 193. Schreiben des Erzbischofs von Mccheln an den Erzbischof Lcdochowski als einen Act des Beifalls und der Unterstützung eines Mannes, der in dem Nach- Bevölkerung hinarbeitet. Die deutsche Negierung sei keineswegs gegen die bel- zu züchtigen. (Fortsetzung folgt.) Deutfdjfanö. legen, sich der Gemeinschaft jener anzuschließen, welche unter der Leitung so vieler geachteter Männer bestrebt sind, die katholische Kirche in Deutschland vom Joche Roms zu befreien und iu ihrer früheren Reinbeir herzustellen. Nur so werden sie erreichen, daß Kanzel und Beichtstuhl nicht mehr durch politische Hetzereien entweiht werden, daß ihre Kinder nicht im Haß gegen ihr Vaterland zu Römlingen erzogen werden, und daß sie, wenn sie künftig ihr höchstes politisches Recht ausüben, ihren bittersten Widersacher nicht In ihren Kirchen, ja in ihren Familien selbst zu bekämpfen haben. Los von Rom! das sei jetzt Stät, eL7 Öligen Darmstadt, 29. Januar. Das Großherzogliche Regierungsblatt Nr. 3 enthält: 1. Bekanntmachung Großh. Oberrechnungskammer, die Vergütung für die in 1874 in Geld noch zu berichtigenden Besoldungs- und Pensions-Naturalien betreffend. 2. Uebersicht der für das Jahr 1874 genehmigten Umlagen zur Bestreitung der Bedürfnisse der israelitischen Religions-Gemeinden des Kreises Grünberg. 3. Uebersicht der für das Jahr 1874 genehmigten Umlagen zur Bestreitung von Communal-Bedürfnissen in den Gemeinden des Kreises Schotten. 4. Uebersicht der für das Jahr 1873 genehmigten Umlagen zur Bestreitung von Communal-Bedürfnissen in den Gemeinden des Kreises Groß-Gerau. 5. Abwesenheitserklärung. 6. Ermächtigungen zur Annahme und zum Tragen fremder Orden. 7. Ertheilung eines Erfindungspatents. 8. Charakterertheilung. 9. Concurrenzeröffnungen. Erledigt sind: die Stelle eines Polizei-Com- missärs bei der Polizeiverwaltung der Provinzialhauptstadt Mainz mit einem jährlichen Anfangsgehalt von 1350 fl.; die siebente evang. Schulstelle zu Bad- Nauheim, im Kreise Friedberg, mit einem jährlichen Gehalt von 550 fl. — Die in Nr. 51 des Regierungsblatts für 1873 enthaltene Concurrenzeröffnung für die sechste evang. Schulstelle zu Bad-Nauheim beruht auf einem Jrrthum und wird hiermit zurückgenommen. 10. Sterbesälle. Gestorben sind: am 8. November 1873 der pensionirte Landrichter Elias Carl Wilhelm Weidig zu Gießen; am 6. December der Schullehrer Balthasar Sehrt zu Erbenhausen; am 16. December der pensionirte Schullehrer Franz Joseph Büchner zu Aschbach; am 26. December der evang. Pfarrer und Kirchenrath Simon Reichert zu Wöllstein; am 6. Januar 1874 der General-Lieutenant i. P. Prinz August zu Sayn-Wittgenstein-Berleburg, Durchlaucht zu Berleburg; am 18. Januar der evang. Pfarrer Carl Kißner zu Usenborn. Mai nz, 29. Januar. Herr Obergerichts-Rath Görz hat folgende Worte an die zur Fortschrittspartei gehörigen Wähler im Mainzer Wahlkreise gerichtet: Ich fühle mich verpflichtet, meinen Mitbürgern für das ehrende Vertrauen, welches sie mir durch Uebertragung ihres Mandats für den Reichstag haben erweisen wollen, meinen wärmsten Dank zu sagen. Ihre Anstrengungen sind nicht durch den Sieg gekrönt worden, obwohl wir die stärkste Stunmen- zahl für unsere Partei vereinigten, wir sind dem Bündnisse der Römlinge und Socialdemokraren unterlegen, während die demokratische Partei bei Seite stand oder gar sich unseren Gegnern anschloß. Wir müssen den bitteren Schmerz ertragen, daß unser Wahlkreis, der io viele für das Vaterland begeisterte Männer zählt, von einem römischen Priester vertreten wird, dem zwei vaterlandslose Parteien unter der heuchlerischen Devise der Wahrheit, der Freiheit und des Rechts ihre Stimmen gegeben haben. Den demokratischen Führern ist in erster Linie dieser Ausfall zuzuschreiben; sie wollten lieber den Candida- ten der Ultramontanen siegen sehen, weil jener der Fortschrittspartei nicht in allen Stücken mit ihren unfehlbaren politi.chen Glaubenssätzen sich einverstan- ziehungen der friedliebenden Nationen zu verbürgen." München, 31. Januar. Der Kaiser ist gestern Abend 103/4 Uhr nach Wien zurückgereist. Stuttgart, 31. Januar. Die Abgeordnetenkammer genehmigte die Erhöhung der Civilliste um 146,000 fl. Die Vertagung der Kammer erfolgt am 3. Februar. Frankreich. Paris, 31. Januar. Die „Presse" will aus sicherer Quelle wissen, daß die Regierung den Beschluß gefaßt habe, diejenigen Blatter, welche Angriffe auf die siebenjährige Amtsdauer Mac Mahon's veröffentlichen, gerichtlich zu verfolgen. Bayonne, 20. Januar. Das Fort Erichame zwischen Bilbao und Portugalete hat sich nach Nachrichten aus Estella vom 25. Januar mit der Besatzung von 115 Mann den Carlisten ergeben. OtaCien. Rom, 30. Januar. Der „Observatore" erklärt die Behauptung der „Germania", daß die wahre päpstliche Bulle behufs Wahrung der Freiheit ecs Conclaves gegenüber der italienischen Regierung im Jahre 1869 erlassen sei, für vollkommen unrichtig. — Der neuernannte bayerische Gesandte am päpstlichen Hofe, Graf Paumgarten, ist hier angekcmmen. — Dem gestrigen Em» pfange bei dem deutschen Gesandten, Baron Keudcll, wohnten viele hohe Staatswürdenträger und politische Persönlichkeiten aller Parteien, auch der französische Geschäftsträger bei. gische Preßfreiheit eingenommen, im Gegentheil wünsche sie, daß innerhalb der belgischen Presse mehr Freiheit von den bischöflichen Censuren sei. Eine jede Regierung habe die Aufgabe, ihre geistlichen und weltlichen Unterthanen, die sich in Conspirationcn und Wühlereien gegen die Regierung des Nachbarlandes einigen, mit Erfolg zu zügeln, wofür die belgische Verfassung ausreichende Mittel darbiete. Wenn an Stelle der jetzigen belgischen Negierung die liberale Partei am Ruder wäre, so würde Derartiges, wie wir es jetzt erleben, dort nicht vorkommen. Berlin, 30. Januar. Zum Vorsitzenden der großen Versammlung aller liberalen Parteien, für welche man hier als für eine Erwiderung des englischen Sympathie-Meetings agitirt, ist Gneist ausersehen. Berlin, 31. Januar. Die „Nordd. Allg. Ztg." versichert, daß die Reichsregierung weit entfernt von jeder Einmischung in die innere Unabhängigkeit der Nachbarländer sei und sich keineswegs gegen die Preßfreiheit wende. „Die deutsche Diplomatie ist bemüht, jeden Keim künftiger Zerwürfnisse vorsichtig und fest zu beseitigen. Die absolutistische Macht des Papstthums hat ihre osficielle und osficiöse Presse fast in allen Ländern. Diese Presse, einer feindlichen Macht zur Verantwortung zu ziehen, war die Regierung stets besagt. Im Interesse des Friedens müssen wir wünschen und womöglich Vorsorgen, daß die Nachbarstaaten in weltlichen Angelegenheiten nicht der Priester- Herrschaft dienstbar werden. Wir haben nicht andere Mittel, als freunb schaftliche Rathjchläge. Kein Mittel höflicher, fretindlicher Ueberredung soll unversucht bleiben, um Frankreich und Belgien in einer Richtung ihrer souveränen Entschließungen zu bestärken, welche geeignet wäre, die freundschaftlichen Be- Befflien. Brüssel, 31. Januar. Die „Jndependance beige" und „Etoile beige* reproduciren den gestrigen Artikel der „Nordd. Allg. Ztg " über die belghcde Presse und erklären, daß ihnen aus der belgischen Vcfassung f ine Mittel bekannt seien, durch welche Kundgebungen fern gehalten werden können, wie fit den Gegenstand der Beschwerde der „Nordd. Allg. Ztg." bilden. Spanien Barcelona, 29. Januar. Don Carlos hat den Prinzen Don Alfonso zum General-Commandauten in Catalonien und Valencia ernannt; zugleich bat er General - Commandanten für die Provinzen Barcelona, Lerida und Tarra» gona bestellt. General Saballs ist in Ungnade gefallen imd nach den Nord- Provinzen berufen worden. Ein anderes Decret beruft bei Todesstrafe alle Carlisten unter die Fahne, welche sich den republikanischen Behörden unterworfen haben. Die carlistische Regierung erlaubt die Circulation von Journalen, wird carlistische Postmarken einsühren und alle Post-Sendungen anhalten lassen, die nicht mit solchen Postmarken versehen sind. flllCIL Nordd. Allg. Ztg." kennzeichnet das Calcutta, 30. Januar. Das General-Gouvernement hat Anstalten zur Lieferung von 342,000 Tonnen Reiß für die Hungersnothleidenden in den ben erklärt hatte. bengalischen Bezirken getroffer. Die Kosten werden auf 3 Millionen L.-Lt- Aber wir brauchen dennoch den Muth nicht sinken zu lassen, hock dürfen veranschlagt. Die Lieferung muß Ende Mai vollendet sein. Der Vice-König wir fort und fort das Banner des Reichs und dessen freiheitlicher Entwickelung ist dem Erlaß eines Ausfuhr-Verbots für Reiß abgeneigt und meint, dasteto halten. Jenes Bünrniß ist zu unnatürlich, als daß es lange dauern könnte; würde noch nachtheiliger wirken. des Anstoßes für nicht wenige Katholiken." Diese Ueberzeugung wird von der verständige und vaterlandsliebende Theil der Demokraten wird auf unsere Solchen geteilt, denen die Richtigkeit der Lehre an sich nicht ganz undenkbar!Seite treten, und so dürfen wir hoffen, aus dem nächsten Kampf nicht allein scheint. Es heißt z. B. in der Abhandlung, welche der Bischof von Mainz in mit Ehren, sondern auch als Sieger hervorzugehen. Rom vertheilen ließ: „Wegen dieser Definition ist ein Schisma in der Kirche! Meinen katholischen Mitbürgern aber möchte ich dringend anS Herz zu erwarten, und der unversöhnliche Haß aller NichtkathoUkcn ; und das Concil, berufen, um die Hebel zu heilen oder doch zu mildern, würoe zu einer solchen Vermehrung dieser Hebel Anlaß geben, daß jede menschliche Hoffnung auf künftige Heilung verschwinden würde. — Wenn die Anhänglichkeit an' den Papst abzunehmen scheint, so liegt der Grund in dieser unseligen Frage, die gleich Anfangs so traurige Früchte getragen hat, daß man vorausahnen kann, was die Folgen des vollendeten Werks sein werden." Beim Zeugniß, welches die Bischöfe über den Glauben ihrer Diöcesen ablegten, wird 'angegeben, daß die Lehre von der päpstlichen Hufthlbarkett nicht nur nicht allgemein recipirt, sondern in einigen Ländern ganz unerhört ist. Der Nachfolger des Cardinals Hosius berichtet, daß sie in seinem Sprengel sowohl im Volk als unter den Gelehrten ganz verschwunden ist. Ein an- , . , v _ fcerer Dischos bezeugt, daß keine Spur einer solchen Tradition in seiner Heerde barlande Belgiens auf den Sturz der Regierung und die Aufwiegelung der vorhanden sei und daß eine Definition zum Abfall vieler, selbst der besten Ka- ” r“ *••—*—-* tholiken führen würde. In Irland wird die Doctrin weder in Predigt noch Katechismus gelehrt. Ein geborner Irländer, jetzt Erzbischof in Nord-Amerika, versichert, daß sie bei allen Völkern englischer Zunge in feinem Neligionsbuck vorgetragen wird. In England und Irland i(t sie von Den Bischöfen auf feierlichste Weise verworfen worden und ihre Verwerfung hat wesentlich zur Ernancipation und zur Heberwindung nationaler Vorurthetle beigetragen. Auf diese Thatsache gründeten einige englische Bischöfe eine Erklärung an die Präsi Renten, worin sie sagen, daß sie ehrlos vor ihrelt Landsleuten dastehen werden, wenn sie die gegebene Zusicherung brechen, nachdem sie ihren Zweck erreicht hat. In dem erst kürzlich aufgehobenen Katholikeneid wurde das Recht der Päpste, Hnterthanen von ihrem Gehorsam zu lösen, mit Abscheu gcläugnet. Der Erzbischof von St. Louis, der in jüngeren Jahren diesen Eid selber geleistet hat, ist der Ansicht, daß er den Glauben an die päpstliche Jmallibckität so entschieden ailsschließt, daß ihre Annahme Seitens des irischen Episcopats einem Eidbruch gleich käme. Daß eine Hnfehlbarkeit, welche sich auf Die ethische Seite des Lebens ausdehnt, retrojpectiv wirken und eine Hmwälzung in Staat und Gesellschaft in sich schließen muß, das erkenne auch der Bischof von Orleans an: . Der Papst wird entscheiden können über die weltliche Herrschaft und deren Maß, über das Recht, Könige abzusetzen, über die Praxis, Ketzer das nächste Kampfesziel! Berlin, 30. Januar. Die tznibb-rg, ' Invchiktrjtuznisse} iommtn; 1) Wnc ^brifdt? Ui EaW ■ 4) eigene Fabrikate Hemive, Aartchein -Giivenbunguemin f xnleWe Pltisricht ■fr.HungSgtgenllinie I bfiltül ist. dtrendiW wirb. ! .tlwanen steht, daß s lieber letztere jr treten ZlusstkÜung •idle Lichte zu stelle i: beben. Locale A Uidit zugänglich, eri< beit yalsache bee Ersetze'. - Man cgi qelccimcntn kivilbe grht: ürn Mitn -ein Himmel. Kr 1 2oke nictt geb,'M Qinlal in das $ai ; : t'nb bmerff, der K | nachträgliche I Ecdrte ter Hrmmelsps ■ •htij? und genaue $i einer Artikel, der den I Kriege Mn | ?u,tn die Sich? Ä Ur tzegntr des Leuf I ^'t»S>r.-.e kW! | r!actt' 8>ankreicl', -bi Unterbr 1 ir^^toen | , V1 be>chritzen> 1 letal 1 """'Mmnn oli I 5j:f' Mite ti I I ’’ 1 I " llÄ*.« die i« 171 »«in w s*' h« s '«« bi ira« 6ii KÄ EL' di- ” Der am M angeführten - Lerttetunp' jJ )n der'elvrr m «x um «fdg«* ä4 iagi«, um feine g nber auch l] veilen Sumpatbi gtlragei d ibm ruhen, arb j.'.-Tisirte offene Acüeii Uechsel r |5% östr. F. 8t. E. B. 344,/2 Amsterdam ^Lombard. Bahn 164 Augsburg Oberhessen 77 4 Wend 103/4 Illi Amerik. die über btt " B Die Redaetion. bilden. mer genehmizte b der Kammer erfd: BörseDnachrich)'üi. 31. Januar 1874 188?r 987/ 1885r 101% 1887r 102 Prioritäten* östr. Stsb.-Prior. 943/4 östr s. Lombard 49% Livorneser 32% Toscaner 52% Elisabeth.-Prior. 891 4 ILudwigsh. Bexbach 183 iMaxbahn 120 [Bayer. Ostbahn 118% Rhein-Nahebahn-Act. 323 4 Hess. Ludwigsb.-Act. 147' 2 Firmen zu unterschätzen, muß un8 doch die Genauigkeit der Angaben — wie wir selbst wissen, durch mühsam vircct eingeholte Notizen einzeln zusammengctragen! — sowie die Vollständigkeit des ZcitungS-Catalogs, die sachgemäße Behandlung des Zeitschriften-Verzeichnisscs, die glückliche Auswahl des Geschäftlichen „Notizen" genannten handelswisienschaftl. Theiles, welcher — so weit er das Reich-post- und Telegraphenwesen betrifft, — den Stempel der amtlichen Feile trägt, die Ueberzeugung verschaffen, daß das gen. Unternehmen, ein wirklich gutes, in vielen Beziehungen für jeden Geschäftsmann und Beamten werthvolles ist. Welches Gewicht übrigens die „Süd- deutsche Annoncen-Expedition," auf ihr Renomö legt, kann man daraus entnehmen, daß sie daS „Geschäftstagebuch" alljährlich (Heuer in 10,000 Exemplaren) herausgiebt, und gratis an daS interessirte Publikum verabfolgt. Wir wünschen ihr gern, daß der entsprechende Erfolg nicht ausbleiben möge, und empfehlen das uns als solid und reell bekannte Institut zu Ertheilung von Jnsertionsaufträgen bestens. nimmt Bestellungen darauf an. Dillenburg. Berlin Bremen Brüssel Hamburg Leipzig London Lyon JParis »Wien ditto ditto Disconto M Qmlle H' ätter, welch' lichm, gnlchlllch;■ wischen Bild«« «’■ 25. J-nm 8. 1181/8 8. — 8. 93i/2 8. 103% m. 8. 103V8 1. 8. 1031/4 % Zur gefl. Beachtung. Portotcrrife der Kaiser!. Post mit Angabe sämmtlicher im Umkreis von 10 geographischen Meilen um Gießen belegenen Poftan- stalten sind in der Erped. d. Bl. ä 6 kr. pr. Stück zu haben. 2Engi. 8over. 11 47—49 GRoss. Imper. 9 40—42 ' jDoHar in Gold 2 241/2—251/2 6cn Seriammliing c El'widerrntß 'ersichert, dch bit innere Unabhängig. Preßfreiheit Mendt. ZeriMsich m !s Papstthums V Diese Presse, timi Regierung stets bt > womöglich vorjoi nicht der Priesin Rittei, als smnl- leberredunz soll m >ng ihrer souverm 'euudschastlichen K«?in illnsttirtes Blatt der Welt hat so schnell sich in allen Kreisen Eingang verschafft, keines hat in so kurzer Zeit so allgemeine Anerkennung gefunden, als die allg. Jllustr. Industrie- und Kunst-Zeitung. Heraus- gegeben von Dr. Ed. Springmühl. Mit Recht dürfen wir auf den hohen Werth des Unternehmens schließen, wenn wir berücksichtigen, daß dieses Journal in einer Auflage von nahezu 25000 Exemplaren, also die meisten politischen Zeitungen übertreffend, verbreitet ist. Ein Jeder kann sich von der Gediegenheit des Blattes überzeugen. Die prächtigsten Illustrationen, Copien der Meisterwerke aller Künstler, Abbildungen der vorzüglichsten Erzeugnisse der Kunstindustrie und Industrie zieren das Blatt, welches in der That und nach dem Urtheile der gesammtcn europ. Presse in seiner Ausstattung alle ähnlichen Unternehmungen weit hinter sich läßt und den großen illustrirten Zeitschriften Englands und Frankreichs würdig zur Seite gestellt werden kann. Alle Industriellen, alle Freunde der Industrie und Kunst, ja alle gebildeten und wohlhabenden Familien abonniren auf die Allg. Jllustr. Industrie- und Kunst-Zcitur.g. Probenummern werden gratis und franco versandt, wöchentlich erscheint eine Nummer. Abonnementspreis pro Quartal 6 Mark d. M. — 3 fl. ö. W. Alle Buchhandlungen und Postanstalten, sowie die Expeditionen in Leipzig, Thalstraße 31, Wien, Nordbahnstr. 28, Paris, Rue Richelieu 112 nehmen Bestellungen an. k. 8. 995/ä k. 8. 100 k. 8 1047/& k. 8. IO51/2 k. 8. 93V2 k. S. 105% k. 8. 105 Frachtbriefe für die Main-Weser-Bahn (neues For- Literarisches. mular), Cöln - Mindener und Oberhessische Eisenbahn, sowie Spät, — tote wir erfahren, in Folge Unglücks in der Druckerei — doch nicht ohne faMMtllchk zollamtlichen ityOtittllliXr?, sind Jll habkN Vergnügen, empfingen wir kürzlich den neuesten Jahrgang „auf das Jahr 1874" des « ? Wilhelm Klee am Markt. „Geschäftstagcbuch SS Insertionskalender." islwg keine irben können. DaS Kicisblatt für den Dillkrcis (Amt Dilli'nburg) erscheint wöchentlich 2mal in einer Auflage von 700 Exemplaren und finden darin k. k. k. k. Spanier, neucst. 3% 18% Bonde 1881r 1021% L rheinischen Bezirk zuzufügen sei. Der am 24. d. M. in Mainz versammelt gewesene Bezirksausschuß hat — eben aus den angeführten Gründen — diese Frage bejahend entschieden und wird , nach Genehmigung deS Beschlusses durch den Vorstand zu Bremen, mit dessen Vollzug und mit Gründung weiterer Vertretungen in Oberhessen energischst vorgehen. In derselben Sitzung wurde beschloffen, daß in allen größeren Orten des Landes, falls sich nicht etwa sämmtliche Zweigvereine bilden, Vertretungen durch Einzelne oder Gvmiteg $u veranlassen seien. Thätigkeit in dieser Beziehung ward den (SomiteS in Mainz, Darmstadt, Gießen zu besonderer Pflicht gemacht, ebenso wie diese — nach durchgeführter Organisation - in der Presse der Provinz eine nachbaltige Wirksamkeit üben sollen. Ueberhaupt wurden bezüglich erfolgreicher Benutzung der Presse eingehende Beschlüsse gefaßt. In der That muß man sich sagen, daß hierauf ein besonderer Werth zu legen ist. Der Verein braucht noch viel Geld um seine große Aufgabe erfüllen zu können; nebendem und abgesehen hiervon bedürfen aber auch sowohl er als seine Organe, jene wackeren Männer, die in Sturm und Nacht, der höchsten Gefahr trotzend, die von sicherem Tode Bedrohten den Wellen zu entreißen suchen, der vollen Sympathie der Landsleute/ Grade dieser ideale Gesichtspunkt ist von bervorspringender Wichtigkeit: getragen von der Theilnahme des Vaterlands, im Bewußtseins, daß so viele Augen auf ihm ruhen, arbeitet jeder dieser Braven froher, sicherer, opferwilliger, und eben deßhalb mit mehr Erfolg. — Hoffen wir, daß diese begonnene Erweiterung der Vereinsthätigkeit im Lande allerwärts offene Herzen und offene Hände findet. _______________ Bsrmischte». Friedberg, 29. Januar. Aus deck Programm für die Ausstellung Wetterauer Jndustrieerzeugnisse zu Friedberg im Sommer 1874 hier folgende Mittheilung: Zur Ausstellung kommen: 1) eigene Fabrikate der Künste, Gewerke und Fabriken; 2) eigene Produkte und Fabrikate der ©ci litten und des Bergbaues, 3) Maaren, welche geschickte Frauenhande liefern; 4) eigene Fabrikate der Landwirthschaft: 5) eigene Produkte derselben aller Art, namentlich Getreide, Kartoffeln, Obst u s. w. Anmeldungen sollen sobald als möglich geschehen. Der Einsendungstermin für die Ausstellungsgegenstände wird im Frühjahr bekannt gemacht. Unparteiische Preisrichter prärniircn und beloben die besten Ausstellungsgegenstände. Die Ausstellungsgegenstände können bei der Ausstellung auch verkauft werden, wofür ein besonderes (Semite bestellt ist. Schließlich geschieht eine Äusloosung, wofür der Plan in der Kürze veröffentlicht wird. Das Ausstellungs-Comite ist aus Männern zusammengesetzt, von welchen zu erwarten steht, daß sie das Unternehmen, seinem großen Zwecke gemäß, ausführen. Ucber letzteren sagt das Comite im Anhänge des Programms: Zweck der oben pro- je. tirten Ausstellung ist, die Leistungsfähigkeit der Wetterauer Industrie zu zeigen und in das rechte Lichte zu stellen, aber auch zugleich zu gesteigertem Gewerbefleiß anzuregen, die Industrie zu heben. Locale Ausstellungen, mitten im Volksleben stehend und den Freunden der Industrie leicht zugänglich, erscheinen für den eben angegebenen Zweck geeigneter, als große Ausstellungen. Diese Thatsache beeinflußt und sichert das Unternehmen. Wünschen wir demselben die besten tle Bibelverse, die der schwer geprüfte Vater citirt, lauten: „17) Denn c8 ist Zeit, daß an- pmge das Gericht an dem Hause Gottes. So aber zuerst an uns: was will es für ein Ende werden mit denen, die dem Evangelio GotteS nicht glauben? 18) Und so der Gerechte kaum erhalten wird, wo will der Gottlose und Sünden erscheinen? w." Was in aller Welt hat das 3°,o 3% 3°/u 5°, o 5% mit dem Tode des vierjährigen, noch dazu frommen Cläuschen zu thun? Offenbach. Ein Biederer Milchhändler ist, um seinen Collegen Coneurrenz zu bieten, auf einen kigmthümlichen Einfall gekommen. Derselbe liefert nämlich, wie man uns mittheilt, in feiner Milch gleichzeitig „Backfische," eine Nachricht, die im Augenblick unwahrscheinlich klingt, aber wahr ist, wie folgender Fall bestätigt: Eine Frau in der Steinheimer - Straße erhielt dieser Tage von ihrem Milchmann , wie gewöhnlich ihre Milch, die sie zum Abkochen an's sscuer setzte. * Als diese anfing, warm zu werden, zappelte etwas im Topf herum. Die Eigen-, tbümerin schüttete die Milch in ein anderes Gefäß und was fand sie hierbei in der gekauften Milch? ein recht hübsches Backfischchen, das aber seither schwerlich im Kuheuter, sondern in einem Bache der Umgegend fein fröhliches Dasein verlebte. — Der Mann bietet doch zu viel! tioldsortcn. fl. kr. Pr. Friedrdor 9 56%—57% Pistolen 9 37—39 Holl. fl. 10 St. 9 52—54 jtDucaten . . 5 30—32 ?20 Frankenst. 9 20%—21% ■<$3*1 w attein "»Md (m . ' 2"rd’ Mitiffy L"'K 4 i V1 « taS* va6 M jetzt «»«Mit ali ^ct.111 dem Rch die beb Ä W de, in. Ei.,-j,b, bi, W Sadjbarlanbti Hl,n9 ausreichend eräug die liberale W erleben, bort Preuss. 4> 2Ü o Oblig. — Frnnkf. 3%% Oblig. 91 Nass. 3%% Obi. 93% Kurhess. 40 0 „ 98’, 0 Or. Hess. 5% Obi. — „ „ 40/o „ 99% „ „ 3%% „ 97 Bayer. 5°.o ,, — „ 4‘ 2° o Ijährigo 101 ’/j * 4° y 1jährige 97% Würtemb. 4%°'o Öbl. 101% Baden 4%o. ,< Obi. e. E. L. 101% Oes ter r. Silberrente 66 „ Papierrente 613 ö Braunschweiger — 30 0 Oldenburg, ä 40Thlr. 37 4O/o bayr. Präm.-Anl. 115% 40/0 badische Loose 114% Badische fl. 35 Loose — Oestr. fl. 250 v. 1854 93% i 858r Prioritätsloose 191 -860r Loose 96% j1864r w 156% HErr unser vierjähriges frommes Cläuschen heute früh um halb 10 Uhr von uns in Sein Himmelreich. Mebringen, den 16. Januar 1874. Der Pastor W. Buchdrucker und Angehörige." “ -...... 1 ............. ~ ‘-c - en«" > ■ W. 1 $5^1 £ O f d l 6 9^ p t i 1, Nach amtlichen Quellen und authentischen Angaben zusammengestellt und herausgegeben , , f ii>r durch E. Stöckhardt's Süddeutsche Annoncen-Expedition. Vierte umgearbeitete und ergänzte Gießen, 1. Februar. Deutsche Gesellschaft zur Nettung SchlfrbruchUer. ^flage. Stuttgart & Frankfurt a. M. Verlag von E. Stöckhardt. Mtttelrhcin. Bezirk. Bekanntlich bcstano bls zum vortgen Jahr: em für ®ub-. 8eim Anblick dieses 15 Bogen groß 80 umfaffcnden Buchs, und besonders nach genom- westdeutschland" mit dem Sitz in Karlsruhe. Als in der Folge te Za- e menem Einblick in das Werk selbst, können wir der als hervorragend rührig bekannten Heraus- Mitglicdcr so erheblich zugcnommen hatte, daß die Verwaltung eines, ganz Sudwestbeutschland, un?er ßob nid)t vorenthalten. Ohne die gleichfalls umfangreiche/Cataloge ähnlicher umfaffcnden, Bezirks nicht mehr zweckmäßig erichien, so wurde die,er in drei zerlegt: den ober- 1------ t ..L :JV.. « ' wasser, Homburger Elisabethen- bruunen. Zusammenkunft Vormittags 9 Uhr auf der Chaussee nach Schiffenberg an dem Watzenborner Weg. DaS Holz in denDistricten GüntherS- grab, Wüftekopf und Schindanger wird Mittags gegen 12 Uhr in dem District Tempel versteigert. Steigliebhaber wollen daher dasselbe zuvor einsehen; auf die in dem District Wüstekopf, zwischen dem Stein-! berger Fußpfad und der Eisenbahn, lagernden j Fichten- und Lärchen - Stämme, sowie auf das daselbst sitzende Eichen-Prügelholz von 3 Meter Länge wird namentlich aufmerksam gemacht. Gießen, den 2. Februar 1874. Großherzogliche Oberförsterei Schiffenberg. Georgi. 454) Wärmflaschen und Marmor - Wärmsteine em- pfiehlt 3 H. Fuhr, Sonnenstraße. Frische Sendung in: Caviar, Nnssischen Sardinen, Sardinen a l’iiuile, Rheinlachs, empfingen Z. A. Busch Söhne. 453) Gold - und Silber- Spitzen, Franzen, Borden, Kordel, Flitter re. empfiehl, I H. F u h r, Sonnenstraße. 416) Eine große Partie leere Kisten zu verkaufen bei Emil Fischbach Z Freiwillige städtische Feuerwehr. Freitag den 6. Februar: General-Versammlung im Locale der Restauration Hoffmann, Neustadt. Um zahlreiches Erscheinen wird gebeten. __________Der Borstand. Die Annoncen - Expedition von TA. IJietricA ff Co. in Easscl übernimmt die prompteste und billigste Besorgung von Annoncen in sämmtliche Zeitungen des In - und Auslandes. __ xb Jede» Bandwurm entfernt binnen 3 bis 4 Stunden vollständig schmerz - und gefahrlos; ebenso sicher beseitigt auch Blcicksucht und Flechten und zwar brieflich Voigt, Arzt zu Croppen st edt (Preußen)._______H. 01._______(29) 455) ^Ein Kindermädchen wird zu miethen gesucht von Moritz Heichelheim. 448) 5-6 Mädchen können Beschäftigung bei uns erhalten. Gail'sche Wollenspinnerei. 403) Lumpen- und Knochen -, sowie Metall-Ankauf bei Louis R othen berger, Neuenweg 193 Aermischte Anzeigen. 345) Ein Elementarschüler, der Latein anfangen will, kann mit einem andern gemeinschaftlich Unterricht nehmen. Näheres bei der Exped. b. Bltts. 456) Auf meinem Grundstück in der Stephansmark, anstoßend an die Gärten der Herren Stadtgerichts-Actuar Funk und Lehrer Jung, kann Schutt abgeladen werden. I- Han st ein. 439) Eine noch fast neue Treppe, eine Hausthüre, ein Kinderwagen und guterhaltene Möbeln sind veränderungshalber billig zu verkaufen. H. Werner, KaplanSgasse 227. Geräucherte Lachsforellen (5590) empfiehlt Emil Fischbach. 311) Einen Jungen sucht in die Lehre F. Meinhardt, Scbreinermeister, Neustadt 97. 424) Möbel und Betten werden gegen gute Bezahlung angekauft von Frau Hermann, Neuenweg- 425) Ein braves Dienstmädchen auf sofort gesucht in Lit- B- 73, Sornenstraßr 436) Ein tüchtiges Mädchen aus guter Familie, gewandt im Rechnen, wird sofort in die hiesige Bahnhofrestauration gesucht- 402) Getragene Kleider und andere gt4 brauchte Gegenstände kauft Louis Rothenberger, Neuenweg 193. 385) Eine Wohnung von 4—5 Zimmern wird zu wiethen gesucht, wo möglich in der Nähe des Bahnhofs und am liebnen gleicher Erde. Näheres bei der Exped. d. Bl- _ 386) 1—2 möblirte Zimmer werden im oberen Theile der Stadt baldigst zu miethen gesucht. Näheres bei der Exped. d. Bl. _ 280) Ein Zapfjunge wird gesucht in der Rcsta ration Busch- srr. 28 Seit ( Anrigttloh iM Es u litagen auf t Limunbciklhti He EktrAlteii Gich Wir i 1H8, sowie ii einen bem in« Sriegserklä in bei ( ~ Abgesehe He Frage "chrere norba '■? "»viiiscken r» E, «wtiftl einjii Jl toinal it '“nb n ‘«ft " ?,!3 ansgesprc • Sibtrfpriidi V «ölte Kirche * e*r't uneihö I ».4 he tiitrat ter J Mt, in lbtt8 aus Sinn un fetoonte R*1 Prüf» SSt t U,*H bl te i. !.Ä!