Xh-etfc vierteljährig 1 fl. 12 kr. Mit Bringerlohn. Durch die lt. B. I, foirne von allen Po Anstalten und Lanobriefuäqeru elttgegulqenommen. ■■■■■■■■■■■■■ceeÄaeii^Mn^^MeeeaeBBHaees&JsajaiaaÄiXMMHHeeeeMeMeHemeeaeseeeeHmiMeeeeHeeeeeeeeHeeeeMeaeeH™» tl in t r t cf) e r Tf) ell. G ießen, am 29. Juli 1874. Betreffend: Die Wahlen der Gemeinderäthe in den Landgemeinden. Dao r o Her>u g l id)r Kreisamt Gießen an die Großhersoglichen Bürgrrmkistkreirn des Kreises. Zur Beseitigung von Zweifeln machen wir Sie darauf aufmerksam, daß der Behufs der Protocollführung bei der Gemeinderathswahl eventuell zuzuziehende Actuar (§. 30 der Wahl-Anleitung) unmittelbar vor der,Wahlhandlung von demjenigen zu verpflichten ist, welcher die Wahl leitet, — nach Artikel 19 der Landgemeinde-Ordnung also von dem Bürgermeister oder dem von im ernannten Stellvertreter. Die Verpflichtung wird sachgemäß in Gegenwart der zwei Beisitzer vorzunehmen sein. v. R ö v e r. Polizeiliche Bekanntmachung. Das Einhalten der Hunde zur Nachtzeit betreffend. Mehrere Hunde-Vesitzer lassen fast jede Nacht ihre Hunde frei auf den Straßen umherlaufen, wo diese durch ihr anhaltendes Bellen die Einwohner in ihrer nächtlichen Ruhe stören. Wir haben schon ost darauf aufmerksam gemacht, daß die Hunde zur Nachtzeit, bei Vermeidung einer Strafe bis zu 2 fl., in den Hofraithen eingehalten werden müssen. Bleiben Warnungen und Strafen fernerhin wirkungslos, so wären wir in die Nothwendigkeit versetzt, die Nachts frei hernmlausenden Hunde von einem Wasenmeister einfaugen zu lassen. Gießen, den 24. Juli 1874. Großherzogliche Polizei-Verwaltung. _______________________________________Nover.______________________________________ Gefundene Gegenstände: Ein noch neuer Regenschirm, 1 lateinisches Uebetsetzungsbuch von Spies-, 2 Tachentücher, 1 Portemonnaie mit 6 kr. 3 Heller, 1 Pincettt, 1 Spannkette, 1 Pferdepeitsche, 1 Manschetttnknopf mit eingelegtem Silbernamen E., I Badbüttchen (bet ThorschrdwerLix in Verwahrung), 1 Portemonnaie mit 1 fl. 52V» kr., 2 fl. 24 fr. in Sechskreuzerstücken, mehrere Schlüssel, 1 blauer neuer Kittel mit neuem Zeug und 1 Paar neue Strümpfe, eine Quantität Leder, 1 unächte Uhrkette. Die Eigenthümer werden ausgefordert, sich binnen 3 Wochen bei uns zu melden, widrigenfalls diese Gegenstände auf Verlangen an die Finder zurückgegeben oder später zu Gunsten der Armenkasse weiden oeisteigert werden. Gießen, den 31. Juli 1874. Großherzogliche Polizei - Verwaltung der Provinzial - Hauptstadt Gießen. ' Nover. politischer Theil. lers, die um mehrere resp. 24 Stunden verspätet eingingen und bei deren der Anklagebank gedient hätten, und daß er einigen jungen Damen gestattet habe, der Gräfin Nesselrode ein Blumenbouquet während der Sitzung zu überden. Hauptsächlich richten sich die Reden g.gen das Cwilehegesetz. Ferner ist den Leuten der Wahn beigebracht worden, daß demnächst ein Gesetz den Arbeitern verbieten werde, mehr als drei Kinder zu haben; das vierte solle stets bei der Geburt umgebracht werden. Von wem diese Anreizungen ausgegangen, hat aus den Antworten der Arbeiter nicht festgestellt werden können, bestimmte Personen sind nie bezeichnet worden; daß aber solche wahnwitzige Lügen Glauben finden konnten, zeugt in betrübender Weise von der niedrigen Bildung der Arbeiter wie von der sträflichen Gewissenhaftigkeit ihrer Verführer. Berlin, 29. Juli. Die Ermordung eines zweiten deutschen Officiers, Namens Herrmann, durch die Carlisten wird von einem Correspondenten der „J»d. belge" jetzt bestätigt. Dieser „Herrmann", dessen Erschießung schon reichen. Es sind seiner Versicherung zufolge den Damen keine gepolsterte Sessel, sondern einfache Stühle, „wie es der Anstand erforderte", angewiesen worden und die Ueberreichung eines Blumenbouquets fand statt, „während der Gerichtshof im Nebenzimmer das Urtheil berieth, also nicht in der Lage war, das harmlose Vergnügen einiger jungen Damen im Zuhörerraume seiner Aufmerksamkeit zu würdigen.." Berlin, 30. Juli. Die „Nordd. Allg. Ztg." schreibt über die von der Presse besprochene Verletzung des Briefgeheimnisses bei der osficiellen Correspond enz zwischen Kissingen und Berlin: Es handelte sich um zwei in den ersten Tagen nach dem Kissinger Attentat gefertigte Schreiben des Reichskanz- seit längerer Zeit gemeldet worden ist, scheint leider identisch zu sein mit dem L ., ..;T. , T„ D...n... ehemaligen badischen Lieutenant Hermann Brandeis, der bekanntlich unter Mo-^ einem auch der amtliche Siegelschluß ohne Zweifel verletzt war. Die eingelei- riones mit großer Auszeichnung focht. Brandeis, welcher den letzten Feldzug. tete Voruntersuchung ergab in einem Falle eine Verspätung in Folge eines gegen Frankreich mitgemacht hatte, bat im vergangenen Sommer um seinen'Hindernisses m der Bahnbesörderung ; in dem anderen ist die Verspätung noch Abschied, da er nach Amerika auswandern wollte. Er begab sich jedoch nicht «nicht ganz aufgeklärt, noch weniger die Vcrletznng des Siegels- Weder gegen nach Amerika, sondern nach Spanien, wo er bei den Regierungs-Truppen die Postbehörde des Absendungs Ortes Kissingen, dessen Vorstand die Corre- Dienste nahm. In den zahlreichen Kämpfen, welche Moriones im Norden mit!spondenz des Reichskanzlers mit pflichtmäßiger Sorgsamkeit entgegennehme lind den Carlisten harte, zeichnete sich Brandeis ganz besonders aus und soll er auf versende, noch gegen diejenige von Berlin habe die Voruntersuchung Verdacht- dem Schlachtfelde von dem Oberbefehlshaber zum Adjutanten ernannt worden gründe ergeben. Es bleibe daher nur die Möglichkeit einer Veruntreuung zwi- sein. Wie später verlautete, wurde Brandeis schwer verwundet und nach sehen dem Abgangsorte und dem Ankunftsorte zu ermitteln, wozu die Mitwir- Madrid transportirt. Nach seiner Genesung scheint er wieder ziir Armee zu-jkuug der bayerischeii Regierung und der Zwischenbehörden amtlich nachgesucht rückgekehrt und sodann den Carlisten in die Hände gefallen zu sein. Bestimmte worden sei. Nachrichten über seinen Tod liegen bisher noch nicht vor. Es ist dies sehK Posen, 28. Juli. Der Telegraph hat schon die Nachricht verbreitet, auffallend, wenn man bedenkt, daß seine Erschießung schon seit Wochen gemel- daß auch dem Weihbischof Janiszewski das Loos geworden ist, welches er sich det ist. r— Nach in Bayonne verbreiteten Nachrichten haben die Carlisten in selbst durch seine Widerspenstigkeit bereitet hat. Er wurde gestern Vormittag Catalonien abermals 235 Gefangene von der Division des General Nouvilas halb 11 Uhr durch den Polizei-Director Staudy in seiner Wohnung verhaftet erschießen lassen. !und ist durch polizeiliches Geleit in einer Kutsche zum Thore hinaus und an — lieber das Auftreten der Cholera in Schlesien sind beim Reichskanz- den Ort seiner Bestimmung befördert worden. Wohin? ist für's Erste nicht leramte zahlreiche Berichte eingelaufen. Die Krankheit greift vorzugsweise in bekannt. Unsere Polizei macht bei solchen Gelegenheiten immer eine strenge Tlpnffrfifnnh ;^cr Gegend von Groß-Strehlitz.(und Pleß täglich weiter um sich. Es sind in DeUlfUJlQnü. !Folge dessen von dem Reichskanzleramt die erforderlichen Vorkehrungen getroffen Berlin, 29. Jnli. lieber die Unruhen in Willkühnen werden der j worden, um einer weiteren Verbreitung dieser Krankheit in wirksamer Weise „Königsb. H. Ztg." ganz dieselben Umtriebe berichtet, welche bei den früheren^entgegenzutreten. Revolten mitgetheilt sind. In derselben Weise, wie an den anderen Orten,! — Der Burgsteinfurter Kreisgerichts - Director Herr uon Ledebur ver ist von den Aufrührern behauptet worden, daß der König nur von der Fort-;wahrt sich in einer Zuschrift an die „N. L. C." gegen die Behauptung, daß schrittspartei gezwungen sei, die neuen Gesetze zu unterschreiben, die Leibeigen- mit seiner Genehmigung den „hochadeligen Damen" gepolsterte Sessel statt- schaft solle wieder eingeführt und die Pfarrer aus den Kirchen vertrieben wer- der Anklagebank gedient hätten, und daß er einigen jungen Damen gestattet Amtsmiene und gibt selbst der Presse erst dann die nöthige Mitthetlunz, wenn die Thatsachen schon dem großen Publikum bekannt sind. Einstweilen hat Herr JaniszewSki eine Strafe von 15 Monaten zu verbüßen, zu der wohl bald noch eine längere Gefängnißhafl hinzukommen dürfte, da, wie bekannt, am 4 August ein Termin wider ihn ansteht. Was später, d. h. nach Verbüßung der Haft, mit Herrn JaniszewSki geschehen wird, ist leicht vorauszusehen; unter den bestehenden Verhältnisien hat er keine Hoffnung, je wieder nach Posen zurückzukommen. Die Ausführung der Maigesetze scheint bei uns in ein praktisches Stadium getreten zu sein, nachdem sie einige Zeit mit einer gewissen Nachsicht gehandhabt worden, welche di- widerspenstige Geistlichkeit nur noch mehr zum Widerstande reizte. Der Ausweisung Korytkowski'S ist die Verhaftung Ja niszewski's aus dem Fuße gefolgt und gleichzeitig der Vicar Enn aus Kostrzyn aus dem Krerse Schroda und Posen verwiesen, sowie ihm zugleich der Aufenthalt in der Stadt Posen verboten worden. Außerdem ist der Vicar Powa- lowski aus Lopienno, welcher wegen gesetzwidriger Ausübung von Amtshandlungen zu einer längeren Haft verurtheilt ist, verhaftet und in's Kreisgericht nach Trzemeszno abgeführt worden. Man kann zwar nicht mit Sicherheit behaupten, daß der Widerstand der Geistlichkeit unserer beiden Erzdiöcesen schon gebrochen sei; wenn jedoch nicht alle Anzeichen trügen, so ist es sicher, daß sehr viele Geistliche, wenn sie es auch noch nicht offen sagen, gern geneigt sind, mit der Regierung zu gehen. Kisstngen, 29. Juli. Fürst Bismarck machte heute Vormittag eine Fußwanderung über Schützenhalle und Staffelberg, empfing Mittags den Bürgermeister und fuhr Nachmittags nach der Saline. Sein Sohn Graf Wilhelm Bismarck ist abgereist. >Lal;seestadt, I. Smith, Sohn des Präsidenten ®. M. Smith, und David Mackenzie, der Lecretär Brigham Honng's. Beide gedenken England mit den Segnungen des Mormonismus zu beglücken. Zum Hauptquartier für die mormonische Auswanderung ist Liverpool ausersehen. Smith wird vorzugsweise England missionarisch bearbeiten, während Mackenzie, von Geburt ein Schotte jenseits des Treiit operiren soll. - Nahe bei der Stelle, wo im vorigen Jahre der Norkbfleet in dm Grund gebohrt ward, ereignete sich heute um halb 2 Uhr ein ähnliches Un- gluck- Der Dampfer Milbanke, der mit Zink beladen auf der Fahrt von Cartagena nach Lunderland war, stieß vor Dungenefs im Canal mit dem Dampfer Hankow zusammen uno verlor 14 Mann, einschließlich Crpitän und Ober. Steuermann, in den Wellen; 16 wurden gerettet und befinden sich auf dem Wege nach London. London, 29. Juli. Der deutsche Botschafter Graf Münster sprach im Namen des Kaisers den hiesigen Protestanten dessen Dank für das empfangene Gedenk-Album ans und zeigte an, Fürst Bismarck werde so bald als möglich .in Gle-cheö thun lassen. London, 29. Juli. Der britische Dampfer „Admiral", welcher zwischen Liverpool und Australien fährt, hat am 23 Mai bei den Klippen von Kmgs-Jsland Schiffbruch gelitten. Von 89 Personen wurden 9 gerettet. — Das Unterhaus erledigte in der Special - Berathung die Bill betreffs Reauli- rung des Ritus des öffentlichen Gottesdienstes. — Das Geschwader des stillen Meeres ist angewiesen wo,den, der Zahlung der Entschädigungs-Summe von 20.000 Psd. Sterl. für den gemißhandelten englischen Vice-Consul Magee be der Regierung von Guatemala Nachdruck zu geben. DcfleiTcidj. Wien, 30. Juli. Die internationale Sanitäts - Conferenz hielt gestern ihre letzte Sitzung ab. Der feierliche Schluß findet am 1. August, Vormittags , statt. ZrnnftiTidj. Paris, 29. Juli. Der kaiserliche Prinz ist auf seiner Reise nach Arenenberg in der verflossenen Woche durch Paris gekommen, hielt sich drei Tage hier auf und empfing zahlreiche Besuche, ohne im Mindesten belästigt zu werden. — Der Kriegsminister Cisscy hat dem Präsidenten Mac Mahon das Decret, welches Frankreich in 18 Rögions mililaires und 144 Subdivions de Region ciutheilt, zur Unterzeichnung vorgelegt. — Es steht fest, daß die italienische Regierung eine Note an Frankreich gerichtet hat, um die. Abberufung des Ordnoque aus Civita-Vecchia zu verlangen. - Den Feldzug gegen die Auflösung leitete bekanntlich Broglie. Demselben gelang es, die Erzroyalisten dadurch zu gewinnen, daß er ihnen im Namen der Negierung während der Vertagung alle Freiheit für ihre monarchische Propaganda versprach, deshalb waren die gestrigen Bemerkungen des Ministers des Innern in der dritten Abtbcilung auch so zweideutiger Natur, und erklärte heute die legitimistische „Union" den die Vertagung bekämpfenden royalistischen Provinzialblättern, daß die Vertagung der royalistischen Sache von größtem Nutzen sei. Einen Theil der Bonapartisten gewann Broglie dadurch, daß er ihm bei bonapartistischen Haussuchungen mit Beschlag belegte Actenstücke zurück- geben ließ. Auch ein Theil des linken Centrums gab klein bei; außer Wo- lowski reisten noch Andere, darunter der bekannte Finanzmann Germain, in's Bad. Die Regierung beschloß heute, sich nicht in die Debatte emzumischen, sich aber, falls sie zum Sprechen aufgefordert würde, gegen die Auflösung zu erklären. Die Linke ist grimmig über die Haltung der abtrünnigen Mitglieder des rechten Centrums. — Das Schauspielhaus in Versailles war überfüllt. Alle Botschafter und Gesandten batten sich eingesunden, nur Fürst Hohenlohe nicht. Thiers ist anwesend, aber mürrisch; er wird nicht sprechen. 'Die Stimmung im Saale ist weniger erregt, als man erwarten könnte. Es herrscht allgemein'der Glaube, daß die Auflösungsanträge verworfen werden. In Paris ist die Spannung größer. Aus Km Bahnhof St. Lazare sammelte sich eine Menge Menschen, um die Versailler Nachrichten zu erwarten. Paris, 29. Juli. Am Sonntag Abend kam es in einer Kneipe in Saint Denis zu einem blutigen Streit zwischen einem unter dem Namen Jacques bekannten Deutschen und einer Anzahl französischer Arbeiter. Da die letzteren unter dem Ruf: „Nieder mit den Preußen!" und mit Faust- und Stockschlägen über ihn herfielen, so zog er sein Messer, verwundete 5 Arbeiter und eilte dann auf die Straße. Dort spielte sich der Streit aber fort und Jacques brachte zwei Arbeitern schwere Wunden bei. Die Polizei, welche der Lärm herbeigelockt, verhaftete Jacques alsdann. Der Sohn des verstorbenen Saint Marc Girardi«, gegenwärtig Unter- Präfekt in Corbeil, ist zum Cabiiietschef deö Ministers des Innern, Generals de Chabaud Latoiir, ernannt worden. Rußland. Petersburg, 30. Juli. Der Anklage-Proceß gegen die wegen Der breitung revolutionärer Proclamationen angeklagten 10 jungen Männer und 2 Frauen ist beendet. Sechs wurden zu 3- bis kOjäbriger Zwangsarbeit, die übrigen Angeschuldigten zu Gesängnißstrafen von 3 Tagen bis zn 2 Monaten verurtheilt. (Engfiinb. Spanien. Madrid, 28. Juli. Die Zeitungen besprechen Frankreichs Verhalten gegen Spanien und Italien und bemerken, daß die französische Regierung, in« cemjie dulde, daß ihre Behörden dem UltramontanismuS zu Dienste seien,' sich allwärts die Sympathieen der Nachbarländer entfremde. porlugar. Xiffabon, 29. Juli. Die Regierung hat für die Grenzbezirke Maßregeln zur Ueberwachuug der Carlisten angeordnet. Lokal-Notiz. Gießen, 31. Juli. Die kleine, zwölfjährige Pianistin Tberese Henne«, welche im vorigen Winter hier nut so vielem Beifalle concenirte, wirb nächsten Dienstag im Kursaale ,u Nauheim als Conccrtgeberin auftreten. — Gießen, 31. Juli. Heute Nachmittag wurde auf dem Kreuz rin junger Mann von einer Droschke überfahren und erheblich verletzt. Der Rosfelenker, Hausknecht eines hiesigen Hotels, fuhr wie toll und ist es kein Wunder, wenn em derartiges Unglück passirt. In verstoßener Woche wurde ebenfalls eine Dame auf dem Lmbenplatz überfahren und eine Strecke mitgeschleift. Statt daß der betreffende Droschkenkutscher bielt, wollte er noch weiter rennen, was durch Hinzutreten mehrerer Personen verhindert ward. Ueberhaupt nehmen derartige ürcesse eben wieder überhand, namentlich auch das Reiten nach und von der Schwemme; es wird Galopp geritten, einerlei ob Personen im Wege sind oder nicht. Unsere Polizeibebörde möchten wir bitten, auf diesen Uebelstand ihr Augenmerk zu richten. (Ecfegrnpljifcfje Depeschen. Brügel, 30. Juli. Der Kaiser von Rußland hat eigenhändig an den Präsidenten der Vereinigten Staaten von Nord-Amerika geschrieben, nm den« elben zn veranlassen, seinen Beschluß bezüglich der Beschickung des kriegörecht- lichen Congresses zu ändern; Grant beharrte aber ans seiner Weigerung. Kiel, 30. Juli. Die „Kieler Zeitung" erfährt aus guter Quelle, daß vorläufig nur die Kauoeien-Boote „Nautilus und „Albatros" zum Kreuzen an der spanischen Nordknste bestimmt sind Madrid, 30. Jnli. In der Provinz Astnrien hat ein zweistündiges Gefecht statigefunden, in welchem der Carlisten-Führer FaeS und mehrere Car- listen gefallen sind. London, 30. Jnli. llnterhaus. Der LtaatS-S^crelär des Auswärtigen erklärt auf eine Anfrage, die spanische Regierung habe versprochen, ihr Mög« lichsteS zu thun, der Seeräuber, welche den Engländer Hasselton beraubt haben, habhaft zu werden und das von Hasselton gezahlte Löiegeld wieder zu erlangen. Betreffs der bei Carthagena beschädigte« Eagläuder habe die Regierung Schaden- Ansprüche bei der spanischen Regierung erhoben, nachdem letztere den deutschen und italienischen Reklamationen gerecht geworden ist. Die Regter>mg glaube eine baldiae zufriedenstellende Antwort erwarten zu können. Wien 30. Juli. Erzherzog Albiecht verläßt heute Petersburg und trifft am 7 hier ein. — Tie „Presse" dementirt die Nachricht des Pariser Journals „U non" über die angebliche'Weigerung der österreichischen Regierung, den neu ernannten spanischen Gesandten anzuerkennen, und sagt, der spanische Gesandte Del Maao sei bei seiner Ankunft am 12. Juni vom Grafen Andrassy auf das Best empfangen rvorden und erfreue sich seither in Allem der ferner Stellung schuldigen Beweise der Achtung und Rücksicht, obgleich er nicht officiell anerkannt sei. Berlin, 31. Jnli. Eine gestern Abend hier stattgehabte Katholiken- Versammlung constituirte einen Berliner Verein der Centrumöpartei oehufS festerer politischer Vereinigung der Katholiken nach erfolgter Schließung der Katholiken Vereine. DaS Statut wurde einstimmig und en bloc angenommen, auch von dem mitanwesenden social demokratischen Führer Hasselm an«. Stuttgart, 31. ^Jiili. Nachdem der bei der Tecans-Wahl in Ellwangen gewählte iiltramontane Stadtpfarrer Schwarz die Bestätigung des Bischofs Hefele nickt erhalten hatte, wurde gestern neuerdings zur Wahl geschritten und Pfarrer Schmid gewählt. London, 28. Juli. Eine Feuersbrunst hat in Liverpool den neuen Löschplatz in einer Ausdehnung von 700 Meter zerstört. Der Schaden wird auf 200,000 Pfd. Slcrl. geschätzt. Schiffe wurden nicht zcchört. Rom. 31. Juli. Die „Opinwne" billig, die Absicht der deutschen Re- London, 2>. Juli. Durch Vermittlung des deutschen Consuls in Syd-gierung, ein Geschwader nack den spanischen Küsten zu senden' das Blatt will nev ist eüie Adresse australischer Protestanten an den Dcntschen Kaiser unter- wissen, daß auch andere Großmächte über die Sendung von Geschwadern dort- wegs. Dieselbe drückt berzlicke Sympathie un Kampfe mit dem Ultramouta- hm zum Schlitze ibnr resp. Landes Angehörigen unterhandelten msmus und völlige Billigung der befolgten Politik ans. Paris, 31. Juli Das „Journal officiel" schreibt: Tie Journale be- Wt-tn 0' r” 4ll'r ■ $ul1 Unter tcn Passagieren, welche am 14. d. sich von sckäftlgen sich seit einigen Tagen Mit dem Hirtenbrief des Erzbischofs von Paris, aOrü "ach England emschifften, befinden sich zwei bekannte Mormoren derldie Regierung habe mit Bedauern die Veröffentlichung desselben gesehen. I ^in-dt v° tti vtrstol ,n allen " * B Lerslorb« ^fannlen - tad) umr« fciiS abs°l°> ^fliibdrerin. 6 ** .U abic tat, W >h -JSb oui fu’ S• knßorbencn i :: ütcrisckkn Fre ' iwtt Pfarm, ?tt üzrnsr l:fifmnung, cs v :nidben. Die .•i mnitben Volk« Vti der Lei i - hres, ; «etfidfer r:' fonn auch hf “ eines hö ’ ^iciöfnbe . . ^wendet /.\'c sein I >" eine x I h.td Ers«, 1* d F’Sn frei 22 ikreS < ?hmit d-- ble nwt, totlu9h(ire ein Spotte, in bei, 'MidjeS nn. "" ®ampfet >'»d Ober, «uf bem :t sprach Empfangene öl$ möglich ^Elcher zwi- Kllppen von gerettet. - reif$ Negulj- « ta (litten Summe von l Magee be i)s Verhalten egierung, in, >ste leien, sich Bezirke Maß- nes, welche int im fiutjaalt zu nger Mann non t eines hiesigen -assirt. In vn- unb eine Streift h weiter rennen, derartige (jjcefie emme; es wird bebörde möchten Mtz an den in, um den- S kliegsrecht» gerung. Quelle, bap m Kreuzen an zweistündiges mehrere Car> z Auswärtigen en, ihr Mtz «raubt h-ti«, : zu erlangen, einig Schadenden deutschen ierung g*lUl6t eterSbnrz * it des P-chr en R-gi-E der H? „feil »drO lern drr K ■ nicht oftint" ne W ‘ « »-r'-i H* -chliestuug o lin"61®a"9f» des BO-' cLtten U«d >°9 j® „ bett' hwadel" , 3011^ Die Die In der Nacht vom 21. zum 22. d. M. ist der größte^ Theil unserer Unterstadt, in welchem sich namentlich fast alle Scheunen der Stadt und die Wohnungen der ärmeren Volksclasie befanden, durch Feuer total zerstört worden. Im Ganzen liegen 110 Gebäude in Asche und mit ihnen fast alle darin befindlichen Mobilien, namentlich aber die gesammte diesjährige Heuernte. Von der letzteren und den Mobilien war nur äußerst wenig versichert. Die Pfarrgeschäfte für die Woche vom 2. bis 8. August besorgt Pfarrvikar Schlosser-, Kleine Korrespondenz. Illustrationen: Straße ,,Tod oder Leben" zu Avila. Thcaterprobe. Kaiser Alexander II. von Rußland. Eine Parlamentswahl im 18. Jahrhundert. Das große Examen in Peking- Gallische Krieger, zum ersten Mal eine Schwarze erblickend. Der kurzsichtige Herr Professor. Neun humoristische Bilder von Ferd. Unger. Es ergebt daher an edle Menschenfreunde die dringende Bitte, durch Geldspenden die Noth der armen Abgebrannten zu lindern. Die Unterzeichneten sind bereit, dieselben in Empfang zu nehmen. Berleburg, den 24 Juli 1874. von Schrötter. Dr. Winckel. Barth. Pfeifer. Harth Wahl. A. Notberg. Costers. Trainer. Franz Althaus Das Brandunglück trifft ausschließlich den ärmeren Theil der Bevölkerung und die deshalb nicht versichert ist, da die Gesellschaft der -Ltrohbedachnng wegen die Versicherungen ablehnten. — Diesen Armen ist fast Alles verbrannt und die Noth in Allem, insbesondere an Kleider u. s. w-, sehr groß, weshalb auch solche Gaben gern entgegen genommen werden, wozu sich die Expedition dieses Blattes sowie Herr Chr. Wallenfels am Markt erbieten. Kirchliche Anzeige der evangelischen Gemeinde zu Gießen. Gottesdienst. Sonntag den 2. August Morgens: Pfarrvicar Schlosser. (Feier des heiligen Abendmahls ) Nachmittags: Mitprediger Freiensehner. Frischdücker x u Gieren. Sonntag den 2. August. W- Hartmann in der Neustadt, C. Steinberger in der Löwengasse, Chr. Faß in der Brandgasse. Literarisches. DaS soeben erschienene siebenzehnte Heft von „Jllustrirte Welt", (Stuttgart, Verlag von Eduard Hallberger), hat nachstehenden mannigfaltigen und interessanten Inhalt: Text: Verschlungene Wege. Eine Erzählung von Pauline Schanz. Schluß. Der Rigi einst und setzt. Von E- Sch. Die Wahrheit über den Krieg Hollands mit Atseh (Atschin). Originalbericht von einem dortigen Kombattanten. Reue Fabeln von Rudolph Reither. III. Der Junggeselle. „Am Schwarzenstein". Eine Geschichte aus der Slowakei von Albert Sturm. Eine Seele ohne Leib. Russische Sage. „Vermißt". Eine Erzählung von Johannes van Dewall. Fortsetzung. Aus Wissenschaft und Leben. C. Bauer's Reductionsuhren- — Tunnclverbindung zwischen Dover und Calais. — Eine wunderbare Erfindung. Die große Mauer in China. — Milchversorgung als Typhusursache. — Kühnheit kleiner Thiere. — Leichenverstei — Als Wunder der Welt. Interessante Bücher. Die Kunstindustrie auf der wiener Weltausstellung. Mosaik. Unsere Bilder. — Ernstes und Heiteres. — Räthsel. — Bilderräthsel. — Rösselsprung. — Büchertrsch. Die im Verlage von Franz Lipperbeide in Berlin erscheinende Zeitschrift: „Die Modenwelt" erscheint seit Beginn dieses Jahres auck in einer erweiterten Ausgabe mit Unierbaltunqsblatt unter dem Titel: „Jllustrirte Frauen-Zeitung." Der Abonncnten- 6ol)n t^Arftorbtnen Professors Dr K!-m Di- Th-ttnahm- b-i Verlust- war dahier in allen Kreisen -in- ganz ungewöhnlich- und i-igl- -s sich klar, in welch hohem Grad- Uch der A-rslorben, di- Achtung und Siebe seiner zahlreichen hiesigen und auswarligen Freund- und Bekannten erworben hatte. —. , Rach umfasienden Studien, die er nach erlangtem Doktorgrad jahrelang in Wurzburg und Daris absolvirt, blieb er noch längere Zeit in geistigem Berkehr mit Den Geschwistern feincT Mutter, Dem bekannten Chirurgen Oberstabsarzt Dr von Siebold, UND der berühmten Geburtshelferin, Frau Dr. Charlotte HeiDenreich- vyn Siebold in Darmstadt. Rach absolvirtem Staatsexamen begann er 1845 in Gießen seine Thattzkett als prakti. scher Arzt, Die ihn bald durch Kenntnifie und Erfahrungen zu einem sehr gesuchten Arzte, namentlich auch für Frauen und Kinderkrankheiten, machte. Wer ibn am Krankenbette beobachtete, versteht das unbedingte Vertrauen der Kranken und ihrer Angehörigen zu ihm, die überaus große Anhänglichkeit oer Frauen welchen er in schweren Stunden als ein geschickter, zuverlässiger uno gewissenhafter Helfer zur Seite stand. Seit längeren Jahren durch Galle- und Leberaffeetionen letbend, begab ee sich, nach einem Aufenthalte in Bad JohamuSberg, von dort gegen Ende Ma, D I. sehr leidend zu seinem Bruder, Dr. August Klein, vrakttschem Arzte in Sioßkarben. Dl- treueste Llebe und Anhänglichkeit und die sorgsamste Pstege seiner K-nd-r und Bruder inabesondere die geschickte und ausopsernde Pflege seiner Schwäg rin in Großkarben , erleichterten dem armen ,Leidenden die qualvollen, schmerzlichsten Tage und Nachte seines Krankenlagers, das er bet völlig, unge. trübtein, klarem Geiste mit Standhaftigkeit ertrug, bis ihn am 2a. o. M. der Tod ohne Todes- ka rnpf von seinen Leiden erlöste. . , (Sin sehr hervorragender und überall anerkannter Charaktcrzug war seine ungewöhnlich Hefe Herzensgute und Uneigennützigkeit; er hätte das beste Schicksal verdient. Em seltener Charakterzug, den er mit von Siebold gemein hatte, war tue ne dlose Freude, welche -r über das Emporstreben und die tüchtigen Leistungen jüngerer Egllegen rmvfont. Sehr b-kunnt und von Sinsicktiqen gewürdigt sind des Verstorbenen unausgesetzte Bemühungen für die öffentliche Gesundbeitspfleg- und es ist zu hoffen, daß seine Ideen in dieser Beziehung demnächst einmal iur Ausführung kommen werden. . , Zahlreiche Freunde und Bekannte von Gießen und Auswärts legten bei der, nach seinem Wunsche zu Großkarben stattgefundcnen, Beerdigung von ihren Gefühlen gegen den zu früh Verewigten Ze'ugniß ab. Sein Andenken wird hier und bei seinen auswärtigen Freunden und Bekannten unvergeßlich in Ehren bleiben. e Bingen, 29. Juli. Wohl noch selten hat in un,erer Stadt,e>n Todesfall eine allgemeinere The'ilnahmc hervorgerufen, als der gestern früh nach dreiwöchentlichem Krankenlager erfolgte Tod des praktischen Arztes Dr. B Horn. Kaum 35 Jahre alt, in der Vollkraft jtims Wirkens, ward er abberufen. Diese Tbeilnabme zeigte sich bei seiner Beerdigung heute in der augenfälligsten Weise. Sein Sarg war förmlich mit Blumen und Kränzen bedeckt, und das überaus zahlreiche Trauer-Gefolge bewies, in welcher hohen Achtung der Verblichene hier stand. Sein Heimgang wird auf's Tiefste betrauert. Die hiesige liberale Partei verliert an dem Verstorbenen ihren Führer und eine unersetzliche Kraft. Da die katholiiche Geistlichkeit bei der notorischen Freisinnigkeit des Verstorbenen das Geleite versagte, so hielt der hiesige proter stantische Pfarrer, Herr Dr. Bergmann, die Grabrede. Die segensreichen Wirkungen der Lebensversicherungs-Institute finden eine immer weitere Anerkennung, es bekundet sich dieS in der alljährlich wachsenden Betheiligung des Publikums bet denselben. Diese Wahrnehmung spricht für die Intelligenz, Sittlichkeit und Sparsamkeit deS deutschen Volkes. _ £ r . m Bei der Lebensversicherungs- und Ersparniß-Bank in Stuttgart frnbj.nad) ilircn neuesten Veröffentlichungen vom Januar — Juni für die Summe von ^,975 700 Mark Anträge eingelaufen, während ihr im gleichem Zeiträume des Vorjahrs 7,348,000 Markzukamen, demnach Vermehrung des Zugangs binnen eines halben Jahres von ca. 1,600,000 Mark, wobei nicht unerwähnt bleiben darf, daß der Zugang des Jahres 1873 alle vorhergegangenen 3abrc übertroffen haben soll. Bei diesem Institut sind derzeit 23,500 Personen mit einem Capital von 88 Millionen Mark bethetligt, die jährliche Einnahme an Prämien stellt sich auf 2,800,000 Mark und der Bankfonds erreicht die Summe von über 16 Millionen Mark. Die Verwaltung ist bei der Aufnahme neuer Mitglieder streng und erregt dadurch bet ihren Agenten manchmal Unzufriedenheit, sie erzielt aber durch diesen vorsichtigen Betrieb und durch ihre be kannte Sparsamkeit und solide Anlage der Fonds alljährlich ohne Ausnahme sehr bedeutende Ucberschüsse, welche ihren Versicherten ungeschmälert zu gute kommen. Die Ueberschüsse aus den Jahren 1869 — 73, welche derzeit im Sicherheitsfonds ruhen, in diesem und den nächsten 4 Jahren aber zur Dertheilung gelangen, betragen z. B. nicht weniger als 3,282,063 Mark = 37,2 Procent Der entsprechenden Prämienzahlungen. Vom 1. Juli 74 — 30. Juni 75 werden laut dem Rechenschaftsbericht 651,/OO Mark — 37 Procent der Prämie vertheilt. Die von den Versicherten zu zahlenden Prämien redu- ciren sich dadurch auf das geringste Maß. Jede bezahlte Jahres-Prämie hat, sofern der Be- theiliqte mit Gcwinnanthcil versichert ist, Anspruch auf Dividende, nur wird die Dividende immer erst 5 Jahre später flüssig. Im 6. Jahre wird dem Versicherten d»e Dividende seines Beitritts-Jahres, im 7. die seines 2. Versicherungs-Jahres u. s. w. in Abrechnung gebracht, gtirbt der Versicherte z. B. im 1., 3. oder 7. Versicherungs-Ja're, so erhalten ferne Erben neben der Versicherungssumme noch den Werth Der rückständigen Dividenden. Die Divi- benDe kann auck bei der Bank gegen Verzinsung stehen bleiben, in welchem Fall dieselbe bei Erlangung eines höheren Alters die Höhe der Versicherungssumme erreichen kann. Die steyen- aelassene Dividende kann beliebig mit Zinsenanwachs erhoben, oder spater zur, Zahlung Der Prämie verwendet werden. Kommt ein Versicherter in die Lage, nicht mehr lortzahlen zu kennen, so wird seine Versicherung bei rechtzeitiger Anzeige unter Benützung des vollen Werths der Police in eine prämienfrcie Police umgewandclt. , . Die Bank gewährt alle Arten von Versicherungen, dabei ist insbesondere hervorzuheben, daß dieselbe bei den alternativen Versicherungen, welche beim Tod oder m einem voraus- bestimmten Lebensalter zahlbar werden, nicht nur aus der lebenslang ichen Quote der Prämie volle Dividende, sondern auch aus der alternativen Zusatz-Pramle hälftige Dividende gewahrt, fcieie Versicherungsart bietet in Folge dieser Einrichtung ganz besondere Vortheile, da andere Malten aus der Zusatz-Prämie keine Dividende zu gehren vfregen. Sem Ser^erten ift bet Aufenthalt in ganz Europa gestattet, auck kann, derselbe Nordamerika und alle Kustenorte les mittelländischen Meeres bereisen, ohne Extra Prämie bezahlen zu muffen. Im Falle des Krieges setzt die Bank die Versicherungen von MilitärDienstpflichtigen bis »unr ^trage von 21,000 Mark gegen Zahlung einer mäßigen Extra-Pramic auch über Die Zett de-.' Krieges fort. Berlin." Ein hiesiger hoher Beamte hatte eine Ehe geschlossen, Die tn jeDer Beziehung eine glückliche zu nennen war, Denn beide Eheleute thaten, was einer Dem andern an Den »uten absehen konnte, ja der Herr Gemahl verzichtete sogar auf den Genuß einet Nachmittags, pfeife, weil seine Gattin das Naucken nicht vertragen konnte. Bald genug sollte sich aber das Nattchen wenden. Der jungen Frau wurde von bösen Zungen hmttrbracht. daß ihr Gemahl icgclmäßig, wenn er Nackmittags aus Dem Büreau käme, in ein gewisses Haus m dcr Friedrich, straßc ginge und erst nach einer Stunde wieder herarlskäme; in der Beletage des Hauses aber wohne eine pikante Tänzerin. Der jungen Frau ging diese Erzählung im Kopse herum und ihren durch die Eifersucht geschärften Blicken entging es nicht, daß ihr Mann feit einiger Zci ziemlich betreten war, wenn er nach Hause kam und ihrem Willkommenkusse w lange auswich, ii8 er ein ober zwei Taffen schwarzen Kaffee genossen hatte. Ta es der lungen Frau immer ^heimlicher um's Herz wurde, machte sie sich eines Tages auf und beobachtete ihren Gatten. Richtig! aus seinem Büreau kommend, eilte er direct nach dem bezeickneten Hause. Tie entrüstete Gattin that desgleichen und stieg hinter ihm leise die Treppe hinauf. Jn fcer ©tubcn= tbür ankommend, wo er verschwunden war, horte sie deutlich, wie et ausnef: ^.Ach, wie zlücklich, daß ich dich endlich wieder habe!" Dieser Ausruf reizte die junge yrau aum Seußersten, sie riß erzürnt die Tbür auf und sah ihren Herrn Gemahl - Semuchlich aus dem Lopba liegen und machtvoll aus einer langen P^ift dampfen die er liebkosend ftreichelte. Unter Tbränen und Lachen erklärte sich die komische Geichichte bald auf. Der Herr Rath hatte Km Nachmittagspfeifchen nicht verschmerzen können, um aber 'einer l,eben Frau keme Unannehmlichkeiten zu bereiten, hatte er sich eigens ein Zimmer gemiethet, wo er eine geliebte Pftise in Frieden rauchen konnte; ihr nur hatte die zärtliche Begrüßung von vorhin gegolten. Die Gattin, von ihres Mannes Unschuld und Treue überzeugt, hat daraufhin dem Herrn Rath gestattet, feine Pfeife fortan im eigenen Hause zu rauefaen. Vermischtes. , Lipperheide'scke Unternehmen ist jetzt in. 180,000 Exemplaren verbreitet und erscheint gleichzeitig Gießen, 28. Juli. Die ''^arr^ pj.b ft”rDin^nD^JbUU^Gictzcm i Dtt ^Jllustrirte Frauen-Zeitung" ist aus dem vielfach geäußerten Verlangen der Damen dem Ableben des praktisch ~ i äi o , , . ,..r_ -.^ entstanden, neben Der eigentlichen Fachzeitung für Toilette und weibliche Handarbeit ein Unter: ®raDe Haltungsblatt zu besitzen, wie es die anderen größeren MoDezeitungen, z. B. der „Bazar", bereits aufzuweisen haben. Die großen Vorzüge, Die Reichhaltigkeit, die Eleganz, der Geschmack und die ebenso reiche wie solide Mannigfaltigkeit des FachblatteS der „Modenwelt" brauchen wir nicht noch besonders hervorzuhcben; die künstlerisch schönen kolorirten Modekupfer gehören zu Den besten dieser Art ; das Unterhaltungsblatt der „Jllustrirten Frauen-Zeitung", das alle 14 Tage erscheint und deffcn zuletzt erschienenen Nummern uns vorliegen, bringt Die Fortsetzung eines Romancs von Rod. Byr: „Nachruhm", eine Skizze von Karl Zettel „Hans Sachs," mit Portrait und Denkmal des Dichters in Nürnberg, „Zur Reisesaison" von Oskar Blumen« ihal mit Illustration von G. Guthknecht, eine weitere Abheilung der „Bilder zur Geschichte ves Tanzes" von Lackowitz mit Illustrationen von C. Nöhling, „Wtrthfchaftliches", „Mathilde Mallinger" von R. Fiege mit Portrait, „Berliner Thiergartenbilder", von W. v. Dünheim mit Illustrationen von Hermann Lüders, „Die Herberge für Fabrikarbeiterinnen in Stuttgart", von Emma Laddey mit Illustration und Grundrissen, „Verschiedenes", „Bttefmappe." Unter den angeführten Namen der Mitarbeiter finden wir die bewährtesten Namen unserer heimischen Schriftsteller, wie Rodenberg, Julius Grosse, ©. Hiltl, Oskar Blumenthal, Theod. Fontane, Adolf Strodtmann, Feodor Webl, Hermann Uhde, Emil Rittershaus, Alfred Meißner, Robert Schmeichel, Max Ring, Herm. Kletke u. s. w. Laiidwirtlisclinftllches. (Dresch-Mascdinen) verbreiten sich jetzt in so rapider Weise, daß fast in jeder mittleren und kleineren Wirthschaft eine solche anzutreffen ist. Als besonders gut construirt und solid gebaut werden die Dreschmaschinen der weltberühmten Firma Pli. Mayfarth «£• Co. in Frankfurt a. M. geschildert, deren Dreschmaschinen in medr als Fünfzehn Tausend Exemplaren verbreitet sein sollen. Schon für Thlr. 60 soll eine complete Dreschmaschine zu haben sein, die alle Fruchtgattungen gleich gut und rein ausdresche und kein Körnchen zerschlage. Die Zusendung geschieht franco. Man wende sich brieflich dahin oder an deren Agenten. Ministeriums Herr Assessor Stammler und Landgerichtsdiener wieder in ihren Dienst beim hiesigen Landgericht. .ing.«i.,-n. Diese Th-t. 00*^ 25' H.mmV.nÄ'i»* sache ist in hohem Grade geeignet, das Lob über die ausgezeichnete Handhabung des Rechtes im Staate Hessen zu erhöhen. Z. Grün berg, 31. Juli. (Die Giünberqer KirchenvorstandSwahl.) So löblich auch da« Geldcimrse des Wechselinakler-Syndicats zu Frankfurt a. II., vom 31. Juli 1871 StaatMpapiere $0. I< artflemeiner Änteiger Sijoubcrc Bclaiintmachuiigen. >n Weiitt* Donnerstag den 6 August, füllen (301 VII) tunn, eine i och fast neue Holzdrehbank - nebst Werkzeug, eine eiserne Drehbank, weisser Portwein), (Cap der guten sucht bei <$. Pittan. K-Ntcphc fier fu ckt < lialeaii La zu Gi Jeilgeliotenc 574) SchrcinrrgcseUen pewcht von W Kratze über Emil Fischbach. 00 werden geschnitten. Küfer, Neustadt. 3769) im Ofen gebrannt, empfiehlt 3779) Gin möblirlcs Zimmer auf dem t-f • I ' V Hl ll'VVIU KV HlilUl UU| VS III litt tlll V UIIIIM ' 1 *'V|| Bahnhof ju nenntet'en unb sofort zu be- r.dliche Minder wird gebeten, benfeltr toniit iti ziehen Wo / »agt die (hp b. BI. gegen Belohnung bei Herrn Emil Tön. r; “ 3777) Auf L Sptor. ober auch früher Qin Marktplatz ab lugeben.________________ n f ist die neu bergerichtcte Wohnung un s)|n Sjr (uinninllHrr Mirtiriht ,.lft „■ 1. Stock mit adgefchloffenem Eorridor und vlv vUlWUlJIlll \ HIplUv»M Nt fnnftiii.n hi nrrmiff hm. 3763) itür di,' frrimhlirfi# 9hirnrthmf. J 1,. r- ^Ullna 3335] ist die neu bergerichtcte Wohnung nn 3763) Für die freundliche Ausnahme, sonstigen Bequemlichketten zu oermiethen- ist ten belobe man unter Chiffre II. W. *O< an die Agentur ppi Kttftolf* Hon er Versteigerungen. Versteigerung. 9L Wenzel, Maus bürg. B 51 t i di er, Stadtrichter. 3773) sindliche steht zu Sc ri b a, Stcdtoei -Aff»ffor (Wr. 1 G L. Wolxhoffi Weilburg a. d Lahn. Hoffnung), Bordeaux bourgeois, Bordeaux rose« ÄVt bera ölt- £ AuS der Provinz Tokajer Ausbruch, Blister M i vterttlji y Srmgrrlc kok bezog" tft Dienstag den 4 August, co Nachmittags 2 Uhr, lasse ich an meinem Haufe am Seltersweg alte Tbüren, Fenster, Dachziegel, Cefen rc. gegen gleich baarc Zahlung versteigern. Emil Fisch back. Würde nun aber Herr Einsender auch noch weiter io freundlich fein, und den Grün- berger Anzeiger vom Heutigen eines Blicke« würdigen wollen, so wnd tbm gleich zu Anlana dte „vermißte" Aufklärung in einem Artikel mit der Ueberfcbnft — Wabl der Kirchengememd^ Vertretung — geboten werden. 3768) 50,000 gutgebrannte Backsteine (Felobraud i sind billig zu vei kaufen inLit. 91 120, Walltborstraße neben dem Rappen. verkauft«. Bei wem? sagt die 3»in b'iuiuacken empfiehlt frisch entleerte Weinfässer und neue Stander Wild Kühlermann, gewiß gute Sache, etwa« zu frühe den erwähnten Artikel der Deffentljchkeit übergeben lieii, indem außer^ den Dekanntmachuogen von der Äoniel, auch rechtzeitig im Grünberger An- öl zu richten Turn er- Jiar sch an der Kaffe der Fcsthallc für Clavier zu haben. Preis 18 fr. dere Gegenstände- Einsicht kann zu jeder Zeit genommen Badcii a. werden^ Marsala, ----------wittro£ c„,w.,» fofortigen Eintritt gesucht, im Gasthof jun 1 „Prinz Earl Zwei fehl gut gearbeitete Hobelbänke mit säwmtlichem Bau und Möbel- schreine.weikzeug nebst Fournirvot rich« Micrry (Acres), ‘ jVloscatcl de Sau lairar 2445) Zum Wascben von Handschuhe« halte idi bestens empfoblen .ff. F N i e k a u. Exp. d Bl.______________________ 5 Bohne» IInteresse ist, welche« der Herr Einsender in dem Sießener Anzeiger Nr. 174 für die Kirche«, Lauterbach, 3t. Juli. Heut- wurden auf Verfügung ,7 welche Zhr unseren das IX. Mittelrhemischr :(3 Turnfen besuchenden Mitgliedern zu Tbeil . werden liehet, rufen wir Euch ein herzliches hqf v ir9 „Gut Heil" zu. stllrch sn D Uli Zahlback bei Mainz, 29. Juli 1874. Der Turnverein Zablbacb. Nan^re|nbi Hierzu eine Beiaae. Lfrui 9 lach vi| ld)e \ Die ( ^tntvärlig zu jit bei Äitd)( :tnbigfeit aus am Grunde 1 'ck zuiragen k Ävilisation di ckeu Lpauieu n die Pergan; Volkes, wenn ’-^n Lustems I Ustelbe jetzt di Man ha gesinnt, Labrbeit,- üti richtiger t tauben sich f tu von Htnde Dynaj Tyuastie ist f t'1 schwerste £ ,:nn- besteht 1 unerhalb l[|*e i(l, tafi Preten im S c7n gkgkn ein !JRn- um dlir ™ frone ui fit naI.ble|em bethe — £*)< M,s l __LSI- WM be« B- 3780) Zu den ntit 3nm tieilnf(}nier stag und Sonntag stattstn-^bu. den Voncerten in der Fest- wei Kalle hoben nur die an der91 ftafic ausuebenen Billett{iniutieib,n7f 3390) Ein schön rnoblirtes Zimmer mit ' Cabin.t zu oermieihen Neue weg 134 l,n0 Barrett ^»Ultlftfelt. . Taz jst ■trausse, ____________^QpcUiHCtftcr. ic8 gi Verloren. ta& 3766) Am Montag Abend wurde ciif, Yu?Uiiq ,r " dem Festplatz oon einem auswärtigm Tur- Mv ttg ‘of,il n wie in ® 3776) Weihd'ndergesellen und Handlor ßreiin ^. v rfud,t I R.tb.rl i»rf. hrfinrt mn » .. 3772) Sämmtliche Fuhrleute, welche voriges Jahr die Manöver Fuhren peleiflrt haben, werden auf heute Abend 1 29 Uhr zu erner Be'pr-echung bei Ludwig Herbert Ue eingeladen ______________________Ein Betheiligter. 377’1) Einen BrauergeseUen oder sonst wil ligen Arbeiter g.gen hohen Cohn sofort ge ...... —........ —Tiuto ■»«rio frolhcr und karren, o rschied.nes Wetkholz und an- * 111110 "<> ■ 0110 (.romer una ______________________________E Pittan 3751) Der von mir bewohnte Parterre: Stock meines Hanfes ist per Cctöber zu ! verinietben.___________________________t .ff a u f 3745) Ein Familienlogis iu permiethen I- bei I Blitz. CO ' r> In die zwischen Gießcn-Frauksurt a. M. und Frankfurt a M.-Marburg und vicc versa conrsircnden Local - Personcnzüge XX., XXL und XIII., XIV. werden wir mit dem L August d. I. Personenwagen IV. klaffe jur tarifmäßigen Venntzung einstellen lasten, was hiermit zur .stenntnißnahme des Publikums gebracht wird. Cassel, den 29. Juli 1874. Königliche Direktion der Main-Weser-Babu. iOrffcntltdic Aufforderung. 3518) Ford et ungen und Ansptück-e aller Art an den überschuldeten, von den Erben ausgeschlagenen Nachlab des Karl Lang von Giefiett sind im Termine: Mittwoch den 5. August l. I-, Vormittags 9 Uhr, bei unterzeichnetem Gerichte cmzuzeigen und etwaige 2iorzttgsrechte geltend zu machen und zu begründen , bei Meidung des Ausschlusses vou der M sse urb Verzicht auf Vorzugs recht In diesem Termine soll über weitere Be^ Hai blung Hehr Nachlabsache verbandelt werden und werden alle nicht erscheinenden Gläubiger rod die bin* einen getönt legi timirlen Benollntäd'ttoten nicht vertreten sind, den Beschlüfsen der Mehrheit her er scheinenden Gläubiger, and) bezüalicb eines etwa zu Stande kommenden Arran cments, beltrettiib eraddet. Gieb n, am 7. Juli 1874. Grobberw liches Stadtgericht Gießen. in der Wohnung des verstorbenen Für die Tafel. — Für Kranke IlillipLAgC illpGCSIICll, «chremermetsters PH. Schattier zu , ,, . . ...... ■->. m -( Grob Linden folgende Gegenstände (einzeln und Genesende zur Siärkune.!T^22,b^®rirbba®in®”66w.t6um .^n^ ober im Ganzen) freiwillig zur Versteige- z .... _. . k iarmftabt rotro i.nleiftntigC unbcaulton rung «ebrncM rrerben : - (.4<*ChU*e/hl'6G Gr. Hessen Obligationen . .14 99’/ P Finnland Gblig. Thlr. ä 1U5 V 2 98' 2P Preuss. Prämien Anleihe Thlr IOO 3' , _ n Obligationen . 4 — do. S«Ä — Schweden do. do. h 2 98« b Köln-Minden Prämien 100 n do. 4 _ Luxemh. do. . 4 94G yy do. Lst a (1.12 !' 2 98P Bayerische Pramien-Loose „ 4 1163sp! G 114' tb Frankfurt do. 3i/2 90«/ b do. . 4 94G Spanien Ausl. Schuld . 1 177 J) Badische Prämien Loose n 100 4 Nassau do. 4 983/J.G Oesterr. Silberrente -4'5 687 hP /bG Schweiz Berner Slaalsobl. 1' 2 97' tbG Badische Loose fl. 35 723 /oG do. — Gons. Oblig. 18 70 5 101'4P r> do. 18^7 5 104P Oldenburger . Thlr 10 3 40' bG Baden do. 5 I05P /4G do. 18 71 5 99',P'„G n do. 1888 5 I03j,P'-rG Gestenreicher von 1839 fl 250 _ n do. 4 ' 8 101'2Pi,G do. 18 72 5 99' 2P' 4G do. 1901. 9jP98' 4G do. n 1854 ff 250 4 102bG do. 1 98«/vb Finnland Oblig. Thlr. ä 105 6 1063/.G do. „ 1860 fl. 500 5 105'-6bG Pfnndhriefe, Actieii und Prioritäten. do. n 1864 fl do. „ 1858 Crcd. fl. IOO — 1633 4b Bayerische Hypotheken!). 1 95 b Böhmische West 11. 300 5 Li vorn. Lil. G, 1) u. D 2 Fr. 3 36 ' 4 7,. bG 100 — 190bG Frankfurter do. 5 102PI7/ G Elisabeth I. Emission .15 87P8 67 eG Tos( anische Central „ 5 16 IP ( ngarische Staats-Loose fl. 100 — 93i4P',G do. do. do. do. 4'/r 4 973/4bG do. Em. do. Em. v. 1862 v. 1872 11. 200 5 843/^bG 5 ! — Frankfurter Bank 11. 500 3 Darmstädter Bank fl. 250 4 1471/2 b 375bG r innlandische .... Thlr. Schwedische .... n 10 10 — 1 P fibG Rheinische Hypotheken!). 5 101 V do. Em. v. 1873 fl. 200 5 88 /2bG Mitleid. Creditb. Thlr. 10' 4 103 3;sb Geld-Mort en. (Io do. 4' 2 96 l/2 b Franz-Joseph 11. 200 5 94 ’/4b Gest. Nationalbank . . 3 1036bG Doppelte Pistolen .... 9 13—45 Bayerische Ostbahn 4'12 do. v . 1873 fl. 200 5 94bG „ Credit. ff. 160 ö. W. 5 246 47' zb Pistolen ....... 9 3 7-39 Bergisch-.Märkische V|[. 5 — Gal.Karl-Lud.v.1863 fl. 300 5 98 1) Thlr ä 10 5 5 10 IVsG do 11. Em. v. 1867 fi. 300 5 95 /,G Rhein. Gredilbank 11. 35u 5 101 PI00’bG Dukaten..... 5 32—34 do. do. 4' 2 100/J’i ,G do.lll. Em. v. 1871 11.300 5 95 4»’ Süddeutsche Bank II. 250 4 1087 -bG 20 Franken-Stücke 9 2 - do. in Gulden 4’, 2 100'/,b Oesterr. Nordvvestb. 11.2( 0 5 883, G Göln-Mind. St. L.A.Thlr.200 4 131G Englische Souvereigns . 11 52—54 do. Thlr. ä 105 4 — do. Lil. B. fl. 200 5 72 «Ab do. B. „ 200 5 — Russische Imperiales 9 44 — 46 Pfalz,. Ludwb. (Bexbach) 5 — Gest. Süd- ,omb.-Bs. 1 * 74 6 1 Hess. Ludwigsbahn „ 200 4 138' 4P'/bG 5 Franken-Thaler .... 2 2D/.G do. l',z —- do. Süd St. Lomb.Pr.in Silb. 5 86 ' 2P3/6G Ludwigsh. Bexb. fl. cOO 4 184*