mit 1 von Ainmk *S i-Exlract. ? ü°n Ober: Mj» Stingl, ®J>° 6$trart gleich * Millar 1QU. (ICO Äolt^oj ?ärz: dünnen. ^3 Akten »arz: auer. kten. Diedrich. ■itung, welche nb Recht ist eitartifel; ung; inter- Unterhal- »rbeiichte; e. Bei seiner r als wirk- len. tion des Mer. A,“ ogen 1 fl. 5 kr. ftellgeldes) aphischen Gone* originalen, ein- csondkre» Creig- spannende tteckfuß. stnden sich Jm ^oatbnms Hessin i stets gesuchter iur ’A Kreuzer igtn fit d-sj-lt- ftriniillise- fahren fir das beginnt seinen urs anzuscbliep yn ZchM' P/Mt-__ Montag bcn 31. Marz. Ne 70 PrriS vierteljährig 1 fl. 12 fr. mir Brtngrrlohn. Durch die Post bezogen vterteljähriü 1 fl. 29 fr. Erscheint täglich, mit «i* nähme Sonntag-. Expedition: Lanzleiberg, Lit. B. Nr. 1. km« Vom 5. März 1873. 9>r ft soa l?eid?öaefehblatteö, ausaeaeben den 17. März 1-873, enthält; (Nr. 913) Gesetz, betr. die Einführuna des 9re.chsg^tze?über die FreizüLkeit vom 1. Novbr. 1867 und des Reichsgesetzeß über die Erwerbung und den Terluft der dmmg^betr^mn^ ^Wun^des '^^“1873. ' . &n\5^nT6Ä^a6' be‘r' bk Die Aufhebung der katholischen Feldprobstei. di,selbe Parität zu btobadjhn, lungea tm ÜultuSl-m'ste.tum sührt wurde und der in Utzter Riihe Vas Maschm ve-str ck n s leider sehr biegsame Ritter Josias Bunsen war der- t.nige prtustiche ®W bei t„ (Sude ........ ...... “ «"“ ■ b°- r'ate und da« gerechte Bedenken feine, Sldnig«, i»fl e« doch unmöglich angeh-, d-e Aimee im Rade eine« Kriege« in zw.i geirennie G-b-ilager «u sLelden, durch den Hauber seiner Beiectsamkeit zu enifrälten wetzte. Zu welchem hrrrltch Baume dieser nnd.deui.nee Keimling heeangemachien, ist in bem «nbt«ten' «eiet noch so irisch, hast e« (einer wetteren Auseinandersetzung bitte« Gegenfta dl. bedarf. Die httrai. sich ergebende S.ioaiion wurde zubtzt ° une,»a U4, to6 tle kaiholsscke Felipiodstei eniiich cufgebcben inerten most e. Iaf ’ brr setzt vorhandenen, buchst gereizten Stimmung nnserer kaidottschen 6^ diese Mastrrgel böse« Bin, wcch n must, (ann »* B*1“8"1' “''V.,.,., UM so w.Niger, a'S U ver R gterung nicht beliebt hat, in vieler A g 6 Zu den bemerklnsweethesten, wenn auch Mt -lfreulichsten Capiteln der neueren vrevsi'schen Geschichte gehört Vie Entw-ckelung des MachteinflusshS der ?aÄchen Hierarchie. ’ Unter v.m Schutze der romantischen Wiederbelebung ves Mittelalters, gedickt durch eine Re.he w.ssenschaftl.cher und ^silertsc^r B - ürebung'N, hat eS die JItrdbe vortreiflich verstanden, aus Uesen köstlichen B-Üth n unv Blumen süßen Honig zu saugen und sie hat, entgegen dem Spruche V weisen Salomo, gesunvrn, dah der übermäßige Genoß dieser Dutztgke, ihr durchaus nichts geschadet. Schon unter der Negierung des so durchaus nüchternen dritten Friedrich W id'im wurden die Süden »u dem Gewebe angettg , °cihrenb Feldpro^st^ ble Priustische Regierung nicht auch die evamge- tische Heeresse.i orge eingeben Iossin? Nur, wenn die Regierung in ollen ton- iessioneU.n Fragen die entschiedenste Unparteilichkeit beobachtei, werd e« U)r gelin- ter. religiösen Dingen? Die Armee ist ein Thrtt unsere« Boike. und ,pater au Gunsten^ Armenkasse Eben ^zhaarig mit kchwarzer Schnake -in mitiel»»si« Hmch @le6en. Gießen, den 2?'. Februar 1873. y 60 Nover. | In dem Kamps gegen die Uebergriffe de« Ultramontani.wu« hat die preustische Regierung sich bisher aus die strieieste Desenstve beschrankt, sie hat siehI g.w!ss.r. masten mit Gewalt dazu drängen lassen, da« Gewehr in die Hand zu »t» • Die ergriffenen Mostiegeln tragen daher scheinbar den Stempel einer Abwehr, die weniger nach einem vorherbestimmien ^lun erfolgt, aU titlmebr flitb e naai bet ftinrllcben Stellung wechselt. Von ollen bl.ber gesch-henen Defenstozügen ist ^er le?ner mangelhafter gewesen, ul« die einseitige «ush.bung der katholische,. Nuterrrckts - Crrrsrrs im Wiesettvcrrr an der Ackerbauschule des fandwiikhschiistlicbeii Aerems für Oberhiffin zu Friedberg. . forderlichen Geldmittel gewährt. fr(](.lld,cr Kateaori- dermalen hauptsächlich Mangel herrscht und der ~ »SSÄÄ. dx“ ’S."«"“ *T - " Ifl, lvetlll l h tll , e n n < \e.,„;r 's. cy «tiiiiim HilS HiA 1H 21 'AlllV d. A $lbaiKnilC Er^umfoßt- Deutsch, Schönschreiben, technisches Rechnen, Lon,etr(^Ma^MiÄ' Ä der Trainage ,c, verbunden mit Demonstrationen und praktischen Uebungen bvi Mi uirrtheilt. Aufnahmefähig sind junge Leute, Der Unterricht ist unentgeldl.ch und wird von d n L efenban n sti und( “ ( h^hrn und sieh diesem Fach widmen trolle», welche eine Ackerbauschule besucht, angehei^e Geometer, Banchpiran en, och Absolv rnna des Unterr chtscnrsus als Gehülsen de« Wiesenbaumeister« Eine entsprechende Anzahl der Thetlnehmer wird vorn SstckMch alobald ^solbtrung^de^ur ^8ueWnnlg gegriffenen beziehungsweise als Wiesenbanausseher je "^.^'^'"'8 denselben hierbei volle Gelegenheit zu ihrer Ausbildung als selbstständige Techniker gegeben. ein'es Fsihrm'gsaktestes, etwaiger Zeugnisse über Schulbesuch, Prüfungen ’c. bei dem unterzeichneten Kuratorium zu erfolgen, das zu jeder weiteren Auskunft gerne bereit is Friedberg, den 20. März E des landwirthschaftlichen Vereins für die Provinz Oberhessen zn Friedberg. Las uiratortum^oe^ ^^.^(^sraih. Lindeck, Rentamtmann. aas, Kreis-Assesso.. «............- Ä.K« Die militärisckir Seelsorge au,gehoben wird und die Ka'iiffonen den ®e n einvetleibt (ein werden. Die Zeit liegt j> »'i---li».'we e 'ni. un , in welch r Volk und Armee al« getrennte, ja ol« einander einbHe « ementr ongej (itn umden. E« ist daher gar kein plausibler Grund für bi-^usttchttrhalung einet gesondirten Mililätsttlfurge ausfindig zu wachem Ist nicht bet Soldat eb n all« Burger de« Staate«, den Gesetzen d.ss.lben Gehorsam. .., Ust n verpachte ? rger Oder soll durch die «uftrchierhaltung einer ge °»b"''" dküüäisee sorge ein Mil und werden uno da« iätstaat im Livilstaaie mit befontenr MiUtärlirche d-Uttnd «t.blitl ».roen ? i Weder die militärische Tüchtigkeit, noch die straffe Di-kiplin werden darunter leiden; auch ist keineswegs zu befürchten, daß der sogenannte blinde Gehorsam durch die aufgehobene specielle MtlitLrseelsorge ein wenig erleuchteter werden würde. Der Fahneneid ist an sich ebenfalls nicht au die Mitwirkung eine- Geist, ltchen gebunden, ebensowenig bedarf es zur Eommunion eines besonderen Mili- tärgeistlichen. Und für den Kriegsfall wird die Bildung eines seelsorgerischen Corps nicht mit größeren Schwierigkeiten zu kämpsen haben, al- die Etablirung resp. Verstärkung der Sanität-corp- hervorruft. O Deutschland. Berlin, 26. März. Die schon von mehreren Setten, namentlich auch in Corresponbcnzrn ans Rom, signalistrte Besorgniß Italiens wegen Frankreichs kräftiger Haltung gegen Italien nach tnr Räumung des französischen Territoriums durch die deutschen Truppen ist gewiß von besonderem Interesse. Italienifcve Oppositionablätter haben cs noch offener ausgesprochen, daß man das Ende der deutschen Okkupation erst gegen 1875 frühesten» erwartet habe und der gegen- wärttge frühe Termin Italien unvorbereitet finde. Die deutsche Armee sollte danach, wie man sieht, den verschiedenartigsten Anforderungen genügen. In Frankreich selbst sollte sie den nothdürstigcn Frieden zwischen den Parteien aufrecht halten, und die Nachricht, daß sie das im nächsten Herbst den Franzosen selbst überlassen wolle, machte die Börsen nervös. Unseren Truppen war aber noch die andere Ausgabe zugefallen, daß sie Frankreich jeden unfinnigen Gedanken an einen Kreuzzug zu Gunsten des Papste- nach dem Dorbild von Castelfivardo vertreiben soll ten. Im Grunde spricht sich darin nur die Ueberzeugung au-, daß Italien aus die deutsche Allianz angewiesen ist. Man darf denn auch wohl erwarten, daß es den Voraussetzungen derselben auch entsprechen und sich beispielsweise mit der Erneuerung dr- französischen Handelsvertrages versehen werbe. Würde, Herr Thier- auch faktisch au- den mehrfach angeführten Gründen dudurch nicht viel erlangen, so wäre jener ganz unnütze Abschluß vor der Zeit doch eine Verletzung sowohl für Deutschland wie für Oesterreich, daS sich dadurch Frankreich fast allein gegenüber gestellt sehen würde. In diesem Punkt wird Itali n zu beweisen haben, daß e- den Werth der deutschen Freundschaft zu würdigen weiß und nicht unfere guten Dienste ohne jede Gegenleistung als selbstverständlich vorau-setzt. Berlin, 27. März. Für den Reichstag bereiten sich mehrere wichtige In- terpellationen und Anträge vor. Der Abg. Lasker beabsichtigt die RetchSregierung dahin zu interpelliren: „Hat die Reichsregierung Kcnntniß von den Umständen bei Aufklärung des Gesetzes über die Aktiengesellschaften in Folge der Gründung und Verwaltung vieler solcher Gesellschaften; beabsichtigt die Regierung Abhülfe dagegen zu schaffen, und zwar noch im Laufe der gegenwärtigen Session?" Diese Interpellation ist bereits mir vielen Unterschriften bedeckt, deren Anzahl indessen noch nicht abgeschlossen ist. — Der Abg. Biedermann wird erne Interpellation einreichcn, ob und wann auf Einführung de- Eiv lehegesetzc- zu rechnen ist. Inzwischen haben die Abgg. Dr. Völk, v. Bontn und Genossen bereis folgende Interpellation angemeleet: Bezüglich der vom Reichstage am 19. Juni 1872 gefaßten Resolution aus Vorlage eine- Gesetzentwurfs über Ordnung der Etvilstand-regrstcr ist in der dem Reichstage vom 14. d. MtS. mitgetheilten Uebcrsicht der vom Buntdesrathe auf Beschlüsse des Reichstages aus der Session 1872 gefaßten Entschließungen die Eröffnung enthalten: „Der Entwurf eines Gesetzes, btir. die Beurkundung des Personenstandes, ist im Reichskanzleramt ausgearbeitet." Da nun diese Mittheilung weder über Zweck und Plan de- Entwurfs, noch über die Absichten der Reichsregierung bezüglich des Zeitpunktes der Vorlage desselben an den Reichstag Aufklärung enthält, so erlauben sich die Unterzeichneten an den Heren Reichs- kanzler die Anfrage zu stellen: „Worin besteht nach Zweck und Pian der nähere Inhalt des fraglichen Entwurfs. Wirb derselbe demnächst, und zwar noch in der gegenwärtigen Sitzungsperiode dem Reichstage zur Beschußfaffung unterbreitet Berlin, 28. März. Der „RcichSanzeigkr" publicirt das Gesetz über den Staatshaushalts.Etat. — Der „Kreuzzritung" zufolge ist die Abreise des Kaisers mit kleinem Gefolge auf den 23. oder 24. April festgesetzt. Berlin, 28. März. Wie bereits gemeldet, sind neue Vorschriften über den „Dienstweg und die Behandlung von Beschwerden" der Militärpersonen des Hee- res und der Flotte, sowie der Eivilbeamten der Milttäi- und Marineverwaltung erschienen. Ueber den Inhalt derselben wirb der „Fr. Z." Folgendes mitgethcilt. Die Vorschriften beginnen mit ver Erlaubniß, wider d»e Vorgesetzten Beschwerde zu führen. Das ist nicht neu, doch ist bisher der Beschwerdeweg erfahrung-mäßig in den seltensten Fällen, namentlich von Seiten der gewöhnlichen Soldaten, betreten worden, da selbiger jetzt wie früher manche Gefahren birgt. Zunächst wird die Abweichung von dem vorgeschriebeuen Beschwerdewege an Personen de- Soldatenstande-, welche im aktiven Dienste sich befindcn, gerichtlich, an Personen des Beurlaubtenstandcs disciplinarisch oder gerichtlich geahndet. Diese Ahndung kann bi- zu einem Jahre Gefängniß gehen und hat jedenfalls Arrest zur Folge. Be- schwelten dürfen ferner nicht früher als am nächsten Morgen nach dem Statlfin- ven desjenigen Dorfalle« eingeleitet werden, welcher zur Beschwerde Anlaß gegeben yat. Eine Ausnahme ist zuläisig, aber schwer festzustellen. „Vor Beendigung des Dienstes darf der Beschwerdeweg niemals betreten werden." Zur Anbringung der Beschwerde wird dem Beschwerdeführer eine Frist von drei Tagen gegeben und dem letzteren die Pflicht auferlegt, seinem nächsten Vorgesetzten von der Anbringung der Beschwerde unmiitelbar Kenntuiß zu geben, falls ,elbige nicht gegen diesen selbst gerichtet ist. Ein Osfieier, welchem auf dienstlichem Wege Anzeige wird, baß ein im Range der Unterosficirre oder Gemeinen stehenvrr Untergebene! beabsichtige, Beschwerde über eme» Vorgesetzten zu führen, ist berechtigt, sich „über etwatge Grundlosigkeit der Beschwerde zu ä^ßrn," und verpflichtet, den Beschwerde, sührer darauf aufmerksam zu machen, daß er durch Anbringung einer an sich unbegründeten oder einer leichtfertigen Beschwerde sich fhefbor wache. Die glet- «den Befugnisse sieht» jedem Vorgesetzten zu, welchcr dienstlich davon Kcnntniß erlangt, daß ein ihm untergebener Beamter oder Osfieier sich deschwercn wolle. Eine anderweite Einwirkung ist untersagt, doch wird es in brr Praxis neben der vorgefchriebencn Abmahnung einer solchen auch nicht bedülfeu. Die Entscheidung über die Beschwerte wirb bem Beschwerdeführer und Verklagten mitgetheilt und wenn sie begründet geworden, .baß sie den Vorschriften gemäß dienstlich erledigt sei." Bildet eine persönliche Verletzung den Gegenstand der Beschwerde und wirt sie begründet gesunken, so ist einem beschwerdesührenbenOsficier ober obern Beamten , statt der lltzieu Angabe, dir Erlläiung zu geben, daß Remedur riogetreten sei. Der Unterofflkier und gewöhnliche Soldat erhält also diese Erklärung nicht, deren Form übrigens auch bei Officieren u. s. w. so gewählt werden muß, „daß dabei die Autorität de« verklagten Vorgesetzten möglichst gewahrt wird." Gegen die getroffene Entscheidung kann, von beiden Thcilen, Berufung an die nächste höhere Steve und so fort, ohne Umgehung einer Stelle bis zum Throne hinauf erhoben werden. Haben mehrere Gemeine aus gleicher Veranlassung Beschwerde zu führe«, so ist die Anbringung nur zweien derselben gcstattet. Uube. gründete Beschwerden werden an dem Beschwerdeführer durch DiSriplinarflrafe oder Rüge geahndet. Den Beschwerden der Osficirre, Mitglieder des SanitätS-Ofsi- ciercorps und Maschinen-Ingenieure muß ein Vermittelungsversuch vorangehen, welcher dem zu verklagenden Vorgesetzten die Gelegenheit giebt, unbewußt oder in Uebereilung zugefügteS Unrecht sofort obzustcllen. Ueber die Wahl des Veimitt- lers sind sehr genaue Vorschriften gegeben, wie denn bas Ganze einen kleinen Codex bildet. Aber auch mit und nach demselben werden es sich besonders Un- trrofficiere und Gemeine doppelt und dreifach überlegen, ehe sie den Beschwerdeweg betreten, denn auch im günstigsten Falle bleiben sic doch Dem, über welchen si>' sich beschwert haben, untergeben, was sogar in Civilbeamtenstellen meist sehr unangenehm ist. (V. B. E.) Berlin, 28. März. Dem Vernehmen nach wird gegenwärtig im Schooße des Glneral-Postamts dir Frage ventilirt, ob und wie es möglich zu machen fei, den im praktischen Dienste beschäftigte», angestellten Beamten während der Sommermonate der Reihe nach einen Urlaub von mindesten- acht Tagen zu bewillige». Gewiß würde das General-Postamt durch die Verwirklichung dieser Idee sich die Sympathien der Beamten in hohem Grade erwerben und die Bcruf-freudigkeit derselben wesentlich fördern, leider aber droht der humane Plan ohne praktisches Resultat zu bleiben. Wie wir hören, haben die Oberpostdirectionen in den von ihnen abgegebenen Gutachten sich deshalb ablehnend zu dieser Frage verhalten, weil sie die Beamten bereits jetzt für dienstlich so belastet erachten, baß die Functionen der Beurlaubten unmöglich noch auf die Uebrigen übertragen werden können. Aber gerade die- Argument müßte für die leitende Behörde ein ganz btsonderS dringender Beweggrund sein, den bis zur äußersten Grenze der Le.stungSfähtgkeit angestrengten Beamten eine regelmäßig wiederkehrende, mäßige ErholungSzeit zu gewähren und so dafür zu sorgen, baß die Kräfte derselben nicht vor ver Zeit aufgerieben werden. Berlin, 29. März. Da» „Deutsche Wochenblatt" erfährt, daß vor der Entscheidung der katholischen Feldprobstti ein Briefwechsel zwischen dem Fürsten Bismarck und dem Cardinal Antonelli stattgefundrn habe, daß dadurch aber nicht» an dem Gange der Ereignisse geändert worben sei. — Die Gerüchte über den Rücktritt des Grafen Königsmarck sind unbegründet. Berlin, 29. März. Im Reichstag erwidert Staatsminister Delbrück auf die Interpellation des Abg. Volk betreffs des Gesetze- über die Beurkundung be» Personenstandes (CioilstandSregister), baß der bezügliche Entwurf jetzt vom Kaiser genehmigt sei und dem BunbeSrathe und Reichstage demnächst zugehen werbe. Das jetzige Vorstadium der Angelegenheit mache e» unmöglich, Näheres darüber mitzutheilen. Berlin, 29. März. Die „Kreuzzeitung" vernimmt, daß gestern die erste Vernehmung des Geh. Raths Wagener durch den Kammergerichtsrath Steinhaufen stattgefunden hat. — Der „RctchSanzeiger" publicirt die Ernennung Achenbach'- zum UntcrstaatS-Sccretär im Handelsministerium. Afchaffenbnrg, 24. März. Unsere Frühjahrsblumenausstellung, die am 13. April l. I- tn brr neuen Markthalle eröffnet werden wird, verspricht nach den bis jetzt tingetroffenen Anmeldungen eine glanzvolle zu werden. Die ersten Kory- phäen in der Blumenzucht al-: Schulz in Hanau, Gcbr. Mardner und Gebr. Boland nebst dem renommirten Rosenzüchter Vogler in Mainz, ferner fämmtliche hervorragende Frankfurter Kunst- und HanbelSgärtner, so wie die aus Mannheim, Karlsruhe, Darmstadt und Gießen haben ihre Betheiligung zugesagt. Sogar aus Stuttgart soll sich eines der ersten Etablissement« durch Bcthetligung vertre» ten lassen. Wie man hört, wird auf effektvolle Ausstattung des Arrangement» viel verwendet, c« soll unter Andern eine Grotte mit laufendem Wasser, Springbrunnen, ein Pavillon rc. angebracht werden. Es wäre sehr erfreulich, wenn diese erste, in einer bayerischen Stabt abgehaltene Rheinische Verbandsausstellung den vorhergegangencn an Glanz nicht nachstänbe! — Für Aschaffenburg aber dürfte diese Ausstellung nicht ganz ohne alle Bedeutung sein. Stuttgart, 29. März. Die Excesse haben sich heute Nacht nicht wiederholt. Die Feuerwehr, die Schützcngesellschaft und die berittene Bürgergarde let- steten Sicherheitsdienst. Die Ansammlungen von Nrugierigen wurden ohne Con- flicte zerstreut. Schweiz. Bern, 29. März. Den „Baseler Nachr." zufolge hat der Große Rath von Bern heute die Regierung ermächtigt, in dem katholischen Iura, wo ei» Prirstermangcl herrscht, die Eivilehe provisorisch einzuführen. Gens, 26. März. Ein von Merwillod gegen die Ausführung der vom Volke angluommenen neuen katholischen Cultn-gesetze erhobenen Protest wurde Seiten« b.s Regierung-rotheS einfach an den Abiender zurückgeschickt, weil derselbe jene« Schriftstück gesetzwidriger Weise al- apostolicher Vicar von Genf unterzeichnet hatte. Krankretcb. Paris, 27. März. Au- Rivesaltes, 27. März, wird telegraphirt: „Die Operationen bei der Ziehung der Militärpflichtigen wurden gestern durch einige Ruhestörungen unterbrochen. Die GenSb'armcn wurden mit Steinwürfen empfangen und der Hauptmann dersrlben leicht verwundet. Dir GenSb'armen machten darauf Gebrauch von ihren Waffen, was einen Todtrn und mehrere Verwundete zur Folge hatte. Sine gewisse Aufregung herrscht unter der Bevölkerung. Truppen sind au- Perpignan angelangt und eine Untersuchung ist eingcleitct. Mehrere Verhaftungen fanden statt. Die Pompier- wurden entwaffne'." Paris, 28. März. Der „Moniteur" bestätigt den Rücktritt des spanischen Gesandten Olozaga mit bem Htnzufügcn, daß ders.lbe nur unter der Bedingung, daß die spanische Republik den Charakter einer unitarischen und konservativen erhalte, auf seinem Posten verbleiben wollte. Die spanische Regierung, um einen Nachfolger für Olozaga sehr verlegen, habe Thier« wegen Oiense soudire« lassen, Thier« sei aber einer Erklärung au-gewiche». Paris, 29. März. Zwei Zeitungen, darunter die „Gazette du Midi" von Marseille, werben Wege» Eiössnung einer Subskription für die Earlisten gerichtlich verfolgt. saMr W [ Mdnb teile* iu plin lvickt' V Wdoll ist dH ao ohne dah «i> Lonw Don Garton Don Earl»* energisch »erde er fi® Franlsi uirt bei Liß« dnt unetwedel lid) otfitbetl Mttirt tlnlag @an|tn VM SW, Wei Ikömte eine g» teil, bie botl b Vernehmen nad outM »er V»si lergeson Pohl-Gi F' NI Für Münberg M April, jci L sollen in W dein H fern «r'w j H'eben, । L. Rcitzkirc D'Mrdm Für gegen Ll Hammer ül T tu Lich in ! Hießen, I Vrohhe % ''S «n,, ••lii «ÄS »»« fotgf » ' Ult" ?«fr«fe «l,, 'amtät-.vffi. Käthen, W ober ifl 6tl Lei mitt- flehen Inders Un. 1 Htschtztkdt- nublt Elchen (8. B. 6.) } im Schoos iu vaihrg |tif '°b der Som« ju btroiüigtB. 3v» fi- oi( « praktische» a in den von Ak verhalten, tfl6 die Kune. veivei Ivnaen. 8°!cht °°-d'N. «hn° doh -'b-d'i-b°r Sch-d-no-m-n.irt- di- Nachricht, daß London, 2&fcbrt sei und den Thron Ansprüchen entsagt habe. Don Carlos nach Genf Vaterlandes geweiht und bereite ^7,°." ..-> - "■'* ** „„6, er ftck an die Spitt- °-- »orschrifsmäßig- Bürgschaft wird Zahlungsfrist bi« ,. Octobe^1873 gestattet»! $.rgetmcijlerekn tcr »inliegende» Orte werden ersucht, dies in ihren Gemeinden bekannt machen »u fassen. Gießen, am 31. ^^herzogliche Bürgermeisterei Gießen. Vogt.__ Holzverkauf. 2,09 Zubikmeter, 1 (tzielberg: Samstag deu 5 April er ,1 1 Hainbuchen-Stamm mit 0,13 ©uib.=«Wttn, 23; Cich-N-Staug-U mit 33,69 Cub.-Me.er, 717 Stangen - 8,55 33^ Nadel- „ n o £ , Hostlikrsteigernng im Gießener Sladllvalde. 1539) Montag den 7. April 1873, von Vormittags 9 Uhr an, ~ f. f,« in «m mfn« <”* ?»">" äßcrti „„t M„66oli Ätnas« 50/0 östr. F. 8t. E. B. 358 Lombard. Bahn 205 Vz Ludwigsh.-Bexbaoh 193 Maxbahn — Bayer. Octbahn 125 Rhein-Nahebahn-Aot. — Hess. Ludwigsb.-Aet 170s/s Obarhessen w 76^ PrloHiftten« zo/g öster. Stsb.-Prior. -93/e Zv/g öst. b. Lombard 5O3/g 3°/q Livorneser 36Vg 5% Tosoaner — 5% EUsabeth.-Pwor. 853/4 do. II. Emiss. 84__ Änlehenal®®»©* Darmstädter fl.50Loose — , d 25 f) 57V8 Kuih. 40 Thh. Ixkws 73 Naseau 25 fl. 47 236Ä-Meter Buchen-Derbholz, I* 91 „ Stöcke. 546 * « Reiser. Crosdor den 27- März 1873. ' Der Bürgermeister: (1523) ___________ 0 1------- Holzversteigerunq. 1530) Donnerstag den 3. April d J., des Vormittags VzW Uhr, unter mehrere rkcht stark- Baustamm- Klccsaamcu, ^ofcnf*K'«»rair». -n>'m». im Anschnitt, weißen, - „ Trüffelwurst, Saaterbsen »nd Wichen, ^amburaer Znngen, Samen- und Leinkuchen, Kalbsschinken Aogqenkleie, Wa.zenschale -mvkeb'len (1259) und Futtermehl bei J A Busch Söhn-. 1(1502) 3. R. @4.16.1. Lokal-Notiz. m-ß-n, 3i. Mä-, ictsttn hiesigen Familien in in^aqcn und zu Fnß. Bröaite eint öto6e gnenfAenmaffe na4Auf dem Heimweg wurde, dem feit, die dort herrschte sollte "Nrn ttaung ch rannte den Berg hinunter und Vernehmen nach ein Pferd vor «nein Wagen ^ine Insassen der Böschun, hcrun- wurd, der Wagen das Gräßlichste verletzt. Eine der Verletzten, die tergeschleudert und ^bei mehrere Per oue T Lederhändler K. ist derart zugerichtet, daß Tockter unseres allverehrt.nBurgermeiste , F M ^/ „schmettert, die Hirnschale verletzt an deren Auskommen gezweifelt wird Dl- «ntt « J^mer«. Von den Uebrigen wurde —--B örserrberichte. Franliurt a. M. , 28. Mär, ,„„1, d-r °chwt,u,m UUtm°ttq»t».t!«», un» d-- äug.rfi unoünftie.n <■»* ® ““|X ’aud> «. .u-wSMg.n ftft.n «»Ulfen w,stn>- fenbe Prosperität in überhaupt demnächst für alle “Ären Sküen welche« gegenwärtig viel zu wünschen Aussicht stehen und auch da- SeschLft tn deren Äctten Ultima wurden heute von übrig läßt, größere Belebung zu Thell we d« . P g Bahnen Sie- 6-7 Proc. bewerkstelligt. Für Cred.tact.en herrscht«uckeubttflup. - "" *" ’ ’ ........ Staatsfonds Spanier etwas besser. Bon koospaple e Extension 1 Proc., California sä L Wien, London und Amsterdam matter. . \ V' WA m 77. in allen größeren Städten Europa'». y 1501) 'FIDE) fit Vermiethuugen. Depüt in Gießen bei (3728) an. Näheres Neue Anlage C. 2d. 1348) Emil Fischbacb. I, Mainz, im März 1873. Die Expedition. ruh vierteljährlich das Blatt auch pro Quartal. 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Pso., Rauchfleisch und Speck s 24 fr- pr. Pfd-, empfiehlt ______________Carl Hoffmann. 1535) Eine frischmelfende Ziege ist zu verkaufen. Sandaasse Lit- D. Nr. 167. Feinstes Schweineschmalz, per Pfund 22 fr-, empfiehlt "■ §**•i8*3 ***• "*»»«tewSssBiSiÄ; *** JWÄfS’J“ «W«**» »" d" ew*. OH. taff««, «Salten Knftften „ I . 1285) Ein Kellnerlehrling gesucht im _____________________Cafe Ebel. Z Ein tüchtiger Schweizer bei 12 Stück Rindvieh wird von mir ge« sucht. Lohn je nach Leistung 80—100 Thlr. Carl Zimmerschied, (2058) (Eisenbahn) Ems. 1487) Auf dem Vereinigten Dienstmänner - Büreau werden noch 2 kräftige Männer angenommen. Löwengasse Nr 106. 50 bis 60 Maurergesellen, sowie ca. 20 Handlanger, finden gegen hohen Lohn dauernde Beschäftigung bet dem Maurermeister Andr. Mertens, (1525) in Wetzlar. ___ 1439) Ein Mädchen für Hausarbeit und ein Kindermädchen zu sofortigem Eintritt gegen guten Lohn gesucht. Näheres bei der Exped. d. Bl. 1534) Das Fritz Vogt'sche Wohnhaus ist unter günstigen Bedingungen aus freier Hand zu verkaufen, im Nichtfalle soll es per 1. Juli d. I. auf weitere 3 Jahre verpachtet werden. Näheres bei ________________Julius Roth. E0) Russischen u. Elb- caviar empfehlen _______I. A. Busch Söhne. Frische marinirte ä 1 Tblr. 15 Sgr. bis 1 Thir. 20 Sgr., in fiinster Butler gebratene ä 1 Tlilr^ 20 Sgr. bis 1 Thlr. Uiljl/ 25 Sgr., per Faß ca. 50 St.; Aal in Gelse 2 Tblr. 10 Sgr. bis 3 Thlr., per Faß ca. 11 Pfd.; geräucherte schwed. Pflückhäringe 1 Thlr. bis 1 Thlr. 10 . Sgr.; ger. Aal 1 Thlr 20 Sgr. bis 2 Thlr. per. Kiste. Alles vom feinsten de l'catesten Geschmacke. Gegen Baarsendung ober Nachnahme. (2088) Ba^th a. d. Ostsee. s (1528) Julius Josephy.