u * Don Wv f dm des Innern Melen Roden- 8nchen- "gelaffen. die Provinz in Giessen Pfandbriefe bt- itbank. oucefl 'reisen und ohne An. rnd Gewissenhafteste neertionitarif issel. r Tagiöhner L. P-tri IN, Nmenweg. uädchen auf baldigen vti IL, Neuenweg. ches Mädchen kann bei I. Balser, mittlere Bleiche. ufcn arz und weiß gefleckt Inn Mderbringer Lzpediiion ie d* Co. FrankM a.®' »ition ^hi nbc8 Kjt B<>lee“"6' r, Neuenweger Thor. werden ge- Igehnitten bei , flarichüti. an »ihm- Ml ®“6" bi«' '»61L , ,ur neuen BteWc n 1U wollen. »rsitze einer Cofsnr- )rotheaBoue^ ätretS vierteljährig 1 fL 13 k. Bringerlohn. Dsrch die -vst bezogen vierteljährig i 6. 29 k. Gießener Anzeiger. Erscheint mit Fi# nahrne Sonntazs. Expedition: Lanzletber^. «it. B. Nr. 1. Mnzeige- und Amtsblatt für den Kreis Kiessen. Ur. 17S. —— Mittwoch"den 30. Juli ™ tsvs. Amtlicher Lheit. Gießelt, den 28. Juli 1873. Das Großherzogliche Rentamt Gießen an fämmtliche Grohhknogtiche Bürgermeiste itien des Bcyrks. Wir ersuchen Sie, in Ihren Gemeinden bekannt machen zu lassen, daß die Forst- imb Feldstrafen von der HL Periode 1873 bis zum 15. nächsten Monats ohne Mahnung bezahlt werden können. I. V. d. R.: Hoffmann. politischer Th eit. Deuischlank). Gießen, 30. Juli. Von Leipzig aus erhalten wir von zuverlässiger Seite eine Abschrift des Schreibens, welches dreizehn ehemalige Gießener Professoren an den Rector der Universität Gießen aus Anlaß des Menschen Ausschußberichtes gerichtet haben. Wir glauben dasselbe unfern Lesern nicht vorenthalten zu sollen und bemerken nur noch, daß es der uiiv gewordenen Information zufolge am 24. Juni von Leipzig abgegangen, während der folgenden Tage von den betreffenden Herren in Halle, Jena, Berlin, Kiel, Göttingen, Würzburg, Tübingen, Karlsruhe, Heidelberg unterschrieben morden und am 6. Juli an seilte Adresse gelangt ist. Ew. Magnificenz! Als frühere Mitglieder der Universität Gießen haben wir mit Schmerz und Unwillen von den Bemerkungen Kenntniß genomtnen, mit denen der Berichterstatter des Fiitanzausschusses der zweiten Kammer des Großherzogthums,Abgeord- neter Metz, die Beantragung der Bewillung der für die Universität von dem Großh. Ministerium geforderten Summe zu begleiten für passend gehalten hat. Wir bestreiten nicht das ständische Recht der Kritik über die Universitätsverwaltung; aber wir müssen es als einen argen Mißbrauch dieses Rechtes bezeichnen, wenn bei Ausübung desselben ehrenrührige Behauptungen ohne jeden Beweis vorgetragen werden. Dies geschieht ohne Zweifel durch die Insinuation, daß bisher „kleinlicher Nepotismus, beschränkter Vrodneid, Rücksicht auf politische oder confessionelle sogenannte gute Gesinnung" bei den Berufungen eine Rolle gespielt haben. Da wir als Mitglieder des Senats, als Referenten, zum Theil als Rectoren bei vielen Verhandlungen der Art amtlich betheiligt gewesen sind, so halten wir es für ein Gebot der Ehre, jene Insinuation, soweit sie unseren Antheil bei Berufungen und die Zeit betrifft, über welche uns ein Uriheil zusteht, als eine völlig grundlose Verdächtigung zurückzuweisen. Indem wir Ew. Magnificenz bitten, diese unsere Erklärung zur Kennt- uiß des ganzen akademischen Senats und des Großh. Ministeriums des Innern zu bringen, verharren wir mit den besten Wünschen für das Gedeihen der Ludoviciana, die uns in der Zeit, in der es uns vergönnt war, au derselben als Lehrer thätig zu sein, lieb und theuer geworden ist, und stets bleiben wird, als Ew. Magnificenz ergebenste Dr. Baur. Dr. Leuckart. Dr. Lange. Dr. Eck. Dr. Schrader. Dr. Dillmanu. Dr Nietzsch. Dr. v o n I h e r i n g. Dr. R e g e l s b e r g e r. Dr. V ü l o w. Dr. Knop. Dr. Kopp. Dr. Gaß. — Wir entnehmen der „Mainzeitung" Folgendes: „In den zwei Entgegnungen über die Gießener Lehrergehalte wird mit einem zwischen den Zeilen zu lesenden hinweisenden Tone von einem Vicar gesprochen, der u. A. seit Januar mehr Gehalt beziehen soll, als ihm eigentlich in seiner Eigenschaft als Vicar zukäme. Im Interesse des Erwähnten diene ausdrücklich, daß derselbe den Veröffentlichungen über hiesige Gehaltsverhältnisse vollständig ferne steht. Der Gießener Anzeiger wird wohl die Bereitwilligkeit haben, auch hiervon Notiz zu nehmen. (Ist hiermit geschehen. Red. d. Gieß. Anz.) Darmstadt, 25. Juli. Die Zweite Kammer begaun in ihrer gestrigen Sitzung die Berathung des Schulgesetzentwurfes und erledigte die Artikel 1 bis 3 desselben. Artikel 1 (Aufgäbe der Volksschule ist Gewährung der Grundlagen sittlich-religiöser Bildung und der für das bürgerliche Leben nöthi- gen allgemeinen Kenntnisse und Fertigkeiten) wurde mit einem Amendement des Ausschusses, wonach es „religiös-sittlicher Bildung" heißen soll, und einem Antrag des Abg. Königer, wonach nach „sittlicher" noch die Worte „und nationaler" eingeschaltet werden sollen, angenommen; ein Amendement des Abg. Büchner, wonach das Wort „religiös" gestrichen werden sollte, fiel. Artikel 2 (Errichtung einer Volksschule bei 30 schulpflichtigen Kindern in einer1 Gemeinde) wurde unverändert angenommen. Ueber Artikel 3 (Maximum von 80 Kindern als Regel, von 100 als Ausnahme in einer Schule) entspann sich eine längere Discussion. Das Resultat derselben war, daß ein Antrag der Minorität des Ausschusses (Abgg. Küchler und Schröder) angenommen wurde, der es im Wesentlichen bei der Vorlage beließ und nur noch eine Bestimmung bezüglich der Schulclassen beifügte; ein Antrag der Majorität des Ausschusses, das reguläre Maximum der Schülerzahl auf 60 zu fixiren, fand nicht die Billigung der Kammer. Darrnstavt, 27. Juli. Die „Tarmst. Ztg." dementirt die „Franks. Ztg." betreffs der von letzterer gebrachten Mittheilung über die am Regierungs- Jubiläum begnadigten beiden Strafgefangenen und bemerkt, daß dieselben nicht unter der Bedingung, nach Amerika auszuwandern, begnadigt worden sind, sondern unter der Bedingung, das deutsche Reich zu verlassen. — Die Kaiserin von Rußland hat soeben (10 Uhr Vorm.) auf ihrer Rückreise nach Petersburg Darmstadt passirt. Darmstadt, 28. Juli. Die Kammer beschloß die Einführung von Simultan-Seminarien und Präparanden-Anstalten, sowie den Ausschluß geistlicher Orden von öffentlichen Schulen. Berlin, 25. Juli. Der „Staats-Anzeiger" publicirt ein Gesetz, betreffend die Kriegsgerichte in ElsaßLothringen, worin der Kaiser mit Zustimmung des Bundesrathes bestimmt, daß das durch die Verordnung vom 19. December 1870 eingesetzte Kriegsgericht zu Metz aufgehoben wird. Die Zuständigkeit des durch dieselbe Verordnung eingesetzten Kriegsgerichts erstreckt sich auf ganz Elsaß-Lothriugen und erkennt über die in den §§ 80 bis 93, 94, 96, 98, 100, 102, 105, 106, 115, 116 und 125 des Strafgesetzbuches mit Strafe bedrohten Handlungen. Berlin, 28. Juli. Die „Nordd. Allg. Ztg." meldet: Die Wegnahme des spanischen Schiffes „Vigilante" durch den „Friedrich Karl" ist ohne alle Instruction und Autorisation der kaiserlichen Negierung erfolgt. Capitän Werner wird sein Verhalten zu rechtfertigen haben. Der Bericht deffelben liegt der kaiserlichen Negierung noch nicht vor. Berlin, 28. Juli. Die Officiösen schreiben: Ein Beweis, wie sehr sich in der Schweiz die Stimmung zu Gunsten Deutschlands gewandt hat, liegt wohl in dem sympathischen Empfange, welcher dem deutschen Gesandten, Gene- rallieutenaut v. Röder, bei dessen Erscheinen auf dem eidgenössischen Schützenfeste zu Luzern zu Theil geworden ist. Ans den an Rußland grenzenden Districten kommen bittere Klagen über Plackereien an der Grenze, welche auf den Wohlstand jener ohnehin nicht sehr gesegneten Kreise einen drückenden Einfluß ausüben. Bekanntlich ist die Grenze russischcrseits durch Militärpostenketten gesperrt, wodurch der Verkehr schon sehr erschwert wird; die Grenzkreise Neidenburg und Ortelsburg werden aber überdies gar häufig durch Maßregeln geschädigt, welche angeblich zur Abhaltung der jenseits der Grenze herrschen sollenden Rinderpest angeordnet werden, während Kaufleute und Gewerbetreibende aus jenen Gegenden, die zur Zeit der Sperre Polen nach allen Richtungen hin bereisten, von der Rinderpest nirgends etwas entdeckt haben wollen. Es wird dies, wie man uns mittheilt, in der Herbstsession des Reichstages zum Gegeustand einer Interpellation gemacht werden. Breslau, 28. Juli. Der „Schles. Presse" zufolge hat der Erzbischof Ledochowski angeordnet, daß am 12., 13. und 14. August in allen Kirchen seiner beiden Erzdiöcesen öffentliche Gebete für „die schwer verfolgte und bedrängte Kirche" gehalten werden, indem er vollkommenen päpstlichen Ablaß verheißt. Wiesbaden, 28. Juli. Der Kaiser ist, von Schlangenbad kommend wo er der italienischen Kronprinzessin einen Besuch gemacht hatte, um 8 Uhr 30 Min. hier eingetroffen. Schmelz. Bern, 29. Jul'. Der Nationalrath ist dem Beschlüsse des Ständeraths, Dagewesene in den Schatten in die London, 27. Juli. Unterhanse Mittheilungen nächstens in Portsmuth dem ches große Verheerungen angerichtet. Das Kabel von Amoy nach Schanghai ist gebrochen. (EngfanÖ. Der Marine-Minister Goschen machte gestern über ein Panzerschiff neuer Coustructiou, wel- in Angriff genommen werden und alles bisher stehen soll. Das neue Schiff, welches seiner Der Ortsbürgermeister ließ den Unglücklichen durch einige Knechte in seine Wohnung schaffen, wo sich den Eintretenden ein furchtbarer Anblick darbot. Auf dem Stuben- bodcn, unweit der Kammerthüre, lag die hochschwangere Frau des armen Wegmachers mit Ungeschlagenem Hirnschädel, an den Leichnam sich anschmiegend ihr größeres Ljähriges Mädchen Crescentia mit schweren Kopfverletzungen, sich noch bewegend, aber betäubt; auf der Schwelle der Nebenkammer die dreijährige Maria, auf dem Boden der Kammer das einjährige Knäblein Johann Stang, anscheinend unverletzt, aber von Kälte fast erstarrt. Die Ehefrau Stang hatte ihr Strickzeug noch fest in der Hand, an der Kammerthüre stand zolltief das Blut. Lorenz Stang wurde in ein Bett der Nebenkammer gelegt, wo er kurze Zeit darauf, ohne ein Wort gesprochen oder seine Besinnung erlangt zu haben, verschied. Die weitere Untersuchung ergab, daß das schaueroolle Verbrechen in räuberischer Absicht begangen roar. Alles Geld war aus schwer verletzt. Paris, 27. Juli. In Sedan mußten die französischen Trllppen ebenfalls Nachts den Einzug halten, nni zu verhindern, daß man sie mit Hochrufen auf Thiers begrüßte. Die Ruhe wurde in Sedan nicht gestört. Die Behörden ließen der Begeisterung für Thiers freien Lauf. Der Uuterpräfect theilte der Bevölkerung von Sedan eine Depesche des Grafen St. Ballier aus Nancy mit, welche den Sedanern die Danksagungen des Deutschen Kaisers für die Pflege der bayerischen Kranken übermittelt. — Der Belforter Gemeinderath hat beschlossen, für Thiers eine goldene Denkmünze mit folgender Inschrift schlagen zu lassen: Belfort reste frangais — A Monsieur Thiers. — Der Generalrath für die Wallfahrten in Frankreich hat an die Mauern von Paris Bekanntmachungen angeschlagen, in welchen er zur Betheiligung an den Pilgerfahrten auffordert. Die Wallfahrerei ist in vollem Gauge. 10,000 Pilger trafen in Notredame de Fort Roussilloit ein, um die Befreiung von der Revolution zu erflehen. Im Kloster Sonne, wo die Reliquien des heiligen Peter von Tarensaise sich befinden, werden am nächsten Dienstag 15,000 Savoyarden erwartet. Paris, 28. Juli. Die „Agence Havas" meldet aus Madrid vom heutigen Tage: Gerüchtweise verlautet, daß zwei neue deutsche Kriegsschiffe uebst einem englischen vor Cartagena erschienen sind. Das Gerücht von dem Einzug des Generals Pavia in Sevilla bestätigt sich nicht. Derselbe wird wahrscheinlich zum Angriff sich rüsten. Aus Valencia wir berichtet, daß die dortige Artillerie zu den Insurgenten übergegangen ist. Versailles. 26. Juli. Heute um i Uhr fand in der Schloß-Capelle ein Gottesdienst statt, um dem Himmel für den Segen zu danken, den er der Session der Nationalversammlung gespendet. Der englische Gruß wurde von der Gräfin Grandvall und anderen Damen und Zöglingen der Versailler Normalschulen gesungen. Deputirte waren wenig anwesend, wohl aber Mac Mahon und die Minister, deren Frauen Geld einsammelten. Um l1/* * Uhr schlug der Blitz in das Versailler Schloß. — Die Deutschen räumten heute Bains, dessen Häuser alsbald geschmückt erschienen, während viele Hochs auf Thiers ertönten. Neufchateau ist jetzt vollständig geräumt; Champigny und Mireconrt verließen die Deutschen heute Morgen. Ueberall fanden Kundgebungen zu Gunsten Thiers' statt. Auch Moutmedy ist geräumt, doch werden noch andere deutsche Truppen auf ihrem Durchzuge dort erwartet. Aus Charleville vom 26. d. Mts. meldet man, daß die Ruhe nicht weiter gestört worden, die Entrüstung der Einwohner aber sehr groß sei. Versailles, 28. Juli. In der Nationalversammlung verlas gerat) Namens der Commission zur Prüfung der Handelsverträge mit England und Belgien einen Bericht, welcher auf Genehmigung dieser Verträge anträgt. Der Gesetzentwurf, ;Uach welchem die Erhebung der Flaggenzuschlagssteuer mit dem 1. October d. I. aufhören soll, wurde genehmigt. Bayonne, 28. Juli. Ein Dampfschiff hat heute Morgen bei Fueute- rabia 3000 Nemingtonj- Gewehre gelandet, welche von 700 Carlisten in das Gebirg gebracht wurden. — Don Carlos und Lizarraga befanden sich Freitag bei Penacerrada. zur Vertheidiguug fortgesetzt, doch glaubt die Negierung, daß die Stadt sich noch vor' der Ankunft der dorthin dirigirten Truppen unterwerfe. In Alcoy dem Niederlassungs-Vertrag mit Rußland die Ratification zu ertheilen, ohne glaubt, daß das Bombardement von Valencia morgen früh wieder beginnen - ■ ' ■ ■ • wird. Gerüchtsweise verlautet, Contreras wolle mit 3000 Freiwllligeu Valencia Die Eisenbahn nach Valencia ist mehrfach unterbrochen. Madrid, 27. Juli, Abends. Sevilla und Valencia haben ihre Unter- Madrid, 28. Juli. General Pavia eröffnete gestern das Feuer auf Sevilla Die Insurgenten von Granada setzten den Bischof in Freiheit. Dagegen nahmen sie viele Verhaftungen unter den Einwohnern vor und legten den Neichen Steuern auf. Die Negierung wünscht die Rückgabe der „Vigilante" von dem Consul in Gibraltar. Lokal-Notiz. Gießen, 30. Juli. Heute Nacht zogen mehrere sehr schwere Gewitter über uns, ohne glücklicher Weise Schaden anzurichten. Nur in Watzenborn schlug der Blitz ein und brannte in Folge dessen eine Scheuer ab. Gießen, 30. Juli. Von Herren Gcbr. Buderus auf Main-Weser-Hütte bei Lollar geht uns Folgendes zu: Z u r B e r i ch t i g u n g. Auf Main-Weser-Hütte bei Lollar fand ein Arbeiter am 23. d. Mts. durch einen Schlaganfall in dem geräumigen Gicßereigebäudc der Hütte, wo ein Ausströmcn von Gas überhaupt nicht stattfinden kann, plötzlich seinen Tod, nachdem er sich einige Zeit vorher bereits unwohl gefühlt und krankhafte Zufälle gehabt hatte. Es wurde ärztliche Hülfe sofort requirirt und die Ursache des Todes festgestellt. Wir bitten, diese Berichtigung dem unberufenen und tendenziös scheinenden Referate in Nr 173 Ihres Blattes entgegen aufnehmen zu wollen. Gebrüder Buderus. Vermischtes. * Amberg, 22 Juli. Während in München der.grandiose Dachauer Schwindel mit seinem Gefolge vor dem Forum des Criminalgerichts steht — an den Spitzeder- Proceß schließen sich die Verhandlungen gegen Pauline Dosch und die ganze Reihe der Bankerotten e. Betrüger, Urkundenfälscher, Diebe und Diebshehler bis herab zürn Grafen Friedrich v. Holnstein — spielt sich vor den Schranken des hiesigen Assifen- hofes ein blutiges grauenerweckendes Drama ab, der Proceß gegen den schrecklichen Familienmörder von Thalmassing. Auf der Anklagebank erscheinen der 22jährige Xaver Marchner mit seinem 62jährigen Vater Joseph Marchner, eines gräßlichen, in den Annalen der Criminaljustiz fast beispiellosen Verbrechens überwiesen. In der frühen Morgenstunde des 7. Januar er. wurde der Wegmacher Lorenz Stang in Thalmassing, etwa 80 Schritte von seinem Hause, röchelnd und mit Blut bedeckt, bewußtlos und halb erstarrt auf dem Gesichte im Straßengraben liegend, aufgefunden. Gattung den Namen leihen wird, heißt der Inflexible, der Unbeugsame. Es ist eine Verbesserung des Warriortypns, mit einer Panzercitadelle in der Mitte, schußdichtem Deck unter dem Wasser und ungepanzerten Enden. Die Größe soll etwa die des Schiffes Fury sein, doch mit drei Fuß geringerem Tiefgang. Auch die Leistungsfähigkeit in Bezug auf die bloße Fahrt steht mit der der Fury auf Einer Stufe. Der Kohlenvorrath reicht auf einer Reife von 3000 Meilen bei 10 Knoten Geschwindigkeit aus. Das Schiff kann jedoch ^Knoten in der Stunde zurücklegen. Die angewandten Geschütze sollen in Kaliber wie Schußweite alle bisher in Gebrauch befindlichen Übertreffen. London, 28. Juli. Unterhaus Auf eine Anfrage Sandon's erklärt Unterstaats-Secretär Enfield, daß England fein von Venezuela bestrittenes Recht auf den Besitz der Aves-Insel nicht aufgegeben habe. Auf eine Interpellation Allen's erwidert derselbe, daß trotz der Erfolge der Carlisten die Regierung den Zeitpunkt zu ihrer Anerkennung als kriegführende Macht noch nicht gekommen erachte. In Abwesenheit Gladstones theilt der Staats-Secetär des Innern, Bruce, eine königliche Botschaft mit, welche die Vermählung des Herzogs vonj Edinburgh anzeigt und die Bewilligung der erforderlichen Geldmittel nachsucht. Die Berathung hierüber wird auf morgen anberaumt. Madrid, 29. Juli. Provinzial - Nachrichten zufolge ist die Colonne Villacampo ohne Schwertstreich in Castellon Ungezogen, wo die Nevolutions- junta aufgelöst wurde. Von Cartagena sind zwei Jnsurgentenschiffe mit Mannschaften nach Almeria und Malaga abgegangen. Contreras wird überwacht, da befürchtet wird, daß er die Stadt verläßt Die Desertionen unter den Streitkräften der Insurgenten dauern fort. General Pavia blokirt Sevilla vollständig. Die aus Malaga geflüchteten Familien kehren zurück. Perpignan, 27. Juli. Die Carlisten haben Berga angegriffen. «flineiifta. Hongkong, 27. Juli. Ein schrecklicher Wirbelwind hat am 21. d. M. Amoy gewüthet. Die Besitzungen der Ausländer in Kulangsue litten sehr, Schiffe gleichfalls. Auf dem Lande zwischen Amoy und Futschen wurden iivuj vvi vii Miumqi vu vvumii vuuunui inuciivci c« mivi) i...1..... X, 1 « Vy -• j « ---- ” , M>en öffentlich- Kundgebungen zu Gunsten der Regierung ftattgefunben. Zwe'i Wand-Urm w°«n Ä Verbindung mit Bilbao ist unterbrochen. Die Carlisten haben die Brücke 6ei me^r unb ein in der Kammer stehendes Eckschränkchen war erbrochen und geleert. Bnrzena unweit Bilbao besetzt. In Toledo wurden die Freiwilligen des Va- Der Thäter wurde, wie man sich erinnert, bald in der Person des Angeklagten er- taillons Pierrard entwaffnet. mittelt und mit seinem Vater, dem Anstifter der Blutthat, in sichern Gewahrsam ne-, Madrid 27 ^uli Abends Die Carlisten haben die Umaeaenb hnn nommen. Gestern nun haben die Schwurgerichtsverhandlungen in dieser grauenhaften cT ' ? Vc UMgegenv von 2lffflire bfgonnen. Der Gcrichtssaal bot ein aufregendes Schauspiel. Xaver Marchner, Bilbao verlassen. Die ^ruppen von San Fernando haben einen Angriff der eine kaum mittelgroße, gedrungene und kräftige Figur; die Gesichtszüge lassen eher Insurgenten auf Cadix nach dreitägiger Kanonade znrückgeschlagen. Man auf Gutmüthigkeit schließen und verrathen nichts weniger als einen Menschen, dessen Italien. Nom, 28. Juli. Die „Voce della Verita" schreibt: Der Papst hat gestern die ncuernannten Bischöfe empfangen und denselben in einer Ansprache namentlich anempfohlen, durch ihr Beispiel und einen frommen Lebenswandel die Anerkennung ihrer Diöcesen zu erwerben und die Rechte der Kirche zu ver- theidigen. Der Papst fügte hinzu, daß gerade in den letzten Tagen eine Frage aufgeworfen sei zwischen einigen Bischöfen und einer katholischen Negierung in Amerika; Freimaurer drängten sich sogar unter die Nathgeber des Souveräns und in die religiösen Vereine, und glaubten deshalb nicht verdammt zu werden, weil sie die Nächstenliebe zum Zwecke hätten. Diese Annahme sei falsch: auch sie seien excommimicirt. — Die Communalwahlen in der Provinz Neapel sind größtentheils zu Gunsten der liberalen Candidateu ausgefallen. Spanien. Madrid, 27. Juli. Nach eingegangenen Provinzial-Nachrichten haben die Negierungstruppen den Angriff auf Valencia begonnen. Nach hartnäckigem Kampfe und beträchtlichen Verlusten ist das Feuer vorläufig eingestellt und sind Verstärkimgen dahin abgeschickt worden. Von Cartagena aus hat Contreras die Verhaftung der Madrider Minister der Executivgewalt becretirt. Gegen die Behauptung, daß er im Einverständnisse mit 60 Deputaten der Linken handle, haben viele Mitglieder der Linken Verwahrung eingelegt. In Cadix sind Verhaftungen oorgenommen worden. In Sevilla werben die Anstalten Discussion einstimmig beigetreten. 1 . Bern, 28. Jnli. Der Nationalrath ist heute bem Beschluß bes Dtän- Beistanb leisten. beraths betreffs ber neuen Organisation bes Bunbesrathes beigetreten. — Znm> , .y........ Chef bes neuen Eisenbahn unb Hanbels - Departements ist der Bundesrath werfung unter gewissen Bedingungen angeboten. Die Negierung fordert bedin- Scherer ernannt worden. igungslose Uebergabe. — Die Nachricht von der Belagerung Bilbao's durch die 7 f - t'rfi !Carlisten wird dementirt. jlflUlUCluJ. ; Madrid, 27. Juli. Bei den Cortes ist ein Gesetzentwurf, welcher den Paris, 27. Juli. Die bayerischen Truppen, welche am 23. b. Mts.^Wunsch ber Abschaffung der Todesstrafe ausdrückt, eingereicht. — Nachrichten von Mvzieres unb Charleville abrückten, nur in Dvuchery eine Viertelstunbe.aus carlistischer Quelle zufolge concentriren bie Carlisten ihre Streitkräfte, um rasteten unb um Mittag in Sebau (22 Kilometer) eintreffen sollten, sind von «demnächst Bilbao anzugreifen. der Hitze schwer angegriffen worden: 11 Mann starben am Sonnenstich unb oq cv..k ra......T ~5£E-2" -n ‘ c o ~ r 42 mußten in Seban bem Hospital übergeben werben. Für bie denselben dort zu Theil gewordene Pflege hat ber Kaiser von Deutschland) Herrn de Saint- Vallier in einem besonderen Schreiben seinen Dank ausgesprochen. Wie man sagt, wird Thiers sich nach der Schweiz begeben. Durch eine Petroleum- Explosion wurden in Rucil bei Paris gestern Nacht 42 Personen meistens sehr fc* Rinnen Wert bebin- ** durch die !' S' ben 25 Feuer auf '-WH Da- >r und legren £t "^lgilaiite" Kolonne le_^Mou8; mitWw überwacht, da Icr ben Streit; -Ea vollstän- ^egrifsen. niachte gestern istruction, wel- b alles bisher welches feiner beugsame. Es e in der Mitte, in Die Größe eiem Tiefgang, bt mit der der lieife von 3000 jedoch 14 Kno- ollen in Mer andon's erklärt iftritteneß Recht JMyeMon dee Regierung cch nicht gekoni- secetär des Jn- ng des Herzogs ^cldmitlel nachr it am 21. d. M jfue litten jehr, Erichen wurden ) Schanghai ist r ■ t%S» in ',t'nL Aillben"' Auf L^achers LrL'r '-Kk- sVs#6 . in ein ^ine pochen •gjAal -4 M L dre ti nod) * uijit j! "'Äenhaflf DU,em 2. Stellvertreter des Vorsitzenden: Großh. Oberst z. D- KtlNgelhosser, dem 1. Secretär: Großh. Hofcath l>r« Künzel, dem 2. Secretär: General-Agent C. (Taille und dem Kassier: Großh. Stabsquartiermeister a. D- Köhler, gebildet worden ist, glaubt der Verein zum Beitritt einladen zu sollen. Zu diesem Behufe sind bei allen Großherzoglichen Bürgermeistereien Formulare zur Subscription imb Einzeichnung der Beiträge offen gelegt. Nach erfolgter Subscription und Einlieferung der Beiträge werdeit den, Mitgliedern die Statuten, die Mitglieds-Karte und Quittung über den Ber-> trag übersendet. , _ . J Die Anmeldungen zum Beitritt könneu auch auf dem Bureau des Thier-Schutz-Vereins zu Darmstadt, Hügelstraste 13, erfolgen, wohin auch die Anzeigen über Gesetzes-Uebertretnngen abzugeben sind. Darmstadt, den 1. Juli 1873. f Der Thier-Schutz-Verein für das Großherzogthum Hessen. Der Vorsitzende: Freiherr van der Capellen. Bezugnehmend auf vorstehendeu Aufruf benachrichtigeu toir das hiesige Publikum, daß den beiden Rathsdienern Moll und Schmidt Subscnptwns- listen ruaestellt worben sind, die sie auf Wunsch zum Vollzug vou Emzeich- nungen vorlegen, auch die gezeichueteu Beiträge in Empfang nehmen werden. Gießen, 22. Juli 1873. , Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Vogt. Börsenberichte. Frankfurt a. M., 29. Juli. Die Vorbereitungen für den Ultimo haben begonnen und werden Prolongationen durch den flüssigen Geldstand sehr erleichtert. Für Creditactien zeigte sich Stückenmangel und wurde daher Deport bezahlt. Eine weitere Rolle, als die angegebene, scheint Geld in dem gegenwärtigen Börsenverkehr nicht mehr zu spielen, denn weder die Herabsetzung des englischen Bankviscontos, noch die des preußischen am gestrigen Tage vermochten Leben in das lustlose stille Geschäft zu bringen und verkehrte die Börse heute in noch ausgesprochen matterer Haltung, wie gestern. In Berlin herrscht die üble Laune der Börse noch vor, wie deren heutige Course constatiren, doch glaubt man in den Kreisen der Liebhaberei zu bemerken, daß die Contremine, erschreckt über ihr eigenes rasches Vorgehen, bereits einen weniger starken Druck, als früher, auszuüben beginnt. Die gemeldeten Mehreinnahmen der Lombardischen Elisabeth- und Staatsbahn waren zwar günstig, doch übten sie im Ganzen wenig Einfluß aus, da sie durch unerfreuliche Erndteberichte paralysirt wurden, welche annehmen lassen, daß die bedeutenden Wochenplusse sich allmählig wieder erheblich verringern werden. Creditactien, gestern 2231/2, eröffneten mit 220 '/2 und schlossen 220'/2. Staatsbahn, gestern 348, blieben heute 346 2. Lombarden, gestern 194, notiren heute leblos zu 193. Oesterr. Bahnen fast durchgehends matter, namentlich Nordwest und Elisabeth. Bayer. Ostbahn gefragt und etwas besser. Oesterr. Renten weichend. Deutsche Fonds und Amerikaner fest. Spanier etwas matter. Banken ohne Animo und matter, mit Ausnahme von Wechslerbank, welche gesucht und höher blieben. Deutsche Effectenbank fest. Darmstädter 5 fl., Prov.-Disconto 3’/2 Proc., Bankverein, Oesterr.-Deutsche und Continental je l'/t Proc. matter. Von Sorten Imperiales 1 Kr. höher. Börseunachrichten. 26 Juli 1873. Actien. 5°/o östr. F. St. E. B. 346*/2 Lombard. Bahn 193*/2 Ludwigsh. Bexbach 1871/z Maxbahn 131 Bayer. Ostbahn 120 Rhein-Nahebahn-Act. — Hess. Ludwigsb.-Act. — Oberhessen „ 74'/4 Wechsel« Amsterdam k.. S. 98'/3 Augsburg k. S. 100 Berlin k. S 1047/8 Bremen k. S. lOö^r Brüssel k. S. 93'/^ Hamburg k. S. lOS1/® Leipzig k. S. 105 London k. 8. 1177/g Lyon k. S. — Paris k. S. 92% Wien k. S. 105 ditto m. S. 1043/4 ditto 1. S. 1043/4 Disconto 5 °/° Preuss. 41/3°/o Oblig. 104i/ schmiere, Oelfarben, wie auch von Firniß u. f. w entfernt, stets vorräthig in Stück- Bekanntmachung. 3451) Die am 15. d. Mts. fällig gewesenen Pachtgelder von städtischen Triebvierteln können in den ersten 8 Tagen an den Zahltagen Dienstag, Donnerstag und Samstag ohne Kosten zur hiesigen Stadtkaffe bezahlt werden. Gießen, den 28. Juli 1873. Der Stadtrentmeister: Enders. Mittwoch den 27. August d. I-, Nachmittags 2 Uhr, soll auf dahiesigem Rathhaus der Carl Friedrich Luh und Ehefrau zu Wieseck gehörige 45/H.a 126 Acker am Galgenberg @.ine ausgezeichnete Seife, welche alle auf die Chaussee un -Slecfcn aus jedem Gewebe ausretnigt und die Marburger Straße, besonders Flecken von Fett, Theer, Pech, giebt 151,4 Rente, Vogelleim, von Citronen, Kaffee, Wagenöffentlich meistbietend versteigert werden. 3448) Der frühere Gasthof „Belleoüe", 24 heizbare Zimmer enthaltend, nebst Stallungen, Remise-, Blumen-, Gemüse- und Yaumgärten am Bahnhofe zu Marburg, steht zum Verkaufe und ist zum Vertragsabschluß legitimirt Administrator Z e i s s daselbst. Unter Garantie! Adelheidsquelle, Appollinarisbrunnen, Earlsbader Mühl- und Schloßbrunnen, Emser Kessel- und Krän- chesbrunnen, Fachinger, Friedrichshaller Bitter- waffer, Homburger Elisabethen- brunnen. Ludwigsbrunnen, Marienbader Kreuz- brunnen, Salzhausener, Salzschlirfcr Bonisacius- bruunen, Schwalbacher Stahl- und Weiubrunnen, Schwalheimer, Selterser (Nassau), Wilduuger, Jeden Zahnschmerz Fr. Bier, Wundarzt in Wien, Klostcrgaffe Nr. 4. Zahntropsen vom Wundärzte Fr. Bier stillen den Schnletz hohler Zähne augenblicklich und sind in Flacons zu 20 Sgr. daselbst und in den Niederlagen zu beziehen. Mundwässer vom Wundäyte Fr. W, gegen rheumatische Zahnsch»,erzen, gegen Entznndungen, Gesch wul'te und Geschwüre des Zahnfleisches, gegen Zahnstein und LoSerw-rdeN der Zahne, sowie gegen den üblen Geruch au« dem Muudc, ist daselbst und tu Ander lagen in Flacons zu 20 Sgr. zu haben: „ . in Gieficn bei Herrn Iuliu« Wallach. Kissinger Rakoczy, . Carlsbader Salz, Carlsbader Sprudellerse, Emser Pastillen, Soda- und Selterwasser. Ausverkauf bei Carl Frech in Glas, Porzellan, lackirtem Blech, Galanterie-Sachen, Reise- und Schultaschen, Necessaires, Lampen, Leuchtern, Standuhren, Goldleisten, Seidenhnten, Kinderspielsachen, Haushaltungsgeflenständen, Oefen, Gußwaaren, Eisen, Stahl, Sicheln, Sensen, Strohmeffern, Ketten, Spaten, Schippen, Handwerközengen und verschiedenen anderen Waaren. Versteigerung wird keine vorgenommen. (2280) Das IMiiliri-, Belt- und Spiegellager von Ateacemcler Frankfurt a. M., große Galluösttaße Nr. 15. empfiehlt große Auswahl in Möbeln aller Art, Betten, einfach bis zu den feinsten, Spiegel mit Gold- und Holzrahmen in allen Größen, bei billigen Preisen und reeller Bedienung. Ganze Einrichtungen werden übernommen und genießen einen Extra-Rabatt. (3076) in seinem Porzellan: (1867) in Glas u. Crystall: Blumenvafen, Fischglocken, Figuren, Blumentöpfe, Wafchgarnituren, Trag- GH geschirre, Tassen rc. rc. Blumenampetn; in lackirten Blechwaaren: Kaffee- und Theebretter, Brodkörbe, Zuckerdosen Bierkrüge, Wirthschafts - Glaser und Flaschen; in broncirten Thonwaaren: Wilhelm Balser, Figuren-, Porzellan-, Glas- u. Crystall-Waaren-Handlung, Lindenplatz Lit. A. Nr. 142, Punsch bowlen, Wasser- und Weinflaschen, - Brodkörbe, Zuckerdosen rc. Ordinäres Steingut. — Gartenfiguren und Gartenvasen. — Zimmerfiguren in Gypö-, Stearin- und Biscuit-Masse. — Anfertigung'von Thürschildern und Grabplatten. — Schnelle und billige Besorgung von Bilder- u. Photographie-Einrahmungen. empfiehlt in reichhaltiger, schöner Auswahl: Butter- und Käsestützen, Tafelserviee, i Kaffeeservice, / in Weiß, Kuchen- u. Deffert- i @oli) unb *c“cr' / Farbig | i decorirt; , 3473) Eine große Partie Mist ist zu verkaufen. Näheres bei Philipp Körber. ß Tnfelbier (sein) ait§ der Actien-Brauerei dahier, pr. Flasche 8 Kr, Gießener Lagerbier (fein) aus der Brauerei üorT Christian Lony dahier, pr. Flascbe 6 Kr., frei in's Haus geliefert von Georg Dörr Wittwe, Kirchenplatz. | GntgebramUc Feldbrand- backffeine können abgegeben werden. IlUUjIlllll Näheres bei d. Exped. d. Bl. 3459) Ein großer starker, 10' langer, 4,/2' breiter, mit 4 Schublaoen versehener Tisch, 3117) Zu vermiethen: Mein Nebengebäude mit Garten, zu beziehen am 1. October. Christian G. Eckel, ___________A. 106, Marburger Straße. 2438) Mein zweiter Laden mit-Logis ist zu vermiethen. __Friedr. Bang. 3431) Ein Ziminer ist zu vermiethen mit oder ohne Möbel- Neustadt D- 97 im Nebenhaus. ___________________________ 3441) In meinem neuerbauten Hause am Schiffenberger Weg ist der obere Stock (auf Wunsch mit Garten) zu vermiethen und Anfang October zu beziehen. ________________________G. Patz. 3456) Eine Scheuer mit Stallung in der Hintergasse zu vermiethen. Näheres bei der Exped. d. Bl. ist zu verkaufen bei Louis Busch Wittwe- | Tuff-Schlvkmmsteitte- und Kaminrohrfabrik. Rechts- u. linksrheinisch. Neuwied._____8»h. fties. Neue holländische Noll- Häringe sind elngettoffen. 3397) ’ I. A. Busch Söhne. 3366) Ein gut erhaltener Flügel ist- billig zu verkaufen. Seltersweg C- 185. ^ernueuMüen. 3484) Eine Stube nebst Zugehör ist an eine einzelne Person zu vermiethen und sogleich zu beziehen. Georg Bogt, Seltersweg. 3485) Ein möblirtes Zimmer mit Ca feinet zu vermiethen und den 15. September zu beziehen. Zu erfragen in der Restauration Gerhard. 3057) In Lit. D. 39, Marktstraße, ist eine Familienwohnung zu vermiethen- 3482) Neustadt Lit. A- Nr. 149 ist ein möblirtes Zimmer zu vermiethen. 3065) Eine freundliche große und eine kleine Familienwobnung zu vermiethen bei Heinrich Sauer, Neuenweg 134. 3420) Zwei möblirte Zimmer zu ver- miethen. tlieuenweg B. 195.______________ 3086) Zwei große Familienwohnungen und eine kleinere Mansardenwohnung nebst allem Zubehör pr- 1. October zu vermiethen. G. CH. Spruck- Wermischte Anzeigen. 3480) Groß-Linden. Die Unterzeichneten fühlen sich verpflichtet, auf den in Nr. 172 des Gießener Anzeigers enthaltenen Schmäh Artikel zu erklären, daß auch hier das Pfarramt streng nach Pflicht und Gewissen gehandelt, uns mehrmals mit unserer Bitte: „das Grab einer nahen Berwandtin, weil sich aufdemselben ein Denkmal und in demselben ein von Eichenholz gefertigter Sarg befinde, zu schonen", abge- wieseu, ja ausdrücklich bemerkt, daß hier kein Unterschied zwischen Reich und Arm gemacht werden könne, und erst dann, als man sich durch Augenschein überzeugte, daß der Sarg noch ganz erhalten sei, die Erweiterung des Grabes durch theilweise Wegnahme der zwischen diesem und nächstem Grabe befindlichen Wand zugab, weil nur dadurch die auf denselben Tag angeordnete Beerdigung möglich werden konnte, ohne daß der noch ganz erhaltene Sarg gewaltsam zerstört wcroen mußte, was nur rohe Ge- mütber fordern können. Aus dieser Mitlheilung wird schon Jedermann erkennen, daß dieser Schmäh-Artikel eine boshafte Verleumdung enthält. Hr. Wagner III. Ivh. Keßler VI. Gewerbebank. Die Caffc befindet sich von heute iin im Hause des Lhri- ftian Wallenfels l. ans dem Markt eine Stiege hoch. - Wenzel’s Garten. 3$86) Donnerstag den 31. Juli: 6. Mwuuemeuts-Caneerl. Anfang 51/2 Uhr. Entree 18 kr. NB. Liste zu weiteren 6 Abonnements-Concerten liegt an der Kaffe zum Einzeichnen auf. Telegramm. Laut soeben eingetroffener Nachricht aus New-Dort ist von der Singer Manufacturing Co. die erste Million Nähmaschinen verkauft, die zweite mit einigen Tausend angefangen. (3477) E. Eichenberg in Gießen. /ruerimfidjcrungsbiink für Deutschland;n Gotha. Zufolge der Mittheiluug der Feuerversicherungsbank für Deutschland zu Gotha wird dieselbe nach vorläufiger Berechnung ihren Theilnehmern für 1872 ca. 70 Procent ihrer Prämieneinlagen als Ersparniß zurückgeben. Die genaue Berechnung des Antheils für jeden Theilnehmer der Bank, sowie der vollständige Rechnungsabschluß derselben für 1872, wird am Ende des Monats Mai d. I. erfolgen. Zur Annahme von Versicherungen für die Feuerversicherungsbank bin ich jederzeit bereit. Gießen, den 7. Januar 1873. Agent der Feuerversicherun gsbank f. D.: 238) A. Nicker. Ein Hausbursche findet bei hohem Lohn sogleich Stelle bei (3478) G. CH. Spruck. 3483) Ein tüchtiger Lackirer findet dauernde Accord-Arbeit in der Lampenfabrik von Kauffmann & C0ntp. 3309) Eine anerkannte Forderung im Betrage von Thlr. 50 an I. G. I. Zimmermann in Betzdorf ist billig abzugeben bereit Hugo Klein, Buchhandlung in Barmen. Unterrichts - Anzeige. Damen, welche das Znschneiden und Anfertigen von Damenkleidern erlernen wollen, können täglich eintreten bei (3449) A. Rothenberger, Lindenplatz. i| Stotternde 'werden vollständig geheilt und erhalten 'eine gute natürliche Sprache nnd ein kräftiges Organ. Gießen. A. JE. Gerdts, Wallthorstraße Nr. 144. 3412) Ein braves Dienstmädchen wird gesucht. Anlage C- 25. 3414) Ein Zimmermädchen und ein Küchenmädchen werden gegen hohen Lohn gesucht. Zu erfragen in der Expedition dieses Blattes. 3462) Arbeiter gesucht. F. Habenicht, Lampenfabrik. Wahelm.!' r-s Die soeben erschienene 97r 43 HZ enthält: Der Nationalrath. Roman von Max von Schlägel. (Fortsetzung.) — Bei ver- schloss.ner Thür. Nach dem Gemälde von Hiddemavn. — Gänge durch die Wiener Weltausstellung. Bon Richard Andree II. — Nasr-ed-din Schah in Berlin. Von W. von Dünheim. Mit OriginaUeichnung von Karl Rechlin Sohn: Mittagsmahl im Schlosse von Berlin. — Am Familientische: Bücherschau III. Ludwig Spach, moderne Kulturzustände im Elsaß. Von einem El- säßer. — Die Verhütung der Hundswuth. — Ein Autograph des Schah von Persien. Zu Bestellungen empfehlen sich: die Ferber'sche Univ.-Buchhandlung, E- Heinemann, I. Ricker. Ei» Hausbnrsche findet bei einem Lohn von 100—150 fl. sogleich Stelle in der Hirsch-Apotheke. (3450) 3474) In Lit. C. Nr. 80 wstd ein braves Dienstmädchen gesucht. welches in Hausarbeit und Rühen geübt ist, und Liebe zu Kindern hat-_________ 3472) Alte abgangige Pferde werden angekauft von Philipp Körber, ________________Vcterinaranstalt. 3481) Ein Junge von ungefähr 15 Jahren, vom Lande, wird zu täglicher Beschäftigung gesucht-__H- M. Jughardt. 3 Comptoiristen, 2 Reisende, 8 Verkäufer und Lageristen, 1 Expedient, 3 Kellner, 3 Oec -Verwalter, 2 Gärtner, 2 Förster, 1 Ziegelmeister und 3 Maschinisten können sofort und später gute Stellen erhalten durch das Bureau Germania zu Dresden. (3463) Redaciion, Druck unb Verlag der Brühl scd°> Univ.-Druckerei (Fr- Pietsch) in Gjcs-cn. „t Sckgttl» kpgei 1 Kr. 1' A 2)T 4)S 6) & a Die! Gießen, Bei I werden. Dies« Mit Monats ohin Darm, SchM ju bttyn ■ rii'iß »°h, at und können wir I’1’ Profil dahin Nkklong 186; muffen. S'"be nadS B »etben. U erkläre« B°lkssch ,' Matth V Emahlich ®e, te" i« sK unter -r die L > heit I PfL'Ech