Anzeige- und Amtsblatt für den Kreis Kiessen ttkk, treu Mittwoch bcn 30. April Rr. 1OO ■HK MyVM WaMffTÜT’* -kaischule en Pfund (j. B. 70 Gramm für 1 Pfund, 7 Pfund 265 Gramm für 6 Pfund) V l hv, ' Präsidium ist dem Erzbischof von Köln von dem Papste übertragen worden. nach 4 Uhr Alles demolirt werden würde. Gegen 7 Uhr sammelten sich in ' — , n-n ir < CY1 !' 2 z.»• 4-um, Dlvfintrnvii frt n den 28. ohn von Lahnhof 00». ohne An- wnhafteste ustarif fNUNg' frftDC0. vteTteljährtg 1 fl 12 fc. wV. Bttngerlohn. Durch die Psst bezogen vierteljährig 1 fl. 2S K. ’t v*. H.lulull.viai .v«», , dagegen erschienen um halb 9 Uhr etwa 30 Arbeiter, meist jüngere Leute, Sträuße an der Brust tragend, legten, indem Erscheint täglich, mit W- nähme Sonntag-. Expedition: SanzleibouE. 8it v. «r. 1. fl.® >p«'s- T Arten cisen 'N . und n Orte» itu. aus ft C« "7R Deulschsand. Darmstadt, 29. April. Der jährliche Ertrag aus Regalien, direkten Steuern und indirecten Auflagen ist für 1873—75 auf rund 5'/2 SKifl. den veranschlagt. Die hierauf bezüglichen Verwaltungskosten sind nut 540,424 fl. in Ansatz gebracht. — Die Mitte Juni wieder beginnende Session der Zweiten Kammer wird voraussichtlich etwa 3 Monate in Anspruch nehmen. — Der Ausschuß der außerordentlichen evangelischen Landessynodc wird den 5. k. ^VitS. seine Thätigkeit wieder aufnehmen. Wann derselbe den ihm vorgelegten Verfassungs-Entwurf durchberathen haben wird, läßt sich noch nicht vo^aussehen, jedenfalls wird er längere Zeit hierzu bedürfen. — Auf einer am Sonntag zu Pfungstadt stattgehabten Arbeiterversammlung ging es heiß her; drei Verhaftungen wurden vorgenommcn. Die Regierung hat geeignete Maßregeln getroffen, um jede Ruhestörung schnell und wo nöthig mit Waffengewalt zu unterdrücken. Gießen, am 24. April 1873. Betreffend: Wiederherstellung der Katharinen-Kirche zu Oppenheim. , Das G roßhcrzogliche Krcisantt Glvßcn an dir Großherzogtichkn Bürgmneistereien des Kreijes. Mit Allerhöchster Genehmigung Seiner Königlichen Hoheit oes Großherzogs Hut Großherzogliches Ministerin,n d-s Innen, durch Verfügung vom 17. l. M. dem Katharinen - Kirchenbau - Verein zu Oppenheim auf dessen Nachsuchen die Erlaubniß, ,m Gcoßherzoglhuni Unwillige Gaben für die Wiederherstellung der Katharinen-Kirche zu Oppenheim zu sammeln, ertheilt, wovon wir L>ie zu Ihrem Bemessen hiermit ,» Kenntnis, I ,i n. 1 ° v. Röder. ________ zu rechnen. Berlin, 29. April. Ueber das vom ersten Garde-Regiment im Gebrauch befindliche Mausergcwehr berichten nach dort gemachten Erfahrungen die „Reuen milit. Blätter" Folgendes : Der Schuß des Gewehres ist em außerordentlich sicherer, besonders auf die weiten Distanzen, auf die näheren ist er es weniger, weil man dabei ziemlich tief halten muß und dadurch ein richtiges Abkommen etwas erschwert ist. Dieser Uebelstand kann jedoch m Anbetracht derjenigen Distanzen, auf welchen hertte das einleitende und entscheidende Fcuerqefecbt liegt, nicht sehr in Betracht kommen, und zwar um so weniger, da der Kcrnschuß des Gewehrs auf 300 Meter (375 schritt) gelegt ist. Das Maximum der Feuergeschwindigkeit kann bei der Chargirung mit Exer- ci< Patronen auf ca. 18 Schuß im Schnellfeuer des einzelnen Schützen, aus 12 Schuß für Salven angenommen werden. Im gefechtsmäßigen Scharfschießen dürsten sich diese Zahlen wohl auf 12 und 8 ermäßigen, da das Zielen stets der constante Factor bleiben wird, den keine Reucoustruction wesentlich abzukürzen im Stande sein dürfte. Im Vergleich zum Zündnadcl und Chassepot- gewehr verhält sich die Ladungsgeschwindigkcit folgendermaßen: Rechnet man beim Zündnadclgewehr 6 Ladetcmpos bis zum fertigen Gewehr (incl.), fytu das Chasiepotgewehr 4, das neue Gewehr dagegen nur 3, trotzdem kann jedoch aus dieser Zahl nicht auf eine um ein Viertel vermehrte Feuergeschwindigkeit geschlossen werden, da das lange Tempo des Einbringens der Patrone nicht erheblich abgekürzt, und ferner, wie schon oben bemerkt, das Moment des Zielens naturgemäß dasselbe geblieben ist. Es ist jedoch im großen Ganzen keine 1 Frage, daß wir in dem neuen Gewehr eine Waffe von in jeder Hinsicht vorzüglicher Construction, sowohl was Dauerhaftigkeit, Rasanz der Flugbahn, Sicherheit des Schusses, Feuergeschwindigkeit und Leichtigkeit, als was Sicher- ' beit vor Versagern und bequeme Handhabung betrifft, besitzen. Fulda, 29. April. Der Eröffnung der Bischofs-Conferenz ging ein ge- meinsanies Gebet der Bischöfe am Grabe des heil. Bonifacius voraus. Als Stellvertreter des verhinderten Bifchofs von Kulm ist der Domcapitular Suiu- e cr Walt, anzösischer, iche gratis ). 1459.) i. pracharzt. rb gesucht ^nharn. »erungs- len Orte» nten. Die eiten Piä- id) franco । (Mrübtr 1873. orn. W smd, n Lafalt- ise frarco n, wallen . T. U. an Um I-i >„«*» platz tumultuarifcher Auftritte. Zwei Bäckereibesitzern mit mehreren Bierwirthen T y r L o-. . -o ______.._____ u.AflAAnAOM tunrm rmnpFutl: wird in einem wüsten Wirthshausleben vergeudet. Wie jetzt die Dinge liegen, cS allerdiuas rickttia. daß. wie im Herrenhause bemerkt wurde, uusere Hano- <>--• . ■ • . , arbeitenden He sogenannten untersten Classen, nicht mehr diejenigen sind, welche Awaren im Laufe des Tages anonpmc Drohbriefe zugegangeii, worin ai^kim- die meisten Entbehr,iv.qen zu erleiden habeii. Die unteren Beamten und alle vigt wnrde, daß ihnen, wenn sie nicht sofort mit ihren Waarri abschliigen, dieieniaen die mit einem beschränkten Gehalte angestellt sind, sind viel übler „ach 4 Uhr Alles demolirt werden wurde. Gegen 7 Uhr sammelten sich in tawii8 Es ist ja richtig, daß die'Salzsteiier wie eine Kcpssteuer wirkt u.d der Metzgergasse vor der Wagcmann scheu Bäckerei Hunderte von Arbeitern, so also ans den untersten Classen am schwersten lastet; daher seit einem Menschen- daß diese Straße nicht mehr zu passiren war. Ein eigentlicher Angriff , wie alter der humane Wunsch, die Salzsteuer zu beseitigen. Aber man kann doch!» angekündigt war, imterblwb; dagegen erschienen um halb .»Uhr etwa 3 schli.blich nicht die Wucht der Stenern hauptsächlich auf den Mittelclassen, Arbeiter, meist jüngere Leute, Sträuße an der Brust tragend, legten, indem ruhen lasten wollen und mancher heutige Arbeiter, der im Wirthshanse zecht, sie mit Hurrah von den Abwartenden begrüßt wurden, yanb an das Ißage- würde^veräckUich läckeii wenn man von ihm verlangte, er solle dankbar sei» mann Iche Hans und zertrümmerten das Thor und die Fenster. Die Pol,,ei » die väteUich Ssö ge de Regierung, die ihm an Salzsteuer jeden Monat war augenblicklich bei der Hand und schritt energisch ein. Etwa 20 Personen ast Einen Sar Ären wolle, denn mehr macht die ganze Steuer pro Kopflsind verhaftet. Bei den, Widerstand, welcher von den Exe-denten ausgeubt nickt aus So wird glauben wir, nicht gerade Gefahr im Verzüge sein, wenn,wurde, mnhte die Polizei von der blanken Waffe Gebrauch machen. Auch am etwa die Anibebnna ' dennoch nicht in diesem Jahre zu Stande käme. — Im Polizeigebällde versammelten sich Grnppen, welche Mit Sternen wider die gen« NeickskanUcramt zecht man sich der Vossischen Ztg. zufolge geneigt, der deiit-jsterläden warfen, indessen bald verfolgt waren. Es wurde Militär requlkirt lcken Ervedi,io» zur Erforschung des Innern von Afrika Unterstützung zu^und jetzt noch, gegen Mitternacht, pairouili,rt reitende . rtillerlc, ,e 15 Mann, aewäbren Uebriaens wird demnächst der Antrag eingebracht werden, w, Etat die Straßen. Dem Vernehmen nach soll bei den Exceffm, welche gegen die ®ne Summe voi? jährlich UI0,00o Thlr. für die Unterstützung gelehrter For- Schutzmanuschast stattfanden, und wobei NeugierigeuichtfehlteneiiiKindlim Z,. , r nZ M ilen ein Ohr gekommen fein; einem Krawaller wurde der rechte Zeigesiuger schtmg in fremden ^.eltthe len nez T • c t Aimrdnunalabaebaiien lDie Mittelrh Zeitung" bringt noch keinen Bericht über die v..« L. ■* -«. u».» h»™...«... Berlin, 25. April. Die Strikes dauern ununterbrochen fort. Am Westend bei Charlottcnburg haben so eben sämmtliche Maurer die Arbeit cin- aeftcllt, weil sie bei verkürzter Arbeitszeit täglich zwei Thaler verlangen , und zwar einschließlich des sogenannten blauen Montags. Von dieser Arbeitseinstel- lunq sind 26 Bauten b troffen. Ferner haben die Schuhmacher-Gesellen eme von 3000 Personen besuchte Versammlung abgehalten und einstimmig folgenden Beschluß gefaßt: „Da die Verhandlungen mit den Meistern resultatlos gewesen sind, so wird die Arbeit bei allen denjenigen Arbeitgebern, welche dte Lohn- erhöhunqsforderung nicht bewilligen, sofort eingestellt. Die Arbeitel.den verpflichten sich, 15 Sgr. wöchentlichen Extrabeitrag in die Strikecasse zu wen. Die unverheirateten College» werden aufgefordert, so bald als möglich Berlin ru verlassen. Diejenigen Arbeitgeber, welche die gestellte Forderung bewilligen, haben dies dem zu bildenden Strike-Comitü schriftlich anzuzeigen. Das Her- ausschraubeu der Preise muß irgendwo seine Grenzen haben. Inzwischen konnte man den Landarbeitern einen erhöhten Lohn gern gönnen, wenn sie ihn zur ....... —ff, ■. , _ . ■ Verbesserung ihrer Lage anwendeten. Leider ist das nach dem, was man hier genberg anwesend. Die Conferenz wird muthmaßlich drei ^ge dauern. Da ücltt und was aus alleu Theilen Deutschlands berichtet wird, bei der Mehr- in- s,m nan Qnht von dem Vavfte übertragen norden. kehr in der engen Metzgergasse und oberhalb des Uhrthurms freizuhalten; einzelne Krakehler wurden verhaftet. Nach dreimaliger Aufforderung seitens des königl. Polizei-Commissärs Magnus, die Straßen zu räumen, säuberten die berittenen Gensd'armen mit flachen Hieben und auf die Menge einreitend die obere Marktstraße"] Wiesbaden, 29. April. Die Ruhe ist wieder hergestellt. 28 Personen wurden verhaftet. Einige Mann sind schwer verletzt. Die Vernehmung der Verhafteten hat begonnen. Zu Demolirungen kam es jedoch nicht; namentlich sind keine Bierwirthschaften, sondern nur Bäckereien betroffen. Aus der Nheinpfalz, 25. April. Die „Allg.Ztg." schreibt: „Die Deputation pfälzischer Tabakbauer und Tabakhändler, welche sich nach Berlin begeben hatte, um dort in den Kreisen des Bundesraths und Reichstags Vorstellungen gegen die Erhöhung der Tabaksteuer zu machen, ist von da mit der tröstlichen Ueberzeugung zurückgekehrt, daß nach den ihr gewordenen Ausschlüssen über die Ansichten der maßgebenden Kreise an eine Aenderung in Bezug auf diese Steuer nicht zu denken sei. Die Freude darüber ist in der Vorderpfalz, wo der Tabakbau nicht etwa blos für die großen Landwirthe, sondern namentlich auch für eine Menge kleiner Leute ein lohnender Erwerbszweig ist, begrerf- licher Weise sehr groß." lldleiTcidj. Prag, 24. April. Die „Politik" äußert: „Wir feierten gestern ein Jubiläum, das in seiner Art wohl noch nicht vorgekommen sein mag. Es war nämlich das Jubiläum der hundertsten Confiscation seit Beginn der Regierungsära Auersperg-Unger." 8chmeiz. Basel, 29. April. Die „Vasl. Nachr." melden: Letzte Nacht starb in Bern an der Brustfell-Entzündung der Nationalrath Professor Walter-Mun- zinger, Bruder des Afrika-Reisenden Munzingcr Bey und bekannt in Deutschland als hervorragender Jurist und Vertreter der schweizerischen Altkatholiken am Münchener Kongreß. Frankreich. Paris, 26 April. Die Räumung Belforts beginnt am 25. Mai und wird am 26. Juli beendet sein. Während dieser Zeit geht alle zwei Tage ein Zug mit Kriegsgeräth ab. - Thiers fuhr heute um 11J/2 Uhr nach Versailles. Olozaga, der mit ihm vorher eine Unterredung hatte, soll ohne alle neuen Nachrichten aus Madrid sein. — Die Betheiligung an den Wahlen wird groß sein. Gestern Abend waren schon 40,000 Wahlkarten mehr abgegeben als bei den letzten Wahlen. Alle Parteien machen eine letzte Kraftanstrengung für ihre resp. Candidaten. Die Aufregung ist ziemlich groß, aber Ruhestörung keineswegs zu befürchten. Ueber eine Million Stimmzettel mit Barodet sind bereits vertheilt worden. Thiers' Abreise nach Lille ist jetzt auf den nächsten Dienstag festgesetzt. — Der Deputate Graf Auberjon ist in Toulouse gestorben. Versailles, 27. April. Marschall Bazaine ist wieder einmal krank, diesmal läßt ihn kein Blatt sich vergiftet haben, Halsentzündung oder rheumatische Gliederschmerzen beherrschen den großen Marschall. Die bonapartistische Presse mag ganz Recht haben, wenn sie das Leiden Bazaine's auf den ungesunden Aufenthalt, der jetzt für ihn gewählt worden ist, zurückführt. Wir möchten dazu bemerken, daß man gerade kein Marschall zu sein braucht, um die Gesänguißluft nicht vertragen zu können. — Der Marschall Mac Mahon hat angeordnet, daß drei Unterofficiere von jedem Bataillon den Telegraphen - Bureaux beigegeben werden sollen, um das Telegraphiren zu erlernen und für die Feldtelegraphie ein geeignetes Personal zu bilden. Im Artillerie-Departement herrscht die rührigste Thätigkeit; zu Bourges werden neue Versuche mit der Woolwichs-Kanone gemacht. Der Kriegsminister will die neue Uniform der Husaren wieder ändern; man findet die weißen Tressen an derselben unbequem, weil sie so schwer rein zu halten sind. Die Militarisirung des Personals der Eisenbahnen soll jetzt praktisch in's Werk gesetzt werden. Man hat gefunden, daß dieses Personal sich auf mehr als 110,000 Mann beläuft; man will nun daraus Bataillone bilden und die höheren Beamten sollen Osficiere derselben werden Die Ingenieure, Zugführer, Stationschess, Locomotivführer rc. sollen die Cadres bilden. Man legt dieser Organisation in den höheren Militärkreisen eine große Wichtigkeit bei Dlalien. Rom, 24. April. Die clericalen Zeitungen fallen in die gewohnte Aufschneiderei zurück, wenn sie behaupten, die Gesundheit des heil. Vaters sei vollkommen wieder hergestellt, nachdem sie früher die Unverschämtheit gehabt hatten, seine Krankheit in Abrede zu stellen. Als genesen kann man Pius IV. nicht betrachten, vielmehr ist seine Krankheit in ein chronisches Stadium eingetreten , welches noch längere oder kürzere Zeit, je nach seiner Lebenskraft, andauern kann. Allerdings steht Pius jetzt vor Mittag auf und bleibt vier bis fünf Stunden außerhalb seines Bettes, gibt auch Audienzen, wobei aber sein sehr verändertes Aussehen auffällt. Aber die Eiterung dauert in einem Maße fort, welche auf eine starke Zersetzung des Blutes schließen läßt. Spanien. Madrid, 26. April. Die Nachricht, daß Don Alfonso.am 23. d. mit seinem Generalstabe auf französisches Gebiet geflüchtet und daß die Bande von Saball's gesprengt sei, kam zuerst in einem Telegramm des Militär-Comman- danten von Manresa. Am 24. d richtete der Generalhauptmanu folgende Tagesordnung an die catalonische Armee: Soldaten! Don Alfonso de Bourbon ist gestern um 7 Uhr Morgens nach Frankreich übergetreten. Saball'ö befindet sich auf der Flucht. Die Don, ihm commandirtc Bande ist gesprengt. Dieses Resultat verdankt man der Haltung der Armee, welche den Weg der Ehre und der Disciplin wandelt, und der unermüdlichen Verfolgung der carlistischen Bauden. Fahret fort zu gehorchen. Eure Chefs werden Euch alle auf die Bahn des Sieges führen! Wir werden alle zur Befestigung der Republik beitragen. Ueber die diesem Erfolge vorausgehenden Umstände erfährt man: General Velarde war den 23. d. in Ripoll und nahm die energischsten Maßregeln, um dem Carlistenwcsen ein Ende zu machen. Alle Meiereien und Landhäuser in Iden Bergen mußten geschloffen werden und die Bewohner sich in die Städte zurückziehen. Saball's hatte sich seine Bande in zwei Haufen getheilt. Der carlistische Officier Glass, ein Engländer, so berichtet man aus Perpignan welcher unlängst verhaftet wurde, ist nach Calais abgereist. Einer lcgitimisti- schen Zeitung zufolge hätte Herr Glass den Generalsecretär der Präfectur durch Huissier zur Zahlung einer Entschädigungssumme von 100,000 Frcs. für den Schaden, der ihm aus seiner Haft entstanden sein soll, belangt. 9Jtabrib, 26. April. Am Mittwoch sind die Carlisten in mehreren Treffen geschlagen worden. In einem einzigen verloren sie mehr als hundert Verwundete. — Man spricht von einem Ministerwechsel: Figueras, Pi y Margall und Castelar würden bleiben und verschiedene vorgeschrittene Föderalisten, wie Contreras , Estebanez, Garcia Lopez rc., neu eintreten. England. Plymouth, 27. April. Der Dampfer „Tasmanian" überbrachte 686,919 Dollars. Derselbe brachte zugleich Nachrichten, wonach zu Mendoza in La Plata am 20. und 21. März ein Erdbeben stattgefunden hat und die Zerstörung von San Salvador sich bestätigt. Die Erderschütterungen in letzterer Stadt und deren Umgegend währten vom 4. bis zum 19. März. Die benachbarten Städte litten ebenfalls beträchtlich. — Der Congreß von Peru bewilligte eine Summe zur Heranziehung europäischer Lehrer. Rußland. Petersburg, 25. April. Der Kaiser Alexander wird dem Kaiser Wilhelm in Gatschrna entgegenkommen. Festlichkeiten sind beabsichtigt: 27. April Familientafel im Winterpalais, 28. April Familientafel beim Großfürsten Thronfolger, 29. April Gala-Empfang, Militärparade und Familieudiuer im Wiuterpalais, Abends Zapfenstreich, 30. April Mittagstafel im Winterpalais und Ball in der Eremitage, 1. Mai Mittagstafel in Peterhof und Ball im Adelsclub, 2. Mai große Truppen-Revue und Abends Gala-Schauspiel für Militär, 3. Mai Lustfahrt nach Zarskojeselo, woselbst Mittagstafel, 4. Mai Parade des Kaluga-Regiments und Gala-Mittagstafel, 5. Mai Familientafel beim Großfürsten Nikolai Nikolajewitsch, Abends Ball beim Großfürsten Thronfolger, 6. Mai Militär Uebungen der Regimenter, deren Chef er ist, 7. Mai Rasttag. Lokal-Notiz. Gießen, 30. April. In den Sitzungen des Gcmeinderaths vom 10., 17. und 21. April d. I. wurde der Voranschlag der Stadt Gießen für da« Jahr berathen und der Gesammt- betrag der Einnahmen und Ausgaben auf 290,751 fl. 571, kr. abqeschlossen. Als Hauptvosten erscheinen in demselben: A. Einnahm e. 1) Kasscvorrach nach der 1871er Rechnung 37492 fl. 30'4 kr., 2) Pacht von verliehenen Gütern 2931 fl., 3) Erlös für Gras 5975 fl. 9 kr., 4) für Holz- und Nebenbenutzungen aus dem Stadtwald 44934 fl. 44 kr., 5) Octroi 31681 fl, 6) Schulgeld aus sammtlichcn Schulen der Stadt 13034 fl., 7) neu aufzunehmende Kapitalien für den Neubau von Strüßen und für den Realschulbau 91000 fl., 8) Umlage auf das Gesammtsteuerkapital 48000 fl. B. Ausgabe. 1) Landessteuer 1485 fl. 12 kr., 2) Kapitalzinsen 25685 fl 6' ? kr., 3) an Holzhauer- lohn und Culturkostcn 10676 fl., 4) an Kosten für Schulhäuscr und Schulen 7080 fl., 5) für Unterhaltung der Straßen, Brücken und Wege 6067 fl., 6) für Straßenbeleuchtung 5000 fl., 7) für Wasserleitungen und Brunnen 4366 fl., 8) für Octroiverwaltung und Rückvergütung 3572 fl., 9) für Unterstützung Hülfsbedürftigcr 6325 fl., 10) für Besoldungen sämmtltcher Diener der Stadt 50022 fl., 11) an Pensionen 1704 ft., 12) an zu tilgenden Passivkapitalien mit Rücksicht auf den Schuldentilgung-plan 17175 fl., 13} für den neuen Realschulbau, welcher 1873 theiiweise ausgeführt werden soll, sowie für dazu anzukaufendes Gelände als Bauplatz 49505 fl., <4) für den Neubau von Straßen 43351 fl. Das Gesammtvermögen der Stadt berechnet sich auf 1,612,748 fl. 43 kr. Die Schul den betragen 567796 fl. 58'/-. kr. Vermischtes. Darmstadt, 21. April. Dieser Tage wurde hier folgendes Gcschichtchen erzählt: Ein Junge sollte Abends nach 9 Uhr noch Wecke holen, fand indessen den Bäckerladen bereits geschlossen; das hatte aber gar Nichts zu sagen, denn der Bäcker schob dem Jungen die Wecke durch's Schlüsselloch zu. Das Geschicktchcn zeugt jedenfalls von einer Art Galgenhumor, denn bei den immer kleiner werdenden Wecken dürfte ein so unwahrscheinlicher Fall immerhin einmal möglich werden. — Bei dieser Gelegenheit fällt uns ein guter Witz unseres trefflichen früheren Komikers Kronfeld ein, der s. Z., als die Wecke ebenfalls sehr klein waren, sich 2 Wecke al- Vörstecksnadeln fassen ließ. Trier, 23. April. Die Tr. Ztg. schreibt: „Wie uns aus zuverlässiger Quelle mitgr- theilt wird, hat sich vorgestern auf der Strecke von Dicdenhofcn und Luxemburg ein gräßliche- Gsenbahnunglück ereignet. Eine von der Station abgelassene leere Locomotive stieß in einer Curve auf einen daherkommcnden Passagierzug mit solcher Gewalt, daß dieser sofort entgleiste, die Waggons zum größeren Theil zertrümmert wurden und in Folge dessen die darin befindlichen Paffagiere die schrecklichsten Verstümmelungen erlitten haben. Zerbrochene Arme und Beine, so wie die gefährlichsten sonstigen Contusioncn waren ein nur zu häufiges Vorkommniß. Der eine Loeomotivführer hat beide Arme und Beine gebrochen, der Zugführer ist ebenfalls verwundet, und die Zahl der verstümmelten Passagiere soll 40 übersteigen." Rostock, 21. April. Der Senator l)r. Wendt hat die ihm angetragene Professur als Rechtslchrer an der Universität Gießen zu Michaelis d. I. angenommen. Jülich, 23. April. Wie weit die derartige Zersplitterung des Civilrcchts in Deutschland geht, mag ein vereinzeltes Bespiel illustrirev, welches die deutsche Ztg. der bayerischen Statistik entnimmt: „Durch Decret des Appellationsgcrichts von Mittelfranken, 28. April 1837, wurde ausgesprochen, daß in der Hälfte des Hauses Nr. 10-< in Gollhofen limburgisches, in der anderen Hälfte würzburgisches Recht gelte. Ueber die Frage, welches Recht in den Häusern Nr. 23 und 24 zu Dambacb, dem Hause Nr. 137 in Obernbreit, in dem Hause Nr. 20 in Was- sercrbendorf, in dem Hause Nr. 9 in Ermreuth gelte, waren die Gerichte weitläufige Untersuchungen anzustellen genöthigt, und es wurde zum Theil in dritter Instanz darüber gesprochen. Dagegen haben die bisherigen Untersuchungen noch kein bestimmtes Resultat darüber ergeben, welches Recht in Hausnummer 3 und 7 in Frickendorf, Hausnummer 5 in Himmerstall, Hausnummer 5 in Neundorf, Hausnummer 5 in Enzlar gelte, und so in zahlreichen anderen Fällen. Das Recht des Deutschen Ordens in der Ballai Franken gilt nach Veißl'S Statistik für eine Bevölkerung, die etwa 12,500 Einwohner beträgt. Diese Bevölkerung ist in 17 Landgerichten in Mittclfranken, 3 in Schwaben und 1 in der Oberpfalz zerstreut, und in einem Landgericht gilt dieses Civilrecht nur in einem Hause, in einem anderen in drei Häusern. Dabei ist dieses angebliche „Recht" jetzt auf wenige kaum ncnnenswerthe Rcchtssätze reducirt und hat in dem einen Theil der Landgerichte das gemeine Recht, in dem anderen das preußische Landrecht als subsidiäre Rechtsquelle. Diese Duplicität des subsidiären Rechts nach Gegenden sinder sich noch bei sieben qnderen in Bayern geltenden (Statuten, nämlich Bamberg, Würzburg, Eichstädt, Nürnberg, Eastell, Schwarzenberg und Papvenhcim. In diesen Rechtsgebictcn, welche ursprünglich dem Bereiche des gemeinen Rechts ausschließlich angebörtcn, giebt es einzelne, theils größere, theils kleinere Bezirke, in welcbcn das preußische Landrecht an die Stelle des gemeinen Rechts als subsidiäres Recht getreten ist. So gilt in dem Gebiete des Nürnberger Rechts mit einer Bevölkerung von 142,000 Einw. für 68,0' 0 Einw., in dem Gebiete des Eichstädter Rechts mit einer Bevölkerung von 62,000 Einw. für 19/>00 Einw., daS Preußische Landrecht, für die übrigen das gemeine Recht als subsidiäres Recht. Ja, cs giebt sogar einen kleinen Bezirk, in welchem das Preußische Landrecht die subsidiäre Quelle des bayerischen Landrechts bildet " Zl WrM früher w N* höchst", MwelN 3W' E “ Bit W d d miß lömmtüiiiF. i ul'ßu von tzlrchr I f 46000 st. 3) an ^oljbaun- 7080 fl., 5) für ii^tung 5WW fl., .nt KLvntzütunz n sAMÜichn Tik- ijrflivlayitalM mit »lidjulbou, wdtn läntc als Bauslq 13 kr. Die Actien. 50/0 östr. F. St. E. B. 358 Lombard. Bahn 204 Ludwigsh. Bexbach 189 Maxbahn 1333/4 Bayer. Ostbahn 123 Rhein-Nahebahn-Act. 425/ö Hess. Ludwigsb.-Act. 169 -innahm. an Salzst.uer stell, W auf 11 049,644 Thlr. und di- Tabafssteuer endlich ergab einen Brutto-Ertrag von 532,190 Thlr. ” Nuj ? in »-hin,, 61 ® H°ilh« Montag d-n 5. Mat l. I., g Nachmittags 1 Uhr, läßt Unterzeichneter seinen Garten „ » 31/2% n 951/2 Bayer. 5% „ 100Vz „ 4i, 2°/o 1jährige 100*/6 „ 40 0 1jährige — Würtemb. 4*/2® 0 Obi. 100 Baden 4>/zO/o ObL c. L. L. 100 Oesterr. Silberrente 665/B „ doppelte 9 39—41 Holl. fl. 10 St. 9 52—54 Ducaten . . 5 33—35 20 Frankenit. 9 19Vg—3Qi/8 Engi. Sover. 11 46—48 Buss. Imper. 9 40—42 Lollar in Gold 2 26 Hz—271/z Prügelh. Stockh. Reish. ------ R.-Mtr. Wellen i Nordische Meserublkttcr, adjobdt, g-nuth-t und g-l-d-rt, m i-d.r Sänfl« °-n 6-24' in bi, ßl, s»h-il?5 us inerhi Preuss. 41 g°/o Oblig. 1037/b Franks. 3 V-O, g Oblig. 87 Nass. 4i/g0/0 Obi. 100 Kurhess. 4°0 „ 97 Gr. Hess. 5°/® Obi. 1013/4 „ , 4O/o „ 99 1967) Den geehrten Damen die ergebene Anzeige, daß ich eine schöne Auswahl elegante Hüte vorräthig habe. Wilbelmine Fuhr- Kurh. 40 Thlr. Loose 72 Nassau 25 fl. — Braunschweiger 25 3° 0 Oldenburg. ä40Thlr. 385/0 4% bayr. Präm.-Anl. 112i/-z 4% badische Locse 1103/4 Badische fl. 35 Loose 69’/g Oestr. fl. 250 v. 1854 96 1858r Prioritätsloose — 1860r Loose 94% 1864r » 170-/2__________ und Butzbacher Straße in der Nähe der Post gelegen, meistbietend versteigern- ! Bemerkt wird, daß sich die Lokalitäten zur Fabrikanlage ganz vorzüglich eignen. I Lich, im Einhorn. K- C- Alb ach. LandwirthfchaftlicheS 3.. äsääSä 2 die Millheilung gemach , B norma^ ,UI Anwendung kommende Kleienration nicht 32 Procente steigerte, d B ,, an brühte, sondern dieselbe einer ungefähr 18stündtgen mehr, miel)erfommli$,. n 11t.Waner anpru^ 1 vorbereitete. 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In Packetcn zu 2'/r und 5 Sgr.fl bei Herrn , _ g Emil Ftschbacn (236) in Gießen. | lbichtn erzähl'-bi derlaten bttci^ t Jungen tit S® GalzenhuMii« all immetbin tu» i trefflidien sM sfiger Oueflf.®2 iburg ttogrN nti»k litt flg n dir bann nt MldviE 1 jft ebenfalls w»®' ne»N*'6 -- tnuä > rijÄ irtwS «m ('an^4 r Dar«" tin and Hai ** iictii 'M nt!1 • fb.tr f^V , f([t tu 11 ii"11 ‘ fall in d-m G-fchastszimm-r d-r unter-i ..... ..................... G^auffec' ™^^ar8roauääc%0crlc $ciU*^ob > W5O) Russische« U. Elb- Ä(4 e ö bi,, Die bezüglichen Bedingungen liegen auf bem erwähnten lAeschäsiszimmer zur Ein- Jeiltzeöotenes. Fußboden-Anstrich. Fußbodenlack, sofort trocknend, Leinölsiccativ, zum Einölen, Oelfarben, fertig zum Anstrich, rasch und hart trocknend, sowie alle sonstigen Ingredienzien zum Arn streichen und Wichsen der Fußboden empfiehlt (1346)__Emil Fischbach- 2091) Wagentücher und Pferdedecken von cautschuckirtem Segeltuche empfiehlt zu Fabrikpreisen_________Louis Senner- 2082) Zwei Schaafböcke engl. Race stehen zu verkaufen. Wo? sagt die Expedition dieses Blattes. Grosser Gichenholzverkauf. Äreita« d-n 9. Marz d. I., Morgens 10 Uhr anfang-nd, werden durch den Unterzeichneten unmittelbar an hiesizem Bahnhofe. 1) circa 83 Cub.-Meter Eichen-Stammholz, darunter Stamme bis zu 13 Meter Länge und bis zu Ich Meter Durchmesser, 2) circa 2300 laufende Meter Eichen - Bauholz, Bretter, Bohlen und Abschwarten, 3) Raummeter Küferholz öffentlich meistbietend versteigert. " Wegen Besichtigung des Holzes beliebe man sich an den Unterzeichneten oder an Zimmcrmeister Heb zu wenden. x Fronhausen bei Gießen, den 27. April (2119; Ruth, Bürgermeister. *"^52 sä-«. Pferdchackfel. tmihn.n QU(h m ber Tagespresse empfohlen, das und zwar nichl nur m der ^ach- , so s-Dneiden Run Hal aber Dr. Haubner in »x,'4 "" - ° «Whmw wirthschaftUchen' emen kurzen Artikel Aisch werden.- Seitdem ist dle Gemüse tteworden l t bas geworden uno hat fast in höchsten Kanmchenszuchtfrage säst zu emei: A. Qi l 8 b berichtet Lord Malmesbury im polttifchen Körperschaften ihre B^reter gefunoe Ostende aus sich auf 1,500,000 englischen Oberhause, baB der Import einen?Kürschner Blrrningham's allein jährlich ©tuet wöchentlich belaufe uub o B , n sn>nim#ähi!m nereckmete dan der 30,0o0,000 Kaninchenfelle o^rarbeitet Eben Lor Tonnen mi Werthe von Nahrungsstoff den d.e.e hLan dce Ermahnung, daß die ■"s?«, ^»■^agragg =;=s: und Steuerrechnungsbureau m Derlm dl p s ^bblete angeschlossenen Gemeinde Jung- SS,-« 271 592 Tblr- in Luxemburg aufgekommen fmo- - t.1 ,7). ->.».» sgr die i Wien Bankactien 1006 Sc'ilterung d-i-chu-t MWÄm Luxemburg au l‘C jOest. Creditact. 347 i£Ä*-,ss":ÄÄÄ z-äx:™'*»*- «»“-1-™ - 164 Nadel- „ - • L , Die Zusammenkunft ist aus der Ucher Chaussee an der VII. Schneitze- Gegen vorschriftsmäßige Bürgschaft wird Zahlungsfrist bis 1- Rovbr- 1873 gestattet- Hießen, am 29- April 1873- Prioritäten, 30/9 östr. Stsb.-Prior. 595/h 3°/0 östr s. Lombard 497/b 30 q Livorneser 35 50,0 Toscaner 56Vz 50,0 Elisabeth.-Prior. 86*/2 jo. II. Emias. 83*/2________ Anlebensloosce Darmstadter fl. 50Loose » n 25 n 573/b Börsenberichte Frankfurt a. M-, 29. April. Obgleich der letzte Regulirungstag erst auf Morgen festgesetzt ist darf die Liquidation doch schon heute als abgeschlossen betrachten werden. Die Prolongationsbedingungen waren bei starker Geldnachfrage mitunter rK herbe und wurden Linien'bis ru 8 Proc.^ bewilligt. Die Stimmung war heute eine entschieden festere, _°a die Deckunaskaufe der Contremine, sowie bessere auswärtige Course einiges Animo ins Geschäft Machten Speeulationspapiere schlossen durchschnittlich einen ®utoen ^0^.. ® ae“^"41gj/e; ben oer medio 3583/., per comptant 358, Lombarden 2O4i/3 und 2037 Creditactien 040 /4 unb 346 Auf den übrigen Gebieten war wenig Bewegung. Oesterr. Bahnen hielten H' mdft u - c . rei:(n(.P4ft hnfvr Baver. Ostbahn bedeutend matter. Bon Banken Deutsche M-ctenbank >® $ro ^Rh-inifch- Cr-ditbän! 1 Pro-., SBürtt. V-r-inSbank Pro-. h°h". Effectenbank /2 N5roc., uiycimi ? D(rten Deutsche und Deutsche Kreditbank, Ue?*9erlUTC^?eb^ Samstag den 3- Mai, Nachmittags 1 Uhr, läßt U-ckerreichneter in dem Schloßhofe da- ^-ranz Stollwerck, Hoflieferant in Köln, als nützliches Hausmittel bei leichten catarrhalifchen Hals- und Brustübeln all^ seits empfohlen. In Paqueten » 4 Sgr. kauf.ich in Gießen bei I. A. Busch Svh.w, f9onox yomiuiiuuu.H.__Louis Frohnhäuscr und Hoscondltor E. (200H)__—— ■ Lind, ui Hungen bet A Busch, tn Lich FMt-r SG-w-schmtz, »aaa.. «fe per Stifunb 22 fr, ernuMlt ^i Wilhelm Orbig, am Kr-uz Bau-, Werk- und Nutzholz 312 EichemStämmc con lö bi^37 C-nti- mtltr Durchm-fs-r und 4 bis 12,2 Meter Länge, mit 7o,6S Cbmtr, 2 Radel-Stämme mit 0,90 Cbmtr, Appollinarisbrunnerr Scblostbrunnen vor dem Neustadter Thor Sal;fchlirfer Bonifacius- UNd Betres Versteigerung wird keine vorgenommen. (1844) Menden (1607) und t! einen nity 'piz lind Vi lau ans tt), D Kissinger Rakoczy Carlsbader Salz, Carlsbadcr Sprudelseife, Emser __Pastillen, Soda- und Selterswaffer. Tafelservice, i Kaffeeservice, / {n ™ pj6 Ku-Ken- u. Dessert- f @0^ IlIIlL Waschgarnitiiren, I Trag-Epgeschirre, \ ’ Taffen rc. rc. ' > Marienbader Kreuz- Carlsbader Mühl- und' brunnen, ! Salzhausener, Emser Keffel- und Kran- C 1917) Neuenweg Lit. B. Nr. 186 ist ein moblirtes Zimmer zu vermiethen._______ 1982) Eine Mansarden - Wohnung mit drei Zimmern, verschlossenem Corridor. Bleichplatz, und sämmtlichem Zubehör, ist zu vermiethen bei G. Herbert Wittwe. Gießener Acticn-Bier stets im Zapf bei I. B u r k (2034) in Bad - Nauheim. Zum Backsteiubreimeu wird ein Accordant gegen gute Be-> zablung gesucht. L- Petri II., (2062) Neuenweg. I 1770) Lumpen und Knochen kauft L Meyer Rothenberger, ■ j Neuenweg. J Strohhüre ^'^eu zum Waschen u. Färben angenommen. (c!52)____Louis Gail, Mäusburg. ,2092) Ein gewandter Bursche, welcher mrt Pferden umgehen kann und stadtkundig ist, wird gesucht im Darmstädter HauS. Lohn 100—120 fl. ________ 2097) Ein guter Schuhmachergeselle findet dauernde Beschäftigung. __I Erb, Schubmachermeister, 2099) Em braves Dienstmädchen für Hausarbeit auf sogleich gesucht. Weidgasse Lit. B- 98. 2100) Ein einspänniger Wagen zu verkaufen oder gegen einen schwereren zu ver- tausclien bei Posthalter Krausch. Kö e igs-Reisstärke, unübertroffenes Fabrikat zum Stärken der Wäsche, empfiehlt (1613)__________Emil Fischbach. Ritz & Diemar, Cassel, i Eomploir: Bahnhofsstr. 17, S Eugros-IIandlung und Fabrik, empfehlen: Portland -Cement, Noman-Cement, Asphalt-Dachpappe, Stnä-Gyps, enql. Thonröhren, Supcrphosphate, Ammoniak Superphosphate, ged. Knochenmehl. a__________Kali-Salze rc. rc. (1171) 2126) Ein Confirmanden-Rock ist zu verkaufen in Lit. A. 140, Walltoorstraße. Wermischte Anzeigen. 2111) ^Rückständige Baurechnunaen fordert ein ________ Stief, Stadtbaumeister 2112) Ein lediger Herr sucht auf sogleich 1—2 unmoblirte Zimmer oder Zimmer mit Eabmet zu miethen. Näheres bei der Exped. d. Bltts.__________________________ .2124) Zum sofortigen Eintritt suche ich einen gewandten Wirthschaftsjungen. ___L. Busch Wittwe. 2116) Ein junger Mensch von 1-1 — 16 Jahren findet als Hauebursche bei hohem Lohn sofort Stelle, und ist demselben Gelegenheit gegeben, nebenbei das Geschäft zu erlernen bei Th. Brück. 2010) Ein Laden mit Logis auf dem Lindenplatz zu vermiethen und gleich zu befiehen.__Conrad Sack. 2087) Ein Stübchen ist zu vermiethen Reichensand 133._____________ 1303) Ein Familienlogis zu vermiethen m Llt. D. Nr. 39 Marktstraße.__________ Laden zu vermiethen. 1325) Die Hälfte meines Ladens (Eckladen) mit Comptoir, in der Wallthorstraße, ist zu vermiethen. I. Strauß.