»ierttljihrtg 1 fL 12 fr. witt Brtngrrlohn. Durch dir Post bezogen vierteljährig 1 fl. 29 fr. Giejmtr^AnMer. Erscheint täglich, «:L «u-* nähme LonntwgS. Expedition: Eanzletbera, SiL B. Nr. 1. Anzeige- und Amtsblatt für den Kreis Hiessen. Nr 280. Samstag dm 29. November «873. Allgemeiner Änzetger. besondere Bekanntmachung Bekanntmachung. Zur Bezahlung der Zinsen, welche von den bei der hiesigen Spar - und Leihkasse angelegten Kapitalien am Ende dieses Jahres fällig werden, sind nachstehende Termine festgesetzt, und zwar: Dienstag den 2. Decembcr, Mittwoch „ 3. „ Donnerstag „ 4. „ Samstag „ 6. Dienstag „ 9. „ Mittwoch „ 10. „ Donnerstag „ 11. „ Samstag „ 13. „ Dienstag 16. „ Mittwoch „ 17. „ Donnerstag „ 18. Samstag „ 20. Dienstag „ 23. Mittwoch „ 24. „ Samstag „ 27. „ Dienstag „ 30. Mittwoch „ 31. „ Die Interessenten werden daher aufgefordert, die Zahlung an dieien Tagen in Empfang zu nehmen und hierzu durch! Vorzeigung der Schuldscheine sich zu legitimiren. Zugleich wird bemerkt, daß die auf den Donnerstag fallenden Zahltage für die Interessenten der Stadt Gießen, dagegen die übrigen Zahltage für die Auswärtigen bestimmt sind. Die Herren Bürgermeister werden ersucht, dieses in ihren Gemeinden auf ortsübliche Weise bekannt machen zu lassen. Gießen, den 21. November 1873. Der Rechner der Spar- und Leihkasse: Kehr. Versteigerungen. Montag btii 1. Dccember, Nachmittags 2 Uhr, sollen auf dahiesigem Rathhaus die zu dem Nachlaß des Ludwig Carl Magel hörigen Grundstücke zum letztenmale an den Meistbietenden versteigert werden. Gießen, den 29. November 1873. Grobherzogliches Ortsgericht Gießen- (5504) Worlmann. Iughard B c-f aiint m achun g. Die Lieferung 1 Helm-, 1 Patrontaschen-, 1 Tornister - Gerüstes und 1 Leiter mit Stufen für die Zeughaus - Kaserne soll im Submlssionswcge verdungen werden. Zur Entgegennahme von Offerten ist ein Termin auf Montag den 1. December er., Vormittags 10 Uhr, im Geschäftszimmer der unterzeichneten Verwaltung — Grünberger Chaussee — anberaumt, woselbst auch die Lieferungs- Bedingungen eiuzusehen sind. Gießen, den 25. November 1873. Grostherrogliche Garnison- Äerwaltung. Arbertsversteigerung. 5192) Dienstag den 2. December 1873, Vormittags 11 Uhr, sollen auf hiesiger Bürgermeisterei nachstehende Arbeiten öffentlich werden, als: I. Straßen im Ort. Maurerarbeiten, veranschl. Plaster- und Chaussirarbeiten daselbst, incl. Steinbrechen, Fahren und Aufsetzen, „ II« Schulgebäude. Schreiverarbeiten, „ Weißbinderarbeitcn, 111. Entwäfferungsanstalten. Grubenarbeiten im großen Grund, veranschl. in Accord gegeben zu 119 fl. 30 fr. „ 496 „ 33 , 62 „ 8 „ tf 6 „ M zu 30 fl. - fr- Ober - Hörgern, den 27. November 1873. Grobherzogliche Büraermeisterei Ober-Hörgern. I A.: K. Schön. Jeilgebotenes. Soeben erschienen: Hendfchels Telegraph, Quentins Fahrplan-Buch. Winter - Dienste. (5490) A. Vaternam, Bahnhof. Türk. Zwetschenkraut, Prima-Qualität, empfiehlt (5243) Emil Fischbach. 5494) Eine Parthie leere Cigarren- Kistchen zu verkaufen bei Christian Rühl. Feinste Gothaec Cervelatwurst, , , Trüffelwurst, , , Zungenwurst, im Ganzen und im Äusschnitt, empfehlen 3. A. Busch Söhne. Extrafeines Birnengel^e (5049) empfiehlt Emil Fischbach. 243 Klftr. Acker am Fluthgraben, 103 „ Acker am Wismarer Weg, 106 „ Wiese in den Weiden sind billig zu verkaufen. (4674)_____________________F. C. Lo o s. Das gut assortirte Garnlager der Unterzeichneten empfiehlt als ganz besonders billig eine Parthie 4», 5- uud 6drähtige naturellfarbige Strickwolle per Zoll-Pfund |fl. 2, I. A. Busch Söhne. Kalk Ödeste Qualität) ist noch fortwährend jeden ^Montag zu haben und können Bestellungen zu jeder Zeit auf meiner Brennerei, zunächst der Actien-Brauerei, gemacht werden. (5087)_________________Carl Haas. Lachsforellen und Bückinge zum Nohesseu empfehlen I. A Busch Söhne. HANDLUNG IN Kinitcrcii, rlitiBEEnLA, maiuüSED, Aepfel. Birnen, Mirabellen. Caviar, Sardmes ä l’hnile, rass. Sardinen, Sardellen, in Bdoaen, Cervelatwurst. Türkische 'PfTanmen, !' Bamberger Zwetschen, 1, llriknelBeBi, B&irsclaeii, Apfeispalten, Lrk'sen -, Sofuirn -, finfcnmcEf. Aechie Jleap. Maccaroni, Vermicellis, Suppenteige, Eiergemüse- & Gierkuppennndeln. Paniermehl. in r. O. in Hamburg, tSL «5 ABC-Strasse 28. — Bereits über Hunderte geheilt. (35>8) \ Emil Fischbach. empfiehlt Emil Fischbad. empfiehlt sucht empfiehlt bei Dr. Schüler. Herzliche Gratulation mit Küche, freier Bleiche und sämmtlichcm unferm1 Kub-Hör ist wegen V-rschung ,u vermiethen töne dir ein donnernd Hoch! ™________Georg Herbert Wittwe,, f$aUc pWc Wc nod)> v 2000 ferner: 2 Mal Das Nähere besagen die Anschlagzettel. (5446) Gießen, Seltersweg C. 194. Zu verkaufen! empfiehlt sein reichassortirtes Lager in allen 5488) Am Sylvester-Abeud findet Sorten Pelzgarnituren, als: Zobel, Neerze, 5515) Em Haus nebst Hofratthe, an der 90nfrfihnr Nimm u s m sowie^icsigen Hauptstraße gelegen, m sehr gutem waschbar, Bliam u. b m. 1°®^Buftanbe, das sich für jedes Geschäft vor- eme große Auswahl in Pelz Reise - unb j eignet, ist preiswürdig zu verkaufen. Kindermützen. (5345) Offerten sub Chiffre 189 besorgt die An- --— noncen - General - Agentur von Rudolph lM Im Buchhandel erschien: Mofse, B. Heidingsfelder dahier. Dr. Tiedemann s *^^3 Bücking zum Backen empfingen Muss. Sardinen C'aviar Bamberg. Zwetsclieii, Türk. Pflaumen, BrüiteHen, Apfelspalten, Him'hen 10,000 Tbaler, 5000 Thaler; IX. Kölner Dombau (4955) Emil Fischbach. (5508) A- Docter, Schuhgeschäft. i 5417) Unterzeichnete empfiehlt sich im Ausbessern und Verändern von allen Cafe Leit) Sonntag den 30. November 1873: Leib'schen Saale statt, wozu ergebenst einladet Der Borstand. NB. Karten ä 1 fl. sind zu haben bei Phil. Friebel. (5483) 5513) Sciden-Sammet, Velvets und Velvcteens in schönen blauschwarzen Farben, (Sadjcmirc- und Lama-Shawls für Damen und Kinder, empfiehlt bestens 3- Eh- Netter- werden auf das Geschmackvollste und Billigste ausgeführt. Katharina Belz, wohnhaft bei Herrn Musiklehrer Geller auf dem Neichen sand. Schuhmacher, sowohl für Herren- als auch Damen-Arbeit, Lotterie ,$iini Ausbau der Thiume d^s Domes zu Köln." Ziehung am 15. Jan 1874. Hanpt-Gcld-Gcwimlc: j? Berlin ganz besondere Eigenschaften 4 besitzen muß, wenn man die vielen Bett scheinigungen von Consmnenten mit | Aafmerksamkeit verfolgte. Der Umstand | aber, daß beim Danbitz-Liqueur über- | Haupt nicht die Rede sein kann von Seinem Mittel, das den Charakter einer Medicin äußert, sondern im Gegentheil durch seine wirkliche Liqneur - Form m auch dem eigensten Menschen jeden | Scrupel benimmt, ist wohl als die ge- wichtigste U'sache zu betrachte:', daß « der Daubitz-Liqucur seinen Weltruf i mit Recht erlangt hat. | *) Zu haben bei 8(5484) Julius Wallach. Thlr, 5 Mal 500 Thlr., 50 Weihnachts Ausstellung. 5485) Meine Weihnachtsausstelluug in .Kiiiöerfpiermaflren aller Art ist von heule an eröffnet und erlaube mir zu deren Besuch höflich hibitz-Liiiiieiirl | So viele der magenstärkenden Haus- •' mittel auch schon erfunden wurden, so wird es nachgerade Niemand mehr fei 2 bestreiten, daß der Danbitz-Liqueur x | des Apothekers R. F. Daubitz in Arten Pelzwaaren, sowie auch im Waschen (5474 ji von weißen Pelzgegeuständen. — Bestellungen auf ganz neue Garnituren 5516) Ein Geldbeutel mit ungefähr 8 fl. Inhalt und einem Taschenmesser wurde am 27., Abends, verloren. Der redliche Finder wird gebeten, dasselbe gegen gute Belohnung an die Exped. b. Bltts. abzugeben. 5509) Ein rothbrauner Dachshund entlausen. Dem Wiederbringcr eine Belohnung Großes Cancers ausgefuhrt von der früheren Nauheimer Curcapelle, unter Leitung des Herrn Capellmeisters Jaques Poppelsdorf. Anfang 51/2 Uhr Nachmittags. — Entree 18 Kr. Mal 200 Thlr., 100 Mal 100 Thlr. und noch 1200 Geldgewinne mit zusammen 30,090 Thlr.; außerdem aber noch Kunstwerke im Werthe von 20,000 Thlr. Im ta« 125,000 Thaler. Loose zu einem Thaler pro Stück sind durch mich und die Herren Agenten zu beziehen. Der alleinige General Agent: B. J. Dassault i. Köln, (4897) Casinostraße 44. Vermischte Anzeigen. Bürger-Club. 5477) Es wird wiederholt darauf aufmerksam gemacht, daß das Mitbringen von Kindern zu den Abendunterhaltungen durchaus nicht gestattet werden kann. , Der Vorstand. 1000 Thlr,, 12 Mal 519) Asphaltmastic-Dachpappe, 1870 zu Cassel prämiirt, liefert billigst Lentze's Dach- pappenfabrik in Einbeck, Provinz Hannover 5047) Jtal. Maronen 5007) Eine Wohnung von 5 Zimmern «Mewünscht wird heut von jedem Freund: u. s. w. sogleich zu vermiethen bei O bleib noch lang mit uns vereint! W. Ferber, Buchhändler. ] zum 22. 5495) Eine Schlafstelle ist zu vermiethen. Wetzsteinsgasse A. Nr. 48.___________________i(.oovö;----------------------wc T. . . r. 5496) Ein möblirtes Zimmer zu ver- H. s. miethen bei Frau H ecf, Sckl»ßgasse. .(5518) Einverstanden. 5502) Mehrere Familienlogis sind zu 5482) Ein ordentlicher Junge gesucht, vermiethen im Frankfurter Hof. Restauration Bram m. 5493) In der Neuen Anlage oder in der Nähe des Bahnhofs wird ein möblirtes Zimmer zu miethen gesucht. Näheres bet der Exped. d. Bltts. 5414) 5—6 gute Damenschuh-Arbeiter gesucht von D Schmall, Schloßgasse. Wermielhungen. 5199) Zwei Familienwobnungen im 2. Stock und der Mansarde zu vermiethen und gleich zu beziehen- Karl Herbert, Nahrungsberg. 5478) An einen Herrn oder eine Dame ist im Mansardenstock ein schönes Zimmer mit geräumigem Cabinet, unmöblirt, zu vermiethen und sofort zu beziehen. _____________H. C- Vogt am Markt. 5469) Das seither von Fräulein Strobel bewohnte Logis Kanzleiberg V- 66 ist ander- weit zu vermiethen. 5465) Im Darmstädter Haus ist das seither von Herrn Feldwebel Dörr bewohnte Logis vom 1. Januar 1874 an anderweitig zu vermiethen. 5072) Eine Fa milienwohnung, 6 Zimmer mit Zubehör, ist Neue Bäue 85 zu vermiethen. Th. Mode. 4566) Zu vermiethen ein geräumiger Laden in Lit. B 21. 5451) Ein freundlich möblirtes Zimmer zu vermiethen. Auch kann auf Verlangen Kost dabei gegeben werden. Marktstraße Nr. 39, 3. Stock.___________________________ 4746) Zu vermiethen: Der untere Stock in meinem Hause A. 166, Marburger Straße. ______________Christian G. Eckel. 4848) Der unterste Stock, 3 Zimmer Maronen (italienische Kastanien) empfingen I A. Bnsch Söhne. 5158) Vorzügliche Welsch - Nüsse, per Hundert 24 fr., empfiehlt Gg Wilh. Weidig. Frischen geräucherten Skhein- lachs empfehlen I. Ä. Bnsch Söh n e. 5162) Kleingemachtes Holz und Braunkohlen bester Qualität vom Hessenbrücker Hammer verkauft Heinrich Sauer, Neuenweg. Marinirtc Häringe (1974) empfiehlt Emil Fischbach. (5486) chinesische 3®" Pen-tsao-ffiräparatc in ihrer unschätzbaren Heilwirfung bei Schwächezuständen rc. Als Warnnngsruf gegen modernen Geheimmitteischwindel zugleich die erste ehrliche Belehrung über die Folgen geheimer Jugendsünden und deren rationelle Heilung von I>r. I. Müller, Medicinalrath in Berlin. Preis 10 Sgr- Außer durch jede Buchhandlung auch für 12 Sgr- Briefmarken zu beziehen durch Dr. £. Tiedemann in Stralsund a. d. Ostsee. I. Blitz, Lommissioimr in Gießen, empfiehlt sich zum Abschluß von Geschäften jeder Art. Derselbe hat zu verkaufen: Geschäftshäuser, aut gehende Gastwirthfchaften, mehrere Herrschaftshäuser, kaufmännische Geschäfte diverser Branchen tronat, Orangeat, fein gefi. Cevlon- Himmt. sowie feinstes Kaufmännische Geschäfte diverser Branchen re. re. a»,-,. ,, , . ' £ ,, I Güter verschiedener Grösse, sowie mehrere Mühlen im Preise von 6000 bis Blutbenmehl empfehlen >35,000 fl. können nochgewiesen werden. (4491) I. A. Busch Söhne. LeegraSvoriagen, per Stück 36 fr., empfiehlt (5176) M Weißbäcker. Fein gefärbte Rafinade, Ci- Pfandbriefe 5454) Ein braves Mädchen, welches alle Hausarbeit versteht, wird auf Weihnachten in Dienst gesucht. Neue Anlage C- 36, unterer Stock. der Rheinischen Hypntheken-Bank in Mannheim. 5500) Ein Mädchen, welches kochen kann und alle häuslichen Arbeiten versteht, wird auf sogleich gesucht. Neustadt D- 39. 5512) Ich suche gegen hohen Lohn oder Accord Schreinergesellen. Nach Erlaß des Ministeriums des Großh. Hauses, der Justiz und des Auswärtigen d. d. 1. August 1872, G. Bl. Nr. XXXII. S. 308, find die Pfandbriefe für die Anlegung von Mündelgeldern geeignet. Die 5 % Pfandbriefe können zum Parieourfe, die IVa % Pfandbriefe zu 96 Vi von der Bank und . ihren Vertriebsstellen bezogen werden. Alle Vertriebsstellen lösen die Coupons spesenfrei ein. _ , ' Die Ein- und Umschreibung der Pfandbriefe auf Namen und zurück auf den Inhaber geschieht gebührenfrei., Ztkr Vertriebsstelle haben wir die Gewerbe-Dank in Gießen ernannt. (5153) Rheinische Hyp©theken-Bank. H. Werner, Kaplansgasse. 5497) Ein Mädchen, welches kochen und alle Hausarbeiten oerricbten kann, wird auf Weihnachten in Dienst gesucht. Loch mann, Postdirector. 5391) Getragene Kleider, Stiefel, Hemden, sowie sonstige abgelegte Gegenstände, kauft und verkauft Meyer Rothenberger. Neuenweg 193- Briefe an Louis Rothenberger zu adressiren. Handelsverein. General-Versammlung Donnerstag den 4. December, Lony’s Bierkeller. Sonntag den 30. November: Harmonie» Abends 8 Uhr, int Caf6 Ebel« Tagesordnung: 1) Geschäftsbericht nnd Eingänge. 2) Antrag auf Abänderung der § 5 u. 9 der Statuten. 3) Vortrag des £errn Hofg.-Adv. Dr. Reatz über einige Anfang 6 Uhr. — Entrse 6 kr. NB. Ein sehr gutes Bier wird verabreicht.______________________ 2812) Das Annoncen - Büreau von Rudolph Mosse, vertreten durch B. Heidingsfelder, Wallthorstraße 96 in Gießen, ist für die Beförderung von. Inseraten jeden Inhalts, als Empfehlungsanzeigen, Kauf- und Veikaufgesuche, Stellengesuche, Familiennachrichten u. s. w. als besonders zuverlässig zu empfehlen. Wirthschafts-Eröffmmg. 4505) Einem geehrten Publikum die ergebene Anzeige, daß ich Sonntag den 30 November meine am Nahrungsberg gelegene Wirthschaft eröffne. Bier, Wein, sowie kalte nnd warme Speisen zu ieder Tageszeit. Auch habe einen Mittags tisch im Abonnement und einzeln eingerichtet. Indem ich reelle und prompte Bedienung verspreche, bitte um geneigten Zuspruch. handesrechtliche Fragen. Der Vorstand Um stille Theilnahme bitten (2547) |S Todesanzeige. « Allen Freunden und Bekannten hiermit die traurige Nach- Mricht, daß unsere liebe Frau, Schwester und Schwägerin, H Susanne Euler, geb, Berg, M gestern Abend gegen 5 Uhr sanft verschieden ist. M Gießen, am 29. November 1873. Allen Kranken Kraft nnd Gesundheit ohne Medicin und ohne Kosten. „Revalesciere Du Barry von London.“ Die vorzügliche Heilnahrung Reralesciöre du Barry bewährt sich bei allen Krankheiten, die der Medicin widerstehen; nämlich Magen-, Nerven-, Brust-, Lungen-, Leber-, Drüsen-, Schleimhaut-, Athem-, Blasen- und Nierenleiden, Tuberculose, Diarrhöen, Schwindsucht, Asthma, Husten, Unverdaulichkeit, Verstopfung, Fieber, Schwindel, Blutaufsteigen, Ohrenbrausen, Uebelkeit und Erbrechen selbst in der Schwangerschaft, Diabetes, Melancholie, Abmagerung, Rheumatismus, Gicht, Bleichsucht. — Auszug aus- „ Ludwig Kolb II.«, Agent in Wieseck. „ Kreisbote Nicolaus in Steinbach. 80,000 Eertificaten über Genesungen, die aller Medicin getrotzt: Certificat Nr. 68,471. Prunetto (bei Mondovi), den 26. October 1869. Mein Herr! Ich kann Sie versichern, daß, seit ich von der wundervollen u u vmin l—j Revalesciere du Barry Gebrauch mache, das heißt seit zwei Jahren, ich die Beschwerlich- L M' leiten meines Alters nicht mehr fühle, noch die Last meiner 84 Jahre. Meine Beine )■) , , XtC rrauernoen s^tnrervireoenen. W sind wieder schlank geworden; mein Gesicht ist so gut, oaß ich keiner Brille bedarf; I Die Beerdigung findet Sonntag den 30. November, Nach-mein Magen ist stark, als wäre ich 30 Jahr alt. Kurz ich fühle mich verjüngt: ich c»l/ M'predige, ich höre Beichte, ich besuche Kranke, ich mache ziemlich lange Reisen zu Fuß, r agv o/2 upi, jian. W ich fühle meinen Verstand klar und mein Gedächtniß erfrischt. Ich ersuche Sie, diese Ähr ganz ergebener Abb6 Peter Castelli, Bach.-ös-Theol. und Pfarrer zu Prunetto (Kreis Mondovi). ZE Certificat Nr. 73,705. Wien, Praterstraße 22, im Mai 1871. Ich bin Ihnen Dank schuldig für den Erfolg, den Ihre vorzügliche Revalesciere |an mir ausübte. Ich litt nämlich ost an Magenkrämpfen, Husten und Diarrhöe, »von welchcn mich Ihr vorzügliches Heilmittel befreite. L. Großmann. Nahrhafter als Fleisch, erspart die Revalesciöre bei Erwachsenen und Kindern 50 Mal ihren Preis in anderen Mitteln und Speisen. In Blechbüchsen von Va Pfund 18 Sgr., 1 Pfund 1 Thlr. 5 Sgr., 2 Pfund 1 Thlr. 27 Sgr., 5 Pfund 4 Thlr. 20 Sgr., 12 Pfund 9 Thlr. 15 Sgr., 24 Pfund 18 Thlr. — Revalesciere Biscuiten : Büchsen ä 1 Thlr. 5 Sgr. und 1 Thlr. 27 Sgr., — Revalesciere Chocolat^e in Pulver für 12 Tassen 18 Sgr., 24 Tassen 1 Thlr. 5 Sgr., 48 Tassen 1 Thlr. 27 Sgr-, 120 Tassen 4 Thlr. 20 Sgr., 288 Tassen 9 Thlr. 15 Sgr., 576 Tassen 18 Thlr.; in Tabletten für 12 Tassen 18 Sgr., 24 Tassen 1 Thlr. 5 Sgr., 48 Tassen 1 Thlr. 27 Sgr. — Zu beziehen durch Barry du Barry & Comp. in Berlin, 178 Friedrichsstraße, und in allen Städten bei guten Apothekern, Droguen-, Specerei- und Delicatessenbändlern. In Gießen bei Müller L Schwager. (2036) Die Preußische Nntionsl-Verstcherungs-Gclellschast ’ in Stettin, mit einem Grund - Capital von 3,000,000 Thalern und bedeutenden Reserven übernimmt Versicherungen gegen Feuersgefahr auf Mobiliar, Waaren, Vieh, Feldfrüchte 2C., sowohl in Städten, als auf dem Lande, gegen angemessen billige, jede Nachschußverbindlichkeit ausschließende Prämien. Jede gewünschte Auskunft, sowie Antragsformulare, werden unentgeldlich und bereitwilligst gegeben von Emil Gail, Hauptagent in Gießen. i Man achte beim Ankauf auf die gesetzlich dcponirte Schutzmarke, womit eine jede Flasche 5489 und jede Gebrauchs-Anweisung versehen sein muß. ’ Wtfhtirtftf ldas in jeder Familie mit kleinen Kindern, \ WlUJUIJllJ ^^11911111111 besonders auf dem Lande, wo Arzt und Apotheke oft entfernt, wegen der gefährlichen Halsbräune und des ost plötzlich ein- tretenden qualvollen Keuchhustens stets vorräthig gehalten werden sollte): rheinischer Trauben-Brust-Honig, in V?, y4, V, Lriginalflaschen in seinen hinlänglich bekannten vortrefflichen Eigenschaften gegen veralteten Husten, langjährige Heiserkeit, Verschleimung, Keuchhusten, Halsbräune, Katarrhe und Entzündung des Kehlkopfes, sowie der Luftröhre, aeutcn und chronischen Brust- und Lungenkatarrh, Bluthusten, Asthma rc. nur von W. He Zickeiilieimer in dem Erfinder und alleinigen Fabrikanten desselben, erzeugt, ist stets echt zu haben in Gießen bei I. A. Busch Söhne, Kreuz. Achtungsvoll ____________________Carl Herbert. Frankfurter Hof. Sonntag den 30. November: Concert, ausgeführt von der hiesigen Regiments-Musik. Anfang 7 Uhr. — Entrse 6 kr. Meinen verehrlichen Kunden, sowie einem hiesigen und auswärtigen Publikum zur Nachricht, daß ich von jetzt an wieder auf Bestellung int Hause schlachte. Louis Möhl zur Wellersburg. NB. Bestellungen bitte bei Herrn Theodor Rauteustrauch an der Schoor abgeben zu wollen. Für ein hiesiges Colontal - und 5463) Ein zweiter Hausknecht, welcher Rappen sofort Stelle. ... ... > ein tüchtiger lHausbursche zum sofortigen Antritt zu I 5352) Ein L-ufmädch-n wird gesuchtNäheres bei der Exu-d. 9ii prfrrrnen hpl h ____________________________________________ , 5501) Der dritte Stock meines Hauses! 5457) Für ein hiesiges l |ift per 1. Januar oder Februar zu vcr- Eisenwaaren - Geschäft wird miethen. Heinr. Kaess. ^Hausbursche zum sofortige. । ooa-J ^ausmavcyen rotro ge|ucyl h wtta !Zu erfragen bei der Exped. d. Bltts. '------------------------------------ 5481) Ein dreiflü^b'ThoHn 5463) Ein zweiter Hausknecht, welcher Eich-nbol, nebst Schloß Kloben u. Banden Pf-rdcn umzugehen versteht, findet im ist in Lit. B. Str. 44 billig abzugeben. Rapven lofort Stelle. 5479) Zwei gute Arbeiter sucht PH. Wacker, Schuhmacher, Schloßgasse B. 4. Zugleich empfehle ich mein Schuh- waarenlager bei prompter Bedienung. / y Buchhalter-, Reise-, Lageristen- und | Verkäuferposten sind sof. und 1. Januar 0 1874 zu besetzen. Näheres durch das B kaufmännische Bureau Germania zu !| Dresden. (5362) ” " — . . . 5390) Lumpen, Knochen und Metalle, 24) HecMenkranke undBTutUeufende ,auft Mey e r R ° th en b -r g er, finden noch in den hartnäckigsten Fallen Hei-: Neuenweg 193. lung durch Dr. Jochheim in Darmstadt, Elisabethen - Strasse 1. (Gas Inhalationen! Prospecstus gratis.) (Hierzu eine Beilage.) Aeil'age zu Ar. 280 des chietzener Anzeigers. imi ..................... Die Interpellation des Abg. Oncken in der Kammersitzung vom 12. November über Erlaß eines Berggesetzes lautet nach dem stenographischen Protokoll folgendermaßen: Abg. Oncken: M. H-, in Folge unserer Interpellation vom 2. Juli d. I., die Herr Buff Ihnen damals näher begründet hat, ist eine große Anzahl Zuschriften von Bergwerksbesitzern und Bergbau - Unternehmern bei uns eingegangen. Aus diesen Zuschriften geht hervor, einmal, daß der Bergbali in Oberhessen in den letzten Jahren ganz überraschende Fortschritte gemacht hat, und ferner, daß die Klagen über die Unzuträglichkeiten der bisherigen Rechtsverhältnisse des Bergbaues und der Bergbau-Unternehmung in stetem Wachsen begriffen sind, Eine lebhafte Ungeduld macht sich in diesen Kreisen geltend und in der That kann sich der Unbefangene des Eindrucks nicht entschlagen, daß eine längere Fortdauer des gegenwärtigen Zustandes nicht möglich ist, ohne schwere Schädigung sehr vieler hier in Rede stehender Interessen. Um Ihnen die Bedeutung des Objektes, das in Frage steht, klar zu machen, will ich Ihnen ein paar Ziffern miltheilen, die noch nicht öffentlich bekannt sind. Von dem Aufschwung des Bergbaues in den letzten zehn Jahren können die Ziffern ein Bild geben, die über das Ober-Noßbacher Bergwerk in meiner Hand sind. Dort sind im Jahre 1862 — 12,600 Ctr. Brauneisenstein gefördert worden und seitdem ist in stetiger Progression die Förderung an Brauneisenstein gestiegen bis 1872 auf 541,000 Ctr., die an Braunstein ans 1,381 Ctr. Die Gesammtbeförderung an ersterem hat in, den letzten zehn Jahren 2,591,000 Ctr., die an letzterem 18,402 Ctr. betragen. Das Fernie'sche Bergwerk fördert an Eisenstein 1,184,698 Ctr. und an Braunstein 88,404 Ctr. Zu diesen beiden älteren Werken kommt eine ganze Anzahl jüngerer Gesellschaft ten, die, obgleich ihre Arbeiten bis jetzt nur vorbereitender Natur sind, gleichfalls sehr erhebliche Ziffern aufweijen. Vier darunter (Bünger & Comp., Germania, Gutehoffnuugshütte, Buderus eiuschl. Buderus dc Jung) haben im Jahre 1872 zusammen eine Gesammtförderuug von 1,093,190 Ctr. erzielt, trotzdem, wie ausdrücklich hervorgehoben wird, die Arbeiten bis jetzt nur einen vorbereitenden Charakter gehabt haben. Zwei andere: der Schalter Gruben- nnd Hütten-Verein und die Preußische Bergwerks- und Hütten-Gesell- schaft, die bisher 60,000, beziehungsweise 51,000 Ctr. jährlich gefördert haben, haben sich darauf eingerichtet, im nächsten Jahre 200,000, beziehungsweise 360,000 Ctr. zu fördern. Sie sehen also, es handelt sich um ein erhebliches Objekt, insbesondere um Gewinnung der unterirdischen Reichthümer eines Lan- destheils, der im Allgemeinen eben nicht mit verschwenderischer Gunst ausgestattet ist. Allgemein wird nun als eine große Erschwerung dieses Aufschwungs, als ein entschiedenes Hemmniß einer im frischen Aufblühen begriffenen Industrie bezeichnet der Mangel eines Berggesetzes. Insbesondere wird geklagt — und hier benutze ich eine Petition der Betheiligteu vom Februar d. I. erstens darüber, daß es fehle an einer gesetzlichen Norm, auf welche Mineralien sich die Bergbaufreiheit erstrecken soll und unter welchen Voraussetzungen die Verleihung auf ein entdecktes Mineral zu beanspruchen und welches Feld zu gewähren sei. Dann wird geklagt, es fehle an jeder Rechtssicherheir, an jedem Rechtsschutz , wenn ein Bergwerkseigenthum erworben ist. Die Erwerbung und Entziehung des Bergwerkseigenthums solle nicht mehr in das Ermessen der Ver waltrmgsbehörde ausschließlich gelegt sein. Dann wird geklagt über den langsamen Gang des Expropriationsversahrens bei Erwerbung des für den Bergbau erforderlichen Grund und Bodens und über den Mangel einer festen Bestimmung über die Befugniffe der Bergwerksverwaltungsbehörden und über den In- stanzenztlg. Das sind die Klagen der Betheiligten und als ein Radikalmittel wird ebenso einstimmig bezeichnet die einfache Einführung des preußischen Berggesetzes vom 24. Juni 1865. Wir sind von dem Geltungsbereiche dieses Berggesetzes auf allen Grenzen unseres Landes umgeben und in einem ehemals Hessen-T armstädtischen Landestheil (dem 1866 abgetretenen Hinterland) ist reits mit glänzendem Erfolg der Versuch gemacht worden, dieses Gesetz Sans phrase zu übertragen, woraus hervorgeht, daß die Schwierigkeiten, worauf man sich lange Zeit berief, um von der Annahme des preußischen Berggesetzes abznrathen, wesentlich überschätzt worden sind. Das Verfahren der königl. württembergischen Regierung, die eben jetzt einen Entwurf an die Stände hat ergehen lasten, ist nun ein Beispiel, das Nachahmung verdient. Das württembergische Berggesetz beginnt in Art. 1 mit der Bestimmung: „die §§. 1 — 26, 28 — 80, 93 — 96, 98 — 140, 148 — 164, 165, 167 - 186, 196 — 209 und 242 des allgemeinen Berggesetzes für die preußischen Staaten vom 24. Juni 1865, wie solche unter theilweiser Abänderung — in der Anlage zusammengestellt sind, erhalten unter folgenden besonderen Bestimmungen für Württemberg Gesetzeskraft." In den Motiven ist dann entwickelt, dieses Verfahren sei eingeschlagen worden, weil dieses preußische Berggesetz eben ein ausgezeichnetes Stück Arbeit sei, bereits im größten Theil von Deutschland als gesetzliche Norm für dieses sehr schwierige Rechtsgebiet herrsche und weil dieses Gesetz seine in den Motiven ausgesprochene Absicht, „der Bergwerksindustrie unter Aufhebung staatlicher Bevormundung volle Selbstständigkeit unter Wahrung ihrer Privatinteresten zu gewähren, dagegen die Berg-Behörde auf die Ueberwachung konkurrirender öffentlicher Interessen zu beschränken," glänzend erreicht habe „Alle Klagen" — heißt es in den Motiven weiter — „Über die Mangelhaftigkeit der in den verschiedenen Theilen von Preußen bestandenen Berggesetze haben seit seinem Erscheinen aufgehört und die Bergindustrie dieses Landes befindet sich in fortschreitender gedeihlicher Entwickelung." Die Uebertragnng aber des preußischen Berggesetzes auf die anderen deutschen Länder wird nun ausdrücklich bezeichnet als eine überaus wohlthätigc Förderung dieser gcfammten; Industrie, beim einmal sei es für die Rechtsanwendung eine wesentliche Er-! leichternng, daß es über das preußische Gesetz eine umfassende Literatur gibt/ theils in systematischen Bearbeitungen, sowie in Kommentaren, theils in fort- .laufenden Mittheilungen aus der Rechtsprechung in der Zeitschrift für Bergrecht. „Die Nutzbarmachung dieser Literatur ist umsomehr erleichtert," heißt es weiter — „als hierdurch auch die Gesetzesauslegung berechtigt wird, nach der wirklichen Absicht des Gesetzgebers bei Erlassung des preußischen Gesetzes direct zu suchen, während andernfalls das Ergebniß hierüber nur einem Schluß auf die wahrscheinliche Absicht des Württembergischen Gesetzgebers zum Ausgangspunkt dienen könnte." Demgemäß geht denn auch das einstimmige Verlangen der betheiligteu Kreise dahin, daß das in Vorbereitung begriffene hessische Berggesetz sich möglichst eng an das preußische Berggesetz anschließe, falls nicht die Absicht vorliegen sollte, in ähnlicher Weise wie in Württemberg unter besonderen, den localen Verhältnissen angepaßten Veränderungen das ganze Gesetz hier einzuführen. Ich sehe der Antwort der Großherzogl. Regierung mit Spannung entgegen und schließe mit einer allgemeinen Bemerkiing. In der ganzen Angelegenheit, mit der ich mich allerdings erst seit den letzten Monaten zu beschäftigen Gelegenheit batte, habe ich auf Schritt und Tritt immer Eines beklagt, dies nämlich, daß die frühere Regierung des Großherzogthums Hessen sich in diesem Punkt andere deutsche Staaten überhaupt hat zuvorkommen lassen, daß sie es nicht gemacht Hal in dieser Sache, wie im Jahre 1828 bei dem Beitritt zum preußischen Zollverein, zu dem sich das Großherzogthum, allen Süd- und Mittel-Deutschen Staaten voran, zuerst entschlossen hat. Bekanntlich antwortete Ministerpräsident v. Hofmann, daß die Ausarbeitung eines Berggesetzes im engsten Anschluß an das preußische dem Abschluß nahe und die Vorlage in Bälde zu erwarten sei. Deutschland. Gießen, 29. November. Auf den oberhessischen Linien ist seit Januar eine Einnahme von 394,047 st., gegen das Vorjahr mithin ein Plus von 78,216 st. erzielt worden. Darmstadt, 27. November. Des Großherzogs Königl. Hoheit haben am 15. I. Mts. den Canzlisten bei dem Hofgerichte der Provinz Oberhefsen, Eduard Weidig, zum Canzlei-Jnspector und den Canzlei- Gehülfen Wilhelm Koch zum Canzlisten bei jenem Gerichtshöfe zu ernennen und den Stadtgerichts- Actuar Jacob Lieberich in Darmstadt bis zur Wiederherstellung seiner Gesundheit in den Ruhestand zu versetzen geruht. Berlin, 26. November. Die heutige „Prov.-Corresp." schreibt über das Befinden Sr. Majestät: „Unser Kaiser konnte im Laufe der letzten Woche bei stetig fortschreitender Besserung sich mehr und mehr der Erledigung der Negierungsgeschäfte widmen und einzelne kürzere Vorträge Seitens der Militär- und des Civilcabiuets entgegennehmen. Se. Majestät wird sich jedoch noch einige Zeit hindurch eine gewisse Schonung auferlegen müssen. Der Monarch empfing täglich Besuche von Seiten der kronprinzlichen Familie und anderer Angehörigen des königlichen Hauses." — Nach übereinstimmenden Nachrichten geht die VirginiuS-Affaire einem friedlichen Ausgleiche zwischen den zunächst betheiligteu Parteien entgegen, ohne jede fremde Einmischung oder oder Vermittlung, die ja auch von allen Seiten in Abrede gestellt wird. — Wegen des Auslieferungs-Vertrages mit der Schweiz soll der schweizerische Bundesrath seine Eröffnungenen gemacht haben nnd denjenigen des diesseitigen Bundesrathes entgegensehen. Die Verhandlungen werden ohne Schwierigkeiten bald zum Abschluß kommen. Berlin, 27. November. In dem Kampfe des Rechtsstaates gegen die Uebergriffe des katholischen Clerns ist vor einigen Tagen ein bedeutungsvoller Schritt gethan worden. Von dem Ober-Präsidenten der Provinz Posen ist dem Erzbischof Grafen Ledochowski eine Alternative gestellt worden, welcher nunmehr auf ein energisches Vorgehen der Staatsbehörden schließen läßt. Binnen acht Tagen soll der Erzbischof entweder fein Amt niedergelegt haben, oder es wird gegen ihn das Absetzungsverfahren vor dem Gerichtshöfe für kirchliche Angelegenheiten in Berlin eingeleitet. Gegen solche Rebellen, wie die preußischen Bischöfe bis jetzt gewesen sind, hat wohl noch niemals eine Regierung so lange Milde walten lassen. Es war hohe Zeit, daß die Negierung sich zu diesem Schritte entschlossen, ein längeres Verbleiben des Erzbischofs im Amte gefährdet die öffentliche Ordnung und die Achtung vor den Gesetzen. Bon der Sieg, 28. November. Seit mehr als einer Woche sind Gerüchte hier im Umlauf, die unseren Berg- und Hüttenlenten schlechte Weihnachtstage prophezeihen lassen. Es heißt nämlich, die großen Gewerkschaften wollten in Folge der ungünstigen Conjuncturen in der Eisen-Industrie die Arbeiterzahl vermindern und die Löhne für die noch bleibenden Arbeiter herab- setzen. Wir geben dieses vorläufig nur als Gerücht, doch liegt cs wohl sehr nahe, daß eine Verminderung der Arbeiterzahl sowohl, als auch der Schichten von 16- auf 12stündige binnen Kurzem eintreten kann, denn es ist mit Zahlen festzustellen, daß die Producenten unter den jetzigen Umständen nicht vvrtheil- haft prosperiren können. Auf den Ablagerungsplätzen der Hüttenwerke ist das Noh-Eisen so aufgehäust, daß daffelbe ein Kapital repräsentirt, dessen Zins- Verlust bitter empfunden werden muß. Daß der Schlag die Arbeiter am här-. testen betrifft, liegt aus der Hand; er wird aber weniger hart empfunden werden, wenn der in den letzten Jahren so enorm hohe Lohn, der es möglich machte, einen ordentlichen Sparpsennig zurückzulegen, auch so verwendet worden ist, daß bei eintretender böser Zeit ein Nothpfennig gehoben werden kann. Leider soll dieses aber wohl nicht bei Allen der Fall fehl. Bremen, 27. November, Mittags. Nach einem Telegramme aus Nienwediep ist der Dampfer des Norddeutschen Lloyd „König Wilhelm I." (in Rückfahrt von Westindien) gestern Abend in der Nähe des dortigen Leuchtthurms gestrandet. Zwei Schleppdampfer waren die ganze Nacht hindurch beschäftigt, das Schiff abzubringen; bis heute früh 9 Uhr waren diese Bemühungen jedoch ohne Erfolg. ßeflerreidj. Wien, 27. November. Die amtliche „Wiener Zig." meldet die Er» nennung des bisberigen Gesandten in Kopenhagen, Grafen Paar, zum außerordentlichen Botschafter am heiligen Stuhle. — Heute hat die feierliche Er- öffnung der Landtage stattgefunden. Im mährischen Landtag waren die czechi- schen Deputaten fast vollzählig anwesend. Frankreich. Trianon, 26. November. Proceß Bazaine Canrobert führt aus, daß, wenn man im October nicht mehr das Feld behaupten konnte, man doch noch im Stande war, schwere Schläge auszutheilen. Man mußte nicht eine Capitnlation, sondern eine Convention unterhandeln. Wenn ste nicht ehrenvoll ausgefallen wäre, würden wir an die Waffen appellirt haben und wenigstens tapfer unterlegen sein. Die Generale Leboeuf und Ladmirault sprechen in demselben Sinne. Nouher sagt, die Kaiserin habe alle möglichen Anstrengungen gemacht, um die Rhein-Armee zu retten. Fürst Bismarck habe an die Kaiserin die Aufforderung gerichtet, eine Vollmacht in blanco zu unterzeichnen, welche als Grundlage der Friedens-Präliminarien dienen sollte. Die Kaiserin ver- weigerte dies jedoch unbedingt, da ste auf keinerlei Gebietsabtretung eingehen wollte. dmerifta. verschwunden. Die Jagd der Gendarmen und Förster nach dem Sepp begann nun weit herum Wenn die Grünröcke mich erwischen, so sollen sie mich wenigstens nicht lebendig bekommen, hatte Sepp zur Anne-Marie gesagt. Darauf hatte er seine Büchse scharf geladen, nahm an die eine Hand seinen vierjährigen Buben und unterstützte mit der andern die Anne-Marie, die das Kleinste in ihren Armen trug, und fort gings auf Schleichwegen nach der österreichisch. Gränze zu. Eines Abends ruhen die Flüchtlinge im Walde, Weib und Kind schlafen. Da hörte Sepp's scharfes Ohr den Ton von Hufschlägen auf der Straße, die neben dem Gebüsch, das sie verbarg hin- führte. Er berührte den Arm Anne-Martens. Sie erwachte. — Die Gendarmen' — Sie schrak so heftig zusammen, daß das Kind in ihrem Schooße aus dem Schlafe aufgeschreckt wurde. Es begann zu schreien — Bringe den Balg zum Schweigen! raunte Sepp mit heiserer Stimme in das Ohr der Mutter. - Anne-Marie drückte das Kind krampfhaft an ihre Brust Ä Geschrei zu ersticken. Es weinte noch lauter. Die Gendarmen hatten auf der Straße Halt gemacht und lauschten. Da riß Sepp den Kleinen auS den Armen seiner Mutter und deckte seine schwielige Hand auf den kleinen Mund. Zehn Minuten lang hielten die Verfolger auf der Straße, zehn Minuten lang unterdrückte die feste Hand das Schreien des Kindes. Endlich ritten die Gendarmen weiter, die Mutter nahm ihren Säugling wieder; lange preßte sie ihren Mund auf die blaugewordenen Lippen deS armen Würmchens, als ob sie aus ihrer Brust in die seine Leben hauchen wollte - das Kind war tobt. — Sepp sagte: Vorwärts! Er nahm den alteren Buben auf den Rücken und schritt voran, Anne-Marie folgte mit der kleinen Leiche • bei Tagesanbruch erreichten sie die Gränze. Sie stießen auf einen Beamten der österreichischen Mauths - Habt Ihr etwas anzugeben? fragte er. — Nichts, antwortete Sepp ruhig. — Anne-Marie trat vor, zeigte auf dgs tobte Kinb, das sie in ihrer Schürze trug, und sagte- Ich habe anzugeben, daß dieser Mann ein Mörder ist. er hat seinen Sohn getödtet Sepp ließ sich greifen; er sitzt seitdem im Zuchthaus; seines älteren Buben hat sich ein befreundeter Wirth in Tirol angenommen, die Anne-Marie aber hat ihren Verstand verloren, sie sitzt entweder regungslos in ihrer Kammer oder irrt umher; sie ißt fast nichts und wird bald heimgehen!" 9tew - Aork, 26. November. Die Commission des Senats für die auswärtigen Angelegenheiten ist der Ansicht, daß die Rückstellung des „Virgi- nius" an Amerika jeden Grund zu einer Kriegserklärung benehmen und eine Lösung auf diplomatischem Wege erleichtern würde. — Die Agriculturbüreaux schätzen die gegenwärtige Erndte auf 3,700,000 Ballen. Kirchliche Anzeige der evangelischen Gemeinde zu Gießen. Gottesdienst. (Die Die 2. Wechsel. k. 8. 2 21. 22. 4 Pistolen 9 42—44 doppelte 9 36—38 «eboction, Druck und Verlag der Brühl'schen Univ.-Druckerei 5Fr. E b r/Pi et H)'!« Gießen. k. k. k. k. k. S. 1051 , k. 8. 105 k. k. k k. 1. 2. 3. 4. 5. 6. 7. 8. 9. 10. 11. 12. Oestr. 185Kr 1860r 1864r ditto ditto Disconto Prioritäten östr. Stsb. Prior. 60* östr s. Lombard 49 Livorneser 321 4 Toscaner 53 Elisabeth.-Prior. 92 29' ; 154 751.4 fl. 250 v. 1854 88 Prioritatsloose 192'/; Loose 9114 „ 1491/2 Siegmund Weimersheim, Ellenwaarenhändler in Gießen. Ludwig Ohnacker, Bürgermeister in Nieder-Ohmen. Nicolaus Wiegand, Eisenhändler in Schlechtenwegen. Peter Weitzel, Mineralwasserhändler in Groß-Karben. Eduard Schillinger, Müller in Münster. Hermann Pfannmüller, Geldwechsler in Lauterbach. Christian Jost, Kaufmann in Nidda. Heinrich Martini, Fabrikant in Vilbel. Hermann Steinberger, Hofgerichts-Advocat, Louis Weynand, Gastwirth, Karl Heinrich Schwan, Branntwetnhändler, Friedrich Müller, Specereihändler, Friedrich Emil Gail, Agent, Ludwig Scheid, Cigarrenfabrikant, August Wieffell, Bau-Accessist, 52—54 34-36 Amsterdam Augsburg Berlin Bremen Brüssel Hamburg Leipzig London Lyon Paris Wien S. 1183/4 8. — 8. 933/h 8. IO234 8. 1028 4 8. 102'4 Pfarrgeschäfto für die Woche vom 30. November bis 6. December 1873 besorgt Pfarrer Landmann. Maxbahn 130* 2 Bayer. Ostbahn 116 Rhein-Nahebahn-Act. Hess. Ludwigsb.-Act. Oberhessen „ Lokal-Notiz. Gießen, 28. November. Die Sitzungen des Schwurgerichts in der Provinz Oberhessen vom I. Quartal 1874 werden Montag den 5. Januar, 3% 3% 30/0 5IJ,o 5°/o % Actieii, 50/o östr. F. St. E. B. 3431/5 Lombard. Bahn 177 Ludwigsh. Bexbach 188 Aecht kölnisches Wasser von Jean Maria Farina. Meine Niederlage davon in der Expedition des Gießener Anzeigers empfehle ich zu 8 fl. per Dutzend, 4 fl per halbes Dutzend und 45 fr. per Glas gehorsamst. Johann Maria Farina in Köln. 99 100 1047 105' s 93’// 3. 4. 5. Goldsorten. fl. kr. Pr. Friedrdor 9 58—59 Actien» Frankf. Bank 147'*/4 Franks. Vereins-Kasse 881/2 Darmst. Bankact. 379 Rheinische Hyp.-Bank — Wien Bankactien 1010 Oest. Creditact. 236 (Galizien — 23. 24. 25. 26. 27. 28. 29. 30. 3. 8. 8 8. --------- .. - Martin Lenz am Markt. Georg Busch Wittwe am Kreuz und Daniel Rühl am Rathhaus. Vormittags 9 Uhr, unter dem Vorsitze des zum Präsidenten des Schwurgerichtshofs bestimmten Großherzoglichen Hofgerichts-Naths Herrn Pfannmüller, beziehungsweise des zu dessen Stellvertreter ernannten Großherzoglichen Hofgerichts-Naths. Herrn Hoffmann, ihren Anfang nehmen und wurden deshalb in der heute stattgehabten öffentlichen Sitzung Großherzoglichen Hofgerichts dahier die Haupt- und Ergänzungs-Geschworenen in folgender Ordnung ausgeloost. l. Ergänzungs-Geschworene: Auszug aus den Kirchenbüchern der Stadt Girlien. Evangelische Gemeinde. Ä p H l i r t f. Pt.^cn .^?vember. ßarI Friedrich Schlick, Bürger und Kaufmann in Wiesbaden, des dastgen Bürgers und Kaufmanns, Philipp Schlick, ehelicher Sohn- und Hermme Georgine Löber, des hiesigen Bürgers und Gutsbesitzers, Christian Loder L, eheliche Tochter. Getaufte. Den 27. November. Dem Bürger und Apotheker, Dr. Adolf Mettenheimer, eine Tochter, Meta Wilhelmine Karoline Johanna, geboren den 19. September Beerdigte »au ?(en-23, ^ovember. Der pensionirte Schullehrer Johannes Kalberlah, aus Rüdmgshausen, alt 82 I 2 M. 16 T-, gestorben den 21. November. r. . Den ^7. November. Heinrich Knöß aus Nieder-Wöllstadt, alt 22 I., gestorben den 26 November. B 1 Denselben. Anna Katharine Ludolph, des Bürgers zu Wabern und Heizers an der Mam-Weser-Bahn dahier, Heinrich Ludolph, eheliche Tochter, alt 3 I. 6 T. gestorben den 25. November. Am 1. Advent, dem 30. November: Morgens: Pfarrer Landmann. (Feier des heiligen Abendmahls.) Nachmittags: Pfarrvikar Schlosser. (Collecte für die Stadtkirche.) Nachmittags-Gottesdienste, sowie die Beichten, beginnen fortan um 2 Uhr.) (C von der Angle - Swiss - Condensed - MUk - Coup, in Chsia iVlUUJ (Schweiz), pr. Büchse 33 kr., empfiehlt Emil Fischbach Frischbäcker ju Girßr Sonntag den 30. November. Friedrich Barth, Hofgerichts-Advocat, Dr. Richard Heß, Professor, Anton Franz Ricker, Buchhändler, Richard Scheel, Ellenwaarenhändler, Dr. Ferdinand Reatz, Hofgerichts-Advocat; sämmtlich in Gießen. 11. Haupt-Geschworene: 1- Jacob Köhler, Landwirth in Langsdorf. ° Wilhelm Kötter II., Landwirth in Nieder-Erlenbacb. Joseph Haseneier, Müller in Haarheim. Joh. Heinrich Jhring, Bierbrauer in Lich. Georg Wortmann, Bankagent in Gießen. 6. August Weidig, Cigarrenfabrikant in Gießen. 7. Dr. Joseph Gros, Pachter auf dem Colnhäuser-Hof. 8. Ludwig Treff, Ellenwaarenhändler in Gießen. 9. Heinrich Karle, Bürgermeister in Ruppertenrod. 10. Karl Fleischhauer, Landwirth in Ermenrod. 11. Amand Schneider, Leinwandfabrikant in Herbstein. 12. Ottmar Weivig, Hofgerichts-Advocat in Gießen. 13. Hugo Buderus, Hüttcnbesitzer in Hirzenhain. 14. Karl Volkmann II-, Fruchthändler in Heuchelheim. 15. Jacob Müller, Leinwandfabrikant in Frischborn. 16. Heinrich Diefenbach X., Landwirth in Berstadt. 17. Friedrich Vollmüller III., Fabrikant in Lauterbach. 18. Johannes Wehrheim IV., Landwirth in Rodheim (Kr. Vilbel). 19. Christian Pracht II., Bürgermeister in Grünberg. 20. Hermann Hoffmann, Gastwirth von Grünberg. 04 Wilhelm Weißbeck, Kaufmann in Schlitz. Heinrich Suppes, Landwirth in Maar. 20 Frankenit. 9 211 2—221/2 Engi. Sover. 11 60—52 Russ. Imper. 9 42—44 Dollar in Geld 8 25'/2—26'/2 Vermischtes. — Das ultramontane danziger Westpreußische Volksblatt beginnt die volitische Rundschau seiner heutigen Nummer wörtlich folgender Maßen: „Te Deum laudamus.' Dich Gott loben wir, Dich preisen wir mit allen Deinen Engeln, Heiligen, Märtyrern, Confefforen, Seligen daß Du uns, den Kindern Deiner heiligen Kirche, auf Erden die Freudigkeit und Standhaftigkeit des Bekenntnisses für dieselbe eingegoffen, daß Du uns Beharrlichkeit, Opferwi lligkeit und Eifer des Wirkens für sie und endlich den herrlichen Wahlsieg in Preußen verliehen. Allen Heiligen aber danken wir für ihre treue Mitwirkung, von der wir die festeste Ueberzengung haben und dies freudig aussprechen, wenn auch glaubenslose, oft bis zum Nihilismus abgeklärte Liberale darob vor innerem Bauchgrimmen Gcsichtszuckungcn und den Veistanz bekommen " - Manchem fremden Wanderer schreibt die „D.-Ztg.,-- ist in dem baierischen Gebirge bei Partenkirchen eine Unglückliche begegnet, ein noch junges Weib mit hohlen Wangen und wildblickcnden Augen, dcffen reiches, blondes Haar ihr wirr um den Kopf flattert. Die Unglückliche thut Keinem etwas zu leid, sondern flieht vor jeder Begegnung in die Wälder und Berge. Folgendes ist ihre Geschichte: Vor wenigen Jahren war Joseph Falkner ein schmucker Bursche und die Anne-Mane das bravste und sauberste Mävel im Gebirge. Sie heiratheten sich und man konnte keine glücklichere Familie sehen als den Sepp mit seinem Weib und seinen zwei kleinen Buben. Aber einen Haken hatte die Sache dock: der Sepp konnte nämlich das Wildern' nicht lasten, obgleich er ihrs bei der Hochzeit in die Hand versprochen hatte. Eines Nachts! war er wieder mit der Büchse auf der Schulter hinausgegangen und die Förster kamen ihm auf die Spur und wollten ihn festnehmen. Einer wagte es, ihm zu nahe zu kommen, da hob der Sepp die Büchse und schickte dem Unglücklichen, der sein Leben gering genug geachtet hatte um Hand an den kühnsten Wilderer zu legen, eine Ladung Blei in die Brüst. Die andern ergriffen dre Flucht. Nachdem das Verbrechen geschehen war, trieb sich der Falkner-Sepp in den Wäldern herum, und eines Morgens war auch die Anne-Marie mit ihren Kindern aus ihrem Häuschen Holl. fl. 10 St. 9 Ducaten . . 5 Borseilnachrichten. 28. November 1873. Preuss. 4i/20 0 Oblig. 1013/e Frankf. 3*/2°/q Objig. 87 Nass. 3'/2oo Obi. 91'/r jKurhess. 4°/° „ 95 jGr. Hess. 5° 0 Obi. — n , 4O/o „ - 1 „ n 3'/r° o „ 96Va Bayer. 50/0 „ — » 41.0 0 1jährige 100'/4 „ 40 o 1jährige 953/b Würtemb. 41/2° 6 Obi. 100' b Baden 41/2°/o ObL e. E. L. 100 Oesterr. Silberrente 65 „ Papierrente 60',s Spanier, neuest. 3°/0 15'/. Amerik. Bonds 1881r 100% „ n 1882r 975/s „ „ 1885r 987 H » „ 1887r 100'/, do. II. Emiss. — ÄiilelieiiHloose. Darmstädter fl. 50 Loose 215 n „ 25 „ 58 Kurh. 40 Thlr. Loose 72 Nassau 25 fl. 46' 2 Braünsch weiger 22 3°/q Oldenburg, ä 4()Thlr. 37 '/4 40/g bayr. Främ.-Anl. 112'4 4% badische Loose — Badische fl. 35 Loose 67'/,