; vennirthm te1 M l- Wei ion Men?* ifi“* 1_ ^Öittwe. Gegenseiten. Vorstand. ben kauft ^nberger, eg 193. Kunden. Ab- ^mmecker. am! Anzeige- und Wntsölutt für den Kreis Kiessen. . J _ .1- I H n--!»iii mn i l .'i ir mimj.i. i n n- -- -■ w ■—.--- »»"»»» ***--* —».«'•«■■ ■■ ■ "'*"■*■' ""' srr 123 Douiierstag dcn 29. Mai 28VL. A m t f i cf) e r T f) r i L Gießen, am 28. Mai 1873. Das Großherzoglichc Rentamt Gießen SN sämmtliche Großhkyogtiche Bürgermeistereien des Bezirks. Wir ersuchen Sie, in Ihren Gemeinden bekannt machen zu lassen, daß die Forst- und Feldstrafen von der II. Periode 1873 vom 1. bis 15. Juni l. I ohne Kosten hierher bezahlt werden können. L y n ck e r. HKetS »t-rtchähriZ 1 ft 12 ft. mit Vrtngerlohn. Durch die K-st bezsgen vtertrljährig 1 IL 29 fr. Trschemt täglich, mü luB- nähme Sonntags. Expedttisn: Canzletb«»^ ßit ®. Rr. 1. Die Krisis in Frankreich. gute Killer Löhne, Deutschland. die 63. ibt im denen: Aber diese Position ist nur scheinbar günstig. Es fehlt dieser der „Schles. Volksztg." von Nicolai 21. Mar gemeldet: „^^ettö seit mehr sckart an fdenbaftiakeit: kein Morny ist unter ihnen, der, nüt als drei Jahren weilt hier der ui Rom ausgewerhte Priester Sklarsik. Der- biermit [ante 8 I" Ls werden. Und das ist das erfreuliche Ergebniß der letzten Jahre. Frankreichs Einfluß hört nunmehr an den Vogesen auf, wenn sich in Paris auch die heftigsten electrischen Batterien entladen, so wird Europa und vor Allem Deutschland nicht mehr von diesen Schlägen durchzuckt. Wir können nunmehr diesem Treiben ruhig zusehen und die erhitzte Fantasie Derer, welche fortdauernd nach den Ausschlägen Hinblicken, die die magnetische Nadel an dem Weltmultiplicator „Paris" macht, vermag Deutschland nun und nimmermehr auch nur um eine Haaresbreite aus seinem Geleise der ruhigen ächt modernen Reformbcchn abzubringen. Freilich wird die eben in Frankreich zum Durchbruch gekommene Krisis die Gemükher Vieler sehr erschüttern, allein im Grunde genommen ist das Ereigniß mehr „sensationeller Art." Es wäre unseres Dafürhaltens sehr vom Ucbel, wenn sich unsere Handelskreise ernstlich von dem neuesten Systemwechsel in Frankreich berühren ließen. Deutschland hat starke Nerven und braucht für seinen Organismus Nichts mehr zu fürchten. Darmstadt, 27. Mai. Dem Vernehmen nach beabsichtigt die Regierung, den Ständen ein Gesetz vorzulegen, welches die Erhöhung der Civil- diener-Wittwen-Pensionen zum Gegenstand hat. Eine Erhöhung der jährlichen Beiträge der Mitglieder des Civildiener-Wittwenkasse^Jnstituts soll hierbei nicht in Aussicht genommen sein. Bekanntlich leistet der Staat einen nicht unerheblichen Beitrag zur genannten Wittwenkasse, welcher erst dann wegfallen wird, wenn der ans einem Theil der Beiträge und des Staatszuschusses zu bildende Capitalstock zwei Millionen betragen wird. Angeregt wurde die Regierungsvorlage wohl durch den einschlägigen Antrag der Landtags-Abgeordneten Stüber und Heinzerling. Darmstadt, 27. Mai. Während in andern Staaten die Beamten ihre Besoldung monatweise ausgezahlt erhalten, geschah dies in Hessen bisher nur quartalsweise. Wir erfahren aus zuverlässiger Quelle, daß die Regierung damit umgeht, die Auszahlung jetzt auch bei uns monatlich bewirken zu lassen, eine Einrichtung, die namentlich von den niederen Staatsbediensteten begrüßt werden wird. — Die Negierung hat zum Zweck des Neubaues eines Kreisamtsgebäudes in Lauterbach eine Anforderung von 30,000 st. an die Stände selbe ist ein preußischer Unterthan und zwar ein geborener Schlesier. Den 20. d. Mts. ist nun von der Polizei-Verwaltung der Stadt Nicolai folgendes Schreiben an den Pfarrer Herrn S. zugeschickt worden: „„Durch das Gesetz über die Vorbildung und Anstellung der Geistlichen vom 11. Mai c. ist verordnet, daß ein geistliches Amt fortan nur einem Deutschen, welcher seine Vorbildung nach den Vorschriften des oben erwähnten dargethan hat, übertragen werden darf, und daß sich diese Vorschrift auch auf jede Stellvertretung oder Hilfsleistung erstreckt. Demgemäß ist die Ausübung irgend einer geistlichen gelangen lassen. Berlin, 26. Mai. lieber die ersten Wirkungen der Kirchengesetze wird ~ " - - — • " von Nicolai 21. Mai gemeldet: „Bereits seit mehr idee seines Lebens. Die Frage nach dem „was nun ' drängt sich uns unwillkürlich auf. Nicht so einfach dürfte die Beantwortung sein. Kaum daß eine Vermnthung gewagt werden darf. Wenn man nüchtern die Lage zu benrthcilen sucht, dann wird man zu dem Resultat gelangen, daß die Aussichten für die monarchischen Parteien' um Nichts besser geworden sind. Allerdings sitzt der Abschaum jener verlotterten Ritter von der Vouapartistischen Tafelrunde im neue» Ministerium. Maqne, der zweideutige Fiuanzkünstler Louis Napoleon's, verfügt wiederum über die Einkünfte des Landes und Delcissigny ist zum Aedilen Frankreichs edition von Braunschweig . Verbindungen ffenlUchung von ntliche Leitungen a 5-2 5° 0- i und franco. „nten Waar-''- * gegen «« iNiieil' -en uneWlw stattet und ersuchen wir Ew. Hochwürden, dem Herrn Sklarsik die fernere Ausübung geistlicher Functionen, wozu auch das Predigen zu rechnen ist, zu untersagen. ' Die Polizei-Verwaltung. Theusner."" Bremen, 26. Mai. Friedrich Hecker ist gestern von Baltimore hier eingetroffen. Von Verwandten und Bekannten in Empfang genommen, hat er den gestrigen Tag hier zugebracht und wird heute Nachmittag feine Reife über Hannover und Frankfurt a. M. nach Mannheim fortfetzen. Alle, welche mit ihm zusammenkamen, sind erfreut über das frische, markige Aussehen Heckers und erwärmt von dem innige», lebendigen Jntereffe, das de» lang Abwesenden für das alte Vaterland erfüllt. Er wird mehrere Monate in Deutschland zn- bringe» und seine Reise über de» Ocean gilt nicht nur dem Wiedersehen von n I na wird gesucht I rin; Carl." I on 14 bis 18 I nanntComp., [ ip.nfabrik. e unter günstigen I Aullmann, m$ct 4 Die gewissenlose, intriguante Rechte in der Versailler Nationalversammlung hat also »ach viele» Mühe» u»d Qualen ihr Ziel erreicht. Thiers ist gestürzt. Als Brutus und Cassius den großen Julius ermordet hatte», * da standen sie, gelähmt uud entsetzt vor ihrer Unthat, rathlos da. Ein wüster Bürgerkrieg durchtobte das weite Reich und das Erbe der Republik fiel dem schlauen Octa- via» zu- Eine gewisse Aehnlichkeit bietet die jetzige Lage Frankreichs mit jener Roms dar. In der That war es für Broglie-Cassins leichter den greifen, um Frankreich hochverdienten Präsidenten zu stürzen, als ihm einen regierungsfähigen Nachfolger zu geben. Denn daß Mac Maho», der Ehrliche, im Stande sein dürfte, mit einer winzigen Kammer-Majorität von etwa 20 Stimmen, da^ Steuerruder Frankreichs in dieser hochanfgeregten Zeit zu handhaben, kann auch den blindesten Bewunderern des Helden von Magenta, von Wörth und Sedan nicht zweifelhaft fei». Diese „ducs“ und ihre Bonapartistischen Helfershefftz: _ spielen ein verzweifeltes Spiel. Schon nmgiebt sie der Duft der Verwesung^ ihre Tage sind gezählt und mit dem letzten abziehenden deutsche» Soldate» erlischt auch das Dasein dieser Lottergesellschaft. Darum soll in letzter Stunde noch der Staatsstreich gemacht und die „moralische Ordnmrg" — denn so drückt sich der neueste Geseüschaftsretter Mac Maho» aus — wieder hergestellt werde». Was aber ist de»u in diesem Augenblicke die „moralische Ordnung" Frankreichs anderes, als die von Thiers in seiner berühmten Botschaft entwickelte Politik? Wer hat diese „moralische Ordnung" systematischer ruinirt, wer sie mehr in Frage gestellt, als eben jene Partei, die Mac Maho» auf de» Schild geho- be» 2 Ucber dem Wohle ihres Vaterlandes steht ihnen ihre sog. politische Ueber- zeugnng, d. h. ihre Fiction, daß nur unter der Lilie, oder der Biene Frankreichs verlorenes Prestige wieder hergestellt werde» könnte, Thiers dagegen opferte der Ruhe und dem Wohlergehen Frankreichs die monarchische Lieblings- nnf wieder ein ib Anfertige« Heuberger, emonnaie, cnt- ittung der Zn- Moltengafie elenden Sippschaft an Herzhaftigkeit; kein Morny ist unter ihnen, der, kalter Berechnung jenen Schurkenstreich vom 2. December zu erneuern, die Kraft in sich spürte und kein Fatalist lebt mehr unter ihnen, der wie Peisigny ' an die Napoleonische Legende glaubte. Die Zähne sind ihnen ausgebrochen und die alternde Bestie, di- sich znn. Sprunge anschickt, um in Frankreichs Weichen ihre Pranken einznkrallen, ist bei Weitem nicht so schreckhaft, als sie sich Mühe giebt zu scheinen. Hoffentlich bewahrt d,e republikanische Stufe staatsmännische Einsicht nnd Kaltblütigkeit genug, um ihren Gegnern keine Ge- legeiiheit zu geben, d>e »p^K^^^7t-r1and°'u>,d sein^Verhäl'lniß zu Frank- Fnmt'iön'durch dm hier sich'aufhaltenden Weltpriester Herrn Sklarsik, welcher reich we enttich durch den jüngsten Regierungswechsel berührt? Wir glauben bisher den vorgeschriebenen gesetzlichen Bedingungen >"ch^genngt^hat,^iucht^ge. auch auf diese Frage mit „Nein" antworten zu können. In die inneren Ange- legeiiheiten unserer Nachbarvölker mischt fich d,e deutsche Politik nicht. Wil haben an diesen wirren Partcikämpfen, die jenem Lande bevorstehen, kein höheres Interesse, als wir den parlamentarischen Plänkeleien zwischen Thiers und der Nationalversammlung während der verflossenen beiden Jahre entgegen brach^ ten. Wenn uns Frankreich nur noch die letzte Milliarde von den fünfen zahlt — und daran kann nach menschlicher Doraussetzung nicht gezweifelt werden dann ist überhaupt unser directes Interesse an der Entwickelung oder an dem Verfalle Frankreichs erschöpft. Ebensowenig unser fester L-taatsbau von dem Pronunciamento. einiger spanischer Carl,stcnfnhrer berührt wird, ebenso wenig brancht das Dentsche Reich durch sranzojische Partenvirrcn alter,rt zu Frankreich. religiösen Körperschaften mit 196 gegen 46 Stimmen genehmigt. Die Jtal- Nachr. schreiben aus Rom unterm 24. Mai: „Als Pius IX. rnchts keine Erwähnung geschehen sei. Ans bei* amtlichen Correspondenz, welche über die Angelegenhett von Delli vorliege, lasse sich kein Grund entnehmen, der den Bewohnern zur Unzufriedenheit oder überhaupt zu Unruhen hätte Veranlassung geben können. Die Kammer hat den Eredit von 51/3 Millionen mit allen gegen eine Stimme bewilligt. Haag, 24. Mai. Bei der gestrigen Berathung des Gesetzentwurfs über die Bewilligung eines Credits von 5V2 Millionen zur Fortsetzung der Expedition gegen die Atschinesen richtete der Abg. Nierstraß in der zweiten Kammer eine Anfrage an die Negierung, ob die vor Kurzem aus Singapore von privater Seite telegraphisch gemeldete Nachricht, daß 10,000 Vattaks im Anmarsche auf Delli (Ostposten von Sumatra) begründet sei. Der Minister für die Civilisation ernstlich verbürge, segnen möge. Refgien. Brüssel, 27. Mai. Malou hat sich wegen eines gefährlichen Rückfalls der Krankheit seiner Tochter nach Paris begeben. — Die „Republique Franyaise" constatirt, daß der Name Republik in der Mac Mahon'schen Botschaft vermieden sei. (fioflanD. Übelnehmen könnten. < Paris, 26. Mai. Wie in Paris, so herrscht überall in den großen Centralsitzen der Bevölkerung Ruhe. Nachrichten aus Lyon vom Sonntage zumal melden, daß daselbst die neue Aera zwar aufregte, aber die Ruhe nicht gestört wurde; die Garnison war consignirt- Le Petit Lyonnais, das radikale Blatt, tröstete seine Leute damit, daß eine Niederlage der Regierung, nicht aber der Republik vorltege; die National-Versammlung habe gesprochen, aber das Land noch nicht- Der conservative „Telegraphe" predigt ruhiges Aufathmen und Vertrauen auf die Zukunft und leistet die Phrase: „Wir achten den, der fiel, aber wir beugen uns beglückt vor dem, der da kommt." In Bordeaux, wo die Rechte im besten Andenken steht, machte Mac Mahon's Proclarnation „den besten Eindruck." Auch in den ländlichen Bezirken herrscht, wie der Telegraph versichert, so vollständige Ruhe wie in der Stadt. Die Wahlen der Radicalen, welche Barodet, Ranc, Lockroy u. s. w. auf den Schild hoben, leisten den Gegnern treffliche Dienste bei „Beruhigung" der ländlichen Gernü- ther. Ja, es giebt Beobachter, die jetzt meinen, daß die Rothen unter Garn- betta's Führung mehr noch als die Schwarzen dazu beitrugen, die conservative Republik in Mißcredit zu bringen und Thiers' Stellung zu untergraben. In den Bürgerclassen, wo früher die Centrumspolitik der Juli-Regierung inib der Regierung des alten Ministers von Louis Philipp ihre Herzwurzel hatte, ist dieselbe vom Bonapartismus, wenn nicht ganz erstickt, so doch überwuchert. „Viele," äußert in dieser Beziehung auch ein Correspondent der Jndependance Belge, „erblicken in der Wendung das rasche Wieder-Emporkommen^des Bonapartismus, für den der Legitiisminus undOrleanismus mit einer an Stumpfsinn grenzenden Naivität arbeiten. . . . Der Herzog von Magenta ist keine Lösung, sondern ein Uebergang der Parteien; die sich der Gewalt bemächtigt haben, werden entweder nichts thnn, während das Land auf Entscheidung dringt, oder aber sie werden definitiv die Republik proclamiren, aber dies wäre ein seltsamer Schluß einer monarchistischen Coalition, oder endlich sie werden die Monarchie erklären, was eine natürliche Folge eines Sieges der Monarchisten wäre; aber in dem Moment, wo dies geschehe, würde es zum offenen Bruche zwischen den Siegern kommen." Letzteres ist auch die Ansicht der Anhänger von Thiers, Casimir Perier u. s. w. Handelte es sich bloß um die Interessen der Legitimisten und Orleanisten, so ließe sich durch die so oft verlangte Unterwerfung des Grafen von Paris ein Abkommen treffen; aber wenn die Orleans bis zu Heinrich's V. Tode zu warten geneigt wären, so werden sich die Bonapartisten doch schwerlich bis auf das Aussterben des Orleans vertrösten lassen, vorausgesetzt , daß sie nicht müssen; die Anhänger der einen oder der andern jüngern Dynastie aber werden sich doch in Geduld fügen oder gegen den Rest der Coa- lition losschlagen müssen. Doch sind dies Conjuncturen, die wahrscheinlich in nächster Zeit noch mit dem Mantel der christlichen Liebe zugedeckt werden und deren wir heute nur erwähnen, weil sie vielfach besprochen und schon deßhalb und Scharfsinn, kurz, politisches Genie nicht absprechen, aber von gutem Glauben ist keine Spur in ihnen. Uebrigens," setzte er nach einer kleinen Pause hinzu, „die Anderen sind um kein Haar bester Wohin ich meinen Blick richte, sehe ich nichts als Auflösung aller Ordnung. Der liebe Gott kann die Welt nur noch durch ein Wunder vom Untergange retten. Lastet uns beten, daß die Menschen ein neues, besseres Leben anfangen." Darauf ließ er den Jesuiten- General zu sich kommen und bot ihm Quartier im Vatican an. Pater Beckx empfing viele Besuche und Beileidserklärungen, barunter auch von Seiten eines hervorragenden österreichischen Diplomaten. Mit der Gesundheit des Papstes geht es jeden Tag besser. Er soll entschlossen sein, neue Cardinäle zu ernennen ; aber wer die Auserwählten sein werden, weiß noch Niemand. Für den Fall, daß der Cardinal Antonelli aufhören sollte, Staatssecretär zu sein, soll der Cardinal Pietro sein Nachfolger werden. Dieser Tage soll der Papst auch das Breve unterzeichnet haben, wodurch die Cardinäle beim künftigen Conclave von der Beobachtung der üblichen Formen und Vorschriften entbunden werden.' Florenz, 27. Mai. Das „Giornale di Firenze" meldet: Der Papst empfing den französischen Botschafter, welcher dem Papste über die Ereignisse in Frankreich berichtete. Der Papst erwiderte, er werde jetzt vertrauensvoller beten, daß Gott die den christlichen Principien ergebene Nationalversammlung und das neue Staatsoberhaupt, welches die Ordnung, die Gerechtigkeit und kommen und wurde von einer L . aussichtlich einige Tage hier Aufenthalt nehmen. München, 27. Mai. Das Urtheil des Militärbezirksgerichts München, wodurch Hauptmann Betz wegen Entwendung eines Hundes m ' und Lieutenant Reday wegen Teilnahme 1*nb lassimg verurtheilt worden, hat das General -Auditoriat vernichtet und beide Angeklagte freigesprochen. Nürnbera, 27. Mai. Eine Deputation des hiesigen Magistrats ist nach Berlin gereist, um zu bewirken, daß der Jnvaliden-Fonds den größeren Theil des hiesigen Stadt-Anlehens von 21/4 Millionen übernehme. Straßburg, 27. Mai. Der Oberpräsident hat die Suspension des hiesigen Gemeinderaths für die Dauer eines Jahres verlängert. veraanaenen Samstag den Ausganz der Verhandlungen über den zweiten Artikel Vetz wegen Entwendung eines Hunves m Se an religiösen Körperschaften betreffenden Gesetzentwurfs vernahm, sagte er Theilnahme hieran zu Gesangniß und D.enstent' Umgebung: „Man kann den italienischen Staatsmännern Verstand .4- rttpHtirnT ;9h!h fnr at verrücktet und beide 0. ' v " 2 ..... ___ «r-unden und Verwandten, sondem auch dem Zwecke, sich durch eigene An-^ Otafiell. schauung mit dem Wandel der Dinge in Deutschland ^rtrau zu machen. 27. Mat. Die Kaiserin von Rußland hat eine Audienz bei dem „ <. 97 sm.: -rrit'drick Decker ist heute Abend hier ange- Papst erbeten und wird demnächst empfangen werden. — Die Deputirtenkam- Mannheim, Mar. F -dr.ch H ck- st YE Lveno y 9 in ihrer heutigen Sitzung den Gesammtentwurf des Gesetzer über bte großen Volksmenge empfangen. ^r roiw v v. v 46 Stimmen genehmigt. Paris, 26. Mat. Heute war die ganze royalistisch-imperialistische Damenwelt in der in der Nähe der Börse gelegenen Kirche Notre Dame du Victoires, um der Jungfrau Maria für den Sieg der Rechten zu oaiiren Am 25. hatte eine Wallfahrt nach dieser Kirche stattgefunden, um die heilige Jungfrau zu bitten, bei Gott zu erflehen, daß er Frankreich von Thiers, dem größten aller Uebel, befreien möge. Da dieses nun geschehen, ordnete der Pfarrer ein Dankfest an und alles, was zu den Ultramontanen hält, strömte hm. Eifrig fährt die Kirche fort, sich der höheren Leitung der französischen L-taatsge- schäfte zu bemächtigen. Wenn in Folge dessen die Beziehungen der neuen Regierung mit Spanien, Italien und auch der Schweiz äußerst gespannt werden, so will man es doch zum offenen Bruche mit Italien und der Schweiz nicht sofort kommen lasten, dagegen die Beziehungen Frankreichs zu Spanien treiben zum offnen Conflicte. Welche religiöse und politische Gesinnungen der Marschall eigentlich hat, ist noch unklar. Die Marschallin, seine Frau, ist aber eine entschlossene Anhängerin der Jesuiten; sie war in dem Comits der Pilger für Lourdes, besitzt großen Einfluß auf ihren Gemahl; die Clerwalen lverden deßhalb bei ihm viel durchsetzen können. Es ist nicht begründet, daß Thiers Mac Mahon den Rath gab, die Präsidentschaft der Republik anzunehmen. Der Ex^Präsident, aber besonders Frau Thiers, sind sogar empört über, den großen Krieger, der noch am Freitag Thiers erklärte, die Wahl zum Präsidenten ausschlagen zu wollen. Mit General Ducrot ist der Marschall Mac Mahon bereits im Streit. Der neue Präsident weigerte sich nämlich, ihn zum Kriegs- Minister, wegen seiner Flucht aus der Kriegsgefangenschaft, zu ernennen. Thiers hat sich heute nach Versailles begeben, um sich mit seinen Freunden wegen seiner Stellung an der Spitze der neuen Opposition zu benehmen. Der Herzog h ....................v v. Audiffret-Pasquier trat nicht in das Cabinet, weil er als Berichterstatter b|e Alonieen, Fransen van de Putte, erwiderte, daß er die Meldung weder der Commission für die Contracte zur Zeit die Bonapartisten so scharf angriff, ^stätigen noch entkräften könne; zwei Tage, bevor das angegebene Telegramm Broglie befürchtet, daß seine neuen Bundesgenossen, die Bonapartisten, dies Eingetroffen sei, habe die Negierung eine Depesche erhalten, in der jenes Ge- Gießen, 29. Mai 1873. Gestern Abend gegen 7 Uhr hat sich ein feingekleibeter, unbekannter iunaer Mann auf dem bicsigen Friedhöfe mit einem Revolver erschossen. Nachdem derselbe ohne seinen Namen zu nennen, zwei Tage im „Rappen" dahier logirt und er |eine Zeche bezahlt hatte, entfernte er sich vor drei Tagen unter Zurücklasiung feiner Effecten und richtetc einen Brief an die Studentenschaft, in welcher er sagt: er fei auch Student und beabsichtige sich zu entleiben und in welchem er sie bittet, ihn zu beerdigen. Im Eingang des merkwürdigen, zebn Seiten großen Briefes schreibt derselbe: . ... Studenten!--■ • „Das Leben ist der Guter Höchstes nicht, Der Uebel größtes aber ist die Schuld." „Ein Wahrwort, das ich nie tiefer, nie wahrer empfunden als je&H— Spät, und doch für die Situation bezeichnend sind. >bin ich zur Erkenntniß gelangt, daß mein ganzes Dasein ein Leben der Sünde, ein Leben der Paris 27. Mai. Dkl jpetjog ». Sroglut 6«t ^mittag ben^ fremden Gesandtschaften die Erwählung des Marschalls Mac Mahon zum Pra-^^b ^vas meine lckte That werden soll, — wohl weiß ich es: cs wird die größte Sünde sein, sidenten der Republik und seine eigene Ernennung zum Minister des Atlswär- und doch kann ich nicht anders, als meinem Vorhaben die Krone aufsetzen, mich zu tobtenI tigen angezeigt. Hal Da habt Ihr mein ganzes Leben: „geboren — verdorben — gestorben."......— Jlußlanö. Die Steppenbrunnen, die bei dem Feldzuge gegen Khiwa so hohe Wichtigkeit haben, sind ziemlich sorgsam hergestellt. Ihre Tiefe beträgt mindestens 28, ihr Durchmesser 1,5 Meter. Das Innere der Brunnen ist mit Steinen ans gelegt und oben mir von Steinen beschwerten Hölzern bedeckt, lieber dem Brunnen ist eine Rolle mit einem Strick befestigt, an dem ein Sack aus Ka- meelmagen hängt; durch diesen Sack wird das Wasser nie trübe, so viel man daraus auch schöpfen mag. Ganz anders verhält es sich mit eisernen Eimern: enthält der Brunnen wenig Waffer, so schöpft man nach einer halben Stunde mit diesem Eimer allen Bodensatz mit dem Wasser herauf und letzteres verwandelt sich in einen dicken grauen Brei. Aus Aryllan-Bel, einer Etappe der Dschisak-Colonne, wird der Turke- stanschen Zeitung vom 3./15. April geschrieben: „Nach den letzten Nachrichten b-reiten sich die Khiwesen eiligst zur Gegenwehr vor. Auf dem Berge Bnrtsche wird eine Feste gebaut und die frühere Festung Klytsch wird restaurirt Zum Schutz der khiwaschen Grenze von Norden und Nordwesten sind drei Detachements vorgeschoben worden; einS unter der Anführung Jakub-Bey's, in der Stärke von 6000 Mann, begiebt sich nach der Mündung des Amu-Darja zur Festung Akkala; ein zweites unter Anführung des Diwan-Beg Mat-Murad, 4000 Mann stark, rückt zur Festung Dau-Kara am Aral-See vor, und^das dritte Detachement unter Anführung eines zweiten Diwan-Begs und und Lsa- dyk Kenissarin, in der Stärke von 7000 Mann, wird jenseit des Amu-Darja nach Min-Vulak vorgeschoben, d. h. auf derjenigen Heerstraße, auf welcher nach dem ursprünglichen Plane das turkestanische Detachement zum Amu-Darja marschiren sollte. Wahrscheinlich wird diese Truppenabtheiluug auch den llebergang über den Fluß bei Utschj-Tschutschak vertheidigen/ Lokal-Notiz. r bei bem 1 über die > PiuS IX kn AM 'Ne et verstand tem Glau- "en Pause mtf richte, die Welt beten, daß '^esuiteu- Mtt Bch •fiten eines Papstes e zu einens 1 Nr den ; fein, soll Papst auch n Conclavr n werden." Der Papst ! Ereignisse 'auensvoller ersammlung -tigkeit und lichen Rück- „Republique »'scheu Bot- | itwurss über ] der E;pe- iten Kammer wre von pri- taks im An- Miiußer für ildung weder 1 Telegramm tt jenes Ge- ndenz, welche d entnehmen, en hätte Der- Mionen mit o hohe Wich- zt mindestens mit Sternen Heber dem Aack aus Kü' (so viel man men Eimer». alben Stunde । letzteres ver- rb der Turke- en Rachrichten gerae MW Wi-t 3« bw D-t-ch" toiW ir Wb nab sl»- ‘w-w (»-Ich« 'M , wW a3 auch be" . Ay unb** nV Lin» n' c richtete i-ctol tz^sichtize ^ineN*' nb d-ä btn ber tfrtn , Und stin, Wechsel. 6 9 87—39 Pistolen Leipzig Londoa Lyon Paris Wien ditto ditto Disconto Oestr. 1858r 1860r |1864r 30/o 3% 30/o Börsennachrichten. 28. Mai 1873. Prioritäten östr. Stsb.-Prior. 583, östr s. Lombard 49’, Livorneser 34% fl. 250 v. 1854 — Priontätsloose 206 Loose 91% „ 171 Amsterdam Augsburg Berlin Bremen Brüssel Hamburg Actieiu Frankf. Bank 142’/2 Frankf. Vereins-Kasse 124% Darmst. Bankact. 426 Wien Bankactien 991 Oest. Creditact. 294 Galizien — Goldsorten* fl. kr. Pr. Friedrdor 9 56—57 Aetien* 5O/o östr. F. St. E. B. 339 Lombard. Bahn 192% Ludwigsh. Bexbach 189% Maxbahn 129 Bayer. Ostbahn 121 Rhein-Nahebahn-Act. — Hess. Ludwigsb.-Act. — Oberhessen „ — Laut bem fo eben ->°n der Lebensversicherung«- &' Ersparnis >Bankin Stuttgart abgegebenen Rechenschaftsberichte pr. 1872 ftnb bei der Bank 281b Mn« träne mit einer Versicherunasiumme von fl. 6,449,200 eingekommen. Nach Abrechnung bat sich ber «ersicherungsstanb von 18,812 Versicherten mit fl. 37,464,164. auf 20,340 Personen mit fl. 41,730,674 ö^oben. Die Einnahme an Prämien erreichte fl. 1,394,386 und hat sich aegenüber dem Vorjahr um fl. 119 673 gesteigert. Für Sterbfalle wurden effektiv ausbezahlt fl. 428,934 die an die'V er fiebert en zur Vertheilung kommenden D i v r d en d en betrugen fl. 231^.27. Der Verwaltung sauf wand stellt sich nur auf 49/i0 % der Jahres-Emnahme. Trotz biefer 2U§gaben ha°tsich ber Bantf onds um fl. 1 178,502. ,erme»rt unb «st demgemäß auf fl 7 948.815 gestiegen. Die Pramienreserve hob sich von fl. 4,927,683 auf fl. 8,632,071, istlomit um fl. 724,388 gestiegen. Der Sicherheitsfonds belauft sich auf fl. 1,663,502. Der vom Jahre 1872 darin enthaltene Ueb er schuß betragt fl. 466 655. 47 kr. — 39,i % der Jahrespramie. Die tm Jahre 1873 an die Lebensversicherten vertheilt werdende D ividenden summe beträgt fl- 275,461.35 kr- und werden hierdurch die im Jahre 1868 vom E Januar bis 30. 3l°/° unb die vom 1- Juli bis ult. December angefallenen um 86 % rebucirt- Die Bank bat sei ihrem Bestände alljährlich Dividenden erzielt, und zwar betrag die niedriaste Dividende die zur Vertheilung kam 33 % und die höchste 46%, Durchschnitt 37 7 % bet- Prämie. Beim Lesen des sehr eingehenden Berichts gewinnt man die Ueberzeugung, daß diese Gegen! eitigkeitsanstalt^nicht alle in alle Garantien der Sicherheit, sondern auch den Vorzug der höchsten Billigkeit bietet. „ doppelte 9 37—39 Holl. fl. 10 St. 9 52—54 Ducaten . . 5 30—32 20 Frankenst. 9 17%—18 einigen.st das Dunkel, das sie noch umfing, durch seine Untersuchungen gelichtet worde^,f Die sehr seine Wäsche deß Unbekannten ist F. R. gezeichnet. Nichts fand sich bet ihm, waS Über Namen und Heimath Auskunft geben könnte. Das Personal dr8 Gasthofes meint, er habe den österreichischen Dialect gesprochen. In Rödgen, wo er gestern übernachtet, gab er an: er sei aus Nürnberg, — eine Angabe, die noch bezweifelt werden muß. Die Polizei hat bereits ermittelt, daß der Unbekannte in der vorigen Woche zu Mainz im Karpfen unter dem Namen: „Friedrich Riedel, Bahnbeamter aus Wien" logirt hat. Preuss. 4%°/o Oblig. 104 Frankf. 3%°, o Oblig. 87 Nass. 4%° o Obi. 100% Kurhess. 4°,° „ — Gr. Hess. 5% Obi. . . 40/„ „ 99 ", „ 3',2% „ 96- Bayer. 5% „ — „ 1jährige 100% ” 4°o 1jährige 91% Wiirtemb. IVz0 b Obi. 100 Baden 4%°/o Obi. c. E. L. 100 Oesterr. Silberrente 63% n Papierrente 59% Spanier, neuest. 3% 19% Amerik. Bonds 1881r 97% n 1882r 95% " n 1885r 96% „ 1887r 96 5% Toscaner 55% 5% Elisabeth.-Prior. 841/2 jo. II. Emiss. 81%_________ Anlelieiisloose« Darmstädter fl. 50Loose — n n 25 n - Kurh. 40 Thlr. Loose 72% Nassau 25 fl. — Braunschweiger 23% 3° o Oldenburg. k40Thlr. 37% 4°/o bayr. Präm.-Anl. 111 4% badische Locse — Badische fl. 35 Loose 69% ZI 11 fl c m eine r ZI ih e t fl e r. besondere Bekanntmachung Edictalladung. 2571) Nachdem über den Nachlaß des Ludwig Paul zu Bieber rechtskräftig der Concurs erkannt worden ist, wird -ur .Anmeldung sowohl persönlicher, als dinglicher Ansprüche Termin auf Dienstag den 17. Ium 1873, Vormittags 9 Uhr, loco Gladenbach unter dem Rechtsnachthetl des ohne Bekanntmachung eines Praclusw- BcscheidS von Rechtswegen eintretenden Ausschlusses von der vorhandenen Ver- mögensmasse anberaumt. Gladenbach, den 21 Mai 1873. Königliches Amtsgericht, Abtheilung II. Kingelhösfer. Aeitgeboienes. 397) Thee, Chocolade mid Stearin- lichter bei PH- Sch latter. chesbrunnen, Fachinger, Friedrichshaller Bitterwasser, Homburger Elisabethen- brunnen. brunnen, Salzhausener, Salzschlirser Bonisacius- brunnen, Schwalbacher Stahl- und Weinbrunnen, Schwalheimer, Selterser (Naffau), Wildunger, Adelheidsquelle, Appollinarisbrnnnen, «arlsbader Mühl - und Schloßbrunnen, Emser Kessel- und Krän- 1^71) Die Mineralwasfer-Haudiunq von Emir Fischbach, Seltersweg, empfiehlt nachverzeichnete Sorten in stets frischer Füllung: | Ludwigsbrunnen, Marienbader Kreuz ^rlSbade/Salz^ 'karlsbader Sprudelseife, Emser Pastillen, Soda- und Selterswasser. J) D.-e unb Netne«art-ffe.n ver-, 2bll2) Göttinger Mettwurst, Gothaer Cervelatwurst, ,, Btasenschinken im Aufchnitt, „ Trüffelwurst, Hamburger Zungen, ,, Kalbsschinken empfehlen (1259) I. A Busch Söhne. Frische L>bergahr-Hefe bei Bierbrauer Weller, (2527)__Wolkengasse. 2296) Feinste marinirte Brathäringe tmpsehlen I. A. Busch Söhne. I Frische Hefe bei Carl Heil, Schloßgasfe. -öuryquvhusahn *£ ick hiermit angelegentlich^. KB. Musterkarten stehen gerne zu Diensten. *jywj** KZSLMMWMMtzVKS ?teiger Schäfer. unb ^Dittenü,en°Herien Lehrer, welche an dem Cnrsus Thcil zu nehmen beab- 2572) Ein Mann vom Lande, nahebei rt(^H n sollen sich möglichst bald bei Herrn Professor K u m p a dahier schriftlich 2) ft Siegburg bei Bonn. A. E. Gerdts. (2462) Jäger' schen Buchhandlung, sowie 8 von dem Verfasser, Hohestraße, '9S 2565) Ein geübter Schreiber sucht Be- 2560) Eine wenigsten» 2 Monate stillendes 2560) Eine weinguen» 4 wconaie ihuchuc ^.7. yesunde Schenkamme gesucht. 2ßo? sagt! schaftigung. Zu erfragen m der Expedition dieses Blattes. — Moorbilder !' land. Von Dr. A. Lammers. — Aus alten dermiethMgen. Rtdactiön, Druck und Verlag der Brühl'sSen Untv.-Dnickcret (Fr. Ehr. Pietsch) in Gietzm. vermischte Anzeigen. 2559) Bergleute •fcZSl wrK Ull ziuga© aaihvq 0 ui logg U 1$ Leipzig, zu beziehen. Prns 2 st. 24 fr. Vor den Nachahmungen und Auszügen meines Buchs, — kleinen Su- deischri ften, die unter den Tileln Jugendfreund, Selbsterhaltung und ähnlichen (— denen man schon an ihrem Aeusicren ansieht, daß nichts zu ihnen ist —) in drn Zeitungen. marktscpre'erisch angekündigt werden, — | wird wohlmeinend gewarnt. Daher j achte niandarauf, die echte Ausgabe, die! Original-Ausgabe von Laurentius zu bekommen, welche einen Octao-Band | von 232 Seiten mit 60 anatom. zuständen des männl. Gesch lecht s, yici üeiileioen rc., den Folgen heimlicher Gewohnheiten und anderer Ercessc. Durch jede Buchhandlung, in Frankfurt a. M. von der sucht für die Aufbereitung von Eisenstein auf Grube, Vereinigung^ 2555) Ein keines Familienlogis zu vermiethen bei Th. Vetzberger Wittwe, Mühlgasse. Hofgerichtsrath vr. Klein, Neue Anlage C- 43. 41,739,674 1,394,386. 397,573 Gießen, der das Rauch- und Kautabak aeschäft betreibt und durchaus versteht und schöne Kundschaft besitzt, sucht zur Ver- Jnhalt des Werkes: Sämmtliche bis heute angewandten Heilmethoden. Das naturgemäße Heilverfahren, mit dem Jeder durch sich selbst den gewünschten Erfolg erlangen kann. Preis 1 T Haler. 1566i So eben ist erschienen die 33 Ausl, des weltbekannten, lehrreichen Buchs Der persönliche Schutz von Laurentius In Umschlag versiegelt. Tausendfach bewährte Hilfe und Heilung (20jährige Erfahrung!) von Schwäche- s (5 --a 3 = ♦5 - s Z-% Neue Matjes - Häringe sind eingetroffen bei (2377) Bezwungen. Novelle vonF. L- Reimar. (Fortsetzung.) — Deutsche Reisende der Gegenwart, v Karl Mauch, der Entdecker der Goldfelder und Nuinstätten in Südafrika- Von Richard Andree. Mit Portrait. ■ aus Deutschland und Hol- Alexander-WelleMbäder. 2532) Einem verehrten Publikum zur Nachricht, daß obige Bäder von beute an wieder eröffnet sind. ? Gießen, 26. Mai 1873. Simon Goldschmidt. Ludwig Lang? Marktstraße (Wettergasse) Nr. 25 Lebensversichenmgs- und Ersparniss-Bank in Stuttgart. Abbildungen in Stahlstich bildet u- nut dem Namensstempel des Verfassers versiegelt ist. Nota bene. — Von meinem Buche liegen bereits 4 Uebersitzungen m fremden Sprachen vor (der dänischen, schwedischen, russischen und italienischen), welche gleichfalls durch den Buchhandel zu beziehen sind. L. Zeichnen-CuchlS siir Lehrer. Ter Verein für Verbreitung von Volksbildung wird in den bevorstehen- 2570) Drei bis vier kräftige Arbeiter finden gegen guten Lohn dauernde Beschäftigung bei Balthasar Euler, Schneidmüller. 2531) Zu Pfingsten wird ein Kegeljunge zu miethen gesucht im Promenadehaus zu Gießen.____________________ 2522) Geräumige gute Keller werden gesucht von I. A. Busch Söhne, 3,632,071. 7,948,813. 1,663,302. Burgruine Staufenberg Am 1. und 2. Pfingstseicrtag: .feine Restauration. Am 3. Psingstseiertag: 9ür Mineralwllssclsabnkcn ißzl mauiam' ijuipja® uiam Pst pqustsq usstvust^ (895? vunöd,u>^-KOWM 2509) Ein braver Junge wird in die Lehre gesucht von Joh. Becker, Herrenkleibermacher, Asterweg. 2481) Möblirte Zimmer, sowie auch ein Laden zu vermiethen. Lit- B- 17._________ 2438) Mein zweiter Laden mit Logis Ist per 15. Juli zu vermiethen. Friedr. Bang. Kraftistimg schwacher Sprechorgane anmcldm und dabci ihre Wünsche bezüglich etwaiger Subvention aus den dem Verein möglicher Weise zur Verfügung stehenden Geldmitteln zu erkennen geben. Darmstadt den 20. Mai 1873. ' ' Der Vorstand des Volksbildungs-Vereins. 2561) Em solides Dienstmädchen für eine kleine Familie zum Eintritt auf Johanni gesucht. Von wem? sagt die Expedition dieses Blattes. Großes Militär.Concert, ansgeführt vom Musik-Eorps des Großherzoglich Hess. Inf.-Regt. Nr. 116. (22 Mann.) Anfang 4 Uhr. Um recht zahlreichen Besuch bittet Für Stotternde. 2564) Anfang nächsten Monats werde ich einen Cursus zur Heilung Stotternder beginnen. Mein Heilvctfahren besteht nicht in einer Sprechmethode, sondern ich beseitige die Sloiungen im Athmungsprocess, entferne die innere Angst «nd Beklommenheit, und verschaffe eine natürliche fließende Sprache. Gießen, im Mai 1873. A. E. Gerdts^ Spccialist für Sprachleidende. Amtliche Anerkennrmg. Der unterzeichnete Großherzvgliche Kreisarzt für das Medicinal - Amt Mainz I. bescheinigt hi-rdnrch, das Herr A. E. wahrend s-.nes 4wöchentlichen Aufenthalts in hiesiger Stadt eme Anzahl notorisch stotternder vollständig geheilt habe, wovon sich in mehreren Fallen der Unterzeichnete zu überzeugen Gelegenheit hatte. . Mainz, im August 1871. (L. S.) ßr» Ileiwi»» MF Anmeldungen werden im H«tel Einhorn entgegengenommen. __—--- Städten. IV. Rothenburg an der Tauber. Von E- Dietsch Mit zwei Ansichten von Rothenburg. — Am Familientische: Naturwissenschaftliche Umschau. Von Dr. O- Dammer- Hl — Das Salz in seiner Kulturbedeutung. — Das Ende des großen, Diamantenschwindels. Von Th. Kirchhoff in San Francisco. i Zu Bestellungen empfehlen sich: die Ferder'sche Univ-Buchhandlung, E. Heinemann, I- Ricker. jU- Die soeben erschienene Nr 33 W enthält: 2563) Der Rechenschafts-Bericht pro 1872 ist erschienen und kann bet den Agentur der Bank abverlangt werden. Derselbe weift wiederum äußerlt günstige Ergebnisse nach- Die Zahl der Versicherten stieg von 18,812 auf . - -...... die Versicherungssumme „ „ fl- 37,464,164 auf die Prämicn-Einnahme „ „ ,, 1,2/4,712 „ - • Sterbefällr fielen dagegen an: 203 mit • ...... welche anstandslose Regelung fanden- die Prämien-Rcferve stieg von fl. 4,927,683 auf .... der Bank Fonds „ „ „ 6,770,312 „ ... bCV ~ Dieser^Div!d end einonds kommt 'm den Jahren 1873—77 unter ^ie Versicherten zu Vertheilung, und entspricht solcher einer Durchschmtts-Drvtdende von 36 Procent 6Cr d^7r°J°hr-r U-b°rlchuß pro 1872 beträgt . . fl. 466,655 - 89«Ä ’.'. Im Jabre 1873 kommen fl. 275,461 zur Vettheilung und zwar vom 1- Januar bis 30. Juni 34u/ und vom 1. Juli bis 32. Decbr. 36 ,o der Prämie- Die Verwaltungskosten sind wieder sehr mäßig: 49/ig /oderJahres-Einnahme. -4u weiterem Beitritt ladet ein Client: 10 Emil Gail, Hutmacher m Gießen. 2537) Ein unmöblirtes Zimmer zu ver- miethen. Marktstraße 27. 2542) Der unterste Stock meines Hauses nebst Werkstättc und Hofraum ist zu vermiethen und Ende August beziehbar. Gg- Unverzagt, Schmied. 2576) Im vierten Stocke meines Hauses (Neue Anlage C. 31) ist auf 1. Juli eine T, . ......... , Familien-Wohnung von 5 Zimmern zu verkohle nsaurcn Kalk, sehr rein unb fein;miethen. Prof. Oncken. sofort zu bewerkstelligen _____' 256'7) Eine i öblir'.e Wohnung von 2—3 Zimmern wird auf gleich zu rniethrk aesucht. Offerten mit Preisangabe unt^ Chiffre 6. G. besorgt die Exved. d. Blits/ gemahlen. Auerbach bei Darmstadt. (2478) W. Hoffmann. Frische Sesc bei Ernst Fries, 2434) Bierbrauerei, Neustadter Thor. Mei» Tuch- und Bukskiu-Lager, für die beainnende Saison aufs Reichkaltigste sortirt, empfehl. un3$. gwtbijujg s-q -MvH un sia-b-sia ßciipj ivioigjjvipja© usv VII ..... .A.x ........... Milin tnii n^lisinll^ (aac? die Exped. b. Bltts.__ 2134) Ein Junge, welcher Schreiner werben will, kann in die Lehre treten bei Adolf Hoß. 8 Frische Scholle« ^bei Bäcker Vogt, Wallthor. 2575) Parfümerien, Toilettenseife unb Haaröl empfiehlt billigst K. Gerlipp. Kirchenplatz arößerung bes Geschäfts einen Compagnon, der vorläufig 2—300 Gulben einschießen kann. Näheres bei der Exped. b. Bltts. ■ _ 2574) Derjenige Herr, welcher am ver-'.A flossenen Hiinmelfahrttage (Abends) aus bem g Casä Ebel einen brann-feidencn Regen-! schirm mitgenommen unb dafür seinen; braunen Alpaca-Schirm z.irückgelassen hat,; wird ersucht, den Umtausch im Cafä Ebel; 2541) Gute Kartoffeln sind zu verknusen bei Enders, ramenoer Stadtrentmeister. 2557) Extra feinst gestoßenen Raft finabe-Stanbzucker, Mandeln Rosinen und 3-mmct zmpfichttbbest-ns^^^^^ Für Schnhmachtr! Ausverkauf von Lastingschäften zum und unterem «« & SotfIein. Zur gefl. Beachtung! 2498) Aus der Kuustmühle der Herren Franz Peppler & Co. empfehlen wir in bester Qualität: Deinstes Blütben-riehl, „ Waizenmehldtr.1, ,, n >> und geben wir solches zu deuftlbeu Preisen, wie in der Müble, ab. I. A. Busch Söhne. ' -----z~—“ ZZ ~ 95661 Der dritte Stock mit Mansarde 1049) $*rtfd>e meines Hauses in den Neuen-Bäuen B. 81 11 Citronen, Ta^elmandelU ist zu oermtethen und gegen Ende kommen- und Tafelrostnen empfehlen ben au«ufts - ----- I. A. Busch Söhne.