M Mnzeige- und Amtsblatt für den Kreis Kiessen L8V3 Dienstag io 28. Ottolscr Nr. 252. meinen deutschen Gesetzbuchs, die Civilehe und Civiistandregister einheitlich ord- mäßigen Zustimmung unterbreitet werden soll. Nuest .Ibtretnng des ehemaligen ' .. . " ' . < rr- •. ■< < r- .. <. .tne <. ... ___«... CY)*.«.k».. ,.».4-.. k o\nim 'm Vmi Ar I ÄniPT INI Ist h e ssi schen "H i i i terla nd es an Preußen dauerte es kaum einen Monat länger, und so wird dasselbe doch voraussichtlich die obligatorische Civilehe (im neu, lenbtii r Kur jon in jte bt' Dank- Slücker i ohne rrden; nsooü ozuist mit geringeren Mitteln als üi dem Voranschläge vorgesehen (1,204,000 Guld.) den vorgeschrittenen Anforderungen der Bühnentechnik entsprechend wieder auf- gebaut werden kann. In der letztgedachten Beziehung brachten kürzlich die „Hessischen LolkSblätter" einen bemerkenswerthen Artikel, der nicht ohne Eindruck geblieben ist und jedenfalls zeigt, daß die öffentliche Meinung in der Residenz selbst gctheilt ist. Gleichviel indessen, wie man sich im Allgemeinen zu dieser Frage' stellt, — wir wiederholen: mit vorgefaßter Meinung oder gar mit provinzieller Eifersucht darf man an deren Entscheidung nicht herantreten! Es sind beinahe vier Monate her, daß die Abgg. Buff und Oncken re 1874 S stellen . werden orduung in Hessen in der zweiten Kammer stellten und noch immer verlautet nichts davon, daß den Ständen eine bezügliche Gesetzvorlage zur verfassnngs- stch im utr Au- . können berger ;oof )e und wi und können len er- lania ju (4917) ___— gesucht ibach- Winterbanfchuie des Locslgewerbvereins in Darmstadt Beginn des Unterrichts am 1. Dezember l. Js. Dauer 3 Monate. Unterrichtszeit täglich von 8—12 und 1—5 Uhr, mit Ausnahme der Sonntage und Samstag-Nachmittage. — Unterrichtsfächer: Muzeichnen, Freihandzeichnen, darstellende Geometrie, Bauconstruktionslehre, Rechnen, Geometrie, Anfertigung von Banvoranschlägen, Materialienkunde, gewerbliche Buchführung und Mechanik. Das Schulgeld beträgt im Ganzen 18 st. und wird bei Beginn des Curscs vorausbezahlt. Anmeldungen wolle man baldigst „an das Bureau des Laudesgewerbvereins, Rheinstraße Nr. 14 in Darmstadt," richten. nn Esten- Doppelten •fponbtni Bt W= t $«»■ ij- bätet m Beka n n t in a w u n g. Die unter dem Protektorate Seiner Könialicben Hoheit des Großherzogs stehende Heilanstalt in der Mauerstraste Nr. 17 zu Darmstadt wurde im Jahre 1854 von mehreren Aerzteii gegründet und hat sieh durch die in derselben ausgeführte erfolgreiche Behandlung chirurgischer Krauten einen wohlbegründcten Ruf erworben. . , f „ Durch die Aufführung eines neuen, allen Anforderungen der heutigen Gesundheitspflege entsprechenden Krankenbaues und die Uebcrtragung der Verwaltung dieser Stiftung an den Alice-Frauei,verein, wodurch die bewahrten Pflegekräfte dieses Vereins für die Krankenpflege in der Anstalt erworben wurden, hat die Heilanstalt nunmehr eine wesentliche Verbesserung erhalten. Kranke aller Stände können gegenwärtig in derselben eine ihren Bedürfnissen entsprechende Verpflegung finden. Mir allen Bequemlichkeiten versehene Einzelzimmer sind mit Verpflegung von l fl. 45 kr. an täglich zu haben. In gemeinschaftlichen Zimmern wird für Verpflegung täglich 1 fl. vergütet. Die näheren Bedingungen der Aufnahme und Verpflegung können in der Heilanstalt Mauerstraße 17 und auf dem Bureau des Vorsitzenden des Vorstandes gedruckt in Empfang genommen werden. Die Heilanstalt befindet sich gegenwärtig auch in der Lage mit Gemeinden Verträge abzuschließen, durch welche die Verpflichtung übernommen wird, daß die auf Kosten der Gemeinde zu verpflegenden, an innerlichen oder äußerlichen Krankheiten leidenden Patienten zu ermäßigten Preisen und unter ähnlichen Bedingungen wie in anderen hiesigen Anstalten ausgenommen werden. Der Vorsitzende des Vorstandes der Heilanstalt, Herr Hofgerichtsadvokat Ohly ist zum Abschluß solcher Vertrage bevollinächtigt und kann aus dem Bureau desselben nähere Auskunft ertheilt werden. Vorstand. Gegensatz zur facultativen und Nothcivilehe) vorschreiben, eine Abweichung von ,den Grundsätzen, welche hinsichtlich der ersteren jetzt schon in einem großen ,uu * ' Theile Deutschlands und der Schweiz, in Frankreich, Belgien und Italien ohne Gießen, 26. October. Am 22. und 23. d. Mts. fand die von uns irgend erkennbare Nachtheile bestehen, dennoch nicht eintreten. Der reniten- schon früher gemeldete Rundreise des Finanzausschusses der zweiten Kammer ten Geistlichkeit aller Confessionen gegenüber ist aber die sofortige Einführung zur Untersuchung der oberhefsischen Eisenbahnen statt; vier namhafte der obligatorischen Civilehe ein unabweisbares Bedürfnis Möchten die gesetz- Techniker begleitete der Ausschuß, der Regierungs-Commissär, Großh. Banrath^ gebenden Gewalten unseres Landes durch rasches Vorgehen in dieser Materie Eickemeyer, die Secretäre der zweiten Kammer, sowie eine Anzahl oberhefsischer der drohenden Verwirrung zuvorkommen! Nach den neuesten Nachrichten hat Abgeordneter, darunter die Herren Buff und Oncken, hatten sich angeschlossen, man übrigens in Berlin die Absicht, die sog. Nothcivilehe im Wege der Es handelte sich natürlich nicht darum, eine eingehende Prüfung deö Bahn- Verordnung oder auch der Landesgesetzgebung einzuführen, mithin von der körpers, des vorhandenen Betriebsmaterials u. dergl. mehr vorzunehmen; die!Intervention der Neichsgesetzgebung Umgang zu nehmen. Es fällt mithin das Untersuchung beschäftigte sich vielmehr vorzugsweise mit Besichtigung der bereits, Bedenken der Großh. Staatsregienmg von selbst weg. — von der Regierung beanstandeten Bauwerke, mit Feststellung des Grundes oder- In diesen Blättern wurde neulich die Hofthea ter frage angeregt; Ungrnndes der in die Oeffentlichkeit gedrungenen Beschwerden, der Sammlungiwir sind mit der Erwiderung, die anscheinend der Abg. Oncken der bezüglichen von Material zur Beurtheilung der Rentabilität der oberhefsischen Bahnen,!Anfrage Hal zu Theil werden lassen, ganz einverstanden. Vorerst sind die Ver- endlich der Entgegennahme von Wünschen der Betheiligten wegen Fortsetzungthältnisse, um die es sich bei der Anforderung von 400/'00 fl an das Land des Eisenbahnnetzes nach verschiedenen Richtungen. Was in dieser Beziehung!handelt, noch nicht hinreichend aufgeklärt und sodann geht es gerade hier un- bei der Kürze der Zeit geliefert werden konnte', ist geschehen und kann dasUnöglich an, zum Voraus Partei zu nehmen. Hier müssen, vielmehr unsere- Land seinen Vertretern nur dankbar sein, daß dieselben mit persönlichen Opferitt Dasürhaltens die Abgeordneten aller Provinzen nach gewissenhafter Prüfung sich an Ort und Stelle vom Stande der Dinge überzeugten. Die demnäch-'der Regicrunge-Vorlage von Fall zu Fall handeln. Es ist die Rechtsfrage d. h. zu stigen Verhandlungen der zweiten Kammer über die Vorlage der Regierung'-untersuchen, ob und inwieweit dem Lande die Verbindlichkeir znm Wiederaufbau wegen Gewährung eines Prioritätsaulehns an die oberhessische Eisenbahngesell-.des Theaters obliegt. Fällt die Entscheidung gegen diese Verpflichtung aus, schäft zur Erbauung der Eisenbahn von Gelnhausen nach Partenstein werden-so treten politische Erwägungen in den Vordergrund. Nicht außer Acht zu den Beweis liefern, daß die Abgeordneten in vollem Umfange ihre Pflicht er-jlassen ist dabei, daß die Hauptstadt eines Landes neben wissenschaftlichen und füllt haben. Wir erwähnen nur noch, daß die Projccte der Erbauung eineriKunstsammlimgen auch eines Theaters bedarf, zu dessen würdiger Ausstattung Zweigbahn nach Hersfeld und einer Bahn von Gießen aus in das Kohlenrevier! unter gewissen Voraussetzungen billigerwcise das ganze Land beizutragen hat. mit Anschluß an die oberhe sische Eisenbahn eine eingehende Prüfung erfahren^Ob die Residenz davon allein oder doch den größeren Vortheil zieht, diese Beheben. -.trachtung kann doch wohl nicht mitentscheiden. Eine andere Frage ist die Steuer- Die zweite Kammer wird Montag den 3. November d. I. ihre Sitzun-skraft des Landes,'eine andere die Heranziehung der Residenz selbst zn^einem gen wieder aufnehmen; auf der Tagesordnung steht neben einigen Gegenständen wenn auch nur ^mäßigen Beitrag, eine andere^ endlich dtt^ ob /ucht^das^heater von untergeordnetem Interesse der Antrag Landmann wegen Einführung der^ Civilehe und der Civilstandsbuchsührung. Der Ausschuß schlagt bekanntlich einstimmig die Annahme dieses Antrags vor und unterliegt es k i- nem Zweifel, daß die zweite Kammer mit großer Majorität diesen Antrag zum Beschluß erheben wird. Tie Staatsregierung nimmt zunächst noch eine reser- virte Stellung ein; sie hält zwar die Einsührung der obligatorischen Civilehe für eine Nothwendigkeit, glaubt aber vor weiterem selbstständigen Vorgehen die demnächstige Entscheidung der Vorfrage abwarten zu müssen, ob die Einführung der Civilehe auf dem Wege der Reichsgesetzgebung erfolgen oder der Landes-! C- .... - v- - , ■ . — aesetzaebung überlassin werden soll. Wir unsererseits wünschen, daß Hessen in den bekannten Antrag auf Einführung der allgemeinen preußischen Bcrg- dieser Frage nut gutem Beispiele vorangehe; sollte auch früher oder spater das Reich, sei es im Wege eines Specialgesetzes, sei es bei Erlaß eines allge- Sieben» Rauf: forder- bende, chren, je mit ebition 8. H. 4863) her nmer 16. A m chen. ne. Stock a Dtl; öe. otube . 1U8. jjsrei'3 viertrljährig 1 fl. 12 kr. sut Bringerlohn. Durch die Post vezogen vierteljährig 1 fl. 29 kr. Erscheint täfllkch, mit Aus« nahir^ Sonntags. Expedition: Canzletberg, Lit. B. Nr. 1. Breslau, 26. October. Ein in der „Schles. Volksztg." veröffentlich- Zwischen Münster, 22. October. Der Bischof von Paderborn hat die Vorle- Münster mit der Bemerkung begleiten, daß dies geschehe, um das Collegium die Prägung von Markstücken und Zwanzig - Pfennigstücken lebhaft in Angriff Frankreich. und ergebener Chef der conservativen Partei" ; mm würden auch die Aengst- allerchristlichsten Könige erhalten hat, damit das jämmerliche Experiment der ^«gtbung war 3 killen. feit Deputirten der Rechten", schließt das „Univers" seine frommen Rathschläge, „werden begreifen erstens, daß der liebe Gott Frankreich nicht den Erben der Berlin, 27. October ...» övV~.ö Darnpf-Fournierschneidernühle nebst zwei daneben gelegenen Hut- und Wäschefabriken an der Weidendammer Brücke sind in vergangener Stacht total ausgebrannt. Der Kaiser besuchte während des Feuers die Brandstätte. Menschen hat d- genommen wurde. Berlin, 26. October, nach Varzin abgereist. in Paderborn zu sprengen. Stuttgart, 27. October. Der „Schw. Merkur" berichtet ans Sigmaringen aus bester Quelle: Die Zeitungs-Nachricht, daß die bevorstehende Reise des Prinzen Friedrich von Hohenzollern mit einer in Aussicht genommenen Stellung in Rumänien zusammenhänge, entbehrt jeder Begründung. Schweiz. Bern, 27. October. Die in Delsbcrg gestern stattgehabte Versamm- ultramontane Hauptorgan, Concessionen des Königs seien dummes Zeng. „Die lichen einsehen, daß es hohe Zeit sei, zu „optiren." Zugleich entwickelt das Frankl rheinischen Berl Unb ©ummW1 nnD AschafM- Mark, festgesetzt letztem zählt man sich nut l>e wovon die Stad gens ebenfalls ei bleiben. - Der? tation in Berit weLeni-em Wesen mit dem Such und deshalb bes Md auch jetzt is ein Paar Huhne That im vollen mit ihm zu mach kamen Sie aber nach Ihren mehr! Ang.: Sehen S kleener Junge wa Nom, 22. October. Die Veröffentlichung des Briefes Seiner Heilig- an den Deutschen Kaiser und dessen'Antwort kam im Vatican eben so unerwartet wie ungelegen. Es gibt in der Nähe des heil. Vaters eine Gruppe — Leon Say hat einen Brief veröffentlicht, in welchem er seinen Austritt aus der Nedaction des Journal des Debats ankündigt; Lemoinne's Politik hat in diesem Blatte gesiegt. Trianon, 25. October. Prozeß Bazaiue. Das heutige Zeugenverhör ohne besonderes Interesse. $etr.: d be stl jth 3M «ubncattn so Morden ist, m sur »nzrtgr ui runden mit tti Zur Seraitjuiin aus Donnerstag Vor Meldung 'chlusscs von de ließen, den 2 Troßhrrzoch $ Vrüm Fürst Bismarck ist heute Früh halb 9 Uhr Paris, 23. October. Der „Franyais" ist mit Mac Mahon's Erklärungen sehr zufrieden und zieht daraus den Schluß, „der Marschall hat die Die große der Centralbank für Bauten gehörige Voraussicht, zu der wir durch unsere Nachforschungen berechtigt waren, bestätigt." Ebenso erbaut zeigt sich das „Univers" über den Marschall-Präsidenten, dem es das schmeichelhafte Zeugniß ausstellt, er erweise sich als „erhabener Gießen das erste eur von Frau W im Voraus aöi Wochen. <------ - - ,, , ~ . ■ ■ • . - _ . bestens den Gesetzesentwurf fertig zu stellen, an dem man denn doch leit der Interpellation des Abg. Kraft vom 26. November 1868 bei der Oberbau- tägiger Verhandlung vom oberbayerischen Schwurgericht wegen Beleidigung des direction in Darmstadt laborirt? Man unterschätzt sicherlich den Werth einer Staatsanwalts Slubenrauch und des Bezirksamts-Assessors Rost zu 16 Tagen Beiordnung für das Land und insbesondere für die Provinz Oberhessen, sonst Gefäugniß und Tragung der Kosten verurtheilt. Die Staatsanwaltschaft hatte könnte inan unmöglich länger zögern. Wir werden diesen Gegenstand fort- 6 Monate Gefängniß beantragt. ’-L - QQ * 7.4a ► UrtH WAndvKAvn 1 rs t a f a Freitag ft»"* Nirn "W ÄS X»« ®e % bett 1 S8t: s..» alte »reußisch- Berggesetz vom 22. Juni 1865 war dort durch königliche an, aus der Unionskirche förmlich auszutreten. Dagegen haben viele Pfarrer Verordnung vom 22. Februar 1867 zur Zufriedenheit aller Betheiligten ein- der Classe Eschwege dem Gesammt-Consistorium Vertrauens-Adrel,en zngesandt. aeiübri Die Vorbereitungen dazu wäre» sehr einfacher Natur. In einer am Wie früher gegen die Appellräthe Martin und Klingender, so ist nun auch 15 December 1866 zu Biedenkopf auf Veranlassung des Handelsministers ab- gegen den Obergerichts-Director a. D. Pfeiffer in Kastel >vegen Unterzeichnung gehaltenen Versammlung, welcher außer dem Regiernngs-Lommissar die Ver-des Aufrufs zur Unterstützung der Renitenten eine Disciplmar-Untersuchung em- treter der Berg- mid Hüttenindustrie jener Gegend, sowie eine Anzahl Berg-^geleitet worden. Beamten und Juristen beiwohnten, wurden die Bestimmungen der allgemeinen; Breslau, 26. Oclober. Em in der „Schics. Volksztg. veroffentlich- vreußischen Vergordnnng einer eingehenden Prüfung unterzogen und Vorschläge ter Hirtenbrief des Fürstbischofs von Breslau ermahnt zu eifriger Theilnahme kür die »n erlassende Einführungs-Verordnung gemacht; diese legte der Hau- an den Wahlen und fordert auf, Mail,,er zu wählen, welche die unveräußer- delsminister demnächst der Verordnung vom 22. Februar 1867 zu Grunde, lichen Rechte der Kirche nicht preisgeben und dem Herrscherhause unerschüiter- jener Versammlung und dieser Verordnung liegen danach nenn liche Treue bezeugen, aber nicht mit einem Verrathe gegen das Oberhaupt der 1 Sollte cs in Hessen nicht möglich sein, in der doppelten Zeit min- Kirche. c r -■ c München, 26. October. Der Pfarrer Mahr wurde heute nach zwei- während im Auge behalten. . . ■ , ,c . . Tk . . . 24 October. In der Untersuchung gegen den Redactenr simgen an der dortigen theologischen Lehranstalt (8eminaiium 1 heodonanum) des Mainzer Journ.« wegen des cynischen Machwerks „Au den Kaiser", Hai am 16. d. Mis. für bas Winter-Semester für 18 Studirende wieder beginnen a stern das zweite Verhör stattgefunden. Die Anklage stützt sich aus folgende la sen ; da d,e Horsale noch versiegelt sind, für die theologische Fakultät im Stelle des Pamphlets^ Di-Majestät des Kaisers steht über den Gesetzen Clerical-Seminar, für die philosophische im Theologen - Convici. Durch ble des Staates er ist für keine seiner Handlungen verantwortlich. Aber so gut westfälischen nltramontanen Blätter wird dies mit Ostcntatwn zur öffentlichen wie der Geringste einer Unterthanen, ist auch der Kaiser an die allgemeinen Kenntlich gebracht, wie sie auch -- wohl nicht zum Erbarmen der betbeiligten Gesetze der sittlichen Ordnung gebunden." In der gestrigen zweiten Vernch- Herren - die Veröffentlich,ing der bevorstehenden Ernennung des Professor muna über diese Stelle ist der Redactenr als Derjenige ermittelt worden, Wei- Dr. Schulte m Paderborn zum Pfarrer in Erwitte (königlichen Patronats) cker den Artikel geschrieben hat — daß er auch „der Verfasser" sei, wurde und des Professor Dr. Hartman» zum Kirchenrechtslehrer an der Akademie in nicht zugestandcn. Herr ü. Kettelet steht übrigens zu den, innerlich und äußer- mit h,r b.16 di-s «eirMe. nm ha« Eollcamm lich merklich gesmikenen Blatte längst nicht mehr in vertranlichen Beziehungeli. „Germania"-Majunke steht im Genüsse der bischöflichen Gnade. Dagegen gilt das von einem der Caplänc des Dom-Capitels redigirte „Katholische Volksblatt" als ein Günstling Sr. Gnaden — und in diesem in 36,000 Exemplare» im ehemaligen Kurhessen, in Hesse», Baden und Bayer» unter der Land- Bevölkernug verbreiteten Blättchen (meistens der einzigen publicistischcii Geistes- Nahrung, welche die Dorfprälate» zulassen) werden noch andere Dinge aufgetischt, als in dem „Mainzer Journal." BEsxl? wsnss-wa s «LV «ä «s-i Kossen wndm Es sind polizeiliche Vorkehrung^ gettoffen. antragte Resolution vorwiegend revisionistischen und anticlericalen Inhalts wurde Berlin, 26. Octobcr. Aas dem Reichskanzlerarnt wird berichtet, daß ein' immt9 angenommen. sind nicht verunglückt. Posen, 24. October. Wegen der Geldstrafe von 200 Thalern, Die wegen eigenmächtiger Anstellung des Geistlichen Arndt zu Filchne gegen den Erzbischof Ledochowski erkannt worden war, sind, der „Posener Zeitung" zufolge, gestern die Pferde und die Equipage des Erzbischofs mit Beschlag belegt worden. Von der Personal-Execntion war auf Grund eines ärztlichen Ältestes ua($ fcen Grundsätzen der Revolution zugesiutzten liberalen Monarchien wieder- über den dermaligen Gesundheitszustand des Erzbischofs abgesehen worden. tyolt werden solle, zweitens daß das Land mit der Monarchie eine autoritative Ein Aktenstück von großer Bedeutung in dem jetzt herrschenden Kirchen- seste Regierung will und nicht die parlamentarische Regierung, die Vorläu- Conflict wird aus Posen veröffentlicht, der Diöcese deö Grafen Ledochowski, die ^rin der Revolution." Wenn dies des Landes Wille wirklich ist, so schlagen ja überhaupt das Vorrecht genießt, alle Phasen des Kampfes in der höchsten ftait der Kammern Jesn-tensynoden vor, in welchen unter Eingebung von Steigerung zu repräsentiren. Der Kanonicus Dulinski, der sich bekanntlich Dben alljährlich beschlossen wird, was dem „Volke Gottes" zum Heil und der seiner Zeit weigerte, die Ergebenheits-Adresse des Gnesener Domcapitcls an VZett zum Frieden dient. Das wäre doch einmal etwas Neues zur Unterbre- den Erzbischof zu unterzeichnen, der anchfrühergegen die canoaische Gültigkeit der chung des ewigen Einerlei in der französischen Gründerwirthschaft. Bischofswahl des Grafen Ledochowski wegen grober Simonie proteftirte, die Paris, 24. October. Die „Libertö" verzeichnet heute die Namen von Mißwirthschaft bei der Consistorialkasse zur Sprache brachte und durch andere 339 Deputirten, die für die Monarchie eintreten würden. Die Zahl der Un- Handlungen den Groll des Erzbischofs erregte, entwickelte in dieser Eingabe entschlossenen berechnet sie auf 30. Es gibt insgesammt 738 Abgeordnete, so an den Oberpräsidenten die ganze Fülle von Verunglimpfungen, Zurücksetzungen die Republikaner 369 Stimmen, also genau die Hälfte, für sich hätten. und Kränkungen, denen er in Folge dieser Haltung ausgesetzt worden ein — Wie verlautet, wird morgen oder übermorgen ein Manifest des Gra- Gemälde moralischer Mißhandlungen, wie es zur Charakteristik des Druckes fen Chnmbord erscheinen; seine Partei hofft, daß dadurch einige Stimmen für geistlicher Hierarchie kaum ergreifender entworfen werden kann. Die kirchlichei^ ^n gewonnen werden. Instanzen zur Abwehr der Kränkungen und zur Rechtfertigung sind, wie der — General Chanzy hat Befehl erhalten, in Algier zu bleiben. Man be- verfolgte Domherr klagt, ihm verschlossen; Eingaben an den Papst lvnrden fürchtet, die Republikaner würden ihn bestimmen, die Präsidentschaft der Neunterschlagen. Im Gefühle dieses unerhörten Druckes ruft nun der Domherr publik zu übernehmen. den Schutz des Staates gegen die jahrelangen Mißhandlungen an. Die Ex- ' - " ' ' — - - communication wird ihm wohl wegen dieses vermessenen Schrittes sicher sein, die Staatsbehörden aber werden zu prüfen haben, inwiefern in diesem Falle die Grenzen der geistlichen Disciplinargewalt überschritten worden surd. Das Zeugniß eines so competenten Benrtheilers, daß der Posener Erzbq'chof den Kamps gegen die Staatsgewalt am entschiedensten aufgenommen, und, wie der Domherr zu verstehen gibt, provocirt habe, „da Alles geschieht, wodurch die katholischen Bewohner der Provinz, welche vorwiegend polnischer Nationalität sind und ein hitziges Naturell haben, zu unüberlegten Schritten sich verlocken lassen dürften", muß eine dringende Mahnung sein, den trotzigen Erzbischof die ganze Strenge des Gesetzes fühlen zu lassen, wie auch das Geständniß, ~ v ....... .... tt, daß viele katholische Priester und Laien Über die von dem Grasen Ledochowski^von Prälaten, welche seit dem ^Augenblicke, wo die Fürstin Katharina von mnthwillig heraufbeschworenen Calamitäten und Gefahren insgeheim dasselbe Hohenzollern-Sig,maringett im Kloster Sant Ambrogio den Schleier nahm, ihre mißbilligende Urtheil haben, ein werthvoller Beweis ist, daß auf clericaler Hoffnungen auf einen Uebertritt an hoher Stelle in Berlin nie aufgaben; dazu Seite die Schuld an den herrschenden unleidlichen Znständen zu suchen ist. kamen die Prophezeih ungen dcs Bruders Hermann von Lehnin, und Pius IX. Aus Kurhessen, 24. October. Zwei von den renitenten Geistlichen, selber war bisher überzeugt, es sei gerathen, mit dem Kaiser Wilhelm es nicht Pfarrer Gerhold und Pfarrer Lohr, haben cs Angesichts des strengeren Vor- zu verderben. Wie er dessen ungeachtet ihm den Brief vom 7. August schrei- gehens der Regierung für gut befunden, Stellen im „Ausland" zu suchen, ben konnte, bleibt den Meisten räthselhaft. Die Liberalen jubeln über die Ersterer hat eine Lehrerstelle in Greiz, letzterer eine Pfarrei in Australien an- hervorgerufenen Folgen und sind nun gewiß, daß der italienischen Regierung genommen. Die Abpfändnng des zweiten Strafmaßes, 20 Thaler, ist nun so die noch übrige Arbeit mit der Curie durch den Zwischenfall um vieles erleich- ziemlich bei allen Renitenten vollzogen und denselben so eben das dritte, 30 tert ist. Thaler, angedroht worden. Uebrigens fangen in Oberhessen einzelne Familien — Die mit dem fatalen Geschäfte der Liquidation bettaute Commission New eine reim tnu^1 Zahl der i" auf 417. Actien Wechsel 5% östr. F. St. E. B. 326 '/JAmsterdam Oberhessen 71 4 Amerik. 9 40—43 Pistolen 1864r 142 QL Augsburg Berlin Bremen Brüssel Hamburg Leipzig London Lyon Paris Wien ditto ditto Disconto Börseunachrichten. 27. Oktober 1873. Prioritäten östr. Stsb.-Prior. 59 östr s. Lombard — Livorneser 31 Toscaner 51% Elisabeth.-Prior. 89 Lombard. Bahn 157 Ludwigsh. Bexbach 182 Maxbahn 128 Bayer. Ostbahn 109% Rhein-Nahebahn-Act. 30 Hess. Ludwigsb.-Act. 147 Bonde 18K lr 100 % „ 1882r 98 n 1885r 991/z n 1887r 100% Goliisorten. fl. kr. Pr. Friedrdor 9 58—59 30/0 3% 30/0 5% 5O/o k. S. 98-% k. 8. 100 k. 8 1047/8 k. 8. IO514 k. 8. 931/g k. 8. 105% k. 8. 105 k. 8. 118% k. 8. — k. 8. 931/2 k. 8. 103% m. 8. — 1. 8. 103% 0/0 daß ick mit de Händekens danach angelte und an die Putthühnerken meine Freude hatte. Scheu' Sic, daß muß bei mir also 'ne angeborene Schwäche in die Hande sind, denn es ist so geblieben. Ick kann Ihnen feen Huhn sehen, ohne daß ick's haben möchte. Nee, es is mir ganz unmöglich, cs gehen zu lassen; wenn ick's kriegen kann, muß ick's haben. — Vors.: Das ist ja eine sonderbare Leidenschaft! fAlektryonokleptomanie würde man die „Krankheit" wiffen- schafilich zu nennen haben.j - Ang : Ja, Herr Gerichtshof, des hab ick mir ooch schonst gedacht. Ick habe mir schonst gesagt- „Julius, sei ein Mann, du hast jetzt deine schöne Arbeet, wat gehen dir denn die dummen Putthühner an? Aberst nee, so wie ick eens sehe, plagt mir der Deibel und ick muß et haben." — Vors.: Haben Sie sonst noch etwas anzuführen? — Ang.: Bloß um dies Eene möcht ick bitten: Herr Gerichtshof, seien Sic vernünftig und geben Sie mich bloß 'ne kleene Strafe, denn ganz ohne, bet wecß ick ja, kann's doch mal nich ab- gehcn. Ick will ooch feen Huhn mehr ansehen. — Der Gerichtshof bewilligte dem Angeklagten mit Rücksicht auf sein offenes Geftändniß und die Reue, die er an den Tag legt, mildernde Umstände und erkennt, obgleich er sich im wiederholten Rückfälle befindet, auf vier Monate Ge- fängniß. „ doppelte 9 36—38 Holl. fl. 10 St. 9 52—54 Ducaten . . 5 34—36 20 Franken«!. 9 22—23 Engi. Sover. 11 50—52 Russ. Imper. 9 41—43 Dollar in Gold 2 25%—26% Lokal-Notiz. Gießen, 28. Oktober. Gutem Vernehmen nach wird nächsten Montag den 3. Nov. das erste europäische Damen-Orchester, bestehend in 50 Damen, unter der Direktion von Frau Amann-Wcinlich in Wenzel's Garten concertiren, worauf wir unsere Leser im Voraus avisiren. Acüeih Krankf. Bank 145 Erankf. Vereins-Kasse 83% Darmst. ßankact. 355% Rheinische Hyp.-Bank 91 Wien Bankactien 935 Oest. Creditact. 210% gGalizien — hat auch Besitz vou der römischen Sternwarte im Kloster Gesü ergriffen, aber den Pater Secchi gebeten, die Leitung dieses Instituts weiter zu führen. Der berühmte Astronom und Pater hat mit Antonelli Rücksprache genommen und darauf sich bereit erklärt, den Posten zu behalten. timeii&a. New - Bork, 27. October. Aus den Provinzen wird vielfach über eine Geschäftsstockung berichtet. Mehrere Eisengießereien und Baumwollspinnereien mußten geschlossen werden. , , — In Memphis ist das gelbe Fieber im Abnehmen begriffen; die Zahl der in den letzten 14 Tagen der Seuche dortselbst Erlegenen beläuft sich auf 417. _______________ Berwifchretz. Frankfurt a. M., 20. Oct. Auf dem gestern Statt gehabten Turntag des mittel- rheinischen Verbandes wurde beschlossen, daß bei den Prcisturncn kein Turner mehr in Tricots und Gummisohlen turnen darf. Das nächste mittclrheinische Turnfest wurde, nackchem Homburg und Aschaffenburg zurückgetreten, von Gießen übernommen und der Beitrag pro Kopf auf zwei Mark festgesetzt. In den Verband wurden aufgcnommeu die Vereine Nackenheim und Metz, letzterer zählt'65 Mitglieder und besteht nur aus deutschen Elementen. Schließlich beschäftigte man sich mit der Deckung des bei dem jüngsten Turnfest in Kreuznach entstandenen Deficits, wovon die Stadt etwa die Hälfte, eben so der Dortige Verein unter Dreingabe seines Vermögens ebenfalls einen beträchtlichen Theil trug, so daß nur etwas über 100 Thlr. noch ungedeckt bleiben — Der Arbeiter Julius Reinke, der in diesen Tagen vor der fünften Criminal-Depu- tation in Berlin erschien, ist ein Mensch von so gutmütigem Aussehen und vertrauenerweckendem Wesen, daß man sich schlechterdings wundert, wenn man hört, daß er schon mehrfad) mit dem Strafgesctzparagraphen, der von dem Mein und Dein handelt, in Eonflict gerathen^ und dcßhalb bestraft worden ist. Er scheint dabei eine besondere Vorliebe für Hühner zu Haben,, und auck) jetzt ist er angeklagt, im August d. I. einem Herrn Liesen in der Wollankstraße Nr. 3j ein Paar Hühner vom Hofe entwendet zu haben. Reinke —• nomen est omen ist feiner, That im vollen Umfange geständig und hat nur die eine Bitte an den Gerichtshof, es gnädig! mit ihm zu machen, da er jetzt ein fleißiger Mann sei und alle Tage arbeite — Vors.: Wic> kamen Sie aber dazu, die Hühner zu stehlen, wenn Sie Arbeit haben? Sie wußten doch, daß? nach Ihren mehrfachen Bestrafungen Sie beim Rückfall eine erhebliche Strafe treffen mußte. ; Ana.: Sehen Sie, Herr Gerichtshof, bet will ick Ihnen sagen. Schon wie ick noch ein ganz kleener Junge war, ben Mutter uf’m Arm trug, konnte ick feen Huhn uf’m Hof sehen, ohne । Preuss. 4%0 g Oblig. — Erankf. 3 %% Oblig. 87 Nass. 3%0,o Obi. 92% Kurhess. 4°0 „ 96% Gr. Hess. 5% Obi. — n , 40/0 „ 99% „ n 31/2% r 97 Bayer. 5% „ — „ 4%o/O 1jährige — „ 40 g 1jährige 94% Würtemb. 4%% Obi. 100 Baden 4%*% Obi. c. E. L. — Oesterr. Silberrente 63% „ Papierrente 59% Spanier, neuest. 3% 16% do. II. Emiss. — Anleliensloose. Darmstädter fl. 50Loose 213 „ „ 25 „ - Kurh. 40 Thlr. Loose 69 Nassau 25 fl. 46 Braunschweiger 21% 3° o Oldenburg, ä 40Thlr. 37% 4O/o bayr. Präm.-Anl. — 4% badische Loose 108 Badische fl. 35 Loose 66% Oestr. fl. 250 v. 1854 — 1858r Prioritätsloose 183 1860r Loose 88 flffflemeiner Anzeiger. und am Kirchen platz empfiehlt in reichhaltiger, schöner Auswahl Butter- und Käsestützen, in feinem Porzellan: TafelservLee, i Kaffeeservice, I Kuchen- u. Dessert- I und in Weiß, \ Gold und teller. (1867) Waschgarnituren, l Trag-Eßgeschirre, \ Tassen re. re. ' zu re. Farbig decorirt; pfohlen (4936) in Glas u. Crystall: Blumenvasen, perfid gerungen. Vergebung von Bauarbeiten Kirchberg. Fifchglocken, Figuren, Blumentöpfe, Blumenampeln; 4830) Mein Schuhwaarenlager, bestehend in Herren-, Damen- und Kinder-Stiefeln, Filz-Stiefeln und Filz-Pantoffeln, in großer Auswahl, empfehle ich zu den billigsten Preisen. m 9 vormals D. M 0 0 g, Schloßgasse B. 2. Etwaige Reparaturen werden schnell und uuentgeldlich besorgt- in lackirten Blechwaaren: Kaffee- und Theebretter, Brodkörbe, Zuckerdosen Edictalladung. Betr.: Corcurs über das Vermögen des Müllers Philipp Linden- struth in Allendorf a/Lda., jetzt in Gießen. 4948) Nachdem über das Vermögen des Rubricaten formeller Concurs erkannt worden ist, werden sämmtliche Gläubiger zur Anzeige und Begründung ihrer Forderungen m't etwaigen Vorzugsrechten, sowie zur Berathung über Behandlung der Masse, auf Donnerstag den 15. Januar 1874, Vormittags 9 Uhr, bei Meidung des stillschweigenden Ausschlusses von der Masse geladen. Gießen, den 21. October 1873. Großherzogliches Landgericht Gießen. In Erl. d. L.-St.: B r a m m, Landg.-Assessor. Ieü'gebotenes. Feinste Gothaer Cervelatwurst, , v Trüffelwurst, im Ganzen und im Ausschnitt, empfehlen 3. ?i. Busch Söhne. Bierkrüge, Wirthschafts - Gläser Flaschen; in broncirten Thonwaaren: Freitag den 31. October, Nachmit ags um 1 Uhr, sollen zu Kirchberg nachstehende Bauarbeiten im Wege öffentlicher Submission in Accord gegeben werden, als: 1) Maurerarbeit, veianschl. zu 183 fl. 24 kr. 2) Zimmerarbeit, „ „ 15 „ — „ 3) Dachdeckerarbeit, „ „ 24 „ — „ Die Offerten sind portofrei und versiegelt mit der Aussch'ift: „Submission auf Maurer-, Zimmer- und Dachdeckerarbeit zu Kirchberg" bei dem Kirchenvorstande daselbst einzureichen. Der Kostenanschlag und Accordsbe- dingungen werden im Termin bekannt gemacht. (4959) Gießen, den 25. October 1873. Körner, Bezirksbauaufseher. Punschbowlen, Wasser- und Weinflaschen, Ordinäres Steingut. - Gartenftguren unv Gartenvasen. — Zimmerfiguren tu Gyps-, Stearin- und Btscmt. Ma,se. - Anfertigung von Thürschildern und Grabplatten. Schnelle und billige Besorgung von Bilder- u. Pbotographle-Etnrahmungen. Wilhelm Balser, Fjauren-, Porzellan-, Glas- u. Crystall-Waaren-Handlung, Lindcuplatz Lit. A. Nr. 142, WU ÄÄ e.., A. liocter Dreschmaschinen mit und ohne Strohschüttler für Hand- und solche für Pferdebetrieb in den verschiedensten Arten find in großer Auswahl aufgestellt und können jederzeit in Betrieb gesehen werden. Billigste Preise bei mehrjähriger Garantie. Sich, 1. October 1873._____Conrad Vogt 111» Aecht kölnisches Wnsfer von Jean Maria Farina. Meine Niederlage davon in der Expedition des Gießener Anzeigers empfehle ick ru 8 fl. per Dutzend, 4 fl. per halbes Dutzend und 45 fr. per GlaS gehorsamst Äu Ö Fl. per xjuö I Johann Maria Karma in Köln. Maronen (italienische Kastanien) empfingen ______I. A Busch Söhne. Fasteubretzeln! Stollen, Aepfeltörtchen und Hörnchen täglich frisch bei (4935) F. Zülch Wittwe. Das gut assortirte Garnlager der Unterzeichneten empfiehlt als ganz besonders billig eine Parthie 4», 5- und 6drähtige naturellfarbige Strickwolle per Zoll-Pfund fl. 2. I. A. Busch Söhne. 4204) Harlemer Blumenzwiebeln, als: Hyazinthen, Tulpen, Tazetten, Crocus, Narciffen in den schönsten Farben empfiehlt Carl Deines, Schulstraße. Feinste Gothaer Cervelat- llmrst imb Blasenschinken 4090) empfiehlt Emil Fischbach. Krautfässer, frisch entleerte Weinfässer, sowie auch neue in jeder beliebigen Größe, empfiehlt (4928)______Hch. Schmall, Lindenplatz. (4089) Pamrmehl zum Backen von Cotteletten, Fischen rc. empfiehlt_______________Emil Fischbach. Eichen-Holz-Berkauf. Mittwoch den 5. November d. I., Nachmittags 1 Uhr, sollen im Oberwalgernschen Walde, nur 20 Minuten von der Main-Weser-Eisenbahn- Station Fronhausen entlegen, circa 350 astfreie Eichen - Bäume, 8—26 Zoll im Durchmesser, 30-40 Fuß hoch, zu Bau-, Werk- und Gruben-Holz und Eisenbahn- Schwellen sich eignend, verkauft werden. Zusammenkunft bei Wirth Laucht in Oberwalgern.__________________ (4961) 4951) Auf der Oberförsterei Krofdorf foll am Donnerstag den 6* November d. I., Vormittags 11 Uhr, ein Maulthier versteigert werden. Vs°b»E,r '" Vo®*« »■ ® (W) :$s li.’-’ . ;».» ME 4956) Circus AHM. Dienstag und Mittwoch firten die 2 letzten statt. Anfang Abends 8V2 Uhr. Am M'l woch finden mehrere Vorstellungen statt. Die Direclion wird Alles aufbieten, um em geeh les Publiku u zufrieden zu stellen. Frauen miethen Th- Mode. Aug.;st Schlessinger. (49 53) wird. d (F. 1199.) Kegen. G esu ÄZt R Frucht- und MeKIpreLfe in verflossener Woche von uachkwucmnteu Orten und Fruchtmärkten. Erbsen. | Linsen W»cken Kartoffeln Mit. Auf dem 85 Markt preis fyfr. fl. fr fr. fl fl. fr. fl. fr fr. M M. M. M- M- M. M. M- 1 8 30 11 11 10 18 Mit.- prets 11 11 Auf dem Markt Auf dem Markt 10 27 24 12 Aul dem Markt 27 4a 20 32 86 Mit-- preis Mit-- preis Zubehör ist per 1. November zu oermiethen R. Oppenheimer Sobn.. 2 7 4856) Kleider aller Art werden nach der neuesten Mode schön und dauerhaft zu de r billigsten Preisen verfertigt. Frau Münch, Wallthorstraße. Bsficicller Agent Jämmtlidjcr Zeitungen des In- und Auslandes. w 26 eine Parthie Fabrikpreisen; reieii, Stick-, des „Deutscher Reichsanzeiger“ und „Königlich Preussischer Staats-Anzeiger“, „Berliner j! Tageblatt", „Deutsche Landes-Zeitung“, „Deutscher Gemeinde-Anzeiger“, „Capitalist“, tz „Revue finaneiöre allemande“, „Schweizerische Handelszeitung“, „Züricher Presse“, Alleiniger I ns ernten - Pächter des „Ria flmden. , lienwohnung zu oermiethen und gleich oe-! An Invaliden des Kreises Gießen wurden scllenv des Hauptvererns UN ziehbar.______________________________1872 Unterstützungen im Gesammtbetrag von 705 fL und während des 4903) Im Nebenhaus- von König's' laufenden Jahres bis jetzt 358 fl. 30 kr. verwilligt. Brauerei zwei möblirte 3immer zu ver-! Schließlich erlaubt man sich die Interessen des Vereins auch fernerhin miekhen; auf Verlangen fann auch bie ^er tonrmen Theilnabme der Bewohner des Kreises Gießen zu empfehlen und von gcg. en ipu en. Bittet Beiträge, welche außer den für ständig gezeichneten der Mitglieder des Näbeees bei F r. K o ch, (4893) in Firma Koch & Patz Rudolf Musse in Frankfurt a. II. Ferner domicilirt: Berlin, Breslau, Cöln, Halle, Hamburg, Leipzig, München, Nürnberg, Prag, Stuttgart, Strassburg, Wien, Zürich. Meta-Üdrnckex finden in einer Lampenfabrik gegen guten - Lohn dauernde Beschäftigung. (4992) Offerten sub B. K. 5% nimmt die Annoncen-Expeditton von Haasenstein 6? Vogler in Frankfurt a/M. ent; 4535) Salon mit Cabinet, owie möblirte Zimmer zu .. , ... ~ . .. . . . .« . _ wird zum baldigen Emtritt auf einem Eiscn- vermieryen rn enzel uterk e i a Comm i s, welcher der doppelten . . .. „ • , < r^if, " Vereins diesem zugewendet werden sollen, au den Ziechner des Vereins, Herrn Regierungsrath Haberk 0 rn, gelangen zu lassen. 4963) Ein Hühnerbund von gelber Farbe,! Gießen, den 2o. October 1873^ kurzhaarig mit weiger Brust und weißen! Der ^orsitzeiwe . Pfoten, auf den Namen Hector hörend, ist! v. Röder, ei'tlairfen. Man bittet, denselben bei dem -------—---——--—----------------- abzugeben. n se8sn ein4."sor^ff.113 Frielendorfer ISHcguettes Meinen geehrten Kunden zur Nachricht, daß wegen Betriebsstörung die Lieferung im Laufe dieser Woche noch nicht beginnen kann, dieselben aber jedenfalls im Laufe nächster Woche stattfinden J. //. Ftehr, Sonnen*. 104, Mstwerem für »le Kr-nürnpsirgk m,d Unter- empfiehlt für die bevorstehende Wintersaison zu den billigsten flutzung der Mdateii UN Felde. Preisen sein großes Lager in: ^ViMterkaiHlscl&uIien^ ZweiHÄeveitt Gießen fertigen wollenen UliterzCUgCIl für Herren, Damen und Kinder,! Da in diesen Tagen die Beiträge des Vereins für das laufende Jahr BSüSClliiks 9 8&«tpntzCIlSeeäeiaw«&a*Biiefi’Sl und x^obcn werden sollen, so glaubt man nicht unterlassen zu sollen, den Mit- Siiawls, KmderkleHlBchen und -eßtiekeheilH sowie!gliedern und Freunden des Vereins einen kurzen Nachweis über die Ergebnisse und 54aaife zu!des hiesigen Zweigvereins während des Jahres 1872 zu liefern. ferner große Auswahl an gefangener Sticke-! r. Di- Sammlungen ergaben die Summa von 356 fl. 50 fr. t,nb Miefen nnh die Totaleumabrnen mit Hinzurechnung dcs Betrags von 34 fl. 25 kr. für . - Makel- und »eitle üerfauctc Gegenstände aus den Barackenlazarethen auf 391 fl. 15 kr. und PerlCH tn allen Farben. L " ' - ” (4922) । Bon den eingegangenen Beiträgen wtirden statutenmäßig zwei Drittheile 46Q0) cvn vjt A i6i sind möblirte'mit 237 fl. 53 kr. an den Hauptverein zu Darmstadt cingcsendet, wonach ein Zimmer zu^vermiethen. Cassabestand verblieb von 126 fl. 32 kr-, welcher nach Abzug verschiedener — - ---—----———---7777-! kleinerer Ausgaben und Verwilligung einer Unterstützung vorläufig in der hiesigen 489o) Eme Stube mi Cadmet, moblirt oder unmöblirt, ist zu oermiethen und gleich ^par- und Leihkasie angelegt wiirc,e. beziehbar bei Th. Vogt. ! Dw früher von Herrn Georg Noll und nach dessen Wegzug von hier —~———r;7—~—_ ... .„jvon Herrn Regierungsrath Haberkorn geführte Rechnung liegt während 14 Familien.As^u Ärmiethm und^ vom!Tagen ztl Jedermanns Einsicht auf hiesigem Bürgermeisterei - Bureau offen. 1. Januar 1874 an zu beziehen.'Dieselbe wurde von dem Ausschüße des Vereins geprüft und richtig be- (Sdtfcn. !Buchführung und deutschen Correspondenz -------------------------------—— -----'mächtig ift, und guieZeugnisse besitzt. Der- 4126) Ein Logis von 4 Zimmern nebst selbe müßte zeitweise auch reisen. 4881) Ein großes Zimmer ohne Möbel ist Neustadt 97, im Nebenhaus, zu ver- miethen. 4106) Ein Familienlogis zu oermiethen. Lit. D. 54, Neustadt. llnfir LadcN 11 bst Woh nng IN der Sonnrnstraße ist zu oermiethen. I. A. Busch Söhne. 4931) In der Alicenflraße ist ein möbliites Zimmer zu oermiethen. Wo? fa ir die Exped. d. Blits. - ■' ' Neelie lou, oueu uhd Haler 120, Erbsen, Linsen, Wicken 220, Kartoffeln 200, Mehl 140 Pfund Redactton, Druck und Verlag der «rahl'schm Univ.-Druckerei (Fr. Lhr. Pietsch) in Gießen. Kieler Fettbüekinge, Rollaal, Kuss. Sardinen, Caviar (4955) empfiehlt Emil Fischbach. 4958) Falzziegel sind zu verkaufen, per Stück 1 fr. im Darmstädter Haus. Lachsforellen und Büekinge; zum Rohisftu empfthlcn I. A. Busch Söhne. 4957) Eine Parthie goldene Siegelringe und Medaillons sind mir zu Händen gefommen und werden im Etnzelnen billig abgegeben. K- Grünebaum- 4811) Eine Flügelthüre n.bst Oberlicht ist zu verfaufcn. Lit- E. 104. 4954) Einen Haufen Mist zu verkaufen. August Wetdig. Kreuz D. 2. rnchtmärktc. Octbr. Gteßen A Sfeld r .berg La rcrbach - ainz 2a. 25 24. Wairen. Korn. Gerste. Spelz. Äafcr. Auf dem Mt-- Auf dem Mit-- Aus dem Niit.- Auf dem IMC- Auf dem Mit.- Markt preis Markt preib Markt preis Markt Ipreis —:- Markt preis auf- gef- verk ff. fr. lauf: gef- verk fl» fr. auf- gef- verk fl. tr. auf- gef. verk fl. tr. » fl. fr. M- M- M- M- M. M- M- M- M. M- 25 57 1D — 17 ■—' — — — 11 10 40 — -— — — _ — — — 344 17 — 49 13 48 — 43 9 43 — — — __ _ 131 5 32 — 52 16 24 — 33 13 13 — 29 9 33» — — — — _ 112 5 26 — 91 17 43 — 22 14 22 — 3 13 -! — — — — — 1 10 30 «j BMgttlvh jjöfl Ww Nr. 24 Die stadt wurde i einen wohlbegr Durcl wnltung dieser hat die Heilan Krank Mü für Verpslec^u^ Bureau des \ Die nonimeii wird, unter ähnlicher Der Bureau desselb In d Mw zu Hi Summe von - deren künftige als wie sie V aufgefordert, Anni Ende Deo *■ 3m u M/ der (St-, * N Z äs«; Seinen®61'»» M ein ", SÄ '9e ,, hielte tyl'i’ Simm * )« IMi b“ Wa«i ®i HtH. A. nth X?TJX' «den tott^ Herrn s* toc»n er sch Migiöje