Gießmer AnMger. Anzeige- und Amtsblatt für den Areis Kichen. 1873. Freitag den 28. Februar Kr. 30. 4> Gießen, am 21. Februar 1873. Prei- vierteljährig 1 fl- 12 kr. mit Bringerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährig 1 fl. 29 kr. Erscheint täglich, mit «ns- nähme Sonntag-. Expedition: Lanzlei-evß, Lit. «. Nr. 1. gna %-■ Rettig,. löebonbon6ö per Pfd. 28 kr. ee 'brannte^^' '2 achten >0Ct« ^^pooni, aerika. entgegen. v. Darmstadt, am 11. Februar 1872. Das Großherzogliche dienen können. Zamoica« ’dinme, fcrjen. (499 Zu Nr. M. d. I. 1159. Betreffend: Wie oben. Röder. 2 ' Rnanaserb» ^Reineclaudkn, «kosen. Kirschen, Zwetschen, »rmtz Obst in Ke und tzamberger en und geschalte el. iar, en, HolläMche 'ttche Tattinen, huile, Mixed- Llivcn, Capern pignonS. irt t Sompanv (jche Product. Irisch-Mact inten Metzgerstm^ ptn, Saucen, Eriche, Kranke und itfM abzugrba i W )N, Butzbach. c. d a. b. e. k. 'ops engl- nctts. ;,K3» i 8. Kalkhof. Betreffend: Die Vertilgung der Feldmäuse. . • £ Bas Srofthcrioglid,r Kreisaml (6 «eßen an dir Großher^oglichen Bürgermeiflercien. Znd-m wir das nachstehende Ausschreiben Großherzoglichen Ministeriums des Innern zu Ihrer K-imtniß bringen, machen Mr Ihnen d.e erftrge und "»«SS*! iLäßtt. i, *gi*» ■ r ..äs; „ Ministerium d c S Inner n an die Großherzoglichen Kreisämter. Der überaus große Schaden, den das massenhafte Auftreten der Feldmans- im »°rgang-nm Jahreallen feilen M ^tet «irthschaft zugefügt hat, hat d-rgethan daß di- bisher g-Sendw Mäuse Calamitäterwarret werden kann, wenn dieselbe von der V-r- durchaus ungenügend waren daß vi-m-hr nur^dann. ^°>S d-r B-kä Pf g > ^ir hab-n uns daher nach Anhörung der Großherzogl-chen LSW» L A2KB2Ä LUKE. ' 1) Die Gemeinden und in bes^d reu G-markm:g-u du stnd mr^ffe Mch-n I-'t-r-ste anznyatt also auch an den in denselben gelegenen Straßen- ^d Effcubahndammei d Gemarkunastheileu kann verhütet werden, daß diese Mänse, wenn auch durch Anleitungen vornehmen zu iaff-w Nur durch ern gl«chmaß.g s Vor«ch Q ® £ S vertrieben in andern sich festsetzen und von dort aus sich wieder die Anstrengungen -mz-luer Grundbesitzer vielleicht ans euizelnen Mruno,innen o v veranschlagen lassen, vorlagswei e von den G-m-mden zu be- äIsä !SSÄ.« «*»-«*> —*• Wenn die Mäuse einmal massenhaft -ufg-tr-t-n ^'bannlste gewöhnlich ; 1 entstehen aber auch kein großer Kostenaufwand erforderlich selbst im vergangenen Jahre nur: sehr unb-d-ut-nden Schaden v»m'br?t. Zusammentritt für den ganzen Kreis oder für die einzelnen Th-tl- 3) Zweckmäßig wird der Bezirk-rath eines l°den Kreises der ,em öl 6 ^Tiebencn Maßregeln zum Vollzug gebracht und in deffelb-ii eine oder mehrer- Commissionen wählen, die v,Eontrole daru»er i h « p Beobachtungen den Kreisämter» behufs weiterer Ver- rlcht'g * l fAnnen nnf genehmige,^daß In einzelnen «aaste. 2'«“ ÄÄ•**"»“ »■ »««">» --«"* K?ä S”w s Wsjftti <•«« - ■“ - -»«-»-*- *iw ”,,b sich dann auch der Kostenaufwand auf ein Sering-r-s Maß beschrarikem sämmtlichen Grundstücken einer Gewann am gleichen Tage 5) Di- Vertilgungsarbeiten musien gewannweisc ,n der Art -nSge uy '^derselbe» Richtmig die anstoßende Gewann in Angriff genommen von einer Seite her nach der gleichen W-MW Tag beendigt werden kann. ■ taflörrss & * *• »*-“• '• ” e"iw *"■ "°Sig°s ^ich diejenigen Thi-re, di- sich von Mäusen nähren, möglichst zu schonen. Dazu gehören insbesondere di- Buffard-, Wi-s-l, Igel, Krähen und Dohlen, die Füchse, Rattern und Katzen. am meisten übliche Vergiftung derselben mit so vielen N-chtheilen ver^üpft, 8) Was die Art der Vertilgung der Mause betrifft , so ist vi ? bQg A,,slcgeii von Gift sind bekanMch >n den letzten Jahren eine Menge daß in der Regel von deren Anwendung mochte abgesehen werden "»9-»- Mäusegift geschatigt worden Das Vergiften wird aber wohl für dre nützlicher Thier'e, selbst Hausthi-r- zu Grund U' bu Ub-M» b« Mäuse durch das Räuchern m.t dem Räuch-rofen^nüternEmen^wwd. Dasselbe ist in folgender Weffe dnrchzufuhrrn^ bcr Frühjahrsbestellung, indem der Rauch alsdann Es muß angewendet werden, wenn der Boden noch fest und g chlossen ist,^a>s°^°r Bea^ getrie6en werden kann von einem Mittelpunkt aus in alle Mausgänge lnlweitem U J j Stampfen u. dgl. zugemacht werden. Den ganzen Tag vor dem Räuchern muffen alle Mausloch r s»M- > ^auslöcher geöffnet sind, was anzelgt daß dort der Eingang zu Alsdann wird der Räucherofen nur auf lcncn^Stelle ai sg I $ - ^^,!.ngen, aus denen Rauch entweicht, sorgfältig zuzumachen. einem bewohnten Nest sich befindet. . \ ßefoubere ^^^cJatioii verwendet werden. oum Räuchern werden zweckmäßig Feldschützen gegen eine ejo l vurchgangen werden, um etwa übersehene einzelne Mausnester zu zerstören. Nachdem die Gemarkung vollständig durchräuchert ist, muß ste- nory alirgcrmc^ter Tobias Deiß in Offstein bei Worms ist crbötig, für Beschaffung Der Näucherofen muß richtig construirt sein. Der Großherzog iajt sorgen, damit sie an anderen Orten als Muster zur Nachahmung -tii-r b-liebig-u Zahl vou musterhaft g-baut-u O-f-u m kurz- g. Nach etngetretcner VegetationSzeit und begonnener Frühjahrsbestellung ist von dem Rauchern ein Erfolg nicht mehr zu erwarten; es ist daher alS- dann das Vertilgungsgeschäft mit anderen Mitteln und ganz besonders durch Einsaugen und Abliefern der Mäuse gegen Bezahlung fortzusetzen. Von einer zwangsweisen Lieferung einer bestimmten Mäusezahl imd) Verhältnis; der Fläche ist hierbei abzusehen. 10) Nur wenn ungeachtet der Ausführung der unter 8 und 9 bezeichneten Vertilgungsarten die Zahl der Mäuse sich erheblich vermehren sollte, ist zu dem Vergiften zu schreiten. Das Gift ist aber für Rechnung der Gemeinde zu beziehen und durch deren Angestellte mit größter Sorgfalt in'die Gänge etnzulegen. Wir empfehlen Ihnen, diese Bestimmungen alsbald durch die Kreisblätter zur aNgemcincn .Kcnutniß zu bringen, die rechtzeitige und allgemeine Aus- führnng der getroffenen Anordnungen schon in diesem Frühjahr nnd zwar ohne Verzug zu veranlassen und mit der Umsicht und Energie zu überwachen, die die Bedeutung dieses für daS Gedeihen der Landwirthschaft hochwichtigen Gegenstandes erfordert. v. S t a r ck. v. G a g c r n. Gefundene G e g c u st ä » d e: Ein Beutelchen, mit einem doppelten Frtedrichsdor Hm Laden des Herrn Pistor liegen geblieben), ein Regenmantel (in einer Wirthschaft zurückgelassen), ein blechernes Tintenfäßchen mit 2 Heller, eine Oplinderuhr (auf der Textor'schen Hardt gefunden), eine Verzierung mit Franzen zu einem grünen Kleide, ein kleines Portemonnaie mit b Kreuzern in Hellern rc., eine blaue Brille (Zwicker), ein Paar hellbraune Handschuhe. Die (tigenthümer werden ausgesordert, sich binnen 3 Wochen bei unS zu melden, widrigenfalls diese Gegenstände auf Verlangen an die Finder zurückgegeben oder später zu Gunsten der Armenkasse werden versteigert werden. Gießen, den 28. Februar 1873. Großhcrzogliche Polizei-Verwaltung Provinzial-Hauptstadt Gießen. Nover. P » 1 i t i f d» e t T h - 1 l. Deutschland. Darmstadt, 26. Febr. Der Antrag der Abgg. Gebhard, Matty und Mühlberger, eingebracht in der Sitzung am 21. d. MtS. und dem zweiten (Ge- setzgrbungS-) Ausschuß überwiesen: In Erwägung, datz die Erziehung der Jugend in nach Eonsessionen getrennten Schulen durch Lehrer und Geistliche, welche in nach Eonfessiouen getrennten Anstalten ihre Bildung erhalten haben, nicht dazu dienen kann, den confesfionellen Frieden und das Bewußtsein der untrennbaren Zusammengehörigkeit zu Einem Volke zu fördern, vielmehr eine Gegcuübrrflillung, folgeweise eine Anfeindung der verschiedenen Confesflon-gemeinschasten erzeugen, dadurch aber der Staat in Er- reichnng seiner Zwecke gefährdet ist und das zu erstrebende Ziel der Ausglei- chung confesslourller Gegensätze immer mehr eutfernt wird; in weiterer Erwägung, daß die unstrcitbor von ultramontauer Seite begünstigte Absonderung der Äon fesstonS-Angchörigkn bereits vielfach m's bürgerliche Leben übertragen worden und die Entwickelung unserer staatlichen Verhältnisse hindert; in endlicher Erwägung, daß diesen sich kundgeb.nven Uebeln nur allein dadurch gesteuert werden kann, daß »an die Ursache, dcs ist die konfessionelle Erziehung des Volkes, die Ai>- fondrrung der Jugend nach ihren Eonfefsionen, die einseitige Heranbildung 6ir Lehrer und Geistlichen zu Eonfeffionszweckcn beseitigt, stellen die Untirzrichneten an hohe Stäudekammer dru Antrag: Dieselbe möge Großh. Siaatsregierung ersuch, n, der Stäudekammer tintn Gesetzentwurf vorzulege», welcher die Bestimmung hat: 1) Die früher in Gießen bestandene katholisch'theologische Facultät wieder herzustellen und keinen katholischen Geistlichen zur Anstellung und Amtsausübung gelangen zu lassen, der nicht wenigstens 2 Jahre lang dne deutsche Universität, auf welcher eine katholisch - theologische Facultät besteht, mit E,folg benutzt und seine Examen bestanden hat; 2) Die beiden Schullehrer-Seminare in Friedberg und Bensheim zu Einer Anstalt zu vereinigen und keinen Lehrer zur Anstellung und Amtsausübung gelangen zu lassen, welcher nicht die vvrgefchriebene Zeit hindurch diese Anstalt besucht und seine Examen bestanden hat; 3) als Volksschulen nur confcssionslosc Eommunalschulcn zu dulden, den VolkSschullehrer« die Ertheilung des confcssivnellen Religionsunterrichts zu entziehen und solchen für Schüler und Schülerinnen vom 12. Jahre an den zusian. digen Geistlichen zu überlassen; 4) Behufs Handhabung der staatlichen Kirch naufsicht auch in Bezug auf verwaltui-g und Verwendung der Kirchenvermögen die früheren Rechte des Staates gegenüber der katholifchelt Kirche wieder herzustellen. Darmstadt, 26. Febr. Dos Großh. Regierungsblatt Nr. 26 enthält: 1. Gesetz, die Erhebung einer außerordentlichen Eommunalsteuex für die Stadt Mainz bctr. 2. Verordnung, die Beseitigung der Verschiedenheiten in den Folgen der Siraserkenntmse nach der vormaltgen Großh. Hess. Gesetzgebung und nach dem neuen Reichsstrasgesetz betr. 3. Bekanntmachung, die Erhöhung der InfinuationS * Gebühren und der Taggelder der Stadt« und Landgcrichtsviener betr. 4. Bekanntmachung Großh. Oberrechnungskammer, die Vergütung für die in 1873 in Geld noch zu berichtigenden Brsoldungs- und PcnsivnSnaturalien bitr. 5. Ermächtigungen zur Annahme und zu» Tragen fremder Orden. 6. Ramcnsveränderungin. 7. Dienstnachrichten. Seirre König!. Hoheit der Großherzvg haben aller- gnädigst geruht: am 16. Januar de« Schullehrer an der evang. Schule zu Raibach, im Kreise Dieburg, Ludw^ Adam Hcußel, die evang. Schulstclle zu Langstadt, im Kreise Dieburg, am 20. ^anuor dem Schullehrer an der evang. Schule zu Frankenbach, im Königi. Preuß. Kreise Biedenkopf, Heinrich Trau- muller, die evang. Schulstelle zu Oppenrod, im «reife Gießen, und dem Schullehrer an der kath. Schule zu Obernheim, im Kreis» Utz.y, Jacob Werner, die erste kath. Schulstelle zu Laubenheim, im Kreise Mainz, übertragen; an demselben Tage den Bauaufseher Heinrich Ebert zum «entamfd^» bet de« Reut« amte Alsfeld, die Eonducteure bei der Main Rlckar-Eiseubahn, Kühnlp und Johanne- Georg Kröhl, zu Zugmeistrrn bei dieser Eisenbahn, a m^ Januar den Banausseher, charaktrrlfirtrn Kreisbauaufseher Georg Wallbott, bauaufsst die Zahl ähnlicher Orden, wie der Redemptoristen, Lazaristen rc., um so größer, und es soll nun Aufgab. des Bun- desrathes werden, den Grad der Verwandtschaft dieser Orden mit dem der Jesuiten festzustellen. Berlin, 25. Febr. Hr. Kcttkler von Mainz hat nach der „Germania" binnen wenigen Tagen von seinem jüngsten Pamphlet gegen 20,000 Exemplare adgrs tzt. Auch Bischof Heinrich von Breslau konnte nicht umhin, einen Fursten- hirtenbrief zu erlassen. W e sehr man an den herausfordernden Ton der ulixa- montanen H.ulerkien gewohnt ist, wird man doch von Staunen über die Exlra- vaganzen desselben ergriffen, denn er stellt die jetzigen Verfolgungen der Kirche weit über die durch die römischen Kaiser [!) Diese, meint er, hatten blos den Leib geschädigt. „In unseren Tagen seien die Verfolgungen gefährlicher und sündhafter; sie schädigen den Leib nicht, sondern die S.ele; sie erheben und hei- ligen ihre Opfer nicht, sondern entwürdigen sie und führen sie dem zeitlichen und ewigen verderben zu. Das Zeichen der Zeit sei: die Entchristlichung der Volker re. Daß sich der BundeSrath, wie wir gemeldet, jetzt mit d n den Jesuiten oerw,.ntten Orden beschäftigt, ist um so nöthiger, als die Zahl derselben viel größer ist, als die der ergentlichen Jesuiten. Berlin, 26. Febr. In Bezug auf die Vorbereitungen der social-demokratischen Partei zu einer über das ganze Reich ausgedehnten Feier des 18. März als Siistungstages der Pariser Evmmune geht dem B.-E." die Mittheilung zu, daß die preußische Regierung die Provinzialbehöroen anw'-isen wird, der in Aussicht genommenen Frier keinerlei Hinderniffc entgegenzusetzen, dieselbe vielmehr unbehinderl stattfiuden zu »affen. Der Grund hierfür liegt wohl weniger in der Rücksichtnahme auf die BercinSfreiheit als in der Voraussetzung, durch die Theil- «ahme au der Feier jenes Tages einen Maaßstab für die Stärke der soc>al- dewokratischen Partei in Deutschland zu gewinnen. Diese Annahme gewinnt um so mehr Wahrscheinlichkeit, als zugleich in diesen Tagen ein lebhafter Meinungsaustausch über die republikanische Propaganda im Westen und deren mögliche Rückwirkungen auf die übrigen Staaten zwischen den Eabinett.n von St. Petersburg, Berlin und Wien stattgkfundcn Haven soll. Leipzig, 26. Febr. Die Vertronens-Eommission des deutschen Buchdrucker- Vereins s.,nd den Standpunkt der Leipziger Prinzipale in der Strike - Angcleg n- Helt ^crechifrrtigt. Die heutige Versammlung des Leipziger Local'Vereins beschloß tlnstimmig, vereinshülfe zu beanspruchen. Der geschäftsführende Ausschuß des deutschen Buchdrucker-Vereins wird anordnen, baß allen dem Verbände angehörigen Gehülsen in sämmtllchen VireinS Osfic-.nen gekündigt wird, wenn der Leipziger Strike trotz des Wahrspruchs der Vertrauens-Eommisston fortdcstehen sollte. MilllchkU, 22. Febr. Prof. Dr. Friedrich erklärt im „Deutsch. Merk.": Die „Aug-V. Post-Zkg." läßt sich aus Eonstanz vo« 13. Februar berichten: „Aus Rom kam folgendes Telegramm vom Bischof Stroßrnayer ans eine Anfrage, ob er den Primat geleugnet (eie Michelis und Friedrich behauptet): „Mit aller Entschiedenheit nie und nimmer. Dekrete publicirt. Brief folgt. Stroß- s>hyrr." Einen Beweis beizubringen, daß und wo ich dieses von Stroßmaver s behütet habe, ist für die „Post-Ztg * natürlich nicht nothwcndig. Da ich aber nie unKuimmtr dieses behauptet habe, so erkläre ich hiermit und auf so lange 1 Sollßaik fftfa -siNklft {titc iw I rvicn, ,orfitl)knvcn 3 btlüDBl. Btt», tzalkllldnr ui Btt», tzlr -inthnlü tzoloiduln,« Miffl runfltratt m z.ßrlli »eroen »ufzttoik, ci Drtnung i» Ihuncr Rkgic 1^11 2156 U Diantot liechc Paris, viisaillk» gut ditiistag vvn doch lafftn s sthtli. Diil Ent r tage nach Nanky PariS ist hlvtzlich einem Nuzci xtich »ar di die fie ihrer titie Kai Resolution \ die Linke gi uHterpü|en. Main im Vorigen Iprochen not die übiigm bichublik uat fdnta Atzda ®ir6 nur di cimn ttyubl schenkt, ei. fl >ö) « 'm H Besold Otffei , 711) 9 ba5 Deniiöa oon Aünb Mnuidb] ipvudie uni Mitttvo K M» ZK Ml« S' und nicht 1 ein j betrifsl." schien d öetreten ft •rtiHn •roßten Erd daher alz- ügern. Oesterreich. . w A , „nrfei(Afn Blattes bc- von Vitoria nach Tolosa vorgeschtckt, um den Einbringungen zu begegnen, und . Bon einer nach Angabe eines nordischen löl h n q* 1200 Freiwillige. Zwischen Bilbao und Miranda «ais-r« Franz J°schh nach P-teraburg ist hier » 6 dj^LarUsten ihr^Zerstorungawerl fortgesetzt uno angeblich äusser Aretn und ichrn. Asien. Krankreied. A»'t».fc.Sß. Augsburg doch lassen sich nur wenige sehen. k. 983/4 4O/o v iDucÄten . . 5 31—33 » 120 Banken»!,. 9 20 Vg—^A'IiV unterstützen. Spanien. Enbach und Totenzippen, nachner, eichne.es Betreffend: Magj“»«; ex-r. jiff«tfrr4A versteinert werden, als. Besondere Bekanntmachung. für das Provinztal-Arrest- )0d) oen <•*»* ----- ov „ Vormittags 9 Uhr, 350 Wellen una des Ausschlusses von der u R.-Met 18851- 971/a 1887r 981/4 k. k. k. ^örseBSÄChriciitefi. 27. Februar 1873. nilÖtOt jo Rzi. n 400 fL; oie einem j^rtnhe« im Kreise 8aa« . 6?MifltOe za n 400 fl.; tem dieser Sülle zu. jkg baden aller« ralbat Merx ju ;tn Facullät der |u berufen; an Lleranker Phi« Wien, 25. Febr. vorstehenden Reise des bekannt. Berlin Bremen Brüssel Hamburg Leipzig London Lyon Pari» Wien ditto dltte DiRoonto Aetleii* Frankf. Bank 143 Frankf. Vei-eins-Rasee 165 Dannst. Bankaot. 490 W ien Bankaotien 1070 Oeat. Oreditaot. 3671/j Galizien 163 !/3 ermangeln. Ist e« doch jetzt schon kaum zu verwundern, daß die Sträflinge des Zuchthauses in Valencia eine Junta revolucionaria directora de la conspiracion eingesetzt haben, also ein „Revolutions-Eowile", welches die Verschwörung gegen die Gksängnißbehörden und Wachen leiten soll. Diese Verschwörung ist glücklicher Weise noch so früh entdeckt worden, dah der Gouverneur die Wache zu verstärken im Stande war, ehe die Bekenner der Lehre „Eigenthum ist Diebstahl aus dem Gefängnisse ausbrechen und als freie Apostel ihres Glaubens das Land durch- Schanghai, 24. Febr. Der Kaiser von China hat gestern feierlich die oberste Gewalt angetteten; die Kriegsschiffe haben geflaggt. " unö om 30, 2 Kanzltibientr temfelben Tagt " erste evang. iulaait8Q|piran« dich Stellt n praßdknt M Mulang tiS ih^ilHügcn übtt im Dculschea Ittuj«, Orbrv, Au bn ufeabt 6t« $üB« dm cei 3tfuiicn 8. 982/g S. 100 S. 104’A Ö. 1751/g 8. 931/4 8. — sollen in den hiesigen Gemeindewaldungen: 43 Stämme Eichen - Bauholz von 59,29 Festmeter Inhalt und vorzüglicher Güte, worunter mehrere zu Mühl- und Hammer-Wellen, sodann 219 Stämme, vorzüglich zu Gruben- uno Wagnerholz geeignet, und versteigert ^werden, wozu Kaufliebhaber k. 8. 105 k. 8. 1183/8 k. 8. - k. S. 931/4 k. S. 1071/e m. 8, 107« e 1. 8. 1073/g 4O/o 8. kr. Pr. Friedrdor 9 57 58 Ptetolo» . . 9 39 41 w doppelte 9 39 — 41 Hoii.fi. 108t. 9 52 54 uemonnaie mit ^^öegeben ober f Frischbälker ;u Gießen. Sonntag den 2. März. Ernst Wallenfels in der Walltborstraße, Friedrich Zülch Wittwe auf dem Seltersweg und Hbinrtch^Rinklage^ni^der^Neust^t^^^E^, Berfteigeruagen. Holzversteiqecung 949) Donnerstag den 6. Marz, soll im Steinbachs Gemeindewald, Distrtct Oeffentliche Aufforderung. 711X Nach erkanntem Concurse über Nrrmöaen des Melchior Kreuver Ul. von ^Grünberg werden dessen Gläubiger zur Anmeldung und Abrundung ihrer An. prüche und Vorzugsrechte auf " Mittwoch den 23. April 1873, Brannacbwetger 255/h !J 30/n Oldenburg. * 4OThlr. 39 4v/g bayr. Präm.-Axk 116 lEngl. Sover. 11 48- 50 40/0 badl.ohe Loose 1133/4 läuse. Imper. 9 40—42 Badifiohe fi. 35 Loose 721/4 |DolUr$pGoid 2 25-46 zieh?» konnten. „ Madrid, 25. Febr. Der Finanzminister erklärt, dass die Regierung allen ihren Verpflichtungen nachkomm-n werde. * Madrid, 24. Febr. Der Aufenthalt Don Carlos' wird noch gchetm gehalten: es heißt nur, daß er mit Dorregaray, valdespina, de« Marquis von Hormaza und andern Führern am 18. in Elizondo angekomwen fei, doch bestätigt ist diese Nachricht noch nicht. Auch Lizzaraga hat fein Commando wieder übernommen. Die Regierung hat ihre sämmtlichen dort verfügbaren Truppen VJ/HUUU/ uhu r—’ ' - f Holz öffentlich versteigert werden, als: 120 R.-Meter Buchen-Sckeitholz, 52 „ Buchen-Prügelholz, 73 „ Stockholz, 1250 Wellen Buchen-Reisholz, 6150 „ zweiter Durchforstung, 38 N -Meter Eichen-Scheitholz, 36 „ Eicken-Prugelholz, 30 „ Eichen-Stockholz, - ,„.a Eichen-Reisdolz, 1T Meter Nadel-Stockholz, ' 3280 Wellen Nadel-Reisholj, 1 17 Eicken-Baustamme, von 2—9 Meter 17 Länge und 38-90 Centimeter Durchmesser, 38,87 Kubikmeter haltend, 1 70 cttfhten (Stämme, von 8—15 Jlieter ' & unb 15-34 Zentimeter Durch- meffer, 35,59 Kubikmeter haltend, 1798 Fichten-Stangen, bis 12 Meter lang, 36,14 Cubikmeter haltend. Die Zusammenkunst ist nm die beftimmte gtunbem der Enbach am Oppenrodei Weg. - Mit dem Brandholz wird der Ansang über Masse-Verwaltung und Veräußerung betrifft, angenommen, daß sie oen w schlüssen der MHrheit der Erschienenen beigetreten seien. .Q~Q Grünberg, am 7. Februar 1873. Großherzogliches Landgericht Grünberg. Erdmann, 1)r- Trapp, Landrichter. Landger.-Asslsfor. , Um 12 Uhr kommt das Bau- und Werkholz zur Versteigerung. 1 Steinbach, am 26. Februar 1873. ^Grotzherzogliche Bürgermeisterei Steinbach. die „Bugeb. Post.Ztz.» für eine infame Eignerin, bi« ste den 8ewel« ihrer Be- ^^'“etUtStL* 26.'8«br. Nachdem die Bäckermeister hiesiger Stadt die For- deruna^ der »esell-n nicht bewilligt, habe» In der soeben abgehaltenen ver- sammkona sämmiilche anwefe.de Bäckergesellen sofortige Arb.itsemst.lluag defchlos-m OnnftM? 27 Febr. Da da« Spital. Pfarramt eine -irpflichtende Erlla- Tun» i5°r die Einbaltung d-r feiten« de« Bezirk«.Amte« festgesetzte» Zeit.» »ur «em«ni.j)Qftl!d)tn Benutzung der Spital. (Augustiner.) Kirche verweigert, hat da« Bezirk«.Anit Besitz »on der Kirche ergriffen und wird dieselbe b-u'e Nachmütag »irtatboltkea für so lange zur tzMembenutzung überwiesen,bt« da« Spital- Psarramt^ uck den "amtlichen^Anordnungen unterwirst. ,..f. Michels wüch.r heute Abend hier eintrifft, wird morgen den ersten altkatholischen Gotte«dienst ctUbrirtn. Lndwigsh. -BexVaöfr 195 V4 MLaxbeJin 140i/4 Bayer. Osibahn 128 Bhein-Nahebahn-Act. — Hess. Lndwlgob.-A.6!. — Oberhessen ,> 77‘/2 30/0 öster. Stsb.-Prlot. 595/8 3% öst. 8. Lombard 503/4 3% Livomet^r 375/e 50/0 Toscaner — jO/o Eiisabcth.- E r£or. — do. H. EmlfiS. 845/6 AHSeBaenAltixoii1*®- Darmstädter fl.SOLooae 210 „ „25 w - Kurh. 40 Thlr. Loose 73 Nassau 25 fi. — . . »Wh, ?*v« Bayer. 5% " ^02 „ 41/3% tjührige 100 Vs 4% 1jährige 94i/2 Würtemb. 4*/a % Obi. 100 Baden 41/»0/© Obi-o. E* L. lOOVe Oesterr. Silberrente 683/g Papierzente 655/s Spanier, neues!. 3% 24*/4 Amerik. Bonds 1881r lOOl/4 1882r 955/s Ten. foHte, '» die Gänge gemeine Aus- ,erö)a^e:i, tie » «ÄÄÄÄiÄ; «r* MWWM-WM ute eine D^Ve?s°mmlung der Linken hat heute nachstehend. m f , k-riS , -6. S-b ,. D.' V-r «mmtuug^^ Politik ist kle'Li ""gesonnen, die «egi.rung be. der D.«eusst°n de« Gesetz-Entwurf« zu btr .Gemelli 0,000 6jt»N ||, fiBfB ZvlstiH' 1 Ton dn uliifr iictr die 6ji»' UH618 öN halle» 1186 kra MWe art nhtdtll unk hti« i-üM» tdch»»S t't 8«l- t„M W»» ,hi etrielben «>" !,li«s.»!°>°w. Cli- 16 1^ ftdl nur wenige Masken und einige Reclamenwsgkn mU Mufikanten ^euflai 4i/8o/o Oblig. 100i/3 . 'S1« Sfitf» 940) Montag den 3. Marz 1873, Nachmittags 1 Uhr, läßt die Wittwe des Heinrich Dern zu Groß-Linden sämmtliche Weißbinder-Ge- räthschasten, in nock ganz gutem Zustande, gegen gleich baare Zahlung versteigern- 951) Samstag,ßden 1- März, Vormittags 10 Uhr- . werden in der Schnlstraße noch eine Par- SÄ 5Ä-» « Ässfraffi O&str. fi. 250 v. 1854 95V<{ 1858- Präorititn h»r Untersuchung wegen vc- Mordversuches, der Madrid, 24. ^ebt. 3 «renai gegen den König Amadeus und ferne im »origen Jadre in der Ealle del «rennl ge8»t »en g Urtheil ge- Gemahlin gemacht wurde, ist l 6 Tode verurthetlt, fprocken worden. Emer der W wird unter der die übrigen sunr rn Freih^g ftz ^^an Don Bmadeo nicht m Republik natürlich äü, bitte für die De»brecher eingelegt hätte. Es feinem Abdankungsfchrtibcn s ’ob Republik den Verurteilten für wirb nur von Interesse fern, z bäit und ihm deshalb die Freiheit Präeidenzfall wükde schwerlich seiner üblen Rach-irkungen 50/0 ösL. F. St. *5. P 358 VilAmsterdam Lombard. Bahn 204i/z Augsburg Llodio noch mehrere Stationen zerstört. Schlimmer nock ist es, baß die Banden Schweiz. jetzt nicht nur in Catalonien,Arrag°nlen uno den ba«kifchen Landen, sondern auch s.„, 2».,uw- ää. «ä.;;«•«« »je Genebw'gung cer Lnseler Dtoeesanbeschluffe. ®en ®e‘ Bandensühre^r« gleichen Namen«, »on den Truppen zwar »erjagt wurde, aber Solotdurn, welche die Erklärung unterzeichneten, nur Lachat al« Bischof 1 '"I“» » 8,„u wjeC,„ JU s^meln vermochte. Wenn einmal die Regte- kennen und deffen Eelaffe auch seiner /"Kunden ju wo e , st g tU Bolksb-waffnung durchgefüprt und den Republikanern überall Steeit- rungsrath nochmal« eine achttägige Frist, binnen deren sie sich »u sug , , jn fcle gegeben hat, so durfte der Bürgerkrieg eine scheußliche g stellt worden. Der JitgterHng«r«ltb er^fc.,„ J,r* hl, Rub^nd Weüalt annehmen, wie gering auch die Aussichten de« Prätendenten dabei bleiben er eeiUndc keine BundcStntervennon, |-------- „ , I» Sunt»» selbst banObabrn. Die Ultramontanen reichten dem So v- mögen, Ordnung im Ean s lbst « ° un, VersafsungSreviston ein; dasselbe vermag. SmSSJ.-t! «... •••«■■■ Mandat Lachat'S nicht verlesen. Haus- 710) Die Vergebung des Jahresbedarfs an Holz und Braunkohlen für das hiesige Provinzial-Arresthaus an den Wenigstnehmenden soll Dienstag den 11- Marz, Morgens 10 Uhr, im Geschäftszimmer des Großh- Verwalters im Vorckerhaufe des Arresthauses erfolgen und werden Steiglustige hiermit emgeladen- Gießen, am 12- Februar 1873- Großherzogliches Stadtgericht Gießen. Dr. Muhl, Ouvrier, Stadtrichter. Stadtgerichts-Assessor Holzversteigerung. 944) Dienstag den 11- März d- I-, des Vormittags um 9 Uhr, eingeladen werden- Die Zusammenkunft ist im Ort. Roßbach, den 25. Februar 1873. Der Bürgermeister: Fäuerbach. 945) Dienstag den 4. März, Nachmittags 2 Uhr, lasse ich eine Parthie vom Ausverkauf übrig gebliebene Maaren, als: ^wirn, Seide, Knöpfe, Einnähkordel, Besatzlihen, Schnürriemen, Strickstöcke, Fischbein: — Hemden, Ehemffctten, Leinen- u. Papierkragen, Kindercorsettcn und -Häubchen, Gaufstir -Tüll :c.; — ferner: 2 Erkerfenster, 3 Glaskasten, mehrere Schubladen und eme . Parthie Schachteln, 2 neue Thuren, für kleine Schränke sich eignend, öffentlich gegen gleich^ baare Zahlung versteigern. Emil Dörr, Sonncnstraße. thie schönes Lager- und Bauholz, sowie SRfrnitfrhfp liPklPtl Brennholz und einige alteTreppen, versteigert.: *DvV UU|U/U v ll< Vogt & Schnell. 943) en SelterSweg von Emil Fischbach in Reisstärke. Seltersweg, empfiehlt sich einem geehrten Publikum bestens. anerkannt, sind in Gläsern zu 10 Sgr. | vorräthig bei Herrn E ß in Gießen. ______ Die Ostseebeschädigten bedachten mit Kleidungsstücken: Herr 78,430000 Thlr. Herr 26,500000 n Frl. ge- Redaction, Druck und Verlag der Brüh l'schm Univ.-Druckerei (Fr. Lh r. Piet sich) in Gießen. 19,385000 3,570000 1,430000 n tr Jtal. Maccaroni, Etergemüsenudeln. 947) Alte Pferde und Rindvieh werden in der Menagerie im Oswald'schen Garten zum Schlachten angekauft. Condensirte Milch. Liebigs Fleischextract. mil Fischbach (27 950) Am Montag Morgen wurde vom Leib'schen Saale bis auf oi Johanntsbeeren- und Himbeercn-Gel«e G. Wortmann, D- Wirth, Major v. Götze, Fabrikant Georgi, Fabrikant Löber, Grüneberg, G- Vogt, Rich. Scheel, M- Hirsch, Hofgrth. Hofmann, Director Weißgerber, Mandatar Frank, Buchbinder Balser, Obers. Georgi, I. G- Appel, Herm. Schwalb, Bürgermeister Vogt, Dr. v. Nittgen, Ottmann & Grieb. Prof. Will, Dr. Tasche, Dr. Weichet, Kaufmann Lüttringhaus, Adv. Eckstein, Ehr. Wallenfells, Heinr. Gans, G. ©lieber, Dofflein, Jng. Otto, Müller & Schwager Bahnass. Vogel, Prof. Birnbaum, Adv. Briel, Jnsp Vigelius, Decan Strack, Windecker, Busch, Pfannmüller, Gießen, Bad-, Fenster- und Pferdes chwämme. entspricht. Ende 1872 betrug: der Versicherungsbestand ........... der Gesammtfonds ............. die Jahreseinnahme an Prämien und Zinsen . . . . . die Summe der 1872 ausbezahlten Sterbefälle . . . . die Summe der seit dem Bestehen der Bank ansbezahlten Sterbefälle............. Caviar, Sardine* a Fliuile. Rufs. Sardinen, Sardellen, Neunaugen, Hummer in Dosen, Cervelatwurst. Julienne (getrocknete Franzosensuppenkrauter). Emmenthaler und Parmesankäfe. Brünellen, Kirschen, Aepfelspalten, Catharina-Pflaumen und Bomb. Zwetschen. , Geschw. Heer; Neuenweg. neuen und neuesten Farben, gleichviel auf welches Gewebe, sowie ihre neu ausgegebenen schmackvollen Druckmuster. Concordia (Spar - Verein.) Samstag den 1. März, Abends 8 Uhr: Häufig ist man in der Lage irgend ein Offert, Gesuch oder sonstige Willensmeinung in den Zeitungen zu veröffentlichen, betürditet jedoch aus naheliegenden Gründen eine Verletzung der Diskretion. Die bekannte Annoncen Expedition von RudolfMoffe, Centralbüreau Frankfurta M, hat sich den ehrenwerthen Ruf erworben, alle ihr zur. Besorgung an die Zeitungen zu gehenden anonymen Inserate mit strengster Geheimhaltung der Namen der Auftraggeber in jedes gewünschte Blatt einzurücken und die hierauf eingehenden Offertbriefe uneroffnet und ohne Prooisionsberechnung dem anonymen Inserenten ungesäumt zu übermitteln. Welches Vertrauen genannte Annoncen-Expedition im Publikum genießt, beweisen hinlänglich wo Inseratenspalten aller Zeitungen, welche täglich eine Menge von Anzeigen enthalten, worin obige Firma zur Entgegennahme von Offertbriefen autorisirt ist. Versicherungen werden durch unterzeichnete Agenten vermittelt: in Gießen durch Buchhändler A. Nicker, in Büdingen durch Ortseinnehmer Louis Hohler, in Lich durch Lehrer H. K. Walz, in Marburg durch Oskar Ehrhardt. Aufträge vermitteln unentgeldlich (691) Die Material-, Aarö- und Colonialwaaren- Handlung und Niederlage natürlicher Mineral- Iminiun Neckt kölnisches Wasser von Jean Maria Farina. Meine Niederlage davon in der Expedition des Gießener Anzeigers empfehle ich zu 8 fl. per Dutzend, 4 fl. per halbes Dutzend und 45 fr. per Glas gehorsamst Johann Maria Farina in Köln. Feilgebotenes. Fensterglas । Die elngegavgenen Gaben wurden s. Z. an den Vaterländischen Frauen - Verein in Berlin gesandt m.d ist die von der Vorsitzenden desselben Frau Gräfin Jtzenplitz ausgefert'gtc Empfangsbescheinigung in der Expedition d. Bl. einzusehen. Koch. Erbsen-, Bohnen- und Linfenmehl. Tafelmandeln, Tafelrosinen, ital. Haselnüffe, Citronen, Orangen, Oliven, Champignons und Trüffeln. Preis-Medaillen in Paris, Alm und Moskau. Löflund’s Malz-Extract gegen Husten, Heiserkeit, Catarrhe, Brust- und Halsleiden von aller Aerzten empfohlen, Löflund’s Kinder-Nahrung zur Schnellbereitung der Liebig'schen Suppe für Säuglinge, von den bedeutendsten Kinderärzten als das vorzüglichste Ersatzmittel für Muttermilch Frau Pfr. Draudt, „ Pfr. Engel, „ Spengler Rühl, „ Pfr. Kißner, „ Kreisrath Dieffenbach, „ Flett, „ Secret. Eckstein, „ O. E- Greiner, „ Schuhm. Löber Ww, „ Zurbuch, 3 unbekannte Geber. Generalversammlung. NB. Um zahlreiche Betheiligung wird dringend gebeten. Der Vorstand. Würfelzucker und feinst gest. Raffinade. Korkstopfcn in allen Sorten. Lkdensversicherungsbank f. D. in Gotha, gegründet 1827. 650) Die älteste und größte Lebensversicherungs Anstalt in Deutschland, welche mit dem Vorzüge unbezweifelter Sicherheit denVortheil unge- m e i n e r B i l l i g k e i t der Versicherungskosten verbindet, hat sich im Jahre 1872 außerordentlich günstiger Geschäftsergebniffe zu erfreuen gehabt, indem der Zugang an neuen Versicherungen nicht weniger als 8,275300 Thlr. betrug, die Sterblichkeit unter den Versicherten aber um mehr als 200,000 Thlr. hinter der rechnungsmäßigen Erwartung zurück blieb. Dies sichert den Theilha- bern der Bank für das entsprechende Jahr eine reichliche Dividende, deren seit 1834—1872 überhaupt 10,700000 Thaler ausgezahlt worden sind. Auf die 1868 eingezahlten Prämien werden 1873 an die Versicherten 727,156 Thlr. zurückgegeben, was einer Dividende von 35 Procent Thee, Vanille, Chocolade; Rum, Arrac und Cognac. Malaga, Madeira und Sherry, Punsch-Essenz e und feine holl. Liqueure. Eingemachte Früchte, als: Annanas, Johannisbeeren, Apricosen, Rüffe, Reineclauden, Pfirsiche. Commissionair in Gicßm, empfiehlt sich zum Abschließen von Geschäften für Gießen und die Provinz Oberbessev Derselbe hat zu verkaufen in Gießen: Geschäftshäuser, gut gehende Gastwirth- schaften, mehrere Herrschaftshäuser, kaufmännische Geschäfte diverser Branchen, sowie Bauplätze in jeder Lage der Stadt. In der Provinz Oberhessen: Güter verschiedener Größe, Mühlen und Bauernhöfe; auch ist er in der Lage, verschiedene vcrtheilhafte Pachtungen nachzuweisen. (65) Die Thüringer Kunstfürberei in Königsee empfiehlt ihre bis jetzt unübertroffenen BermiethmMN. 860) Ein möblirtes Zimmer zu vermiethen Mechanikus Jung, Neuenweg. 285) In unserem Nebenhaufe am Kreuz ist der Laden mit Wohnung zu vermiethen und bis zum 1. April beziehbar. I. A. Busch Söhne. 948) Ein Zimmer im Hinterhause ist zu vermiethen. Wallthorstraße Nr. 194. in Tafeln billigst, in Kisten zu Fabrik' preisen bei_____________H. Keck. 839) Erbsen und Wicken zu den billigsten Preisen bei M. Engel, Kreuz. 707) Frische Samen- und Leinkuchen zu haben bei I. M. Schulhof. 946) Bei Oekovom Wagner (früher Wortmann's Besitzung) steht ein dreijäh- riges Fohlen zum Verkauf. ein goldenes Armband verloren. Dem redlichen Finder eine gute Belohnung in der Exped. d. Bl.______________________________ 952) Meinen Garten am Rigelpfad bin ich Willens zu verpachten. Andr. Plank Wittwe, am Kreuz. 941) Ich suche bis zum 25. März eine gesetzte ältere Person für meine Küche. ______________Louis Busch Wittwe. 942) Ein braves Mädchen, welches kochen kann und sonst in häuslichen Arbeiten erfahren ist, sowie ein kräftiges Kindermädchen, wird bis zum 25. März d. I. gegen guten Lohn gesucht. Näheres bei der Exped. d. Bltts._______________________ 924) Ein Kellnerlehrling und ein zweiter Hausknecht im Rappen gesucht. 922) Ein braves zuverlässiges Lauf- mädchen wird gegen hohen Lohn gesucht. Wo? sagt die Exped. d. Bltts.____________ 915) Ein braves Laufmädchen wird bis ersten März gesucht. Lit. E. Nr. 31, vierter Stock, neue Anlage._______________________ 927) ES wird auf den 25. März ein braves Mädchen gesucht, welches Haus- und Küchmarbeit versteht. Neustadt Lit. D. Nr. 153. 881) Ein Mädchen für Haus- und Küchenarbeit, mit guten Zeugnissen versehen, wird auf 25. März gesucht von Fabrikant Löber, Neuenweg. Unterrichts.Anzeige für Damen. 935) Montag den 3. März beginnt wieder ein Cursus im Zuschneiden und Anfertigen von Damcnkleidern. A- Rothenberger, Lindenplatz. Weißbindergefellen werden gesucht von (867) Jakob Schäcker, Wttw.