"T’fMmab*nu«b3 Lütz tt):., iKisärÄ- ZÄSL fa.' Wunsch m|t M » 8i rtWb- l'^ ^T^mmtrnntbS JtoDtmbn zu vcrmikthen. ?HnbttjntrJofihn gt'i be§ Herrn PröM Piethen in der früher ufitzung. F- Jutzi. )k Anzeigen. wer Wichschaft sind rin i seidener Hut und eine tflen (ifblifbtn und können rn ^rflattunfl der Jnseral- t werden. Carl Heil. immissarmts- chiltfe. otb- EreuercMmMMe o^tiv QM rootttn svch balbißft tQP’iunßt wild gesucht in statt tyr, das Wintersmeft. Dieekmaiin. für 4 )l» IL b die Direction Dr, ScbDfldtr. „er." lätttt. kuft. 8500. , ouSyuommen, * ■uÄwf .Wi.p-»b: 6,8 ton. «SiiSS ÄSTwÄ kItzKs, u rflU^hurr '^TTtin i‘a ‘ Lohn- bt p. E-ss--f ^neditioD'T ^•sS? Ar.**11 ... S5T/2 neu VII/(245)497. 5. Dem Philipp Maurer. 37/73 neu 1/(123)131 und 1/(124)119. 441/8 neu IX/(359) 280. 1639/11 neu IX/(208) 191. 218/9 neu VII/(644)689. 710/3 neu 11/(4.5)4. 1103/1 neu IV/(78)70. 1683/10 neu VIII/(244)496. 6. Dem Georg Maurer, 896/20 neu 1/(254)848. 1637/2-/2 neu VII/(666)684. 474/3 neu IX/(481)423. 648/10 neu vn/(133)216. 985/i/231 neu 111/(671)645. 1683/10»/2 neu ¥111/(244)496. und wurden hierbei zngetheilt: 1. Der Katharine Maurer, 1120/11 neu IV/(78) 70. 973/8 neu 662/4 neu VII/(269) 171. 1844/26 neu 1633/101/4 neu ¥111/(245)497. 2. Dem Heinrich Maurer, 1164/5 neu IV/(422)220. 204/20 1X/(148.149)97. 734/8 neu 11/(86)83. 111/(533)522. 204/17 neu ¥111/(221)512. l¥/(283) 296. 1134/5 neu 1/(688)444. neu ¥111/(218.219)510. 367/12 neu 1116/11 neu 1¥, (46,5)41. 1603/18 neu Gemarkung Wieseck. Wiese auf der An 1426 Wiese am Wallfnrt. Acker am untersten Riegel- Versteigerungen. 5 Dienstag den 30. September d. I., Nachmittags 4 Uhr, >oll die Kartoffel - Erndte von einem 102 lHKlftr. Acker auf der Hohleiche meistbietend versteigert werden. Zusammenkunft am Neustädter Thor. Gießen, den 26. September 1873. Großherzogliches Ortsgericht Gießen- S emmler. 11/(225)203. 3. Dem Johann Heinrich Maurer, 647/4 neu ¥11/(137)220. 241/2 neu ¥111/(297.298)250. 385/6 neu ¥1/(152)156 ----------------- ------ ------------ 958/14 neu IX/(631)480. 26/l84 26/200 graben. Gießen, am 20. September 1*873. Der Rechner: Wittich. pfad. 603 Acker in der St-phansmark, an der Wieseck, Oeffentliche Aufforderung. Die Erben der Nicolaus Maurer's Eheleute von Burkhardsfelden vertheil- (^09) ten im Jahre 1839 das von ihren Eltern ihnen zugefallene Grundvermögen unter sich 7. Dem Christian Maurer, 379/4 neu XII (40.41)61. 535/16 neu ¥1/(63)67. 370/30 neu IX/(119)78. 204/18 neu ¥111/(220)511. 655/41 neu ¥11/(289.290)310. 805/3 neu 11/(331)320. 1233/6 neu ¥/(54) 24,5. 1522/16 neu ¥11/(744)759. 1561/10 neu I, (701)400. Die über diese Theilung errichteten Looszeltel kamen übrigens bis jetzt nicht zur gerichtlichen Bestätigung und hat unterdessen Philipp Maurer bescheinigt, daß er von seinen oben unter Ordn.-Nr. 2. 3. 4. 6. 7- aufgeführten Geschwistern das solchen zuge- theilte Gelände schon vor Jahren käuflich erworben, die verabredeten Kaufpreise auch bezahlt und in Folge davon dieses Gelände bereits über die Verjährungszelt hinaus besessen. Urkunden sind über diese Kausverträgc nicht errichtet worden und da auch mit Ausnahme des Philipp Maurer alle Kinder der Nicolaus Maurer's Eheleute und resp. deren Erben unbekannt wo? abwesend sind, so werden solche auf diesem Wege hiermit aufgefordert, binnen 3 Monaten von heute an so gewiß ihre etwaigen Einwendungen gegen die stattgehabte Gütertheilung und refp. gegen das bescheinigte 338 Borbringen des P ilipp Maurer bet dem unterzeichneten Gerichte geltend zu machen,! 186 als sonsten ohne Rücksicht auf solche die Lwszettel gerichtlich bestätigt und die nad); 186) solchen, dem Johann Heinrich, Heinrich. Johannes, Georg und Christian Maurer zu-, 82 getheilten Parzellen dem Phil'pp Maurer als durch Ersitzung erworben, werden über- 1128 schrieben werden. Binnen derselben Frist sind auch von anderer Seite Elgenthums--sind auf 6 Jahre zu verpachten. o"ber sonstige Ansprüche an vvrgedachten Parcellen sogewiß anzumelden, als sonsten-(4389) G. Ehr. Sprnck. Großherzogliches Landgericht Gießen. Bötticher. Dienstag den 30. September d. I., Nachmittags 1 Uhr, soll die Kartoffel-Erndte von einem Stück Land, zum Nachlaß des Balth. Dechert dahier gehörig, meistbietend versteigert werden. Zusammenkunft bei der Z ö r b'schen Ziegelhütte. Gießen, den 26. September 1873. In Auftrag: (4390) S emmler. Erndte - Versteigerung. 4264) Mittwoch den 1. October b. I, Vormittags 10 Uhr, soll in dem Geschäftslocal des Unterzeichneten die Erndte von einem Morgen Kartoffeln, vom Versuchsfelde des landwirth- schaftlichen Instituts, öffentlich versteigert werden. Der Flurschütz Völker dahier ist beauftragt, den Steigliebhabern auf Verlangen das Kartoffelfeld vorher zu zeigen. Gießen, am 19. September 1873. Großherzogliches Universitäts Rentamt. Schmidt. 4365) Montag den 29? d. Mts., Nachmittags 2 Uhr, soll die Kartoffel- und Dickwurz - Erndte von 5 Ackern, der Frau WilhelmPlank Wittwe gehörend, meistbietend versteigert werden. Der Anfang wird am Schiffenberger Weg gemacht. Gießen, den 25. (September 1873. Fr. Müller, Ortsgerichtsmann. Ieilgebotenes. CarbolMÜure, lleBiiifectioiiepulvcr und Eisenvitriol (3869) empfiehlt Emil Fischbach. tzi-M feiten öU'6 1 Beschre Auskunft 4354) $ Md Ge W in dm 4392) Meine neu erhaltenen Shetland- und Beduinen-Shawls halte bei äußerst billigen!-.5*9) Asphnltmastic-Dachpappe, 1870 Preisen bestens rmpfMn.__Carl Schulze. 4347) Einem hochgeehrten Publikum von Gießen und Umgegend die ergebenste Anzeige, daß ich hier im _ „ , I. Rothenberger'schen Hause, Lmdenplatz, mein großes Lager von Papier- A- Schreib-Materialien zu rußerordmtltch billigen Preisen wieder ausgestellt habe. P r e i s - C o u r a n t. 9 ii 10 12 1 Nies von 48O99og. 3 fl. 12 fr. rc. rc. 1 1000 2 fl. 39 fr. schwerer Qualität- 1000 100 1 Nies von 480 Bogen 2 fl. 39 fr. 1 NteS von 480 Bogen 2 fl. 55 kr- 1 fl. 45 kr. 18 kr- carrtrt. , ) 24 Bogen allerschwerstes und feinstes i franz couleurtes Briefpapier in 4.' 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M^LsAnerkenn.^) vorliegen, ha- WLLULben mit Recht unter den Aerzten großes Aufsehen erreat und bewiesen, daß diese Mittel jCT unbestreitbar das bisher Vollkommenste erreichen^)», m- marktlchr. Anpreff. meist schädl. wirk. R-izmitt. nichts gemein haben. Preis incl. Verp. u. ausführl. G-br- Anweisung 2 Thlr. (Zusendungen discret.) Nur g. Ein,, d. Betr. pr. Postanw. z. bezieh 3820) Ein Familienlogis ist zu vermie- then. Wallthorstraße 145. 3783) Mansarde mit Cabinet und Mansarde ohne Cabinet zu vermiethen. Dr. Weichei, Wilhelmsstraße. 4106) Ein Familienlogis zu vermiethen. Lit. D. 54, Neustadt._______________________ 4126) Ein Logis von 4 Zimmern nebst Zubehör ist per 1. November zu vermiethen. R. Oppenheimer Sohn. 4304) Ein Logis von 5 Zimmern nebst Zubehör ist zu vermiethen. H. M. Jughardt. 4314) Ein möblirtes Zimmer ist zu vermiethen und sogleich zu beziehen- Neuen- weg Lit. B. 138.____________________________ 4316) In Lit. A. 138 ist eine Stube nebst Cabinet ausmöblirt zu vermiethen und bis zum 1. October beziehbar. 4352) Eine kleine Familienwohnung ist zu vermiethen und alsbald beziehbar. Näheres bei der Exped. d. Pl. --- —. . ------ ■■ 1 '1' 8-— vermischte Anzeigen. Bäcker-Gesuch. 4382) Ein zuverlässiger tüchtiger Bäcker wird als Schießer gegen wöchentlichen Lohn von 5—6 st. gesucht. Franko-Offerten sind an die Exped. d. Bltts. zu richten.________ 4376) Donnerstag den 2. October nimmt meine Schule wieder ihren Anfang. Frau Dr. Diehm. 4374) Für einen Arbeiter ist eine Stube mit Bett zu vermiethen. Asterweg Lit. A-108. 4387) Ein Pferdeknecht kann sofort eintret en bei Fuhrmann Schleuning. Aepfel CD Auswanderer (4386) CO Die Knabenlehranstalt 4358) G. L Danke L Co 01 er* für cc zahlreichen Besuch bittet Um B. Werminghof. Neuenweg. (4156) Die Dircction. Packbeu QO Gründung einer Kranken- und Begräbniss-Kaffe. kommen. (4366) In Auftrag: M. Pilger. an, fortgesetzt. Schluß der Versteigerung: Dienstag Die Maaren-Versteigerung im Kaufmann Frech'schen Hause wird nächsten Montag und Dienstag, von Nachmittags 2 Uhr im Locale des Herrn N o l o f f. Tagesordnung: beginnt am nächsten Montage, des Vormittags um 8 Uhr, das Wintersemester. Anmeldungen neuer Schüler bei Dieckmann. Centralbüreau: Frankfurt a. M«, beehren stch hiermit anzuzeigen, daß sie ihre Haupt * Agentur Gießen nunmehr dem Herrn Ije Halberstadt in den Neuen-Bäuen Für Schneider! Arbeiter gesucht von Georg I^eib 4245) Meine Wohnung und mein Bmean befinden sich nunmehr in dem zwischen Synagoge und Turnhalle neaerbauien Hause des Herrn I. Alker an der neuen Anlage. F. Barth, Hofgerichtsadvocat. na ^Amerika werden bestens und billigst befördert, sowie Wechsel in beliebigen Abschnitten auf alle größeren Plätze Amerikas ausgestellt durch Chr. Wallenfels jun. (44/0J ___ 4250) Es wird ein starkes reinliches 'Mädchen gesucht. 80 Gulden Lohn. Zu erfragen bei der Exped. d. Bltts. Montag den 29. Sept., Abends '/,8 Uhr: Versammlung sämmtlicher Schnhmncher- meistcr und Gesellen .frcimilTiijc släkilische Feuerwehr. Montag den 29. September, Abends 8 Uhr: GeneralVersammlung Schule zur Ausbildung der Eiiijährig-Freiwilligen von Leiner W. Plaut zu Giessen. 4379) Oben naher bezeichnete Schule, die auch in verflossenem Semester mit ausgezeichnetem Erfolge und anerkannter Lehrtüchtigkeit arbeitete, beginnt ihren neuen Cursus am 15. October 1. J., und müssen dessfallsige Anmeldungen bis spätestens den 12. October er. in meiner Behausung, Schlossgasse 254, gemacht sein. Es wird um so mehr um rechtzeitige Anmeldung gebeten, als der Schule eine wesentlich neue, zweckentsprechendere Organisation gegeben werden soll und es demgemäss erwünscht erscheint, die ungefähre Anzahl Schüler näher zu kennen. Hluu plus nitrit! 4397) Nur Sonntag den 28. September ist in Oswald's Garten in der dazu erbauten Bude zum ersten Mal das junge Riesen-Madchen Fräulein H i l d e g ar t, die schöne Polin, welche noch nicht 17 Zohre all, bereits 7 Fuß doch und 275 Pfund schwer ist, zu seben. Außer diesem ist noch ein wissenschaftlich.s anatomrsches Museum und eine Gemälde Gallerie ausgestellt Entree: I Platz 18 fr; II. Platz 9 fr. Zu zahlreichem Besuche ladet ein bei Restaurateur Hofmann, Neustadt. Die Mitglieder werden ersucht, präcis und vollzählig zu scheinen, da Gegenstände der höchsten Wichtigkeit zur Verhandlung Annoncen-Expedition an alle Zeitungen des In- und Auslandes, ! Für Schuhmacher! i Einen Arbeiter sucht 1(4322) F- W- Löber. ihren Vertriebsstellen bezogen werden. Alle Vertriebsstellen lösen die Coupons spesenfrei ein. ...... Die Ein- und Umschreibung der P andbriefe auf Namen und Attrui auf den Inhaber geschieht gebührenfrei | «ur Vertriebsstelle haben wir die Gewerbe--Sank in Gießen ernannt. (4U7) Rheinische Ilypolliekeii-Kmik 4325) Ein Zapfjunge wird gesucht im (4377) Promknadk-baus.______________________ Kausmännischkr Verein zu Gießen. Schriftliche Anmeldungen zum Eintritt in den Verein sind an Herrn Heinrich Wallach Marktplatz B. 34 zu richten, bei welchem, auch Einsicht in die Vereinsstatuten genommen werden kann. (4407) Der Vorstand. Unsere verehrten Leser bitten wir, das Abonnement auf den „deutschen Volks freund" für das mit dem 1. October beginnende 4. Quartal alsbald zu erneuern, damit kerne Unterbrechung in der Zusendung erfolgt. Das Blatt wird auch in Zukunft als das Organ des „deutschen Volksvereins" das materielle und geistige Wohl unseres Volkes mit aller Entschiedenheit vertreten und wrr rechnen aus eine stets wachsende Betheiligrmg und Unterstützung. Wir wissen, wir haben noch tausende von Gesinnrmgsgenosien im Lande , denen wrr durch unser Blatt die Hand bieten möchten, um sie zu gemeinsamem Wirken heranzuzrehen. Zm Interesse der Sache bitten wir unsere bisherigen Freunde, uns diese gewinnen 4U £,Cl'en’ Die Redaction des deutschen VolkssrcundeS in Ortcnberg. 4396) Petroleumfäffer kauft Hch. Schmall, Lindenplatz. 4406) Logis für Arbeiter bei I. Retter, Seltersweg Lit. C. 168. 4408) Mehrere Arbeiter können Quartier whalten. Sandgasse 180. kauft Hch. Schmall, Frankfurter Hof. 24) Flechtenkranke und Brust leidende finden noch in den hartnäckigsten Fällen Heilung durch Br. Jochheim in Darmstadt, Elisabethen-Strasse 1. (Gas Inhalationen! Prospecstus gratis.) kaufen _____Mettenheimer & Schultheis. 4364) Ein Mädchen mit guten Zeugnissen für Hausarbeit gesucht von ___________________I. Zurbuch. 4313) Ein Kindermädchen wird gesucht und kann sogleich eintreten. Neuenweg Lit. B. 138._________________________________ 4357) Unter Zusicherung dauernder Arbeit suche ich für mein Geschäft einen soliden, zuverlässigen Glaser, der völlig selbstständig arbeiten kann, gegen einen wöchentlichen Lohn von 9—12 fl., je nach Leistung. H. Keck, Glosermeister. 1 4345) 4 Reifende, 3 Cowptoristen, 6 Verkäufer und Lageristen, 2 Expedienten, 2 Aufseher, 2 Maschinisten, 1 Mühlen- w rkführer, 3 Kellner, ’2 Bonnen und 4 Verkäuferinnen erhalten sofort und später gute Stellen durch das Bureau Germania zu Dresden., 4141) Ein Lehrling für ein hiesiges Engros - Geschäft gesucht. Näheres in der Expedition dieses Blattes. 3590) Lumpen und Knochen, sowie Metalle, kauft Meyer Rothenberger, Neuenweg 193 4111) Ein braves Mädchen, welches gut und selbstständig kochen kann, findet alsbald ober zu Michaeli Stelle. Näheres bei der Exped- d. Bltts. 4058) Ein Hausbursche wird gesucht. Näheres bei der Exped. b. Bltts. 3588) Getragene Kleiber, Stiefel, Betten unb andere abgelegte Gegenstände kauft und verkauft Meyer Rothenberger. Briefe an Louis Rothenberger, Neuenweg 193, zu adressiren. Pfandbriefe der * Rheinischen Hypotheken-Bank in , Nach Erlaß des Ministeriums des Großh. Hauses, der Justiz und des Auswärtiaen d. d l. Augustsl872, G. Bl. Nr. XXXII. S. 308, find die Pfandbriefe für die Anlegung von Mündelgeldern geeignet. Die 5% Pfandbriefe können zum Parieourfe, die 4V2 °/o Pfandbriefe zu 967» von der Bank und übertragen haben und daß derselbe Inserate jeder Art für alle Zei^ tungen der Welt, Fachzeitschriften, Kalender, Coursbücher rc. unter denselben Bedingungen wie das Centralbüreau entgegennimmt und prompt befördert, sowie Zeitungskataloge, Jnsertionstarife und jede gewünschte Auskunft gratis und franco ertheilt.__________________(6241) Thüringcr Kuustfärbcm in Königsee. Feinste und modernste Farben nach neuer Musterkarte! Ausgezeichnete Appretur! Civile Preise! Wegen schneller Ausführung ist dringend anzurathen resp. Auftrage zeitig vermitteln zu lassen durch Geschw. Heerz, _________________Der Vorstand. Restauraüon Lahnslein. Samstag unb Montag, den 27. unb 29. September: Gesangs-Vorträge non Simmedinger genannt der Schwab nebst Familie. Anfang V28 Uhr Abends. Sonntag den 28. September auf IJoiiy’s Kserheller. Anfang 4 Uhr, Entree 6 fr. — Anfang 8 Uhr, Entree 9 fr. (Hierzu eine Beilage.) DM reib - seM da * W\\ Ewald, 3eL Psch W ißienex. Ur „Nein", alst ten die Heu cobi, Köhlei Wild, La find, Wich Herr Kreisra waren am E Sara ledigtr in ihi wlirfs meist Errichtung d Evnst^stonen Debanale, die Veränd des Aiisjchi den einem . wüste abge. evangelischen sitzung der1 der Gleichhe und Genosst des Laienele wurde ein' steter nebst sondern ar nebst eben nats-Sv» berathend! wenn von felbjlpMi. vereinigte ( traq Webei durch. § ( Synode an 3 Jab weMchen lern wnst Die Dc am 16. L ter dafch Titter in, Dai am Donne Sitzung zw stimmnng ■ von Tchulgese ©emeinbe Abgeordn tro ble 801 Bl w Uljr t Met wal unb Menze. Mi» 0 A M vtiiiim 36 ®eh «ne läm «f dem Mist ( j k'rche. "’ttfen, Anlage zu Ar. 226 des Kichener Anzeigers so welche Mitglieder der Landes-Synode besondere Qualitäten zur Voraus- '. ___ , < am T-< <<■ * ,'L ___--l.k t« A C., Mrtffnw itnS ACrrPTtl genehmigt. Desterreich. ihmgtn I» Amerika. j: vVll 111 / A ** IVVVV QW J I / o • . v V . ihrer Absicht zurückgekommen, mit dem Ankauf von Bonds innezuhaltenwenn t' sowie Wechsel in bi ^auszeW durch 'allcnskls jun. a. M., e Hayl-AM Nklien-ÄM ttaMfir ss-m-bü-ber k. N ^tS Madrid, 26. September. Die „Corrcsp." dementirt das Gerücht von dem Abbruch der diplomatischen Beziehungen zu England. — Die fremden Consuln in Alicante haben einen weiteren dreitägigen Aufschub des Bombardements erlangt. England. London, 23. September. Der „Murillo", welcher das Auswanderungs- schiff Rorthfleet in den Grund gebohrt haben soll, ist am 22. September in Dower, wo er von Spanien kommend anlandete, auf Befehl der Adnuraliät nebst Verhaftung des Capitäns mit Arrest belegt worden; der Capitän ist übrigens nicht derselbe, welcher gegen die Rorthfleet anfuhr. Die Verhaftung erfolgte nur, um eine Entschädigung für die durch den Untergang der Rorth- fleet benachteiligten Parteien zu erwirken. Der Capitan mußte sich natürlich fügen, legte jedoch die Sache in die §änbe des spanischen Konsuls in Dower. Der Murillo" ankert nun unter einer Batterie, durch merkwürdigen Zufall gegenüber einem Hause, in welchem die zur Wittwe gewordene Frau des Capitäns Knowles vom Rorthfleet, der in so braver Weise seine Pflicht erfüllte, sich zeitweilig aufhält. Spanien. Madrid, 25. September. Die „Triester Ztg." will Kunde haben, daß in einzelnen und nicht bedeutungslosen Kreisen Spaniens bei der Unmöglichkeit sowohl der Begründung der Republik als der Restauration der Bourbons sich wieder nach einem fremden Thron-Prätei.denten umsehe. Am meisten Chancen theilt man, der citirten Quelle zufolge, dem Prinzen Leopold von Bayern, dem Gemahl der Erzherzogin Gisela zu. Er ist ein deutscher Prinz, katholischer Confession, tapferer Soldat, vermählt mit einer Prinzessin, deren Ahmn emst durcb Jahrhunderte und gerade in den glänzendsten Zeiten über Spanien herrschten, und weiter jung genug, um die Gründung eines neuen Geschlechts mit Sicherheit erwarten zu lassen. Die Habsburgische Verwandtschaft bildet eine Art von Titel für ihn, und seine Erhebung würde zugleich den spanischen Legitimisten jene moralische Stütze entziehen, welche sie in den clerrcalen und in vielen aristokratischen Kreisen Oesterreichs und des deutschen Südens vielfach besitzen. Es ist, sagt die „Triester Ztg.", nicht unmöglich, daß diejenigen, welche aus Königssuche ausgehen, die Hoffnung ernstlich verfolgen, daß aus dem alten Stamme von Wittelsbach und Habsburg ein neuer Zweig unter der Gunst südlicher Sonne emporwachsen und gedeihen werde. Ebenso möglich, fügen wir hinzu, ja sogar sehr wahrscheinlich ist, daß diese ganze Combmatlon auf der Erfindung eines sensationslüsternen Correspondenten der „Triester Prag, 22. September. Die „Presse" meldet: „Von sämmtlichen Kirchenkanzeln wurden gestern die Jungfrauen Prags aufgesordert, vollzählig zur Wenzel's-Procession in weißen Kleidern am Jahrestage zu erscheinen. Skrej- schovsky räumte seine Prager Villa den Processions - Wallfahrern ein. Der czechische Clerus petitionirte um die Beseitigung des verfassungstreuen Canoni- cus Horak vom Adlatus-Amte des Königgrätzer Bischofs. Das dortige Con- sistorium wies die Petition mit dem Bedeuten zurück, der Clerus habe sich nicht in Politik zu mengen." Frankreich. Luneville, 25. September. Das hiesige Gerichtstribunal verhandelte heute die Anklage wegen der bekannten Mißhandlung deutscher Staatsangehöriger. Zwei Angeklagte, darunter der Elsässer Schwarz, wurden der tätlichen Beleidigung überführt und erhielten vier, der dritte wegen nachgewiesener Bedrohung zwei Monate Gefängniß. Das zahlreich versammelte Auditorium zeigte bei der Urtheilspublication eine lebhafte Erregung; die Ruhe wurde in- deß nicht gestört. Italien. Palermo, 26. September. Gestern Abend haben hiersetbst sympathische Kundgebungen für Oesterreich und Deutschland stattgefunden. Mehrere Tausend Personen durchzogen die Stadt nut Fahnen., Fackeln und Musik. bem österreichischen und deutschen Consulats - Gebäude wurden tote betreffenden National-Hymnen gespielt. New-Bork, 24. September, Abends. Die Stimmung beginnt wieder sich >n bessern, da bisher keine neuen Zahlungseinstellungen von ewiger Bedeutung stattgcfnnden haben. Die Gerüchte von Falliffementen n, der Ldaa- renbranche bestätigen sich ebenso wenig, wie die beunruhigenden Mlttheilungen über di- Lage im Westen. Die Meldung, daß die Negierung sich bereit er- ' ' ’ ■ Theil der von ihr gekauften Bonds zum Ankaufspreise deshalb dafü r stimmten. Es sind die Herren Buchner, Cellarius, Dieffen- bach, Dieqcl, Dornseiff, Advocat Dornseiff, Eckhard, Eigeubrodt, Engelbach, Ewald, Fertsch, Habicht, Heinrichs, Keller, Kempff, Marx, Meyer, Muller, Pfaltz, Rieger, Graf Görtz, Schmitt, Seel, Strack, Walther, Weitzel, Wernher, Wiener. Unter den eben Genannten befinden sich — 19 Pastoren. Mit Rein", also gegen die durch Gesetz zu fordernden kirchlichen Qualitäten stimmten die Herren Bonhard, Curtmann, Engelhard, Fischer, Gräff, Hesse, Jacobi, Köhler, Königcr, Kraft, Müller (Lehrer), Netz, Ohly, Pfannbcckcr, Schlick, Schwabe, Schröder, Thudichum, Wasserschleben, Weber, ^ Wedekind, Wirthwein. Auf dieser Seite stehen 8 Geistliche und — 18 Wel liche. Herr Kreisrath Küchlcr enthielt sich der Abstimmung und 3 Synodalmitglieder waren am Erscheinen verhindert. Darmstadt, 25. Scptembr. Die außerordentliche Landes-Synode erledigte in ihrer gestrigen 10. Sitzung die §§ 56 bis 65 des Verfassungs-Entwurfs meist gemäß den Anträgen des Ausschuffes. § 56 handelt von der Errichtung der Dekanate im Allgemeinen; ein Minoritätsantrag, dieselben nach Confessionen zu gliedern, fiel. § 57 betrifft die Zahl und den Bereich der Dekanate, was durch ein befundenes Kirchengesctz geregelt werden soll, ferner die Veränderuugeu im Umfange eines Dekanats; ein Antrag der Majortta des Ausschuffes auf Wünsche solcher Gemeinden, die aus confessionellen Gründen einem benachbarten Dekanate zugetheilt sein wollen. Rücksicht zu nehmen, wurde abgelehnt. Rach § 58 bildet die Dekanats-Synode die Vertretung aller evangelischen Kirchengemeinden des Dekanats. § 59 regulirt die Zusammensetzung der Dekanats-Synode aus Vertretern der Kirchengemeinden im Sinne der Gleichheit des geistlichen und Laienelements. Ein Antrag der Abgg. Ohly und Genossen, sowie ein Antrag des Abg. Schröder auf stärkere Heranziehung des Laienelements volksreicherer Gemeinden fand keine Zustimmung; dagegen wurde ein Antrag Eckhard's, wonach nicht nur die eigentlichen und deren Vertreter nebst ebenso vielen weltlichen Abgeordneten (^System des Ausschußantrags), sondern auch Hülfsgeistliche, die alle Sonntage Gottesdienst zu halten haben, nebst ebenso vielen weltlichen Abgeordneten der betr. Gemeinden m der Dekanats-Synode Sitz und Stimme haben, angenommen. § 60 handelt von den berathenden Mitgliedern der Dekanats-Synode. § 61 entscheidet den Fall, wenn von mehreren Pfarrern einer Gemeinde einer Pfarrer einer benachbarten selbstständigen Kirchengemeinde ist § 62 normirt, daß mehrere gleichberechtigt vereinigte Gemeinden zusammen einen weltlichen Abgeordneten wählen; ein Antrag Weber's, daß solche je einen Abgeordneten wählen sollen, drang nicht durch. S 63 bestimmt die Wahlperiode der weltlichen Mitglieder der Dekanats- Svnode auf 6 Jahre. § 64 eine teilweise Ergänzung derselben nach Ablauf von 3 Jahren. § 65 die Neuwahl für einen in der Zwischenzeit weggefallenen weltlichen Abgeordneten. Ein Antrag Schröder's auf Wahl von Stellvertre- F Leib. fcr »lksfreund" für dass zu erneuern, damit keil tt wird auch in Zubmi :as materielle und geißi: ten und wir rechnen a: - Wir mjjen, mir itn wir durch unser Vlai Dicken beranznzicheu. > inte, M diese gem« rtiinM in Ortenberg. Aschaffenburg, 25. September. Wie der „Aschaffenb. Ztg." gemel- Deuischtanü. tet wird, ist Graf Fugger anläßlich der Affaire Sigl aus dem katholischen -SWmftabt, 24. September. Es dürfte werthvoll sein, zu constati-Casino in München ausgeschlossen worden. Mitglieder der Landes-Synode besondere Qualitäten zur Voraus- Stuttgart, 26. September. Dw Stadt Stuttgart erhalt vom Rrichs- seuuna und Bedingung der Wählbarkeit gemacht haben wollen und gestern Jnvalidenfonds ein mit 4^2 pCt. verzinsliches Anlehen von 6 Millionen Mark, zetzung uno ^eomgung v . Dieffen- Das betreffende Abkommen wurde von den städtischen Behörden einstimmig in K°E, SÄ.Ä WenE-——I’ tzackbe» lG M fonncn ^uartit, epfel^ CGa» tnhalationen! — Löber. tern wurde abgelehnt. Die nächste Sitzung findet heute statt. , , Darmstadt, 25. September. Des Großherzogs Konigl. Hoheit haben am 16. l. Mts. den Landrichter Friedrich Bötticher in Gießen zum Stadtrichter daselbst und den Landgerichts-Assessor Moritz Hempel in Schlitz zum Landrichter in Herbstein zu ernennen geruht. . Darmstadt, 26. September. Die erste Kammer der Stande wird am Donnerstag den 2. October 1873, Vormittags halb 10 Uhr, zu em er Sitzung zusammentreten. Die Tagesordnung umfaßt die Verathunz und Abstimmung über den Hauptvoranschlag der Staatsausgaben für die Fmanzperiode von 1873 bis 1875, und zwar die Hauptabtheilungen l—XIV. . Lauterbach, 22. September. Die sog. Wormser Adreffe für das Schulgesetz ging soeben von hier mit 125 Unterschriften ab. Der gesammte Gemeinderath hat unterzeichnet außer dem Bürgermeister, welcher als Landtags- Abgeordneter für das Schulgesetz gestimmt hatte, also seine Unterzeichnung der Adresse nicht für sachgemäß hielt. Bei Fortsetzung des Sammelns von Unterschriften wäre die Zahl noch zu verdoppeln gewesen. Berlin, 26. September. Der König von Italien tritt heute Abend 10 Uhr vom Görlitzer Bahnhofe die Rückreise nach Italien an; ein Aufenthalt findet während derselben nirgends statt. Die zum Ehrendienst beorderten Militärs und der italienische Gesandte, Graf Launay, begleiteten ihn bis zur Grenze. Heute Vormittag fuhr der König mit dem Kaiser, den er aus dem Palais abholte, zur Truppenbesichtigung nach Moabit. Nachmittags 5 Uhr ist Diner bei dem Grafen Launay, woran der König, der Kaiser, sammtliche Prinzen, Fürst Bismarck, die Minister Delbrück und Eulenburg, im Ganzen 36 Geladene, theilnehmen. Fürst BiSmarck hatte gestern Nachmittag im Schlosse eine längere Unterredung mit dem italienischen Minister. Posen, 25. September. Der Bischof Dr. Reinkens hat in einer Rede auf dem Altkatholiken-Congreße zu Konstanz zum fleißigen Lesen der heiligen Schrift ermahnt und erklärt: Für die Altkatholiken, welche meiner bischöflichen Leitung sich anvertrauen, existirt kein Verbot des Bibellesens. , — Die Posener Blätter veröffentlichen ein bisher nicht bekanntes Schreiben des Erzbischofs von Posen an den Oberpräsidenten dieser Provinz, in welchem Graf Ledochowski nochmals in aller Schärfe das Princip der Papst- M ntm anroUwiH-«K kirche zu verteidigen sucht: wenn Kirche und Staat miteinander über die klart habe, einen Theil der von ihr gekauften BondS zum , I V ' Grenzen ihrer Macht in Streit gerathen, dann muß sich der Staat unter-von ill3/4 wieder zu verkaufen, ist unrichtig. E ns st A. „erfen, denn die Arche (b. h. heule bei Papst in Rom, kann nicht irren. ihrer Absicht zurnckgckommen, mit dem Ankatff von in‘ H ÄÄ'-IÄ ÄÖ-Ä8 LV» SÄ SS? L «feyykfc** SfÄ Verwischte-. Den 21. t 2812) Das Annoncen-Büreau von Rudolph Mosse, vertreten durch B. New-Bork, 25. September. Die Bondsankäufe des Unterschatzsecre- tärs haben jetzt den Betrag von 12 Millionen erreicht und werden weitere Ankäufe daher einstweilen nicht stattfinden, bis betreffende Weisungen vom Präsidenten Grant eingetroffen sind. — Von Baltimore wird gemeldet, daß ein dortiges großes Bankhaus ^"^Dem Maschinisten bei den Gebrüdern Homberger dahier, Jean Getaufte. September. Dem Bahnarbeiter an der Oberhessischen Bahn dahier. Berg aus Elpenrod, eine Tochter, Anna Marie Katharine Elisabeih« Johann Hemrich aeboren den 29. Denselben." Dem Maschinisten bei den Gebrüdern Homberger dahter, ^ean Graf aus Rebstein in St. Gallen, ein Sohn, Julius Johann Otto, geboren den ^Den 23. September. Dem Bürger in Steinbach und Gastwirth dahier, Karl Gerhard, eine Tochter, Sophie, geboren den 18. Juli. Beerdigte. Den 22. September. Melchior Schäfer aus Wieseck, alt 47 I., gestorben ben ^TnVeTb’en. Christiane Karoline Mathilde Anna Reutzel, des verstorbenen eoang. Pfarrers zu Rieder-Flörsheim, Heinrich Reutzel, eheliche Tochter, alt 19 I. 9 M. 22 T., gestorben den 20. September. Den 2 3. September. Heinrich Christian Pratorms, penstonirter Großh. Districtseinnehmer und Rendant, alt 74 I. 10 M. 5 T-, gestorben den 21. (September. Denselben. Annette Naumann, geborene Prätorius, des Grotzh. Professors Dr Alexander Naumann, Ehefrau, alt 35 I. 6 M. 3 T-, gestorben den 22. September. Den 24. September. Johann Georg Wilhelm Völker, Bürger und Schuh- machermcister dahier, alt 72 I. 11 M. 9 T-, gestorben den 23. September. der evangelischen Gemeinde zu Gießen. G o t t e S d i e n st. Am Ernte-Dankfest, den 28. September: Morgens: Pfarrvikar Schlosser. Nachmittags : Pfarrer Land mann. Die Pfarraeschäfte für die Woche vom 28. September bis 5. October 1873 besorgt Pfarrvikar Schlosser. Auszug aus den Kirchenbüchern der Stadt Lieben. Evangelische Gemeinde. Allen Kranken Kraft und Gesundheit ohne Medici» und ohne Kosten. „Revalesciere Du Barry von London.“ Seitdem Seine Heiligkeit der Pabst durch den Gebrauch der dclicaicn Hevalee- Ciiro du Barry glücklich wieder h-rgestellt und viele A-rzt- und Hchpitäl-r dir Wirkung derselben anerkannt, wird Niemand mehr die Kraft dieser köstlichen Heünahrung be- -w-iseln, und sühren wir di- folgenden Krankheiten an, bei denen sie stch ahne An, wendung von Medicin und ohne Kosten bra*;: Magen-, Nerven- BiUft-, Lungen-, Leber- Drüsen-, Schleimhaut-, Athem-, Blasen- und Nlerenleiden, Tudercuwsk. Schwindsucht Asthma, Husten, Unverdaulichkeit, Verstopfung, Diarrhöen, «chlaflostg- ^it Schwache, Hämorrhoiden, Wassersucht, Fieber, Schwindel, Blutaufsteigm, Ohren- brausen, Uebelkeit und Erbrechen selbst während der Schwangerichast, Diabetes Melancholie, Abmagerung, Rheumatismus, Gicht, Bleichsucht — Auszug aus 80,000 C-rtistcaten über Genesungen, die aller Medicin widerstanden: E-rttfic-t Nr. 78 877. 589 Wi-n-rth°rgasft, Ofen. 28. Februar 1872. Seit 26 Tagen habe ich die Gottgesandte Revalesciere allein genossen. Diese aöttliche Gabe der Natur hat bei mir, in meiner verzweifelten Lage, Wunder gewirkt, wesbalb ich keinen Anstand nehme, dieses Heilnahrungsmittel die zweite Offenbarung für die leidende Menschheit zu nennen. Diese köstliche Revalesciere hat mich von einem »ehr gefährlichen Lungen - und Luftröhren-Katarrh, von Kopfschwindel und Brustbeklemmung befreit, die allen Medicinen Jahre lang getrotzt. Diese Wundergade der Natur verdient sonach das höchste Lob und kann der leidenden Menschheit bestens an- neratben werden Florian Koller, geratyen werven. ß R Militärverwalter in Pension. Nahrhafter als Fleisch, erspart die Revalesciere bei Erwachsenen und Kindern 50 Mal ihren Preis in anderen Mitteln und Speisen. In Blechbüchsen von Va Pfund 18 Sgr., 1 Pfund 1 Thlr. 5 Sgr., 2 unb 1 Thlr. 27 Sgr.? 5 Pfund 4 Thlr. 20 Sgr., 12 Pfund 9 Thlr. 15 Sgr-, 24 Pfund 18 ■rßlr — Revalesciere Biscuiten: Büchsen ä 1 Thlr. 5 Sgr. und 1 Thlr. 27 Sgr^, Revalesciere Chocolat6e in Pulver für 12 Tassen 18 Sgr., 24 Tassen l Thlr. 5 Sgr-, 48 Tassen 1 Thlr. 27 Sgr-, 120 Tassen 4 Thlr. 20 Sgr., 288 Tassen 9 Thlr. 15 Sgr., 576 Tassen 18 Thlr.; in Tabletten für 12 Tassen 18 e>gr-, 24 Tassen 1 Thlr. 5 Sgr., 40 Tassen 1 Thlr. 27 Sgr- — Zu beziehen durch Barry du Barry & Comp. m Berlin 178 Friedrichsstraße, und in allen Städten bei guten Apothekern, Droguen-. Svecerei- und Delicatessenhändlern. In Gießen bei Müller L Schwaiger. (2063) y)TUnODlUniltll» , IVCIU/IO, vvwiy tu» , ’ - " - " ~--- ---....... —....... getrunken und für den Haushalt verwendet wird. Gießen. Unter den verschiedenen Ständen, welche die menschliche Gesellschaft bilden, ist der der arbeitenden Klassen unstreitig einer der nützlichsten, und gerade dieser Stand ist es, der oft durch Krankheit und Todesfälle im Nahrungserwerb gestört, in traurige Lage kommt. Um nun die Betreffenden zu unterstützen, wollen die Schuhmacher von Gießen einen Verein bilden, in welchem gegenseitige Unterstützung gewährt wird, indem durch gegenseitige Verbindlichkeit jeder das Reckt erhält, die Unterstützung als ihm gebührend, in Anspruck zu nehmen. Wünschenswerth würde es jedoch sein, wenn an solchem wohlthätigen Werke viele sich betheiligen würden. K. seine Zahlungen eingestellt hat. — Die Dampfer „California" und „Trinacria" find hier angekommen. Der Dampfer „Medway" hat Schiffbruch gelitten, wobei mehrere Personen umgekommen sind. Lokal-Notiz. Gießen, 27. September. Wie zu unserer Kenntniß gekommen ist, hat hier in den letzten Tagen eine erhebliche Anzahl junger Leute einen „kaufmännischen Verein" in'S Leben gerufen, der kaufmännische und allgemeine wissenschaftlicke Fortbildung seiner Mitglieder, sowie Forderung genossenschaftlichen Sinnes untereinander zum Zwecke hat. Wir wünschen diesem, ohne Zweifel sehr nützlichen Unternehmen, die regste Teilnahme und den besten Erfolg, und halten es insbesondere für sehr Wünschenswerth, dap d.e Herren Principal« diesen Verein freundlich unterstützen, indem sie den Gegenstand m chren Comptoiren — — Aufgdem letzten Viehmarkte wurden Hierselbst aufgetricben: 1339 Stück Rindvieh und ^Gestern Abend trieben zwei Freunde in einer hiesigen Wirthschaft ein höchst sonderbares Spiel, bei welchem es sehr leicht das Leben des Einen hätte kosten können. Der Eine batte gewettet, daß der Andere nicht im Stande sei, drei Kreide-Kreuze, welche auf den Stubenboden gemacht würden und bei welche er sich, mit zwei Messern in den Händen, stets auf- und nieder- schlagend, setzen werde, — auszuwischen, während der Andere behauptet hatte, daß er die Kreuze doch, trotz des Sackens mit den Messern auf denselben, auswrsche. Kaum hatte sich der Cme zur Erde gesetzt und backte mit seinen Messern, als ihn der Andere an den Beinen "faßte und fortztehen wollte, wodurch die Kreuze verwischt gehen sollten; aber obgleich kein gelernter Metzger, hackte der Eine dem Andern (einem Metzger) zweimal so heftig aus den Unken Arm, daß das Blut in großen Bogen spritzte und lange lief, bis der schleumgst herbeigeholte He lgehulfe Frutig einen Verband anlegte. Die eine Wunde wurde mit 4 Nadeln zusammengenaht. Hoffentlich ist dies ein warnendes Beispiel für alle Wettlustigen der Art. - Von verschiedenen Seiten wird Klage geführt, daß m letzterer Zeit Abends spat in der Sonnenstraße Katzenmusiken k. gebracht werden. Wir möchten unsere PoUzei hiervon gef. avisiren und den betr. jungen Herren rathen, stch anderwärts zu produciren. Börsenberichte. Frankfurt a. M., 26. September. Die Börse eröffnete heute, nachdem schon gestern Abend auf speculativem Terrain eine Befferung eingetreten war, in ziemlich fester Haltung ermattete jedoch, als Berliner Course gegen Schluß der Börse niedriger kamen und die anfänglichen Deckungskäufe ihr Ende gefunden hatten. Die Börse nahm heute im Ganzen wenig Notiz von den eingetroffenen New-Yorker Depeschen, welche eine Verschlimmerung der dortigen Situation und Geldnoth constatiren. Ueberhaupt hatte der Verkehr heute eine freundliche Physiognomie. Ob dieselbe von einiger Dauer fein wird, werden die nächsten Tage lehren. Für Prolongationen per Ultimo wurden ca. 5V2 Proc. bezahlt. Crcditactien bedangen einen Report von ca. 18 Kr.; sie wurden lebhaft umgesetzt und variirten zwischen 233'/;—30-' 4—3P/4 _32i/ — Staatsbahn schloffen 352^ 4, Lombarden 176'/.. Oesterr. Babnen beffer und belebter. Oesterr. Renten höher. Spanier weickend. Amerikaner etwas billiger. Kleine Loose beliebt. Von Wechseln Wien höher. Gießen. Ueber die Präparate der Herren Giffey & Schiel, (Kindsermehfl) in Rohrbach äußert sich Herr Dr. Zuireck in Berlin, nachdem er fragt. Pulver einer chemischen Analyse unterzogen, folgendermaßen: „Auf Grund dieser Zusammenstellung und in besonderer Rücksicht auf das davurck erwiesene günstige Verhältniy der Nährstoffe unter sich und den asst- milationsfähigen Zustand, in welchem sich letztere befinden, gebe ich mein sachverstandliches Gut- ackten dahin ab: „daß das vorliegende Pulver ein sehr zweckmäßig bereitetes und günstig zusammengesetztes Kinder-Nahrungsmittel ist. Der vereidigte chemische Sachverständige, gez. Dr. Zuireck. Für Bequemlichkeit des consumirenden Publikums haben die Herren Giffey L Schiel, der Handlung von Emil Fischbach Hierselbst eine Niederlage gegeben. 2 Danria. Eine halbe Meile nordöstlich von hier bei Heubude ist feit zwei Jahren mitten im dürrsten Triebsande, in dem höchstens Schiefern- und Besenpfriem ^ttge Nahrung zu siw ven eine Oase üppigsten Gartenlandes entstanden. Dieses Zauberwerk hat die Eanalisirung biestaer Stadt hervorqebracht. Im December 1871 begannen die Pumpen- und Saugwerke nufi dem ^Kämpewo die städtischen Canalröhren sich vereinigen, die trüben Wafferfiuten in das Gerinne überzuführen, welches unterirdisch nach der Düne hinläuft. Em Privatunternehmer, Namens Aird hat auf 30 Jahre für eine jährliche Pachtzahlung von 00"0 Thalern 2000 Mor en Dünenwüste abgemiethet, um sie mit dem Dünen-Spüllcht des städtischen Hauswassers w berieseln, zu düngen und der Cultur zu gewinnen. Die Danz. Ztg. berichtet über die Erfolge- Unmittelbar vor dem Rieselgebiet tritt der trübe, lehmfarbene Strom aus semem unterirdischen Laufe an's Tageslicht, läuft in einen offenen, bretten Graben quer durch das Dünenfeld und vertheilt je nach Bedürfniß sein schon nach 100 Schritten gänzlich geruchloses Wasser in eine Menge von Seitenzweigen, welche vermittelst Schleußen gespeist und entleert werden. An den Uferrändern dieser Gerinne breiten sich die künstlich geebneten Fluren aus. Dtt Felder senken sich in sanfter Neigung (1 Fuß auf 3000 Fuß), so daß, wenn man die Canäle überlaufen läßt, das Spülwasser sich langsam und gleichmäßig über das Terram erg eßt und den Boden tränkt. Da eine gleichmäßige Nivelttrung des gesammten Ueb^^ von 2000 Morgen unmöglich, wenigstens zu kostbar gewesen wäre, well das Terrain nicht unerheblich steigt und fällt, so legt man jetzt einzelne Ackerflächen mit verschiedenen Niveaus an, zu denen Die berieselnden Wasserzweige in Rinnen Hinabstetgen. Heute, wo das Ganze im Werden sich befindet, übersieht man alle Stadien und Stufen der beginnenden EMur. wuylt der Fluß sich noch in tiefen, fliegenden Sand; Hügel und Thalmulden , mit dürren Kiefern bedeckt, voll brauner staqnirender Sammelpfützen zeigen uns das Terram m seiner ur prünglichen traurigen Gestalt. Nebenan sehen wir Arbeiterschaaren damit beschäftigt, die Unebenheiten des Bodens auözugleicken, Gräben und Rieselrinnen durch die sanftgenelgten Flachen zu zrehen, das Land für die Cultur vorzubereiten. Weiter vorgeschritten ist die Arbeit dort, wo sichbereits der trübe Strom über das Blachfeld ergießt. Auch hier muß man warten denn niemals gelingt die Planirung so genau und correct, daß aus dem grauen Was- UrfYthnri nickt einzelne Inseln hinausraacn. Diese muffen dem andern Terrain gleichgemacht werden, damit nickt später der dürre, wilde, unfruchtbare Sandboden häßliche Flecken in ber ftngs befruchteten Ebene bilde. 200 Morgen, also der zehnte Thell des ganzen Gebletes, ist so ^wcit in der Cultivirung vorgeschritten, etwa 100 Morgen aber sind völlig bebaut. Da strotzt das Gefilde von üppigem Fruchtfegen. Gemüse aller Art bedeckt deri einen Thell. Nicht nu/die Producttonskraft dieser mitten in die Sandwüste eingesenktcn Fruchtfluren spottet jeber Beschreibung, auch die Qualität der Gemüse übertrifft alles, was andere Aecker zu leisten ver- mö ?n D?nn da die Ueberrieselung nicht nur Düngstoff liefert, ondern. m Zeiten der Trockenheit auch den dürstenden Acker mit der nothwendigen Feuchtigkeit versieht, Eb d^s Gedeihen der Pflanzen ganz unabhängig von der wechselnden Gunst der Witterung. Nichts halt daher die Entwickelung auf, und dieses schnelle Wachsthum macht alles Gemüse zart, feinripplg, saftig. Kohlrabi, Rüben, Wrucken, Kohl werden niemals holzig, faserig, fhwifig. Eluf anderen Aeckern wachsen Zwiebeln, Mohrrüben, Sellerie; die Pflanze der Garten-Erdbeere, be,pr^>elt mit frr- sckcm Cloakenwaffer, trägt eine Fülle prachtvoller, süßer, aromatischer Früchte. Gras, womit im vorigen Jahre Alles bestellt war, gedeiht vortrefflich, liefert enorme Ertrage und wird von Rindvieh und Pferden sehr gern gefressen. Ueberaus lohnend ist der Rübenbau. Die schweren englischen Futterrüben entwickeln sich in dem tüchtig getränkten Sandboden zu wahren Coloffen, bk in ziemlich gleichmäßiger Durchschnittsgröße von 7—10 Pfunb bichtgebrangt die Felber bebecken; 46 Morgen von diesen ersten 100 sind allein mit ihnen bebaut. SDte bis jetzt auf 30 Morgen gezogen. Auch mit Roggen sind schon sieben gelungene Versuche gemacht worden, noch günstiger aber mit dem Anbau von Rübsen. Die Triebkraft des mit enormer Fruchtbarkeit getränkten Bodens beschleunigt die Entwicklung der Pflanze so sehr, daß man genöthigt ist, die Rübsen vier Wochen später zu säen als auf anbern Feldern der Provinz. Der Acker, auf welchem in diesem Sommer eine tüchtige Rübsenerndte (" Scheffel pro Mor- SÄ StAtiMttg6fe,Ifcer7=$8am6Ö^^i;V67"9^-in Jür " bie B-sörd-ruu« °°n «ernenn erst ettie festere Humusschickt sich über dem losen Sande gebildet haben wird. Alle Inseraten jeden Inhalts, als Empfehlungsanzeigen, Kauf- und , fr&bir aebenten Befürchtungen, bie Atmosphäre werde durch die Berieselung „verpestet" werden,'Stellengesuche, Familiennachrichten u. s. w- als besonders zuverlässig zu empfehlen, haben sich als durchaus gruiidlos erwiesen. Nur wenige Schritte, nachdem der Hauptcanal in s . --------------- gteic getreten, begleitet ihn ein leichter, aber keineswegs unerträglicher Dungergeruch, weit- ___ —-— «edaction, Druck und Verlag der Brühl'schen Univ.-Druckerei f$r. Chr. Pietsch) in Gießen. f vnirS Nonds schwächer und minder unangenehm als die Ausdünstungen eines ftisch mit gleichem Stoffe nach fich gegenseitig zu unterstützen. Das Schatzamt wird heute PO. alteT q(Tt gedüngten Feldes. Nack kaum 100 Schritten hört indessen auch dieser vollständig von 1874 ankaufen, bevor nicht alle 6 pCt. engelöst find. — Einer -verarmt- QU^( $eine Spur seines Ursprunges begleitet das Rieselwaffer, man athmet auf Dem ganzen midwna des Ackerbau - Departements zufolge kommt die diesjährige Getraide- völlig reine, frische Luft. Den stärksten Beweis davon, daß der Acker sofort alle ihm Vrndte an Quantität derjeniaen von 1872 gleich, die sie an Qualität noch gebotenen Stoffe absorbirt, liefert das Waffer eines mitten in dem Rieselgebiet angelegten „ 1 ,„au ^UUHIUUI vvijviiiycn ö i Grundbrunnens, welches, völlig rein und wohlschmeckend, von den dort wohnenden Beamten