öu' kann da- // PvetS vierteljährig 1 st. 12 fr. mit Brmgerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährig 1 fl. 29 kr. Oitßtncr Anzeiger. Erscheint täglich, mit 8t* nähme Sonntag». Expedition: Canzletbera, 8it. V. Rr. 1. ftl" %tt in Z-v-röffmt. * nur T Rabatt. ^bomp., hessischen ^eutc an meine h"dt, neben 0?ntutf^er. ier,“ he Mud?, > eine Abend- 'nnunem. 1 Verlooiungs- k und Kritiken Wn van allen ilegramme - ai Nachrichten l dcs Theaters ge5 Feuilleton, rhalten auf über jedes 0 Cgr. viertel« det aus Wunsch WXIWtiieer-Ktw w daß ich mich in enenkleider- mung verspreche peber. _ ifimilliijf. jon Zahm, für beginnt sunen rs anzuschließen mbis spätestens ,gaste 254 (vor- tJ keine Berück« jHjuLL—- «rfj-jg jntmtni für h(n tk rtljlN litd durch d" jjlatn仫" .«-K8 ÄS 3 Sgr>-* Anzeige- und Wntslilatt für den Areis Hiessen. Kr»- 73. Donnerstag den 27. März. 1873. Amtlicher T h e i l. Bekanntmachung. Den Faselmarkt zn Bad-Nauheim betreffend. Der diesjährige Fasel-Markt des landwirthschaftl. Bezirks-Vereins Friedberg soll Donnerstag den 3. April d. I. ju Bad - Nauheim stattfinden. Sämmtliche aufgetriebenen Fasel werden von einer durch uns zu bestellenden Commission gemustert und den Besitzern der als prersnürdig erkannten Thiere Geldprämien zugebittigt, zu welchem Behufe von dem landwirthschaftlichen Bezirksverein und der Stadl Bad-Nauheim entsprechende Beträge zur Disposition gestellt sind. Die Prämiirnng erfolgt ohne Ansehung, ob die Thiere im Kreise Friedberg und- von dem Besitzer gezüchtet sind oder nicht. Fasel, welche für Gemeinde Dienst thun und solche, die um 9 Uhr Vormittags noch nicht am Platze, sind von der Prcisbewcrbung ausgeschlossen. Den Besitzern tauglich befundener aber nicht prämiirter und nicht verkaufter Fasel wird abf Verlangen eine Megvergütung ausgezahlt. Nicht genügend gefesselte und geführte Thiere werden vom Platze weggewiesen. Es wird gebeten, alle Verkäufe dem am Platze anwesenden Großherzoglicheu Bürgermeister von Bad-Nauheim anzuzeigen. Wir laden alle Landwirthe und sonstige Interessenten zum Besuche des Marktes ein. Friedberg, den 13. März 1873. Großherzogliches Kreisamt Friedberg. Trapp Bekanntmachung. Die Prüfung der Aekerbaufchule zu Friedberg soll Montag den 31. März d. I., Vormittags 8 Uhr beginnend, im Saale des Hotel Trapp zu Friedberg stattfindeu. Wir erlauben uns, die Eltern der Schüler, die Mitglieder des landwirthschaftlichen Vereins, die Herren Lehrer und alle Freunde der Anstalt hierzu ergebenst einzuladen. Friedberg, den 18. März 1873. Das Curatorium der Ackerbauschule des landwirthschaftlichen Provinzialvereins für Oberhessen zu Friedberg. Trapp. L i u d e ck. Haas. Der Obstbaumwärter - Cursus des landwirthschaftlichen Provinzial-Vereins für Oberhessen zu Friedberg. Durch die mannigfaltigere Verwendung des Obstes und durch den leichten Transport der Fabrikate mittelst vermehrter Verkehrsmittel hat sich in den letzten Jahren ein nicht unwesentlicher Handel mit denselben entwickelt. Dadurch sind die Obstpreise erheblich gestiegen und ist der Obstbau zu einem sehr lohnenden Zweige der Landwirkhschaft geworden. Es ist deshalb gewiß gercchifertigt, demselben eine besondere Aufmerksamkeit und Fürsorge angedeihen zu lassen; allein nicht überall ist dies möglich, denn nur zu häufig fehlt es an Leuten, die mit dem Obstbau genügend vertraut sind und mit Geschick die nöthigen Arbeiten verrichten können. Dies veranlaßte den Ausschuß des landwirthschaftlichen Vereins für Oberhesjen, in seiner Sitzung vom 25. Januar d. I. die Errichtung eines Obstbaumwärter-Cursus zu Friedberg zu beschließen. Damit soll den dafür sich interejsirenden jungen Leuten Gelegenheit gegeben werden, sich theoretisch und praktisch zu tüchtigen Obstbaumwärtern auszubilden. Der Unterricht soll im laufenden Jahre vom 17. April bis den 14. Juni und im Nachsommer vom 1. bis den 13. September stattfinden und sich aus folgende Fächer erstrecken. 1) Schreiben: Uebungen zur Aneignung einer festen und deutlichen Handschrift. 2 Stunden wöchentlich — Reallehrer Lang. 2) Rechnen: Decimalbrüche; das neue Maß und Gewicht. 3 Stunden wöchentlich — Lehrer Weinet. 3) Deutsch: Geschäftsaufsätze. 2 Stunden wöchentlich — Lang. 4) Feldmessen: Ausmessen und Berechnen gradliniger Figuren. 2 Stunden wöchentlich — Weinel. 5) Botanik: Bau und Ernährung der Pflanzen. 3 Stunden wöchentlich — Laudwirthschaftslehrcr Rückert. 6) Obstbau: a. Obstbaumzucht, Obstbaumpfleqe und Obstbenutzung. 6 Stunden wöchentlich — Rückert. b. Obstkunde: Klassifikation des Obstes nach Lukas, Kenntniß der Sorten mit Zugrundlegung des Arnoldischen Obstkabinets. 3 Stunden wöchentlich — Rückert. c. Praktische Uebungen. 12 Stunden wöchentlich — Rückert. Der theoretische Unterricht wird Vormittags ertheilt; die praktischen Uebungen zur Aneignung der nöthigen Fertigkeit und Sicherheit dagegen Nachmittags vorgenommen. Der Vorstand der Stadt Frjedberg hat zur Anlage einer Jnstitutsbaumschule ein geeignetes Gelände zur Verfügung gestellt und wird dasielbe im Laufe dieses Jahres mit den nöthigen Sortenbäumen in den verschiedensten Formen angepflanzt werden, um theils den Zöglingen Gelegenheit zu geben, mit der Erziehung der Formenbäume praktisch vertraut zu werden und den Baumschnitt aus unmittelbarer Anschauung kennen zu lernen; theils um die für die hiesige Gegend geeigneten Sorten unter richtiger Benennung verbreiten zn können. Vorläufig werden die städtische Baumschule, sowie die Privatbaumschuleu der Herren Lang und Weinel bei dem praktischen Unterricht benutzt. Der Unterricht wird unentgeldUch ertheilt. Für Kost und Wohnung haben die Zöglinge selbst zu sorgen. Jeder Schüler muß im Besitze des Buches: die Lehre vom Obstbau von Lukas und Medicus, sowie einer Baumsäge, eines Gartenkneipes, eines Oculirmessers und der nöthigen Schreibmaterialien sein. Die Zöglinge müssen gesund und kräftig sein und die nöthigen Arbeiten ohne besondere Anstrengungen verrichten können, auch Lust und Liebe zum Obst- und Gartenbau besitzen. Die Anmeldungen sind bei dem unterzeichneten Curatorium bis zum 1. April d. I. einzureichen und dem Gesuch ein Zeugniß über seitheriges Betragen anzuschließen. Friedberg, im März 1873. Das Curatorium der Ackerbauschule des landwirthschaftlichen Vereins für die Provinz Oberhessen zu Friedberg. Trapp, Regierungsraih. Lindeck, Rentamtmann. Haas, Kreis-Assessor. P o > i t tfdiet X t> e i i. Schwächung oder Stärkung? Cffcn gesagt, der immer stärker werkende Anhang, den die Ultramontanen aus dem Lager der plvtestantischen Orihodox.n gewinnen, dünkt uns keine Stärkung jener Partei. Als die „Kreuzzeitung" nach allerlei Schwankungen mit Sack und Pack unter der neuen Revaclton zu den Jesuiten überging, gratulirte sich die „Germania" zu vieler BunbeSgenoffenschaft und wies triumphirend darauf hin, indem sie zugleich Herrn v. Bismarck auf die zunehmende Gefährdung seiner 'f [ - J nister Delbrück ein ziff rmäß'ges umfassendes Expose. Lasker spricht unter dem Beifall des Hauffs feine Anerkennung aus über die Leitung der auswärtige» eine schwächer:. mit dem Papstthum", verliert an Effect. Man kann dann nur noch von einer Am Schluß der Debatte schlagt Präsident Simson unter dem Beifall des Hau» für fernere Arbeiten, eine Arznei für chwächen, mit denen er bei Erfüllung erster und zwe ter Bcratdung genehmigt. Königsberg i. Pr., 26. März. Das Comiis des hiesigen Katholtkenver- eins erläßt klnen Aufruf, worin es die altgläubigen Katholiken zur Wahl eine« feines Dienstes zu kämpfen Hube. Die Gesetzvorlage wegen der bei dem Marise- Ekat für 1867 b?< 1871 vorgekoa-m nen U-bcrschreitungen wird unverändert in getroffen. Stuttgart, 26. März, Vormittags. In der Hirichstraße fanden neue Ansammlungen statt. Der Oberbürgermeister wird den Sachverhalt, wonach der gestern todtgesagte, in der That aber nicht verletzte Saldat der allein 'Schuldige ist, durch Plakate veröffentlichen. Verstärkte Erneuerung des Skandals wird heute Abend befürchtet. Darmstadt, 26. März. Durch Allerhöchste Entschließung vom 26. l. MtS. haben Se. König!. Hoheit der Groscherzog aus den von der außerordentlichen Synode zu, begutachtenden Betattzung des Entwurfs einer Verfassung für die evangelische Kirche des Großhcrzogthums für das Amt eines Prafiventen und eines Stellvertreters in Vorschlag gebrachten sechs Mitgliedern der Synode den Oberstübsaubittur in Pension, Hofgerichte-Advocaten Karl Ergenbrodt zum P.äsi. drnten dieser Synode, und den zweiten evangelischen Pfarrer zu Gießen, Dr. Wilhelm Seel, zum Stellvertret.r desselben Allergnädigst zu ernennen geruht. Berlin, 24. März. Der Reich«tag erledigte fast ohne Debatte dre zweite Berathung des Gesetzentwurfs über tte DiSclplinarbesugnisse des Oberhand.ls» gerichts gegen Rechttanwalte und Acvoccrten. Bet der zweltc.r B.rathung der Gesetzvorlage über die Rechtsverhältnisse der Reichsbeaenten erk art der Staars minisier De.hrück, daß die Vorlage tte Beamten in Elsaß Lothringen nicht berühre und das Derhättniß desselben durch e n besonderes Gesetz geregelt werden soll. Gegenüber dem Amendement Wagner's zu Art. 19 und gegenüber Lasker hebt der ReichSkanzl r hervor, baß die ausgesprochene Gleichstellung der Reichs- Dinge zu entscheiden find. Wir meinen, ein solcher Bund bedeutet in gewisse.- Beziehung eine Stärkung des UltrawontaniSmuS, aber die eigentliche Widerstanbspointe desselben, die Losung: „Vernichtung der katholisch, n Kirche" verliert in dem Grade an W»r- kung, als die Opposition aus dem Terrain des eigeutlichen IefuttiSmuS herauS- geht und in immer weitere Kreise übergreift. Häufig ist man rn der Lage iraend ein Offert, Gesuch oder sonstige Wilttnsmeinung in den Zeitungen zu oer- öfrentlichen, bcsurcktet jedoch aus naheliegenden Gründen eine Verletzung der Discretwn. Die bekannte Annoncen Expedition von Rudolf Mosse, Centralbüreau Frankfurta M , hat sich den eyrcnwerthen Ruf erworben, alle ihr zur Besorgung an die Zeitungen z« gehenden anonymen Inserate mit strengster Geheimhaltung der Namen der Auftraggeber in jedes gewünschte Blatt einzurücken und die hierauf eingehenden SDffertbriefe uneröffnet und ohne Provlsionsbercchnung dem anonymen Inserenten ungesäumt M übermitteln^^ $yertrauen genannte Annonccn-Expedition im Publikum genießt, beweis« hinlänglich die Inseratenspalten aller Zeitungen, welche täglich eine Menge von Anzelg« enthalten, worin obige Firma zur Entgegennahme von Offertbriefen autorifirt ist. Lokal-Notiz. Hießen, 27. März. Gestern Abend um 6 Uhr kam von Deup ein Ertrazug, belaßen mit ven Erzeugnissen der Kruppsche» Gußstahlfabrik zu Essen hier an und ging um 9 Uhr nach Frankfurt resp. zur Ausstellung in Wien weiter. Es befand sich darunter die große Kanone vo» 76'.' Eentner, deren Mundloch 39 Emir, betrug und welche auf einem rrlra dazu gebauten Wage, gelagert war. Schweiz. Bern, 25. März. Der von der Regierung in seinen pfarramtlichen Falle- tionen su>p. ncitte Pfarrer Ircker wurde gestern Ab-nv aufgeforvert, die Kirchen- schlüssel tzerouSzugeben. Pfarrer Iecker v-rweigerte dies und gab Erklärungen ab, welche den Regierungs-Statthalter veranlaßten, seine Verhaftung anzuordnen. Zürich 25 März. Die Gründung einer altkalholischen Gemeinde in hiesigem Otte ist definitiv beschlossen. Bischof Lachat p otestirte beim Obergericht gegen die Verfügung des Richteramts Solothurn, daß er die Titel der Linder'- sch n Hinterlassenschaft bis zum AuStrage des Prozesses beim Bezirksgericht depo- nrren solle. Biel, 26. März. Pfarrer Zecker erklärte sich noch sechsstündiger Gefangen» schäft bereit, die Kirchenschtüffel auszuliefern. — Die Diöcesan-Lngelegenheit wird im Großen Rath bei großem Andrange des Publikums soeben berathen. Rußland. Petersburg, 25. März. Ein Leitartikel des „Golos" erklärt die vollstän- vige Unterwerfung Cviwas unter russische Ävtrnäß'gkeck als einzigen Ausgang D< Expedition nach Ehiva, der zu daue-Haftern -Frieden führen könne. beamten mit de» Landetbeamten, resp. die Bcurtheilung sonstiger Verhältnisse der Reichsbeamten nach Maßgabe der Bestimmungen in Domicils- eventuell Hri- mathsfragen auf seinen persönlichen Antrag im BundcSratbe brschlossen worden sei, weil er eine Verletzung dcS Art. 3 der RerchSserfassung habe verhindern wollen; er fei gegen die Privilegien preußischer B amten in Preußen und werde für ihre Aufhebung wirken, sei der Zustimmung feiner Eolttgen gewiß, müsse aber auf der Gffichstellung der R ichsbeamten bestehen, so lange preußische Beamte ote Privilegien genöff n. DaS AmenveM'Nt wird abgelehnt; ebenso wird das Amendement Windthorst zu § 25, welcher einstweilige Versetzung in den Ruhestand für Räthe des aukwärtrgen Amtes ausfchließcn sollte, dem Anträge des Reichskaiz- lers entspr chenv abgelehnt. Das ganze Gesetz wird unverändert genehmigt. Bet der Discussion über zwei Schreiben des Retchskanzlers betreffs der Couoell- Stellung in Folge der verstärkten Opposition aufmerksam machte. Wir fragen doch die Ultramontanen, ob denn durch die Ausdehnung der Oppositton gegen Herrn v. Bismarck nicht die Spitze des Widerstandes Seitens der Päpstlichen, wenn auch nicht abgebrochen, doch abgestumplt ,st. Die Kraft ihres Widerstandes, die Stärke ihres Einflusses in gewissen Schichten der Bevölkerung lag immer ti der ausgegebenen Parole: es handelt sich um die Unterdrückung der katholt- schen Kirche in dem von einem protestantischen Kaiser regierten, von einer der Mehrzahl nach protestantischen Bevölkerung bewohnten Reiche. So wurden gewisse neue Gesetze des Reiches, gewisse administrative Maßnahmen mit Geschick gedeutet, so der Kamps gegen das Reich wotivirt, so begründete der Papst seine bekannten Allocuttonen, so schleuderte der ultramontane Theil Europa- feine Uno« themata aer.cn W Reich, so wurde erfolgreich agitirt, gewühlt, gehetzt. Geht . . , - aber solcher Widerstand weiter, ergreift er größere Kreise der Protestanten, so tion mit Frankreich über die Zohlung-entschad-gungSgelder ßiebt der Staatsnu wird auch die AntibiSmarckffchc Parole eine andere, eine allgemeine und darum f*'*"i*t k,w dieselben Ereignisse, die den Zesuitismus geschloffener in die Schranken riefen, haben durchaus nicht eben so schnell die Zwillingeschwest^r, die vrotestantische Mittelalter-Gläubigkeit zum offenen Kampfe herauSgesordert. Die „Kreuzzeilung" fuhr bloS fort, über die w'.rthschastlich liberale Grsitzgebung des Ruches zu nörgeln. Die Pfaffen auf dem Lande wurden erst später laut. Pastor Quistorp zu Ducherow in Pommern klagte In seiner „Deutschen Wucht" : „ES gehört zu den schwersten Kümmernissen und Kämpfen dcS menschttchen H rzens, wenn man irre wird an einem Manne, den man hock ehrte und achtete, den man ausrich- tig, innig und von Herzen liebte. So ergeht» j?tzt nicht wen-ger treuen preußischen Herzen tw alten Preußenlande mit dem Fürsten Bismrrck! Aber dreser Widerstand galt immer nur der wirthschasil-chen Gesetzgebung des Reiches. Die Politik BiSmarck's, die Existenz deo Reiche«, ven nat-onalen G.danken als Teu- felswerk zu verdammen, ist erst durch das SchulauffichtSgefftz proooc rt worden. Die pomwer'schen Dorfpastoren konnten in ihrer Petition an das Herrenbaue sich nicht so ausfallenb ausdrücken, wie die mecklenburgischen cS in ihren Blättern getyan haben, ober deutlich genug find sie doch gewesen. Deutlich genug war auch das Votum der Minorität des HerrenyauffS. Der Iefuitismus und die protestantische Orthodoxie haben dann zuletzt gegen den nationalen EonservatiömuS und Liberüllemus gemeinsame Stellung genommen. Sic hüben ö-wiesen, daß sie das kirchliche Interesse nicht blos über das Reich, sondern auch über die Monar- chic stellen. Sie haben sich zu Principieo bekannt, die es nicht mehr znlaffen, einen Unterschied zwischen dem UltramontaniSmus und unfern Rechtgläubigen zu machen. Diese Principien sind die Herrschaft der K.rche über den Staat, die PrriSgebung d s Staates an confessionelle, statt an nstionale Zwrcke, insbeion- tcrc ober die Jnfallibilität der Kirche als des Forums, vor dem die politischen Das Schlagwort „Unterdrückung der katholischen Kirche", oder „Kampf Poittik in ch-er geichickten Lösung der schwi rigstin Fragen bei VertragSadschlüs- ------ **"*f sen, welche selbst die Mißstimmung Frankreichs gegen Deutschland miloern müßte. kirchlichen Opposition überhaupt sprech-n, und die beste Phrase brr Ultramontanen Am Schluß der Debatte schlägt Präsident Simson unter dem Beifall des Hau- muß weniaer zünden. Es bleibt nur noch der allg-meine Gegensatz: hier Libero, fes folgende Refviution vor: Der Reichstag n mmt mit größter Befriedigung die lismus oder Nationalismus, oder Ltaatcpartei, y'.e-. Orthodoxe, ober kirchliche Schreib « des N-ichskanzlerS über Vie Convent on entgegen. Fürst Bismarck Partei u deral Danh und erklärt: ver Uusd-uck VeS Dankes Seitens Ver Volksvertretung gewähre V Die Macht Ver Ultramontanen war am stärksten, als sie noch keine Alllirten dem Siaatöwanne die höchste Befritdigung; derselbe fei ihm eine Elwuthigun- auS der protestantischen Kirche hatten — also noch btS vor ganz kurzer Zeit. Rach 1866 stürzte sich die lutherische Otthovoxi^ mit royalistisch. patriotischem Feuereifer in die Politik BiSmarck'S, weil der N^me sie noch bestach. Sie be- griff die Fahnenflucht de« Herrn v. Gerlach nicht. Sie betete >ür Btemarck. Mancher preußische Orthodoxe wurde stutz g, als Vie dannover'schen Ganzunnee- tirten und die mecklenburgischen Halbannectirten von „Sünde" sprachen. Z.'.mer „ w . aber bildeten in Preußen diejenigen Frommen Die Mehrheit, welche nicht an ton ihnen zu ootmneen V ulschen Bischoi« auffordert; gleichzeitig w-rv vte Er- Teuttlswerk" alauben wolllen. Nicht blos die „Neue Pleußische" war Norv- öffnuug eines periodischen Gottesdienstes angezergt. deutfch-patuotisch von Kopf bis zu Zehen. Schleswig, 25. März. Die gestrige Feier des 24. März (Zahrcstag der Der Seltner General-Superlniendent Hoffmann schrieb ein dickes Buch, um Erhebung Schleswig-Holsteins) wurde am Morgen des Tag^s durch erne Neve lle zwischen dem Deutschen Reich, vorläufig dem Norddeutschen Bond mit dem Reiche »mgcleitet, am Vormittag bewrgte sich em Festzvg der Vereine re. durch Die mit (Sotttd den Einklang zu beweisen. Hier und da hö-te man schon an der l'.beia- Flaggen geschmückte Stadt zum Dom wo Gottesdienst abgehalten wurde. Nichten Gesetzgebung Des Bundes mäkeln, aber doch nur verschämt, die Existenz des mittags wurden Die Gräber Der Gefallenen geschmückt. Am Abend sand unter Bundes selber - erschien durchaus nicht unchristlich, snticonfessionell. Im Nord- zahlreicher Betheiligung eine 93erfacum;un ; unD e-n Festmahl im Rathhause statt, tz,utsche» Reichstage 'xistirte die orlhotoxe Opposition gar nicht, außer etwa b?i!Dem der Regierungspräsident und die Spitzen Der Be-.öeden beiwohnten. Der dem m.cklcnburgischeu Abgcordnetcn Gras Bassewitz. Im preußischen Landtage erste offic-.-lle Toaü galt Dem Deutschen H-lvenkaiser Wilhelm, durch Den Die maebte sie gute Miene zum bösen Spiele. Sie folgte mehr oder weniger der Frier des 25. Gebmtslages des w eDergeborcnert Schleswig-Holsteins übercaupt conservativen Partei, welche es verstand, das Gewissen mit Der neuen Zeck aus- erst möglich geworden fei. Darauf folgten Toaste auf Schleswig-Holstein und zusöhnen. Was tm Herrenhaus so laut gegen den Bund und d.ffkN Gesetzgebung Deutschland. Der RegieriinzSpräsibent sprach die BeHied.gung Der Regierung über polterte, war wenrger Die Küche, in deren Namen Herr v. Kleist-Retzow sich die patcioii chc Feier aus und schloß mit einem Hoch auf Die Bürger SchleS- demlitt gemäßigt hi lt, aU die persönliche Gereiztheit auörangirter Großen wtgS, die Der Regierung stets auf das Bereitwilligste entgegengekommen feien. (®raf r Lippe und Confort n.) Stuttgart, 26. März. In Folge eines Gerüchtes, wonach in Dem Lade» De» Krieg mit Frankreich, Die Metamorphose des Bundes in Daß Reich, eines Kleiveroändttrs in Der Hirschstraßc eh Soldat mißhandelt s iu sollte, ent» dieselben Ereianiffe, Die den Iesuitirmus geschloffener in Die Schranken riefen, stand hiersesbft gestern Nachmittag 4 Uhr ein VottsavfUitt. Da vie Volksmenge sich nicht verlief, wurde da« Militär requiriri. Dasselbe sperrte um 8 Uhr AoenvS Die Hirschstraße und Umgebung ab, auch wurde Der Marktplatz von einer Reiterschwadron besetzt. Erst gegen Mitternacht trat Ruhe ein. Wegen Ausschreitungen durch Fenstereinwirfen und Steinr-ürfe gegen Die Polizei wurden zahlreich« Verhaftungen vorgenommen. Gegen Die Wiederkehr des Unfugs sind Maßregel» *S-a A di'^'ch s Heisirich 'rv 1451) Mttllen ver fübruntl dcs- W h PS"! 2i liudir 3) M . 4) D« J NB. Dme Elsitzun 5) 3oöai 6) Joe«! markt 7) Mori NB. Diese h sitzuiig 8) (Stör 9j Gtor 10) (Stör 1IL11 XII4! 11) Melil 12) Jchai 13) 3oW inarfu 14) Zoham 16) Philips Seueri 16) KiUhar NB. Christop! sitzung er 17) Melchii maifu NB. Melchior mitt eist werden. 18) J?oma 19) Johan . kung. A) Änna . XXX K 21) §einrii ÜB- Johavnil teilt Erst 22) Kathlv Gma 23) H-nnr 24) Marz . 25) ftasp "B. äohan.-ic W>) ftuniai ?) Karl § 'Zohoiie Mrl Sch ,,/lbung m 29) Wilheln yjtun M 4)tmrid 3J) Andregl J2) VubiDn An dreas E Atzung , dd) Konrad . kung. N Erhard Eberhard f er d6l liarl Hag, o,. Ttmarkn S Heinrich ^) Vnnrich ( ■Iß. gjd- llSer E Mp An 4ÄnJ trm ’ Fhanne« 5B 9).7ni Virvsrck ua8 gtBahre ElNlichiMz l(i Elfiillung tev Naiiir- 'vreändret ta V __ "-»mir Lnl«'O t>,i. >ig »°>d„ toi, ’ »erbt fi, «b„ <5«ft®te dir ^s Ä»ea« 'Heßaah ^"chskaij. öfnebatgt. cr^6oa9ei. Staotsmi- unter de« Wärlfgni idem Duhtr. 'ü ttl ,n in net' rtau^Len i* bi- ÄW ^Jrffett^i vtlich-n 8a|t' t dir Sach-»' dtUmngen ab, anpotbnen- ell-ind- « l,| d-l Lindt" ,fH«W ei,e’ ,5, 11) 12) Holzversteigerungen: Bekanntmachung. 88 Weber. 37 7 3 9 9) 10) Stockh., Reiserh, 45) Heinrich Reh von Steinbach, vu 455 und XVI 5dasiger Gemarkung. 40) die Ge,ne.noe 2 aiibringcn, IV 337,1 und 337,7 bafiger Gemarkung. ‘ ' ß> Ludwig Schäfer, Wilyelm Gib, Hirsch Löwenstein uno Karl Braun von Dau- bringen haben brschein>gffr magen je 141 Klftr. dieser Parcelle miitclft Besitzung erworben und sollen bieftlbeu solchen nunmehr überschrieben werden- 47) Elisabeth Wietzner von Nord.ck, XII,327 Allendörser Gemarkung. 48) die Genieinde Annerod, VIII;3 dasiger Gema» kung. Oeffentliche Aufforderung. In Sachen des Fruchthändlers Mose Rosenthal von Gießen, Klägers 26 12 144 6 41 2225 _ Segen Fruchthändler Wilhelm Schlabach von Gießen, Beklagten, Forderung betreffend, wird dem Beklagten, dessen gegenwärtiger Aufenthaltsort unbekannt ist, eröffnet, ba' der Kläger eine Klage auf Zahlung von 313 fl. 20 kr. nebst 6» g Zinsen vom 15. Februar l- I- für gelieferte Frucht, deren Einsicht in der Registratur des unterzeichneten Gerichts ihm freigestellt wird, gegen ihn erhoben. Fichten-Stämme, Kiefern- „ Holzversteigerung. 1452) Donnerstag den 3 April d. I., Vormittags 9 Uhr anfangend, R.-Meier Buchcn-Scheitholz, „ Eichen- „ „ Buchen-Prügelholz, „ Eichen- „ 14) Johannes Schäfer II. von Daubringen, I 814 u. 815 dasiger Gemarkung 16) Philipp Balser II von Groß-Buseck, XXVII184 dasiger Gemarkung u. 111268 Beuerner Gemarkung. ».°O) Katharina Hofmann von Ruttershausen, VIII115 Staufenberger Gemarkung. 'w. Christoph Zecher von Lollar hat diese Parcelle bescheinigtermatzen mittelst Er- flsung erworben und soll dieselbe solchem nunmehr überschrieben werden. 17) Melchior Wallbott, Kaspar S- von Garbenleich, XII,-104 Steinbacher Gemarkung. NB. Melchior Wallbott VI. von Garbenleich bat bcscheinigtcrmaßcn diese Parcelle mittelst Ersitzung erworben und soll dieselbe solchem nunmehr zugeschrieben werden. Buchen-Scheit- u Knüppelholz, R-Meter Eichen Nutzholz, * Eichen-Scheit- u. Knüppelholz, ^Versteigerungen. Holzversteiiierunq in derFürfttichen Oberförsterei Hohensolms. 1445) Donnerstag l en 3. April c, Morgens 9 Uhr, soll in dem Diftrict „Sckcuerwald", zunächst Hohensolms, nachstehendes Gehölz versteigert weiden: 80 177 14 24 40 3 4 roerben in dem Londorf er Gemeindewald, folgende Holzsortimente öffentlich an den Meistbietenden versteigert: 49 Eichen-Bau- und Werkbolzstämme von 20—50 Eeniimeter mittlerem Durchmesser und bis zu 15 Meter Länge =-51,58 Eubikmeter, Besondere Bekanntmachungen. Oeffentliche Aufforderung. 1454) Die nachoerzeichnelen Personen wollen die bei 'jedem Namen bemerkten Parcellen veräußern, sie vermögen aber ihr Eigenthum an solchen und resp. die Abführung des Kaufgelds für dieselben urkundlich nicht nachzuweisen, nämlich: 1) Philipp'Gros; 11 von Annerod, VI 291 dasiger Gemarkung. 2) Ludwig Wißner von Annerod, VI 290 dasiger Gemarkung. 3) Balihaiar Weimar von Ali-Buseck, IX 403 u. XV,78 dasiger Gemarkung. 4) Die Gemeinde Annerod, IV,64 dasiger Gemarkung. NB. Diese Parcelle hat bescheinigtermaßen Johannes Haas von Annerod mittelst Ersitzung erworben und soll demselben nunmebr zugeschrieben werden. 5) Johannes Haas von Annerod, III 189 u. IV 535 dasiger Gemarkung. 6) Jo. annes Lepper I. von Alt - Buseck, X 728, XXIII/375, XXV/61 dasiger Gemarkung. » Eichen- u. Buchen-Stockholz, ," __ „ " n Reiserholz, Kiefern-Stamme = 2,08 Festmeter „ Stangen — 2,16 „ R-Meter Kiefern Nutzholz, „ „ Knüppelholz, i. u Stockholz, » - Reiserholz; Es wird ihm aufgegeben, binnen 30 Tagen, vom ersten Erscheinen dieser Aufforderung in öffentlichen Blättern an gerechnet , sich auf die Klage zu erklären, unter dem Rechtsnachtheile des Eingeständnisses und Ausschlusses mit Einreden. Zugleich wird demselben weiter eröffnet, daß alle in dieser Sache weiter ergehenden Verfügungen ihm lediglich durch Anschlägen an das Gerichtsbrett bekannt gemacht würden. (1467) Gießen, am 20. März 1873. Großherzogliches Stadtgericht Gießen. Dr. Muhl, Scriba, 517) Stabtrichter. Stadtger.-Assessor. 49) Jobs. Hammel V. »on Annerod, IV, 332 dasiger Gemarkung. i)0) Heinrich Euler von Beuern, X/677 dasiger Gemarkung 51) Ludwig Göbel II. von Rödgen, 1/(13) 61 dasiger Gemarkung. 1 Nnk ßublu,Ö Rübsamen in Rödgen, 1/(14) 62 dasiger Gemarkung. NB Johannes Hahn II. von Rödgen hat bescheinigtermatzen die Ord. No. 51 & 52 bemerkten Parcellen mittelst Ersitzung erworben und sollen dieselben solchen nunmebr überschrieben werden. . , , Es werden darum alle diejenigen, welche Ansprüche an btefe Parcellen zu bil- den haben, hiermit aufgeforbert, solche so gewiß binnen 4 Wochen bei bem unterzeichneten^ Gerichte anzumelden, als sonsten ohne Rücksicht auf solche die betreffenden Kauf- vertrage gerichtlich bestätigt und die fraglichen Parcellen den neuen Erwerbern in den öffentlichen Büchern überschrieben werden und resp. angeordnet wird, daß bezüalicb bet gebachten Parcellen bie Bemerkung „beschränkt" zu löschen. Die Besitzer des sogenannten Stift-Wetter'schcn Erbleihguts, dessen einzeln« Parcellen in den Gemarkungen Daubringen, Alt-Buseck, Lollar, Mainzlar und Stausen- oerg gelegen sind, wollen sodann dieses ihr Erbleihgut allodificiren, vermögen aber nicht bezüglich aller zu solchem gehörigen Parcellen ihr Eigenthum nachzuweisen. Indem man noch bemerkt, daß die betreffenden Acten mit Giundbuchsauszügen den Interessenten bei Gericht zur Einsicht offen liegen, daß verschiedene Parcellen auch noch auf bem Namen längstoerstorbener Personen katastrirt sind, werden alle diejenigen, welche etwa Ansprüche an die einzelnen Parcellen zu bilden gedenken, hiermit aufgeforbert, solche so gewiß binnen 4 Wochen bei dem unterzeichneten Gerichte anzumelden, als sonsten das Ueberschreiben der einzelnen Parcellen auf den Namen der einzelnen Besitzer angeordnet und der Allodisicationsvertrag selbst gerichtlich bestätigt werden wird Gießen, 14. März 1873. Großherzogliches Landgericht Gießen. Bötticher. Fichten-Stangen, w Kiefern- „ 297 R -Meter Kiefern- u. Fichten-Reiserh. sowie verschiedenes Windfallholz. Niederkleen, den 24. März 1873. Das Königl Preuß. Bürgermeister-Amt. (1672) Hardt. 7) Moritz Riehnr von Lollar. IX 8 > dasiger Gemarkung. NB. Diese Parcelle Hal beschemigtermaßen Ludwig Müller von Lollar mittelst Ersitzung erworben und soll demselben itunmear zugeschrieben werden. 8) Georg Krick von Stemdach, IX 215 dasiger Gemarkung. Georg Seipp I. von Hattenrod, XIII, HO Burkhardsfelder Gemarkung. Georg Philipp Schmidt von Lollar, II 77, VII,66, XI/197, III 99, 11/201,5. III 113, VI 54, Vll 140, XI/329, XII 195 dasiger, VIII 27 Staufenberger und XII, 49a, 79. 95, 109, XIII 9, 28, 32 u. 35 Wiesecker Gemarkung Melchior Mattern in Lollar, 1 71 u. 72 dasiger Gemarkung. Johannes Rohrbach II. in Lollar 1/71 u. 72 dasiger Gemarkung. 13) Johannes Haas, Hans Hrch. Sohn IV. o n Steinbach, 1/382 dasiger Gemarkung. I. Am Samstag den 5. und Montag bei 7. April b. I., jedesmal von Vormittags Punkt 8 Uhr ab, im Gemeindewald von Ebersgöns in den Districten „Ebers- gönserhecken" , „Rückertsberg", „Eisenkaul", „Junkenacker" und zwar am 1. Tage das Stamm- und Nutz- und am 2. Tage das Brennholz: 77 Eichenstämme — 42 Festmeter, 4 R -Meter Eichen NutzboU. 117 R -Meter Buchen-Scheitholz, 209 „ Buchen- und Eichen-Prügel- holz, 218 „ bergt Stockholz, 6170 Wellen bergt Reisholz, 330 Eichen-Stämme von 15 bis 62 Centi- meter Durchmesser unb 4 bis 16 Mrr. Länge = 130,40 Festmeter, 7 starke Buchen - Stämme = 8,89 Feft- meter, 3 Kiefern-Stämme = 0,99 Festmeter, 171 Stück Eichen-Wagnerholz = 9,19 Festmeter. Hohensolms, am 24. März 1873. Fürstliche £)beiförfterci Hohensolms. Dörmcr, Förster. 18- Konrad Pfeif von Allendors a. d. Lda., XXXII,9) dasiger Gemarkung. 19) Johanne > Konrad I Wittwe von Beuern, II, 849 und X/1129 dasiger Gemar- i20) Anna Katharina Wietzner von Allendors a. b. Lda., 111 495, XVI,86, 91 und XXX WO dasiger Gemarkung. 21) Heinrich Nürnberger von Reiskirchen, V,527 dasiger Gemarkung. NB. Johannes Balser III von Reiskirchen hat diese Parcelle bescheinigtrrmaßen mit- telst Ersitzung erworben und soll dieselbe solchem zugeschrieben werden. 22) Katharina Schwalb, Daniels Tochter von Groß-Buseck, 1 74 und 62 bafiaer Gemarkung. ' ' 0 14$3) Mit Bezug auf unsere Bekanntmachung vom 2. d. Mts., bie Abstempelung der Retour-Billets beim Antritt der Rückfahrt betreffend, bringen wir hierdurch weiter zu'- öffentlichen Kenntniß, daß die in jener Bekanntmachung getroffene Anordnung auch auf die im direkten Verkehre der Stationen Gießen und Frankfurt einerseits mit den Hannoverschen Stationen Bremen, Harburg und Hannover andererseits zur Ausgabe kommenden Retour-Billets vom 1. April b. I. an Anwenbung findet unb baß sonach bie in Gießen und Frankfurt gelösten Billets bei der Rückfahrt auf den betreffenden Hannoverschen Stationen abstempeln zu lassen sind. Cassel, den 24. März 1873. Königliche Direktion der Main-Wescr-Bahn. ;| Obeihessische MZM Eisenbahn-Gesell- BW schäft. Bekanntmachung. 1463) Wir bringen hiermit zur öffentlichen , Kenntniß, daß auf der nur für beschränkten Güterverkehr eingerichteten Haltestelle Ehringshausen außergewöhnliche Gegenstände, sowie Langholz, zu dessen Verladung zwei gekuppelte Wagen erforderlich sind zum Transport nicht angenommen werden können. Gießen, den 24. März 1873. Die Direktion. 23) Heinrich Flach von Trohe, VIIl 320 Alt-Busecker Gemarkung. 24) Margarethe Burk von Treis a. d. Lumda, VIII/206 Mainzlarer Gemarkung. 25) Kaspar Becker von Tret' a. d. Lda. VI 13 Mainzlarer Gemarkung. 3ol)aimeö ©tefer V. von Treis har diese Parcelle bescheinigtermatzen mittelst . Ersttzu.g erworben und soll diese! e solche n nunmehr zugeschrieben werden. 26) Kunrad Seibert von Birklar, V1I1/29 Oppenroder Gemarkun i. 27) Karl Schmidt II von Lo mr, XII 50 unb Xlll 6 Wiesecker Gemarkung. 28) Johannes Bieraus Wittwe von Lollar, IV, 135 ba-rger Gemarkung. Kari Schmidt II. von Lollar har diese Parcelle bescheinigtermaßen mittelst Er- ,,,ffv"ug erworben unb soll demselben solche nunmehr überschrieben werden. 29) Wilhelm Schwalb II. von Groß-Buseck, XXI173 uno XXV1I1 b77 bafiaer Gemarkung. 30) Heinrich Hom 1. von Burkhardsfelden, VI 119 dasiger Gemarkung. 31) Andreas Gerhard II von Steinbach, VII 317 dasiger Gemarkung. ND V UblD 9 ^orn' H- S- von Sleinbach, VII 70 dlffiger Gemarkung «B An dreas Gerhard II. von Steinbach hat diese Parcelle bescheinigtermaßen mittelst Ersitzung erworben und soll bieseloe solchem nunmehr Überschrieben werden. 33) Konrad Schäfer Wittwe von Groß-Buseck, XXIII 283, 111,357 dasiger Gemarkung. 34) Gerhard Schupp II. in Lollar, 1 325 dasiger Gemarkung. 3o) Johannes Pfeffer 1. von Annerod, IV/601 dasiger Gemarkung NB. Eberyard Pfeffer 1. von Annerod hat besche.nigtermaßeu diese Parcelle mittelst Ersitzung erworben unb soll dieselbe solchem nu-imehr überschrieben werden. 36) Karl Haas I von Steinbach, I 370, 380, XVII 318,5, VHI 220, XVII 227 dasiger Gemarkung. 37) Heinrich Haas Wittwe von Steinbach, XVIL230 dasiger Gemarkung. 38) Heinrich Gans IV., Johs. S- von Grotz-Buseck, 1/900, XV 157, XVI11 73, HI 447. XXVIII 3 dasiger Gemarkung. 39) Balthasar Schick und Frau Katharina geb. Göbel von Treis a. b. Lda., B 63 dasiger Gemarkung. NB. Philipp Amcnd I. von Tieis bat bescheinigtermaßen diese Parcelle mittelst Er» sitzung erworben und soll dieselbe solchem nunmehr überschrieben weiden. 40) Johannes Zecher Wittwe und Consorten von Treis a. d. Lda. 1,5087 bafiaer 1 Gemarkung. 0 NB. Margaretbe Benner, Johs Tochter, Margarethe Benner, Balthasar Tochter, Phck'pp Roth, Wilhelm Michel, Balthasar Maier, Konrad Kehr III., Georg ^tübl von Treis haben vescheinigtermaßen diese Parcelle mittelst Ersitzung erworben und soll dieselbe foldsen nnnmehr überschrieben werden. 41) Johannes Zecher Wittwe und Consoiten von J 5378, 5079, 50^0, 5082 bafiaer Gemarkung. 42) Johannes Leitner von Treis, 1/5082 dasiger Gemarkung. NB. Otto, Benner, Johannes Kehr V., Philipp Am end 1., Konrad Müller, Adam Ruhl II., Georg Kehr IV., Balthasar Maier, Georg Kehr II , Otto Will unb Heinrich Oppers Wittwe, Christine geb. Leitner von T'eis haben bescheinigter^ maßen die Parcellen Old- No. 41 & 42 mittelst Ersitzung erworben unb sollen dieselben solchen nunmehr überschrieben werden. 43) Johanne« Zecher's Wittwe unb Consorten von Treis, H 5033, 5035, 5034 unb 5036 bafigei Gemarkung. NB. Konrad Müll-r, JohaimeS Benner III , Konrad Seeth, Heinrich Alheit, Adam : Will I, He irr ch Becker 11. unb Heinrich Gäbel II. von Treis, haben bescheinig- telinaßr-n mitff.l t Ersitzung diese Parcellen erworben unb sollen dieselben solchen : nunmehr übe schrieben werden. 44) Elisabelue Klein, Johanues' Tochter und 8 Consorten von Treis, 114960, 4'961, 4962 und 4959 dasiger Gemarkung . ^Ri Kourad Will III, dessen Ehefrau Elisabeth geb. Klein, Philipp Nuhn 1. Ehefrau Elistidelh ge >- Meyer, Martin Leinp, Konrad Müller, Philipp Amendt I. unb Georg Schaaf II. von Tleis, haben bescheinigtermaßen diese Parcellen mir: kelst Ersitzung erworben und sollen dieselben solchen nunmehr überschrieben WCibilL 14 Eichenstämme — 7,27 Feftmeter, 8 R.-Meter Eichen- u. Buchen-Scheith., „ Buchen- u. Eichen-Stockholz Wellen Buchen-R isholz, 650 ,, Eicheir- „ Bemerkt wird, daß das Eicken - Bauholz sehr schönes gesundes Holz ist unb zu verschiedenen Zwecken sich verwenden läßt. Der Anfang unb bie Zusammenkunft ist nn genannten Diftrict in der Nähe des Wegs von Londorf nach Dreihaufen. Londorf, am 24. Mäiz 1873. Grobherzogliche Bürgermeisterei Londorf 30 „ „ yicijciuuij: II. Am Mittwoch den 9 April d. I., von Vormittags Punkt 8 Uhr ab, im Ge- meinberoalb von Oberkleen, in den Di- ftricten „Wachholderberg", „Kluft" und „Neubertsbom": über w Strohhüte Vermietbungen Rr « Gcschäfts-Empfchluilg 1059) 1466) 1. 45 fr-, empfiehlt IVB. 2. 15 2. 36 2. 36 3. — 2. 30 3. 30 in ii ii ii ii u buchs strafbar ©iejji Das anzuweifin, J Die Gie W bi if ßnwkchtig 1419) Ein Mädchen, welches alle häuslichen Arbeiten versteht, wird zu mieten kation wird ein tüchtiger Uebernehmer unter sehr guten Bedingungen gesucht. F r i e d r. S ch w a a b. Vermischte Anzeigen. 1456) 2 bis 3 tüchtige Kalksteinbrecher sucht gegen hohen Lohn und dauernde Be- sckästigung in die Nähe der Lindener Mark i Karl Haas in Steinbach. Nach Her schwar- fleföbfet werd! 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