ttvdt McrtdjA.'rtj 1 JL 12 fr. *tt Vrtn-edshn- Durch Ml Po4 MgH« Mctfry^rig t fL 29 fr. Gichtner Alyeiger. *d*reu täflli* , mtt Ai» nafcmt €>eentart». EMdittan : 6 «eylrtbft ft. Vtt. v. Sfr 1 Anzeige- und Amtsblatt für den Kreis Kielen. Nr 22. Montag den 27. Januar 1873 Amtlicher T h e i l. Gießen, am 24. Januar 1873. Betreffend: Die Schullehrer-Bibliothek im Greift Gießen. Die Großherzogliche Kreis-Schul Commisslon Gießen an die Schulvorstande deö Kreises Gießen, mit Ausnahme derjenigen von Albach, Alt-Buseck, Bersrod, Dorf-Gill, Eberstadt, Holzheim, Lang-GönS, Lich, Münster, Ober-Lessiugen, Rödqen, Steinbach und Treis a. d. Lda. Wir erinnern Sie an die Erledigung unserer Beifügung vom 10. Januar 1873 binnen 8 Tagen. v. Röder. Das Reichogesetzblalt Nr. 1, ausgegeben den 13. Januar 1873, enthalt: (Nr. 901) Postvertrag zwischen Deutschland und der österreichisch-ungarischen Monarchie. Pom 7. Mai 1872. Güßen, den 24. Januar 1873. Großherzogliches Kretsamt Güßen. v. Röder. Bekanntmachung. Von Seiten der Französischen Negierung sind unter Andern die Todesscheiye der nachstehend verzeichneten, angeblich Großherzoglich Hessischen Staats- angehörigen mitgetheilt worden, deren GeburtS- beziehungsweise Heimathsort bis je|* nicht constatirt werden konnte, indem derselbe in den betreffenden Todes- scheinen offenbar irrig bezeichnet ist. Da eine Bekanntmachung der Namen vielleicht zu weiteren Ermittlungen führen könnte, so wird das fragliche Derzeichniß andurch unter dem Aufügen zur öffentlichen Kenntniß gebracht, daß, falls die Todesscheine nicht innerhalb sechs Monaten bei Großherzoglichem Ministerium des Großherzoglichen Hauses mb des Aeußern reclamirt werden sollten, deren Rückgabe an die Französische Regierung angeordnet werden wird. Gießen, 23. Januar 1873. Großherzogliches Kreis amt Gießen. v. Röder. 1. Christine Schiller, verwittw. Abel von Mainz, alt 65 Jahre, gest. am 1. Sept. 1869 zu Milianah in Algerien. (Tochter des Friedrich Schiller und der Philippine Vetroch, beide verstorben.) 2. Johann Wolf von Mainz, alt 25 Jahre, gest am 22. Oct. 1869 zu Bona in Algerien. (Sohn des verst. Wilhelm Wolf und der Catharine Muck.) 3. Michael Finck von Darmstadt, Taglöhner, alt 37 Jahre, gest. am 17. März 1870 zu Guelma in Algerien. (Sohn des Peter Finck und der Catharine Fischer, beide verstorben.) 4. Catharine Fischer von Darmstadt, Haushälterin, alt 64 Jahre, gest. am 7. Jan. 1871 zu Guelma in Alger. (Tochter des Ferdinand Fischer und der Catharine Wairoldt, beide verstorben.) 5. Anna Marie Mougin von Nackenheim, alt 66 Jahre, gest. am 9. Jan. 1871 zu Paris. (Tochter des Jacob Mougin und der Anna Marie Garon, beide verstorben.) 6. Carl Ludwig von Fritzberg (?), alt 38 Jahre, gest. am 20. Jan. 1871 zu Tory. 7. Catharine Druck, Ehefrau des Heinr. Wehrum von Darmstadt, Taglöhnerin, alt 28 Jabre, gest. am 28. Sept. 1871 zu Paris. (Tochter deS Christian Bruck.) 8. Elisabeth Finck von Darmstadt, aft 35 Jahre, gest. am 29. Novbr. 1871 zu Guelma in Algerien. (Tochter des Adam Finck und der Cath. HarSler.) 9. Balthasar Schmidt von Suß (?), Grubenreiniger, alt 54 Jahre, gest. am 6. Februar 1872 zu Paris. (Wittwer von Marg. Turner.) 10. Ludwig Mousson von Ham(?), Taglöhncr, alt 69 Jahre, gest. am 14. Februar 1872 zu Paris. (Sohn des Claude Mouffon und der Elisabethe Guerthner, Ehemann von Elisabethe Clame.) Po t it i f ch Die Fusionsbestrebungen scheinen unmittelbar nach dem Tove Rapole n's einen kräftigen Aufschwung nehmen zu wollen. i)fr Gedanke lag ja auch nahe, das Verschwinden des einen Prätendenten von der Bühne zu raschen Eriolgen der allmonarchischen Sach, auszunutzen. Um aber überhaupt auf positive Erfolge rechnen zu können, mußten Vic Anhänger der beiden Dynastien sich vor Allem zuerst über ein gemeinsames Ziel vereinigen, d. h. sie mußten den ost gescheuerten Versuch einer Fusion de» Dynastien und ihrer Ansprüche erneuern. Erst wenn tiefer Versuch pelungen »ar, mußte der Eiuwavk der Gegner verstummen, daß die monarchischen Fractionen nur in der Negation, in der Bekämpfung der Republik, einig seien, daß sie dagegen unfähig seien, ctxae Anderes an der Stelle der von ihnen be- kämpften republikanischen Verfassung zu sitzen. Es ließ daher auch von vorn herein vcrmuthen, daß ter Tod Napoleon s die Hoffnungen der Fusionisten frisch beleben und den Anstoß zu neuen Der- bandlungcn geben werde. Die Verhandlungen wurden jedenfalls m r großem Eifer befrieden, mit so großem Eifer, daß einer der eifrigsten Freunde des FufionSgedankenS, der Herzog von Larochefoucault - Bifaccia, sich bereits für be rechtigt hielt, die Fusion als ein vollendete Thatsache zu prcclam'ren. Aber der optimistische Herzog bat in seiner lebhaften Phantasie offenbar mcht genau zwischen Wünschen und Thatsachen unterschieden, er hat aus der Aeußerung, die der Graf von Paris gegen ihn gethan hoben soll: „Fortan giebt es nur noch Eine Monarchie in Frankreich", Schlüffe gezogen, welche die Orleans nicht ohne Weiteres wollen gcltn laffen. W.nn auch tu Aeußerung des Grasin von Paris genau dem vom Herzog von Larochefoucauld angegebenen Wortlaut entiprechtn sollte, so ist es doch eben nur eine der zweideutigen, in keiner Hinsicht bindenden Retensarlen, wie sie den Orleans geläufig find. Daß von Seiten des Grafen von Paris ein entgegenkommender schritt beim Grafen von Ehambord nicht gethan ist, geht aus der Art und Weise h-r» vor, wie das anerkannte Organ der jüngeren Linie, das „Journal de Parts , den ihm offenbar wenig angenehmen Zwischenfall bespricht. Da« Journal gesteht zu, daß in der Thal eine Unterredung zwischen dem Grafen von Paris und Herrn von Larochefoucauld stattgefunden habe, aber es erklärt zugleich, daß die Sprache d.s Prinzen nicht von derjenigen abwich, welche er stets bei ähnlichen D-ranlaffungen geführt hat. Die P.-inzen von Orleans machen keine dynastische Milbewerbung geltend, es giebt unter ihnen keine Thronpratendenten. Wenn einst die Monarchlc wieder hergestellt werden sollte, so könnte das nur durch den freien Willen der Nutten und auf der dreifachen Grundlage der bürgerlichen Gleichheit, der politischrn und kirchlichen Freiheit und der verfaffungSmäßigen Garantien geschehen. In diesen Grenzen wäre der Aelteste von den Prinzen deS Hauses Frankreich ter natürliche Vertreter der monarchischen Idee, auf alle Fälle xürte er in seiner Familie keinen Mitbewerber finden. Diese Geflnnungen, fügt da« Blatt hinzu, seien nicht nur diejenigen des Grasen von Paris, sondern auch des Herzogs von Aumale und aller Prinzen von Orleans. Auf dem hi r einäenommenen Standpunkte ist aber eine Fusion äugen» cheinl'ch nicht möglich. Allerdings erkennen die Orleans den Grafen von Eham- tord als Haupt der Familie und, innerhalb gewiffer Grenzen, als den Vertreter cer monarchischen Idee an, dem gegenüber sie auf die Rolle von Mitbewerbern otrzichlen. Aber wenn sie demgemäß auch jeder dynastischen Rivalität entsagen, so betonen sie um so entschiedener den principiellen Gegensatz, in dem sie zum reinen Legitimismus stehen. Sie halten an der alten pri-cipiellen Bedeutung des OrleaniSmuS eben so fest, wie der Graf von Chambord seine Sache auf da» historische Recht, auf die Legitimität, stellt. Wenn es sich nur um die dynastische Frage handelte, so würde eine Ausgleichung der entgegenstehenden Ansprüche ver- hältnißmaßig leicht sein, da ja die Kinderlosigkeit des Grasen vom Ehambort den Weg »orgezeichnet, auf dem eine Versöhnung ber beiden Linien sich ohne Mühe erzielen ließe. Aber die Principis'nfrage, welche die legitlmistische von der orleanistlschen Partei trennt, läßt sich durch eine dynastische Fusion gar nicht lösen. Die Möglichkeit ihrer Lösung würde zur Voraussetzung haben, daß ent- I weder die legitimistlsche oder die orleanistische Partei unbedingt ihren Principien tri liegt. so »st er ju Frankreich spricht. hört ji seinem Wesen. er würde sushöre», Parteihaupt z» sei«, wenn er da« I Schwei;. Der Kampf, welchen die römische Curie gegen die Staatsgewalt führt, hat jetzt auch in ter Schweiz die letztere zu rnergischrm Vorgehen gezwungen. Infolge dessen soll ter am 27. d. Wi». zusammcutretenben Baseler Diocqnn- L T* \ H Rußland Petersburg, 24. Jan. Ein aus beiden Felbmorschälle» und hohen Gi»e Vielleicht ßndet dabei auch die Etel- rolr» bestehendes Militär-Aomitr degnon vorgestern »nlch«fe,nklich gesinnt hi». ta-* " - l-- -.....— stelle» und dar.» das Hemmniß einer nationalen »nd „l.g.ös freiheitliche» Politik Bayerns zeigen; alle,» dies ist ein sehr k»rchsichtiges Parteimanöver. Es ist hier wchl bekannt, daß die jüngst verbreitete Notiz, kas Ministerium sei m,t seinem Antrag auf Abberufung kes Grafen rauffkirchen ahgewiesen worke», «Heu so ui- ri$lig ist, als die von ver „Deutschen Reichs,Eorrefponkenz- verbreitete Erzäb- lang über Vie Füssener Audienz; n dieser letztere, Hinsicht genügt die Bemer. kung, daß die in Audienz Empfangenen schon deshalb kein,» verweis empfangen kounien, weil fie selbst schwarze Ultramcntane sink. Eine andere i» den Blättern verbreitete Nachricht war, es hatte» die gegenwärtigen Minister seiner Zeit tem Könige vorgeschlagen, den Fürste» Hohenlohe an Stell« des verstorb«»«» Grafe» Hegnenberg zum Minister Ves Aeußern zu ernennen, seien aver mit ihrem vor- schlage abgc. irsen worden, so taß auch hier die „nationale" Aktion der Minister an ker Weigerung des Königs gescheitert sei. Auch dieses Gerücht kommt uns wenig glaubhaft vor. Abgesehen davon, daß es wohl kaum wahrscheinlich ist, eine zwischen den Ministern und dem Staatsoberhaupte gepflogene Unlerhantluna so delikater Natur werke in die Oiffentlichkeit dringe», dürfte es auch unkenkbar erscheinen, daß jener Vorschlag gemacht worden wäre, ohne daß fich bas Mini- sterium vorher mit drm Fürsten Hohenlohe verständigt hätte. Die Presse wurde aber von solchen verhandlungru ä'w ß Etwas erfahren habe», während koch weder zu jenes Zeit noch später hiervon auch nur das Mindeste verlautet hat. Wer übrigens die verhäktniffe kertnt, »it sie fich in Bayern seit d.» Austritte kes Fürste» aus dem Ministerium entwickelt haben, wird es ohnehin bezweifeln, taß dieselben Männer, welche die durch die Eoncilseeprfche drm römischen Stuhle gegenüber genommene Stellung gänzlich aufgegeben habe» »nb nur lav.ren, eine» 10 entschiedenen Gegner Rom« an ihre Spitze stellen wollte»; auch vüiste es »icht lehr wahrscheinlich sein, baß Fürst Hohenlohe tie bisherige Politik ter bayerischen Regierung sowohl in der religiösen als in ver nationalen Frage (z B. tn der Frage der Nat'onalgesetzzebung) mit seinem Namen kecke» mochte. Hamburg, 23. Jan Einem Londoner Telegramm der .Börsenhalle" z». folge funk der Zusammei-stoß zwischen bcm ^Northflcet" und de» Dampfer zwei Mellen von Dnngeneß statt. Der Dampfer soll rin australischer getvesea sei» die Passagierzahl ves Emigrantensch.ffes 412, von welche» tro, schleuniger Hülfe »bet 300 »mkame». 4 StaatSgrivalt führt, lorgkhen tzkzwunzra. o Bastln Diöcesga- ng des Bischofs coa tthumSvklwestrS und aus clericaler Seile n aus tm Umftüncc M Graf Scherer, ha/, and, »ai den Kran- lt Lla/ter sind voll ntnntn ße die paar ld ße jauchten u« so /odtsch»eigeo »ollen fei'- »ö< M MW SesonderS erfreut „Weil w% setzt Baier» geredet und »r Thetsache betone» K°>S g sich -big,- e»R"'J z«ll M,etl1 »„(8111* »w»«"'- 6ated«ki|< W«1- i »in ultramort«« utfdjlant, unH“eel |’e.' b-„ st'?»; ä'B VÄL ‘"Ittiltlt er.gj . L.U- Ä ”7. ”*8« ,''7' 8.1, 'e,f}otbfniitik brr bapettschrn rage (j. B. in der öchte. «Börsenhalle" zu« dem Dampfer wei Wer Weseä sein, otz schleuniger hülfe , Ae»e- -- «*' 1 e*«11' ,« D-*»'■£ « * (eillt "‘ Ti r-- üBD tdie per- T&üt ä« h,lterS im KsakasuS, Großfürstin M'chael, die Berathuogen über die rreoe «rmee-Organifatiou, weich? zunächst der Ksrminng »oa Armee,LorpS, statt der fcitltriflcn Diüifion<-(5oaimanto6, bezweckt. 3r Rußland wird jetzt das bereits 1870 sanetioairte Gewcindegesetz eiage- führt. Bisher wurden die Städte nach einem aus dem Jahre 1785 Hersta»meu- der» Statute verwaltet, oder besser gesagt, durch die Militär- und Polizeibehörden ■altreitirt. Daß aber die neue Ordnung der D-uge von den Russen noch säst gar nicht verstanden wird, beweist der Umstand, daß in Moskau selbst von 17,000 Wählern kaum der hundertste Thell sich an dem Acte betheiligten. — Bor ungefähr vierzehn lagen wurde Nttschazeff mittelst eine« (LourierzugeS vsn Petersburg nach Moskau gebracht. De schon seither von diffeu Transportirung nach Moskau verlautete, fanden sich viele Neugierige, die ihn gerne gesehen hätten. Diese» Wunsch wurde jedoch nicht erfüllt; man tran-portirtc den Häftling in einem ver- schlossenen Wagen; sonst vermied man nicht die Ostentativ», ja man bot sie form- lfch anf. Ein zahlreiches berittenes Sonvoi sprengte mit dem Wagen einher, und tt)«e vir Blätter mit osficiellee Erls«bn«ß erzählen, ist geeignet, möglichst viel Neu- gierde zu wecken. Demnach fei Netschajeff in dem Duszczever Gefängnisse, wohin er gebracht wurde, in einer besonderen Abteilung nntergebracht worden, die aus sechs Zellen bestedt. Io einer der Zellen befindet sich Netschajeff und bei ihm hält ununterbrochen ein Gensd'armerir.Major Wache; in den übrigen Zellen sind ndch zwei G.usv'armcrie Offiziere mit zahlreicher Mannfchatt bei der Hcnd — Nanni etwa feine GcsinnungSgenossen, wenn sich solche in Moskau befinden sollten, nicht einen Handstreich zu seiner Befreiung unternehmen. Die übliche Durchsuchung nach seiner Ankunft im Moskauer Gefängnisse ergab nichts Verdächtiges, heißt es weiter; auf Fragen, die an ibn gestellt werben, gibt er beharrlich keine Antwort. Der Prozeß soll em 8. (20.) Januar beginnen. Rumänien. Bukarest, 24. Ian. Kammer votirte heute einstimmig eine Beileids- Mdreffe an die Wittwe Rsp^ron's. Amerika. Newhvrk, 23. Ian. Der Senat nahm die Vorlage, betreffend den Bau neuer Corvetten, wodurch deren Zahl auf zehn vermehrt wird, an. — lieber einen Schneefall und große Kälte in Minnesota treffen schmerzliche Details hier ein; viele Leute und eine Menge Vieh ist erfroren. Für die Faftnachts-Toilette der Damen. Unter dem Titel „Blätter zur Koslü mg efchichte" veröffentlicht jetzt die Modenwelt in der „Ausgabe mit Moden- kupfern", Preis vierteljährlich 1 Thlr. 5 Sgr., eine Reihenfolge von Kunstblättern in feinstem, colorirten Stahlstich, welche das am meisten Characteristische aus den Kostümen aller Zeiten, sowie die verschiedenen Volkstrachten darstellen. Wie diese Blätter, gesammelt, jedenfalls ein Album der interessantesten Art bilden werden, dürste auch jedes einzelne derselben besonders gu Fastnacht unseren Damen hochwillkommen sein. , . In der Regel soll allmonatlich ein solches Blatt erscheinen (bis Mitte Februar d. I. drei Blätter), so daß also die Ausgabe der Modenwelt mit Modenkupfern nun- mehr jährlich 48 Stiche (36 Modenknpfer und 12 Kostümbilder, letztere mit jährlich gegen 150 Figuren) bringt. An schöner Zeichnung, feinem Stich und sorgfältigem Colorit stehen dieselben den früher so berühmten Pariser Kupfern nicht nur nicht nach, sondern übertreffen dieselben noch bei Weitem, obwohl jedes dieser Kunstblätter im Abonnement noch nicht 2 Sgr. kostet. Aecht kölnisches Wasser von Jean Maria Farina. Meine Niederlage davon in der Expedition des Gießener Anzeigers empfehle ich zu 8 st. per Dutzend, 4 fl. per halbes Dutzend und 45 fr. per Glas gehorsamst. Johann Maria Farina in Köln. Börsenberichte. Frankfurt a. M., 24. Januar. Die animirte Stimmung, welche gestern gegen Schluß auf höhere Berliner Course, besonders für Lreditactien einttat, fetzte sich an der Adcnddörse fort. Auf Grund von Gerückten, über den bevorstehenden Abschluß des Wiener üommunalanledenS von 60 Millionen Gulden mit der österreichischen Lreditanstalt und der Bodencreditanstalt, sowie daß die Creditanstalt den Iulicoupon mit 22 fl. ein lösen werde, gingen CredUactien um ea. 3 fl. bis 357'/, höher, um heute mit 35« zu eröffnen nnb 357 zu schließen. Die erwähnten Gerücht« haben indeß bis jetzt noch keine Bestätigung erhalten. Die heutige Börse, anfangs fest, erlitt in ihrem Verlaufe eine Abschwächung ihrer Tendenz, alS wenig festere Berliner und Wiener No tirungen einttasen. Für Ereditactien lagen nicht unerhebliche Kaufordres vor. Staatsbahn gingen gestern Abend auf 357 und schloffen heute, mit 358 eröffnend, zu 357'/,. Der neue Ver öffentlichungsmoduS ihres WockenauswciseS scheint verstimmend zu wirken. Lombarden blieben gestern Abend stagnircnd auf 203 und notiren heute 203',4. Die Herabsetzung des Bankdisconto's in London und Wien, sowie auch der günstige englische Bankausweis blieben ohne merklichen Einfluß auf die herrschende Stimmung. Von österreickischen Bahnen Buschterader 1 fl., Praa Duxer 2* 2 fl. (von 109 auf 111'/,) bester. Nordwcst gesucht und höher. 2te Emission (8U sabeth-Prioritätcn 5/s Proc. bester und zu 82*/< lebhaft gehandelt. Bayerische Ostbahn 1 Proc. höher und Leihgebühr anhaltend gefragt. Bankwerthe meistens zu festen Coursen in Umsatz. Deutsche Effcctenbank '/, Proc., VereinSbank '/, Proc. und Handelsgesellschaft 1 Proc. höher. Rheinische Effectenbank zu 119 gehandelt. Darmstädter Zettelbank gefragt, Rheinische Kreditbank bester, Bankverein matt. Spanier matt. Amerikanische 1882er Staatöbonds, auf die Nachricht von deren bevorstehenden Einlösung, gingen zu höheren Coursen um. Von Prioritäten öxtenfton */, Proc. höher, andere geschäftslos. Sämmtliche kleine Looöpapiere bester. Von Wechsel« Hamburg sehr gefragt, Wien niedriger. BörsrnMCbriehteD. 25. Januar 1873 PreuM. 4'/,% Obiig. 103’/< Frankf. 3'/,o/o Obi. 87 Nass. 4'/, 0,0 Obi. 100 Kurhesa. 4% „ 945/g Gr. Hees. 50/0 ObL 103 » „ 40/0 „ 983/4 • , 3'/,0/0 , - Bayer. 5% „ — „ 4'/,0/0 1 jährige 100 , 4O/o 1jährige 92^/4 Würtemb. 4'/, % ObL 100 Baden 4'/2°/o ObL 0. E. L. 99% Oesterr. ßilberrente 65 „ Papieirente 615/s Spanier, nenest. 3% 267/g Amerik. Bonds 1881r 100'/, „ „ 1882r 96^4 „ 1885r 97->/e , , 1887r 98'/4 A eilen. Frankf. Bank 1411/4 Frankf. 'Vereins-Kaswe 143% Dtimst. Bankact. 469 Wien Bankactlen 1037 Oest. Credltact. 357 Galicien 245 Aeliei». Weehwel. 5% öotr. F. 8t. E. B 356'/z Amsterdam k. 8. 988/y Loabard. Bahn 203'/, Augsburg k. 8. 100 Ludwigah.-Bexbach 196 Berlin k. 8. 104V, Max bahn 143'/, Bremen k. 8. 175'/, Bayer. Oatbahn 1313/e Brüssel k. 8. 93'/, Rheln-Naheb&hn-Aot. — Hamburg k. 8. 87 V4 Hess. Ludwigtib.-Äet. 175*/e Leiptig k. S. 105 Oberheasen H 755/a London k. 6. H8V4 PriorittÄtec» Lyon k. 8. - 30/e Saier.Steb.-Prior. 59'/4 Paris k. 8. 92«/, 3% öat. 8. Lombard 50'/i Wien k. 8. 107*/, 3% Livorneser 365/g ditto m. 8. 107*/, 5% Toacaner 59'/, ditto 1. 8. 1078/s 5% Elisabeth.-Prior. 843/g DUeonto 4 ü/o 163 18641 20 Frankens!. 9 20—21 Sngl. Bover. 11 47—49 Boas. Im per. 9 43 — 45 Dollar In Go'd 2 24*/, 25»/, ; i „ doppelte 9 42 — 44 Holl. 0.108t. 9 53—55 Ducaten . 5 30—32 do. H. Emhd. 82*/, Anleheneieowe. s Darmstadter fl.50Loose — w «25 „ 60 Korb. 40 Thlr. Looe 7P/4 Nassau 25 5. 49'/, Braunschweiger 24lzg 3% OJdenburp. a 4OThlr. 38*/4 4b/o bayr. Prärn.-An« 1163/e 40/0 badische >oose 112 '/j Badische fl. 35 Loose 70 Oestr. fl. 250 v 1854 92 1858r PriotitätsJoore 207»/, 1860r Loose 963/4 Geld» orten, fl. kr Pr. Frledrdor 9 56'/, 57»/,' Entölen . 9 41-43 Wer eine Annonce in hiesigen oder auswärtigen Blättern veröffentlichen will, erspart Mühe und Ports kosten, wenn er damit die Unterzeichneten beauftragt, deren alleiniges und ausschließliches Geschäft es ist, Anzeigen in alle Zeitungen der Welt zum Original-Kostenpreis und ohne Nebenspesen zu befördern. HaaskNsttiN & Hoglct, Frankfurt a. M., große GalluSftraße 1 Frachtbriefe für die Main-Weser-, Cötn-Mindener und OberheUche Eisenbahn, sowie sämmtliche zollamtliche« Formulare, sind zu haben bei W. Klee, am Marn. MLtaeweiner AAzeLger. Feilgebotenes. Zur gefälligen ürdrtjtiiiu). Leider haben sich die Befürchtungen einer geringen Weinerndte nicht nur bestätigt, sondern es gibt Orte und Gegenden, wo ein so geringes Quantum gewachsen, daß an ein Weinkeltern nicht zu denken war. Dast wir durch die seitherigen Mißerndten keinen guten reinen billigen, namentlich Rothwein, trinken werden, liegt beigeren Mangel auf der Hand und ist zu befürchten, daß uns für hohe Preise ein ungesundes, fabricirtes Getränk geboten wird. Da wir nun durch unser Haus den Vereinigten Welngatsbesitzern in Bordeaux einer jeden Concurrenz die Spitze bieten können, so haben wir es uns zur Aufgabe gemacht, das verehrl. Publikilm mit einem reinen, kräftigen und gefunden Bordeaux zu versehen und empfehlen wir solchen in Flaschen von unserem Lager genommen, sowie zum Versandt in Kisten von 12—25 und 50 Flaschen zu den Preisen von: rothen Bordeauxweinen KmUion per Flasche fl. — 42 kr., incl. Glas, Christel) n — 45 tf * R Monlis „ •f u — 48 ff u n Esteplie »i ff — 52 tf n n Cllau Duplesiss „ tt tf — 56 tf tf n Patiillae ff ff 1 — tf ff ii Caniensae „ fi ff 1 6 n ft ii lincent „ fi rt 1 12 tt ff ti Beychevelle „ M n 1 24 ft ti n Giscours „ • » 11 1 45 ii n •r -- Ranzau „ II ii 2 — n ri ii weissen Bordeauxweinen 1U Serons ver Flasche fl. 1 - kr. mit dem Glas, Sauternes „ ff ff 1 24 „ a n n Ulousseux und Champagner in 5 verschiedenen Sorten von st. 1. 54 bis fl. 3. 30 kr. ächten C'ognac vleux per Flasche fl. 2. 12 kr., „ 3} BOIS ,, p n HO „ „ „ peilte Chanipasne „ 2. 42 „ Die Bordeauxweine haben den Vdrzug, daß sie im Gegensätze zu Ungarweine sich durch Lagern in den Flaschen immer mehr verfeinern, während letztere leicht abfallen. Preiscourante der Originalpreise in Fässern in y4, V2 und Vi Oxhoft ab Bordeaux genommen, werden vierteljährig von uns ausgegeben und liegen bei uns zur Einsicht jeder Zeit offen. Hochachtungsvoll J. 1. Busch Söhne. Briefstegelmarken 1) Einfarbig geprägte, siegellackähnlich per Mille 1'/» Thlr. 2) Zweifarbig gepr a g te, weiße oder helle Schrift auf dunkelfarbigem Grunde 2 Mille 25/g Thlr., 1 Mille V 6 Thlr. 3) Couv erts mit ausgeprägter farbiger Sieqelmarke per Mille 4 Thlr. Zu I, 2 und 3 elegante Messingpetschaften a 10 97flr. 4) Lithographische Marken ohne Prägung, 2sarbig mit weißer Schrift ver Mille 1 Thlr. 5) Lithographische Marken in Goldschrist per Mille IV2 Thlr. 6) Vi fit karten aus Glace- oder Carton-Papier per 100 Stück 20 Ngr. Ebenso alle vorkommenden Austtäge für Lithographie, Graoir-Arbeit, Dilder- sabrikation werden prompt und billig geliefert von der Siegelmarken-Fabrik, lttho- graphischen, Gravir-, Präge- und Colorir^Anstalt nebst Steindruckerei von Hermann Oeser in Neusalza in Sachsen. Lieferzeit ad 1 innerhalb 8 Tagen, ad 2—6 ca. 4 Wochen. Sendung per Postnachnahme, wenn nicht Betrag franco vorher eingesandt wurde. Agenten erhalten hohe Provision. Feinste Göttinqer Cervelatwurst (Mettwurst) per Psb. st. 1. 12 kr. „ Gothaer Cervelatwurst per Psd. st. 1. H kr. empfehlen Z> A. Busch Söhne. (392 419) Sehr schöne Kapaunen sind zu verkaufen bei __Ehr. Lontz, Bierbrauerei. 422) Sine Hobelbank, ein Jtüferbletf und ein Fügblock sind zu verkaufen bei ____________________Pb Ztnßer. 230) Sin großer Haufen Vserdemist ist im Darmstädter Haus billig zu verkaufen 322) Sin Kellner und (in Kellnerlehrling aeiucht. Wo? sagt die Erpedinan dieses vlatteS___________________________________ 431) In ein auswärtiges Mnnu- fflctur■ und tztolonialwaareu- Geschäft wird eine gewandte Verkäuferin gesucht. Franco Offerten de orgt die Exped. deS Siegener DolkSblattS in Siegen. Sic Dampf-Färberei, Druckerei, Kunllwascherei von J. C. Böhler ii Frankfurt a M empsieblt sich im Färben und Waschen der Herren und Tarnen Garderobe, sowie auch Teppiche. Vluche. Sammt. Damast. Federn ic . in allen Farbei auf'S B-:llanteste gefärbt werden, besonders mache auf mein« Shewtsche SteimgurgS -lusralt aufnurfiam, wo« nach werlhvolle Gegenstäade, wie seidene und wollene Kleider mit allen wögl-chen Cm zierungen unzertrennt gereinigt werden, odne an Farbe unk» Faxen etwas iu verlieren Auftrage werden angenommen und prompt besorgt durch Herrn 198) V d. Schlatter. Lcbensversiclicnings- und Ersparniss- iiank 334) während das Iabr 1871 227V Anträge mit fl. 1,680,000. noch außerhalb einen jungen Mann als 440) 8,230,000. 630x700,232. 43. Vermischte Anzeigen nöthigen Porkenntnisien versehenen wohnhaft Mühlgasse. von fl. 100 zugesichert. Frankfurt a. M (483) 352) Sin tüchtiger, solider Oausburlche D e n r e I' S V arten. gesucht in mem n Säften zur Perfnqiinq. ®. Wcrminakoff. ferten *ul> K. 8H5 an die Annoncenexpedition von G. V. Daube 8» (5omp 21,718,139. 18,232,424. Ferd. Loh, Offenbach a. M. 1,616,008. 537,583. 23. 13. 336) ZeitungSpapier kauft Meyer Rothenberger _________ Reuenweg 193 424) Hurmil zeifte icv an, daff ich meine Rkftauration zur ReichSpost geschloffen, hingegen bleibt mein Geschäft auf dem Vnbn. stein täglich gevffaet, ein gutes Clavier und ein feanz. Billard sieben /\ .4^?* 444) Don Hremeii nach \n»ycrk wird am V 1 Donne« frag d.n 27 Marz 1873 expcdirt der eiserne Cchrauben- If damoser l. Glosse «Smidf4, (< 21 SDmniettir i^rptdition findet (knde Mai statt 377) Sin bedeutende« HandlungShauü ernannt worden bin. in Frankfurt a M sucht einen mit den Heinrich Schneider, Barbier, in Stuttgart. Im abgelaufenen Jahre sind erngekommrn: 2824 Anträge mit fl. 6,381,000. 8. 19. Schltlische Feuer- Versicherungs - GelelllchaN in Breslau. Gegründet und beftäligl im Indre IMS. Die Gesellschaft versickert bewegliche und unbewegliche Gegenstände aller Art zu festen und mäßigen Prämien unter liberalen Bedingungen gegen Feuers» und (^rplosionS-OZefakr. Transporl-Bersicheriing. — S-ickclsilas-Pcrsichcriiiig. Prospekte und Antragsformulare werden verabfolgt von der General- Agentur für das Großherzogthum Hessen: F. Gg. Sctrrödcr in Darmstadt, Die ibm zugedachten Beschäftifiungen sind interessant und anregend. Der Gehalt gut, bei gehöriger Qualisikation sogar glänzend. Svrachkenntnisse erwünscht, aber nicht un bedingt nothwendig Franco-Offerten «ub X. Y. 999 an die Exped. d VIttS. (442 Verkaufsanzeige. Sin halbjähriger Kaffcl-Gber ist zu on- kaufen bei Wilhelm Hartmann 435) in Reinhardshain. Schriftliche Of- bei einer kleinen Familie, wird eine zuver- lässige Petson gesucht. Autzk'inst ertheilt die Srved. dtesrS BlatteS. (iDiiuniipDiiair in Gicßcn, empfiehlt sich zum Abschließen von Geschäften für Gießen und die Provinz Oberbefsen. Derselbe hat ui verkaufen in Girsieu: Geschäftshäuser, gut gebende Siaftwirth. scharten, mckrere Hcrrsckaftkb. user, kaufmännische Geschäfte diverser Branchen, fow'e Bauplatze in jeder Vage der Statt. In her Provinz .Cberbeffen: Güter verschiedene) Wrc ,e, Müblen und Bauernhöfe; auch st a in der Yoge verschiedene vcrtbeilda'te Dacktungen nachzuwetsrn. (65) &rbrlüta ! 3m «ooewn H°,ch,n w Ht au» mm foforC «imritt Äfpr«#«*«.. Wl1« ^ben.______ Leistungen roiib demselben sofort ein Salair 445) Zur Besorgung bäuSlicher Geschäfte, ®naiMEa|ittaI........fl (vtiimibmc an Prnliiimb 3in feil mi 3ahrc 1870 ......„ Neserve (^itbe 1870 . . . . . . ,, Versichertes (Kapital gegen Feuers« gefahr pro 1870 ........ Prnmien - (Einnahme seit Begründung des OZtschaftS.....„ Bezahlte Schaden ......„ sowie von den Herren: Fr. Wei Kl, Gasiwirlh in Friedberg, Jean Böck in Gießen, H. j. Hautzenröder in Herb tein, H. Dietz in jf t fl rt d. bet Alsfeld Halberstadt in Münzenberg, B. Stern Lohn tn Bellersheim. Mehrer Vogel in Londorf, H.Hobmann in Sellnrod bei Grünberg. 439) Eine Cigarrenfabrik in Curhessen sucht auf sofort oder per 1. März c. gegen angemessenen Lohn einen tüchtigen Aus eher, welcher einer Filiale selbstständig vvlstehen kann und gute Zeugnisse auszuweisen hat. Offerten besorgt die Expedition dieses BlolteS.___________________________________ 4*3) Ich wache d-m diesigen Publikum btkannt, daß ich als Aus und Ankleider der Tobten männlichen Geschlechts von der hiesigen Bürgermeister i und dem KrerSamt 438) Rohe Peliwaaren, als: Felle von Ottern, Mardern, Iltifien. Füchsen rc. sowie Hasen- und Kaninchenfelle, kauft zu hohem Preise - A Schultheiß zuo., ______________SelterSweg Vit. C Nr. 10 Man sucht Vorleser und Sekretär, Terselbe müßte einbrackte. Der Zugang bat sich hier.ack wesentlich gesteigert. (AK. nicht ^der Dedotl^ichrift)^vo8kommen Verficherungsstand hat sich dadurch nach Abrcchnnng der mächtig und ein fleißiger Arbeiter sein Sterbsälle und sonstiger Löschungen pr. 31. December 1^72 an Zahl der Versickerungen von 20,536 gehoben auf 22,278; in der Lumme .... ^ ft- 37,461,161 w fl. 41,740,84 . Meiner Zuwachs im I. 1872 : 1,742 Vers, mit fl. 4 276,676. ____________________________________ Sterbfalle sind 202 mit fl. 397,075. angemeldet; im Jahre 1871 U waren 249 Falle mit fl 565,141. zu berichtigen. Die Sterblichkeit ist demnach bedeutend niedriger als im Dori-H« unb miete« «in sehr günstig.» R,-t,n....gS,rg«b..ist ,n Versammlung auf erwarten, worüber wir nach gefertigtem Abschluß Bericht erstatten werden. Montag den 27. Januar, Abends 8 Uhr, Die derzeit verthelit werdende Dividende erreicht 34 Prozent der in das Lokal des Wirths Louis Lony Prämie; von Juli ab wird dieselbe eine (Erhöhung erfahren. Durch- T* ©tr Bor ft an b. s-t>nitts-Divitetnd- 38 Pr°i«nt b« Jahrrspräml,! ----rÄ..g«»..n.Mrchani,«r---- finden dauernde Beschäftigung auf litho- Oll« graphische Maschinen bei Beriniethungen. 433) MöblirleS Zimmer zu vermicthen. W. Drück, ______________________FlügelSqasse. 423) Ein FamilienlogtS ist »u oermie: thcn und am 1. April zu beziehen. Th GeiSmar. M) In unserem Nebenhause am Kreuz ist der Laden mit Wohnung zu vermicthen und biß zum 1. April beziehbar. Z A. Busch Söhne. 357) Zu vermietben: das NebenhauS in Marburgersiraße A. 166; 4 Stuben mit Oes en, Küche, 2 Dachräumen, Holzställchen daneben, Kellerraum im Vorderhaus, Be- Nutzung der Waschküche rc. rc., vom 10 Februar ab zu beziehen.___________________ 361) Für einen einzelnen Herrn sind zwei schöne Zimmer in bester Lage der Stadt zu vermicthen. Näheres bei der Ez-pcd. dieses Blattes._________________________ 22) Eine neu eingerichtete freundliche Wohnung, 3 Zimmer, Küche, großer Boden, Bleichplatz, zu vermiethen und gleich beziehbar. Emil Pi stör. 436) Ein Logis zu vermicthen bei Wittwe Bärrn._________________________ 437) Ein kleines möblirteS Zimmer zu vermiethen bei A. S chul t heiS zun , SelterSweg Lit C. Nr. 10. 360) Mein (^escboftslocal befindet sich jetzt am Lindenptatz, trüberer Laden des Herrn S> «Hirfcti Sohn. _S« A. lllumenfelde Fcutrversilhcrungslmnk für tlrutldjUnh )u Gotha. Zufolge der Mitthetlung der Feuerveisickerung-bank für Deutsckland zu Ootba wird dieselbe nach vorläufiger Berechnung tbren Theilnehmern für 1872 en. 70 Proeent ihrer Prämieneinlagen als (5rsparniß znrnckgcben. Die genaue Berecknung deS Antbetls für jeden Tdeilncbmer der Bank, sowie der vollständtqe R.chnungSabschluß derselben für 1872, wird am Ende detz Monats Mai d. Z. erfolgen. Zur Annahme von Versicherungen für die Feuerverficherunasbank bin ick jederzeit brrnt. Gießen, den 7. Januar 1873. Agent der Feuerversickernngebank f. D .' 238) A. Nicker. Wohnungs-Veränderung. 31^) Hlctunl die ergebene -lnzetge, daß ich von heute an iji Karl 6bei'leben Hause auf dem Kteuz wohne. %t. Heuser. Lebensverstchrrungsbank für 9rutfd)l.in?i in Golha. Dersichernngsbestand am 1. Nov. 1872 77,355,000 Thlr. (Effektiver ^onds am I. Nov. 1872 . 19,080,000 „ JaKreeeinnaKme pr. 1871 ..... 3,344,570 ,, Dividende der Bersicherten im 3. 1872 37 Proc. Diese Anstalt g währt durch den großen Umfang und dte solide hvpo- tbekartscke Beleanng der vorbandenen Fonds eben so nachhaltige Sicherheit, wie durch die unverkürzte Bert Heilung der Ueberscküsie an die Bersicherten möglichste Billigkeit der Versicherungskosten. Durch eine neue Einrichtung in der Prämienzahlung wird der Zutritt zur Bank wesentlick erleichtert. Versicherungen werden vermittelt in Gießen durch Buckbändler "A. Ikicker, in Büdingen durch Ortselnnebmer ^ouiS Hohler, in Lick dnrck Mehrer £». Ä. Walz, 5232) in Marburg durch Oskar (^KrKardt. Nedoctton, Druck und Verla- der vrlhps-en llntt^Druckerei (Fr. Ehr. Bietsch) in Wetz«