vierteljährig 1 fl. 12 kr. mir Bringerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährig 1 fl. 29 ft. Gichemr Aiyeiger. Erscheint täglich, mit Ausnahme SonntagS. Expedition: Lanzletberg, ÖtL B. Nr. 1. "Anzeige- und Amtsökatt für den Kreis Kiessen. Nr. 277 ~ Mittiuoch den 26. November 1S73. Deutschland. ihm kiu Canbidat entgegengestellt wird, der ihm in lautet, Herzog Wort- (N. Frkf. Pr.) Aus dem Großherzogthum Hessen, 23. November. Die in Aussicht genommene Landesoersammlnug von Lerkrauensmännern der hessischen mit aller Entschiedenheit und Rührigkeit in die Wahlbewegung einzutreten. Nur wenn das geschieht, föniien wir einen günstigen Erfolg erwarten. Aus Oberhessen, 22. November. Die bevorstehenden Wahlen zum Reichstag werden zwar vor der am 30. d. M. stattfiudenden Versammlung der Vertrauensmänner der Fortschrittspartei kaum eine bemerkbare Wahlbewegung veranlassen, sie bilden aber jetzt schon den Gegenstand vielfacher Besprechungen in kleineren Kreisen. In dem ersten oberhessischen Wahlbezirk — Gießen- Grünberg-Nidda — wird die Wiederwahl des seitherigen Abgeordneten, Freiherrn v. Rabenau — auf keinen Widerstand stoßen, da derselbe den Wahlkreis schon seit Gründung des norddeutschen Bundes vertritt und gegen seine Haltung vom nationalen Standpunkt aus nichts zu erinnern ist. Der zweite oberhessische Wahlbezirk — Friedberg - Vilbel - Büdingen — hatte seit 1866 schon vier Abgeordnete, Buff und v. Wedekind, und wird sich diesesmal nach dem fünften' umschen müssen, da Herr v. Wedekind, mit dessen Wirksamkeit im Reichstag der Wahlkreis alle Ursache hat, zufrieden zn sein, ein Mandat abzulehuen entschlossen sein soll. Eine von Darmstadt aus in Ihrer Zeitung erfolgte Hindeutung auf die Candidatur eines Landtagsabgeordileten des Bezirks ist in letzterem selbst noch nirgends zur Erörterung gekommen und erscheint daher mindestens verfrüht. Da in dem genannten Wahlkreis bei deir seitherigen Wahlen ein lebhaftes Interesse herrschte, eine große Betheiligung der Wähler stattfand und die freisinnige Partei fest zusammen gehalten hat, so wird — wenn es gelingt, einen geeigneten Candidaten aufzustellen — kaum ein Versuch gemacht werden, ihr den Sieg streitig zu machen. Der dritte oberheisische Wahlkreis — Alsfeld - Lauterbach - Schotten — war zuerst durch den älteren Grafen Solms-Laubach und bann durch seinen Sohn, den jetzigen Besitzer der Standesherrschaft, vertreten. Die Wahl des letzteren wurde zwar vor drei Jahren bekämpft, aber erst in letzter Stunde und ohne den erforderlichen Nachdruck. Nachdem der Graf — über dessen unbedeutende Wirksamkeit im Reichstag die Wähler dieser Tage durch eine von demselben ausgegebene Flugschrift die erste stunde erhielten — durch sein orthodox-feudales Auftreten in der ersten hessischen Kammer sich selbst in den gemäßigten Kreisen des Wahlbeziiks unmöglich gemacht hat, denkt man ernstlich daran, diesesmal einen Mann nach Berlin zu senden, der bte politischen Ansichten der großen Mehrheit unserer Bevölkerung wirklich vertritt. In Vorschlag ist Herr Professor Dr. Onckeu in Gießen, ein junger, talentvoller Gelehrter von tüchtigem nationalen Streben und empfehlender Rednergabe. Derselbe wurde wegen des bekannten Streits des UnivcrsitätSsenatks mit dem Finanzausschuß von der Stadt Gießen in den Landtag gesendet, hat aber, auch nachdem er sich seines desfallsigen Auftrags entledigt, eine von der Fortschrittspartei abgesonderte Stellung beobachtet und es letzterer daher sehr erschwert, bei der Reichstagswahl für ihn cinzutrcten. Da es jedoch dem Einfluß gegenüber, den der Graf Laubach durch seine Be- des Ausschusses des Altkatholikenvereins in Freiburg, Staatsanwalt v. Berg, als Solennitätszeuge anwohnen; dieser konnte jedoch, durch dienstliche Gründe verhindert, der Einladung nicht entsprechen. waltig geändert und namentlich hat der frische Luftzug, der von der Hauptstadt des Reichs, wie der unseres engeren Vaterlandes herweht, doch selbst in den früher vom Ultramontanismus ganz umstrickten Gegenden vielen Bewohnern die Augen und Herzen für die wahren Interessen des Reichs wieder geöffnet. Fortschrittspartei wird am Sonntag den 30. d. Mts., Vormittags 10 Uhr, zu Frankfurt im Gasthaus zum „Landsberg" stattfiuden. Gegenstand der Be- rathung bilden vor Allem die Reichstagswahleu, ev soll sich aber, so weit es die Zeit gestattet, auch eine Besprechung der hessischen Verhältnisse anreihen. Nach der an die einzelnen Vertrauensmänner ergangenen Einladung sind dieselben ermächtigt, auch andere zuverlässige und erprobte Parteigenossen mitzubringen, da specielle Einladungen an jeden (Stilreinen unmöglich sind. Den eingeladenen Landtagsabgeordileten ist insbesondere empfohlen, ihre Wahlmän ner zum Besuch der Versammlung einzuladen. Allem Anschein nach werden die Verhandlungen wegen der ReichstagSwahlen dieses Mal von besonderem Interesse sein, da wie Sie bereits berichtet, von den bisherigen Reichstags- abgeordneten eine ganze Reihe eine Wiederwahl nicht aruuhmen zu wollen er klärt haben. Von den Candidaten der Ultramontanen verlautet noch gar (N. Frkftr. Pr.) Friedberg. Der „Oberhess. Anzeiger" schreibt: Im Hauptblatte der „Frankfurter Presse" vom Sonntage, 22. November, findet sich unter „Handel und Verkehr" eine Notiz, welcher die an der Main-Weser-Bahn gelegenen Stationen, besonders Vilbel, Friedberg, Bad-Nauheim, Butzbach und Gießen in hohem Grade interessirt. Die Frankfurter Handelskammer hat danach auf eine Anfrage des königl. Polizeipräsidiums, hinsichtlich der bestehenden Absicht, ten 10 Uhr 50 Minuten Abends von Frankfurt a b - gehenden Courierzug der Main-Weser-Dahn wegsallen zu lassen, ein Gutachten zu geben, in ihrer Sitzung vom 15. November beschlossen, zu erwidern, daß das Bestehen des genannten Zuges vom geschäst- licken Standpunkte aus zwar als eine große Amuhmlichkeit betrachtet werden müsse, eine Nothwendigkeit der Beibehaltung desselben jedoch nicht vorliege. Verhält die Sache sich wirklich so, so finden wir diesen Beschluß ebenso bedauerlich als einseitig. Ist fraglicher Zug vom geschäftlichen Standpunkte aus eine große Annehmlichkeit, so begreifen wir nicht, wie eine Handelskammer die doch vor Allem dazu berufen ist, das Interesse der Handelsund Geschäftswelt zu mehren, Anstand nimmt, die Beibehaltung desselben auf das Wärmste zu befürworten. Je gleichgültiger sich die Frankfurter Handelskammer in ditser Angelegenheit zugt, um so mehr Grund haben die Einwohner der Stationen Vilbel, Friedberg, Bad-Nauheim, Butzbach und Gießen diejenigen Schritte zu thun, welche den Fortbestand des 10 Uhr 50 Nachtzuges zu sichern geeignet erscheinen. Es ist unnöthig, hier ausemander- zusetzen, wie viel wir durch das Eil gchen dieses Zugs verlieren müßten. Von ten Glmeinte-Vertretungen genannter Orte, deren Handelsvereinen dürfen wir noch zunächst erwarten, daß sie ohne Zeitvers äu mniß an die Direction der Main-Weser-Dahn in Cassel Petitionen behufs Beibehaltung des betreffenden Zugs richten. Sollte er in der That eingehen, ohne daß die an seinem weiteren Bestehen interessirten Gemeinde Vertretungen in ähnlicher Weise wie die Handelskammer in Frankfurt gehört worden wären, so würde hiermit bewiesen sein, daß auch bei der Main - Weser-Bahn nicht die Rücksicht auf das Publikum, sondern tie Frage der Rentabilität schließlich den Ausschlag giebt. Berlin. Das General-Postamt hat folgende Bekanntmachung, betr. den Postverkehr mit den Vereinigten Staaten 'Amerikas, erlassen: „Vom 1. Deecmber d. I. ab beträgt das Porto sür Postkarten (Correspondenzkarten) nach sämmtlichen Orten der Vereinigten Staaten Amerikas auf den Wegen über Bremen, Hamburg oder Stettin einen Groschen, bezw. vier Kreuzer. Frankirung erforderlich." Welchen Culturfortschritt birgt diese kleine Mitthei- • . .... - Gesetz, welches zum Zweck bat, dem Marschall Mac Mahon, chen schon jetzt gelegentlich der Landtagsverhaiidluugen das Mögliche leisten, von Magenta, die Execntivgewalt sür sieben Jahre anzuvertranen. gefaßt machen. . Dieses Mal wird ihnen aber sicherlich ein Erfolg noch weni- Die Nationalversammlung hat das Gesetz angenommen, dessen ger, als bei früheren Wahlen znfallen. Die Zeiten haben sich beim bock) ge- laut folgt: — Aus Veytaux am Genfersee ist bie traurige Nachricht von bem ba- selbst vorgestern erfolgten Tobe des Professors ber Geschichte in Freiburg, Dr. v. Kern, eingetroffen, welcher sich seines Brnstleibens wegen vor einigen Wochen dahin begeben hatte. Er war ein tüchtiger Lehrer und strebsamer Arbeiter, auch eine biedere, liebenswürdige Persönlichkeit. Da Prof. Dr. Mendelssohn-Bartholdy seine Entlassung genommen, so verliert die Universität Freiburg fast gleichzeitig ihre beiden Historiker. — Prinz Friedrich von Hohenzollern (dritter Sohn des Fürsten Karl Antoni hat am 15. b. seine Reise nach bem Orient angetreten. Jranümdj. jungen unb ®er5inbinigen Sn^nÄg Ä Vielleicht m,ch ihm tin Candidat entgegengestellt wird, der ihm in anderen Beziehungen über- L9cl JD,tD U " bu “ ^"^richt den eisten Schritt zu einem einheitlichen legen ist, nnb ba Herr Ducken jebenfalls gern bereit sein wirb, ben Wählern on re über seine Stellung im Reichstag bestimmte Erklärungen zu geben, so wäre zu 1 ' ^^mber. Die Entschließung bes Großherzogs aus wünschen, daß eine Verständigung zu Gunsten der Candidatur desgenanntenAnerkennung des Professors Dr. Re-akens Herrn zu Stand- käme. Dann .st ei aber auch Pflicht der f mfüinigei, greift 1 X ®LC Verengung und Uebergabe der des Bezirks, insbesondere der größeren Orte, ihre Kräfte z.i vereinige» und ®l'er^*ln“n88'Utfunbe findet nächsten Samstag, den 29. d., dahier vor dem mit aller Entschiedenheit und Rührigkeit in die Wahlbeweauna einrntreten. t- $?em feierlichen Acte sollte der Vorsitzende Paris, 23. November. Der Unterrichts-Minister Batbie hat zur Feier der Verlängeritng ber Amtsgewalt Mac Mahon's angeorbnet, baß am - —, u 24 b., an welchem Tage bas betr. Gesetz im offlciellen Blatt erscheint, alle nichts, man würbe aber irren, wenn man aus dieser Stille einen Schluß auf Schulen Frankreichs geschloffen werben. völlige Unthätigkeit ber Häupter ziehen wollte. Offenbar wollen sie erst ben; Paris, 23. November. Das „Officielle Blatt" veröffentlicht heute Ausfall nbivarten, um.banach bie Parabe nnb ben Gegenangriff zu bemessen.,bas Gesetz über Mac Mahon's siebenjährige Dictatur. Dasselbe Jebenfalls barf man sich auf einen frischen fröhlichen Krieg mit ben obligaten wie folgt. Kraftausbrücken unb persönlichen Angriffen, in welchen ihre Blätter unb Blätt' Art. 2. In den drei Tagen, welche der Veröffentlichung dieses Gesetzes folgen, wird eine Commission von 30 Mitgliedern in öffentlicher Sitzung und nach einer Abstimmungsliste für die Prüfung der constitutionellen Gesetze ernannt werden. . . 25. November. Die „Jndspend " erfährt aus Paris, daß r mi? ^h^lnbord vollständig gebrochen haben sollen. Letzterer habe beabsichtigt, plötzlich in der National Versammlung zu erscheinen, um die Pro- clamation des legitimen Königthums zu erzielen. Die Regierung sei jedoch von diesem Plan in Kenntniß gesetzt worden und habe denselben vereitelt. Art. 1. Die Executivgewalk wird für sieben Jahre dem Marschall MacsLeon Say werde den Herioq v. Broqlie durck Darieaunn h,r t ■„ M°h°n, Herzog von Magenta, von der Veröffentlichung des gegenwärtigen Betheiligung an der nLffe« ®6am6orb’4ei, SntnXiVXn Gesetzes ab anvertraut; diese Gewalt wird mit dem Titel eines Präsidenten Es geht ein Gerücht Mac Mahon selbst b.ibe ^rwchen. der Republik und unter der gegenwärtigen Bedingung bis zu den Modificatio- dessen Abrest- von hier ae p!ochen * ®”fro ÜOr nen ausgeübt, welche durch die constitutionellen Gesetze an derselben angebracht ~ - werden können. die noch zu Cham- WechseL Oberhessen 74 9 42—44 Pistolen len ditto ditto k. k. k hat bereits den Ge- gebrachr. Die An- Oestr. 1858r 186Or 1864r S. 99% 8. 100 S 1047/g fl. 250 v. 1854 87' - Priori tätsloose 186 Loose 91 % , 150 Amsterdam Augsburg Berlin Bremen Brüssel Hamburg Leipzig London Lyon Actieie. Frankf. Bank 147% Frankf. Vereins-Kasse 86% Darmst. Bankact. 374 Rheinische Hyp.-Bank — Wien Bankactien 994 Oest. Creditact. 228 Galizien — Goidsorteii. fl. kr. Pr. Friedrdor 9 58—59 bord hält, ausschließen. Paris, 24. November. Das „Journal officiell" setzentwurf über die siebenjährige Dictatur Mac Mahon's gelegenheit hat doch so Mauchen Kopfschmerzen gemacht. Acsien. 50/g östr. F. 8t. E. B. 3371/2 Lombard. Bahn 173% Ludwigsh. Bexbach 188 Maxbahn 129 Bayer. Ostbahn 1181 4 Rhein-Nahebahn-Act. 29% Hess. Ludwigsb.-Act. 150 Börsenberichte. flirt a , 25. November. Die Haussebewegung der letzten zwei Wochen hat, nach mancher schwächeren Reaction, heute plötzlich einen ziemlich starken Stoß erlitten. Die mattere Haltung der heutigen Börse ist hauptsächlich auf die schlechten Berliner Notirungen zurückzuführen, welche schon in der gestrigen Abendbörse verstimmten und heute noch eine weitere Herabsetzung der Course veranlaßten Man schob die Schuld der unerwartet in Berlin eingetretenen Baisserichtung, theils auf ungünstige Berichte über die Lage der Prov.-Diseonto- Gesellschaft, theils auf die schlimme Konjunktur am Eisenmarkte, welche auf die Jndustriepapiere, namentlich auf Dortmunder Union einen starken Druck ausübte. Andere suchten die neue ungünstige Signatur der Börse durch die Beendigung der Contremine-Deckungskäufe zu begründen. Sicher ist, daß man über die Ursache des erneuten Rückfalles hier noch nicht ganz im Klaren ist. Der heute bekannt gewordene neueste Ausweis der preuß. Bank zeigt günstige Positionen, vermochte jedoch keinen Einfluß auf die vorherrschend matte Tendenz auszuüben. Die Haupt- speculationseffecten wurden heute ohne besondere Bevorzugung eines Einzelnen gehandelt und folgten in ihrer Coursbewegung dem jeweiligen Stande der im Laufe des Geschäftes eingetroffenen Berliner Course. Creditactien variirten zwischen 227%-27—27%, verloren demnach gegen gestern ca. 7 fl. — Staatsbahnen schlossen 338%, büßten mithin 2% fl. ein. Lombarden wichen gegen gestern, mit 172%, ca. 3'/-- fl. — Auf den übrigen Verkehrsgebieten gab sich ebenfalls eine mattere Haltung kund Von Bahnen bröckelten Elisabeth 2 fl., Alte Bayer. Osibahn 1% ab. Von Banken gingen Prov.-Disconto von 92 auf 86%. Darmstädter sind 10 fl., Meininger 30 0 matter. Von Looseffeeten sind Ansbacher und Schwedische höher. Fremde Wechsel unverändert. AiilehensBoose« Darmstädter fl. 50Loose — 7, n 25 „ 59 Kurh. 40 Thlr. Loose 71 Nassau 25 fl. — Braunschweiger 21% 3° 0 Oldenburg. ä40Thlr. 37% 4% bayr. Präm.-Anl. 112% 4% badische Loose 110% Badische fl. 35 Louse 67% V r m i f tfe t e Wien. Die Eröffnung der Hochquellenleitung der Stadt Wien wird von allen Zeitungen mit Recht als der Beginn einer neuen Periode der Gesundung für die oft von verheerenden Epidemien schwer heimgesuchte Stadt Wien gefeiert. Das Verdienst, ein Werk von so weit in die Zukunft hinausragender Bedeutung zu glücklichem Ende geführt zu baden — ein Werk, zu dessen Inangriffnahme die Regierung keine Zeit gefunden und keinen Finger gerührt bat, gebührt ausschließlich den Stadtvätcrn. Die Wiener Hochquellenleitung ist gegenwärtig die größte unter den sämmtlichen Großstädten Europa s. Es giebt deren zwar einige, welche vielleicht auf längeren Strecken geführt werden; aber in Bezug auf das Wasserquantum, dessen krystallhclle Reinheit und nachhaltig frische Temperatur wird sie unseres Wissens von keinem anderen existirenden Wasserwerke des Wclttheiles überboten. Die Wassermenge, welche bald innerhalb 24 Stunden in den Umfang Wiens einströmen wird, ist namentlich so groß und reichhaltig, daß die täglichen Lieferungen särnrntlicker Wasserleitungen der Stadt Rom, von denen die prachtvollen Monumente der Aqua Paola, des Fontanone dell acqua felice und der Fontana di Trevi gespeist werden, dagegen tief in den Schatten zurücktreten. Selbst Paris, die Musterstadt des Festlandes seit Menschengedenkcn in solchen baulichen Angelegenheiten, hält mit der Wiener Hochqucllenleitung nicht den entferntesten Vergleich aus, und trotz der mit ungeheueren Kosten versuchten Einführung von Flußgewässern aus der Marne und Dhuis stillen mehr als zwei Drittel ihrer Bewohner noch immer mit dem abgestandenen und schlecht filtrirten Seinewasser ihren Durst. Durch Pumpbrunnen würden sie auch kein besseres erhalten. . „ Die legitimistischen Blätter wurden gebeten, solgende Erklärung an die Nationalversammlung.zu bringen, welche, wenn auch post festum, noch immer beachtenöwerth erscheint Ueberzeugt, daß die nationale und christliche Monarchie das einzige Mittel des Heils für das Land ist, und daß Sie dieselbe bilden konnten, hätten Sie es drei Tage nach seiner Annahme iin „Ofsiciellen Blatt" erscheinen muß. Die Commission für die Prüfung der constitutionellen Gesetze muß in Folge dessen bis zum nächsten Mittwoch ernannt sein. Die Führer der neuen Majorität weläe in der Nacht vom 19. auf den 20. d. gebildet wurde, wollen die extremen Parteien, d. h. die Linke und die äußerste Rechte, gewollt, können wir uns nicht entschließen, Frankreich durch das Votum des Gesetzentwurfs zu sagen, wir böten ihm ein nothwendiges Werkzeug der socialen Erhaltung an Diejenigen, welche so denken, mögen es sagen und dem zu folge stimmen; das ist ihr Recht, ihre Pflicht, die wir achten. Wir haben unsere Gewissen geprüft; unserer Ansicht nach wäre diese Handlung nicht aufrichtig. Unter dem Könige stehend, aber wie er, haben wir nie unser Land betrogen und werden es nie betrügen. Wir bleiben der Abstimmung fern. Vicomte d'Aboville, de Belcastel, Graf de Cornulier-Luciuiore, Dezanneau, Marquis de Franclieu, Gras de Tröville, du Temple. Zum einzigen Zwecke, Frankreich vor der es bedrohenden Anarchie zu bewahren, auf die Redlichkeit und Uneigennützigkeit des Marschalls de Mac Mahon vertrauend, werde ich für ihn 0)1111, was ich für Niemand that, und die Verlängerung seiner Vollmachten votiren, dabei aber der Monarchie, die ich allein für fähig halte, Frankreich zu retten, meine Zuneigungen, meine Hoffnungen, meine Ergebenheit und meine Anstrengungen bewahrend. Vicomte de Lorgeril." Diese Erklärungen sollten von der Tribüne gegeben werden. Der Schluß der Debatte verhinderte aber, daß sie gemacht werden konnten. — Auch au sonstigen interessanten Zwischenfällen hat es nicht gefehlt. Wie die „Gazette de France" meldet, soll Thiers in dem Augenblick, als man das Ergebniß der Abstimmung proclamirte, von der Niederlage der Republikaner gleichsam wie vernichtet die Arme sinken gelassen und gerufen haben: „Ich kann nichts mehr verstehen von diesem Roman!" Laurier, der sich durch die Unverschämtheit auszeichnet, mit welcher er stets seine Ueberzeugungen wechselt, um der im Momente stärker» Partei anzugehören, soll hierauf erwidert haben: „Wenn es ein Roman ist, so sind Sie jedenfalls nicht der Held!" Pikanter noch als diese ziemlich unglaublich klingende Episode ist folgendes Intermezzo, welches nach der ersten Sitzung stattfand und das beweist, daß die Deputirten sich gegenwärtig doch hie und da in die Haare gefahren sind. In einem der Zwischenacte wurde der parlamentarische Streit am Buffet mit Heftigkeit fortgesetzt. Dort war es auch, wo plötzlich Duvergier de Hauranne seinem College« Vicomte Othonin d'Haussonville eine Ohrfeige applicirte. „Ich kann ihm nicht sehr zürnen", sagte Letzterer, „wir waren Schulkameraden." Paris, 25. November. Das „Journal officiell" meldet, daß die Minister heute ihre Demission gegeben haben und diese auch angenommen ist. Man glaubt, das amtliche Blatt werde schon morgen das neue Ministerium publiciren. Versailles, 24. November. In Ter heutigen Sitzung der National- Versammlung kam ein Schreiben Mac Mahon's zur Verlesung, worin derselbe der National-Versammlung für das durch die Verlängerung seiner Gewalten ihm bewiesene Vertrauen seinen Dank ausjpricht und sagt, daß er der feste Vertheidiger der Ordnung und eine treue Stütze der National - Versammlung hinsichtlich ihrer Entscheidungen sein werde. Hierauf ergriff Leon Say das Wort, um seine Interpellation zu entwickeln. Derselbe machte dem Ministerium den Vorwurf, Wahlen vertagt zu haben, um gewiffe Parteien zu begünstigen. Der Minister des Innern, Beuls, wies den Vorwurf zurück, indem er die Unparteilichkeit der Regierung in dem hinsichtlich der Wahlen von ihr! beobachteten Verfahren darzuthun suchte. Nachdem noch Broglie gesprochen,! wurde die einfache Tagesordnung, welche die Negierung anzunehmen erklärt hatte, mit 364 gegen 314 Stimmen beschlossen. Zehnen. Brüssel, 21. November. Man schreibt der „Jndepend." aus Paris, „ doppelte 9 36—38 Holl. fl. 10 St. 9 52—54 Ducaten . . 5 34 36 20 Frankens!. 9 22—23 Engi. Sover. 11 52 54 Kuss. Imper. 9 42— 14 Dollar in Geld 2 25 —26 Beschlossen in öffentlicher Sitzung zu Versailles am 20. November 1873. Der Präsident: L. Buffet. Die Secretäre: L. Grivart, Albert Desjardins Vicomte Blin de Bourdon, Felix Boisin, Francisaue Rive, E. de Cacenove, de Pradine. Der Präsident der Republik veröffentlicht das gegenwärtige Gesetz. Marschall Mac Mahon, Herzog von Magenta. Der Siegelbewahrer, Justiz- Minister E. Ernoul. Der Marschall Mac Mahon ist somit endgültig für sieben Jahre Herr und Gebieter der „großen Nation", obgleich er mit dieser Ernennung keineswegs die Sympathie der Majorität des französischen Volkes hat und auch in der Armee nichts weniger als bejubelt wird. Des Marschalls Wahlspruch ist bekanntlich: „J'y suis et j’y resle“, nämlich wenn er nicht geschlagen wird. Zwar haben die Royalisten die Absicht, und General Changarnier versprach dieses sogar in höchst feierlicher Weise, bei Gelegenheit der Discussion der constitutionellen Gesetze die Monarchie wieder in Vorschlag zu bringen. Sie werden damit aber schwerlich besser fahren, als die Republikaner, welche die Proclamirung der Republik bei dieser Gelegenheit durchzusetzen die Absicht haben. Das Gesetz über die Verlängerung der Gewalten wurde bereits heute veröffentlicht, weil jedes Gesetz, für das die Dringlichkeit erklärt worden war, Englanü. London, 25. November. Ein Telegramm der „Times" aus Phila- delphia vom 24. d. meldete Der spanische Colonial - Minister meldet teleqra- phisck von Havannah, baß man mit der Rückgabe des auf dem Virainius" fortgenommenen amerikanischen Eigenthnnis vorschreite. Dem Vernehmen nach wird der Congreß eine Politik des Friedens befolgen. k. 8. 105% k. 8. 93% k. 8. 105% k. 8. 105 k. 8. 119 k. 8. — k. 8. 93% k. 8. 102% m. 8. 102% 1. 8. 102% % auf die in der vorgestrigen Nummer enthaltene Local-Notiz erwidern wir: o.,, , , r bEen es für durchaus überflüssig, uns bei dem Verfasser derselben in ein günstiges Sid)t fe^en zu wollen; wir wollen demselben bloß bemerken, daß es durchaus unschön und ungerecht ist , wenn man einen Verein, der einen durchaus edlen Zweck verfolgt, um Einzelner fuebt”, Lte öur Mitgliedschaft gehören, in ein schlechtes Ncnommv zu bringen Die MitgUeder sind fast durchweg verheirathete und vor allen Dingen unbescholtene Leute, die einen solchen Schimpf nicht auf |icb ruhen lassen und die insoweit gebildet sind, daß von derartigen Ruhestörungen gar keine Rede sein kann. Wir halten es für unsere Pflicht, Namens der Mitglieder der Kasse, eine solche Verdächtigung entschieden abzuweisen. Warum verdächtigt der Verfasser auch noch „ihre Damen!" Sind unsere Damen vielleicht darum weniger respectabel, weil sie Arbeiter-Frauen und -Töchter sind? Der gesummte Vorstand _____________ der Arbeiter-Krankenkasse. BorsennachriclHen. 25. November 1873. Preuss. 4%0 0 Oblig. 101% Frankf. 3%% Oblig. 86% Nass. 3%% Obi. 91 % Kurhess. 4U 0 r 95% Gr. Hess. 5" 0 Obi. — „ „ 4O/o „ 99% „ , 3%% „ - Bayer. 5% „ — „ 4 .0 o 1jährige 100 „ 4° o 1jährige 94% Würtemb. 4%° y Obi. 100',, Baden 4%% Obi. c. E. L. 100 Oesterr. Silberrente 64% „ Papierrente 60% Spanier, neuest. 3°zu 14' . Amerik. Bonds 1881r 100% „ „ 1882r 97% „ „ 1885r 98% „ ■ » 1887r 100% PrioritätCBi. 3% östr. Stsb. Prior. 60% 3% östr s. Lombard 49 3°n Livorneser 34 3% Toscaner 54 5% Elisabeth.-Prior. 92% do. 11. Emiss. — affgemeiner Snjeiger. HANDLUNG IN rasch und billig zu liefern im Stande sind. (5249) I Emil Fischbach l Julienne. Aad-, Zensier- L Aferdeschwämme. PUNSCHESSEN2E. DIVERSE HQUEURE. MMnnde Ahmiotm von Oebr. 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Kalk Die 5 % Pfandbriefe können zum Paricourse, die 4V2 % Pfandbriefe zu 96V* von der Bank und ihren Vertriebsstellen bezogen werden. Alle Vertriebsstellen lösen die Coupons spesenfrei ein. Die Ein- und Umschreibung der Pfandbriefe auf Namen und zurück auf den Inhaber geschieht gebührenfrei- Zur Vertriebsstelle haben wir die Gewerbe-Dank in Gießen ernannt. (5153) Blieinisclie Hypotheken-Bank. (beste Qualität) ist noch fortwährend jeden Montag zu haben und können Bestellungen zu jeder Zeit auf meiner Brennerei, zunächst der Actien-Brauerei, gemacht werden. (5087)_________________Carl Haas. Türk. Zwetschenkrout, Prima-Qualitär, empfiehlt • (5243) Emil Fischbach. Australisches Ochsenfleisch, gekocht und ohne Knochen, in Blechbüchsen von 2!/4 und 4 Pfund, sehr vortheilhaft und von sehr gutem Geschmack, allein zu haben bei (5244) Emil Fischbach. Aecht kölnisches Musser von Jean Maria Farina. Meine Niederlage davon in der Expedition des Gießener Anzeigers empfehle ich u 8 fi. per Dutzend, 4 rl per halbes Dutzend und 45 fr. per Glas gehorsamst _______________ Johann Maria Farina in Köln. 5426) Puppengcstelle, Köpfe in Porzellan u. Wachs, sowie die glatten Köpfe für Perrücken, Arme rc. empfiehlt in allen Größen; ferner habe eine große Parthie Wachs- täußlinge mit und ohne Haar übernommen und verkaufe solche, um damit zu räumen, zu ganz billigen Preisen. I. H. Fuhr, Sonnenstraße Nr. 104. I. Henrich. mietben. Teuiel?-lustoärtchen Nr. 161. empfiehlt Wen, Seltttswcg C. 194, Vermischte Anzeigen, empfiehlt sein reichassortirtcs Lager in allen Verloren ' in bet Ein Familienlogis ist zu ver- C. 132, Reichensand Kollaal, Rums. Sardinen. Caviar 4746) Zu verm etben: Der untere Stock in meinem Hause A. 166, Marburger Straße. Christian G. Eckel. 5448) In der Kirchenkasse zu Lang-Göns liegen vom 1. Januar 1874 an etwa 2000 fl. gegen gerichtliche Sicherheit iin I Einzelnen wie im Ganzen zum Ausleihen bereit. Lang-Göns, den 24. November 1873. 5452) Forderungen an den Nachlaß des; Schuhmachermeistcrs Heinrich Nolti dahier sind binnen 14 Tagen bei Unter- Bern Hard Kullmann, Spengler. eine Meerschaumcigarrenspitze. Dem red Sorten Pelzgarnituren, als: Zobel, Neerze, Iltis, Waschbär, Bisam u. s. w-, sowie ein' große Auswahl in Pelz-, Steife - unb ■ nn,um,lbtn, saus sie sonst keine Kindermützcn. (5345) Berücksichtigung finden würden. " i Gießen, den 25. November 1873. Wernh ard Dietz 5412) mietben. (4955) Em i l Fischbach. 1 5447) Ein fehlerfreies siebenjähriges sichen Finder eine Belohnung. Abzugeben Pferd verkauft H. Vogt, Neuenweg. chei Bar & Bamber ger, oberer Stock. 5088) Starke Fässer, zu Negenfässerm geeignet, abzu leben. Wo? bei der Exped. d. Bltts zu ei fragen. M n r n it r n (ifnlipiufrho1 5457) Für ein hiesiges Colonial - und «Jt (ItP 11 C 11 (§jse,ill)aaren - Geschäft wird ein tüchtiger stastanitU) empfingen Hausbursche zum sofortigen Antritt zu c> sm äu.,, engagiren gesucht- Näheres bei der Exped. Z A. Busch Sohne. d. Bltts. Bamberg. Zwetsclien. Brünellen, -------- ApfelMpalten, | 5454) Ein braves Mädchen, welches alle Kir*clien (5048) Hausarbeit versteht, wird auf Weihnachten empfiehlt Emil Fischbach, 'in Dienst gesucht. Neue Anlage C- 36, ---------;------------------ unterer Stock- 5432) Grosie Packkrstcn zu verkaufenj dermiethungen. 5451) Ein freundlich möblirtes Zimmer zu oermiethen. Auch kann auf Verlangen Kost dabet gegeben werden. Marktstraße Der Kirchenrechner: r~ 39, 3‘ etocF---------------------------- 1 5407) Ein möblirtes Zimmer zu ver- _____in den Neuen - Bäuen. 5352) Ein t!aufmnt>d)cn wird gesucht. Zu erfragen bei der Exped. d. Bltts. Bolksblldungsverein. Die diesjährige Generalversammlung soll Mittwoch den December, Abends 8 Uhr, in dem Saale des Herrn Carl Fuhr (Mäusburg) abgehalten werden. Indem wir dies hierdurch zur allgemeinen ! Kenntniß bringen wollen, laden ivn\ nicht nur die Mitglieder des Vereins, sondern alle Diejenigen, welche für Jugend- und Volksbildung Interesse haben, zum Besuche ein und hoffen auf eine recht zahlreiche Betheiligung. Taqesord nung: 1) Bericht über die Thätigkeit und Leistungen der Gesellschaft int verflossenen Jahr, 2) Rechnungsablegung, 3) Ergänzungswahl des Ausschusses. Haustein, Vorsitzender des Ausschusses. Unser Comptoir befindet sich von hente ab an der RelcheiiMaaad - Balinhafsstrasse. Gießen, den 23. November 1873. | 4* Schlüter. Cafe Leib. Sonntag den 30. November 1873: Gröhes Lmcert, ausgeführt von der früheren Nauheimer Curcapelle, unter Leitung des Herrn Capellmeisters Jaques Poppelsdorf. Anfang 5V2 Uhr Nachmittags. — Entree 18 Kr. (5446) Das Nähere besagen die Anschlagzettel.__ 2812) Das Annoncen - Büreau von Rudolph Mosse, vertreten durch B- Heidingsfelder, Wallkhorstraße 96 in Gießen, ist für die Beförderung von Inseraten jeden Inhalts, als Empsehlungsanzetgen, Kauf- und Verkaufgesuche, Stellengesuche, Familiennachrichten u. s. w. als besonders zuverlässig zu empfehlen. Lkbensverßcherungsbank f. D. in Gotha^ gegründet 1827. 2981) Die älteste und größte Lebensversicherungs-Anstalt in Deutschland hatte am 1. Juni 1873 einen Vcrsicherungsbestand von 80,848,400 Thlr. Effektiven Fonds von . 19,670,000 „ Im Jahre 1873 werden den Versicherten 35 Procent, _itn Jahre 1874 aber 37 Procent der eingezahlten Prämie als Dividende gewährt. Es stellen sich hiernach die Versicherungskosten auf das möglichst niedrige Maaß. Der neueste Rechenschaftsbericht der Anstalt und Antragsformulare werden durch unterzeichnete Agenten unentgeldlich verabreicht. in Gießen durch Buchhändler A. Nicker, in Büdingen durch Ortseinnehmer LouiS Hohler, in Lich durch Lehrer H. K. Walz, in Marburg durch Oskar Ehrhardt. Frucht- und Mehlpreife in verflossener Woche von nachbenannteu Orlen und Fruchtmärkten. o-4 Kartoffeln Wicken Linsen Walzen. Korn Erbsen Gerste. Hafer. Frachtmärkte. Markt preis Novbr. fl. fl.jkr. fl kr kr fl. kr. fl. kr. fr. fl. kr. fl. fr- fl. kv. kr- D M- M- M- M. M. M- M- M. DL DL M- M. M. M. M. 11 9-- 9 451 — 9 20 — 2 6 8 9 2 2 55 50 9 12 20 30 14 8 5 5 5 10 13110 13 4' AÜf Dem Markt Auf dem Markt 9 174 33 9 2 39 10 Mil.- preis io 12 11 5 1 20 40 18 40 20 30 15 Auf dem Markt 11 10 Mn- preis Auf dem Markt Mit- preis 22. 22. 22. 2L Mü.- preis Mit-- preis Mit. preis Gießen Alsfeld r ü n b e r g Lauterb acb Di a i n j Auf dem Markt Aus dem Markt Mit.- preis 16 16 15 17 Mit-- preis Auf dem Markt Auf dein Markt 3 161 6 5 162 7 145 53 18 II 2 30 2 10 Spelz. Auf dem Mit. M. M. Q DL Normalgewicht per Malier: Waizcn 200, Korn 180, Gerste 160, Spelz und Hafer 120, Erbsen, Linsen, Wicken 220, Kartoffeln 200, Mehl 140 Pmnd. Redactton, Druck und Verlag der Brühl'schen Untv.-Druckerei (Fr. Chr. Pietsch) tn Gießen.