vierteljährig 1 fl 12 kr. *it Bringerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährig 1 fl. 29 kr. Gitßmkr Anzeigtr. Erscheint täglich, taatsministerium den Entwurf in voller Ueber- Paris, 22. November. Das neue Ministerium wird wahrscheinlich einstunmung durchberathen hat und derselbe so bald als thunlich der Allerhöch- noch heute gebildet werden. Dcr größere Thcil der bisherigen Minister, na- rnentlich Broglie und Magne, dürsten bleiben. Der Bürgermeister N. N. Vermischtes. Frankfurt, 15. November. An den hiesigen Magistrat ist folgende Requisition gelangt, die derselbe, wohl ihrer Originalität .wegen, am Schluß seines heutigen officiellen Berichts mittheilt. Sie lautet: Bekanntmachung. Dem Fuhrmann N. N. in Sachsen Hausen welcher sein Knecht dahier ein Pferd verkauft hatte welcher heimlich entwichen ist an Adam B- dahier ein Pferd von Farbe schimmel ist am 29. October grebürt und der Adam B. hat mir hier von Anzeige gemacht, daß ich das Pferd sehen mögte, was geschehen ist vor dem ausfahren daß derselbe seine Haut hohlen mögte und dem B. die darauf bezahlten 4 Thaler bezahlen mögte. N. N. den 30. October 1873. Lokal-Notiz. Eießen, 24. November. Die Herren Mitglieder des Arbeiter-Krankenkassen-Vereins und ihre Damen, haben heute Nacht, als sie vom Balle kamen, durch Singen, Schreien und Lärmen zwar bewiesen, daß sie „recht gesund und munter" sind, haben aber vergessen, daß ihre rücksichtslosen Ruhestörungen nicht zu den Bestrebungen der Arbeiter gehört, welche nach mehr Bildung gerichtet sein sollten. Spanien. Madrid, 21. November. Die Regierung bat Nachrichten erhalten, wonach die Insurgenten von Cartagena beschlossen hätten, sich zu unterwerfen, damit die Regierung, im Falle bie „Virginius"-Affaire weiter- Verwickelun. gen nach sich ziehe, über das Flotten-Geschwader von Cartagena disponiren könne. (EngCanÖ. London, 21. November. Vom Cape Coast vom 31. October wird gemeldet, daß die Engländer die Aschantis in der Nähe von Dunquah am 27 October überfallen nnd ihr Lager verbrannt haben. Auf einer Recognosci- rung bei Abracampra wllrden viele Aschantis gefangen eingebracht. tinierifm. New-Nork, 21. November. Heute hat ein Ministerrath stattgefunden. Man glaubt, daß Alles sehr günstig für eine Auseinandersetzung ohne Krieg stehe. Präsident Grant hat eine Verlängerung des Aufschubes für Herbeiführung der Satisfaction Seitens der spanischen Regierung bewilligt und wünscht, daß man auf die Unmöglichkeit Rücksicht nehme, daß Spanien bereits Nachrichten über die Beleidigungen erhalten und Zeit habe, Genugthuuirg zu gewähren. Die Marine-Verwaltung wird im Laufe eines Monats 20 Schiffe nach Cuba expediren können. New-Uork, 22. November. Die Journale veröffentlichen ein noch unbestätigtes Gerücht, daß in dem Ministerrath beschlossen worden sei, nach Madrid ein Ultimatum zu senden, in welchem die Abschaffung der Sclaverei auf Cuba, Herausgabe des „Virginius" und der noch lebenden Gefangenen an die Vereinigten Staaten, Auslieferung der für die Hinrichtung Verantwortlichen. und Schadensersatz gefordert wird. — Das Ultimatum an die spanische Negierung, dessen Absendung von den Journalen gemeldet wurde, reducirt sich auf eine diplomatische Note, welche gewisse erwiesene Thatsachen bespricht und Genugthuung fordert. in Bern, Lanfrey, ist angenommen. _ . . . den Wunsch ausgesprochen, dem Marschall - Präsidenten ihre Glückwünsche darzubringen, und werden solche von Letzterem am nächsten Montag empfangen verfügen und zwar sowohl in Weizen, wie in Roggen. Nach allem dem wird sich der Roggen, was die Preise betrifft, auf bedeutender Höhe behaupten, indem fast in allen Landern die Ernte sehr schwach ausgefallen ist. Uebermäßig hohe Preise dürfen aber auch nicht befürchtet werden, thetls weil, wie erwähnt, einzelne Länder Ueberfluß haben und manche andere Nahrungsmittel in befriedigender Menge vorhanden sind. MaiS als Pferdefutter. Nach einem Berichte des Sekretärs der Londoner General- Omnibus-Compagnie sind in den letzten 6 Jahren die Omnibuspferde nicht mehr mit Hafer gefüttert worden, sondern mit Mais und Häcksel, und zwar mit 17 Pfund täglich von ersterem und 10 Pfund per Tag von letzterem. Der Mais ist nur so weit gebrochen, daß die Pferde ihn ohne Schwierigkeit verzehren können, und sie gedeihen bei diesem Futter besser, als bei dem früheren. In der That merkt man den Pferden auch die bessere Pflege an, denn man sieht nicht mehr die elenden Gerippe von früher vor einem Omnibus gespannt. Die neue Mischung empfiehlt sich übrigens auch aus ökonomischen Rücksichten. Aus diesem Grunve freilich widersetzen sich die Kutscher, die mit den Krämern unter einer Decke stecken, gewöhnlich der allgemeinen Einführung des Maisfutters für Pferde. Bei der Verabreichung von Hafer können sie nicht so controlirt werden und die Pferdebesitzer sowohl in Bezug auf Quantität wie Qualität des Futters über's Ohr hauen. Die Confumvereine. Es ist eine in hohem Maße erfreuliche Erscheinung, daß die Consumvereine specicll zum Zwecke des gemeinsamen Düngerbezugs sowohl, wie auch zum Zwecke des Bezugs von guten Saatfrüchten sehr an Verbreitung gewinnen. Die Vorurtheile, mit denen diese nützlichen Vereinigungen noch vor wenigen Jahren zu kämpfen hatten, sind geschwunden, indem man die Ueberzeugung gewann, daß die Leute, die als Mitglieder solcher Vereine bedient wurden, immer besser daran waren, als solche, die sich auf sich selbst verließen. werden. „ _ . _ «_ „ _ . cc , Paris, 21. November. Man glaubt, daß das „Journal osficlell am Sonntag die Name» der in das neue Ministerium Berufenen publicirt werde. Trianon, 21. November. Proceß Bazaine. Jules Favre, als Zeuge vernommen faar, daß Fürst Bismarck ihm bei der Zusammenkunft von Fer- riores gefragt habe: „Sind Sie des Gehorsams des Marschalls Bazaine sicher?" Da Favre über diese Frage erstaunt gewesen sei, habe Bismarck hin- rugefüqt' Ich habe allen Grund, zu glauben, daß Bazaine nicht Ihnen gehört (n'ost pas ä vous.“) Diese Aussage erregt lebhaftes Erstaunen. LandwirthfchaftlicheS (Mitgetheilt von der höheren landwirthschaftlichen Lehranstalt in Worms.) Ernteergebnisse dcS JahreS 1873. Die schlesische Landwirthschaftliche Zeitung ; bringt in ihren Nummern 40 und 41 einen ausführlichen Bericht über die heurigen Ernteergebnisse der verschiedenen Productionsländer. Um nun unfern seitherigen regelmäßigen Mittheilungen über Ernte- und Erdruschergebniffe einen Abschluß zu geben, wollen wir unseren Lesern mit folgender Zusammenstellung dienen. Winterölsaaten: allgemein gut, Qualität sehr gut; Weizen: Durchschnittsernte, Qualität unter mittel; Roggen: allgemein geringer Ertrag und ungenügende Qualität; Gerste: im Ganzen weit über mittel, Qualität im Ganzen weit unter mittel; Hafer: Ertrag allgemein reich, Qualität befriedigend. Hülsenfrüchte: wenig und von geringer Qualität; Tabak: reich und von guter Qualität; Hopfen: unter mittel, Qualität gut; Heu: mittel, Qualität befriedigend; Kartoffeln: trotz hier und da aufgetretener Fäule im Ganzen gut; Obst: im Ganzen gering, wenn auch in der Wetterau, Der Rheinprovtnz, Franken und Würtemberg gut. Nun im Einzelnen. Deutschland: gute Mittelernte, nur Roggen mangelt, andere Körnerfrüchte über den Bedarf; Oesterreich-Ungarn: Weizen schwache Ausfuhr, Roggen verlangt starke Einfuhr; ebenso Rumänien, Serbien, die Türkei und Aegypten; Rußland: hat viel Weizen und Roggen zur Ausfuhr bereit. Italien: hat an selbstgezogenen Getretdefrüchten sein Auskommen; die Schweiz braucht, wie immer, bedeutende Zufuhren; Frankreich hat empfindlichen Mangel an Roggen, wie an Weizen; Belgien und Holland können zwar das Bedürfniß in Weizen selbst decken, allein sie bedürfen einer starken Einfuhr von Roggen; England braucht in Weizen bedeutende Zufuhren, desgleichen Spanien; Nordamerika hingegen hat über bedeutende Ueberflüsse zu „ nn-inpn Die Demission des Gesandten und die Oberärzte hätten außerdem der „Oberin" erklärt, cs dürften keiner weiblichen Person Di- Vertrete der fremden Mächte haben °^° ärztlichen Auftrag fortan d<- Haupthaar- verkürzt, b°zw. adg-fchnilt-n werden. Börseunachrirhten. 22. November 1873. Actien. 5O/o östr. F. St. E. B. 341 Vr Lombard. Bahn 1691,2 Ludwigsh. Bexbach — Maxbahn 129 Bayer. Ostbahn 116 Rhein-Nahebahn-Act. 29 V, Hess. Ludwigsb.-Aot. 151 Oberhessen „ 735/s Wechsel. Amsterdam k. S. 99Ve Augsburg k. 8. 100 Berlin k 8 1047g Bremen k. S. 105% Brüssel k. S. 93Vm Hamburg k. 8. 1051 8 Leipzig k. 8. 105 London k. 8. 119 Lyon k. S. — Paris k. S. 93V, Wien k. S. 102V. ditto m. 8. 102V. ditto 1. 8. 102'/, Disconto 4 % Preusß. 41/2°,'o Oblig. 101S/8 Frankf. 3l/2°/o Oblig. 80 V. Nass. 3V2°/o Obi. 91 Vs Ixurhess. 4°/° „ — Gr. Hess. 5°;o Obi. — „ , 40/0 „ 99'/2 „ n 3*/2°/0 „ - Bayer. 50/0 „ — „ 41/i% 1jährige 100 Vf, „ 4O,o 1jährige 94V« Würtemb. 41/2°. 0 Obi. 100 Baden 4V2% ObL 0. E. L. 100 Oeeterr. Silberrente 64 V2 „ Papierrente 597/ö Spanier, neuest. 3% 14Vz Amerik. Bonds 1881r 101 „ n 1882r 97% „ „ 1885r 99'/, „ „ 1887r 1001/2 Prioritäten, 3°/0 östr. Stsb.-Prior. 60 V. 3% östr s. Lombard 49 30/0 Livorneser 31 '/, 5% Toscaner — 5°/o Elisabeth.-Prior. 91V« do. II. Emiss. — Goldsorten. fl. kr. Pr. Friedrdor 9 58—59 Pistolen . . 9 42—44 „ doppelte 9 36—38 Holl. fl. W St. 9 52-54 Decaten . . 5 34—36 20 Frankemt. 9 22—23 Engi. Sover. 11 54—56 Kuss. Imper. 9 42—44 Dollar in Gold 2 26—27 Anieliensloose. Darmstädter fl. 50Loose 218 w n 25 __ Kurh. 40 Thlr. Loose — Nassau 25 fl. — Braunschweiger 21 30z0 Oldenburg. ä40Thlr. 37 V« 4% bayr. Präm.-Anl. 1111/4 4% badische Loose HO1/, Badische fl. 35 Loose 673/. Oestr. fl. 250 v. 1854 871 4 1858r Prioritätsloose 185 1860r Loose 90i/z 1864r „ 154 Actien. Frankf. Bank 148 Frankf. Vereins-Kasse 91 Vr Darmst. Bankaol. 381 Vr Rheinische Hyp.-Bank — Wien Bankactien 999 Oest. Creditact. 232 V2 (Galizien — * An Herrn Bürgermeister zu Sachsen Hausen zur gefälligen Bekanntmachung dem Fuhrmann N. N. dort bekannt zu machen. Berlin, 14. November. Die kränkelnde Gattin eines reichen Breslauer Bankiers war, wie die „N. B.-Ztg." erzählt auf einige Wochen nach Berlin übergesiedelt, um sich bei einem der berühmtesten Aerzte in Behandlung zu geben. Als sie wieder hergestellt, sich im freudigen Vollgefühl ihrer Gesundheit von diesem verabschieden wollte, zog sie aus ihrer Kleidertasche eine Börje und überreichte sie dem Arzt mit den herzlichsten Ausdrücken ihrer Dankbarkeit mit der Bitte, die Börse als ein Andenken anzunehmen. Der Arzt nahm mit der Miene der unverkennbarsten Ueberraschung die ihm dargereichte Börse, gab sie dann aber der Dame mit den Worten zurück: „Ach was, Andenken! ich bekomme 100 Thaler für meine Bemühungen I" Die Dame erbleichte, faßte sich aber alSbald, nahm das ihr in so barscher Weise zurückgeworfene „Andenken" vom Tisch, öffnete die Börse, zog einen Fünfhundert-Thalerschein heraus und überreichte diesen dem Arzt mit den Worten: „Herr Geheimerath sind so anspruchslos, daß ich tiefbeschämt bitten muß, mir 400 Thaler herauszuzahlen." Die Beschämung war nunmehr auf Seiten des Herrn Geheimeraths, dem jetzt nichts übrig blieb, als seinen Schreibpult zu offnen und der Dame auf den für ihn bestimmt gewesenen Fünfhundert-Thalerschein 400 Thaler zurückzuzahlen. — Ein eigenthümliches Malheur passirte dieser Tage einem Berliner. Er kaufte sich für seinen kleinen häuslichen Zweck in einer Apotheke dreierlei Dinge: Gummi arabicum, Bullrich'sches Salz und Talk, sogenanntes Litschpulver, und bekam die drei Artikel in drei, äußerlich einander ganz gleich aussehenden, weißen Düten verabfolgt. Nun verwechselte er alle drei miteinder. Er spülte sich mit Wasser einen Eßlöffel voll Talk hinunter, der ihm wie Blei im Magen lag, ärgerte sich fürchterlich, daß das angerührte Gummi arabicum, das eigentlich Bullrich'sches Salz war, partout nicht kleben wollte, und als er Abends die Stiefel ausziehcn wollte, in die er Talk gestreut zu haben glaubte, waren die Strümpfe in ihnen fest angeklebt, und nachdem er mit Mühe die Füße befreit, mußte er jene stückweise herausreißen. Köln, 20. November. Nachdem seit einigen Tagen ein Gerücht über Behandlung weiblicher Leichen in unserem Bürger-Hospitale umgegangen, wurde in der heutigen Sitzung der Stadtverordneten die Verwaltung interpellirt, ob ihr davon, daß den weiblichen Leichen das Haupthaar abgeschnitten und verkauft würde, nichts bekannt geworden sei. Der Präsident der Armen-Deputation gab die Erklärung ab, es sei ihm die Mittheilung geworden, daß seit 5 Jahren die in Rede stehenden Leichen ohne Haupthaare in die Leichenkammer abgeliefert worden. Nach der Untersuchung sei ein Schreiben an die geistlichen Schwestern in dieser Beziehung abgegangen Aecht kölnisches Wasser von Jean Maria Farina. Meine Niederlage davon in bei Expedition des Gießener Anzeigers empfehle ich u 8 fl. per Dutzend, 4 fl per halbes Dutzend und 45 fr. per Glas gehorsav st Johann Maria Farina in Köln. i Moll Messe in Frankfurt a. M. \ Ferner domicilirt: ' Berlin, Breslau, Cöln, Halle, Hamburg, Leipzig, München, Nürnberg, A Prag, Stuttgart, Strassburg, Wien, Zürich. ----- Bsfirielier Agent l-immtlicher Zeitungen des In- und Auslandes. --— Alleiniger Inseraten-Pächter ; f des „Kladderadatsch“, der „Fliegenden Blatter“, des „Figaro“ | ' in Wien. Alleinige Annoncen - Regie des „Deutscher Reichsanzeiger“ und „Königlich Preussischer Staats-Anzeiger“, „Berliner 1 Tageblatt", „Deutsche Landes-Zeitung“, „Deutscher Gemeinde-Anzeiger“, „Capitalist“, 3 „Revue finaneiöre allemande“, „Schweizerische Handelszeitung“, „Züricher Presse“, S „Prager Handelsblatt“, „Feierabend des Landwirths.“ Allgemeiner Anzeiger. Besondere Bekanntmachungen. Bekanntmachung. 5419) Für den birecten Güterverkehr der Stationen Meissen u. Döbeln im Sächsisch- Rheinischen Eisenbahn - Verbände, via Eisenach - Gießen, bezw. im Rheinisch- Mitteldeutschen V rbande, via Witzenhausen treten vom 1. Januar 1874 ab ander- weite, zum Theil erhöhte Tarifsätze in Kraft. Das Nähere ist aus den, bei allen Verbandstationen zu erhaltenden Tarifnachträgen VI, resp. X zu ersehen. Cassel, am 19. November 1873. Königliche Dircction der Main- Wcser-Bahn. Bekanntmachung. 5424) Das im Hannover - Bayerisch- Oesterreichischen Verbände für Häringe bestehende Normalgewicht, nach welchem die ganze Tonne $u 3 Gentnern, die halbe Tonne zu IV2 Gentnern gerechnet werden soll, wird vom 1. Januar 1874 aufgehoben und tritt alsdann überall Frachtberechnung nach dem wirklichen Gewicht ein. Gießen, den 18- November 1873. Die Dircction der Oberhessischcn Eisenbahnen. Merhrsslsche Eisenbahiuu. Bekanntmachung. 5423) Wir bringen hierdurch zur Kcnntniß, daß für den Transport von Steinen, rohen; aller Art, auch Kalk- und Gypssteinen, Ziegel-, Lehm- und Tonsteinen zwischen Reiskirchen und Groß-Buseck einerseits und Gießen andererseits ein ermäßigter Tarif ((Specialtarif I) in Anwendung kommt und daß die Fracht pro Wagenladung von 200 Gentner von Reiskirchen bis Gießen 3 Thlr. 12 5fir. und von Groß-Buseck bis Gießen 3 Thlr. beträgt- Gießen, den 20. November 1873. Die Dircction der Ober hessischen Eisenbahnen. zur öffentlichen Versteigerung kommen, wozu Kauflustige eingeladen werden. Gießen, den 21. Rovember 1873. Großherzogliche Garnison- (5393) Verwaltung Ieilgebotenes. Das gut assortirte Garnlager der Unterzeichneten empfiehlt als ganz besonders billig eine Parthie X-, 5- und 6drähtige natnrellfarbige Strickwolle per Zoll-Pfund fl. 2, I. A. Busch Sohne. 5361) Apfelkraut empfiehlt Gg. Wilh. Weidig. Rollaal, Kuss. Sardinien, Caviar (4955) empfiehlt Em i l Fischbach. $1 1 I C Sie 5397) Morgens und Abends frische Milch bei Bäcker Röder, Wallthorstraße. Maronen (italiemsche Kastanien) empfingen JA Busch Söhne. Amerikanisches Schweineschmalz empfiehlt (5360) Gg. Wilh. Weidig. Bestes liiudennelil von Giffcy Schiele inR 0 hrbach (Amt Eppinaen, Baden), bestehens aus Milch, Waizcnmchl undZucker, anerkannt billigstes und vorzi .;lichstes Nahrungsmittel sür Säugling, und kleine Kinder, vollkommener Ersatz der Muttermilch, bat fortwährend frisch auf Lager Emil Fischbach. ESs" Preis per Vi Pfund-Büchse 42 fr. Anwendung höchst einfach; Gebrauchsanweisung auf jeder Büchse. - » 2$ (3758) Das Waamilager dnJ.A.BuschSöhne empfiehlt hiermit bestens: Wollene und baumwollene Sayet- und Gesundheitsjacken, Flanellhemden, Herren-, Frauen- und Kinder Unterhosen in Wolle und Bar mwotle, Jagdgamaschen, Capuzen, Baschliks, Sdawls, Palatins, gestrickte Kinderkleidchen, Armstauchen, Winterhandschuhe in Buckskin und Lama, Filz-, Litzen- und Sahlband- schnhe und Stiefel für Herren, Frauen und Kinder, mit und ohne Lederbesatz, Holzschuhe von Leder mit Holzsohlen, billig und empfehlend, sowie alle Sorten Herren-, Damen- und Kinderstrümpfe, die wir durch nufere Strickmaschinen rasch und billig zu liefern im Stande sind. (5249). | Aimötece» Hierum zeige meinen werthen Kunden in Gießen und Umgegend ergebenst an, daß zu ihrer Bequemlichkeit dem Herrn M. Hertlein, Caf6 Hertlein, in Gießen, Niederlage meiner Erlanger, Waldschlößchen und Pilsener Export-Biere überrragen habe: Erlanger Erport-Bier V2 Flasche 8 kr., Vi Flasche 14 kr. Waldschlößchen do. V2 „ 8 „ \/i v 14 y Pilsener do. V2 „ 9 f/ Vi -- l6 , Frankfurt a. M, im November 1873. JPaul Stein, Central-Depot und ExportHandlung in- und ausländischer Biere. Auf obiges Bezug n-hmeud empfehle ich mich einem geehrten Publikum ergebenst. AI. Hertlein. Australisches Ochsenfleisch, gekocht und ohne Knochen, in Blechbüchsen von 2*4 und 4 Pfund, sehr vortheilhaft und von sehr gutem Geschmack, allein zu haben bei Emil Fischbach. (5244) (5406) kupferne Kessel re. und Perlen in allen Farben. (4922.1 (5087) Garl Haas. geschäfte von Anzeige für Damen! Herren Wäsche, ist bis 1. Decernber zu oerrniethen. Zu er; Hofgerichtsadvokat Lauer. CD io A. BSocter am Kirchenplatz. g O l U O V elegamer Fußbekleidung finden die reichhalligste Auswahl im Schuh- - Wrmischte Anzeigen. 5352) Ein Laufmädchen wird ge sucht Zu erfragen bei der Exped. d. Bltts. Asrststgerungen. B e k a il n t m a ch >! r! g. Mittwoch den 26. d. Mts., von Morgens 9 Uhr ab, sollen in den am hiesigen Bahnhofe besind- iirf en militärfiskalischeu Baracken die von der früheren Etappen - Verpflegungsstation henührenden Utenfilien, als : Schränke, Fleisckbretter, Kesseldeckel, A. Fangmann, vormals w. Fuhr, am Kirchenplatz. weiße und bunte Hemden, sowie Kragen und Manschetten unterhält stets großes Lager zu billigsten Preisen H. Äübsamen. brüder Wenzel gemiethete Larnpus'sche Haus am Kreuz ist vorn 1. Januar f. I. Winterabende. TBC- Statt 20 fl nur 1 fl. 15 Bände guter Romane und Novellen für nur 1 fl. in der L e v y'schen Buchhand- lung, Frankfurt a/M. (5425) 4689) Prima Gummi- und Filzschuhe bei PH. Sch r alter. Knabenhüte neuesten Fa^ons von 48 fr. an. i KöMe» •/• JFwier, Sonnenstr. 104, empfiehlt für die bevorstehende Wintersaison zu den billigsten Preisen sein großes Lager in: IVillterliandsclluliCU, fertigen wollenen Unterzell geil sür Herren, Damen und Kinder, Baschliks, liaputzen, Seelen wärmern und Shawls, MJnderkleidchen u. -Jäckchen, sowie eine Parthie Frauen - und Kinderstrünipfe zu Fabrikpreisen; ferner große Auswahl angefangener Stickereien, Stick-, Strick- und Häkelgarne. Seide Zn Meihnnchts Geschenken empfehle soeben nngetroffene Nonveautes in Baschliks, Moir^e- schürzen, wollenen Tüchern, Schleiern, Ballfachern and Schmucksachen tu großer Auswahl. F'ische Schellfische und! Cabliauen, sowie Brat! bückinge, sind emgetroffen bei St & l f (beste Qualität) ist noch fortwährend jeden Montag zu haben und tonnen Bestellungen zu jeder Zeit aus meiner Brennerei, zunächst der Actien-Brauerei, gemacht werden. Englische Locomobile, gebraucht, wenn auch defect, wird zu kaufen gesucht. Offerten wolle man sub Chiffre J. ß. 687 an das Annoncen - Burean der Jaeger’sehcil BuchliaiKlItmg in Frankfurt a. M, senden. (7372) 5411) Abonnements zum M i t ta g s t i sch jn der Nestamation „zum Stern", Mänsburg, werden noch angenommen. 5333) Ich suche gegen hohen Lohn oder Accord Schreinergesellen. H. Werner, Kaplansgasse. Montag den 24. d. Mts. beginnt ein 5412) Ein rnöblirtes Mansardenzimmer Eursus im Zuschncidcn und Anfertigen 4 t"" “* '*** 'von Damenkleidern. Damen, welche daran Theil nehmen iroUen, mögen sich gefälligst bis dahin melden. \ Buchhalter-, Reise-, Lageristen- und ovuu--. «... vvu. x. ^uuuui Derkäuferpolten sind fof. und 1. Januar ab z oder getrennt weiter zu vermiethen 6 1874 zu besetzen Näheres durch das ' eres bei £ kaufmännische Bureau Germania zu 6* Dresden. (5326) Amalie Rothenberger, (5329) Lindenplatz. fragen in der Exped. o. Bltts._____________ 5407) Ein rnöblirtes Zimmer zu ver- mietben. Teufelslustgärtchen Nr. 161. 5380) Das seither von den Herren Ge- Tische, Bänke, Wasserfässer, biedierne! Eimer und Eßnäpfe, eiserne Deckel und in jeder Größe bei (5421) Carl Deines. ________I A. Busch S ö l) n e. 5422) Ein gut dressirter Hübnerbund (Hündin), sowie ein junger zwei Monate alter Hühnerhund, sind zu verkaufen bei Leonhard Eidam, Müller zu Allendorf a- der Lumda. d^mielyuugen. 4566) Zu vermiethen ein geräumiger Laden in Lit. B 21. 5420) Ein Stübchen zu vermiethen bei Wittwe GHocf in der Löwengasse. Redaction, Druck und Verlag der Brüb loschen Univ.-Druckerei lFr. Ebr. Pietsch) in Gießen.