iprriS vierteljährig 1 fl. 12 fr. «nt Brtngerlohn. Durch di« Post vezogen vierteljährig 1 fl. 29 fr. Erscheint täglich, mit AuS- nähme Sonntags. Expedition: Canzleiberg, Ltt. B. Nr. 1. Anzeige- und Amtsblatt für den Kreis Kiessen. u, J| J_m III—j—MOB—qwnw—r—rwwtw J— M ! I —M»—■^mi > ? *»T-■ Rr. iZ'sd Freitag den 2 L Oktober ■■—**• ------- , . _ fl m I H cf) c r Che i L Bekanntmach u n g. 4877) Der Maurermeister Christian Haubach und der Commisswnär Johannes Blitz, beide zu Gießen, beabsichtigen auf dem Grundstücke Mur XXV Nr. 204 der Gemarkung Gießen einen Kalkofen zu errichten und in Betrieb zu setzen. m t Etwaige Einwendungen gegen diese Anlage sind binnen 14 Tagen bei der unterzeichneten Behörde, auf deren Registratur Plan und Beschreibung während dieser Frist zur Einsicht offen liegen, um so gewifler anzumelken, als sie sonst in diesem Verfahren keine Berückilchtigiing mehr ftnden können. Gießen, am 20. October 1873. Großherzvgliches Kreisamt Gießen. v. Röder. Bekannt m a ch u n g. Von Setten der französischen Regierung sind unter Andern die Todesscheine der nachstehend verzeichneten, angeblich Großherzoglich Hessischen Staatsangehörigen an Großherzogliches Ministerium des Innern mitgetheilt worden, deren Gebnrts- beziehungswelse Heimathsorte bis letzt nicht ermittelt werden konnten, indem dieselben in den betreffenden Todesscheinen irrig bezeichnet sind. , . x„ c . < Da eine Bekanntmachung der Namen vielleicht zu weiteren Ermittelungen führen könnte, so werd das fragliche Verzetchmß nachstehend unter dem Anfügen zur öffentlichen Kenntniß gebracht, daß, falls die Todesscheine nicht innerhalb sechs Monaten bei Großh. Ministerium des Großherzoglichen Hauses und des Aeußern reclamirt werdeii sollten, deren Rückgabe an die Französische Regierung angeordnet werden würde. Gießen, am 22. October 1873. Großherzogliches Kreisamt Gießen. P v. Röder- 1) Gestorben den 2. April 1871 in Paris: Mougin, Nicolaus, Taglöhner aus Laubenheim, 63 Jahre alt, Sohn des Jacob Mougin und der Anna Marie, geb. Caron; , r. 4. 2) gch. am 24. Septbr. 1871 in Constantine: Petri, Madeleine, Ehefrau des August Rostan, Metzger aus Mainz, 45 ^ahre alt, Tochter des Smon Petri und der Elisabetha, geb. Eclair; ~ < o ~ , 3) am 21. Juli 1872 in Paris: Kremer, Sarah, Wittwe des Salomon Proops ans Jügesheim, 82 Jagre alt, Tochter des -Lamuer 4) gest. am 25. Juli 1872 in Paris: Kaiser, Friedrich, Schreiner aus Ortenberg, 62 Jahre alt, Sohn des Friedrich Kaiser und der Ursula Reichte, Ehemann von Marie Maillot; f 5) gest. am 18. Febr. 1873 in Paris: Durand, Madeleine, verehelichte Sarraute, aus Mainz, 64 Jahre alt, Tochter des Jean Baptiste Durand und der Marie Anna, geb. Stackmüller. In dem Budget des landwirthjchaftlicheu Bezirksvereins Gießen pro 1873 ist thetls zttr Verwiüignug von Stipendien für den Besuch der Ackerbauschulen zu Fri-dberg und Alsfeld, theils zur Verwilligung von Prämien an Lehrer les Kreises für die Leitung landwirthschaftlicher Forrbildunzsschulen die Summe von 200 fl. vorgesehen. Jene Prämien, welche sich bis auf 50 fl. belaufen können, sind für junge, dem Kreis Gießen angehörige, Reute bestimmt, deren künftiger Beruf der Betrieb der Landwirthschaft sein wird, und die das 14. Lebensjahr zurückgelegt haben, die anderer Vorkenntnisse aber nicht bedürfen, als wie sie die Volksschule gewährt. Eltern solcher junger Leute, welche die von dem Vezirksvereiii in Aussicht gestellte Beihülfe in Anspruch nehmen, werden aufgefordert, sich bis zum 15. November l. Z. bei dem Unterzeichneten zu melden. , ,, , „ , ... ,. Ä Anmeldungen für Verwilligung von Prämien für Leitung von laiidwirthschaftlrchen Fortbildungsschulen innerhalb des Kreises Gießen können bis Cnde December L I. bei dem Unterzeichneten eiugereicht werden. Gießen, den 17. October 1873. Der Director des landwirthschaftlichen Vezirksvereins Gießen. v. Röder. Posi! > lcher Cher s. Deutschland Darmstadt, 21. October. nähme Redaction der „Germania." densbogen gilt, erscheint dem trauerumflorten Blicke des Ulrramontanismus als schwarzer Punkt, als Andeutung aufziehender Gewitterwolken I „Schon in verschiedenen Perioden der Geschichte," so verkündet die tonsurirte Cassandra, Auf dem gegenwärtigen Landtage ist die „haben sich die Zusammenkünfte der Kaiser und Könige derartig gehaust, daß sie fast als eine Modesache zu betrachten waren. So liebte es Napoleon I., die europäischen Fürsten um sich zu versammeln; so folgten die Begegnungen von Salzburg, Gastein und Paris rasch auf einauder; so besuchen sich jetzt Kaiser und Könige in Petersburg, Berlin und Wien. Man kann nicht sagen, daß tu der Vergangenheit dergleichen Ereignisse, die jederzeit mit einem gewissen Schaugepränge in Scene gesetzt wurden, das ihre Berechnung auf die öffentliche Meinung verrieth, sich als besonders günstig für das Schicksal der Völker erwiesen haben. Jedes Mal wurde mit vielem Geräusch verkündet, daß diese gegenseitigen Besuche der Mächtigen, in deren Händen die Geschicke der Nationen liegen, auf dauernden Frieden deuteten, und jedes Mal folgten ihnen - Es ist daher begreiflich, daß die Declarationen der staatliche Fürsorge für die Invaliden und die Hinterbliebenen im Kriege gegen Frankreich gefallener Soldaten wiederholt durch Anträge der Abgeordneten in Anregung gebracht worden und Hardie Großhcrzogliche Negierung hieraus, sowie aus einer ausführlich motivirten Eingabe des „Hülfsvereins im Großherzog' thum Hessen für die Krankenpflege und Unterstützung der Soldaten im Felde" die Ueberzeugung gewonnen, daß die durch das Reichsgesetz vom 27. Juni 1871 gemachten Pensionen zur Beseitigung aller vorhandenen Nothstände ebenso wenig hinreichen, wie die mit Daick anzuerkennende unterstützende Vereinsthätig- keit. Um nun in ausgiebiger Weise dem zu Tage getretenen Bedürfnisse abhelfen zu können, ist in diesen Tagen von dem Großh. Ministerium des Innern u , an die zweite Kammer eine Vorlage gerichtet worden, in welcher mit Ermäch-sKriege. auf Kriege Es ist daher begreiflich, daß die Declarationen der tiauua Sr. König!. Hoheit des Großherzoas an die Stände das Ansinnen ge-liuspirirten Blätter auch heutzutage uicht das Mißtrauen verscheuchen können, stellt wird: jwelches die Reisen nach Wien und Berlin begleitet, und daß selbst die Freude „dieselben möchten die Gründung eines unter die Verwaltung Großh.,des „Liberalismus" nur eine forcirte ist." Sollte aber diese schwarze Prophe- Ministeriums des Innern zti stellenden Fonds für Jnvalidenzwccke nut'izeiung den einen oder anderen unserer Leser für einen Aligenblick mit Trübsinn eit er jährlichen Dotation von 10,000 fl. beschließen und zugleich ihre>anzustecken drohen, so sorgt doch die „Germania" selbst an anderer Stelle für Zustinnnung ertheilen, daß, außer dieser Stinune, die jährlich sich er-ITrost und Erheiterung. Volt Wien schweift ihr rtlltdschaueltder Blick werter gebendnr Ueberschüsse des Staatsverlags ztr Beihülfen für Juvalideu'und weilt daun arich rrber Italien urrd seinen Riiraldino. In der ^ovmz und Hinterblieberre im Kriege gefalletrer oder in Folge des KriegesjSalerno, erzählt sie, ist es bereits dahin gekommen, daß nicht allein die Ud- verstoiber.er Milrtarpersonen verrvendet werden. Berlin, 20. Oct. |vuvil vvtlvvilvvi lvvtvull. ininistrativbehörden und das Militär Commando, sondern auch die Gemeinden Die Nachrichten von der überaus herzlicherr Auf- Preise bis zrt 3000, ja, 8000 Francs auf die Köpfe einzelner Brigarrten gesetzt nähme urrseres .Kaisers in Wien, die alle Weit hier erfreut, scheinetr doch au haben. „Das sind allerdings hohe Summen und schon geeigrtct , den Verrath Einem Orte mit gränilichnn Mißbehagen aufgirrommen zu werden — auf der an dem Kameradeir herauszufordern; iadessen in der Hcimath tonnte bet Was aller Welt als schöner, siebenfarbiger Frie- räther des Blutgeldes nicht froh werden, da der Rächer ihn nur zu bald er- gische Postverwaltung ihre Mit vv v jivmyuiu/v j vwp vvtv -v ~ ‘••n-' '-***/>» am üppigsten unter den streng-kirchlich erzogenen Bevölkerungen rein katholischer Länder oder vielmehr mit einiger Ueppigkeit gerade nur unter diesen aufsprießt und gedeiht! Es erinnert die arglos - gutmüthige Bemerkung der „Germania" wieder an die verwandte Naivetät des päpstlichen Schreibens, in welchem der Oesterreich. Wien, 22. October. Die „Abendpost" schreibt: Hier und da tauchen Angaben auf, daß anläßlich des Welt-Ausstellungs-Besuches des Deutschen Kaisers in der französischen Abtheilung einige Aussteller ihre Kästen verdeckt hätten. Auf Ersuchen des französischen General-Commissärs constatnen wir, daß obige Behauptung vollständig falsch ist, indem der Deutsche Kaiser von den französischen Ausstellern mit aller Courtoisie empfangen wurde. Dies wurde auch seitens des General-Commissärs des Deutschen Reiches anerkannt. /rankreich. Paris, 21. October. In dem Protokoll der heutigen Versammlung der republikanischen Linken ist gesagt, die monarchischen Restaurations-Projekte erregen den Unwillen des Landes. Im Schooße der National-Versammlung ist die Mehrheit der Stimmen der Republik gewonnen. Die republikanische Linke wird sich täglich versammeln. — Einige Deputirte haben sich heute zum Präsidenten der Republik begeben, um ihn zu fragen, ob die über ihn verbreiteten Gerüchte richtig seien. Der Präsident antwortete: „Wenn ich als Soldat zu jeder Stunde meinem Lande zu Diensten bin, so weise ich durchaus den Gedanken zurück, daß ich die Regierung unter allen Umständen bewahren müsse, unter welchen Bedingungen mir dieselbe auch angeboten werde. Ich bin von einer conservativen Mehrheit ernannt worden, von der ich mich nicht trennen werde. — Das Amtsblatt wird morgen die Decrete veröffentlichen, durch welche die Wahlcollegien der Aube und unteren Seine einberufen werden. Paris, 21. October. (Proceß Bazaine.) Canrobert betont den persönlichen Muth Bazaine's. Dann berichtet er über die Schlacht von St. Privat. Zweimal benachrichtigte er den Generalftab, daß er keine Munition habe. Man ließ ihm gegen Mittag sagen, die Garde werde zu Hülfe kommen, aber mchts davon geschah. Bazaine scheine keine Ahnung von der Wichtigkeit der L-chlacht gehabt zu haben. Leboeuf, Ladmirault, Bourbaki, Frossard und Jar- ras gaben ihre Aussagen über die militärischen Operationen bis zum 19. Ang. Bourbaki sagt, er habe am 18. keine Ordre erhalten, Canrobert zu helfen. Er kannte die Gefahr nicht, in welcher er schwebte, und hielt sich nicht für berechtigt, ohne Befehl zu marschiren. Schneider und Rouher sagten ans, daß Ba- zaine keineswegs sich um den Oberbefehl beworben habe. Paris, 22. October. Aus zuverlässiger Quelle verlautet, daß daS Ministerium erst nach Berathung der Verfassungs-Entwürfe Aenderunqen erleiden soll. — Alle Officiere, die sich auf Urlaub befinden, haben Befehl erhalten, zu ihren Regimentern zu stoßen. seines Thrones beraubte „Gefangene" des Vaticans den Deutschen Kaiser warnt, doch nicht seinen Thron zu „untergraben." Freilich, in ganz anderm Sinne als der Briesschreiber es meint, kann man an der bunten Reihe der noch lebenden Thron-Prätendenten, an Heinrich V., an Don Carlos rc. sowohl wie an Sr. Heiligkeit selber lernen, wie Throne verloren werden, nämlich noch heute gerade so, wie zu den Zeiten der Stuart's, durch Widerstand gegen den Culturfortschritt und Liebhaberei für die Contrerevolution! Berlin, 22. Octobcr. Die „Prov -Corresp.", die Wiener Zusammen-, kunft und den glänzenden, dem Kaiser Wilhelm von dem Kaiser Franz Joseph und der Wiener Bevölkerung bereiteten Empfang besprechend, sagt: Alle deutschen Herzen widmen dem Kaiser Franz Joseph die tiefste und dankbarste Anerkennung für die wahrhaft hochherzige und edle Gesinnung, die er in der neuen Gestaltung der Beziehungen Oesterreich-Ungarns zum Deutschen Reiche bewiesen. Die Geschichte werde des Kaisers Verhalten dereinst als eine Th t wahrhaft fürstlicher Größe rühmend verzeichnen und als festeste Grundlage einer seither mit so großem Gewicht angebahnten Politik anerkennen. Der Artikel schließt: Die Aufnahme des Kaisers dürfe uns nicht blos mit patriotischer Freude, sondern anch mit hoher politischer Gcnugthung und Zuversicht erfüllen. Aus vollem Herzen widmen wir dem Kaiserhausc und dem gastlichen Volke, bei dem Kaiser Wilhelm weilt, mit dem wärmsten Danke zugleich den aufrichtigsten Wunsch, daß inmitten des Friedens, den wir gemeinsam zu wahren hoffen, Oesterreich - Ungarn in immer festeren Beziehungen zum deutschen Nachbarreiche gedeihe, erstarke und erblühe. — Dasselbe Blatt sagt in einem anderen Artikel: Bei der von dem Papstthume und den Ultramontanen gegenwärtig dem Kaiser und der preußischen Regierung gegenüber eingenommenen Stellung könne kein evangelischer Christ, kein ehrlicher preußischer Patriot mit der ultramontanen Partei bei den Wahlen Hand in Hand gehen. Jede Stärkung der Ultramontanen, jede Wahlgemeinschaft mit ihnen wäre ein Vergehen ebenso an der evangelischen Kirche, wie an der Krene des Königs und dem preußischen Vaterlande. Paderborn, 17. Oct. Trotz der verweigerten staatlichen Anerkennung, trotz Sperrung der Professoren-Gehälter und trotz Versiegelung der Hörsäle, hat, wie das Wests. Volksblatt schreibt, unsere philosophisch-theologische Lehranstalt am 16. d. M. das neue Schuljahr eröffnet, und zwar wie üblich mit einem Festgottesdienste. Dem Vernehmen nach haben sich 18 Studirende eingefunden. Die Vorlesungen werden entweder im Convicts-Gebäude oder im Priester-Seminar gehalten werden. „Constanzer Ztg." zum Beweise, daß Kaiser Wilhelm nicht erst seit Kurzem den Ansichten huldige, die er in seinem Briefe vom 3. September 1873 ausgesprochen , eine bis jetzt nicht in die Oeffentlichkeit gedrungene Aeußerung des Monarchen aus der Zeit seines der Stadt Constanz vor zwei Jahren, am 12. September 1871, abzestatteteu denkwürdigen Besuches in Erinnerung. Als nämlich der Kaiser damals den Conciliumssaal besuchte, sagte er beim Anblick des Pech'schen Freskogemäldes, welches den Triumphzug des Papstes Martin darstellt, mit Bezug aus Kaiser Sigismund, der zu Fuß gehend, des Papstes Pferd am Zügel führt: „Das Erbe habe ich antreten müffen, aber die Zügel halten würde ich nicht." Der Ausspruch: „Nach Canossa gehen wir nicht," war damals noch nicht geschehen. den bester bezahlten Retchöpostdienst übergehen, aus der jetzigen Nothlage sich befreien werde, steht dahin ~ T besterung der Gehälter seiner Beamten; da kam aber der Eisenbahn-Director worden. Ton Carlos dielt am 19. d. Mts. eine' Revue bei'Esiella""a^ ' Ge und forderte für seine Cchaa. das Gleiche, und der Finanz-Minister hielt die neral Morioues hat sich nach Olite begeben, um dort seine Wtederbersiellnna Taschen noch fester zu, als zuvor. So erzählt man hier allgemein; vielleicht abzuwarten. " y qicuung reichen würde, und das Bewußtsein, daß eine solche Rache unausbleiblich wäre, bringen die Landtagsverhandlungen, welche morgen beginnen, nähere Aufklä- wird auch die höchste Prämie erfolglos machen. Weder Strenge noch Nachsicht rung. — Aus dem „Deutschen Volksblatt", dem hiesigen katholischen Organ, kann die wachsende Verwilderung zügeln; dies bleibt das Werk der Kirche, erfährt man, daß in den letzten Tagen eine Cartel-Versammlung der katholi- wenn sie die Freiheit zurückerhalten haben wird, ihrem erhabenen Berufe nach- schen deutschen Studenten-Verbindungen in Stuttgart stattgefunden hat. zugehen." Sie vergißt, daß die „Briganten" um Salerno viel älter sind, als. Aus Baden, 20. October. In einem Augenblicke, wo der Brief un- die des Königreichs Italien, daß das Brigantenthum aber allerdings bisher iseres Kaisers an den Papst so großes und gerechtes Aufsehen macht und in am üppigsten unter den streng-kirchlich erzogenen Bevölkerungen rein katholischer allen deutschgesinnten Kreisen die freudigste Erregung hervorruft, bringt die Laut „Assemblee National" hat der Prinz Napoleon eine Unterredung mit dem Herrn Thiers gehabt. Paris, 22. October. Mehre Zeitungen sprechen davon, daß Magne seil, Amt niederlegen will. Der Messager de Paris erklärt dagegen, daß solche Gerüchte eulstweilen noch ganz falsch seien. Werde aber die Monarchie erklärt, so werde Magne es vielleicht für eine Pflicht des Zartgefühls halten, nicht dem ersten Ministerium Heinrich's V. anzugehören. Es sind wieder Briefe von Dcputirten des linken Centrums erschie- l,eu, die sich zu Gunsten der Republik aussprechen. Die Briefe kommen fast alle von Deputirten her, die am 24. Mai für Thiers gestimmt hatten. Andere Briefe, namentlich von Target, Johnston, dem Marquis de Plocui und Admiral ^aisset erklären als Antwort auf gewisse Ansinnen einiger ihrer Wähler, daß Niemand das Recht habe, ihnen ihre zukünftigen Abstimmungen zu dic- tiren. Sie würden nach freiem Gewissen stimmen. Versailles, 23 October Die „Agence Havas" meldet: Die Re- gierilng spricht sich weder für noch gegen die vorzeitige Einberufung der Nationalversammlung aus, sondern überläßt die Entscheidung dieser Frage der Weisheit der Permanenz-Commission. Trianon, 22. October. Proceß Bazaine. Zu dem heute fortgesetzten Zeugenverhor war Solellle, General der Artillerie, wegen einer Krankheit nicht erschienen. ^Der Generalstabschef desselben sagt ans, daß nach Schätzung d7s Generals soleille bis zum 16. August Abends die Hälfte der vorhandenen — Das „Mainzer Journal" bringt unter dem Zeichen W. ein sfencs Schreiben an den Kaiser, welches sich gegen die bekannte Stelle des Kaiserlichen Briefes richtet, die von den staatsfeindlichen Umtrieben einer katholisch-politischen Partei und von dem Anschluß höherer katholischer Geistlichen an diese Bewegung sprach. Zur Kennzeichnung dieser neuesten beispiellos indolenten ultramontanen Kundgebung mögen die nachfolgenden Schlußsätze genügen : „Staatsfeindliche Umtriebe" haben Ew. Majestät im Angesichte Europas uns vorgeworfen. Entweder bewegt sich unsere Agitation innerhalb der Schranken der Gesetze, und dann waren Sie nicht berechtigt, uns diesen Vorwurf zu machen, oder sie geht über diesen Boden hinaus, und dann begründen staatsfeindliche Umtriebe das Verbrechen des Hochverrathes. „Nun denn, Majestät, befehlen Sie Ihrer Regierung auf Grund der Thatsachen, die Ihnen ja angesichts eines solchen Vorwurfs zu Gebote stehen müssen, unsere Führer als Hoch- verräther vor Gericht zu stellen Nachdem Sie einen so furchtbaren Vorwurf gegen die Ehre, gegen die Integrität des Charakters, gegen die Loyalität ihrer Gesinnungen geschleudert, gestatten Sie wenigstens diesen Männern, Ihnen zu beweisen, wie übel Sie berichtet waren! Dresden, 21. October. Das Bülletin aus Pillnitz von heute Vormittag halb 10 Uhr lautet: Der König brachte die Nacht ganz schlaflos zu. Es ist keinerlei Besserung eingetreten. Das Bewußtsein ist sehr getrübt. Die Kräfte sinken. Dresden, 22. October. Das gestrige Abend-Vülletin meldet: Das Bewußtsein des Königs sei im Lause des Nachmittags fast ganz geschnmnden. Das heutige Morgen-Bülletin lautet: Pillnitz, 71/2 Uhr: Die Nacht war ziemlich ruhig; der König schlief kurze Zeit, die Beängstigung ließ etwas nach, die Bewußtlosigkeit und Schwäche dauern fort. Dresden, 22. October. Der Stadtrath und die Stadtverordneten haben einstimmig beschlossen, eine Dank-Aorcsse an den Deutschen Kaiser wegen seines Antwortschreibens an den Papst, für die wahrhaft kaiserliche That, welche den Sieg des Rechtsstaats über die Pricsterschaft vollständig sichere, zu richten. Dresden, 23. October. Das heute Nachmittag ausgegebene Bülletin waltungen des Deutschen Reiches sind die württcmbergische, ^die bayerische und:könnte. die Reichspost-Verwaltung zu verstehen. " r‘ . , gische Postverwaltung ihre Selbstständigkeit bald aufgeben werde, sind wieder sion und selbst oft Widerspruch verstummt. Wie aber unsere Postdirection, deren Beamte fahlmiflüchtig in ISitzung Freitag. ■ , , ,r. t . Dayonne, 22. October. In Ondarroa (Provinz Biscayal sind 4000 Der Postdirccior verlangte eine erbebliche Aus- Remington-Gewehre und eine Million Patronen für die Carlisten ausaesckifft V am fr 11 • bn fv.m aber der Eisinbabn - Direktor wurden. Tph ftnrUs Molk 10 s. . c»...... < . ' auvgqcylssr bezeichnet den Zustand des Königs als völlig hoffnungslos. Stuttgart, 26. October. In voriger Woche hat die sog. Postab- rechnungs - Commission, die seit dem Frühlinge dieses Jahres hier versammelt war, die Arbeiten beendigt. Dieselbe hatte, wie der württembergische „Staats-, v _______ Anz." sich ausdrückt, die Antheile der „drei Postoerwaltungen des Deutschen ^Munition verbraucht gewesen sei, Bazaine sei^hiervon"^"benachrichtigt^^worden Reiches" und von Oesterreich-Ungarn zu ermitteln. Unter den drei Postver-^und habe dieser gefürchtet, daß in Folge dessen Mumtionsmangel eintretcn -------------- r"‘K ;’"kL'brun sagt, mehrere Befehle seien gegeben worden, ebne daß diesel- ©te Gerüchte daß bie wurtiembcr- ben vorher den Generalstab passirt hätten. Dieser Umstand habe viele Confu- e finh hn.fi., „nn ,.„h wiift nf, ben Instructionen h-rbeigefuhrt. Nächste ytalieiL Rom, 22. Octob-r. Am 20. d. Mts. hat der Papst, wie Fanfulla berichtet, den Grafen de Corcelles, Gesandten Frankreichs bei dem päpstlichen Stuhl, in zweiter Aildienz empfangen. Der Gesandte war in diplomatischer Gala und hatte seine Gemahlin imb seine Lcgations-Secretare bei sich. Am Abende desselben Tages Übergaben die Jesuiten die Schlussel der Gesu-Kirche dem Msar. Macchi, den sie zum Rector desselben bestellt hatten. Diese eigen- mächtiae Bestellung hat allerdings das Mißfallen des Cardinalvicars erregt, wodurch die Ernennung der Rectoren für die übrigen Kirchen der Jesuiten ver- zögert worden ist. Vermischtes. Köln, 18. Octobcr. Der Berlin-Kölner Ezprcßzug, der gestern Abend nach 9 Uhr hier Eintreffen sollte, ist bei Borbeck auf offener Strecke entgleist. Der Zugführer und Bremicr blieben auf der Stelle todt, der Packmeister und ein Postbeamter erlitten unerhebliche Verletzungen. Wie uns uiitgctheilt wird, entgleiste, durch welchen Umstand ist noch nicht constatirt, zuerst der Packwagen. Die Maschine riß sich los und entgleiste, nachdem sie noch eine kurze Strecke weit gelaufen, ebenfalls. Die hinter dem Packwagen befindlichen Wagen stießen auf diesen und ge- riethen dann auch von den Schienen. Ein Reisender, welcher auf dem Zuge gewesen, theilt Aber die traurige Katastrophe Folgendes mit: Wir saßen ruhig plaudemd nn Coupö, da auf einmal kam ein Stoß; derselbe war nicht sehr heftig; unser Waggon stand M.Wrrg eilten an das Fenster und sahen, daß der Zug entgleist und mehrere Wagen sehr stark beschädigt waren. Der Zugführer lag todt unter den Rädern eines Waggons, der Bremser war auf seinem Sitze durch den Zusammenstoß der Wagen getödtet worden. Zwei Extrazüge brachten heute früh die Passagiere des entgleisten Zuges, welche zum Glück keine Beschädigungen erlitten, hie- her. Die gesperrten Fahrgeleise wurden heute Morgen wieder frei. (Das in unserer Nummer 245 erwähnte Eisenbahnunglück auf der Deutz-Gießener Strecke war eine Verwechselung mit Obigem, was wir hiermit berichtigen. Red.) — Eine echte berliner Straßcnscene spielte sich am Dienstag, 14. Oct., Mittags m der Linienstraße ab. Ein Obsthändler belästigte mit einem mit Birnen ungefülltem Waschkorbe, den er auf der Schulter trug, die Passanten in so fern, als er diesen nicht allem nicht ausbog, sondern sich ein Vergnügen daraus zu machen schien, dieselben „anzurempeln." Ein dort sta- tionirter Schutzmann verbot ihm dieses Treiben, und darob ergrimmte der Biedermann derart, daß er den Beamten mit einigen hier nicht wiederzugebenden Titulaturen belegte. Von letzterem <»ufqefordert, ihm zur Wache zu folgen, stellte der Obsthändler an den Schutzmann das Verlangen, ihm den Korb zu tragen, da er durchaus nicht gewillt sei, seine Last unnutz zweiter zu schleppen, und setzte dieselbe, als selbstverständlich diese etwas starke Zumuthung zuruckgewiesen wurde, ziemlich unsanft auf das Straßenpflaster nieder, indem er erklärte, daß, wenn er mi- oehen muffe, er den Schutzmann für etwaigen Schaden verantworlich machen werde. Dies yals^ aber nichts; der Mann mußte mit zur Wache und ließ auch wirklich seinen Korb zuruck, Ra-^ Lürlich stellte sich die eben aus der nahen Gemeindeschule heimkehrende Jugend ein, die denn auch die vortheilhafte Gelegenheit, sich des Inhalts des Korbes zu bemächtigen, nicht unbenutzt wollte vorübergehen laffen, und sie wurde sogar, wie das leider häufig der Fall ist, als einige anständig gekleidete Herren zu Gunsten des Besitzers interveniren wollten, von mehreren schnell herbeigelaufenen Bummlern in der Annexion und Verzehrung der Früchte kräftig unterstützt. Die heftig streitenden Parteien schienen eben zum offenen Kampfe übergehen zu wollen, als ein anderer Schutzmann erschien und, nachdem er den Sachverhalt erfahren, einen Dienstmann mit dem Transport des Korbes zur Wache beorderte. Börsenuachrichten. 23. October 1873. Action. 5°/0 östr. F. St. E. B. 327‘/2 Lombard. Bahn 158'/z Ludwigsh. Bexbach 180 Max bahn 1283/4 Bayer. Ostbahn 111 % Rhein-Nahebahn-Act. — Hess. Ludwigsb.-Act. 147 Oberhessen „ 72 Wechsel. Amsterdam k. S. 983/ö Augsburg k. 8. 100 Berlin k. S 1047/8 Bremen k. S. 105i/ö Brüssel k. S. 933/g Hamburg k. S. 1051,e Leipzig k. S. 105 London k. S. 1185/6 Lyon k. S. — Paris k. S. 931,2 Wien k. S. 103 ditto m. S. 1035/d ditto 1. S. 103 Disconto 4 °/0 Preuss. 41/2% Oblig. — Frankf. 3V8% Oblig. 86 Nass. 3i/2o,o Obi. 92i/r Kurhess. 4°/° „ — Gr. Hess. 5% Obi. — „ „ 4O/o „ 995/8 „ n 31/2°/0 n 97 Bayer. 5% „ — „ 4t/a°,o 1jährige 1011/4 „ 40,0 1jährige — Würtemb. 41/2°/o Ohl- 100 Baden 41/2®/o Obi. c. E. L. 100 Oesterr. Silberrente 64 n Papierrente 60 Spanier, neuest. 3% 17’/4 Amerik. Bonds 1881r 1011/2 „ „ 1882r 98Vr n „ 1885r 991/z „ „ 1887r 101 Prioritäten. 3°/0 östr. Stsb.-Prior. 603/8 3°/0 östr s. Lombard — 3°/q Livorneser 32 Vg 5% Toscaner 52 5O/o Elisabeth.-Prior. 917/. do. II. Emiss. — tioldsorten« fl. kr. Pr. Friedrdor 9 58’/2—59i/2 Pistolen . . 9 40—42 „ doppelte 9 36—38 Holl. fl. 10 St. 9 52—54 Ducaten . . 5 34 — 36 20 Frankemt. 9 22—23 Engi. Sover. 11 50—52 Russ. Imper. 9 41—43 Dollar in Gold 2 25i/2—261/, Anleliensloose» Darmstädter fl. 50Loose 213 7. n 25 „ - Kurh. 40 Thlr. Loose 69'/g Nassau 25 fl. 46 Braunschweiger 211/2 30,0 Oldenburg. ä40Thlr. 37i/2 40/0 bayr. Präm.-Anl. — 40/u badische Loose 109 Badische fl. 35 Loose — Oestr. fl. 250 v. 1854 85 1858r Prioritätsloose 188 1860r Loose 89’/2 1864r ,. 143V2 Actieih Frankf. Bank 146 Frankf. Vereins-Kasse 873/e Darmst. Bankact. 3691,'z Rheinische Hyp.-Bank 100 Wien Bankactien 960 Oest. Creditact. 214 Galizien — Frisch backer zu Gießen. Sonntag den 26. October. August Noll auf der Mäusburg, Christian Noll Wittwe in der Neustadt und Daniel Rühl am Rathhaus. Zssstemeiner Znzeil?er. mit und ohne Strohschüttler für Hand- und solche für Pferdebetricb in den verschiedensten Arten sind in großer Auswahl ausgestellt und können jederzeit in Betrieb gesehen werden. Billigste Preise bei mehrjähriger Garant!''. (48os Lich, 1. October 1873. Coiirftd Vogt III. ß Con-cnßrte killet i fÜi von der Anglo - Sm iss - Condensed - Milk - Conip. in Chmo avUUI; (Schweiz), pr. Büchse 33 fr-, empfiehlt Emil Fischbach Besondere Bekanntmachung Oeffentliche Aufforderung. 4875) Dem unbekannt wo abwesenden Jacob Kloos aus Trohe diesseitigen Bezirks, wird hiermit für den Fall, daß er noch am Leben sein sollte, eröffnet, daß, da er in diesem Fall nach dem pfarramtlichen Geburtsschein über ihn, das siebzigste Lebensjahr zurückaelegt habe, nach dem im hiesigen Gerichts-Bezirk geltenden gemeinen Recht sein Tod rechtlich zu vermuthen und daher fein in der Heimath zurückgelassenes Vermögen auf deßfallsigen Antrag seinen hierorts bekannten Erben auszuliefern sei. Zufolge hierauf gestellten Antrags wird ihm daher, falls er noch am Leben fein sollte, aufgegeben, innerhalb neunzig Tagen, vom ersten Erscheinen dieser Aufforderung in öffentlichen Blättern an, seinen Aufenthaltsort dahier anzumelden, widrigenfalls nach Ablauf dieser Frist fein gedachtes (bisher curatorisch verwaltetes) Vermöge^ seinen hierorts bekannten Erben ausgeliesert werden würde. Gießen, am 17. October 1873. Großherzogliches Landgericht Gießen. I. E. d. L.-St.i Bramm, Landg.-Assessor. Derstergelungm. Main-Weser-Babn. 4835) Es soll die Herstellung von 9 Wirthschastsbrunnen für Wärter-Etablissements auf der Bahnstrecke Marburg bis Fronhaufen, einschließlich Lieferung aller Materialien, im Wege öffentlicher Submission, eingetheilt, verdungen werden. Die Offerten sind portofrei und versiegelt mit der Aufschrift: „Submission auf Herstellung von Brunnen auf der Bahnstrecke Marburg bis Fronhausen" bis zum Submissions-Termine: Montag den 3. November d. Js., Vormittags 11 Uhr, bei der unterzeichneten Betriebs-Jnspection zu Frankfurt a M. einzureichen, woselbst auch die Kostenanschläge und Bedingungen «ingesehen und die Submissions-Formulare in Empfang genommen werden können. Frankfurt a/M-, den 18. October 1873. Königliche Betriebs-Jnspection. HeYl. Bannwald und Unterwald, nachverzeichnetes s Holz öffentlich versteigert werden, als: lc Brennholz. 2 Rmtr. Nadel-Stackholz, 5000 Wellen „ Reisholz. II. Bau-, Werk- u. Nutzholz. 1428 Nadel-Stangen mit 21,42 Ebmtr. Die Zusammenkunft ist an der Strangswiese. . Gegen vorschriftsmäßige Bürgschaft wird Zahlungsfrist bis 1. März 1874 gestattet. Gießen, am 21. October 1873. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Vogt. B c k a n n t m a d) u n g. 4883) Dienstag den 28. d. Mts. sollen in dem Geschäftszimmer der Garnison- Verwaltung — Grünberger Chaussee — nachbenannte Neinigungs - Arbeiten 2C. pro 1874 im Snbmissions- resp. Licitations- roege vergeben werden und zwar: 1) die Reinigung der Kasernen-Bettwäsche, Vormittags 9 Uhr; 2) die Reinigung der Kochheerde und eisernen Oefen nebst Ofenröhren, Vormittags V2IO Uhr; 3) die Entleerung der Latrinen- und Müllgruben der Zeughaus-Kaserne und des Garnison-Lazareths, Vormittags 10 Uhr; 4) die Uebernahme des ausgelagerten alten Bettstrohes, Vormitt. V2II Uhr- Die bezüglichen Bedingungen liegen im diesseitigen Geschäftszimmer zur Einsicht offen. 1 Gießen, den 24. October 1873. ! Grosiherzogl. Garnison - Verwaltung. Donnerstag den 30. d- M-, Morgens 10 Uhr anfangend, Iw erd en unmittelbar am hiesigen Bahnhof, । circa 200 Raummeter Buchen- und ! E i ch e n-S ch e i t h 0 l z, worunter auch Küfer- -holz, durch den Unterzeichneten öffentlich meistbietend versteigert. (4879) Fronhausen b. Marburg, 21. October 1873. Ruth, Bürgermeister. (F. 1159.) Ieügetioterres. Kidlederereme, welcher dem Leder die ursprüngliche Weichheit und Farbe wiedergiebt, ist per Töpfchen 18 fr- zu haben im Schuhgeschäfte von A. »oder am Kirchenplatz. ^olzvecheigerung im Gießener Stadtwalde. H Montag den 27. October 1873, ® von Morgens 9 Uhr an, soll in dem Gießener Stadtwalde, £)iftrictcit|(47o6) A Thee, Vanille, Chocolade; Rum, Arrac und Cognac. H Malaga, Madeira und Sherry, W Punsch - Essenz e Dte Waterial-, Iiarb- und Brünellen, Kirschen, A Aepfel spalten, Cathartna-PflaumenM und bamb. Zwetschen. und W feine holl. Ltqueure. W Eingemachte Früchte, W als: W Annanas, Johannisbeeren, Apricosen, Nüsse, Reineclauden, Pfirsiche. Condensirte Milch. W LiebigS Fleifchextract. Colonialwaaren- Handlung und Niederlage natürlicher Mineral- brunnen von Erbsen-, Bohnen- und B Linsenmehl. Tafel,nandeln, B Tafelrosinen, ital. Haselnüsse, Citroncn,« Orangen, Oliven, Champignons und H Trüffeln. Maizena« | Emil Fischbach Neisstärke. Kaviar, W Sardine» a l’lrnile, Rufs. Sardinen, W Sardellen, Neunaugen, D Hummer in Dosen, Cervelatwurst. Emmenthaler W und Ital. Maccaroni, R Etergemüsenudeln. hKKaom Gießen, Seltersweg, empfiehlt sich einem geehrten Publikum bestens. Würfelzucker und feinst gest. Raffinade. Z Kork stopfen in allen Sorten. Bad-, Fenster- und D Pferdeschwämme. W Julienne (getrocknete Franzosensuppen- & krauter). IohanniSbeeren- und r Himbeereu-Gelee. ü --- K ww ] 4815) Für einen Arbeiter ist eine Stube «UllHt mit Bett zu vermiethen. Ast-rn-eg A. 1«. J. St. J. St. H. F. Dreschmaschinen «UM Zu haben bei (2644) auf dem Kreuz. Kleine Kartoffel» EndeT mit 21/." Landesgeiv Pesök Töpieigasse 4. (4884) Worms n. Nh. fortwährend zu haben. (4583 Wilhelm Klee am Markt. bei Emil Fischbach. Pfieblt 1*X'.. LVi tacMCCBLSifl 9?ebcrtion , Druck und Verlag der Brühl'schen Univ.-Druckerei (Fr. Ehr. Pietsch) in Gießen. kauft (4866) Aua- Noll im Stern- tage imb Achrtitzi" glimme v denn M als wie sl 4810) Eine Kaute Dung ist abzugeben Lit C- 104. 20* 35* 4881) Ein grosss Z'mmer ohne Möbel ist 9/euftaöt 97, iin Nebenhaus, zu oer- miethen. 4914) { btm C) Neue und alte Kraut-Baffer u. Ständer in großer Auswahl empfiehlt Wilh. Kohlermann, ft 11 ft r. 4842) Ein starker ein- und ein zwei-l spänniger Wagen sind zu verkaufen. Zu erfragen in der Exved. d. Bltts. Unser Vaden nebst Wohnnnq in der Sonnenstraße ist zu vermiethen. I. A. Busch Söhne. 4857) Ein möblirtes Zimmer an einen ruhigen Herrn zu vermiethen. Lil- A- 5, Marktplatz, 3- Stock.__ 4845) 1 Stube mit Cabinet ist zu ver- micthen bei Louis Lotz. Regenschirme,Gummischuhe, IBaschliks, Moorschürzen, wollene Tücher