hjcr. V-mÄ »tertrljLhrig 1 fL 12 fr. «it Bringkrlohn. Durch die Poft biogen vterteljährig > fl. 29 fr. U Erscheine täglich, mit Vy.?: nähme SonntagS. Expedition: Canzletbe?> ßtt B. Rr. 1. r. -iten. ^^kvbcgebeii- 1tei ^wählte lnd»:Mire; fj nb 3n|eiQteii.- 1 Verbreitung wirken. ion dkb er." jiunmt. '* auf die die-, !rdrn tt-.spricht. 'ridkmÄgenten: ' ' Ziehen. Mnzeige- und Wilsölait für den Kreis Giessen. ifA?i Dienstag den 24. Juni "as$t3. «ar- Einlsdung rum Abonnement -LA' auf den Gießener A « Zeiger. Derselbe erschein! faßlich, mit Ausnahme Sonntags, und kostet für die Abonnenten in der Stadt Gießen vierteljährlich 1 ff- 12 fr., frei ins Haus geliefert. Den seitherigen Abonnenten in der Stadt Gießen werden wir, wenn vorher keine ausdrückliche Abbestellung erfolgt, das Blatt auch im III. Quartal 1873 zusenden und den Abonnementsbetrag durch Quittung erheben lassen. Diejenige«, welche den Anzeiger Abends bei der brpedition abholen lassen, erhalten denselben zu I fl pro Quartal. Für alle außerhalb Gießen wohnenden Abonnenten beträgt der vierteljährige Abonnementspreis 1 ff. 29 fr. incl. Postaufschlags, dieselben können nur bei der Post oder den Landpostbotcn abonniren. Damit wir nun in den Stand gesetzt sind, die Auflage des Blattes bestimmen zu können, ersuchen wir Alle, welche auf den Gießener Anzeiger abonniren wollen, dies sofort bei der ihnen zunächst gelegenen Postanstalt oder den Landpostboten zu thun, da wir uns sonst nicht verbindlich machen können, vollständige Exemplare zu liefern. Die Rcdaction. Ü m t si ch er Chei(. Gießen, am 21. Juni 1873. Betreffend: Aufsicht über das Faseloieh. U Gießen, den 21. Juni 1873. Der § 2, wozu Lasker einen Zusatz beantragt, daß die Vertheilung der an. Nr. 14 des Neichsgesetzblaltt's, ausgegebeu den 5. Juni 1873, enthält: (Nr. 929.) Gesetz, betreffend die Geldmittel zur Umgestaltung und Ausrüstung von deutschen Festungen. Vom 30. Mai 1873. r bit tiigliä, mit ■ a Michls OiM Her, in möglichst Lesern oorfübren. tiiten und jrotittn ndessyn de in ae- unfttn im preußi- cdsiage mitibeilen. ocalen Angelegeki- n, unb die Gourfe ich und vollständig Grotzherzogliches Kreisamt Gießen o N ö d e r. gediegene AuW Jsthalts, roährenb ^nitressavte Mis- Scbiete des poliii- größtit ZeilunM r Leitung gegen bor.nkMlnts Plkl» U fr., außeihm stchlags- in den Crten bei iet sich, da sied» [rt unter billigster if unser Blatt ne» llstall zu lhu"' s 3eiW__ an die Groscherzoglichm Bürgermeistereien. der nachbenaimten Orte. Nach Beschluß der Generalversammlung des landwirthschafllichen Bezirksvereins Gießen vom 24. v. Mts. soll auch im laufenden Jahre wieder eine Besichtigung der Gemeindezuchrstiere des Kreises durch die vom Verein gewählte Commission stattfinden und sollen einer gleichen Besichtigung dabei auch die Zuchteber der Gemeinden unterworfen werden. Demgemäß ist Termin zur Vornahme dieses auberaumt worden auf: Donnerstag den 26. l. Mts. für Daubringen, Mainzlar, Trais, Allendorf a- d. Lda-, Staufenberg, Ruttershausen und Lollar, sodann auf: Freitag den 27. l. Mts. für Wieseck, Alt-Buseck, Trohe, Rödgen, Groß-Buseck, Beuern, Bersrod, Winnerod, Reiskirchen und Samstag den 28. l. Mts. für Gießen, Heuchelheim, Allendorf a d. Lahn, Groß-Linden, Laug-Göns, Leihgestern und Klein-Linden. Sie wollen die Bullen- und Eberhalter anweisen, zu Hause zu bleiben und die Thiere der Commission bei deren Eintreffen vorzuführen, auch sich selbst bereit halten, um der Commission etwaige Auskunft zu ertheilen. v. Röder. „b, eM6=* Tlpnlfrfifrmh nn ^cn Präsidenten des Reichstages Dr. Simson die Aufforderung, den Abg. 4JIUUUJIUIIU. Duucker wegen sothaner Aeußerung nachträglich zur Ordnung zu rufen. Der Darmstadt, 19. Juni. Seine Königl. Hoheit der Großherzog haben Präsident hatte die wirklich große Freundlichkeit, dieses Schreiben einer Ant- aus Anlaß des Regierungs-Jubiläums am 17. d. Mts. Allerhöchst zu ver-wort zu würdigen und die naive Zumuthung höflich abzulehnen, weil es ihm leihen geruhr: zur Erfüllung an jeder Veranlassung und Befuguiß schlechthin gebreche." Nun Im 2. Infanterie-Regiment (Großherzog) Nr. 116: läßt sich der Herr Pastor in seinem Organe „Die Deutsche ÄZacht" los, er- lem Oberst und Regiments - Commandeur v. Weber da^ Ritterkreuz 1. Klasse zählt den Vorfall und schreibt wörtlich: „Demnach bleibt nichts Anderes übrig, )es Ludewigs-Ordens ; dem Major und etatsmäßigen Stabofficier Keller das «wie hiermit geschieht, den Herrn Präsidenten Simson ehrerbtetigst zur Ordnung Ritterkreuz 1. Klasse des Verdienst-Ordens Philipps des Großmüthigen; dem zu rufen"!! Etabsquartiermeister, Zahlmeister Kalbfleisch, das Ritterkreuz 2. Klasse des Berlin, 23. Juni. Der Reichstag nahm in seiner heutigen Sitzung Verdienst-Ordens Philipps des Großmüthigen; dem Feldwebel Bruchhäuser, den Gesetzentwurf über Verwendung des reservirten Theiles der französischen lein Feldwebel Schäfer, das silberne Kreuz des Verdienst-Ordens Philipps des Kriegs Contribution nach dem Anträge der Budgetcommission in zweiter Lesung Großmüthigen. 2 ..... -.....••••o-, ‘--k Berlin, 20. Juni. Der bekannte Pastor H- Quistorp in Ducherow Gelder erst nach Erledigung des Gesetzes über die Einziehung des Papiergeldes hat den Reichstags-Abgeordneten neuerdings reichen Stoff zur Heiterkeit gege- geschehen solle, wurde bis zur Berathung des Münzgesetzes zurückgestellt. Das len. In Folge der Bemerkungen des Abg. Duucker über die Petition der Haus genehmigte darauf die Etatsüberschreitungen des Jahres 1872 und nahm „Deutschen Gesellschaft der Sonntags- und Arbeitet freunde" um strenge Sonn- sodann das Servisgesetz in dritter Lesung unverändert an, nachdem der von lagsfeier, wobei Redner von Heuchlern und Pietisten gesprochen, richtete Se.iLasker wiederholte Antrag betreffs Anrechnung des bisher gezahlten Officier- Hochwürden, der hochberühmte Pastor und Handelsmann zu und in Ducherow,«Services, welchem Staatsminister Delbrück für unannehmbar erklärte, bei nn- Gesunde»«: Gege st st ander Ein goldenes Ringlein mit Steinchen, ein kleines goldenes Medaillon an einem'Saminetbändchen, ein Messer mit 4 Klingen, ein Portemonnaie mit 50 Kreuzern, ein großer Wasserkrug, mehrere Schlüssel, ein trockenes Rehfell, ein KiuderschÜhchen, zwei Ellen rothes wollenes Zeug, ein buntes wollenes Halstüchelchen, ein leinenes Taschentuch, gezeichnet W. T. 2., ein alles Herrnhemd und zwei zusammengebundene Schlussel. Die Eigenlhümer werden aufgefordert, sich binnen 3 Wochen bei uns zu melden, widrigenfalls diese Gegenstände auf Verlangen an die Finder zurückgegeben oder später zu Gunsten der Armenkasse werden versteigert werden. Gießen, den 23. Juni 1873. Großherzogliche Polizei-Verwaltung der Provinzial-Hauptstadt Gießen. Nover. Dpdilio" ieB!'>duD£ “Labung ,0” mentlicher Abstimmung mit 121 gegen 96 Stimmen abgelehnt worden war. Vier Abgeordnete enthielten sich der Abstimmung. Der bei der dritten Beratung des Münzgesetzes zurückgestellte Art. 18 wird in einer heute von Bamberger vorgeschlagenen, regierungsseitig acceptirten Fassung angenommen. Darnach sind sämmtliche Banknoten bis 1. Januar 1876 einzuziehen. Von da ab dürfen nur ans Reichswährung, nicht unter 100 Mark lautende Banknoten cir- culiren und muß bis dahin auch alles Reichspapiergeld der Einzelstaaten eingezogen sein. Ein besonderes Reichsgesetz wird über die Ausgaben von Reichspapiergeld, dessen Umlauf und die den Einzelstaaten zum Zwecke der Einziehung des Papiergeldes zu gewährenden Erleichterungen Bestimmung treffen. Vorher waren die in heutiger zweiter Berathung zurückgcstellten §§ 2 und 3 des Gesetzentwurfs über den reservirten Theil der französischen Kriegs-Contribution in! der Lasker-Richter'schen Fassung, welche die Vertheilung desselben von einem Gesetze über das Staatspapiergeld abhängig macht, angenommen. Heute Abend 8 Uhr findet eine zweite Sitzung statt. Paderborn, 19. Juni, Die „Westpf. Ztg." sckrecht: „Aus Anordnung des Herrn Cultusministers ist Seitens des Oberpräsidenten der Provinz Westpfalen dem hiesigen theologischen Seminarium Theodorianum die Berechti gung, die philosophisch-theologische Fakultät einer deutschen Staats-Universität zu ersetzen, entzogen worden. Stuttgart, 23. Juni. Die Kaiserin von Rußland ist beute früh mit der Königin von Württemberg nach Jugenheim abgereist. Straßburg, 22. Juni. Bei den Bezirkswahlen haben die für Straßburg auf die Candidaten der extremen Partei den Sieg davongetragen. Es wurden gewählt: Lauth mit 1028 gegen den Candidaten der gemäßigten Partei Klein, welcher 659 Stimmen auf sich vereinigte, Goguel mit 1359 gegen Schnitten mit 583 Stimmen, Hüber mit 1078 gegen North mit 514 Stimmen, Weyer mit 1303 gegen Schneegans mit 526 Stimmen. Straßburg, 23. Juni. Bei den Bezirkstagswahlen der Sradt Metz wurden 2350 Stimmen abgegeben. Gewählt sind: Bürgermeister Besauzou, Beigeordneter Gautier und Municipalrath Abel. Alle drei gehören der gemäßigten Partei an. In Colmar war die Betheiligung an den Wahlen wegen Mangels an Vorbereitung sehr schwach Bei den Nachwahlen wird eine starke Betheiligung erwartet. Aus Elsaß-Lothringen, 16. Juni. Trotzdem der Wahltermin vor der Thür steht, ist von einer eigentlichen Wahlbewegung — was mau nämlich bei Ihnen unter einer solchen versteht — noch wenig zu verspüren. Unsere Local- und Landesblätter bringen zwar zahlreiche Vorschläge, dieselben gehen aber in der Regel von Einzelnen aus, und zwar von Solchen, die auch früher gewohnt waren, bei dergleichen Gelegenheiten die erste Rolle zu spielen. Ich treffe in früheren Jahrgängen des Kurier nahezu auf dieselben Namen. Der Hanptfactor bei den Wahlen, das eigentliche Volk, hat daran keinen An- theil. Ihm ist, wie ich Ihnen früher schon schrieb, die Form der Verwaltung so lange gleichgültig, als es sich unter der bestehenden materiell wohl befindet. Wäre dies, aber auch nicht der Fall, so ist die alte Gewohnheit, sich vom Bürgermeister, Schulmeister, Ortsdieuer, Gensd'armen den Candidaten auf dem Präsentirteller entgegengebracht zu wissen, noch viel zu mächtig, als daß es sich selbst den Kopf über denselben zerbrechen würde. Es wird allerdings wohl eine erkleckliche Zahl von Männern aus den Wahlurnen hervorgehen, die, ihren politischen Standpunct bei Seite setzend, sowohl die Fähigkeit als den guten Willen besitzen, die wohlmeinenden Absichten der Regierung in Bezug auf die innere Verwaltung des Landes durchführen zu helfen; die Mehrzahl der Gewählten aber wird wahrscheinlich der deutschfeindlichen, besser gesagt, der ultramontanen Partei angehören, und die Gelegenheit benutzen, um die Gegensätze noch mehr zu verschärfen und der Negierung Verlegenheiten zu bereiten. iMiencidj. Frankreich. Paris, 20. Juni. Graf St. Vallier ist nach Nancy zurückgereist. — Mac Mahon hat seinen Adjutanten an die Grenze zur Begrüßung des russischen Kaisers gesandt. Heute Abend war ein großes diplomatisches Diner bei Mac Mahon. Der deutsche Geschäftsträger, Graf Wesdehlen, wohnte demselben bei. — Das Pariser „Avenir National" wurde heute mit Beschlag belegt und die Pressen versiegelt. Paris, 20. Juni. Der „Fran^ais", das Organ des Herzogs von Broglie, enthält folgende Note: Am letzten Montag wurde unser Gesandter in Berlin zu früher Stunde von Herrn Balan benachrichtigt, daß der Kaiser ihn in seinem Schloß Babelsberg bei Potsdam zu empfangen wünsche, und daß er ihn für den nämlichen Tag mit feiner ganzen Familie zum Diuer einlade. Herr de Goutaut-Biron, welcher durch Vermittlung des Reichskanzlers seine neuen Beglaubigungsschreiben überreicht hatte, sah den Kaiser von Deutschland zum ersten Mal seit dem 24. Mai. Er wurde in den großen Saal des Schlosses Babelsberg von Wilhelm I. empfangen, der sehr frisch aussah und selbst sehr heiter war und sich nur üb.r luchte Kopfschmerzen beklagte. Der Kaiser sprach natürlich mit unserem Botschafter über die politischen Fragen, und that es in einem Tone, der für die neue Regierung, welche sich Frankreich gegeben, sehr höflich, sehr huldvoll und wohlwollend war. Nach dem Diuer zeigte der Kaiser seinen Gästen die malerischen Punkte des von ihm geschaffenen Parks. Die Promenade — sie fand zu Wagen statt — dauerte 3/4 Stunden; der französische Botschafter befand sich mit der Kaiserin und seinen Töchtern in der Kalesche des Kaisers. — Die Gruben-Arbeiter in St. Etienne und in Firminy machen Strike. Man fürchtet die Ausdehnung dieser Arbeitseinstellung auf andere Oert- lichkeiten. — Der „Fran^ais" versichert ferner, daß Bazaine erst nach der Räu- inung vor das Kriegsgericht gestellt werben wird. Spanien. Madrid, 19. Juni. Die Carlisten haben den Bahnhof von Belloch bei Lerida in Brand gesteckt und die Kasfe geleert. Eine andere Bande feuerte auf eineu Zug der Bahn von Valencia und verwundete den Heizer und Maschinisten. Die Geiseln des Städtchens Masnou wurden gegen Zahlung von 1200 Duros in Freiheit gesetzt. Aus dem Baskenlande sind ähnliche Ereignisse zu melden. Vorgestern wurde der Bahnhof zu Veasaiu von der Bande Santa Cruz in Brand gesteckt. Die Reisenden nach Frankreich wurden ausgeraubt, die Correspondeuz, sowie 27 Güterwagen verbrannt, während noch 48 andere dasselbe Schicksal erwartet. In der vorigen Nacht ließ Santa Cruz Telegraphenstaugen bei Rentcria zerstören und versuchte, doch erfolglos, das dortige Tunnel zu sprengen. Der Eingang bei Renteria ist beschädigt, ob auch das Innere, weiß man noch nicht. Portugal'. Lissabon, 23. Juni. Nachrichten aus Rio de Janeiro vom 2. d. M. melden, daß das gelbe Fieber in Rio, Bahio und Pernambuco im Abnehmen begriffen ist. Italien. Nom, 22. Juni. Ein päpstliches Breve suspendirt die Einberufung der Comitieu zur Ernennung neuer Ordensgenerale und bestätigt die gegenwärtigen Generale in ihren Aemtern. Eirgland. Wien, 19. Juni. Die Nachrichten aus Ungarn, der Kornkammer Europas, lauten nicht sehr beruhigend. Wie verschiedene Meldungen mittheilen, ist auf ganzen Pußtenstrichen das Getreide durch Braud oder Rost oder gar durch eine bisher noch unbekannte Plage heimgesucht, so daß man ernstlich mit dem Gedanken umgeht, die Getreide-Einfuhrzölle, welche gegen Rumänien bestehen, aufzuhebcn. Glücklicher Weise sind in Cisleithanien die Erndteergebnisse weniger gefährdet; namentlich glaubt man in Galizien einer Kornerudte ersten Ranges entgegensehen zu dürfen. Schweiz. Ueber den durch das maßlose Vorgehen der Ultramontanen in der Schweiz nun endlich geschaffenen glücklichen Wechsel schreibt die „Neue freie Presse" sehr zutreffend: „Es ist deutsche Natur, eine Niesengeduld zu^eutwickeln, ein Charakterzug, welcher der deutschen Nationalität so oft den Spott des Auslandes eintrug. Aber, sobald einmal in seinem Heiligsten, in seinem Kernleben beleidigt, erwacht jener alte deutsche Zorn, welcher in der romanischen Welt nicht ohne Grauen genannt wird Es ist nicht das Brillant-Feuerwerk der Phrase, in welchem sich der Athem des Zornes erschöpft sondern wie eine eiserne Wand rückt die festgefugte Phalanx des Volkswillens und der Ueberzeu gungsstärke vorwärts, bis dem Gegner kein anderer Raum mehr übrig bleibt, als die — sechs Fuß Erde. So jetzt in der Schweiz. Dort hat der delitsche Schweizer in dem heutigen Kampfe so vollständig die Feldherrnrolle übernommen, daß das romanische Element der Westschweiz mit fortgerisscn wird und mit im Gliede marschirt. Die Sonderbund-Generale haben keine Nachkommen mehr. Nom liebte von jeher die Purpurfarbe, weil die Blutflecken darauf nicht sichtbar werden. Aber selbst in Luzern und im geistig-finsteren Zug würde heute kein Heerbann mehr auf die Beine gebracht werden, um den übtigen Eidgenossen das Lebenslicht auszublaseu, dieweil sie gegen Leo's X Motto prote stiren: „Dem römischen Papste ist jede Creatur unterthan!' Das Auftreten der Schweiz ist heute so frisch und einig, daß man nicht zu besorgen braucht, es werde dieses Aufgebot von Kraft in sich selbst erlahmen. Ein wahrhaft erhebendes Bild, so ganz verschieden von dem, welches ihr Nachbar Frankreich zu dieser Stunde bietet! Diesseits eine kleine Nation, welche, festen Herzens, sich ihrer Zukunft gewiß ist; drüben das vergebliche Benlühen, die Welt glauben zu machen, daß die Sonne im Westen aufgehe, während doch dem Genius Frankreichs zugemuthet wird, vor der schwarzen Jungfrau von Chartres Abbitte zu leisten, der .edlen Mac Mahonue" die Schleppe zu tragen und dem nächstbesten dentalen „General Bum-Bum" die Stiefel zu putzen." London, 19 Juni. Wie in Dorsetshire, so haben jetzt auch in den Grafschaften Kent und Sussex die Landwirthe sich zu einem Verein zusammen- gethan, um der Union der landwirthschaftlichen Tagelöhner kräftig Widerstand leisten zu können. Es wurde constatirt, daß gute Arbeiter auch im Winter 18 bis 25 S. wöchentlich erhalten haben, und daß nur die trägen und untauglichen Arbeiter unzufrieden seien. Der Rath der Tagelöhner-Union hat beschlossen, die Vereiniger der Pächter in Dorsetshire hartnäckig zu bekämpfen. London, 19. Juni. Heute hat der Schah verschiedene Mitglieder der königlichen Familie besucht und das diplomatische Corps empfangen. Er wird heute Abend bei dem Priuzew von Wales speisen. London, 23. Juni. Das Dampfschiff „Columbus", welches 200 Passagiere an Bord hatte, ist am Samstag bei Holyhead gescheitert. 12 Passagiere und 3 Personen von der Schiffsmannschaft ertranken. Dänemark. Copenhagen, 21. Juni. Der frühere Kriegsminister Hansen ist im Alter von 85 Jahren gestorben. Rußland. Petersburg, 22. Juni. Von dem Chiwaischen Expeditions-Corps eiugetroffenen Nachrichten zufolge hat General Kaufmann am 23. Mai die befestigte Stadt Kajarajp am linken Ufer des Amu-Darja erobert. Der Feind wurde in die Flucht geschlagen und ließ drei Kanonen und Artillerie-Munition zurück. Amerika. New-Aork, 6. Juni. Der Modoc-Krieg hat unerwartet und schneller als man vermuthen konnte, ein glückliches Ende erreicht. Unter Mithülfe der Warm-Spring-Jndianer ist es General Davis gelungen, Capitän Jack, den Häuptling, nebst dem Rest seiner Anhänger gefangen zu nehmen. Von allen Seiten umstellt, sahen sie ein, daß ein Kampf unnütz wäre und ergaben sich deßhalb unseren Truppen, womit die undankbare Ausgabe des General Davis gelöst war. Es war kein leichtes Unternehmen, die aus kaum 70 Mann bestehende Indianer-Bande zu überwältigen; die zehn- oder zwanzigfache Uebermacht, welche auf Seite unserer Truppen war, gereichte denselben nicht zum Vortheil, das Terrain begünstigte die Indianer und von einer geregelten Kriegsführuug, wie sie auf den Mditär-Academien gelehrt wird, konnte keine Rede sein. Das Verdienst des General Davis wird nicht vermindert, wenn man den größten 4 eift nach der Wechsel. Amsterdam Oberhessen 72'/» lOOVe | 4 6 Amerik. Bonds 1864r 154'/, „ist,, H-W if" OD 181 405 251 Acker, Acker, Acker, 104 1033/1 vto VM 2. d. R ibuto im AbnehW die Einberufung ds t die gegenwärtig« Augsburg Berlin Bremen Brüssel Hamburg Leipzig London Lyon Paris Wien ditto ditto Disconto 56 78 109 m. 8. 1. 8. ozo Flur II II II Börsennachrichten. 23. Juni 1873. Gemarkung Bergheim: Nr- DÄlftr. 3 s geführt, daß sich bis jetzt 86 Lehrer gemeldet haben. Für die Dürftigkeit und den Nothstanv der Lehrer ist dies ein bedeutsames Zeichen. * Die Zipser Stabt Podolin hat am 5. Juni ein schreckliches Unglück betroffen. Ein Bösewicht zündete die Stadt gleichzeitig an vier Orten an. Bei dem an diesem Tage wüthen- oen orcanartigen Sturm wurde mehr als die halbe Stabt in ein wahres Feucrmeer verwandelt. Weit über 100 Häuser brannten größtentheils bis auf den Grund und Boden, mit Allem, was darinnen war, ab, so daß nur die Ruinen von den Grundmauern zu sehen sind und das Ganze ein trostloses Bild der Zerstörung bietet. Dabei sind leider auch mehrere Menschenleben zu beklagen. Man soll bereits neun verkohlte Leichen aus dem Schutte der Ruinen ausgegraben haben. Der Brandlcger, ein Hausbesitzer in'Podolin, wurde eruirt, bekannte seine Schuld und wurde am 7. Juni dem Gerichte übergeben. Er soll angeblich bloß deßhalb den Brand gelegt haben, weil er voriges Jahr im Herbst ebenfalls abgebrannt und mit der städtischen Behörde wegen der neuen Baulichkeiten, die er an einem polizeiwidrigen Platze vornehmen wollte, in Con- flict gerathcn war. Aus Rache nahm er sich nun vor, die ganze Stadt in Asche zu legen und führte sein schreckliches Vorhaben auch wirklich aus. London, 17. Juni. In Wolverhampton circulirt augenblicklich auf Kosten des Bischofs von Lichfield eine sehr hübsche Anccbote. Derselbe traf nämlich auf seinen Spaziergängen in's „schwarze Land" eine Gruppe vvn Kohlengräbern an, die im Kreise herumlagertcn und ihm auf seine Frage, womit sie sich beschäftigten: „Mit Lügen" antworteten. Sie hätten einen Kessel gefunden und einmüthig beschlossen, ihn dem als Eigenthum zu übergeben, der die größte Lüge vorbrächtc. Entrüstet stellte ihnen darauf Se. bischöstichc Gnaden vor, wie das Lügen doch eine so hassenswerthe Sünde sei, und wie er selbst von Kindheit an eine so große Abneigung dagegen empfunden, daß er nicht ein einziges Mal in seinem ganzen Leben gelogen habe. Kaum batte er seine eindringliche Anrede beendigt, als einer der Arbeiter, der bis dahin schweigend zugehört, lebhaft ausrief: „Gebt dem Alten den Kessel, gebt dem Alten den Kessel." k.. 8. 977/g k. 8. 997/8 k. 8 1047/g k. 8. 1051/8 k. 8. 933/g k. 8. 105% k. 8. 105 k. 8. 118 k. 8. — k. 8. 921/g k. 8. 1043/8 knhof von Belleh tot Bande feuerte Heizer und Massigen Zahlung m ub ähnliche Eruzin von der M reich wurden » int, während nach bt ließ Santa Giiq och erfolglos, W beschädigt, ob auj sämmtlich ihren Eltern norm Namen stehend, um 1000 fl an Johannes Will II. Eheleute in Gröningen verkauft worden sind ans öffentlicher, von den anwesenden Kindern abgehaltmen Versteigerung. Die benannten abwesenden Kinder werden nun aufgefordert, ihre Nechtszuständig- keiten binnen 6 Wochen, vom Erscheinen dieser Aufforderung in den Blättern an gerechnet, entweder in Selbstperson oder durch gehörig Bevollmächtigte zu wahren, als sonst ein Curator für sie bestellt und mit diesen an ihrer Statt verhandelt wird. Lich, den 12. Juni 1873 Großherzogliches Landgericht Lich. Erdmann. 1882r 96 Vb 1885r 975/, 1887r 98'tz n 4°,o 1jährige 935/8 Würtemb. 41/2°./o Obi- 100 Baden 4V20,u Obi. c. E. L. 1001,4 Oesterr. Silberrente 651/2 „ Papierrente 61 Heugras - Versteigerung Freitag den 27. d. Mts-, Theil des Erfolges auf Rechnung der Warm-Spring-Jndianer fetzt, deren Mithülfe er zu engagiren verstand. Die große Frage, welche jetzt in Den Vordergrund tritt, ist die Art und Weife, wie mit Gefangenen zu verfahren ist. Es wäre zu bedauern, wenn die Sentimentalltät abermals die Oberhand gewönne. Die Quäker und Friedens Apostel sollten ihre gewiß gut gemeinten Rathschläge in dieser Angelegenheit für sich behalten und der Gerechtigkeit freien Lauf lassen. Die öffentliche Meinung verlangt gebieterisch, daß Eapitän Jack und Jeder seiner Stammesgenossen, dem eine directe Betheiligung bei der Ermordung des General Canby und des Friedenscommissärs Thomas nachgewiesen werden kann, mit dem Tode bestraft werden; ihre Uebergabe an die umzingelnden Truppen kann nicht als Milderungsgrund angenommen werden, denn sie lieferten sich erst aus, nachdem ihnen nur noch die Wahl zwischen einem sicheren Tode und der Gefangennahme übrig geblieben. Eine strenge Bestrafnng der Schuldigen fmin ihre Wirkung auf die übrigen Indianer nicht verfehlen und wird am sichersten beitragen, die an vielen Orten sich manifestirende Lust der anderen Stämme, sich auf den Kriegspfad zu begeben, bedenkend abzuknhlen. Jm Uebri- gen deuten alle Anzeichen darauf hin, daß man in Washington nicht daran denkt, die Modocs straffrei ausgehen zu lassen. Der Gouverneur von Oregon in dessen Territorium sie ihre Schaiidthaten begingen und wo die Gerichte sie bereits vor Längerem in Anklagezustand versetzten, hat ihre Auslieferung verlangt und falls die Militärbehörden nicht gesonnen'sind, kurzen Prozeß mit ihnen zu machen, thäte man am Besten, dem Ailsinnen der Behörden von Ore gon Gehör zu geben. Wenn jemals, so wäre bei dieser Gelegenheit Mitleid am unrechten Platze. (Wie unsere Leser wissen, sind die Modocs nach dem Vermnthen des Correspondenten bestraft worden. Die Red.) New-Nork, 20. Juni. Im Staate Michigan sind große Feuersbrünste ausgebrochen. Jtr Maskagon wurden 200 Häuser eingeäschert und man fand acht Lelchen. Auch aus Canada und Neubraunschweig werden große Brände gemeldet. In Kentucky ist die Cholera sehr stark, in Nashville (Tennessee) erlagen ihr gestern 73 Menschen. Keügelwteues. i 2296) Feinste mar in irre ! Brathäringe empfehlen 3- A. Busch Söhne Lokal-Notiz. Gießen, 24. Juni. Nach dem amtlichen Personal-Verzeichnisse nehmen im laufenden Semester an den Vorlesungen der hiesigen Universität 325 Studirendc Theil. Von diesen widmen sich der Theologie 10, der Rechtswissenschaft 74, der Medicin 62, der Thierarzncikunde 15, der Cameralwissenschaft 5, der Architektur 7, der Forstwissenschaft 20, der Mathematik 14, der Philosophie und Philologe 64, der Pharmacie und Chemie 47; außer diesen immatriculir- ten Studirenden besuchen noch 7 Hospitanten Vorlesungen. Grasversteigerung. 2940) Das diesjährige Heugras von den hiesigen Gemeindewiesen soll nächsten Freitag, den 27. d. Mts, versteigert werden. Der Anfang ist zu denjenigen bei Wieseck, des Vormittags 8 Uhr in dem Dorfeld'- schen Garten und zu denjenigen bei Badenburg des Nachmittags um 5 Uhr auf der Badenburg. Wieseck, den 23 Juni 1873. Grobherzogliche Bürgermeisterei Wieseck Lang. Action. 50/0 östr. F. St. E. B. 355 Lombard. Bahn 204 Ludwigsh. Bexbach 188i/2 Maxbahn 129i/4 Bayer. Ostbahn 1207/e Rhein-Nahebahn-A»i. — Hess. Ludwigsb.-Act. 166 Heugl as - Versteigerung. 9 Freitag den 27. d. Mts., Vormittags 10 Uhr, soll das HcugraS von den Wiesen der Herrn Postmeister Kempfs Erben auf der Au in dem Dorfeld'schen Garten dahier versteigert werden. Wieseck, 23. Juni 1873. Lang, Bürgermeister. Börsenberichte. Frankfurt a. M., 23. Juni. Die Börse eröffnete die Woche in günstiger Stimmung und schloß nach einer Ermattung, bei ziemlich lebhaftem Geschäft, sehr fest uno in steigender Coursentwickclung. Berliner Vorbörse-Course waren heute, wegen der durch Gewitter erfolgten Störung des telegraphischen Verkehrs nicht eingctroffen, indeß nahm man hier an, daß die unveränderte Situation auch für dort aus eine feste Haltung schließen lasse. In Creditactien war das Geschäft wieder sehr lebhaft. Bei dem starken Engagement der Contremine, welche zu Deckungskäufen genörhtgt ist, und der nahen Verfallzeit des Coupons, sowie dem weiteren Umstande, daß Stückinhaber wenig zum Abgeben geneigt sind, wird wohl das erwähnte Effect noch auf einige Zeit seine feste Tendenz bewahren, möglicherweise sogar noch höher im Course gehen. Die Auspicien scheinen sich im Hinblick auf den sehr willigen Geldstanv günstig für den Ultimo zu gestalten. Die Frankfurter Bank hat, rücksichtlich dieser Lage des hiesigen Geldmarb- tes heute ihren Disconto auf Proc. herabgesetzt. Creditactien, welche am Samstag Abend 2851,2 schlossen, eröffneten heute 287 und blieben 2871/2. Staatsbahn am Samstag 353^4, notircn 3544/4; Lombarden 202, endeten heute mit 203'/2. Ihr Wochenplus von 82000 fLr and wenig Beachtung. Oesterr. Bahnen gut gefragt und größtentheils besser. Oesterr. Prioritäten durchgängig gestiegen. Auch am Bankenmarkte herrschte heute ziemliches Leben und Nachfrage. Deutsche Bereinsbank 1% Proc., Vereinsbank und Handelsgesellschaft je i/2 Proc., Rheinische Kreditbank 2/§ Proc., Meininger 1 Proc. höher. Von Wechseln Amsterdam und London fest, Wien höher. Actien. Frankf. Bank 145 t 4 Franks. Vereins-Kasse 121 */2 Darmst. Bankact. 426 Wien Bankactien 1062 Oest. Creditact. 131 Galizien 129 Vermischtes. Stettin. Ueber eine Teufel-Austreibungsgeschichte im Bütower Kreise berichtet der Pielgrzym, ein polnisch-ultramontanes Blatt, Folgendes: „Im Dorfe Modrzyn, Kreis Bütow, erklärte eine alte Fran, den Teufel in sich zu haben. Indessen bat ihre Schwiegertochter die Nachbarn zum gemeinschaftlichen Gebete zusammen, um die Besessene von dem unangenehmen Gaste zu befreien. Während frommer Gesänge wirft sich die Schwiegertochter auf die Schwiegermutter und würgt sie so stark, daß sie entseelt zu Boden stürzt. Den Versammelten erklärt sie voller Freuden, daß der Teufel die Alte auf immer verlassen hätte. Aber, 0 Wunder, plötzlich ruft die Tochter, baß der Teufel in sie gefahren. Wiederum folgt Gebet und Gesang, und die Mutter befreit ganz auf dieselbe Weise, d. h. durch Erwürgung, die Tochter vom Satanas. Am anderen Tage erklärte der Mann, daß es ihm scheine, der Teufel hätte Wohnung bei ihm aufgeschlagen. Die Frau verfährt mit ihm auf dieselbe Weise. Er bittet um Mitleid, ruft um Hülfe; Alles vergeblich. Da der Teufel so leicht wie aus den Frauen aus ihm nicht weichen wollte, sangen die Versammelten an, ihn unbarmherzig zu prügeln und verwunden ihn, ja, die Frau schlitzt ihm den Mund breit auf, um die Oeffnung zu vergrößern, aus der der ungebetene Gast sich bequemer und schneller entfernen könnte. Der Unglückliche, im Blut gebadet, fallt zur Erde und wäre ebenfalls ein Opfer des Aberglaubens geworden, wenn nicht zur rechten Zeit noch der Ortsvorsteher die Thür eingeschlagen und den Aermsten gerettet hätte. Zwei Personen fielen also hierbei als Opfer und die dritte entschlüpfte kaum dem Tode; die Würgerin jedoch sitzt in Bütow, um ihren Lohn zu empfangen." Das ultramontane Blatt fügt dieser Schauer-' mähr im Weiteren noch die Bemerkung hinzu, das Alles sei in einem ganz deutschen und luthc-, rischen Dorfe passirt, und nur so könne es erklärt werden, warum die liberalen Zeitungen den^ Vorfall todtschwiegen; wenn sich Katholiken ähnliche Ausschweifungen hätten zu Schulden kommen lasten, würden jene es in alle Welt hinausposaunen. Der rohsinnliche Teufelscultus, mit dem in neuerer Zeit auf den Kanzeln unendlicher Luxus getrieben wird, muß in ungebildeten Seelen ganz dieselbe Verwüstung anrichten, ob er von katholischer oder lutherischer Seite aus- qehe. Anstatt sich aber die Verirrungen des Aberglaubens gegenseitig auf das Kerbholz zu schneiden, thäten die Vertreter der verschiedenen Kirchen besser, zu versuchen, es einander in den Werken der Aufklärung und der Menschenliebe zuvorzuthun. Hamburg. Das „Berl. Fremdenbl." schreibt: „Die von einer hiesigen Annoncensirma erlassene Aufforderung an die Lehrer, sich dem Setzergeschäft zu widmen, in Rücksicht darauf, daß ihnen hierbei eine erheblich höhere Einnahme erwachse, hat zu dem auffalllgen Resultat Besondere Bekanntmachungen. Bekaunlmachu n g. 2937) Mit Genehmigung Großherz. Kreisamts Gießen sind die Gebühren des Todtengräbers Jacob Noll wie folgt erhöht worden: 2 fl. 12 k r. für ein Grab für Erwachsene, 1 „ 12 „ für em Grab für Kinder unter 12 Jahren. Wir bringen dies zur Kenntniß des Publikums. Gichen, am 23. Juni 1873. Groß herzogliche Bürgermeisterel Gießen. Vogt. e I ■ 1 D von Morgens 9 Uhr an, soll das diesjährige, der hiesigen Gemeinde zustehende Heugratz von circa 110 Morgen meistbietend versteigert werden- Die Zusammenkunft ist wie gewöhnlich bei der Fußmühle. Groß-Buseck, am 23 Juni 1873. Großh. Bürgermeisterei Groß-Buseck. ______ Wagner. ___ jetzt auch inM ■ n Lerein zuMM : kräftig WN er auch im die trägen imb» öhner-Union W» diq zu bekämpft»- tentWti mxfangen. Er ' welches SE itelt. 12 Pasjass' .23. M 6,1 ' . „ Der 81"1 ■ft*®* Grasvcrstelgerung. 2929) Die auf Donnerstag den 26. Juni d. I., Vormittags 8 Uhr, anberaumte Heu- grasversteigetung auf den dem Marienstift Lich zustehenden Wiesen in den Gemarkungen Lich, Ober- und Nieder-Bessingen findet nicht an diesem Tage, sondern am Freitag den 27. Juni d. I., Vormittags 8 Uhr anfangend, statt Der Anfang ist bei Lich an der , Wetterbrücke. Lich, 23. Juni 1873. ________________________Winhe i m. 9t u f f 0 r b e 111 n fl. 2927) Den unbekannt wo? abwesenden Kindern des Wilhelm Hofmann von Grüningen, als Peter und Margretha Hofmann, wird auf diesem Wege eröffnet, daß zum Zwecke der Theilung die nachver- zeichneien Parcellen Gemarkung Grüningen: Seite 11. Nr des alten Flurbuchs ig/48 Hosraithe im Ort, 2010/ Wiese 6Y2 j -010/22 Wiese 25 VnuU)tX Preuss. 4x,3°/o Oblig. 104 Frankf. 31/a°/o Oblig- 87 Nass. 4,/2°,q Obi. — Kurhess. 4°,° „ 963/4 Ur. Hess. 5% Obi. 101-/, * Ni I Stich "«'Nen nÖNi f-t sist bem vvn M ,l 5T w unb 11* ^lich mit 4 «neni Lviie, bei W sehr hch ;l.’erJemen Gäste» -le Promeilabe - Botschafter •'w des Kaisers. nt) machen Strikt iuf anbere Oeri- » , 4O/o „ 99 „ „ 3-/2o/o „ 96 Bayer. 5% „ — „ 4>,^,0 1jährige Goldsorteii» fl. kr. Pr. Friedrdor 9 —57‘/g Pistolen . . 9 38—40 „ doppelte 9 38—40 Holl. fl. 10 St. 9 52—54 Ducaten . . 5 30—32 20 Frankenst. 9 21'—22 Engi. Sover. 11 45—47 Kuss. Imper. 9 38—40 Dollar in Gold 2 24—25 Spanier, neuest. 3°/0 18-,2 - ~ ' 1881r 99 ’ L Grueral tygx i( 1 «,t< i<'"Z Versteigerungen. 12882) Mittwoch den 25. Juni, Vormittags */29 Uhr, wird ein junges Pferd am Promenadehaus freiwillig versteigert.__ Prioritäten. 3O/o östr. Stsb. Prior. 59-/4 3% östr s. Lombard 49 ’/2 30/0 Livorneser 34-/4 5% Toscaner 56 50/0 Elisabeth.-Prior. 86-/6 do. II. Emiss. 81 Änleliensloose« Darmstädter fl. 50Loose 201 */2 r> n 25 n Kurh. 40 Thlr. Loose 697 t Nassau 25 fl. — Braunschweiger 23-/« 3° 0 Oldenburg, ä 40Thlr. 371 /2 40,0 bayr. Präm.-Anl. 110 70 4°/0 badische Locse 109-/ö Badische fl. 35 Loose 68 Oestr. fl. 250 v. 1854 94 1858r Prioritätsloose 209 1860r Loose 927/8 Bekanntmawn n fl. 2912) Die verfallenen Pfänder müssen längstens bis zum 5. des nächsten Monat prolongirt werden, widrigenfalls dieselben auf öffentliche Versteigernng kommen. Gießen, den 21. Juni 1873. ______K. Grünbaum. I 29j3) Zur Beaufsichtigung kleiner Kin- der wird ein junges Mädchen gesucht. !Wo? sagt die Exped- d. Bl- \ U portcfcuiffemanrcn. 2944) Während des morgenden Marktes eine große Parthie billig zu verkaufen. Firma: Ausverkauf Offenbacher Portefeuillewaaren. Dieselben können auch heute in der Restauration Bramm angesehen werden. Da die Ansichten der Bürger bezüglich der Anlafrage von denen ihrer Vertreter so sehr abweichen so dürste es wünschenswerth sein, wenn der verehrliche Gemeinderath eine Biirgerverlammlung berufen wollte, um die Stimmung der Bürgerschaft in Erfahrung zu bringen. (2439) Mehrere Bürger. Jeden Zahnschmerz 273) S r Glas. Thonröhren (Göttinger Mettwurst Cervelatwurst, Gothaer 2713) Ziimcrn, Küche rc. Paite, re, ist zu vermiet h-.n bei 2939) Ein kleines Familienlogis ver- L- Todt, Britltröfler. miethet Ltotternde 04 werden Briest äaer Bob in ethen bei Carl Plank Wettergasse. ; Wermischte Anzeigen. 2942) Im Grohberzoglichen Universitätsparten dahier findet ein Taglöbner, welcher : Gartenarbeit versteht, ständige Beschäfti- Preilen .2946) I. H. Fuhr, \ Sonnenstraße 104. j Dio Annoncen-hxpedition von J. E. 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Abonnements-Bestellungen sind gefälligst rechtzeitig zu bcwirkeu. §ie Redscrion und Expedition hc > „Unten Ksst'clcr Anzeiger." 2906) Ein Arbeiter und ein Lehrling gesucht von Karl Gut bub, Schuhmacher. in sämmtliche hiesige und auswärtige Zeitungen zu deren Original-Preisen und ohne An - rechnung von Porti und Spesen. Alle uns übergebenen Aufträge werden auf das Prompteste und Gewissenhafteste unter den günsligten Konditionen effectuirt und steht unser neuester lusertioiiBtarif gratis und franco zu Diensten. Annoneen-Expedition Th. IBietricle & Co. in Cassel. Kragen, Stulpen und das Neueste in Krausen rc.; ferner Sommerhandscbube, baumwollene Kinder- u. Damen - Strümpfe empfiehlt in großer Auswahl und zu den billigsten Sprechstunden: Morgens 9—12, Nachmittags 3 — (> Uhr. Gießen. ' Lindenhof. (2 Treppen hoch.) 2757) Ein Fam luMogis zu vermiethen'__________________- - in. 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Insbesondere wird sie auch fortdauernd die Vcrhandlungtn der Hess, ersten und zweiten Kammer der Landstände, sowie der demnächst zusammcnireienden Landessynvde in gedrängten Protocollen, sowie ferner das Wichtigste aus den Verhandlungen im preußischen Abgeordneten- und Herrenhause, im Bundesrathc und im Reichstage mittheilen. Den Interessen des engeren und weiteren Vaterlandes, sowie den localen Angelegenheiten der e>tabt unb Umgegend, wird sie besondere Beachtung widmen, und die Course und Ziehungen aller Staatspapiere, sowie Wechsel- und Geldcourse rasch unb vollständig mittheilen, auch täglich einen Börsenbericht bringen. Das Hlnlerljallungsbla11 wird fortwährend anziehende Original-Erzählungen und Novellen, gediegene Aufsätze belletristischen, biographischen, historischen und naturwissenschaftlichen Inhalts, während der Wiener Weltausstellung wöchentlich einen Bericht über dieselbe, '.nieressante Mis- cellen und die Theater-Anzeige der Frankfurter Bühne enthalten. Wer Interesse hat an all' den wichtigen Vorgängen auf dem Gebiete des politischen, religiösen und socialen Lebens unb nicht geneigt ist, täglich größere Zeitungen ober einseitige Partei-Organe zu lesen, dem bietet bie Offenbacher Zeitung gegen billigen Preis vo llständigen Ersatz. Der v'erteljährliche Abonnements Preis beträgt nämlich bei ihrem reichen Inhalte in der Stadt nur 1 fl. 12 fr., außerhalb durch bie Post bezogen erhöht sich biefer um den Betrag des Postaufschlags. Die Offenbacher Zeitung erfreut sich in Offenbach selbst, sowie in den Orten deS Kreises unb der weiteren Umgegend, allgemeiner Verbreitung und eignet sich, da sie das einzige hier erscheinende Blatt ist, zur Aufnahme von Inseraten aller Art unter billigster Berechnung. Unsere auswärtigen Abonnenten, sowie diejenigen, welche auf unser Blatt neu abonnircn wollen, ersuchen wir, dies sofort bei der nächsten Postanstalt zu thun. Offenbach a. M-, im Juni 1873. Tie (vzpcdiüon der Offenbacher Zeitung. Mutternde. 2926) Der zwölfjährige Franz Julius Henning, Waisenknabe in der Erziehungsanstalt der vereinigten Hospitien hier selbst, hatte in den verflossenen Jahren auf nicht zu bestimmende Weise seine Sp'. achfcrtigkeit Dermalen verloren, daß er im letzten Jahre oft mehrere Minuten brauchte, um nur ein Wort hervorzubringen, oft gelang es ihm auch gar nicht zu sprechen. Ein circa vicr- wöckentlicher Cursus b Kupserickmiede, Schmiede unb ~ 1 S3< ^Schlosser fudit bei hohem Lohn ll t ö) V b ll t ♦ ; Georg Vö lckner, Kupferschmied. guna. Gießen, den 24. Juni 1873. I. F Müller, 2932) Dachpappe, billigstes Bedackungs- -______________Großb. Universitätsgärtner. Material, in Rollen von 300 Ul', fl. GVz- 2941) Hiermit warnen nur Jedermann, die Rolle bei Emil Pi stör. irgend Jemanden auf unseren Namen etwas 90 < o, borgen, indem wir für Nichts haften. 2818) Backsteine, tm »fest j Oeconom Friedrich Heß u. Frau. gebrannt, empsteylt | ------ W. Delgehansen Nachfolger; L. Wolshofer 2438) Mein zweite» Vaoen mit vog s i|t per 15. Juli zu vermiethen. __Fr»edr. Bang. 2481) Niöbline Zimmer, sowie auch ein L »den zu vermiethen. Lil. B. 17.__________ 2718) Ein kleines Familienlogis zu ver- aus Weilburg a. d. Lahn. 2930) Eine fast noch neue Nähmaschine ist billig ui verkaufen. Hintergasse A. 40. 2933) Dreschmaschinen, für Hand - unb Göpklbetrieb, Häckselmaschinen, Schrotmühlen, Krippen, Tröge unb Platten bei Emil Pi stör. ' 947) Botanisir- unb Brodbüchfe >, Schmetterlingsnetze, eiserne unb Holz- Gartengerätbe für K'nber. Reif- unb federballspiele, Gummi alle in allen Größen, Indianerbogen mit Pfeilen empfiehlt für bie ©omn erfaifon I H. Fubr, Sonnenstraße 104. Welmiethungen. 'IZ Beförderung von Annoncen t . n 1 einzelnen Dame gesucht. Offerten mit Preis-. ... । Em freundl'ches Logis von 2,anflobc on bie Erved. d. Bltts m richten. Z/ö/) yin bravem, nm trnpieuleubtn Zeugnissen versehenes Mädchen, welches vut koch n kann unb in häuslichen Ai beiten erfahren ist wird gesucht. G- H. Sckirmer, _____________________________Lit. A. 189. Zb76) Ein oibentl'.chcs Mädchen wirb Enbc Juli nach Darmstabt in Dienst ge sucht. Näheres zu erfragen b i ber Exped. d. Blttö.________________________________________! 4Ö.-5») En- ^iaocken tüt Kucken- unb' Hausarbeit findet gegen angemesseneir Lohn j Stelle bei Gevrüber '.i.ichcl i am Wallthor. I Redactton, Druck und Verlag ber Brüh l'scheu llr.lo.-Druckerei (-vr- Ehr. 3:etsch) in .... gruigi’ (_ -kt. 1 Dk H. 12 f Dc im HI. O Di 5« Dieselben Aaltes bc gelegenen **] —■— Der G I lautet: l Mäiigeii. - ftim $ f08. 'M ih r bei 4ft 1 nl fi,,e Der § I un seine El Hrsellen, E «der Aushrl I Bungen u dl | ter in den l Änzelezenhei \ 31 I ßlbeitung bi Gliche auf 'j 6ie6entrülb suchte mit n § 1U8 II ' °n Jlibeitgd Wtn Dgien Bcg ö bchnst, ( ;‘er Beisitzer 11 des Pt br ii^fllen, uni ' > M fi ' 'rder naeh Lichts nieh ^cinbkbki kbie A XWn ' 2^ dc