Hen. Minder. ^r«S vterteljähvig 1 fl. 12kr. mit Bringerlohn. Durch bit Pvst bezogen vierteliährig 1 fl. 29 kr. Gießener Alyeigtr. Erscheint täglich, mit 8t* nähme Sonntags. Expedition: Tanz leibe»«. Bit B. Rr. 1. Mnzeige- und Mmtsßtaü für den Areis Kiessen. Hbonriroient§ a^gr geleistet allen unseren hältnihmähig rachi, welche oktischer unb : derzubieien kcwiuhschaft- (Ufierbem iw -irschlchlich e : Wie ver: i, sowi^ aus an deutschen Nr. NS Donnerstag den 24. April 1833. Amtlich e r T h e i t. Bekannt in a ch u n g, den Remonte-Ankauf pro 1873 betreffend. Zum Ankauf von Nemontcn im Alter von vorzugsweise drei, und ausnahmsweise vier und fünf Jahren, sind im Großherzogthum Hesien in diesem Jahre nachstehende Morgens 8 Uhr resp. 12 Uhr beginnende Märkte anberaumt worden, und zwar: den Juli in den Juli in H rr rr rr der Militär - Kommission nach gegenseitigem Uebereinkommen erkauften Pferde von sofort baar bezahlt. 24. 25. 26. 28. 28. 29. 29. // rr Alsfeld, Grünberg, Sich, Nidda, Nieder-Wöllstadt, Groß-Umstadt (früh 8 Uhr), Groß-Bieberau (12 Uhr), Bickenbach, Groß-Gerau, Goddelau, Gernsheim (früh 8 Uhr), Biblis (12 Uhr), Bürstadt (früh 8 Uhr), Lorsch (12 Uhr.) werden zur Stelle abgenommen, und gegen Quittung 14. 15. 17. 18. 19. 23. 23. Die Zu wenig entwickelte, oder solche, die zu schwach, schwerfällig und ordinär, den Ansprüchen an ein Militär-Zug- oder Reitpferd nicht entsprechen, auch Pferde, welche durch zu frühen Gebrauch gelitten haben, mangelhaft gebaut, mit bedeutenden Knochen- oder anderen erheblichen Fehlern behaftet und nicht gängig sind, können nicht gekauft werden. Pferde mit solchen Fehlern, welche nach den Landesgesetzen den Kauf rückgängig machen, sind vom Verkäufer gegen Erstattung des Kaufpreises und der sämmtlichen Unkosten zurückzunchmen Die Verkäufer sind ferner verpflichtet, jedem verkauften Pferde eine neue starke rindlederne Trense mit zweckmäßigem Gebiß, eine starke Kopfhalter von Leder oder Hanf mit zwei mindstens sechs Fuß langen starken Stricken ohne besondere Vergütung mitzugeben. Berlin, den 6. März 1873. Kriegs-Ministerium, Abtheilung für das Remontc-Wesen- gez. von Schoen. Mentzel, von K l ü b e r. n unb liefern ebcnblung. bti nrt'gen Eintritt Th. Bruck. politischer Theis. DeutfdjfQiib. dem intelligenten Parlir heimlich ein kleines Gratial in die Hand drückte und meistens noch großen Dank erudete, da der fleißige Geselle in der Regel auch •bition ijreiner werden en bei Adolf Hoß. tritt (cfr. Art. 1), sind sämmtliche Banknoten, welche auf Mark lauten, einzuziehen ; es dürfen von jenem Zeitpunkte an nur solche Banknoten, welche auf Mark-Reichswährung und auf einen Betrag von mindestens 100 Mark lauten, bis auf Weiteres im Umlauf gelassen oder neu ausgegeben werden. — Art. 13. Banknoten, welche auf einen Betrag von unter 25 Thlrn. norddeutscher Währung oder 50 fl. süddeutscher Währung 100 Mark Reichswährung lauten, sind spätestens am 1. Januar 1874 mit einer höchstens scchsmonatlichen Frist von den Ausstellern einzurufen; es dürfen von da an bis zu dem Zeitpunkt, an welchem die Bestimmung in Art. 17 in Kraft tritt, nur Abschnitte, welche auf die vorgenannten höheren Beträge lauten, im Umlauf gelassen oder neu ausgegeben werden. — Art. 19. Staatskassenscheine der einzelnen Bundesstaaten dürfen vom 1. Januar 1874 an nicht mehr als Zahlungsmittel verwandt werden. Die Einziehung der jetzt cursirenden scheine ist bis zu diesem Zeitpunkt von den Bundesstaaten, welche dieselben ausgegeben haben, zu bewirken. — Der Antrag, Banknoten und Staatspapiergeld vom Januar 1875 an auf Stücke von 100 Mark und darüber zu beschränken, wurde heute von der freien Reichstags-Commission mit großer Mehrheit angenommen. Berlin, 21. April. Reichstag. Der Präsident Simson theilt mit, daß eine große Zahl süddeutscher und sächsischer Mitglieder durch versäumten Bahnanschluß in Leipzig an rechtzeitigem Eintreffen in Berlin verhindert sei. Die Mittheilung des Reichskanzleramts über den Reichstagsbau geht an die dafür eingesetzte Commission. Der Reichskanzler übersendet einen Antrag auf Verfolgung der Münchener, von Sigl redigirten Zeitschrift wegen Reichs- tagsbeleidigung. Derselbe geht an die Geschäftscommissiou. Aehnliche Anträge von bayerischen Localbchörden bleiben unberücksichtigt, bis die Uebersendung durch den Reichskanzler geschehen. Es folgt die dritte Berathung des Gesetzes zur Abänderung der Posttaxe. Unruh (Magdeburg) beantragt zu § 2 (Porto und Versicherungsgebühr für Sendungen mit Werthangabe) die Herstellung der Regierungsvorlage, eines Einheitsportos von bis einschließlich 10 Meilen 2, für alle weiteren Entfernungen 4 Silbergroschen. Der General-Postdirector empfiehlt, Paravicini bekämpft den Antrag. Der Antrag Unruh wird angenommen. Das Gesetz wird bis Berlin, 21. April. Der Abgeordnete Mosle (Bremen) hat zu dem Münzgesetz den Antrag gestellt, folgende Artikel dem Entwurf hinzuzufügen: Art. 17. Spätestens am Tage, an welchem die Reichsgoldwährung in Kraft zu Ende debattelos angenommen. Das Münzgesetz wird auf Antrag Buhlls von der Tagesordnung abge- Mhalidlun^ —- IN HUosott'^ K ,___- nie" n eurot»6- K7 Darmstadt, 22. April. Die Einberufung der zweiten Kammer der die zweifelhafte Tugend der Bescheidenheit hatte. Stände ist auf den 11. Juni beabsichtigt. Bis dahin werden die im Entwürfe größtentheils fertig gestellten Ausschußberichte über die Regierungsvorlagen in Betreff der Reform unserer inneren Verwaltung druckreif, auch der Gesetzentwurf über das Volksschulwesen zur Berathung in dem Landtage vorbereitet sein. Da auch der Finanzausschuß seine Arbeiten soweit gefördert hat, daß das Ausgabe-Budget vorläufig festgestellt ist, so werden wir unsere Abgeordneten alsdann längere Zeit dahier versammelt sehen. Es ist beabsichtigt, die oben erwähnten großen Gesetzentwürfe zunächst der Berathung zu unterwerfen und erst nach ihrer parlamentarischen Erledigung die Budgetarbeiten vorzunehmen. Es rechtfertigt sich dies aus sachlichen Gründen und entspricht einer langjährigen Kammerpraxis. — Der Präsident der zweiten Kammer, Reichs- tagsabgeordneter Hoffmann, reist heute nach Berlin ab Sobald einige wichtige Budgetfragen, wie namentlich die Weinsteuer, in den gemeinschaftlichen .„ ii, von M! Sitzungen der Finanzausschüsse erster und zweiter Kammer ihre Erledigung ge- - .ZeniandrM'nden haben, was in den ersten Tage der Fall sein wird, werden ihm die Mit- n ®ieb). glieder des Finanzausschusses zweiter Kammer, die Reichstagsabgeordneten Metz //M und Martin, nachfolgen. . ........_ unb 17 1 ’ iiienMe: M it - E'N fllt" ivonSt°E§ ne M Tabak- Berlin, 20, April. Im Hamburger Korrespondenten wird lebhaft Klage erhoben über die stets wiederkehrenden Strikcbewegungen der Bauarbeiter, welche „mehr und mehr in den Dispositionen von Bauübernehmern und Architekten einen bedeutsamen Factor, mit dem man rechnen muß, wie mitFrost und Schnee bei Winterzeit," bilden. Das Uebel ist auch außer Hamburg verbreitet und es besteht auch nicht ausschließlich im Bauhandweik. Beachtungswerth aber scheint jur weitere Kreise und auch für andere Geschäfte die dabei gemachte Bemerkung, es liege „der erste und eigentliche Grund der Arbeiterbewegung in der früheren schablonenmäßigen Behandlung der Arbeiter durch die Arbeitgeber, in der Ungerechtigkeit, mit der der strebsame Arbeiter behandelt und mit seinen Ansprüchen in das allgemeine Niveau der mittleren Arbeitssätze zurückgedrängt ist." Zu den unglücklichsten und verderblichsten Maximen vieler heutigen Gewerkvereine, nicht bloß bei den Baugewerken, gehört die Abneigung gegen Stücklohn und das Streben für „Gleichheit der Lohnsätze." Die Tages- oder Wochenlohnsätze können doch nachhaltig und auf wirthschaftlich vortheilhafte Weise nur sich heben mit Hebung der durchschnittlichen Arbeitsleistung; jene Maximen der Gewerkvereine haben aber die böse Tendenz, die Durchschnitts- Leistungen sinken zu machen. „Die unglückliche Rücksichtnahme auf faule und unverschämte Gesellen," so heißt es in dem erwähnten Hamburger Artikel, „die dicht'meh^als so'und^ so ^'verdienen dürfe^ist°dmn thatsächlich die Veran- setzt, Nächst- Sitzung Dienstag 12 Uhr" Münzgesetz. M h <1 * ta 0 unb streb ame Arbeiter Angesichts der Un-> Berlin, 21, April, Die Reichstags - Comnnsston wegen des Munzgc- Möglichkeit sch durch Intelligenz und Fleiß aus dem Arbeiterstunde zu erheben setzes hat mit großer Majorität den national - liberalen Antrag angenommen, -n werden der nivcllireuden Strömung in der Arbeiter-Bevöl- die Bauknoteu uud das Staatspapiergeld von, 1, Januar 1873 an auf Stucke ba^und kick nüt einem mittleren Lohnsätze zufrieden fließt, von hundert Mark und darüber zu bcschräuken. Die Annahme im Reichstage P I , h ii 9 «fc IrbminMir gleiche Lohnsätze für alle Gesellen, gilt für wahrscheinlich und man hat überdies jetzt Grund, zu glauben, daß der bmch7.nSyste7ge7ährt, nach welchem der Meister dim fleißigen Gesellen, Antrag auch Aussichten der Annahme im Reichskanzler-Amte und im Bundes- =8 lttl.fi .st.29 j wicht (*« Lo Mannheim, 21. April. In Folge des neulichen Bier-Crawalls fin« erhöhen, oder die Bauern, welche die Victua- gemeldet wird, hat Straßburg, 22. April. 26 Gemeinderäthe erhoben in einer Eingabe durch einen unglücklichen Zufall in der Kaserne, indem Jemand einem Kinde rung zugegangene Nachrichten melden, Serrano habe sich in Folge einer Diffe- Nni renz hinsichtlich der Artillerie-Frage offen von der Regierung losgesagt, an die das Gewehr zeigen wollte, ohne zu wissen, daß es geladen war. hoch genug steigern können, warnt, sich vor Der Schriftsteller Wolfgang Menzel ist, 75 zu eiv"' le" (l Ne Wbahn jeii zerftö Tollen i[ cheu ausg Atli» V So welche bt „@in » Von C .3" dieser! Wt nerren chics Gleic welche er fr verurih Ärisleckung Feinem Sch 2015) Äsern ir bände h't ^laWcas °'m, bei valtenden ersehen flr Cassel, i rooi) Frankfurt, 23. April. Bezüglich der vorgestrigen Excesse theileu wir Spitze einer neuen, von allen Prätendenten unabhängigen, konservativ - republi- noch folgende Notizen mit: Seit gestern befindet sich Herr Negierungs-Präsident kauischen Ordnungspartei gestellt und Madrid verlassen. v. Wurmb aus Wiesbaden hier. Als gestern Abend ein großer Zug mit Ar- Stmnipn Leitern aus Offenbach im Sachsenhäuser Bahnhof einlief, durften dieselben die , opiimtll. Waggons nicht verlassen, die Locomotive wurde umgespannt und dampfte nach Madrid. Wer sich die unumschränkte Willkühr vergegenwärtigt, mit Offenbach zurück. Eine ziemliche Anzahl weiterer Verhaftungen erfolgte welcher theils die Gemeinderäthe und Provinzialstände, theils die Freiwilligem gestern und heute Morgen. Darunter befinden sich mehrere blessirte Arbeiter, in Barcelona, Malaga, Cadix und andern Orten handelnd auftreten, wird nicht die seither in Privatpflege waren, sich schließlich aber zur Herbeirufung ärzt- läugnen können, daß die Republik einem Theile der Bevölkerung ein ganz äußerlicher Hülfe entschließen mußten. Heute Morgen brachte ein Zug Dragoner gewöhnliches Maß von Freiheit gebracht hat. Wie es aber mit den in de: 10 im benachbarten Isenburger Wald aufgetriebene Individuen hier gefänglich Verfassung von 1869 gewährleisteten bürgerlichen Rechten, welche selbst dir ein. Der Redner, welcher an der Leiche der erschossenen Frau auf dem Gar- Zustimmung der republikanischen Partei gefunden hatten, unter dem Schuhe küchenplatz eine die Umstehenden aufreizende Ansprache hielt, ist ermittelt und der Republik ausfieht, das ist eine andere Frage, auf die unter anderen That- bereits hinter Schloß und Riegel. Derselbe ist erst 19 Jahre alt. Das In fachen neuerdings eine Bekanntmachung des Gouverneurs der Provinz Valencir dividuum, welches bei dem Angriff auf die Bier-Localitäten das Signal mit ein eigenthümliches Licht wirst. Man kann nicht viel dagegen haben, daß dik einem Horn gegeben, ist gleichfalls verhaftet. An der Hanauer Bahn wurden Bürgermeister und Polizei-Commissare aufgefordert werden, die Mitschuldiger etwa 30 Bursche mit Stoß- und Schußwaffen verhaftet. des bewaffneten Aufstandes zu verhaften; wohl aber, wenn im dritten Abschnitt Leipzig, 24. April: Die Zurückziehung der allgemeinen Kündigung als Mitschuldige alle die bezeichnet werden, „welche der carlistischen Idee zugc» der Verbands - Gehülfen ist nicht vor Aufhebung des Strikes erfolgt, sondern than, in irgend welcher Weise den Aufruhr unterstützen, sei cs durch Aufreizung gleichzeitig mit dieser, sowie mit Ausschreibung der Delegirten-Versammlung. der Gemüther vermittelst Reden oder durch offene oder geheime Verschwörung München, 21. April. (Frhr. v. Liebig f.) München hat gestern gegen die jetzigen Staatseinrichtungen, oder durch Bcschützung der Rebellen einen großen Todten begraben; Justus v. Liebig wurde um die fünfte Abend- oder Hülfeleistung in irgend welcher Weise." Nach der Verfassung kann kein stunde auf dem südlichen Friedhöfe in seiner Familiengruft beigesetzt. Innig Spanier anders als wegen eines Verbrechens oder Vergehens und nur aus und herzlich war die Theilnahme, mit der die Bevölkerung die Mittheilungen richterlichen Befehl verhaftet werden; hier soll der Bürgermeister ohne der über den Verlauf seiner Krankheit, welche freilich von Anbeginn schon 'densRichter zu fragen jeden verhaften, welcher „der carlistischen Idee zugethan" ist tödtlichen Ausgang nur zu deutlich ahnen ließen, aufnahm, und die gewaltigen 'und an das Recht der freien Meinungsäußerung glaubend seine politische Bor- Menschenmassen, die sich in den weiten Räumen des campo santo drängte,','liebe ausgesprochen hat; ja, jedem droht das Gefängniß, der gegen die jetzigen legten beredtes Zeugniß ab, daß die Bedeutung des Dahingeschiedenen für die'Staatseinrichtungen redet, als jedem principiellen Vertheidiger einer monarchü Wissenschaft, für unser großes Vaterland und die Stadt, in der er so lange schen Staatsform. Welches Geschrei würden die Republikaner erhoben haben, und segensreich gewirkt, deren Zierden er für alle Zeiten zugezählt werden wenn unter Amadeo's Regierung ihre Versammlungen verboten worden wären! wird, wohl erfaßt wurde Den Trauerzug eröffnete die Fahne der bayerischen Und war es nicht offene Verschwörung, wenn die Partei Castelar's, Figueras' Akademie der Wissenschaften, deren Präsident Liebig viele Jahre hindurch ge-und Pi y Margall's damals Spanien theoretisch in Bundesstaaten zerlegte und wesen und deren Devise: „rerum cognoscere causas“ seine geniale Kraft mit factisch die Vertreter der einzelnen Staaten in Madrid zu einer parlamenta- so glänzendem Erfolge vertrat. Hinter dem mit Lorbeerkränzen buchstäblich'rischen Versammlung in allen Formen berief? Nach der Bekanntschaft des rathe hat. Einiger Widerstand wurde vor einiger Zeit an anderen Stellen überschütteten und mit den sämmtlichen Orden des Verblichenen geschmückten vermuthet, ob dies aber mit Grund, konnte nicht mit Sicherheit festgestellt Sarge folgten zunächst die Söhne und übrigen Verwandten, dann General toerbcn- ' v. Spruner als Vertreter des Königs, die Minister v. Lutz und v. Pfeifer und Berlin, 22. April. Dreitausend Schuhmacher-Gesellen haben beschlossen, die Mitglieder der Akademie. Ihnen schlossen sich die Rectoren und Professoren sofort den Strike zu beginnen, nachdem die Verhandlungen mit den Meistern der Universität und der polytechnischen Hochschule, Deputationen der Studen- über eine Erhöhung des Lohnes um 33 V3 pCt. gescheitert sind. tcnschaft und der Polytechniker, die Bürgermeister und sämmtliche Mitgleder Berlin, 22. April. Die jesuitische „Correspondance de Geneve" zeigt der Gemeindecollegien, die Delegirten des liberalen Kreisvereins und der 10 wieder Glühhitze auf dem Thermometer ihres Hasses gegen Preußen. Ihr gilt hiesigen Bezirksvereine an. Die Beerdigungs-Ceremonien vollzog Pastor Rodde, die Ausweisung des Generalvicars von Straßburg als ein Akt der „Gottlosig- In seiner Grabrede feierte derselbe die hohen Verdienste Liebtg's um die Wist feit, Feigheit, Schwachheit." Die „Tyrannen in Berlin" kennen wie „Dio- senschaft, seine ächt deutsche Gesinnung und die Abneigung gegen den rohen kleti'an und Nero" weder Ehrlichkeit noch Scham. „Gewaltthätigkeit ist ihr Materialismus, die sein universaler, dem politischen und wirthschaftlichen Fort- Gesetz. Sie regieren wie die Briganten!" Bismarck ist ein „wahnsinniger schritt zugethaner Geist stets kundgegeben hat. Weitere Reden unterblieben, Vergewaltiger, ein Tyrann, der das für seine Sache vergossene Blut vergißt, die Abgeordneten der Vereine legten ihre Kränze auf das Grab nieder und die ein Verräther!" Der Liberalismus in Deutschland ist, dem edlen Blatte zu- ernste Feier war geschlossen. Stal nominis umbra! Speciell für München und folge, „faul bis in's Mark hinein" in seiner ganzen „ekelhaften Schamlosig- Bayern knüpft sich an Liebig's Namen eine bedeutungsvolle Erinnerung. Mit keit." Man predigte dort „protestantischen Maulaffen" die „Unterdrückung seiner Berufung eröffnete König Max die Reihe jener Reformen des höheren der katholischen Kirche, der einzigen Basis des Ehristenthums", durch „brutale Unterrichts, welche dahin zielten, den von Natur aus so kräftigen bayerischen Gesetze", welche ein „ekelhaftes Gemengsel von gemeinen Machinationen und Stamm von dem Drucke der ultramontanen Verbildung zu befreien und zum barbarischer Gewaltthätigkeit" bilden. „Auf der Stirne dieses politischen Ja- Wettkampf mit seinen entwickelteren Brüdern zu befähigen. Das Ziel ist, trotz uns zeigen sich die Doppelzüge der Heuchelei und Tyrannei." Eine hübsche mancher gelungener Gegenstöße der Dunkelmänner erreicht worden; hat auch Blumenlese! So schreibt das erklärte Organ einer Sippe, die einen Brand- mancher der Berufenen in tiefem Ekel über das widerliche, gehässige Treiben geruch durch ganze Jahrhunderte hinterlassen hat! der Feinde und erschreckt über das begiuuende Schwanken deS arglistig beein- Frankfurt, 23. April. Wie wir vernehmen, sind nach allen größern flußten Fürsten uns wieder verlassen, es ist doch Vieles anders, es ist Licht und kleinern umliegenden Städten an die dortigen Polizeibehörden Weisungen geworden. Und dazu hat Liebig von Anbeginn an und später durch sein treues ergangen, im Falle besonderen Andrangs von Arbeitern auf die Eisenbahn, um Ausharren nicht das Wenigste beigetragen. nach Frankfurt zu gelangen, alsbald Mittheilung an das hiesige Polizei- Mannheim, 21. April. In Folge des neulichen Bier-Crawalls fin- Präsidium gelangen zu lassen. D:e großartigen militärischen Vorbereitungen, den zahlreiche Verhaftungen von Rädelsführern statt, deren strenge Strafen welche getroffen waren, ließen es jcdoch den Exceßlustigen nicht gerathcn harren. Der Erfolg, ben der Bier-Crawall gehabt, hat schon heute die rans- scheinen, ihre Drohungen gegen Bäcker und Metzger zur Ausführung zu lustige Menge behaglich gestimmt, indem sie auf dem nicht mehr ungewöhn- bringe . Die Nacht verlief daher ruhig. Schon um 7 Uhr Abends hatte sich lichen Wege der Excesse sich auch anderer Angelegenheiten anzunehmen Willens in den auf den Straßen befindlichen Gruppen die Aufregung bis zum normalen ist. Augenblicklich ist ihr zwar der Muth gekühlt durch die fortwährende Be- Pulsschlage hcrabgemindert, und sie zertheilten sich allmählich. An der reitschaft, in der sich Militär und Polizei befinden, um bei Wiederholung ähn- Mainbrücke kam es jedoch Abends unter Arbeitern selbst über die Verschieden- licher Excesse rascher einschreiten zu können. Dem vom Großh. Ministerium heit des Begriffes „Arbeiter" zu Excessen, wobei ein junger Mensch durchge- des Innern ausgegangenen Verbot von Voksversammlungen in der Gemarkung prügelt wurde. Als Nachtrag zu den Scenen von Montag auf Dienstag wollen Mannheim auf die Dauer von vier Wochen dürfte ein weiteres und sicher noch wir noch ansühren, daß Arbeiter einen Mann am Mainquai mißhandelten, unter bedeutend erfolgreicheres Verbot folgen, welches den social-demokratischen Wan- dem Ruse, er sei ein Verräther. Au der Hanauer Bahn wurde gestern ein derpredigern untersagt, die hiesige Stadt zu betreten. Uebrigens werden sich Individuum verhaftet, welches ein Stilet unter dem Rocke trug. Die Zahl die Gemüther hoffentlich beruhigen; man fängt nicht alle Tage Scandal an, der Verhafteten soll sich gegen 200 belaufen. Die Truppen wurden meist in und es ist offenbar übertriebene Aengstlichkeit, wenn man jetzt die Hausbesitzer, der Nähe der für ihre Operationen wichtigsten Punkte einquartirt. Wie wir welche die Miethen fortwährend t .2017) < 11 bem H "QNeid naben; 26 R -D ’>b, 1 & Martinsfeld, Kreis Heiligenstadt. 5) Witzler, unbekannt woher. 6) Anna der Beigeordnete Jmlin nachträglich seine Unterschrift unter dem Protest gegen Weber, Spenglersfrau. 7) Heinrich Hennerichs, Roßwärter aus Gifftich im die Suspension des Maires Lauth zurückgezogen. Waldeck'schen, 35 Jahre alt, angeblich zuletzt bei Lohnkutscher Roth. 8) Un- C____“7 ~~ ~ , 7 ' ' - v bekannte Leiche, nach den Zeichen au Halsbiude (Vorstecksnadel) Zimmermann. 9) an den Oberpräsidenten gegen die Suspension des Gemeinderathes Recurs, den Adanr Locher (?), trug eine Rechnung bei sich, auf Grund deren man schließt, ausge- sie aus eine abweichende Auslegung des Gesetzes gründen. stellt von Herrn Hauser. 10) Otto Franz, 30 Jahre alt, Arbeirer aus Rödel- npftorroirfi heim. 11) Martin Bullmann, Schristgießcr aus Oberrad. 12; Ph. Heine- -UUlllltlUh mann, 14 Jahre alt, Sohn des Zimmermann Heinemann. An Wunden Wien, 21. April. In der heutigen Sitzung des Abgeordnetenhausks starben: 13) Joseph Wittmann, Sohn des Oberlehrers W. aus Frankfurt, wurden die Galizischen Abgeordneten, welche trotz der Aufforderung des Präß- (Derselbe wurde, wie noch andere der hier Genannten, durch bloßen Unglück- denken, ihrem Mandate nachzukommen und ihre Sitze einzunehmen, den Sitzun. lichen Zufall und zwar in der Stelzengasse tödtlich verwundet.) 14) Johann gen bis jetzt ferngeblieben waren und ihre Abwesenheit nicht entschuldigt hatten, Jakob Roos, 24 Jahre alt, aus Ruppertshain, Amt Kölligstein. 15) Ionas ihres Mandates als Abgeordnete und Delegirte für verlustig erklärt. Henning, aus Ellers, bei Fulda. 16) Conrad Müller aus Flieden, bei Fulda. -TrnnürHrfi 17) K. Kübler, Schneider, aus Spiegelberg. Die Namen der im Bürger- . JlillltU tlUJ. spital liegenden Todten werden wir nachbringen. Ferner starb: 18) Ida Hesse Paris, 23. April. Dem spanischen Botschafter bei der hiesigen Regiehören, sollen einige der Plünderer ermittelt sein. lienpreise auf dem Markte nicht Frankfurt, 23. April. Im heiligen Geistspital liegen als bei dem Schaden zu hüten! Krawall getödtet: 1) Buchbinder Hofmann aus Offenbach. 2) Adam Keim Stuttgart, 23. April, aus Widdern, 26 Jahre alt, Bäcker. 3) Kilian Walter, 28 Jahre alt, aus Jahre alt, heute hier gestorben. Span bei Geisa. 4) Johann Dietrich, Taglöhner, 19 Jahre alt, aus Straßburg, 21. April. Wie der „Köln. Ztg. i * sch Gerichts laiilic bir Schiffes r ist von de brr C"pits Sifin ch welche er Suspci'sio bemerkt de einer grob Publikum ober er j Die Morine steil; bnb britiji Lv! !age hat Man (ürd a kl 'M Wechsel 5 Menzel i|l, 15 Literarisches 9 39—41 Pistolen Amerik. Bonds 1882r 961/s 1885r 1887r 977/8 174 1864r Ältst e m c i n e r A n j e i (| e r elbet wirt, ■ n Protest gezM Börsennachrichten. 23 April 1873. Amsterdam Augsburg Berlin Bremen Brüssel Hamburg Leipzig London Lyon Paris Wien ditto ditto Disconto ! Prioritäten» östr. Stsb.-Prior. 597/8 östr s. Lombard 50 Livorneser 357/& Toscaner — Elisabeth.-Prior. 85"'/- k.. 8. 977/& k. 8. 100 k. S 1047/g k. 8. 1051/8 k. 8. 93 V6 k. 8. 105i/8 k. 8. 105 k. 8. 1177s k. 8. — k. 8. 923/< k. 8. 107 m. 8. — 1. 8. 106% 0,0 an der Hand der Erfahrung, der allerdings Seitens der Wissenschaft nicht immer die gebührende Würdigung zu Theil wird, die einfachsten Mittel, unter denen das Trink- masser wahrlich nicht den geringsten Platz einnimmt, mit, um der übertrieben gefürchteten Krankheit wirksamst begegnen und deren normalen Verlauf eingetretenen Falles in sichere Aussicht nehmen zu können. Nicht die Aerzte haben Herrn Roth geheilt, denn d ese wagten nicht in sein Zimmer zu treten, wie er sagt; Herr Roth hat sich selbst geheilt und die Beobachtungen, welche er im Verlauf der Krankheit an sich selbst gemacht, haben ihn als gebildeter Mann zu Resultaten geführt, welche er seinen Mitmenschen nicht vorenthalten zu sollen geglaubt hat. In seinen Abhandlungen sucht der Verfasser die Pocken-Krankheit mit vielem Geschick ihrer „Entsetzlichkeit" vollständig zu entkleiden, indem er die Gefahr der Ansteckung nachdrücklich bestreitet. Auch gegen die Impfung tritt er mit Argumenten auf, die ohne Zweifel vieles für sich haben. Ob man sich mit dem Inhalt der Brochure einverstanden erklären kann, oder nicht, ist eine Frage, die zu beantworten wir uns an dieser Stelle nickt unterfangen, soviel jedoch steht fest, daß sic das Allgemeinste Interesse für sich in Anspruch zu nehmen geeignet ist und viel, sehr viel von sich reden machen wird. Gouverneurs von Valencia aber könnte schon jeder Mitarbeiter eines alfonsisti- schen oder nur platonisch-monarchischen Blattes in's Gefängniß abgesührt werden. Wenn solche Gewaltmaßregeln nothwendig sind, so möge die Negierung die Ansrichtigkeit haben, sich von der durch den ständigen Ausschuß einzuberufenden National-Versammlung die Erlaubniß zur Verhängung des Belagerungszustandes zu erbitten, aber nicht das Wort Freiheit unaufhörlich im Munde und den Gesängnißschlüssel in der Hand führen. Hiermit wird sie freilich erreichen, daß die nicht in allen Puncten mit ihr harmonirenden Parteien sich von -den Wahlen zur constituirenden Versammlung abschrecken lassen, aber auch, daß sie die bekannte« Folgen der in Spanien einer Kriegserklärung gleichkommenden Wahlenthaltung gegen sich heraufbeschwört. Gegenüber dem Drängen der fanatischen Föderalisten würde sie über kurz oder lang ein conservativeres Gegengewicht schmerzlich genug entbehren. 97% er-CrauM j» l strenge StM heute die mM 'ehr uiigewöM »ehmen WM rtwährenbe Goldsorten« fl. kr. Pr. Friedrdor 9 57—58 Börsenberichte. Frankfurt a. M., 23. April. Die Börse war heute eine Nuance fester, wie gestern, indeß das Geschäft, wie seither, wenig animirt. Für Bahnen ist die Stimmung eine unverändert gute, da man durch die voraussichtlich reiche Erndte und die Weltausstellung in Wien einen erheblichen Aufschwung des Betriebs erwartet. Banken machten heute einen Haltepunkt und gewannen einige, welche in den letzten Tagen starke Einbußen erlitten hatten, wieder mehrere Procente, ohne jedoch ihren vorwöchigen Coursstand erreichen zu können. — Die Stimmung für Banken ist, nachdem von Wien ein neuer Baubankscandal in der Börse gemeldet wird, anhaltend matt. In Betreff des Ultimo giebt man sich angesichts des bis jetzt noch willigen Geldstandes (3'/r Proc.) der Ansicht hin, daß sich Prolongationsztnsen verhaltnißmäßig günstig stellen werden. Staatsbahn blieben mit 359%, um 3/4 fl. besser, Lombarden mit 204 unverändert gegen gestern, Creditactien schlossen mit 353%, um eine Kleinigkeit matter. Von österr. Bahnen Buschtiehrader und Ungar. Nordost beträchtlich höher. Elbthal, Elisabeth und Vorarlberger matter. Von Banken Württ. Vereinsbank 6V2 Proc. besser. Deutsche Effectenbank, Darmstädter, Continental ebenfalls höher. Niedriger blieben: Meininger, Bankverein, Rheinische Creditbank, Prov.-Disconto, Oesterr. Bankgesellschaft zu 262 umgesetzt. — Von Staatsfonds 5 Proc. Bayern fest, 4% Proc. Württemberger und Bayern matter. 1888er Amerikaner etwas besser. Oesterr. Renten und Wiener Stadt-Anleihe matter. Spanier fest. Badische Loose höher. Von Wechseln Wien matt._________________________________________ stns werben ß; ge Scanbai:■ j die Hausbk^I eiche die warnt, sich d Amerika. New-York, 20. April. Auf dem Wege nach Providence ist ein Eiienbahnzug in den Pawtuckel gestürzt, dessen Brücke durch Ueberschwemmun- gen zerstört war In dem Zuge befanden sich 150 Personen. Die Zahl der Todien ist noch nicht bekannt. Bis jetzt Hai man 15 Verwundete und 6 Lei- chen aufgefunden. _________________ j ,3. ■?,? i !I1 ÄNeturj schuldigt HM rklärt. 30,o 3°/o 30,0 50/0 5°/o Actien. 5°/o östr. F. St. E. B. 360 Lombard. Bahn 204 Ludwigsh. Bexbach 190 Maxbahn 135 Bayer. Ostbahn 124l/z Rhein-Nahebahn-Act. — Hess. Ludwigsb.-Act. 1673/4 Oberhessen „ — „ doppelte 9 39—41 Holl. fl. 10 St. 9 52—54 Ducaten . . 5 33—35 20 Frankenst. 9 20'/z—211/, Engi. Sover. 11 47—49 Russ. Imper. 9 40—42 Dollar in Gold 2 261/2—27'/, 'n d,7D * Air- V'nhttifL “m bitte j K1 be” 31 11 .“nWlitkl n?dir nut M 1 eÄ ;eordnele>ihM verurtheilt das von den Aerztcn — ■■■■-, -- - ~ - runa des N Ansteckung den Pocken-Kranken oft in unverantwortlicher Welse fliehen und hülfloS 9 tell > r seinem Schicksal überlassen - beobachtete Verfahren aufis^lbtarents^ Preuss. 4> 3°,o Oblig. 104',4 Frankf. 3 Va0,0 Oblig. 88 Nass. 4i/20 0 Obi. 100 Kurhess. 4" u n 965/s Gr. Hess. 5° 0 Obi. 1013 6 „ , 4O/o „ 98'/» n r 31/2°/o n — Bayer. 5% „ 100'//, „ 4* )o,o 1jährige lUO'/g „ 40 0 1jährige 93‘, 4 Würtemb. 4>/z0 g Obi. WO1/» Baden 4i/20/0 ObL c. E. L. 100i,6 Oesterr. Silberrente 67’,e „ Papierrente — Spanier, neuest. 3% 21 " - ' 1881r 99 ™ d-i histll [lden bayerisch, W« unb m Lngtand. London, 20. April. Sowohl die New-Dorker Presie wie der „Ob- server" — das einzige größere Londoner Blatt, welches bisher Gelegenheit gehabt, sich über den Gegenstand ausznsprechen — sind mit dem Urtheil des Gerichtshofes zu Halifax gegen den Capitän des verunglückten Dampfers Atlantic durchaus nicht zufrieden. Die nachlässige und fehlerhafte Führung des MW H. Schiffes von dem Augenblick an, da es die vorgeschriebene Richtung änderte, ist von dem Gerichte stark getadelt, eben so die Pflichtvergessenheit, mit welcher der Capitän in so großer Nähe einer anerkannt gefährlichen Küste sich in der Mim hur Kajüte schlafen legte. In Berücksichtigung der energischen Anstrengung jedoch, welche er später zur Rettung der Passagiere machte, ist seine Strafe auf eine Suspension seines Zeugnisses für zwei Jahre herabgemildert worden. Hierzu bemerkt der „Observer : Entweder der Capitän sei strafbar, und dann sei er einer groben Nachlässigkeit überführt, die schon im Interesse des seefahrenden Publikums und zur Warnung für zukünftige Fälle schwere Strafe verdient, oder er sei nicht strafbar, und dann seien die zwei Jahre offenbar zu viel. Die New-Pork-Tribüne sagt: Gerechtigkeit ist bisher nicht geschehen; es muß eine strenge Untersuchung folgen. Eine solche Untersuchung, hofft man, werde das britische Handelsamt anstellen lassen. London, 22. April. Nach einer Meldung aus Penang vom heutigen Tage hat das holländische Erpeditionscorps sich nach Padang zurückgezogen. Man fürchtet den Ausbruch neuer Unruhen in anderen Häfen Sumatras 1 arglistig^ blink . eberholung taM Mi'.nßciiis x der Gemchnz ■ unb scher ntj krsitischen Sh do. II. Ernis«. — Aiilclieiisloosce Darmstädter fl. 50Loose 25 » n 25 n - Kurh. 40 Thlr. Loose 72 Nassau 25 fl. 4.,i;2 Braunschweiger — 30 Q Oldenburg. ä40Thlr. 387/t 40,0 bayr. Präm.-Anl. 112 40/0 badische Locse 110% Badische fl. 35 Loose 693 i Oestr. fl. 250 v. 1854 961,2 1858r Prioritätsloose 209 1860r Loose 9 47/8 Actien« Frankf. Bank 146 b'rankf. Vereins-Kasse 119'/4 Darmst. Bankact. 450 Wien Bankactien 1008 «lest. Creditact. 355 Galizien — _________ Soeben hat die Presse eine kleine, seltenes Aufsehen erregende Schrift verlassen, welche den bedeutungsvollen Titel führt: 1 einer Ein wichtiges Wort an alle Menschen der Welt. Die Reinigungskrankheit. Wbro| Von Carl Roth, Frankfurter Chauffee Nr. 6. Cassel im April 1873. dieser Brochure zieht der Verfasser mit Rücksicht auf die Pocken-Krankheit gegen die Herren Aerzte in einer Sprache zu Felde, .die m ihrer UngeschminktheU ve^eblich ibres Gleichen suchen dürste. Der Verfasser i|t selbst erst kürzlich von den Pocken, welche er wohl nicht mit Unrecht eine Reinigung s - Krankheit nennt, genesen. ~ ....... ... i... — bie übrigens seiner Ansicht nach aus Furcht vor r hiesige» NkL Bekanntmachung. empfehlen (1867) Holzlwndlung. (2008) I 2013 '-2013)—Ein neuer Herd (Holder'sche ^tseNvayN, sowie lÄ84be'cLrP@$p”bürV%m Kormußare, sind zu haben bei W. Klee, am MaM. Fischglocken, Figuren, Blumentöpfe, Blumenampeln; in lackirten Blechwaareu: Kaffee- und Theebretter, Brodkörbe, Zuckerdosen re. 2015) Bezüglich der Beförderung von Gütern im Rheinisch-Mitteldeutschen Verbände treten vom 15. Juni cr ab nnige Classifications - Acnderungen ein, welche in dem. bei allen Verbandstationen zu erhaltenden 5. Nachtrage zum Haupttarffe zu ersehen sind. Cassel, den 22. April 1873. Königliche Direktion der Main-Weser-Bahn. Fvachtvriefe für die Mau -Weser-, Coln Minderer unk Oberhessische Eisenbahn, sowie säMMtliche zollamtlichen Ordinäres Steingut. — Gartenfiguren und Gartenvasen. — Zimmerfiguren in Gyps-, Stearin- und Biscuit-Maffe. — Anfertigung von Thürschildern und Grabplatten. — Schnelle und billige Besorgung von Bilder- u. Photographie-Ginrahmungen. Jeitgebotenes. 2004) Eine größere Parthie ausgelesene Gekkartoffeln zu verkaufen bei C. Schwan. k ,1 ■ ■ Mein Tuch- und Bukskin-Lager, für die beginnende Saison aufs Reichhaltigste sortirt, empfehle ich hiermit angelegentlichst. Ludwig Lang, Marktstraße (Wettergasse) Nr. 25. NB. Musterkarten sieben gerne zu Diensten. Butter- und Käsestützen, Bierkrüge, Wirthschasts - Gläser und Flaschen; in broncirten Thomvaaren: Wilhelm Balser, Figuren-, Porzellan-, Glas- u. Crystall-Waaren-Handlung, Lindenplatz Lit. A. 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I-smd--- Bekanntmachung schmeckendes Schweineschmalz, per Pfund 22 kr., im Fast genommen billiger; in feinem Porzellan: Tafelfervice, 1 Kaffeeservice, / in Kuchen- u. Dessert- \ @oIb u„b teilet, S^arBia Was6)garnituren, be^Tirtd. Trag-Epgeschirre, \ Taffen re. re. ' in Glas ii. Crystall: Blumenvasen, Punschbowlen, Wasser- und Weinflaschen, Liebigs St. Antonio Fleisch-Extract. g Auf Grund der Analysen von Ober- | dörfer, Fresenius, Baur, Pohl, Stingl, Stein rc. ist der San Antonio Extract s dem Fray Bentos mindestens gleich j zu erachten. Autzerdem löst er sich klar und ist rein von Geschmack. (468) i? Lager in Gießen bei L. Kalkhof. Und Nur Engros-Lager bei den Correspondenten der Gesellschaft: Herrn 99 Giessen bei den Herren: Busch Söhne, 8 Emil Fischbach, In Wetzlar: K. Waldschmidt. (147) Betrc Beorderting von Annoncen H. M. Jughardt. kann. Dir R 'm ®ebiet Die Expedition. Lcbensvcrsicheriiugs- und Erspamiss - Bank 334) *l# X Strohhüts Originalpreise. 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LIEBIG, in blauer Farbe aufgedruckt ist. 1671) Die Miueralwaffer-Handlung von Emil Fischbach, Geltersweg, empfiehlt nachverzfichnete Sorten in stets frischer Füllung- Adelheidsquelle, AppollinariSbrunnen Carlsbader Mühl- Ludwigsbrunnen, Marienbader Kreuz- Naci hir fonflatii hij eingksül Verfielt vc kff Durchbi woben 5 Du Mac (Sie1 Kissinger Rakoczy, , Carlsbader Salz, Carlsbader Sprudelseise, Cinfer Pastillen, Soda- und Selterswasser. werden zum Waschen, Färben und Fa^onniren angenommen und rasch besorgt durch , Wilhelmine Fuhr. I in Stuttgart. Im abgelaufenen Lahre sind eingekommen : 2824 Anträge mit fl. 6,381,000. während das Jahr 1871: 2279 Anträge mit fl. 4,680,000. Der Zugang hat sich hiernach wesentlich gesteigert. Verstcherungsstand hat sich dadurch nach Abrechnung der M mail si, pen mH Wallung !w ^1,n o Gilt lic Schlostbrunneu, Emser Kessel- und Krän- chesbrunnen, Fachinger, Friedrichshaller Bitterwasser, Homburger Elifabethen- brunneu. .DieAnnoncen-Expeditionvon Haascnstcin d- Vogler, domicilirt in empfehlen wir zum Anzeigen, welches bei der Verbreitung der Blätter (Auflage 650) stets von gutem Erfolge ist. Die Einrückungsgebühr beträgt für die kleine Zeile 1 Sgr, wovon wir bei drei- und mehrmaliger Einrückung einer Anzeige entsprechenden Rabatt Sterbfälle und sonstiger Löschungen pr. 31. Decembcr 1872 an Zahl der Versicherungen von 20,536 gehoben auf 22 278' in der Summe . . . . „ fl. 37,461,161 „ fl. 41,740,840.' Neiner Zuwachs im I. 1872: 1,742Vers mit fl. 4,276,676. Sterbfälle sind 202 mit fl. 397,075. angemeldet; im Jahre 1871 waren 249 Fälle mit fl. 565,141. zu berichtigen. Tie Sterblichkeit ist demnach bedeutend niedriger als im Vorjahre und wieder ein sehr günstiges Nechnungsergebnist zu erwarten, worüber wir nach gefertigtem Abschluß Bericht erstatten werden. Die derzeit vertheilt werdende Dividende erreicht 34 Prozent der Prämie; von Juli ab wird dieselbe eine Erhöhung erfahren. Durchschnitts-Dividende 38 Prozent der Jahresprämie 1 Die Agentur Gießen E. Gail. Liebig Companv's Fleisch-Extract aus FRAY-BENTOS (Süd-Amerika). Höchste Auszeichnungen bei den Ausstellungen Paris 1867 Havre 1868 Amsterdam 1869 Moskau 4872 Lyon 1872 Paris 1872. Mngkr-Fiwrik in Ludwigshafen am Rhein — Goldene Medaille, Metz 1868 — von Michel, Ijederle & tomp., Controllfabrik mehrerer landwirthschaftlicher Vereinr empfiehlt in anerkannt vorzüglicher Qualität und billigster Berechnung und Garantie des Gehalts: , Knochenmehl, Kalisalze und Kali-Dunger, Superphosphate, Weinberg u Wiesen Dünger, Ammoniak-Superphosphat, Hopfen- und Tabak-Dünger. 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Inhalt des soeben erschienenen neunten Heftes. Text r Der Spielprosessor, eine Erzählung von van Dewall. — Louis Napoleon, von S.-W- — Der Todesschrei, eine Kulturstudie von Theodor B- — Die alten Volksbücher, III. Genofeva — Frauenherzen, Novelle von W- Passauer. — An Deinem Stern verzweifle nicht! Gedicht von Max Kalbeck. — Für den Tod ist kein Kraut gewachsen, von Th- B- — Lottchen von der Landwehr, eine Studentengeschichte von Arnold Wellmer. — Meister Döring zu seinem einundsiebcnzigsten Geburtstag, von Schmidt-Weißenfels. — Die Fcldtelegraphie, von W- v. Haldem. — Türkenfestung und Zuchthaus in Serbien, von Gustav Nasch. — Unter dem Regenten, von S--W- — Ein verkümmertes Volk, von Robert Byr. — Deutsche Gedichte mit Illustrationen: Der Fährmann, von August Becker. — Ein Waldbrand in Pennsylvanicn, von Hugo Schubert. — Eine alltägliche Geschichte, von van Dewall. — Briefmappe. — Rösselsprung. — Bilderräthsel. — Schach. — Charade. Illustrationen: Familienglück, nach einem Gemälde. — Napoleon mit seiner Familie. — Genofeva: Die Erscheinung aus der Höhe, Originalzeichnung von Ludwig Löffler. — Theodor Dörina, Originalzeichnung von Friß Kriehuber. — Lottchen von der Landwehr: Auf dem Wege nach Eimbeck, Originalzeichnung von Franz Kollarz. — Uebung im Legen des Feldtelegraphen, nach einer Skizze von W- Geißler. — Finnen auf einem schwedischen Schiffe. — Der Fährmann, von Theodor Hosemann. — AuS unserer humoristischen Mappe, vier Bild er von A- Hölzgen. he ff? 1 et M - tz-^laiic Strohhüte werden zum Waschen u- Färben angenommen. (1152) Louis Gail, Mäusburg. 913) Getragene Kleider, Stiefel, Hemden. Betten, sowie.abgelegte Gegenstände jeder Art, kauft und verkauft Ni e y e r R o t h e n b e r g er, Neuenweg 193- in sämmtl ich e hiesige und auswärtige Zeitungen zu deren Original-Preisen und ohne Anrechnung von Porti und Spesen. 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M., IHamblirg, Basel, Berlin, Bern, , Bremen, Breslau, Chemnitz, Dres- i, s- den, Erfurt, Fribourg, St. Gallen, £ E Genf, Halle, Hannover, Köln, Lau- £ sänne, Leipzig, Lübeck, Magdeburg, § : Mehrere Buchhaltern.Reisende . Mannheim Mell Müuehen Neuchatel k- ?. - (S'ebnlt bi8 S O Tblr. ferner Lagrr- i « " , ’ ' I 5- (Commis und Verkäufer aller Bran- Nürnberg , Pest, ^Prag, ^Straßburg, | K chen sacht das kaufmännische Bureau: ” „Germania^ zu Dresden. (2011) Ein Lehrling wird zu Pfingsten angenommen. (1183)_______C- Staudiitger & Cie. 1999) Ein Junge zum Kegelaufsetzen im Cafö Ebel gesucht._________________ 2010) Ein Laden mit Logis auf dem Lindeuplatz zu vermiethen und gleich zu beziehen. Conrad Sack. 2009) Ein möblirtes Zimmer zu vermiethen bei Karl Plank, Wolkengasse. 2014) Ein Logis, bestehend aus 4 Zimmern, Küche und sonstigem Zubehör im 3. Stock zu vermiethen und gleich zu beziehen. 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