N 95» »« Q ei ,Wl(St( f-i-N- nb verkauft tbenbergtr, iwea __—• her finden gegen WiMg b« f, Glasemstr-, er? nirfcbc 6 fr dap öl b. «*»* Oitßtmr AiUigtr Anzeige- und Amtsßtatt für den Areis Liessen 1873 Montag den 24/März. Str. 50 tep unterzeichnet und ihre Bismarck. Deutschland. der zweiten Kammer C o Herr Bicomle Anne Är««»d Elte de İnwut->t.° der Fm°n,Schutz in ter so seh' wichtig.» Grundst.ne.ftoge Beschluh Da die Unterzeichneten, der Republik: Remusat. PretS vierteljährig 1 fl. 12 kr. mit Brmgvrlohn. Durch die Post bezogen vierteljährig 1 fl 29 fr. Siegel angelegt. Geschehen zu Berlin, 13. März. Vicomte de Gontaut-Biron. Erscheint täglich, mit L«S» nähme SonntagS. Expedition: Lanzleiberg, 8iL V. Xr. 1. breitet werden wird : „, , k ., . m r Einziger Artikel. Der Präsident der Republik wird ermächtigt, die in Berl'n am 15. März zwischen Frankreich und Deutschland abgeschlossene Convention zu ratificiren und sie aussührcn zu lassen. Gegeben zu Versailles, 18. März 1873. Der Präsident der Republik: A. Thiers. Für den Präsidenten der Der Minister des Aeußern: dort befindet, übersteigen. Art. 5. Bis zur Räumung von Verdun werden das Arrondissement von Belfort und die in Art. 3 bezeichneten Departements nach ihrer Räumung durch die deutschen Truppen in militärischer Hinsicht für neutrales Gebiet erklärt und ionnen keine anderen Truppen erhalten, als die Garnisonen, weiche zur Aufrecht- Haltung der Ordnung nvlhwenbig sind. Frankreich wirb dort keine neuen Festungswerke errichten und schon best'hende Festungswerke nicht erweitern. In den von den deutschen Truppen besetzten Departements, sowie in dem Arrondissement Belfort wird seine Majestät der Deutsche Kaiser und König von Preußen kein andere» Festungswerk errichten lassen, als die, welche jetzt schon dort vorhanden find. Art. 6. Im Falle der Nichtaussührung der in der gegenwärtigen Con- ventton einaegangenen Verpflichtungen behält sich Se. Majestät der Deutsche Kaiser und König von Preußen VaS Recht vor, die in derselben bezeichneten Departe- ments und Plätze wieder zu besetzen oder nicht zu räumen. Zu Urkund dessen haben die respecnven Bevollmächtigten den gegenwärtigen Act Convention betreffs der vollständigen Bezahlung der Kriegsentschädigung und der vollständigen • Räumung des französischen Territoriums. Zum Räumungsvertrage. Versailles, 19. März. Der «°n dem Minister de» Aeustern, Sarnt. R-wusal, der Kam..-' gelegte Gesetzentwurf zur Genehmigung der mit Deutschland abgeschlossenen Con- vention lautet, nebst dem Eingang zu derselben, Vie folgt: a Der Vertrag vom 29. Juni 1872 hatte angeordnet, daß die letzte Zahlung auf die letzte der drei Deutschland geschuldeten Milliarden bis zum 1. Marz 187 zurückverlegt werden könnte, daß jedoch die Departements Ardennen und Vogesen nach Bezahlung der zweiten Milliarde; die Maas, Meurthe - Mosel und Belfort nach der vollständigen Bezahlung der Kr-egssteuer von den deutschen Truppen ge- räumt werden würden, wenn nicht die von der preußischen Rtgterung ongenew- menen finanziellen Garantieen gestatteten, die Befreiung des Gebiet- zu bewirk- fielliaen. Sie haben aber erfahren, w. H., daß alle diese Zeitpunkte glücklich vorgerückt werden können, als Sie die Rede Sr. Majestät des Kar.erS von Deutschland bei Eröffnung des Reichstags losen: „Dos Vertrauen, welches Iw letztes Jahr an dieser Stelle Betreffs der innern Lage Frankreichs im Sinne der Beruhigung und des staatswirthschaftlichtN Fortschritts ausdrückte, ist Nicht gr. täuscht worden. Ick begründe auf diesen Erfolg die Hoffnunc, daß tcr Tugen- blick nicht entfernt ist, wo die definitive Regulirung unserer finanziellen Ausein- andersetzung mit Frankreich die gänzliche Räumung des französischen Terntoriuwt früher bcrbeiführen wird, als es vorauSgesehen war." Die offenen und friedlichen Worte legen Zeugniß ab von der Achtung und dem Vertrauen , velwes Frankreich der preußischen Regierung wie allen Regierungen Europas einfiotz.. Sie ermächtigten die Hoffnung, unser Land bald von der fremden Occupotton b freit zu sehen, und Sie wissen, w. H., daß diese Hoffnung bald eine Sicherheit geworden ist. In der That hatte eine Credit - Operation ohne- Bechttel in finanziellen Geschichte irgend eines Landes mit außcrordentl'chcr Raschheit realisirte Hülssquellen zu unserer Verfügung gestellt. Alle Ersparnisse keS natw nalen Reichthums hatten sich so zu sagen in een Händen des Staates angehauft. Das Ausland hatte mit Frankreich gewetteifert, um von der Macht unseres Ere dits Zeugniß abzulegen. Mir haben also die Mittel gesichert, um in einigen Monaten Verpflichtungen nachzulommen, weiche eine dringliche Nothwendigkert unS aulerlegt hatte und deren vollständige Erfüllung nach dem Wortlaut des Vertrages noch um zwei Jahre hätte hinauegefchoben wercen können. Kaum hatten wir Preußen von dieser Lage Kknntmß gegeben, als ei-, wie wir, anerkannte, daß der Augenblick gekommen wäre, die Bedingungen und die Termine der vollständigen Räumung des fravzöfifchen Territoriums zu regeln. Eine Unterhandlung wurde eröffnet, deren Dauer durch die Loyalität der beiden Parteien abgekürzt und deren Schwierigkeit durch dieselbe vereinfacht wurde. W'r «klärten uns im Stande, Anfangs Mai den Rest der vierten Milliarde zu be- zahlrn. Zu diesem Zeitpunkte bestimmten die Verträge die Räumung von zwei Departements; aber diese partielle Befreiung konnte eine urmtraj-lrche Last aus die Thetle deS Territoriums werfen, bas noch besetzt bleiben mußte; ein in zwei Departement« concentrirtes Armee CorpS von 50,000 Mann winde zum wenigste beträchtliche Ausgaben für das „Baraquem/nt" von einigen Monaten nach fich gezogen haben. Es schteu besser zu sein, die partielle Räumung zu vertagen, intern man die vollständige Räumung näher rückte, und mau kam überein, daß vom 5 Juli ab die vier besetzten Departements und daö Arrondissement Belfort befreit werken sollten. Die Operation wird nur vier Wochen dauern können. Zu diesem Zeitpunkte wird noch die zweite Hälfte der fünften und letzten Milliarde zu bezahlen sein. Als Pfand v.r l-tzten Bezahlung werden der Platz Verdun und sein Militär-Territorium in der Gewalt der deuischeu Truppen die.bin. ES ist ein letzte- Opfer, welche- wir von dieser patrioti'chen Stadt verlangen, die fich, wir zweifeln nicht daran, ohn Bedauern für die gemeinschaftliche Sache aufopfern wird; sie wird ihrerseits während der 14 Tage, welche trm 5 September folgen, dem Tage, an dem wir alle unsere Verpflichtungen erfüllt haben, geräumt werden. An diesem Datum wird unser Lösegeld vollständig bezahlt, unser Territorium vollständig frei sein, und Frankreich wird in den Besitz seiner selbst zurückgetreten sein. Dies ist der ganze Vertrag, welchen wir der Bill gung der Naitonalversammlung zu unterbreiten haben. Er enthält übrigens nur Detail- und Ausführungs-Bedingungen, die sich von selbst erklären. Gesetzentwurf. Der Präsident der französischen Republik bringt der Nationalversammlung folgenden Gesetzentwurf in Vorschlag, der ihm vom Minister de- Aeußern Unter- deutsche Regierung bezahlen. Art 2. Die Bestimmungen des dritten Alinea de« Art. 7 des Friedensvertrage« vom 10. Mat 1871, sowie diejenigen der besonderen Protokolle vom 12. Oktober 1871 bleiben anwendbar für alle Zahlungen, welche kraft des ' Biron, Mitglied der Nationalversammlung, Botschafter Frankreichs bei Sr. Majestät dem Kaiser von Deutschland, welcher mit den Vollmachten des Herrn Präsidenten der Republik versehen tst, und der Fürst Otto ». Bismarck, Kanzler des Deutschen Reiches, der mit den Vollmachten Sr. Majestät des Kaisers von Deutschland versehen ist, die vollständige Bezahlung der durch die Vertrage vom 26. Februar und 10. Mai 1871 stipulirten Kriegsentschädigung, sowie die Rau- mung des französischen Dnitoriums, welche deren Folge sein muß, endgültig regeln wollen, so sind dieselben über Folgende- übereingekomwen: Art. 1. Da die Sunme von drei Milliarden auf die fünf MilliardenHder in cem Friedensvertrag vom 10. Mai 1871 stipulirten Kriegsentschädigung abgetragen worden ist, und die Summe von 1500 Millionen allein auf die zwei Milliarden zu bezahlen übrig bleibt, so verpflichtet fich Frankreich, die vcn der «st am 1. März 1874 kraft des Art. 1 der Convention vom 29. junt 1872 fälligen vierten Milliarde geschuldeten 500 Millionen zwischen heute md dem 10. Mai 1873 abzutrogen. Die Theilzablungen dürfen nicht geringer fein, al- 100 Millionen; sie müssen der deutschen Regierung zum wenigsten einen Mvnst vor ter Einzahlung angekündigt werden. Die kraft der oben erwähnten Convention etc 1. Marz 1875 verfallende Milliarde Franken wird von Frankreich in vier Terminen, jeder zu 250 Millionen Franken, am 5. Juni, 5. Juli, 5. August und 5. September 1873 bezahlt werden; zugleich mit dem letzten Termin wird Frankreich die vom 2. Mär- 1873 an verfallenen Zinsen an die stehender Artikels stattfinden werden. ' Art. 3. Se. Majestät der Deutsche Kaiser und König von Preußen ter- pflichtet fich, seinen Truppen die nvtbwendigen Befehle zu ertheilen, damit das Arionvissement Belfort und die vier Departements Ardennen, Vogesen, Meurlhe- Mosel und Maa«, mit Ausnahme des Platzes Verdun mit einem Rayon von drei Kilowetern um He Festung, vollständig in einem Zeitraum von vier Wochen vom 5. Juli an geräumt fine. Der Platz Verdun mit dem oben erwähnten Rayon werden in einem Zeiträume von 14 Tagen vom 5. Sc plemper 187ö an öträumt (ein. Bis zu tiefer letzteren Räumung wird Se. Majestät der Deutsche Kaiser und König von Preußin dcS Recht haben, die Landstraße von Metz nach Verdun als Militärstraße zu benutzen und zu diesem Zweck für den Etappendienst die beiden Städte EonflanS und Etain besetzt zu halten, von welchen ein ledes eine Garnison von einem halben Bataillon erha't. Die Militärbehörden behalten in Verdun und der Etappenstraße entlang die Rechte, welche fie bis dah'N in den besetzten Territorien ousübten. Selbstverständlich werden die Etappenposten an dem für die Räumung von Verdun bestimmten Tage geräumt. Art. 4. Frankreich übernimmt die Verpflichtung der in dem Arrondissement ton Belfort und den Departements Vogcsen, Ardennen, Meurthe-Mofu und Maas stehenden Truppen bis zum Tage der vollständigen Räumung dieser Departement-, sowie die Verpflichtung der in Verdun und in den Etoppcnpoften liegenden Truppen bi- zur vollständigen Räumung dieser letzteren Orte. Die Zahl der Verdun besetzt haltenden Truppen wird nicht 1000 Mann, die Ziffer der Garnison, welche fich am Tage der Unterzeichnung de- gegenwärtigen Vertrages Darmstadt, 22. März. Die hier anwesenden Mitglieder sind in letz'ecer Zeit mehrfach zu längerer B/rathung zusammengetreten, um fich über die wichtigsten Fragen der neuen Städte- und Gemeindeordnung schlüssig zu machen. Es wurde auch eine Einigung überall erzi.lt mit Ausnahme der Frage, ob der Bürgermeister in Landgemeinden von und aus dem Gemeinverathe 0« er durch direkte allgemeine Wahl der Stimmberechtigten zu wählen fei. Die ! Verbanblunacn fanden in der Wohnung des Abgeordneten Metz statt. Heute r» . r. . e. K.- ... ilh. (Är 11 nb ftp 11 o r i r rtfl P Regierungs-Statthalter in Begleitung zweier Genbarmen Die CivilsianvS'Regisier abgenommen. an. rung Thaler — 100 60 50 40 35 30 25 20 10 U e1- IM * \\ ifffy halten; nur die verschiedenartigen Kragen und Aufschläge der Infanterie sollen einem einheitlichen Roth Platz machen und die Grababzeichen denen des übrigen deutschen Heeres gleich gemacht werben, vorgestern erfolgte, wie man hört, die betreffende Entschließung. — Dem auf den kommenden Herbst einberusencn Landtag wird die StaatSregierung eine ziemliche Reihe von Gesetzentwürfen über ver- schiedene Materien vorlegen, so daß, obwohl die Kammern durch ihre Hauptaufgabe, die Berathung und Festsetzung des Budget« für die nächste Finanzperiode, kaum in ausgedehnter Weise in Anspruch genommen werden dürfte, diesem Landtag dennoch eine Dauer von ungefähr 5 Monaten in Aussicht gestellt wird. — Der BundeSrath beschloß gestern die Ausdehnung der Wirksamkeit der Bundes Die Prämien des wie folgt: vollendeten sechsten Lebensjahre an. Bei ungerechtfertigter Versäurnniß werden die Eltern, bezw. deren Stellvertreter, gestraft. Ebenso kann der Besuch der Fortbildungsschule nach dem Austritt au« der Volksschule noch drei Jahre für bindend erklärt werden, und es sind auch in diesem Fall bei Nichtbesuch Strafen zulässig. Lehrherren, Arbeitgeber u. s. w. haben Vie zum Besuch der Fortbildungsschule erforderliche Zeit bei Strafe zu gewähren. Hinsichtlich der Ausbildung der Lehrer bleibt der Entwurf tu Wesentlichen bei den seither gültig n Bestimmungen; zugesagt wird die Errichtung von Lehrerinnen-Seminarien. Die definitive Anstellung ist von dem Bestehen der vorgeschriebenen Prüfungen und dem 24. Lebensjahr abhängig. Mitglieder geistlicher Orden oder ordenSähnlicher Congregatiouen können an öffentlichen Volksschulen als Lehrer ober Lehrerinnen keine Verwendung finden. Der Lehrer ist verpflichtet, abgesehen von Turnen, wöchentlich 32 Stunden Schulunterricht zu halten, außerdem auf Verlangen noch 6 Stunden an der Fortbildungsschule zu wirken, sowie die mit der betr. Stelle verbundene Functionen als Organist oder Eantor zu versehen, wogegen er den Dienst des Glöckners oder sonstige niedere Kirchendienste für die Zukunft nicht mehr zu versehen hat. Lehrerinnen bedürfen zu ihrer Verehelichung die Zustimmung der obersten Schulbehörde. Sodann ist das Verfahren über die Entlassung und Suspension vom Amte in sehr detaillsrter Weise geregelt, was bisher nicht der Fall war. Das Ortsschnlveseu wird vom Schulvorstand, dessen Mitglieder der Bürgermeister, der Geistliche, ein von der Regierung zu benennender Schulinspector, der dienstälteste Lehrer und eine Anzahl Gemeinde-Mitglieder sind, beaufsichtigt, dasjenige des Kreise« von der Kreis-Schulcommission, bestehend aus dem Kreisrath, drei vom KreiSauSschuß zu wählenden Mitgliedern, den Bürgermeistern der über 10,000 Einwohner zahlenden Städte des Kreises und einem oder mehreren Schul- inspectoren. Lehrer sind hier ausgeschlossen. Die oberste Leitung des Schulwe- sens ressortirt unter dem Ministerium des Innern und wird entweder von einer Behörde oder einer besonderen Abthetlung ausgrüdt. Die Erhebung eines Schulgeldes ist Sache jeder Gemeinde. Als Maximum wird indcß in kleineren Gemeinden ein solches von 2, bezw. 4, in größeren ein solche« von 6 fl. festgesetzt. Berlin, 22. März. Der Kaiser empfing im Laufe de« Vormittags die Glückwünsche der königlichen Familie, der anwesenden deutschen Fürsten und anderer fürstlichen Personen, der Minister, der Generale, dcr Hofstaaten, der Prä- fldien des Reichs- und Landtags, sowie der Commandeure der Leibregimcnter. Die Stadt ist überall festlich beflaggt. Vor dem Palais des Kaisers ist eine sehr zahlreiche Menschenmenge versammelt, welche den Kaiser enthusiastisch be- grüßt, wenn er sich zeigt. Abends findet eine Illumination statt. sechzig, 22. März. Auf Grund des Antwortschreibens des Präsidenten des Buchdrucker. V^rbanoes an den Ausschuß des Buchdrucker-Verein- fanden Unterhandlungen statt, welche eine baldige, sowohl Prinzipale wie Gehülfen de- friedigende Beend.gung de- BuchdruckerstrtkeS in Aussicht stellen. Die darauf bezüglichen Vorschläge werden der am 24. d. Mts. in Weimar stattfindeuben General-Versammlung des Buchdrucker-Verein« vorgelegt. Aus Bayern, 19. März. Nach der „A. A. Ztg." ist die große Frage der Uniformirung der bayerischen Armee endlich nach langem Hangen und Bange» gelöst. Es bleibt beim Alien: Raupe, Schnitt und Hellblau werden beibe- fasse» und voraussichtlich für eine Reduktion der Grundsteuer votiren. — In unserem Staatsschätze herrscht eben Ueberfluß, es ist wieder eine Rate der Kriegs- entschädigung von einer Million Thaler eingetroffen. — Die gestrige „Main-Ztg." drmentirt dle Nachricht, daß Ldvocat Metz die Emissionäre der Oregon-BondS im Auftrage eines süddeutschen ComiteS gerichtlich verfolgen werde. Darmstadt, 22. März. Der wesentlichste Inhalt des den Ständen vorge- legten Schulgesetze- ist folgender: Al- Aufgabe der Volksschule w:rv bezeichn t: Der Jugend durch Unterricht und Erziehung die Grundlagen sittlicher, religiöser Bildung und die für da- bürgerliche Leben nöthigen allgemeinen Kenntnisse und Fertigkeiten zu gewähren. Die öffentlichen Volksschulen sind gemeinsame, für die Kinder sämmtlichcr Angehörigen der polttrschen Gemeinde, die auch für die Kosten aufzukommen hat, bestimmt. Sind in einer Gemeinde 30 schulpflichtige Kinder, so ist dieselbe zur Errichtung einer öffentlichen Volksschule verpflichtet. Nur in Ausnahmesällkn, wegen Unzulänglichkeit der Mittel, kann es gestattet werden, mehrere Gemeinden zu einer Schulgemeinde mit gemeinschaftlichem Lehrer zu vereinigen. In einer Schule sollen nicht mehr als 80 Kinder unterrichtet und soll nicht länger als täglich sechs Stunden Unterricht ertheilt werben. Der Religions- Unterricht findet stets nach Confessionen getrennt statt. In Gemeinden, in welchen zwei oder mehrere Schulen und verschiedene Confessions-Gemeinden vorhanden sind und in welchen die Schulen seither nicht als gemeinsame, sondern al- con- fessionell getrennte zunächst für die Angehörigen jeder einzelnen der verschiedenen ConfessionS-Gemeinten bestanden haben, verbleibt diese Einrichtung unter Verpflichtung der politischen Gemeinde zur Bestreitung der Kosten dieser Schule so lange, al- nicht durch die Vertreter der politischen Gemeinde und die Schulvorstände der betheiligten Confessio.,S-Gem.inden die Vereinigung zu gemeinsamen Schulen beschlossen wird. In der Volksschule wird gelehrt: Religion, Lesen und Schr-iben, Rechnen, deutsche Sprache, Geschichte, Erdkunde, Naturkunde, Gesang, Zeichnen und wo möglch Turnen, und für Mädchen noch weibliche Handarbeiten. Die Bestimmung der Lehrmittel ist Sache der obersten Schulbehörde; Religionsbücher, welche die kirchlichen Behörden zu bestimmen haben, dürfen gegen Einsprache des Ministeriums nicht gebraucht werben. Hinsichtlich der Fortbildungsschulen ist bestimmt, daß, wo es die örtlichen Verhältnisse irgendwie gestatten, solche zu errichten find, und daß rn denselben an mindestens vier Abendstunden in den vier bis fünf Wintermonaten Unterricht ertheilt werden soll, und zwar zur allgemeinen Fortbildung ver Schüler und deren Befestigung in Kenntnissen und Fertigkeiten, welche für das bürgerliche Leben vorzugsweise von Vortheil sind, womit aber die Errichtung von erweiterten Volksschulen (Bürgerschulen, Mittelschulen ic.) nicht ausgeschlossen ist. Die Schulpflicht dauert acht Jahre, voa, schulcommissiou auf Boyern und eine ständige Vertretung Bayern- in derselben. — Der Buchdruckergehülfenverein in München veranstaltete gestern, um sich eine moralische Stütze zu verschaffen, eine allgemeine Arbeiterversammlung, welche von Mitgliedern aller Fachoeretne de- Arbeiterbildungsvereins, der socialvemokratischen Arbeiterpartei, der katholischen Gesellenvereine re. besucht war und über 800 Tyeilnehmer zählte. Gegenstand der Besprechung war die „Arbeit-au-sperrung ver Mitglieder des deutschen Buchdruckerverbandes in mehreren Gauen Deutschland- unter Berücksichtigung des Einflusses auf andere Fachvereine." Die Versammlung, welche von 8 bi« 12 Uhr währte, nahm schließlich eine Resolution an, in welcher da- Vorgehen der Buchdrucker-Principale durch Aussperrung eine« so großen Theiles der Gehülfen (von den ca. 10,003 deutschen Buchdruckergehül- fen gehören gegen 7000 dem Verbände an) für ungerechtfertigt erklärt und den Gehülfen alle moralische und materielle Unterstützung versprochen wird. — Durch den Tod des AppellationSgrrichtSpräsidenten v. Metz in Bamberg ist jetzt die Be- sttmwung des § 18 des Landtagsabschiedes vom 28. April v. I. von selbst erle- bigt worden, daß außer der zur Zeit nicht besetzten Stelle am Appellationsgericht zu Aschaffenburg eine zweite eingezogen werbe. — Nach Beschluss des Ausschusses des fränkischen Sängerbundes wird im kommenden August und zwar am 9., 10. und 11. in Würzburg da« dritte fränklfche Bundessängerfest abgehalten werben. — Sämmtliche Mitglieder de« obersten Schulrathes sind auf Eade dieses Monat« zu Bcrathungen nach München einverufen. Einzelne oberste Schalräthe befinden sich soeben auf Schulvisitatioaen. Schweiz. Bern, 21. März. Aus der Schweiz bringt jeder neue Tag auch n ue und gute Nachrichten über die Fortentwickelung des K rchenstreites. Zunächst ist in der bereits mehrfach erwähnten Angelegenheit ver dem Bisthum Ba,el gehörigen Dokations-Capitalien gegen den adges tzten Bischof Lachat die Civilklage einzelet- tet worden. Sobald hierdurch der Tatbestand festgestellt ist, w rd die Crtminal- Untersuchung folgen. Sodann hat die Berner Regierung bei dem Eaffation-Hof die Abberufung sämmtlicher 97 Jurassischer Geistlicher beantragt, welche gegen die Avfetzung Lachat's protestirt hatten. Die 97 reooltirenden Priester hielten sich durch ihre Masse für unangreifbar. Die Berner Regierung scheint aber gar nicht Lust zu haben, sich von den Schwarzröcken in's Bockshorn jagen zu lassen. Bern, 22. März. Dem Piarrer I-cker in Biel, dessen Abberufung die dortigen Liberalen verlangt haben, wurden heute von dem Regierungs-Statthalter Nr. 417,732. „ 129,527. „ 876 „ 42,215. , 68,493. „ 596,054. „ 33,649. „ 674,301. „ 281,168. Italien. Florenz, 21. März. Anhaltende Regengüsse lassen die Gefahr einer lieber» schwemmung für Ober- und Mittel - Italien befürchten. Arno und Po schwellen Die Regierung und die Localbehörden treffen Vorsichtsmaßregeln. Lahrer Hinkenden Boten" für 1873 vertheilen sich, 1. Prämie 2. t : 5 „ 6- „ 7- „ I: : England. London, 21. März. Im Unterhause beantragt Gathorne-Hardy, die Regie- möge die auswärtigen Mächte benachrichtigen, daß die der Genfer Schieos- gerichrs-Entscheidung zu Grunde gelegten Prinzipien nicht ihre Billigung fänden, indem die Beobachtung der im Washingtoner Vertrage ausgestellten Regeln die Aufrechterhaltung der Neutralität unmöglich machen würben. Forster, Mitglied des geheimen Rathes der Königin, erwiderte: Durch den Vertrag würben allein England Verbindlichkeiten auferlegt; er würde vorziehen, an Amerika die Aufforderung zu richten, die Regeln fallen zu lassen und neue Grundsätze aufzustellen. Der General-Anwalt Colertdge führte aus, es fei unwürdig, die Schiev«richter, denen das Land Dank schuldig sei, einer Kritik zu unterwerfen. Der Antrag wird darauf zurückgezogen. Rußland. Petersburg, 20. März. Die Militär- Conferenzen unter Vorsitz des Kaiser« find in der vorigen Woche eröffnet worden. Die Berathungen über die allgemeine Wehrpflicht beginnen erst gegen Ende des Monats. — Zu den Festlich, keiten während der Anwesenheit des Deutschen Kaisers sind außer Militärparaden ein großer Ball tm Winterpalais und eine Galavorstellung im großen Theater in Aussicht genommen. Börsenberichte. Frankfurt a. M., 21. März. Ohne daß gerade eine lebhaftere Geschäftsthätigkcit zu Tage trat, war die Haltung der heutigen Börse eine bessere wie gestern. Unter die günstigen Einflüsse, welche diese gute Hoffnungen erweckende Umwandlung herveiführten, rechnet man die Herabsetzung deS BankviScontoS in Wien, sowie den einen guten Eindruck machenden Ausweis der östreich. Nakionalbank. Ob hierdurch, nachdem Geld in Wien wieder williger geworden ist, auch für Berlin ein baldiges Ende der dort herrschenden Geldknappheit zu prognosticiren wäre (welche zugleich die Erscheinung deS dortigen BaukviScontoS nicht «eiter befürchten ließe), dürfte wenigstens vorläufig, wo die Ursachen jener Geldklemme noch immer wirksam sind, etwas voreilig sein. Berhältnißmäßiz am Besten hielten sich heute diejenigen Papiere, in denen die Contremine bisher thätig war. Staatöbahn, höher eröffnend, gingen bis 356Ve, um ca. I1/» st besser wie gestern. Die Einnahme der sechs Wochentage mit ff. 500,000 blieb ohne merklichen Einfluß. Lombarden schlossen mit 201 i/4, ca. 3/4 ff., Creditactien mit 3623/., ca ij/4 fl. höher. Boa östreich. Bahnen Ungarische Nordost fest. Buschtiehrader 2 fl., Ungarisch-Galizische 1 fl. matter. Elbthal Prioritäten und Ungarische Ostbahn-Prioritäten matter, Lombardische gefragt. Bayer. Oflbahn-Actien höher. Pfälzische Nordbahn 2 Proc. matter. Marbahn und Ber'oacher, je ^/«Proc. höher. Banken heute in.besserer Nachfrage. Vereinsbank und Darmstädter höher. Amsterdamer |2 Proc., Wiener Unionbänk 1 fl. matter. Bankverein, Nürnberger Vereinsbank, Bayer. Handelsbank, Rheinische Hypothekenbank etwas niedriger. Deutsche Effectenbank 1 Proc., Rheinische Effectenbank 3 Proc. besser. In BergwerkSactien, wie Deutsches Bergwerk lebhaftes Geschäft. Staatsfonds unverändert. LooSpapiere ziemlich gesucht, besonders kteine Loose. Von amerikanischen Prioritäten Oregon, South Miflouri und Union Eastern höher, .tlansas und Ertensioa matter. Von Wechseln Amsterdam, Schweizer Bankplätze und Wien höher. Stlberrente Aprilcoupon 24,14 Lomb. Prioritätencoupon 937/16. Für Jacob Sommer in Hoch-Weisel sind noch eingegangen: Ehr. Schopbach 24 fr, Prof. Weiffenbach 1 fl., I. S. 30 fr, P- P- 24 fr., — 2 fl. 18 fr, im Ganzen 12 fl. 55 fr, welche wir an Herrn I. 'Han sie in zur Weiterbeförderung ablieferten. Exped. des Gießener AnzelgerS- ßffoili 1361). 9 schloß Gebalt von müssen die verdeirathe bewandert d I- stat meldE di ihren Orß' GroßherzoS> s Verpacht" d 1342) 1 hörigen, w legenen, Acl Donne unter den । denden Ni werden- Gießen, de Großherzo Machtur 1363) Dv y soll: 1) da? Gell schcn Lei 2) die Aeckc Jahre, 3) ein Triel 4) die Wüst Neustadt dem Ztr 1 Jahr ( Zusammen Giehen, b Grotzherjvg Hchverj 17« «i» 1397J Monte von 5 soll in dem (; Hangelstein, i läge, Hvl I* in S? öffentlich vers Scheit! « , R -Mli Buchen 102 Eichen 23/ $’c Zusaini Gegen voric Mungssm Die Großhe der umliegend, m ihren Gen laisen. ließen, am v-roßherzagl Freitag S. N M werden. Neben, de .'/Ht (l8t ' ®,l$t Den “B0 über 800 'Ot ^lolutiog ^ruog tiui .^ckergehül. f art «io bkü ö: " Durch W die Be, W erlc. »atioMgcrf^t 1 1 a® 9, 10. Wlti werden. W,V lijutn auch n ut uni iß iö IJltl -ehöch» »age dijtkl. die $rimim|. Taffation-Hos »klche gegen k"chr gelten hmt -der gu zen ju lafftu. Ibbtmfung eit igS'Statthalter men. ihr einer lieber« ? Po schwellen |elo. iby, die Regie« M« vchievS« fliguag faadeo, tei Regeln die rfa, Kilglied । würben allein iti die iluffor« he aufjufteUea. TLir strichln, Der Mrag vsrsitz der Äai» o über die all« ]ü den Festlich' fliliiärparaM zeotzell r-ealN ch»ftNhäli-knt ji inwt du 8anftl5ta '.Ä SS?* L'Ä.2 C, 1 g. --«er. 11 Üm7 wl >e 9f'rl 3/Jfoc. **• ’ljiiniW« K«« 's,. . unt) Srienii-' aemerner nzerKer. 220 4 1,26 1,53 lichst ein. I ^ilirtcien Jt c und über d 133 R.-Me R -Meter Buchen-Scheitholz, (1304) Julius Josephy. 9,250 Wellen Stück 50 zu verkaufen. August Oes er. 39 34 ichtiqung mehr erfahren dürften. Lehrer W. Plaut. den Feilgebotenes ordentlicher, kralliger junger gelegenen Garten bin ich Willens zu kaufen, im Falle zu verpachten- en umzugehen ver- o erwirb in die Brauerei von F. August Oes er. 80,2 41 184,4 161,4 4 8 30 16 1430 54 48 22 24,52 12 137 27 3 58 81 11 Buchen 102 Eichen 23 ReiSh. Wellen. 1720 1280 Eichen- „ Buchen-Prügelholz, Eichen - Nadel- und Erlen- Prügelholz, Buchen-Stockholz, Eichen- und Nadel-Stock- Holz, Buchen-, Eichen-, Nadel- und Erlen Reisholz, 1049) Frische Apfelsinen ii Citronen, Tafelmandeln und Tafelrofinen empfehlen I. A. Busch Söhne. 1371) Gute rothe Frühkartoffeln und zwei Schlafstätten bei __________________Philipp Flett. 1295) Meinen auf dem Nahrungsberg 1400) Freilag den 28. März d. I., Nachmittags 2 Uhr, soll auf dahiesigem Rathhaus der Balthasar Franz Erben gehörige soll. 1) das Gelände hinter der ehemals Basischen Besitzung auf 1 Jahr, (1108) Heinrich Lanz in Mannheim. Verpachtung von Gelände bei der Stadt Gießen. 2) Donnerstag den 27. März l I Vormittags 9 Uhr anfangend, District Rödern: 1094) Die Haupt-Agentur von C. W. Dietz am Markt in Gießen expedirt wöchentlich mehrmals mit den vorzüglichsten Dampf- und Segel-Schiffen nach allen Häfen von Amerika und Australien. Preise billigst, Behandlung anerkannt reell. Holzversteiqerung. 1395) Donnerstag den 27. d. Mts., von Morgens 9 Uhr an, sollen in dem hiesigen Gemeindewalde, Di- stricten Galgenberg und Oberstruth: 2500 Wellen Buchen-Reisbolz, 6600 „ Nadelmeistbietend versteigert werden. Groß-Buseck, am 21. März 1873. Großherzogliche Bürgermeisterei Groß-Buseck. Wagner. 1363) Dienstag den 25. März d. I., Nachmittags 2 Uhr, Vermischte Anzeigen. 1366) Dem geehrten Publikum die Anzeige, daß sich von heute an meine Wohnung im von mir erkauften Hause des Herrn Ehr. Jüghardt, neben dem Rappen, befindet.H. Mahler, Lohnkutscher. Brennholz öffentlich versteigert werden, als: Scheith. Prügelh. Stockh. R-Mtr. R.-Mtr. R.-Mtr. Besondere Bekanntmachung. 1261) In dem Landeszuchthaus Marien- schtoß ist eine Aufseherstelle, mit einem Gehalt von 325 fl. zu besetzen. Bewerber müssen die Weberei verstehen, kräftig, un- verheirathet und im Rechnen und Schreiben bewandert sein. Bei ihrer vor dem 1. April d. I. stattzuhabenden persönlichen Anmeldung dahier haben sie Zeugnisse von ihren Orts- und Militärbehörden mitzubringen. Marienschloß, den 15. März 1873. Großherzogliche Landeszuchthaus-Direction. Scriba. 1391) Fich ten - Wald - Samen ist zu haben bei Heinrich Schmitt, Watzenborn. 1Ö50) Russischen u. Elb- caviar empfehlen I. A. Busch Söhne. Die Zusammenkunft ist am Steinbruch Gegen vorschriftsmäßige Bürgschaft wird Zahlungsfrist bis 1. October 1873 gestattet- Die Großherzoglichen Bürgermeistereien der umliegenden Orte werden ersucht, dies in ihren Gemeinden bekannt machen zu lassen. Gießen, am 24. März 1873. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Bogt- Holzversteiqerung im Gießener Stadtwalde. 1397) Montag den 31. März 1873, von Vormittag? 9 Uhr an, soll in dem Gießener Stadtwalde, District Hangelstein, nachverzeichnetes Eichen - Stämme, zus. 15,39 Cubikmeter, enthaltend, Nadel - Stämme, zus. 11,69 Cubikmeter, Erlen-Stämme, zus. 16,67 Cubikmeter ; 1) Mittwoch den 26. März l. I., Vormittags 9 Uhr anfangcnd, Districten Kalkberg, Pesti) enzstrauch, "**s* 'den Rödern: Versteigerungen. Verpachtung einer Sandgrube bei der Stadt Gießen. 1342) Ein Theil des dec Stadt Qt hörigen, rechts des Schiffenberger Wegs gelegenen, Ackers soll als Sandgrube Donnerstag den 27. März d. I., Vormittags 9 Uhr, unter den alsdann bekannt gemacht werdenden Bedingungen, öffentlich verpachtet werden. Gießen, den 21. März 1873. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Vogt. Holzversteigerunq bei der Stadt Allendorf a. d. Lumda. 1362) Folgende Holzsortimente sollen in hiesigen Waldungen öffentlich versteigert werden: Damps-Dresch-Müschintn neuester Construction mit den diesjährigen Verbesserungen aus der Fabrik von Clayton 8t Slmttleworth in Lincoln sind in den mit meiner Fabrik verbundenen Uussteilungs-Käumlichkeiten zur Ansicht ausgestellt uud lade ich zum Besuche derselben hiermit freund- Schule )ur Ausbildung für Einjahrig-Freiwillige. 1272) Der Unterzeichnete, welcher seit einer Reihe von Jahren für das Einjährig-Freiwilligen-Examen mit bestem Erfolg vorbereitet, beginnt seinen neuen Curs am 1. April l. I. Es ergeht daher an alle Diejenigen, welche sich diesem Curs anzuschließen wünschen, das freundliche Ersuchen, ihre deßfallsigen Anmeldungen bis spätesten- den 28. d. Mts in der Wohnung des Unterzeichneten, Schloßgasse 254 (vormalige Reichspost), abzugeben, da spätere Anmeldungen leicht keine Berück- 1294) Mehrere größere und kleinere Oclfäffcr stehen in dem Jutzi'schen Garten „ Prügelholz, Eichen- „ und 15 Meter Länge. Der Zusammenkunftsort ist 1/29 Uhr Morgens der District Ampel am Weg von Rüddingshausen nach Deckenbach und 1 Uhr Nachmittags der District Eivschenhain- Kesselbach, am 23. März 1873. Die Freiherrlich v. Rabmauische Oberförsterei Rabenau. Hopp«. GründlichcrZithmmtmicht «M Ml# wird ertheilt. Wo? sagt die Expedition steht, biefe§ Blattes. (1404) Schirmer gesucht. 2) die Aecker am Nahrungsberg auf drei Jahre, 3) ein Triebviertel auf 6 Jahre und 4) die Wüstung an der Schoor von der Neustadt nach dem Seltersthor neben dem Zimmerplatz von Ruckstuhl auf 1 Jahr öffentlich verpachtet werden. Zusammenkunft am Nassauer Hof- Gießen, den 21. März 1873. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Vogt. Buchen-Stockholz, 19,300 Wellen Buch.n-, Eichen- rc. Reisholz, Göttinger Mettwurst, Gothaer Cervelatwurst, „ Blasenfchinken im Anschnitt, „ Trüffelwurst, Hamburger Zungen, ,, Kalbsfehinken empfehlen (1259) I. A. Busch Söhne. Einladung zuin Abonnement auf die „Offenbacher Zeitung." Mit dem 1. April 1873 beginnt ein neues Abonnement auf die täglich, mit Ausnahme Montags, erscheinende Offenbacher Zeitung. Dieselbe ist amtliches Organ für die Bekanntmachungen der Behörden des Kreises und wird, wie seither, in möglichst objektiver Weise die wichtigsten politischen Nachrichten schnellstens ihren Lesern vorführen. Insbesondere wird sie auch, wie in den letzten Wochen, fortdauernd die Verhandlungen der Hess, ersten und zweiten Kammer der Landstände, sowie der demnächst zusammentretenden Landessynode in gedrängten Protocollen, sowie ferner das Wichtigste au- den Verhandlungen im preußischen Abgeordneten- und Herrenhause, im BundeSrathe und im Reichstage mittheilen. Den Interessen des engeren und weiteren Vaterlandes, sowie den localen Angelegenheiten der Stadt und Umgegend, wird sie besondere Beachtung widmen, und die Course und Ziehungen aller Staatspapiere, sowie Wechsel- und Geldcourse rasch und vollständig mittheilen, auch täglich einen Börsenbericht bringen. — Das Unierhaltungsblatt wird fortwährend anziehende Original-Erzählungen und Novellen, gediegene Aufsätze belletristischen, biographischen, historischen und naturwissenschaftlichen Inhalts, interessanle Miscellen und die Theater-Anzeige der Frankfurter Bühne enthalten Wer Interesse hat an all' den wichtigen Vorgängen auf dem Gebiete des politi- chen, religiösen und socialialen Lebens und nicht geneigt ist, täglich größere Zeitungen oder einseitige Partei-Organe zu lesen, dem bietet die Offenbacher Zeitung gegen billigen Preis vollständig Ersatz. Der vierteljährliche Abonnements-Preis beträgt nämlich bei ihrem reichen Inhalte in der Stadt nur 1 fl- 12 fr., außerhalb durch die Post bezogen erhöht sich dieser um den Betrag des Postaufschlags. Die Offenbacher Zeitung erfreut sich in Offenbach selbst, sowie in den Orten des Kreises und der weiteren Umgegend allgemeiner Verbreitung und eignet sich, da sie daeinzige hier erscheinende Blatt ist, zur Aufnahme von Inseraten aller Art und billigster Berechnung- Unsere auswärtigen Abonnenten, sowie diejenigen, welche auf unser Blatt neu abonniren wollen, ersuchen wir, dies sofort bei der nächsten Postanstalt zu thun, damit in der Lieferung durchaus keine Störungen entstehen. Offenbach a. M-, im März 1873. Die Expedition der Offenbacher Zeitung. R.-Meter Buchen-Scheit- und Prügel- holz, „ Eichen-Scheit- und Prügel- Holz, „ Kiefern-Prügelholz, „ Aspen-Prügelholz, w Buchen-Stockholz, „ Eichen- „ Buchen-Reisholz, „ Eichen- „ Kiefern- „ „ Aspen- Cubik - Meter Eichen - Stammholz, — 18 Stück von 25 bis 55 Cent- Durchmesser und von 3 bis 16 Meter Länge, Cubik-Meter Buchen-Werkholz — 1 Stück 40 Cent- Durchmesser und 10 Meter Länge, Cubik - Meter Kiefern - Stammholz — 1 Stück 36 Cent. Durchmesser 115 R.-Meter Buchen-Scheitholz, Frische marinirte und in feinster Butter gebratene, ä Faß 11 bis13Pfd.»1Rthlr.l5Sgr, 1 Rthlr. 20 Sgr., 1 Rthlr. uym UU\vr 25 Sgr. incl. Faß. Aal in Gelöe 3 Rthlr. bis 3 Rthlr. 15 Sgr., geränderte schweb. Pflückhärtnge 1 Rthlr. bis 1 Rthlr. t 'Sgr. per Kiste, ger. Aal 1 Rthlr. 15 Sgr- bis 2 Rthlr. pr. Kiste, Alles vom feinsten, delicatesten Geschmacke. Gegen Baarsendung oder Nachnahme. (1814.) Barth a. d. Ostsee. 1401) Donnerstag den 27. März, Nachmittags 2 Uhr, werden in der Restauration Hoffmann im Bramm'schen Hause in der Neustadt dahier eine große Parthie Regen- und Sonnenschirme, Entout-cas in Seide und Alpaca öffentlich versteigert. Gießen, den 25. März 1873. M. Pilger. Flur Nr. oKlftr. 25/w 179 Acker auf der Rothhohl, -um letztenmale meistbietend versteigert werden. Gießen, den 24. März 1873. In Auftrag: Sem ml er, Ortsgerichtsmann. Holzversteiqerunq. 1396) Dienstag den 1. April 1873, Vormittags V29 Uhr, sollen in der Oberförsterei Rabenau, Di- stricten Ampel und Eibschenhain: Häckselmaschinen, mit großen Schwungrädern, Schrotmühlen, in großer Auswahl, empfehlen (1107)Flick JhLröU. Für Auswanderer M 550 Stück Nadel-Stangenholz, mit 3,93 Cubikmeter. Die Zusammenkunft ist jedesmal in der Struth bei der Viehwaide. Allendorf a. d. Lda , am 19. März 1873. Großherzogliche Bürgermeisterei Allendorf a d. Lumda. W a n g n e r. 1393) Donnerstag den 27. März, Nachmittags um 2 Uhr, sollen in der hiesigen Baumschule 200 Stück Aepfel- und Birnstämme an die Meistbietenden versteigert werden. Klein-Linden, am 21. März 1873. Großherzogliche Bürgermeisterei Klein-Linden. Weigel. Kr> 71 u u Der 4) Der VerwallunMath. soll Der Gl Börse, Aktien Unternehmungen bis dahin erschienenen Theil des neuen Vrolicnummer liegt in der Expedition dieser Zeitung aus. 1349) Für das Großherzogliche Landes- u ir u ir Berlin Stuttgart Erscheint: Sonntag, Mittwoch, Freitag, Verl 1 ff. 12 fr. Den Im II. Duai Diej Für Dieselben ff 8 lüttes besti gelegenen Po 70 fl. Lohn gesucht. Nähere Auskunft er- theilt die Exped. d. Bltts 913) Getragene Kleider, Stiefel, Hemden, Betten, sowie abgelegte Gegenstände jeder Art, kauft und verkauft Meyer Rothenberger, Neuenweg 193. Strohhut-Wascherei von B. Schild in Butzbach. 1392) Herren- und Damenhüte werden binnen 8 Tagen billigst und schön gewaschen, gefärbt und nach neuester Fa^on umgeändert. Bestellungen gefl. abzugeben bet I. Rothenberger, Lindenplatz. NB. Für Putzgeschäste hoher Rabatt. „t w1* N 1 p. * Saale hi , Wir W ergeben ' Frie >u Bad-N Säa Spiere ©elDyi Disposition ge _ Fasel Den Besitzern gefesselte und Es r Wir Friel: Aie Lrpedition, Neue Promenade Nr. 7. -------Redactio'n, Druck und'Verlag der Brüh t'scheu Univ.-Druckerei (Fr. Ehr. Pietsch) in Gießm. 5) Gießen, den 15. März 1873. Ä'.^i >■ ! ’n Do t";» iS«? 8 '«R-i fe?? **■: 3tj oberhessische Eiseubnhn-hesessschast. Fünfte ordentliche General-Versammlung. Die nach § 22 der Statuten stimmberechtigten Actionaire der Oberhessischen Eesenbahn- Gesellschaft 1873, Vormittags 11 Uhr, äu ®t^en ordentlichen Heneral-Iersammlung die" Neuwahl" 'dreier Mitglieder des Verwaltungsraths nach § 8 und tue Er- aänrungswahl zweier Mitglieder nach § 13 der Statuten; Die Neuwahl des Rechnungs-Prüfungs-Ausschuffes. am 23. Aprtl, zugestcllt. Gegenstände der Verhandlung sind: n cer Jahresbericht des Verwaltungsraths vom ^ahre 1872, 2g der Bericht des Rechnungs-Prüfungs-Ausschusses; . . 3) eine Vorlage über die bereits beschlossene Ausdehnung des Unternehmens durch Dreimal twd)entiid) das Neueste und Interessanteste aus BerUn ’w> -iil’riiül'l' Sonntag, Figaro ä mit dem Beiblatt e Berliner Aörsen-Ilgaro " vierteljährlich 1 Thaler franco. Bestellungen nimmt jede Postnnstalt entgegen. OsF Iuhatts^erzeichnig: qinfitif Klras'envormlle Aus -er Gesellschaft, Gerichtswesen, öffentliche Schaden, ungn,«f°ll, P-,s°Mln°chr cht-n. Mimst-nalnachrichtn,. H°fnachricht-n. V-mm, Meceiifionen, Th-alrr, SRomant, Novellen, interessante Feuilletons. ''"^Diejenigen Actionaire, welche dieser Versammlung beiwohnen ^der^sich m derselben durch Bevollmächtigte vertreten lassen wollen, weroen ersucht, sch , Avril d. I-, Vormittags von 9 bis 12 Uhr, . F in (Niesten auf der Betrlebskanzler, Frankfurt a. M. bei den Herren Gebrüder Bethmann, ^ranrrurr «. & Sobne, Bermiethungen. 1384) Ein großer gewölbter Keller mit daran stoßendem Lagerraum m der Nahe dcsBahnboss ist zu vermiethen. — Näheres bei Cbr. Vix am Neuwegerthor.________ 1293) Ein kleines Familienlogis mit Zugehör ist zu vermiethen bei Sophie Plank, am Hamm. 1398) Ein kleines möblirtes Zimmer ist zu vermietben. Wcidgnsfe Lit. B. Nr. 98. 1403) Zn der früher Katzenstein'schen Besitzung ist im großen Wohnhause durch den Wegzug des Herrn Kaufmann Ocser em schönes Logis, bestehend in 5 Zimmern, Küche, abgeschlossenem Corridor, Boden und Magdkammer, sowie Mitgebrauch der Waschküche und des Bleichplatzes, zum 1. Juni zu beziehen. Ebendaselbst im unteren Stock zwei bis drei inemandcr- gehende freundliche Zimmer an eine stille Dame oder einen Herrn, möblirt oder un- -......I 1122) Einen Lehrling mit guten Bor- An ch' kann "ein kenninissen sucht__________Emil Plftor. * ' 1402) Ein braves Mädchen wird sogleich in Dienst gesucht bn Emstadt, m öbliit, zu vermiethen. Ein Lehrling wird zu Pfingsten angenommen. (1183)______C. Staudinger & Eie. 1284) Ein Mann gefitzten Alters, welcher 16 Jahre auf einem bedeutenden Hütten- und Bergwerke als Rechnungssührer sungirte, sucht unter bescheidenen Anspiüchen anderweitige Stillung. Näheres zu erfragen bei der Exped. d. Bltts. 1387) Mädchen für Küchen- und Hausar- beit, können zu jeder Zeit Stelle erhalten durch Polizeidiener Schneid er's Wittwe, Berdingerin, Neustadt Lit. D. 97. 1370) Ein ordentlicher Junge zum sofortigen Eintritt gesucht. ____________Restauration Bramm. 1354) Ein Milleser zum Frankfurter Journal gewünscht, auf dem oder in der Nähe deS Marktes. — Näheres in der Exped. d. Bl. 1350) Schneidergesellen gesucht von W. Brück. „ von Erlanger fif Sohne, Herrn M. Königswarter, Jos. Jagues, der Württembergischen Bereinsbank, ,, „ Stuttgarter Bank, , a her in ihrem Besitze befindlichen Aktien, mit einem nach der Nummernfolge "Ä S»S« ÄÄta Ä ‘rt“f - ***** Die am 1. April er. neuhinzutretenden Abonnenten erhalten den Original-RomanÄ gratis nachgelrefert. Neue Bestellungen werden möglichst zeitig erbeten. Strohhüte werden zum Waschen und Färben ange- ! nommen und erhalten die neuesten Formen i(1115)___________Geschwister Meier. 1394) Gegen hohen 2ohn können so- gleich tüchtige Maler u. Weißbinder Beschäftigung erholten bei I. Chr. Schauwecker, Maler in Frankfurt a M-, Kettenstr. 11- § Bürger-Gesellschaft. Heute Abend 1 ?9 Uhr: Vorstaudssitznng bei Wirth C. Heil. 1297) Ein braver Junge, zur Besorgung leichter Hausarbeiten und Ausgänge, kann sogleich eintreten bei _________P h- Uhl- 1285) Ein Kellnerlehrling gesucht im Cafe Ebel. 1390) Ein Schweizer oder eine tüchtige Viehmagd gesucht. _ Trohe. Müller Christoph Schmidt. 1405) 10 bis 12 Arbeiter können Hospital - Irrenanstalt - ^zu Hocheim bei Scklafsllllen erhallen Darmstadt werden zwe^Küchenmagde gegen Mädchen sofort, m D^treten^^^ , Sonnenstraße. Annoncen-Lrpedition j 0. L. Daube d- Co. 8 Central-Büreau: Fraukjurt a. M- Repräsentanten p. in allen größeren Städten Europa's. I Tägliche directe Expedition aller Arten ß von Anzeigen zu Originalpreisen in 8 alle Zeitungen des In- und Auslandes. I C Prompte und billige Bedienung, b Zeitungs-Cataloge gratis u. franco.