% vierteljährig 1 st. 12 kr »rit Brtngerlohn. Durch di« Post bezogen vierteljährig 1 fl. 29 kr. Oitßemr AnMtr Erscheint täglich, mH Aufnahme Sonntags. Expedition: Canzletberg, L»t. B. Nr. 1. Anzeige- und Amtsblatt für den Kreis Hiessen. Nr. 3(ML Dienstag den 23. Dcccmcr 1893, ——gESlTin-FTHIimillll—I ■■■■!! »IWIIIIIII Amtlicher Th eit. Nr. 32 des Reicdsgesetzblattes, ausqegeben den 11. December 1873, enthält: a^?A\ Bekanntmachung, betreffend die Feststellung der Wahlkreise in Elsaß-Lothringen für die Wahlen zum Deutschen Reichstage. Vom 1. December 1873. (Ar. 974.) Bekanntmachung, betreffend das Wahlregllment. Vom 1. December 1873 (Jir. 975.) Bekanntmachi ng, betreffend die Außerkurssetzung der Landesgoldmünzen und der landesgesetzlich den inländischen Münzen gleichgestellten ausländischen tsoldmunzen. Vom b. December 1873. ließen, den 9. December 1873. Großherzogliches.Kreisamt Gießen. o Röder. Gefundene Gegen st an de: rr=„®'n m“,1!""0' Cvv' D- 24'r S5r3 3851,,ß«-> ein Portemonnaie mit 3 fl. 27m '"'s diese großartige ernste Perspective eröffnet Seme zungste Großen nnb Ganzen darin, die überwiegend katholischen Staaten mit einer M'9 ■ «*f d" Reichensperger sch- Rede enthielt in diesem Be- gewissen Schonmig zu behandeln, wenn anders man überhaupt in der Lage^G -'«'8- mcht mißzudeutende Winke. Zuvorderst sprach der Herr Cnltus- ist, deren Maßnahmen zu tadeln, dagegen rücksichtslos gegen die protestantischen " ™,e W "'^erhe,ßende Negation aus, indem er darauf hmwies, daß Gemeinweseii vorzugehen, mögen sie Sinmen haben, welche sie immer wollen, k 9 7"» Ä^'9 tu*l,r'9en '““ ct=r Die dieser Methode zu Grunde liegende Absicht ist dnicksicktig gc»i,g. Bcfon-^ Gesetz und werde cs von den Parteistimme» noch so sehr in den Himmel ders auffällig ist die milde, väterliche Art, mit dir der heil. Vater gewissen f '"K mache, sondern nur eine nach allen Richtungen c°nsequen.te katholischen Herrscherfamilie» gegenüber aufzutreten pflegt. Stets sind es i=Mni?6cr 6 ® ® 8 6- -X- fcte-'^r -ntg-genstehe».- Sodann die schlechten Institutionen, die angegriffen, die gottlosen Rathgeber der Krone! ' und die verblendeten Volksvertreter, welche verdammt und mit den sattsam be-! kannten liebenswürdigen Redensarten, wie sie der „pomphafte römische Curial-' styl" nun ein- für allemal liebt, überhäuft werden. Der Herrscher ist immer ein übel Berathener, dem der Papst kraft seiner amtlichen Verpflichtung die reine Wahrheit sagen muß, das brave gläubige, katholische Volk dagegen hängt in rührender Treue seinem geistlichen Hirten an und wenn demgemäß der oberste Seelenhirt der katholischen Christenheit spricht, so ist er nichts anderes, als die durch keine menschliche Furcht zurückgehaltene Willensmemung der Ge- sammtheit. Gegen diese Schlußfolgerungen läßt sich vom Standpunkte römischer Logik nichts einwenden. Allein eben diese römische Logik selber ist nicht allgemein anerkannt und für die Gegner derselben existirt das ganze schöne dia lettische Gebäude nicht. Vor wenig Wochen hat der Deutsche Kaiser sich hierüber ja in nicht mißzudeutenden Worten ausgesprochen. Jil dem Vorgehen der Curie gegen die protestantischen Mächte selber macht sich dagegen ein gewaltiger Unterschied bemerkbar; anders ausgedrückt (da es sich ja hierbei nur vorerst um zwei Staatswesen, nämlich die Schweiz und Deutschland handelt), das von Rom der republikanischen Eidgenossenschaft matische Mission zu Ende sei. Und es kann nunmehr gar keinem Zweifel unterliegen, daß dies nur der erste Schritt auf dem Wege gewesen ist, den die Schweiz in der Regelung der Kircheuverhältnisse einzuschlagen gezwungen ist. Alles drängt daselbst darauf hinaus, den bisherigen Modus der Besetzung der erledigten Bisthümer nicht fortbestehen zu lassen; und wenn Rom, was ja mit positivster Sicherheit vorausgesagt werden kann, hierzu seine Mitwirkung versagen wird, so bleibt staatlichcrseits nichts anders übrig, als selbstständig die Angelegenheit zu ordnen. Wie aber die Dinge gegenwärtig liegen, kann die Neuordnung nur darin bestehen, daß man das ursprüngliche Wahlrecht der Gemeinde wieder herstellt. Bei uns in Deutschland liegen die Verhältnisse anders. Directe Bezie-,vnvui oiuuuhuh up uu, ucm nuu/|int ^unviugt juv /mivtnuuiiy ivninivii rann Hungen zwischen dem Reiche und dem Vatican existiren ja nicht. Man verlegt und daß auf ein sofortiges Durchbringen des Schulgesetzes auf dem gegenwär- daher den Schwerpunkt des Kampfes an den einzelnen Bischofssitz. Nach undttigen Landtag verfassungsgemäß nur durch Vereinbarung der Regierung mit nach treten sie sammt und sonders in die Schlachtlinie. Was die kleine Schweiz'beiden Ständekammern stattfinden kann. unerschrocken unternimmt, das wird aber das große Deutsche Reich nicht unter- Darmstadt, 22. December. Die „Darmstädter Zeitung" bespricht lassen. Und wir befinden uns thatsächlicb in diesem Augenblick schon in der die hessischen Reformgesetze und sagt dabei, daß man den Differenzen zwischen kritischen Wendung in unserer Kircheupolitik begriffen. .Daß die ewig sich wie- den beiden Kammern keine so große Tragweite beimessen könne, nm deshalb derholenden Verurtheilungen zu Geldstrafen nicht das letzte Ziel und nicht diesem Lande die durch einstimmige Beschlüsse gesicherten Reformen vorenthalteii letzte Frucht der Maigesetze sein kann und soll, das dürfte wohl für Jedermann^zu dürfein , als ausgemachi angesehen werden. EN), 17. December. Das Wahl - Programm der Ultraniontan^ London, 20. December. Der persische Gesandte dahier erklärt, daß weder er noch seine Gesandtschafts-Mitglieder irgendwelche amtliche Benachrichtigung aus Teheran in Betreff der angeblichen Aufhebung der dem Herrn v. Reuter von der persischeu Regierung ertheilten Concesfion erhalten hätten. London, 20. December. lieber London schwebt wieder drohend die Gefahr eines großen Strikes. Die Eisenarbeiter verlangen eine Lohnerhöhung um 2 Shilling die Woche in Anbetracht der höheren Unterhaltskosten, und haben theilweije bereits im Nichtgewährungsfalle eine Arbeitseinstellung am 1. Januar in Aussicht gestellt. Da die Forderung von den Gewerksvereinen ausgeht, also sich auf die ganze londoner Eisenindustrie bezieht, haben sich die Arbeitgeber zu gemeinschaftlicher Abwehr vereinigt. Die Arbeiter hatten ihren Arbeitsherren theilweise vorgeredet, einzelne Fabrikanten hätten den Lohnzuschlag schon bewilligt; das stellt sich indessen als unwahr heraus. Im Uebrigen scheint der Zeitpunkt für die Arbeiter sehr schlecht gewählt. Ueberall befindet sich das Eisengeschäst aus Anlaß der hohen Kohlenpreise und Arbeitslöhne rn der Abnahme , nicht nur in England, sondern vielleicht noch mehr in Amerika, von wo wöchentlich starke Trupps Arbeiter zurückkehren. Eine einzige Firma in New-Aork hat 10,000 Arbeiter auf einmal entlassen. In Philadelphia haben 35,000 die Arbeit eingebüßt. Bei diesem Mißverhältuiß zwischen Arbeitskraft und Arbeit, Nachfrage'und Angebot ist eine Znschlagsforderung sicherlich ' unzeitgemäß. Außerdem ziehen die Arbeitgeber die hohen Kohlenpreise als ' Weigerungsgrund heran. Es fragt sich demnach sehr, ob die unzufriedenen Arbeiter ihre Worte werden zu Thaten werden lassen. London, 21. December. Nach Berichten aus Cape Coast Castle vom 27. November sind die Feindseligkeiten fast eingestellt, der Feind setzt seinen Rückzug fort; nur mitunter werden einige Schüsse ausgetauscht. Man. glaubt, die Aschautis würden erst am Prah Widerstand leisten. Englische Verstärkungen werden erwartet. Der Regen hält an. Die Küste ist ungesund. Rumänien. Belgrad, 21. December. Die officielle Zeitung veröffentlicht eine fürstliche Verfügung, welche die körperliche Züchtigung in der Armee aufhebt. Spaniern Madrid, 20. December. Wie ein Telegramm aus Madrid meldet, hätte die.Regierung die Mittheilung empfangen, daß der Washingtoner Con- greß — eine frühere Depesche sagte, der Präsident Grant — dem Dampfer Virginius das Recht abgesprochen habe, die amerikanische Flagge zu führen. In Folge deffen hätte der Ministerrath beschlossen, die Rückgabe des Virginius und der Mannschaft von den Vereinigten Staaten zu verlangen, und der Minister des Auswärtigen bereits eine in diesem Sinne gehaltene Note an den Gesandten Sickles gerichtet. Die Nachricht weckt jedenfalls Zweifel Erstens dürfte es auffallen, daß uns noch keine directe Nachricht aus Washington über einen solchen immerhin bedeutsamen Eutscheid des Präsidenten oder des Con- greffes zugegangen ist; zweitens erscheint auch die Zeit zur Fassung eines derartigen Beschlusses zu kurz. Man sollte wenigstens annehmen, baß der Präsident oder Congreß zuvor eine Untersuchung der wichtigen Angelegenheit in Verbindung mit einem Verhör der Mannschaft des Virginius angeordnet haben würde; hierzu aber ist, nachdem der Dampfer erst kaum an der Küste von Florida angekommen, noch schwerlich hinreichende Gelegenheit dagewesen. Man wird abwarten müssen, wie die Nachricht aus Madrid sich aufklärt. England. Kassel, 22. December. Aus Hagen wird telezraphirt, daß heute früh durch einen Zusammenstoß mit einem Güterzuz vier Beamte getödtet und mehrere Wagen zertrümmert wurden. Kassel, 22 December. Von dem Protest gegen das Gesammt-Con- sistorium ist kein einziger der Vilmarianer zurückgetreten. Die Suspension aller Renitenten erfolgt alsbald nach Weihnachten. Zwei Abgesetzte, Neuber und Vilmar II., haben Appellation gegen das Urtheil eingelegt. »Ereiles ist erschienen. Es klagt über „bittere Enttäuschungen." dez, Erzbischof von Valencia, Regnier Erzbischof von Cambrai, Pater $at= rebel vokL Zkwekdung ungeheurer Sc,mmen zu „Kriegsrüstungen," beschul- quini, Jesuit. Pater Martinelli. August.ner. digt die liberalen Parteien „der Unterwühlung des Friedens und der Krafts des deutschen Volkes." zeiht sie der Bekämpfung aller chnstlcch-n Ewr'chtung und identificirt einmal wieder die Ultra-Päpstlichen mit den 14 Millionen deutscher Katholiken des Reichs, auf die der jenen geltende Vorwurf der, Reichs-Feindlichkeit" abgewälzt wird. Unterzeichnet ist das „Central-Wahl. comitü" : Graf Otting, Dr. Moufang :c. (.8- J-J Berlin, 20. December. Dieser Tage ging es still in Berlin Her , da altem Herkommen gemäß wegen des Todes der Komgm - Wittwe Elisabethbte Theater und alle rauschenden Vergnügungen untersagt waren, -t ie achttägig Landestrauer beruht auf einer Verordnung aus dem Jahre 1797 Jndeß hat der Kaiser aus gutem Herzen auf Bitten mehrerer Theater - Unternehmer erlaubt daß schon morgen wieder Vorstellungen gegeben werden können. Bei der ohnehin so großen Geschäftsstille ist die Aufhebung des Verbots um so wrll- kommener. Wenn mau in Wien in Folge des großen Krachs über S ocknng der Geschäfte und einen schlechten Weihnachtsmarkt klagt, so hat Berlin bis teht .war nur einen kleinen Krach erlebt, aber die Folgen spurt man auch hier, und namentlich sieht es auf dem Weihnachtsmarkt ungewöhnlich °de au«. Die Localblätter bringen Beschreibnngen über dl-Stoch der kleinen Weihnachts- Verkäufer, die mit ihrem Rufe: „Nur einen Dreier das Schäfchen l das Mit- leid der Vorübergehenden anflehen. Ein Knabe, der den ganzen ^-ag nur einen Silbergroschen gelöst hatte, wagte nicht nach Hause zu gehen, wo ihn ein hart- Beniaer Vater mit Schlägen empfangen haben wurde. Erschöpft und erstarrt hatte er sich in der Dunkelheit auf das Steinpflaster gesetzt and wäre dem Schlafe oder dem Tode verfallen, wenn sich ein barmherziger Samariter nicht des armen Kleinen erbarmt hätte. Man glaubt in einer Dicken'schen Weihnachts- Geschichte zu lesen. Im schreiendsten Gegensätze zu dieser Verdienstlosigkeit scheint allerdings die Erzählung zu stehen, die der Nedacteur eines hiesigen Blattes veröffentlichte, daß von 11 Schlossermeistern Niemand sich habe bereit finden lassen, eine Reparatur an einem Büreanschloß vorzunehmen, der zwölfte habe einen Jungen geschickt, der mit der Bemerkung, er müsse Werkzeug holen, sich entfernt habe und nicht wiedergekommen sei; zwölf Schlossermeistern sei also folgert der Betreffende, an einem Verdienst von etwa anderthalb Thalern nichts gelegen. Und ein Korrespondent bemerkt bekräftigend: „Mir begegnete, daß ein Glaser erklärte, um eine Fensterscheibe könne er doch nicht kommen; was — da man in der Regel doch nicht mehrere Scheiben zertrümmert — namentlich bei jetzt herrschenden Stürmen recht fatal ist." Für die Bewältigung des Weihnachtsverkehrs trifft die Post außerordentliche Anstalten. Zu ihrem regelmäßigem Personal von 3000 Beamten hat sie noch gegen 1200 Hülss- arbeiter angenommen, und während sonst die Leute dazu schwer zu finden waren, ist jetzt ein übermäßiger Andrang namentlich von Leuten aus dem Kaufmanns- und Handwerkerstände. Posen, 21. December. Der Erzbischof Graf Ledochowski und der Weihbischof Janiszewski theilten der gestrigen polnischen Dclegirtenversammlung zur Ausstellung der Candidaten für die Reichstagswahlen mit, daß sie Kandidaturen nicht annehmen; für den Wahlkreis Fraustadt ist Namszanowski üesierreich. Gratz, 20. December. Der steiermärkische Landtag hat beschlösse^ daß vom 1. Januar 1874 ab an sämmtlichen Volksschulen des Landes kein Schulgeld mehr erhoben werden soll. Frankreich. Paris, 20. December. Der Marschall Bazaine wird nächsten Dienstag (23. December) von Trianon nach dem Fort St. Marguerite, auf der Insel dieses Namens, gebracht werden. Ein specieller Waggon bringt ihn von Versailles nach Paris und von dort vermittelst der Gürtelbahn nach dem lyoner Eisenbahnhof, wo er den Schnellzug um 7 Uhr Abends nehmen und am Mittwoch um 3 Uhr Nachmittags in Antibes, das der Insel 2t. Marguerite gegenüber liegt, ankommen wird. Von dort bringt ihn der Staats-Aviso Daim nach der Insel. Seine Kerkermeister und zwei Gendarmerie-Officieie begleiten ihn.' Das Fort St. Marguerite, welches vom Kapitän Dell befehligt wird, hat eine Besatzung von 12 Gendarmen erhalten. Paris, 22. December. Die Ernennung Kanrob rt's zum General- Kommandanten der Armee von Paris gilt für gewiß. Ladmirault bleibt Goin verneur von Paris. — Die äußerste Rechte hat den Widerstand gegen das Maire-Gesetz aufgegeben. Turnschuhe Ballschuhe, Gummischuhe, ämerißa. Washington, 22. December. Officiell wird gemeldet, der amerikanische General-Procnrator habe sich dahin ausgesprochen, daß der „Virgi- niiis" nicht berechtigt gewesen sei, die amerikanische Flagge zu führen, da er sich die bezüglichen Docnmente mittelst falschen Zeugnisses verschafft habe. Die amerikanische Regierung nehme die aus dieser Sachlage sich ergebenden Conse- quenzen in Gemäßheit des Protokolls an. verschiedensten Ledersorten empfiehlt am Kirchenplatz. Nom, 21. December. den Konsistorium eine Anzahl Hausschuhe Morgenschuhe, Frielendorfer Briguettes. Gefl. Bestellungen werben noch vor den Feiertagen geliefert. Aug. Schlesßnger. Promenadeuschuhe rc., alle mögliche Arte» Stiefeletten für Herren und Dame» in den Ottilien. Dem Entschlüsse des Papstes, im bevorsteben- von Kardinälen zu ernennen, wird von allen politischen Parteien mit Recht eine besondere Bedeutung beigelegt. Welche und wie viele Prälaten er dazu uusersah, ist gleichgültig, für die Würdigung der Lage genügt es, daß es zur Ernennung kommt. Bisher hieß es, dem Papste fehle das nöthige Maß von Freiheit, den Bedürfnissen der Kirche vorzustehen; Nun fällt auch diese Anklage dahin. Die katholischen Negierungen sahen es ungern, daß die Zahl der vacanten Hüte sich mehrte, und auch die nicht katholischen hätten cs aus Gründen der inneren Politik lieber gehabt, wenn ihre^ Wünsche, diesen oder jenen Prälaten mit dem Purpur bekleidet zu sehen, er^ füllt würden, denn allen däuchte doch schließlich, die Besetzung Noms und seine neue politische Wandlung wären mit schuld an dem langen Widerstreben des Papstes. Die Zeit sollte auch diese Frage, ohne eine gewaltsame Krisis her- beizusühren, still lind geräuschlos lösen. Seit zwei Monaten wird an der Liste ” der Candidaten des Purpurs geändert, noch kürzlich wurde gestrichen und wie- Z der hinzugethan. Ich glaube im Besitze des Verzeichnisses zu sein, wie es der 10 Papst eben ratificirte: Monsignor Chigi, Falcinelli, Franchi, Oreglia, Nuncien zu Paris, Wien, Madrid, Lissabon, Guibert, Erzbischof von Paris, Simor, Erzbischof von Gran, Tarnoczy, Erzbischof von Salzburg, Barrio v Fernan- Allgemeiner Anzeiger Bekanntmachung, die ErganMgswahl der Mitglieder der Gro^herzoglichen Handelskammer in Gießen betreffend. Zur Ergänzungswahl der Mitglieder der Großherzoglichen Handelskammer in Gießen haben wir Termin mir Montag den 29. Dcccmber, Vormittags 9 bis 12 Uhr und Nachmittags 2 bis 4 Uhr, in dem Rathhaussaale zu Gießen bestimm sjjminbxiMtigten Mitglieder des Handelsstandes der Stadt Gießen werden zu der Wahl mit dem Anfügen geladen, daß drei Mitglieder zur Handelskammer zu wählen smv. Im Uebrigen wird auf die hierunter stehenden gesetzlichen Bestimmungen verwiesen. Gießen, den SO. December 1873. flrokherzogliche Handelskammer in fließen. Citirl Gail, Vorsitzender. st-uer angehLr-n einct «ctien - Gesellfch-ft oder Genossenschaft darf nur durch ein im Handelsregister eingetragenes Vorstandsmitglied, eine 28(1 (a5^^um Mitgliede einer Handelskammer kann nur gewählt werden, wer: 1) das 25. Lebensjahr zürückgelegt hat, — Artikel 6^'M?r-r?G°f-llschafttt oder Vorstandsmitglieder einer und derselben Gesellschaft dürfen nicht gleichzeitig Mitglieder derselben Handels- (5841) iFlächengehalt, unmittelbar an der Staats- 5880) Istraße von Steinbach nach Gießen liegend, e{ngetroffen. 5870) Regenschirme in Alpaca und Schulstraße. (5856> (5689) empfiehlt Emil Fischbach. C. F. Semmler, Wattthorstraße. 27. 30. Mittwoch Samstag Dienstag C h r. Reiber, am Kreuz. empfiehlt (5873) ($ci«8rudibilder in allen Größen und großer Auswahl Steinbach, am 10. December 1873 Großherzoglichcs Ortsgericht Stienbach. (5706) B a l s er. Gi» ßener Actienbier, vorzüglich, per Flasche 6 kr., empfiehlt (5878)______Emil Dörr, am Marktplatz. Extrafeines Birnengel^e (5049) empfiehlt Emil Fischbach. Jeilgeboteues. Licl»thalter an Weihnachtsbäumchen empfiehlt (5757) Wilhelm Orbig Auf dem Weihnachtstische ein spielendes Musikwerk macht einen reizenden Eindruck und erhöht die Freude der Kinder. Musikwerke u. Spieldosen in Prachtexemplaren vorrätbig bei (5866) I. Kley, Uhrenhandlung, Seltersweg. Die erwartete Sendung Herren- und Knabenstiefel ist D« S c li an a 1 15 Schlostgasse. Bauholjverfteigerung. Montag den 12. Januar k. I., von Vormittags 9 Uhr an, werden im hiesigen Gemeindewald 230 Stück tannene Bauholzstämme von 8 bis 20 Meter Länge und von 15 bis 30 Centimeter Durchmesser , sowie 85 Stück Dachsparren auf Ort und Stelle versteigert- (5853) Hachborn bei Station Fronhausen a/d. Main-Weser^Bahn, 19. December 1873. Die Deputaten: G. A. Marx- H- Wallon- Fcinstgestostenen Staubzucker, lioed- nen, Coriutheii, ital. Hasel- Aechte Nürnberger Lebkuchen aus der Fabrik des Herrn Jac. Go eß in Nürnberg zu Fabrikpreisen bei (5667) Gebr. Adami Große Kapltalren auf erste Hypothek mit Kapitaltilgungs- zahlungen liegen zum Ausleihen bereit. Franko - Offerten sub G. Sch. poste restante Darmstadt. (5670) Tuff-SchMMlnflein- und Kaminrohrfabrik. 5869) Unterhosen zu 42 ft., -Jacken zu st. '-Kragen und Shlipse ii 6 fr., Regenschirme, Schleier, Baschltkü rc., empfehle zu Kinfaufepreisen. B. Landauer, am Kreuz. Di-nstaa den 30. December 1873, misse, Welscliniisse grünen und Nuckmitlaas 2 Uhr, schwarzen Tliee Im Paqnet und >>» Anbruch f n, aut Nxm Nathhause zu Steinbach die ächte Vanille , Mexikaner; ferner emvfchle trÄQflr6öri6en * JmmMli?/ tu "der' Ä rb «> >■■ “f 5374) Rechts - und linksrheinisch. Neuwicd. Ph. Cies. (C. 513.) fammet Ltkel 7. Diejnigeu, über deren Vermögen der Concurs (Falliment) eröffnet ist sind bis nach Abschluß dieses Verfahrens, und Diejenigen, lIUiMWMZZMMZWtzE- die ganze Wahlhandlung ist em Protofoll °^m^enllellium der Stimmen enthalten niuß. Es wird von dem die Wahl leitenden Beamten, beziehungsweise Artikel 15, rc. Die Ausscheidenden können wieder gewählt werden. Mittwoch „ 3L „ Die Interessenten werden daher, aufge- sordert, die Zahlung an diesen Tagen tu Empfang zu nehmen und hierzu durch Vorzeigung der Schuldscheine fich zu legitimiren. Zugleich wird bemerkt, daß dte auf den Donnerstag .fallenden Zahltage für die Interessenten der Stadt Gießen, dagegen die übrigen Zahltage für die Auswärtigen bestimmt sind. Die Herren Bürgermeister werden ersucht, dieses in ihren Gemeinden auf ortsübliche Weise bekannt machen zu lassen. Gießen, den 21. November 1873. Der Rechner der Spar- und Lethcasse: Kehr. Bekanntmachung. ________ Zur Bezahlung der Zinsen, welche doh ;rocid)ef sich sehr gut zu Pflastersteinen den bei der hiesigen Spar- und Leihkasse eignet,, öffentlid) meistbietend versteigert angelegten Kapitalien am Ende dieses werden. , ,nr/o Jahres fällig werden, sind nachstehende ~ 1 ' v — 4n ------1ö7q Termine festgesetzt, und zwar: 24 December, WcihuachtS- und Chriftbaumlicht- > filtlTflPH chcn in den beliebtesten Farbenund Fa^ons, ] sowie Lichthalter in gr-ßer Auswahl bei 5309) Der dritte Stock meines Hauses, ' (5843) C- F. S e in m l e r, Wattthorstraße. ,9 Zimmer mit Cabinet, Küche und allen -- ~ iBequemlichkeiten, ist sofort an eine stille ! Familie zu vermietben. Georg ß übeftnß, Tcufelslustgärtchen. Auswahl bäume und Halmen, Pflanzenrorvcyen Mäuler, Schirmmacher, geschmackvoll Qrra^fl^l i Sandgasse 156. 5857) Ein kleines möblirtes Zimmer zu vermiethen bei C. L>chwalb Wittwe. Seltersthor E. 87, Schoor rechts. 5465) Im Darmstädter Haus ist das seither von Herrn Feldwebel Dörr bewohnte Logis vom 1. Januar 1874 an anderweitig zu vermiethen mischte Anzeigen. Eine Familienwohnung auf dem Seltersweg oder in dessen Nähe wird zu mietljen gesucht. Adressen beliebe man in der ep pedition d. Blattes abzugeben.________(5638 Bürger-Club. 5872) Diejenigen Mitglieder, welche sich an der am 28. d. Mts. vorgesehenen Christbescheernng betheiligen wollen, werden gebeten, ihre Geschenke wohlverpackt Nachmittags von 2—4 Uhr an diesem Tage in der Wohnung des Herrn Emil Fischbach, Seltersweg, abaeben zu wollen. Der Vorstand. 5871) Sonntag den 21. d. M. wurde aus der Ehaussee zwischen Gießen und Frohnhausen ein Wagentuch verloren. Anzeige über den Fund nimmt die Exped. d. Bltts. entgegen und wird dem Finder Belohnung zugesichert. _______ Tufelbier Reue ital Hasetuüffe, a’Ä drangen Jpfiehlt Emil Dörr, am Marktplatz. ß WuMsstöcke in allen Größen empfiehlt Gg. Wilb. Wetdig. Lindenplatz. SunOmjZMG v.lpA alt UBUWßMM soßiiLW : b'vp^E x iuq bvHuvZ) Wen Feine Nippsachen Das Einrahmen von Bildern wird prompt und billigst besorgt. Emil Fischbach. (5244) 5671) Ein Vermittler zum Ausleihen! q v^>qroßen Kapitalien qegen hypothekarische! iHtCtpCn ßlJUCtlt ung wird gesucht. Näheres bei der-ein Steinkohlenofen für ein mittelai 5 iRebactioxi r Druck und Verlag-"der Brühl'/schm Univ«-Druckerei (Fr. Ehr. Piet sck) in Gießen. CO ao m GO m uns« red- dig des und deu „R con a n d n n d i ( t fi' h. Lai der lau oh' kor bei jetz h>' D ve lei S he ho S de ge Non Donnerstag Mittag bis Montag bleibt mein Geschäft geschlossen. SfumenüafeH und fieifificnljcifier, FruchtscSiasöleiB, feine Bierseidel mit Deckei, Wasser- und Weinflaschen, Saladiercn, Compot» Vn, Dessert- und Compotetcller, Theedosen, Briefbeschwerer etc. der hiesigen Civilcapelle am 3. Weihnachtstage. Abends 6 Uhr. Entree 6 kr. Porzellanwaaren: Tafel- und Kaffeeservice in den neuesten Formen, fein weiss, sowie geschmackvoll decorirt, Waschgarnituren, Blumentöpfe, Fruchtschaalen, Butterdosen, buchen - unb Desterlteller, Tassen ete. in Marmor und Mabaster'. Cigarrenständer, Tintensäffer^ Bqfeit, «ffacons, ßrirfßcfAiDercc etc. auf seinen Goldgeliessen: Blumentöpfe, Vasen, Schmuckdosen, Flacons. uopzst V -4J g[ .19UU.Z »4N OI sq«G — u/4 und 1 Pfund, sehr vortheilhaft und von sehr gutem Geschmack, allein zu haben be- Näheres bei herein Stcinkohlcnofen für ein mittelgroßes , 149 dtr (9scj?CttCt FaiNliieudlätter gk 'Zimmer Angebote nefi. an die Exped.(5833) langt Nlvrge» $Ut Ausgabe. Als passende Weihnachtsgeschenke empfiehlt die Glas- d- Porzellanwaaren - Handlung von Är» /*/j. T'illmann in Gießen, Neustadt D. 28. Lindenplatz. H. H eß, A. Nr. 64. jfronctrfe Thonmuuren: Figuren und Büsten, in allen Grössen, FischglockeII, Verdampfschaalen in antiquer Form mit Apollo- und Dianabüsten, sowie ohne Aufsätze, W eih Wasserkessel^ Tintenfässer, Blumentöpfe, Ampeln und Postamente. (5624) ----- Spiegel in allen Grössen. | Photographierahmen. s d. Bltts. '4> ------------- zu Erzbischv, , 3hNV.IU ßgZtzMWttvU PZq VUNPZJ .UJim 911 arg splAuiöW-ZUZiuvtub wchMH. tpijM.uqäo.t© g gaq ßctaoZ-ztznW ttuq noa phnpvMv Crystall - und Glaswaaren: 1 (5860) Punschbowlen, Wein, Bier- u. Liqueur-Sä h e, Q g <_/ w «b r ir i > ausgeführt von der rühmlichst bekannten Musikcapelle der Gebrüder Bursche! (12 Mann). Anfang 4 Uhr. Entree 1% kr. 5862) Meine Wohnung nebst Werkstätte befindet sich von 'heute an Flügelsgasse Lil. A. 95. Gießen, den 22. December 1873. ! I G. Schlosser. Silbcrglaswaareti: Lokale, Jasen, Leuchter, Zuckerschaalen etc. Lackirte Blechwaaren: Präskntirbrettrr in allen Grössen, Jfrohftorüe, Zuckerdosen A. am Kirchenplatz. Im Burg Saal zu Staufenberg am 2. Weihnachtsfeiertag: Tanzmusik. Sonntag den 28. December (4. Feiertag):