Gießener Anzeiger Anzeige- und Amtsblatt für den Kreis Messen Nr. 222 Dienstag den 23. September «8V3. 1 im Gießen, den 19. September 1873. a 1* toiertcljätirig 1 fl. 12 fr. rJt Brrngerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährig 1 fi. 29 fr. Der König muß sich zum Haupt der Italiener machen, er muß in alle Civil- und Militärposten selbst seiner Residenz sogar Revolutionäre berufen. Er kannte keine andere Wahl für Sardinien, als entweder von Oesterreich sich doch war ein Gelingen nur möglich, wenn Sardinien sein Staatswesen von Grund aus reformirte, dem Stabilitätsprincip Oesterreichs das der freiesten Volksentwickelung entgegensetzte und ganz Italien zum klaren Brwußtsein brachte, daß der neue Krieg kein sardinischer, sondern ein italienischer, kein Cabinets- krieg, sondern ein Nationalitätskrieg, daß das Jnteresie des Hauses Savoyens und Italiens eins und dasselbe sei. Erst Cavour schlug diese Richtung in der Politik ein; ohne einen Mann wie Cavour wäre das Ziel unerreichbar gewesen. Für die Unabhängigkeit unb Größe Italiens begeistert, besaß er ungemeinen Scharfsinn, die feinsten Pläne zu entwerfeu, auf mehrere Jahre hinaus jene eine Stärkung besonders insofern erfährt, als von ihr Alles, was etwa an die alte heilige Allianz erinnern könnte, jetzt vollends abgestreift wird. Die In dem Budget des landwirthschaftlichen Bezirksvereins Gießen pro 1873 ist ein Betrag von 50 fl. vorgesehen für Untersuchung der Gemeindeobst- baumschnlen und Baumstücke und Ertheilung der nöthigeu Anleitung für Verbesserungen, womit, wie in früheren Jahren, der im pomologischen Institut zu Reutlingen ausgebildete Baumwärter Jacob Rinn X. von Heuchelheim beauftragt werden soll. Indem ich die Herren Bürgermeister hierauf aufmerksam mache, ersuche ich diejenigen derselben, welche eine solche Untersuchung und Anleitung für ihre Gemeinde wünschen, ihre deßfallsigen Anmeldungen innerhalb 14 Tagen an mich gelangen zu lassen. Dieselben können nut bei der Post oder den Landpostboten abonniren. — Damit wir nun in den Stand gesetzt sind, die Auflage des Blattes bestimmen zu können, ersuchen wir Alle, welche'auf den Gießener Anzeiger abonniren wollen, dies sofort bei der ihnen zunächst gelegenen Postanstalt oder den Landpostboten zu thun, da wir uns sonst nicht verbindlich machen können, vollständige Exemplare zu liefern. Die Redaction. Derselbe erscheint täglich, mit Ausnahme Sonntags, und kostet für die Abonnenten in der Stadt Gießen vierteljährlich fl. 12 fr., frei ins Hans geliefert. Den seitherigen Abonnenten in der Stadt Gießen werden wir, wenn vorher keine ausdrückliche Abbestellung erfolgt, das Blatt auch IV. Quartal 1873 zusenden und den Abonnementsbetrag durch Quittung erheben lassen. Diejenigen, welche den Anzeiger Abends bei der Expedition abholen lassen, erhalten denselben zu 1 fl. pro Quarta!. Für alle außerhalb Gießen wohnenden Abonnenten beträgt der vierteljährige Abonnementspreis 1 fl. 29 fr. incl. Postaufschlags. mächtig; beim gauz Italien stand hinter ihm. Nicht zum ersten Male hegte es Vergrößerungs- und Nationalitätspläne. Schon im Anfang dieses Jahrhunderts vertheidigten die sardinischen Staatsmänner in London und Petersburg den Satz von der Nothwendigkeit des Ausschlusses Oesterreichs aus Oberitalien und der Errichtung eines starken norditalienischen Königreichs. Der sardinische Gesandte am russischen Hofe, Josef de Maistro, schrieb schon 1814: „Es giebt für das Haus Savoyen kein höheres Interesse — und dasselbe hat gauz Italien — als daß Oesterreich anf der Halbinsel nicht eine Handbreit Landes besitze. Einführung oder die Besiegelung der Einführung des liberalen Elementes in die Allianz, jetzt eine Quadrupel-Allianz, fällt mit dem Triumphe der Reaction in Frankreich zusammen. Galt noch vor einem Jahre die Demonstration dreier Herrscher dem republikanischen Frankreich, so erinnert jetzt nichts mehr an die vormärzliche Zeit, in der die Autokratie der östlichen Herrscher und der Con stitutionalismus des westlichen Europas sich einander gegenüberstanden. Das Haus Savoyen, von welchem König Victor Emanuel ein Abkömmling ist, und das Haus Hohenzollern bieten viele Analogien. Sie sind beide durch das Ver- hängniß von Jahrhunderten instinctmäßig auf Ausdehnung ihrer Macht, aus 1 friedliche oder kriegerische Eroberungen hingewiesen. Victor Emanuel und Kaiser Wilhelm, Cavour und Bismarck stellen sich in sehr augenscheinliche Parallele, der Sturz der österreichischen Herrschaft, hier in Italien, dort in Deutschland, die daraus basirte Einheit beider Reiche, darin gipfelt die Analogie. Erscheint tätlich, et:i Ausnahme Sonntag-. Expedition: 6an jletier«, LU. B Nr. 1. jte PVM | rotmwtt. welches SW toäitntanp, W i Stelle. Näheres bei der ... 8 Uhr- nil«"» ttW* tt ^Ul6tn fleiut Sinter, voll. tr*aiz der Mui r "rtwäl-rmd frisch air Emil^schhachE ' Wnd-Mse 4W ■ einfach', (^tbxaudfc \ küchle. (ZM, 6«uf- ■ w TH.*”“ 7 W,k" S”fr &c,n Smestn eutfd'c ?''CI M: rfeSftiÄ ziehung eines freiheitlich vorwärts strebenden, wenn auch iuuerlich schwer kämpfenden Staates in die Allianz des Ostens Europas. Unter den trostlosen Zuständen einer rachsüchtigen Reaction und gehaßten Fremdherrschaft bildete die sardinische Negierung stets eine Oase. König Victor die Wege vorzubereiten, und was die Mittel betraf, so war er zu sehr Jta- mbfrmßbdtn gesucht- (hr lshnung Und doch fehlt der Contrast nicht. D.er eine Monarch ist auf dem Schlachtfelde so unglücklich gewesen, als der andere nur auf einer langen!verschlingen zu lassen, oder Oesterreich aus Italien hinauszujagen und sich an Reihe großer Siege sein Werk aufgerichtet hat. Wenn in einer in diesen^seine Stelle zu setzen. Wenn die Erreichung dieses Zieles zuerst mißlang, so Tagen in Berlin abgehaltenen Wahlversammlung der Abgeordnete Löwe von chatte es seinen Grund darin, daß Sardinien mit dem nämlichen Regiernngs- den Erfolgen des Absolutismus in den Jahren 1866 und 1870 sprechen koiurte.^princip, welches Oesterreich hatte, dieses bewältigen zu können wähnte. Und so har man in Sardinien immer gesucht, durch moralische Mittel, durch den" Liberalismus die Lösung der nationalen Frage vorzubereiten. Wir versuchen, ihm auf diesem Wege erst zu folgen, nachdem wer auf dem Schlachtfelde Sieger gewesen. Sind der Negierung Victor Emanuelas Demüthigungen nicht erspart geblieben, Demüthigungen, wie sie immer der Beschenkte gegenüber dem Geber empfindet, so leidet doch darunter nicht die große Bedeutung der Herein- SotHer^ Zailsbursche roirMwj 23lCfPt @nt Eui: .U-M bitt ?n ©efanS^'T ßinf Zwii^nu'^ M-m s-b. DB Kftabm sich bic J Mhrenv ach Leuten, lommi^v und « ßlutbübne. Im v> oerbunben unB Bic Todesma'chinc neb| llbr Ben jungen u teiung mB Ber & fjj UHr war sein : nuMn verzerrten ( Jäter Marchner zun Hm wurden, ba ^HockwürBen, gehen var auch jein Haupt * Der Khan riann gehorsam, Bit für jenes Land ist, l Sfcima vollstreckt totv M Beamter war, ■ tzals alrgGMrn. Christen oder gepsa !°cii aus einem anBi ikchtete man Beni turch zwei um fein। Stricke an zwei M den Beinen zappctn tzchedrcchcrinncr. tour inb mit ErBklvßcn z rügen eine Unmöglich inb die armen Opst bei den amerikanischen Fallissements wenig oder gar nicht betheiligt. liener und Nachkomme Macchiavellis, als daß er sich so leicht von Gewissens- schlimmsten Noth bleibt noch schlimme Noth genug übrig. Wenn auch der scrupeln beunruhigen ließ. Staat sich voraussichtlich bewogen finden dürfte, für den Bischof eine anae- So ähnelte er in Vielem Fürst Bismarck, am wenigsten aber in der messene Dotation im Budget auszuwerfen, — so ist doch damit eine gereckte innern Politik. Lösung der verwickelten Vermögensfrage noch [lange nicht gegeben. Es bleibt jnoch ein Gesetz zu fordern, welches die Vermögens-Auseinandersetzungen regelt Jur solche Kirchen:Gemeinden, in denen eine Spaltung zwischen Altkatholiken wie begraben sei. Dabei denkt man natürlich an die erste Kammer und an die überwältigende Krast der dorthin gerichteten, von der katholischen Geistlichkeit in Scene gesetzten Adressen, die auf dem Referenten des Ausschusses so wenig wie auf den Ausschuß selbst und das Plenum ihre Wirkung verfehlen würden. Es ist nun freilich ganz leicht möglich, daß die erste Kammer das Gesetz, wie es aus der zweiten Kammer hervorgegangen ist, so zustutzt, daß es für diese letztere völlig unannehmbar ist, und daß beim Beharren der ersten Kammer das Gesetz wirklich fällt, obgleich man auch hier wie anderwärts vorerst in Ruhe abwarten sollte, was demnächst wirklich geschieht, bevor man sein Hurrah! oder Amen! ertönen läßt. Es zeugt aber von großer Kurzsichtigkeit, wenn man glaubt, daß damit aller Tage Abend sei, d. f). das Gesetz definitiv verscharrt sei. Im Gegentheil! Wie ein Phö- ,u in venen eine Spaltung zwl chen Altkatholiken Deutschland. Fb N-ukatholik-n stattfindet. Bis jetzt ist in Preußen keine einzige altkatho- Aus dem Großherzoathum Hessen, 18. September. In den Gemeinde in thatsächlichem Besitz einer Pfarrei und ihres Vermögens; verschiedenen nl-ran>°nt-n°n Blättern begegnet man der theils triumphirend,!'" £ d-es bekanntlich b-i den, Pfarrer R-nftle in Mehring der Fall. theils mit Salbung vorgetragencn Bemerkung, daß das neue Schulgesetz so gut! . ®£Vlfnl^er- ®et Erzbischof Graf Lcdochowski hat in ■ - - - ■ - - ■ ■ - J ।«nein Schreiben an den Oberprafidente» der Provinz Posen erklärt, er werde nach den Sommerferien das hiesige geistliche Seminar, dessen Schließung durch den Cuttusministcr angeordnet ist, nicht wieder eröffnen, da er es auf Gewalt- maßregeln Seitens be£ Staates nicht ankommen lassen könne und wolle. Kassel, 21 September Das Bürgermeisteramt zu Warburg untersagte daö Forterscheinen der dortigen „Bürger- mnd Bauern-Zeituug" wegen Verstoßes gegen das Prcßgesetz. Hamburg, 20. September. New-Iorker Privatdepescheu melden: Die Fallissements sind bis jetzt auf Bankhäuser beschränkt. Für den Waareu- handel wird nichts befürchtet. Bremen und der hiesige Platz sind, soweit bis jetzt ersichtlich, f ' c nix wird es aus der Asche wiederersteheu, geläutert von den Schlacken, die man ihm anzuheften versucht hat. Dafür bürgt uns der in zweiter Kammer ausgesprochene Wille der Negierung, das Gesetz durchzusetzen, und die Bestimmung der Verfassung, die ihr die Möglichkeit gewährt, den Willen zur That werden zu lassen. Unsere Verfassung gestattet der Negierung, wenn ein Gesetz durch den Widerspruch einer der Kammern nicht zu Stande gekommen ist, den Landtag zu schließen, denselben dann zu einer neuen Session einzuberufeu und, wenn dann abermals das Gesetz von einem Factor abgelehnt wird, die Stimmen durch beide Kammern durchzuzählen. Geschieht dies im vorliegenden Falle, so ist das neue Schulgesetz so gut wie durchgesetzt, und zwar in der Fassung, wie es die zweite Kammer im Einverständniß mit der Regierung beschlossen hat, ohne jede Zuthat der ersten Kammer. Alles dreht sich also darum, ob die Regierung biesen Weg einschlagen wird. In dieser Richtung mögen die Ultramontanen und ihre Affiliirten vielleicht noch Hoffnung auf mögliche Schwäche haben, der ganze denkende Theil Heffeus glaubt und hofft auf die willensvolle ftraft der Negierung. Bei Gesetzen, wie es das Schulgesetz ist, experimentirt eine Regierung nicht bloß, und unsere Regierung weiß so gut wie das Land, daß Zurückweichen von jenem Gesetze tödtliche Verletzung aller gesunden Elemente, aber auch der Regierung, energisches Handeln dagegen frisches Leben in Schule und Land und eine eherne Stütze für die Regierenden Oesterreich. Wien, 18. September. Die „Neue Freie Presse" meldet: „Zu den Grüßen, welche dem Gaste unseres Hofes gewidmet werden, gesellt sich einer aus militärischen Kreisen. Wir glauben, daß die „Wehrzeitung" im Namen der Armee schreibt, wenn sie der Anwesenheit Victor Emanuels in Wien folgende Worte widmet: „Wenn die Bevölkerung der Hauptstadt den Herrscher Italiens als den Gast Oesterreichs, als den Gast ihres Kaisers auf das Herzlichste und Wärmste empfing, so schließt sich dieser Begrüßung die Armee um so freudiger an, als sie dies ganz rückhaltlos auch thun kann. Gelten ja doch ihre Sympathieen nicht dem kaiserlichen Gaste allein, sondern vor Allem dem Manne, dem Soldaten, dem König! Sie gelten dem Manne, der, als er uns feindlich gegenüberstand, dies auch männlich und offen that; der, ohne sich durch falsche Freundschafts-Versicherungen zu entehren, offen die Hand an den Schwertgriff legte. Da gab es keine Umarmung, hinter welcher sich die Schlange des Verraths barg, aber die geballte Faust dem Gegner entgegenzuhalten, sprach er deutlich und ohne Winkelzüge: Ich bin euer Feind.' Achtung einem solchen Manne!" Die „Wehrzeitung" führt dann aus, daß die alte Feindschaft glücklich begraben ist, und schließt mit dem Wunsche: „Gott geleite, Gott schütze Italiens ritterlichen König!" bedeutet. Darmstadt, 20. September. Die außerordentliche Landes- erledigte in ihrer gestrigen Sitzung bei Fortsetzung der Berathung des' Verfassungs-Entwurfs dessen §§ 18 bis 31 unter Zugrundelegung des von dem Ausschüsse vorgelegten Entwurfs. Die einzelnen Paragraphen wurden sämmtlich angenommen. § 18 handelt von der Wählbarkeit in die Gemeindevertretung. Voraussetzungen hierzu sind außer den Bedingungen der Stimmfähigkeit: Zurücklegung des 30. Lebensjahres und ehrbarer Lebenswandel, sowie außerdem, nach einem angenommenen Amendement Schwabens, bewährter kindlicher Sinn; statt der letzteren Dualität wollte die Ausschuß - Majorität nur eine diesbezügliche Erwartung ausgesprochen , die Ausschuß - Minorität dagegen Nichtfernhal- tung vom öffentlichen Gottesdienst und heiligen Abendmahl aufgenommen haben; der zweite Theil des Paragraphen, wonach sowohl bezüglich des Verfahrens, als bezüglich der Eigenschaft der Gewählten eine Prüfung von Amtswegen eintritt, wurde unverändert angenommen. § 19 (über die Wahlordnung) wurde ohne Discussion erledigt. § 20 (öffentliche Verkündigung, Verpflichtung, Beanstandung der Gewählten) wurde nach dem Anträge der Ausschuß-Majorität angenommen, während ein Zusatz der Ausschuß-Minorität, der die Aufnahme einer bestimmten Gelöbnißformel bezweckte, abgeworfen wurde. Die §§ 21 (Wahl der Gemeindevertreter auf 6 Jahre, Ausscheiden der Hälfte nach 3 Jahren), 22 (nachherige Wirkungslosigkeit der Wahl mit Hinwegfallen der Bedingungen der Wählbarkeit), 23 (Nachwahlen der Gern ein cevertretung) und 24 (Auflösung der Gemeindevertretung durch Den Oberkirchenrath) finden unverändert Zustimmung. § 25 wurde, insoweit er die Wahl ber Kirchenvorsteher und weltlichen Abgeordneten zur Diöcesansynode fixirt, angenommen, insoweit er von den Qualitäten der Kirchenvorsteher spricht, als nicht hierher gehörig gestrichen, insofern er endlich die Mitwirkung der Gemeindevertretung bei Besetzung der Pfarrstellen in's Auge faßt, heute noch nicht herathen; diese letztere Berathung wurde bis zur Discussion der Bestimmungen über die Pfarr- besetzung vertagt. Die §§ 26 (Ausübung des Einspruchs gegen Kirchengesetze nach § 3 durch die Gemeindevertretung), 27 (Fortsetzung von Gemeindestatuten durch die Gemeindevertretung), 28 (Gegenstände, bei denen die Gemeindevertretung den Beschlüssen des Kirchenvorstandes ihre Genehmigung ertheilen muß), 29 (Zusammentritt der Gemeindevertretung), 30 (Einladung der Mitglieder und Vorsitz) und 31 (Beschlüsse und Verhandlungen der Gemeindevertretung) wurden theils unverändert, theils mit geringen Modificationen angenommen. (Darmst. Ztg.) Berlin, 20. September. Wie die „Post" erfährt, ist gestern General v. Manteuffel hier angekommen und hat bei seiner Ankunft in seinem Zimmer das Fcldmarschalls - Patent vorgefunden. Herzbruch ist zum Präsidenten der Jastiz-Prüfungsbebörde ernannt. Berlin, 20. September. Die Spen. Zeitung erfährt heute „aus sicherer Quelle," daß die landesherrliche Anerkennung des Prof. Neinkens als katholischer Bischof erfolgt ist. Die Allerhöchst vollzogene Anerkennungsurkunde wird ihm unmittelbar nach feiner Vereidigung eingehändigt werden Ans der schlimmsten Nothlage sind die preußischen Altkatholiken damit nun wohl gerettet. Nicht bloß die Sacramente, deren Ertheilung den Bischöfen vorbehalten bleibt, sind ihnen nun ohne allzu große Erschwemiß wieder zugänglich, dazu hätte es der staatlichen Anerkennung nicht einmal bedurft, vielmehr auch für die vom Staate zu schützende Jnrisdictions- und Disciplinargewalr, welche auf die Dauer für ein katholisches kirchliches Leben nicht entbehrt werden kann,: ist hiermit Rath geschafft. Allein — auch nach solcher Beseitigung der aller- Frankreich. Paris, 20. September. Der „Soir" versichert, Chambord habe erklärt, sobald sein Erbrecht anerkannt sei, werde er seinerseits bereit fein, alle Eingeständnisse zu machen, die von den Vertretern des Landes für nöthig erachtet werden sollten. Der „Soir" bestreitet, daß Chambord bereit sei, zu Gunsten des Grafen von Paris abzudanken, sobald er anerkannt sein und zu Versailles königliche Ehren erhalten haben werde. Ein anderes Blatt bestreitet die Nachricht über die versöhnlichen Absichten Chambord's. Die Legitimisten behaupten, Larcy sei gar nicht zu Frvhsdorf gewesen. 3ta(ien. Roni^, 19. September. Die „Opinione" meldet, daß in Folge des Todes des Sultans ein Bürgerkrieg zwischen dem Sohn und dem Bruder des Sultans ausgebrochen ist. Spanien. Madrid, 20. September. Carlistische Banden aus Biscaya und Gui- puzcoa haben Tolosa angegriffen, wurden aber mit großem Verlust zurück- geschlagen. Amerika. New-Uork, 20. September. Die durch die Fallissements hervorge- rufene Aufregung hat sich vollständig gelegt, umsomehr, als die Sparbanken und Handelshäuser nicht in Mitleidenschaft gezogen worden sind. Für die Häuser Jay Cooke und Fisk gibt sich eine aufrichtige Theilnahme kund. Das Letztere hofft seine Zahlungen unverzüglich wieder beginnen zu können. Die Journale äußern sich sympathisch und beruhigend. New-Uork, 20. September. Die Aufregung, welche sich bereits gelegt hatte, kehrt wieder zurück, nachdem die Union-Trust-Bank ihre Zahlungen suspendirt und das Clearing-House sich geweigert hat, Maßregeln zu gegenseitigem Schutz der Banken zu genehmigen. Die Börse wurde auf Befehl des Präsidenten geschlossen, um die Mitglieder in Stand zu setzen, ihre Bilanzen festzustillen. New-Uork, 20. September. Bei den Banken gehen fortwährend massenhafte Forderungen der Crcditoren ein. Da das Clearing-House sich in der Unmöglichkeit sah, die Conten seiner Mitglieder zu regeln, hat es die Checks und Tratten den Eigenthümern zurückgesandt. Gerüchtweise heißt es, daß, falls ber Ankauf von 10 Millionen Dollars in Obligationen durch die Regierung nicht ausreichen sollte, um die Aufregung zu beschwichtigen, der Finanzminister Billets bis zum Betrage von 44 Millionen, eine Reserve für die Banken darstellend, ausgeben würde. Die Banken beschlossen, unverzüglich Certificate im Betrage von 10 Millionen unter dem Titel „Loan-Certifia- cates" auszugeben. New-Uork, 21. September. Grant und Richardson sind hier eingetroffen und prüfen mit dem Banquier van der Belt und anderen großen Capi- talisten Die zur Verminderung der Krisis zu treffenden Maßregeln. New-Uork, 21. September. Von gut unterrichteter Seite wird versichert, Präsident Grant habe das Anerbieten van der Belts, die Banken unter der Mitwirkung der Regierung zu unterstützen, verworfen. Schatzsecretär Richardson ist bereit, morgen noch weitere 30 Mill. Bonds anzukaufen. Frankfurt Dem unB janB sio Ks idmnt, Bah ma RewHockl KHs, 1291) Miltw och de t... , Achwit Mm m dm Mm M SWn, Mo ^chn-Uhr, Tij Wwer, 1 Sop Schreibtisch mit ( unb. sonstigem A M!Nrt werben. <H den 19 । I T31 «.. w Mtc Qu Obstes ? den 29. Awtta, ,t; ®tuWn, Qlll vli-d di- m^^Nitt (ßen/ den iji. £ B^emischLeS. München, 18. September. Heute früh wurden in Amberg die beiden Verbrecher >0- Actieia Wechsel 5% östr. F. St. E. B. 353 V2j Amsterdam Oberhessen 741/4 Pistolen 9 39—41 96 Äffgcmeiner Änjetqer HANDDRESCHMASCHINEN. von Morgens 10 Uhr an, Eticli, K« K * zMM AM Nj dem Markte durch den Massen-Ankauf von Bonds gewährt, abzuschwächen sucht. Was unseren Platz betrifft, so darf wohl nach eingehenden Erkundigungen versichert werden, daß derselbe durch das Unglück, welches die bekannten New-Aorker Häuser betroffen, keine Verluste erfahren hat. Für die Stimmung unserer Liebhaberei, welche wieder Athem zu schöpfen beginnt, stellt sich das Moment, daß Amerika für geliefertes Getreide an fast allen europäischen Plätzen bedeutende Ausstände hat, als ein wesentlich günstiges dar und verdient dasselbe, bei Der gegenwärtigen Lage der internationalen Märkte, jedenfalls alle Beachtung. Das Geschäft war wegen des israelitischen Feiertages sehr still und der Börsenbesuch äußerst schwach. Creditactien zeigten sich bei mäßigen Umsätzen ziemlich gesucht und bewegten sich zwischen 235'/,—63/. und 6'/z. Staatsbahn schlossen 353, Lombarden 178'/2- Oesterr. Bahnen still und matter. Von österr. Prioritäten Franz-Josef Vs Proc. besser; andere niedriger. Banken waren ebenfalls matter, jedoch hielten sich die geringen Kauf- und Verkaufsordres die Waage. Die Besitzer werden gut thun, ihren Actienbesitz auf den ersten Schreck hin nicht zu verschleudern, da die Deroute, was die europäischen Börsen angeht, wie aus den oben angeführten Motiven erhellt, als eine keineswegs recht motivirte erscheint. Staatsfonds hielten sich fest. Amerikaner um Bruchtheile höher. Kleine Loose rege gefragt. Rudolf-Stiftungs-Loose zu fl. 22 umgesetzt. Amerikanische Prioritäten matter. Central-Pacific 81. Von Wechseln Antwerpen und Paris gesucht; Wien matter. „ doppelte 9 36—38 Holl. fl. 10 St. 9 52—54 Ducaten . . 5 34—36 20 Frankenst. 9 21—22 Engi. Sover. 11 47—49 Kuss. Imper. 9 40—42 Dollar in Gold 2 25—26 " ■ - btt £P«l(,Qllfc ibr, al- *5it tu worden sind. rlill,1j6me -and. «*| X zu ** 1 Obstversteigerung. 2 Montag den 29. September d. I., te" S kr A dainit etn "e, ’* E" Wen Ä kineJÄÖc« £ : -Z» d.« L"' Mt si-h dng manucl’s in Wien fo(- luplstgdt beit Henschk W& Ms bas hest ÄR bie Armee um Um. Gelten ja boi sondern vor Allein dm ; Manne, der, als er 'en tbat; der, ohne sich offen die Hand an den inter welcher sich die m Gegner enkMenzn- euer Feind.' Achtung n aus, bah bk luchche: „E)vbb ykitt, Kurhess. 4°/° „ 967/b Gr. Hess. 5u,e Obi. — » » 40/9 „ 99 /4 n r 31/2°/o » 95'/2 Bayer. 5"/o „ — n 4^0/0 1jährige — „ 40,0 1jährige — Würtemb. 4V2°/o Obi. 1001 2 Baden 4V2o/o Obi. e. E. L. 100', Oesterr. Silberrente 65 ;/i „ Papierrente 615/,, Spanier, neuest. 3% 173/a Amerik. Bonds 1881r 101 :/4 „ „ 1882r 96'/. n . 1885r 991 4 „ 1887r 100 WIL. ln M-brina ’ »‘Ä * lo“®arbur9 unte, •äbtanj« >et, d-ß in W M n mit* tem W« M --------------------------------------------(425t) 3®" Pen-tsao-B r äparat e 'WS ^oiiveasir von (wiessen Frische & Dick-Milch ist täglich zu haben kleine Sandgasse (Bachgasse), Herrn Messerschmied Schwan gegenüber. il Neue holl. Dollharinge Iempfiehlt Emil Fischbach. do. II. Emiss. 833/4 ÄnfieaiensÄoose. Darmstädter fl. 50Loose — " » 25 „ — Burh. 40 Thlr. 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M°rchn.7'L^ ün° S°hn. hmgericht«. das über sie verhängte Todesurtheil bestatlgr worden sei. Nach Berichten aus Amberg verhielt = Qncin ein crkreulickes beiden ist es daü bie^potprnnrt t» Lprrtifrhpr siReiL N XWÄÄ NsmL «Ä -?Z'ch!°-ung°n^w°lch° sie sem, wie am folgenden Tage zeitweise bis zur förmlichen Raserei stieg. Er fiel Jeden an, der zu ihm in's Zimmer trat, stürzte mehrmals auf die Gendarmen und auch auf den Priester los nut den Worten: „Laßt mich aus, i will und mog net köpft werden, 's Leben gehört mein, i n.og net sterben I Wer mich anrührt, ist hin!" Der Vater Marchner war in stumpfsinniges Brüten versunken; gestern stieß er öfter tiefe Seufzer aus, und manchmal brüllte er die Worte hinaus: „Unschuldig, ungerecht!" Uebcr die Richtstätte und den Act der Hinrichtung ist einem hier eingetroffeuen telegraphischen Berichte Folgendes zu entnehmen: In der Südecke des Hofes der Gefangenen-Anstalt war eine Hütte, ungefähr 30 Fuß breit und 40 Fuß lang, errichtet. Eine Zwischenwand theilte das Innere derselben derart in zwei Theile, daß man durch eine Qeffnung von etwa 9 Fuß Breite und ganzer Hüttenhöhe in den Hintergrund, bezw. zweiten Raum sah. Diese Qeffnung war durch eine große verschiebbare Gardine geschloffen; hinter ihr befanden sich die Guillotine, die Särge und der Nachrichter Scheller mit seinen beiden Gehül- fen, während außerhalb der Gardine im vorderen Raume zur Linkm der Platz für den Delinquenten, dessen Seelsorger und zwei Gendarmen, zur Rechten aber Plätze für den Vollzugs- Eommissär und dessen Actuar reservirt waren. Die Zeugen befanden sich am Eingang der Blutbühne. Im vorderen Raum wurde dem Verurthcilten der Stab gebrochen, dann die Augen verbunden und die Hände befestigt, worauf sick die große Gardine öffnete, hinter welcher die Todesmaschine nebst Scharfrichter und Gehülfen sich zeigten. Der erste Wagen fubr um V27 Uhr den jungen Marchner zur Richtstätte. Dieser wohnte ruhig und gefaßt der Urtheils-Ver- lesung und der Stab-Brechung an und ließ ebenso ruhig die Toilette an sich vornehmen. Um 3/47 Uhr war sein Haupt gefallen, sein Körper zuckte noch eine Minute lang, und die Gesichts- Ä (4004) *Vr 22eZ i miethen bei Wilhelm Klee am Markt. bei E- Ottmann, Schloßgasse. Derftlb 1 fl. 12 kr., Den fei im IV. Quarti Diejm Ur al Dieselben töm Mattes bestini tjelegenen Poste Frachtbriefe für die Main-Weser-Bahn (neues For« mular), Cöln-Mindener und Oberhessische Eisenbahn, sowie fämmtliche zollamtlichen Formulare, sind zu haben bestehend aus 4 Zimmern mit allen Bequemlichkeiten, Küche mit Wasserleitung, ist zu vermiethen und alsbald zu beziehen. H. Becker, Neue Anlage. Ein Trfchm Die Eitz< h'üier zu Gunsten Zugel Gießen, de Hyazinthen, Tulpen, Tazetten, Crocus, Narciffen in de» schönsten Farben cm- pfiehlt Carl Deines, Schulstraße. 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Inhalt der Morgen-Ausgabe: Freisinnige Leitartikel — Tägliche politische Rundschau — Telegramme — Korrespondenzen — Hof- und amtliche Mittheilungen — Berliner Local-Nachrichten — Berichte über Kunst und Literatur mit besonderer Berücksichtigung des Theaters in seinen künstlerischen und persönlichen Beziehungen — Reichhaltiges Feuilleton. Die Abonnenten des „Berliner Börsen-Courier" erhalten aus schriftliche Anfragen mittelst eines allmonatlich von der Expedition der Zeitung beigesiigten FragebogensormularS, Nath und ein sachliches Urtheil über jedes bestimmt bezeichnende Effect. Der „Berliner Börsen-Courier" ist zum Preise von 2 Thlr. 20 Sgr. vierteljährlich durch alle Postanstalten zu beziehen. Probenummern versendet auf Wunsch die Expedition Mohrenstraße 24 in Berlin. Missilmssest in Mendorf a. d. Lumda. Das jährliche Missionsfest unseres Dekanats wird Mittwoch den 24. September, Vormittags um 10 Uhr, in ANendorf a. d. Lumda gehalten werden. Zu dieser Feier laden wir die Freunde der Mission und christlichen Liebesthätigkeit hiermit recht herzlich ein. Gießen unb Allendorf a. d. Lda. Land mann, Dekan. Weber, Pfarrer. „Berliner Börsen-Courier" Börsenblatt ersten Ranges u. reichhaltige politische Zeitung. Wöchentlich 12 Nummern: Sonntags eine Morgen-, Montags eine Abend-Ausgabe, an den übrigen Tagen Morgen- und Abend-Nummern. Jeden Sonntag eine feuilletonistische Beilage. „Die Station." Mannheimer Zeitung Neuer Maunheimer Anzeiger. Diese täglich 2mal erscheinende Zeitung steht reichstreu auf dem Boden der Thatsachen und huldigt dem Fortschritte auf allen Gebieten des öffentlichen Lebens. Der politische Theil, durch bewährte Redakteure geleitet, bringt in Leitartikeln, Korrespondenzen, Telegrammen eine vollständige Uebersicht der tatsächlichen Verhältnisse. Die Handels-Zeitung dient in unparteiischer Weise dem Geschäftsleben durch gediegene volkswirthschaftliche Abhandlungen des hierzu besonders angestellten Redacteurs, durch directe Berichte von allen bedeutenden Plätzen, durch ausführliche und sichere Cours- und Börsenberichte, durch Mittheilung landwirthschaftlichcr Produktenpreise, Verkehrsnachrichten u. s. w. Dem Leben in Wissenschaft und Kunst, sowie den geselligen Verhältnissen, ist ein täglich erscheinendes „Unterhaltungs - Blatt" gewidmet, das, zum Binden eingerichtet, mit Titel und Register versehen, jährlich zwei stattliche Bände umfaßt. Der Abonnementspreis beträgt für die Monate Oktober, November und December 1 fl. 30 kr. im Verlage, wozu auswärts noch der 1 3860) So eben ist erschienen die 33. j Aufl. des weltbekannten, lehrreichen j Buchs »er persönliche Scföitz von Laurentius In Umschlag versiegelt. Tausendfach bewährteHilfe und Heilung (20jähri ge Erfahrung!) von Scltwäcfte- Zuständen desmännl. Geschlechts, Nervenleiden rc., den Folgen heimlicher Gewohnheiten und anderer Exceffe. — Durch jede Buchhandlung, in Frankfurt a. M. von der Jäger'sch en Buchhandlung, sowie von dem Verfasser, Hohestraße, Leipzig, zu beziehen. Preis 2 fl. 24 fr. Vor den Nachahmungen und Auszügen meines Buchs, — kleinen Sudelschriften, die unter den Titeln Jugendfreund, Selbsterhaltung und ähnlichen (— denen man schon an ihrem Aeußeren ansteht, daß nichts zu ihnen ist —) in den Zeitungen marktschreierisch angekündigt werden, — wird wohlmeinend gewarnt. Daher achte man darauf, die e ch t e Ausgabe, die Original-Ausgabe von Laurentius zu bekommen, welche einen Octav-Band von 232 Seiten mit 60 anatom. Abbildungen in Stahlstich bildet u. nut dem Namensstempel des Verfassers versiegelt ist. Nota bene. — Von meinem Buche liegen bereits 4 Uebersetzungen in fremden Sprachen vor (der dänischen, schwedischen, russischen und U alienisch en), welche gleichfalls durch den Buchhandel zu beziehen sind. L. P wichen, «Ntnaisiabewelk {llf 130 Scheu luMidlettscher Wen uo/i tfr e. g Die Renten- und Lebensversicherungs-Anststt zu Darmstadt übernimmt: I. Versicherung steigender Renten, wobei die jährliche Rente aus einer vollen Einlage von einhundert Gulden bis zu 150 fl. anwachsen kann. II. Versicherung von Kapitalien auf den Todes- wie auf den Lebens- fall, zu Ausstattungen u. s. w-, sowie die Derstcherung von Lcibrenttß und Wittwenpenstoncn. III. Gelder zur statutenmäßigen Verzinsung mit 3>/r % und alsbaldigen Rückzahlung auf Verlangen. Versicherungs-Anträge werden entgegen genommen, Statuten und Prospecke unentgeltlich verabfolgt, sowie Aufschlüsse bereitwillig ertheilt von den Agenten der Anstalt: A. L. Balser, Buchbinder in Gietzen, Justus Kersten, Kämmerei- gehülfe in Marburg, C. Volp, Gemeinde-Einnehmer in Lich. 4317) Zwei gute Arbeiter sucht _______T b. Schneider, Schuhmacher.^ 4313j Ein Kindermädchen wird gesucht und kann sogleich eintreten. Neuenweg Lit. B. 138.___________________________ 4310) Ein tüchtiger Fuhrmann, der mit Pferden umzugehen versteht, kann soso« eintreten bei Fuhrmann Schleuuing^, 4058) Ein Hausvursche wird gesucht- Näheres bei der Exped. d. Bltts. Condensirte Milch der Anglo-Swiss-Condensed-Milk-Co. Cham (Schweiz) Auszeichnung in Wien 1873 t Das* Eft re it tlip!om. Höchster Preis der Weltausstellung. Per Büchse 33 kr. bei Emil Fischbach. „if Ickgerlohn- M bezogen vi 1 fl- 29 vermischte Anzeigen. 4319) In Lit. E. Nr. 2, Ecke der Alicen- straße, wird ein braves Dienstmädchen gesucht-__________________________________________ 4320) Ein in schriftlichen Arbeiten gut bewanderter junger Mann sucht sofortige dauernde Beschäftigung auf einem hiesige» IBürcaux. Näheres bei der Exped. d. Bltts. i 4308) Vor einiger Zeit wurde auf dem Wege von Gießen nach Groß-Linden ein | Notizbuch verloren. Der Finder wird gebeten, dasselbe gegen Belohnung bei Heinrich Reinhardt II. in Groß-Linden ab- s! zugeben. Postaufschlag kommt. Alle Postanstalten nehmen Aufträge hierzu an. ____________________________________ Anzeigen, denen eine wirksame Verbreitung sicher ist, werden berechnet, 4246) Weißzeug jeder Art, Weiß- und die Petitzeile oder deren Raum, mit 6 kr. — 2 Sgr. Bunt - Sstcke^ei wird bestens^ gearbeitet in Einladung zum Abonnement auf die < HesllschenVo!kslllätter(Lündeszeitung) für das vierte Quartal 1873. Auflage 4000. Die „Hessischen Volksblätter" sind nicht allein die verbreitetste Zeitung im Großherzogthum, sondern übertreffen an Reichhaltigkeit und Mannichfaltigkeit ihres Inhaltes fämmtliche anderen in Hessen erscheinenden Blätter. Dabei sind sie unabhängig nach allen Seiten, wahrhaft und entschieden liberal, fern von Zelotismus nach der einen oder andern Seite hin. An Originalcorrespondenzen überragen dieselben alle Landesblätter. Annoncen finden die weiteste Verbreitung. Der Preis, hier in Darmstadt und Bessungen beträgt trotz erhöhter Satz-, Druck- und Papierpreise nach wie vor nur 1 fl., auswärts 1 fl. 29 kr. und ist dieser, im Verhältniß der Größe der billigste aller politischen Tageblätter. Darmstadt, im L-eptember 1873. Die Expedition. 431t) In Vit. A. 138 ist eine Stube nebst Cabinet ausmöblnt zu vermiethen und I bis zum 1. October beziehbar._____________ I 4247) In Vit- D. 39, Marktstraße, 3- Stock, ist ein freundlich möblirtes Stübchen ',an einen Klassiker zu vergeben. Auf Ver !langen wird die ganze Kost gegeben.______ ! 4298) Ein sehr freundlich möbl. Zimmer mit Cabinet ist auf sogleich abzugeben. Wo? sagt die Exped. d. Bl.____________ 4293) Ein möblirtes Zimmer ist zu ver- 4126) Ein Logis von 4 Zimmern nebst Zubehör ist per 1. November zu vermiethen. ________R. Oppenheimer Sohn. 4261) Das seither von Herrn Stadtrichter Muhl bewohnte Logis ist anderweit ;an eine kinderlose Familie zu vermiethen. \_______________________Dr. Schüler. I 4106) Ein Familienlogis zu vermiethen. Lit. D- 54, Neustadt._______________________ 4041) Ein möblirtes Zimu:r mit Cabinet im Mansardenstock zu vermiethen bei Wilh. Balser, am Lindenplatz. ’W 1,11 drastische Mjfrit, welche ch • w Ne. c fe'ftOet Fr g*1 "ii die t fc V™ Mülh S 1111 «lo swhki't m t „ L'LZ ttfC an IeJicber « ! Lit- D- 39, Marktstreße, 3- Stock._________ 4250) Es wird ein starkes reinliches Mädchen gesucht. 80 Guloen Lohn. Zu erfragen bei der Exped. d. B!tts. 4089i Psnirmehl i dermiethungen. zum Backen von Cotteletten, fischen rc. em- ö f u fiehlt _________Emil Fischbach. ] . 4306) Eine Familienwohnung von 4 2818) Backsteine, im Ofen Zimmern sowie ein kleines °°n 2 Zimmern mit Zubehör sind IM Hause des Carl gebrannt, empfiehlt iPlank, Marktstraße, zu vermiethen. W. Delgehaufen Nachfolger 4314J Ein möblirtes Zimmer ist zu ver- L. Wolshofer !miethen und sogleich zu beziehen. Neuen- aus Weilburg a. d. Lahn, ^wea Lit. B. 138.___________________ 42U4). Hari-mee«.umen^iebein,->^ Redaction, Druck und Verlag der Brühl 'scheu Univ.»Druckerei sFr. Lhr. Pietsch) in Dießen.