'Am. ■ aw IST» itn yeignet, ' j-reiS vierteljährig 1 st. 12 fr Bitt Brtngerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährig i fL 29 fr. Gicßmer Anzeiger. Erscheint täglich, mit nähme SonntagS. Expedition: Lanzleibrr* Lit. B. Nr. 1. Anzeige- und Wntsölalt für den Kreis Kressen. Montag den 23. Juni Rr. W3 Dcutfcfjfanö. erftagc" gsvoll lldschmidt. rr Einladuiu, zum Abonnement auf den ternde aebeilt dnrch i, Gerdts, für 2prüchltideM oraen0 9—12, 'M 3-6 Uhr- Lindenhof. Vorsitz des Bezirksraths"bildet; Dumont beantragt, daß der Vorsitzende vom «eziiksralh felbft gewählt wirdAbg. Gebhardt,,daß, wen» d-r^sitz^-m lenk, ler. SZ? UbrenhondlE.^-. amstadt in en werden. '■ S« l'inb 6ii durch 5j(!. dnsch,» b,l*m ober i «t unb Das,, pas111 t"' ‘“"’s tT.W1Vtl D<1 * ( »arten ist vom Cem >en Markt dem Publi. Nachmittags 4 vH 2 fr., 2. Platz 6 fr. . i Plötzen die Hälfte- j Selfcb, BkHer. k .ir nochen kaust I Rothenberger, Muemoeg 193- 4, und Brust leidtnä rtnäckigslen Fällen He- heun in Darmstadt cichf'Utreten ^((tj erfahren w , «II »«'Um. e»”"»a<. "■ ®“M ®1*" ".«<>-»>«* 1 ’■ <.m-m«°°«l». Abbestellung ««» xSsäZ'Ä.» A 2 SJÄ Ä tymeiitonnfil, )äder. einladend, bemerk! t fr kV schon im Sinn des Fortschritts gewirkt hätten; die Gesetzgebung müsse gerade [beit social-demokratischen Strömungen gegenüber alle nnnothigen Schr°nkm d Selbstverwaltung vermeiden. Die erste Kammer werde auf die gestellten Amendements nicht eingehen, er werde, da er das Gesetz nicht fallen wissen r o , für den Regiernngs-Entwurf stimmen, obwohl er nut den Bestimmungen des^ , selben nicht ganz einverstanden sei, wenn die Regierung erkläre, sie werde das , Gesek im andern Fall zurückziehen. Der Ausschußreferent fuhrt aus, daß Entwurf aroße Verbesserungen gegen seither enthalte, der Kreistag habe eine i ^oße Competenz; es dürfte daher nicht ein Artikel zum Schaden des Ganzen abaeandert werden. Es handle sich nicht um eine politische Wahl, sondern um eine Kreis- und staatliche Aufsichtsbehörde. Die Höchstbesteuerten hatten p . nnr i/q AU wählen: dieser Vorzug gebühre ihnen. Die Häufung der Wahlen : (ei allerdings auch bedenklich. Das Gesetz könne an ^ Ablehnung des Art- ielö scheitern, was er als eine Calamitat betrachte. Schaub für die Regle rnngsvorlage, wenn die Regierung darauf eingehe, daß sur die Gemeinderaths, wählen keinerlei Beschränkungen stattfänden. Edmg er besmwortet nochmals seinen Antrag, obwohl er glaubt, daß die entscheidende Erklärung der Regie- runq das Hans für Annahme der Vorlage stimmen werde. Könige! glaubt, es könne überhaupt kein absolut-richtiger Wahlmodus gefuuden werden, er «erde also für die Negierung stimmen. Büchner sagt, wenn die Regierung bei jedem wichtigen Artikel sofort erkläre, sie nehme keine Aenderung an, o höre jede Discufsiou auf. Edinger zieht seinen Antrag zuruck. «»chmals gegen die Benachthciligung der Landbevölkerung. Oechsuer glaubt, das Gesetz wolle die seitherige Unliebsamkeit der Kreisräthe auf andere Organe uberwalzen. Er kritisirt die einzelnen Amendements und kann sich keinem derselben anschl,eßen. Nachdem der Referent noch bemerkt hat, daß gerade aus den Höchst -steten die freisinnigsten Wahlen hervorgiugen, wird die ^8'e«in96voihge mit 83 gegen 12 Stimmen (Demokraten, Ultramontane und einzelne derFortschrts- varteij angenommen. Zu dem Art. 17 beantragt Metz den Strich des Pasfus, daß standesherrliche Familien und außer dem Kreise wohnende Wahlberechtigte ; durch bevollmächtigte Vertreter au den Wahlen Theil nehmen »»««,, wachem Antrag sich die Kammer anschließt. Die folgenden aus die Wahl des Kreis- ' tages bezüglichen Artikel werden ohne Debatte angenommen. Zu Art. 25 be- auttagt der Ausschuß nebst den Regieruugsbeamteu auch die Angestellten des Kreises von der Wählbarkeit in den Bundesrath auszuschließen. Goldmann gegen die letztere Beschränkung; Dumont hält es für Mißstand,g, wenn Bedienstete des Kreises wahlfähig sind; Ellenberger wünscht Auskunft ob außer Wahl durry den Regierungsbeamten auch gewisse Kategorien von anderen Staats- und> Krr- nrry5^ «sä SW«’'ssu-m* * »-. -•» **-»*■. ...tt. ... hi? Dioriaae fdieitern könne. Die Vorsitz des Bezirks Darmstadt, 18. Juni- (Kammerverhandlung.) Der Präsident ver- - liest eine da7k'nde Antwort des Groß-erzogs auf die Adresse der »weiteii fi«n- mer Ein Antrag der Abgg. Schenk nub Stüber aus Erhohnng der Unter- oinc-er-Pkusioneu wird au den zweiten Ausschuß verwiesen. Die Berathuug CfftabS'wM eim GeMftsorämig ersor- WMLZWUDM liche Berichterstattungen einführen was doch bed, l ch Nac^d m Küchle und Georg sür den Antrag gesprochen, wird der Artikel mit dem Zusatz tA g angenommen. Der Art. '3 wird dahin angenommen, daß si r,dnMg^st- DMtA v7n den Bevollmächtigten der Gemeinden gewählt haben. Es werden zwei Anträge eingebracht, die Wahl nur durch die Gemeindebevollmachtigten vornebmeu zu lassen. Abg Frank erklärt sich gegen die md'recte Wahl ub r- bauvt insbesondere aber gegen die Wahl durch die Hochbesteuerten. Gold- '[Bridit für die Regierungsvorlage; auf Grund seiner Erfahrung glaubt ” h„6 bi, Md,ft6eftaie® ten, ati die am meisten am Wohl des Kreises In- KB ä sä tisch- Körperschaft werden. fd)citcrn könne. ... ht-r um einen principiellen Punkt, ^an dem^v^^ Qnbt.imn - gewählt werden, wie es auch anderwärts fast überall der Fall sei. D b f*lbAiten foti/ nicht ein Mann, der gar nicht stimmberechtigt stn. Es wider - Gemeindewahle-.i vollkommen frei seieii, muffei auf den.B st • , be Lrecße fceu Grundsätzen der Selbstverwaltung. wenn man bem ^ernnten, Wurfs bestanden werden, der große Vorzüge vor den sei l g Z st . Anträge dura-zus.tzen habe, einen so großen Einfluß eiuräume. Die Anda r den Kreis der Höchstbesteuerteii erweitern und d e s herStellung des Kreisraths werde jetzt vollständig geährt er werde tuug des Grundbesitzes anfhebe. Eö lasse sich eben em besser r »«d spaterer, ichr^.o ^^hümlicher Beamter, sei eine Illusion. Die Mitglieder des B - Modus der Wahl nicht wohl gesetzlich sirren. uw zrrksrathes repräfentirten ja Intelligenz, und Besitz, sie, NWWLx VnÄtÄ- .*""»4* d" ...... «—■ I" ----- G bcntctf sei er nicht in der Lage, sich darüber auszu- Convention mit Betgien und Frankreich ab- Dieiiftperso: Dialect gej] Leiden" gel mit leeren sich am 26. Grenzstationen abgeschloffen sei; Convention nicht bekannt, ebenso sprechen, ob England eine solche schließen werde. sich auf den Stunden la rechte Schlö In eil den Herrn R Der Statur, h Hand gesch Wien, a er im Bahnbea ist aber bei schnebenen lingeii, D- macht zu h Am 1 und dc ein Lei kindlich Verstell es; es thaten „gebore deren dieser l in den mehr g, kicher 9 ruinirt mein 2' sühnen, glauben Himme meiner mir gu mag n »um R es uex1 Ain gekleideter neuen SÄJ Gold endlich Werth hat da tvdten von dem Kreisrath sofort eine Geschäftsordüung dictiren ließen, dann müsse man die ganze Kreisordnung verwerfen. Der Referent vertheidigt nochmals die Ausschußanträge, er hat keinen realen Grund gehört gegen die Vorlage und erwartet deren Annahme. Diese wird darauf mit 33 Stimmen gegen 13 angenommen , ebenso mit 36 gegen 8 Stimmen der Antrag Gebhardt's, wonach der Bezirksrath den Stellvertretenden des Vorsitzenden wählen soll. Das Amendement über Behandlung dringlicher Gegenstände wird mit 32 gegen 14 Stimmen und dann der ganze Art. 33 des Gesetzentwurfs angenommen. Art. 45 gab zu einer längeren Discussion Veranlassung. Die Abstimmung ergab Annahme des Artikels unter Ablehnung des Zusatzes, betr. die Wahl von Ersatzmännern und Annahme des Antrages, wonach außer den Geistlichen und Lehrern auch die activen Staatsbeamten von der Wählbarkeit in den Kreisausschuß ausgenommen sind. Der letztere Antrag wurde mit allen gegen 5 Stimmen angenommen. Die folgenden Artikel bis 74 wurden mit einigen redactionellen Aenderungen angenommen. Berlin, 18. Juni. Mit eben so viel Recht als Beharrlichkeit hat der Abg. Bamberger wiederholt nach dem Schicksal des Münzgesetzes gefragt. Der Reichstag hat sicherlich in seiner allergrößten Mehrheit die Ueberzeugung, daß er ohne Lösung der Münzgesetzfragen und der damit im Zusammenhang stehenden Aufgaben nicht auseinander gehen darf, soll nicht die gerechte Erwartung der Nation bitter getäuscht werden. Die Schuld der Verzögerung liegt ersichtlich nicht bei der Volksvertretung, welche schon lange den betreffenden Vorlagen aus dem Bundesrath cntgegenstcht. Nur scheint im Schooße des letzteren die erforderliche Uebereinstimmung, welche, wie bei allen solchen Fragen, noth- wendig den Charakter des Commpromisses tragen muß, noch nicht hergestellt zu sein. Der durch die Zeitungen schon seit einigen Tagen verbreitete Entwurf eines solchen Ausgleichs hat im Allgemeinen einen sehr guten Eindruck hervorgebracht, und man sollte denken, daß auf dieser Grundlage eine Einigung erzielt werden könnte. Einigung selbst auf dem bekanntlich sehr schwierigen Gebiete des Gebens und Nehmens, wo die Gemüthlichkeit aufhört. Gewiß ist es auch ein hohes nationales Interesse, daß nicht der Schein erweckt wird, als wenn die Negierungen und Einzelstaaten, welche, den ersten deutschen Reichstag so einmüthig begründet und begrüßt haben, am Schluffe desselben über eine Geldfrage zwiespältig auseinander gehen- Berlin, 21. Juni. Die k- Eisenbahn-Direction Kassel hat auf eine Anfrage des Handelsministers, ob sie- den Bau der Berlin-Coblenzer Bahn von Frankfurt aus leiten könne, bejahend geantwortet. ©rfranf11' .„ftprii ei *) A schwarzen feines Fal Traurings mit vielen Mgensch-ri Wäsche w Spanien. Madrid, 18. Juni. Der Carlistenführer Pino hat den Telegraphen und das ganze Betriebsmaterial im Bahnhofe von Blana auf der Linie von Reus nach Montblanch zerstört. Derselbe durchstreift mit 2000 Mann die Provinz Tarragona, ohne beunruhigt zu werden. Aus dem an der Eisenbahn von Barcelona nach Mataro gelegenen Städtchen Masnou, welches die verlangte Contribution nicht zahlen wollte, führten die Carlisten achtzehn Geiseln fort. Madrid, 20. Ium. Eine Carlistenbandc wurde bei Suncosa in der Provinz Lerida geschlagen, wobei sie 33 Todte verlor. — Durch Regierungs- decret ist eine Commission eingesetzt worden, welche die Aufgabe hat, über die Mittel der Heeresorganisation zu berathen, Die Commission soll in 3 Monaten ihre Arbeiten beendet haben. — Gerüchtweise verlautet von einer Ministerkrisis. Madrid, 21. Juni. Die Cortes beschlossen den Antrag Blanc, wonach die einzelnen Deputirten ihre Wähler zum Kampfe gegen die Carlisten mobil machen sollen, in Erwägung zu ziehen. — In Barcelona machte die socialistische Partei den Versuch, ein Comitä der öffentlichen Wohlfahrt einzusetzen, die Nationalgarde hielt indeß die Ordnung aufrecht- — Gerüchtweise verlautet, daß Castelar mit einem Constitutionsproject beschäftigt sei. Daffelbe soll eine Organisation anolog den Vereinigten Staaten Amerikas Vorschlägen und folgende Haupt6estimmungen enthalten: Die Zahl der Föderativstaaten wird auf 15 festgesetzt, Cuba und die Philippinen inbegriffen. Madrid bleibt Hauptstadt. Der Präsident der Republik wird auf fünf Jahre durch das allgemeine Stimmrecht gewählt. Der Senat besteht ans gewählten Repräsentanten der einzelnen Staaten. Die Deputirten gehen aus dem allgemeinen Wahlrecht hervor. Es scheint, daß Castelar's Project die Cortes-Majorität für sich haben wird. Bayonne, 21. Juni. Ein Manifest von Santa-Cruz ordnet für alle die Provinz Guipuzcoa Bereisende Pässe an. Das Manifest unterscheidet vier Classen von Reisenden nach deren socialer Stellung und bestimmt harte Strafen gegen die Zuwiderhandelnden. Die Pässe sollen vom 1. Juli obligatorisch sein. dmgiiuiö. London, 20. Juni. Unterhaus. Unterstaatssecretär des Aeußern, Viscount Einfield, erklärt, er habe gehört, daß zwischen Italien, Oesterreich und Deutschland eine Convention wegen Aufhebung der Gepäck-Revision an den amtlich sei ihm der Wortlaut der bezüglichen Türkei. Konstantinopel, 21. Juni. Die Gerüchte von einer bedenklichen anläßlich seines Geburtstages ein in den schmeichelhaftesten Ausdrücken abgefaßtes Handschreiben gerichtet. DcHeiTeidj. Wien, 20. Juni. Die „Neue frei Presse" nimmt Notiz von hier cir- culircnden Gerüchten, wonach aus Konstantinopel Nachrichten über den angeblich sehr bedenklichen Gesundheitszustand des Sultans eingelaufen wären. 8chmeiz. Bern, 18. Juni. Wie von gut unterrichteter Seite versichert wird, hat die Exkaiserin Eugenie mit ihrem Sohne die Reise nach der Schweiz nicht bloß zum Vergnügen unternommen, sie soll vielmehr mit dem für letzteren entworfenen Erziehungsplane in enger Verbindung stehen. Derselbe soll nämlich seine erste militärische Ausbildung gleich seinem Vater auf dem republikanischen Boden der Schweiz erhalten, zu welchem Zwecke vorläufig die eidgenössischen Behörden sondirt werden sollen. Schwierigkeiten von dieser Seite sind wohl nicht zu befürchten; sie würden auch den hiesigen Grundsätzen nicht entsprechen und im vollständigen Widerspruche mit ähnlichen Antecedenzfällen stehen. Freilich ist damit nicht gesagt, daß man es nicht lieber sehen würde, wenn man für den Sohn des Kaisers Louis Napoleon III. zu solchem Zwecke die Gast- fr. undschaft eines andern Landes in Anspruch nehmen würde. «fuwliiditj. Paris, 20. Juni. Der Präsident des Civiltribunals verfügte die Be schlagnahme des Vermögens des Communemitgliedes Courbet zur Deckung der Kosten für die Herstellung der Vendomesäule. — Heute fand die Civilbeerdi- gung des Deputirten Brousses statt. Eine Deputation der Nationalversammlung unter Kürassier-Escorte begab sich nach dem Sterbehanse; das Geleite bis auf den Kirchhof gaben nur persönliche Freunde des Verstorbenen. □tiilien. Nom, 21. Juni. Die Kammer war auch heute nicht beschlußfähig. — Der Papst empfing anläßlich seines 28. Jahrestages seines Pontificats 200 Mitglieder des Vereins der katholischen Jugend. Die Königin Isabella mit ihren Töchtern, die Cardinäle, sonstige Prälaten und andere Persönlichkeiten wohnten dem Empfange bei. Der Papst befürwortete die von dem Verein überreichte Adresse, indem er zum Gebete und zur Uebung der Sacramente ermahnte, die Civilehe tadelte und den Wunsch ausdrückte, daß die Königin Isabella das Ende der Uebel ihres Vaterlandes erblicken möge. Nachdem der Papst die Versammelten gesegnet, begab er sich in den festlich geschmückten Garten. Vkk ,,2912) P mit dem Kreisrath eine Körperschaft bilde; er habe allerdings kein Stimmrecht, i wohl um seinen Einfluß zu schwächen. Das ganze Gesetz habe den Zweck, das i bureaukratische Element zu beseitigen; der Vorsitzende könnte 18 oder 24 Män-1 nern gegenüber keinen allzugroßen Einfluß ausüber. Auch in Preußen habe man dem Landrath den Vorsitz gelassen; entziehe man ihm den Vorsitz, dann i dränge man ihn gerade in eine bureaukratische Stellung hinein. Goldmann ' spricht für den Vorsitz des Kreisrathes; der Einfluß des Kreisrathes als solcher sei nicht bedeutend, nur seine Tüchtigkeit verschaffe ihm diese; durch den Verlust des Vorsitzes entziehe man ihm einen großen Theil einer gedeihlichen Wirksamkeit. Der Regierungscommissär erwartet, daß das Volk seine Rechte zu wahren wisse, dann werde aber der Vorsitz des Kreisrathes keine Bedenken haben. Es handle sich um die Kreiscommune, bei der eine Zusammenwirkung der Gemeinde- und Staatsorgane stattfinden müsse, und sei deshalb die Vertretung des Staates durch den Kreisrath nöthig. Nur aus Respect vor dem Besteuerungsrecht habe man dem Kreisrath das Stimmrecht entzogen. Der Kreisrath müsse integrirender Bestandtheil des Bezirksrathes bleiben. Auch gegen das Amendement Gebhardt's, wonach der Stellvertreter des Vorsitzenden gewählt werden soll, erklärt sich die Regierung, da der Kreisaffeffor der Stellvertreter des Kreisrathes sein müsse, wie in allen anderen amtlichen Fällen Schaum erklärt sich ebenfalls gegen den Vorsitz des Kreisrathes; in Preußen seien die Landräthe keine eigentlichen Beamten, sondern würden gewählt, die dortigen Verhältnisse also nicht maßgebend für uns. Die Wählbarkeit desselben will er übrigens nicht ausgeschlossen haben. Der Kreistag werde nur durch Wahl seines Vorsitzenden auf eigene Füße gestellt. Der Ministerial-Director berichtigt Herrn Schaum, daß in Preußen die Landräthe vom König ernannt würden und nur11 ein bescheidenes Vorschlagsrecht bestehe. Schuchardt gibt zu, daß die Kreisräthe seither eine zu große Macht geübt haben, das sei bei der künftigen Zusammensetzung der Kreisräthe nicht möglich. Er ist also für den Vorsitz des Kreisrathes, aber auch für das Amendement Gebhardt's, wonach der Stellvertreter gewählt werden soll. Ministerial-Director v. Starck bemerkt, es werde für die Folge nicht Vorkommen, daß ein Accessist Vorsitzender des Bezirksrathes werden könne, da die Regierung beabsichtige, die Kreise bedeutend zu reduciren und für genügende Organe zu sorgen. Matthy kann nach den gemachten Erfahrungen nicht wünschen, daß der Kreisrath Vorsitzender des Kreistags sei; er will jedoch, daß derselbe wählbar sei. Greim glaubt, daß das Volk tüchtige und selbstständige Männer in den Bezirksrath wählen, sodann sei der Vorsitz des Kreisrathes wenig bedenklich und wird er dafür stimmen; dagegen ist er auch gegen den Vorsitz von Kreisassessoren und für die Wahl der Stellvertreter. Königer glaubt, das Princip des Gesetzes werde durch die Ablehnung des Vorsitzes des Kreisrathes verletzt. Scriba hält dafür, daß die vorher erfolgte Annahme des Antrags, daß der Bezirksrath sich eine Geschäftsordnung geben müsse, einen genügenden Schutz gegen etwaige Uebergriffe des Kreisrathes innerhalb des Bezirksrathes biete. Dumont vertheidigt nochmals seinen Antrag; die Stellung des Kreisrathes als Staatsbeamter widerspreche principiell der als Vorsitzender einer communalen Körperschaft, bei der er seine Anträge vorzubringen und durckzusetzen habe. Auch der Antrag über Berathun g nicht auf der Tagesordnung befindlicher dringlicher Gegenstände will er abgelehnt wissen. Ministerialrath v. Starck bemerkt, daß alle sachlichen Gründe für die Regierungsvorlage sprechen; der Kreisrath habe keine so große Machtstellung, der Einfluß liege in seiner Persönlichkeit. Die im Volke befindlichen Bedenken beruhten auf unrichtiger Auffassung. Man solle das Gesetz, das eine wichtige Reform bedeute, nicht wegen dieser Frage gefährden. Schaum nochmals für den Antrag Dumont's; die Geschäftsordnung, die Abg. Scriba verlange, werde unter dem Einfluß des Kreisrathes gemacht und gebe daher doch keine Garantieen. Goldmann bemerkt, wenn sich die Bezirksrathsmitglieder ihren Vorsitzenden zu wählen. Nicht nur in Städten, sondern auch auf dem, Danzig 21. Juni. Von den polnischen Flößern auf der Weichsel sind Lande seien Männer vorhanden, die zur Leitung der Geschäfte des Bezirksra- bisher an der Cholera erkrankt 42, veistorben 25, genesen 4. Wegen der thes qualificirt feien. Der Referent führt aus, daß der jetzige Bezirksrath'Zunahme der Erkrankungen ist ein drittes Lazareth im Fort Neufähr errichtet ' P1 ----- -----i(Neufähr liegt an der Weichsel, eine Meile oberhalb Danzigs, und wird von den den Danziger Hafen besuchenden Schiffen nicht berührt). In Danzig und dem Hafen Neufahrwaffer ist bis jetzt kein Cholerafall vorgekommen. Eins, 21. Juni. Der deutsche Kronprinz ist zum Besuch des Kaisers von Rußland dahier eingetroffen, durch Letzteren auf dem Bahnhof begrüßt. Abends findet bengalische Beleuchtung der Bäder statt. München, 21. Juni. Der König hat an den General v. d. Tann nrf ru5e» abge- °n hier cii- angeh: ^ren. L** ;Önil9 Ullb ; J? Mtg -ot begrüß schrt wird, r ^'veiz nicht ie^eren G s°ll nämlich , "blikanischen lbgenöWki, | te sind wohl ! f entsprechen | 'ehew Frei- wenn nun ke die GH- Hte die Be Deckung der ? e Civilbeerdi» | onalversa» ; s Geleite bie chlnßfähig. - mtisicats 200 Isabella mit 'ersönlichkeiten i dem Verein acrameiite er- Anigin Jsa- der b geschmückten n Telegraphen ' der Linie von > KM) Mann die I der Eisenbahn I i die verlangte tj Aeiseln fort fl mncosa in dn \ ’ h Regierungr- hat. über die ü in 3 Mona- von einer R iq Blanc, m die CarW «na machte die lohlfahrt ei»? - Gerüchtweise sei. 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Er trug einen braunen Ueberzieher, schwarzen Rock, schwarze Hosen, weiße Strümpfe, Stiefeletten mit Doppelsohlen, feines Faltenhemd, schwarzen spitzen Hnt, einen goldenen Ring in Form eines Traurings ohne Nameszeichen. Im Gasthof ließ er einen braunen Handkoffer mit vielen Effecten, darunter mehrere feine Falterihemden, einen braunen seidenen Regenschirm, einen braunen Knotenstock mit goldenem Plättchen zurück. Die Wäsche war durchaus F. R. (meist mit gestickten gothischen Buchstaben) gezeichnet. Es fand sich unter den Sachen nichts vor, was über Namen und Heimath des Todten Aufschluß geben könnte. Nach vorgefundenen, von seiner Hand geschriebenen Notizen war er am 6. Mai in Triest, am 8. Mai in Wien, am 23. Mai in Köln. In der Nacht vom 21. zum 22. Mai hat er im „Karpfen" zu Mainz logirt, wo er sich: „Friedrich Riedl, Bahnbeamter von Wien" ins Fremdenbuch eingeschrieben hat. In Wien ist aber der Name Riedl nicht bekannt. Nach einer andern mit Bleistift geschriebenen Notiz scheint er eine Reise über Nürnberg, Gunzenhausen, Nörb- lingen, Donauwörth, Augsburg, Kempten, Lindau nach Chur (Schweiz) gemacht zu haben. Am 24. Mai kehrte er, von Köln kommend, im Rappen dahier ein, woselbst er aber nicht nach Namen, Stand und Heimath gefragt wurde. Das Dienstpersonal des Gasthofs meint, der Fremde habe den östr eich isch en Dialect gesprochen. Nachdem er hier zwei Nächte logirt und dabei „WertheFs Leiden" gelesen hatte, bezahlte er seine Zeche und entfernte sich am 26. Mai mit leeren Händen, indem er seine Effecten im Gasthofe zurückließ. Wo cr sich am 26. und 27. Mai anfgehalten, ist nicht bekannt; vom 27. zum 28. Mai logirte er in dem benachbarten Dorf Rödgen, am 28. Mai Mittags fand er stch auf dem hiesigen Friedhöfe ein und nachdem er sich die Grabsteine mehrere Stunden lang angesehen hatte, tödtete er sich mittelst eines Schusses in die rechte Schläfe. In einem an die hiesigen Studenten gerichteten, „an Seine Hochehrwürden den Herrn Rector der Universität" adressirten Briefe kommen folgende Stellen vor: Ich habe eine Mutter, die ich gerne vor meinem Tode noch geküßt hätte — ich riß mich los — und ging weit weg von meiner Heimath — hierher, um den Meinen das Herzeleid zu ersparen. Sie wissen nichts von mir — ich bleibe für sie blos verschwunden-, verschollen. Noch Eins! Wenn ich auch viel verschuldet — Eine hat auch Theil an meinem Geschick — ich will nicht mit Groll die Welt verlassen, — ich verzeihe ihr das Leid, daS sie über mich gebracht. — — — — — — Und nun Collegen bitte ich Euch, für meine Beerdigung zu sorgen...... Ich will in den Kleivern, in denen man mich findet, unberührt begraben sein. Meinen Leichnam zu seciren, ist nicht nöthig, wozu auch? Was würde man auch darin finden? Ich bin nicht unzurechnungsfähig, ich sterbe bei vollem klaren Bewußtsein. — • Und nun lebt wohl! Habt Mitleid mit dem Geschicke des fremden unbekannten Collegen, erfüllt den letzten Willen eines Unglücklichen. F. R. Nachschrift: „ . Die silberne Taschenuhr könnt Ihr auch verschenken. Den Ring laßt mir Ohne Zweifel hat der hier beschriebene junge Mann einer Familie angehört, welcher viel daran gelegen ist, daß der Tod ihres Sohnes und Bruders festgestellt werde. Die resp. Sicherheitsbehörden, insbesondere die in den deutschen Universitätsstädten, werden daher ersucht, uns gefällig Nachricht zu geben, wenn ihnen bekannt sein sollte, wo ein junger Mann Namens Friedrich Riedl wohnhaft gewesen ist, oder ob ein anders heißender junger Mann, dessen Namen mit den Anfangsbuchstaben F. R. geschrieben wird, vermißt wird. Großherzoglich Hessische Polizeiverwaltung Nove r. Vermischtes. Geestemünde, 17. Juni. Ein hiesiger Anwalt ist mit der Ermittelung der Erben eines in Holland depontrten Bermögens beauftragt; dieselben sollen vor ca. 20 Jahren nach unserer Gegend verzogen, später aber nach Amerika ausgewandert sein und haben sicher keine Ahnung, daß ihnen nach so langen Jahren eine Erbschaft zufällt, auf welche sie gewiß nicht gerechnet haben. Die näheren Umstände sind außerordentlich genug, um wiedergegeben zu werden. Vor ungefähr 25 Jahren bewohnte eme sehr reiche Wittwe mit ihrer Tochter ganz allein ein Haus in Amsterdam. Eines Tages fanden Besucher die Fensterläden und die Thür verschlossen und an letzterer einen Zettel: „Wegen Abreise 8 Tage geschlossen." Man kümmerte sich nicht weiter darum; als aber 14 Tage, 3 Wochen vergingen, ohne daß vas Haus geöffnet wurde, schöpfte man Verdacht, benachrichtigte die Polizei und diese ließ die Thür sprengen. Ein schrecklicher Anblick bot sich den Anwesenden dar. Mutter und Tochter lagen todt und schon stark verwest in ihrem Schlafzimmer; man hatte ihnen den Hals abgeschnitten. Alle Möbeln waren erbrochen und bedeutende Wcrthe in Papieren, baarem Gelbe und besonders in Diamanten, verschwunden. Alle Bemühungen der Justiz, den Thäter aufzufinden und eine Spur von dem gestohlenen Gute zu entdecken, waren vergebens und endlich wurde die Sache ad acta gelegt. Jetzt, vor wenigen Wochen, führte der Zufall eine Lösung des Räthsels herbei. Man brach ein Haus ab, welches unmittelbar neben demjenigen stand, in welchem der Mord geschehen war, und fand in dem kaum 1 Fuß breiten Zwischenräume ein Skelett eingezwängt. Unten lag ein Ledersack welcher außer einer bedeutenden Summe Geld die Werthpapiere und Diamanten enthielt, welche bei dem Morde gestohlen waren. Die Lösung ist einfach. Der Mörder hatte sich nach vollbrachter That über das Dach des Nachbarhauses retten wollen, war ausgeglitscht und in den zwischen beiden Häusern befindlichen engen Raum gefallen, und dort dermaßen cingezwängt worden, daß er entweder erstickt oder Hungers gestorben war. Gießen, den 25. Mai 1873. Wechsel. Amsterdam Oberhessen 727$. 6 Pistolen 9 38—40 Amerik. Bonds Augsburg Berlin Bremen Brüssel Hamburg Leipzig London Lyon Paris Wien ditto ditto Disconto 5°/0 Elisabeth.-Prior. 86 i/2 do. II. Emiss. 833/< Oestr. 1858r 1860r 1864r Börsennachrichten. 21. Juni 1873. Prioritäten, östr. Stsb. Prior. 595/8 östr s. Lombard 49 ,/2 Livorneser 34 Toscaner 553/4 k.. 8. 973/4 k. 8. 997/a k. 8 1047/8 k. 8. 1051/e k. 8. 933/8 k. 8. 105i/8 k. 8. 105 k. 8. 118 k. 8. — k. 8. 923/8 k. 8. 104 m. 8. — I. 8. 1035/d 0/0 tioldsor teil» fl. kr. Pr. Friedrdor 9 —57i/a 30/0 3% 3O/o 5°/o fl. 250 v. 1854 — Prioritätsloose — Loose 921,2 n 158' Actieiie Frankf. Bank 145 Frankf. Vereins-Kasse 119 Darmst. Bankact. 422 >/r Wien Bankactien 1042 Oest. Creditaot. 280 Galizien 122 Aciien. 5% östr. F. St. E. B. 350 Lombard. Bahn 201 Ludwigsh. Bexbach 1881/2 Maxbahn 129 Bayer. Ostbahn 121 Rhein-Nahebahn-Act. — Hess. Ludwigsb.-Act. — Anleliensloose« Darmstädter fl. 50Loose 204 Kurh. 40 Thlr. Loose 693 4 Nassau 25 fl. — Braunschweiger 233/4 * 3° 0 Oldenburg, ä 40Thlr. — 40;0 bayr. Präm.-Anl. 1107/e 4°/o badische Locse 109 Badische fl. 35 Loose — 2812) Das Annoncen -Bureau von Rudolph Mosse, vertreten durch Heidingsfelder in Gießen, ist für die Beförderung von Inseraten jeden Inhalts, wie Empfehiungsanzeigen, Kauf- und Verkaufgesuche, Stellengesuche, Familiennach- OHM Ich Don der Anglo - Swiss - Condensed - Milk - Comp. in Chan yJUVU) (Schweiz), pr. Büchse 39 kr., empfiehlt Emil Fischbach. n doppelte 9 38—4 Holl. fl. 10 St. 9 52—54 Ducaten . . 5 30—32 20 Frankenst. 9 20—21 Engi. Sover. 11 44—46 Russ. Imper. 9 38—40 Dollar in Gold 2 24—25 Spanier, neuest. 8°/o IS1/« ■ - ' 1881r 99-. 1882r 961,8 1885r 97' 4 1887r 98 Preuss. 47g0/g Oblig. 104 >,4 Frankf. 3 i/g°/o Oblig- 87 Nass. 41/2°/o Obi. — Kurhess. 4»/" „ 97 Gr. Hess. 53,0 Obi. 1013/4 „ » 40/0 „ 99 n „ 31/2o/o „ 96 Bayer. 50/0 „ — „ 4i,60/0 1jährige „ 40,0 1jährige 933/8 Würtemb. 4l/2°/o Obi. 100 /8 Baden 4i/20/0 ObL c. E. L. 100% Oesterr. Silberrente 653/6 „ Papierrente 605/6 Studenten! „Ich richte meine letzten Worte an Euch in der Voraussetzung, daß Ihr selbe berücksichtigen und meiner Bitte Genüge leisten werdet." „Das Leben ist der Güter höchstes nicht, Der Nebel größtes aber ist die Schuld." Ein Wahrwort, das ich nie tiefer, nie wahrer empfunden als jetzt — ! Spät, und doch bin ich zur Erkenntniß gelangt, daß mein ganzes Dasein ein Leben der Sünde, ein Leben der Schuld ist. Ich hoffe kaum, All' Dies sühnen zu können. — Vom ersten kindlichen Vergehen an bis zu meiner letzten Schlechtigkeit ist mein Leben nichts als Lüge. Verstellung, Sünde! Und Das was meine letzte That werden soll, — wohl weiß ich es; es wird die größte Sünde sein, — doch kann ich nicht anders, als meinen Vor- thaten die Krone aufsetzen, mich zu tobten! Ha! Da habt Ihr mein ganzes Leben: „geboren, verdorben, gestorben!" „Von Kindheit auf war mir das Gold die Sonne, deren Strahlen mich entzückt, die mich belebten, die mich anzogen — und der Mammon, dieser höllische Schein, ward auch das Irrlicht, das mich dem finsteren Abgrunde zuführte, in den ich mich stürzen muß. — Wohl weiß ich, daß Selbstmord eine That ist, die nicht mehr gesühnt werden kann — , doch ich bin wie ein insolventer Kaufmann, der em ehrlicher Mann sein will und seine Schulden durch Ausgleich „in Prozenten" tilgt. Er ruinirt sich dabei, er giebt sein Alles hin, und doch bezahlt er nicht ganz. — Ich sühne mein Leben durch meinen Tod, doch den Tod - den Selbstmord selbst - kann ich nicht sühnen. Wenn es wahr wäre, daß es ein Jenseits giebt?! Ich mag daran nicht glauben! Die Erde — die Freude, das Leid, - das ist das Paradies, das ist der, Himmels— Eine KinderjahreWie so hoffnungsvoll gestaltete es sich in' meiner Studienzeit?! Wohl war ich berechtigt zu den schönsten Hoffnungen; alles war mir gut, alles ging nach meinen Wünschen. Da — später — va kam eme Zeit: 0 ich. mag nicht an sie denken, und doch, der Gedanke an sie will nicht weichen — es ist zum Rasendwirden! Von da an ist „Unschuld, Freude, Leben" - dahm, alles dahin, es verwandelt sich in Sünde, Qual und Tod! , Von da an verfolgt mich die Nemesis durch eine innere Stimme; die Gewiffens- bisse — 0 ich kann sie nicht crtödten!-— wachsen wie das Medusenhaupt!! ...... Golb und „Liebe", Verschwendung und Schwelgerei, Ausschweifung und Unzucht und endlich eigenes Verderben. — Das ist der Inbegriff eines kurzen „schnellen" Lebens. . . . . Seit ich Göthe's Werth er gelesen, wird es mir leicht, zu sterben. Freilich, Weither ist ein Heiliger, mit dem ich mich nur in einem Punkt vergleichen kann. Werther Ende Juli nach Darmstadt in Dienst ge ! sucht. Näheres zu erfragen bei der Exped. Abonnements - Bttlets sind noch I« meiner Wohnung. Neustadt__________________________ - - ■■ ~ .....t-c ~ 2889) Ein braves Dienstmädchen wird von Johanni (24. Juni) an gesucht von Dr. Simon, Prälat.