vierteljährig 1 fl. 12 kr- mii Bringerlohn. Durch die Post bezogen vtertel;ährig 1 fi. 29 kr. Erscheint täglich, mH Ausnahme Tonntags. Expedition: Lanzletberg, Stt. D. Nr. 1. Anzeige- und Amtsblatt für den Kreis Kiessen. Nr. sm " ~"““"SfljnftnOcn 22. Novcmbes Z8T3. <0 f f g e m e i n c r Fnzß 1 g ß r. Besondere Bekanntmachung Hannover- Bayerisch-Oester- reichischer Eisenbahn- Verband. 5386) Vom 1. Januar 1874 an treten bezüglich des Verbands - Gütertarifs Nr. I bis VII folgende Aenderungen ein: 1. Für den Verkehr, für welchen in den Tariitabellen zwei jTransportrouten angegeben sind, ist die im VII. Nachtrage zum Tarif I vorgeschriebene alteinirrnde Jnstradirung der Güter für die Versender obligatorisch. Transporte, deren zugehörige Frachtbriefe mit diesen Jvftrat irnngsvorschristen bezüglich der C-'ncnrrenzen innerhalb des Verbandes selbst im Widerspruch! stehen, werden von der directen Beförderung ausgeschlossen. 2. Le er e großeLagerfässer, S tück- fässer und Bottiche werden von der directen Be'ördcrung im Verbanos- ve.kehre ausgeschlossen und auf Um- kartirung in Lichtenfels bezw. Gemünden verwiesen. Gießen, im November 1873. Die Direction der Oberhessischen Eisenbahnen: Mohn. Doerr. ■■ ' - ........———— - I ZlerstetgerunZen. Bekanntmachun q. Mittwoch den 26. d. Mts., von Morgens 9 Uhr ab, sollen in den am hiesigen Bahnhofe befindlichen militäi fiskalischen Baracken die von der früheren Etappen - Verpflegungsstation herrührenden Utensilien, als: Schränke, Fleischbretter, Kesseldeckel, Tische, Bänke, Wasserfässer, blecherne Eimer und Eßnäpfe, eiserne Deckel und kupferne Kessel re. zur öffentlichen Versteigerung kommen, wozu Kauflustige eingeladen werden. Gießen, den 21. November 1873. Großherzogllche Garnison- (5393) Verwaltung 5351) In dem Garnison-Lazareth dahier soll auf dem Submifsionswege die Lieferung des ungefähren Bedarfs von 560 Liter Bayerisch - Bier, 100 Pfund weiße Bohnen, 200 Pfund Butter, 250 Pfund trockene Erbsen, MO Stück Eier, 80 Pfund Waizengnes, 60 Pfund feine Graupe, 80 Pfund Hafergrütze, 80 Pfund Gerstengrütze, 120 Pfund Hirse, 70 Pfund Kaffee, 230 Pfund Linsen, 1100 Liter Milch, 120 Pfund Reis, 400 Pfund Kochsalz, 270 Pfund Waizenmehl, 200 Liter Rothwein, 10 Liter Rheinwein, 30 Pfund Zucker und 600 Pfund Petroleum auf das Jahr 1874 vergeben werden. Die Lieferungs - Bedingungen können täglich in dcn Vormittags-Stunden auf unferm Büreau eingesehen werden. Termin zur Verhandlung wird auf Montag den 24. November er-, Vormittags 10 Uhr, angesetzt. Gießen, den 19. November 1873. Großherzogliches Garnison- Lazareth. Montag den 24. November d. I., Nachmittags Uhr, wird mit der Mobilienversteigerung in dem Hause des Herrn Ferd. Windecker fortgefahren und sollen Vorfenster, Eisen, Oefen, Treppen, Gartengeröthe, altes Gehölz, sowie ein großer Schlitten, meistbietend versteigert werden. Gießen, den 22. November 1873- In Auftrag: (5396) Semmler. 200 Cubikmeter Basalt- tleinschlag sollen für den Bahnbofsweg zu Gießen an- geliefert werden. Offerten sehe ich baldigst entgegen. Wetzlar, den 19. November 1873. (5394) Der Betricbs-Inspector. Ieilgeöotenes. Holzkrabnen bester Qualität empfiehlt (5414) M Weißbäcker. C. W. Bullricb’s ÜNIVERSAL- REIMGIJNGS-SÄLZ. Zu haben bei Fr. Bieler (2644) anf , RIMBREREA, .ntalCOd-üM, AepfeL, Birnen, Mdrribellen. Caviar, Sardines ä l’hnile, russ. Sardinen, Sardellen, Hnmmer in Bosen, Cervelatwurst. Türkische Pffaumeu, Bamberger Zwetschen, SBrüaelleBi, Siir«cGnen, Apfelspalteu, ÜrWm -, Mneti -, Juiifcnmcfif. Australisches preferoirtes Misch. Condensirte Milch. | Liebig’s Fleischextract. in Trommeln in jeder Größe, sowie Reparaturen, verfertigt billigst (5415) __________________M. 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V 8 , 9 , j-«i7l I Die Mineralwasier-Handliuig vvn Tmi» Fifcdvacd, IrtterSweg, empfiehlt nachverzeichurle Sorten in stets frischer Fullurig: Adelhcidsquelle, | Ludwigsbrunnen, 4482) Steinkohlen, beste Sorte, empfiehlt Jacob Kahl. co Ja n» KyvMBwwi v» empfiehlt fein reiches Lager in P e lzwaaren und 1 bemerkt, daß es ihm durch gute Bezugsquellen möglich ist \ zu bedeutend billigeren Preisen zu verkaufen. übertragen habe: Erlanger Ervort' Bier Vr Flasche 8 fr., Vi Pilsener Frankfurt a. M, im November 1873. Paul Stein, 3u Iveihnachk-Mchenkm empfehle soeben eiugetroffene Nouveautes in Baschliks, Moir^e» |finb billig zu verkaufen, schürzen, wollenen Tüchern, Schleiern, Ballfächern ÜM--------- und Schmucksachen in großer Auswahl. ■ A. Fangmann^ vormals w. Fuhr, am Kirchenplatz. 5380) Das seither von den Herren Gebrüder Wenzel gemiethete Lampus'sche Haus am Kreuz ist vom 1. Januar k. I. ab gan \ oder getrennt weiter zu vermiethen. Näheres bei Hofgerichtsadvokat Lauer. 5359) Ein möblirtes Zimmer ist zu oer- miethen bei Eh. Noll Wittwe. 5403) 2 auch 3 möblirte Zimmer sind zu vermiethen. PH. Lampus, Wallthorstraße. 5412) Ein möblirtes Mansardenzimmer ist bis 1. December zu vermiethen. Zu erfragen in der Exped. d. Bltts. 5395) Eine Familienwohnung, bestehend aus 3 Stuben, Kabinet, Küche rc. ist zu vermiethen. Reichensand C. 225. '(beste Qualität) ist noch fortwährend jeden Montag zu haben und können Bestellungen1 zu jeder Zeit auf meiner Brennerei, zunächst der Actien-Brauerei, gemacht werden. (5087) ______________Carl Haas. Frischen geräucherten Rheinlachs empfehlen I. A. Busch Söhn e. 5284) Wollene Hemden, Unterjacken und Unterhosen empfiehlt _________________Aug. Haubach. 5162) Kleingemachtes Holz und Braunkohlen bester Qualität vom Hessenbrücker Hammer verkauft Heinrich Sauer, Neuenweg. ____________________E m i l Fischbach. 519) Asphaltmastic-Dachpappe, 1870 zu Cassel prämiirt, liefert billigst Lentze's Dach- pappenfabrik in Einbeck, Provinz Hannover. 5007) Eine Wohnung von 5 Zimmer» u. s. w- sogleich zu vermiethen bei W. Ferber, Buchhändler. 5*221) Im Darmstädter Haus ist das seither von Herrn Feldwebel Dörr bewohnte Logis vom 1. Januar 1874 an anderweitig zu vermiethen. 3783) Mansarde mit Cabinet und Mansarde ohne Cabinet zu vermiethen. Dr. Weichel, Wilhelmsstraße. 4746) Zu vermiethen: Der untere Stock in meinem Hause A. 166, Marburger Straße. Christian G. Eckel. 4126) Ein Logis von 4 Zimmern nebst Zubehör ist zu vermiethen. R. Oppenheimer Sohn. 5072) Eine Familienwohnung, 6 Zimmer mit Zubehör, ist Neue Bäue 85 zu ver- vermischte Anzeigen. 5411) Abonnements zum Mit tags tisch inder Restauration „zum Stern", Mäusburg, werden noch angenommen. 5388) Ein Student erbietet sich zum Ertheilen von Unterricht in allen Zweigen der Mathematik. Adresse bei d. Exped. d. Bl. 5398) Ein braves Dienstmädchen für Hausarbeit wird auf Weihnachten gesucht. W- Ferber, Sattler. 5417) Unterzeichnete empfiehlt sich im Ausbessern und Verändern von allen Arten Pelzwaaren, sowie auch im Waschen von weißen Pelzgegenständen. — Bestellungen auf ganz neue Garnituren werden auf das Geschmackvollste und Billigste ausgesührt. Katharina Belz, wohnhaft bei Herrn Musiklehrer Geller auf dem Reichensand. sfindet sich am Bahnhof._____________________ Für Cigarrensabrikailten! 5283) Nahmen- und Schürzenleinen 5416) Seegrasvorlagen in gewöhnlicher Größe, per Stück 36 fr-, empfiehlt _________________M- Weißbäcker. 5393) Eine große Uhr, für Fabriken und Anstalten geeignet, steht zum Verkauf bei Herrn Uhrmacher Zimmermann. _______________________ Dr. Thaer. Lachsforellen und Bückinge G. W. Bullrich’s Llniversal-Reinigimgssalz, seit Jahren allgemein bekannt als das wirksamste und billigste Hausmittel gegen Säurebildung, Aufstossen, Krampf, Verdauungsschwäche und andere Magenbeschwerden, ist in Originalpaqueten von i/i, */z, '/* Pfd. echt und unverfälscht zu haben bei «I. A. Busch Söhne in Giessen. Anfragen wegen Uebernahme des Verkaufs zu richten an die unterzeichnete Hauptniederlage (4901) H. Sardemann in Emmerich. 5047) Jtal. Maronen empfiehlt Emil Fischbach. wr I. Bnlh, &ie$en, Seltersweg C. 194, empfiehlt sein reichassortirtes Lager in allen Sorten Pelzgarnituren, als: Zobel, Neerze, JltiS, Waschbär, Bisam u. s. w-, sowie eine große Auswahl in Pelz-, Reise - und Kindermützen. (5345) I BoiWets imd Kränze k in großer Auswahl, sowohl getrocknete | wie lebende, sind immer vorräthig und jjj empfiehlt solche Georg Noll, Gärtner, | Neuenweg, (5215) bei Hrn. Wirth Schmidt- | 4848) Der unterste Stock, 3 Zimmer mit Küche, freier Bleiche und sämmtlichem Zubehör ist wegen Versetzung zu vermiethen bei_________Georg Herb ert Wittwe. 4528) Ein unmöblirteS Zimmer, zum 1. Januar 1874 beziehbar, ist Kanzleiberg B. 68, ebener Erde, zu vermiethen. 4566) Zu vermiethen ein geräumiger Laden in Lit. B- 21. 5318) Möblirte Zimmer zu vermiethen. Lit. D. 57.____________________________________ 5407) Ein möblirtes Zimmer zu d«' miethen. Teufelslustgärtchen Nr 161. 5315) Ein kleines Logis an eine ruhige Familie zu vermiethen. Näheres bei der Erped. d. Bl. 24) Jh'lechtcnkranke und Brust leide nde finden noch in den hartnäckigsten Fällen Heilung durch Dr. Jochheim in Darmstadt, Elisabethen - Strasse 1. (Gas Inhalationen! Prospecstus gratis.) 5278) Ein ordentliches Mädchen vom Lande für häusliche Arbeiten wird zu Weihnachten gesucht- Wo? sagt die Exped. d. Bl. 5390) Lumpen, Knochen und Metalle, kauft Meyer Rothenberger, Neuenweg 193 Einige tüchtige Reisende und Comptoiristc'n, sowie Lager-Commis und Verkäufer für diverse Branchen, können sofort oder später gute Stellen erhalten durch das Bureau Germania zu Dresden. (4947) Lehrer I. Kalberlah 1 | WillaeliM SMser in Giessen. i Neuenweg. (4156) Anzeige siir Tamcn! Gießen, im November (5409) Ädoecat Kraft. von *o kr. (Hierzu eine Beilage) W 8 Hamburg u. Bremen nach Amerika, in Verbindung mit dem Hause 1873. Fr. Textor a. d. Hardt, Bierbrauereibesttzer. 5367) E'N Heizer wird gesucht Andreas Euler. i- ß l j)in einem Alter von 83 Jahren und bitten um stille Teilnahme. M t Gießen, den 22. November 1873. M S1 Die trauernden Hinterbliebenen. M Die Beerdigung finvet morgen Sonntag den 23. Nov.,R Nachmittags 3 Uhr vom"Sterbehause (Mösers Mühle) statt. M Geld-, Wechsel-, Commissions- und Jncaffo-Geschäft. Wechsel auf alle Platze von Amerika, bei Sicht zahlbar, zu den I niedrigsten Coursen. Auszahlungen nach allen Theileu Amerikas gegen E Lieferung der Original - Quittungen. Besorgung von Auskünften, Vollmachten, Erbschaften rc. , ,... ( 3976) Passagier-Beförderung mit Post-Dampf- und Segel-Schifsen zu den billigsten Preisen. „ „ . Wii3ie8m Halset' in Giessen, 'Berireter für Oarl Stacke 8» C’ie. m Mailly | Todesanzeig . Gestern Abend 11 Uhr starb nach längerem Leiden unser unvergeßlicher Vater, Großvater und Urgroßvater, Resteuralion Lahnstein. Heute Abend: Außergewöhnliche Vorstellung. Moigen Sonntag: Lony’s Bierkeller. Anfang 4 Uhr. 6nti6 9 fr. Abends 8 Uhr. ßntie 12 Auf vieles Verlangen: Der schwarze Peter. Thlumger Kmlstfarberei in Königsee. feinste und modernste Farben nach neuer Mufterkarte I Ausgezeichnete Appretur! «Zivile Preise.' Wegen schneller Ausführung ist dringend anzurathcn ttfp. Auftrage zeitig vermitteln zu lassen durch (Zrescyw. Heerz, Knust - Anzeige. 5402) Die berühmte Familie Knie wird Sonntag den 23. und die folgenden Tage ihre Kunstvorstellung auf dem kleinen und hoben Seil produciren. Anfang Nachmittags j/23 Ufyr. Schauplatz: Brand. Fran? Knie aus Neuwied. Cafe Leilt, Sonntag den 23. November: Großes Concert ä la Strauss, ausgesührt vom Musikcorps des II. Großh. Heff. Inf.-Reg. Nr. 116, unter Leitung seines Ccrpellmeisters Herrn Kransse. (5419) Anfang 7 Uhr. Entree 12 kr. Einladung Laut Beschluß der letzten General-Versammlung findet am 23. November eine Abendunlerhaltung nebst Verlachmg zu Gunsten der Arbeiter - Kranken - Kaffe in Wenze l's Garten flott, wozu auch Nichtmitglieder Eintritt haben. — Karten ä 30 kr. sind bet Herrn Spenglermeister iejenig On Mitglieder, welche gesonnen sind, ihrem Gewerbe entsprechend, irgend einen Gegenstand unentgeldlich anzufertigen, müssen denselben längstens am ^. November bet Herrn Rühl abliefern. k ~2^ Der Vorstand. Agentur ptr Beförderung uou Auswanderern vermittelst Post-Damhs- u. Segel-Schiffen , R Allen denjenigen, welche Frau Henriette Hasscnteufel «Wittwe zur letzten Ruhestätte begleiteten, sagen wir hiermit W unseren innigsten Dank. ^(5413) Die trauernden Hinterbliebenen. Commissionair in Güßen, empfieblt sich «um Abschluß von Ä-schästen jeder Ard D'rselbe hat »u vcrkausen: Geschäftshäuser, gut gehende Gattwirthschasten, mehrere HcrrschaftSyauser, kaufmännische Geschäfte diverser Branchen rc. rc. Güter verschiedener Größe, sowie mehrere Mühlen im Preise von 6000 bis 35,000 sl. können nachgewiesen werden. ; Darlehen von jeder beliebigen Hohe unter strengster Diskretion. Aunoncen-LLpedition G. L. Daube (t Co. Central - Büreau: Frankfurt a. M Repräsentanten in allen größeren Städten (Europa’#. Tägliche directe Expedition aller Arten von Anzeigen zu Originalpreis^ in alle Zeitungen des In- und Auslandes. Prompte und billige Bedienung. Zeitungs-Cataloge gratis u. franco. Wirthschafts-ErSffmmg. Einem geehrten Publikum hiermit die ergebene Anzeige, daß ich . heute Abend und morgen Sonntag den 2 3. Novbr. meine Wirthschaft „Zur Bavaria“ im früheren Carl Frech'- schen Hause am Kirchenplatz eröffne. Es wird stets mein Bestreben sein, durch gute und feine Speisen und Getränke, sowie reelle und aufmerksame Bedienung, die Zufriedenheit meiner geehrten Gäste zu erwerben. Achtungsvoll (5399) Lorenz Formhals. 5373) Hiermit beehre ich mich ergelcnst anzuzeigcn, daß ich mich als Kleider- und sWeißzeug-Näberin dahier etablirt habe und die billigsten Preise verspreche. Fran Schieb elhuth, 'wohnhaft bei Hrn. Hch. Sauer, Neuenweg. 1$^ Buchhalter-, Reise-, Lageristen- und Verkäuferposten sind sof. und 1. Januar 1874 zu besetzen. Näheres durch das kaufmännische Burcau Germania zu Dresden. (5326) 25 Thlr. Be „ Es hat sich in hiesiger Umgegenv Vas Gerücht verbreitet, tch Jet wegen Vermischung meines Bieres mit giftigen Substanzen in eine Polizeistrafe von 150 Thaler verurteilt wotden und soll dieser That- bestand von einem hiesigen Arzte festgestellt worden sein. Obige Belohnung erhält derjenige, welcher mir den Urheber dieses Gerüchtes in der Weise namhaft macht, daß ich ihn wegen Verläumdung zur gebührenden Strafe bringen kann. 5318) Gründlicher Unterricht in der, 5352) Ein Laufmädchen wild gesucht- lateinischen, griechischen u. französischen! Zu erfragen bet der Exped. d. Bltts. Sprache wird ertheilt- Näheres bei der Exped. d. Bltts. Montag den 24. d. Mts. beginnt ein Cursus im Zuschneiden und Anfertigcn van Damenkleldern. Damen, welche daran The-l nehmen wollen, mögen sich gefälligst bis dahin melden. Amalie Rothenberger, (5329) Lindenplatz. Meinen verehrlichen Kunden, sowie einem hiesigen und auswärtigen Publikum zur Nachricht, daß ich von jetzt an wieder auf Bestellung im Hanse schlachte. Louis Möhl zur Wellersburg. NB. Bestellungen bitte bei Herrn Theodor Rautenstrauch an der Schoor abgeben zu wollen. _______________ ______________ 5405) Dienstag den 23. d. M. beginnt mein Tanz unterricht und ersuche die Herren und Damen, welche sich bei m r angemcldet haben, sich morgen Nach mittag von 3 bis 5 Uhr freundlichst einzusinden. F. Schmidt. 28121 Das Annoncen - Bureau von Rudolph Moste, vertreten durch B Heidingsfelder, Wollchorstratze 96 in Gietzcn, ist für dn Beförderung von Inseraten jeden Jnbalts, als Empfehlungsanzc^gen, Kant- und Berkausgesuchc, Stcllenflesuche, Fanritiennochrichten u. f w als besonders zuverlässig zu empfehlen. 5312) Ein Kindermädchen gesucht auf Weihnachten. Morktstraße D. 39. 15197) Offene Stellen in allen Branchen werden nachgewiesen Büreau Germania, Breslau, Sonnenstr. 24. Brsl. 40. 5391) Getragene Kleider, Stiefel, Hemden, sowie sonstige abgelegte Gegenstände, kauft und verkauft Meyer Rothenberger. Neuenweg 193. Briefe an Louis Rothenberger zu adressiren._____________________________ , 5383) Ein braves Dienstmädchen, welches kochen kann und alle Hausarbeit versteht, wird auf Weihnachten zu miethen gesucht Anlage zu Ar. 274 des Kießener Anzeigers. ..................M ■MM— I 1 “r • ........................................ I nm- ................ I Dculfcöfnnb, Berlin, 20. November „Der Kaiser", schreibt die „Prov.-Corresp.", „ist jetzt auf dem Wege vollständiger Genes-ung von der schweren Erkältung, welche er sich vor drei Wochen zugezogen hatte. Nachdem die rheumatischen Lnden gewichen waren, hat sich das Gesammtbefinden allmählig wieder gehoben und gestärkt und der Kaiser konnte im Laufe der letzten Woche sowohl den Besuch fürstlicher Verwandten empfangen, wie auch sich von Neuem den Negie- ruugsgeschäften widmen und in den letzten Tagen auch wieder einige Vorträge entgegennehmcn." — Die amtliche „Coburger Zeitung" enthält ein bestimmtes Dementi einer in mehreren deutschen Blättern abgedruckten Berliner Correspondenz, welche sich mit dem künftigen Herzog von Coburg, Herzog Alfred von Edin- burg, beschäftigt hatte. Das Dementi wendet sich sowohl gegen das dem Prinzen vorgeworscne absichtliche „Fernbleiben" von dem hiesigen Hofe, wie gegen die demselben imputirte „bekanntlich partikularistische" Gesinnung." — Aus Erfurt wird der „Magdcb. Ztg." geschrieben: Am vergangenen Dienstag Abend hat sich in seiner Wohnung der 73jährige katholische Probst und Director des geistlichen Gerichts, Hucke, erschossen. Die Wirren der katholischen Kirche gegen die Negierung sind wohl hauptsächlich der Grund eines schon vor 8 Wochen entstandenen Gemüthsleidens, dessen Opfer H. geworden. Vor dreiviertel Jahren feierte er sein 50jähriges Dienstjubiläunl, bei welcher Gelegenheit ihm unter Anderem auch ein Dankschreiben vom Magistrat über reicht wurde, weil er mit mildem Sinn alle Streitigkeiten vermieden. Zu einem Fest-Diner war damals auch der evangelische Senior Nudolph eingeladen, die Deputirten Tr. Lucas rc. rc., es sollten 50 Gedecke sein, aber' die ganze junge katholische Geistlichkeit mit ihren nltramontanen Führern ließen ab sagen, so daß nur 30 Personen zur Tafel kamen. München, 20. November. Die Cholera ist hier wieder stärker aufgetreten. Gestern wurden 11 Cholerafälle amtlich constatirt, davon i Sterbe fall; vorgestern 4 Erkrankungen, davon 2 Sterbefälle. Stuttgart, 20. November. Abgeordnetenkammer Außer den Kosten für die Gesandtschaften in München und Wien wurden auch die für Berlin und Petersburg bewilligt. Eine Bitte um Erwägung der spateren Aufhebung des Wiener Gesandtschaftspostens wurde durch Stich-Entscheid des Präsidenten angenommen. Schmeiz. Bern, 21. November. Der Große Nath von St. Gallen hat einen Gesetzvorschlag, wonoch Geistliche, welche confessionellen Unfrieden stiften und ihr Amt zu politischen Zwecken mißbrauchen, mit Geldstrafe bis 1000 Frcs. oder Gefängniß bis 1 Jahr, im Rückfälle mit temporärer Amtssuspension oder gänzlicher Amtsentsetzung bestraft werden sollen, für erheblich erklärt und denselben einer Special-Commission überwiesen, die darüber noch im Laufe der gegenwärtigen Session Bericht erstatten und Antrag stellen soll. Frankreich. Pari-, 19. November. Der Kampf in der Nationalversammlung dreht sich seit der Botschaft des Präsidenten nicht mehr um Republik und Monarchie, sondern um die Frage: Soll Frankreich mit oder ohne liberale Bürgschaften regiert werden, ja, soll cs überhaupt ein wirklich parlamentarisches Leben behalten, wie es jetzt in Westeuropa allgemein ist? Nach dem bisherigen Verlauf der Debatten zu schließen, wird, wenn die Linke besiegt ist, die sog. con- servative Coalition nur noch durch das Stichwort: Reaction bis hinter die Charte dcs Juli-Königthums! zusammengehalten werden. Die alten Parteien haben es bereits gar kein Heb! mehr, daß sie nach Austragung der jetzigen Händel ihre Arbeit zur schließlichen Durchsetzung ihrer Plane sofort wieder aufnehmen werden. Will der Präsident Mac Mahon also Ruhe halten, so kann es nur durch eine eiserne Hand gelingen. Broglie deutet bei jeder Gelegenheit auf diese Art von Stärke und „Stabilität" hin. Aber weder die Linke noch die Rechte traut heute noch Mac Mahon diese feste Unwandelbarkeit zu; seine Botschaft hat einen gereizten, nervösen, ehrgeizigen, rechthaberischen politischen General enthüllt, wie er sich freilich schon in Algerien während seiner letzten Verwaltung angekündigt hatte. Rouher, der den Marschall kennt, sagt gera- dazn, er fürchte, derselbe werde eher zu wenig als zu viel regieren; aber eben zu einem solchen System gehört ein sehr feiner Tact, ein ausgebildeter politischer Blick, ein klares Bewußtsein der Verhältnisse und Menschen; und eben davon zeigt sich in den beiden Botschaften das Gegentheil. Mac Mahon pflegt gemächlich zuzuwarten, dann jählings in's Geschirr zu gehen uub schließlich den Karren an einer schlimmen Stelle stecken zu lassen. So war er bisher als Soldat und als Administrator; wird er in seiner künftigen überragenden Stellung anders operiren? Wie feit dem 24. Mai die Bouapartisten wieder gewachsen sind, zeigte sich recht schlagend in der Rede Rouher's, sowohl in der alten Selbstgefälligkeit und dem Gefühl der Ueberlegenheit, wie er es in seiner vicekaiserlichen Zeit zur Schau trug, wie in der geduldigen Aufnahme, die diese Manier diesmal in der Nationalversammlung fand. Noch gestern zeigte sich das Cabinet besorgt um seine Existenz; heute scheint diese Besorgnis; verschwunden zu sein, und zwar, wie die Correspondenz „Havas" andeutet, in Folge der Umkehr von einem Dutzend Legitimisten, die bei der entscheidenden Abstimmung Passen wollten, nunmehr aber für den Minoritäts-Entwurf stimmen werden., Diese Leute glauben durch Chesnelong's Rede ihr Gewissen gewahrt und nun! für Mac Mahon stimmen zu können. Auf der äußersten Rechten dagegen ßat' Chesnelong's Erklärung empört; man findet cS unehrerbietig und frech, daß ein solcher Mensch den „König" so bloß zu stellen wagt. Aber diese Empörung wird sich schwerlich in Zahlen aussprechen; denn alle drei monarchischen Grup Pen haben ein zu überwiegendes Interesse daran, daß Mac Mahon die Schildwache behalte, bis ihn Heinrich V. oder Louis Philippe II. oder Napoleon IV. abzulösen oder zur Seite zu schieben in der Lage ist. ■[ Paris, 20. November. Die Minister werden bis nach der Discussioi । der Interpellation Say's im Amte bleiben. Mit der Neubildung des Cabi nets wird wahrscheinlich Broglie betraut. Paris, 21. November. Der „Moniteur" meldet, daß Graf Cham bord seit einer Woche in Frankreich verweile. Derselbe habe natürlich vw | Anhänger empfangen, seine Reise trage aber keinen ausgesprochenen politischer! Charakter; Graf Chambord habe in der letzten Krisis den Deputirten bei Rechten volle Freiheit gelassen. Versailles, 19. November. Nationalversammlung. Die Nachtsitzung! wird 1 iy2 Uhr eröffnet und nimmt zuerst der Herzog von Broglie das Wort. > Derselbe weist den ihm gemachten Vorwurf, daß er sich hinter Mac Mahon zu decken suche, zurück, und führt aus, daß eine Aenderung der gegenwärtigen Zustände nichts bedeute, wenn sie nicht auf eine Zeitdauer festgesetzt würde. Die Nationalversammlung und Mac Mahon bezeugen sich gegenseitiges Vertrauen. An dem Worte Mac Mahon's zweifeln, welcher erklärt habe, daß er vie constitutionellen Gesetze wünsche, hieße, ihni unverhohlen mißtrauen oder I mit anderen Worten Verwerfung der drei Artikel. Jules Grevy entwickelt vorauf vom Rechtsstandpuukt aus, daß die Nationalversammlung gar nicht das Recht habe, über d-e Grenze ihres Mandats hinaus eine provisorische Gewalt zu errichten. Die Discussion über das Amendement Depeyre wird sodann geschlossen und die Sitzung für kurze Zeit suspendirt. Nach der Wiederaufnahme Der Sitzung wird über Art. 1 des Gegen-Entwurfs Depeyre, wonach die Gewalten Mac Mahon's auf 7 Jahre verlängert werden sollen, abgcstimmt und derselbe mir 383 gegen 317 Stimmen angenommen Der Deputirte Waddington erhält darauf das Wort und sagt: Mehrere Mitglieder der Versammlung hätten den Art. 1 des von Depeyre eingebrachten Entwurfs votirt, um Mac Mahon ihres Vertrauens zu versichern. Wenn der Art. 3 des Commissions-Entwurfs verworfen wäre, würden wir gezwungen sein, den ganzen Entwurf Depeyre's zu verwerfen; er bringe daher einen Zusatz-Antrag ein, welcher besage, daß der Art. 1, welcher soeben angenommen sei, erst nach Volirung der constitutionellen Gesetze constituirenden Charakter haben solle. Bei der Abstimmung wird der Zusatz-Antrag Waddington's mit 386 gegen 321 Stimmen abgelehnt. Die Veriammlung verwirft darauf ein Amendement, welches for- vert, daß die Kammer vor der Votirung der constitutionellen Gesetze um ein Drittel erneuert werde, nimmt Art. 2 des Entwurfs Depeyre an, besagend, daß eine Commission zur Berathuug der constitutionellen Gesetze von der Nationalversammlung ernannt werde, und nimmt schließlich den ganzen Entwurf Depeyre's mit 378 gegen 310 Stimmen an. Die nächste Sitzung wird auf Montag festgesetzt und die Discussion der Interpellation Say's auf die Tagesordnung gestellt. Die Sitzung wird Morgens 11/2 Uhr aufgehoben. JJefflien. Brüssel, 20. November. Die Deputirten - Kammer hat das Kriegs- Budget ohne Debatte mit 57 gegen 16 Stimmen angenommen. — Herr Otto hat seine Entlastung als Schöffe von Brüssel dem König eingereicht in Folge der Gemeinderaths-Wahlen. Holland. Haag, 20. November. Der Colonial-Minister erklärte in einem Schreiben an die zweite Kammer, daß der Krieg mit Atschin dahin führen werde, dasselbe zur Garantie der Sicherheit unter holländische Oberhoheit zu stellen. Die Negierung werde Atschin aber ferne Autonomie belasten. Spanien* N?adrid, 19. November. Ueber die „Virginius"-Affaire registriren wir folgende Zeituugsstimmen: „Krieg gegen die spanische Republik in diesem Mo- meilt ihrer größten Schwäche und Gefahr zu erklären", sagt mit Bezug auf solche Nachrichten die Londoner Morning Post, „würde nicht eine Handlung sein, auf welche die amerikanische Republik stolz sein könnte." Aehnlicher Ansicht ist auch der Standard. „Es ist eine Art grausamen Spottes" — bemerkt das Organ der englischen Conservativen — „Scnnor Castelar's Negie- rung für die Thaten der cubanischen Freiwilligen, über welche er ebensowenig Controle, als über die baskischen Provinzen oder die Junta von Cartagena hat, verantwortlich zu machen Der „Cpectator" gicbt Sennor Castelar den Rath, sich der Hülfe der Vereinigten Staaten zur Wiederherstellung der Ordnung in Cuba zu bedienen, bezweifelt aber, ob der spanische Stolz dies zulasten werde. — Die Madrider Journale billigen beinahe einstimmig die Hinrichtungen aus Cuba. „El Pueblo" sagt, der amerikanische Gesandte könne sich wegen der Hinrichtung Ryan's nicht beschweren, denn Piraten hätten kein Vaterland. In demselben Sinne sprechen sich die „Epoca" und die „Iberia" aus. Die „Discusion" findet, daß die cubanischen Bebörden vollkommen gesetzmäßig gehandelt hätten, ebenso das „Gobierno." Die „Bandera Erpanola" erklärt, wenn auf Cuba Recht und Gesetz nichts mehr gelten sollen, so sei c8 unmöglich, die Insel zu regieren. „Eco de Espana" versichert, es wäre ebenso unklug als unpolitisch, solche Delinquenten, wie es die cubanischen Nebellen wären, mit Milde und Schonung zu behandeln. Der einzige „Neformista", freilich ein sehr radicales Blatt von geringem Einfluste, spricht sich gegen die ^Hinrichtungen aus und nennt die Negierung, die solche Gräuel zugebe, mit einem ganz neuen Worte, eine „Astassinokratie." Madrid, 20.^Rovcmber. Der „Politica zufolge hat der amerikanische Gesandte, General Sikles, seine Vorbereitungen zur Abreise in Folge von Bemühungen des englischen Gesandten Layard aufgeschoben. «tlineiifuL New Nork - 20. November. Der amerikanische Consul in Santiago zeigt osficiell an, daß bis zum 13. November erst 53 Gefangene vom „Dirgi- nius« erschoßen seien. Die Senatoren Summer und Cameron rufen die Sym- pathieen des amerikanischen Volkes sür di- spanische Republik an, welche um ihre Exstenz kämpfe. Ober-Lösnitz bet Dresden, Clemens August Victor Wirth, Ehefrau, alt 26 I-1 M- 5 T-, öeftorbg^u Henriette Hassenteufel, geborene Weyprecht, hinterlassene Witlwe des verstorbenen Bürgers und Heildieners, Joseph Hassenteufel, alt 74 I 1 M. 15 T-, gestorben den 19. November. Bermischres. Allen leidenden Gesundheit durch dck vorzügliche du — Auszug aus 80,000 Certificaten über Genesungen, die aller Medicin Bleichsucht- 73V* Oberhessen II. - 1 Börsennachrichten. 21. November 1873. Fahrgcleise ist und Verwerfliches, um Auszug aus den Kirchenbüchern der Stadt Gichen. Evangelische Gemeinde. « o H H t t e. Alleiniger Inseraten-Pächter des Kladderadataeli“, der „Fliegenden Blätter“, des „Figaro“ ” in Wien. Allen Kranken Kraft und Gesundheit ohne Medicin und ohne Kosten, „llevalesciere Du Barry von London.“ Kirchliche Anzeige yer evangelischen (Gemeinde zu Gießen. Gottesdienst in der FriedhofSktrche. Sonntag den 23. November: Morgens: Pfarrvikar Schlosser. Nachmittags um 2 Uhr: Mitpredtzer Drescher. (Künftigen Sonntag, den 30. November, Feier des heiligen Abendmahls ) Die Pfarrgeschäfte für die Woche vom 23. bis 29. November 1873 besorgt Pfarrer Dr. Seel. Aellen« 5°/0 östr. F. St. E. B. 341 Va Lombard. Bahn 169' z Ludwigsh. Bexbach 186 Maxbahn 129 Bayer. Oatbahn 113 Vä Uhein-Nahebahn-Act. 29‘,'j Hese. Ludwigsb.-Act. 148'/a Getaufte. Den 16. November. Dem verstorbenen Ortsbürger in Rodcnhausen, Kreis Marburg und Bremser an der Cöln - Gtetzener Bahn dahier, Konrad ischnetder, em Sohn, Heinrich Konrad Emil August, geboren den 31 October. Denselben. Dem Ortsbürger in Annerod und Ztmmergesellen dahier, Eberhard Küster, eine Tochter, Anna Elisabeth Wilhelmine Maria Henriette, geboren den selben. Dem Ortsbürger in Beuern und Müller dahier, Adolph Hill- aärtner, eine Tochter, Margarethe, geboren den 19. September. 6 Denselben- Dem Bürger und Schreinermeister, Hermann Werner, ein Sohn, Karl Christian Ferdinand Hermann, geboren den 16. August. Denselben. Dem Telegraphisten an der Mam-Weier-Bahn dahier, Georg Hahn, eine Tochter, Auguste Marie Johanna Katharine, geboren den 12. October. v v ' Denselben. Dem Bürger und Schlosser an der Mam-Weser-Bahn dahier, Christian Scbnecko, eine Tochter, Marie Louise Karoline Friederike, geboren den .November. Dem Bürger in Stangenrod, Kreis Grün berg und Schaffner an der Oberhessischen Bahn dahier, Konrad Hartmann, eme Tochter, Elisabeth, geboren den 21. October. Beerdigte. Aecht kölnisches Wasser ven Jean Maria Farina. Meint Mebcrlage davon in bet b°. schweren Geldstrafen verboten. ° SßäfuenD der Strichzeit waten um d,°stm B°rbot. Nachdruck 2 vcrkchaffen, executive Beamte nach den gesuchten Fangorten beordert worden, um den Vogelstellern ihr zwar" sehr lohnendes, aber schmähliches Handwerk zu legen. Man nimmt an , daß alliährlick mehr als 50,000 Stück sogenannte Leipziger Lerchen gefangen werden, um fcamit ben Gaumenkitzel der Gourmands zu befriedigen. Wie triftig die Anordnung der Leipziger St ttprmaltuna in diese der Landwirthschaft ganz unentbehrlichen Jnseetenvertilger zu conservlren, statt solch zu 'consumiren, wird auch dem befangensten Kopfe klar werden. Um so widerwärtiger aber berührt der überall in grasiestem Umfange geübte Unfug des Einfangens der sogenannten Krammetsvöqel' das sind die Staate, Drosseln, Amseln k. Diese lüblichen S°nger, die^m Walde, dem Garten, den Aeckern eben gleich nützlich und angenehm ^ wie^hre musikalischen Colleqcn die Lerchen, kommen jetzt noch bündelwei|c aus Thurmgen und dem Harze nach den Städten, wo das Stück mit 2 bis 3 Silbergroschen bezahlt und als Leckerei oeripeist wird. Jeder Schulbube wird dtsciplinarisch bestraft, wenn er ein einzigesF'nkenmutterchen ^us dem Neste kapert, und hier vollzieht sich unter ven Augen der Aufsichtsbehörden der M^iienmord Wtr cR'et'i°-p7°ph^°7h7ngV'°Wi" lflm in °.r „mannt,. Ztg " „Der Wetterprophet oon QCtlcricc der im vorigen Jahre das förmliche Ausbleiben der Winterkalte richtig voraus- sagte, spricht sich über den bevorstebendeu Winter in folgender Weise aus: Bis ungefähr den 20. No!entter wird schönes Herbstwetter herrschen, dann tritt plötzlich strengei Kalte-ein. Dor Weihnachten weicht die Kälte einem entschiedenen Thauwetter, bas längere Zeit anhalt. Im weiteren Verlauf tritt jedoch abermals stärkere und zwar anhaltende Kalte em. Die verschiedenen Industriellen, welche Jnteresien am Eise haben, können sich s also merken, und - wenn s nicht so kommt, mögen sie sich an ven Propheten von Jedlersce halten." Alleinige Annoncen - Regie de9 Deutscher Reichsanzeiger“ und „Königlich Preussischer Staats-Anzeiger“, „Berliner Taeeblatt", „Deutsche Landes-Zeitung“, „Deutscher Gemeinde-Anzeiger , Capitahst , Revue finaneiöre allemande“, „Schweizerische Handeiszeitung , „Züricher Presse , ” „Prager Handelsblatt“, „Feierabend des Landwirths.“ Ccrlificat Rr. 73 928 Walbegg, Steiermark, 3. April 1872. Durch Hhre Revalesciire, bie ich 50 Jahr alter Mann - zwei Jahre ununterbrochen aenossen habe, bin ich von meinem zehnjährigen Leiben: Lähmung an üänben unb Füße , beinahe vollkommen hergestellt unb gehe wieder, wie ,n ben besten Seiten meiner Beschäftigung nach. Für biese mit erwiesene »roße Wohsthat spreche ich Ihnen hiermit den herzlichsten Dank aus. . v? Ssrn fiertifirat 73268. Trapam, ©teilten, 13. April 1370. ein Opfer von schrecklichen uerooien unb biliösen Lerben, mit surcht- barer Geschwulst des ganzen'KörPeis. Herzklopsen, Schlaflosigkeit unb Hypochonbrlastz im hock Neu Grabe, war von den A-rzten alt, verloren angesehen als ich mich ent- schlost meine Zuflucht zu Du Barrp's unbezahlbarer Kevalesc.ere zu nehmen. Dieses küstlich- Mittel hat, zum Erstaunen aller Freund-, 'N kurzer Zeck l-a- lurchtbaren Leiden beseitigt unb meine Frau io völlig hergesiellt, daß, obgleieh 49 ^ahre all, st- tbättaen Autdeil an Tanzveignugungen nehmen kann. Ich mache Ihnen diese 1)1 vi- lheilung pflichtgemäß im Interesse aller ähnlich &ibraben^unbm't mmgslem Danke. Nahrhafter als Fleisch, erspart die Revalescifcre bei Erwachsenen und Kindern 50 WXSÄ U18b@®rPfin$funb 1 Thlr. 5 Sgr., 2 Psund 1 Thlt 2^7 Sar b Psünd 4 Thlr. 20 Sgr., 12 Psund 9 Thlr. 15 Sgr., 24 Psund 18 Thlr. - SRevalesci6re Biscuiten: Büchsen ä 1 Thlr. 5 Sgr. und 1 Thlr 27 Sgr, - Revalescibre Chocolatee in Pulver sür 12 Tasten.18 Sgr., 24 Tasten 1 Thlr. 5 Sgr, ar o-nffen 1 Tblr. 27 Sgr-, 120 Taffen 4 Tylr. 20 Sgr., 288 Tassen V lr. 10 Sgr., 576 Tassen 18 Thlr.; in Tabletten für 12 Tassen 18 Sgr-, 24 Tassen 1 Thlr. 5 Sgr^. 48 Tasien 1 Thlr- 27 Sgr. - Zu beziehen durch Ba'ry du Barry & Comp- in Oer in 178 Friedrichsstraße, und in allen Städten bei pulen Apothekern, Droguen-, Lpecereiunb^Delieatess-ndänbleru. Zu Gießen hei Müller L Schwager. 1.03b) Den 8. November. Christian Döring, Vicefeldwebel im Großh. Hess. cvnf -Rea Nr. 116, des verstorbenen Bürgers und Maurers zu Alsfeld, Chrlstopb Dörllm ehelicher Sohn; und Anna Katharinoi Schnuth, des verstorbenen Ortsburgers »ii Oiphin§ Amtsaericht Gelnhausen, Johann Heinrich Schnuth, eheliche Tochter, zu ^'bblos^ vember^ Friedrich Gottlieb Emil Koch Mechanikus in Wetzlar^ des verstorbenen Großherzoglichen Gymnasiallehrers Dr. August Ludwig Theodor Koch dahier ehelicher Sohn; und Marie Henriette Karoline Kohler, des verstorbenen Bürgers und K'm i ch u e r m e ff ter s, 2 a r g ^Michel an der Cöln - Gießener Bahn dahier, aus Gleiberg, des verstorbenen Fabrikarbeiters daselbst, Johann Adam Michel ehelicher Sohn; und Emilie Sensfelder, des verstorbenen hiesigen Burgers, Christoph een6f$ern t2o!d,91t°o*mber Christian Krommelbein, Bahnarbeiter bahler aus Sreienfleinau unb Elisabeth Müller, bes Orlsbürgers unb Hanbelsmauns, Johann riudwia 'VitiUer in Wommelshausen, Kreis Biedenkopf, ehettche Tochter. Denselben. Robert Julius Moritz Hertwlg, Wagenconttoleur an der Ober-^ hessischen Bahn dahier, aus Leipzig, ein Wittwer, des Burg eis m Leipzig, Johann Ferdinand Hertwig, ehelicher Sohn; und Helene Hedrich, des Ortsbürgers und Schmred- meisters zu Appenrod, Kreis Alsfeld, ehettche Tochter. - Rudolf flösse in Franklurt a. fl. p'crner domicilirt: ‘ Berlin, Breslau, Cöln, Halle, Hamburg, Leipzig, München, Nürnberg, ; prag, Stuttgart, Strassburg, Wien, Zurich. Ssficittür Agen! siimmtticher Zeitungen des In- und Anstandes. Priodläten« 3°/9 -östr. Stab. Prior. 60% 3% östr s. Lombard 49 3°/o Livorneser 31 Vü 5% Toscaner — 5% Elisabeth.-Prior. 91 Vt do. II. Emiss. --___________ JLnlefiiensloose« Darmstädter fl. 50Loo.se 215 n „ 25 „ — Kurh. 40 Thlr. Loose — Nassau 25 fl. — Braunschweiger — Z0 q Oldenburg, k 40Thlr. 37 V* 4% bayr. Präm.-AnL 112 < 4% badische Loose — Badische fl. 35 Loose — Oestr. fl. 250 v. 1854 85' 4 1858r Prioritätsloofle 184 1860r Loose 90Vr 1864r „ 149_______ I Preuss. 41/2O/o Oblig. 101»/s Frankf. 3‘/i°/o Oblig. 87i/4 Nass. 3Ma Obi. 91'/» Kurhess. 4°/° n 95 » Gr Hess. 50/a Ob). - , 40/0 , 99 ;8 „ n 3'/a°/e n - Bayer. 5°/o n — , 4'/£° o 1jährige 100',, ’ 40,0 1jährige — Würtemb. d'/^o/o Obi. 100 Baden 4'/2O/o ObL o. E. L. 100 Oesterr. Silberrente 64'/, „ Papierrente 597's Spanier, neuest. 3°/o 14 /a Amerik. Bonds 1881r 101 „ 1882r 97% , 1885r 99 Vt r n 1887r 100% Actieei. Frankf. Bank 147'/, Frankf. Vereins-Kasse 92 Darmst. Bankact. 380 Rheinische Hyp.-Bank — Wien Bankactien 990 Oest. Creditact. 227% Galizien — Den 15. November. Ungetauft verstorbene Zwillingssöhne des Bürgers und Schuhmachermeisters, Ludwig Franz dahier, geboren den 13. November. Denselben. Luise Katharine Wirth, geborene Leng, des Fabrikanten zu ___■---------!---------------- Redaction, Druck müT Verlag der Brühlffchen Univ.-Druckerei (Fr. Ehr. Pt cts«) tn Gt.ßen. Wechsel« Amsterdam k. 8. 99Vs Augsburg k. 8. 100 Berlin k 8 1047/e Bremen k. 8. 105'/, Brüssel k. S. 93«/b Hamburg k. 8. 105'/g Leipzig k. 8. 105 London k. 8. 119 Lyon k. 8. — Paris k. 8. 93'/a Wien k. 3. 103 ditto m. S. — ditto 1. 8. 102V1 Disconto 4 %_____