ipreiS vierteljährig 1 fl. 12 kr «it Bringerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährig 1 fl. 29 kr. Migtr. Erscheint täglich, mit Ausnahme SvnntagS. Expedition: Tanzleibsrg, 2it. B. Nr. 1. Anzeige- und Amtsblatt für den Kreis Kiessen. Nr. Dienstag oen 21. Ockovcr Z873. nmtsicher Thetf. Betau n t m a ch u u g. In dem Budget des landwirthschaftlichen Bezirksvereins Gießen pro 1873 ist theils zur Verwilligung von Stipendien für den Besuch der Ackerbau- schulen zu Friedberg und Alsfeld, theils zur Verwilligung von Prämien an Lehrer des Kreises für die Leitung landwirthschaftlicher Fortbildungsschulen die Summe von 200 fl. vorgesehen. Jene Prämien, welche sich bis auf 50 fl. belaufen können, sind für junge, dem Kreis Gießen angebörige, Leure bestimmt, deren künftiger Beruf der Betrieb der Landwirthschaft sein wird, und die das 14. Lebensjahr zurückgelegt haben, die anderer Vorkenntnisse aber nicht bedürfen, als wie sie die Volksschule gewährt. Eltern solcher junger Leute, welche die von dem Bezirksverein in Aussicht gestellte Beihülfe in Anspruch nehmen, werden aufgefordert, sich bis zum 13. November l. I. bei dem Unterzeichneten zu melden. > Anmeldungen für Verwilligung von Prämien für Leitung von landwirthschaftlichen Fortbildungsschulen innerhalb des Kreises Gießen können bi- Ende December I. I. bei dem Unterzeichneten eingereicht werden. Gießen, den 17. October 1873. Der Director des landwirthschaftlichen Bezirksvereins Gießen. - v. Röder. Polizeiliche Bekanntmachung. Den Anstrich der Gebäude betreffend. In der neueren Zeit haben mehrere Einwohner ihren neu aufgeführten Gebäuden einen weißen Anstrich gegeben. Wir sehen uns daher veranlaßt, darauf aufmerksam zu machen, daß nach § 44 der Stadtbauordnnng die weiße'Farbe, sowie alle grelle« schreienden Farben zum äußeren Anstrich der Gebäude untersagt ist. Wer diese Vorschriften nicht befolgt, hat zu gewärtigen, daß der weiße Anstrich seines Gebäudes durch Zwangsmaßregeln entfernt wird. Gießen, den 17. October 1873. Großherzogliche Polizei - Verwaltung der Provinzialhauptstadt Gießen. Nover. Gefundene G e g e n ft ä » d e: Ein goldener Ring mit Stein, eine blau seidene Halsbinde mit Franzen, ein einklingiges Taschenmesser, zwei Kinderjäckchen (ein rothes und ein schwarzes) ein weißes Taschentuch mit Krone, eine grüne Mütze mit Goldbörochen, ein lederner Maulkorb, ein messingener Maulkorb, eine lange dünne Messingkette, mehrere größere und kleinere Schlüssel. Die Eigenthümer werden aufgefordert, sich binnen 3 Wochen bei uns zu melden, widrigenfalls diese Gegenstände auf Verlangen an die Finder zurückgegeben oder später zu Gunsten der Armenkasse werden versteigert werden. Zugelaufen: Ein Hund mittlerer' Größe, dunkelgrau, langhaarig, in Lit. B. Nr. 186, ein röthlich-brauner Pinscherhund. Gießen, den 20. October 1873. Großherzogliche Polizei-Verwaltung der Provinzial-Hauptstadt Gießen. Nover. Betreffend: Die Bau - und Cullurveränderungsverzeichnisse. Das Großherzogliche Landgericht Gießen, am 17. October 1873. Gießen an die Großherzoglichen Ortsgerichte des Bezirks. In Auftrag Großherzoglichen Hofgerichts der Provinz Oberhessen weisen wir Sie an, für die Folge die rubricirten Verzeichniffe bereits am 1. Juli jeden Jahres an die Großherzoglichen Steuer-Commissariate zu übersenden und zugehörige Meßbriefe, die bis dahin noch nicht eingelangt sein sollten, bald- thunlichst nachzujenden. I. E. d. L.-St.: Bram m, Landg. - Assessor. Winterbauschule des Localgewerbvereins in Darmstadt. Beginn des Unterrichts am 1. Dezember I. Js. Dauer 3 Monate. Unterrichtszeit täglich von 8—12 und 1—5 Uhr, mit Ausnahme der Somr- tage und Samstag-Nachmittage. — Unterrichtsfächer: Bauzeichnen, Freihandzeichnen, darstellende Geometrie, Bauconstruktionslehre, Rechnen, Geometrie Anfertigung von Bauvoranschlägen, Materialieukunde, gewerbliche Buchführung und Mechanik. Das Schulgeld beträgt im Ganzen 18 fl. und wird bei Beginn des Curses vorausbezahlt. Anmeldungen wolle man baldigst „an das Bureau bei Landesgewerbvereins, Rheinstraße Nr. 14 in Darmstadt", richten. p o n t i f cf) e r Theit. Schulgesetzes gegeben hat, schlüssig zu machen. gehen die Ansichten auseinander, nämlich die Frage, ob die Wahl der Bürgermeister in den Landgemeinden eine di recte oder eine indirecte Deutschland. /ft. ~ on „ sem soll? Letzteres will die Negierung, die erste Kammer und die Minderheit preßen, ^0 Oct. Der ^manzausschuß zweiter Kammer wird Mitt- zweiter Kammer, — ersteres die Mehrheit zweiter Kammer. Hoffen wir, daß woch den 22. und Donnerstag den 23. d. M. die oberhessische Bahn mit'an dieser Frage das Zustandekommen der Landgemeinde-Ordnung auf ordent- emem Reglerungs-Eomimssar und in einem hierzu verwilligten Extrazuge zwi-^lichcm Wege nicht scheitere! Bei dem Schulgesetz ist kaum Aussicht vorhanden, schen Gießen und Gelnhausen, sowie zwischen Gießen und Fulda befahren, um " " ' ' * ~ ■ - -- - überall anhalten und alle Beschwerden rc. untersuchen zu können. Auch verschiedene Techniker werden zur Begleitung bereit sein Alle oberheisischen Abgeordneten sind zu dieser Fahrt cingeladen worden. Am eisten Tag geht der Extrazug um 10 Uhr 36 Minuten, am zweiten' Tag um 9 Uhr 30 Minuten von Gießen ab. Gießen, 20. October. Der Gesetzgebungsausschuß zweiter Kam-^ mer war am 16. und 18. d. M. zusammengetreten, um sich über die Fassung? —w* m i i h u m vvuyuuviii, bie erste Kammer bei der zweiten Lesung für das Princip der Vorlage zu ge- j Winnen ; hier wird also demnächst Schließung des Landtags und dessen Wie- dereröffnung zur Durchstimmung des Entwurfs nöthig werden. Der Landtag selbst wird voraussichtlich in der letzten Woche dieses Monats wieder zusammentreten und dann längere Zeit tagen. Es herrscht eine außerordentliche Thätigkeit in allen Gebieten der Staatsverwaltung und die Ausschüffe der zweiten Kammer, wie die Mitglieder derselben selbst lassen eS ” ”• ° ° ' rw *** o-n"-v' on angestrengter Arbeit nicht fehlen. Wenn trotzdem die Sitzungen nicht kürzer weicye cte eiste Kammer den Entwürfen der drei Verivaltungsgesetze und des sind und die Arbeiten in einzelnen Fällen nicht rascher von Statten gehen, ali ^chu gesttzes gegeben hat, schlüssig zu machen. Dem Vernehmen nach sind die bei früheren Landtagen, so liegt das hauptsächlich an dem zu bewältigenden Mltglleoer jenes Ausschusses darüber einig, der zweiten Kammer im Wesentlichen Stoff und gewissen Schwierigkeiten, die stets mit dem constitutionellen Leben Beharren bet den früheren Beschlüssen zu empfehlen. Nur über einen Punkt verbunden zu sein pflegen. übertragen. Gleichzeitig haben des Großherzogs Königliche Hoheit die provisorische Errichtung einer fünften evangelischen Stadtpfarrstelle zu Darmstadt zu geuch- und Unwahrscheiuliches zuerst Thatsache. Darmstadt, 19. October. Se. König!. Hoheit der Großherzog haben allerguädigst geruht: am 18. l. Mts. den Miuisterialrath tm Ministerium der Finanzen, Geheimerath August Schleiermacher, unter Enthebung von der Stelle eines landesherrlichen und ersten Mitglieds der Direction der Staatsschulden- Schulkinder zu solchen, nicht ausgesetzt oder unterbrochen werden. Sollte aus besonderen Gründen im einzelnen Falle eine Ausnahme angemessen erscheinen, so haben die betreffenden Schulvorstände vor Aussetzung der Unterrichtsstunden die Genehmigung der vorgesetzten Kreisschulcommission einzuholen. 2) Abgesehen von dem Gottesdienst an Sonntagen und den in der oben angezogenen Verordnung genannten Feiertagen findet eine Verpflichtung der Schulkinder und beziehungsweise der Lehrer als solche behufs Ueberwachung der Kinder zur Theilnahme an sonstigem Gottesdienste oder anderen kirchlichen Feierlichkeiten nicht statt und können insbesondere auch die Schulkinder gegen ben Willen ihrer Eltern nicht angehalten werden, einer Leiche zu folgen, an einer Procession, einem Bittgänge rc. Theil zu nehmen. 3) Hat ein Lehrer zugleich als Organist, Cantor rc. kirchliche Dienste zu verrichten, so hat er selbstverständlich diese Functionen nach den Anordnungen der betreffenden kirchlichen Behörden zu besorgen. Sollte durch Verrichtung dieser Functionen der Schuldienst Noch leiden', und ein Benehmen mit den betreffenden Kirchenbehörden keine Abhilfe verschaffen, so ist die Trennung der kirchlichen Functionen von dem Schuldienst herbeizuführen. — Der Erlaß dieser Verfügung ist in intelligenten Kreisen überall mit hoher Befriedigung ausgenommen worden. Darmstadt, 18. October. Se. König!. Hoheit der Großherzog haben allerguädigst geruht: am 16. l. Mts. den wirklichen Geheimerath und Präsi- denten des Großherzoglichen Ministeriums der Finanzen, Maximilian v. Bie- geleben, auf sein Nachsuchen unter dankbarer Anerkennung der von demselben geleisteten langjährigen treuen und ausgezeichneten Dienste, sowie unter Verleihung des Großkreuzes des Verdienstordens Philipps des Großmüthigen, in Ruhestand zu versetzen. Bis zur Ernennung seines Nachfolgers wird Präsident v. Biegeleben die Geschäfte fortführen. Am 7. October dem zweiten evangelischen Stadtpfarrer zu Darmstadt, Kirchenrath Georg Friedrich Ritsert, die erste evangelische Stadtpfarrstelle zu Darmstadt, dem dritten evangelischen Stadtpfarrer zu Darmstadt und Dekan des Dekanats Darmstadt, Johann Peter Ewald, die zweite evangelische Stadtpfarrstelle zu Darmstadt und dem Lehrer an der ersten Abthcilung der zweiten höheren Sradtmädchenschule zu Darmstadt , Mitprediger und Diakonus, Hermann Dingeldey, die dritte evangelische Stadtpfarrstelle zu Darmstadt zu an sieht, Hr. Kallenbach hat den Muth der Ueberzeuguug und scheut sich Man nennt nu^' herrschenden Borurthellen entgegenzutreten. Gießen, 20. October. Wie weit religiöse Verrücktheit sich steigern kann, davon hat jüngst das „Mainzer Journal" redendes Beispiel geliefert. Es warnt und eifert vor dem Beitritt zum „Thierjchutzverein" uud warum? weil es menschliches Elend noch genug gebe und weil der Thierschutzverein mißbraucht werden könne zur Verbreitung Darwinscher Lehren über die Entwicke lung des Memchen und der Thiere rc. Was für Gespenster steht doch eine ultramontane Seele am Hellen lichten Tage. Was will der Thierschutzverein? Er will die armen Thiere, unsere Wohlthäter, vor den schändlichen Mißhandlungen, welche ihm nur zu ost zu Theil werden, möglichst schützen, und die in solcher Behandlung sich aussprcchende Rohheit und Wildheit des Sinnes und der Sitte des Menschen mildern und abstellen. Was kann ein Vernünftiger gegen solche Zwecke Vorbringen? Aber freilich, der Thierschutzverein ist keine ultramontane Institution, er ist nicht von der Kirche beaufsichtigt, uud gar er öffnet seine Pforten Jedermann, ob Katholik oder Protestant, Jude rc., der sich zu gleichem Zwecke mit Anderen verbinden will. Der Ultramontane wittert offenbar Freimauerei oder welche sonstige Höllenspeise unter dem Thierschutzverein, und da kann es freilich nicht anders sein, als daß der ultramontane Wahnsinn erwacht und mit Händen und Füßen strampelt gegen das Ungethüm, welches wiederum geeignet sein könnte, den armen Schäflein Etwas an dem Glauben abzuluxsen. Vielleicht steckt der Bismarck hinter dem Thierschutzver ein! Die Ultramontanen haben bekanntlich gewaltige Brillen und sehen durch Dick und Dünn stets den bösen Bismarck. Aus dem Großherzogthurn Hessen, 17. Oct. Wie erinnerlich, so ist die Verwendung von Schulkindern zu kirchlichen Zwecken, sowie der Besuch des Gottesdienstes und die Theilnahme an kirchlichen Feierlichkeiten von Seiten der Schulkinder und der Lchrer an Volksschulen Gegenstand eingehender Besprechung gelegentlich der Berathung der zweiten Kammer über das Volksschulgesetz gewesen. Schon damals sprach sich die Regierung dahin aus, daß sie sich das Recht vindicire, die gerügten Mißstände auch bei dem dermaligen Gesetzeszustand zu beseitigen. Wie wir jetzt erfahren, hat sie dieser Aeußerung bereits praktisch Folge gegeben, indem die großh. Oberstudien-Di- rection auf Anordnung'großh. Ministeriums des Innern „zur Beseitigung von Mißbräuchen und irrigen Ansichten über die Verbindlichkeiten von Schulkindern und Lehrern zur Theilnahme an kirchlichen Feierlichkeiten u. dergl." folgende Bestimmungen getroffen und durch Ausschreiben der Kreis-Schulcommissionen mitgetheilt hat: 1) Abgesehen von den Sonntagen und den in der Verordnung vom 26. Mai 1856 genannten Feiertagen darf der Unterricht an den Volksschulen um kirchlicher Zwecke willen, insbesondere behufs Verwendung der Tilgungskasse, zum Director des Ministeriums der Finanzen zu ernennen. Berlin, 15. Oct. Die Veröffentlichung des Gedankenaustausches zwischen dem Papst und dem Kaiser hat begreiflicher Weise allgemeines Aufsehen erregt. Die offene und entschiedene Sprache, mit welcher der Monarch seinen polttischen und religiösen Standpunkt und gleichzeitig die Rechte und die Gewissensfreiheit der deutschen Nation vertritt, hat einen wohlbegründeten Anspruch auf den ungetheilten Beifall der öffentlichen Meinung, der auch bereits heute in einer großen Anzahl Preßkundgebungen Ausdruck gesunden hat. In politischen Kreisen will man aus der ebenso scharfen wie gewandten Aus- führung dieser königlichen Antwort schließen, daß au der Fassung derselben der Urheberschaft des Fürsten Bismarck ein wesentlicher Antheil zuzuschreiben ist. Jedenfalls kann man nicht in Zweifel darüber sein, daß diese Fassung dem Geiste entspricht, in welchem der deutsche Staatsmann das Verhältuiß zwischen Staat und Kirche zu ordnen als seinen Beruf erkennt. Uebrigens macht auch die „Germania" ihre Bemerkungen zu dem Briefwechsel. Sie billigt natürlich den Brief des Papstes, constatirt aber doch, daß die Auffassung, wonach der Kaiser wohl nicht einverstanden sei mit dem Vorgehen der Regierung nach dem Erlasse der Maigesetzc nicht mehr statthaft sei. Dadurch ist thatsächlich zugestanden, wie schlecht der Papst über die Vorgänge in Deutschland unterrichtet ist, da er dieselbe, auch nach der „Germania" irrige Auffassung noch drei Monate nach dem Akt aufrecht erhält, durch welchen der Monarch den Maigesetzen das Siegel der Bestätigung aufgedrückt hat. Berlin, 18. October Der „Staats-Anzeiger" veröffentlicht eine allgemeine Verfügung des Jastizministers vom 13. October d. I. über Führung der Kirchenbücher über diejenigen Parochien, wo wegen gesetzwidriger Besetzung des geistlichen Amtes ein zur Führung des Kirchenbuches berechtigter Geistlicher nicht vorhanden ist und welcher die betreffende Verfügung des Culrusministers vom 19. September d. I. an das Oberpräsidium der Provinz Posen zur Kenntniß der Gerichte und der Beamten der Staatsanwaltschaft bringt. Bonn, 18. October. Bischof Reinkens hat sich hier in der Coblenzer Straße angekauft. Damit ist die Bestimmung Bonns als Residenz des altkatholischen Bischofs und als Mittelpunkt der altkatholischen Bewegung definitiv gegeben. Fulda, 17. October. Die Bestattung des verstorbenen Bischofs Kött behauptet, Ministerpräsident Hoffmann solle als Reffortchef das Finanzministerium übernehmen. Die heutige „Maiu-Zeitung" meint, drei Minihat heute Vormittag in programmgemäßer Weise stattgefunden. An dem Leichenzuge, welche sich von dem bischöflichen Palast nach dem Dom bewegte, nahm eine überaus große Menschenmenge Theil, darunter außer beu hiesigen Vereinen fünf Bischöfe und über hundert Geistliche von Nah und Fern. Der Leichenwagen wurde von vier mit Flor behängten Pferden gezogen. Der Sarg war mit Blumen und einem Lorbeerkranze geschmückt. Bei der Leichenfeier amtirte ex officio der Bischof Ketteler von Mainz, während der Bischof Martin von Paderborn eine einstüudige Grabrede mit dem Vorspruche: „Er war beliebt bei Gott und den Menschen," hielt. Redner gab ein vollständiges Bild von dem Leben und Wirken des Verblichenen, betonte seine Uneigennützigkeit, seinen Wohlthätigkeits-Sinn und sein humanes Wesen und führte an, datz er gewohnt gewesen sei, „Gott zu geben, was Gottes, und dem Kaiser, was des Kaisers ist." Schmerzlich habe es den Verstorbenen berührt, als unserem Vatcrlande ein gefahrvoller Krieg bereitet worden; noch mehr aber habe sein Herz sich über die der Kirche Christi entgegengeschleuverte Kriegserklärung gegrämt. Am Schluffe charakterisirte der Redner den Todten als Dcllerreidj. Üßten, 17. October. Die beiden leitenden Organe der Verfassung^ Z; Gießen, 20. October. Die Zustände am hiesigen Gymnasium seit st er seien für Heffen genug; sie mag darin Recht haben und es wird wohl dem Dienstantritt des neuen Directors beginnen die allgemeine Aufmerksamkeit das letztgedachte Auskunftsmittel angewendet werden^ auf sich zu lenken. Gewisse Disciplinarmaßregeln und pädagogische Anordnun- Wir müssen uns überhaupt für die nächste Zukunft auf mancherlei Ueber- gen werden in verschiedenem Sinne besprochen. Aus der Prima sind etwa raschungen in unserem Staatsleben gefaßt machen, Unmögliches wird möglich sechs Schüler ausgetreten, um auf anderen Gymnasien des Landes ihre Matu-'-^ 11— ritätsprüfung zu bestehen; andere, selbst aus Secunda, werden ihnen dem Vernehmen nach bald nachfolgen. Wir enthalten uns vorläufig jedes Urtheils uud constatiren nur die Thatsache. einen wahren Märtyrer der jetzigen trüben Verhältnisse. Die Feier währte etwa drei Stunden. Ueber das Testament des Bischofs Kört verlautet bis jetzt nur soviel, daß die Dienerschaft reichlich bedacht worden ist Stuttgart, 20. October. Der „Schwäb. Merk." berichtet aus Heidelberg, daß es nunmehr sicher fei, daß Professor Trirschke schon im Frühjahr k.^J. nach Berlin übersiedeln werde. Straßburg in Westpr., 15. Oct. Eine kürzlich hier veranstaltete Wähler-Versammlung, in welcher Rechtsanwalt Kallenbach als Candidat ' anstrat, verdient wegen der politischen Bekenntnisse dieses Herrn, der sich selbst ‘ linken Flügel des Nationalliberalismus zählt, nähere Erwähnung. Der Candidat erklärte, daß die Kirchengesetze als gegebene Gesetze natürlich beobachtet werden müßten. Uebrigens habe der von der Regierung eingeschlagene Weg vom Standpunkte des Volkes ans Bedenken. Erstens: die in den Gesetzen maßgebende Richtung wolle den Einfluß des Klerus auf die uugebil- deten Massen nicht beseitigen, sondern denselben im Sinn und Interesse der Regierung zu controliren; diese Vermehrung der Macht der Regierung könne unter Umständen eine Gefahr für die Freiheit werden. Zweitens fei diese den Gesetzen zu Grunde liegende Richtung mit echter Toleranz schwer vereinbar, weil dieselbe dem Staats Kirchenthum zusteure, und weil, so lange die beiden christlichen Confessionen besonders vom Staate priviligirt und geschützt seien, eine sociale Gleichstellung der übrigen Confessionen und Secten nicht zu erzielen sein werde. Drittens stellten die Gesetze ein gefährliches Präjudiz insofern auf, als man sich auf sie berufen könne, wenn der sehr vage und mißbräuch- cui» |uu|icu »u ............ 5u u-..cy- zur Begründung neuer Ausnnbme-Gesetze migen geruht, und ist deren Berwaltung dem Pfnrramts-Candidaten Dr. Carl^ ,, , 2 , \ "LU 1°^' Ovaren roir m das finsterste Mittelalter zurück- Sell ans Gießen übertragen worden. ? rSmstche Syllabus preußisches Staatsrecht würde. Doch i Darmstadt, l9 October. Die Penstonirung des Finanzministers Z u .•? ?.!. $cr‘rauc" 111 ^cn ®clß der Zeit und in die belebenden Kräfte von Biege leben erfolgte wegen Differenzen bei Aufstellung des sog. fixen o letzen, en Ziainps UN L>inn und mit den Waffen der Freiheit Etats. Das Land verliert in ihm einen tüchtigen Beamten von unbestechlichem .Dl? 1 Staatswesen, eine gute schule, freie Presse, Civil- Charakter; immerhin ist aber anzuerkennen, daß seine Entlassung eine politische^irden^zum Siegln dem Culturkamps führen. Nothwendigkeit war. Ueber feinen Nachfolger verlautete nichts Bestimmtes. Geh.-Rath Schleiermacher, Obtr-Steuerrath Welker und andere, oder Spanien Aus Spanien liegen folgende Nachrichten vor: Admiral Beide Parteien haben dankend ausgeschlagen. Admiral Lomo gab an, keinen Verwundeten unter seiner Mannschaft zu haben. Der Spanische Admiral er- Wien, 20. October. Bei der heutigen vom Kaiser commandirten Trup- venparadc standen 8400 Mann und 88 Geschütze in der Front. Die Parade fiel glänzend aus. Sämmtliche hier anwesende Erzherzöge und fürstliche Per- sonen waren anwesend. Beide Monarchen wurden von einer großen Zuschauer- menge lebhaft begrüßt. Unter den Klängen der deutschen Volkshymne fand das Abtreten der Fronten statt, worauf der Vorbeimarsch und schließlich einige in s-vforr«* die Preise" und die „Neue Fr. Pr.", widmen der/den, daß das Generalatshaus der Jesuiten von morgen ab aufhSre, als Resi- Ankunft des Kaisers' Wilhelm in Schönbrunn Begrüßungs - Artikel deren denz der Jesniten betrachtet zu werden. Hauptinhalt auf ein- Charakteristik des Monarchen hinausläuft. Die „Presse । 8ßaiÜCR. Der Deutsche Kaiser, wie unser Kaiser seinen Völkern -in Spanien Aus Spanien liegen folgende Nachrichten vor: Admiral Selbstverleugnung und Aufopferung, wenn es gilt, ernster , öf . $ iNelverton hat sowohl der Regierungsflotte, wie den Intransigentes von Car- SinÄiÄ KÄ's. - W -II«-» »U l'"" «-»st beni Kaiserhaus und Volke Oesterreichs zu bezeugen, welchen Werth er auf die üii.iqe Freundschaft zu ihnen lege. Und als willkommenes Gastgeschmk bringt er dem von Stürmen heimgesuchten und langer Ruhe bedürftigen Oesterreich die Versicherung, cs soll- jetzt, nachdem das Vertrauen zwischen den Kaisern Alexander und Franz Josef im vorigen Jahre wieder h-rg-st-üt und in diesem -dadrc noch befestigt, nachdem der Friedcnsbund der drei Kaiser durch den Beitritt des Königs von Italien ausgedehnt worden, der Schlußstein jener großen Tätigkeit gelegt werden, welche Europa vor neuen Erschütternngen bewahre. Alle / welchen Gehorsam gegen die Gesetze und Treue gegen den -Staat die Richtschnur des Lebens ist, müssen dem Manne Anerkennung zollen, der am Abend seines Lebens, wie er bisher im Krieg, in der inneren und äußeren Politik seinen Willen der Einsicht und den Bedürfnissen seines Staates gebeugt hat, seine eigenen Wünsche zurückdrängend, den schweren Kampf aufge- nommcn hat, dem er, um seine Sendnng ganz zu erfüllen, nicht ausweichen klärte ferner, daß er das Panzerschiff „Tetuan" absichtlich habe entwischen lassen, um ein so werthvolles Schiff nicht zu zerstören Da die Stadt Cartagena nur auf „drei Tage" Proviant haben soll, hofft der republikanische Admiral wohl binnen Kurzem auch ohne weitere Anstrengung in den Besitz des „Tetuan" zu gelangen. Die Intransigentes sollen sich übrigens den Engländern gegenüber äußerst gereizt zeigen. Das fremde Schiff, welches bei dem Seegefecht vor Cartagena eine Insurgenten-Fregatte durch seine Dazwischenkunft vor der Wegnahme rettete, war, wie auch der „Times" bestätigend telegraphirt wird, ein Französisches Kriegsschiff. — Indessen scheint der Sache keine Absicht zu Grunde gelegen zu haben. Nach der erwähnten Meldung zerbrach ein Theil der Maschine, so daß das Schiff nicht rechtzeitig aus seiner Lage heraus- kommen konnte. In Cartagena soll große Erbitterung gegen die Engländer bemerkbar sein, welche sich also durch ihre Gefälligkeiten während des Bombardements von Alicante keinen Dank bei der rothen Junta erworben haben. (Engfanö. London, 19. October. Bright ist in Birmingham mit Einstimmigkeit wiedergewählt worden. Wechsel« k.. S. 983/8 Amsterdam 8. 100 k. k. S 104% 73 Oberhessen 4 Goldsorten. fl. kr. Pr. Friedrdor 9 58%—591/2 9 40—42 Pistolen Amerik. 145 1864r G. L Daube il Co 03 8. 8. 105% 933/8 105% 105 118% Augsburg Berlin Bremen Brüssel Hamburg Leipzig London Lyon Paris W ien ditto ditto Disconto Cavalleriemanöver folgte. . Wien, 20. October. Kaiser Wilhelm wird erst am 23. d. Mts. Abends mit der Nordwestbahn von hier abreisen. — Der Kronprinz von Dänemark wurde gestern vom Kaiser von Oesterreich und vom Kaiser von Deutschland empfangen. k. 8. — k. 8. 93% k. 8. 103% m. 8. 103% 1. 8. 103-/4 % Amwncen-Expkdition an alle Zeitungen des In- und Auslandes, Centralbüreau: Frankfurt a. M., beehren sich hiermit anzuzeigen, daß sie ihre Haupt-Agentur für Gießen nunmehr dem Herrn Ij. Halberstadt in den Neuen-Bauen übertragen haben und daß derselbe Inserate jeder Art für alle Zeitungen der Welt, Fachzeitschriften, Kalender, Coursbücher 2C. unter denselben Bedingungen wie das Centralbüreau entgegennimmt und prompt befördert, sowie Zeitungskataloge, Jnsertionstarife und jede gewünschte Auskunft gratis und franco ertheilt. (6241) Lokal-Notiz. Gießen, 21. Octob-r. Der vorgestern im hiesigen Bahnhofe plötzlich gestorbene Mann heißt Avam Am end; er ist von Reichelsheim, Schreiner und Ctgarrenmacher, und hinterläßt eine Wittwe mit 4 Kindern. B eka uut m a ch u 11 g. Aachener und Münchener Feuer-Versichernngs-Gtscllfchast. 4788) Nachdem Herr Steuerpfaudmeistcr Dosiert in Gießen die Agentur für obige Gesellschaft niedergelegt hat, ist dieselbe dem Herrn Steuer- commissariatsgehülfen Georg Lang übertragen worden, was ich hiermit zur öffentlichen Kenntniß bringe. Darmstadt, am 12. October 1873. Adolf Heyer^ General-Agent. Bezugnehmend auf obige Bekanntmachung empfehle ich mich zur Ver- mitteluua von Versicherungen und bin zu jeder sonstigen Auskuifft gern bereit. Gießen, am 12. October 1873. .... Georg Lang, Steuercommissariatsgehülfe. Olufien. Rom, I». O-tob-r. Dem Cardinal Patrizzt ist officiell eröffnet wor. Actieu. 5% östr. F. St. E. B. 336% Lombard. Bahn 164 Ludwigsh. Bexbach 187 Maxbahn 128% Bayer. Ostbahn 112% Rhein-Nahebahn-Act. — Hess. Ludwigsb.-Aot. 149% Schweiz. Bern, 19. October. Die Direktionen der Centralbahn, Nordostbahn und der Vereinigten Schweizerbahnen haben beschlossen, vom nächsten Jahre an keine Eisenbahn - Billete an Wallfahrer zum halben Preis verabfolgen zu lassen. 3% 3% 3» o 5% 5% Prioritäten, östr. Stsb. Prior. 60% östr s. Lombard 49 Livorneser 33% Toscaner 51 Elisabeth.-Prior. 917/ k. k. k. 8. k. 8. k. 8. „ doppelte 9 36—38 Holl. fl. 10 St. 9 52—54 Ducaten . . 5 34—36 20 Frankenat. 9 22—23 Engi. Sover. 11 50—52 Russ. Imper. 9 41—43 Dollar in Gold 2 25%—26% Spanier, neuest. 3% 17% ’ Bonds 1881r 100% 4raiikreich. Paris, 17. October. Nach Berichten aus Savoyen ist man dort all- aemein für einen Anschluß an die Schweiz, falls die Royalisten den ic. Cham- bord in Frankreich an's Ruder bringen. In St. Julien (Ober-Savoyen) kam es am 5. October sogar zu höchst stürmischen Sceuen. Ein Volkshaufe durchzog nämlich den Ort mit dem Rufe: „Nieder mit den Franzosen! Der Polizei-Commissär und die Gensd'armen, die einschreiten wollten, wurden durch- geprügelt. Die Miffethäter wurden natürlich verhaftet und vor das Zuchtpo- lizeiqericht gestellt. Dasselbe verurtheilte aber nur einen und verwies die übrigen vor den Assisenhof. In den hiesigen officiellen Kreisen erregen diese Vorgänge starken Verdruß uud man sucht sie zu verheimlichen. In Nizza gewinnt die antifranzösijche Partei neuerdings auch wieder an Anhang, obgleich die Behörden sich äußerst streng zeigen. , Paris, 17. October. Das „Univers" läßt heute feine» bereits ange- tündigten Brander gegen den König Wilhelm vom Stapel; aber es ist mehr Qualm als Flamme. König Wilhelm, klagt Veuillot, werde durch seine Ver- folaungen gegen die katholische Religion seinen Thron untergraben; der Papst habe ihn gewarnt; der Papst werde sein Wort nicht zurücknehmen, trotz alledem aber Gott bitten, Barmherzigkeit mit ihm zu haben, und beten, daß er das Uebel, welches er angestiftet, wieder gut machen solle. Nach diesen abge- - nutzten clericalen Gemeinplätzen versteigt Veuillot sich zu der armseligen Phrase, : König Wilhelm ahme Garibaldi, den erlauchten Regierungen der Schweiz, Portugals und Südamerikas nach, und man habe kaum geglaubt, daß er sich solche Muster wählen werde und daß ihn der Ruhm der Garibaldi, Juarez rc- nicht schlafen lasse. Schließlich zeigt Veuillot an, daß, wenn es nicht bald anders werde, so — „gibt es nichts Schöneres mehr auf der Welt, als in den Katakomben mit dem Papste zu sein, barfuß wie er, und ihn zum Mittler bei unserem Herrn Jesu Christi zu haben, der Gott ist." — Der „Figaro", dieses erbärmlichste aller erbärmlichen Blätter, wenn es sich um ernste Dinge handelt, wirft sich heute mit seinem Royalismus in die Brust, um zu erklären, seine Royalisten seien vollkommen „unabhängig, aufrichtig und vielleicht auch nützlich." Sollte dagegen die Republik siegen, so werde er, der „Figaro", aushören, von Politik zu reden- Dies wäre m der That eine Wohlthat für Frankreich, denn unter den vielen journalistischen Jämmerlichkeiten von Paris ist das politische und religiöse Geschwätz dieser frivolen Bande die jämmerlichste- Paris, 19. October. Die Permanenz-Commission wird dem Vernehmen nach beschließen, die National-Versammlung für den 21. October einzuberufen. Paris, 19. October. Die Fractionen der Rechten werden sich am Donnerstag abgesondert versammeln, um über die Einberufung der National- Versammlung zu berathen. Paris, 19. October. Nach den neuesten Nachrichten wurden die Rechte und das rechte Centrum auf die angeregte beschleunigte Einberufung der Natio- nal-Versammlung nicht eingehen. Paris, 20. October. Der Präsident der Republik wird heute im Palais Elisse den Besuch des Königs und der Königin der Belgier, welche in Paris hente Früh eingetroffen sind, und hernach den Cardinal Bonnechose empfangen. „ n 1882r 97% n n 1885r 99% „ „ 1887r 101 Actieiio Frankf. Bank 146 Frankf. Vereins-Kasse 94 Darmst. Bankact. 379 Rheinische Hyp.-Bank 105 Wien Bankactien 986 Oest. Creditact. 225 Galizien — Börsennachrichten. 20. October 1873 Preuss. 4%°,o Oblig. 101% Frankf. 3%% Oblig. 87 Nass. 3%<% Obi. 92% Kurhess. 4U/U „ 96% Gr. Hess. 5° q Obi. — n » 40/0 „ 99% n n 3%°/0 „ 97 Bayer. 5°/0 r — „ 4'jO/o 1jährige 101 „ 40 o 1jährige 94*/4 Wiirtemb. 4%% Obi. 100 Baden 4%0/0 ObL c. E. L. 100 Oesterr. Silberrente 64'/, „ Papierrente 60% do. II. Emiss. — Anleliensloose» Darmstädter fl. SOLoose — n » 25 , Kurh. 40 Thlr. Loose 69 Nassau 25 fl. 46% Braunschweiger 21 % 3° o Oldenburg. ä40Thlr. 37% 4°/q bayr. Präm.-Anl. 112% 40/0 badische Loose 109 Badische fl. 35 Loose 67 Oestr. fl. 250 v. 1854 — 1858r Prioritätsloose 189 1860r Loose 89% Allgemeiner Anzeiger. Versteigerungen. Main-Weser-Bahn. 4835) Es soll die Herstellung von 9 Wirthschaftsbrunnen für Wärter-Etablissements auf der Bahnstrecke Marburg bis Fronhausen, einschließlich Lieferung aller Materialien, im Wege öffentlicher Submission, eingetheilt, verdungen werden. Die Offerten sind portofrei und versiegelt mit der Aufschrift: „Submission auf Herstellung von Brunnen auf der Bahnstrecke Marburg bis Fronhausen" bis zum Submissions-Termine: Montag den 3. November d. Js., Vormittags 11 Uhr, bei der unterzeichneten Betriebs-Jnspection zu Frankfurt a,M. einzureichen, woselbst auch die Kostenanschläge und Bedingungen cingesehen und die Submissions-Formulare in Empfang genommen werden können. Frankfurt a/M-, den 18. October 1873. Königliche Betriebs-Jnspection. Heyl. Trüffelwurst, Etwaige Reparaturen werden schnell und unentgeldlich besorgt. pfiehlt (4593) Emil Fischbach. empfiehlt bestens empfohlen. A. Docter 00 5000 Wellen Reisholz. zu vermiethen und alsbald beziehbar. (4606) Weltausstellung—Wien 1873 9 Der - 4826) Ein möblirtes Mansardenzimmer f auf dem Seltersberge zu vermiethen. Bei L.wem? sagt die Exped. d. Bltts. 6 in Köln. 1 3 e! Carl Deines, Schulstraße. IHlarin. Rollaal, Sardinen, ruea., Cftviar Vermischte Anzeigen. Restauration Bramm. s CO Karl Kaspar an der Grünbergerstraße. 4795) Landkalender und Lahrer hinkende Boten sind zu haben bei H. Sonntag, Buchbinder. im Ganzen nnd im Ausschnitt, und Bückinge 4598) Ein gut gehaltener Ordonnanz- 4204) Harlemer Blumenzwiebeln, als: Stutzen mit Zubehör ist zu verkaufen Hyazinthen, Tulpen, Tazetten,Crocus, Wo? sagt die Exped. d. Bltts. Narciffen in den schönsten Farben em- 4838) Eine möblirte Stube mit Cabinet ist zu vermiethen bei I. 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M. von der Jäger'sch en Buchhandlung, sowie von dem Verfasser, Hoheftraße, I Leipzig, zu beziehen. Preis 2 ft 24 fr. Vor den Nachahmungen und Auszügen meines Buchs, — kleinen Su- d elschrifte.n, die unter den Titeln Jugendfreund, Selbsterhaltung und ähnlichen (— denen man schon an ihrem Aeußeren ansieht, daß nichts zu ihnen ist —) in den Zeitungen marktschreierisch angekündigt werden, — wird wohlmeinend gewarnt. Daher achte man darauf, die echte Ausgabe, die Original-Ausgabe von Laurentius zu bekommen, welche einen Octao-Band von 232 Seiten mit 60 anatom. Abbildungen in Stahlstich bildet u. mit dem Namens- Ä stempel des Verfassers versiegelt ist. “ Nota bene. — Von meinem Buche h | liegen bereits 4 Uebersetzungen in frem-1 E den Sprachen vor (der dänischen, Z tschwedischen, russischen unb | italienischen), welche gleichfalls durch | M den Buchhandel zu beziehen sind. L. § Feinste Gothaer Cervelat- lourst nnd Blascnschinkcn (4090) empfiehlt Emil Fischbach. 4753) Den geehrten Damen zur Nachricht, daß der so lange erwartete rothe englische Korsett stoss, sowie auch andere hübsche Stoffe, angekommen sind, und werden Aufträge prompt ousgesührt. Frida Strobel, Kanzleiberg 66. 4805) 500,000 Ruffensteine werden zu kaufen gesucht von Commissionär I. B l i tz. 4752) Der untere und dritte Stock, sowie ein Lagerraum, zu vermiethen. Th. Wode, Neue Bäue 85. 4126) Ein Logis von 4 Zimmern nebst Zubehör ist per 1. November zu vermiethen. N. Oppenheimer Sohn.. 4535) Salon mit Cabinet, sowie möblirte Zimmer zu vermiethen in W en z e l's Garten . . .. . 4791) Ein freundlich möblirtes Zimmer am Kirchenplatz, zu vermiethen. C. 225, zwei Treppen hoch. II. Bau-, Werk- u. Nutzholz. 1428 Nadel-Stangen mit 21,42 Cbmtr. Die Zusammenkunft ist an der Strangswiese. Gegen vorschriftsmäßige Bürgschaft wird Zahlungsfrist bis 1. März 1874 gestattet. Gießen, am 21. October 1873. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Vogt. 4837) Kommenden Donnerstag, den 23. October, Mittags 12 Uhr, läßt Karl Haas, Kalkbrenner zu Steinbach, circa 10 Fuder Waizen-, 5 Fuder Gersten- und 8 Fuder Hafer-Stroh, sowie eine Quantilät Spreu, gegen gleich baare Zahlung versteigern. Stellcgesuch. Ein gebildeter junger Mann sucht als Volontär Beschäftigung in einem Comptoir. Näheres bei der Exped. d. Bltts. (4710) 4824) Ein Schneidergeselle findet dauernde Beschäftigung bei Heinrich Metzger ______________________ in Lich.__________ Ein Mädchen, welches im Bügeln tüchtig erfahren, sucht Beschäftigung in und außer dem Hause. Frankfurter Hof, 3. Stock- Ein junger Mann wünschte gerne seine freien Stunden mit schriftlichen Arbeiten auszufüllen. Näheres bei der Exped d. Bl. 4834) Weißzeug jeder Art, Weiß - und Bunt - Stickerei wird bestens gearbeitet in Lit. D. 39, Marktstraße, 3. Stock._________ Schuhmachergesellen sucht (4825)Ph. 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