^"derathz, " Miehlen. Preis vierteljährig 1 ft. 12 ft. mit Bringerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährig 1 fl. 29 fr. Gießener Anzeiger. Erscheint täglich, mit Ausnahme SorintagS. Expedition: Canzleiberg, Lit. B. Nr. 1. Im- Herr« Wählern Anzeige- und Amtsblatt für den Kreis Gießen. ür das Ma- r'W dieser ^rnnfe ofynt Pflege, ^Wen zu 'statt. iten rattS iflßnit ierlccylsn, i Guayra. inten. I t in Büchsen, Rettig-, onbonS, bsd. 28 fr. ine Ananatzerd- leinecianden, icn. Airs»^ , Zwetschen, tes Cbft in ib Bamberger , and geschaiik Holländische . Sardinen, le, Mixed- iven, bapern MS. moica- «e, in, tf M' Ux, O. Freitag den 21. Februar 1S73, Die letzte Revolution in Spanien. Der Correspondent der „Time-" derichtlt: „Das Einzige, was an den jüngsten Vorgängen in Spanien überrascht, ist, daß Jemand, der nur einiger- maßen aufmerksam gewesen ist, überrascht sein kann. Nichts war gewisser, als die Abdankung oder Entfernung des König- Amadeus. Eie war nur eine Frage der Zeit und er mußte seit lange davon überzeugt sein, obgleich ich behaupte, daß er sich durch seine Ehre gtbnnden hielt, bis zuletzt auszuhalten, selbst als die Hoffnung geschwunden war. Ein König, der seinen Pa'.ast von oßen höheren Elasten der Gesellschaft gemieden sieht, dem die höchsten AvelStitel für solch erbärmliche Dienste wie, daß man ein HauS zu seiner Verfügung stellt (®tc eS letzten Sommer in den baskischen Provinzen vorkam), erpreßt und rund- weg anzunehmen verweigert werden, dessen Unterthanen kaum aus dem Wege gehen, wenn er durch die Straßen rettet, und dem sie die Höflichkeit eines Grußes verweigern — bei diesen und anderen Demülhigungen und dem Bewußtsein, daß die Männer seiner Umgebung wahrscheinlich in ihrem alten Geschäft der Der- schwörung, uw ihren Herrn bei der ersten günstigen Gelegenheit zu stürzen, fort- führen, hatte er sehr recht, die erste passende Gelegenheit zu ergreifen, um sich selbst von der Last der Größe zu befreien, die man ihm auserlegt hatte. Aber was soll «an von den Kammern, diesem Senat und diesen Deputirten denken? Amadeo hatte 191 Stimmen zu seinen Gunsten und von diesen 191, Vie man wit einer Redensart „die spanische Nation" nannte, scheint nicht eine einzig« gegen seine Abdankung protkstlrt zu haben, denn diese wurde einstimmig angenommen. Awadeo, noch einmal Herzog von Aosta, muß jetzt so gut als sein Vater überzeugt sein, daß ein fremder Fürst dar Glück des spanischen Volke- nicht befördern kann. Er muß bemerkt haben, daß seine Sache verloren war und daß, wenn er nicht eiligst den ersten Schritt that, er mit Gewalt vertrieben wurde. So lange er dachte, daß er auf vie Armee zählen könne, hielt er (einen Posten; aber die Wendung, die die Angelegenheit Hidalgo nahm, bewies, daß er nur wenig von ihr zu hoffen hatte. Eie war der letzte Tiopfen, der die Schaalc überfließen wachte. General Hidalgo war ton dem Kriegsminister, General Cordova, zum cowmandireoden General der Provinz Alasa bisirmrvt; hierauf wurden die Artttte- rteofficiere dieser Dtvifion sämwtlich krank. Hidalgo, der die wirkliche Ursache der Krankheit kannte, bat vm Instructionen von Madrid; die des Kriegswini- sterS lauteten einfach dahin, auf (etnem Posten zu bleiben. Als dies bekannt wurde, sandte das ganze Oificierscorps, 700—800, seine Resignation ein mit dem Verlangen, auf die Pensionöliste gesetzt zu werden. Der Minister mußte ihre Stellen mit Sergeanten ausfüllen, denen da- ganze Material ausgehänvlgl wurde. In einigen französischen Blättern wird behauptet, der Grund, warum die Officiere sich weigerten, unter Hrdalgo zu dienen, (et seine Theilnahwe an der Militär-Revolution gewesen, die die Königin Isabella stürzte; — «weil er seine Epauletteu in dem Aufstand von 1868 in Mißkredit brachte." Das ist, wie ich glaube, nicht der Fall. Die Männer, die die Revolution von 1868 wachten, find olle am Ruder gewesen und hoch geehrt worSen und ter Rumpf der Partei sitzt noch im Amt. WoS die Artillerieofficiere Hidalgo vorwarfeu, war, daß er die Hauptrolle tu einem Ausstand spielte, der zwei Jahre früher in den Artillericbaracken von Madrid vorfiel, den die Sergeanten durch Arretirung und Erschießen ihrer Officiere erhoben. Der Aufstand wurde nach vielem Blutvergießen medergeschlsgen, und ich glaube, Drrrano war besonders energisch in der Bestrafung dessen, was er damals als das größte Verbrechen betrachtet, das ein Militär im Dienst begehen könne, die Erhebung gegen seinen Souverain. Hidalgo, ter in dieser Zeit Capitän, wie ich glaube, in derselben Waffe war, entrann glücklich aus Spanien und blieb im Exil bis zu der glorreichen Revolution von 1868. Kurz vorher erschien ein Brief von ihm in den Zeitungen, der einen Bericht in der oben erwähnten Angelegenheit gab. Seine Befördc- rung vom Capitän zum General innerhalb weniger Jahre geschah ohne Zweifel aus Erkenntlichkeit für seine Verdienste um die Revolution; ober letztere war wahrscheinlich nicht die wahre Ursache der Weigerung der Art-llericosficiere unter ihm zu dienen. Dieselbe war vielmehr der Umstand, daß er, ein Artillerieofficier, seine Leute zur Empörung anreizte, und daß diese ihre Officiere zu erschießen an- fingen. Der Vorwurf ist verständlich genug. Die Artillerie ist in Spanien so gut wie sonst wo ein auSgkwählte- und wissenschaftliches Corps, so gut wie das Geuiecorps, und aus einleuchtenden Gründen gibt es keine Beförderung außerhalb der Reihe. —" Aus Paris schreibt man uns: Rach viertägiger Pause ist die „Madrider Post" heute wit den Briefen vom 10., 11., 12., 13. und 14. d. emgetroffen. Dieselben enthalte» in thaisächlicher Hinficht nichts, was nicht schon durch den Telegraphen bekannt wäre. Uebtr die Abreise der königlichen Familie schreibt der Madrider Correchonvent dcS „Tewps" vom 12. Februar: „Der König und die Königin sind heute früh nach Lissabon abgereist. Man kann sich etwas Feierlicher,- und zugleich Traurigeres nicht denken. Die Königin schien sehr leidend; hinter ihr trug eine Dame ihres Gefolges das jungt geborene K>nv; der Marquis von Dragonetii gab den beiden alteren Kindern die Hand. Herr Zorilla begleitet nicht Ihre Majestäten, wird sich ab.r demnächst/ sowie Herr Montero-Rios für längere Zeit nach Portugal begeben. Der gestrige Abend verlief nicht so ruhig, wie man gehofft hatte; einige, wenn auch nicht starke Banden von Studenten und Arbeitern zogen mit rothen Fahnen und phry- gischen Mützen unter den Rusen: Viva la republica social k durch die Straßen. In dem Augenblicke, da ich dieses schreibe, findet eine Kundgebung vor dem Ministerium de la Gobernacion statt. Arbeiter aus den Vorstädten, zum Theil bewaffnet, waren mit zwei dreifarbigen Fahnen (roth, weiß und violett) herbeige- kommen, um den neuen Minister zu beglückwünschen, und sind, da sie ihn nicht gefunden hoben, nach dem Congreß gezogen. Alles das geht sehr ruhig von Statten und die Haltung des Volkes von Madrid im Allgemeinen ist eine bewunderungswürdige." Ein Specialcorrespondent, welchen der „Temps" nach Madrid seinen ordentlichen Correspondenten zu Hülfe geschickt hat, ist, nachdem er kaum die französische Grenze passirt hatte, zu Beasain zwischen Tolosa und Zumarraga im Schnee stecken geblieben und schreibt von dort, daß, da die Carlisten da- Reisen bei Nacht nicht gestatten, es ihm erst am nächsten Tage möglich fein werde, Al- fasua zu erreichen; von hier ab sei ver Echneeweg bis Vittoria durch die Schneefälle unpractikal gemacht, der Schnee jedoch eben im Schmelzen begriffen; in Irun und St. Sebastian kannte man die Madrider N-uigkeittn lediglich au- den französischen Zeitungen. Deutschland. Darmstadt, 19. Febr. (Kammerverhandlungcn.) In der heute stattgkhab- ten 7. Sitzung der zweiten Kammer würden zuerst die n u eingelretenen Abgeordneten List und Heydenreich verpflichtet. Die Abg. Buff und Schenk fehlen unter Entschuldigung. Die bereits witgetheilten neuen Regierungsvorlagen über die Kreisordnung u. s. w. werden, zur Anzeige gebracht, ebenso einige Anträge von Mitgliedern »nd Petitionen. Die Interpellation des Abg. v. Rabenau über Führung der Eisenbahn Eyrtkuhnen-Metz, beziehungsweise die Umgehung hessischen Gebietes und Gießens, wurde dahin beantwortet, daß unsere Regierung mit Preußen Unterhandlungen über eine Eisenbahn Hersfeld-Alsfeld und die Erwerbung der oberhess. Bshnstrecke AlSfeld-Gießen angeboten habe, ober ohne Erfolg, da die Bahnstrecke Treysa-Wetzlar mit Umgehung Marburgs und Gießens als geradeste Lj^nie in militärijchem Interesse und in dem der berührten Gegenden den Dorzug gefunden habe. Der großh. Regierung ständen keine Mittel zu Gebot gegen dieses Projekt zu wirken, fie werde sich jedoch bemühen, das Interesse möglichst ru wahren, v. Rabenau glaubt, daß es nach dem Beschluß der Commission des preußischen Abgeordnetenhauses aufgegeben werden müsse, die Bahn über Gießen geführt zu wissen, er wünsche jedoch möglichste Annäherung an diese Stadt. Ebenso wünscht er neue Verhandlungen über die Concesfionirung der Bahn HerSfeld.Alsfeld, um durch Anschlüsse die unglückseligen dem Land zur Last fallenden oberhessischen Bahnen rentabler zu machen. Er erwägt die Richtung der oberhesstschen Bahnen, will nicht untersuchen, warum nicht die Bahn Alten- Hunden-Gießen concessionirt worden sei, sonst könnten Geschichten a la Lasker zum Vorschein kommen. Ministerpräsident Hoffmann erklärt, die Richtconcessionirung jener Bahn liege an Preußen, die hessische Regierung treffe kein Makel. Die Regierung werde bemüht fein, daß die Linie Hrrsseld-Alsfeld gebaut werde, v. Rabenau dringt nochmals auf raschen Betrieb der Sache; ein großer Theil des UDstaudeS, daß Altenbunden-Gießen nicht sedaut werde, liege an der Lud- Digsbahn. — Die Iaterpellation des Abg. Stübers über die Competenz der Gezirksstrafgerichte bei Bagatellsachen und über den Mißstand, daß bei Bezirks- straffällen dem Ankläger der Weg der Beschwerde nicht offen stehe wurde dahin beantwortet, daß das Justizministerium bereit fei, die Bagatellsachen wieder an die Landgerichte zu verweisen uno ein dahin zielendes Gesetz vorzulegen. Bezüglich des zweiten Punktes sei es im Angesicht des Erlasses einer neuen deutschen Strasproceßordnuug nicht rathsam noch Aenverungen eintreten zu lassen, es sollen aber Vie Staatsanwälte instruirt werden in Fällen, wo die Ankläger sich beschwert erachten, die Appellation zu verfolgen, eventuell dem Oberstaatsanwalt oder Dem Justizministerium die Entscheidung vorzubehaltcn. Der Abg. Allmana interpellirt, ob die Regierung die Erlaubniß zum Bau von Hänsern nächst dem Friedhof in 'Bingen ertheilt habe und ob sie Vie bestehenden Gesetze in dieser Beziehung für aufgehoben erachte. Abg. Derndurg stellt Den Antrag auf Einrichtung eines Brbeiterzuges von Erfelden, Egelsbach u. f. w. nach Frankfurt und begründet venfelben damit, daß durch diese Einrichtung den in letzterer Stadt arbeitenden Leuten eine Heimath und ein Familienleben erhalten und dadurch der Ueberfül- lung der Städte und Den socialtstischen Agitationen vorgebeugt werde. Die Verhältnisse der Main-Neckarbahn seien allerdings Neuerungen nicht günstig, die Regierung werde es jedoch erreichen können, diese zum Eingehen auf Die Sache zu bestimmen. Abg. EDinger will überhaupt die Einführung von Arbeiterzügen auf all-n Bahnen. Metz verliest eine lange Zusammenstellung von vachtraglicheu C>edit-Anforderungrn der Regierung, von denen wir Hervorheden 450,000 fl. für Wiederherstellung des Hostheaters, eine noch incht zu bestimmende Summe für Ausbau des IustizpalastcS, verschiedene Posten für neue Bautin an Gymnasien und Seminare« u. f. w. Als erster Punkt der Tagesordnung kommt darauf die Wahl im 11. Wahl- berrt Hi.r find in de» S.ad.chin Laubach grobe Unordnungen vorgekommen. Krankheit«e,scheinungen traten zurück. Abend« Ü-llien sich Beengungen ein, welche Agg. s^, die im Int,reffe eine« fiandesberrlich-u Beamten, der al« Gan- beinahe die ganze Nacht qualvoll andauerteu. Schweiz Gens, 19. Febr. In der Sitzung des Großen Rathes wurde das Gesetz, Wer eine Annonce 9. 10. Ludwig Köhler, Schnnvmüller, Dr. Wilhelm Hemnch Köllner, Professor, zu einer Ereditcaffe, für eine verfehlte. RamSpeck ist zwar für eineLandeS-Creditanstalt, aber doch mir für Gemeinden und größere Corporattoneo, nicht für Private, v. Rabenau will deßhalb die Sache nochmals zurückverwiesen haben, weil, wenn alles was die Regierung worb nachträglich verwilligt haben wolle, für eine Creditanstalt nichts übrig bleiben werde. Rach einigen Bemerkungen der Abgeordneten Elleuberger und Edinger richtet der Abg. Büchner an den Finaazmimster die Anfrage, wie es mit deo Kriegsentschädigungen eigentlich stehe? Letzterer antwortet, das eingegongene Geld fei bereits im Budget aufgeführt, eine kleine Summe fei in letzterer Zett noch eingezahlt wv'den. Der Antrag v. Rabenau's auf Zurückverweisung des Butra- ges an den Ausschuß wurde daraus abgelehnt, dagegen der des Ausschusses, die Errichtung der Lanber-Ereditanstalt der Regierung zur Erwägung zv empfehlen, einstimmig angenommen. Es kommt darauf der Antrag des Abg. Walker auf einige Abänderungen des EollateralsteuergesetzeS zur Verhandlung. Die Ab^eord- neten Dumont, Heinzerling erläutern einige Punkte des ein allgemeineres Interesse nicht bietenden Antrages, für den die Regierung sich erklärt hat, worauf dieser angenommen wird. — Nächste Sitzung morgen, in welcher das Gesetz über die neue Geschäftsordnung zur Derathung kommt. — Auf heute Abend sind sämmt- liche Kammermitglieder abermals zum Hofball geladen. Durch ein Tircular wird ferner bekannt gegeben, daß der Deoßherzog die einzelnen Abgeordneten kennen zu lernen wünsche und denselben anheimstellt, sich zur Audienz auzumeldrn, die an einem der nächsten Tage, nach Provinzen ringethrilt, stattstnden soll. Darmstadt, 19. Febr. Fmanzminister v. Biegelebeu gab in der heutige» Kammerfitzung auf eine Anfrage des Abgeordneten Büchner die Auskunft, daß auf den hefsifchrn Antheil an der Kriegs-Entschädigung, außer dem schon früher bezahlten Betrog, welcher nach Ausweis der Anlagen des Budget- bereits verwendet worden, weiter ein Betrag von 5—600,000 fl. bereits eingegongcn fei. Berlin, 18. Febr. Lasker hat nach der „Wrf.-Ztg." nur 1600 Thlr. Einkommen, und würde nun einer einzigen Berliner Gesellschaft ebenso viel Lausende erhalten, wenn er das Syndikat derselben aunehmen wollte; ein Mann von so antiker Einfachheit hat in der That da- Recht, der Geldgier Anderer zu Hsafcnstkin & Ho gier, Frankfurt a. M., große Galluöftraße 1. 1. 2 3. 4. 5. 6. 7. 8. 1. 2. 3. 4. 5. II. 12. Anton Rosenberg, HofgerlchtS-Advocat, Friedrich Kraft, HofgerichtS-Advocat, Ludwig Lang, Ellenwanrenhändler, Dr. Hugo von Nitgen, Professor, Nathan R-sinthal. Fruchlhändler, Arnold Müller, Eigarrenfabrikant, Johann Philipp Eduard Lind, Eonditor, Wilhelm K. Ä. Liebrich, Eommissionär, August Meyer, Weinhändler, Franz Otto, HofgrrichlS-Advocat; sämmtltch in Gießen. II. Hanpt,Geschworene: Friedrich Hunsinger, Zeugiabrikant in Lauterbach. Johan, Georg Hahn, Schildwirth in Bellersheim. Theodor Köhler, Müller in Eichelsdoif. Johannes Walter. Bierbrauer in Hirzenhain. Georg Steffan II., Gasimirth in Echzell. Georg Höres, Gastwirlh von Hof-Schwalheim (Uater-WrdderSheim). 6. Uei/n vvnv, - — • - ■ •_ - . 7. Johanne- Krömmelbeia V., Bierbrauer ib Lauterbach. 8. W. G. M. Fauerbach, Oeconom in Dortelweil. 9. Christian Seibert, Viehhändler in Hungen. 10. Johannes Lißberger II., Landwirth in HopfmannSfeld. 11. Johannes Kunkel L, Landwirth in Eschenrod. 12. Johannes Diehl II., Bürgermeister in Namrod. 13. Ferdinand Theophil Jung, Specereiwaarenhandler in Frerenfeen. 14. Johann Joseph Aliehm. Oeconom in Kloppenheim. 15. Johann Jacob Hilß, Branntweinhändler tn Ortenberg. 16. Philipp Schäfer II., Landwirth m Altenstadt. 17. Heinrich Köhler II., Fruchthändler in Langsdorf. 18. Karl Schmidt, Landwirth in Mufchenheim. 19. Christoph Wißner, Bürgermeister in Kmchen. 20. Johannes Neuhardt II., Landwirth in Klem^Karben. . 21. Georg Wilhelm Hammel, Oeconom in Altenstadt. 22. Kaufmann Rosenthal, Fruchthändler m Butzbach. 23. Heinrich Saljwann III., Landwirth in Friedberg. 24. Ludwig Jong II., Fruchthändler in Heuchelheim, Kr. Gießen. 25. Ernst Wallenfels, Bäcker in Gießen. 26. Rudolph Hirschhorn, Hofger.-Advocat daselbst. 27. August Noll, Bäcker daselbst. 28. Alerander Meyer, Ellenwaarenhändler da,elbst. 29. Adolf Noll, Großhändler daselbst. ‘30. Philipp Jacob Weiß, Specereihändler in Nauheim. didat ausgestellt worbe» ist, vorgekommeuen Gesetzwidrigkeiten auseinander, die besonders darin bestanden, daß der Polizeidtener Wahlzettel Herumtrug und die Leute bearbeitete, daß Leute, die längere Zeit öffentliche Unterstützung erhielten, m mttwäblten, baß nachträgliche Einschiebungen in die Wahlliste gemacht wurden, betr. die Wahl der Geistlichen durch dar Volk, m.t 76 gegen 8 Stimmen defi- die vielleicht als Fälschungkn zu betrachten seien, daß Leute, die gar nicht in nitiv angenommen. Die Berathungcn verliefen sehr sturmrich. Anläßlich eines Laubach wohnten, in die Liste ausgenommen wurden und mitstimmten. Der Vor- von den katholischen Geistlichen des Eantonö in sehr beleibigendcn EiuSkrucken tiae Bürgermeister sei schon lauge im Dienst und kenne jedenfalls die gesetzlichen gegen die Cautonal- und Bundes-Regierung abgefaßten Protestes g.ng die Der- Vorschriften' er batte sich das Beispiel der Negierung zu Herzen nehmen sollen, sawmlung zur einfachen Tagesordnung über. die sich aller Lahlbeeinfluffung enthalten habe" Er will zwar den Antrag des Bern, 20. Febr. D.e katholischen Geistlichen der Dwcese Basel Protest.- Ausschusses nicht verschärfen, wünscht aber die Regierung zur Untersuchung und re» theilweise gegen das Verbot amtlichen Verkehrs mit Lachat. Der Thurgauer Rüge zu veraulassen. Ministirialrath v. Starck erklärt, es würden die Acten ein- Große Rath billigte mit 75 gegen 14 Summen Vas Vorgehen der Regierung gefordert und eine Untersuchung ringeleitet werden. Hei»zerling hebt hervor, daß gegen Lachat. die Wahl des Abg. Schaub durch die Reklamationen nicht berührt werde, da Frankreich. SÄ» tÄSUÄÄLLLLü ,» w. 3.... in Laubach solche Irregularitäten stattgesunden hätten, es sei zu wünschen, daß tor Lefranc wegen der Ausweisung des Ersteren erklärte das Eivtltribunal feine die Untersuchung di-seSmal zu einer» Resultat führe. Die Wahl des Abgeord- Iucompetenz und verurtheilte den Prinzen tn die Kosten. nete» Schaub wurde darauf für gültig erklärt und die Regierung aufgesordert, Portugal. Boriorae ru treffen, daß ähnliche Gesetzwidrigkeiten nicht wieder Vorkommen. . m f , Eine Interpellation v. Wedrkind's über Weiterführung der Odenwaldbahn beant- Nach Mittheilung des „Soir" herrscht große Aufregung m den an Spa- wortet das Ministerium dahin, däß die Unterhandlungen noch nicht zu einem nirn grenzenden Territorien Portugals. England, welches große pteuntare jn- ffrd bnifi Otfüfa t IX«. tercffen in Por-Ugal ans dem Spiele stehen hat, beeilte sich, einige Kriegsschiffe Der dann zur Vrrhandlung gelangende Antrag der Abgeordneten Elleu- nach dem Tajo zu entsenden. Nach de« französischen Blatte steht die völlige beraer und Wadsack auf Ereichtung einer Landeöcreditcasse wurde von Ersterem Uebereinstimmung zwischen Ven spanischen Republikaner» und den in Portugal eingehend begründet. Wenn die Höhe der dem Laude zufließenden KriegSentschä- vorhandenen Anhängern der Idee einer iberischen Republik außer Zweifel. Die digung noch nicht übersehen werden könne, so sei doch gerathen, jetzt schon daraus Regierung hege dieserhalb viele Unruhe. Rach emem Pariser Eorresponden- aufmerksam za wachen was das Land hoffe und wünsche. Es fei höchst wün- ten der „Köln. Ztg." verzeichneten Gerüchte vom 13. d. M s. sollen in Lissabon schenswerth, daß ein großer Theil jener Summe zu einer Landescreditanstalt ver- Oemonstralioucn zu Gunsten der iberischen Repuvlik stattgesunden Haden. Verwendet würbe, um gegen billigen Zinsfuß und jährliche Abzahlungen öffentlichen iuche in dieser Beziehung wurden bekanntlich in Portugal |d)on »or Mo- und privaten Unternehmungen von Bedeutung für das öffentliche Wohl die erfo». naten, jedoch ohne Erfolg, gemacht und endeten wit der Vecyaflung des PairS derlichen Mittel zu gewähren. Er drückt feine Befriedigung au«, daß die Re- Grafm Peniche und einer gewissen Anzahl von Oistcieren und Unterosficieren. gieruug ihre Bereitwilligkeit auf das Projekt einzugehen, erklärt habe. v. Rabenau Die Kammer-Oppofition hat der Regierung jedes Vertrauen au,gekundigt. beantragt, daß die Sache dem Finanzausschuß überwiesen «erde, um zu England. entscheiden, ob eine solche Verwendung nicht besser sei, als Theaterbau u. s. w. « £ t . a Schaum ist auch für eine Landeskreditanstalt, aber für eine solche, die sich selbst London, 18. Fevr. Der „Pall Mall Oazette zufolge habe» die brasi- traae, nicht für eine Art Wohlthätigkeitsanstalt, wobei der Willkühr freie Hand lianischen Behörden wahrend der Dauer der Untersuchung über die Behandlung aelaffkn sei. Er glaubt nicht, daß man auf die Kriegsentschädigungsgelder war- ver AuSwanderrr in Brasilicu die Einwanderung dahin Erboten. Ein Brief ten, sondern ohne Rücksicht auf diese schon jctzt vorgehen solle; eine Creditcasse aus Zanzibar constatirt, daß Livingstone in guter Gesundheit Epse, um nach könne aus den einzelnen Sparkassen hergestellt werden und diesen als Central ven Nilquellen z» gehen, verlassen hat. fonvs zu bienen. Edinger findet in dem Anträge eine Hineigung zu der Lassalle'- '■ schen Lehre von ter Staat-Hülse und hält ihn deßbalb für bedenklich. Schröder Locul» Notiz. will namentlich Meliorationen, landwirthschafiliche Zwecke u. s. w. unterstützt Gießen, 20. Februar. Die Sitzungen des Schwurgerichts in der Provinz Oberheffen vom wissen. Metz wundert sich, daß der Finanzausschuß de- geheimen Laffalleouls- n Quartal 1873 werden mus beschuldigt werde und vertheidigt den ganz nllgemein gehaltenen Antrag Vetaas 9 udr '' desselben, der nur die Idee einer Landescreditcasse festhalten und der Regierung bem be6 Jum Präsidenten des Sch«urger,chtshofes bestimmten Großherzoglichen zur Erwägung anheimgeben wolle. Die Frage der französischen KriegSgelder dsoffltrid?t6x9tatb8 Herrn l>r. Zimmermann beziehungsweise des zu dessen Stellvertreter werde sich ja in Kurzem vollständig entscheiden und cs dann Sache derRegierung „nannten Großherzoglichen Hofgenchts-Ralys Herrn Volcker, ihren Anfang nehmen und e- sein eine vorlaae 1U machen. Er erklärt sich dagegen die Sache nochmals an wurden demzufolge in der heute stattgrhavtm Slyung de« Sroßhcrzoglrchen Hofgerrchts dahier, d.n sü-schuß ^»«»eifern Büchn-r Hal. »ie 3°.° Schau«'«, di- Spa,-aff°n °i- ».ap, Leib zu gehen! Würzburg, 20. Febr. General Hartmann, Commandcur des zweiten bayerischen Armeekorps, ist an Lungenrutzündung bedenklich erkrankt. MUllcheu, 17. Febr. Eine ganz überraschende Meldung aus Bayern die „Corr Hoffmann;" sie schrcibt: „Der König hat in der vergangenen Nccht (vom 14. aus ten 15.) den KtiezSivinister Freiherr« v. Pranckh noch zu später. Stunde zu sich bcschicdcn und mit demselben längere Zeit conferirt. Die Frage der Uniformirung der bayerischen A'.mee ist dem Vernehmen nach in lreberein» , ftimmuuä mit der Uniformirung der anderen deutschen Truppen entschieden worden." in hiesigen oder auswärtigen Blättern veröffentlichen will, erspart Mühe und Porto- L 'L m fdhflrhfr diesen Anblick ertra. kosten wenn er damit die Unterzeichneten beauftragt, deren alleiniges und auSschtteß. Die Pickelhauben in Bayern! Können die WittelSbachcr diesen «nvltck ertra-ikoften^ alleZeitungender Welt zumSriginal-Kostenpret- gen? Unglaublich! , 'unx oßne Nebenspesen zu befördern. Stultgart, 20. Febr. Das heutige Bülletilt über die Königin - Mutter lautet: Die größere Hälfte des gestrigen Tages verlief günstig. Sämmtliche WmBuwI. 787/8 OberheMtiB na. k' ■CB« 169 1864t Besondere Bekanntmachung. 70-80 140—160 200—250 220 10—15 sivjObahrM dm 885 34 593 be- Wellen 60 (806) i W iti. 1 als: B. Brennholz fl-, 1883r 957/g 1885r 97 1887r 987/g 105 124 122 k. k. 240 80 200 Stockholz, Reisholz, pk« die beafi« die ölMkng — Eia 8rit( 6pje, um va- 43 163 131 14 14 Garbenteich. Schwarz. 8. 118V, 8. — 8. 93 Ve 3. 1075/8 8. 1075/g Ama ter dam Angftburg Berlin Bremen Brüssel Hamburg Leipzig London Lyon Park Wien ditto ditto Dlßconto 8 R.-Meter 9,2 „ 109,4 „ 71,4 „ 82,2 „ 83,9 „ 2250 Wellen 1430 „ 1. 8. 1075/g 4% k. 8. 98e/8 k. 8. - k. 8. 1047/g k. 8. 175V, k. 8. 93V, k. 8. — k. 8. 105 Aetieo» Frankf. Bank 149 Frankf. Verelna-Kaase 1593/a Darmst. Bankaot. 489Va Wien Bankactien 1077 Oest. Oreditaot. 363 Galizien — „ Prügelbolz, „ Stockholz, (ä WO) Bn ben-Wellen, Eichen Scheitholz, „ Prügelholz, „ Stockholz, (ä 100) Eichen Wellen, Nadel-Scheidholz, „ Prügelholz, „ Stockholz, (ä WO) Radel-Wellen; >ad). 120 73 8550 850 Aetian. 5% öftr. F. St. E. ß. 356 Vr Lombard. Bahn 204 Ludwigah.-Bex'aeh 1961/, M&ibahn 143^/4 Bayor. Ost,bahn 127J/e Bhoin-Nahebahn-.Siot. 48 Hess. Ludwigab.-Aet. — Versteigerung. 789) Das unterzeichnete Regiment absichtigt, am Dienstag den 25. Februar 1873, Vormittags 10 Uhr, Versteigerung. Garbenteich, am 19. Februar 1873. Grobherzogliche Bürgermeisterei Buchen-Prügelholz, Eichen- u. Weichholz-Prügel, Buchen-, Eichen- u. Radel- Oberhessische Eisenbahnen. Länge» , Fichten - Stämme von 15 bis 38 Cent. Durchm. und 10 bis 18 Mtr. Länge, Eichen - Stangen von 10 bis 14 Cent Durchm. und 5 bis 10 Mtr. Länge, Fichten - Stangen von 6 bis 14 Cent. Durchm. und 7 bis 14 Mtr- Länge, Buchen - Stangen von 12 bis 14 Cent. Durchm. und 6 bis 8 Mtr. " *'«, »11$ gegen A!c. Tribunal [eine r in Kititiltt-' Holzversteigttllug. 805) Im Beuerner Gemeindewald kommen Dienstag den 25. und Mittwoch den 26. Februar d. I., jedesmal von Morgens 9 Uhr an, folgende Holzsortimente zur Versteigerung, 'n Sr-j-tWli^ tfitt eidivatttic j iikhmti un» <• 20—25 Buchen - Stämme von 24 bis 45' Cent. Durchm. und 5 bis 10 Mtr- du an 6pi. pitmiflre In- 'ge KriezsskhP eht die völlige a in Portugal 3eti|el. Die §orre[ponden. Itn in Lisadon ' Haden. Ser» or tinigm Mv« Mg Pairl Unit!Piji(it»o. ckundlgl. Buchen-Scheitholz, Eichen- » Buchen-Prügelholz, Eichen- n Buchen-Stockholz, Eichen- „ Buchen-Reisholz, Eichen- „ Versteigerung von Pappelbolz. 826) Das auf der Staatsstraße von Gießen nach Reiskirchen aufgearbeitete Pappelholz, bestehend in': 31 Stämmen von 3 bis 10 Meter Lange. 22 bis 54 Zentimeter Durchmesser und 78 Haufen Reiser, . soll Mittwoch den 26. b. Mts. meistbietend versteigert werden- Anfang Morgens 9V2 Uhr bei der StraßenabtheilungSnummer 28 auf der Anneröder Haide. Bei ungünstiger Witterung wird die Versteigerung ausgesetzt und ein anderer Termin dafür anberaumt. Gießen, den 20. Februar 1873. Großherzogliches Kreisbauamt Gießen. Holzapfel. Bohnenstangen, bu Fichtenstangen von 4 Meter Länge, 35 Nadelstämme von 20 bis 36 Zentimeter Durchmesser und 5 bis 15 Mtr. Länge. Die Zusammenkunft ist zur bestimmten Stunde im Distrikt Beckertswald bei Nr. 1. Das Stammholz kommt gegen Mittag zur Frischbäcker ?u Gießen. Sonntag den 23. Februar Karl Löber am Lindenplatz, Christian Lampus auf dem Seltcrsweg und Heinrich Noll in der Neustadt Die Zusammenkunft ist im Ort- Ober-Bessingen, am 17. Februar 1873. Großherzogliche Bürgermeisterei Ober-Bessingen. S erth. Holzversteigenmg. 822) Mittwoch den 26. und Donnerstag den 27. Februar l. I., Morgens 9 Uhr, oll in hiesigem Gemeindewalde, Distrieten Hessels,-Hard und Insel, nachverzeichnetes Holz versteigert werden, als: I. Bau- und Werkholz Priorlti6»K)ia 3O/o da ter. 8teb.-Prlor. 593/< 3% öst. a. Lombard 51 30/0 Livorneaer 37 Vr 5% Toscaner 60 V4 50/0 Elieabeth.-Prt«, r. — do.JI. LmiLb. 84Vr________ Darmstädter fl.50Loose — „ „25 „ - K arh. 40 TM?. L00« 72>/r Nassau 25 fl. — Braunschweiger 253/s 30/0 Oldenburg, ä 40Thlr. 39 V4 40/g bayr. Prära.-Aiü. — 40/q badische Loose Hi Badische fl. 35 Looae 73V4 Oestr. fl. 250 -f. 1854 95 1658r PrioritHtsloo^e 209 1860r Loose 97 ’/< Holz-Stöcke, 4000 Buchen-, Eichen- u. Nadelholz-Wellen, 4 Schichten 2‘/i Meter langes Eichen- Werkholz, 8 Rmtr. Hainbuchcn-Werk-Scheitholz. Die Zusammenkunft ist am Hattenröder Vicinalweg am Eichwald. Der Anfang ist in der SchweinstaUheege. Lich den 20. Februar 1873. Großherzogliche Bürgermeisterei Lich. (823) Ihring. Länge, II. Brennholz den 28. Februar: 250 R-Meter Buchen-Scheitholz. Bekanntmachung. Wir bringen hiermit zur öffentlichen Kenntniß, daß in dem birecten Verkehr der diesseitigen Stationen Gießen, Alsfeld und Lauterbach mit Bayerischen und Oesterrelchi- schen Stationen der Artikel .Brennholz aus Specialtarif Ha in Specialtartf Hb mit Wirkung am 1. März er. an, versetzt worden ist. Gießen, im Februar 1873. (800) Die Dtrection. 28,4 R.-Meter 158 40 49 18 44 39 29'/r „ 12 43,6 52 64,5 Sandlieferung, „ w Trohe, am 20 Februar 1873. Großherzogliche Bürgermeisterei Trohe. Schwarz- GeidHorlen« 6. kr. Pr.Friedrdor 9 57—58 Pütolen . 9 39-41 71 doppelte 9 39—41 ßoll. fl. lÖSt. 9 52 - 54 Duoaien . . 5 31—33 20 Frankenst. 9 20 V2 —21V» Engi. Sover. 11 48 50 Huss. Imper. 9 40 — 42 Dollar in Gold 2 25-26 dm 25. Februar: Buchen-Scheitholz, S'°g dir Lu. ?°s'l »reitHi, ^'ilurgaet, 6,1 Stgurmg Mittwoch den 26. Februar: I Stämme Eichen-Bau- und Werk- Holzversteiqerunq. Mittwoch den 26. Februar d. I-, von Morgens 9 Uhr an, soll im Garbenteicher Gemeindewald, Districk Beckertswald, Herrnwald und See, nachverzeichnetes Holz versteigert werden: 'R.-Meter Nadel-Prügelholz. Versteigerungen. Holzvcrsteiaerung im Gießener Stadtwalde. 795) Montag den 24. Februar 1873, von Vormittags 9 Uhr an, soll in dem Gießener Stadtwalde, District Hangelstein, nachverzeichnetes Holz öffentlich versteigert werden, als: le Brennholz: vergeben werden, als: Llanirarbeit, veranschlagt zu Chaussirarbeit, „ n Steinlieferung, „ „ Steinsetzen, „ „ Holz von 14 bis 33 C-Meter Durchmesser und 6 bis 10 Meter Länge, Nadel-Stämme von 5 bis 32 C.-Meter Durchmesser und 6 bis 16 Meter Länge, Erlcn-Stämme von 20bis 30C -Meter Durchmesser und 5 bis 10 Meter Länge; II. Brennholz den 27. Februar: R -Meter Buchen-Scheitholz, „ Prügelholz, „ Eichen-, Nadel- und Erlen- Prügelholz,! „ Buchen -, Eichen-, Nadel- und Erlen-Reiser. Alleiniger Inserate 11- Pachter des „lUwdtlerfidutscli“, der „Fliegenden Blutter“, des „Figaro“ in Wien. Alleinige Annoncen - Regie des „Deutscher Reichsanzeiger“ und „Königlich Preussischer Staats-Anzeiger“, „Berliner Tageblatt", „Deutsche Landes-Zeitung“, „Deutscher Gemeinde-Anzeiger“, „Capitahst“, „Revue financiere allemande“, „Schweizerische Handelszeitung“, „Züricher Presse“, „Prager Handelsblatt“, „Feierabend des Landwirths.“ Helzversteigenmg. ^m Stadtwald zu Lich, District Mönch- rövfe, Zappenau, Schweinstallheege und Untererspeierlingskopf kommen Donnerstag den 27. und Freitag den 28. Februar dJ, Morgens 9 Uhr, nachverzctchnete Holzsorti- mente zur Versteigerung: I. Bau- und Wcrkholz dcu 27. Februar: 1170-180 Eichen - Stamme von 15 bis 58 Cent. Durchm. und 5 btö 10 Mit. B Länge, Riiiloll Kosse m Frankfurt a. II. Ferner domicilirt: Berlin, Breslau, Cöln, Halle, Hamburg, Leipzig, München, Nürnberg, Prag, Stuttgart, Strassburg, Wien, Zürich. BssmUkr Agent stmmtlicher Zeitungen des In- imb Ausiandrs. |CC S-K ZK- BÄraennachriciilen. 20. Februar 1873. Preuss. 4Vi°/o Oblig. 102 Frankf. 3Vt% Obi. 873/g Nam. *Vi% obL 100,/e Kurhesa. 4®/o „ — Gr- Hess. 50/0 Obi. 1021/4 , . 40/0 „ 983/. „ w 3Vi% * - Bayer. 5% „ 102 ' 4Va% 1 jährige — 40/0 1 jährige 94:Ve Wärtemb. 4Va% 0bl. 100 Baden 4V8% Obi. 0. E* L. 100 Oesterr. ßilberrente 68 Vg w Papierrents 643/. Spanier, ueaest. 3°/q 25 Vt Amerlk. Bonds 1881 r IOOV2 Aecht kölnisches Wasser von Jean Maria Farina. Meine Niederlage davon in der Expedition des Gießener Anzeigers empfehle ich 8 fl. per Dutzend, 4 fl. per halbes Dutzend und 45 fr. per Glas gehorsamst ____________ Johann Maria Farina in Köln. Frachtbriefe für die Main-Weser-, Cöln-Mindencr und Oberhessische Eisenbahn, sowie famu.tliche zollamtlichen Formulare, sind zu haben bei W. Klee, am Markt. ArbeilSversteigerung zu Groß-Linden. 828) Mittwoch den 26. Februar, Nachmittags um 3 Uhr, sollen auf dem Nathhause zu Groß-Ltnden nachstehende Bauarbeiten durch öffentliche Versteigerung in Accord gegeben werden, al§: Maurerarbeit, veranschl. zu 185 fl. 39 kr., Steinbrechen, Fahren, Setzen, veranschl. zu 202 fl. 40 kr., Kalklieferung, veranschl. zu 60 fl., Sandfahren, veranschl. zu 24 fl., Eteinhauerarbeit, veranschl. zu 316 fl. 3b rr., Schlosserarbeit, veranschl- zu 96 fl., Weißbinderarbeit, veranschl. zu 10 fl, Zimmerarbeit, veranschl. zu 362 fl. 40 rr-, Pflanzung einer Fichtenhccke, veranschl- zu 36 fl. 16 fr. Gießen, den 19. Februar 1873. I A-: Körner, Bezirfsbauaufseber. Eichenlohriude-Verstt-lüerung m der Oberförsterei Gladenbach. 832) Freitag den 14. März er. soll auf dem Bürean detz hiesigen Forsthaufls die in den Domanialwald-Districten Sckeltcrs- au Schlag Nr. 6 uub Herrnhölzchen, Schlag Nr. 1t, d. I sich ergebende Eichenlobrinde, bestehend in ca- 100 Centnern Glanzlobe, meistbietend versteigert werden. Steigliebhaber, welche vorher die Schlage zu besichtigen wünschen, bi lieben sich dieser- halb an die König!. Forstaufseher Elchmann zu Weidenhaufen und Hülfsjager Mitteldorf zu Wommelshausen zu wenden. Gladenbach, den 20. Februar 1873. Der Königl. Oberförster: Müller. auf dem hiesigen Casernenhofe 4 vierspännige gedeckte Packwagen und 8 Tragsättel mit je 2 Körben nebst Geschirr, gegen sofortige Bezahlung öffentlich zu versteigern. Die näheren Bedingungen werden beim Versteigerungs-Termin bekannt gemacht. Gießen, den 17. Februar 1873. 2. Großherzoglich Hessisches Infanterie- Regiment Nr. 116. Holzversttiqkrttng. Montag den 24. Februar, Morgens von 9 Uhr an, nachverzeichnetes Gehölze versteigert werden: 96 Eichen - Stämme von 18—52 Centi- meter mittl. Durchmesser und 8—17 Meter Länge, mit 84 Festrn. Cubikinh.; 6 Kiefern-Stännne und 71 Stangen, mit 6 Festm. Die Zusammenkunft ist am Vicinalweg von Dorf-Gill nach Garbenteich hin; Dienstag den 23. Februar, Morgens 10 Uhr, sollen: 78 Raummeter Buchen-^cheitholl, 38,6 Prügelholz, 45 Stockholz, 5 Eichen- Scheitholz, 35 Meter Prügel- uub 46 Eichen-Stockholz, 1225 Buchen - Wellen uub 1450 Eichen Wellen meistbietend versteigert werben. Die Zusammenkunft ist am Vicinalweg nach Lich. Grüningen, am 17. Februar 1873. Großherzogliche Bürgermeisterel Grüningen- (779) Leidich. II Bau-, Werk- und Nutzholz : 103 Eichen-Stämme bis zu 84 Centimeter Durchmesser und 10 Meter Länge, mit 53,32 C -Meter. 37 Eichen-Stangen, mit 2,80 C -Meter. Die gufemmenfunft ist am Steinbruch. Gegen vorschriftsmäßige Bürgschaft wird Zahlungsfrist bis 1. August 1873 gestattet- Die Großherzoglichen Bürgermeistereien der umliegenden Orte werden ersucht, dies in ihren Gemeinden bekannt machen zu Gießen, am 19. Februar 1873. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Bogt.__ Arbeitsversteiaerunsi. 818) Mittwoch den 26. Februar l- I-, des Nachmittags um 2 Uhr, sollen nachbenannte Arbeiten am Wege nach Rödgen auf dem Bürgermeisterei- Bureau dahier an den Wenigstnehmenden II. Bau- und Werkholz Kr. Maizena. von (H. 112.) Impotenz. in Ein Lehrmädchen wird in das 802) I. Köhler. Putzgeschäft gesucht. M ■ («29) worunter sich besonders auszetchnm der weiße abessynische Elephant^ Königstiger, Panther, Leoparden, Jaguar, Eie baren, Strauß 2c. Näheres wird durch Annoncen und Placate bekannt gemacht. 238) Redactian, Druck und Verlag der Brühl'schen Univ.-Druckerei (Fr. CHr. Pietsch) in Gießen. 16 589 3925 Bad-, Fenster- und Pferdeschwämme. empfiehlt sich einem geehrten Publikum bestens. C.-Meter Durchmesser, Stück Eichen-Stangen, 0,95 C.-Meter, „ Buchen-Stangen, 2,36 C-Meter, „ Nadel- „ 9418,0 C.-Meter bis zu 16 C.-Meter Länge, sie sind vorzüglich zu Spalieren und für A Thee, Vanille, Chocolade; ch Rum, Arrac und Cognac. M Malaga, Madeira und 827) Frische Cabliauen Empfingen I. A. Busch Söhne. Dawftat im Mental unc Wen Bohne« jcn Schietsgtt ter laßtW ymtintn speach Win, m ui Itrnfciirfl/ als l gehabt, ter Sui aUgWttN, i |i lasen. Dir nnjklnen Pnnkd »mst. Dir M Latzlprüsungen Duwl Sfgürun0«nit»i rar für sol^e l Hanner beanßc mllgllntvuis t iNnkjenhachg Ntßl r'ng«entw! ich ^rjchüven Iure, mit allrn 803) Lattigfalat in Häuptern, Reuf- chateler Käse, Rahmkäse in Staniol, feinsten Emmenthaler. empfehlen I. A. Busch Söhne. Sherry, Punsch-Esse n z e und feine holl. Liquen re. Eingemachte Früchte, als: AnnanaS, Johannisbeeren, Apricosen, Nüsse, Reineclauden, Pfirsiche. Coudensirte Milch. Liebigs Fleischextract. Agent der Feuerversicherungsbank f. D.: A. Nicker. und 5 bis 12 Meter Länge, 191 Stück Nadel-Stämme, 59,32 bis 29 820) Meinen geehrten Kunden zeige hiermit ergebenft an, daß ich eine Parthie billiger Englischer und Brüsseler Tüll - Vorhänge zu verkaufen habe im Hause des Herrn Sauer, Neuenweg B. 124. «Bftcob Miaysinan aus Holland. Die Material-, Iarb- und Colonialwaaren- Handlung und Niederlage natürlicher Mineral- brunnrn Danksagung 831) Allen Denjenigen, welche meinen verstorbenen Mann Georg Dörr ff zu seiner letzten Ruhestätte geleiteten, meinen mntaften Dank. Die tieftrauernde Wittwe. 7 • * V U j Seltersweg, GkmeindeMhswähl. 794) Eine Anzahl Bürger erlaubt sich wiederum, Herrn 91 ie g 1$ st Roll, Bäckermeister dabier, als geeigneten Candidaten den Wählern III. Klasse angelegentlichst zu empfehlen. 1 M Geschäftsleute geeignet. Die Zusammenkunft ist jedesmal im Ort nächst der Bürgermeisterei. Beuern, am 18. Februar 1873. Großherzogliche Bürgermeisterei Beuern. Otto. » tjmeri, einen v "schlazs [eitern Sie rvn Ltthanbluntzen titr Darüber be llcht, itutüe t llkrhanDlnngen ■ite. Der Reg Protokollen zu >ük ungehörige ^rtheiDigt, da ' Üben könne», an ge[agtei Jnlrag des Bi »rvtokvllen aus, Damstad ll0D Uber die J »Durch t i," ®M«t ■«ÜUi }tll. ’"8’Wtn Lid Mn lchvch, M ©eltbeui! •«♦« ®0|C „ ' scheint •“'O*. auti) s' ‘«Wh S'lParnifft, t 8ini Rw W Ä*.<« Ä; Rinnen f,Ü|* it »>bl tzrx ^5 CoMinissiünair in Gießen, empfiehlt sich zum Abschließer, von Geschäften für Gießen und die Provinz Oberhessen Derselbe hat :u verkaufen in Gießen r Geschäftshäuser, gut gehende Gastwirth- schäften, mehrere HcrrschaftShäuser, kaufmännische Geschäfte diverser Branchen, sowie Bauplätze in jeder Lage der Stadt. In der Provinz Oberhefsen: Güter verschick euer Größe , Mühlen und Bauernhöfe; auch ist er in der Lage, verschiedene vortherlhafte Pachtungen nachzuweisen. (65) Reisstärke. Eaviar, Sardinen a l’fauile, Ruff. Sardinen, Sardellen, Neunaugen, Hummer in Dosen. C e r v e l a t w u r st. Emmenthaler und Parmesan käse. Ital. Maccaroni, Eiergemüsenudeln. findet wegen Geschäfts-Veränderung ein befähigter Herr auch Dame bei Uebernahme eines sehr couranten completen Wasche-Magazin'S. Bei günstigen Zahlungs-Dedinzungen wird nach Uebereinlunjt die vollkommenste Methode für französische Schnitt - Glanzwäsche und Ersparnisse mitertheilt. Franco- Offerten umgehend unter A. Z. in der Expedition d. Bltts. erbeten. (834) Julienne (getrocknete Franzosensuppenkräuter). IohanniSbecren- und Himbeeren-Gelee. den 26. Februar: k- - , Y. 115 Stück Eichen-Stämme, 44.72 C.-Meter! empfiehlt von 15 bis 72 C.-Meter Durchmessers Brünellen, Kirschen, -v?! Aepfelspalten, Catharina-Pflaumen^ bamb. Zwetfchen. Erbsen-, Bohnen- und W Linsenmehl. Tafel mandeln, || Tafclrofincn, ital. Haselnüffe, Citronen, D Orangen, Oliven, Champignons und Eg Trüffeln. 798) Eine Parthie Alpaca-Regenschirme, besonders billig, ebenso eine Auswahl schöne Spazierstöcke, verkauft zum Kostenpreis P- Frank- 707) Frische Samen- und Leinkuchen zu haben bei I. M. Schulhof. 774) Froniage de Brie, Ncufchateler Käse, Prima Schwcizerkäse, empfiehlt Emil Fischbach. Vermiethuugen. 285) In unserem Ncbenhause am Kreuz ist der Laden mit Wohnung zu vermiethen und bis zum 1. April beziehbar I. A. Busch Söhne. 821) Ein kleines möblirtes Zimmer zu vermithen bei E. Ott mann Schloßgasse. 782) Ein Zapfjunge wird gesucht im Darmstädter Haus. 635) Einen braven Jungen sucht in die Lehre Ernst Möser, Schuhmachermeister. 399) Spczialarzt Dr. Kirchhoffcr in Kappel (Schweiz) besitzt sichere Mitte, gegen nächtliches Bettnässen, Pollutionenl 824) Ein brave?. Dienstmädchen, welches in häuslichen Arbeiten erfahren ist, wird aus den 25. März gesucht. Näheres bei Dienstmann Neidel, Neuen-Bäuen 85. 819) Nack Wissen an der Sieg wird ein tüchtiger Buchbinder gegen hohen Lohn gesucht. Näheres bei Heinrich Hahn, Mühlgasse Nr. 79. 813) Schutt kann gegen Vergütung abgeladen werden bei Fabrikant Arnold Müller. <_4<*Oi>w Wittwe. Vorläufige Anzeige. Kreuzbergs große Menagerie (817) fcurnwrfidji'rimgsbank für Deutschland m Gotha. Zufolge der Mittheilung der Feuerversicherungsbank für Deutschland zu Gotha wird dieselbe nach vorläufiger Berechnung ihren Theilnehmern für 1872 ca. 70 Procent mW-*«*««» ™ »m t»„ w.„d„w. harten dem geehrtem Pubilkum out einige ^aoe zur ^chau ausge-'sowie der vollständige Ncchnungsabschluß derselben für 1872, wird am Ende stellt fein. Die Menagerie besteht aus den seltensten Eremplaren, des Monats Mai d. I. erfolgen. worunter sich besonders auszeichnm der weiße abessynische Elephant, 3lir Annahme von Versicherungen für die Feuerversicherungsbank bin ich das schwarze Gnu, (tebörnteß Pferd, Zrbra, weiß-S Kameel, Löwens *ebet5 7 o,nmlnT