P^riS vierteljährig 1 fl. 12 fr. mit Bringerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährig 1 fi- 29 fr. Gießener Anzeiger. Erscheint täglich, mit AuS° nähme Sonntags. Expedition: Canzleibrra, Lit. B. Nr. 1. Anzeige- und Amtsblatt für den Areis Kiessen. Nr. 2'4». 3 Montag den 20. Oktober ’ isis. flmtsicher Theif. tonr« D-m Unterzeichneten ist durch daS Curatorium der Ackerbauschule zu Friedberg eine Anzahl Prospecte über den Wintercursus dieser Anstalt mitaetheilt worden, welche an Interessenten auf Anmeldeu durch das Bureau Großherzoglichen Kreisamts dahier abgegeben oder per Post zugesendet werde». 9 Gießen, am 17. October 1873. Der Director des landwirthschaftlichen Bezirksvereins Gießen: v. Röder. Polizeiliche Bekanntmachung. Den Anstrich Her Gebäude betreffend. In der neueren Zeit haben mehrere Einwohner ihren neu aufgeführten Gebäuden einen weißen Anstrich gegeben. .v . fe$en ""s ^er veranlaßt, ^^auf aufmerksam zu machen, daß nach § 44 der Stadtbauordnung die weiße Karbe, sowie alle arelle» schreienden Farben zum äußeren Anstrich der Gebäude untersagt ist. ° 1 2ßer diese Vorschriften nicht befolgt, hat zu gewärtigen, daß der weiße Anstrich seines Gebäudes durch Zwangsmaßregeln entfernt wird. Gießen, den 17. October 1873. Großherzogliche Polizei-Verwaltung der Provinzialhauptstadt Gießen. Nover. Bekanntmachung. w Mm» »I»™ =••« .-»-«I.»,M •*» Falls ein Nachbar Einwendungen hiergegen zu machen hätte, wird er aufgefordert, dieselben binnen 8 Tagen bei uns vorzubringen. Gießen, 17. October 1873. Großherzogliche Polizei-Verwaltung der Provinzial-Hauptstadt Gießen. . .___________________ Nover. Winterbauschule des Localgewerbvereins in Darmstadt. Beginn des Unterrichts am 1. Dezember l. Js. Dauer 3 Monate. Unterrichtszeit täglich von 8-12 und 1-5 Uhr, mit Ausnahme der Sonn- Mprfinn ’~™Unto '' Bauzeichnen, Freihandzeichnen, darstellende Geometrie, Bauconstruktionslehre, Rechnen, Geometrie, Anfertigung voii Bauvoranschlagen, Matenalienkunde, gewerbliche Buchführung und Mechanik. uivmeine, MUmWhÄMSZ 8‘9“" “ •* ... MM«» ... W SB««.« M ]? o l i t i f cfj e r Theis. Da- Einkommen erhöhen sollte hat es verschlungen und das Geld »^0^^ Z äe n ESU fSS Schmchiiegel eines Alchymisten, der dasisichtigte Unternehmen, dessen Capitaldurch Ausgabe von Act^ edle Metall für sich herausdestllllrt, wahrend dem Eigenthümer als capul ift, enthalten sein müssen Die Gründer sind fnHhcmh-h hAFtF^/ hx “m’ als Schlacke ein bunt gedrucktes Papier übrig bleibt. So bitter für jede Täusch^ sowohl ^ügttch des Pröspettes L des Vorhände üins In h"C 8cr“beäu die jüngsten Erfahrungen geworden, des Weiches der Actie,izeichnungm und der gelüsteten Einzahlungen Natürlich Lf t 4 \ * m6 j^ten Vorkommnisse gewirkt haben mögen:chre Gesell- würde der Richter vorkommenden Falles zn entscheiden haben ob in dem Pr^ Int di» e V"kehr der Unternehmungsgeist können das Actienwesen specte wirklich alle wichtigen Angaben gemacht worden seien, und die solidarnsche auf die Dauer nickt mehr entbehren. nhn? in ffeinfirfip bprnTtpfp und hpäh.-ilfv (^aF^av^»* __ Haftbarkeit der Gründer ließe die Schadloshaltung der Actionäre aus dem Vermögen der Gründer erwarten, die überdies wegen Vorspiegelung oder Betrug nach Maßgabe der Strafgesetze zur Verantwortung zu ziehen wären. Das sind in der That, gehörig gefaßt und energisch angewendet, ganz ausgiebige Schutzmaßregeln gegen den Gründerschwindel, während der anständige, solide, volkswirthschaftlich so berechtigte Unternehmungsgeist darunter keineswegs zu leiden braucht. Die drei weiteren Resolutions-Punkte des deut- lchen Junstentages beziehen sich auf das Verhältniß der Actionäre zu der Verwaltung der betreffenden Actiengesellschaft. Der Juristentag will die Bestimmung des deutschen Handelsgesetzes, welche nach der Einzahlung von 40 Procent des Nominal-Capitals die Actienzeichner krankhafter Zustände überzogen. In gar vielen Fällen ist der Besitz und das Capital durch die Actie — ganz abgesehen von der eigentlichen Speculation in Papieren und von dem Vörseuspiele — geradezu vernichtet worden. Was das Der erste Punkt, sowie der zweite betreffen die Methode der „Gründun- Emissionen." Gegen die Gründer schlägt also der Juristentaa gesetzliche Bestimmungen vor, wonach in den von ihnen auszugebenden und von auf die Dauer nicht mehr entbehren, ohne in kleinliche, veraltete und deshalb unerträgliche Zustände zu verfallen. Als aus der Pflugschaar das erste Schwert geschmiedet wurde, da war es nicht mehr thunlich, den Gebrauch des Eisens zu verhindern, um den Mißbrauch, um den Krieg unmöglich zu machen, und so geht es auch mit der Actie — wie sehr diese auch zu einem Instrumente der Ausbeutung und zu einem Werkzeuge der Capitalvernichtung geworden ist, wahrend sie ihrer Natur nach die kleinen Vermögen sammeln, bei den lukrativen und bedeutenden Unternehmungen betheiligen, den Besitz vergrößern und befruchtend wirken sollte, was sie ja auch theilweise wirklich geleistet hat. Es bleibt also nichts übrig, als den Mißbrauch eines guten und nützlichen Dinges so viel als möglich zu verhindern. Allerdings ist das meiste in hefer Beziehung von der steigenden Klugheit und Vorsicht des Publikums zu t } ? 1, ^ 7- imgenden Klugheit und Vorsicht des Publikums zu von der Haftung für weitere Einzahlungen befreit, aufgehoben wissen Da- mlinäm ' W “ ^p'^swcsse bte Mäßigkeit nicht durch Gesetze und Verord-durch soll den Gläubigern der Acticngescllschaftcn ein besserer Schutz 'geboten "u>'S-" errungen werden kann, sondern durch Erkenntniß der Schädlichkeiten werden; es läuft aber dieser V°rschläa fa»ch darauf k,ä.s vab Len Bildufe.nlertln8' ur$ $unmi|itung Lebens, die mit der steigen-eingezablte Actien ausgegebe» werden sollen. Wichtiger sind die beiden folgen- » (Blldung qlisammenhangt, am Sichersten gefördert wird. Aber wo es sich den Bestimmungen, wonach die Gerichte zu ermacktinen sind {phpripit nnf LM fragen von Mem und Dein handelt, da können allerdings Gesetze geschaffen strag der Actionäre die Mittheilung der Bilanz sonstige Aufklärunaen und selbst kie AnsLw ben Mißbrauch durch gröbliche Uebervortheikung und! die Vorlage der Bücher JSffen «ÖÄ fi gemeinen Betrug und listige Vorspiegelung erschweren Versammlung der Actionäre, wenn sie das Bcdürfniß dar» fühlt alle diese Itebervortbeilnna rifi* ro'" bd-rsonen- die solchen Mißbrauchs, solchettMittheillingen veranlassen, aber man weiß, wie es in General - Versammlungen Klebervortheilung, solcher listigen Vorspiegelung und solchen Betruges schuldig!z,izugehen pflegt, und wie in denselben Majoritäten zu Stande kommen. Natür- Actien-Unwesen und Gründunnssichwindel. |?e7a(^tz ^er gerechten und strengen Bestrafung zuführen, wobei auf die Schad- In dm, NM***, l« d., M* d<« «* «*w !.i“'mX*,“*“ d<. M* n9nä^",,kk','/""chnsuugcn ist sicher ein großes, nützliches und lebensvolles Prin- Interessant ist es, in dieser Frage nochmals ans die Refolutions- cip enthalten, das bereits die wcseiitlichsten Umgestaltungen und bedeutende^Pnnkte der deutschen -Juristen in verweisen welcke i>on vl-t-n «,,r L„, finn aIi’iV fi Mißbrauch, die Ausschreitung, der Leicht-jährigen Juristentag den Regierungen und ge'setzgebmden Körperschaften empfohlen sinn und Betrug haben in unseren Tagen das Actienwesen mit dem Mehlthau wurden. 8 1 P8 -rorper,cyasren -mpsoylen Dcuffdjfanh. gen ein, als Ausrede Cham- unb verweilte eine zu Ehren des deut- ben verlautet noch nichts. Berlin, 16. October. Das Original des Briefes Pius IX. an Kaier Wilhelm ist in italienischer Sprache abgesaßt. Der „Staatsanzeiger" soll demnächst auch eine französische Uebersetzung desselben veröffentlichen. Ein auswärtiges Blatt macht, nebenbei bemerkt, auf das Datum der beiden Briefe von Kaiser und Papst aufmerksnm. Während das päpstliche Schreiben aus jenen Tagen stammt, wo die bischöfliche Renitenz zum ersten Male zu gerichtlichem Einschreiten führte, ist die königliche Antwort vom 3. September datirt, dem Tage nach dem Siegesfeste. Es ist wohl erinnerlich, daß an diesem Tage eine Staatsministerial-Sihung stattfand, an welcher auch der damals nach längerem Urlaub aus Varzin zurückgekehrte Fürst Bismarck Theil nahm. In derselben Sitzung wurde auch beschlossen, die Anerkennung des Bischofs Reinkens dem Könige zur Genehmigung vorzuschlagen. Wiesbaden, 18. October. So eben fand die feierliche Enthüllung Statuten über die Geschäftsführung zuzugestehen wäre. Auf diese Weise wäre es dem Actionär möglich, außerhalb der General-Versammlung zu seinem Rechte zu gelangen, es gilt auch außerhalb der Gesammthcit, er bekommt gewissermaßen wieder eine Persönlichkeit. Damit glaubt der Juristentag dem „Geschäfte" der Actionärfängerei durch das Gesetz einen wirksamen Riegel vorzuschieben, und wir wünschen lebhaft, daß dies auch geschehe. Denn das'wird wohl nach den jüngsten Ereignissen in den meisten Kreisen schon empfunden, das Actienwesen kann gar nicht mehr entbehrt werden, und deshalb muß man trachten, es von seinen Auswüchsen zu reinigen und jeden Mißbrauch so weit als möglich zu verhindern, bord's Zugeständnisse in Bezug auf Fahne und Stimmrecht, um sich der monarchistischen Majorität wieder anzuschließen. Paris, 17. Oct. Das „Journal de Paris" sagt: Das große Er- eigniß hat sich vollzogen. Graf Chambord und die parlamentarischen Dele- girtcn sind über die Bedingungen der Wiederherstellung der Monarchie einig geworden. Das Oberhaupt des Hauses der Bourbons, welches in einigen Tagen König sein wird, giebt den Bedürfnissen und den Wünschen des modernen Frankreich volle und vollständige Befriedigung. lUber die Fahnen-, die Monarchen umarmten und begrüßten sich auf's Herzlichste. Kaiser Franz Joseph reichte dem Fürsten Bismarck die Hand und bewillkommnete das Gefolge des Kaisers Wilhelm in sehr warmer Weise. Außer den Spitzen der Behörden waren auch der Bischof Binder und das Domcapitel anwesend. Nach eingenommenem Dejeuner erfolgte die Abfahrt nach Penzing, wo der auf's Festlichste geschmückte Hofzug um 3 Uhr 34 Min. anlangte. Kronprinz Rudolph, die Erzherzoge (in preußischer Uniform), Prinz Leopold von Bayern, Prinz Rati- bor, Fürst v. Puttbus, der Herzog von Sachsen-Waimar, die deutsche Botschaft, der Statthalter und zahlreiche Notabilitäten erwarteten hier die Monarchen. Der deutsche Kaiser begrüßte den Kronprinzen Rudolph wärmstens, chm die Hand reichend. Nach Besichtigung der Ehren - Compagnie und der Vorstellung der Erzherzoge und der Suite begaben sich die Monarchen, von einer dichtgedrängten Menge mit lebhaften Zurufen begrüßt, nach Schönbrunn. Kaiser Wilhelm trug die Uniform seines österreichischen, Kaiser Franz Joseph jene seines preußischen Regiments. Wien, 18. October. Fürst Bismarck erschien heute Mittag zum Be- Augenblick und auf den ersten Ruf der gewählten Volksvertretung zur Seite zu treten und mit ihr und hoffentlich in vollem Einverständniß tnit der Regierung die verderblichen Pläne gewisser vaterlandsloser oder in mittelalterlichen Ideen verstrickter Subjecte zu vereiteln. Darmstadt, 18. October. Die „Darmstädter Zeitung" meldet die Pensionirung des Finanzministers v. Biegeleben. Ueber den Nachfolger dessel- des für die im französischen Kriege gefallenen Nassauer errichteten Denkmals statt. Die beiden nassauischen Regimenter von Mainz und die hiesigen Gesangvereine betheiligten sich. Die Generalität und die Spitzen der Civilbehörden waren vertreten. Auch die Bürgerschaft hat zahlreich Theil genommen. Dresden, 18. October. Das „Dresd. Journ." veröffentlicht folgendes Bülletin über das Befinden des Königs: Pillnitz 12y2 Uhr: Eine Ver- ändernng im Befinden Sr. Majestät ist seit gestern nicht eingetreten, dasselbe ist fortdauernd Besorgniß erregend. Dresden, 18. October. Meldungen aus Pillnitz zufolge ist bis heute Mittag keine Besserung im Befinden des Königs eingetreten. Der Schwächezustand dauert fort. Der Kronprinz hat sich in Folge dessen hellte nach Pillnitz begeben. Würzburg, 16. October. Der am 11. und 12. d. Mts. abgehaltene unterfränkische Feuerwehrtag hatte eine Anzahl von 1400 Feuerwehrmännern vereinigt. Die hiermit verbundene Ausstellung an Geräthen und Löschmaschinen war sehr reichlich ausgestattet und zeigte genügsam, auf welcher Höhe das Feuerlöschwesen bei uns sich befindet. Einen noch deutlicheren Beweis liefert die Statistik, aus der sich ergibt, daß im Jahre 1873 sich 206 Feuerwehr- Vereine mit 1825 Mitgliedern und 351 Spritzen in Unterfranken eines kräfti- suche bei dem Minister des Aeußern, Grafen Andrassy, Stunde bei demselben. Nachmittags gibt Graf Andrassy scheu Reichskanzlers ein diplomatisches Diner. Frankreich. Paris, 16. October. Die Bonapartisten benutzen i Gießen, 19. October. Nach übereinstimmenden Berichten verschiedener Blätter hat der Präsident des Finanzausschusses, der Abg. Metz, das Referat in der Hoftheater-Frage übernommen. Das heißt aus dem Diplomatischen in's Hochdeutsche übersetzt: Die v i e r m a l h u n d e r t t a u s e n d Gulden, welche die Regierung von den Ständen als Zuschuß zu den Baukosten des Darmstädter Theaters verlangt, werden verwilligt! Wir sind darüber von Anfang an nicht im Zweifel gewesen. Interessant wäre es uns aber doch, wenn die Abgg. Buff, Oncken und v. Rabenau ihre Wahlbezirke aufklären würden, wie sie sich zu dieser Frage stellen Die ,Darmst. Ztg." publicirt die Ernennung des Herrn Mitzenius, seitherigen Lehrers an der städtischen Mädchenschule zu Darmstadt, zum Lehrer an der hiesigen Knabenschule. Alle Versuche, welche der Gemeinderath, bei Kirchen- und Schulvorstand der Stadt Gießen, Mitglieder der Synode und andere einflußreiche Männer unserer Stadt anstellten, diese Ernennung rückgängig zu machen, sind dennoch erfolglos gebliebem Herr Mitzenius war an seiner früheren Stelle durch seine schriftstellerische und sonstige Thätigkei: unmöglich geworden und da setzte man ihn eben nach Gießen, ohne den Lckadt- vorstand auch nur zu hören. Da die „Main-Ztg." diesen Herrn als „Kämpfer für Wahrheit und Licht" bezeichnet, so kann man sich schon eine ungefähre Vorstellung davon machen, zu welcher Sorte von Liberalen Herr Mitzenius zählt. Wir möchten dem Herrn aufrichtig rathen, hier zu Lande nicht allzu vorlaut zu sein und sich in uns zu schicken. Etwaiger Unbotmäßigkeit werden die zuständigen Behörden schon zu begegnen wissen; in diesem Punkt haben wir namentlich zu rmserem Bürgermeister volles Vertrauen; andere Ausschreitungen finden ihr Correctiv in der öffentlichen Meinung. Weitere Schritte gegen den Dienstantritt zu thun, scheint uns nicht am Orte zu sein. Darmstadt, 17 October. Bekanntlich gehörte bei den Verhandlungen der hessischen Synode und bei den Berathungen der ersten Kammer Graf Görtz zu den Wortführern jener Partei, welche von Rechtgläubigkeit und Liebe trieft, aber bitter über Verfall der Sitten und des Christenthums wehklagt, wenn der Gemeinde Theilnahme an dem kirchlichen Leben eingeräumt werden soll. Graf Görtz schied sogar aus der Landessynode aus und ließ in der Kreuzztg." verkünden, daß ihm seine christlich fromme Denkart nicht gestatte, länger ' in so gottloser Gesellschaft zu verkehren. Zufällig fällt uns ein Zeitungsblatt aus dem Jahre 1865 in die Hände, welches die milde religiöse Gesinnung des Grafen Görtz in einem eigenthümlichcn Lichte erscheinen läßt. ~ In gedachtem Blatte erzählt Herr schuchard, ein geachteter hiepger Bürger, wie er von dem Herrn Grafen, dem ein überbrachter Hut nicht pass send schien, mit den christlichen Worten: „Verfluchter Bengel, wie kannst Du sagen, er passe, wenn ich Dir sage, er passe nicht", angefahren und gleich darauf von demselben in's Gesicht geschlagen wurde. Die Affaire artete natürlich, da Herr Schuchard Gleiches mit Gleichem und sogar mit Zinsen vergalt, in einer Prügelei aus, bei der indessen Herr Graf Görtz den Kürzeren zog. Obendrein wurde Se. Erlaucht für ihr flegelhaftes Benehmen vom Gericht bestraft. — Solche Persönlichkeiten sind cs, die heute das „wahre" Chri- stenthiim vertreten und die Schule der Orthodoxie unterthan machen möchten. Sollte nicht Herr Graf Görtz dabei die geheime Absicht haben, daß künftig die Jugend in solchem Respect vor dem Grasen zu Schlitz und anderswo erzogen werde, daß sie sich prügeln läßt, ohne, wie Herr Schuchard sich heraus- nahm, ihre bürgerliche Faust auf einem gräflichen Antlitz einzuzeichnen? ' (Neue Frkftr. Pr.) (ich wäre dieser Forderung, die allgemein bingestellt ist, eine präcisere Fassung erste Kammer fallen lassen und im deutschen wie hessischen Interesse, im In- ,u geben, beim es ist wohl auch'schließlich tjft Fall denkbar, daß derartige tereste des Landesherrn wie der Bevo kermig durch sofortige Ergreifung des Bestimmungen von Eoneurrenz-Unternehmungen ausgenüßt werden konnten, nm Auskuuftsmittels des Art. 7r> der Verfastungsurkunde das Land vor schaden Einblick in die ganze Gebahrung eines unbequemen Rivalen zu gewinnen. Zum bewahren werde. Heute haben wir daher an oie Anhänger der nationalen Schluß beantragt der Juristentag. daß jedem Actionär das Klagerecht auf Ein-jSache wie an die Freunde des Fortschrltts nur die Eine Bitte, in allen Haltung der gesetzlichen Vorschriften und der Bestimmungen der (Gesellschafts-)^Gemeinden sich vollständig bereit znmachen, um ,rn entsche>dmden ö Vf. rr-r.n e-- r ... n.r.......r... w i. AoniififF iinh nur hpti prftp» Nm der aewablten Volkövertretuiig inr ^elte Darmstadt, 18. October. Die „Main-Zeitung" schreibt: Zur 23r ruhigung unserer Parteigenossen in Lanb unb Stabt, welche in unzähligen münblichen unb schriftlichen Anfragen ihr Herz bezüglich ber be - — kannten Abstimmung erster Kammer über bas Schulgesetz ausschütten und Auskunft über etwaige weitere Maßregeln wünschen, auch auf Vorgehen zweiter Kammer drängen, sei Folgenbes bemerkt. Der zweite Ausschuß (Gesctzgebungsausschuß) 2. Kammer hält heute schon eine Berathung mit dem Ministerium, um bezüglich der Verwaltungsgesetze, bes Schulgesetzes u. s. w. stch schlüssig zu machen. Er kann aber einen definitiven Beschluß bezüglich bes S ch u l gesetzeö noch gar nicht fassen unb seinen weiteren Bericht an die Kammer nicht erstatten, weil _ r die Abstimmungen erster Kammer in amtlicher Fassung ber zweiten Kammer Verfassungs-Frage, sowie über bie Fragen ber politischen, bürgerlichen unb reib „och nicht zukamen. Seitens des Büreaus zweiter Kammer wirb alles Mög- giösen Freiheit, erhält die Nation Alles, ohne baß ber König etwas opfert, liche zur Beschleunigung gethan, wie namentlich Kammerpräsident Dr. Hoff- Heinrich V. bat sich als würdiger Erbe dieses Geschlechtes so tief politischer mann mit größter Energie die Sache zu fördern sucht. Hoffentlich gelingt es, Könige gezeigt, welchen Frankreich seine Unabhängigkeit, Einigkeit und Größe alle dringlichen Berichte über bie oben gebuchten Gegenstände unb bie eiligen verdankt. Die Zusammenkunft von Frohsborf hatte bie königliche Familie, Finanzsachen so zu beschleunigen, baß längstens Montag 27. October bie1 bie Zusammenkunft von Salzburg hat die Monarchie wiedergeschaffen. zweite Kammer zusammentreten unb die Interessen des Landes kräftigst wahren Paris, 17. October. Einer Meldung des „Soir" zufolge haben die kann. Auch die hier unb in erreichbarer Nähe wohnenden Abgeordneten, welche in Salzburg, gepflogenen Unterhandlungen folgendes Resultat gehabt: Die ,ur Fortschrittspartei zählen, sind schon zur Berathung über die nötbigen wei- National-Versammlung soll die Monarchie ohne Einschränkung proclamiren, ber teren Schritte zusammengetreten und zeigt sich hierbei die allseitige Ueberzeu- König sofort nach Annahme der Krone die Versammlung mit Abfassung ber gung, baß nur energisches Vorgehen das Interesse des Landes, d.s Landesherrn Constitution betrauen, worin die Stellung des Königs zum Lande festzusetzen unb des Ministeriums wahren könnte. Alle Anzeigen lassen endlich darauf ist. — Dem „Siocle" zufolge ginge aus den in einer gestrigen Versammlung zählen, daß das Ministerium die bisher bewiesene zu große Rücksicht auf bie der Linken unb des linken Centrums über bie gepflogenen Ermittelungen erstat- Bestehens erfreuen. •Oeflerreid). Wien, 17. Oct. Der beutsche Kaiser traf um l*/4 Uhr in St. Pölten woselbst er von bem Kaiser von Oesterreich erwartet worden war. Die z It n n ii e i ie b ab oll i« )t- xt, a9e . än- >er- 'Ns ng als ng- Den jene 8n- elbe 'Ute he- Ä- tene em ien >as ert hr- sti- lten Die stph des eben uM .ichste , die Rati- Mo- । ens, der von mm. aW i Be- i eine deut« Lomber ) Er- Dck- einig Wn ober» die teli# pftrk. ,4 if-d-r Iröße itnife m die D>e .n, wr d" iNe" niliiiS -s°t' Wechsel Oberhessen 73 9 40—42 Pistolen 1864r 145 nommen. flrrgemetncr anjrtgcr. Prioritäten, östr. Stsb.-Prior. 6O3 6 östr s. Lombard 49 Livomeser — ' Toscaner 52 Elisabeth.-Prior. 917/. 3% 3% 3% 5% 5% Actien. Frankf. Bank 146 Frankf. Vereins-Kasse 92*/2 Dnrmst. Bankact. 380 Rheinische Hyp.-Bank 105Vs Wien Bankactien 986 Oest. Creditact. 226 iGalizien — Lokal-Notiz. Gießen, 20. October. Dem Vernehmen nach verunglückte am Samstag Nachmittag ein Zug der Cöln - Gießener Bahn zwischen Haiger und Bürbach. Locomotivführer und Heizer wurden auf der Stelle getödtet und mehrere Personen bedeutend verletzt. --Samstag Nachmittag war wieder einmal Carambolage auf hiesigem Bahnhofe. Wie verlautet, so sollen'bei Uebergabe des Trains vom Bahnhof der Cöln-Gießener auf den Matn- Weser-Bahnhof zwei Züge aneinandergerannt und beide Maschinen defect geworden sein. Verletzungen find keine vorgekommen. --Heute Nacht um 1 Uhr wurde Schutzmannschaft requirirt, um einem häuslichen Zwist Einhalt zu thun. Ein liebenswürdiger Gatte wollte seine Frau mit einem Messer kitzeln. Da die Frau sich nicht in der Lage fühlte, einer solchen Liebenswürdigkeit sich auszusetzen, lief sie mit ihren Kindern im Hemde zum Nachbar, diesen um Hülfe anrufend, welcher denn auch dem Wütherich das Mesier entwand und demselben jedenfalls auch eine Tracht Prügel angedeihen ließ. Hoffentlich wird der Galantom noch etwas Schwarzbrod im Gegensatz zu Weiß- brod wegen Ruhestörung erhalten. --Gestern Nachmittag nach 4 Uhr stürzte ein fremder Mann, als er eben im hiesigen Bahnhof in den Zug der Main-Weser-Bahn einsteigen wollte, zu Boden und verschied nach wenigen Minuten. Er soll, um den Zug zu erreichen, stark gelaufen sein und wurde wahrscheinlich vom Schlag getroffen. Sein Hemd ist A. A. gezeichnet. Da er ein Retour-Billet aus Nauheim hatte, wird er dorthin, oder in die Umgegend gehören. <*ofidsorten. fl. kr. Pr. Friedrdor 9 58Vz—59Vs Aciien. 5% östr. F. St. E. B. 340 Lombard. Bahn 165 Ludwigsh. Bexbach 187 */2 Maxbahn — Bayer. Ostbahn 1127/6 Rhein-Nahebahn-Act. — Hess. Ludwigsb.-Act. 149Vs von der Anglo - Swiss - Condensed - Milk - Coup, in Cha»’ ^mulUl|lUL VJlllUJ (Schweiz), pr. Büchse 33 kr., empfiehlt Emil Ftschback I Rußland. Petersburg, 28. October. Der „Unita Cattolica" wird unter dem 1. October geschrieben: „Die protestantische russische Geistlichkeit macht mit den Schismatikern und Altkatholiken gemeinschaftliche Sache. Die Freundschaft ist zwar nicht aufrichtig, aber im Hasse gegen Rom sind sie Ein Herz und Eine Seele; und das wird sich auf der nächsten Synode zeigen- Vor einigen Tagen war der calvinistische General-Superintendent Lipinsky von Wilna hier und hatte mit den Häuptern der russischen Geistlichkeit häufige Unterredungen. Man sucht eine Vereinigung aller nichtkatholischen Secten zusammen- zubriugen, um einen gemeinsamen Sturm auf das Papstthum zu machen. Zn dem Ende soll auch bald wieder ein „Altkatholiken - Kongreß gehalten werden." tober berufen. Trianon, 17. Oct. Proceß Bazaine. Der Präsident constatirt, daß Bazaine der Regierung der nationalen Vertheidigung nur zwei Depeschen (vom 15. Sept, und 21. Oct.) gesandt habe. Bazaine bestreitet, irgend eine Mittheilung von dieser Negierung erhalten zu haben. Er citirt Gambetta, um zu beweisen, daß keine Abmachung mit den Preußen existirt habe, welche den Zweck gehabt hätte, den Kampf nach dem Abgänge Bourbaki's zu verhindern. Er legt verschiedene Gründe dar, u. a. oie Last der Verwundeten, welche ihn gehindert hätten, eine ernsthafte Action behufs Unterstützung der Unterhandlungen in Ferneres zu liefern. Der Präsident befragt darauf den Angeklagten eingehend über besten Anerbieten, mit den Kriegsehren zu capituliren. Bazaine erklärt, daß in seiner beispiellosen Lage die absoluten Pflichten eines militärischen Chefs angesichts einer aufständischen Negierung für ihn aufgehört hätten. Er sei seine eigene Regierung geworden, denn es habe Nichts mehr gegeben. Präsident: Frankreich existirte also nicht mehr? Auf die dringenden Fragen des Präsidenten bezüglich seiner Unterhandlungen erwidert Bazaine, er habe in seinen ersten Unterhandlungen dem Feinde eine Falle legen wollen. Der Präsident bemerkt, daß das Anerbieten Bazaine's, die Ordnung im Innern aufrecht zu erhalten, den Bürgerkrieg involvirt habe. Der Marschall protestirt dagegen; sein Gedanke sei schlecht wiedergegeben. Die Sitzung wird jetzt unter großer Erregtheit des Pudlicums suspendtrt. Wiederaufgenommen, dreht sie sich um die Unterbandlungen, deren Vermittler General Boyer war. Das Verhör gipfelt in der Frage des Präsidenten: Glauben Sie, daß in der Constitution, welcher Sie treu blieben, ein Artikel enthalten war, der Sie berechtigte, zu unterhandeln, wie Sie es mit dem Feinde gethan haben? Bazaine antwortete verneinend, indem er hinzufügt, daß er bis zum letzten Stücke Brod Widerstand geleistet habe. Morgen Fortsetzung des Verhörs. Trianon, 18. October. Prozeß Bazaine's. Verhör über den Kriegsrath vom 24. October und die Mission Changarnier's und Cissey's. Bazaine sagt, daß, als er die von den Deutschen gestellten harten Bedingungen erfahren habe, ein Ausfall unthunlich gewesen sei. Er legnet, daß er demoralisi- rende Nachrichten habe verbreiten lasten; er habe vielmehr im entgegengesetzten Sinne gehandelt. Das Kriegsmaterial habe er aus Besorgniß vor der Rache des Feindes nicht zerstört. Der Präsident fragt, ob man noch größere Härte habe fürchten künnen. Bezüglich der Fahnen sagt Bazaine, daß er öffentlich und in förmlicher Weise dem General Soleille den Befehl ertheilt habe, dieselben zu verbrennen. Die Nachlässigkeit der Officiere sei allein zu tadeln. Nach einigen anderen kurzen Fragen wird das Verhör geschlossen. Die Ver-> nehmung der Zeugen beginnt Montag. Retzien. „ doppelte 9 36—38 Holl. fl. 10 St. 9 52—54 Ducaten . . 5 34—36 20 Frankenst. 9 21 Vs—22Vs Engi. Sorer. 11 48—50 Russ. Imper. 9 41—43 Dollar in Gold 2 25V2—261/s Brüssel, 18. Oktober. Man schreibt der „©teile" aus Paris: ©ie _ Fusion und die Regierung seien einig über die Begründung der Monarchie,!^ bis zu dein Einzug Chambord's habe Mae Mahou das Interregnum ange-^K teten Berichten hervor, daß die Majorität gegen die monarchistischen Projecte! gesichert ist. Der „Figaro" will wissen, daß gestern Abend wegen sofortiger! Einberufung der National-Versammlung lebhaft agirt worden fei. Das Blatt alaubt, daß ein darauf abzielender Beschluß in der hente stattfindenden Versammlung der Rechten gefaßt werden wird. — Das „Journal offictell veröffentlicht acht Aendernngen im Präfeeten-Personal und zahlreiche Ernennungen von Unter-Präfeeten. Dasselbe publieirt ferner mehrere Decrete, betreffend die Organisation der militärischen Territorial-Divisionen. ’ Paris, 18. October. Auf die am 10. October von 2< Pariser Mum- cipal- und Generalräthen an die Pariser Mitglieder der Nationalversammlung gerichtete Adresse haben 18 Pariser Deputirte durch ein Manifest geantwortet, worin sie gleichfalls gegen die Versuche, die Monarchie wieder herzustellen, vrotestire» und erklären, dieselbe energisch bekämpfen zu wollen. — Casimir ißcTier hat eine Versammlung der conservativen Republikaner auf den 23. Oc- do. II. Emiss. — Anlehensloose« Darmstädter fl. 50Loose — n „ 25 „ - Kurh. 40 Thlr. Loose 69'/„ Nassau 25 fl. 46 Vs Braunschweiger 22 3° o Oldenburg, ä 40Thlr. 373/$ 40,0 bayr. Präm.-Anl. — 4% badische Loose 109 Badische fl. 35 Loose 67 V» Oestr. fl. 250 v. 1854 — 1858r Prioritätsloose 189 1860r Loose 89’/s Börseunachrichten. 18. October 1873 Preuss. 4Vs°.o Oblig. 101 Vs Frankf. 3Vb°/0 Oblig. 87'/« Nass. 3Vs°'O Obi. 92J/s Kurhess. 4°/° „ 96 Gr. Hess. 5° q Obi. — „ » 40/0 „ 993/4 n n 3VsU/0 n 97 Bayer. 50/0 „ — „ 4* ;'J 0 1jährige 101 „ 40,o 1jährige — Wörternb. 41/s°.o Obi. 100'/, Baden 4Vso,o Obi. e. E. L. 100 Oesterr. Silberrente 64 'V „ Papierrente 60Vg Spanier, neuest. 3% 177/6 A-merik. Bonds 1881r lOO1/« r 1882r 977/s „ „ 1885r 99V2 „ 1887r 1005.V Amsterdam k.. 8. 983,ö Augsburg k. 8. 100 Berlin k. 8 1047/s Bremen k. 8. 105i/b Brüssel k. S. 93Vs Hamburg k. 8. 105Va Leipzig k. 8. 105 London k. 8. 118% Lyon k. 8. — Paris k. 8. 93t 2 Wien k. 8. 1033/q ditto m. 8. 103 ditto Disconto 4 1. 8. — °/o Besondere Bekanntmachungen. Ocffentlichk Aufforderung. 4692) Forderungen und Ansprüche aller Art an den unter der Rechtswohlthat des Inventars angetretenen Nachlaß des Messerschmieds Carl Haubach von Gießen sind binnen 14 Tagen bei unterzeichnetem Gericht snzuzeigen, bei Meldung der Nichtberück sichtigung bei Ordnung des Nachlasses. Gießen, am 8. October 1873 Großherzogliches Stadtgericht Gießen. Bötticher, S criba, Stadtrichter. Stadtgerichts-Assessor. Bekanntmachung. 4812) Der für Kartoffelsendungen ab Niederwöllstadt und Großkarben nach Rotterdam im vorigen Herbst zur Einführung gekommene directe Tarifsatz von 8,2 Sgr. pro Centner wird mit dem 1. Dezember d. I. wieder aufgeboben. Cassel, den 15. October 1873. Königliche Direction der Main-Weser-Bahn. 13) ausgeschnittenes Leder zu Fußbekleidungen, Rindleder, Schaafleder und Weberschürzfelle. Die Lieferungsbedingungen sind täglich bei der unterzeichneten Direction emzusehen unb müssen die Submissionen bis zum obigen Termin in den vor dem Directions- bureau aufgehängten Submissionskasten verschlossen eingelegt sein. Marienschloß, den 18. October 1873. Großherzogliche Landeszuchthaus Direction. S c r i b a. Ieilgebotcnes. fortwäimnd zu haben. (4583) liegen zu Jedermanns Einsicht auf hiesigem (37*8) Versteigerungen. Mittwoch den 29. d. Mts-, Vormittags 10 Uhr, Liesknmgcn für das 11. Ar meecorps. wird dahier für 1874 im Submissionswege vergeben: 1) blaues und graues Leinengarn Nr. 20, 2) gebleicht Leinengarn Nr. 20, (sind Muster einzusenden), 3) Stahl- und Eisenwaaren, i 4) Leim (sind Muster einzusenden), 5) Seilermaaren, • 6) Dielen und Latten, ■ 7) Fensterglas, 1 8) Eichenholzdauben, teriiiSlcIi, bat fortwährend frisch auf Lager Emil Fischbach. Preis per V. Pfund-Büchse 42 kr. I ..... r. Bestes Kindermehl von Giffey K Schiele inR 0 hrbach (Amt Eppingen, Baden), bestehend aus Milch, Waizenmchl undZucker, anerkannt billigstes und vorzüglichstes Nahrungsmittel für Säuglinge und kleine Kinder, voli- l&onuneiier Ersatz der Mut- Rathhausc offen. Anerbietungen zur Uebernahme von Lieferungen sind schriftlich und verschlossen bei uns zu übergeben und werden Mittwoch den 29. October, | Vormittags 10 Uhr, , von dem Militärabgeordneten auf benr Ratbhause (Saal) geöffnet werden, welcher! Handlung die Betheiligten beiwohnem können. ; 9) Spiritus, Gieß-n, am 16. October 1873. 10) Soda (calcinirtei, |a, ^*7« rr TJr ' «roßsteizogliche Bürgermeister«« »ichen. i1l) Panier nnb sonstige Schreibmaterialien, klnwendun» höchst 'infoch^Eebiaiichsan. Vogt- ;12) Xeiftrbe(en (ftnb toufter cinjuienben), '»(ifnng auf jeber SBudjfe. S* (S7*8) 4776) Die Bedarfsnachweise und die!^ Bedingungen für die Vergebung der Lie- Z ferungen von Brod und Fourage für die Truppen des obengenannten Armeecorps Mauersteine (Prima-Qualität) aus dem Hardt- | Bruche von Haubach Blitz sind l SKI ! «Huers - Verkauf! Mein Haus ui der Löwengaffe beabsichtige unter oünsiigen Bedingungen zu verkaufen. M. Engel (4765) __________am Kreuz.______ 4598) (itn gut gehaltener Ordonnanz- Stutzen mit Zubehör ist zu verkaufen. Wo? sagt die Exped. d. BlttS. 9lt Cnde machen wir ein verehrtes Pnblikum pfiehlt M. Weihbäcker. Danksagung. schreie! C> (Sie1 thunlichft I Blitz. Commissionär am Kirchenplatz. (4736) Unterrichts - Anzeige vermiethen. 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Der Bürgermeister: (4750) Schult. 4822) Hierdurch attcstire ich, daß mich der Spracharzt Herr A. E» Gerdts in einer fünfwöchentlichen Kur vollständig vom Stottern geheilt hat. Ich spreche jetzt wie jeder gesunde Mensch, klar und deutlich, ohne im Geringsten zu stottern, und spreche hiermit dem Herrn Gerdts für seine große Bemühungen meinen innigsten Dank aus. Gießen, den 18. October 1873. Friedrich Cuntz aus Herborn. Restauration Lahnstein Heute Abend und dis folgenden Tage: V V V V ausgeführt von 5 Damen aus Böhmen. — Anfang Va8 Uhr. Regenschirme,Gummischuhe, Baschliks, Moorschiirzen, wollene Tücher