Gießener Anzeiger Anzeige- und Amtsblatt für den Freis Kiessen. 1S73. Freitag den 20. Juni Rr. 141 «g 29 kr. lieben Mitglieder orstand. en. h uiib dem Be^ HleriS vinterjährig 1 fi. 12 kr. vtt Brtngerlühn. Durch die P»st bezogen vierteljährig 1 $L 29 fr. Erscheint täglich, mit Fx8- nähme Sonntags. Expedition: Lanzletber* Lit. B. Rr. 1. (1667) l^aate, ubr. eh6‘"8tant btäMittel ^,u°d $otb «tont *unt in bis von M Wl »<»■/ ■esr Einlridnng zum Abonnement auf den Derselbe erscheint täglicb, mit Ausnahme Sonntags, und kostet für Die Abonnenten in der Stadt Gießen vierteljährlich 1 ^Dcn 's^h" gen^AbomiEen ^der Stadt Gießen werden wir, wenn vorher keine ausdrückliche Abbestellung erfolgt, das Blatt auch im III. Quartal 1873 zusenden und den Abonnementsbetrag durch Quittung erheben lassen. - , . . Diejenigen, welche den Anzeiger Abends bei der Erpedition abholen lassen, erhalten denselben zu I st. pro Quartal. Für alle außerhalb Gießen wohnenden Abonnenten beträgt der vierteljährige Abonnementsprets 1 ff. 29 ,fc. mcL riefel(l® können nur bei der Post oder den Landpostboten abonmren. - Damit wir nun tn den Stand gesetzt sind, die Auflage des Blattes bestimmen ru können ersuchen wir Alle, welche auf den Gießener Anzeiger abonntren wollen, dtes sofort bei der ihnen zunächst Gelegenen Postanstalt oder den Landpostboten zu thun, da wir uns sonst nicht verbindlich machen können, vollstaud^e Evemplar^zu^ieftrn. 0 TVlUtL iüiutll yvjvevv«.*. / gehabt hätte, auf das Entschiedenste entgegengetreten sein wurde. Es ist daher den erbitterten Gegnern des Herrn Thiers - und unter ihnen smd die Bona- partisten die latttesten - Alles daran gelegen, Herrn Thiers in öffentlicher Verhandlung der Begünstigung radicaler Tendenzen, oder wenigstens einer Mit seiner Stellung als Staatsoberhaupt unverembaren 9MW 8e9e» b^cIbell u überführen und so ein für alle Mal ihn politisch zn bese tigern Gelingt dies, so glaubt man mit Herrn Gambetta, der den Gemäßigten ebenso - pathisch ist, wie den streng Conservativen, verhältmßmaßig l-ichi-s Spiel zu haben. Zu diesem Angriff gegen Herrn Thiers soll nun die Äffaire Ranc be- Aber° die Conservativen fordern einen gefährlichen Gegner heraus., Herr Thiers ist, wie man sagt, entschlossen, sich nur in dem Me an der^Debatte persönlich angegriffen wird, dann aber auch mit voller wird aber Herr Thiers ganz selbst nicht an ihre Behauptungen ihn eben so sehr fürchten als angemessen Balten, sich zunächst nut oer moue vev ,ü beanüaen und höchstens im Stillen und unter der Hand zu wirken . er za vortrefflich versteht -, feinen «»ennben guten «$ e’ vol tiscken Kampf selbst aber den jüngeren Kräften zu überlasten. Norwurf daß er die Consolidirung der neuen Negierung durch ..., HMMZMZM Werber um die höchste Gewalt ou^uneien, monarchischen monarchischen Parteien sofort wieder fstg aeschlossenen Coalition Fraktionen haben Herrn Tlper g-gmuber Ät«t.n vereinigt, aber bereits am Tage nach oem g j' des sä : isw« ms S >« i” ‘r S:"Ä" JE der konservativen Partei. Man weiß, d ß r nur &t(n ncI)ineu ne« Republikaner wieder einen _a4l?en<;n x* ertremen Partei be- kann und man ist überzeugt, daß seinSiegden S g b ^es deuten und das Vorspiel zur Gambetta.schen P s W Reitunaen richten ihre halb beobachtet ihn die Rechte mit großer O g , ) eqenheit, ihm eine schärfsten Pfeile gerade gegen ihn, und spähen nach der Mtegenyeri, v Es ist möglich, daß di- Minister selbst sich bemühen werden, dein gifer ihrer ungeduldigen Anhänger Zügel anznlegen, um Herrn, Thier mcht die Ge- legenheit zn einem „moralischen Siege» zn bieten. Es wird aber schwer halten der Leidenschaft Besonnenheit zu predigen, wenn die Zeitungen beider Parteien täalick die Kampflust reizen. Die „Patrie" läßt keinen Tag vergehen, ohne das Publikum von den bei Herrn Thiers angesponnenen V«sch«»nmg^ zu Unterbalten. Der „Soir" hatte mitgetheilt, daß man in zahlreich be- fnÄten Soiröe bei Herrn Thiers viel über das Pascal'sche Rundschreiben sich unterhalten und es natürlich lebhaft getadelt habe. Auch sei die Rede auf em anderes ebenso vertraiilichcs und ebenso interessantes Aktenstück S°kmmnen, welches wahrscheinlich binnen Knrzem ebetisalls auf die Tribun? geb ach werde n i'n-d.' stier'« bemerkt die Patrie" mit Entrüstung, man könne gar nicht offener anerkennen, daß die Wohnung des ehemaligen Präsidenten ein thatiges Oppositionscentriim geworden sei, nud daß man dort g°wssftrmaß°u^em Mneau administrativer Indiskretion begründet habe. Herrn Thiers officielles ^rgan .MMMZZWMZNOW wird aber Herr Thiers ganz gewiß nicht theilen (un s 3 < - ^1 Zweifel eintreten; denn den entschiedenen Gegnern des Herrn Thiers ist Herrn selbst nicht an ihre Behauptungen, da sie deutlich zu L. ’ "für^Ranc's Angelegenheit an sich verhältnißmäßig gleichgültig, sie soll ihnen nur -*,■ » -- "»*" sstsäs !»* als Sieger aus einem aufgenöthigten Kampf hervorgeht, bedeutend abgekürzt moralische Illederlage beizubringen, die ihn in den Angen nicht nur der Con- Französische Zustände. 'servativen, sondern aller Gegner der Gambettisten für immer compromlttlren gsrasffi 5Ä5Ä:' «4 ».> !"> SZ "Ä rü Lm 24 Mai eine große Zurückhaltung bewahrt. Er mag im Stillen an dem Kampfe gegen die Coalition, welche ihn gestürzt hat, M betheiligt und viel- le?cht üi sthr wirksamer Weise sich betheiligt haben. Das setzen seme Gegn im Grunde als selbstverständlich voraus, und seme Freunde stellen es nicht in Abr^e. Aber sein öffentliches Auftreten beschränkt sich bis jetzt^auf das.kurze offenbar für die Publication bestimmte Schreiben an den Freund in Nancy, in «Bitt wenigen Worten seine Haltung in der jüngsten Katastrophe zu recbtfertiaen sucht, und in der Schlußwendung zu verstehen giebt, daß er sich aa«i von der Politik zurückzuziehen beabsichtige. Man wurde sich gewiß irren, wenn man etwa durch diese Wendung sich zu dem Glauben wollte verleiten lassen daß der rastlose Staatsmann für immer den Anstrengungen und Sorgen des öffentlichen Lebens entsagt habe, nm fortan in friedlicherStill'i nur b« Wissenschaft nnd Kunst zu leben. S—° " «"'»uders die Bonavartisten, wiederholen zwar täglich und oft in “y besihen yin bereift kn Branche n ^iua. U84 be- '°n von ;I^UiaL licht ^trsicherungs- M und Um: L Meldungen Blattes unter Sonntag Abend Fußpfade, e em Cigarren- « Finder wird gute Belohnung jugeben. d rin Lehrling b, Lchuhrnacher. ade t dnrch ci’dts, prachleidende. : 9-12, Nch Uhr. denhof. eppen hoch ) l'J v y „Bien Public" stellt indessen entschieden in Abrede, daß der srühere Präsident an der Angelegenheit des Pascallschen Rundschreibens irgendwie beteiligt sei. Er habe erst aus dem von den Abendblättern veröffentlichten Sitzungsbericht Kenntniß von dem Circular erhalten. Von Seiten der Opposition wird nicht nur die innere Politik der Regierung unausgesetzt angegriffen, sondern es wird auch mit Nachdruck darauf hingewiesen, daß Frankreichs Stellung zum Auslande durch die gegenwärtige Regierung compromittirt werde. „Bien Public" schreibt darüber: Einer der hauptsächlichsten Vorwürfe, welche man der Negierung des Herrn Thiers machte, war, daß sie unfähig sei, Allianzen zu schaffen. Die Regierung vom 24. Mai trifft diesen Vorwurf nicht; die Allianz zwischen Deutschland und Italien ist eine unvermeidliche, wo nicht schon vollendete Thatsache. Wir wollen die Wichtigkeit dieses Ereignisses nicht weiter betonen. Vorderhand glauben wir dürfte es keine Folge haben; ungeheure Folgen aber kann es haben, wenn es sich um die päpstliche Lruccession handeln wird. Die vorsichtige und zugleich aufrichtige Haltung des Herrn Thiers flößte Vertrauen ein. Wir finb weit davon entfernt, die gegenwärtige Regierung anzuklagen; dieselbe hat erklärt — nnd wir zweifeln nicht, daß sie Wort halten wird — daß sie, was ihre äußere Politik betrifft, in die Fußstapfen ihres Vorgängers treten werde. Allein ihr Ursprung, ihre Meinungen, ihre religiösen Ueberzeu- gungen sind bekannt, und trotz aller Klugheit und Zurückhaltung mußten dieselben das Mißtrauen der mißtrauischsten Regierung von Europa wachrufen. Von dem Zwiespalt, der im Lager der Coalition, besonders zwischen den Bonapartisten und Orleanisten besteht, haben wir schon einige Proben mitge- theilt. Neuerdings richtet die orleanistische „Affemblöe nationale" einen directen Angriff gegen den Prinzen Napolen. Sie schreibt: Trotz der dringenden Vorstellungen der Notabilitäten der bonapartistischen Partei verlängert der Prinz Napoleon seinen Aufenthalt in Paris und empfäng! viele Besuche. Wenn dieselben einen Charakter annehmen sollten, welcher geeignet wäre, die Aufmerksamkeit der Negierung auf sich zu ziehen, so glauben wir zu wissen, daß der Marschall-Präsident keinen Anstand nehmen würde, bei der Kammer die nöthigen Vollmachten nachzusuchen, um den Prinzen Napoleon zu zwingen, daß er das französische Gebiet wieder verlasse. Allerdings ist die Gegenwart des Prinzen mich den Führern der imperialistischen Partei sehr unbequem und sie bemühen sich, ihn fortzuschaffen, seine Ausweisung würden sie sich aber doch schwerlich gefallen lassen. Uebrigens soll der Prinz in der That die Absicht haben, in einigen Tagen abzureisen. Die Nachricht von seiner bereits erfolgten Ankunft in London wird dagegen dementirt. Deulfdjlanö. Darmstadt, 18. Juni. Aus Anlaß des Regierungs-Jubiläums haben des Großherzogs König!. Hoheit einer großen Anzahl von zu Freiheitsstrafen verurtheilten Personen die erkannten Strafen ganz oder theilwelse in Gnaden zu erlassen geruht. Darmstadt, 18. Juni. Bei dem gestern Vormittag im Großherzoglichen Residenzschlosse stattgehabten Empfang der Chefs der am Großherzvg- lichen Hofe accreditirten Gesandtschaften hielt der Doyen des diplomatischen Corps, der Königlich Preußische außerordentliche Gesandte nnd bevollmächtigte Minister, Geheimer Legationsrath von Wentzel, nachstehende Ansprache, welche von Sr. Königl. Hoheit dem Großherzog dankend erwiedert wurde: „Eure Königliche Hoheit wollen dem diplomatischen Corps, dessen Organ ich bei der heutigen feierlichen Veranlassung zu sein die Ehre habe, gestatten, Allerhöchstdemselben zu der 25jährigen Regierungs-Feier seine ehrfurchtsvollsten Glückwünsche auszudrücken. Wir schätzen uns glücklich, Zeugen des freudigen Wetteifers zu sein, in welchem die Liebe und Dankbarkeit des Hessischen Volks seine treuen Wünsche und Huldigungen einem Fürsten darbringt, der in dem Glück und Gedeihen des seiner Fürsorge anvertrauten Landes stets das höchste Ziel seines Strebens und Wirkens erblickt hat. Möge Gottes Gnade auch ferner über Eure Königliche Hoheit walten und mögen Ihnen in Kraft und Stärke noch viele glückliche Jahre einer glücklichen Regierung beschiedcn sein." Berlin, 18. Juni. Die „Provinzial Correspondcnz" bespricht die unter Leitung des Reichstags-Präsidiums mit Zuziehung des Präsidenten des Reichskanzler-Amtes zu Anfang dieses Monats stattgehabte vertrauliche Verständigung von Deputirten aus den einzelnen Fractionen über die Vorlagen und Arbeiten, welche noch hurchbcrathen oder zurückgestellt werden sollten, wobei in Betreff der Regierlingsvorlagen vor Allem der Verzicht auf die Vorberathnng des Reichsmilitärgesetzes, in Betreff der im Reichstage angeregten Fragen auch die Nichtfortberathung des Preßgesetzes in Aussicht genommen worden sei. Der Reichskanzler habe bei dem Kaiser die Zustimmung zu dieser Vereinbarung befürworten können. Je schwerer der Verzicht auf die definitive Feststellung des Reichsmilitärgesetzes empfunden wurde, desto mehr Gewicht mußte der Reichskanzler auf die Bürgschaft legen, welche er bezüglich des gesummten Geschäftsganges des Reichstages auf Grund der vertraulichen Verhandlungen übernehmen zu dürfen geglaubt hatte. In der Wiederaufnahme der Preßgesetz- berathung erblickte der Reichskanzler einen Bruch des vertraulichen Einverständnisses. Dies berührte um so empfindlicher, als damit zugleich unverdiente Vorwürfe wegen Lässigkeit des Bundesrathes verbünde»» »raren und der Begriff sich in Formen kleidete, welche einen schroffen Gegensatz zwischen den Bestrebungen der Regierung und der Reichsvcrtret»»ng bezüglich des Volkswohls und der Volksrechte geltend zu machen schienen. Der Artikel schließt: Je mehr die Reichsregiernng und der Neichskauzler sich persönlich bewußt ist, des deutschen Volkes Wohl und Gedeihen in seiner Gesammtheit, auch die allseitige Entwick- lung der Volksrechte vor Augen zu habe»», um so weniger durfte er die Grundauffassungen UDj) Bestrcbungei» der Negierung in dieser Beziehung in falsches Licht stelle»» lassen. Vor aller» Dinge»» kam es dein Reichskanzler darauf an, die Grundlage eines fruchtbringenden Zusammenwirkens zwischen dem Reichstage und der Reichsregiernng zu betonen, wie sie durch das seitherige beiderseitige Vertraue»» sich immer fester gestaltet hatte nnd sich trotz der augenblickliche»» Irrung gewiß auch weiterhii» bewähren wird. — Dasselbe Blatt wiederholt, der Kaiser werde bei» Besuch in Wie»» im Laufe des August nachholen und fügt hinzu, der Kaiser hoffe zu Anfang September in Berlin wieder einzutreffen, da am 29. die feierliche Enthüllung des Sieges-Denkmals auf dem Königsplatz stattfinden solle. — Die „Prov.-Corr." bezeichnet das Gerücht, wonach der Fürst von Rumäniei» die Absicht habe, abzudanken, als jeder Begründung entbehrend. Berlin, 19 Juni. Reichstag. Der Gesetz-Entwurf, betreffend die Reichshaushalts-Controle pro 1873, wird in dritter Lesung unverändert genehmigt. Der Gesetz-Entwurf über die Regelung des Ncichshaushalts-Etats pro 1873 passirt die zweite Lesung. Staatsminister Delbrück erklärt sich dabei mit der vom Berichterstatter Lasker beantragte»» Behandlnugsforn» der Ausgabe»» als Zusätze zum Nachtragsetats pro 1873 einverstanden. Der Gesetzentwurf über die Verwaltung des Reichsinvalidenfonds in de»» Jahre»» lb73 und 1 74 wird in zweiter Verathung unverändert genehmigt, desgleichen in zweiter Berathnng der Gesetzentwurf über den Antheil des Norddeutschen Bundes an der französischen Kriegsentschädigung. Eine Aeußeruug des Berichterstatters über Mittheilungen des Buudescommissärs an die Commission betreffs der Wehrfähigkeit der Armee wird beifällig aufgei»ommen. Die in der Vorlage enthaltenen Geldanforderungen werden, nach längerer Debatte über eine wünschenswerthe Gleichstellung aller Stände in der Armee, unverkürzt bewilligt. Nächste Sitzung morgen. Malmedy, 15. Juni. Gestern wurde vom Landrath bei» hiesigen Lazaristen eröffnet, sie hätten sich voi» diesem Augenblicke an den Verfügungei» des Buncesrathes gemäß von alle»» geistliche»» Verrichtungen, wie Messelesen, Beicht» hören, Predige»» zu enthalten, könnten jedoch bis zum 1. Novbr. hier bleiben. iMcneidj. Wien, 17. Juni. Vor einigen Woche»» bereits hielt es die englische Negierung für ihre Pflicht, Angesichts der Bestaudlosigkeit der Ministerie»» in Konstantinopel dem Sultai» durch Lord Elliot sanfte Vorstellungen zugehe»» und ihn auf die üblen Folge»» aufmerksam machen zu lassen, die derartige Zustände für den Staat und die Autorität der Negierung nach sich ziehen müssen. Den Cabinetten von Wien, Berlin, Paris, Petersburg und Rom wurde Mittheilung von den in dieser Richtung geschehenen Schritten mit dem Ersuchen gemacht, sich diese»» freundschaftlichen Vorstellungen in» Interesse der Aufrechterhaltung der Türkei anzuschließen. Diesen thatsächliche»» Vorgang versuchte man nun neuerdings mehrfach dahin zu verdrehen, daß man die ergriffene Initiative als von Oesterreich-Ungarn gemeinsam mit Rußland ausgegangen hinstellte. In Wirklichkeit aber haben die Regierungen in Petersburg, Wien und Berlin es sich zum Gesetz genracht, in keiner Weise störend oder erhaltend ferner in den Entwicklungs- oder besser in bei» innern Zersetzungsproceß der Türkei einzugreifen, und für Oesterreich ist diese Politik eben die der „neuen Aera" in Bezug auf die orieutalische Frage. Schweiz. Bern, 19. Juni. Die Berner Regierung hat ein von 22 Gemeinde- raths-Vorständen der Amtsbezirke Delsberg und Minister eingereichtes Gesuch i»m Zurücknahme der gegen die katholische»» Pfarrer getroffene»» Maßnahmen einstimmig abgewiesen. JraiUiieidj. Paris, 18. Juni. Der „Agence Havas" zufolge ist Ranc nach London gereist, um sich einem etwaigen Präventivfall zu entziehen. Das radicale Blatt „Petit Lyonnais" zu Lyon" ist suspendirt worden. Paris, 19. Juni. Nach Berichten aus Lyon ist die Frohnleichnams- procession ohne alle Störung vorübergegange»». Die Geistlichkeit hatte den größte»» Pomp entfaltet. Der Präfect und die ganze Beamtenwelt betheiligte»» sich an derselben. Seit 1870 war es die erste Procession, welche auf der Straße stattfinde»» durfte; dieselbe ist ungesetzlich, da es protestantische und jüdische Gemeinde»» ii» Lyon giebt. Der neue Präfect von Lyon, Ducros, scheint es aber mit der Gesetzlichkeit nicht so genau zu nehmen und hat jetzt angeord- net, daß die Begräbnisse von Personen, welche ohne de»» Beistund der Geistlichkeit nach ihrer letzten Ruhestätte gebracht werden, schon vor 7 Uhr Morgens stattfinde»» müssen. Außerdem muß er und der Central Polizei-Commissär, wen»» ein Civilbegräbniß stattfinde»» soll, 24 Stunde»» vorher davoi» in Kennt- niß gesetzt werde»». Der Präfect hat diese Maßregel ergriffen, um bei» Ultramontanen ber Stabt zu Wille»» zu sein. Auf irgend ein Gesetz kon»»te er seine Verordnung nicht. stützen, da der Staat im Gegenthcil das Civilbegräbniß allem gesetzlich anerkennen darf. Und dock wagen die Minister zu sagen, daß sie nicht clerical seien. J (allen. Nom, 15. Juni. Wie befindet sich der Papst? Das ist eine Frage, die Manche»» interessirt, aber vo»» denjenigen, die etwas darüber verrathen könnten, mit der äußersten Zurückhaltung behandelt wird. Andere, die sich nur den Anschein geben, etwas zu wissen, stutzen die Nachrichten nach gewisse»» wirkliche»» oder eingebildete»» Interesse»» zurecht. Allzu gute Vorstellungei» wird man sich von dem Befinde»» des Papstes nicht zu mache»» haben. Es bedeutet gar nicht viel, wem» es zum Beispiel heißt, daß Papst Pius IX. am Pfingstsonntag die Messe gelese»» hat. Als Papst kann er sich erlauben, was allerdings keinem Priester oder Bischof ziistehen würde, auf seinem Armstuhl sitzend zu celebrirei», intern er sich nur bei den beide»» wichtigsten Momenten einen Augenblick von seine»» geheimen Kammerdienern anfrichten läßt. Sei»» Befinden hat sich, im Vergleiche mit feinem Zustande im April und Mai, allerdings wesentlich gebessert. Aber wem» die Gefahr einer raschen Auflösung etwas in bei» Hintergrunb getreten ist, so finb doch noch arge Gebresten zurückgeblieben. De»» Gebra»»ch des rechte»» Beines hat Pius ganz verloren und das linke bewegt er nur noch mit großer Mühe, so daß er die wenige»» Schritte, die er täglich macht, nur mit Hülfe eines Stockes und einer Krücke zu Stande bringt. Er bemerkte dieser Tage »"»ber seinen eigenen Zustand scherzend, daß ihm solche Stützen noch immer lieber seien, als biejenigen, bereu sich die Revolution bediene. Nom, 18. Juni. Die Königin Isabella traf mit Töchtern und Gefolge heute hier ein und wurde auf dem Bahnhofe von zwei Prälaten begrüßt. Dieselbe begab sich alsbald nach dem Vatican, wo ein feierlicher Empfang statt- fand. — Voce della Verita" veröffentlicht die Rede, welche der Papst bei dem Empfang des Cardinals-Collegiums gehalten hat. Da»»ach wiederholte der Papst die Proteste gegen das Klostergesetz nnd bestätigte die »über die „Usur- - fr N uiii *r Pc „offene 9, »it k,"J äen » -efchl-z-» nachdem übe*«’ Pc mit ten ( Wdschril und 3 noch M ©oi Mioe in Lelmdl N 2875) Ai schm Ehe! sLnuntliche kannte, zui fammt ein) Versuch eh Mitt anher untei dah die w denBeschll den zustlin Gehen, Grohhe» Du Oe? 2859) matfutitf unbesteue 1/801 11121 V/12 V1I/3 Klftr Klftr Mr 8957 XVII/ Mr 501 f 228 _Mr DieG< sie solcher und bcan verzeichn» W übers» welche e> iu bilder drei Mo unterzeicj sonsten Ueberschr- dm Wto W&fii (2562) LP Rain* b°n». L ®flrbtn Oberhessen 713/4 Amerik. '/ 2 1864r 162 Astgemeiner Anzeiger 2233 (2858) Schwarz. 797 in 1765 bei CD waldes im Rathhaus-Saale öffentlich Henkelmann, Pfarrer. (2844) aus guter Familie zur Stütze der Haushalt fl. 200. Rappen. Schwarz. (2862) 275 210 eo 7 doii 22 Gemeinte- / ingereichtes Gesuit . feilen Maßnahm ü nad) London Oas ladicale Blatt brunnen, die alte Lehmkaut, dem 100 Prioritäten. östr. Stsb.-Prior. 59 östr s. Lombard 49% Livorneser 34% Toscaner 55% Elisabeth.-Prior. — Grasversteiqerung. Donnerstag den 26. Juni d. I., Wermischte Anzeigen 286b) Hiwöhältkrin 2871) Ein schwarz-seidener Damen-Regen- schirm, von innen blau, ist in meinem Laden stehen geblieben. Der Eigentümer kann denselben gegen Erstattung der Jnseratge- bühren bei mir wieder in Empfang nehmen. Adolf Wei big am Kreuz. Ludtvigsbrunnen, Marienbader Kreuz- brunnen, Salzhausener, Salzsehlirfer BonLfacius- bL'unnen, Sehwalbacher Stahl- und Weinbrunnen, Schwalheimer, Selterser (Nassau), Wildunger, meistbietend versteigert und der Anfang der Zeiselswiese gemacht werden. Gießen, den 16. Juni 1873. In Auftrag: S e m ni l e r. 3% 3% 3% 5% 5% wird. Gießen, den 14. Juni 1873- Grotzherzogliches Landgericht Gießen. Bö ttich er. Samstag den 21. Juni 1873, Vormittags 10 Uhr, Weg, Wiese an der Marburger Chaussee am Pfau, Wiese in der Schwarzlach, Wiese hinter dem Wall- Seltersweg, empfiehlt nachverzeichne Adelheidsquelle, Appollinarisbrunnen, Earlsbader Mühl- und Schloßbrunnen, Emser Kessel- und Krän- chesbrunnen, Fachinger, Friedrichshaller Bitterwasser, Homburger Elisabethen- brunnen, Jeilgeöotenes. 2818) Backsteine, im Ofen gebrannt, empfiehlt W. Delgehansen Nachfolger L. Wolshofer ans Weilbnrg a. d. Lahn. Versteigerungen. Hrugras - Vn'steigcrung. Dienstag den 24. d M-, von iviorgens 9 Uhr an, soll das Heugras von den hiesigen Gememde- Wiesen an Ort und Stelle versteigert werden. Der Anfang ist um die bestimmte Stunde zu Erbach an der Weidwiese, am Vicinalweg von Garbenteich nach Watzenborn. Forlsetzung der Versteigerung ist im Kettergrund. Garbenteich, am 18. Juni 1873. Grobherzogliche Bürgermeisterei Garbenteich. soll das der Gemeinde Trohe zugehörige Heugras an Ort und Stelle versteigert werden. Trohe, am 19. Juni 1873. Grotzherzogliche Bürgermeisterei Trohe. 2859) In dem Grundbuche der Gemarkung Wieseck ist das nachverzeichnete unbesteuerbare Gelände eingetragen: 1/801, 4424 Klftr, H 332, 1556 Klftr., III 265, 1862 Klftr., 1V/103, 160 Klftr., V, 121, 2160 Klftr., VI/215, 579 Klftr., V1I/318, 2475 Klftr., VIII/348, 2027 Klftr-, IX/318 3875 Klftr., X/70, 280 Klftr., XI/160, 1022 Klftr., XIII 42, 408 Klftr., XIV 195, 3600 Klftr., XV/271, 8957 Klftr , XVI 406, 4862 Klftr, XVII/247 , 1674 Klftr., XVIII 334, 947 Klftr., XIX-297, 1900 Klftr., XX,338, 501 Klftr, XXI, 85, 810 Klftr, XXIII 162, 228 Klftr, XX1V/64, 240 Klftr, XXV/119, 400 Klftr, XXVI/218, 39o Klftr, XXVIII 187,188Eftr,XXIX 224, 480 Klftr, XXX/98, 80 Klftr, XXXI/2, 400 Klftr., XXXII 2, 680 Klftr, XXXIII,2, 1000 Klftr , XXXIV/2, 1000 Klftr, XXXV 23, 1079 Klftr. Die Gemeinde Wieseck hat bescheinigt, daß Kissinger Nakoczy, Carlsbader Salz, Carlsbader Sprudelseife, Emser Pastillen, Soda- und Selterwasser. Aetien. 5% östr. F. St. E. ß. 347 Lombard. Bahn 1974/2 Ludwigsh. Bexbach — Maxbahn 129 Bayer. Ostbahn 120% Rhein-Nahebahn -Act. — Hess. Ludwigsb.-Act. — 1882r 96i/8 1885r 971,2 1887r 97% Frischbscker | u Gießen. S onntag den 22. Juni. August Noll auf der Mäusburg, Christian Noll Wittwe in der Neustadt und Daniel Rühl am Rathhaus. Aetien« Frankf. Bank 1441/2 Frankf. Vereins-Kasse 119', Darmst. Bankact. 425 Wien Bankactien 1033 Oest. Creditact. 275 */2 Galizien 122 Marienstift Lich zustehenden circa Morgen Wiesen in den Gemarkungen Lich, Ober- und Nieder -Bessungen versteigert patoren des päpstlichen Staates und der Kirchengüter" verhängten Censuren.' Der Papst beklagte sich anch darüber, daß Rattazzi ohne die Tröstungen der Religion gestorben sei, und vermerkte es übel, daß die Geistlichkeit an dem Leichenbegängnisse desselben in Allessandria Theil genommen habe. Der Papst wies überhaupt jede Versöhnungsidee zurück. llußfnnö. Petersburg, 18. Juui. Vom Chiwaischen Expeditionscorps einge- troffeue Nachrichten melden, daß das Mangischlak-Detachement sich am 25. Mai mit dem Orenburger Detachement vereinigt hat. Am 27. Mai haben die russischen Truppen Chodjeli mit Sturm genommen und den Feind in die Flucht geschlagen. Am 1. Juni wurde die befestigte iLtadt Mangyt eingenommen, nachdem vorher ein großes Gefecht stattgefunden hatte. General Kaufmann überschreitet den Amu Darja etwa 30 Werft von Chiwa. Petersburg, 19. Juni, lieber die Gefechte der russischen Truppen mit den Chiwesen wird noch gemeldet, daß die Stärke des Feindes sich bei Chodscheili auf 6000 Mann und 6 Kanonen, bei Mangyt auf 3000 Mann und 3 Kanonen bezifferte. General Werewkui ist noch drei, General Kaufmann noch zwei Tagesmärsche entfernt. soll das Heugras von den der Wittwe des Franz Block dahier gehörigen Wiesen, als: ...... ÜKlftr. Zeiselswiese am Leihgesterner nach System, ... der Wohnung des Gemeinschuldners Hierselbst gegen gleich baare Zahlung öffentlich meistbietend verkauft werben. Wetzlar, den 19 Juni 1873. Im gerichtlichen Auftrag: Fohr er, Aktuar. Spanier, neuest. 3% 18 Bonds 1881r 98% Die Mmeralwafier-Harwmng von Emil Fischbach, Sorten in stets frischer Füllung ~ Vormittags 8 Uhr anfangend, soll das diesjährige Heugras von den Goldsorten. fl. kr. Pr. Friedrdor 9 56 ’/2—57*/a Pistolen . . 9 37—39 „ doppelte 9 37—39 Holl. fl. 10 St. 9 52—54 Ducaten . . 5 30—3Ö 20 Frankenst. 9 181/2—191/2 Engi. Sover. 11 44—46 Russ. Imper. 9 37—39 Dollar in Gold 2 24—25 Pferdversteigeruug. Dienstag den 24. Juni l. I, co Vormittags um 10 Uhr, wird in der Gendarmeric-Caserne zu Gießen ein ausrangirtes DieMstpfeid gegen gleich baare Zahlung öffentlich versteigert. Gießen, den 19. Juni 1873. Großh. Gendarmerie-Divisions-Commando Oberhessen. Supp, Major. Hkugras-Versteigerung. Nächsten Montag den 23. d. M, Vormittags 10 Uhr, Z Samstag den 21. Juni d. I., 2^ Nachmittags 5 Uhr, soll die dem Kaufunger Stift gehörige 1503 DÄlftr. Wiese auf dem Hamm auf sechs Jahre verpachtet werden. Im Falle kein annehmbares Gebot erfolgt, so soll die Heugraserndte versteigert werden. Gießen, den 19. Juni 1873. In Auftrag: Semmler. 'aS ist eine d-iüb-k iniert, bk „4 zwist-» * te s* ■ 111 -el-bm-'- "w-k'ilch < b$(l; s-t- %7tt / j -.--hi- * XMt *sr*5**’ stau nach Auswärts gesucht. Ge- 2866) ein ^innlM0 wird gekauft, halt st. 200. Näheres im Hütel zum Adressen befördert die Exped. d. Bltts unter R. Nr. 100. es die englische I n9en zugehe» imj) I ■'rartige Zust-ch l müfien. I Md- AitlhnlW, I suchen gemacht, I Achechterhaltniig I "suchte man nun lrne Initiative alj ' en hinstellte. § ' len und Berlin i- g lend ferner in btn ' Türkei einzugiei-1 i Aera" in Bezug je KohnleichnaB fe tlichkeit Ham toi (5 reiroelt bcthciligttß I m, welche auf da | protestantische imb . cn, Tucros, scheist! bat jetzt angeeii- L stand der Geistliö I r 7 Ubr Morges V Polizei-ConnniP, B >x davon in 6kini! I fen, um den Ulfa- | jctt konnte er D I EivilbegrM I fter ju sagen, M I versteigert werden. Gießen, den 14. Juni 1873. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. __V o p. t.__ Heugras-Versteigerung zu Groß-Linden. Donnerstag den 26. Juni d. I-, Nachmittags 1 Uhr, soll das Heugras von den Wiesen der ersten und zweiten Pfarrei Groß-Linden öffentlich meistbietend versteigert werden. Koch, Kirchenrath. Besondere Bekanntmachungen. Gläubiger-Ladung. 2875) Auf Anstehen der Carl Roloff- schen Eheleute zu Gießen werden deren sämmtliche Gläubiger, bekannte wie unbekannte, zur Liquidation ihrer Forderungen sammt etwaigen Vorzugsrechten, sowie zum Versuch eines Arrangements auf Mittwoch den 30. Juli l. I., Vormittags 9 Uhr, anher unter dem Rechtsnachtheile vorgeladen, daß die nicht erscheinenden Gläubiger als den Beschlüssen der Majorität der erscheinenden zustimmend angesehen werden. Gießen, am 16. Juni 1873. Großherzogliches Stadtgericht Gießen. I. V. d. D-: Ouvrier, Stadtger.-Assessor. Oeffentliche Aufforderung. Bekanntmachung. 2860) Montag den 23. Juni, Vormittags 9 Uhr, findet im Casernenhofe dahier die öffentliche Versteigerung eines der 3. reitenden Batterie Hessischen Feld-Artilleiie-Regiments Nr. 11 gehörigen, 6 Jahre allen Zugpferdes, unter den an Ort und Stelle bekannt gemacht werdenden Verkaufsbedingungrn, statt. Gießen, den 19. Juni 1873. Hoffinann, Major und Bataillons-Commandeur. Z Samstag den 21. Juni d. I, 2° Nachmittags 2 Ubi, do. II. Emiss. — Anlehensloose. Darmstädter fl. 50Loose — » „ 25 „ Kurh. 40 Thlr. Loose 69% Nassau 25 fl. — Braunschweiger 24 30,0 Oldenburg. ä40Thlr. 37% 40/o bayr. Präm.-Anl. 111 t/b 4% badische Locse 109% Badische fl. 35 Loose 68% Oestr. fl. 250 v. 1854 — 1858r Prioritätsloose — 1860r Loose 923/b Die Gememoe ^iciccr nur uqu)timUi, uuD sie solches seit unvordenklicher Zeit besessen, ' A und beantragt, dasselbe ihr im Mutauons-^ WraSNUtzUttg Verzeichnisse mit dem Erwerbtitel „Ersitzung" %on Herr Sckneißen des Gießener Stadt- zu überschreiben Es werden darum alle, welche etwa Ansprüche an dieses Gelände zu bilden haben, aufgefordert, solche binnen drei Monaten von heute an sogewiß beim unterzeichneten Gerichte anzumelden, als sonsten ohne Rücksicht auf dieselben die Ueberschreibung vorgenannter Parcellen auf den Namen der Gemeinde Wieseck mit dem Erwerbtitel „Ersitzung" verfügt werden bem 0- . ' bt I -Ä K JI Äsl äJ >“3 morgen. I V1" Mwfe I ÄW ta I * h>« Hefa -■ 2861) Unserem lieben Freund Hermann zu seinem heute stattfindenden 21. Wiegenfeste ein dreifach schallendes, in allen Karten, Kegeln und Biergläse n wiederhallendes, ein die Gail'sche Pump rüttelndes donnernd^ Hoch!____________Seine Freunde. 2877) Ein Regenschirm und ein Körbchen sind in meinem Laden stehen geblieben. L- Kattrein. .Heligras-Bersteigerung. Dienstag den 24. Juni, Vormittags um 10 Uhr, soll das Heugras von den Gräflich Solms- Laubach'schen Stockwiesen bei Lich öffentlich versteigert werden. Zusammenkunft an der Stockbrücke. An demselben Tage, Nachmittags um 3 Uhr, soll das Heugras von den Grafflchen Wiesen bet Trais-Münzenberg versteigert werden. Zusammenkunft bei Trais-Münzenberg. Arnsburg, am 17. Juni 1873. Gräsliche Rentei Arnsburg. (2856) Stumpf. dermietiMgen. 2845) Die Kleeerndte meines an der Steinkaut gelegenen Ackers ist im Ganzen oder in kleineren Abtheilungen zu verpachten. _____Carl Schwan. 2757) Ein Familienlogis zu vermiethen in Lit. D. 54, Neustadt. 2863) Ein kleines Familienlogis ist zu vermiethen. Flick & Kröll. werden. Der Anfang ist bei Lich an der Wetterbrücke. Lich, 19. Juni 1873. Wtnheim. £! Montag den 30. Juni er-, K Nachmittags 2 Uhr, sollen folgende zur Concursmasse des Buchdruckers Friedrich Cobet hier gehörige Buchdruckerngegenstände, als: Zw i eiserne Handpressen, eine esterne Glättpresse (neuer Construktion), circa 40 Centner noch vieler neuer Brod-, Zier-, Titel- und Plakatschriften, Linien, Einfassungen, Regletten u- s- w-, alles Bßrsennadiri chlcn. 19. Juni 1873. Preuss. 4l,3°/o Oblig. 1041/» Frankf. 31/20/q Oblig. 86>/z Nass. 4‘/2o,o Obi. 97 V4 Kurhess. 4°,° „ 96V(l Gr. Hess. 5°,0 Obi. 1013/4 n „ 40/0 „ 99 n „ 31/2O/o „ 96 Bayer. 5% ■ „ — „ 4» 20,0 1jährige 100*/8 „ 40 0 1jährige 93 Würtemb. 41/2% Obi. lOO'/s Baden 41/2°/o ObL c. E. L. 100>/6 Oesterr. Silberrente 65^.g „ Papierrente 605/8 Wechsel. Amsterdam k.. 8. 975/g Augsburg k. 8. 100 Berlin k. S 104% Bremen k. 8. 1051/a Brüssel k. S. 93 Hamburg k. 8. 1051/g Leipzig k. 8. 105 London k. 8. 117% Lyon k. 8. — Paris k. 8. 92% Wien k. 8. 103% ditto m. 8. 103% ditto 1. S. 103 Disconto 6 0/0 50 2 Rauzan 99 weissen Bordeauxweinen Unsere auswärtigen Abonnenten, sowie diejenigen, welche auf unser Blatt neu abonniren wollen, ersuchen wir, dies sofort bei der nächsten Postaustalt zu thun- Offenbach a. M-, im Juni 1873. n Die Expedition der Offenbacher Zeitung. sind eröffnet. „ , o OA £ Das Abonnement betragt 3 si. 30 kr. Die Liste liegt zur Einzeichnung bei mir offen. (2874) Simon Goldschmidts Bade- und Schwimmanstalt, von Rübsamen eröffnet. 2658) Indem ich hiermit das verehrliche Publikum zum Abonnement einlade, bemerke ich, daß die Anstalt neu erbaut ist und bedeutende Erweiierungeu erfahren hat. Die Mädchen haben ein qroßrs bedecktes Schwimmbassin erhalten. Der Schwimmunterricht für Mädchen wird fortgesetzt und bitte um baldige Anmeldungen, damit die Unterrichtszeit festgesetzt werben kann. Ferner baden die Mädchen unter Aussicht wie die Knaben. Der Sckwinilnunterricht für Erwachsene und Knaben besteht wie früher, und können auch Kinder, welche noch nicht schwimmen lernen sollen, unter Aussicht baden, sowie solchen, die bereits schwimmen können und sich darin weiter ausbilde-i wollen, Gelegenheit dazu geboten ist. Der Bade-, b.-ziehungsweise Schwimmplatz, ist durchaus gefahrlos und für jedes Alter paffend eingerichtet. , Unterrichtsstunden und Badezeit für die Schuljugend sind an Wochentagen Bormlttags von 10 bis 12 und Nachmittags von tk bis 7 Uhr, an Sonn- und Feiertagen nur Dormittags von 7 bis 12 Uhr. In diesen Stunden wird gute und strenge Aussicht geführt, so daß die verehrliche» Eltern in jeder Beziehung beruhigt sei« können. . Nähere Bedinaunaen sind in der Anstalt zu erfahren, wo auch die Abounementsliste zur gefälligen Einzeichnnng offen liegt. L. Chr. Rübsamen. 3°!«, unkündbare Pfandbriefe der Rheinischen Hypotheken-Kank zu Mannheim. Nach Erlaß des Ministeriums des Großh. Hauffs, der Justiz und des Auswärtigen d. d l. August 1872, G sg( Nr. XXXII. S. 308, find die Pfandbriefe für die Anlegung von Mündelgeldern geeignet. T u r ii 3 e v e i n. Freitag den 20. Juni, Abends präcis 9 Uhr: General-Versammlung 2842) im Local von C. Fuhr. Tagesordnung: 1) Berichterstattung über den letzten Turntag zu Wiesbaden. 2) Wahl von Vertretern zu dem Kreisturntag in Kreuznach und dem Bezirksturntag zu Alsfeld. 3) Wahl des ersten Turnwarts und Zeugwarts. 4) Allgemeine Vereinsangelegenheiten. Zahlreiche Betheiligung der ordentlichen und außerordentlichen Mitglieder wird qewünscht.__Der Vorstand. Alea*«n n „ lloidis „ n ff — 48 ii ii H „ Estephe u u — 52 !! ii II Ch ' Jluplesiss „ n fi — 56 11 ft II eauillac „ n n 1 — II n II .. Cainensac „ II ii 1 6 ft ii ’l „ Vincent „ n ti 1 12 ff ii fl „ BeycBievelle „ n ii 1 24 II ii II txEseonrs „ u n 1 45 ff ft »1 Redaction, Druck und Verlag der Brühl'schen Univ-Druckerei (Fr. Ehr. Pietsch) in Gießen. mit W M W ( c Da Weiten z worden ist einem unv Ich und treue dafür um schöpfen fi treuen Uh Meines V in den ve missen, gi Jahren, l müde wer Landes Dar Be seit läugei Arbeiten e Austorderr General-C zu einem gestattet r der Einze Weisung v Arbeiter ‘ haben, \x die weite festzustelle Bt v. Richthl werden, wieder dii eventuellei bischofs z wird diese Rechtsbest Be gesagt, dc wenn sie erwählte1 nnabhängj der kathol Vortheile gar nicht blick ist i, nicht nur stnden ur ganz Eur bald üBei Si der hiestq städtische,, darüber l Mitgliede bedingen, weil, so große Be doch lnit w M 6t Btz Ullb Regiment ^ns den noch be; Äh krankten am 14. so weit