Hciar 1 B. 12 fr«, sntt Brln-«rl»hn- Durch bi« M bqi»fltn »kttelftoria > fl. rr kr. Erscheint tügttch, mit fcift- nahm« GonntagT. Expedition: Lanz leidere. M B. Nr. 1. Anzeige- und Amtsblatt für den Kreis Liessen. Ne. IG«. Samstag dcn 19. Juli 1S2S. _BHMHBfiBCTEuT..ZG,: ■ •'.g2g2g7.:Zr1 'V5~’»E4JiM4a*|ll^»■■l,]||b■ ■ IMr ItttSiCTkv— Hmtfid)cr TsieiL Gießen, am 18. Juli 1873. Betreffend: Aufsicht über das Faselvieh. an die Gros;he>zo scher ü f| e i l. hallen werde. M. L., ich habe im persönlichen Verkehr niemals den Verpacht auf- kemmen lassen, wo immer bei der im übrigen sehe eingezogenen Haltung, die ich in der Sache beobachten mußte, mir Gelegenheit dazu gegeben war — ich sage, ich habe niemals Anlaß zu dem Verdacht gegeben, als sei ich hierher gekommen, um den Streit zu verlängern oter zu veibiticui, um heftige Austritte her- vorznrusen; ich habe wiederholt und immer gesagt, ich stt da, um einen ehrenvollen Frieden für meine Hochschule zu erstreiken. Ich bi kenne Ihnen, daß mir in dem Kr ise der Collegen weit mehr Sympathie, weit mehr Zeugnisse des Wohlwollens zu Theil geworden sind, als ich erwartet habe, und ich muß auch zngestehen, daß g stern im Finanzausschuß mit großer Loyalität Zu, sicherungen g.geben worden sind, die mich erfüllen nuißten mit dein Glauben, daß wirklich die Absicht einer Beleidigung, die Absicht einer Verletzung der höchsten Lehranstalt des Landes nicht Vorgelegen hat. Nun m. H. gestatten Sie mir, von meinem Standpunkt als Mitglied des Senates aus bie Auffassung zu rechtfertig.u, die und geleitet hat. Der Herr Abgeordnete Metz hat meinen College« Hoffmann, der eine Zierde unserer Hochschule ist, sehr hart angelassen, als Verfasser einer Rectoratsrede und, wie er glaubt, als Haupturheber des Protestes. M. H., ich will Ihnen sagen, wie der Protest entstanden ist, und wenn ich Ihnen einfach erzähle, wie es zugegangen und welches unsere Auffassung des Auoschußberichlcs sein mußte, dann wird Ihnen klar sein, daß wir nicht die Absicht gehabt haben, persönlichen Zank zu erheben, oder gegen Rechte aufzutreten, die einer Kammer und ihren Ausschüssen zukommen. Rede des Abg Oncken in der Universitätsdebatte der II. Kammer am 8. Juli d. I. < M. H., ich werde nur zur Sache sprechen und deßhalv bin ich außer ' Stande, auch nur entfernt auf Alles einzugehen, was Herr Metz eben in seiner Eigenschaft als Abgeordneter im Gegensatz zu seiner Eigenschaft als Berichter- s statter gesagt hat. Es ist nolhwendig m. H., daß ans der Rede, die Herr t Metz als AbgE>rdneter gehalten hat, scharf hervortrete, was darin überein- 1 stimmt mit dem, was er vorher als Berichterstatter des Finanzausschusses auf ' Grllnd Don Verständigungen, die gestern in meiner Gegenwart statlgefunden haben, mitgetheilt hat. Daß diese Mittheilung besagte, die Auslegung, welche i der Senat dem Finanzausschnß-Bericht gegeben habe, sei nicht die von dem ' Ausschuß beabsichtigte gewesen, der Ausschuß habe nicht daran gedacht, der Ehre i und der Leistungsfähigkeit der gegenwärtigen Lehrkörperschaft der Hochschule zu ' nahe zu treten: — dieser Satz m. H. macht es mit allein möglich, > in der Initiative, die der Herr Berichterstatter heute ergriffen hat, eine ungefähre Basis des Friedensschlusses zu erkennen. A"k di^m Satze mußten wir durchaus bestehe . Was aber den zweiten Antrag ang'cht, der die Tagesordnung in einer besonderen Motivirung verlangt, so muß ich erklären, daß ich alißer Stande bin, diese Motivirung anzunehmen. Ich kann mich mit einer einfachen Tages ordnimg einverstanden erklären, denn der Seiiat wollte keine Verhandlung, keine Beschlußfassung, er hat keinen Antrag gestellt; aber mit einer moiivirten Tagesordnung nur dann, wenn dadurch d.m Rechte des Senats und der sachlichen Begründung seines Protestes kein Abbruch geschieht. M. H-, ich bin gestern vor acht Tagen mit banger Empfindung in dieses hohe Haus eingetreten; ich kam ja als der Anwalt einer Sache, von der ich nicht annehmen durfte, daß ihr aus allen Seiten dieses hohen Hauses jenes Maß günstiger Voreingenommenheit entgegenkomme, das ich ihr wünschen mußte, weil sie es vertient, und mir hat das Herz geklopft bei dem Geda.iken, d ß dem Neuling beschicdeu sein möchte, durch eine Ungeschicklichkeit, die ihm als Neuling vielleicht auch in einer wichtigen Angelegenheit zu verzeihen gewesen wäre, der Sache zu schaden, der er nützen wollte. Ich bitte Sie, m. H. um nachsichtige Beurtheiluuz, man wird nicht an einem Tage Parlamentarier. Was mich bei dem ersten Eintritt in dieses hohe Haus gestärkt hat, daö wird mich auch fernerhin aufrecht erhalten: das Bewußtsein nämlich, daß ich herkomme mit einem guten Gewissen, mit dem Gefühle eines guten und klaren Rechtes und mit der Zuversicht, daß die Stimme des guten Gewissens und die Sprache des guten Rechtes in diesem hohen Hause nicht wiikungslos ver erhalten wollen, daß ein Einzelner das gemacht habe. Der Herr College Hoffmann, dessen Rectoratsrede von 1866 Gegen- tand einer so ausführlichen Beleuchtung gewesen ist, hat in dieser Rectorats- rede doch eine Stelle, in. H.» die seinerseits Beherzigung verdient. Sie ist an den Finanzausschuß gerichtet und lautet: „Ist es nicht einleuchtend, daß ein Mitglied des Finanzausschusses, wenn es nach Gießen geschickt würde, in zwei Tagen hier am Orte mehr und gründlicher über die Universität — officiell und außerosficiell — unterrichtet werden könnte, als wenn es in Darmstadt dicke Stöße von Akten studirt? — Ich habe in der ganzen Zeit meiner Verwaltung nicht ein einziges Mal erlebt, daß einer der Landesvertreter aus eigenem Antrieb z. B. mit mir den botanischen Garten inspicirt hätte; und doch, wie oft schon ist dieses Institut vor der Kammer verhandelt ivotbai ?" M. H., warum haben Sie diesen Rath nicht befolgt? Wie einfach wäre die ganze Sache verlaufen! Sie würden diese Jrrtbünur nicht begangen, diese Mißverständnisse nicht hervorgernfen haben- Ein einziges Mitglied Ihres Ausschusses, einen oder zwei Tage mit den akademischen Angelegenheiten von Gießen beschäftigt, würde eine solche Fülle von Material, von authentischer Kenntniß mit nach Darmstadt gebracht haben, daß es eine Freude gewesen wäre. An uns wenigstens würde es nicht gefehlt haben, ihn zu unterrichten. Und zwar, m. H-. wir würden nicht Schönfärberei getrieben, wir würden ihm nicht gleißende Bilder gezeigt haben, sondern wir würden ihn aufmerksam gemacht haben auf die Schäden, auf die Mangel, freilich mit dem Zusatz: jeder Wunsch, diesen Mängeln abzuhelfen, kostet Geld, unter Umständen sehr viel Geld. Warum sehen wir niemals aus unserem eigenen Lande Kommissare, die sich mit den Angelegenheiten der Hochschule b< fasse»? Wir bekommen gelegentlich Regiernugs - Commissare ans aller Herren Ländern, die Vorlesungen beisuchen, die Examina mit anhören, sich nach den Instituten erkundigen; nur haben wir noch niemals die Ehre eines Besuches von Seiten derjenigen Behörde der Kammer gehabt, die so außerordentlich wichtig, so außerordentlich einflußreich auf unsere Geschicke einwirkt. , M- H-, Herr Metz ist erstaunt über die Auslegung, die wir demjenigen Passus seines Berichtes gegeben haben, der über die List »ugssähigkeit der Universität ein Urthell fällt, das ich hier nicht näher qnalificiren will, denn ich Am 25. Mai, m. H, war ein Exemplar des Finanzausschußberichtes in unsere Hände gekommen; der Bericht circnlirte. Am 28. Mai waren wir seit Nachmittags 3 Uhr im Senate versammelt, hatten beinahe fünf Stunden verhandelt über die Wiederbesetznng des philosophischen Lehrstuhles; die Geister waren heftig aufeinander geplatzt, — denn wir behandeln Berufungen mit einem Ernste, von dem man außerhalb keine Vorstellung zu haben scheint —; als aber der zweite Gegenstand der Tagesordnung kam, da hörte der Kamps Auf diesem auf. Auf die Frage des Rectors: will der Senat Protest erheben gegen die im Finanzausschußberichte des Herrn Abgeordneten Metz enthaltenen Angriffe? wurde ohne Kamps, ohne Discnssion, ohne ein Wort der Widerrede von dem gesammten Senat mit einstimmigem Ja geantwortet. Sie werden dieser Thatsache gegenüber kaum den Verdacht aufrecht tun Erfolg vertritt. wigk bin ich selbst berufen worden, eine große Anzahl meiner College» desgleichen, o ziemlich die g 1114c Hälfte der Hochschule ist erst seit 1866 im Amt. trauen nicht hätten, so kämen sie eben nicht. Nun bitte ich Sie, m. H., erwägen Sie die Wirkung der amtlichen Behauptung, daß ein solches Vertrauen nicht begründet sei, daß man in Gießen Nichts lernen könne; denn cs heißt ja wörtlich : „viel bedenklicher ist die That 1 fache, daß bei der Fortdauer des gegenwärtigen Zustandes die Landes Universität - Zöglinge liefert und liefern muß, welche nicht die für Staatsbeamte und für sonstige akademisch gebildete Männer erforderliche allgemeine und Fachbildung sich erworben haben und erwerben können." Bedenken Sie, m H., die Vorsicht, mit der sonst in amtlichen Aktenstücken ein Tadel ausgedrückt wird und wie, wenn in einem amtlichen Aktenstück nur ein leiser Tadel angedeutet wird, das Publikum zwischen b entbehren können in unseren Tagen, wo die wilde Hetze des Erwerbs und die rolle Jagd nach sinnlichem Genuß ganze Klassen unseres Volks verheerte Ich gehöre" erst seit 3 Jahrcu dem Verbände dieser Hochschule an und lediglich dadurch dem Großherzogthnm Hessen. Man wird rascher heimisch an dieser , kleinen Universität, als an mancher anderen. Jeder Neuberufene wird es Ihnen bestätigen und auch den Grund verrathen können. Er liegt in dem Geiste, der in ter Lelnkörperschast herrscht. Wir haben uns Unseren kleinen Freistaat der Wiffenschaften zn einer Lehranstalt eingerichtet, in der wir selber m die Schule gehen, in der wir fort und fort uns daran erinnern, daß auch ......... der Lehrende nur ein Lernender bleibt, bis die letzte Faser seiner Kraft ver- M. H., was nun die Stelle über den Modus der Berufungen angeht, braucht ist im Dienste der Wissenschaft; daraus erzeugt sich eine Waffeubrüder- so hat der Abgeordnete Metz doch übersehen, daß die gebrauchten Ausdrücke schäft .gemeinsamer 911 beit, wechselseitiger Fortbildung, aber auch gemeinsame» nicht blov die Anwendung auf einRegierungssystem znlassen, vielmehr ein Ans- Empfindens in gemeinsamen Fragen, ein Zusammenhalten, das^llt und Jung druck darunter ist, der gar nicht von einem Ministerium gebraucht werden kann.'mit Herz und Seele zusamunnkuüpft, au das unsere in die Ferne berufenen Ich brauche ihn nicht zu wiederholen. Auch in diesem Punkte, m. H., ist es^Collegen mitten in ihren glänzenderen Stellungen wohl manchmal mit stillem von der größten Wichtigkeit, daß das Vertrauen auf die Lauterkeit der acade-Heimiwh zurückdenken. wischen Lehrkörporschaft erh.illon wird, insbesondere, wenn sie in solchem Umfangt M- H-. ich bin dieser Hochschule zu großem Dank verpflichte^; sie berief wie die unserer Hochschule das Recht übt, faktisch sich selbst zu ergänzen, wenn, mich in einer Zeit, die entscheidend war für mein ganzes Leben, sie ist auch sie in erster Linie selber die große und schwere Verantwortlichkeit trägt, die mir im eigentlichen Sinne eine alma mater gewesen, und in dein Amte, das mit bir Wiecerbesetzung eines erledigten Lehistuhls verknüpft ist. Löstet auch sie mir übeitnig, habe ich mir Mühe gegeben, das zn worden, was ich noch nur der Schatten eines Verdachts auf ihr, sie wäre fähig, aus unlauteren nicht war, als man mich aus Vertrauen berief. Ich statte ihr Heine meinen Dank ab. habe mir vorgenommen, mich so maßvoll als möglich zu halten. Beachten Sief Motiven das Vertrauen zu mißbrauchen, das sie genießt, dann, m. H., muß einmal imfere ausnahmsweise Lage. Wir haben ja keinen Studienzwang, nicht ich gestehen, ist das eine Lage, die kein chrliebender Professor ertragen kann, birect, nicht inbircct; bic Studenten, die zu uns kommen, sind lauter Frei- Wenn Das von Ihrer Seite nicht so gemeint war, gut, so muß es widerrufen willige im eminenten Sinne des Wortes. Sie kommen im Vertrauen auf die werden; dann muß deutlich gesagt werden, was eigentlich gemeint war, aber Leistungsfähigkeit, auf den Fleiß, auf die Tüchtigkeit der Lehrer, sie kommen si^eulassen kann man so etwas auf sich nicht. Unter dem Ministerium Dal- tn dem guten Glauben, daß sie allgemeine und Fachbildung in genügendem Maße in Güßen erwerben können, und wenn sie diesen Glauben, dieses Ver- Vermischtes. Frankreich. Petersburg, 17. Juli. I» der „heilige»" Stadt Kiew waren Alexandrowna. m a — Das Parlament vertagt sich am 5. August. ■* ? s "„Taut61 6, m«6 “*•«« tann. „ ®lb”tuiai » «bet Jma» Dal- w**> lhnlen wir n,b “«b toenn ?'e «'m Pro- Ok'chläge der ^ungsjysteul, j« 5 tl?|e Stelle, W in Gie- ’ Ätn, eine M fr ifrrr- -e durch jtiit krausgefordert >et von Maik- un.Nitzjch. ale Äuffassunz ich freue mich mehren: crß umsonst gewe- rlichen^riedku tuten ^ie xn\t re Liitik nicht, ug unserer Lernen bas Recht Tas ist auch lndgrbung, die geht nur die Wenn Sie zu Herzen haben, iroolKommiuing 5 Sie Begrün- le mit Freuden Scholien Sie allen Thcilen it \t\bex sre für : Gelehrten, die rögere ßeligfrlt ilstenschaMen i und Änderen iid) bei diesem ; noch manches La ich ui die- innern Sie sich taten bedeutet LtLNsgesnmung aat der Gegen- fio.uiten ßfiftt? )urch das Land !id Äerzten, die Hörsäldir arifs jeii ihre Schul- 5 Denkmal zur rf; darauf |W laraü" — »3° t tziehener Stu- ' zu velchi» ^ivordeu. dMt ff stchuleu bedeut eres Mes ch, Zwecke willen, in- eine W r * if||0 die iw-rbs ml« . milch °».O M fTh” it ,/tine» i '“"'1 (dbtt " V1 US w4* /'M*':. VS*®* -nie belUlkUk" K nut stille» in de^en^wrd^Kge^von Nouen constatirte, daß im letzten Quartal die Geschäfte bedeutend abgenommcn Huben. Bayonne, 17. Juli. Ein Befehl Den Carlos' vom 15. d. Ms. wird vom General Lizarraga im „Courier von Bayonne vcroffenllicht. Der- selbe verpflichtet den in Guipuzcoa commandirenden General, den geflohenen Santa Cruz als Rebellen zu behandeln, wenn derselbe an der L-Pch- neuer Banden austritt. Der Befehl besagt weiter, daß alle von der Klnghett e nge- „ebcuen Ueberredungsmittel, um Santa Cruz auf den Leg des Gehoriams zurückzuführen, erschöpft seien. Alle Diejenigen, welche unter Santa Cruz dienen, sollen als Majestäts-Verbrecher verurlhellt werden. Der Brief Don Carlos' an Lizarraga befiehlt schließlich Wiederherstellung der Disc.plin und Bestrafung der geringsten Uebcrlrctnng. (Euglanh. Loudon 18. Jnli. Gestern wurde ein Cabinetsrath zu Osbornc gehalten: die ziön'igm crtl,eilte ihre Genehmigung zu der Vennähllurg des Herzogs v.n Edinburgh (Prinzen Alfred) mit der russischen Großfurstrn Marr- * wtnfeifcfce 9cünftbalerscheine.) Falsifikate, welche scheinbar lange cursirt haben, denn sie sMb bis zu/ Unkenntlichkeit beschmiert und überall mit Papierstreifcn beklebt smd m dielen Tagen bei der StaatsschulventilgungZkasse, wo s«-zum Er'.atz^rasentrrt Wurden, an^ , ,, Ob diese Scheine wirklich so lange IM Umlauf gewesen sind, oder ob die Fal- Mr sik° m «°.ch-r.ln selbst beschmier- und beklebt haben, um jeden B-roacht zu vermelben, bleibt fraglich. «ßartö 15. Juli. Gestern Nachmittag wurde Herr Thiers, als er das Locales Optikers Chevelicr verließ, von einigen Vornbergehendcn erhim. < }r1 rnt. pr sjrj. ÜDU einer Gruppe von nnndestcns ticil)iiiibirt Person e Ä&ÄT4? Ä»“ UViÄS W lid) febr nahe ging, nur mit Mühe seinen Wagen crmdieu. , . Daris, 16^ Juli. Vayerisd)e Truppen haben gestern Nocroy geräumt Alle fteftc zur Feier der Räumung siud verboten; nur im Department veranlaßte der Jahrestag der Erstürmung der Bastille nmge^Ntchestorungen. — $00 Deputirte haben bis jetzt für das Thiers |d)e Banket nntcrfd) e- ben, welches im Grand .Hotel stattfinden soll. — Die Lourder Wallfahrten haben wieder begonnen. 2000 Pilger aus Nimes 1000 aus Larochelle sind mit Bischöfen dort angekommen. — Der Schah geht nicht nach Lyon. Der Gemetuderath weigerte sich, 100 000 Frcs. für den Empfang desselben zu bewilligen. Versailles, 17. Juli. Der Schah kam um W/i Uhr m die Kam. mer lwhm in Buffet's Loge Platz, blieb 40 Minuten, schien sich zu langweilen. ' — Gestern wurde Nethel geräumt. Französische Geusd armen sind ein- acroaeu. In Rocroy ist eine Compagnie französischer Infanterie augekommen. d ® 9 __ Der Schah will v n Genf, wo er am Sonntag eintnsst, am Dienstag durch Oberitalien uaä) Triest und Wien reifen. — Die persische Gesandtschaft läßt ofsicivs den Ausbruch von Unruhen Deutschland. „„ - „ 14 cyun Wie man aus den betreffenden Kreisen hort, Muttchen, . • 3„ ©tubentinnen , welche durch die russische Mahre- j Ijat b« * äuÄxt* lür deutsche Hoch chulen praktisch geworden ' gelung der Um«, a I ch A^chichte. Das Erscheinen einer Dame als , ift, auch schon hwr etne uei « o i , , fccn Studenten — unter wcl- :ä sagffiSBwS.r23Ss MWUMW-W SZMZMW- WZN-ZZM Richtung sich noch nicht in irgend erheblichem Umfange gezeigt hat. Oesterreich. Wien, 17. Jnli. Nach einem von der „Presse" über die diesjährige p-rndte aeaebenen Resums dürfte di- Erndte in Ungarn und un Banat für Warzen einen mittleren, für Roggen «neu schwachen, f-w Gerste einen guten mittlercn, für Hafer und Mais -men reichlichen Erfolg liefern. Jiiden erhielte» di- Erlaubniß, in bestimmten Stad: ' der'Ihre theilen' ihren Wohnsitz zu nehmen;.1301 wurde-, per Transport ^ggeschafft. ' - ' 300 erhielten den Befehl, die Stadt und ihr Weichbild zu verlassen und 2370 warteten diesen Befehl nicht erst ab, sondern entfernten sich ^'“‘8 Alieu Kranken Kraft und Gesundheit ohne Medicin und ohne Kosten. „llevalesciere Du Barry von London.1* Allen LeidtNden Geiundheit durch die oonüßlidie Revalesciere äu wklche obne Anwendung von Nubie n und ohne Kosten sich bei den nadnolfl<.nbtn jRranfbetten ^n..? S “ „ sHrnft; Vunaen- Leber-, Drusen-, Schletinbaut-, Athem-, Blastnr- und ^Nierenleiden/Tubei cu'lose, Schw-nosucht, Asthma, Husten, Unverdaullch- Verstopfung , Tiarn öe, Schlaflosigkeit, Schmücke, Humorn hocken - Wast^uchtz eber Schwindel, Bluiauisl.igen, Ohrensausen, Ueb.Ueit und Erbrechin ^lb t wabrend aer Schwange,schäft, Diabetes, Milancholie, Abmagerung, Nheumatt.mus, cht, Bleichsucht. - Auszug aus 80,000 Eertificalen über Ecnesungen, die aller Medicm widerstanden: ffiien, 13. April 1872. iPC^nmm.ebr fieben Monate, daß ich mich in trostlosem Z"danbe befand. cvj. nn iHiuflübel und Neroenl-iden, so daß ii) von Tag zu Tag zuleheicks schwand ßWZWMMW bw u°d"schm°ckhasi- Ratw.fl.miUd al» b-stv A^n^ai.zuwrpfthlm m.d verbleibe Rr ergedcucr »er Lsfeull höheren Hrndelsl-Hranualt. j ckw g Kirchliche Anzeige v er evangelischen Gemeinde zu (Stege n. Gottesdienst. Am 20. Juli. Morsens: Psi-rrer Dr. Seel. (Feier des heiligen Abendmahls ) Nachmrttags: Mitpred'ger Freiensehner. 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Seine Jnlestat-Erben konnten nickt ermittelt werden; es werden daher alle Dujenigen, welche Erb- uno sonstige Ansprüche an den Nacklaß des gedachten rc. Franz glauben biloen zu können, hierdurch aufgefordert, dieselben binnen drei Monaten von heute an bei dem unterreickneten Gerichte anzu- zeigen und zu begründen, wiorigrnfaUs jener Nacklaß als herrenloses Gut dem Fiscus wird überwiesen werden. Homburg v- d. Höbe, den 11 Juli 1873. Königliches Amts-Gericht, Abtheilung II« @([tcUuna der für die Erfuhr ber> "V) j t ü T f OV S,“; $ebü,fni,ic crforbfahrens. V verdungen werden !bflväbfttT (sollstkltt'liON liefert llllb Lu diesem Zweck ist T rmm auf den ' * 28. b. Mta. Vormittags lo Ubr 'M Bureau ber un er zeickneien Intendantur a> beraumt EauiioncsahipeUnternehl' er, melcke fit> über ihre Qualisicat on , enügrnd ausnui- sen können, werderr anfgcforDert, ihre Lffer- ten mit der Aufsckrift: ,,Subn iffion aus Manovfr-Bcdurfn'sse versehen und versi g lt h.i uns .in ureicken. Die Liefer ungs-Bedinaringen liegen in nuferem Bureau, Rbeirst.oße 47, ein, husi,ea Pro iarrt-Amt uno bei ber Garin- son-Verwaltung in Gießen zur Ansicht aus Darmstadt, 18. Juli 1873. Intendantur der 25. Division. T e ch o w. wu Die i^rnviv wie v< i» ;(3297) stücken der Frau Carl Löberj^---- Wittwe, circa SO Morgen.! bestehend in Korn, Waizen unb. Hafer, versteigert werden. | Sollten sich Liebhaber für Eigentbum finden, so sollen dieAecker gleich mitvcrstelgert^ werden. . ' Der Anfang wird bei oev Pulvermühle gemacht. Gießen, den 12. Juli 1873. Teilung. — Wer sich hierbei berück ichtiat Mein Tuch und Bukskin-Lager, di-ks M^s^hicr mzume^kn^ ium ^>ufs Reicbdaltigst- sortirt, kMpfk-hl- ich hiermit nnqUeqi-ntlichst. Gießen, am 10. Juli 1873. Lutlwifj SjUHfJ, Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen.! Markrstraße fWettergasse) ^r. 25. X Vogt- i NB. Musterkarten stehen gerne zu Diensten. £ Mr öchrcinrr! Blitzableiter Dvnneistag den 21. d. bewährter Construction liefert und stellt -SS-ISS-i«6. -m»«.». SA'tSÄ f.ld.r Nähmaschinen für Familien, Weißzeug bllllgcr OUriUCV ^UcrFdUt (21o5) (Hierzu eine Beilage ) ^vnifacius: r Ttahl: unb ICH, r, "fe, Emser ser. drn, um \iam\t zu n, Musburg. Ncuüadl. (3260] Jvcd) Ächeu, Reise« kmbüt)teu, Gold« MtzsMnßaildeli, en, 3t obmefjern, tyiewifii Mim (2280) UIU en, tlnfach bis zu ii Größen, bei M- mcrdcn übernommen (3016) scheu er l.lx, BsdeW»ei Anlage zu Ar. 166 des Aie^ener Anzeigers neuen Kurhauses. (3206) (1867) in lacktrten Blechwamen' (3290) Friedrich Meinhardt, Schreincrmeister. (3286) I G- D. B a p st. empfiehlt Gis 3228) Entree 6 fr. (3307) zu vermiethen. Friedr. Bang. CO H. M. Jughardt. statt, wozu erqebensl einlabet I. Dnill Wittwe. in Glas u. Crystall. Blumenvafen, 3253) Wohnung mit Garten an eine stille Familie zu vermiethen bei Hofg. - Advocat Barth. in Weiß, Gold und । Farbig decorirt; Fischglocken, Figuren, Blumentöpfe, Blumenampeln; Dem verehrten Publikum zur Nachricht, daß sich von heute an meine Wohnung Neustadt im Nebenhaus des Herrn Louis Bramm befindet. Anfang Nachmittags 4 Uhr. B. Oswald, Gastwirtd. den üblichen Preisen. Die Gastwirthe: K. 14 all Irrt zu Krofdorf u. Warner zu Gleiberg. 3184) Wir machen nnfcre werthen Abnehmer daranf anfmerksam, daß sich unser Verkaufslocal während dem Neubau unseres Ladens in dem Hause des Herrn Dr. A Mettenheimer befindet. Mettenheimer 8t Schultheis, vormals Carl Münch. 3302) Badeuburg Sonntag den 20. Jnli findet gut besetzte Aermiethungen. 3318) Ein Logis an eine stille Familie zu vermiethen und den 1. October zu beziehen. Messerschmied Schwan. Kaffee- und Theebretter, Brodkörbe, Zuckerdose» re. vermischte Anzeigen. Gesucht wird Königs-Reisstärke, unübertroffenes Fabrikat zum Stärken der Wäsche, empfiehlt (1613) Emil Fischbach. Für Auswanderer. 5, 1094) Die Haupt-Agentur von C. W. Dietz am Markt in Gießen expedirt wöchentlich mehrmals mit den vorzüglichsten Dampf- und Segel-Schiffen nach allen Häfen von Amerika und Australien. Preise billigst, Behandlung anerkannt reell. z891) In meinem Hause ist eine von Herrn Grünebaum in der Schloßgosse noch beipoimi wendende Wohnung zu vermiethen und bis 1. August zu beziehen. A. Heck Wittwe. Loiiy’s Bierkeller Sonntag den 20. Juli: 2 Conccrte von den Gcschlvistcrn R u d l e r aus Böhmen Anfang des I. Concertes 4 Uhr, des II. 8 Uhr Abends. Kriegerfest zu Krofdorf nm 20. Juli. 3117) Zu vermiethen: Mein Nebenge bäudc mit Garten, zu beziehen am 1- October. Christian G- Eckel, A- 166, Marburger Straße. Puuschbowlen, Waffer- und Weinflaschen, ----------- w Ordinäres Steingut. — Gartenstguren und Gartenvasen. Zimmerfiauren in GypS-, Stearin- und BiScuit-Mape. — Anfertigung von Thürschildern und Grabplatten. Schnelle und billige Besorgung von Bilder- u. Photographie-Einrahmungen. Bad-Nauheim. Sonntag den 20. d. M.: Großes Nachmittags - Concert der Kur-Kapelle (mit freiem Zutritt) von 4 bis 8 Uhr auf der Terrasse des Dem geehrten Publikum bringen wir hiermit außer dem zum Tanze 6e* stimmten Platze unsere Gastwirthschaften. in geneigte Erinnerung und ichern unseren Gästen bei größter Auswahl in kalten und warmen Speisen und Getränken darunter preisgekröntes H e ß'jches Weltausstellnngs - und Frankfurter Bier — prompte Bedienung und an- ständigeRäumlichkeiten zu. Sämmtliche Speisen und Getränke sind bei uns frei von MJRWjwg» jeglichem Festzufchlage und verabreichen wir dieselben zu Vermiethung. 3232) Lit. E. Nr. 2, Eck der Aliceu- und Frankfurterstraße, im ehemals Hessi schen Hofe, ift die Bel Etage zu vermiethen und bis zum 1. October d J.zu bestehen. Auch mitd für das Elabliren eines Geschäftes der untere Stock rc. abgegeben. Merz. Auswanderer nach^Amerika werden bestens und billigst -befördert, sowie Wechsel in beliebigen Abschnitten auf alle größeren Plätze Amerikas ausgestellt durch 2278) Ehr. Wallenfels jun Bierkrüge, WirtbfchaftS - Gläser und Flaschen; in broncirten Thomvaaren' 3044) Durch Verfügung Großherzogl. Ministeriums des Innern vom 6. Mai a. c. sind die Pfandbriefe des unterzeichneten Boden« credit-Jnstituls nunmehr auch zur Anlegung von Gemeinde-, K.rchen- und Stiftungscapitalien im Großherzogthum Hessen zugelaffeu. Wir beehren uns bekannt zu geben, daß mir für die Provinz Oberhefsen die. Agentur der Bank für Snddentscliland in Giessen mit dem Verkauf unserer 5, 4v/2 und 4 %tßen Pfandbriefe beauftragt habe». München, im Juni 1873 Süddeutsche Bodeiiereditbaiik. Ludwigs - Brunnen Sonntag den 20. Juli: Conccrt inib Xtiuüic' Tafelservice, i Kaffeeservice, l Kuchen- u. Dessert- ' teilet, Waschgarnituren, 1 Trag-Eßgeschirre \ Tassen rc. rc. empfiehlt in reichhaltiger, schöner Auswahl in feinem Porzellan: । ®uttcr= ,,nb «aseftutz-n. 3327) Eine schöne Familienwohnung " 4 Zimmern mit Zubehör ist per 1. Oct— zu vermiethen. Näheres bei H. Plank, Neustadt. Wilhelm Balser, ; Mauren-, Porzellan-, Glas- u. Crystall-Waaren-Handluntz, Lindcnplatz Lit. A. Nr. 142, 3326) Eine große Partie Saamen- ,, stroh und Saamenschaalen wird billig! 3246) Em Logis von 5 Zimmern und abgegeben bet Oeconom Christian Jug- sonstigem Zugehor zu vermiethen. Hard 111. am Wallthor in Gießen. H. M. Jughardt. 3283, Punirmehi zum Backen von Cottcletten, Fischen rc. em pfiehlt per Pfund 18 fr. Emil Fischbach i Boyiicnschncidmaschiiicn 3225) Ein möblirtes Zimmer im Man- sarden-Stock zu vermiethen bei Wilh. Balser am Lindenplatz. 3285) Ein freundlich möblirtes Zimmer, auf Wunsch mit Instrument, zum 1. September oder October veriniethbar. Zu erfragen in der Exped. d. Bltts. Laden zu vermiethen. 1325) Die Hüllte meines Ladens (Eck- laden) mit Comptoir, nebst Familienlogis, in der Wallthorstraße, ist zu vermiethen. I. Strauß ^2697) In meinem Hause ist der zweite Laden zu vermiethen. W- Ferber, Buchhändler. 2438) Mein zweiter Laden mit Logis ist ein Branntweinbrenner, nnn Dnn welcher mit Dampfbrennerei gut vertraut October 'ift, von solidem Charakter gegen hohen !Lobn in dauernde Stellung Eintritt sofort. Nefleftirende belieben sich mit Einsendung _________________________ _______ der Zeugnisse und Angabe seitheriger Wirk- 3128) Ein Familienlogis ist zu vermie- samkeit unter Chiffre S. 1L 3294 an die then. Lit. A. Nr. 62. Annoncen-Expedition von D. Frenz -----------------------------—— in Mainz zu wenden. (^3U>) 2893) In einem Hinterhause auf dem —-—■ - --------—— ■ - Seltersweg ist eine Wohnung von 5 Zim-< 24) Flechtenkranke und B^^dende mern, Küche rc., zusammen oder getheilt, finden noch in den hartnäckigsten Fähen l e- an ruhige Leute zu vermiethen. Näheres lang durch Dr. Jochheim m Darmstadt, in der Exped. d. Bltts. Elisabelhenstrasse 1. 3057) In Lit. D. 39, Marktstraße, ist eine Familienwohnung jtt vermiethen. 3065) Eine freundliche große und eine kleine Familicnivohnung zu vermiethen bei Heinrich Sauer, Neuenweg 134. 3298) Ein möblirtes Zimmer ist zu vermiethen bei Bäcker Kuhn auf dem Kreuz. Morgens von 7—9 Uhr geht mein Wage» und wird kein Bringerlohn bezahlt; nach 9 Uhr muß solches abgchott werden. Bestellungen werden den Tag vorher erbeten. Hch. Schmall, Frankfurter Hof. 3229) Eisschränke jeder beliebigen Größe bet Hch. Schmall, Frankfurter Hof. 2847) Holländer Käse, Emmcnthalcr SvÜfe, 9kahm-Käse, empfiehlt in feinster Qualität Emil Fischbach. 519) Asphaltmastic-Dachpappe, 1870 zu Cassel prämiirt, liefert billigst Lentze's Dachpappenfabrik in Einbeck, Provinz Hannover- 2849) Mein Lager aller Sorten Pinsel für Maler, Lackirer, Anstreicher und Vergolder empfehle ich hiermit. Emil Fischbach. 1676) Der Flaslhenüicr-Vctkalls von H. Schnell, Marktplatz, liefert: vorzügliches Exportbier, pr. Flasche 8 fr., Lagerbier, „ „ 6 „ in jeder beliebigen Quantität frei in's Haus. Carbolmnirr, Be8infection*pulver, (3269) empfiehlt Emtl Fisch b ach. Zur Beachtung. 3319) Um unliebsamen Verwechslungen vorzubeuqen, bringen wir hierdurch zur allgemeinen Kenntniß, daß sich unsere Bureaur nach wie vor Schillerplatz Nr. S im ersten Stock befinden. Wie bisher, werden daselbst Original-Loose auf Wunsch der refp. Abnehmer auch vor dec festgesetzten Eruzablungszeit, immer am Samstag Rachmitiag nach entsprechender Anmeldung, ausgefolgt. Bürger-Gesellschaft. Morgen, Sonntag d ti 20. f. M.: Untertjaftung in Menzet's garten. Anfang 6 Uhr. 3317) Der Vorstand. 3325) Für ein reinliches, ordnungsliebendes Dienstmädchen ist eine Stelle bet einem alleinstehenden älteren Herrn offen. Näheres bei Frau Stöber auf dem Kreuz zu erfragen. Frankfurter Raten- <• Renteii-Bank Laune & Lump. 3323) Ein kräftiges Kindermädchen gesucht von Frau Ehr. Wallenfels. Amerikanische Manz-lffascherei von /'• Ochs, itdiilihul a. Al , | Anzeige. Den verebrlichen Eonsuinenten meines bewährten Universal - ReinigungSsalzeS zeige hierdurch an, datz die bisherige Niederlage für Gietzen bei Herrn F. Bieler aufgelöst und den Herren I. A. Busch Löhne übertragen wurde, wo mein Fabrikat in Vt, ‘/2 und V< Vfund stets ächt Kliiftrdofstraße 11. 3304) Einern ge hrte» Zubliknrn Gießens zur Nacbricht, daü ich an, hiesigem Orte bei Herrn II, Rübsamen, Mänsbura, eiae Filiale meiner Glanzwascherei errichtet habe. Derselbe nimmt Aufträge zum Waschen von Kragen und Manschetten an. Dieselben weibdi wie neu, hergerichtet Muster liegen zur Ansicht offen. _ _____ _ j 3% unkündbare Pfandbriefe I. der * ; Rheinischen Hypotheken-Kank zu Mannheim. Nach Erlaß des Ministeriums des Großh. Hauses, der Justiz und des Auswärtigen d. d. 1. August 1872, ®. Bl. Nr. XXXII. S. 308, fbb die Pfandbriefe für die Anlegung von Mündelgeldern geeignet. und unverfälscht zu haben ist. Berlin. C. W. »titlricf». 3324) Kost und Logis wird für einen Realschüler gesucht. Näheres bei der Expedition d. Bl. Steinbrecher SÄ Lohn gesucht von (3268) Chr. Haubach. Restauration Bramm. Heute, Samstag den 19 Juli: Musil-u. Gesangs-Vorträge von den Geschwistern Rudler aus Böhmen. (3308) Anfang 8 Uhr. (3207) 7,948,815. ff. 41,739,674. „ 1,394,386. „ 397,575. „ 5,652,071. ß Rosenblätter werden anaekauft in der Apotheke von Dr. A. Mettenheimer. LkbensverlicherunysbanK f. D. in Gotha, gegründet 1827. 2981) Die älteste und größte Lebensversicherungs Anstalt in Deutschland, batte am 1. ^inri 1873 einen ’l Versicherungsbestand von 80,848,400 Thlr. Essectiven Fonds von . 19,670,000 „ • cvm cvabrc 1873 werden den Versicherten 35 Procent, im Jahre 1874 aber 37 Procent der eingezahlten Prämie als Dividende gewährt. Es stellen sich hiernach die Versicherungskosten auf das möglichst niedrige Maaß. Der neueste Rechenschaftsbericht der Anstalt und Antragsformulare werden durch unterzeichnete Agenten unentgeldlich verabreicht. in Gießen durch Buchhändler A. Ricker, in Büdingen durch Ortseinnehmer Louis Hohler, in Lich durch Lehrer H. K. Walz, in Marburg durch Oskar Ehrhardt. ;im Betrage von Thlr. 50 en 3* 3* Zimmermann in Betzdorf ist billig abzugeben bereit Hugo Klein, Buchhandlung m Barmen. .......................................— ■ -----,-- . „ . , , , n sämmtliche hiesige und auswärtige Zeitungen zu deren Original-Preisen und ohne An___ rechnung von Porti und Spesen. . , . , 3313) Am Freitag Abend ist vom Wall- Alle uns übergebenen Aufträge werden auf das Prompteste und Gewissenhafteste ^uv Schulstraße ein goldenes Me- unter den günstiglen Konditionen effectuirl und stehl unser neuester IneertiOHetarir bQi£[on mit Photographie verloren worden, gratis und franco zu Diensten. Der redliche Finder wird gebeten, dasselbe Annoncenexpedition ^ltT‘Än48affe, Mh Th. Dietrich Mannheim, Carlsruhe , Freiburg i. B., Conffanz, Frankfurt a. M., Stuttgart nnd Basel (zum Tageskourse oer Gulden). < . Zur Vertriebsstelle haben wir die Gewerbe-Bank Gießen ernannt. Rheinische Hynntheken-Baank. Die Pfandbriefe können zum Paricourse von der Bank und ihren Vertnebsstellen bezogen werden. Die Pfandbriefe zerfallen in Stücke von Thr. 1000, Thlr. 500, ^hlr. *200, 10). stn zum 1. Juni 1876 unkündbar. Vom 1. Juni 1876 an werden die Pfandbriefe innerhalb 36 Jahren durch Ver- 3252) Ein junger mtlitärfreier Mann, ! welcher eine deutliche Handschrift besitzt und ____ ffchon einige Jahre an einem ^richte als W)) Eine anerkannte Forderung Gehülfe beschäftigt gewesen, sucht Stelle, MW) tsinc an« uu m am Iicbften bci einem Advokaten. Wer? sagt die Exped. d. Bltts. Beförderung von Annoncen ____— ■■■ cmir ' --•.jrmii Kriegerscst zu Krosdors Sonntag den 20. Juli, unter gütiger Mitwirkung des Gesangvereins „Germania' daselbst bei Gastwirth Georg Ludwig. Es ladet ergebenst dazu ein (3291) der Vorstand. 3272) Ein Familien - Logis von 4 5 Piecen wird von einer ruhigen Beamten- samilie zu miethen gesucht. Gest- Offerten beliebe man bei der Expedition dieses Blattes niederzulegen. _____ 3237) Schreinergesellen finden gegen hohen Lohn dauernde Beschäftigung bei H. Werner, Kaplansgasse 227. 3282) Ein Bursche wird gegen guten Lohn gesucht von Carl Schwan- 3296) Feuerschmiede, tüchtige, sowie mehrere kräftige Arbeitsburschen, gegen hohen Lohn auf dauernd gesucht von Georg Völckner- 3294) Ein Dienstmädchen auf baldigen Eintritt gesucht von L. Petri II., Neuenweg. Zum Anzeigen von gutem Erfolge empfehlen wir das Krcisblatt für dcn Dillkms (Amt Dillenburg.) Dasselbe erscheint wöchentlich 2mal in einer Auflage von 650 Exemplaren : die Einrückungsgebühr für die Zeile beträgt 1 Sgr., wovon wir bei 'i und mehrmaliger Einrückung einer Anzeige entsprechenden .liabatt gewahren. Dillenburg D.e Redact.on. Lebensversicherungs- und Ersparniss - Bank in Stuttgart. 2563) Der Rechenschaftsbericht pro 1872 ist erschienen und kann bei den Agenten der Bank aboerlangt werden. Derselbe weift wiederum äußerst günstige Ergebnisse nach. Die Zahl der Versicherten stieg von i8,812 auf . . ------?/_..• die Versicherungssumme „ „ st aut ' die Prämien-Einnahme „ „ 1,274,714 » Sterbefälle fielen dagegen an: 203 mit - -...... welche anstandslose Regelung fanden. die Prämien-Reserve stieg von st. 4-927,683 auf der Bank Fonds „ « ?,770,312 „ - j 'ßßa'soa der Dividenden-Fonds „ „ „ 1,42/,879 „ - - - • • herfidierten Dieser Dividendenfonds kommt ui den fahren 1873— 77 Unter dre ^st^rten zu Vertheilung. und entspricht solcher einer Durchschnttts-Dividende von 36 Procent bEr ^rJ°hr°s-U°b-rschuß pro 1872 beträgt . . fl. 466,655 - 39*/a% ©wibenbe. Jahre 1873 kommen fl. 275,461 zur Vertheilung und zwar vom 1. Januar bis 30. Juni 34°/ und vom 1. Juli bis 32. Decbr. 36 % der Prämie. DieVerwaltungskostensind wieder sehr mäßig: 49/i0 % ber 3ahreäs6inna^me. Zu weiterem Beitritt ladet ein: D^r Agent. 6 ° Emil Gail, sutmacher m Gießen. > Borsdorscr Aepselwcm IN bekannter Güte empfehlen 2226) 3- A. Busch Söhne. 3273) Zwei gute Arbeiter sucht Karl Haas, Schuhmachermeister,■ Steinbach. s Stotternde werden vollständig geheilt und erhalten eine gute natürliche Sprache und ein kräftiges Organ. Gießen. A* tieriltS) Wallthorstraße Nr. 144. 3220) Ein Dienstmädchen sucht August Kröll, Seltersweg. fitbadton, Druck und Verlag der Brühl',ch-n Unw-Druckerel (Fr. «hr. «letsch) ln «letzen