'-'»ÄL °ö?Ät ^ILättrw -'cnstkrädchkn wird 9e'*Qi^una b« ^^Wgass^227 *?%? wichen 11 ^rrrtz beider ebenen. vm Sterbe ■ö geqen aurm Lohn L^Sckwon >n heute, an meine mm befindet, rckremermeifier. rten. iirrrt „ ton 650 fte» ; wovon wir , Rabatt gewähren. fletaction-___ iss-Bai* (iT^1 -unsuge 00,310. :' 'AK • • *397,5^* . %8I$. ' i>,503; 'hie lwWer !a iirfrt ®*L „a fi'"iis'i'f‘< vLerttljährig 1 ft. 13 fr ein Brtn-rrlohn Dvrch bif >Tvst k^vgen vierteljLLrtg ft 29 k. Oießemr Anzeigtr. Erscheint täglich, mit lh* nähme Sonntags. Expedition: 6anxl«tfcer*. At. B. «r. 1. Mzeige- und Wmtsötatt für den Kreis Siessen. 1873. Freitag den 18. Juli Nr. WS» flmtfidjer Theil. sein. a. b. aus den Grundrissen der Keller und Fundamente, sowie der übrigen Stockwerke, e. Die Pläne^ müssen ^sämmtlich, auck in den Duplikaten, auf starkes Papier gezeichnet oder wenigstens auf solches fest auf- aeroaen fein. Sie müssen insbesondere über alle beabsichtigten Feuerungsanlazen genauen, die Beurtheilung etwaiger Feuergefährlichkeit leicht ermog ch den Ausschluß geben. Nöthigenfalles müssen die zu diesem Behufe geeigneten Detailzelch>iliugen^l,efeAwerdeii. <>rmeiduna der Zurückweisung Die Lituationsriffe, welche seither besonders häufig zur Beanstandung Anlaß gaben, mupen per LZermeioung oer ^uru«wel,uug sä» crjresyftÄ'ÄS «sw -i' Gießen, am 28. Juni 1873. eine daraus entspring Gießen, den Sollten diese Bestimmungen, uiM vuu. ........ •*- ----.-Z -L vt/ c ~ ende Verzögerlmg in Ausführung ihrer Projekte sich ledlglich selbst zuzuschrelben haben- ' 28. Juni 1873. Großherzogliches Kreisamt Gießen, v. Röder. d aus einem oder,wenn das Gebäude von mehreren Straßen begrenzt wird, aus eben so vielen Aufrissen; . <. e.' aus dcn Profilen der Verdachitngen und sonstiger horizontalen Gesimse (Bei einfacheren Bauten, insbesondere in den Landorten, kann hiervon B e k a n n t m st ch u n g. Betreffend: Das bei Gesuchen nm Bauerlaubniß einzuhaltende Verfahren. Die Pläne welche bei Gesuchen um Bauerlaubniß uns vorzulegen sind, leiden so häufig an äußeren und inneren Mängeln, daß wir uns veranlaßt **■" ÄWXi'gezeichneten, das zu verwendende Baumaterial durch die üblichen Farbemniters^e kenntlick machenden Pläne und, soweit zu deren Verständniß ersorderlich sein sollte, besonderen Beschreibungen - beiden in doppelter Ausfertigung begleitet ®Ufe ellwmWwattonsriß, welcher namentlich den Umfang des Bauplatzes, die etwa darauf stehenden Gebäude, sowie Richtung und Breite der den Platz begrenzenden Straßen, die angrenzenden Gebäuve der Nachbarn, nebst deren Beschreibung enthalt, Betreffend: Das bei Gesuchen um Bauerlaubniß einzuhallende Verfahren- , Das Großhcrzogliche Krcisamt Gießen an die Großhrr^ogiichrn Bürgermeistereien des Kreises. c>ndem wir Sie auf die vorstehende Bekanntmachung verweisen, beauftragen wir Sie, bei vorkommenden Baugesuchen die Interessenten danach zu bedeuten die in Ihren Gemeinden wohnenden Bauhandwerker, fBauunternehmer) aber alsbald von dem Inhalt der Bekanntmachung m Kenntlich zu setzen. ' v- Röder. Gießen, den 17. Juli 1873. w (Nr. 940.) (Nr. 941.) (Nr. 942.) (Nr. 943.) (Nr. 944 ) Großherzogliches Kreisamt Gießen, v- Röder. (Nr. 945 ) (Nr. 946.) (Nr. 947.) Nr. 18 des Neichsgesehblattes, ausgegeben den 3. Juli 1873, enthält: Gesetz betr. die Einführung der Verfassung des deutschen Reichs in Elsaß-Lothringen. Vom 25. Jun: 1873. ZL "L^°^S^^Z«gTLsstn Mfi/Sb A-rzt- des R-ichshe-res und der Kaiserlichen Marine, sowie an bie B-'r?rdnu7«7b-tt°^i-b°KÄ der Reichsbeamten nach Maßgabe des Tarifs ju dem Gesetze vom 30. Juni 1873 über di- Bewilligung von GAetz^betr^dte^RcgistrirungOundOdi^'Bezeschnung der Kauffahrteischiffe. Vom 28. Juni 1873. Nr. 1!> des Neicköllesetzblaltes, ausgegeben den 8. Juli 1873, enthält. Gesetz, betr. den Antheil des ehemaligen Norddeut'chen Bundes an der französischen Krregskosten Entschadlgung. Vom 2. Jfult 1873. II. Addit'onal-Verrrag zu dem Postoertrage zwischen dem Norddeutschen Bunde und Schweden. Vom 23/24. Februar lob. - B kanntmachung, betr. die Pharmacopoea Germanica. Vom 4. Juli 1873. politischer Theis. Deutschtand. * * Darmstadt, 17. Juli. Die „Neue Frankfurter Zeitung" enthält einen heftigen Angriff auf den Abgeordneten Schaum wegen seines Antrags auf Uebernahme der landwirthschaftlichen Schulen durch den Staat imb. Einreibung deren Lehrer in den Staatsdienst, welchen Antrag Herr Lchaum am 11. d. in der zweiten Ständekammer gestellt hatte. Man beschuldigt den- wlben fälschlich, daß er seine Rede abgelesen habe nnd insinuirt seinen Wählern, daß sie sich in ihrer Hoffnung, durch Herrn Schaum die Grundsteuer abgeschafft zu sehen, getäuscht sehen mußten. Es ist eine Unart eines Theils unserer Presse, unbequeme oder solche Anträge, welche nicht von Vertrauensmännern einer Partei eingebracht werden, durch persönliche Ausfälle zu bekämpfen. Wir constatiren der Wahrheit gemäß, daß Herr Schaum gut und rein sachlich gesprochen hat, daß seine Ansichten, welche diejenigen des Frankfurter Clubs für Landwirthe sind, vielfach die Anerkennung der Kammern gefunden haben und sein Antrag im Wesentlichen nur deßhalb abgelehnt wurde, weil man der Meinung war, daß die thatsächlichen Verhältnisse, aus die derselbe sich stützte, noch nicht hinlänglich aufgeklärt seien. Herr Schaum hat einen sehr verdienstvollen Zusatzbcricht über die Grundsteuerfrage erstattet, mit dessen Grundgedanken dem Vernehmen nach die Abqg. von Rabenau und Buff einverstanden sind. In der heutigen Sitzung genehmigte zunächst die Kammer, ^dem Antrag des Finanzausschusses zuwider, auf Befürwortung der Abgg. Schuchard, Buff und von Rabenau den Antrag des ersteren auf Bildung eines Kurfonds für das Bad Salzhausen und setzte sodann die Verathunng und Abstimmung über die direc t en Steuern aus, um sofort auf die indirecten Steuern überzugehen. — Nach zweistündiger Debatte nahm die Kammer mit allen gegen 3 Stimmen (Schaub, Pfannstiel und Wadsack) den Ausschußantrag auf Wegfall der seitherigen Obstwein- und Weinst e u e rg es e tz g e bu n g mit dem 1 Jan. 18 74 und (behufs der Gleich- stellting der inneren Besteuerung der drei Provinzen) auf Uebernahme der Provinzial straßenbauschulden durch den Staat an. Diese Schuld betragt dermalen noch: für Oberhessen 1,170,726 st. und für Starkenbarg 301,000 st. — Die Debatten waren theilweise sehr erregt; wir haben vielleicht später Gelegenheit, darauf zurückzukommen. Der Antrag des Abg. Edinger auf Aufhebung des Brückengeldes wurde gegen neun Stimmen abgelehnt. Der Abg. Oechsner von Mainz meinte bei Begründung des Antrags, daß die Sache sehr bald zu Gunsten von Mainz nnd Worms erledigt sein würde, wenn auch die Lahn und der arm schiffbar seien. — Diese Ausführung war, was wenigstens die Lahn angeht, |i nicht zutreffend, dennoch stimmten die Abgg. Buff und von Rabenau mit: den Rheinhessen für Wegfall des Brückengeldes. Darmstadt, 17. Juli Die Kammer genehmigte die Herabsetzung der Weinsteuer für 1874 auf 7/io des gegenwärtigen Betrags. Berlin, 16. Juli Die oberste Reichspostbehörde hat soeben einen Erlaß den Beamten zukommen lasten, der bei diesen einige Verwunderung Hervorrufen wird und folgenden Wortlaut hat: „Durch die bereits eingeleitete Beförderung einer größeren Anzahl von Postpractikanteu zu Postsecretären werden vom 1. August ab sämmtliche Postsecretärstellen besetzt. Die Besetzung der vacanteu höheren Dienststelle,» ist vor Kurzem ebenfalls erfolgt. Ferner ist ein großer Theil der Beamten vom 1. April ab mit Gehaltszulagen bedacht worden. Hierdurch werden die betreffenden Besoldnngsfonds für dieses Jahr voraussichtlich vollständig erschöpft. Es wird daher nicht thunlich sein, am Schluffe dieses Jahres aus ersparten Gehaltsbeträgen extraordinäre Remunerationen und einmalige Besoldungszuschüsse in dem Maße zu bewilligen, wie solches in den letzten Jahren hat geschehen können. Das Generalpostamt hält sich für verpflichtet, die Herren Beamten und Unterbeamten der Reichspostverwaltung schon jetzt hierauf aufmerksam zu machen, daß diejenigen, welche Gehaltszulagen oder Wohnungszuschüste meist für einen längeren zurückgelegten Zeitraum erhalten haben, thunlist auf eine Ersparniß jetzt Bedacht nehmen." Köln, 16. Juli. Heute Morgen wurde das erste Blatt der „Kölner Bolks-Ztg." wegen eines Leitartikels, überschrieben „Die Stellung des Fürsten Bismarck III." polizeilich mit Beschlag belegt. Ein großer Theil der Auflage — weit über 2000 Exemplare war noch nicht ausgegeben, wurde also abgefaßt. Der Artikel, der eine Charakteristik Bismarck's als Staatsmann, vom katholischen Standpunkte aus aufgesaßt, enthielt, war mit F bezeichnet. Die Lazaristen haben heute ihr Kloster und die Stadt verlassen, um sich vorläufig nach Frankreich zu begeben. — Gestern passirte Prinz Lulu Napoleon, von Arcnenberg kommend, unsere Stadt und fuhr ohne weiteren Aufenthalt nach London. Frankfurt, 15. Juli. Die Assisen - Verhandlungen gegen die beim Bierkrawall Hauptbetheiligten haben gestern begonnen und werden voraussichtlich länger als eine Woche andauern. Bis jetzt ist der Gerichtshof noch mit Entgegennahme der Zeugenaussagen beschäftigt; dieselben bestätigen int Wesentlichen alles Dasjenige, was durch den Anklageact bereits constatirt ist. Eine jämmerlich aussehende Schaar bilden im Allgemeinen die Angeklagten, wie sie so dicht auf einem Haufen zusammengepreßt im Sitzungssaale sitzen. Meist bartlose pinge Burschen, mit durch die Gefäugnißlust gebleichter Gesichtsfarbe und verkommenen Zügen, machen sie den Eindruck einer zwar verwilderten und rohen, auf die Dauer aber doch nur wenig gefährlichen Rotte. Einige unter den Gefangenen sind indeß doch von anderm Schrot und Korn; so namentlich der baumlange Sackträger Kropp, eine kräftige muskulöse Figur von schlimmem Gesichtsausdruck. Kropp, 35 Jahre alt, ist Derjenige, welcher noch Abends spät in der Stelzengasse mit einer Pistole nach einer Patrouille schoß und dann auf der Flucht von einem Polizeilieutenant mit dem Säbel zusammengehauen wurde. Auch Israel aus Oberrad, der communistische Schreiner, macht in seiner verhältnißmäßig gewählten Toilette, mit Vatermördern, blau und weißer Halsbinde, Sammtkragen am Rock u. s. w. wenigstens einen intelligenteren Eindruck, als seine Spießgesellen. Israel, 23 Jahre alt, war wie erinnerlich Derjenige, welcher am Nachmittag des 21. April die erste Bande im Bleichgarten orgamsirte und dieselbe dann zum Sturm auf die verschiedenen Brauereien im Ostende der Stadt führte. Er sieht etwa aus, wie die Redner dritten und vierten Ranges, wie man sie in social-demokratischen Versammlungen zu Gesicht bekommt. Aus Baden, 16. Juli. Dem „Schwäb. Merk." schreibt man von Mannheim über den Eindruck, welchen die Rede Hecker's in Stuttgart und Baden heroorgebracht hat, Folgendes: „Die Rede, welche Friedrich Hecker am Feste der Unabhängigkeitserklärung in Stuttgart gehalten hat, wird hier, die Demokraten selbstverständlich ausgenommen, sehr ungünstig beurtheilt und ohne Zweifel wird dies auch anderwärts der Fall sein, auch anderwärts wird man die Kränkung empfinden, die Hecker, der deutsche Mann, dem deutschen Nationalgefühl zugefügt hat! Daß Hecker in seiner Rede die große Republik und ihre Institutionen feiern werde, das hat natürlich Niemand anders erwarten können und dagegen ist nichts zu sagen; was man darin aber auch zu erwarten berechtigt war und nicht findet, ist Unparteilichkeit. Er hat über seiner Bewunderung des glorreichen Seces- sionskrieges ganz vergessen, daß sein ursprüngliches Vaterland in einem ebenfalls glorreichen Kriege sich die Güter erkämpft hat, nach denen es ein halbes Jahrhundert gerungen; oder er hat sich dieses glorreichen deutschen Krieges vielmehr nur erinnert, um einen bösen Seitenblick auf die Dekorationen und Dotationen zu werfen, mit denen Deutschland die Tapferkeit und Hingebung seiner Krieger und ihrer Führer belohnt hat. Warum, wenn ihm dies so anstößig ist, hat Hecker nicht den Muth gehabt, in seiner Apotheose der transatlantischen Republik auch die furchtbaren Schäden zu erwähnen, die diesem Staatswesen, die Corruption, die Bestechlichkeit, das in großen Verwaltungen förmlich organifirte Spitzbubensystem? Jedenfalls ist auch für die Phrase, in welcher Hecker uns die Aussicht eröffnet, über kurz oder lang uns in den kühlen Schatten tauchen zu können, den der große Baum der Republik wirft, der Augenblick schlecht gewählt; die schwarze Republik in Frankreich, die verunglückten Experimente des Herrn Castelar in Spanien, sind wahrlich nicht geeignet, uns Geschmack an dem gerühmten Baumschatten beizubringen, wir werden cs vollziehen, uns von der mächtigen und belebten Sonne des deutschen Reichs bescheinen zu lassen. Uebrigens beschuldigen wir Hecker keineswegs, die Schä den der Union nicht zu kennen, er kennt sie so gut wie Jeder, der von Amerika kommt und Gelegenheit hat, sich über die dortigen Zustände zu äußern; das beweist eine Bemerkung, die er einem seiner hiesigen guten Freunde gele gentlich einer darauf bezüglichen Unterredung gemacht hat: „Ich war ehrlich und habe es deshalb zu nichts bringen können." Kein Mensch zweifelt an der Ehrlichkeit Hecker's; waren aber alle Generale, die nach dem Secessionskrieg, ohne Dekoration und Dotation erhalten zu haben, zu ihrem Pfluge znrückkehr- ten, auch so ehrlich? Wenn nicht, warum denn dieser böse Seitenblick?" Altbreisach > 14. Juli. Die feierliche Eröffnung der Nheinbrücke bei Markolc heim fand gestern in Gegenwart des Ober Präsidenten v. Möller und des Staatsministers Dr. Jolly aus Karlsruhe statt. Der Feierlichkeit wohnte eine zahlreiche Menschenmenge ans den benachbarten Ortschaften beider Rhein ufer bei. Bei dem darauf stattfindenden Festmahle im Stadthause zu Mar- kolsheirn brachte der Staatsmimster Dr. Jolly den Trinkspruch auf den Kaiser, Ober-Präsioent v. Möller den auf den Groß Herzog von Baden aus. Beide Trinksprüche wurden mit großer Begeisterung aufgenommen. efrankreicQ. Paris, 15. Juli. Der Minister des Innern hat einen Erlaß an die Präfecten gerichtet, worin er die strenge Beobachtung des Gesetzes von 1814 über die Sonntagsfeier verlangt. Das Versprechen des Ministers, dieses Ge setz streng ausführen zu lassen, war der Grund, weßhalb die Clericaleu ihr Sonntagsgesetz von der Tagesordnung zurückgezogen haben. — Die Schließung der republikanischen Vereine wiederholt sich an verschiedenen Orten. In Nantes wurde dem Blatte Bon Citoyen der Straßen verkauf entzogen. — Der Strike in Rouen ist fast gänzlich beendet. Paris, 15. Juli. Aus Verdun meldet man die Ankunft eines Bataillons des 64. deutschen Regiments, welche am 9. erfolgte. Die Regiments- Manöver haben am 11. begonnen, worauf die Brigade - Manöver und die der größeren Truppenabtheiluiigen stattfiuden werden. Sie sollen am 30. Juli beendet (ein. Die Pontonniers des 3. Corps verließen am 10. Verdun und begaben sich nach dem einige Kilometer von dort gelegenen Dorfe Bras, wo sie eine Brücke über die Meuse schlugen, damit die drei deutschen Compagnieen, die auf dem linken Ufer liegen, sich auf die Wiesen des rechten begeben können, um Manöver auszuführen. General v. Manteuffel wird erst in den ersten Tagen des Monats August in Verdun eintreffen. Auf dem Platze St. Paul ist eine große Baracke für 14 Pferde gebaut worden. Die erste Schwadron des 11. Ulanen-Negiments wird am 26. Juli in Verdun erwartet und theil- weife in der Kaserne St. Nicolas untergebracht. Die 6. Compagnie des 3. Artillerie-Regiments sie kommt von M6ziöres — wird in der Militärschule einquartiert. Versailles, 16. Juli. Die Nationalversammlung fuhr heute in der zweiten Berathnng über das Armee-Reorganisationsgesetz fort. Gegenüber Ca- stellane und Raudot, welche ausführten, daß das Gesetz größere Ausgaben verursachen werde, als vorgesehen seien, erklärte der Kriegsminister : Die Armee werde allerdings Opfer erheischen. Dies sei eine Frage des Patriotismus. Er werde nicht mehr Ersparungen machen, als möglich seien. „Wir sind nicht von kriegerischem Geiste beseelt, sondern verfolgen eine Politik des Friedens. Wir wollen Niemanden angreifen, aber wir können nicht unbewaffnet bleiben Angesichts des bewaffneten Europa. Wir müssen die Mittel haben, ohne Schwierigkeit von dem Friedensfuß zum Kriegsfuß überzugehen." Nach einer Debatte über die verschiedenen Reserve-Systeme werden die Artikel 6, 7 und 8 angenommen, die Abstimmung über Artikel 9 wird vertagt. Artikel 10 des Commissions-Entwurfes, welcher bestimmt, daß jede Aenderung der Ausrüstung und Uniform durch ein besonderes Gesetz geregelt werben soll, wird von dem Kriegsminister bekämpft: Solche Aenderungen seien lediglich Sache des Reglements. Der Berichterstatter, General Chareton, hält den Artikel aufrecht, indem er denselben als das einzige Mittel bezeichnet, gewisse Mißbräuche zu unterdrücken. Gavardie und Audiffret-Pasquier sprechen für den Artikel. Des- jardins beantragt Zurückverweisung an die Commission. Zur Abstimmung gebracht, wird dieser Antrag jedoch mit 315 gegen 302 Stimmen verworfen. Nachdem Maille und Baragnon hierauf Amendements zu dem Artikel gestellt, wird die Fortsetzung der Discussion auf morgen verschoben Versailles, 17. Juli. Der Schah von Persien hat seine Abreise bis Sonnabend verschoben, an welchem Tage er bis Dijon geht und dort Übernachtet. Von dort ans begibt er sich in Begleitung des schweizerischen Gesandten Dr. Kern nach Genf, woselbst er zwei Tage zu bleiben gedenkt Der Präsident der Schweizer Republik wird ihn in Genf empfangen. Heute wird der Schah der Sitzung der Nationalversammlung beiwohnen Fernere Telegramme bestätigen, daß Don Carlos nach Spanien gegangen ist. — MarquiS Banneville und ©ontaut Biron sind hier angekommen. Bayonne, 16. Juli. Don Carlos begab sich gestern Abend nach Spanien und erließ eine Proklamation an die carlistischen Freiwilligen, worin er sagt, daß er dem Rufe des sterbenden Spaniens folge, um unter GotteS Bestände für das Vaterland und Gott zu kämpfen. In Zugarramurdi, wo Don Carlos mit Valdespina und Lizzarraga sich aufhält, herrscht große Zuversicht ytafien. Rom, 13. Juli. Der Papst ist in Folge der eingetretenen Hitze und der vielen Audienzen, die er in letzter Zeit zu geben hatte, in einen Zustand völliger Erschlaffung gefallen und hat deßhalb seine täglichen Spaziergänge in den Gärten des Vaticans aufgeben müssen. — Das Consistoriiim, das heute stattfinden sollte, ist abermals auf unbestimmte Zeit verschoben worden. Der Papst will den Ausgang der Processe abwarten, welche man in verschiedenen Ländern gegen katholische Bischöfe und treue Diener des Papstes und der Kirche eingeleitet hat Außerdem soll sich der Papst zur Ernennung mehrerer Cardi- näle entschloffen haben, welche im Consistorium bekannt gemacht werden sollen. Man bezeichnet als Canvidaten den Erzbischof Manning und einen österreichischen und mehrere amerikanische Bischöfe. Die Nuova Roma meint, der neue Aufschub sei eine Folge des eben so unerwarteten, wie langen Besuches gewesen, den Herr v Corcelles dem Papste vorgestern gemacht. Corcelles habe im Auftrage Mac Mahon's dem Papste vorgestellt, daß er dem Feuer der Zwietracht zwischen Liberalen und Ultramontanen, welches in Frankreich unter der Asche glimmt und jeden Tag zum Alles verheerenden Brande auszubrechen droht, keinen neuen Zündstoff mehr zutragen möge, und daß er Italien und Deutschland mit mehr Rücksicht behandeln solle. Die beiden Mächte hätten alle Ursache, über das Gebühren der französischen Ultramontanen und Reactio- näre unzufrieden zu sein, sowie auch über die unvermeidliche Toleranz, welche er als Präsident der französischen Republik Angesichts der vielen feindseligen Demonstrationen gegen Regierungen, mit welchen er freundschaftliche Beziehungen unterhalte, beobachten müsse. Diese Vorstellungen des französischen Gesandten sollen den beabsichtigten Eindruck auf das Gemüth des Papstes nicht verfehlt und ihn überzeugt haben, daß er unter diesen Umständen die Sprache nicht führen dürfe, welche er im Consistorium anzustimmen beabsichtigt hatte. Ja ' H'i" ,f bf||Nt *• ®eibc Ä «n bie lt^5 do« I8|a ®c ^kricalen lr W an »er; 1 Ler Straßen 'W eines Ba- ^Meiits- "er und die dn « 30- Juli Be: Verdun nnb jfs ^küs, ivo u ^ompaMen, Gegeben können, in den ersten klaße^Zt. Paul rste Schwadron irtet und theil- ^ompagnie des n der Militär- > beute in der Gegenüber La- ^cre Äns^aden er: Die Armee > Patriotismus. „Wir sind nicht I des Kriedens. rewaffnct bleiben el haben, ohne i." Nach einer ikel 6, 7 und 8 Artikel 10 des , der Ausrüstung , wird von dem :ad)t des Neg/e- ifrf aufrecht, üv- ßbränche zu uu- i Artikel. Des- Adsiinrmung ge- nmen verworfen, n «rtM gefleUt, (tim Mch.iis imb tat iiJii' itvii/trifiiii ®,: •ii yltntt D» hi. Heute wnb zerneee Tcle- ö — $larqui< ttn Abend «4 iwiOyen, »«” im unter GAlei nanamurbi, »« 8 derOt »to6‘ jUlF SS; . ^d der MWSr* w n-u- in' ;cr" ‘Mr M-' ■ - rf 1111. Atakti«- 'M u piHtfl lk> .^n- Spanieii. Börsenberichte. Wechsel. Frankf. 31/;-0, o Oblig. 87 Nass. 4t/2o,o Obi. 95' 4 Gr. Hess. 5°,q Obi. — 74«/, Oborhessen Actieu. Oest. Creditact. 237 Galizien 1 l9’/a 99 95«,. Prioritäten. östr. Stsb. Prior. 60 östr s. Lombard 50 Livorneser 34«/< Toscaner 55«/4 Elisabeth.-Prior. 833/, Bayer. 5°/0 „ — n 41/!0 o 1jährige lOl-t/t n 40.0 1jährige 95 Würtemb. 4«/2°/o Obi. 101«/4 Baden 4«/20/0 Obi. c. E. L. 101« Oesterr. Silberrente 653/, n Papierrcnto 605/, Spanier, neuest. 3% 17'/, Amerik. Bonds 1881r 997/6 „ „ 1882r 965/b „ „ 1885r 98Vi, „ n 1887r 977,4. halten worden. — Prinz Arthur ist gestern zur Theilnahme an den Krönungsfeierlichkeiten nach Norwegen abgereist. , — Nachrichten, welche hier von Südamerika emgetroffen sind, melden, daß die Revolution in Entre-Nios und Paraguay an Ausdehnung gewinne. Lopez Jordan beherrscht das offene Land, der Paranafluß ist blokirt. 3% 3% 3% 5% 5°/o n 40/0 n n 3«/,0, ü n Lokal-Notiz. Gießen, 18. Juli. Bei dcm am 13. und 14. Juli in AlSfeld abgchaltcucn Turnfest deö Bezirks Hessen kamen nach Gießen 4 Preise, nämlich der L, HL, Vll. und 1XX. Preis. Ein „Gut Heil" den Siegern! Aclien. 5° o östr. F. St. E. B. 356'/, Lombard. Bahn 197 */2 Ludwigsh. Bexbach - Maxbahn 131«/, Bayer. Ostbahn 120'/, Rhein-Nahebahn-Act. — Hoss. Ludwigsb.-Act. 161y 4 Frankfurt a. M., 17. Juli. Die heutige Börse war überaus geschäftsloL. Die tobte Saison behauptet ihre Rechte und dürfte vorläufig, so lange außerordentliche Momente nickt anregend wirken, auf keine belebtere, spekulative Bewegung zu rechnen sein. Gegen die Nachrichten von Außen, verhielt sich die Börse sehr apathisch und scheint man bezüglich Wiens, erst die Wirkung der neuen und neuesten Hebungsmahregcln abwarten zu wollen. Auf dcm spe- culativen Gebiete zeigten siä) Staatsbahn ziemlich beliebt, da über die Einnahmen wieder günstige Berichte vorliegen. Eredilacticn waren ebenfalls nicht ohne Verkehr. Bahnen und Anlagefonds blieben still; nur für einige Banken, wie Oesterr. Deutsche und Vereinsbank, erschienen Käufer, die den CourS der betreffenden Aetlcn als billig betrachten, und den Glauben an eine Steigerung nicht verloren haben. Die Stimmung im Anfang matt, wurde gegen Schluß des Geschäftes etwaS fester. Ercditacticn, gestern 235, blieben heute 237. Staatsbahn, gestern 355, schlossen 356« 4. Lombarden, gestern Mittag 197, notircn 197«/,. Bayer. Ostbahn etwas besser. Von Oesterr. Prioritäten Ungar. Ostbahn gesucht und höher. Von Banken avancirten Rhein. Creditbank und Prov.-Disconto 1 >/2 Proc., Deutsche Effcctenbank Vs Proc. besser. jliiicviRa. New-Uork, 14. Jnli. Die Mormonen, welche nach Arizona ans- wandern wollten, haben ihren Plan aufgeben muffen, da ihr Pionnier schlechte Nachrichten brachte. Frisch bäcker s u Gießen. Sonntag den 20. Juni. Jacob Vogt in dec Wallthorstraße, Karl Steinberger in der Löwengasse und Christian Noll Wittwe in der Neustadt. (tngfaiiö. London, 14. Juni. Wic das Blatt „Nature" mittheilt, bat der Vcr- walttmgsralh des Univcrsitt) College in Loudon (Gowcrstreet) beschlossen, hin- sort weibliche Studwende auch zu deu juristischen Vorlesungen zuzulassen, welche der Professor Sheldon Auws halten wird. Diese Veränderung tritt vom näch- diat worden ist. pp LVX , . Madrid, 16. Juli Die ans Spanien emgetroffeuen Nachrichten enthalten für die gegenwärtige Negierung sehr traurige Zustände; die Negterungs- truppeu von den Carlisten geschlagen, General Cabriuetty todt; doch haben sich noch gefährlichere Feinde gegen die Regierung erhoben, solche, welche nut dem Banner der Republik gegen die Republik marschireu. Die Borgange m Alcoy, über welche in den Cortes Bericht erstattet ist, sind wahre Lrchreckeus- sceneu. Der Maire der Stadt wurde ermordet; nach einer Depesche der Londoner „Times" wurde zu Alcoy ein entschiedener Republikaner in ein Faß „Petroleum" geworfen und dieses daun augezündet; die Priester des Ortes sind eingekerkert worden, möge der Einkerkerung nur nicht die Hinrichtung ge folgt sein, wie bei den Geißeln im Gefäugniß La Roquette. Vielleicht schildern die Depeschen die Zustände zu schwarz, aber wenn wir vom Argen das Aergste ........ .......... m aß’leben so bleibt wahrscheinlich des Argen noch immer genug. Man findet Deutsche Vereinsbank «/, Proc. und Oesterr.-Dcutschc V, Proc- hoher; Beide gesucht. Franks. s°»-'->ch-.»I"«78.ÄWlLÄffi schreitungen der Commnne erinnern, aber keines jener Argumente, weiche ^ur bclie()t ^eine Mailänder billiger. Von Devisen Amsterdam und Paris besser; London und Rechtfertigung des Communeaufstaudes vorgebracht werden konnten. Madrid, 16. Juli. Die Minister Maisonnave des Auswärtigen, Gtl Berges Justiz und Carbajal der Finanzen haben ihre Entlassung gegeben, um die Bildung eines homogenen Cabinets zu erleichtern. Die Majorität der ________________________ Nationalversammlung verlangt ein energisches Ministerium unter der Präsident- preuss. 4'/3o,o Oblig. i04«/b schäft Salmerou's. — Nach Carthagena ist eine ausreichende Truppenzahl ab- o,,fi '^K~ 07 gesandt worden, um die Jusurrection zu unterdrücken. Perpignan, 17. Juli. AuS carlistischer Quelle wird gemeldet, daß Prinz Alphonso und Saballs Puycerda eingenommen haben. Der Carlisten- sührer Tristauy hat mit sämmtlichen Truppen den Ebro überschritten und ist in Aragonien eingedrungen. Guivuzcoa zugehen würden. Santa Cruz hatte bereits mehrmals solche Befehle erhalten, sie jedoch nie beachtet und nie die Befehle Lizarraga s ausgefuhrt. Diemal wußte Valdespiua dem Befehl des Don Carlos durch bedeutende heranqezogene Streitkräfte den nöthigen Nachdruck zu verschaffen, und er rvnrde nach vierundzwanzigstündigem Zögern und Hinundherreden befolgt. Diese Epi ode spielte in Vera. Die Leute des Santa Cruz wurden entwaffnet und nacb Pena-de Plata transportirt, um dort reorgauisirt zu werden. Um dies betc.rkstelligen zu können, hatte Valdespina Vera und das Defilä bei Buztau mit zweitausend Mann besehen muffen. Santa Cruz hat sich in Begleitung des Vicars von Tolosa, Sennor Ochoa, nach Frankreich begeben, wo ihm von dem Consul einer centralamerikanischen Republik ein Paß nach Amerika emgehan- Goldsortcn. fl. kr. Pr. Friedrdor 9 57—58 Pistolen . . 9 38—40 „ doppelte 9 38—40 Holl. fl. 10 St. 9 52—54 Ducaton . . 5 30—32 20 Frankenst. 9 19—20 Engi. Sover. 11 46 — 48 Kuss. Imper. 9 39—41 Dollar in Gold 2 25«/a—26«/, (teil Semester an in Kraft. — Erzbischof Manmng hat eine geistliche Synode zum 22. d. Mts. ausgeschrieben , die in dem St. Edmunds Colleg zu Ware in Hertfordshire tagen soll. Die Einladung ist in Kirchenlatein abgesaßt und macht u. A. darauf I?rankf Bank 146 aufmerksam, daß Hebung der Tugend und Frömmigkeit Zweck der Zlisammeu- i-'rankf. Vereins-Kasse 111 funjt sei. Doch werden die geistlichen Herren sich mit diesen abstracten Dingen Darmst. Bankact. 403 wohl nicht bescheiden und einige concrete Ziele in's Auge fassen. Eine ähn- Rheinische Hyp.-Bank 98 lichc Synode römisch - katholischer Priester ist seit dem Jahre 1859 nicht ge- Wlen Bankaot,on ' Kurhess. 4°,° „ 96:i/8 Jo. II. Emiss. 823 4 AlllcllCIISlOOS€% Darmstädter fl. 50Loose 202 n n 25 n 54 Kurh. 40 Thlr. Loose 69*/4 Nassau 25 fl. 44«/2 Braunschweiger 23«/4 3°/q Oldenburg, ä40Thlr. 37*,2 4% bayr. Präm.-Anl. 111 4°/y badische Locse 109'/b Badische fl. 35 Loose 68 Oestr. fl. 250 v. 1854 — 1868r Prioritätsloose — 1840r Loose 933/k 1865r „ 1517/s__________ Wien matter. Börseuuachrichlen. 17 Juli 1873. r, „ . . „ «nnNOnriun, auf’« Neue verschoben und dem Herrn v. London, 15. Juli. Von den ansgewiescncn deutschen Jesuiten hat sich NL versprach eil',ihn von allen Schritten, die in dieser Hinsicht gethau ein Thelliu d°r^Grasschaft L-.Ei«,^-a^ fische Meillm^vou Liverpool, werden sollten, in Kenntniß zu sehen. in dem Hanse Dillon Hall niedergelassen, welches die Besiherin, eine. Frau Stapleton Brotherton, ihnen zur Bennhung angewieseu hat. Daselbst ist ein ________ Noviziat des Ordens gegründet worden, in welchem gegen hundert deutsche Madrid 15. Juli. Zuverlässige Nachrichten von Alcoy sagen, daß Vertriebene, Lehrer und Schüler, sich wieder zusaunnengefunden haben. Die . cs- t r «.rkrnnnt sünttia Personen qctvdtel u,7d sehr viele verwundet sind. Anstalt wird sortgcführt, als ob sie auf deutscher E.de stände. Andere deutsche. $Ueb das Schicksal des Pfarrers Santa Cruz schreibt ein Korrespondent Jesuiten halten sich in dem dnrch den Tichborneproceß zu doppelter Beruhmt- hP,- d vendance bell c" aus Sa» Sebastian einen langen Bericht, dem wir heit gelangte» Stonyhnrst ans, wieder andere in St. Brmnos, bei Rhyl m Nlllaendes'entnehmeni Das Schicksal des Pfarrers Santa Eruz beschäftigte lange Nord-Wales. Alle dies- Colon.een stehen in täglichem Verkehr nut ihrem Seit die aanze Bevölkerung der Nordprovinzen. Die Carlisten schweigen über Vaterland-. diw, wao in Vera vollständig vorgegaugen ist, aber alle Personen st»nmcn TÜf Kei. darin ^überein, d°bb°rbenich.igtePfarr°r feu. e ^nul 1151^ Konstantinopel, 17. Jnli. Mahmud Pascha ist a,if ausdrücklich.» Crrlos überbracht mi sewc Bande sofort zu den von Lizarraga befehligten Bef-bl des Snltans nach Trapezmtt wieder abgereist, woselbst er bis auf wei- Car os uberbrach , mit )«ne. so« I I S » den Instructionen terc Wcisnng zu verbleiben hat D,e Absicht, ihm den Prozeß zu machen, re welche hm n^ m D^ Ca-l°s ermäm>t°n Oberbefehlshaber in scheint aufgegebeu zu sein - Wie verlautet soll der Präfect von Stambul, würden. Santa Crur hatte bereito mehrmals solche Befehle Ali Pascha, zum B°t,chafter ... Paris ernannt werde». Amsterdam k.. S. 98 /y Augsburg k. 8. 100 Berlin k. 8 1047/, Bremen k. 8. 105«/, Brüssel k. 8. 93 >/g Hamburg k. 8. 105«/, Leipzig k. 8. 105 Londoa k. 8. 1177/, Lyon k. 8. — Baris k. 8. 92% Wien k. 8. 1045/, ditto m. 8. 104’, ditto 1. 8. 104 t/t Disconto 5 üzo <0 f (n e m e t ii c r fl n j f t fl e r. g B e k a « n t m a ch u » g. Main-Weser-Bahn. S Die bisherigen Transportgebühren für bie dem Rollfuhrunternehmer Herrn Adolph Lynker dortselbst coutractlich übertragene Abfuhr von mit der Main-Weser-Bahn ankommenden, nach Station Gießen be- stimmten, und die Anfuhr der von Station Gießen mit der Main-Weser- Bahn zu velsendenden Eil- und Frachtgüter von und bezw. »ndi dem dortigen Bahnhofe, so-veit solche nicht Seitens der Empfänger resp. Versender selbst crfolflt, - sind vom 1. August er. ab anverwctt und zwar wie folgt, sestgesetzt morden: AlS Minimum des Frachtbetrags für das Gut eines Empfängers resp. Absenders drei Kreuzer. Für Eilgüter pro Centner drei Kreuzer. „ gewöhnliche Güter: zp . , . a bet Quantitäten von 1 bis 24 Etr. pro Etr. rwet und eineu halben Kreuzer, b „ „43 „ 53 „ ein Gulden funfundvierzig Kreuzer, c " w über 53 „ pro Etr. zwei Kreuzer. Bekanntmachu ng. Die Schulgelder für die Real- schule und Stadtschulen pro 2. Quartal können in den ersten 8 Tagen au den Zahltagen Dienstag, Donnerstag und Samstag ohne Kosten zur Stadtkasse bezahlt werden. Der Stadtrentmeister: (3269) E über ö. Versteigerung von Fässern und Küferwerkzeng. Donnerstag den 24. d. Mts., Vormittags 11 Uhr, werden dahier verschiedene noch vorhandene Brauereigeräthe, insbesondere eine Maischbütte mit kupfetnem Senkboden, eine Partie gut erhaltener Lagerfässer von 480 biB 1280LtterJnhalt,TranSportfäßchen, Bütten, Gießkannen ?c., eine Partie Daubholz und Bandeisen, ein Pechkessel und die volhande- nen Küferwerkzeuge, öffentlich meistbietend versteigert werden. Hofhctm, am 17.. Juli 1873. Großherzogliches Hospital-Nentamt- (3297) Dittmar. Oeffentliche Aufforderung. I Holzversteigerung im Gießener Stadtwalde. 2859) Zn dem Grundbucke der Ge- Restauration Busch Brennholz Wittwe< Klftr, XXVIII 187.1888Klftr., XXIX 224, n. Bau-, Werk u. gtufchDlt 480 Jtlftr-, XXX/98, 80 Klf.r, XXX1/2, rX, A * /^rryYoLZ. 400 Klftr., XXXII 2, 680 Klftr., ^6 Achen Stamme von 8 bis 15 Meter 62 Carl Schütz 3289) 3302) statt, wozu ergebenst einladet I. Dnill Wittwe 9 fr. 40 (3290) miethen bei Amerikanische Manz-Vascherei (3305) Bäcker Kuhn auf dem Kreuz. 6 56 geschenkte Vertrauen auch auf meinen Hrn. Orte bei Herrn habe. Derselbe weiden wie neu i 1825 Böhmen. Anfang 8 Uhr. Scheith. R.-Mtr. Stockh. R.-Mtr. & CD 26 fl. 32 „ 50 „ 870 , 100 „ Es ladet ergebenst dazu ein (3291) der Vorstand. ! Länge und 16 bis 25 Zentimeter Durchmesser mit 15,48 Cub.-Mtr. XXXIII 2, 1000 Klftr , XXXIV/2, 1000 Klftr., XXXV 23, 1079 Klftr. . Die Gemeinde Wieseck bat bescheinigt, daß sie solches seit unvordenklicher Zeit beMfen, und beantragt, dasselbe ihr im Mutations- verzeichnisse mit dem Erwerbtitel „Ersitzung" zu überschreiben. Es werden darum alle, welche etwa Ansprücke an dieses Gelände Weißbinderarbeiten daselbst, Ehaussirarberten am Wege noch Garbenteick II. Abiheilung Zerschlagen u. Eindecken der Unterhaltungssteine an den Wegen Dorf-Gill, den 15. Juli 1873. ' Badeuburg Sonntag den 20. Juli findet gut besetzte Nadel-Stämme von 4 bis 16 Meter Länge und 16 bis 31 Crntr. Durchmesser mit 25,85 Cub.-Mtr. Reish. Wellen. 3060 160 1660 Auf Vorstehendes höflichst Bezug nehmend, beehre ich mich, hierdurch mitzutheilen, daß ich die Restauration Busch mit dem Heutigen pachtweise übernommen habe und dieselbe für meine Rechnung fortführen werde. Indem ich bitte, das meiner Vorgängerin zu Theil gewordene Vertrauen auch auf mich übertragen zu wollen, wird es mein eifrigstes Bestreben sein, meine Gäste durch prompte und reelle Bedienung jederzeit zufrieden zu stellen. Gießen, den 17 Juli 1873. Die Zusammenkunft ist aus der Licher Chaussee an der zweiten Schneiße. Gegen vorschriftsmäßige Bürgschaft wird Zahlungsfrist bis 1. December 1873 gestattet- Gießen, am 14. Juli 1873- Grotzherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Vagt. Anfang Nachmittags 4 Uhr. Oswald, Gastwirth. Aecht kölnisches Wasser von Jean Maria Farina. Meine Niederlage davon in der Expedition des Gießener Anzeigers enwfeble trf» zu 8 st. per Dutzend, 4 fl. per halbes Dutzend und 45 fr. per Glas gehorsamst ________________________ Johann Maria Farina in Köln. daselbst bei Gaßwirtb Georg Ludwig-, 3273) Zwei gute Arbeiter sucht Karl Haas, Schuhmachermeister, Ste'vbach. Gießen, den 17. Juli 1873. X. Busch Eichen-Stange mit 0,11 Cub.-Mtr. Nades-Stangen mit 57,05 Cub.-Mtr. Die zur Versteigerung fommenöen Buchen- Wellen werden nicht an Ort und Stelle, sonoern Nachmittags beim Feuer versteigert und fönnen vorher ehigefebtn wert en. Forstwatth Schlag in Hausen wird die Wellen vorzeigen. Hiermit erlaube mir einem geehrten Publikum anzuzeigen, daß ich die seither von mir betriebene Wirthschast an Herrn'C^ Schütz pachtweise abgetreten habe, benutze gerne die Gelegenheit meinen werthen Gästen für das mir bisher " " “ meinen Dank auszusprechen und bitte, dasselbe Nachfolger übertragen zu wollen. Restauration Busch. Heute, Freitag den 18. Juli: Mr sik-». Gesangs-Vorträge von den Geschwistern Rudler aus zu bilden haben, aufgefordert, solche binnen drei Monaten von heute an sogewiß beim unterzeichneten Gerichte anzumelden, als sonsten ohne Rücksicht aus dieselben die Ueberschreibung vorgenannter Pareellen auf den Namen der Gemeinde Wieseck mit dem Erwerbtitel „Ersitzung" verfügt werden wird. Gießen, den 14. Juni 1873. Großherzogliches Landgericht Gießen. Bö tti ch er. 3300) Eine Partie zurückgesetzte leinene Kragen werden, um damit zu räumen, per Stück zu 6 fr. verkauft. H. Nübsamen, Mäusburg. 3257) Ein dreistöckiges Wohnhaus mit Garten, der als Bau Platz zu oerweithen, und worin ein leicht zu vergrößerndes Gebäude, sowie ein yolzschoppen, sich befindet, in der Nähe des Liudrn- Platzes unter günstigen Bedingungen zu verkaufen Näheres zu erfahren bet Dr. Schüler, Hofgerickts-Advokat. "Vermischte Anzeigen. Kricgcrscst zu Krofdorf Sonntag den 20. Juli, unter gütiger Mitwirkung des Gesangvereins „Germania" von F» Ocfts» Frankfurt a. M.1 Kaiserhofstraße 11. 3304) Einem geehrtm Publikum Gießens zur Nackncbt, dasi ich an hiesigem He 'Riib^amcii, Mänsbura, eine Filiale meiner Glanzwascherei errichtet nimmt Auftrage zum Waschen von Kragen nnd Manschetten an. Dieselben hergerichut. Muster liegen zur Ansicht offen. Großherzogliche Bürgermeisterei Dorf-Gill. I. A.: K. Schön, Bezilfsbauanfseher. Wvhiinilgs-Vcrändcmng. Dem verehrten Publikum zur Nachricht, daß sich von heute an meine Wohnung Neustadt im Nebeuhaus des Herrn Louis Bramm befindet. (3286)Friedrich Weinhardr, Schreinermeister. Prügelh. R.-Mtr. 6,8 103,2 Ludwigs - Brunnen. Sonntag den 20. Juli: Concert und Tnnzbelnstigung Jeilgeöotmes. 2818) Backsteine, im Ofen gebrannt, empfiehlt W. Delaehaufen Nachfolger 2. WolShofer aus Weilburg a. d. Lahn. Wilhelm Balser in Giessen Agentur zur Defürdkrung von Auswsnderern vermittelst Post-Dampf- u. Segel-Schiffen via Hamburg u Bremen nach Amerika, in Verbindung mit dem Hause Joh» Sättig in Newyork, Geld-, Wechsel , Commissions- und Jneasso - Geschäft. Wechsel auf alle Plätze von Amerika, bei Sicht zahlbar, zu den niedrigsten Coursen. Auszahlungen nach allen Theilen Amerikas gegen Lieferung der Original-Quittungen. Besorgung von Ausküilften, Vollmachten, Erbschaften rc. (2317) Pasiagier-Beförderung mit Post-Dampf- und Segel-Schiffen zu den billigsten Preisen. Wilhelm Balser in Giessen, Vertreter für Carl Kacke 8t Cie. in Mainz. Arbeitsversteigerung. ... den 21 Juli d. I., Nachmit'nqs i Uhr, sollen auf hiesigem Rathhause nackstehende Arbeiten durch 93erne;gtrung öffentlich in Accoid gegeben werden als- Maurerarbeiten am Sckulhause, oeransckl in L" Glaserarbeiten daselbst, 5 Klftr., XIV/195. 3600 Klftr, XV/271, 8957 Klftr., XVI 406, 4862 Klftr-, XVJI/247, 1674 Klftr., XVIII 334, 947 Klftr-, XIX/297. 1900 Klftr., XX,338, 501 Klftr., XXI/85, 810 Klftr., XXIII 162, 228 Klftr, XXIV, 64, 240 Klftr-, XXV/119, 400 Klftr-, XXVI,218, 395 9711661 M das nachverzeichnete Z258) Montag den 21. Juli 1873, unbefteuerbare ©elänbe eingetragen: ; von Vormittags 9 Uhr an, 111/265, 1862 Klftr. IV/103 160 Klftr ' ln ^em Gießener Stadtwalde, Districten V/121, 2160 Klftr.,' VI/215.' 579 Klftr.' ^^"ge.Hamgesboden, Waldshute Unter- VII/318, 2475 Klftr., V1II/348, 2027 7^' ' Oberhag, Fauler- Klftr-, IX/318 3875 Älftr-, X/70, 280 u"b $bet®ül\ nachverzelchnetes Klftr-, XI/160, 1022 Klftr-, XIII/42, 408 bssentUch versteigert werden, als: : 3296) Feuerschmiede, tüdhtipe, sowie mehrere kräftige Arbeits- burfeben, gegen hohen Lohn auf dauernd gesucht von Georg Völckner. Ei« Klavier kann billig abgegeben werden. Wo? sagt die Exped. d. Bltts. (3293) 3303) Ein junger Dogge ist zu verkaufen bei Georg Herbert, Wittwe. 3086) Zwei große Familienwohnungen und eine kleinere Mansardenwohnung nebst allem Zubehör pr. 1. October zu oerniittben- G- CH. Spruck. 3196) Sckloßgasse Nr. 251 ift vom 1. October ab ein Logis anderweit zu vei miethen. 3298) Ein möblirtes Zimmer ist zu ver- 3301) Leise Anfrage an zwei junge Damen. Sind die gestern Abend V<8 Uhr in einem Eckgarten an der Sch'fflnberger Cnaussee gestrcnzten Stachel- unb Johannisbeeren gut bekommen? Weitere Poitionm könn n heute Abend aber mit Sau^e abgeholt werden. Zur B.quemlichkett ist eine Leiter zum Uebeilteigen der Hecke angelegt, damit der kleine Junge nickt herüberzuhrben ist. 3.92) Eine schwarze Sckleife ist gefunden. Bon wem? sagt die Exved. d. Bltts. 3272) Ein Familien - Logis von 4—5 Piöceil wird von einer ruhiren Bcamten- familie zu miethen gesucht. Gefl. Offerten beliebe man bei der Expedition dieses Blattes niederzulegen. 3249) Ein braves Dienstmädchen wird gesucht. Anlage C. 25 3235) Em Lehrling wird gesucht von G e b r. Sckwan. 3294) Ein Dienstmädchen auf baldigen Eintritt gesucht von L- Petri II., Neuenweg. Redaciion, Druck und Verlag der Brühk'sckn Univ.-Druckerei lFr. Cbr. Pi et ich) in Gießen