Preis vierteljährig 1 fl- l2 kr. mit Bringerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährig 1 fl. 29 kr. Erscheint täglich, mit Ausnahme Sonntags. Expedition: Canzleiberg, Ltt. B. Nr. 1. Anzeige- und Amtsblatt für den Kreis Kielen. Nr. /41. Dienstag den 18. Februar 1873. Der Negierungs - Commissär: Gros, Kreisassessor. findenden Wahl eingeladen. Gießen, den 12. Februar 1873. Wahl der Mitglieder des Gemeinderaths zu Gießen. Einladung zu einer außerordentlichen Ersatzwahl. Da die am 29. und 30. November und 2. December v. I. dahier abgehaltene außerordentliche Gemeinderaths-Ersatz-Wahl nicht bestätigt worden inzwischen auch ein weiteres Mitglied aus dem Gemeinderath ausgeschieden ist, so wird Termin zu einer ai'.derweiten Wahl, wie folgt, anberaumt: 1. für die Wähler der MI. Abtheilung, zu welchen diejenigen Stimmberechtigten gehören, deren monatlicher Steuerbetrag im Jahre 1870, bezw. 1872 nicht über 4 st. 13%, kr. betrug und in welcher ein Mitglied an Stelle des verstorbenen Herrn Friedrich Berg zu wählen ist, auf Freitag de» 21. und Samstag den 22. 1. Mts , jedesmal Vormittags von 8 bis 12 und Nachmittags von 2 brs 3 Uhr; 2. für die Wähler der II. Abtheilung, in welcher diejenige« Stimmberechtigten wählen, deren monatlicher Steuerbelrag im Jahre 1870, bezw. 1872 auf mindestens 4 fl. 13i/a kr. und höchstens 9 fl. kr. sich belaufen hat und in welcher drei Mitglieder an Stelle der verstorbenen Herren Karl Löb er und Georg Ebel und des ausgetretenen Derrn Louis Petri zu wählen sind, auf Dienstag den 28. l. Mts., Vormittags von 8 bis 12 und Nachmittags von 2 brs 8 Uhr; 3. für die Wähler der I. Abtheilung, zu welcher diejenigen Stimmberechtigten gehören, deren monatlicher Sleuerbetrag im Jahre 1870, bezw. 1872 mehr als 9 fl. 38*/* kr. betrug und in welcher das ausgetretene Mitglied Herr Benedict Rosenberg zu ersetzen ist, auf Donnerstag den 27. l. Mts., Vormittags von 8 bis 12 Uhr. Die ausgetretenen Mitglieder können wieder gewählt werden. Hinsichtlich der Srimmberechtigung in der einen oder der anderen Abteilung sind für Diejenigen, welche bereits bei der letzten ordentlichen Ersatzwahl im Jahre 1870 stimmberechtigt waren, die monatlichen Steuerzahlungen des Jahres 1870, für die erst später stimmberechtigt, insbesondere einkommensteuerpflichtig Gewordenen die Steuerzahlungen desJahres!872entscheidend. Sämmtliche Stimmberechtigte werden nach Art. 26 des Gesetzes vom 8. Januar 1852 zur Theilnahme an dieser aus hiesigem Rathhause statt- Pstiti scher T h e i l. ..... Deutschland. Darmstadt, 14. Febr. Durch Entschließung vom 21. September 1872 haben die neu redigirten Statuten der laudwirthschaftlichen Vereine des Groß- herzogthums die Allerhöchste Bestätigung erhalten. Nach §. 17 derselben besteht die erweiterte Centralflelle für die Landwirthschaft und die landwirthschaftlichen Vereine nunmehr: 1) aus dem Präsidenten und dem Generalsekretär der landwirthschaftltchen Vereine des Großherzogthums; 2) aus den Präsidenten der landwirthschaftlichen Provinzialvereine und resp. deren Stellvertretern, wobei für den Fall der Verhinderung des Vicepräfidenten des ProvinzialveriiuS von Starkenburg von dem Provinzialausschuß dieses Vereins der Großh. Oberforstrath, Herr Bose zu Darmstadt, als dessen Stellvertreter drsignirt woroen ist; 3) aus folgenden, von des Großherzogs Königl. Hoheit auf Vorschlag des Ministeriums des Innern auf die Dauer von drei Jahren berufenen Mitgliedern: Sr. Durchlaucht dem Herrn Fürsten zu Nfenburg und Büdingen zu Büdingen, dem Großh. Professor an der Landes^visersität, Herrn Dr. Thacr, zu Gießen, dem Herrn Gottfried Jordan zu Darmstadt, dem Gymnasiallehrer Herrn Dr. Glaser zu Worms; 4) aus folgenden, von den Ausschüssen der Provinztalverelne auf die Dauer von drei Jahren gewählten Mitgliedern: dem Domänenpächtcr Herrn A. Berg- sträßer auf Hof-Havna bei Wotfskehlen; dem Kreisrath Herrn Küchler zu Die- bürg; dem Gutsbesitzer Herrn Earl v. Willich zu Darmstadt; dem Kretsaffeffor Herrn Haas zu Friedberg; dem Rentamtmaus Herrn Lindeck zu Friedberg; dem Ka«,«ver ath Herrn Weber zu Laubach; de« Gutspächter Herrn A. Dettweiler zu Wintersheim; dem Gutsbesitzer Herrn Jean Möll-nger zu Pfeddersheim; dem Gutsbesitzer Herrn George I. zu Büdesheim bei Bingen. Darmstadt, 16. Febr. Abg. Dernburg hat im Namen des zweite» Aus- schusses über die neue laudstäudifche Geschäfts - Ordnung Bericht erstattet. Die Ausschuß-Anträge gehen beinahe überall auf Annahme des Gesetzes; es werden nur wenige Abänderungen, die zum Theil nur formeller Natur sind, beantragt. — Seitens des Abg. Dumont ,st ein Antrag eingelaufen auf Aufhebung der OberMedicinal-Direction und Einführung einer neuen Medicinal-Ordnung. Der Antragsteller will für die Ausübung der liberalen und wissenschaftlichen Plofesfion der Arrue die Aufhebung der bestehenden rein bureaukratischen Verfassung und die eigene Eontrole der Aerzte durch aus ihrer Mitte selbst gewählte Organe, die, in den einzelnen Provinzen verteilt vnv durch eine nicht ständige Crntral- behörke zusammengehalten, dle allgemeine GesundheltSpflege wahren und die DtS- ^ciplinar-Verhältnisse handhaben sollen. — Seitens dcS Finanzministeriums wird vorgeschlagen, die früher zu militärischen Zwecken verwendeten Immobilien zu Friedberg, die in Folge der Verlegung der Garnison entbehrlich geworden sind, zu veräußern oder zu verpachten, die dazu gehörige Burg-Kaserne und den sog. Feldwebelsbau aber wegen ihres Zusammenhangs mit dem Großherzogl. Schlosse dem Großherzogl. Familien-Eigenthum, zusammen gegen 17,000 fi., zu überlassen , welche Summe aus dem sog. Acqulsitions-FondS in die Staatskasse abzuführen sei. Berlin, 15. Febr. Zu der heutigen Sitzung des Abgeordnetenhauses waren nicht nur die Tribünen schon sehr früh gedrängt voll, vielmehr vielfach auch die Corridors, und die Hausdiener hatten die größte Mühe, den Zudraog neuer Menschenmassen abzuwehren. Schon vor Beginn der Debatte führte man in einzelnen Gruppen des Hauses eine lebhafte Unterhaltung, bis um halb 12 Uhr die Glocke des Präsidenten die Sitzung eröffnete. In eiostündiger Rede leitete Lasker Die Verhandlung ein, in der er seine Freude aussprach, daß in der Botschaft so ganz dieselbe Anschauung herrsche und dieselben Ziele gcstelll »erden, die auch er und das Hans, die das ganze Volk bei dieser Angelegenheit im Auge habe. Lasker berührte dann einige Bürgschaften, die hinsichtlich der Geschäftsbehandlung der Commission zu stellen seien, um den gemeinsamen Zweck der StaatSregierung und des Landes ficherzustellen. Die Antwort des Minister - Präsidenten auf Las- ker's Rede und vollends die zweite, noch entschiedenere Erklärung desselben nach der von Neuem auf noch eingreifendere Zugeständnisse dringenden Rede Lowe's machte einen sehr günstigen Eindruck >m Hanse, so daß schließlich Lasker mit ausdrücklicher Anerkennung der vom Minister - Präsidenten gegebenen Garanlieen seinen Antrag zurückzog, und danach die königl. Botschaft vom ganzen Hause (gegen die Stimmen Eberty's und Kerst's) also fast einstimmig adoptirt, d. h. die Betheiligung des Hauses an der königl. Commission mit zwei seiner Mitglieder beschloffen wurde. Aus dem von Lasker heute nur flüchtig berührte», ihm zuge- gangenen weitern Anklage-Material las er einen eigenen Brief Wagener's vor, in welchem derselbe die zweimal officio- und osficiell bestrittene Behauptung, daß er drei und nicht blos zwei Concesstonen erhalten habe, ausdrücklich anerkennt. Ferner habe er das gedruckte Formular eines Reverses zur Hand (auch dies^ verliest der Redner), in welchem das Consortium Wagener-Oder-Schuster die Zeichner auf Actün der Pommer'schen Ccntralbahn von der Zahlung der geze chncten Beiträge entbindet, woraus sich der schwere Vorwurf der Botspiegelung falscher Thatsachen ergibt. Gegen den Handeleminister stelle sich freilich heraus, daß derselbe seit Jahren sein gewichtiges Amt ohne Kenntniß der Thatsachen und ohne Beherrschung des Materials verwaltet und dadurch zur Herbeiführung der gegen- wärtigen Zustäude selbst mitgewirkt habe, "übrigens wird auch von ofsiciöser £.i|.1' r. zur Mitbenutzung ein» Schweiz soll Mermillod gestern der Beibehaltung des t .-H' i V 1 ' i i SffAi dtgen üiHbt «klärt, die: fliming st 16. gebe. Pfarrer Mermillod beharrt auf nicht ohne Weitere« zu folgern, dass der Kaiser damit gemeint sei. ibm »°m heiligen Stuhl, der in dieser rein kirchlichen Angelegenheit s^e" einzig Berlin, 15. Februar. Abgeordnetenhaus. Am Ministcrttsche Gras Roou, Oberbehörde sei, anvertrauten apostolischen Vikariat«. Der definitive Eutscheid Graf Jtzenplitz, Leonhardt. Tage«vibnung: Antrag Lasker auf Einsetzung einer p,z Bundesrathe« erfolgt morgen. ll-terfuchungS-Eowmission. Lasker motivirt feinen Antrag; er spricht seine we- Bern, 17. Febr. Der vom Landammann Augustin Keller von Aarau »ugihuun, darüber au«, dass die Botschaft de« König« die Tendenzen und Ziele ^gearbeitete neue BiSthumsvertrag will die Errichtung eine« schweizerifchen de« Hause, über die Hauptpunkte theile, und erkennt in der königlichen Botschaft Nati°nalbi«Ihum« ohne Mitwirkung Rom« auf demokratischer Grundlage unter eine» 811 weiser Politik an. Jedoch seien der üommisfiou bestimmte Garantien Ausscheidung de« staatlichen und kirchlichen Gebiete« und unter Wahrung der zu geben. Zu »oller Wtrksamkcit ihrer Thatigkeit gehöre, dass die Commission Staattrcchte gegen kirchliche Uebergriffe. Der Vertrag ist einer Commission der nicht ein Collegium sei, da« durch Stimmenmehrheit über Art uad Umfang der Dorberathung übergeben. Ueber die Beschlüsse di« Bunde«rathe« gegen den Pfar- UntersuchuugSgegenstäude entscheide. E« sei za versprechen, dass jedem einzelnen rer Mermillod verlautet noch nicht«. Mitgliede »olle« Fragerecht unmittelbar, nicht durch den Mund de« Präsidenten, _ zustehe, und jedem Mitgliede die Förderung der Untirsuchnngs-Objerte überlassen Frankreich. sei. Nicht um Beschaffung von Material, um Klarstellung der dunklen Angele- $ari3, 14. Febr. Wenn e« die Welt »och nicht wüsste, dass die ultra- genheil durch Anschuldigung oder Reinigung handele e« sich. Würben die ge- montanen Bischöfe .marschire» wie ein Regiment," so brauchte man nur einen wünschten Garantien gegeben, so wäre erreicht, wa« er, Redner, erstrebe, dem die Blick in'« „Univer«" zu thun. Der sranzöfische EpiScopat marschir, mit Protest- Sache über dir Form gehe, ©ein Material sei erheblich gewachsen. Redner brlefcn gegen Thier«, um ihn zur Einmischung in die italienischen Augei,gcuhet- erwähnt mehrere Zuschriften, deren Verfasser bereit seien, über da« System Snou«. leB JU treiben. Der belgische EpiScopat richtet offene Briefe au den Bischof von berg »er der Commission Auasagen zu machen. Redner prvduktrt ferner eine» Basel und an den Bischof von Hebron, um sie ,um Kampfe zu ermuntern u. s. w, »rief, worin der «eheimrath «ßagener die Nachsuchung der Commission zugiebt; und Loui« Beuillot ertheilt dann seinen journalistischen Segen al« Gross-gitator ferner Reverse »on Akttenzeichnnngen zur pommerischen Centralbahn, welche urkund- für da« Jesuitenthum. Frankreich ist noch nicht genug durchwühlt, in seiner lich einer Vorspiegelung salscher Thatsachen gleich käme. Ministerpräsident Gras Volksbildung noch nicht genug zurück, e« muss immer mehr, um mit Beuillot zn Roon erklärt: Die Frage, ob die Regierung dem Antrag, Lasker« zustimme, sei reden, zum Laznru« werde», damit da« Wunder der Auferweckung de» franzöfi- erledigt. J-tzt sei die Frage, ob da« Hau« der Botschaft zusttmme, oder ob scheu Volke« gescheh-, von dem da« .Univer«" heute in drei Spalte» säbelt: di-Botschaft in Geltung bleibe» solle neben einer parlamentarischen Untersuchung«. „Di- Stimme, welche dem Tode gebeut, wird sich erheben und der Priester wird Commifsion. In diesem Falle könnte die Regierung an derselben nicht partici- Yen S-la»en befreien und ihm da« Brod de«L-ben« geben." Einstweilen kündigt piren. Ueber die Instruktion für die Commiffäre könne eine Controverse nicht pie „Semaiue Religieuse" von Saint-Brieuc eine neue Pilgerfahrt zur heiligen entstehen. Die Mitwirkung jede« CommtsstonS-Mitgliede« müsse unbeschränkt fein. Anna von «uray für Ostermontag und Osterbienstag an, „um zur Patronin der Die Regierung könne Niemandem die Priorität in dem Jnterrffe an der obschwe- Bretagne für die Kirche und für Frankreich zu beten." Für Deutschland sind bendeu Angelegenheit zngestehen. Die Regierung habe ein vorzugsweise« Interesse tiefe Pilgerfahrten beruhigender, al« e« Truppenmanöver im Feuer sei» würden, daran, vorhandene Uedelstänbe aufzudeckrn. Die Besorguiss vor einer Majorist- Ohne Schaugepränge und Komödien thut e« ter Franzose in seiner Eigenschaft rung der LandtagSmitglteder sei unbegründet, da die Regierung durch die Wahl al« moderner Römer nun einmal nicht mehr; je schlechter die Zeiten, desto lauter ihrer Mitglieder Garantie dagegen gebe» werbe. Der Beschluss der Regierung ter Ruf nach Brod unb kircenßscheu Spielen, und nebenbei noch etwa« Einmi- bezüglich der Ernennung der Mitglieder liege noch nicht vor. Die Instruction schung in fremde Angelegenheiten. Für letztere« muss die spanische Krifi« jetzt für Vie Commission werde «en Mitgliedern innerhalb der Commisstonszwecke »ollste herhalte». Dieselben Franzosen, die mit ihrer eigenen Republik nun schon solange Freiheit gewähre». Auf weitere«, von dem Vorredner »orgedrachte« Material wie die Ochsen am Berge halten, sind »oll tiefer Weisheit über das, wa« die gehe er nicht ein. Bezüglich der neulichen Rebe Lasker'« fei für feinen Amis- Spanier thun müssen, um sofort die ihrige unter Dach und Fach zu bringen, hei« ba« Nöthige geschehe». Da« Wettere fei Sache Cer Commifsion. Im vor. Die Herren in Madrid brauchen nur die pariser republikanischen Blätter zu lesen liegenden Falle sei die Captivirung der Versammlung durch die Rebe eine« Man- und sie sind gerettet, wofern sie nicht Carlisten sind; dann aber finde» sie in den ne«, der von seiner Rebe durchdrungen war, ganz natürlich; er apprllirk aber an Jesuitenorganen Recepte in Menge, wie die Republik al« Leiter zu Thron und die Gerechtigkeit de« Hause«. Ma» solle Niemand ungehört »erbammen, nicht Altar zu benutzen ist. Dagegen predigt da» Organ de» alten Thier«' El fragt abnrtheilen, allein nach einem, selbst nahezu Überzeugenden Vortrag. Er bitte, sich »ich,, ob Spanien reif für die Republik sei, sondern ob e» Ruhe und Ocd- nur kein Urtheil abzugeben, bevor die Acten spruchreif seien; desshalb Pünsche er nung halte», Arbeit und Discipli» entwickel» und die Segnungen eine« intelli- sine möglichst zahlreiche Zustimmung zur Emsetzung einer Commifsion nach Mass- grnten Volke« zur Reife kommen lassen wird. gäbe der königliche» Botschaft. Nach dem Ministerpräsidenten sprechen v. Wedell- Die hiefige portugiesische Gesandtschaft lässt in den Blättern folgende De- vehling«bors gegen, Reichensperger (lloblenz) für de» Lasker'schen Antrag. Der pesche veröffentlichen: Hanbefminister Graf Jtzenpli, erklärt: er danke dem Könige, der ihm gestattete, Lissabon, den 13. Februar- Der König Lmadeu« ist diesen Morgen ange- Vie Botschaft gegenzuzetchuen und noch im Amte zu bleiben; er wolle nicht selb- kommen. Die spanischen Ereignisse der letzten Tage nehmen die öffentliche Mei- flüchtig erscheinen mit dem Bewußtsein, feine Pflicht »issentlich nicht »erletzt zu nung ausschliesslich in Anspruch. I» der Sitzung der «orte» »°m 1t. fordert haben, wolle treue Unterbeamte nicht im Steche lasse». I« jetzigen Augenolicke per Deputirte Santo« Silva (Mitglied der Opposition) die Regierung auf, die sich iurückzuzt-he», wäre unrühmlich. Nachdem der Minesterpräsident dem Abg. Kammer über den Stand der Dinge in Spanien zu unterrichien. Diese Steig- Löwe gegenüber »och hervorgehoben, dass nach Ueberzeugung der Regierung die niff- seien äusserst ernst und könnten bald Widerhall in Portugal finden; desshalb Commission so functloniren soll-, wi- e« nach der Natur und bt» Zwecken der müsse Jedermann äusserst klug und umsichtig auftreten. Di- Pflicht Aller sei, sich Unterfuchung nothwendig fei, und dass die Wahl und Justruirung der Commif- um di- Regierung zu fchaaren, um ihr mehr Kraft zu geben; vor Allem müsse stona.Mitglieder die Erfüllung dieser Zweck- unterstutztu solle, bass in-befouder- man Portugiese sein, und da« Zufammenhatt-n der Fahnen der Parteien sei unter neben dem Vorsitzenden die CornmiffionS-Mckglteder bei der Fragestellung und In- den gegenwärtigen Umständen die heiligste Pflecht. Der Präsident de« Minister- quirirung Mitwirken solle«, erklärt LaSker: dass er in der Zusicherung de« Mini- rathe« erklärte, dass er für den Augenblick keine Gefahr für die Unabhängigkeit ster-Präsidenten die gewünschte Garantie erblicke und somit feinen Antrag zurück- und Ruhe be« Lande« sehe; diese« verhindere ihn aber nicht, dem Deputaten tat ziehe. In Gemäßheit der Botschaft wurde darauf fast einstimmig (dagegen nur ----- “ ■' '* * - Eberty und Kerst) beschlossen, zwei Mitglieder des Hauses in die königliche Unter- k, wittn s' *f*h .“•»««iiWe W dtitschki aa,{« auigt. g, 7 !-d«j ühfrl.a! . 7 ,D( kijl, d„ «»«. Der. n- welche bts tv\ 1762: Me Loose 5h. 400 ?•/ Re. "'sttrial - M dlllu^lib ti». »(Hob geßera blhallung det t feint eilljigr Wit Eüt^eid r von Saran schveijtlischell untlage unter Wahrullg der oamiflicn btt gell dell Tncft W .«1« Z M J*Ä r?- ta| die Mitra- Ran nur einen 1 mit Protest« Iigelegeihtl. o Wof voll tnn i. (• Vro^Mol M, in seiner iii CtilOot |u g de« französt. Raitel sodrlt! - Priester »üb Veile, kündigt ft zur heilige, Patronin btt Mland sind (tu vürbeo. itr Ligr»^^ n, tzeslo lauker et»«* (ji flrifif W 14»" f'S! di«, »fl< 6lt iu biW”* lalter |» W*J M ß' t" 6t iu Throo u° 'n: KM ube »•’ , du» *'* («ff«" $1, L Amsterdair k. 8. 98% Oberhessen 79 118«/, 983/4 10V/8 168«/, 1864r 93 107V, 107«/, 107»/, BörNrnnachrichteu. 17. Februar 1873. Augsburg Berlin Bremen Brüssel Hamburg Leipzig London Lyon Pari» Wien ditto ditto Di» conto Aetlen. Frankf. Bank 143 Frankf. Vereins-Kasse 1591/» Bannst. Bankaot. 482 Wien Bankaktien 1075 Oest. Oredltact. 365 Galizien — , * *°/o w . w 3Vs% w Bayer. 5% w k. 8. 100 k. 8. 104V, k. 8. 175 V« k. 8. 93V, k. 8. - k. 8. 105 „ 4V,% IJWirlge 100 Vg „ 40/0 1jährige 94«/« Würtemb. 4*/»% Obi. 100 Baden 4«/9o/o Obl.o. E. L. — Oeatorr. 8ilberrente 67 V, „ Papierrente 64 «/2 Spanier, neaest. 3% 255/a Amerlk. Bonds 1881r 1007/, r n lH82r 957/s „ „ 1885s 97 n w 1387r 99 gewöhnlichen Verhältnissen des Vertrauen» entbehre, bei der gegenwärtigen schwierigen, wenngleich nicht gefahrvollen Sachlage aber noch weniger Vertrauen verdiene. Amerika. Washington, 15. Febr. Da» Repräsentantenhau» lehnte eine Resolution ab, Spanien zur Errichtung der Republik zu beglückwünschen. Havanna, 16. Febr. Der General-Eapitän machte dle Veränderung in der Regierungsform Spaniens bekannt und forderte zum Gehorsam gegen die von den Cortes gewählte Regierung auf. Die Sclavenbesitzer stad unzufrieden mit der Republik. Die Stadt ist ruhig. Prlorit&Un« 3% toter. Stsb.-Prior. 59»/» 3% tot. s. Lombard 51 3% IJvornoser 37fl/< 5°/0 Toscaner 603/s 5O/o EUeaboth.-Prior. 857/, do. IL EnxLw. 81«/, Änlehenaloofe. DurmsUidtcr fl.50Loose — n „ 25 , 59V| Kyh. 40 Thlr. Loose 72«/, Nassau 25 fl. — Braunschweiger 25«/, 30/g Oldenburg. i> 401'ldr. 39«/« 4ü/q bayr. Prüm-Anl. 116V, 4««/o badische Loose 113 Badische fl. 35 Loose 73 «/a Oestr. fl. 250 v. 1854 — 1858r Prloritütsloose 209 1860r Loose 978/8 henden, wegen der hohen Kohlenpreise gelöscht werden. — Das Auswanderung»- Amt erneuert seine Warnung an Vie arbeitenden Classe vor der Ueberfiedelung nach Paraguay. Es ist merkwürdig, datz eine solche Wiederholung noch nöthig ist; doch finden allerdings die Vorspiegelungen von »uswanderuogs-Agenten häufig genug bereitwilliger Gehör als wohlmeinende Mahnungen unbethetligter, aber sachverständiger Raehgeber. London, 13. Febr. Unterhaus. Bei Einbringung des Gesetzentwurfs über die Reform des höheren UnterrichlSwesenS in Irland gab der Schatzkanzler Gladstone zunächst einen Uederblick über die verschiedenen zur Hebung des öffentlichen Unterrichts in Irland gemachten Vorschläge und erklärte bann, datz der Entwurf, welcher dir Ver'chievenheit des Religionsbekenntnisses zum Ausgangspunkt nehme, schon um deswillen nicht nöthig fei, weil sich die gegenwärtige Regi.rung von jeher und konsequent dagegen erklärt habe. Gladstone führte an der Hand stati- stischer Erhebungen de» Nachweis, daß die irländischen Katholiken in der Thal zu Klagen über das UnterrichtSw fe» gerechte Veranlassung hätten, die Zahl der Stubirenden fei in Folge davon jährlich in Abnahme begriffen. Der Schatz- kanzler formulirte demnächst feine eigenen Ansichten über die Resorm. Die Uni- yersität von Dublin soll darnach resormirt, durch Ineorporirung anderer wissen- schastlichen Institute zu einer einzelnen grosten Universität erweitert und einem oberen AusfichtSrathe unterstellt, der Controle de» Trinity Eollege aber entzogen werden. Für die Durchführung der Reformen find in dem Gesetzentwürfe drei Zeitabschnitte festgesetzt. ViS zum i. Januar 1875 soll der neue Oberaussichts- , rath für das UnterrichtSwefen organistrt und ihm die bisher den Directoren des Trinity College zustehenden Befugnisse deren gröherem Theile nach übertrage» werden; bis zum Jahre 1885 ist eineUebergangsperiode vorgesehen, und in dem dritten Zeitabschnitte endlich die vollständige Entwickelung und definitive Organisation der Universität in Aussicht genommen. Das Trinity College soll au die letztere ein Viertel feiner Einkünfte abgeben, wonach derselben immer noch eine Iahresrente von 63,000 Pfd. Sterl. verbleiben wird. Weitere Einnahme» sollen der Universität aus den irländischen Kirchengütern zuflictzen. Mehrere der bestehenden Colleges solle» ihr gleichfalls incorportirt werben. Der Oberaufsichtsrath für das UnterrichtSwefen soll aus 28 Mitgliedern bestehen, und ohne Rücksicht auf das religiöse Bekenntnis gewählt werden. Die Rede Gladstone'» schloß mit der Luffsrderang, da» Haus möge die Vorlage mit der größten Unparteilich- feit und ohne Voreingenommenheit berathen, um die Errichtung einer Universität in Irland zu ermöglichen, die mit den ruhmreichen Uebellieferungen ihrer Geschichte in Uebereinstimmung stehe. Es erfolgte dann die erste Lesung der Vorlage. Die zweite Lesung soll am Montage über vierzehn Tage stattfinden. London, 16. Febr. Der Zustand des Grafen vernstorff ist unverändert. — Die in den Eisenhütte» von kly»vi und Ogwore in Südwale» beschäftigten Ar- beiter, 4000 au der Zahl, habe» ein Uebereinfommen angenommen, wonach khre Löhne bis zum 1. März um 5 pCt. herabgesetzt werden; alsdann findet keine Herabsetzung im Laufe eines Monats statt, aber eine Erhöhung von 5 pCt. vom 31. März bis zum 5. Juli. Am Montag wird die Arbeit wieder ausgenommen. An andern Orten sind die StrikeS nicht beendigt. — Aus Dublin wird gemeldet, dah auch in Bezug auf den Prveeh gegen den Pfarrer Quinn die Jury keine Uebereinstimmung erzielt hat. Portugal. k. 8. k. 8. k. 8. bt. 8. in. L. 1. Ä 4% Preuss. 4V,0/0 Obllg. 102 Frankf. 3«/»% Obi. 87»/, Nass. 4Vi% Obi. 100 VH Kurhees. 4% „ 95'/< Gr. Hees. 5«/0 Obi. 102«/s Aeilan. 5O/o totr. F. 84. E. B. 354'/, Lon-bard. Bahn 206«/, Ludwlgsh.-Bexl ach 196% Max bahn 143 V« Bayer. Ostbahn 130 Rhein-Nahebabn-Aot. 493/< liess. Ludwigeb.-Aci. — Qeldsorten. fl. kr. Pr. Frledrdor 9 57 58 Pistolen . . 9 39-41 „ doppelte 9 39 — 41 Holl. fl. 108t. 9 52 -54 Ducaten . . 5 31-33 20 Frankensl. 9 20«/,- 21«/, Engi, fckrfor. 11 48 50 Huss. Imper. 9 40 —42 Dollar In Gold 2 25 6 Börsenberichte. Frankfurt a. M., 17. Rrbrunr. Ihrrn besonders lrbhastcn Bk» kehr, mit VluSnahmk in (Srrbitactun, eröffnete die Börse, übereinstimmend mit der Phyflognomi« de» gestrigen Sonntags, gtschäftö, in günstiger Haltung. «Id jedoch nach festen Wiener Eoiirsk«, Berlin wenig befriedigende Notiruiigen sandte, trat eine ziemlich »uentschiedene, nahezu matte Stimmung ein. Eredit« artieu, gestern 363'/,, schloffen nach mit 363. Lombarden blieben mit 201'/,, ca. 2'/a fi- niederer wie gestern. Die heute gemeldete Mindereinnahme von 37,000 fl. wirkte sehr ungünstig. Staatdbahn erlitten einen Rückgang von ca. U/4 st., mit 353«/< schließend. Bahnen still und unverändert. Bayer. Ostbahu gefragt. Bankwerthe ziemlich lebhaft. Deutsche (»ffeetcubank in steigender Richtung mit 13-13/4 gehandelt. BereinSbank, für welch« dauernd günstige Meinung vorherrscht, gingen von 137«/< auf 138 und waren dieselben sehr gefragt. Bankverein etwas niedriger. Darmstädter höher. Staatsfonds still und ohne LourSveränderung. Aon amerikanischen Prioritäten Georgia Aid zu 30 gesucht, auf Nachrichten eines für die vondsbesiper günstigen Arrangements. Oswegv'Midland und Oregon '/, Proc. höher. New-Pork, County und Etty 1 Prvc. matter. Wechsel und Sorten unverändert. Lifsabon, 16. Febr. Die Regierung legte d*e» dringliche» Gesetzentwurf Wegen Einberufung von 9000 Reservisten vor. — Dem „Diario populär" zufolge erklärte die Oppositionspartei bei einer gestern Abend auf Veranlassung der Re-i gierung stattgehabten Deputirteuzusammenkunft, dah die Regierung schon unter. Frachtbriefe für die Main Weser-, Cöln-Mtiideiier und Oberhessische Eisenbahn, sowie sä'mmtliche zollamtliche« Formulare, sind zu haben bet W. Klee, am Mar». Ungemeiner Anzeiger. Bersteigernngen. 772) Samstag den 22. d. MtS-, Vormittags 9 Uhr, soll auf dem hiesigen Ralhhause behufs Straßenerweiterung ein Loos Erdauffül» Lung, veranschl. zu 204 fl. versteigert werden. Gretzen, den 17. Februar 1873. Grobherzogliche Bürgermeisterei Gieße». _____________ Vogt.____________ Hotzversteigerung in der Fürstlichen Oberförsteri Lich. Dienstag den 25. Februar soll im Distrtct „Höhter" rmchstehendes Holz ver» steigert werden: Scheith. Prügelh. Stockh. NetSh. Raummeter Wellen Buchen 83 134 291 4110 Eichen 22 4ä 42 640 Nadelh. — — 8 1160 .. Hierunter 1 RaummeterHeinlmchen-Wcrk, scheithvlz. Ferner: 49 Eichenstämme bi« zu 64 Zentimeter Durchmesser und 15 Met. Länge, mit 44 Cub -Mct.; 30 Buchcnstämme mit 60 Cent. Durchm. und 14 Met. Länge, mit 34 Cub -Met. 19 Ficbtenstämme bis zu 13 Cent. Durchmesser und 23 Met. Länge, mit 12 Cub.-Met.; 1553 Fichtenstangcn bis zu 14 Cent. Durch messer und 17 Met Länge, mit 35 Cub.-Met. Inhalt, darunter Bohnenstangen, Hopfenstangen und Wagner- holz. Die Zusammenkunft findet Morgens 9 llhr auf der Hauptschneifie, zunächst bau Licher Felde, statt, und wirb mit bem Eichen- und Buchen-Slamncholz ber Anfang gemacht. Lich, am 15. Februar 1873. Der Fürstliche Oberförster: (755) Wimmenauer. Holzversteigcrung. 758) Montag ben 24. unb Dienstag ben 25. Februar l. I-, Morgens 9 Uhr anfangenb. soll in bem Leihgesterner Eemeiubewalb nachoerzeichnetes Holz versteigert werben: Scheith. Prügelh. Stockh. Neitzh. R.-Mtr. R -Mtr. Ai.-Mtr. Wellen Buchen 1 12 — 10,00 Eichen 19,7 56 124 18,20 Nadel 12 59 28,5 111,50 Buchenstammholz: 1 Stück von 33 C -Mcter Durchmesser und 4,4 Meter Länge, 0,38 Festmeter, Eichenstammholz: 34 Stück von 15 — 65 C -Meter Durchmesser und 4—10 Meter Länge, 22,57 Festmeter, Nadelstammholz: 10 Stück von 17—28 E.-Meter Durchmesser und 5—8 Meter Länge, 1,99 Festmeter, Ctchenstangen: 26 Stück von 7 — 14 E -Meter Durchmesser und 2—5 Meter Länge, 1,00 Festmeter, Nadelstangen: 381 Stück von 3—14 E -Meter Durchmesser und 3—7 Meter Länge, 5,00 Festmeter, Eichen-Werkschettholz: 14 Raummeter. Bemerkt wird, das; sämmtltches Laubholz den ersten Tag und sämmtlicheS Nadelholz den zweiten Tag zur Versteigerung kommt. Leihgestern, am 17. Februar 1873. Grobherzogliche Bürgermeisterei Leihgestern. Hetz- Hvlzversteiqerung. 767) Freitag den 21. d. Mts., Vormittags 9 Uhr, soll im hiesigen Gemeindewald, District Braunsteinbcrgwerk, nachstehendes Holz versteigert werden, als: 16 N. Meter Buchen-Schcitholz, 10 „ „ Prügelholz, 26 „ „ Stockholz, 356 Wellen Neisholz, I 38 N -Meter Eichen-Scheitholz, 170 „ . PrÄgelholz, , 200 „ „ Stockholz, | 300 Wellen NeiSholz, H300 „ Nadcl-Neiöholz. Die Zusammenkunft ist bei dem Berg- welk. Gegen vorschrtstSmätztge Bürgschaft wird Zahlungsfrist bis zum 1. October d. I. gestattet. Grotz-Lindcn, am 16. Februar 1873. Grohherzogliche Bürgermeisterei Grotz-Ltnden. ___________________Zö r b.______________ ArbeitSversteiqkrllnq. Freitag den 21. Februar I. I , Nachmittag« 1 Uhr. sollen auf hiesiger Bürgermeisterei nachstehende Arbeiten öffentlich in Akkord gegeben »erden, al«: Maurerarbeit an dem Friedhof, fl. fr. vcranschlaat zu...... 558 — Maurerarbeit am Weg nach Queck- born (Durchlatz), veranschl. zu 168 54 Ettingshausen, den 17. Februar 1873. Grotzherzoglichc Bürgermeisterei Ettingshausen. I. 91.: lk Schö ii, (773)____________RezirkSbauaufseher._______ 771) Mittwoch den 26. b. Mt«-., Vormittags 11 Uhr, sollen 80 Stück starke auf ber Frnnken- bergcr Stratze in ber Gemarkung Münchhausen stehenbe Pappeln an Ort unb Stelle aus baS Meistgebot verkauft werben. Die Zusammenkunft findet in derM ancher'- scheu Gastwirthschaft statt- Marburg, den 17. Februar 1873. Der Königliche Baurath: ____________________Negeubog en._______ 776) Mittwoch den 19. FebruaL Nachmittags 2 Uhr, Fortsetzung der Etcheuholzversteigerung in der Schulstratze. Vogt L Schnell. Feilgebotenes. p Cnviar empfiehlt Emil Fischbach- 747) Auf dem Grnfl. Laubach'schen Hofgut in Utphe werden wegen bevorstehender Baueret einige Tausend Körbe Spreu abgegeben. Wtnhetm, Verwalter. £ Fensterglas in Tafeln billigst, in Kisten zn Fabrikpreisen bei H. Keck. 763) Ein Garten mit Wohnhaus aus dem Nahrunavberg ist zu vcrkaufeu. Nähere» bei der Ezpev. d. BlttS. __________________ 774) Froinage de Brie, 9teiifd)Atlcv Käse, Prima Schwcizerkäse, empfiehlt __________Emil Fischbach. 770) Ein noch gut erhaltenes Har» monhini ist preiswürdig zu verkaufen. Näheres bei K- Fra uz, Lehrer, _______________________Lit. E. Nr. 176. 764) Äelrageue Kleider, Stiefel, Schuhe, Hemden, Bettwerk, gebrauchte Gegeustande jeder Art, kauft und verkauft M e y e r N 0 t h e u b e r g e r, Neueuweg 193. 762) Für Etymuafiaften ftud gebrauchte Bücher billig zu verkaufen. Neue Nulage Lit- A- Nr. 31, vierter Stock.______________ 777) Ein Logis vou b Zimmern unb ein» von 3 Zimmer mit Eabineten zu ncr# miethen. H. M. IugHardt. Ball-Handschuhe empfiehlt in großer Auswahl Georg Vogt, (730) Seltersweq. Lieh ig’s St. Antonio Fleisch-Extract. Auf Grund der Analysen von Oberdörfer, Fresenius, Baur, Pohl, Stmgl, Stein rc. ist der San Antonio Extract dem Fray Bentos mindestens gleich zu erachten. Außerdem löst er sich klar und ist rein von Geschmack. (468 Lager in Gießen bei L. Kalkhof. Vermiethungen. 742) Der untere Stock meines Hauses am Schützenhof ist anderweit zu vermtethen und Anfangs Mai beziehbar. I. Wagner, an der Grünberger Straße. 717) Ein möblirtes Zimmer zu vermie- then. I. Buseck, Erlengasse. 378) Auf dem Seltersberge E. 34 ist ein möblirtes Zimmer mit Cabinet zu vermiethen. 737) Ein möblirtes Zimmer zu ver- miethen. D. 212.__________________________ 285) In unserem Nebenhause am Kreuz ist der Laden mit Wohnung zu vermtethen und bis zum 1. April beziehbar. I. A. Busch Söhne. 761) Ein kleines Familtenlogis zu vermiethen bei H. Kühn, Seltersweg. Vermischte Anzeigen. Generalversammlung der Leichenkaffe - Gesellschaft Sonntag den 23. Februar, Nachmittags 4 Uhr, im Saale des Herrn Vramm in der Neustadt, wozu die Mitglieder höflichst eingeladen werden. Tagesordnung: (765) 1) Abhör der Rechnung, 2) Ergänzungswahl des Vorstandes. Agenten Gesuch Eine leistungsfähige Kornbranntwein- Brennerei in Nordhausen sucht zum Vertrieb ihres Fabrikates sür Gießen einen zuverlässigen, thätigen Agenten. Nur Bewerber, die im Stande sind, gute Referenzen aufzuweisen, können berücksichtigt werden. Näheres zu erfragen bei Herrn Rudolf Moffe in Frankfurt a M. (768) 759) Ein Kegelbub wird zu miethen gesucht und kann sogleich eintreten bet ______Th. Lony, im Promenadenhaus. 769) Ein Straßenspiegel ist abhanden gekommen. Ter Wiederbringer erhält eine gute Belohnung. Wo? sagt die Exped. d. Bltts.__ 757) Für die Ende dieses Monats hier eintreffende Theater-Gesellscbaft des Herrn Friedrich werden mehrere möblirteZimmer gesucht. Gest. Offerten mit Preis-Angabe bittet man bei der Exped. d. Bltts. nieder- zulegen._______________________________________ 778) Zwei Möbelschreiner sucht _____________________Schopbach. Ein Kanarienvogel entflogen. Abzugeben in der Exped- d. Bltts.____________________ 766) Wollene Stricklumpen werden zu 8 und 9 fr. angekauft von ________________L. Hosch, Sornenstraße. 760) Etwaige Forderungen an die 4. Compagnie des 2. Großh. Hessischen Infanterie-Regiments Nr. 116 sind innerhalb 14 Tagen geltend zu machen. _______________Müller, Feldwebel. 635) Einen braven Jungen sucht in die Lehre Ernst Möser, Schuhmachcrmeister. 725) Girren gewandten Geholfen zum möglichst baldigen Eintritt sucht e F. Barth, Hosgcrichtsadvocat. 746) Ein tüchtiges Mädchen für Küchen- und Hausarbeit findet Stelle bei Dr. Rosenberg II., _____________________Hofgerichtsadvocat. 687) Für ein lebhaftes Tuch- und Herren- Garderobe - Geschäft einer Residenzstadt Thüringens wird ein junger Mann mit guten Zeugnissen auf Ostern als Lehrling gesucht. Logis und Kost im Hause. Anmeldungen nimmt die Annoncen - Expedition von । Rudolf Moffe in Leipzig sub A. C’. LO»3 I entgegen Vorläufige Theater-Anzeige. Unterzeichneter erlaubt sich ein hochgeehrtes Publikum darauf aufmerksam zu machen, daß am 4. März die diesjährige Theatersaison beginnt. Das neueste R-Pertoir, sowie ausgezeichnete Kräfte stehen mir zur Seite uud glaube ich einem verehrten Publicum mit Recht manchen genußreichen Abend versprechen zu können; ich bitte noch um gütige zahlreiche Betheiligung an der tu den ersten Tagen circulirenden Abonuementöliste. Hochachtungsvoll OUo Friedrich, (756) Theaterdirector. Lebeusversicherungs- und Ersparnis»- siaisk in Stuttgart. 334) Im abgelaufeneu Jahre sind eiugekommen: 2824 Anträge mit während das Jahr 1871: 227f) Anträge mit si. 4,'(>8o'()O(h einbrachte. Der Zugang hat sich hiernach wesentlich gesteigert. Der VersicherungSstand hat sich dadurch nach Abrechnung der Sterbfälle uud sonstiger Löschungen pr. 31. Deccmber 1572 an Zahl der Versicherungen von 20,536 gehoben auf 22 278 • in der Summe . . . . „ st. 37,461,161 „ p. 41 74084 ' Neiuer Zuwachs im I. 1872: 1,742Vers.mitfl. 4'276676. Sterbfälle sind 202 nut fl. 397,075. angemeldet; im Jahre 1871 waren 249 Fälle mit fl. 565,141. zu berichtigen. Die Sterblichkeit ist demnach bedeutend niedriger als im Vorjahre und wieder ein sehr günstiges Nechnungsergebniß zu erwarten, worüber wir nach gefertigtem Abschluß Bericht erstatten werden. Die derzeit vertheilt werdende Dividende erreicht 34 Prozent der Prämie; von Juli ab wird dieselbe eine Erhöhung erfahren. Durchschnitts-Dividende 38 Prozent der Jahrcsprämie! Die Agentur Gießen _________EZail. Aecht kölnisches Wasser von Jean Maria Farina. Meine Niederlage davon in der Expedition des Gießener Anzeiaers empfehle ick> zu 8 fl. per Dutzend, 4 fl. per halbes Dutzend und 45 f:. per Glas gehorsamst Johann Maria Farina in Köln. LiebigS Fleifchextract. Maizena. von Emil Fischbach in Reisstärke. 1 Seltersweg, empfiehlt sich einem geehrten Publikum bestens. Bad-, Fenster- und Pferdes chwämme. Jtal. Maccaroni, Etergemüfenudeln. Emmenthaler und Parmesankäfe. Tafel mandeln, Tafclrosinen, ital. Haselnüsse, Citronen, Orangen, Oliven, Champignons und Trüffeln. Thee, Vanille, Chocolade; Rum, Arrac und Cognac. Malaga, Madeira und Sherry, Punsch-Esse n'ze und feine holl. Liquen re. Eingemachte Früchte, als: Annanas, Johannisbeeren, Apricosen, Nüsse, Reineclauden, Pfirsiche. Condensirte Milch. Caviar, Sardine* a Fhulle, Ruff. Sardinen, Sardellen, Reunaugen, Hummer in Dosen, Cervelatwurst. Brünellen, Kirschen, Aepfelspalten, Catharina-Pflaumen und bamb. Zwetschen. Erbsen-, Bohnen- und Linsenmehl. Gießen, Di- Material-, Aarb- und Colonialwaaren- Handlung und Niederlage natürlicher Minrral- brunnrn Würfelzucker und feinst gest. Raffinade. Korkstopfen in allen Sorten. Julienne (getrocknete Franzosensuppenkräuter). JohanntSbeercn- und Himbeeren-Gelee. €Iir» Sciiarniann, Uhrmacher, Kreuz in Gießen. Die in meinem Geschäft noch vorhandenen Silber-Christoffl^ und silber - plattirten Sachen werden, um damit zu räumen, zum Einkaufspreis abgegeben._________________ (716) Die Thüringer Kunstfärberei in Königsee empfiehlt ihre bis jetzt unübertroffenen neuen und neuesten Warben, gleichviel auf welches Gewebe, sowie ihre neu ausgegebenen geschmackvollen Druckmuster. Aufträge vermitteln unentgeldlich Geschw. ^eetx, (691) Neuenweg. Z M» Itu^xaniCH, Mäusburg Lit. D. Nr. 9, empfiehlt sein reichhaltiges Lager in wollenen Hemden, seidenen, wollenen lind baumwollenen Unterjacken und Unterhosen, Socken und Leibbinden, sowie Leinen- und Shirting-Hemden, leinenen Kragen in allen Halsweiten, Hemden, Einsätzen, Ehemisetten, Manschetten, allen Arten Halsbinden, Uniforms-Cravatten, Militär-, Glace-, Buxkin- uud Wildleder-Handschuhen, Hosenträgern rc. rc. Friedrich Mreuder, Commissionair in Gicßcn, empfiehlt sich zum Abschließen von Geschäften für Gießen und die Provinz Oberhessen Derselbe hat zu verkaufen in Kiesten: Geschäftshäuser, gut gehende Gastwirth- schaftcn, mehrere HerrschaftShäuser, kaufmännische Geschäfte diverser Branchen, fototc Bauplätze in jeder Lage der Stadt. In der Provinz Oberhcffen: Güter verschiedener Gröste, Mühlen und Bauernhöfe; auch ist er in der Lage, verschiedene vortheilhafte Pachtungen nachzuweisen. (65) Jßiullh» S c hil d 9 Hutmacher in Butzbach. 600) Hierdurch bringe einem geehrten Publikum zur Kenntniß, daß ich von jetzt an jeden Samstag bei Herrn I. Rothenberger, Liodenplatz, zu sprechen bin. Reparaturen jeder Art, sowie Be- stellungen guf neue Hute entgegen nehme, auch können außer Samstag Aufträge für mich ebendaselbst jede Zeit gemacht werden. Wes* eine Annonce in hiesigen oder auswärtigen Blättern veröffentlichen will, erspart Mühe und Po o- kosten, wenn er damit die Unterzeichneten beauftragt, deren alleiniges und ausschließliches Geschäft es ift, Anzeigen in alle Zeitungen der Welt zumOriginal-Kostenpret- UN» ohne Ncbcnfpksen ,u befördern. Hagftnstrin A Nogkr, Frankfurt a. M., große GalluSftraße V Sicbattion, Druck unb Verlag ber Briihl'schen Univ.-Druckerei (ffr. Ehr. Pietsch) in Gießen. Achhhe Die dl' Hierzu Hierzu g für sämmi gattungen Hierzu Summ serve * Stunde auf Die 6 Den Die W Lersauimlui (Nr. 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