L «chcll. Gitßcnkr Aiyngcr Nr. 2ÄS 1873 HANDLUNG IN Fnjtratisches prefeioirtes Misch. Liebig’s Fleischexcract. Condensirte Milch. Kinder mehl Bekanntmachung. leichterung" rc. Jahres fällig werden, sind nachstehende Termine festgesetzt, und zwar: December, Emil Fischbach Alle! Alle! Er^en -, Mneit -, Kin^nmeik. liHtuHtr dei 'utreiul. Blocke kocolode. Julienne. Emmenthaler-Käse. Aad-, Fenster- & Pferde schwämme. PUHSCHESSENEE. DIVERSE LlßUEURE. MMMrende Kheintveine bon Gedr. Hoedl in Geisenheim. WNMTKTuWWWL ! o Giesse” (5765) 40 kr- fonM empfiehlt ,n W* Donnerstag Samstag Dienstag Mittwoch Samstag Dienstag Mittwoch Wer seinen Körper stn- sirt, gehl an mancher Klippe vorbei. Cherwy. lchntzen Lohne. Die Gc- ' sundheil ifil das köstlichste Gut des Menschen. Wirkung aus de» menschlichen Organismus in allen erdenklichen Krankbcitsiällenl von 1 . Dr. ehern) .1 AuS dem Engl. Preis •"> ''iri Mge». --um Ausleihm bypothckarische lähe.es bei der -gcchte'n gejucht- ___— Rosinen Corinthen Mandeln Citronat Orangeat Ceylon Zimmt imm er er-___ laik'N Zungen, cht c r 0- d- MtL )te, im Kochen fintr kleinen )ahreSlohn Lo? sagt die gen. Hous ist dar -örr bewohnte n anderweitig Die Interessenten werden daher aufgefordert , die Zahlung an diesen Tagen in Empfang zu nehmen und hierzu durch Vorzeigung der Schuldscheine sich zu legitimiren. Zugleich wird bemerkt, daß die auf den Donnerstag fallenden Zahltage für die Interessenten der Stadt Gießen, dagegen die übrigen Zahltage für die Auswärtigen bestimmt sind. Die Herren Bürgermeister werden ersucht, dieses in ihren Gemeinden auf ortsübliche Weise bekannt machen zu lassen. Gießen, den 24. November 1873. Der Rechner der Spar- und Leihkasse: Kehr. vierteljährig 1 fl. 12 fr. mit Vrmgerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährig 1 st- 29 ft. Musikwerke Spieldosen, Photographie - Albums, sowie Phantafiegegenstäude mit Spielwerk bei (5768) I. Kley, Gießen u. Dillenblirg. Jeilgebotenes. Kalender für Hessen. Hessischer Hausfreund 1874, Gustav-Adolfs-Kalender 1874 Mit vielen Bildern und den Marktver- zeichntssen. Preis nur 8 Kreuzer. Vorrätbig in allen Buchhandlungen. (5341) Bekanntmachu ng. 5728) Denjenigen hiesigen Einwohnern- welche im Laufe des Jahres 1873 Hunde an- oder abgeschafft haben, diene hiermit zur Nachricht, daß die desfallsigen An- und Abmeldungen vor Ablauf dieses Monats auf unserem Bureau, entweder schriftlich oder mündlich abzugeben sind, wenn solche Berücksichtigung finden sollen. Gießen, den 12 December 1873. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Vogt. Versteigerungen. Freitag den 19. December d. I., Nachmittags 3 Uhr, sollen 3 Haufen Reiser, von der Anlage an der Schoor vom Walltbor nach der Neustadt und 1 Parthie abgängige Bäume von städtischen Triebvierteln versteigert werden. Die Zusammenkunft ist an der vorbemerkten Anlage. (5801) Gießen, den 16. December 1873 Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Vogt. Feinste Raffinade Aechte türk. Zwetschen rc. I. G. D. B a p st. Türkische "Pflaumen, Bamberger Zwetschen, Brimellen, Kirsche», Apfalspalten, Eingemachte Früchte, als: Annrrnus, Wrliche, I'ürss, Reineclauden, Enteren, SofiannisEicercn, HIHBEEKEH, zirliiCüSEM, Aepfel, Birnen, Mirabellen. Trüffeln, (Champignons, Agftr Agar, Gelatine Tukelmrnrdcln, Tnkelrollnen, Tafelfeigen, ilal. Haselnüsse. rme hü ** treffen Lechie Aeap. Waccaroni, Vermicellis, Suppenteige, ßiergemüfe- & EicrÜMcnnudelrr. Pani er in e lil. 18. 20. 23. 24. 27. 30. 31. Erscheint täglich, mit Au-' nähme SonntagS. Expedition: Lanzletberg, LU. B. Rr. 1. Caviar, Sardines ä l’hnile, russ. Sardinen, Sardellen, Mteminer sss Bosen, Cervelatwurst. Oocofnde, Taeoigna, Vanille, Thee, Zimmt, Urrac, Aum, goguac, MALAGA, MAßEIAA, Sherry, Portwein. Rohste. '.^..Kleinen u vettaufev maflt. durch alle1 Buchhandlungen deSJn- und Auslände? jowie birect unter Kreuzband | Vorräthig bei I. Ricker in Gießen: Ernst Eckstein'» epische Dichtungen! Im Verlage von A. Kröner in Stuttgart erschienen: Schach der Königin! Humor. Epos. Preis geh. Rthlr. 1. — fl. 1. 45 fr. südd. Venus Urania. Satyr. Epos. Preis geh. 20 Sgr. — fl. 1.10 fr. südd. Der Stumme von Sevilla. Kom Epos. Preis geh. 20 Sgr. — fl. 1.10 fr. südd. Eleg. geb. Rthlr. 1. - fl. 1. 45 fr. südd. Durch die vorstehenden Dichtungen hat der auch auf novellistischem Gebiete befannte und gefeierte Autor ein lange brachliegendes Feld der deutschen Literatur, das des komischen Epos, in glänzender Weise neu belebt. Wir sind überzeugt, daß kein Gebildeter diese Epen aus der Hand legen wird, ohne sich durch die Fülle von Geist und Humor, die ihren graziösen, meisterhaft geformten Versen entströmen, im Innersten erfreut zu fühlen. — „Der Stumme von Sevilla" eignet sich nach Inhalt und Ausstattung auch | zum Geschenk für die Damenwelt. (5802) gegen G sendungvon ß Sgr. in Briefmarken durch dieLerlaas- Vanvlungv. I. " Inter- meyer linDjlisdurg m GIESSEN. ^gholtN gegen T(nbtiW# B*“ i&yrtiihtii ii. Krull dein Hanne. ■■ ■, BB Linderung und Hülle dem Greise. Mittwoch den 17. December ffl Flimm «t Goebel, vormals Carl Lony, Gießen, Ncncnmeg Nr. 129, empfehlen ital. Maccaroni, ostind. Sago, grün Korn, gemahl. und ganz, geschalte Riefenerbsen, fächfifchc Hellert nfen, Bohnen, — Stearin- tu Parafin-Lichter, Stearinwagenliehter, prima St. Galler Schweizerkäse, Emmenthaler Rahmkäse, neue Holländische Häringe und Sa dellen, amerik. Schweineschmalz. — Feinen Ceylon- u. Java-Kaffee, feinste Raffinade in Broden, sowie gestosien und in Würfeln. Blüthenmehl, Pug- lieser Mandeln, ital» Haffel - und Wallnüffe. — Grünen und schwarzen Thee, Ceylon Zimmt, Choco- lade in allen Qualitäten, extrafeinen Jamaica Rum und Rumpunf?, Arrac und Arracpunsch rc.; prompte und billige Bedienung wird zugefichert. Getrocknete Birnen, i ------ » Reineclauden«; 5770) Verschiedene Liqueure, Essenzen, Bamberg. ZwetNchen, iRnm, Cognac, Arrac, französischen und Türk. Pflaumen, deutschen Champagner, rolbe und weiße Briineiien, > Weine in Flaschen und einen reinen weißen badischen Wein per Schoppen Hirschen (5474) 16 fr. empfiehlt W. Klöpp er. empfiehlt Emil Fischbach. Lindenplatz Nr. 242. Herr Steinigte, Pfarrer in Jetzewo, berichtet 22./10. s72: „Die mir von Ihnen zugesandten Klostermittel bekommen mir sehr gut und geht die Heilung ersichtlich voran" rc. Herr Wilh. Eyr in Herne bei Bochum berichtet 22./9. 72: „Alle Kranken, die Ihre Klostermittel gebrauchen, werden gesund. — Selbst die ältesten Fälle von Syphilis sehe ich heilen." Herr Scotowski, Pfarrer zu Pelplin bei Danzig berichtet 23/5. 72: „Die Klostermittel, welche Sie mir am 20./4. über- Besondere Bekanntmachungen.! ^"r Tagesgeschichte Parru'schm Klostermittel in freundliches 8. 96. 25 feiger von der bewohnte nn, Kadinet, ücke rc., auch Wegzug ander- ist eine Stube miethen. na, 6 Zimmer ne 8-5 zu ver- Xb. Lode. les Zimmer ist H91____ c Prberei bc- e'tung, Kcssrl sind zu vn- ^ughardt. den aus Weih- Sebersberg.^ uftemSelters- Diiß zu midtitn im w du Ep ar__(2^ stunätitin sticht gZfidtnionb. Neufcliftteler-, Holländer-, Eninientlialer- und Rahmkäse empfiehlt (5785) Emil Eisclibacli Zur Bezahlung der Zinsen, welche von f ■ r den bei der Kiesigen Spar- und Leihkasse Indien, habe ich bis morgen verbraucht, angelegten Kapitalien am Ende diesesi3^ fpüre ini Ganzen eine merkliche Er- - p ' • > leichterung" rc. (5795) Als passende Weihnachtsgeschenke empfiehlt der 1 1 Busch Söhne I k erlaubt sich hiermit (5624) Feine JViypsaeSaen (499 Photographierahmen. ? Spiegel in allen Grössen. \ einzuladen. jr. Weissbäcker, Walltholstraße. s am Kirchenplatz. m-d 1. 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Earlsbader und Franzensbader Salze, Carlsbader, Kissinger und Emser Pastillen, Ereuznacher, Nauheimer und Franzensbader Mutterlaugen.(2336) Die Laaer in Bordeauxweinen, Moufseux nud ächtem Champagner, Madeira und altem Malaga, direct bezogen, Sherry, Portwein und Tokayer, verschiedenen Sorten Rheinweinen. JSroncirte Thonmnai eii: jFiguren und Büsten, in allen Grössen, Fi sch 9 lockeN, Verdampfschaalen in antiquer Form mit Apollo- und Dianahüsten, sowie ohne Aufsätze, Weih Wasserkessel^ Tintenfässer, Blumentöpfe, Ampeln und Postamente. Caviar, Genueser Sardellen, Holländische Vollhäringe, russische Sardinen, Sardine* a l’kuile, Mixed- Pickles, Trüffeln, Oliven, Capcrn und Champignons. die ' Glas- (l- Porzellanwaaren - Handlung von Är. 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I. aufhört. 1 • W Aknid Qa At A b A»» 5 ( AVA (ft 44*4- n OY * * . - -r bewohnte Logis Kanzleiviirg B- 66 ist ander- Abr. Heß kauft cn J. KLEY, Giessen, Seltersweg. Filiale Dillegburg. 5623 s c#v > tz> ft 3 6. a> 2- CD T ö S 38: CD r o * 9 CD ft Lr a j=$ (5807) (Se (Hi«rzu eine Beilage.) CO iO k» 5 1 - CO 8 2 9 ® O Ö 0 P» P D & * 8 s ft p >—< h—1 CD P P Pi CD 0 CD «r o ft 9 Die Rückzahlung von Einer Million Gulden 5 % Darmstädter Obligationen vom 1. October 1868 betreffend. Briefliche Anzeigen werde» ebenfalls berücksichtigt. Hungen, 1. December 1873. er o Pi ® p ® p Pi co CD 0 5 5 CD 5 02 P 0 P- d rr 9 CD 0 > £ CD P O *1 * D L & S-g © g 2D 5 ’S CD 1 5 Jede gewünschte nähere Auskunft wird bereitwilligst ertheilt von Georg Wilh. Ferber, Buchhändler. Die Beträge des vorbenannten Anlehens können von heute an schon bei dem Unterzeichneten ui Empfang genommen werden, mit Meyer Rothenberger, Neuenweg 193 US 5 o - Q X* CD Die soeben erschienene Nr. 11 enthält: Anfang 5 Uhr. Entree 12 fr. Programm an der Kasse. Indem wir für das dem Geschäft bisher geschenkte Vertrauen danken, bitten wir, daffelbe auf die neue Firma übertragen zu wollen. Gießen, im December 1873. Die Vormünder der Kinder des Ferdinand Windecker. In Folge des am 15. Juni er. erfolgten Ablebens des Herrn Ferdinand Windecker ist das von demselben unter der Firma G. €)• Windecker geführte D - CD 7 ö = P - i» S=J t & ; Bezugnehmend auf vorstehende Annonce, mache ich auf die wiederholt ermäßigten Prämien obiger Gesellschaft aufmerksam, die fest und äußerst billig sind. Die seit 1872 Versicherten nehmen überdies mit 75 Procent am Gewinn der Gesellschaft Theil, ohne zur Leistung von Prämien-Nachschüffen verpflichtet zu sein. 0 P: ZZ Deutsche Lebens-Verstcherungs-Gesellschsft m Lübecks errichtet im Jahre 1828. Wir beehren uns ergebenst anzuzeigendaß wir dem Herrn Georg Wilhelm Ferber, Buchhändler in Gießen, eine Agentur nannter Gesellschaft übertragen haben. Lübeck, den 1. December 1873. Der Derwaltungsrath. — k° o to; o ff » p l Colonial- und Cisenwaaren-Gkschäst am heutigen Tage an die Herren Carl Friedrich Heiuzerling & Wilhelm Tribus übergeben worden. ® N o er; ® ö Lachsforellen und Bückinge zum Roheffen empfehlen I. A Busch Söhne. CO K, tJ $ Z §• I CD ö Z ’ 2 ft ft 0 *- Der in dem hiesigen Anzeiger annoncirte Ausverkauf von Eisen- waaren aus dem Nachlasse des Herrn Ferdinand Windecker bezieht sich auf diejenigen Waaren, welche wir nicht mit übernommen' ~ „ „ r^QA/i V F". Novelle von Hans Tharau. (Fort- ”a^en* (_5804) setzung.) — Das Abendmahl in beiderlei ÄXfMtwJfcw 'Tvihllä Gestalt. Von Georg Hiltl. Mit Abbildung von Treidler: Kurfürstin Elisabeth nimmt Auf Vorstehendes Bezug nehmend, beehren wir uns, hiermit anzuzeigen, daß wir das Geschäft des Herrn Ferdinand Windecker, in Firma G. C. Windecker dahier käuflich erworben haben und unter der Firma lieht® erliitfj & Tribtts fortführen werden. Wir bitten, das der seitherigen Firma geschenkte Vertrauen gefälligst auf uns zu übertragen und wird es unser Bestreben sein, daffelbe auch fernerhin zu bewahren. Heinzerling «£ Tribus, vormals G. E. Windecker. Cafe Leib. Sonntag den 21. December: Concert der rühmlichst bekannten Troll'schen Capelle (12 Mann) ans Prag. 0- ft 5 - Mit dem 1. Januar 1^74 beginnt ein neues Abonnement auf die im Verlage von Franz Dnncker in Berlin erscheinende Volks-Zeitnng Die Volks-Zeitung hat sich aus den unscheinbarsten Anfängen zu einer Höhe emporgeschwungen, die sie einen hervorragenden Platz in der politischen Tages-Presse einnehmcn läßt. Die Volks-Zeitung erscheint sechsmal wöchentlich in groß Folio und wird mit den Abendzügen versandt, so daß sie die neuesten Nachrichten aufs Schnellste verbreitet. Außer ihren anerkannt trefflichen Leitartikeln, welche ihren Ruf begründet haben und ihrem politischen Theile, der sich durch gute Zusammenfassung und Ucbersichtlichkeit auszeichnet, bringt sie mannigfache Localnachrichtcn, welche das Leben der Reichsbanptstaot charaktcrisiren, das neueste zuverlässige Börscnresume, einen ausführlichen Kursbericht, und im Feuilleton Novellen, Theatcrreccnsioncn, Besprechungen der neuesten literarischen Erscheinungen und Kultur historisches. In Wochenberichten giebt sie ein übersichtliches Bild der gesummten politischen Lage, sowie in einem besonderen, der Börse gewidmeten, eine rückhaltlose, unvarteiischc Würdigung der Vorgänge auf diesem wirthschaftlichen Gebiete- Berichte über Productenmarkte, den Berliner Viehmarkt und die officiclle Notirung der täglichen Wochenmarttprcise, sowie Witterungs» und Wasserslandsnachrichten, werden dem Landwirthe willkommen sein. Für die Zeit des Landtages und Reichstages wird durch eigene Berichterstatter für eine lebendige und gute Berichterstattung der parlamentarischen Debatten gesorgt. Die Redaction derselben, unbeirrt treu den alten vielerprobten freiheitlichen Tendenzen, ist fortdauernd bemüht, den Inhalt der Zeitung stets anregender, vollständiger und übersichtlicher zu gestalten und an ihrem Theile für eine wahre und gesunde Volksbildung zu sorgen. Der Abonnemcutspreis beträgt 1 Tblr. 15 Sgr. vierteljährlich bei allen Postanstalten in Deutschland und Oesterreich. Gegen Frankoeinsendung der Postquittung schicken wir den auswärtigen Herren Lehrer» sowie den Herren Gemeindevorstehern auf dem Lande, eine Ermäßigung von 10 Sgr. in Postmarken. CD X5' *3 w. - —J CD AS dermiethungen. 5796) Ein Logis ist vom 1. Januar 1874 an zu vermiethen Asterweg Nr. 100. 5800) Ein möblirtes Zimmer zu ver- g D 2. Z 7t 2 2 Ltadt und, wie wir hören, auch in denen der Provinz colportirt man mit einer gewissen Ostentation folgende Geschichte, als deren letzte Quelle das Gerücht sogar die Person des Herrn Fürstbischofs bezeichnet: Eine Dame, deren hocherhabene Stellung und jede nähere Bezeichnung verbietet, soll jüngst einen Prinzen polnischen Namens und preußischer Staatsangehörigkeit mit einer Mission an den Herrn Fürstbischof betraut haben, um ihm zu sagen: „er möge nur ruhig anshalten und fest bleiben — die Verfolgungen und Angriffe würden bald enden." Wir hätten von dieser Geschichte, die uns ein Localreporter meldete, erst gar keine Notiz genommen, wenn nicht eine eben von Berlin eingehende Correspondenz Meldete, daß Fama dieselbe bereits nach Berlin getragen habe und daß man ihr selbst im Hause der Abgeordneten in den Kreisen des Centrums Glauben beimesse. Da lohnt sich denn vielleicht doch der Aufwand an Druckerschwärze, atafien. Nom, 12. December. Der Vatican befindet sich in nicht geringer Aufregung durch die Aussicht auf das bevorstehende Consistorium, und der Kampf der Meinungen und Interessen ist hinter diesen stillen Mauern lebhafter entfacht als je zuvor. Die Radicalisten der Ultramontanen zürnen dem Papste wegen seines Entschlusses. Es ist das erste Mal seit der Bresche neben der Porta Pia, daß man sich zu einer Handlung anschickt, die als ein Wendepunkt in der Politik des Vaticans betrachtet werden kann. Es befindet sich auch ein Jesuit, Pater Tarquini, unter den gegenwärtigen Candidatcn des Purpurs, der erste seit Vellarmin, und es ist eine ironische Wendung des Schicksals, daß gerade die Jesuiten die größten Gegner dieser Beförderung sind. Sehr gelegen scheint das Consistorium der französischen Negierung zu kommen. Dieselbe hat sich ausdrücklich darum bemüht, den Ritter Nigra wieder als Gesandten in Paris zu haben, und die italienische Negierung hat sich in diesem Punkte sehr willfährig gezeigt. Nur soll der Gesandte in Rom bleiben, bis die Interpellation von du Temple vorüber ist. Die französische Negierung aber würde bei dieser Gelegenheit allerdings ihren festen Entschluß, die Unabhängigkeit des Papstes zu schützen, aussprechen, aber auf das Consistorium Hinweisen als auf ein erfreuliches Zeichen der vollständigen Freiheit, mit der die Kirche ihre inneren Angelegenheiten verwalte. stark durch mein Gewissen, das mir nichts vorwirft, die Ausführung des Urteils. Marschall Bazaiue. Triauon-sous-Bois, 13. December 1873. Paris, 15. December. Die Begnadigung Bazaine's erregt in Paris größere Entrüstung, als man Anfangs glaubte. Gewiß ist es ein taktloses Benehmen von Seiten der Nichter, zu derselben Zeit das Todesurtheil und das Begnadigungsgesuch zu entwerfen und mit derselben Feder zu unterzeichnen; man nennt die Bittschrift selbst eine wahre Nehabilitation Bazaine's; unter den Deputaten wurden Stimmen laut, die Mac Mahon's Begnadigung eine Feigheit nannten und meinten, wenn er den Marschall Bazaiue nicht habe erschießen lassen wollen, so hätte er am 25. Mai auch die Executivgewalt nicht übernehmen sollen u. s w. Die äußerste Linke aber bereitet jetzt einen Feldzug, den sie schon längst im Plane hatte, vor, einen Feldzug für einen General-Pardon; sich auf den Gnadenakt für Bazaine stützend, will sie zunächst eine allgemeine Amnestie verlangen. Dabei wird sie natürlich auf starken Widerspruch stoßen, aber schließlich dabei ihre Partei-Interessen fördern und dem Marschall-Präsidenten einige Verlegenheiten bereiten. Paris, 16. December, Der Herzog v. Aumale hat vor seiner Abreise nach Besamen dem Präsidenten Mac Mahon erklärt, er wolle sein Mandat als Deputirter niederlegen Er ist aber davon abgestanden, in Folge dringlichen Abrathens des Präsidenten der Republik. Actiesi. 5% östr. F. 8t. E. B. 35 4l. Lombard. Bahn 180’/2 Ludwigsh. Bexbach — Maxbahn 131 Bayer. Ostbahn 115*/« Rhein-Nahebahn-Act. 29* 5 Hess. Ludwigsb.-Aot. 160' 2 um ein Dementi zu extrahiren." — Das Ober-Tribunal hat vorgestern den Proceß Kozmian wegen der Homburger Spiel-Affaire verhandelt. Der Abgeordnete und Rechtsanwalt Braun vertrat die Nordd. Allg. Ztg. Der Kläger hatte sich auf §. 37 des Preßgesetzes berufen, um die Staatsanwaltschaft zum Einschreiteu zu veranlassen, wurde indessen in allen Instanzen abgewiesen. Berlin, 15. December. Der Kaiser empfing heute Mittag 12 Uhr die Condolenzvisiten sämmtlicher Mitglieder der königliche» Familie. Die Leiche der Köuigin-Wittwe trifft nach der bisherigen Bestimmung Mittwoch früh von Dresden in dem Schlosse zu Sanssouci ein und wird dort bis zur Beisetzung in der Friedenskirche in den Zimmern Friedrich des Großen ausgestellt werden Berlin, 15. December. Ein königl. Erlaß an das Staatsministerium vom heutigen Tage ordnet wegen des Ablebens der Königin-Wittwe eine allgemeine Landestrauer auf 6 Wochen von heute ab an und untersagt die öffentlichen Aufführungen von Musik, Theater, Lustbarkeiten und Schauspiel-Vorstellungen für die ersten 8 Tage. Berlin, 16. December. von Varzin hier eintreffen. Berlin, 16. December. Sitzung des Herrenhauses. Das Präsidium wird beauftragt, dem Kaiser die Theilnahme des Hauses über das Ableben der Königin-Wittwe Elisabeth auszusprechen. — Die Beschlußfassungen betreffs der geschäftlichen Behandlung des Gesetz-Entwurfs über Vereinigung einiger neu- vorpommer'scher Districte mit Altpommern und des Antrages Bernard über Aufhebung der Kalender- und Zeitungsstempel-Steuer sollen durch Vor- und Schlußberathung erledigt werden. Die übrigen, durchaus unbedeutenden Gegenstände der Tagesordnung werden angenommen. Nächste Sitzung Mittwoch. Aus der Tagesordnung steht die Berathung betreffs Vereinigung des Oberappellationsgerichts mit dem Obertribunal. Bonn, 15. December. Vom Bischof Reinkens ist heute ein gegen die Encyklica des Papstes vom 21. November d. I. gerichteter Hirtenbrief erschienen. V* 9crt n>irt ba< „ 1885r 99V, „ 1887r lOia/g Action« Frankf. Bank 152 Frankf. Vereins-Kasse 95s/6 Darmst. Bankact. 412*/2 Rheinische Hyp.-Bank — Wien Bankactien 1044 Oest. Creditact. 249 Galizien — ben werden. , § 11. Die ordnungsmäßig geführten Standesregister 8—10) beweisen diejenigen Thatsachen, zu deren Beurkundung sie bestimmt, und welche in ihnen eingetragen sind, bis der Nachweis der Fälschung oder der Unrichtigkeit der Anzeigen und Feststellungen, ailf Grilnd deren die Eintragung stattgefunden hat, erbracht ist. Dieselbe Beweiskraft haben die Auszüge, welche als gleichlautend mit den Registern bestätigt und mit der Unterschrift und dem Dienstsiegel des Standesbeamten oder des zuständigen Gerichtsbeamten versehen sind. In wie fern durch Verstöße gegen die Vorschriften dieses Gesetzes über Art und Form der Eintragungen die Beweiskraft aufgehoben oder geschwächt wird, ist nach freiem richterlichen Ermessen zu beurtheile». § 12. Die Führung der Standesregister »»b die darauf bezüglichen Verhandlungen erfolgen koste,!- und ftempelfrei. Gegen Zahlung der in den, augehängten Tarif festgesetzten Gebühren müssen die Standesregister zur Em- sicht beigelegt, sowie beglaubigte Auszüge (§ 11) aus denselben ertheilt werden. Die Gebühren bezieht der Standesbeamte. Unvermögenden Betheiligten und wo das amtliche Interesse es erfordert, ist die Einsicht der Register und die Ertheilung der Auszüge gebührenfrei zu gewähren. Jeder Auszug einer Eintragung muß auch die zu derselben gehörigen Ergänzungen und Berichtigungen enthalten. (Forts, folgt.) Hebamiw anbtre d $et>(uijun Staubt ij. Wer gev Pslichtetn dert ist. durch eine § 1 Hebamme, Achtung schriftliche der Anjei neter Wei a ,Si vMlierm t>en £ infolge Kindes: = Eltern, «ch fest, ncich ber । Gioldsorten« fl. kr. Pr. Friedrdor 9 58—59 Pistolen . . 9 41—43 Holl. fl. 10 St. 9 52—54 Ducaten . . 5 33—35 20 Frankenst. 9 21' z—22'/r Engi. Sover. 11 49— 51 Russ. Imper. 9 41—43 Dollar in Gold 2 25-26 Io muh bi Ring is Maße in !,i" »etoei ■tytei ^«teointd i" Seantrc 's Nfr S »lei b'ch i Spanier, neuest. 3% 15Vs - ' I881r — do. II. Emiss. — Aiileliciisloose. Darmstädter fl. 50Looso 2173/1 n n 25 „ 58 Kurh. 40 Thir. Loose — Nassau 25 fl. 48' , Braunschweiger 22 V2 3% Oldenburg. K40Ttilr. 37'/2 4% bayr. Präm.-Anl. 113 4% badische Loose 112 Badische fl. 35 Loose 673 4 Oestr. fl. 250 v. 1854 — 1858r Prioritätsloose 196 1860r Loose 933/8 1864r n 1473/4 Börsennachrichlen. 16. December 1873. Preuss. 41/2O/o Oblig. — Frankf. 3Vs% Oblig. 873/4 Nass. 3‘/2% Obi. 91 Kurhess. 4°,° „ 95 Gr. Hess. 5% Obi. — n . 4% n 100*/4 n n 3'/r°/0 n 97 Bayer. 5% „ — „ 41/8% Ijährige 100‘/2 „ 4O/o Ijährige 96 Wiirtemb. 41/2% Obi. 1003/4 Baden 41/2% ObL c. E. L. — Oesterr. Silberrente 66 „ Papierrente 6V/4 iu führen in welchem jede Eintragung noch am Tage ihrer Vornahme in einer eines so schimpflichen Kampfes erneuern, und ich bitte Sie, keinen Schritt zu l LV ' ,,, bealaubiaenden Abschrift nachzutraqen ist. Nach meinen Gunsten zu thun. Von den Menschen verlange ich nicht mehr, daß sie eremplar abzuschließen und das Nebenexemplar dem Staatsanwalt emzuretchen. Der Letztere hat dieses nach erfolgter Prüfung dem Gericht zur Aufbewahrung zuzustellen. Eintragungen, welche nach Einreichung des Nebenexemplars bei dem Hauptexemplar der Register gemacht werden, sind gleichzeitig dem Staatsanwalt in beglaubigter Abschrift mitzutheilen. Der Letztere hat dafür zu sorgen, daß diese Eintragungen dem bei Gericht niedergelegten Nebenexemplar beigege- engfanö. London, 14. December. Heute wird in sämmtlicheu katholischen Kirchen der Diöcese Westminster die päpstliche Encyklica von der Kanzel oder den Altarstufen herab verlesen, desgleichen eine osficielle Widerlegung der in den Zeitungen aufgetauchten Angabe, daß das Unfehlbarkeits-Dogma für die englischen Katholiken nicht streng bindend sei. Dasselbe sei nicht minder bindend wie die Dogmen der Dreieinigkeit und der Fleischwerdung. Zuwiderhandelnde seien ipso facto excommunicirt. London, 16. Decembor. Die „Morning Post" veröffentlicht einen Aufruf der, Flüchtlinge der Pariser Commune, welcher heftige Auslassungen gegen die Verlängerung der Präsidentschaft Mac Mahon's enthält. Der Aufruf schließt: Die Stunde habe geschlagen, sich zu erinnern, daß das Leben von Ty rannen Denen gehöre, welche bereit seien, es zu nehmen. Amsterdam k. 8. 987/u Augsburg k. 8. 100 Berlin k 8 1047/s Bremen k. 8. 105% Brüssel k. 8. 93i,2 Hamburg k. 8. 105' p Leipzig k. 8. 105 London k. 8. 1183/4 Lyon k. 8. - Paris k. 8. 93V« Wien k. 8. WS3/, ditto m. 8. 1031,8 ditto 1. 8. 1033/8 Disconto 4 %